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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Am Kamin

Charles Dickens , Ulrike Seeberger
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 04.10.2013
ISBN 9783351035440
Genre: Klassiker

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weihnachten

Der klassische Adventskalender: 24 Geschichten bis zum Fest (Fischer Klassik PLUS)


E-Buch Text
Erschienen bei Fischer E-Books, 26.09.2013
ISBN 9783104027722
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

vergewaltigung, dania dicken, profiling, am abgrund seiner seele, stalker

Am Abgrund seiner Seele: Die Profilerin (Profiler-Reihe 1)

Dania Dicken
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.10.2014
ISBN B00MR2MD7C
Genre: Krimi und Thriller

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66 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, dänemark, menschenjagd, michael sander, heyne

Trophäe

Steffen Jacobsen , Maike Dörries
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.11.2014
ISBN 9783453437623
Genre: Krimi und Thriller

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

kreuzfahr, selbstmor

Passagier 23

Sebastian Fitzek
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible GmbH, 30.10.2014
ISBN B00NWIPKFC
Genre: Sonstiges

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903 Bibliotheken, 12 Leser, 8 Gruppen, 181 Rezensionen

sarg, köln, thriller, psychothriller, mord

Der Sarg

Arno Strobel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 17.01.2013
ISBN 9783596191024
Genre: Krimi und Thriller

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Gone Girl

Gillian Flynn
Fester Einband: 422 Seiten
Erschienen bei Turtleback Books, 22.04.2014
ISBN 9780606270175
Genre: Kinderbuch

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148 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

schröder, zorn, mord, thriller, claudius zorn

Zorn - Wie sie töten

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2014
ISBN 9783596198610
Genre: Krimi und Thriller

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

freundschaft, bücher, liesel, tod, krieg

Die Bücherdiebin

Markus Zusak , Alexandra Ernst , Boris Aljinovic
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 17.02.2014
ISBN 9783837124019
Genre: Romane

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736 Bibliotheken, 9 Leser, 8 Gruppen, 97 Rezensionen

thriller, haut, autor, hamburg, mord

Das Skript

Arno Strobel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 19.01.2012
ISBN 9783596191031
Genre: Krimi und Thriller

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

thriller, mafia, menschenhandel, moldawien, münchen

Argwohn

Jenk Saborowski
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.01.2014
ISBN 9783492304207
Genre: Krimi und Thriller

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761 Bibliotheken, 9 Leser, 13 Gruppen, 138 Rezensionen

aachen, thriller, mord, psychiater, psychothriller

Das Wesen

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.12.2010
ISBN 9783596186327
Genre: Krimi und Thriller

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574 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 150 Rezensionen

regensburg, thriller, psychothriller, münchen, identität

Der Trakt

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.05.2010
ISBN 9783596186310
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon lange habe ich mit den Büchern von Arno Strobel geliebäugelt. Doch irgendwie waren immer wieder andere Bücher wichtiger, interessanter, aktueller oder was auch immer. Nun aber habe ich mir die ganze Arno Strobel-Reihe zum "Projekt" gemacht. Denn schon letztes Jahr habe ich »Das Skript« gewonnen. Da ich aber bei Autoren-Reihen - auch wenn die Bücher keine aufeinander aufbauende Reihe darstellen - in der Regel nicht mittendrin anfange, musste ich wohl "vorne" beginnen....
Also bin ich brav mit »Der Trakt« gestartet. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht...

Im Gegenteil... Ich bin sogar vollauf begeistert! Natürlich waren meine Erwartungen auch recht hoch, denn die Leserschaft ist ja immer extrem begeistert von Arno Strobel, in der Presse hört und liest man nur das Beste und auch die Klappentexte sind für gewöhnlich mehr als vielversprechend. Aber ich muss sagen, mein erster Strobel wurde auch all diesen Erwartungen mehr als gerecht.
Die Geschichte hat mich gleich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Der Autor fackelt nicht lang und ohne langes Vorgeplänkel geht es von der ersten Zeile an rasant zur Sache. So ist der Leser direkt mittendrin und Arno Strobel gelingt es auf diese Weise geschickt, sofort Spannung aufzubauen. Eine Spannung, die den Leser über das gesamte Buch hinweg auch kaum wieder loslässt. Auch eine Beziehung zwischen dem Leser und Strobels Protagonistin ist schnell hergestellt und so fiebert der Leser von Anfang an mit Sibylle und ihrer ominösen Geschichte.

"Öminös" ist wohl überhaupt genau das richtige Wort im Zusammenhang mit »Der Trakt«. Denn je weiter die Handlung fortschreitet, desto ominöser wird das Ganze. Mehr und mehr geht es dem Leser wie Sibylle, die sich doch zuerst ihrer Sache so sicher ist und dennoch, je länger das Ganze dauert, immer mehr an ihrem eigenen Verstand zu zweifeln beginnt. Geschickt führt Arno Strobel seine Leser immer wieder ganz subtil aufs Glatteis. Eine unerwartete Wendung folgt der anderen, überrascht den Leser immer wieder, der sich gerade mit völliger Sicherheit auf das eingelassen hatte, was der Autor ihm glauben machen wollte. Und doch ist schon in der nächsten Sekunde alles anders als geglaubt. So gerät letztlich nicht nur Sibylle sondern auch der Leser immer wieder ins Straucheln, weiß bald ebenso wenig, was noch real ist und was nicht, wem er noch trauen kann und wem nicht....
Mit den vielen unerwarteten Wendungen bleibt es spannend bis zum Schluss. Hier löst der Autor das Rätsel letzten Endes doch noch schlüssig auf und für all das scheinbar Unglaubliche findet sich zu guter Letzt eine logische Erklärung.

Noch ein paar Worte zum Buch an sich.
Strobels Schreibstil ist eingängig und angenehm flüssig. Die zumeist eher kurzen Kapitel tun ihr übriges, verleiten zum Weiterlesen und so wird es dem Leser nicht leicht gemacht, das Buch aus der Hand zu legen.
Auch äußerlich macht das Buch einiges her, wie ich finde. Obwohl "nur" ein Taschenbuch, wird das Buch durch den glänzenden, reliefartig hervorgehobenen Druck des Titels deutlich aufgewertet. Das schlichte Schwarz mit der eher vage gehaltenen Abbildung des "Traktes", in Verbindung mit dem hervorgehobenen Titel, lässt das Buch edel erscheinen. Übrigens ist die gesamte Reihe in diesem Stil gehalten und macht die Bücher so zu einem echten "Hingucker" im Bücherregal.

FAZIT:
Mitreißend spannend von der ersten Zeile bis zum Schluss! Ein echtes Highlight!!!
4½ Sterne

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109 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 20 Rezensionen

schweden, tote, elefant, geldkoffer, alter mann

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn , Otto Sander
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 25.08.2011
ISBN 9783867177818
Genre: Romane

Rezension:

Mit etwas ungewissen Erwartungen bin ich an Jonas Jonassons viel gerühmtes Erstlingswerk herangegangen. Seit der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" im letzten Jahr stand das Buch auf meiner Liste der "interessanten Bücher, die eigentlich nicht zu meinem sonst üblichen Lese-Genre gehören". 
Obwohl nicht so wirklich wissend, was mich erwartet, reizte mich der Hundertjährige nun schon recht lang. Und so bin ich mit Allan Karlsson auf meinen langen Autofahrten zur Arbeit ins neue Jahr gestartet und wurde nicht enttäuscht. Obgleich ganz anders als erwartet, hat mir die Geschichte Allan Karlssons äußerst amüsante bis spannende Lesestunden beschert. Manchmal hätte der Arbeitsweg ruhig noch ein wenig länger sein dürfen... :-)

Wie schon gesagt, eine richtige Vorstellung, was genau das Buch nun beinhalten wird, hatte ich gar nicht, als ich zu lesen (oder besser zu hören) begann. Die Inhaltsangabe ist da ja eher sehr vage. Also ließ ich mich einfach überraschen, von einer mit viel Witz und trockenem bis hin zu oft recht schwarzem Humor gespickten Geschichte, die das Leben von einem Hundertjährigen erzählt. Dem Hundertjährigen Allan Karsson, der entgegen der Meinung aller wohl so gar nicht der Auffassung ist, dass er schon zu alt für ein paar Abenteuer sei. So verschwindet er eben kurzerhand und gerät, kaum dass er aus dem Fenster seines Zimmers im Seniorenheim geklettert ist, direkt in ein Abenteuer, von dem er sich wahrscheinlich selbst kaum hätte träumen lassen, dass es sich entwickelt, wie es sich eben entwickelt....

Dabei beschreibt Jonas Jonasson nicht nur das äußerst turbulente Abenteuer, dass der Hundertjährige nach seiner Flucht vor seiner eigenen 100. Geburtstagsfeier erlebt, sondern auch all die Abenteuer, die er in seinem nun bereits 100 Jahre andauernden Leben so erfahren durfte. Und ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich wohl sagen, das waren schon so einige, denn 100 Jahre sind eine lange Zeit. Und so begleiten wir Allan Karlsson auf seiner turbulenten Reise durch die Gegenwart, immer wieder unterbrochen durch unglaubliche und haarsträubende Erzählungen über die wahnwitzigen Ereignisse im Leben Allan Karlssons, die wohl gelindegesagt für ganze vier Leben oder mehr gereicht hätten. Die ganze Geschichte ist jedoch so schmunzelnd überzogen, dass wohl kaum glaubwürdig erscheint, dass ein einziger Mensch - und wäre er zweihundert Jahre alt - auch nur einen Bruchteil dessen erlebt hätte, was der etwas schrullige, aber doch äußerst gewiefte Allan Karlsson aus seinem langen Leben zu berichten weiß. Katzengleich könnte man vielleicht auch sagen, denn irgendwie scheint der uns doch sehr sympatische, chaotisch-witzige alte Mann neun Leben zu haben. Und so gesehen passt es vielleicht doch.... ;-)

Das all die Ereignisse - ob nun gegenwärtig im Jahr 2005 nach Allan Karlssons "Fenster-Flucht" oder vergangen, über all die langen Jahre seines Lebens - doch mehr oder weniger unglaubwürdig erscheinen, tut aber dem Lesevergnügen nicht den geringsten Abbruch. Denn Jonas Jonasson erzählt das Ganze auf eine derart amüsante, trocken humorige und bisweilen kindlich-naive Art, dass es den Leser wenig stört, dass die oft fast märchenhaft anmutende Erzählung wohl kaum einer Realtiätsprüfung standhalten würde. Ich glaube, der Erzählstil ist einzigartig und macht die Geschichte des Hundertjährigen erst zu dem, was sie letzten Endes ist. Nämlich einfach lesenswert.

Nicht zuletzt glaube ich aber, tut auch der Sprecher seinen Teil dazu. Ist der Schreibstil Jonas Jonassons für sich gesehen schon ein absoluter "Hingucker", tut die unglaublich humorvolle Erzählung von Peter Weis ihr übriges, um das Buch zu einem wirklichen Highlight zu machen. Es ist schwer zu beschreiben, darum solltet ihr euch die Mühe machen, einfach mal in die Hörprobe hinein zu hören. Mein erster Gedanke war zunächst zwar, "Was ist denn das, wo haben sie denn den Märchen-Opa ausgegraben"....
Doch schon nach den ersten Hörminuten durfte ich erkennen, dass Peter Weis mit seiner Märchenerzähler-Stimme und seiner Art Jonas Jonassons amüsante Erzählung zu interpretieren passte, wie die Faust aufs Auge. Ser Verlag hätte in meinen Augen keinen besseren Sprecher für dieses Buch wählen können.

So gesehen passt also wirklich alles. Wer die lange Geschichte von Allan Karlssons Leben noch nicht kennt, sollte also schnell zugreifen. Buch kaufen oder besser noch Hörbuch runterladen. Denn ich denke, das Buch für sich ist schon ein absolutes Lesevergnügen. Doch zum absoluten Highlight wird es erst durch die äußerst gelungene Erzählung von Peter Weiß.

FAZIT:
Ein äußerst gelungener Start ins Lesejahr 2014!
Amüsant, kurzweilig, mit viel Witz und trockenem Humor, auf eine einzigartige Weise vorgetragen von einem Hörbuchsprecher, der passender nicht hätte gewählt werden können. LESEN!!!
4½ Sterne

  (4)
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128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, berufe, romanze, liebesgeschicht, freundschaft

Zwei an einem Tag

David Nicholls
E-Buch Text: 545 Seiten
Erschienen bei Kein und Aber (Bücher+Tonträger), Zürich, 01.06.2011
ISBN 9783036991023
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zu Beginn war ich angenehm überrascht, am Ende tief beeindruckt...

Zunächst einmal muss ich sagen, es war wohl eher Zufall, dass ich das Buch gelesen habe, denn es gehört eigentlich nicht ganz zu meinen Standard-Genres. Als damals der Film in die Kinos kam, wurde ein riesen Hype darum gemacht (Was doch massive Werbekampagnen so alles bewirken können...) und so habe auch ich mir vorgenommen, mir den Film anzuschauen. Draus geworden ist jedoch nie etwas. Dann gab es das Buch vor einigen Monaten als Gratis-Download bei amazon.de. "Na, für umsonst...", dachte ich mir und habe mir das Buch auf meinem Kindle geladen. Und dort hat es dann auch vor sich "hingegammelt". Bis ich dann über die Weihnachtstage krank im Bett lag und ein bisschen "leichte Kost" nötig hatte. Da entsann ich mich, dass "Zwei an einem Tag" ja noch auf meinem Kindle wartete und begann zu lesen...

Ich begann zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Wobei sich aber doch recht bald herausstellte, dass die "leichte Kost" gar nicht so leicht und locker-flockig war, wie ich erwartet hatte. Zunächst einmal hatte ich auf Grund der Filmvorschau von damals etwas ganz anderes erwartet. Für mich klang es so, als träfen sich die zwei immer ganz bewusst NUR an diesem einen Tag und das über Jahre hinweg, bis es wohl irgendwann doch zum Happy End kommen würde, so meine Vermutung.
Doch weit gefehlt. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder und das nicht nur an eben diesem einen Tag im Jahr. Doch hat sich der Autor dazu entschieden über Jahre hinweg immer nur eben diesen zu beschreiben. Dabei gelingt es ihm äußerst geschickt, obwohl wir immer nur genau diesen 15. Juli miterleben, trotzdem die Lücken aufzufüllen, welche von Jahr zu Jahr dazwischen liegen. Und dies macht er sehr gekonnt, in der Regel ohne langwierige Nacherzählungen, oft einfach durch kurze Randbemerkungen, die jedoch alles beinhalten, was der Leser braucht, um sich den Fortgang des Ganzen schlüssig "zusammenzureimen".

Der Schreibstil ist dabei sehr angenehm und obwohl das Buch mit seinen 544 Seiten ja auch keins von den ganz kurzen ist, empfand ich es als recht kurzweilig. Dennoch lag ich mit meiner "leichte Kost"-Vermutung, wie schon erwähnt, doch etwas daneben. Zwar verpackt in eine mit viel Situationskomik und stellenweise auch recht schwarzem Humor punktenden Liebesgeschichte, durchleben Nicholls Protagonisten im Verlauf der Jahre einiges an Höhen, aber auch umso mehr Tiefen. Der Autor scheut sich dabei nicht, trotz aller Komik auch schwere Themen anzupacken und eine Vielzahl an tragischen Momenten in seine Handlung einfließen zu lassen. Dennoch gelingt es ihm, bei aller Schwere, die das Buch stellenweise mit sich bringt, den Leser immer mit maximal einem weinenden und einem lachenden Auge zurückzulassen, ihn auch nach tragischen Momenten wieder aufzuheitern und das Ganze zu einem doch irgendwie runden Abschluss zu bringen. Womit der Leser das Buch zum Guten Schluss zwar sicher nachdenklich, doch aber zufrieden und "mit sich selbst im Reinen" zuschlägt.

Zu guter Letzt muss ich allerdings auch noch eine kleine Kritik anbringen. Obwohl ich das Buch weiter oben als "trotz seiner Länge kurzweilig" beschrieben habe, gab es für mich dennoch einige Passagen, die ich als etwas lang erlebt habe. Nicht unbedingt langweilig, das war das Buch in keinem Fall und zu keiner Zeit. Einige wenige Stellen waren dann aber eben doch ein wenig langatmig und so hätte das Buch an manchen Punkten ruhig ein kleines bisschen kürzer sein dürfen. Nichts jedoch, was dem "Gesamt-Lesevergnügen" einen Abbruch getan hätte. Hierfür gibt es aber eben trotzdem einen kleinen Abzug.

FAZIT:
Komisch, tragisch, trotzdem romantisch und unerwartet tiefgründig... Lesen! :-)
4 Sterne

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86 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

sylt, krimi, möwen, mord, möwe

Mordsmöwen

Sina Beerwald
Buch: 208 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 25.06.2013
ISBN 9783954511358
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Also, ich muss ja sagen.... Möwen?!?   ;-)

Möwen, die einen Mord aufklären! Ja nee... Is klar, neh?!?
Aber hey... Lass dich doch einfach mal drauf ein, hab ich mir gedacht und ich habe es nicht bereut. Ich habe ein paar sehr amüsante und dabei durchaus spannende Lesestunden verbracht. Natürlich, einen nervenzerreißenden Thriller darf der Leser nicht erwarten, aber diesen Anspruch hat das Buch auch gar nicht. Es ist vielmehr eine witzige Krimi-Komödie mit erstaunlich menschlichen tierischen Protagonisten in der Hauptrolle.

Ja, und ich denke genau das ist es, was das Buch ausmacht, denn es ist nicht einfach nur ein witziger Krimi mit tierischen Hauptdarstellern. Macht der Leser sich die Mühe etwas genauer hinzuschauen, findet er in allen Ecken, oder besser auf vielen Seiten des Buches, durchaus auch eine Menge Tiefgang, der weit über die Lösung des Kriminalfalles hinausgeht. Mit großem Geschick hat Sina Beerwald eine große Vielfalt von großen und kleinen menschlichen Problemchen und alltäglicher zwischenmenschlicher Zwistereien in ihrem Buch aufgegriffen. In Möwengestalt gekleidet beschäftigt sie sich so auf eine lustige, nicht allzu ernstzunehmende Art mit den Alltagsproblemen, die letzten Endes doch jeder von uns kennt.

Die Art des "Tier-Krimis" ist nicht ganz neu, aber doch noch immer der Einzelfall. Tierische Kommissare kennen wir spätestens seit Leonie Swanns sehr erfolgreichem Schafskrimi, doch ich muss sagen, was Situationskomik und "Menschlichkeit" der Protagonisten angeht, hat mir »Mordsmöwen« eindeutig um Klassen besser gefallen. Hier stimmt einfach alles.
Zugegeben, Sina Beerwald treibt es mit der Menschlichkeit schon ein wenig auf die Spitze mit ihren Zeitung lesenden und Smartphone nutzenden Möwen. Doch ganz ehrlich? Mich hat das überhaupt nicht gestört. Wir befinden uns in einem Möwenkrimi! Wie viel Realität darf man da erwarten? Wenn ich »Harry Potter« lese stelle ich ja auch nicht auf jeder zweiten Seite die Frage danach, wie realistisch das jetzt eigentlich alles ist. Witzig ist es und das ist für mich die Hauptsache!

Die Autorin hat bei alledem einen äußerst angenehmen Schreibstil und so liest sich das Ganze einfach und flüssig durch. Also, ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das ich jedem als "Sanfte Kost" zum netten Zeitvertreib für zwischendurch ans Herz legen kann.

FAZIT:
Witzig, einfallsreich, tierisch... äh... möwisch gut umgesetzt.... Einfach mal was anderes! :-)
4 Sterne

  (2)
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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

privatlebe, mad, krimi, ermittler, geheimdienst

Die Toten, die niemand vermißt

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Julian Wollny , Douglas Welbat
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 01.08.2013
ISBN 9783899644814
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mein nunmehr dritter Sebastian Bergman. Was soll ich sagen? Es fällt mir langsam ein bisschen schwer, diese Rezension zu schreiben, ohne mich einfach nur zu wiederholen.
Auch diesmal bin ich wieder sehr zufrieden mit der Lektüre, wobei es hier die gleichen positiven Aspekte gibt, wie auch im Prinzip wieder die gleichen Dinge, die mich auch ein wenig stören, an die ich mich aber von Buch zu Buch immer ein wenig mehr gewöhne. Somit bleibt es sternemäßig beim gleichen Gesamtergebnis, wie schon bei den beiden Vorgängern.

Was heißt das nun genau? Insgesamt ist das Buch wieder äußerst spannend, auch wenn es zwischendrin eben immer mal wieder seine Längen hat, ohne dabei jedoch langweilig zu sein.
Ein Unterschied zu den handlungsmäßig "rein schwedischen" Vorgängern ist, dass es diesmal "international" wird. Zunächst ist alles erst mal recht ominös. Es gibt Leichen, die viele, viele Rätsel aufgeben und es sieht so aus, als sei hier überhaupt kein Weiterkommen. Dann gibt es da noch einen weiteren Handlungsstrang, der erst einmal in so gar keinem Zusammenhang zur Handlung und auch zu unseren wohlbekannten Mitgliedern der Reichsmordkommission zu stehen scheint.
Erst ganz langsam entwickelt sich das Ganze zu einem Gesamtbild, der Leser bleibt lange im Unklaren, was die Lektüre spannend hält. Die Autoren bedienen sich diesmal der "Trickkiste der internationalen Verschwörungsthriller". Das macht es einerseits spannend, wirkt dennoch auch etwas gewöhnungsbedürftig. International verschwörerische Thrillerstimmung mitten in einem "beschaulichen Schwedenkrimi"? Vielleicht doch ein bisschen dick aufgetragen? Irgendwie ein wenig "unglaubwürdig" einerseits, trotzdem aber auch spannend andereseits und so habe ich mich darauf eingelassen und das Ganze eben einfach genossen.

Auch die "persönliche Note" der Bergman-Bücher ist wie gewohnt vorhanden. Ob es eine spezielle Eigenart der Bücher von Hjorth & Rosenfeldt ist oder vielleicht einfach der besondere Stil von skandinavischen Krimis bzw. deren Autoren im Allgemeinen, das vermag ich nicht zu beurteilen. Denn bisher war ich kein Fan von nordischen Krimis oder Thrillern und so sind die Bergman-Bücher auch meine ersten dieser Art.
Auf jeden Fall kommt auch hier die persönliche, private Seite der einzelnen Protagonisten viel mehr zum Tragen, als ich das aus den meisten anderen Werken dieses Genres von den amerikanischen, englischen oder auch deutschen Autoren gewohnt bin. Durch oft auch längere Passagen zum Privatleben der verschiedenen Charaktere, zu ihrer persönlichen Situation oder ihrer Vergangenheit, tritt die eigentliche Krimi-Handlung häufig etwas in den Hintergrund, was die Spannung hier und da einbrechen lässt. Trotz dieses stellenweisen "Spannungs-Abfalls" wird es aber dennoch nicht uninteressant. Und mit nunmehr dem dritten Buch muss ich sagen, dass ich mich von Mal zu Mal mehr daran gewöhne und es mich mittlerweile gar nicht mehr so stört. Es ist ein anderer Stil, doch je mehr ich von den Protagonisten erfahre, desto besser gefällt mir diese Art. Trotzdem finde ich noch immer, dass an manchen Punkten weniger durchaus mehr sein könnte. Schließlich sind die Bücher durchweg ja doch ziemliche Wälzer.

Aber dieser persönlich-private Stil der Autoren macht natürlich auch etwas mit dem Leser. Gerade was Sebastian Bergman angeht, bringen die vielen persönlichen Hintergrundinformationen den Leser ins Grübeln. Bergman ist immer noch oder vielleicht auch eher immer mehr ein Charakter, der die Leser wieder und wieder in Zwiespalt bringt. Mit jedem Buch entwickelt er sich, wird etwas weicher, kommt dem Leser immer wieder ein Stück näher. Nicht aber, ohne im entscheidenden Moment dann doch wieder etwas zu tun, was die gerade entstehende Sympathie und Nähe wieder ein Stück zu Nichte macht, ihn quasi wieder zu dem "Arschloch" macht (entschuldigt die Wortwahl), als das er sich von der ersten Seite der Reihe an gibt. Mittlerweile hat sich die Reaktion des Lesers (zumindest meine) jedoch ein wenig gewandelt von einem ablehnenden "Mein Gott, er ist und bleibt eben doch ein Ar...!" hin zu einem eher mitfühlenden "Ach Mensch, nicht schon wieder, jetzt mach dir doch nicht schon wieder alles kaputt!". Es bleibt also mit Spannung abzuwarten, welche Entwicklung Sebastian Bergman und seine Beziehung zum Leser in den weiteren Büchern der Reihe wohl noch nehmen wird.

Die Auflösung des Falls ist gewohnt schlüssig und so bleiben beim Leser keine Fragen offen, die ihn mit der Handlung unzufrieden zurücklassen. Womit der Leser wohl dennoch unzufrieden zurückbleibt, ist das äußerst offene (und böse!?!) Ende. Denn auch diesmal lassen es sich die Autoren nicht nehmen, ihr aktuellstes Werk mit einem hoch dramatischen Cliffhanger enden zu lassen. Einem Cliffhanger, der den Leser quasi mit einem Aufschrei registrieren lässt, dass das Buch tatsächlich so abrupt endet und er einfach nicht mehr erfahren wird. Zumindest nicht, bevor der vierte Teil in die Buchläden kommt. Und das wird wohl nicht vor Herbst 2014 der Fall sein.....

Zum guten Schluss brauche ich wohl zum Sprecher nicht mehr viel zu sagen. Er macht seine Sache gewohnt gut und souverän, sowie auch schon in den beiden Vorgängern und wer meine Rezensionen zu Band 1 und Band 2 gelesen hat, der ist über Douglas Welbats Sprecherqualitäten bereits voll im Bilde....

FAZIT:
Gewohnt guter Lese- bzw. Hörstoff, diesmal sogar mit "internationalem Thriller-Flair".
4 Sterne

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

serie, skandinavien, sexsucht, mord, thriller

Sebastian Bergman: Der Mann, der kein Mörder war (ungekürzt)

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Julian Wollny , Douglas Welbat
Audio: 2 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 01.11.2013
ISBN 9783899647693
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon lange stand dieses Buch auf meiner Agenda, Nun habe ich es endlich heruntergeladen und gehört. Ich bin nicht so ein Fan der "nordischen" Krimis, darum habe ich lange gezögert. Doch letzten Endes hat dann doch die Neugier auf das viel verkaufte und hoch gepriesene Werk gesiegt und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut.

Mit ihrem gemeinsamen Debüt als Autoren-Duo haben Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt ein solides Stück Krimi und mit ihrem egozentrischen Protagonisten Sebastian Bergman eine erfolgreiche Figur für sicher noch einige weitere Teile geschaffen.

Die Autoren ziehen die Geschichte gut auf, es geht auch gleich sehr geheimnisvoll los mit dem "Mann, der kein Mörder war" und natürlich auch gleich mit der ersten Leiche. Immer wieder begleitet der "Mann, der kein Mörder war" die Geschichte, wie ein roter Faden... oder vielleicht noch eher, wie immer wieder auftauchende Zwischen-Blenden. Einblicke in die Gedanken und die Psyche des Mannes. Dabei schaffen diese Einblicke lange Zeit alles andere als Klarheit beim Leser. Doch so bleibt es spannend und das Ende ist eigentlich bis kurz vor Schluss kaum vorhersehbar.

Mit ihrem Protagonisten Sebastian Bergman haben die Autoren eine Figur geschaffen, die sehr geschickt große Zwiespalte im Leser hervorruft. Ja, man kann es nicht leugnen. Sebastian Bergman ist zwar ein sehr fähiger Profiler, aber er ist bei aller fachlichen Kompetenz auch ein "riesen Ar**loch", um es mal plastisch auszudrücken. Zumindest gibt er sich so. Doch wenn man hinter die gut aufgebaute Fassade blickt, dann sieht man auch einen anderen Sebastian Bergman, dem das Leben übel mitgespielt hat und der einen Grund hat, so zu sein, wie er eben ist. Doch so ist der Leser eben ständig hin- und hergerissen, den egozentrischen Psychologen und Profiler zu mögen und Mitleid mit ihm zu haben, ihn andererseits auch abgrundtief zu verabscheuen, weil er so ein ungehobelter Grobian ist.

Die Autoren nehmen sich auch viel Zeit, ihre einzelnen Figuren aufzubauen und ihnen einen entsprechenden Tiefgang zu verleihen. Neben den Morden und den Untersuchungen des Kriminalfalls zeigen sie auch tiefe Einblicke in das Privatleben der einzelnen Figuren. Ein bisschen zu tief an manchen Stellen für meinen Geschmack. So erfahren wir sicher viel über die einzelnen Personen, ihr Leben, ihre Beweggründe und Motive. Dennoch muss ich sagen, dass hierdurch die eigentliche Handlung stellenweise schon ein wenig in den Hintergrund gerät. Das macht das Buch, welches ja ohnehin ein ganz schön dicker Wälzer ist, teilweise doch ein wenig langatmig. Es hätte durchaus ein bisschen kürzer sein können. Darum auch ein Stern Abzug.
Trotzdem liest es sich gut. Dass ich bereits mit dem zweiten Teil begonnen habe, spricht ja wohl für sich.

Der Sprecher macht seine Sache ebenfalls recht gut. Er intoniert die einzelnen Personen gut differenzierbar und schafft hierdurch eine zusätzlich spannende Atmosphäre. Recht empfehlenswert.

FAZIT:
Ein solides Erstlingswerk des Autoren-Duos. Wert gelesen zu werden und mit Spannung darauf zu warten, was die weiteren Fälle des Sebastian Bergman wohl bringen werden.
4 Sterne*

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skandinavisch, schweden, serie, hörbuch, sexsucht

Die Frauen, die er kannte

Michael Hjorth , Hans Rosenfeldt , Julian Wollny , Douglas Welbat
Audio: 2 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 01.04.2014
ISBN 9783899647730
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich gerade den ersten Band der Reihe des Autoren-Duos Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt um ihren doch eher unsympathischen Protagonisten Sebastian Bergman zu Ende gehört hatte, war ich unentschlossen. Sollte ich nun gleich den zweiten Band hören? Nicht so richtig ein Fan von "nordischen" Krimis war ich doch ein wenig hin und her gerissen. Der erste Band hatte mir schon irgendwie gefallen und obwohl ich meine "Nordic-Skepsis" bisher noch immer nicht so richtig ablegen konnte, hat mich das erste Werk immerhin so weit fasziniert, dass ich mich letztendlich doch zur Vergabe von immerhin guten 4 Sternen habe hinreißen lassen. Wahrscheinlich war der Entschluss, den zweiten Band doch gleich im Anschluss zu hören eher eine "wenn ich ihn jetzt nicht gleich höre, dann les ich ihn wahrscheinlich gar nicht mehr"-Entscheidung.

Was soll ich sagen. Es geht mir mit dem zweiten Band ähnlich. Er war irgendwie gut, aber so richtig in Begeisterungsstürme breche ich auch diesmal nicht aus. Möglicherweise liegt es an der, den Schwedenkrimis oft so ganz eigenen Stimmung, vielleicht aber auch einfach an der Länge bzw. den wieder sehr viel Raum einnehmenden "persönlichen" Passagen, welche auch Band 2 der Reihe wieder beherrschen. Die Autoren schildern sehr viel Hintergrund-Handlung und persönliche Aspekte ihrer Protagonisten, insbesondere natürlich Sebastian Bergman betreffend. Dies macht die Sache einerseits zwar auch interessant, nimmt andererseits aber auch häufig viel von der Spannung, da die eigentliche Krimi-Handlung damit doch immer wieder etwas in den Hintergrund gerückt wird. Letzten Endes lese ich das Buch ja, da ich einen spannenden Krimi lesen möchte und nicht eine (tragische) Lebensgeschichte. Schwierig in diesem Fall, da die Autoren Bergmans Lebensgeschichte hier eng mit der Krimi-Handlung verknüpft haben.

Aber trotz alle dem muss ich doch auch zugeben, dass mir der zweite Teil dennoch gut gefallen und mich tatsächlich sogar mehr gefesselt hat, als der erste Fall. Dies mag daran liegen, dass nun schon eine gewisse Beziehung zu den Protagonisten besteht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Sebastian Bergman hier langsam - ganz langsam - ein wenig (!) sympathischer wird. Ironischerweise liegt dies nun wohl genau daran, dass wir mehr von seiner persönlichen Geschichte erfahren und er so für den Leser schlichtweg, trotz all seiner Ecken und Kanten, ein wenig weicher wird. Er ist und bleibt auch im zweiten Teil durchaus noch immer der grobe Unsympath, der er auch im ersten schon war. Doch mit dem Hintergrundwissen, das die Autoren dem Leser hier vermitteln, hat der Leser nun einfach mehr Verständnis für das abweisende und zumeist verletzende Verhalten, das Sebastian Bergman gemeinhin seinen Mitmenschen zu Teil werden lässt. Das Wissen, warum er so ist, wie er eben ist, lässt all diese Gemeinheiten für den Leser in einem anderen Licht erscheinen.

Der Fall an sich ist gut und schlüssig aufgebaut und die Autoren lassen zum guten Schluss beim Leser keine offenen Fragen zurück, welche sich auf Unstimmigkeiten in der Geschichte zurückführen ließen. Alles in allem hätte sicher die ein oder andere Stelle durchaus etwas weniger ausführlich ausfallen können. Das hätte das doch allzu dicke bzw. lange Buch in meinen Augen noch lesenswerter gemacht und hätte der Handlung an sich sicher keinen Abbruch getan.

Trotz all meiner Zurückhaltung und Vorbehalte bezüglich dieses Werkes, die sich in meinen eben geschriebenen Zeilen wohl nur allzu deutlich wiederspiegeln, habe ich aber dennoch Gefallen an dem Buch und irgendwie sogar am "fiesen Sebastian Bergman" gefunden. Und wie schon beim letzten Band ist mir das Ganze auch diesmal, wenn auch hier wieder recht gut gemeinte, 4 Sterne wert.
Und vielleicht spricht es für sich, dass ich bei eben all dieser, eben angesprochenen Zurückhaltung, dennoch gleich den dritten Band bei audible.de heruntergeladen habe, um hier direkt anzuknüpfen und zu erfahren, wie es wohl mit Bergman und seiner Geschichte weitergehen wird.

Noch ein letztes Wort zum Sprecher. Hier ist meiner Beurteilung in der letzten Rezension kaum etwas hinzu zu fügen. Auch diesmal macht er seine Sache ebenfalls wieder sehr gut. Er liest eingängig, schafft Atmosphäre und durch seine gut differenzierte Betonung und stimmlich doch überraschende Vielfalt verleiht er den einzelnen Charakteren eine jeweils ganz eigene Persönlichkeit. Gut anzuhören!

FAZIT:
Auch der zweite Band ist lesens- bzw. hörenswert. Ein nicht mehr ganz so widerwärtiger Sebastian Bergman schleicht sich ganz langsam (!) in die Herzen der Leser und löst "nebenbei" einen äußerst spannenden Fall.
4 Sterne

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florenz, thriller, robert langdon, venedig, istanbul

Inferno

Dan Brown , Axel Merz (Übersetzer) , Rainer Schumacher (Übersetzer)
Fester Einband: 685 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.05.2013
ISBN 9783785724804
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ungekürztes Hörbuch in englischsprachiger Originalfassung gehört!


Ein Thriller, wie er aktueller nicht sein könnte....
Bereits im Vorfeld wurde lang und viel spekuliert. Was wird sich Dan Brown wohl diesmal aus der Schreibfeder saugen? Und wo wird das Ganze stattfinden? Lange haben wir auf die Rückkehr von Robert Langdon gewartet. Und nicht nur Dan Brown hat ein großes Geheimnis draus gemacht. Natürlich allen voran der Verlag hat die Medien angeheizt und "DIE Neuerscheinung des Jahres" ordentlich aufgeblasen....
Die Wartezeit war lang, die Aufregung groß, doch ich muss sagen:
Das Warten hat sich gelohnt! Dan Brown ist wieder mal ein großer Wurf gelungen!!!

Robert Langdon, die Vierte! Wieder ein großer Erfolg. Welche Locations sich der Autor diesmal ausgesucht hat, um seinen "Helden" erneut auf eine unbeschreiblich rasante Jagd quer durch halb Europa zu hetzen, das will ich hier wohlweislich mal eher nicht verraten. Doch soviel sei gesagt. Dann Brown geizt ein weiteres Mal nicht mit interessanten, wohl ausgewählten und hoch geschichtsträchtigen Schauplätzen, die dem Ganzen zum wiederholten Male eine unglaubliche Atmosphäre verleihen. Ich bin schon jetzt gespannt auf den Film!!!

Und wie zu erwarten... Auch diesmal gilt es wieder die Welt zu retten. So hängt unser Schicksal - also das der Menschheit - mal wieder an einem seidenen Faden. Und wer sonst außer Robert Langdon könnte in der Lage sein, diesen seidenen Faden in letzter Sekunde vor dem Zerreißen zu bewahren. Ob er es auch diesmal schaffen wird die Welt zu retten und die Menschheit vor dem Schlimmsten zu bewahren...?!? Wer weiß, ich möchte dazu nichts weiter sagen.

Auf jeden Fall hat Dan Brown mit »Inferno« einen Thriller geschaffen, wie er aktueller nicht sein könnte. Und auch in seinem neuesten Werk paart er älteste Geschichte erneut mit hochmodernster Wissenschaft und Technik. Dabei zeichnet er ein Bild einer Gefahr, die bereits seit Jahren immer wieder aktuell und hochbrisant durch die Medien geht. Auch hier möchte ich nicht zu viel verraten, denn ich möchte das Lesevergnügen nicht verderben. Es sei jedoch jetzt schon versichert, Dan Brown greift ein wisschenschaftliches Dilemma auf, das moralisch nicht heftiger diskutiert werden könnte. Topaktuell, hochbrisant und unglaublich spannend. Zu welchem Ergebnis er kommt? Na.... Lesen!!!

Was die Story und den Stil angeht, bekommt der Leser ein gewohnt hochkarätiges Werk geboten. Dan Brown fackelt wie immer nicht lange und schon der Beginn des Buches könnte eigentlich bereits für den abschließenden Showdown eines Hollywood-Streifens herhalten. Aber soweit sind wir an dieser Stelle natürlich noch gar nicht. Auf jeden Fall werden hier aber keine kleinen Brötchen gebacken. Bereits auf den ersten Seiten - bzw. in meinem Fall den ersten Hör-Minuten - geht der Autor direkt in die vollen und zieht den Leser so schnell in den Bann der Geschehnisse, dass er kaum Luft zu holen vermag. Der Spannungsbogen ist praktisch fast von der ersten Seite an aufgebaut. Erst dann nimmt sich Dan Brown auch ausreichend Zeit seine Charaktere einzuführen, seine Figuren - außer Robert Langdon kennen wir hier bisher niemanden - behutsam aber dennoch interessant und spannend aufzubauen.

Ein einziger kleiner Minuspunkt waren für mich die oft sehr ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze. Dan Brown hat hier wirklich wieder einmal gründlichst recherchiert, seine Begeisterung für die Geschichte, die Bauwerke und die historisch bedeutsamen Persönlichkeiten seiner unterschiedlichen Schauplätze ist in seinem aktuellen Werk mehr denn je deutlich zu spüren. Einerseits durchaus sehr interessant, waren die Beschreibungen in ihrer Ausführlichkeit dennoch stellenweise auch ein wenig zäh. Hier wäre ein bisschen - nur ein bisschen (!) - weniger vielleicht doch mehr gewesen. Zwar in keinster Weise langweilig, hat es die Handlung so aber doch teilweise ein wenig in die Länge gezogen, den Spannungsbogen hin und wieder ein klein wenig gedrückt. Das hat mich letztendlich auch gehindert wirklich die vollen 5 Sterne zu vergeben, welche das Buch sonst sicher von mir bekommen hätte. Ich denke aber, den halben Stern wird der Autor wohl verkraften.... :-)

Zu guter Letzt natürlich auch noch ein paar Worte zum Sprecher. Kurz gesagt: Ich bin begeistert!!!
Paul Michael ist einer meiner Lieblingssprecher und für mich einer der besten Hörbuchsprecher überhaupt. Zumindest teilt er sich die Kategorie "Die allerbesten Sprecher" in meinen Augen mit nur ganz wenigen seiner Kollegen. Auch diesmal macht er seine Sache wieder fantastisch. Nur ganz wenige schaffen es wie er, das geschriebene Wort spürbar, ja fast greifbar zu machen. Mit einer nahezu unendlichen stimmlichen Vielfalt und Variabilität haucht er der Story Leben ein, schafft eine unglaublich plastische Atmosphäre und verleiht jedem der Charaktere eine unbeschreibliche Unverwechselbarkeit. Kopfkino auf wirklich allerhöchstem Niveau!

FAZIT:
Ein unglaublich guter Thriller! Dan Brown in Höchstform! Ein topaktuelles und hochbrisantes Thema, verpackt in einer überaus spannenden und dichten Atmosphäre, gepaart mit einer grandiosen Lesung! Kaufen!!!
4½ Sterne

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schröder, thriller, mord, claudius zorn, krimi

Zorn - Wo kein Licht

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.08.2013
ISBN 9783596196364
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein guter Zorn.... ähm... ich meine natürlich, ein guter Stephan Ludwig! :-) Ein sehr guter sogar, aber trotzdem, wie ich finde, nicht sein bester. Er hat mich nicht so sehr gefesselt, wie die Vorgänger, trotzdem habe ich die Lektüre wieder einmal sehr genossen!

Dabei geht es nach bester Stephan-Ludwig-Zorn-Manier gleich zu Anfang knackig los. Kein langes Vorgeplänkel, der Leser ist sofort mitten drin in der Handlung und bekommt direkt auf den ersten Seiten sogleich auch die erste Leiche serviert. So kennen und lieben wir es bei den Bücher von Stephan Ludwig. (Also, ich meine hier natürlich nicht die Leichen, sondern dass es gleich ohne lange Vorrede spannend wird... zwinker)
Und nicht nur mit der ersten Leiche geht es gleich in die Vollen, wie gewohnt. Auch was die, für Stephan Ludwigs ZORN-Bücher so typische Stimmung angeht, so ist es dem Autor auch hier wieder sehr gut gelungen, diese erneut in sein drittes Buch zu übertragen. Spätestens gleich zu Beginn des zweiten Kapitels, in dem der etwas schrullige Hauptkommissar zum ersten Mal "die Bühne betritt", ist der Leser sofort wieder in der altbekannten "Zorn"-Stimmung, welche die Leser bereits aus den beiden Vorgängern kennen.

Und auch diesmal stellt sich die Aufklärung des Falles und die Suche nach dem Mörder wieder einmal mehr als verzwickt heraus. Je weiter Zorn und Schröder ermitteln, desto undurchsichtiger wird das Ganze und umso unwahrscheinlicher erscheint es, dass die beiden jemals zur Lösung des Falls gelangen werden. Dabei führt der Autor den Leser natürlich von Kapitel zu Kapitel wieder einmal geschickt aufs Glatteis und sobald der Leser glaubt, des Rätsels Lösung auf der Spur zu sein, schlägt der Stephan Ludwig einen erneuten Haken, so dass die Spur ein weiteres Mal im Sande verläuft. Äußerst spannend!

Neben der Haupthandlung, hat sich Stephan Ludwig diesmal aber auch sehr viel Zeit genommen, seine Charaktere weiter auszubauen und tief in deren Privatleben einzudringen. Sicher hat sich der Autor das Feedback seiner Leser zu Herzen genommen (schon bei Zorn 2, wie jetzt auch bei Zorn 3 habe ich an einer Leserunde von crimethrill auf facebook teilgenommen, an der auch Stephan Ludwig selbst beteiligt war) und versucht, deren Wunsch nach mehr Persönlichem aus Zorns und Schröders Leben zu erfüllen. Allerdings ist er dabei in meinen Augen fast ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Ein wenig mehr Tiefgang für die Protagonisten finde ich sehr gut, stellenweise hatte ich aber das Gefühl, dass die "privaten Anteile" die eigentliche Thriller-Handlung mehr und mehr in den Hintergrund drängen. Das fand ich letztendlich ein wenig störend, weil es den Spannungsbogen doch immer wieder ein bisschen zu sehr unterbrochen hat. Darum konnte ich diesmal auch nicht ganz die vollen 5 Sterne vergeben. Aber ich denke, das ist sicher unter "Jammern auf hohem Niveau" verbuchbar, denn es bleiben ja immer noch sehr gute 4 Sterne übrig! Außerdem ist das sicher auch Geschmackssache, denn in meiner Leserunde zum aktuellen Zorn habe ich auch ganz begeisterte Stimmen gehört, die genau diesen privaten Einblick ganz besonders gut fanden.

Der Schlussteil des Buches ist wie gewohnt spannend und der Leser kann wieder einmal einen nahezu hollywoodreifen Showdown erwarten. Ganz zu schweigen von einer weiteren völlig unerwarteten Wendung bezüglich der Protagonisten, die dem Leser zunächst einmal einen ordentlichen Schrecken einjagt und somit aber auch gleich "scharf macht" auf den nächsten ZORN.
Also Stephan... Ab an den Schreibtisch!!!! Schreiben!!!!!

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Malice

Lisa Jackson
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Brilliance Audio Lib Edn, 31.03.2009
ISBN 1423315383
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wieder einmal ein Buch, bei dem ich sagen muss, ich bereue nicht unbedingt, dass ich es gelesen (bzw. gehört) habe, doch grundsätzlich hatte ich mir beim Kauf mehr versprochen. Vielleicht sagt schon allein die Lesekategorie der Lesechallenge, in die ich das Buch einsortiert habe, mehr als genug über meinen Eindruck zu diesem Buch. Sie lautet nämlich: "Lese ein Buch, dass du angefangen, aber nie beendet hast.".

Woran es gelegen hat, dass ich damals nicht über die ersten etwa drei Stunden dieses Hörbuches hinausgekommen bin? Ich weiß es nicht mehr genau. Möglicherweise gab es einfach grad eine Neuerscheinung, die wichtiger war. Dennoch, selbst wenn.... Das Buch hat mich wohl nicht so sehr gefesselt, dass ich es zunächst zu Ende hören oder wenigstens nach der Unterbrechung - warum auch immer es sie gegeben haben mag - möglichst schnell weiter hören wollte. Und wer weiß, ob ich es jemals getan hätte, wenn es nicht diese Lesekategorie in der Challenge gegeben hätte.

Was hat mich gestört? So genau kann ich es gar nicht sagen. Insgesamt hat es mir wohl einfach an Tempo gefehlt. Die Handlung kommt nur langsam in Gang, so richtig will keine Spannung aufkommen. Das ganze plätschert eher so dahin, steigert sich insgesamt wenig. Dabei ist die Story an sich ja gar nicht schlecht, zumindest steckt in der Idee jede Menge Potential. Leider will das Ganze aber nicht so recht zünden und der Funke springt erst recht spät über. Nicht, dass es grottenlangweilig wäre, aber es reißt mich eben auch nicht von der ersten Seite an mit.
Möglicherweise hängt es auch damit zusammen, dass das Buch ja zu einer Reihe gehört, von denen ich die Vorgänger nicht kenne. Leser, die die Vorgänger kennen, haben vielleicht schon einen anderen Bezug zu den Protagonisten und finden das Ganze dann spannender. Für das Verständnis an sich ist es aber nicht nötig, die Vorgänger zu kennen. Ich hatte zumindest nicht das Gefühl, dass mir irgendetwas entgangen wäre.

Insgesamt ist der Spannungsbogen eher flach, es scheint alles recht undurchsichtig und auch die Auflösung ist zuguterletzt nicht wirklich befriedigend. Es wirkt alles ein bisschen weit hergeholt, konstruiert. Das macht einen zunächst vielversprechenden Thriller leider für mich eher zu einem Mittelmaß.

Was mich hingegen ein wenig versöhnlich gestimmt hat, das ist die äußerst gute Lesung. Das Sprecher-Duo macht seinen Part grandios. Zunächst einmal sprechen beide in einem sehr klaren, gut verständlichen Englisch, so dass man auch als nicht Muttersprachler mühelos folgen kann. Darüber hinaus arbeiten beide mit einer so variantenreichen stimmlichen Vielfalt, dass man beim Hören schnell aus dem Bewusstsein verliert, dass es sich in der Tat nur um zwei Sprecher handelt. Beide arbeiten aber nicht nur mit einer Vielzahl an Stimmen, sondern auch mit einer unglaublich variablen Betonung, so dass tatsächlich fast ein Kino im Kopf entsteht. Wäre das Buch an sich spannender und mitreißender, wäre es sicher ein grandioses Kopfkino.

FAZIT:
Insgesamt eher Durchschnitt. Story mit viel Potential, leider eher schwach umgesetzt.
Die fantastische Lesung wertet das Ganze ein Stück auf, kann es aber letztendlich auch nicht in einen absoluten Pageturner verwandeln. Auf Grund der tollen Lesung aber grade noch gute
3½ Sterne

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Fragmente des Wahns

Michael Schmid
E-Buch Text: 287 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag UG, 17.01.2012
ISBN 9783845900063
Genre: Krimi und Thriller

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jugendbuch, krankenhaus, liebe, jugendliche, philosophie

The Fault in Our Stars

John Green
E-Buch Text: 337 Seiten
Erschienen bei Penguin, 03.05.2012
ISBN 9780141345642
Genre: Sonstiges

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Der 50/50-Killer

Steve Mosby , Joachim Kerzel , Heikko Deutschmann
Audio CD
Erschienen bei DHV - Der HÖR Verlag GmbH, 03.04.2009
ISBN 9783867172714
Genre: Krimi und Thriller

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