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(281)

613 Bibliotheken, 14 Leser, 7 Gruppen, 20 Rezensionen

pest, mittelalter, historischer roman, england, kingsbridge

Die Tore der Welt

Ken Follett , Jan Balaz , Rainer Schumacher , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 1.312 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.01.2010
ISBN 9783404163809
Genre: Historische Romane

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(496)

831 Bibliotheken, 10 Leser, 8 Gruppen, 108 Rezensionen

depression, liebe, therapie, depressionen, angst

Mängelexemplar

Sarah Kuttner
Flexibler Einband: 261 Seiten
Erschienen bei Fischer, S, 05.03.2009
ISBN 9783100422057
Genre: Romane

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

comic, monster des alltags, humor, monsterforschung, geschenkbuch

Monster des Alltags, Band 1: Monster des Alltags

Christian Moser
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 26.10.2007
ISBN 9783551787453
Genre: Comics

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(191)

365 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 30 Rezensionen

schiffbruch, indien, abenteuer, tiger, meer

Schiffbruch mit Tiger

Yann Martel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Fischer, S
ISBN 9783100478252
Genre: Romane

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(6.242)

10.395 Bibliotheken, 43 Leser, 29 Gruppen, 219 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.1999
ISBN 9783551551689
Genre: Jugendbuch

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(2.927)

5.586 Bibliotheken, 18 Leser, 16 Gruppen, 125 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 08.10.2005
ISBN 9783551566669
Genre: Fantasy

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(12.202)

16.171 Bibliotheken, 59 Leser, 28 Gruppen, 324 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.07.1998
ISBN 9783551551672
Genre: Jugendbuch

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(2.714)

5.134 Bibliotheken, 49 Leser, 19 Gruppen, 242 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.10.2007
ISBN 9783551577771
Genre: Fantasy

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(2.152)

3.942 Bibliotheken, 23 Leser, 12 Gruppen, 210 Rezensionen

frankreich, mord, parfum, paris, duft

Das Parfum

Patrick Süskind
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 15.02.1994
ISBN 9783257228007
Genre: Klassiker

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(3.643)

4.766 Bibliotheken, 20 Leser, 9 Gruppen, 157 Rezensionen

liebe, analphabetismus, nationalsozialismus, kz, schuld

Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2009
ISBN 9783257060652
Genre: Klassiker

Rezension:

In dem Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink geht es um eine sonderbare Liebesbeziehung zwischen dem fünfzehnjährigen Michael Berg und der sechsunddreißigjährigen Hanna Schmitz, die von Hannas Vergangenheit im 2. Weltkrieg überschattet wird und Michael das ganze Leben lang beherrscht.

Durch die Gelbsucht von Michael lernen die beiden sich zufällig kennen. Als er auf der Straße zusammenbricht kümmert sie sich um ihn.
Später, als er sie besucht und sich mit einem Blumenstrauß bedanken will, kommt es zu einer, für ihn unangenehmen, jedoch erotischen Situation.
Eine Woche später beginnt die Liebesbeziehung der beiden.
Durch Hannas Einfluss verbessert Michael sich in der Schule und schafft das Schuljahr. Wenig später beginnt er Hanna aus vielen verschieden Büchern vorzulesen.
Das Vorlesen wird für die beiden ein festes Ritual.
Bei einer gemeinsamen Fahrradtour kommt es wegen eines Briefes zum Streit, Hanna hat sich nicht unter Kontrolle und schlägt zu.
Mit dem neuen Schuljahr fängt Michael an, viel mit seinen Schulkameraden zu unternehmen. Oft steht er im Konflikt ob er lieber etwas mit seinen Freunden unternimmt oder den Nachmittag mit Hanna verbringt.
Er verschweigt sie gegenüber seinen Freunden und fühlt sich deswegen schlecht.
Hanna lässt ihm wenige Einblicke in ihr Leben und weicht bei Fragen oft aus.
Schließlich treffen sich Hanna und Michael zufällig im Schwimmbad, doch sie ist weit entfernt und er reagiert aus Unsicherheit nicht sofort. Als er sich entschließt zu ihr zu gehen, verschwindet sie.
Kurz darauf ist Hanna weg. In ihrer Wohnung wohnen andere Menschen und sie hat keine Nachricht hinterlassen.
Michael quält sich mit Selbstvorwürfen und es beginnt für ihn eine Zeit der Hilflosigkeit, in der er sich die ganze Beziehung immer wieder durch den Kopf gehen lässt.
Später, als Michael studiert und ein Seminar über Konzentrationslager besucht, trifft er im Gerichtssaal auf Hanna, die mit fünf weiteren Frauen Aufseherin in einem Konzentrationslager war und der unterlassenen Hilfeleistung und des Mordes angeklagt ist.
Über mehrere Wochen wird die Schuldfrage im Gericht geklärt und durch einen hinterhältigen Plan schaffen die Aufseherinnen es, dass Hanna als Hauptverdächtige gesehen wird, da sie zugibt einen Bericht mit Details aus jener Nacht geschrieben zu haben.
Michael weiß, dass Hanna Analphabetin ist und befindet sich in einem inneren Konflikt. Soll er es dem Richter sagen oder überlässt er Hanna ihrer eigenen Verantwortung?
Er führt ein Gespräch mit dem Richter, kommt aber nicht auf Hannas Analphabetismus zu sprechen. Danach fühlt er sich trotzdem auf eine seltsame Art befreit.
Hanna wird zu lebenslanger Haft verurteilt und Michael heiratet als Referendar eine Frau, mit der er ein Kind bekommt.
Später, als er sich von seiner Frau trennt, liest er ein Buch aus seiner und Hannas Vergangenheit, nimmt es auf Kassette auf und schickt es ihr mit weiteren Aufnahmen ins Gefängnis. Danach schickt er ihr regelmäßig Kassetten.
Vier Jahre nach der ersten Aufnahme bekommt er einen kurzen Brief von Hanna, die inzwischen mühsam schrieben gelernt hat. Nach achtzehn Jahren Haft wird Hannas Gnadengesuch stattgegeben und Michael kümmert sich um eine Wohnung und Arbeit für sie. Aber er muss auch den stets verdrängten und heraus gezögerten Besuch eingehen.
Das Treffen der beiden ist gequält und entfremdet. Michael erkennt in Hanna nicht mehr die Frau wieder, die er früher geliebt hat und Hanna spürt das.
Eine Woche später, als Michael Hanna abholen will, erfährt er, dass sie am selben Morgen Selbstmord begangen hat.
In ihrem Testament überträgt sie ihm die Aufgabe ihr Gespartes den Überlebenden von Damals zu übergeben, doch dies wird von diesen abgelehnt.
Stattdessen spendet Michael das Geld an eine jüdische Organisation gegen Analphabetismus.
Mit dem Dankesbrief besucht er zum ersten und letzten Mal Hannas Grab.

Ich habe dieses Buch in einem Stück durchgelesen.
Es ist so einfach geschrieben und doch so bewegend! Mit einfachen Mitteln schafft Bernhard Schlink es die Figuren zum Leben zu erwecken und macht das Leid und die Hilflosigkeit spürbar.
Bis zum Schluss hofft man auf ein Happy End und umso größer ist dann der Schock, das der starke Lebenswille dieser Frau letztendlich nicht mehr die Erinnerungen und die Vorwürfe beseitigen konnte.
Das Thema des zweiten Weltkriegs, das schon oft in Filmen, Gedichten und Büchern be- und verarbeitet wurde, bekommt hier durch Schlink eine intensive Wirkung und er schafft es das Schicksal dieser Liebenden so real darzustellen das man gar nicht anders kann, als mit zu fühlen!
Dies ist ein Roman der bis zum letzten Satz fesselnd und in seiner Art tragisch ist. Liebe mal anders und doch irgendwie schön!

  (6)
Tags: traurig   (1)
 

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(2.134)

3.696 Bibliotheken, 34 Leser, 25 Gruppen, 315 Rezensionen

liebe, vampire, bella, edward, fantasy

Bis(s) zum Ende der Nacht

Stephenie Meyer , Sylke Hachmeister (Übersetz.)
Fester Einband: 800 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.02.2009
ISBN 9783551581990
Genre: Fantasy

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Tags: bella, edward, gegenwart, liebesroman, spannend, wald   (6)
 

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126 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 5 Rezensionen

usa, krimi, japan, fischer, insel

Schnee, der auf Zedern fällt

David Guterson , Christa Krüger
Fester Einband: 511 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag
ISBN 9783827001832
Genre: Liebesromane

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(786)

1.384 Bibliotheken, 7 Leser, 14 Gruppen, 165 Rezensionen

berlin, thriller, geiselnahme, radiosender, radio

Amokspiel

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2007
ISBN 9783426637180
Genre: Krimi und Thriller

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(251)

437 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 65 Rezensionen

horror, folter, kinder, gewalt, thriller

EVIL

Jack Ketchum ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.12.2005
ISBN 9783453675025
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: gruselig, horror, horror-fans, keller   (4)
 

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(577)

1.168 Bibliotheken, 26 Leser, 13 Gruppen, 67 Rezensionen

mittelalter, kathedrale, england, historischer roman, historisch

Die Säulen der Erde

Ken Follett
Fester Einband: 1.151 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.08.1990
ISBN 9783785705773
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: burg, kirche, mittelalter, prior phillip, stadt, tom builder   (6)
 

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(259)

477 Bibliotheken, 5 Leser, 6 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, jane rizzoli, boston, maura isles, mord

Blutmale

Tess Gerritsen , Andreas Jäger
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 16.07.2007
ISBN 9783809025054
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(189)

431 Bibliotheken, 1 Leser, 10 Gruppen, 45 Rezensionen

thriller, schizophrenie, mord, miami, staatsanwältin

Vater unser

Jilliane Hoffman , , ,
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2008
ISBN 9783499244568
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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(518)

872 Bibliotheken, 13 Leser, 8 Gruppen, 51 Rezensionen

thriller, mord, serienmörder, krimi, morpheus

Morpheus

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Wunderlich, 23.09.2005
ISBN 9783805207744
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

freundschaft, hoffnung, roman, indianer, lebensfreude

Zwei alte Frauen, Sonderausgabe

Velma Wallis
Fester Einband: 119 Seiten
Erschienen bei Kabel
ISBN 9783822504536
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
In dem Roman „Zwei alte Frauen“ von Velma Wallis geht es um eine alte Legende der Althabasken, in der es um den Verrat eines Volkes und die Tapferkeit und den Mut zweier Frauen geht.
In einem besonders harten Winter in Alaska trifft ein Nomadenstamm die schwere Entscheidung die zwei ältesten Frauen zurück zu lassen um die jüngsten zu retten.
Das Leben der beiden Frauen namens Ch´idzigyaak (nach einem Chickadee-Vogel) und Sa´(bedeutet Stern) scheint besiegelt.
Selbst Ch´idzigyaak´s Tochter wagt es nicht sich gegen den Häuptling aufzulehnen.
Nur ihr kleiner Sohn, der sehr an den Frauen hängt, gibt ihnen heimlich seine Axt.
Zuerst scheint es so als hätten die Frauen ihren Lebenswillen verloren.
Entsetzt und traurig über die Entscheidung akzeptiert Ch´idzigyaak ihren baldigen Tod im Schnee.
Doch Sa´, die temperamentvollere von beiden, gibt nicht auf und animiert ihre Freundin zum Überleben und weckt den Kampfgeist in ihr.
Sie wollen dem Stamm beweisen, dass sie überleben können und gemeinsam machen sie sich auf eine gefährliche Reise, die durch die Schneewüsten Alaskas führt.
Die beiden entwickeln starke Sympathie füreinander und helfen sich gegenseitig, wenn der Wille doch versagt.
In diesem langen Winter gewinnen sie alte Fähigkeiten zurück, die sie schon längst vergessen glaubten (wie z.B. das Jagen) und aus den beiden alten Frauen werden bald zwei aufrechte und starke Menschen.
Wie durch ein Wunder überstehen sie den harten Winter und nutzen den Sommer um sich große Vorräte anzuschaffen und ein Lager zu bauen.
Als es wieder Winter wird, herrscht in dem Nomadenstamm, der die beiden vertrieben hat, wieder ein starker Nahrungsmangel und Hungersnot.
Der Häuptling, der sich immer noch mit seinem schlechten Gewissen über die Entscheidung von damals quält und langsam verzweifelt, kehrt mit seinem Stamm zu dem Ort zurück, an dem die beiden Frauen ausgesetzt wurden.
Große Verwunderung macht sich breit, als keine Überreste der Frauen gefunden werden.
In einem kleinen Moment der Hoffnung, dass die Frauen überlebt haben, schickt der Häuptling einige seiner Jäger um die beiden zu suchen.
Als die Frauen schließlich von den Jägern gefunden werden verhalten sie sich zurückhaltend und skeptisch.
Die Jäger aber entwickeln großen Respekt und Bewunderung für die beiden Frauen, die es geschafft haben, dem Tod zu trotzen und gemeinsam überlebt haben.
Der Häuptling wird zu ihrem Lager geführt und bittet ehrfürchtig um Verzeihung.
Die beiden Frauen, die sich das ganze Jahr über nach dem Volk gesehnt haben, nehmen die Entschuldigung an und helfen dem Volk mit ihren Vorräten über den Winter.
Der Frühling kommt und die Frauen haben eine hohe Stellung im Volk. Ständig bekommen sie Besuch und werden um Rat gefragt. Auch der kleine Junge ist überglücklich besonders seine Großmutter Ch´idzigyaak wieder zu sehen.
Er ist es auch, der es schafft das Eis zwischen Ch´idzigyaak und ihrer Tochter zu brechen und die beiden wieder zu vereinen.
Danach lebt der Stamm wieder im Einklang und sie überstehen noch viele Winter.
Es wurden in diesem Volk niemals wieder Menschen verbannt und die beiden Frauen starben irgendwann glücklich und wirklich alt.

Rezension:
Dieses Buch war eines der wenigen, die ich in einem Stück durchgelesen habe.
Mit einfachen Mitteln erzählt Velma Wallis diese rührende Geschichte um die Trauer und den Kampf der beiden Frauen.
Man hofft, bangt und weint mit ihnen und am Ende ihrer Reise sind sie wie alte Bekannte, die mit uns ihre schwersten Stunden durchlebt haben.
Ein sehr intensiver Roman, der sich trotzdem leicht lesen lässt!
Auch wenn man sicher noch nie im Schnee verbannt wurde, gab es sicher solche ähnlichen Situationen im Leben von jedem von uns und deswegen kann man auch mit den Frauen und ihrem Schmerz fast mitfühlen.
Es ist ein wundervolles Buch und eine grandiose Geschichte die schon vor vielen, vielen Jahren erzählt wurde und ich finde jeder sollte sie hören oder lesen, denn die Moral ist unumgänglich: Jeder Mensch hat das Recht zu leben und in harten Zeiten müssen wir zueinander halten und wenn man dieses Buch gelesen hat weiß man, dass man alles schaffen kann. Der Wille muss nur da sein.

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Tags: hoffnung, lebensfreude, traurig   (3)
 

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(77)

118 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

krimi, england, barbara havers, inspector lynley, pakistani

Denn sie betrügt man nicht

Elizabeth George
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 01.01.1997
ISBN 9783764500085
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem Kriminalroman „Denn sie betrügt man nicht“ von Elizabeth George geht es um den Mord an einem Pakistani in einem kleinen englischen Ort namens Balford le Nez.
Die Ermittlungen von Chief Inspektor Emily Barlow und Seargant Barbara Havers werden durch Rassismus und Hass stark erschwert.
Barbara Havers, die Protagonistin des Romans arbeitet in London und erfährt nur durch Zufall von dem Mord.
Ihr Nachbar Taymullah Azhar fährt unter mysteriösen Umständen nach Balford und aus Sorge um ihn reist sie hinterher.
Durch eine gute Freundschaft mit der leitenden Polizistin Emily Barlow beteiligt sie sich an den Ermittlungen um den Mord, der auch der Grund für die Reise ihres Nachbars ist.
Zwischen den Pakistanis und den Bewohnern von Balford kommt es des Öfteren zu Konflikten.
Barbaras Bekanntschaft mit Taymullah Azhar verheimlicht sie vor Emily, um ihr Mitwirken an den Ermittlungen nicht zu riskieren.
Bald finden sie heraus, dass der Mord nicht das einzige Verbrechen war, sondern mit vielen weiteren zusammenhängt. Als sie den vermeintlichen Mörder herausfinden eskaliert die Situation und es kommt zu einer gefährlichen Fahrt auf dem Meer, worauf dieser entkommen kann.
Das Verhältnis zwischen den beiden Polizistinnen ist angespannt weil die Bekanntschaft zwischen Barbara und Taymullah zum Ende des Romans entdeckt wird und das Vertrauen zwischen Emily und Barbara stört.
Und doch schaffen sie es am Ende gemeinsam den wahren Mörder zu finden.

Rezension

Der Kriminalroman erzählt meiner Meinung nach eine komplizierte Geschichte über Generationskonflikte, Rassenhass und berufliche und familiäre Autoritätsprobleme.
Diese Verknüpfung von komplexen Themen ist schon ziemlich schwierig, doch die Autorin konnte all das in einen spannenden und doch leicht verständlichen Krimi umwandeln.
Ich finde nur das der heiße Sommer in dem die Geschichte spielt zu sehr in den Vordergrund gerückt wird, dafür kann aber positiv bemerkt werden dass auch die Konflikte zwischen den einzelnen Personen immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.
Schon am Anfang werden alle wichtigen Charaktere in die Geschichte eingebracht und die Autorin schafft es auf geniale Weise das man in der Mitte des Romans schon über die Hälfte der Personen verdächtigt.
Die Geschichte wendet sich immer wieder und die Verdächtigen wechseln auch des Öfteren.
Aufgrund der vielen (auch ausländischen) Namen ist es ab und zu leider schwer dem Verlauf zu folgen.
Im Großen und Ganzen ist „Denn sie betrügt man nicht“ ein sehr spannender Krimi, bei dem der Leser sich in die Geshcichte „einfühlen“ kann und sich zum Thema Rassismus Gedanken macht.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

berlin, nazizeit, biographie, 3. reich

Der Passfälscher

Cioma Schönhaus
Fester Einband: 235 Seiten
Erschienen bei Scherz, 01.05.2005
ISBN 9783502156888
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Cioma: Alles können sie machen, aber dass die Sonne nicht mehr scheint, das können sie doch nicht machen.“
In seiner Biografie „Der Passfälscher“ erzählt Cioma Schönhaus sein Leben im nationalsozialistischen Berlin ab 1942 und wie er die Flucht in die Schweiz mit dem Fahrrad wagt.
1942 werden bereits viele jüdische Familien deportiert.
Durch viele glückliche Zufälle gelingt es Cioma immer wieder, einer Verhaftung zu entkommen, doch seine Eltern werden abtransportiert.
Er selber bleibt in Berlin, da er in einem Wehrmachtsbetrieb als unabkömmlich gilt.
Bevor die Nationalsozialisten verstärkt gegen die Juden vorgingen, konnte Cioma in einer jüdischen Zeichenschule die Ausbildung zum Grafiker beginnen.
Sein Talent rettet ihm und vielen weiteren Menschen (hauptsächlich Juden) das Leben. Er beginnt als Passfälscher für einen ehemaligen halbjüdischen Offizier zu arbeiten. Die Pässe bekommt er dort oder aus dem Opferstock einer bekennenden Kirche. Der Schutz der Rüstungsindustrie dauert nicht lange an und Cioma entschließt sich für den Schritt in die Illegalität und arbeitet weiter an den neuen Pässen und verfeinert seine Technik.
Doch die Notizbücher der Pfarrer enthalten alle Namen und Telefonnummern. Und eine anonyme Anzeige bringt der Gruppe das Verderben.
1943 fliegt Ciomas Organisation auf und fast alle werden verhaftet oder deportiert, doch Cioma kann rechzeitig fliehen.
Mit einem eigens gefälschtem Wehrpass und einem Fahrrad startet er die Flucht in die Schweiz. Der junge Mann radelt quer durch Deutschland zur Schweizer Grenze und kann sie sogar überqueren, obwohl sein Fandungsphoto in allen Kriminalpolizeistellen hängt. In der Schweiz schafft er es, dass er nicht wieder zurückgeschickt wird und kann den Nationalsozialisten letztendlich entkommen.
Meine Meinung:
Ich bekam das Buch und dachte mir: „ Nicht schon wieder ein Buch über so etwas! Über diese schreckliche Zeit gibt es doch genug…“ Doch ich wurde positiv überrascht.
Die im Romanstil verfasste Biographie von Cioma Schönhaus ist ein beeindruckender Bericht über das 3. Reich, der so kindlich und nüchtern erzählt wird, dass es überwältigend ist, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit der junge Cioma Schönhaus sich den Nazis täglich entgegenstellt und ihnen auf eine dreiste Art und Weise die Stirn bietet.
Seine zeichnerische Gabe macht er sich zunutze und rettet damit nicht nur sein eigenes, sondern auch das Leben vieler Leidensgenossen, die ohne Ausweis keine Überlebenschance hätten.
Es ist mal eine andere Art über diese grausame Zeit zu erzählen, die gleichzeitig schockiert, einen aber auch zum Lachen bringt und man sich über jeden Trick freut, mit dem Cioma der geheimen Staatspolizei entgeht.
Ein Buch über eine furchtbare Zeit, mit schrecklichen Ereignissen und trotzdem und gerade deshalb herzerwärmend.
Für alle, die denken, sie hätten über den 2. Weltkrieg schon alles gelesen.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der Vorleser

Bernhard Schlink , Magret Möckel
Flexibler Einband
Erschienen bei Bange C. GmbH
ISBN 9783804416871
Genre: Klassiker

Rezension:

In dem Roman „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink geht es um eine sonderbare Liebesbeziehung zwischen dem fünfzehnjährigen Michael Berg und der sechsunddreißigjährigen Hanna Schmitz, die von Hannas Vergangenheit im 2. Weltkrieg überschattet wird und Michael das ganze Leben lang beherrscht.

Durch die Gelbsucht von Michael lernen die beiden sich zufällig kennen. Als er auf der Straße zusammenbricht kümmert sie sich um ihn.
Später, als er sie besucht und sich mit einem Blumenstrauß bedanken will, kommt es zu einer, für ihn unangenehmen, jedoch erotischen Situation.
Eine Woche später beginnt die Liebesbeziehung der beiden.
Durch Hannas Einfluss verbessert Michael sich in der Schule und schafft das Schuljahr. Wenig später beginnt er Hanna aus vielen verschieden Büchern vorzulesen.
Das Vorlesen wird für die beiden ein festes Ritual.
Bei einer gemeinsamen Fahrradtour kommt es wegen eines Briefes zum Streit, Hanna hat sich nicht unter Kontrolle und schlägt zu.
Mit dem neuen Schuljahr fängt Michael an, viel mit seinen Schulkameraden zu unternehmen. Oft steht er im Konflikt ob er lieber etwas mit seinen Freunden unternimmt oder den Nachmittag mit Hanna verbringt.
Er verschweigt sie gegenüber seinen Freunden und fühlt sich deswegen schlecht.
Hanna lässt ihm wenige Einblicke in ihr Leben und weicht bei Fragen oft aus.
Schließlich treffen sich Hanna und Michael zufällig im Schwimmbad, doch sie ist weit entfernt und er reagiert aus Unsicherheit nicht sofort. Als er sich entschließt zu ihr zu gehen, verschwindet sie.
Kurz darauf ist Hanna weg. In ihrer Wohnung wohnen andere Menschen und sie hat keine Nachricht hinterlassen.
Michael quält sich mit Selbstvorwürfen und es beginnt für ihn eine Zeit der Hilflosigkeit, in der er sich die ganze Beziehung immer wieder durch den Kopf gehen lässt.
Später, als Michael studiert und ein Seminar über Konzentrationslager besucht, trifft er im Gerichtssaal auf Hanna, die mit fünf weiteren Frauen Aufseherin in einem Konzentrationslager war und der unterlassenen Hilfeleistung und des Mordes angeklagt ist.
Über mehrere Wochen wird die Schuldfrage im Gericht geklärt und durch einen hinterhältigen Plan schaffen die Aufseherinnen es, dass Hanna als Hauptverdächtige gesehen wird, da sie zugibt einen Bericht mit Details aus jener Nacht geschrieben zu haben.
Michael weiß, dass Hanna Analphabetin ist und befindet sich in einem inneren Konflikt. Soll er es dem Richter sagen oder überlässt er Hanna ihrer eigenen Verantwortung?
Er führt ein Gespräch mit dem Richter, kommt aber nicht auf Hannas Analphabetismus zu sprechen. Danach fühlt er sich trotzdem auf eine seltsame Art befreit.
Hanna wird zu lebenslanger Haft verurteilt und Michael heiratet als Referendar eine Frau, mit der er ein Kind bekommt.
Später, als er sich von seiner Frau trennt, liest er ein Buch aus seiner und Hannas Vergangenheit, nimmt es auf Kassette auf und schickt es ihr mit weiteren Aufnahmen ins Gefängnis. Danach schickt er ihr regelmäßig Kassetten.
Vier Jahre nach der ersten Aufnahme bekommt er einen kurzen Brief von Hanna, die inzwischen mühsam schrieben gelernt hat. Nach achtzehn Jahren Haft wird Hannas Gnadengesuch stattgegeben und Michael kümmert sich um eine Wohnung und Arbeit für sie. Aber er muss auch den stets verdrängten und heraus gezögerten Besuch eingehen.
Das Treffen der beiden ist gequält und entfremdet. Michael erkennt in Hanna nicht mehr die Frau wieder, die er früher geliebt hat und Hanna spürt das.
Eine Woche später, als Michael Hanna abholen will, erfährt er, dass sie am selben Morgen Selbstmord begangen hat.
In ihrem Testament überträgt sie ihm die Aufgabe ihr Gespartes den Überlebenden von Damals zu übergeben, doch dies wird von diesen abgelehnt.
Stattdessen spendet Michael das Geld an eine jüdische Organisation gegen Analphabetismus.
Mit dem Dankesbrief besucht er zum ersten und letzten Mal Hannas Grab.

Ich habe dieses Buch in einem Stück durchgelesen.
Es ist so einfach geschrieben und doch so bewegend! Mit einfachen Mitteln schafft Bernhard Schlink es die Figuren zum Leben zu erwecken und macht das Leid und die Hilflosigkeit spürbar.
Bis zum Schluss hofft man auf ein Happy End und umso größer ist dann der Schock, das der starke Lebenswille dieser Frau letztendlich nicht mehr die Erinnerungen und die Vorwürfe beseitigen konnte.
Das Thema des zweiten Weltkriegs, das schon oft in Filmen, Gedichten und Büchern be- und verarbeitet wurde, bekommt hier durch Schlink eine intensive Wirkung und er schafft es das Schicksal dieser Liebenden so real darzustellen das man gar nicht anders kann, als mit zu fühlen!
Dies ist ein Roman der bis zum letzten Satz fesselnd und in seiner Art tragisch ist. Liebe mal anders und doch irgendwie schön!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

currywurst, 2. weltkrieg, merkwürdige liebesgeschichte

Die Entdeckung der Currywurst

Uwe Timm
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2004
ISBN 9783423252270
Genre: Romane

Rezension:

In der Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“ von Uwe Timm geht es um einen Erzähler, der nicht namentlich genannt wird.
In Erinnerung an seine Kindheit sucht er die, inzwischen erblindete, Lena Brücker in einem Altersheim auf, die zu seiner Jugendzeit eine Imbissbude am Hamburger Hafen betrieb und an der er seine erste Currywurst aß.
Von ihr will er die Entstehung dieses Gerichts erfahren und sie erzählt ihm in mehreren Treffen von Hermann Bremer und ihrer gemeinsamen Liebe in den letzten Kriegstagen.
Sie leitet die Kantine der Lebensmittelbehörde und lernt Bremer nur zufällig vor einem Kino kennen. Bei einem Luftangriff flüchten sie gemeinsam in den Luftschutzraum des Kinos und nach der Entwarnung kommt er mit zu ihr nach Hause.
Sie lebt allein, die Aufenthaltsorte von ihren Kindern und ihrem Mann, der Fernlastfahrer ist, sind ihr unbekannt und so verbringen die beiden die Nacht zusammen.
Als er sich am nächsten Morgen bei seiner Einheit einfinden muss, bleibt er bei ihr und ab diesem Zeitpunkt versteckt sie einen fahnenflüchtigen Soldaten.
Während sie zur Arbeit geht und sich bemüht ihm etwas zu Essen und Zigaretten zu besorgen lebt er in der ständigen Angst entdeckt zu werden und wird in der Dachgeschosswohnung von Tag zu Tag unruhiger. Zweimal wird ihre Wohnung kontrolliert doch die beiden haben Glück und die Romanze der beiden setzt sich fort.
Als am 1. Mai der Tod Hitlers verkündet wird und der Krieg zu Ende ist, verschweigt sie dies aus Angst wieder allein sein zu müssen.
Schließlich kann sie es jedoch nicht weiter verheimlichen und es tritt ihre schlimmste Befürchtung ein: enttäuscht verschwindet Bremer.
Wenig später kehrt auch ihr Mann zurück, von dem sie sich jedoch bald darauf trennt.
Sie wird in der Kantine, in der sie arbeitet, grundlos entlassen und versucht sich danach ein eigenes Leben aufzubauen, was in den Nachkriegszeiten sehr schwer ist.
Nach einigen Zufällen und einem plötzlich gefassten Entschluss entwickelt sich langsam ihr Plan eine Imbissbude aufzubauen.
Durch einige gut ausgeklügelte Tauschgeschäfte schafft sie es sich die Utensilien zu besorgen.
Alles scheint zu funktionieren,, bis ihr auf dem Weg in ihre Wohnung ein Missgeschick passiert und sich der getauschte Curry mit dem Ketchup vermischt.
Ihre anfängliche Verzweiflung verwandelt sich in begeisterung, als sie merkt, welch ein leckeres Rezept sie zufällig kreiert hat. So kommt es auch, das ihre Imbissbude ein voller Erfolg ist und sie trotz der knappen finanziellen Miteln ind er Nachkriegszeit sich gut „über Wasser halten kann“.
Hermann Bremer kommt einmal ebenfalls durch einen Zufall (oder eine schicksalhafte Fügung) zu dieser Imbissbude, doch die beiden behandeln sich wie Fremde.
Danach treffen sie sich nie wieder.
Der Erzähler ist nach ihrer Geschichte sehr aufgewühlt.
Als er sie nach ein paar Monaten abermals besuchen will, erfährt er dass sie inzwischen gestorben ist.
Das Rezept für die Currywurst vererbt sie ihm.

Erst verdreht man die Augen und denkt: “Nicht noch ein Buch über den 2. Weltkrieg!“, doch die Gefühle und Ängste dieser außergewöhnlich starken und mutigen Frau treten in den Vordergrund und aufmerksam verfolgt man die Beziehung von ihr und Bremer und der Krieg um sie herum wird zur traurigen Nebenhandlung.
Lena Brücker wird zwar nicht verfolgt und hat doch jeden Tag aufs Neue zu kämpfen um zum Beispiel ein Stück Butter zu bekommen.
Die Entstehung der Currywurst rückt unmerklich in den Hintergrund und obwohl der Erzähler immer wieder dies zu erfahren drängt, will man selbst als Leser lieber wissen wie sich das Schicksal der beiden Hauptpersonen weiterentwickelt.
Am Ende ist die Currywurst das Resultat einer etwas merkwürdigen Liebe und vieler Zufälle und es stimmt den Leser nachdenklich ob es nicht doch Schicksal ist…

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Tags: 2. weltkrieg, currywurst, merkwürdige liebesgeschichte   (3)
 

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klassiker, roman, freundschaft, liebe, krieg

Demian

Hermann Hesse
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.09.1974
ISBN 9783518367063
Genre: Romane

Rezension:

Inhaltsangabe:
Das Buch „Demian“ von Hermann Hesse erzählt die Geschichte von der Kindheit und Jugend eines Jungen namens Emil Sinclair.
Früh wird ihm klar, das sein Leben aus zwei Welten besteht:
Der guten,warmen,hellen Welt, die er bei Vater und Mutter findet und die böse,verbotene dunklen Welt, die alles umfasst was sich dem Schutz des Elternhauses entzieht.
Als er sich vor einem anderen Jungen namens Franz Kromer mit erfundenen Geschichten aufspielt, erpresst dieser ihn, indem er droht Sinclair deswegen anzuzeigen.
Zuerst verlangt er Geld für sein Schweigen, doch das kann Emil nicht sofort aufbringen.
Franz Kromer erniedrigt ihn und Emil traut sich nicht seinen Eltern etwas zu verraten, weil er ihnen bereits Geld gestohlen hat um es Franz Kromer zu geben.
So gerät er immer weiter in die dunkle Welt und leidet unter Alpträumen und Angstzuständen.
Dann kommt ein neuer Schüler in Emils Klasse: Demian.
Er wirkt sehr erwachsen und intelligent und hilft Emil, sich aus der „Knechtschaft“ von Franz Kromer zu befreien.
Außerdem weiß Demian viel über Emils innere Probleme und hilft ihm seinen Weg zu Reife,Selbstständigkeit und kritischem Betrachten zu finden.
Im Konfirmationsunterricht kommen die beiden sich näher und es entwickelt sich eine Freundschaft, die vor allem auf der seelischen Ebene basiert.
Mit 16 Jahren wechselt Emil die Schule und wird von seinen Eltern auf ein Internat geschickt.
Dort nehmen seine seelischen Probleme wieder zu.
Durch Alfons Beck gerät er in die Alkoholsucht und erlebt seine ersten Alkoholexzesse.
Einerseits sehnt Emil sich nach der großen Liebe, doch denkt auch von sich, dass er der dunklen Welt und dem Teufel angehört. Das steigert seine Verzweiflung.
Schließlich verschlechtert sich sein Benehmen soweit , auch durch den Alkohol, das er von der Schule verwiesen werden soll.
Als er jedoch einem fremden Mädchen begegnet, ändert sich seine Einstellung, und er findet zu sich selbst zurück.
Manchmal gerät er in eine Traumwelt und malt in diesem Zustand Bilder von seiner Geliebten, die er Beatrice nennt.
In den Bildern erkennt er Gesichtszüge von seinem ehemaligen Schulfreund Demian wieder.
Durch ein Bild, das er schließlich durch eine spontane Eingebung an Demian schickt gerät er auf die Suche des Gottes Abraxas und lernt so den Organisten Pistorius kennen, dieser vermittelt Emil viel Wissen über den Gott Abraxas, der gleichzeitig Teufel und Engel und Gut und Schlecht darstellt und Emils zwei Welten endlich miteinander vereint.
Als Emil schließlich zur Universität geht, trifft er dort wieder auf Demian und lernt dessen Mutter Eva kennen, die sofort zu seinem neuen Leitbild wird, weil sie sein lang verfolgtes Traumbild darstellt.
Sie gibt ihm die Kraft, ohne Angst und Unsicherheit auf sich selbst vertrauen zu können.
Emil,Demian und Eva bilden in den darauf folgenden Monaten eine eng harmonierende Gemeinschaft.
Eva spürt Emils Liebe und sagt ihm, dass sie ihm nicht schenken, sondern gewonnen werden will, doch er besinnt sich zu spät darauf.
Der erste Weltkrieg bricht aus und die Freunde müssen sich trennen.
In einem Lazarett begegnet der verwundete Emil Demian zum letzten Mal.
Am nächsten Tag ist Demian verschwunden, Emil braucht ihn nicht mehr, da er nun bereit ist seinen eigenen, ihm bekannten Weg allein zu gehen.
Meinung:
Also ich persönlich fand es schwer zu lesen.
Das unruhige Verhalten von Emil Sinclair und seine manchmal sehr wirren Gedanken waren oft schlecht nachzuvollziehen.
Natürlich war es trotzdem bewegend zu lesen wie ein Junge sich langsam von seinen Eltern entfernt.
Die philosophischen Gedankengänge haben mir gefallen und auch die Informationen über den Gott Abraxas.
Ich denke es ist schon wichtig dieses Buch gelesen zu haben, denn Hesse hat wieder mal bewiesen, dass er wirklich ein Genie auf dem Gebiet der Literatur ist.

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thriller, england, krimi, mord, forensik

Die Chemie des Todes

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.08.2007
ISBN 9783499241970
Genre: Krimi und Thriller

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