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LOVELYBOOKS-Statistik

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64 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

After passion

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.03.2019
ISBN 9783453504066
Genre: Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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(282)

555 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Gone Girl - Das perfekte Opfer

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596520725
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

1.   Der erste Eindruck – Zur optischen Gestaltung …

 

Das Cover ist ziemlich dunkel gehalten. Sehr schwarz mit ein paar weißen Verzierungen. Nicht besonders aussagekräftig, aber auch nicht schlecht. Man kann sich halt nicht viel darunter vorstellen – vielleicht sollte es ja auch so sein, wer weiß?

 

 

2.   Um was geht es? – Mit eigenen Worten in aller Kürze zusammengefasst …

 

Es geht um ein Ehepaar – Nick und Amy Dunne, die ihren 5. Hochzeitstag nicht gemeinsam verbringen. Amy ist nämlich spurlos verschwunden.

Was ist genau passiert? Und vor allem wird ja Nick verdächtigt, seiner Frau etwas angetan zu haben. Was davon ist wahr?

 

 

3.   Vorgeschichte – Mein Weg zum Buch …

 

Ich habe damals den Film im Kino gesehen – so Oktober 2014.

Ich fand ihn gut gemacht, auch wenn mich das Ende ein wenig schockiert hat (gut, ich bin aber auch sehr zart besaitet und mag solche Filme nicht, auch wenn mich die Themen interessieren – deswegen fange ich ja nun an, Thriller zu lesen statt anzuschauen – „Die Therapie“ von Sebastian Fitzek war ein toller Start!).

Auf jeden Fall wollte ich damals schon unbedingt das Buch lesen, um die ganze Handlung noch mehr zu verstehen.

Außerdem bin ich aktuell eh total in Leselaune – das muss ich ausnutzen!

Ich bin gespannt, was mich in diesem Buch erwartet!

 

Zeitraum:

09. August 2018 – 17. August 2018

 

 

4.   Meine persönliche Meinung – Eindrücke, Meinungen, Emotionen,

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr bzw. erst, wenn das Buch bereits gelesen worden ist!

 

09. August 2018:

Ein paar Kapitel habe ich nun gelesen und muss sagen, dass es mir etwas schwerfällt, in die Geschichte einzutauchen. Öfters musste ich mehrere Sätze mehrmals lesen, um den Sinn dahinter zu verstehen. Entweder ich hab Konzentrationsprobleme oder bin einfach zu blöd für das Buch.

Auch den Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit in Form von Tagebucheinträgen von Amy (die ich am langweiligsten finde) finde ich jetzt nicht soo gelungen. Außerdem gefällt mir der Redestil von Amy nicht – er ist mir etwas zu derb.

Auch die Kapitelnamen finde ich unkreativ – sie bestehen ja lediglich abwechselnd aus den Namen der beiden Protagonisten. Aber das ist auch nur mein Problem, weil ich abwechselnd am Kindle, Handy und PC lese, je nach Situation. Da fällt es mir dann ein wenig schwerer, die richtigen Stellen herauszufinden.

 

Auf jeden Fall finde ich den Anfang etwas schleppend, fast langweilig. Ich hoffe, es wird noch besser und mein erster Eindruck täuscht.

Bisher hat mich die Geschichte noch nicht ganz gepackt.

 

13. August 2018:

Ich finde die Kapitel immer noch sehr schwer zu lesen. Manchmal verstehe ich nicht mal, wer gerade redet. Weil unmittelbar nach der ersten wörtlichen Rede eine zweite wörtliche Rede kommt, aber sprechen tut nur eine Person.

Das ist für mich leicht verwirrend, weil ich es normalerweise so kenne, dass eine andere Person spricht, wenn eine neue Rede beginnt. Na ja …

Ansonsten ist es nicht langweilig genug, dass ich das Bedürfnis habe, das Buch abzubrechen, aber so richtig in den Fängen hat mich das Buch immer noch nicht. Und ich bin ungefähr bei einem Viertel des Buches.

 

Es werden viele, in meinen Augen uninteressante, Szenen zu detailreich beschrieben, sodass ich ganz automatisch mit den Gedanken abdrifte. Ich hatte oft das Gefühl, gar nicht zu wissen, was ich da eigentlich gelesen habe, weil viele Sequenzen so extrem von der Gegenwart abgewichen sind … Vielleicht liegt es auch einfach nur allgemein an meinem Konzentrationsproblem.

 

Ich finde, dass die Übergänge ziemlich verschwommen sind. Bei einem Orts- oder Zeitwechsel gibt es keinen Absatz, sodass ich oft erst überlegen musste, wo ich jetzt eigentlich bin. Irgendwann mitten im Absatz habe ich dann erst gemerkt: „Moment, jetzt sind wir ja wieder in der Gegenwart!“

Also da hätten sie leicht mit ein paar Absätzen mehr diese Verwirrung vermeiden können.

 

Okay, jetzt bin ich beim Kapitel angelangt, wo rauskommt, dass Nick seine Frau mit Andie betrügt. Die ganze Vorgeschichte.

Er widert mich richtig an – und doch gibt es ein Fünkchen, wo ich ihn auch verstehen kann. Irgendwie.

Aber trotzdem. Er ist ein Schwein. Er hat sie betrogen. Das ist unverzeihlich …

Verabscheuenswürdig auch, dass er sich auch nicht scheiden lassen will, weil Amy ihre Bar finanziert. Er will abwarten, bis irgendwann sie die Scheidung einreicht, damit er als der Gute da steht.

Was für ein Arschloch.

 

Das Wegwerfhandy war also für Andie gedacht. Ich hab schon Verdacht geschöpft, dass es irgendetwas mit Amys Verschwinden zu tun haben könnte (auch wenn ich den Film schon kenne – vielleicht weicht das Buch ja von der Geschichte ab?).

 

14. August 2018:

Ich bin jetzt bei fast der Hälfte des Buches angelangt und irgendwie habe ich das Gefühl, dass es nicht wirklich vorangeht. Das einzig Interessante war für mich die Auflösung, dass Nick seit über einem Jahr eine Affäre hat.

Ich hoffe, die zweite Hälfte wird spannender und aufschlussreicher!

 

Das Gespräch mit dem Anwalt fand ich sehr interessant. So langsam wird die Sache schon spannender (wäre ja schlimm, wenn nicht). Der Hinweis mit dem Schuppen …

Auch, dass sie schwanger ist, war ein großer Hammer!

Und jetzt schlittere ich auf Teil 2 zu mit Amys Überschrift „Der Tag“.

Ich bin gespannt, was mich jetzt erwartet!

 

Oha, sie wechselt immer wieder ihre Persönlichkeiten? Ist sie schizophren?

Sogar die Tagebucheinträge stammten von einer fiktiven Amy … Die Blutphobie war gespielt. Alles war gespielt.

 

Wow, sogar das mit der Lebensversicherung …

Und der Suchverlauf „Körper, Schwimmen, Mississippi-River“ – wie kann man alles bis auf’s kleinste Detail planen?

Wow, sie hat sich sogar ein Fake-Profil erstellt, um mit Andie befreundet zu sein, um das Mädchen richtig zu studieren …

Und sie nimmt sogar zu, damit sie nicht erkannt wird. Deshalb auch die ständige Frage von der Polizei mit der Kleidergröße …

 

Und dann die Vortäuschung der Schwangerschaft … Den Urin der Noelle zu verwenden, weil sie ja so eine Nadel- und Blutphobie hat. Sehr raffiniert!

 

16. August 2018:

Puuh, jetzt kommt der Part mit Barney Stinson, den ich immer vor mir sehe. Genauso wie Ben Affleck.

 

Oh, kommt jetzt die unerwartete Wendung?

Amy will tatsächlich zurück zu Nick nach seinem herzzerreißenden Interview mit Sharon?

Jetzt ist wohl sie diejenige, die in seine Falle reinfällt …

 

17. August 2018:

Was für eine Geschichte, die sich Amy ausgedacht hat! Dass Desi sie entführt hätte, und alles drumherum … Wie kann man nur so geschickt sein?!

Und am Ende passt echt alles zusammen …

Unfassbar.

Ich hoffe, es kommt noch alles raus und die kranke Psychopathin wird bald eingewiesen! In die geschlossene Klapse, wo sie hingehört!

 

Und jetzt darf der Arme auch noch so tun, als ob sie in einer glücklichen Ehe leben würden …

Ich bin auf das große Finale gespannt!

 

Okay, mit so einem Ende habe ich nicht gerechnet. Ich bin froh, dass ich mich kaum an den Film erinnern kann – deswegen hat mich das Ende auch überrascht.

Er muss jetzt tatsächlich bei ihr bleiben und den Schein der Ehe wahren, weil sie sich von seinem gefrorenen Sperma hat schwängern lassen? Um sein Kind zu schützen?

Das gibt es ja nicht. Wie ungerecht.

Ich habe ja bis zum Schluss gehofft, dass alles rauskommt und Amy ins psychiatrische Gefängnis kommt.

Aber man kann sich die Geschichte ja weiterdenken – da lässt das Buch noch Spielraum offen mit so einem Ende.

 

Leider finde ich das Ende jetzt nicht so gelungen und ich bleibe mit einem unbefriedigten Gefühl zurück.

 

 

5.   Die Charaktere

 

Nick und Amy.

Also ich habe mit keinem von beiden sympathisiert, muss ich gestehen.

Bei den Tagebucheinträgen war mir natürlich Nick nicht sympathisch. Aber nachdem rausgekommen ist, dass alles ja nur erstunken und erlogen war …

Nick ist und bleibt für mich ein Ar*******, weil er seine Frau betrogen hat.

Andererseits hat er sich auch nur zu Andie hingezogen gefühlt, weil er gemerkt hat, dass seine Frau nicht die ist, die sie vorgegeben hat zu sein.

Das ist alles sehr verworren.

Und Amy ist sowieso die Psychotante schlechthin – da braucht man gar nicht reden.

Unheimlich, dass es solche Menschen wie sie wirklich auf dieser Welt gibt …

 

 

6.   Aus den Augen einer Lektorin – Sprachlich und stilistisch betrachtet …

 

Der Schreibstil ist etwas schwierig zu lesen, meiner Meinung nach.

Aber der zweiten Hälfte ist es deutlich besser geworden – was vielleicht auch daran liegt, dass die Story erst ab da für mich so richtig anfing, interessant und spannend zu werden.

Auf jeden Fall ist es anspruchsvoller – da merkt man richtig, dass es ein Roman für Erwachsene ist. Ich selbst zähle ja nun auch zu den Erwachsenen, auch wenn ich gerne noch Jugendbücher lese …

 

 

7.   Lieblingsstellen&Lieblingszitate – Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

 

Sie drückte die Wange an meine Brust, ich legte die Hand auf ihren nackten Rücken und schloss die Augen. Eine seltsame Mischung aus Freude, Erleichterung und Grauen überfiel mich: Wie wenn man es endlich schafft, ein Jucken zu stoppen, und merkt, dass es nur deshalb gelungen ist, weil man sich die Haut aufgekratzt hat.

(Kapitel: Vier Tage danach)

 

Ich begann mir vorzustellen, wie es passieren würde. Ich begann, mich nach ihrer Berührung zu sehnen – ja, so war es, genau wie der Text einer schlechten Single aus den Achtzigern –, ich sehnte mich nach ihrer Berührung, ich sehnte mich nach Berührung an sich, denn meine Frau mied jeden Körperkontakt: Zu Hause glitt sie an mir vorüber wie ein Fisch, gerade außerhalb meiner Reichweite in der Küche, im Treppenhaus. Schweigend saßen wir nebeneinander auf dem Sofa, jeder auf seinem Polster, so voneinander getrennt, als wären es zwei Rettungsboote. Im Bett drehte sie sich von mir weg, schob Decken und Laken zwischen uns. Einmal wachte ich nachts auf, und da ich wusste, dass sie schlief, schob ich ihren Träger ein bisschen zur Seite und drückte meine Wange und eine Handfläche an ihre nackte Schulter. In dieser Nacht konnte ich nicht wieder einschlafen, so sehr ekelte ich mich vor mir selbst. Schließlich stieg ich aus dem Bett und masturbierte in der Dusche, stellte mir Amy dabei vor, wie sie mich früher angesehen hatte, sehnsüchtig, wie ihre Schlafzimmeraugen mit ihren schweren Lidern mich gemustert hatten, wie wahrgenommen ich mich gefühlt hatte. Als ich fertig war, setzte ich mich auf den Boden der Badewanne und starrte durch das Wasser in den Abfluss. Mein Penis lag kläglich an meinem linken Oberschenkel, wie ein kleines Tier, das an Land geschwemmt worden war. Gedemütigt saß ich dort in der Badewanne und versuchte, nicht zu weinen.

(Kapitel: Vier Tage danach)

 

Der Sex war nicht so großartig, nicht beim ersten Mal. Unsere Körper waren an einen unterschiedlichen Rhythmus gewöhnt und kriegten noch nicht ganz den Bogen füreinander heraus, außerdem war ich so lange nicht mehr in einer Frau drin gewesen, dass ich zuerst kam, und zwar schnell, aber während ich in ihr schon langsam abschlaffte, bewegte ich mich weiter, dreißig entscheidende Sekunden, gerade lange genug, bis auch sie so weit war, zum Glück, bevor ich gänzlich die Form verlor.

(Kapitel: Vier Tage danach)

 

Ich ging in Andies Badezimmer, pinkelte, sah mich im Spiegel an und zwang mich, es zu sagen: Du bist ein Betrüger. Du hast einen der grundlegendsten Männertests verhauen. Du bist kein guter Mann. Und als mich das nicht genügend störte, fügte ich hinzu: Du bist wirklich kein guter Mann.

Das Erschreckende war: Wäre der Sex phantastisch gewesen, wäre dies womöglich mein einziger Fehltritt geblieben. Aber er war nur ganz okay, trotzdem war ich jetzt ein Betrüger, und ich konnte meine Treuebilanz doch nicht wegen etwas so Durchschnittlichem ruinieren. Deshalb wusste ich, es würde ein nächstes Mal geben. Ich schwor mir erst gar nicht, dass es nicht wieder vorkommen würde. Und dann war das nächste Mal richtig, richtig gut, und das übernächste großartig. Bald wurde Andie für mich ein körperliches Gegenstück zu allem, was mit Amy zusammenhing. Andie lachte mit mir, sie brachte mich zum Lachen, sie widersprach mir nicht jedes Mal, wenn ich den Mund aufmachte, sie nörgelte nicht an mir rum. Sie sah mich nicht finster an, sie war unbefangen, alles war ganz leicht. Und ich dachte: Die Liebe weckt in dir den Wunsch, ein besserer Mensch zu werden – gut und schön. Aber vielleicht gibt dir die Liebe, die wahre Liebe, auch die Erlaubnis, einfach der Mensch zu sein, der du bist.

(Kapitel: Vier Tage danach)

 

Nick ist altmodisch, er braucht seine Freiheit, er mag keine langen Erklärungen. Wenn er seit einer Woche Pläne mit seinen Freunden hat, sagt er mir trotzdem erst eine Stunde vor Beginn des Pokerspiels ganz lässig: »Hey, ich wollte heute Abend mit den Jungs pokern, wenn das für dich okay ist«, und wenn ich etwas anderes vorhatte, hab ich nur die Wahl, die Buhfrau zu sein. Man möchte ja auf keinen Fall die Ehefrau sein, die ihren Ehemann am Pokerspielen hindert – der Hausdrache mit den Lockenwicklern und dem Nudelholz. Also schluckt man seine Enttäuschung und macht gute Miene zum bösen Spiel. Ich glaube nicht, dass er sich aus Gemeinheit so verhält, er ist einfach so erzogen. Sein Dad hat sein eigenes Ding gemacht, und seine Mom hat sich damit arrangiert. Bis sie irgendwann die Scheidung eingereicht hat.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – 21. Juli 2011)

 

Aber ich mache mir Sorgen. Die ganze Zeit. Ich weiß, dass ich inzwischen für den Geschmack meines Mannes zu alt bin. Vor sechs Jahren war ich sein Ideal, und ich habe seine schonungslosen Kommentare über Frauen gehört, die auf die vierzig zugehen: wie erbärmlich er sie findet, wenn sie aufgemotzt in den Bars herumsitzen und nicht mal merken, wie wenig Anziehungskraft sie noch besitzen. Wenn er damals von einer Sauftour zurückkam und ich ihn fragte, wie es in der Bar war, egal in welcher, dann sagte er oft: »Total überschwemmt mit hoffnungslosen Fällen« – das war sein Codewort für Frauen in meinem heutigen Alter. Damals war ich grade mal dreißig und grinste, als würde mir so etwas niemals passieren. Jetzt bin ich sein hoffnungsloser Fall, er ist gefangen mit mir, und vielleicht ist das der Grund, warum er so wütend ist.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – 21. Oktober 2011)

 

Auf dem zweistündigen Rückflug ging mein Zustand von »verliebt in Andie« einfach in »nicht verliebt in Andie« über. Als hätte ich eine Tür durchschritten. Wie auf Knopfdruck bekam unsere Beziehung einen Sepia-Ton: Vergangenheit. Wie merkwürdig, dass ich meine Ehe wegen dieses kleinen Mädchens ruiniert hatte, mit dem ich nichts gemeinsam hatte, außer dass wir beide gerne lachten und nach dem Sex am liebsten ein kaltes Bier tranken.

(Kapitel: Nick Dunne – Sieben Tage danach)

 

Amy ließ mich glauben, dass ich außerordentlich und ihrem Niveau gewachsen war. Das war sowohl unser Glück als auch unser Verderben. Denn ich konnte mit den Anforderungen der Großartigkeit nicht umgehen. Irgendwann begann ich mich nach Bequemlichkeit und Mittelmäßigkeit zu sehnen, aber ich hasste mich dafür, und ich merkte, dass ich Amy letztendlich dafür bestrafte. Ich war es, der sie in das kühle, ständig gereizte Wesen verwandelt hatte, zu dem sie geworden war. Ich hatte ihr etwas vorgemacht, ich war nicht der Mann, der ich zu sein vorgab. Schlimmer noch, ich redete mir ein, dass unsere Tragödie einzig und allein ihre Schuld war. All die Jahre arbeitete ich daran, genauso zu werden, wie ich es ihr vorwarf: selbstgerecht und voller Hass.

(Kapitel: Nick Dunne – Sieben Tage danach)

 

Denn Nick liebte mich. Eine Liebe mit sechs Is. Er liiiiiiebte mich. Aber er liebte nicht mich. Nick liebte ein Mädchen, das nicht existierte. Ich tat das, was ich oft tat, ich spielte ihm vor, eine Persönlichkeit zu haben. Ich kann nicht anders, das habe ich schon immer getan: So, wie manche Frauen jede Mode mitmachen, so wechsle ich meine Persönlichkeit. Welche Rolle fühlt sich gut an, was ist gerade besonders begehrt, was ist gerade in? Eigentlich glaube ich, dass die meisten Leute das machen, sie geben es nur nicht zu. Oder sie entscheiden sich für eine permanente Persönlichkeit, weil sie zu faul oder zu dumm sind, sie zu wechseln.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Der Tag)

 

Ich dachte, wir würden die perfekte Verbindung abgeben: das glücklichste Paar der Umgebung. Nicht, dass die Liebe ein Wettbewerb wäre. Aber ich verstehe nicht, wieso zwei Leute zusammen sein sollten, wenn sie nicht die Glücklichsten sind.

In den ersten beiden Jahren – in denen ich so tat, als wäre ich jemand anderes – war ich wahrscheinlich so glücklich wie nie zuvor und danach nie wieder. Ich kann nicht entscheiden, was das bedeutet.

Aber dann musste es aufhören, denn es war nicht real, es war nicht ich. Es war nicht ich, Nick! Ich dachte, du hättest es gewusst. Ich dachte, es wäre eine Art Spiel. Ich dachte, zwischen uns läuft so etwas wie ein »Frag nichts, sag nichts«-Ding. Zwinker-zwinker. Ich habe mich so angestrengt, locker zu sein. Aber es ließ sich nicht aufrechterhalten. Und wie sich herausstellte, von Nicks Seite auch nicht: das geistreiche Geplänkel, die cleveren Spielchen, die Romantik, das Liebeswerben. Alles fing an zu bröckeln und in sich zusammenzufallen. Ich hasste Nick, weil er nicht wusste, dass es enden musste, weil er ernsthaft glaubte, er hätte diese Kreatur geheiratet, dieses Phantasiegebilde einer Million masturbierender Männer, die Finger mit Sperma verklebt, selbstzufrieden. Er schien ehrlich verdutzt, als ich ihn bat, mir zuzuhören. Er konnte nicht glauben, dass ich es nicht von Herzen liebte, meine Muschi mit Warmwachs zu enthaaren, bis sie brannte, und ihm auf Zuruf einen zu blasen. Dass es mir tatsächlich etwas ausmachte, wenn er zu Verabredungen mit meinen Freunden nicht auftauchte. Dieser absurde Tagebucheintrag? Ich muss meinen Freunden nicht von solch jämmerlichen Tanzäffchen-Szenarien berichten, ich bin zufrieden damit, ihn so zu lassen, wie er ist. Das war purer schwachsinniger Cool-Girl-Mist. Was für eine blöde Schlampe.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Der Tag)

 

Auch das verstehe ich nicht: Wenn du einen Mann deine Pläne durchkreuzen lässt oder wenn er einer deiner Bitten nicht nachkommt, verlierst du. Du kriegst nicht das, was du willst. Das ist doch ziemlich klar. Sicher, er ist vielleicht glücklich, er sagt vielleicht, du bist das coolste Mädchen aller Zeiten, aber das sagt er nur, weil er seinen Willen bekommen hat. Er nennt dich ein Cool Girl, um dich an der Nase rumzuführen! Das ist es doch, was Männer machen: Sie versuchen es so hinzudrehen, dass es klingt, als wärst du das coole Mädchen, damit du dich ihren Wünschen beugst. Wie ein Autoverkäufer, der sagt: Wie viel wollen Sie für diese Schönheit bezahlen?, obwohl du noch nicht mal zugestimmt hast, das Auto überhaupt zu kaufen.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Der Tag)

 

Ich konnte die Geschichte hören. Jeder würde sie lieben: wie Amazing Amy, das Mädchen, das nie etwas falsch machte, sich bettelarm in den Mittelwesten verschleppen ließ, wo ihr Ehemann sie wegen einer Jüngeren sitzenließ. Wie vorhersehbar, wie absolut durchschnittlich, wie amüsant. Und der Ehemann? Der war natürlich glücklicher als je zuvor. Nein, das konnte ich nicht zulassen. Nein. Niemals. Nie. Das kann er mir nicht antun und auch verdammt nochmal gewinnen. Nein.

Für dieses Stück Scheiße hab ich meinen Namen geändert! Historische Dokumente wurden neu geschrieben – aus Amy Elliott wurde Amy Dunne – als wäre das gar nichts. Nein, das wird er nicht gewinnen.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Der Tag)

 

Über ein Jahr habe ich jetzt ihre Muschi an seinen Fingerspitzen gerochen, wenn er neben mir ins Bett gekrochen ist. Ich habe ihn beobachtet, wie er sich im Spiegel begafft, sich wie ein geiler Pavian für ihre Verabredungen zurechtgemacht hat. Ich habe mir seine Lügen angehört, Lügen über Lügen, von kindischen Flunkereien bis zu ausgeklügelten, hochkomplizierten Gespinsten. Ich habe Karamell auf seinen Lippen geschmeckt, ein durchdringender Geschmack, der vorher nie da war. Ich habe die Bartstoppeln auf seinen Wangen gespürt, von denen er weiß, dass ich sie nicht mag, aber anscheinend mag sie sie. Ich habe den Betrug mit allen fünf Sinnen erlitten. Über ein Jahr lang.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Der Tag)

 

Genau wie Nick, der mein wirkliches Selbst zerstört und abgelehnt hat, Stück für Stück – du bist zu ernst, Amy, du bist zu verkniffen, Amy, du überlegst zu lange, du analysierst zu viel, es macht keinen Spaß mehr mit dir, neben dir komme ich mir nutzlos vor, Amy, deinetwegen fühle ich mich mies, Amy. Mit seinen blasierten Seitenhieben hat er immer mehr von mir vernichtet: meine Unabhängigkeit, meinen Stolz, mein Selbstwertgefühl. Ich habe gegeben, und er hat genommen und genommen, bis nichts mehr von mir übrig war.

Diese Nutte war ihm lieber als ich. Er hat meine Seele getötet, und so etwas sollte als Verbrechen gelten. Eigentlich ist es ein Verbrechen. Jedenfalls für mich.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Der Tag)

 

Ein Werbespot für Tampons, einer für Waschmittel, einer für Damenbinden, einer für Putzmittel. Man könnte denken, Frauen machen nichts anderes als putzen und bluten.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Fünf Tage danach)

 

Ich frage mich, was für ein Gefühl es ist, eine Frau zu sein, deren Weihnachtsgeschenke bar bezahlt werden müssen. Befreiend. Eine nicht dokumentierte Frau braucht auch nicht den Klempner zu rufen oder sich Gemecker wegen der Arbeit anzuhören oder ihn daran zu erinnern, dass er gefälligst Katzenfutter kaufen soll.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Fünf Tage danach)

 

Meine dunkle Haut, meine straßenköterbraunen Haare im Topfschnitt, meine Schlaubergerbrille. In den Monaten vor meinem Verschwinden habe ich sechs Kilo zugenommen – sorgfältig versteckt unter weiten Sommerkleidchen, obwohl mein unaufmerksamer Ehemann sowieso nichts gemerkt hätte – und seither hab ich noch mal einiges zugelegt. Ich habe darauf geachtet, dass niemand mich in den Monaten vor meinem Verschwinden fotografiert hat, also kennt die Öffentlichkeit nur die blasse, dünne Amy. Das bin ich definitiv nicht mehr. Manchmal fühle ich, wie sich beim Laufen mein Hintern von ganz alleine bewegt. Ein Wackeln und ein Wabern, gibt es da nicht irgendeinen alten Spruch? Vorher hatte ich nichts dergleichen. Mein Körper war ein schönes, perfekt eingestimmtes Wirtschaftssystem, jedes Einzelteil abgeglichen, alles ausgewogen. Aber ich vermisse das nicht. Ich vermisse auch die Männerblicke nicht. Es ist eine Erleichterung, in einen Laden zu gehen und wieder herauszukommen, ohne dass irgendein Typ im ärmellosen Flanellhemd mir lüstern nachglotzt, während ihm ein frauenfeindlicher Spruch über die Lippen kommt wie ein nach Käse-Nachos stinkender Rülpser. Jetzt ist keiner unhöflich zu mir, aber auch keiner besonders nett.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Fünf Tage danach)

 

Trotzdem staune ich immer wieder, dass diese selbstgerechten, selbstverliebten Watschlerinnen eine Sonderbehandlung kriegen. Als wäre es so schwer, die Beine zu spreizen und einen Mann zwischen sich ejakulieren zu lassen.

Wisst ihr, was wirklich schwer ist? Eine Schwangerschaft vorzutäuschen.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Sieben Tage danach)

 

Es liegt eine unfaire Verantwortung darin, ein Einzelkind zu sein – man wächst heran in dem Wissen, dass es einem nicht gestattet ist zu enttäuschen, man darf nicht einmal sterben, denn es krabbelt ja nirgends ein Ersatz herum, du selbst bist der Ersatz. Es bringt einen zur Verzweiflung, immer makellos sein zu müssen, und außerdem verfällt man in einen Machtrausch. So werden Despoten gemacht.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Sieben Tage danach)

 

Lass es uns tun, Amy, lass uns ein Baby kriegen, flüsterte ich, aber sie sagte Nein. Ich erwartete Nervosität, Vorsicht, Sorge – Nick, meinst du, ich werde eine gute Mutter sein? –, aber ich erntete nur ein abgehacktes, kaltes Nein. Ein Nein ohne Schlupfloch. Nichts Dramatisches, keine große Sache, sie war nur einfach nicht mehr interessiert. »Weil mir klargeworden ist, dass ich diese ganzen schwierigen Dinge machen müsste«, argumentierte sie. »Die ganzen Windeln und Arzttermine und so viel Disziplin, und du wärst einfach nur der Spaß-Daddy. Ich hätte die ganze Arbeit am Hals, sie zu guten Menschen zu erziehen, was du ohnehin zunichtemachen würdest, und sie würden dich lieben und mich hassen.«

Ich sagte ihr, dass das nicht stimmte, aber sie glaubte mir nicht. Ich sagte ihr, dass ich nicht nur ein Kind wollte, sondern dass ich ein Kind brauchte. Ich musste die Erfahrung machen, dass ich einen Menschen bedingungslos lieben konnte, dass ich dafür sorgen konnte, einer kleinen Kreatur Geborgenheit zu geben, komme was wolle. Dass ich ein anderer Vater sein konnte als mein Dad. Dass ich einen Jungen großziehen konnte, der anders war als ich.

(Kapitel: Nick Dunne – Acht Tage danach)

 

Das konnte ich besser, als Trauer vorzutäuschen. Wie gesagt, in der Sonne kann ich agieren. Trotzdem schnürte sich mir die Kehle zu, als ich mich bereit machte, die Worte auszusprechen.

»Meine Frau ist echt das coolste Mädchen, dem ich jemals begegnet bin. Wie viele Männer können das von sich behaupten? Ich hab das coolste Mädchen geheiratet, dem ich je begegnet bin.«

Duverfluchtesbiestduverfluchtesbiestduverfluchtesbiest. Komm heim, damit ich dich umbringen kann.

(Kapitel: Nick Dunne – Acht Tage danach)

 

»Weißt du, mickrige Männer haben starke Frauen, die ihre Männlichkeit bedrohen, schon immer missbraucht«, sagt Desi. »Sie haben eine schwache Psyche, sie brauchen diese Art der Kontrolle …«

Ich denke an eine andere Art der Kontrolle. Ich denke an als Fürsorge verkleidete Kontrolle: Hier ist ein Pullover gegen die Kälte, meine Süße, zieh ihn an und sieh zu, dass du dich meinen Vorstellungen anpasst.

Das wenigstens hat Nick nie getan. Nick hat mich tun lassen, was ich wollte.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Elf Tage danach)

 

»Und ich möchte noch etwas sagen, Sharon. Lassen Sie es mich jetzt gleich sagen: Ich bin fremdgegangen. Ich habe meine Frau respektlos behandelt. Ich wollte nicht der Mann sein, zu dem ich geworden bin, aber statt an mir zu arbeiten, habe ich den einfachsten Ausweg gesucht. Ich habe meine Frau mit einer jungen Frau betrogen, die mich kaum kannte. Damit ich so tun konnte, als wäre ich ein toller Hecht. Ich konnte so tun, als wäre ich der Mann, der ich gern wäre – klug und selbstbewusst und erfolgreich –, weil diese Frau es nicht besser wusste. Dieses junge Mädchen, sie hatte mich nicht gesehen, wie ich mitten in der Nacht im Badezimmer saß und in ein Handtuch weinte, weil ich meinen Job verloren hatte. Sie kannte meine Schwächen und Unzulänglichkeiten nicht. Ich war ein Dummkopf, der geglaubt hat, wenn er nicht perfekt ist, würde meine Frau ihn nicht mehr lieben. Ich wollte Amys Held sein, und dann habe ich meinen Job verloren, und meine Selbstachtung ebenfalls. Ich konnte nicht mehr dieser Held sein. Sharon, ich weiß, was richtig und was falsch ist, ich kann das unterscheiden. Und ich – ich habe schlicht etwas Falsches getan.«

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Elf Tage danach)

 

Nick hat mich geerdet. Nick war nicht wie Desi, der mir Dinge geschenkt hat, die ich wollte (Tulpen, Wein), nur damit ich mache, was er will (ihn lieben). Nick wollte einfach nur, dass ich glücklich bin, weiter nichts, ganz rein. Vielleicht habe ich das irrtümlich für Faulheit gehalten. Ich möchte nur, dass du glücklich bist, Amy. Wie oft er das gesagt hat, und ich habe es immer verstanden als: Ich möchte nur, dass du glücklich bist, Amy, denn dann habe ich meine Ruhe. Aber vielleicht war das unfair. Na ja, nicht unfair, sondern verwirrt. Es gab noch nie einen Menschen, den ich geliebt habe und der keine Agenda hatte. Woher also hätte ich es wissen sollen?

Es ist wirklich wahr. Diese grausige Situation war nötig, damit wir es erkennen. Nick und ich passen zueinander. Ich bin ein bisschen zu viel, er ist ein bisschen zu wenig. Ich bin ein Dornbusch, der seine Stacheln zeigt, weil meine Eltern mir viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt haben, und er ist ein Mann mit einer Million kleiner Stichwunden, die sein Vater ihm zugefügt hat, und meine Stacheln passen perfekt in sie hinein.

Ich muss nach Hause zu ihm.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Elf Tage danach)

 

Ich fand es seltsam, dass immer noch Mitte August war. Es ist noch Sommer, dachte ich. Wie kann so viel passiert sein, und es ist noch nicht mal Herbst? Es war brutal warm. Hemdärmel-Wetter hätte meine Mom es genannt, die sich mehr um ihre Kinder als um die tatsächliche Temperatur kümmerte. Hemdärmel-Wetter, Jacken-Wetter, Mantel-Wetter, Parka-Wetter – das Jahr im Wandel der Oberbekleidung. Für mich würde dieses Jahr noch das Handschellen-Wetter kommen, dann wahrscheinlich das Gefängnisoverall-Wetter. Oder das Schwarze-Anzug-Wetter, denn ich hatte nicht vor, ins Gefängnis zu gehen. Ich würde mich vorher umbringen.

(Kapitel: Nick Dunne – Vierzig Tage danach)

 

»Und du bist ein Mann«, unterbreche ich ihn. »Du bist ein mittelmäßiger, fauler, langweiliger, feiger Mann, der sich vor Frauen fürchtet. Ohne mich würdest du genau das bleiben, ohne die geringste Chance. Aber ich habe dich zu etwas gemacht, mit mir warst du der beste Mann, der du jemals sein wirst. Und das weißt du auch. Die einzige Zeit in deinem Leben, in der du dich je mochtest, war, als du so getan hast, als wärst du jemand, den ich mögen könnte. Aber ohne mich? Ohne mich bist du einfach nur wie dein Dad.«

»Sag das nicht, Amy.« Er ballt wieder die Fäuste.

»Glaubst du, er ist nicht von einer Frau verletzt worden – genau wie du?« Ich sage das mit meiner allerbelehrendsten Stimme, total geduldig und von oben herab, als würde ich mit einem Hundewelpen reden. »Glaubst du vielleicht, er hat nicht gedacht, dass er etwas Besseres verdient hat, genau wie du? Glaubst du wirklich, deine Mom war seine erste Wahl? Was glaubst du denn, warum er euch alle so gehasst hat?«

Er kommt auf mich zu. »Halt den Mund, Amy.«

»Denk nach, Nick, du weißt, dass ich recht habe: Selbst wenn du ein nettes, normales Mädchen finden würdest – du würdest trotzdem jeden Tag an mich denken. Sag mir, dass das nicht stimmt.«

»Das stimmt nicht.«

»Wie schnell hast du die kleine angenehme Andie vergessen, als du dachtest, dass ich dich wieder liebe?« Jetzt benutze ich meine »Ach du armer Kleiner«-Stimme, ich schiebe sogar die Unterlippe vor. »Ein Liebesbriefchen, Süßer? Hat ein Liebesbriefchen schon genügt? Oder waren es zwei? Zwei Briefchen, in denen ich schwöre, dass ich dich liebe und dich wiederhaben will und dich ganz toll finde – hat dir das gereicht? Du bist WITZIG, du bist WARMHERZIG, du bist BRILLANT. Du bist so erbärmlich. Glaubst du denn, du kannst jemals wieder ein normaler Mann sein? Selbst wenn du ein nettes Mädchen findest, denkst du immer noch an mich, und du wirst so unzufrieden sein in deinem langweiligen, normalen Leben mit deiner durchschnittlichen Frau und deinen zwei mittelmäßigen Kindern. Du wirst mich nie vergessen, und du wirst deine Frau anschauen, und denken: Dumme Schlampe.

»Sei still, Amy. Ich meine es ernst.«

»Genau wie dein Dad. Letztlich sind wir alle Schlampen, stimmt’s, Nick? Dumme Schlampen, Psycho-Schlampen.«

Er packt mich am Arm und schüttelt mich.

»Aber ich bin die Schlampe, die dich besser macht, Nick.«

Jetzt sagt er nichts mehr, denn er setzt seine ganze Energie ein, um seine Hände bei sich zu behalten. In seinen Augen stehen Tränen. Er zittert.

»Ich bin die Schlampe, die dich zu einem Mann macht.«

Dann sind seine Hände auf meinem Hals.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Die Nacht der Rückkehr)

 

Eines Abends habe ich wie in alten Zeiten Hummer einfliegen lassen, und sie hat so getan, als wollte sie mich damit jagen, und ich habe so getan, als würde ich mich verstecken, und dann haben wir beide gleichzeitig einen Stadtneurotiker-Witz gemacht, und das war so perfekt, genauso wie es sein sollte, dass ich einen Moment den Raum verlassen musste. Mein Herz klopfte wie verrückt. Ich musste mein Mantra wiederholen: Amy hat einen Menschen getötet, und sie wird auch dich töten, wenn du nicht sehr, sehr vorsichtig bist. Meine Frau, die amüsante, wunderschöne Mörderin wird mir etwas antun, wenn ich ihr Missfallen errege. Ich bin fahrig und ängstlich in meinem eigenen Haus: Zum Beispiel stehe ich mittags in der Küche und mache ein Sandwich, lecke die Erdnussbutter vom Messer, drehe mich um, und da steht auf einmal Amy hinter mir – diese lautlosen kleinen Katzenpfötchen –, und ich fange an zu zittern. Ich, Nick Dunne, der Mann, der früher so viele Details vergessen hat, ist jetzt ein Typ, der sich Gespräche hundertmal durch den Kopf gehen lässt, um sicher zu sein, dass ich nichts Falsches gesagt habe, um mich zu vergewissern, dass ich ihre Gefühle nicht aus Versehen verletzt habe. Ich schreibe mir alles auf, was ich tagsüber an Amy beobachte, ihre Vorlieben und Abneigungen, für den Fall, dass sie mich danach fragt. Ich bin ein toller Ehemann, weil ich große Angst habe, dass sie mich sonst umbringt.

(Kapitel: Nick Dunne – Dreißig Tage nach der Rückkehr)

 

Weißt du, Nick, du kannst ruhig mit mir im gleichen Bett schlafen, ich meine wirklich schlafen. Das ist okay. Versprochen. Was mit Desi passiert ist, das war ein isolierter Vorfall. Mach die Augen zu und schlaf.

Aber ich weiß, dass ich nie wieder schlafen werde. Ich kann die Augen nicht schließen, wenn ich neben ihr liege. Das ist, als würde man neben einer Spinne schlafen.

(Kapitel: Nick Dunne – Dreißig Tage nach der Rückkehr)

 

 

Aber wir müssen unseren Status auch aufrechterhalten. Nick hat es noch nicht ganz perfekt drauf. Heute Morgen hat er mir über die Haare gestrichen und gefragt, was er für mich tun könne, und ich habe geantwortet: »Meine Güte, Nick, warum bist du so wundervoll zu mir?«

Darauf hätte er antworten müssen: Du hast es verdient. Ich liebe dich.

Aber er hat gesagt: »Weil du mir leidtust.«

»Warum?«

»Weil du jeden Morgen aufwachst und du selbst sein musst.«

Ich wünschte mir wirklich und wahrhaftig, das hätte er nicht gesagt. Dauernd denke ich darüber nach, es geht mir einfach nicht aus dem Kopf.

Es gibt nichts mehr hinzuzufügen. Ich wollte nur dafür sorgen, dass ich das letzte Wort habe. Ich glaube, das habe ich mir redlich verdient.

(Kapitel: Amy Elliott Dunne – Zehn Monate, zwei Wochen, sechs Tage nach der Rückkehr)

 

 

8.   Fazit – Zum runden Abschluss …

 

»Gone Girl« war ein guter Zeitvertreib, zum Ende hin wurde es immer besser. Anfangs ist es mir schwergefallen, reinzukommen in die Geschichte. Auch wenn mich das Buch nicht hundertprozentig überzeugt hat, habe ich am Ende doch kaum aufhören können, zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

 

Es hat mich jetzt nicht so sehr gefesselt wie »Die Therapie« von Sebastian Fitzek, und doch hat mich die Geschichte nicht komplett losgelassen. Also irgendwie hat sie mich doch gefesselt.

Und man erfährt deutlich mehr Hintergründe als im Film. Also den Film werde ich mir auf jeden Fall noch mal anschauen!

Die ganze Story war ziemlich absurd, krankhaft, und irgendwie aber auch brillant, weil es einfach eine andere Geschichte ist. Es zeigt die hässlichsten Abgründe eines Ehelebens auf, und auch aus psychologischer Sicht gibt es viele Dinge, mit denen sich bestimmt der eine oder andere Verheiratete identifizieren kann.

In der Hinsicht war es schon sehr interessant zu lesen. Vielleicht auch ein bisschen als Ratgeber sehen, wie man es in der eigenen Ehe nicht machen sollte. ;-)

 

Ich kann dem Buch trotz der eigentlich extrem gut durchdachten Story und Wendungen, die mich immer wieder verblüfft haben (Wahnsinn, wie ausgefuchst Amy war!), keine Lobeshymnen aussprechen.

Vielleicht liegt es daran, weil ich einfach von Natur aus kein düsterer Thriller-Typ bin (auch wenn ich jetzt beginne, damit zu sympathisieren). Ich bin auch mit den Charakteren nicht richtig warm geworden.

Einer war ja kränker als der andere.

Von Amy wollen wir gar nicht erst sprechen – bei ihr war das ja mehr als offensichtlich. Aber auch Nick war nicht ganz normal in der Birne, weil er auch ständig Mordgedanken hegte. Und auch Desi war absolut krank mit seiner Schwäche für schwache, misshandelte Frauen.

Sie alle haben mich auf eine gewisse Art und Weise … angeekelt, und deswegen kann ich nur sagen:

Nette Geschichte, interessant zu lesen, netter Zeitvertreib, aber absolut vom Hocker gehauen hat es mich nicht.

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Die Therapie

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2006
ISBN 9783426633090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

1.   Der erste Eindruck – Zur optischen Gestaltung …

 

Das Cover beinhaltet die Umrisse einer Person, die eine Hand hebt. Es macht den Eindruck, dass sie gefangen ist.

Auf jeden Fall sorgt das Cover bereits für eine bedrückende Stimmung – wohl passend zur Geschichte, würde ich mal sagen (bin aktuell bei Kapitel 6).

 

 

2.   Um was geht es? – Mit eigenen Worten in aller Kürze zusammengefasst …

 

Der renommierte Psychiater Dr. Viktor Larenz war erfolgreich und bekannt, bis ein Ereignis sein Leben völlig aus der Bahn geworfen hat: Das Verschwinden seiner Tochter Josephine.

Es ist nicht klar, was genau mit ihr passiert ist. Und dieses Geheimnis wird wohl im Laufe des Buches gelüftet werden.

 

 

3.   Vorgeschichte – Mein Weg zum Buch …

 

Nachdem ich in meinem Leben eigentlich nur Liebes- und Fantasygeschichten gelesen habe, wollte ich einfach mal etwas Anderes ausprobieren. Mal ganz anderes Terrain beschnuppern. Das Thriller-Genre hat mich schon lange gereizt, so vom Hören und Sagen. Und anders als beim Buch traue ich mich auch, so etwas zu lesen – kein Mensch auf der Welt wird mich dazu bringen, freiwillig einen Horrorfilm anzuschauen.

Dieses Buch wird nämlich als Horrorroman gepriesen.

Ein mulmiges Gefühl im Bauch habe ich schon, bin aber auch sehr neugierig, was mich erwartet und ob solche Romane wirklich so fesselnd sind (von echten Thriller-Fans kriege ich ja nur zu hören, dass Liebesgeschichten total langweilig sind).

Außerdem hat mir das Buch eine sehr gute Freundin (bzw. Mama meiner Freundin) wärmstens empfohlen, die selbst Psychiaterin ist. Wenn schon sie sagt, dass sie Gänsehaut vom Kopf bis Fuß hatte, muss das schon was heißen!

Also ich bin gespannt, was mich erwartet!

 

Zeitraum:

06. August 2018 – 07. August 2018

 

 

4.   Meine persönliche Meinung – Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr bzw. erst, wenn das Buch bereits gelesen worden ist!

 

06. August 2018:

Heute habe ich wahrhaftig angefangen, das Buch zu lesen. Mit einer gesunden Portion Skepsis, weil ich mich noch nie leserisch an einen Thriller getraut habe. Ich bin wirklich sehr gespannt, was mich erwartet!

Gleich der Anfang fesselt meiner Meinung nach. Verstörend, wie er in der Praxis austickt, weil er nach seiner Tochter sucht.

 

Es fängt an mit einer Situation im Wartezimmer, und ich persönlich gehe davon aus, dass die Hauptperson selbst krank ist, weil er sich das ganze Verschwinden der Tochter im Wartezimmer nur eingebildet hat.

Dann gibt es einen Zeitsprung von vier Jahren, wo er anscheinend selbst Patient ist und seinem Psychiater seine Geschichte erzählt.

Dass er vier Jahre nach dem Verschwinden seiner Tochter sich auf einer Insel niedergelassen hat, um für „Die Bunte“ ein Interview anzufertigen, da er ja als Psychiater recht prominent ist.

Ich hatte schon drei Schauer gehabt bis zum sechsten Kapitel. Zu einem der „Überfall“ von dieser mysteriösen Anna Spiegel, als er durch das Guckloch ein Auge sieht, dann ihre Erzählung von der Frau aus ihrer Geschichte, die sich in den Mund geschossen hat und natürlich die Beschreibung, wie sie ihren Hund erschlagen hat nach dem Tod ihres Vaters, als sie acht war.

Puh, in diesem Moment hatte ich echt meine Zweifel gehabt, ob ich dieses Buch weiterlesen soll. Es ist nicht ohne und auch, wenn ich eher Angst vor Filmen habe – bei Büchern habe ich ja auch ein gewisses Bild vor Augen, auch wenn ich kein sooo ausgeprägtes visuelles Vorstellungsvermögen habe.

Vielleicht sollte ich mir die Geschichte als Zeichentrick vorstellen – dann ist es vielleicht nicht ganz so schlimm. Nicht, dass dieses Buch bei mir doch für schlaflose Nächte sorgt.

Gut, dass ich als verheiratete Frau nicht mehr alleine schlafen muss …

 

Und ich werde bei diesem Buch wohl vermehrt ein Lesetagebuch führen. Allein aus dem Grund, weil dieses Thema so schwer ist und ich wahrscheinlich immer wieder Pausen brauche, um das gerade Gelesene zu verdauen so wie jetzt. Pausen, um über das Geschehene zu schreiben und dadurch zu verarbeiten tun mir hier bestimmt gut.

Zuvor habe ich ja „Ein ganzes halbes Jahr“ gelesen. Da habe ich zwischendurch nicht allzu oft etwas geschrieben, weil das Buch ein echter Pageturner war.

Außerdem muss ich meine Gedanken irgendwie niederschreiben – ich habe das Gefühl, das könnte wichtig sein, damit ich alles nachvollziehen kann am Ende.

Aber wer weiß – vielleicht entwickelt sich dieses Buch auch zu so etwas und ich kann vor Spannung gar nicht aufhören, weiterzulesen.

 

Vom Aufbau her gefallen mir die kurzen Kapitel. Gerade bei so einer schweren Kost finde ich es sehr angenehm, dass die einzelnen Kapitel nicht übermäßig lang sind.

Auch gefallen mir die kurzen sarkastischen Gedankengänge vom Viktor, die an sein Gegenüber gerichtet sind, die er aber nicht ausspricht.

Und auch wenn mir mulmig zu Mute ist, kann ich nicht aufhören. Ich bin neugierig auf die Wahrheit, denn im Kapitel heißt es ja immer „So und so viele Tage bis zur Wahrheit, bei dem er schon alles verloren hat“.

Was kann das nur sein?

 

Ich habe gerade das achte Kapitel zu Ende gelesen und was mir noch aufgefallen ist, sind immer diese spannenden Enden am Ende eines jeden Kapitels, obwohl sie wie gesagt so kurz sind.

Das ist auch nicht so leicht, aber der Autor erreicht damit, was er erreichen will: Den Leser in den Bann ziehen.

Vor allem das Ende des achten Kapitels mit dem Abschlusssatz:

Und dann erzählte sie die schlimmste Geschichte, die Viktor je in seinem Leben zu hören bekommen sollte.

Wer kann da bitte mit dem Lesen aufhören? Ich hoffe, es kommt im nächsten Kapitel die Auflösung. Ich fand ja schon das, was sie bisher erzählt hatte, ziemlich verstörend …

Vor allem wird er ja als Psychiater bestimmt schon die eine oder andere schlimme Geschichte zu hören bekommen haben.

Argh, ich platze gleich vor Neugier!

 

Allmählich glaube ich ja, dass diese Anna Spiegel gar nicht existiert. Allein schon, dass sie sich so ungemerkt ins Haus reinschleichen kann (mittlerweile zum zweiten Mal), obwohl das Haus zugesperrt war oder dass ihre Frisur und ihr Outfit trotz des Regens perfekt war.

Irgendetwas ist doch faul an dieser ganzen Sache …

 

Bin bei Kapitel 14 und es wird wirklich immer spannender!

An dem Tag bin ich bis Kapitel 17 gekommen – das macht 37 Prozent des Buches aus, und das an einem Tag. Hätte nicht gedacht, dass ich so ein Buch so schnell in mich hineinschlinge.

 

07. August 2018:

Oha, jetzt hat er sich seinen Hund Sindbad wohl auch eingebildet … Vor allem konnte er doch nicht ausreißen, wenn er so ängstlich war und alle Türen abgeschlossen waren. Und dann sind auch noch die ganzen Utensilien weg wie Fressnapf und Co. Den Hund hat es bestimmt nie gegeben.

Es wird immer verschwommener – die Grenze zwischen Wahrheit und Einbildung. Ich bin gespannt, was nun wirklich wahr ist und was nur Täuschung …

Erst Josy, dann Sindbad. Ob überhaupt die Tochter je existiert hat? So langsam kriege ich meine Zweifel …

 

Okay, der Zufall mit dem Wochenendhaus war ja schon krass (und die ganzen Vorfälle dort mit dem unheimlichen Mann und dem Blut im Bad …), aber dass die Charlotte sie zu ihrem Anwesen nach Berlin geführt und hat sagt, dass das ihr Elternhaus sei, wo das Böse, die Krankheit wohnt …

Ich bin ja gespannt, wo das alles hinführt!

 

Okay, bei dem Blut im Badezimmer handelt es sich um Menstruationsblut. Das wird ja immer kranker …

 

Kapitel 28: Anna Spiegel war nie eine Patientin, sondern eine Austauschstudentin und wurde vor einem Jahr vergiftet.

Wer ist die Frau, die sich dann als Anna Spiegel ausgibt?

Es bleibt spannend!

 

Und jetzt ist der Hund tatsächlich tot. Alles deutet darauf hin, dass es die falsche Anna Spiegel war, und doch hab ich meine Zweifel. Das wäre alles zu offensichtlich …

Vielleicht war er es im Wahn sogar selbst?

Und ob es diesen Bürgermeister Halberstaedt überhaupt gibt? Er hat sowohl Anna als auch den Hund gesehen, und über deren Existenz bin ich mir auch im Unklaren.

 

Puh, wie spannend! Jetzt bin ich am Tag der Wahrheit gekommen ist! Ich kann es kaum erwarten, endlich die Wahrheit herauszufinden, nachdem er die Hand vor seinem Mund und die Flucht Annas registriert oder sich eingebildet hat!

Sehr sehr fesselnd geschrieben!

 

Bin bei Kapitel 53 und nahe der Auflösung, ich kann nicht mehr zu lesen aufhören und habe daher in letzter Zeit auch nicht mehr viel geschrieben. Das Buch ist tatsächlich zu einem Pageturner geworden.

Und dass am Ende tatsächlich die Mutter Isabell die Tochter vergiftet haben könnte, nur, weil sie das erste Mal ihre Menstruation kriegt …

Ich lese weiter.

 

Puh, ich habe es tatsächlich innerhalb von zwei Tagen geschafft, meinen ersten Thriller zu Ende zu lesen.

Mit so einem Ende habe ich in der Tat nicht gerechnet.

 

 

5.   Die Charaktere

 

Viktor war ja der Hauptprotagonist der kompletten Geschichte. Wenn nicht sogar der Einzige, die meisten hat er ja erfunden. Die gab es nur in seiner Fantasiewelt.

Trotzdem war jede Person ausgeklügelt, und die Tatsache, dass er selbst Anna Spiegel war, durch die er sich selbst therapiert hat, fand ich total faszinierend.

 

 

6.   Aus den Augen einer Lektorin – Sprachlich und stilistisch betrachtet …

 

Der Schreibstil ist sehr detailliert, aber trotzdem kam man sehr gut mit und er ist durchweg spannend gehalten. Ganz großes Lob an diesen genialen Schreibstil!

 

 

7.   Lieblingsstellen&Lieblingszitate – Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

»Hoffnung ist wie eine Glasscherbe im Fuß. Solange sie im Fleisch steckt, tut es weh bei jedem Schritt, den man geht. Doch wenn sie herausgezogen wird, blutet es zwar für eine kurze Zeit, und es dauert eine Weile, bis alles verheilt ist, aber schließlich kann man weiterlaufen. Diesen Prozess nennt man auch Trauer.«

- Privatdetektiv Kai Strathmann- (Kapitel 10)

 

»Ich war böse. Ich habe mich schlecht benommen in Sacrow.«

»Was hast du getan?«

»Ich habe geblutet. Und Mami will nicht, dass ich blute. Ich soll ihr kleines Kind bleiben. Soll nicht groß werden und ihr Ärger machen.«

Viktor ließ die Blätter entsetzt auf den Boden des Volvos fallen.

»Verstehen Sie es jetzt?«, fragte Anna.

»Ja. Ich glaube«, hauchte Viktor.

Auf einmal machte alles Sinn. Das Blut im Badezimmer. Das Gift. Isabell. Konnte das möglich sein? Hatte seine Frau es nicht zulassen wollen, dass ihre eigene Tochter erwachsen wurde? War sie so krank? Hatte sie Josy deshalb vergiftet, damit sie immer ein hilfloses kleines Mädchen blieb, um das sie sich kümmern konnte?

(Kapitel 53)

 

 

8.   Fazit – Zum runden Abschluss …

 

»Die Therapie« war mein erster Thriller und alleine deshalb schon etwas Besonderes für mich. Mal etwas Neues. Ich empfand es als perfekten Einstieg in eine völlig neue Welt und es wird bestimmt nicht der letzte Thriller in meinem Leben sein. Vor allem die Bücher von Sebastian Fitzek interessieren mich brennend und jetzt kann ich sogar verstehen, warum eingefleischte Thriller-Fans Liebesromane langweilig finden … :)

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Lucian

Isabel Abedi
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Arena, 06.06.2017
ISBN 9783401510248
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Persönliche Vorgeschichte

Ich habe mir das Buch gekauft, als es frisch rausgekommen ist, weil mich der Klappentext angesprochen hat – das war ungefähr im Juni 2014. Und genau vier Jahre später fange ich erst an, das Buch zu lesen.

 

Zeitraum: 21. Juni 2018 – 13. Juli 2018

 

 

Zur optischen Gestaltung …

Das Cover hat mich schon angesprochen: Alles in schwarz mit einer weißen Feder.

Ach Mist, jetzt, wo ich das Cover genauer betrachte (hab in den Flitterwochen direkt im Anschluss von »Weil wir uns lieben« mit dem Buch angefangen auf dem Kindle, weil ich das Buch auch darauf habe), kann ich mir nun denken, um was es sich bei Lucian handelt …

 

 

In aller Kürze …

Rebecca ist ein ganz normaler deutsch-amerikanischer Teenager in einer Patchwork-Familie (sie lebt zusammen mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährtin).

Immer wieder entdeckt sie einen mysteriösen Jungen, der es offenbar auf sie abgesehen hat.

Aber offenbar steckt hinter ihm mehr als nur ein einfacher Stalker …

 

 

Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr bzw. erst, wenn das Buch bereits gelesen worden ist!

Ganz am Anfang hat mich das Buch schon mal nicht angesprochen, allein schon weil das Buch in Deutschland spielt und mir Namen wie »Janne« oder »Spatz« nicht so ansprechen.

Außerdem muss ich durchhalten: Eine sehr gute Freundin hat das Buch damals gelesen und gemeint, dass es sehr gut war.

Na da bin ich ja mal gespannt!

 

Es passiert nicht sehr viel: Der Leser erfährt, dass ein geheimnisvoller Junge ohne jegliche Erinnerungen immer wieder in Rebeccas Umgebung auftaucht. Man kann erahnen, dass es sich um etwas Übernatürliches handelt, mehr aber auch nicht.

 

Es hat sich dann schon zugespitzt, als rausgekommen ist, dass Rebeccas Mutter als Psychiaterin sich um Lucian kümmert und ihn kostenlos berät.

Als sie endlich zusammenkamen, fand ich es da schon … ja, etwas schnell. Ich meine: Sie kennen sich noch nicht mal richtig, wissen aber, dass sie sich lieben? Na ja …

 

Teil 1 hat recht spannend geendet: Rebecca wurde gegen ihren Willen über Nacht nach Amerika zu ihrem Vater abgeschoben nach einem Gespräch zwischen Lucian und ihrer Mutter, nachdem er sich längere Zeit nicht bei ihr gemeldet hat.

 

Teil 2 liest sich sehr schnell runter und ich war fasziniert, wie man eine Geschichte lediglich anhand von Mails weiterzählen kann. Etwas in der Form habe ich noch nie gelesen!

Und doch war es schon extrem übertrieben, dass sie vor lauter Schmerz nichts mehr gegessen hat.

Gut, dass man später wenigstens erfahren hat, warum sie diese Schmerzen hatte.

 

10.07.2018:

Mittlerweile bin ich bei Kapitel 32 und ich weiß immer noch nicht genau, was Lucian ist!

Die Aufklärung von dem Tyger oder Faye waren zwar sehr interessant, aber sie haben nie beim Namen verraten, was sie jetzt eigentlich genau sind!

Das macht mich total neugierig bzw. nahezu wahnsinnig! Ich will endlich wissen, was er ist! >_<

 

13.07.2018:

Nun ist es endlich mal ausgesprochen worden: Er ist ein Engel.

So wie ich es mir gedacht habe! Aber auch nur dank des Covers mit der Feder …

Allmählich finde ich auch, dass Rebecca verrückt geworden ist. Die Aktion, dass sie abgehauen ist für zwei Tage, war natürlich nicht so schlau. Und vor allem egoistisch.

Mittlerweile kann ich sogar Michelle verstehen, weshalb sie eine Abneigung gegen sie hat … Auch wenn immer Stiefmütter die Bösen sind … ;-)

Der Vater hat mir so leidgetan – bestimmt hat er Höllenqualen erlitten. Zwei Tage ohne Gewissheit, was mit der eigenen Tochter geschehen ist …

Und dann kommt sie zurück – mit einem wildfremden Jungen. Kein Wunder, dass da bei ihm die Sicherungen durchbrennen.

 

Also so allmählich fange ich echt an, an Rebeccas Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln.

Allein ihretwegen ist doch alles aus dem Ruder gelaufen! Sie braucht sich nicht zu wundern, dass Sebastian auf einmal dort steht nach dem kranken Anruf von ihr.

Oh man, so langsam wird mir die Rebecca richtig unsympathisch, aber dafür tut mir Sebastian umso mehr leid …

 

Ich weiß nicht, irgendwie fesselt mich die Liebe von Lucian und Rebecca nicht wirklich …

Sie können niemandem erklären, warum sie zusammen bleiben müssen, um überleben zu können. Und ich kann ihre Mitmenschen verstehen, dass sie alle beide für krank halten. Da würde es mir nicht anders gehen.

Es kommt mir alles so unschlüssig vor. Die Autorin hält sich auch ziemlich zurück mit Erklärungen. Es ist einfach so und fertig.

Ich mag ja übersinnliche Sachen, aber sie müssten wenigstens plausibel zu erklären sein. Wenigstens ein bisschen.

Aber nein: „Er weiß einfach, dass es so kommen wird.“ Punkt.

 

Dass sie gleich zusammensackt im anderen Hotelzimmer … Hm, ich verstehe das nicht. Sie hat es ja irgendwie darauf angelegt, dass es passieren wird. Sie kannte doch den grünen Teppich.

Sie kommt mir vor wie ein trotziger Teenager. „Meine Eltern haben uns getrennt – jetzt ist mir alles scheißegal. Dann zeige ich Ihnen, was passieren wird, wenn wir getrennt werden. Das haben sie davon, dass ich jetzt sterbe!“ So kommt sie mir vor.

Warum ist das alles überhaupt passiert? Sie ist einfach in diesen mysteriösen Raum gerannt, der Spiegel ist aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen auf sie draufgefallen (war das jetzt ein Erdbeben?) und dann lag sie im Sterben.

Bis natürlich Lucian sie rettet, sie sich danach aber verabschieden müssen, weil er wahrhaftig wieder ein Engel wird und das ihr einziger Weg ist, um zusammen zu sein.

 

Am Ende fand ich es leider nur noch absurd, und dieses offene Ende hinterlässt bei mir ein ziemlich unzufriedenes Gefühl. Leider …

Und als die Mutter dann nach ihm gefragt hat, weil es ihr auf einmal leidgetan hat und sie eingesehen hat, dass er sie doch gerettet hat (wie eigentlich?) … Ich weiß nicht, damit konnte ich auch nichts anfangen.

Für mich war das Ende ziemlich offen. Man weiß nicht, wie es weitergeht. Ich würde mir sogar wünschen, dass es doch etwas mit Sebastian wird – sie kann ja nicht ewig alleine bleiben.

Obwohl … Sebastian hat etwas Besseres verdient …

 

 

Charaktere

Rebecca ist in meinen Augen ein durchschnittliches, deutsches 16-jähriges Mädchen.

Sie ist mir im Laufe der Geschichte aber leider immer unsympathischer geworden. Sie ist ein sehr egoistisches Mädchen, das durchdreht, wenn sie ihren Willen nicht durchsetzen kann.

 

Lucian ist geheimnisvoll und mysteriös. Ihn stelle ich mir rein optisch wie ein Emo vor, weshalb ich gut verstehen kann, warum Rebeccas Angehörigen ihm nicht vertrauen wollen.

 

Die Charaktere habe ich im Laufe des Buches leider nicht ins Herz schließen können (was bei mir wirklich nicht oft vorkommt). Meistens bin ich begeistert von der männlichen Hauptfigur – hier nicht.

Die Charaktere haben für mich sehr wenig Tiefgang; ich bin einfach nicht warm mit ihnen geworden.

 

 

Aus den Augen eines Lektors: Der Schreibstil

Der Schreibstil war ganz in Ordnung, da habe ich eigentlich nichts zu bemäkeln. Ganz normal, durchschnittlich und auch nicht soo herausragend, auch wenn es hier und da ein paar ganz nette Formulierungen gab.

 

Orte wurden sehr detailliert beschrieben, doch das ist beinahe schon langweilig geworden. Denn gerade die Szenen, die spannend waren, wurden relativ kurz abgehandelt. Man wartet ewig, dass etwas passiert, und wenn dann etwas passiert, hält die Freude und Spannung nicht lange an.

 

 

Zum runden Abschluss …

„Lucian“ kam mir von Anfang an ein wenig unglaubwürdig rüber. Es ging mir mit den beiden viel zu schnell. Das „Ich liebe dich“ kam viel zu früh und daher auch wenig überzeugend rüber. Auch dieses ganze Übernatürliche wurde in meinen Augen viel zu wenig erklärt und ausgeleuchtet.

 

Ich verstehe einfach nicht, was es mit dieser Engelsgeschichte auf sich hat.

Jeder Mensch kommt nicht alleine auf die Welt, sondern mit einem Engel. So weit, so gut. Der Engel begleitet den Menschen, ist immer an seiner Seite – unsichtbar und unbemerkt.

Auch klar.

Aber dass der Engel erst zu einem „Menschen“ wird, sobald sein Mensch „stirbt“, ist mir ganz und gar nicht klar.

Also ist Rebecca in der Vergangenheit schon gestorben? Das erklärt auch, warum sie, als sie am Ende im Sterben lag, warum sie genau wusste, dass ihr das schon mal passiert war.

Stirbt jeder Mensch zweimal? Einmal, damit der Engel zu einem menschlichen Wesen ohne jegliche Erinnerungen ist, und das zweite Mal, wenn der Mensch dann noch mal stirbt …?

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd dafür, aber ich fand das alles mehr als nur verwirrend.

Also wenn mir jemand das erklären und aufklären möchte: Sehr gerne! :)

Und das ist ein Faktor, was mich an der Geschichte extrem stört. Deswegen kann ich leider die vielen guten Bewertungen nicht nachvollziehen.

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Weil wir uns lieben

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 24.07.2015
ISBN 9783423716406
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Persönliche Vorgeschichte

Ich habe mir das Sammelband in Hamburg gekauft bzw. mir von meinem inzwischen Ehemann an Weihnachten schenken lassen. Oft bin ich über dieses Buch gestoßen und war neugierig wegen des Hypes. So schlecht kann das Buch ja gar nicht sein, wenn es so in den Himmel gelobt wird. J

 

Zeitraum: 18. Juni 2018 – 21. Juni 2018

 

 

Zur optischen Gestaltung …

Das Cover alleine hätte mich ebenfalls nicht angesprochen mit den Farbklecksen. Sah für mich eher nach einem 0815-Teenieroman aus, aber aufgrund der guten Rezensionen wollte ich dann doch wissen, was hinter diesem Buch steckt.

Doch wenn ich jetzt von dem Sammelband ausgehe, ist das Cover mit den goldenen Verzierungen und dem Paar im Vordergrund gar nicht schlecht.

 

 

In aller Kürze …

Kurz gesagt: Das Buch ist das erste Buch aus Wills Sicht. Viel mehr kann man dazu leider nicht sagen. Von dem drohenden Keil zwischen den beiden (was ich aber erst gelesen habe, nachdem ich mit dem Buch fertig war) so gut wie keine Spur.

 

 

Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr bzw. nur, wenn das Buch schon gelesen wurde!

Ziemlich am Anfang wurde ich ziemlich enttäuscht, als ich irgendwann gecheckt habe, dass das ganze Buch lediglich aus Rückblenden besteht.

Die Enttäuschung hat gegenüber der Freude, dass ihre Beziehung nicht wieder vor einer gewaltigen Herausforderung gestellt wird, deutlich überwogen. Ich hätte schon noch gehofft, dass irgendetwas passiert.

 

Es war also alles in allem ein wenig langweilig, weil wir das Meiste schon von den ersten beiden Teilen kennen. Es gab zwar immer wieder neue Stellen wie die Trennung von Vaughn, wie Will vom Tod seiner Eltern erfahren hat (sehr ergreifend!), wie sie Mama Julia das Versprechen gegeben haben, zu warten und dass er zwischendurch auch ein Date hatte (und es somit zum ersten kleinen Ehestreit gekommen ist – wenigstens ein bisschen Zündstoff war dadurch vorhanden, sonst wäre es echt fad geworden).

Ich hab mir immer gewünscht, dass die Gegenwartsszenen länger werden könnten als die Rückblenden, weil es mich einfach brennend interessiert hat, wie es zwischen den weitergeht statt in der Vergangenheit herumzustochern – leider wurde mein Wunsch nicht erhört.

Ansonsten werden die meisten Höhepunkte noch mal durchgegangen, diesmal eben nur aus Wills Sicht. Es war interessant, zu sehen, wie es ihm damals ergangen ist, gar keine Frage. Aber ich habe mir eben mehr erhofft.

 

Es ist ja aktuell im Trend, dass viele Bücher nach der eigentlichen Reihe noch mal neu geschrieben werden aus der Sicht des Mannes. An sich habe ich nichts dagegen, auch wenn es am Ende Geldmacherei ist (aber ich mache es ja selbst, weil es irgendwie doch wieder eine komplett neue Geschichte ist aus der Sicht eines anderen – aber vor allem dann, wenn die beiden mal eine Zeit lang räumlich getrennt waren). Aber in den Büchern wird es wenigstens offenkundig so präsentiert: »Lest das Buch aus der Sicht von Daemon Black/Christian Grey!«

Da war man wenigstens darauf vorbereitet, dass wahrscheinlich nicht viel Neues passieren wird. Ich bin zum Beispiel ein riesiger Fan von der »Lux«-Reihe, und dennoch habe ich mir die Bücher aus Daemons Sicht (noch) nicht gekauft, weil es mich zugegebenermaßen nicht sooo reizt, weil ich die Geschichte schon kenne.

Ich schließe es nicht aus – irgendwann werde ich sie mir bestimmt holen – aber das dringende Bedürfnis ist (noch) nicht da.

 

Daher war »Weil wir uns lieben« doch irgendwie eine Enttäuschung, weil man erwartet hat, dass es im dritten Teil mit der Liebesgeschichte weitergeht. Der Klappentext sagt ja auch nicht viel aus und man hat wirklich nicht rauslesen können, dass es eigentlich nur ein Abklatsch vom ersten Teil ist.

Ich glaube, dass der Fehler einfach darin lag, dass der Klappentext zu viel versprochen hat und keine Einsicht darauf gegeben hat, dass die Geschichte einfach noch mal aus Wills Sicht erzählt wird.

Wäre das der Fall gewesen, wären bestimmt nicht viele so enttäuscht über den dritten Teil gewesen.

Aber so an sich war das Buch echt nett und wie immer sehr emotional.

Und irgendwie lohnt es sich allein schon wegen dem Ende doch, das Buch zu lesen, weil es da doch einen kleinen Einblick in die Zukunft gibt. 

 

 

Charaktere

Zu den beiden Hauptprotagonisten kann ich gar nicht mehr viel sagen wie schon in den letzten beiden Rezensionen. Also es ist schön, dass sie sich nun endlich ihrer Liebe hingeben dürfen und wir erfahren, dass die beiden sehr leidenschaftlich und sinnlich sind. ;-)

 

 

Aus den Augen eines Lektors: Der Schreibstil

Der Schreibstil war vergleichbar mit dem zweiten Teil – nett und flüssig geschrieben. 

 

 

Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

Geburt der Tochter Julia

 

Zum runden Abschluss …

»Weil wir uns lieben« war jetzt nicht komplett überflüssig, weil es doch ein paar neue Einblicke gewährt hat, aber es hat mich nicht wirklich umgehauen, weil ich doch mindestens 85 Prozent des Verlaufs bereits gekannt habe.

Schlecht war das Buch aber auch nicht – sonst hätte ich es nicht innerhalb von drei Tagen durchgelesen. ;-) Aber gut, ich hatte ja Zeit gehabt in unseren Flitterwochen, das muss man auch berücksichtigen. J

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Weil ich Will liebe

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.08.2016
ISBN 9783423216425
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Persönliche Vorgeschichte

Ich habe mir das Sammelband in Hamburg gekauft bzw. mir von meinem Verlobten an Weihnachten schenken lassen. Oft bin ich über dieses Buch gestoßen und war neugierig wegen des Hypes. So schlecht kann das Buch ja gar nicht sein, wenn es so in den Himmel gelobt wird. J

 

Zeitraum: 28. April 2018 – 18. Juni 2018

 

 

Zur optischen Gestaltung …

Das Cover alleine hätte mich ebenfalls nicht angesprochen mit den Farbklecksen. Sah für mich eher nach einem 0815-Teenieroman aus, aber aufgrund der guten Rezensionen wollte ich dann doch wissen, was hinter diesem Buch steckt.

Doch wenn ich jetzt von dem Sammelband ausgehe, ist das Cover mit den goldenen Verzierungen und dem Paar im Vordergrund gar nicht schlecht.

 

 

In aller Kürze …

Es geht weiter mit unserem Liebespärchen, das auch endlich offiziell ein Liebespärchen sein darf. Nach dem Tod von Laykens Mutter haben sie ganz schön etwas zu bewältigen im Alltag durch die zwei kleinen Brüder, wo sie kaum noch eine ruhige Minute haben für sich.

Ansonsten läuft ihre Beziehung gut – aber es wäre ja langweilig, wenn nicht dunkle Wolken am Liebeshimmel aufziehen würden in Form von Wills Ex-Freundin Vaugn.

 

 

Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr!

28. April 2018:

Interessant – diesmal wird das Buch also aus Wills Sicht geschrieben. Da bin ich ja mal gespannt!

 

Anschließend habe ich eigentlich so ziemlich den Rest des Buches auf unseren ersten Flitterwochen in Ägypten gelesen bzw. verschlungen. Bestimmt nicht nur, weil ich auch die Zeit hatte (weil mein geliebter Göttergatte mit der Planung unseres zukünftigen Hauses beschäftigt war), sondern auch, weil es wirklich spannend war und ich wissen wollte, wie es weitergeht.

 

Ich habe wirklich mitgefiebert. Viele Situationen konnte ich auch einfach aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen. Es war ein Auf und Ab, als Vaughn auf der Bildfläche erschienen ist. In dem Moment, als er sich dazu entschlossen hat, ihr nichts zu erzählen, dachte ich mir nur: »Du Vollidiot!«

Das konnte ja nicht gut enden.

 

Zuvor fand ich das sehnsüchtige Warten auf ihr erstes Mal zuckersüß. Sie verzehren sich nacheinander, halten sich aber eisern an das Versprechen, das sie Julia gegeben haben. Sehr vorbildlich und vor allem romantisch!

Schade, dass es so etwas heutzutage bei uns gar nicht mehr gibt …

Aber ihre Mutter hatte schon recht gehabt: Je länger man darauf wartet, desto vertrauter ist man sich und desto schöner wird es dann auch.

Hach, ich bin und bleibe einfach die ewige Romantikerin …

 

Aber es wäre ja zu schön gewesen, wenn ihr Plan aufgegangen wäre: Nämlich, dass es das folgende Wochenende endlich so weit sein sollte. Wäre ja zu schön gewesen, wenn das geklappt hätte.

Blöderweise erwischt Layken ihn, wie er Vaughn aus Mitleid in den Arm nimmt und auf die Stirn küsst.

Frauen können so böse sein! Vaughn hab ich gehasst – was fällt ihr ein, ihm zu sagen, dass er es ihnen schuldig ist, es noch mal mit ihr zu probieren, um herauszufinden, wem sein Herz wirklich gehört? Was ist denn das für ein gequirlter Mist?! Und dann fängt sie auch noch zu heulen an – wie ich dieses ganze Getue hasse! >_<

Natürlich ist dadurch ihr langersehntes Mal ins Wasser gefallen und sogar ihre Beziehung befand sich in der Schwebe. Kann ich aber gut verstehen, nachdem, was sie sehen musste …

Ich war selbst so wütend auf Will, dass ihr echt ein schlechtes Gewissen gegenüber Vaughn bekommen hat – ich habe nur so darauf gewartet und sogar gehofft, dass Layken sie erwischt. Natürlich habe ich es auch anhand des Klappentextes erwartet.

 

Die Bücher, die aus der Sicht des Mannes geschrieben sind, sind allgemein ein wenig flapsiger und witziger geschrieben als die Bücher aus der Sicht der Hauptprotagonistin (siehe z. B. »Origin« oder auch »Bis(s) zum Abendrot«). Ich finde das immer wieder erfrischend, weshalb ich auch gerne selbst die Perspektiven wechsle in meinen Geschichten und aus der Sicht des Mannes schreibe. J

 

Es war schön, als sie sich endlich versöhnt haben – aber als dann der nächste Schlag mit dem Unfall kam, hab ich erstmal echt nur geschluckt. War aber echt toll geschrieben – sehr spannend, weil man so lange nicht wusste, was mit Layken ist. Ich war aber relativ entspannt, weil ich wusste, dass es ein Happy End geben würde. Ich wusste es einfach!

 

Und dann der Antrag – es war wundervoll! Und auch die Hochzeit – Wahnsinn, dass alles so schnell gegangen ist. Und da sie eh schon so lange gewartet haben, konnten sie auch bis zur Hochzeitsnacht warten. Es war wundervoll und total spannend! Endlich haben sie ihr Happy End gefunden!

Ich bin megagespannt, was dann der dritte Teil noch zu bieten hat und habe gehofft, dass es sich da mehr um da Eheleben von ihnen dreht – Angst hatte ich aber auch gehabt, weil es da bestimmt auch noch Probleme geben wird.

Gleich im Anschluss schreibe ich die Rezension zum dritten Teil – den habe ich nämlich auch schon gelesen. J

 

 

Charaktere

Layken hab ich diesmal aus der Sicht eines Mannes erlebt. Wow, sie muss ja wirklich eine Granate sein, so, wie Will sie sieht und beschreibt. J

 

Will war ein wenig unbeholfen in diesem Teil. Da hat man schön gesehen, dass auch er nicht perfekt ist (im ersten Teil hat man ja aus Laykens Sicht nur gesehen, dass er doch ein toller Kerl ist!). Das hat ihn wiederum menschlich und sympathisch gemacht. Zwar war ich echt sauer, weil er nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen hat, aber man hat immer gemerkt, wie sehr er Layken liebt und wie sehr er um sie gekämpft hat.

Wie er ihr seine Liebe gezeigt hat und es dann zur Versöhnung kam, hat mein Herz schmelzen lassen.

 

 

Aus den Augen eines Lektors: Der Schreibstil

Im Bereich des Schreibstils hat sich die Autorin auf jeden Fall gebessert im Vergleich zum zweiten Teil. Es waren viel mehr Formulierungen da, die ich sehr gelungen und nicht abgedroschen fand.

Natürlich hat Colleen Hoover nicht komplett ihren Stil verändert, sondern ist ihrer Schlichtheit schon treu geblieben, aber trotzdem hat sie in der Hinsicht Fortschritte gemacht.

Trotzdem bin ich nur so durch die Seiten geflogen – es war die ideale Sommerlektüre für die Flitterwochen!

 

 

Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

»Das ist das erste Mal, dass ich mit jemandem Liebe mache. Ich hatte zwar schon Sex gehabt, aber ich habe noch nie mit jemandem Liebe gemacht.«

-Will Cooper-

 

 

Zum runden Abschluss …

»Weil ich Will liebe« ist ein Buch für’s Herz. Für den einen oder anderen bestimmt ziemlich kitschig, aber für mich hat es sich noch im Rahmen gehalten. Auch die vielen Liebesbekundungen haben mich nicht gestört; ich fand es noch sehr süß und romantisch.

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Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.11.2015
ISBN 9783423216142
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Persönliche Vorgeschichte

Ich habe mir das Sammelband in Hamburg gekauft bzw. mir von meinem Verlobten an Weihnachten schenken lassen. Oft bin ich über dieses Buch gestoßen und war neugierig wegen des Hypes. So schlecht kann das Buch ja gar nicht sein, wenn es so in den Himmel gelobt wird. :)


Zeitraum: 18. März 2018 – 27. April 2018

 

 

Zur optischen Gestaltung …

Das Cover alleine hätte mich nicht angesprochen mit den Farbklecksen. Sah für mich eher nach einem 0815-Teenieroman aus, aber aufgrund der guten Rezensionen wollte ich dann doch wissen, was hinter diesem Buch steckt.

Doch wenn ich jetzt von dem Sammelband ausgehe, ist das Cover mit den goldenen Verzierungen und dem Paar im Vordergrund gar nicht schlecht.

 

 

In aller Kürze …

Es geht um ein Mädchen namens Layken, die mit ihrer Mama und ihrem kleinen Bruder nach Ypsilanti, Michigan zieht nach dem Unfalltod ihres Vaters, um ein neues Leben zu beginnen.

Gleich am ersten Tag trifft sie ihren Nachbarn Will – ein wenig hat mich der Anfang an „Obsidian“ erinnert.

Es fängt sehr romantisch an, doch dann werden ihnen Steine in den Weg gestellt – vom Schicksal höchstpersönlich.

 

 

Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr!

18. März 2018:

Ich hab nicht besonders viel gelesen – nicht mal das erste Kapitel habe ich glaub ich geschafft …

 

24. März 2018:

Schon lange habe ich nicht mehr so viel auf einmal gelesen – knappe 100 Seiten, die mich wirklich in ihren Bann gezogen haben! J Das war herrlich, mal wieder so viel auf einmal zu lesen … J

Natürlich ist einiges passiert – sie kommen sich näher, die Liebe wird erwidert, es könnte alles so perfekt sein!

Aber dann wäre es ja langweilig.

Ich hab ja schon früher irgendwo mal aufgeschnappt, dass es sich hier um eine Lehrer-Schüler-Beziehung handelt, weshalb mich das jetzt nicht so überrascht hat, als es rausgekommen ist. Aber dafür kann das Buch ja nichts, wenn ich auf derartige Quellen stoße.

Es kam jetzt aber auch nicht unglaubwürdig rüber, dass sie nicht auf das Thema gekommen sind. Schließlich kennen sie sich erst drei Tage lang. Klar, üblich ist es schon, sich beim Kennenlernen zu fragen, was der andere beruflich macht, aber das hat die Autorin wirklich geschickt eingefädelt, dass das Thema gar nicht zur Sprache kam, weil sie während der Autofahrt dieses Spiel gespielt haben, und den Rest des Abends war ja Poetry Slam und Wills Schicksal das größte Thema.

Die zwei Gedichte (einmal mit dem blauen Pulli und dann Wills Gedicht) haben mir sehr gut gefallen. Ich muss gestehen, dass ich zwar schon davon gehört habe, aber mir nie ein Bild davon gemacht habe, wie so etwas aussehen könnte. Obwohl ich ja doch großes Interesse an Literatur habe. Aber spätestens jetzt möchte ich auch mal unbedingt bei so einer Aufführung dabei sein. Solange nicht die Möglichkeit besteht, als Opferlamm vorne stehen zu müssen …

Gut gefallen hat mir auch das Gespräch zwischen Layken und ihrer Mutter, wie sie von ihrer Liebesgeschichte erzählt hat mit ihrem Vater, an welchen drei Punkten man sehen kann, ob es der Mann für’s Leben werden könnte … J

 

Noch mal zu der Situation, als es rausgekommen ist: Ja, das war wohl wahrlich ein Schock, jedoch war da für mich schon etwas zu viel Drama und sie haben es schlimmer dargestellt, als es tatsächlich ist in meinen Augen.

Es muss niemand herausfinden und im schlimmsten Fall warten sie eben ein Jahr aufeinander. Klar, es ist ein Risiko da – aber man kann es auch geschickt machen. Es gibt auf jeden Fall ausweglosere Situationen. Zum Beispiel wenn die Eltern partout dagegen sind oder noch schlimmer: Wenn es sich um Geschwister handelt (Tabitha Suzuma lässt grüßen  …). Vielleicht bin ich durch diese Geschichten schon so abgestumpft, sodass für mich eine Lehrer-Schüler-Beziehung (vor allem der Altersunterschied ist ja in diesem Fall wirklich zu vernachlässigen) ziemlich harmlos ist.

So passt doch alles zwischen ihnen – dass so eine Tatsache so ein schönes Paar daran hindern kann, zusammen zu sein … Das ärgert mich schon.

 

26. März 2018:

Verdammt, jetzt hab ich aus der Kurzbeschreibung von „LovelyBooks“ erfahren, dass Laykens Mutter an Krebs erkrankt – was für ein Spoiler … ._.

Hab ein wenig weitergelesen, und es wird nicht langweilig. Die Mutter scheint etwas zu verheimlichen – dachte, es wäre Krebs, aber offenbar hat er unter anderem aber auch einen neuen Mann und Layken fällt aus allen Wolken, was ich gut verstehen kann.

 

22. April 2018:

Ich hab zwar zwischendurch schon immer wieder weitergelesen, aber gestern und heute erst wieder ein längeres Stück. Liegt nicht am Buch selber, sondern einfach aus Zeitgründen (wie immer ._.).

Inzwischen hab ich nur noch ca. 30 Seiten und es geht auf den Endspurt zu (genau wie meine Hochzeit – oh mein Gott!).

Was soll ich sagen?

Inzwischen ist einiges rausgekommen: Layken erfährt von der Krebserkrankung ihrer Mutter, sie weihen auch den kleinen Bruder ein, der etwas verstörend damit umgeht, würde ich behaupten … Dass sie sich gleich um das Zimmer ihrer Mama streiten, obwohl sie noch gar nicht weg ist … Na ja. ^^‘ Zwar hat die Autorin versucht, das nett zu verpacken, aber in meinen Augen war es trotzdem ein wenig zu makaber.

Die Beziehung zwischen Will und Layken … Na ja, da geht es irgendwie auch nicht so richtig voran. Dieses Prickeln zwischen ihnen ist nicht mehr so zu spüren, aber das hat sie ja auch so schön beschrieben. Es ist alles sehr freundschaftlich – sie teilen beide ein ähnliches Schicksal. In dem Sinne ist das alles schon total berührend. Auch, dass sie sich jetzt so langsam auf den Tod ihrer Mama vorbereitet, habe ich noch nie gelesen. Die Situation muss furchtbar schlimm sein …

Aber dass die Autorin es tatsächlich schafft, etwas Positives aus dieser Krankheit herausziehen – nämlich, dass sie sich darauf vorbereiten können – finde ich schon bemerkenswert.

 

23. April 2018:

Oh man, oh man, oh man. Es war natürlich unglaublich süß, wie eifersüchtig Will war, als er gesehen hat, wie sie von Javi geküsst worden ist. Es war auch süß, wie er versucht hat, sie zu beruhigen, dass alles wieder gut wird nach seinem Ausraster. Natürlich war es auch unglaublich süß, wie er ihr in Form eines Poetry Slam-Gedichts eine Liebeserklärung gemacht hat. Aber was definitiv NICHT süß war, war, als er sie wieder so leidenschaftlich geküsst und sie anschließend wieder fallen gelassen hat. Oh Gott, ich hab mir in dem Moment genau die gleichen Hoffnungen gemacht wie Layken.

Was spricht denn nun noch dagegen? Er ist gar nicht mehr ihr Lehrer!

Oh man, das hat mich echt geärgert …

 

Was mich begeistert hat, war die Aktion von Layken, wie sie es der Schulleiterin gezeigt hat, nachdem sie die Kostüme der zwei Jungs kritisiert hat. Gut gemacht! ^_^

 

24. April 2018:

Layken erfährt von ihrer Mutter, dass sich Will nur aus Liebe zu ihr von ihr ferngehalten hat. Hat mich irgendwie auch überrascht, obwohl es ja vorhersehbar war. Ich dachte aber tatsächlich, dass es ihm dabei nur um seinen Job ging …

Oh je, jetzt sind es nur noch 12 Seiten bis zum Ende … Mir schwant nichts Gutes, weil ich schon so ein „Ein Jahr später“ aufgeschnappt habe. Bis dahin ist die Mama sicher nicht mehr am Leben. ;_;

 

27. April 2018:

Sie erleben ihr zweites Weihnachten zusammen, die Mama ist gestorben. Aber ihr letzter Brief an die beiden war schon sehr rührend … ;_;

Alles in allem: Ein schöner Abschluss einer netten Liebesgeschichte. J

 

 

Charaktere

Layken finde ich sehr sympathisch; ich habe sie gleich ins Herz geschlossen. J

Ich konnte immer sehr gut mit ihr mitfühlen. In ihrem Alter schon solch harte Schicksalsschläge durchzumachen … Da ist sie nicht zu beneiden.

Für ihr Alter war sie schon recht reif – musst sie sein, weil das Schicksal es nicht gut mit ihr gemeint hat und ihr ihren Vater viel zu früh aus dem Leben genommen hat.

So an sich ist sie aber ein ganz normales, durchschnittliches, achtzehnjähriges Mädchen.

 

Will ist ein Traummann – ohne Wenn und Aber. *__* Ein selbstständiger, vernünftiger junger Mann, der viel zu früh viel zu viel Verantwortung übernehmen musste. Ich konnte seine Handlungen so gut nachvollziehen und dass er seinen kleinen Bruder so sehr liebt – ich kenne das, ich hab ja auch einen kleinen Bruder. Und ich würde ihn in so einem Fall auch niemals weggeben wollen.

In diesem Punkt habe ich mich sehr gut mit Layken identifizieren können.

Will ist für sie ein Stütze, obwohl er es gar nicht sein darf. Er hat ihr ja erst gezeigt, dass man der Krebserkrankung ihrer Mutter auch etwas Positives abgewinnen kann. Er ist eigentlich das Beste, was ihr je passieren konnte, weil er ganz genau weiß, wie es ist, Waiser zu sein. Wenn nicht er, wer dann?

 

 

Aus den Augen eines Lektors: Der Schreibstil

Der Schreibstil war gut und angenehm zu lesen, mehr aber auch nicht. Ich kann mich nicht erinnern, eine Formulierung gesehen haben, über die ich so noch nie gestolpert bin bzw. die mich richtig umgehauen hat. Ich konnte so richtig über die Seiten fliegen, weil es sich sehr flüssig und leicht lesen ließ.

Also alles in allem: Der Schreibstil war okay, aber nicht überragend.

 

 

Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

Hm, das ist das Problem: Es gab keine Zeile, die mich wirklich begeistert hätte vom Schreibstil. Aber da ich ja das Buch gelesen habe und kein eBook, konnte ich auch nicht gleich Zeilen markieren, die mir gefallen hätten (was ich auf dem Kindle immer gleich mache).

 

 

Zum runden Abschluss …

„Weil ich Layken liebe“ hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich das Eine oder Andere nicht nachvollziehen konnte. Zu viel Drama, obwohl man es sich sehr leicht einfacher machen konnte. Die Lage zwischen Will und Layken fand ich nicht so aussichtslos, wie es dargestellt worden ist. Sie hätten einfach aufeinander warten können oder es doch irgendwie verheimlichen können. Sie haben sich ja schon verliebt – alleine wenn das rausgekommen wäre, hätte es Ärger für Will gegeben. Also war es eh schon zu spät.

Natürlich möchte Will jedes Risiko ausschließen aufgrund seines kleinen Bruders, aber … ich fand das alles etwas zu überdramatisiert. Dieser Konflikt war nicht so aussichtslos; man hätte eine Lösung gefunden. Daher konnte mich dieser Punkt nicht überzeugen.

 

Auch die Liebesgeschichte konnte mich nicht hundertprozentig überzeugen, da irgendwie alles zu schnell ging.

 

Da ich ja gerne Fantasygeschichten lese, hat mir hier wohl auch die Fantasy und das Übernatürliche gefehlt. Aber da kann das Buch nichts dafür. J

 

Also alles in allem eine schöne Liebesgeschichte mit einiges an Drama wegen dem traurigen Hintergrund der Eltern, aber völlig umgehauen konnte mich die Geschichte nicht. Vielleicht hatte ich auch zu hohe Erwartungen gehabt aufgrund des Hypes …^^‘

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Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher , Knut Krüger
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.10.2012
ISBN 9783570308431
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(1.169)

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Opposition - Schattenblitz

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.04.2016
ISBN 9783551583444
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes , Karolina Fell
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 21.03.2013
ISBN 9783499267031
Genre: Romane

Rezension:

1.   Der erste Eindruck – Zur optischen Gestaltung …

 

Das Cover alleine hat mich nicht vom Hocker. Aber die vielen positiven Bewertungen haben mich doch dazu veranlasst, dem Buch eine Chance zu geben. Außerdem bin ich ja immer auf der Suche nach Geschichten, die ans Herz gehen.

           

 

2.   Um was geht es? – Mit eigenen Worten in aller Kürze zusammengefasst …

 

Es geht um einen gelähmten Mann und eine lebensfrohe Frau, obwohl sie in ihrem Alter (26) noch nicht viel im Leben erreicht hat.

Durch ein Zufall wird Louisa seine Pflegekraft, und wie es das Schicksal so will, verbindet die beiden früher oder später mehr als Freundschaft.

Aber die Zeit, das Leben läuft ihnen davon …

 

 

3.   Vorgeschichte – Mein Weg zum Buch …

 

Durch den Kinofilm und da das Buch eh auf meiner To-Read-Liste stand, bin ich auf das Buch gekommen.

Beim ersten Versuch bin ich gescheitert – es lag aber nicht daran, weil das Buch so langweilig war. Ich hatte schlicht und einfach keine Zeit mehr zum Lesen gefunden. Außerdem hat mich das Buch wohl auch nicht sooo sehr gereizt, weil ich ja den Film schon gesehen habe und weiß, wie es enden wird …

Aber da ich aktuell wieder mehr im Lesefluss bin, dachte ich, dass ich dem Buch doch noch mal eine Chance gebe. Und ich habe es nicht bereut. J

 

Zeitraum:

14. Juli 2016 begonnen, aber abgebrochen

Fortsetzung: 16. Juli 2018 – 04. August 2018

 

 

4.   Meine persönliche Meinung – Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Warnung: Hier wimmelt es nur so von Spoilern; also Lesen auf eigene Gefahr bzw. erst, wenn das Buch bereits gelesen worden ist!


01. August 2018:

Ich muss sagen: Ich bin bei Kapitel 21 und mich zieht das Buch richtig in den Bann, obwohl ich meine Zweifel hatte, weil ich durch den Film ja den kompletten Verlauf schon kenne.

 

04. August 2018:

Heute habe ich das Buch zu Ende gelesen und was soll ich sagen …

Ich kannte ja das Ende, aber ich weiß noch, wie im Film damals so sehr gehofft hatte, dass sich die Geschichte doch zum Guten wendet. Bis zum Schluss.

Es war alles sehr emotional geschrieben.

Der Moment, ab dem Louisa Will ihre Liebe gesteht (und es mich ärgert, dass er ihr bis zum Schluss nicht gesagt hat, dass er ihre Liebe erwidert – nicht einmal in seinem letzten Abschiedsbrief), war für Louisa eine Achterbahn der Gefühle. Verständlich, denn er gibt ihr zu verstehen, dass all ihre Bemühungen am Ende nichts gebracht haben. Wie frustrierend muss das sein …

Ich kann ihre Wut verstehen. Ihre Enttäuschung. Dass sie ihm nicht genügt (man kann es drehen und wenden, wie man will: Es ist eine Tatsache, auch wenn er versucht, das abzustreiten). Dass es ihm nicht reicht.

Erst gegen Ende dann die lächerliche Argumentation, dass er nicht will, dass sie ein eingeschränktes Leben hat.

Sie will es doch! Das hat sie ihm so oft beteuert …

Okay, dagegen kann ich schon seine Angst verstehen, dass er befürchtet, dass sie irgendwann genug von ihm haben wird.

Allerdings passt es nicht damit zusammen, dass er erst davon schwärmt, was für ein tolles Leben er hatte, aber ihr gegenüber doch behauptet, dass die letzten sechs Monate die schönsten seines Lebens waren.

Also in meinen Augen hat er gelogen. Wären die letzten sechs Monate wirklich die schönsten für ihn gewesen, dann hätte er nie diese Entscheidung am Ende gefällt. Dann hätte er nie seinem alten Leben nachgetrauert, weil doch angeblich die Zeit mit ihr am schönsten war.

 

Ich glaube, man hört es schon heraus: Ich kann Wills Entscheidung nicht gutheißen.

Das Ende macht keinen Mut. Auch die Botschaft dahinter finde ich moralisch fast verwerflich.

 

Was mir gefallen ist, dass ich Louisas Gefühle so gut nachempfinden konnte. Ihre Verzweiflung und die schwierige Entscheidung, ihn bis zum Schluss zu begleiten oder nicht …

Puh, da würde ich nicht mit ihr tauschen wollen.

 

Will hat bestimmt bewusst diese Distanz gehalten zwischen ihnen, um es ihr nicht schwerer zu machen. Deswegen gab es auch von seiner Seite kein Liebesgeständnis. Deswegen hat er sie bis zum Schluss mit Nachnamen angesprochen.

Aber das fand ich auch ein bisschen schade.

 

 

5.   Die Charaktere

 

Ich mag Louisa sehr. Endlich mal eine sympathische Hauptprotagonistin! :)

Vielleicht bin ich auch nur so positiv gestimmt, weil ich die letzte weibliche Hauptfigur schrecklich fand (Rebecca aus „Lucian“).

Ich konnte ihre Gefühle und Emotionen so gut nachvollziehen. Sogar ihr zickiger und trotziger Moment, dass sie unbedingt auf ihr Zimmer bestanden hat, statt in der Abstellkammer zu schlafen, weil sie ja das Geld mit nach Hause bringt.

Auch, wie sie sich Stück für Stück von ihrem Patrick entfernt hat …

Man hat ja gemerkt, dass sie sich auseinandergelebt haben. Und er war ja eine ziemliche Pfeife, hatte nichts als seinen Sport im Kopf gehabt.

Die beiden haben ja überhaupt nicht zusammengepasst.

 

Ich fand auch ihre Entwicklung während des Buches sehr beeindruckend. Sie ist über sich hinausgewachsen, nachdem sie ein richtiges Ziel vor Augen hatte (was ihr anfangs wohl etwas gefehlt hat): Will zu zeigen, dass das Leben trotz allem lebenswert ist.

 

Will ist für mich ein gebrochener Mann. Leider wurde ihm jegliche Lebensfreude geraubt durch einen Motorradunfall, für den er nichts konnte, denn er war der unschuldige Passant.

Es ist sehr tragisch, was ihm widerfahren ist, aber trotzdem finde ich ihn auf eine Art sehr egoistisch und selbstsüchtig. Aber leider ist jeder Selbstmörder egoistisch und selbstsüchtig – sie denken nicht an ihre Angehörigen, denn am Ende sind es ja die, die richtig leiden.

 

Es hat mich aber gefreut, dass aus dem gemeinen, kühlen Will am Ende doch so ein warmherziger Mensch geworden ist. Seine flapsigen Kommentare waren manchmal zum Schießen – er hat Humor, das muss man ihm schon lassen, auch wenn er nur so vor Sarkasmus trieft.

 

Die beiden als Paar haben mir sehr gut gefallen. Die Chemie hat gestimmt.

Die anfänglichen Machtkämpfe zwischen den beiden habe ich geliebt und habe mich dabei prächtig amüsiert!

 

 

6.   Aus den Augen einer Lektorin – Sprachlich und stilistisch betrachtet …

 

Den Schreibstil finde ich wunderbar. Nicht so schlicht, aber trotzdem sehr verständlich und leicht zu lesen. Es gab schon einige Formulierungen, die mir wirklich sehr gut gefallen haben und mal etwas Neues waren.

 

 

7.   Lieblingsstellen&Lieblingszitate – Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

 

Ich fand die Stelle sehr rührend, als Will Louisa aus dem Labyrinth gerettet hat. Das war ja der Zeitpunkt, wo sie angefangen haben, sich zu duzen. Da hat man auch diese Vertrautheit zwischen den beiden gemerkt.

 

Natürlich auch die Stelle, in der Will ihr offenbart, dass er nicht umzustimmen ist.

Eher keine Lieblingsstelle, sondern eine Stelle, die in Erinnerung bleibt.

 

Genauso wie die Endszene, wo sie sich mehr oder weniger voneinander verabschieden.

 

 

8.   Fazit – Zum runden Abschluss …

 

»Ein ganzes halbes Jahr« besticht durch eine untypische Liebesgeschichte ohne Happy End. Letzter Fakt ist ausschlaggebend dafür verantwortlich, warum das Buch nicht zu meinen Favoriten gehört.

 

Ich kann der Geschichte natürlich auch zahlreich Positives abgewinnen.

Zum Beispiel ist es schön, zu sehen, dass die wahre Liebe auch ohne Körperlichkeiten entstehen kann. Hier wird der Mensch an sich geliebt, ohne auf menschliche Bedürfnisse sexueller Art einzugehen.

Okay, gut, er war mehr darauf fixiert – er konnte sich ja nicht vorstellen, sie jeden Tag zu sehen und nicht die Dinge mit ihr tun zu können, die er gerne tun möchte.

Aber trotzdem – sie haben sich abseits dieser Sache ineinander verliebt.

Das fand ich sehr schön.

Auch, wenn die Romantik für mich trotzdem etwas zu kurz kam. Es hätte ruhig mehr sein können.

 

Das Ende hat mir leider nicht gefallen, sodass es für mich die ganze Geschichte ein wenig kaputtmacht.

Und in meinen Augen ist es das Ende – ich habe aktuell nicht das Bedürfnis, die Fortsetzung zu lesen, in der sich Louisa bestimmt neu verlieben wird … :-/ Das Buch hat für mich keine … ja, Relevanz mehr, da Will nicht mehr dabei ist. Leider Gottes.

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Beautiful Disaster

Jamie McGuire , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492303347
Genre: Liebesromane

Rezension:

Persönliche Vorgeschichte

Vor wenigen Wochen ist mir das Buch das erste Mal aufgefallen, weil es ziemlich beliebt war unter den Liebesromanen auf »LovelyBooks«. Da war ich natürlich neugierig, ob die positiven Bewertungen sich auch als richtig herausstellen … Es ist ja schließlich immer die Rede von einer hochexplosiven Liebesgeschichte – also genau das Richtige für mich. :D

Zeitraum:

30. März – 04. April 2016

 

 

Zur optischen Gestaltung …

Das Cover sieht sehr ansprechend aus mit dem Schmetterling – gefällt mir sehr gut. Trotz der Tatsache, dass ich keine direkte Verbindung zu der Geschichte herstellen kann. ^_^

 

 

In aller Kürze …

In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Abigail Abernathy (das »Abernathy“ hat mich zwangsläufig an den Mentor von »Panem« erinnert, dessen Vorname mir gerade nicht einfallen möchte^^‘), genannt »Abby« oder »Täubchen«. Sie scheint ein unscheinbares Mädchen zu sein, welches in einer anderen Stadt an einer Uni offensichtlich ein neues Leben anfangen und ihrem alten Leben den Rücken kehren möchte. An einem Wettkampf trifft sie auf Travis Maddox, dem unbesiegbaren Star dieser zwielichtigen Branche. Und obwohl sie sich nie auf ihn einlassen wollte, weil er mit Alkoholexzessen, Schlägereien und hohem Frauenverschleiß nicht gerade der Traumschwiegersohn ist, nimmt eine »desaströse« Liebesgeschichte ihren Lauf.

 

 

Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Das Buch habe ich relativ schnell durchgelesen, innerhalb von sechs Tagen. Das hätte es nicht geschafft, wenn die Handlung nicht doch fesselnd gewesen wäre. Die Handlung fand ich im Großen und Ganzen ganz in Ordnung, spannend und auch interessant, aber auf der anderen Seite konnte mich die Story nicht auf ganzer Linie überzeugen, sodass ich auch hier sicher keine fünf Sterne vergeben kann.

Ob ich den Hype nachvollziehen kann? Teilweise. Warum? Es handelt sich durchaus um eine originelle Liebesgeschichte; die Idee dahinter fand ich wirklich nicht schlecht.

Im Gegensatz zu den Büchern, die ich bisher gelesen habe, ist in diesem Fall nicht nur der Typ ein echter Bad Boy, sondern auch die Hauptprotagonistin hat es mit ihrer Vergangenheit faustdick hinter den Ohren. :D

Allein das war mal etwas erfrischend Anderes: Dass eine Geschichte aus der Sicht einer Frau geschrieben worden ist, aber man dennoch erst sehr viel später mehr über sie erfährt. Am Anfang gab es Andeutungen und man war gezwungen, weiterzulesen, um hinter der wahren Identität von Abby Abernathy zu kommen. Als es dann rauskam, war ich wirklich … überrascht. Ich hätte etwas Anderes erwartet. :)

 

Abby konnte ich teilweise verstehen, teilweise nur den Kopf über sie schütteln. Größtenteils war sie mir schon sympathisch; ich konnte ihre Denkweise aber oft nicht nachvollziehen. Auf jeden Fall ging sie mir nicht so sehr auf die Nerven wie die Emely aus »Kirschroter Sommer« bzw. »Türkisgrüner Winter« (so einfach wird das wohl auch wohl länger keine mehr schaffen – Emely war einfach phasenweise kaum auszuhalten^^‘).

 

Für Travis habe ich eine Schwäche entwickelt – wie eigentlich für jeden männlichen Hauptprotagonisten.^^‘ Zwar war sein Verhalten teilweise wirklich krankhaft und hätte mir im wahren Leben Angst eingejagt, aber für ein Buch war es mir nicht zu viel – ihn habe ich sehr gemocht; vor allem seine Entwicklung von einem echten Bad Boy zu einem sanften Lamm. Zugegebenermaßen ging das echt schnell und war daher ein wenig unrealistisch, wie man bei so einem Typen so rasch einen Schalter umlegen kann, aber nun gut. Trotzdem hat mir diese Entwicklung gut gefallen und er hat sich durch seine romantische, verträumte Art in mein Herz eingeschlichen. :)

 

Shepley und America (ja, so heißt sie wirklich – da habe ich mich anfangs auch schwer darüber gewundert^^) waren ein ganz  niedliches Pärchen, waren aber, wie es sich für ein Nebenpairing eben gehört, eher im Hintergrund gehalten, war so ganz in Ordnung war.

 

Finch fand ich super – schwule Freunde sind doch die besten. :D Ich mag ihn aber auch vor allem aufgrund Aktion, auf die ich in meiner Spoilerecke näher eingehen werde, denn zuvor habe ich mich kaum noch an seinen allerersten Eindruck erinnern können. Es hat mich so sehr beschäftigt, dass ich nochmal nachgeschaut habe, um mir wieder ein Bild von ihm machen zu können.^^

 

 

Spoilerecke:

Nun kommen wir endlich wieder zu meiner geliebten Spoilerecke, wo ich mich so richtig austoben kann. :D

 

Travis ist und bleibt mir ein Rätsel. Warum ist er so auf die schiefe Bahn geraten? Weil er ohne Mutterliebe heranwachsen musste? Weil er mit vier älteren Brüdern aufgewachsen ist und der Vater ihn etwas vernachlässigt hat?

Das verstehe, wer will. Andererseits war es auch mal erfrischend, dass man keine triftigen Gründe braucht, um einfach so zu sein, wie man ist. Es ist einfach so … normal. Nicht jeder Möchtegerngangster hat eine harte Vergangenheit hinter sich – mal abgesehen davon, dass es einfach so erzwungen rüberkommt und gekünstelt, war das hier einfach … realistisch. Aus dem realen Leben. Ein stinknormaler Typ, der an Straßenkämpfen teilnimmt und unbesiegbar ist.

Es muss ja nicht immer so ein heftiges Trauma dahinterstecken, wie es bei Christian Grey aus »Fifty Shades Of Grey« der Fall ist. :D

Das wäre vielleicht mal ein Grund, sich auch das zweite Band »Walking Disaster« zuzulegen, das ja aus Travis‘ Sicht geschrieben worden ist. Momentan hörte ich mir gerade »Grey« als Hörbuch an und muss sagen, dass es mich nicht sooo sehr packt, weil ich die Story ja schon kenne. Deswegen schreckt mich das noch etwas ab, aber ich denke, dass ich bei nächster Gelegenheit wohl schon schaue, dass ich Travis’ auch eine Chance gebe, weil ich merke, dass ja nun bei mir doch einige Fragen offen bleiben.

Bei Christian war es anders, weil man ja nach drei Büchern doch hinter seine Fassade blicken konnte und es deswegen kaum etwas Neues gibt. Mal sehen, mal sehen. :)

 

Nun zu einigen Punkten, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind, ob positiv oder negativ …

Natürlich wäre es sterbenslangweilig, wenn alles auf Anhieb harmonisch über Bühne gebracht werden würde – dann bräuchte man dazu gar kein Buch, weil eine Geschichte schließlich von Konflikten jeglicher Art lebt.^^ Was mich aber stört, ist, wenn eine Sache künstlich und zwanghaft in die Länge gezogen wird, obwohl offensichtlich ist, dass es auch viel einfacher gegangen wäre. Ein richtig guter Konflikt entsteht erst dann, wenn mal selbst als Leser keine andere Alternative sieht, meiner Meinung nach …

 

Das Paradebeispiel in diesem Buch war für mich, als Abby einfach abgehauen ist und damit wortlos Schluss gemacht hat, nachdem sich Travis dazu entschlossen hat, für Benny zu arbeiten. Er hätte es nie und nimmer getan, wenn sie ihm das Ultimatum gestellt hätte: »Sie oder das Geld«. Aber dafür war sie sich offensichtlich zu schade. Das war schlicht und einfach unnötig; das hätte es nicht gebraucht. Daher fand ich auch Abbys voreilige Entscheidung viel zu übertrieben. Spätestens, als er sie auf Knien angefleht hat, ihn nicht zu verlassen und er das Angebot Bennys abgeschlagen hat, hätte sie es doch gut sein lassen können (das war doch schließlich der Grund, warum sie Schluss gemacht hat – sie kann froh sein, dass er überhaupt von selbst darauf gekommen ist -.-), aber nein: Sie braucht natürlich das ganze Buch lang,  um endlich einzusehen, dass sie zusammengehören. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Dieses ganze Drama war einfach überflüssig. Außerdem habe ich seitdem auch keine hohe Meinung mehr von ihr, weil sie für mich ziemlich egoistisch ist. Statt alles zu tun, um ihm zu retten, rennt sie davon, um ihre eigene Haut zu retten. Wahrscheinlich hat sie diesen ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb aufgrund ihrer düsteren Vergangenheit, aber trotzdem …

Deswegen  kann auch ihre Liebe zu ihm nicht besonders groß sein. Dass er sie eindeutig viel mehr liebt, war für jeden erkennbar.

 

Auch sonst fand ich Abby ziemlich … emotionslos (abgesehen von der Tatsache, dass sie die Wette ja absichtlich verloren hat, weil sie ja gerne zu ihm gezogen ist^^). Es ist mir schwergefallen, mich richtig in sie hineinzuversetzen. Vor allem als sie dabei war, etwas mit Parker anzufangen und mit ihm rumgemacht hat, während sie auch mit Travis angebahnt hat … Oh man. Ihre Sorge, dass man sie für die Schlampe der Universität halten könnte, war durchaus berechtigt. Selbst ich als Leser bin um diesen Gedanken nicht drumherum gekommen, obwohl ich ja an ihrer Gedanken- und Gefühlswelt auch leibhaftig teilgenommen habe. Man hat gemerkt, dass sie selbst keinen blassen Schimmer von gar nichts hatte. Der absolute Gipfel war ja, als sie sich dazu entschlossen hat, mit ihm zu schlafen, damit sein Interesse für sie flöten geht.

So stellt man sich doch das erste Mal vor, nicht wahr? Während das für andere Leute der Beginn ist, ist es für Abby das unausweichliche Ende. *hust*

Selbstverständlich geht dieser Versuch nach hinten los, denn seit Travis mit ihr die Nacht verbracht hat, hat für ihn Sex eine Bedeutung. Das wiederum fand ich total romantisch – welche Frau wünscht sich denn nicht, etwas Besonderes zu sein und das Weltbild eines waschechten Bad Boys mit einem Schlag zu ändern? ^__^

 

Gut, das Tattoo war schon sehr … gewagt. Sehr manipulativ. Und dann auch noch die übertriebenen Eifersuchtsszenen. Obwohl ich dem eigentlich noch feindlicher gesinnt sein möchte aufgrund von eigenen Erfahrungen, fand ich es bei Travis noch im Bereich des Erträglichen. Wahrscheinlich wohl auch nur, weil er eine Buchfigur ist. Im wahren Leben hätte ich wahrscheinlich auch schon längst das Weite gesucht. Wie gesagt: Schlechte Erfahrungen …^^‘

 

Das Ende war süß – vor allem als rausgekommen ist, dass er ihr schon längst einen Ring besorgt hat. *___*  Das verleitet dann doch zum Träumen und schmachten … <3

 

Was mir auch besonders gut gefallen hat, war die große Auflösung; als rausgekommen ist, dass Abby die Tochter eine der besten Pokerspieler aller  Zeiten ist: »Lucky Thirteen« - das fand ich echt genial, und die Gesichter der Brüder konnte ich mir leibhaftig vorstellen und wäre nur zu gerne dabei gewesen! ^_^

Im Gegensatz zu den anderen fand ich ihre Vergangenheit keineswegs lächerlich oder zu weit hergeholt. Ich kaufe ihr schon ab, dass sie einfach ein unschlagbares Ass ist, was das Glücksspiel betrifft. Obwohl es vielleicht ein wenig too much war, als sie sich in Vegas befanden und sie Benny beteuert hatte, dass er doch wissen solle, dass sie dazu in der Lage war, an einem Wochenende den Jackpot abzuräumen. Sie ist gerade mal 19; außerdem: Wie kann man nur so eine Glückssträhne haben? xD Aber nun gut, es handelt sich hier um eine fiktive Geschichte, also sei das verziehen. Ich sehe großzügig darüber hinweg, weil ich sie als Mafiatochter einfach klasse finde; die Idee hat etwas, was ich bisher in der Form noch nie gesehen habe … :) Außerdem sehr inspirierend – das muss richtig cool sein, ein Nachfahre von einer echten Berühmtheit zu sein, und wenn das auch noch ans Tageslicht kommt. Da ist durchaus Stoff für weitere Geschichten drin! ^_^

 

 

Aus den Augen eines Lektors: Der Schreibstil

Der Schreibstil ist ziemlich einfach gehalten – eher im unteren Durchschnitt. Es gab jetzt keine Formulierung, die mich richtig in ihren Bann gezogen hätte.

Was mir besonders aufgefallen ist, ist eher etwas Negatives: Es gab kaum Absätze. So war es ziemlich verwirrend, weil die Autorin mitten in der Zeile von einem Ort zum anderen springt.

 

 

Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

»Du schläfst weder auf der Couch noch im Sessel. Du schläfst in meinem Bett.«

»Das wahrscheinlich noch unhygienischer ist, würde ich wetten.«

»Darin hat außer mir noch nie jemand gelegen.«

Ich verdrehte die Augen. »Erzähl mir doch keine Märchen!«

»Das ist mein absoluter Ernst. Ich knalle sie nur auf der Couch. Ich lasse sie nicht mal in mein Zimmer.«

»Und warum lässt du mich dann in dein Bett?«

Er verzog einen Mundwinkel zu einem süffisanten Grinsen. »Hast du vor, heute Nacht mit mir zu schlafen?«

»Nein!«

»Darum. Und jetzt bring mal denen faulen Hintern hoch, nimm eine heiße Dusche, und dann lass uns noch ein bisschen Bio lernen.«

(Seite 41 – Kapitel 2: Schwein)

 

»Darauf, dass ich das einzige Mädchen bin, mit dem ein Typ ohne Grundsätze nicht schlafen will!« Ich nahm noch einen Schluck.

»Meinst du das ernst?«, fragte er und zog mir die Flasche vom Mund. Als ich das nicht bestritt, beugte er sich näher zu mir. »Also erstens … ich habe Grundsätze. Ich war nie mit einer hässlichen Frau zusammen. Niemals. Zweitens will ich sehr wohl mit dir schlafen. Ich habe mir schon fünfzig verschiedene Varianten überlegt, wie ich dich auf meine Couch werfen würde, aber ich hab es nicht getan, weil ich dich inzwischen anders sehe. Es bedeutet nicht, dass ich mich nicht zu dir hingezogen fühle. Ich denke nur, dass du besser bist.«

Ich konnte ein hämisches Grinsen nicht unterdrücken. »Du hältst mich also für zu gut für dich.«

Er schnaubte nur über diese zweite Beleidigung. »Mir fällt kein einziger Typ ein, der gut genug für dich wäre.«

(Seite 55 – Kapitel 3: Unfair)

 

»Travis Maddox«, sagte er und starrte auf Ethans Hand, als wollte er sie ihm abreißen.

Ethans graue Augen weiteten sich, dann zog er seine Hand vorsichtig zurück. »Travis Maddox? Der Travis Maddox von der Eastern?«

(Seite 59 – Kapitel 3: Unfair)

 

»Du möchtest, dass ich dich nur so halte, bis du eingeschlafen bist?«

[…]

»Ich sollte Nein sagen, um es dir heimzuzahlen. Aber ich würde mich später dafür hassen, wenn ich jetzt Nein sagte und du mich nie mehr darum bitten würdest.«

(Seite 63 – Kapitel 3: Unfair)

 

»Lass das Täubchen ich schlafe noch«, murmelte er und drückte mich an sich.

(Seite 71 – Kapitel 4: Die Wette)

 

»Travis fiel die Kinnlade runter. »Ach du Scheiße, nein. Willst du mich umbringen? Du musst was Anderes anziehen, Täubchen.«

[…]

»Zieh dir ein T-Shirt an und irgendwelche Turnschuhe. Was Bequemes.«

»Was? Warum das«

»Weil ich mir sonst mehr Sorgen darüber mache, wer dir in diesem Teil auf die Brüste starrt, als um Hoffman», sagte er und blieb vor seiner Zimmertür stehen.

»Ich dachte, dir wäre scheißegal, was irgendjemand denkt?«

»Das hier ist ein ganz anderes Szenario, Täubchen.« Travis schaute auf meinen Busen und dann wieder in mein Gesicht. »Du kannst das zum Kampf nicht anziehen, also bitte … zieh doch ... zieh doch einfach was andere an«, stotterte er, schob mich ins Zimmer und schloss die Tür hinter mir.

(Seite 72 – Kapitel 4: Die Wette)

 

»Wenn Täubchen aufwacht, sagt mir Bescheid, okay? Ich habe Spaghetti und Pfannkuchen und Erdbeeren und diese Scheißhaferflocken mit den Schokostückchen, und sie mag doch Fruit Loops zum Frühstück, oder, Mare?«, fragte er und drehte sich um.

Als er mich entdeckte, erstarrte er. Nach einer verlegenen Pause hatte er seine Mimik wieder im Griff und sprach in sanften, süßem Ton: »Hey, Taube.«

Ich hätte nicht verwirrter sein können, wenn ich in einem fremden Land aufgewacht wäre.

(Seite 87 – Kapitel 4: Die Wette)

 

Über mir wurde leise an der Tür geklopft.

»Täubchen?«

»Jaa?« Ich versuchte, normal zu klingen.

»Dann bleibst du?«

»Ich kann auch gehen, aber eine Wette ist eine Wette.«

Die Tür vibrierte leicht, als Travis mit der Stirn dagegen stieß. »Ich möchte nicht, dass du gehst. Aber ich würde dir keinen Vorwurf machen, wenn du es tun würdest.«

»Willst du damit sagen, ich bin von meiner Wettschuld befreit?«

Es gab eine Pause. »Wenn ich jetzt Ja sage, gehst du dann?«

»Na klar. Ich wohne schließlich nicht hier., Dummkopf.« Ich rang mir ein kleines Lachen ab.

»Dann nein, die Wette gilt noch.«

(Seite 89 – Kapitel 4: Die Wette)

 

»Lass mich raten, sie ist die Liebe deines Lebens?«, fragte ich und zitierte Travis’ Statement über sein Motorrad.

»Nein, das ist ein Auto. Die Liebe meines Lebens wird eine Frau sein, die meinen Nachnamen trägt.«

(Seite 97 – Kapitel 5: Parker Hayes)

 

»Ich muss sagen, es hat mich ein bisschen nervös gemacht, die Frau abzuholen, in die Travis Maddox verliebt ist … noch dazu aus seiner Wohnung. Du glaubst nicht, wie viele Leute mir heute den Verstand abgesprochen haben.«

(Seite 104 – Kapitel 5: Parker Hayes)

 

»Abs? Was bist du, ein Absatz? Ein Absender?«, höhnte er.

»Täubchen?«, erwiderte ich im gleichen verächtlichen Ton. »Ein lästiger Vogel, der alle Bürgersteige vollscheißt.«

»Du magst ›Taube‹«, sagte er defensiv. »Das kann eine Turteltaube, ein Symbol für Frieden, für Hoffnung, für den Heiligen Gral oder ein hübsches Mädchen sein, such dir was aus. Du bist jedenfalls meine Taube.«

(Seite 107 – Kapitel 5: Parker Hayes)

 

»Siehst du jemals weniger gut als umwerfend aus?«, fragte Parker.

»Wenn ich daran denke, wie sie zum ersten Mal hier aufgekreuzt ist, muss ich sagen, Ja«, mischte sich Travis hinter mir ein.

(Seite 114 – Kapitel 6: Wendepunkt)

 

»Trav? Bist du okay?«, fragte ich.

Es gab eine lange Pause, bis er endlich flüsterte: »Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so wenig okay.«

(Seite 171 – Kapitel 9: Versprechen)

 

»Das Päckchen knisterte zwischen seinen Fingern, und wenige Augenblicke später spürte ich ihn zwischen meinen Schenkeln. Ich schloss die Augen.

»Sieh mich an, Täubchen.«

[…]

»Ich will dich schon so lange, Abby. Du bist alles, was ich will«, keuchte er an meinem Ohr.

(Seite 173 – Kapitel 9: Versprochen)

 

»Dein letzter erster Kuss.«

[…]

Hatte ich doch geglaubt, Travis‘ Neugier würde befriedigt sein, wenn er erst mit mir geschlafen hätte, aber stattdessen hatte er für immer im Sinn.

(Seite 174 – Kapitel 9: Versprochen)

 

 

»Ich weiß, dass wir in der Klemme stecken, okay? Ich bin impulsiv und jähzornig, und du gehst mir unter die Haut wie niemand sonst. Im einen Moment benimmst du dich, als würdest du mich hassen,  und im nächsten brauchst du mich. Ich mache nie was richtig, und ich verdiene dich nicht … Aber ich liebe dich verdammt noch mal, Abby. Ich liebe dich mehr, als ich je irgendjemand oder irgendetwas geliebt habe. Wenn du da bist, brauche ich keinen Alk, kein Geld, keine Kämpfe oder One-Night-Stands … Ich brauche nur dich. Ich denke nur noch an dich. Ich träume nur noch von dir. Ich will nur dich.«

(Seite 196 – Kapitel 10: Pokerface)

 

»Ich … bin mir ziemlich sicher, dass ich Travis liebe«, sagte ich und wappnete mich gegen seine Reaktion.

[…]

»Du liebst mich?«

»Das machen die Tattoos«, erwiderte ich schulterzuckend.

(Seite 198 – Kapitel 10: Pokerface)

 

Seine Tür flog auf, und er blinzelte ins Licht. »Nein, zum Teufel, Trav, du fängst nicht wieder mit demselben Mist an! Du liebst Ab…« Seine Augen hatten sich ans Licht gewöhnt, und er erkannte seinen Irrtum. »…by. Hey … Abby.«

(Seite 199 – Kapitel 10: Pokerface)

 

»Ich habe eine neue Superpower.« Er lachte. »Und was soll das sein? Schlimme Wörter vielleicht?« Ich beugte mich herab, küsste ihn auf den Hals und strich mit meiner Zunge bis zu seinem Ohr, wo ich sein Ohrläppchen küsste. Er verharrte wie erstarrt.

»Ablenkung«, hauchte ich in sein Ohr.

(Seite 204 – Kapitel 11: Eifersucht)

 

Als ich spürte, wie sein Zorn dahinschmolz, löste ich meine Lippen von seinen.

(Seite 209 – Kapitel 11: Eifersucht)

 

»Wenn du noch einmal auch nur in ihre Richtung atmest, dann sorge ich dafür, dass du durch dein gesamtes Medizinstudium humpelst.«

(Seite 211 – Kapitel 11: Eifersucht)

 

»Ich werde es versauen. Ich werde es noch oft versauen, Täubchen, aber du musst mir verzeihen.«

(Seite 218 – Kapitel 11: Eifersucht)

 

»Das werde ich. Ich habe noch nie vorher eine Freundin gewollt, Täubchen. Ich bin e nicht gewohnt, für jemanden so zu empfinden … für irgendjemanden. Wenn du Geduld mit mir hast, schwöre ich dir, dass ich es hinkriegen werde.

[…]

»Ich tue alles, was du willst. Wenn … wenn du mir nur sagst, dass du mich liebst.«

(Seite 221 – Kapitel 11: Eifersucht)

 

»Es passierte, als du dann zu mir hochgeschaut hast. Das war der entscheidende Moment. Du hattest diesen unschuldigen Blick aus großen Augen … kein Gelaber. Du hast mich nicht angesehen, als wäre ich Travis Maddox«, sagte er und verdrehte die Augen über seine eigenen Worte. »Du hast mich angesehen, als wäre ich … ich weiß nicht, einfach ein Mensch, schätze ich mal.«

»Eilmeldung, Trav. Du bist ein Mensch.«

(Seite 225 – Kapitel 12: Zweimalig)

 

»Wie heißt du noch mal mit Nachnamen?«, fragte Thomas.

Ich trat nervös von einem Bein aufs andere. Meine Gedanken rasten, um irgendwas Witziges oder Sarkastisches zu erwidern, das von der Frage ablenken konnte. Ich zupfte an meinen Nägeln und fluchte im Stillen über mich selbst. Ich hätte es besser wissen und nicht alles gewinnen sollen. Thomas wusste Bescheid. Ich konnte es in seinem Blick sehen.

Travis bemerkte mein Unbehagen, drehte sich zu seinem Bruder um und legte einen Arm um meine Taille. Ich war mir nicht sicher, ob es eine beschützende Reaktion war oder ob er sich nur selbst gegen das wappnen wollte, was sein Bruder gleich sagen würde. »Sie heißt Abernathy. Warum?«

»Ich kann verstehen, wenn du es vor heute Abend noch nicht überrissen hast, Trav, aber jetzt gibt es dafür keine Entschuldigung mehr«, sagte Thomas süffisant.

»Wovon zum Teufel redest du überhaupt?«, fragte Travis.

»Bist du vielleicht zufällig mit Mick Abernathy verwandt?«, fragte Thomas.

Alle Köpfe drehten sich zu mir. Nervös fuhr ich mir mit den Fingern durch die Haare. »Woher kennst du Mick?«

Travis drehte sich zu mir um. »Er ist nur zufällig einer der besten Pokerspieler aller Zeiten. Kennst du ihn denn?«

Ich zuckte zusammen, weil mir klar war, dass es jetzt kein Entrinnen mehr gab und ich die Wahrheit sagen musste. »Er ist mein Vater.«

Das Zimmer schien zu explodieren.

»VERDAMMTE KACKE, DAS GIBT’S DOCH NICHT!«

»ICH WUSSTE ES!«

»WIR HABEN GERADE MIT MICK ABERNATHYS TOCHTER GESPIELT!«

»MICK ABERNATHY? MEINE FRESSE!«

Thomas, Jim und Travis waren die Einzigen, die nicht herumschrien. »Jungs, ich hab euch doch gesagt, dass ich lieber nicht mitspielen sollte«, meinte ich.

»Ich glaube, wenn du erwähnt hättest, dass du Mick Abernathys Tochter bist, hätten wir die ganze Sache ernster genommen«, stellte Thomas klar.

Ich schielte zu Travis hin, der mich ehrfürchtig anstarrte. »Du bist Lucky Thirteen?«, fragte er mit leicht verschleiertem Blick.

Trenton stand auf und zeigte mit weit geöffnetem Mund auf mich. »Lucky Thirteen in unserem Haus! Das gibt’s nicht! Das kann ich, verdammt noch mal, nicht glauben!«

»Das war der Spitzname, den die Zeitungen mir gegeben haben. Und die Story stimmte auch nicht so wirklich«, wehrte ich ab.

»Ich muss Abby nach Hause bringen, Jungs«, sagte Travis, der mich immer noch anstarrte.

Jim musterte mich über den Rand seiner Brillengläser hinweg. »Inwiefern stimmte die Story nicht?«

»Ich habe meinem Dad nicht sein Glück geklaut. Ich meine, das ist doch lächerlich.« Nervös kichernd wickelte ich mir eine Haarsträhne um den Finger.

Thomas schüttelte den Kopf. »Nein, Mick hat dieses Interview gegeben. Darin hieß es, um Mitternacht an deinem dreizehnten Geburtstag habe ihn sein Glück verlassen.«

»Und deins hat begonnen«, fügte Travis hinzu.

»Du wurdest von Gangstern aufgezogen!«, grinste Trenton.

»Äh … nein.« Ich lachte kurz auf. »Die haben mich nicht aufgezogen. Sie waren nur … viel da.«

»Das war eine verdammte Schande, dass Mick deinen Namen in allen Zeitungen so durch den Dreck gezogen hat. Du warst schließlich noch ein Kind«, sagte Jim düster.

»Es war höchstens Anfängerglück«, entgegnete ich und versuchte verzweifelt, meine Beschämung zu verbergen.

»Mick Abernathy hat dich spielen gelehrt«, sagte Jim ehrfürchtig. »Du hast Profispiele gemacht und gewonnen, mit dreizehn, du meine Güte.« Er sah Travis an und lächelte. »Wette niemals gegen sie, mein Sohn. Sie verliert nicht.«

Travis sah mich an, nach wie vor wie vom Donner gerührt. »Äh … wir müssen dann mal los, Dad. Bye, Jungs.«

(Seite 233 – Kapitel 12: Zweimalig)

 

»Sauer auf dich?«, fragte er. »Ich bin so aufgekratzt, dass ich kaum geradeaus gucken kann. Du hast gerade meinen Scheißkerlen von Brüdern ihr Geld geraubt, ohne mit der Wimper zu zucken, bist für meinen Vater zur Legende geworden, und ich weiß mit Sicherheit, dass du unsere Wette vor meinem Kampf absichtlich verloren hast.«

»Das würde ich so nicht sagen …«

Er hob das Kinn. »Hast du etwa gedacht, du würdest gewinnen?«

»Also … nein, nicht unbedingt«, sagte ich und schlüpfte aus meinen hochhackigen Schuhen.

Travis lächelte. »Dann wolltest du also hier bei mir sein. Ich glaube, ich habe mich gerade noch mal neu in dich verliebt.«

[…]

»Es ist, als hätte sich der Himmel geöffnet … jetzt ergibt alles einen Sinn.«

(Seite 236 – Kapitel 12: Zweimalig)

 

»Mr. Maddox, meinen Sie, Sie könnten bis nach der Vorlesung an sich halten?«, sagte Professor Chaney als Reaktion auf mein Kichern, nachdem Travis an meinem Nacken geschnüffelt hatte.

Ich räusperte mich und merkte, wie ich vor Verlegenheit rot wurde.

»Ich glaube nicht, Dr. Chaney. Haben Sie sich mein Mädchen mal genau angesehen?« Travis deutete auf mich.

(Seite 237 – Kapitel 12: Zweimalig)

 

Ungläubig schüttelte ich den Kopf, während ich das Wort las.

Täubchen

»Gefällt es dir?«, fragte er.

(Seite 244 – Kapitel 13: 14. Full House)

 

»Das ist Hebräisch«, sagte Travis mit einem nervösen Grinsen.

»Und was bedeutet es?«

»Es heißt: »Ich gehöre meiner Liebsten, und meine Liebste ist mein.«

(Seite 245 – Kapitel 13: 14. Full House)

 

»Du bist so verdammt scharf, wenn du wütend bist«, flüsterte er an meinem Mund.

»Okay«, keuchte ich, »dann bin ich jetzt ganz ruhig.«

Er lächelte und schien zufrieden, dass seine Ablenkung funktioniert hatte.

(Seite 247 – Kapitel 13: 14. Full House)

 

»Weißt du, warum ich dich so sehr will? Mir war nicht klar, wie verloren ich war, bevor du mich gefunden hast. Mir war nicht klar, wie einsam ich war, bevor du die erste Nacht in meinem Bett verbracht hast. Du bist das Einzige, was ich jemals richtig gemacht habe. Du bist, worauf ich immer gewartet habe, Täubchen.«

(Seite 252 – Kapitel 13: 14. Full House)

 

»Ich habe Benny abgesagt. Ich habe ihn am Mittwoch angerufen und Nein gesagt.«

»Ich weiß nicht, was du jetzt erwartest, Travis.«

»Sag, dass du mir verzeihst. Sag, dass du mich zurücknimmst.«

(Seite 292 – Kapitel 16: Zu Hause)

 

»Kara hat dich reingehen sehen, und dann hat sie mich geholt. Lass mich rein«, sagte er sanft.

Ich schüttelte den Kopf. Ich war einfach nicht imstande, ein Wort zu sagen. Er seufzte, und dann hörte ich ihn auf dem Boden herumrutschen, während er in die Kabine kroch.

»Ich kann nicht glauben, dass du mich dazu zwingst«, stöhnte er und stemmte sich auf die Unterarme. »Es wird dir noch leidtun, dass du die Tür nicht geöffnet hast, denn jetzt musste ich über diesen üblen Boden kriechen. Und nun werde ich dich in den Arm nehmen.«

Ich lachte einmal auf und verzog danach gleich wieder todunglücklich das Gesicht, während Finch mich in seine Arme zog.

»Schsch«, machte er und wiegte mich auf seinem Schoß. Er seufzte. »Verdammt, Mädchen. Was soll ich bloß mit dir machen?«

(Seite 294 – Kapitel 16: Zu Hause)

 

Wie ich so neben seinem nackten Körper lag und die bedingungslose Liebe in seinen Augen sah, überwand ich meine Enttäuschung, meine Wut und meine sture Entschlossenheit. Ich liebte ihn, was für Gründe es auch geben mochte, nicht mit ihm zusammen zu sein.

(Seite 310 – Kapitel 17: Nein danke)

 

Er ließ mich ziehen, und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als ich das nicht mehr wollte.

[…]

»Das ist eine leicht zu gewinnende Wette. Die einzige Frau, die ich je heiraten wollte, hat mir gerade das Herz gebrochen.«

(Seite 314 – Kapitel 17: Nein danke)

 

Ich musste mein Handy in tausend Teile zertrümmern, um mich davon abzuhalten, dich in jeder Minute des verdammten Tages anzurufen – in der Schule musste ich so tun, als sei alles ganz okay, nur damit du glücklich sein kannst … und jetzt bist du, Scheiße noch mal, sauer auf mich? Dabei hast du mir mein verdammtes Herz gebrochen!« Seine letzten Worte hallten in der Nacht wider.

(Seite 322 – Kapitel 17: Nein danke)

 

Ich wollte ihm beweisen, dass du immer noch mir gehörst …«

(Seite 344 – Kapitel 19: Hellerton)

 

»Das war nicht einmal ein Date. Wir waren einfach nur was essen. Aber seither redet er nicht mehr mit mir. Danke dafür.«

»Hab ich schon gehört. Tut mir leid.«

»Nein, tut es dir nicht.«

»Okay, du hast recht«, gab er zu. »Aber ich … das war nicht der einzige Grund, warum ich dich zu dem Kampf mitgenommen habe. Ich wollte, dass du mich begleitest, Täubchen. Du bist mein Glücksbringer.«

(Seite 348 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Du bist mein ein und alles.«

(Seite 349 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Du hasst mich doch nicht wirklich … oder?«, fragte er.

Ich drehte mich weg. »Manchmal wünsche ich mir das. Das würde alles so verdammt viel leichter machen.«

(Seite 351 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Auf die Idioten!«, rief er und zeigte auf Brad. »Und auf die Mädchen, die dir das Herz brechen«, nickte er mir zu. Sein Blick verschwamm. »Und auf den absolut verdammten Horror, deine beste Freundin zu verlieren, weil du blöd genug warst, dich in sie zu verlieben.«

(Seite 352 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Wenn du nicht sofort die Finger von meinem Mädchen lässt, reiß ich dir den Schädel runter. Und zwar hier und jetzt.«

[…]

»Ich werde nicht zulassen, dass du dich wegen mir lächerlich machst«, knurrte er und nahm auf der Treppe immer zwei Stufen auf einmal.

(Seite 352 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Mach schon, Donnie, sonst schlag ich dir eigenhändig den Schädel ein, so wahr mir Gott helfe!«

[…]

»Tob dich aus, Täubchen. Ich hab deine Faxen jetzt satt.«

(Seite 353 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Du hast mir nichts mehr zu sagen, Travis! Ich gehöre dir nicht!«

In der Sekunde, die er brauchte, um sich umzudrehen und mich anzusehen, wandelte sich sein Gesichtsausdruck von Amüsiertheit zu Zorn. Er kam zu mir gestampft, stützte sich mit den Händen aufs Bett und beugte sich nah an mein Gesicht.

»Aber ich gehöre dir!« Die Adern an seinem Hals traten hervor, als er das schrie, aber ich bot ihm die Stirn und zuckte nicht mal zusammen. Keuchend starrte er auf meinen Mund. »Ich gehöre dir«, flüsterte er, und sein Zorn schmolz dahin, als er merkte, wie nah er mir war.

Bevor ich auch nur den Ansatz eines klaren Gedankens fassen konnte, hatte ich seinen Kopf gepackt und meine Lippen auf seine gepresst. Im selben Augenblick hob Travis mich in seine Arme. Mit ein paar langen Schritten trug er mich in sein Schlafzimmer, wo wir beide aufs Bett fielen.

(Seite 354 – Kapitel 20: Der letzte Tanz)

 

»Da kannte ich dich ja auch noch nicht. Aber wenn du nicht da bist, kann ich mich nicht konzentrieren. Dann frage ich mich, wo du bist, was du gerade machst … wenn du da bist und ich dich sehe, kann ich mich konzentrieren … So ist es eben.«

(Seite 365 – Kapitel 21: Rauch)

 

Der Rest meines Lebens war nur Zentimeter entfernt, jenseits dieser Scheibe. Ich presste mich an die Mauer und bearbeitete das Glas mit flachen Händen.

(Seite 374 – Kapitel 21: Rauch)

 

»Wenn wir wieder in der Wohnung sind, wird es mir wohl schlagartig klar sein, und ich werde aufhören, mich wie ein Idiot zu benehmen.«

»Versprochen?«, fragte ich.

Er küsste meine Hand und presste sie dann zwischen seinen beiden Händen in seinen Schoß. »Nein.«

(Seite 390 – Epilog)

 

»Ich weiß wirklich nicht, was ich mit dir noch machen soll, Trav! Ich habe für dich einem anderen den Laufpass gegeben – zwei Mal –, ich bin mit dir nach Vegas geflogen – zwei Mal –, ich bin mit dir durch die Hölle gegangen und wieder zurück, habe dich geheiratet und mir deinen Namen tätowieren lassen. Langsam gehen mir die Ideen aus, um dir zu beweisen, dass ich dir gehöre.«

Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. »Ich liebe es, wenn du das sagst.«

»Dass ich dir gehöre?« Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und küsste ihn. »Ich. Gehöre. Dir. Mrs. Travis Maddox. Für immer und ewig.«

(Seite 392 – Epilog)

 

»Was für ein Ehemann wäre das denn, der gegen die eigene Ehe wettet?«

Ich lächelte. »Einer von der dummen Sorte. Hast du nicht zugehört, als dein Dad dir geraten hat, niemals mit mir zu wetten?«

Er hob fragend die Augenbrauen. »Dann bist du dir also sicher, was? Du würdest darauf wetten?«

Ich schlang die Arme um seinen Hals. »Ich würde meinen Erstgeborenen setzen. So sicher bin ich mir.«

(Seite 393 – Epilog)

 

 

Zum runden Abschluss …

Mein Fazit: Ich weiß nicht warum, aber ich denke, dass meine Ansprüche immer höher werden und die wenigsten Bücher mich absolut von vorne bis hinten überzeugen können. Vielleicht hatte ich aber auch einfach zu hohe Erwartungen gehabt durch diverse Bewertungen und Rezensionen, obwohl ich vor allem Letzteres vermeide, bevor oder während ich ein Buch lese.^^

Das Buch hat durchaus etwas zu bieten – vor allem kann ich es denen empfehlen, die auf romantische Liebesgeschichten stehen. Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben, doch kann es auch nicht als eine meiner Favoriten bezeichnen, weil es doch ein paar Punkte gab, die mich ein wenig gestört haben.^^‘ Deshalb: Vier Sterne. :)

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50 shades of grey, erotik

Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt

E. L. James
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 25.08.2015
ISBN B011S3SFPO
Genre: Erotische Literatur

Rezension:  
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Morgentau - Die Auserwählte der Jahreszeiten

Jennifer Wolf
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.07.2016
ISBN 9783551315953
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Persönliche Vorgeschichte

Ich weiß noch, wie ich die Kurzgeschichte, aus der »Morgentau« entstand, im »Impress Magazin – Herbst 2015« entdeckt habe. Das war so ziemlich Anfang März gewesen – habe einfach weiteren Lesestoff gebraucht nach »Kirschroter  Sommer« und »Türkisgrüner Winter«. Die Geschichte hat mich irgendwie sofort in den Bann gezogen, weil ich die Idee dahinter total schön fand, und ich musste sofort wissen, wie es weitergeht. Habe dann auch entdeckt, dass ich das Buch als eBook habe, mich aber noch zurückgehalten, weil ich zuerst noch »Origin« lesen wollte, bevor ich mich einer völlig neuen Geschichte widme.

Zeitraum:

Leseprobe und die ersten Kapitel: Anfang März 2016

19. März – 20. März 2016

 

 

Zur optischen Gestaltung …

Auf dem Cover befindet sich ein rothaariges, hübsches Mädchen, was schon sehr gut zur Geschichte passt – auch wenn ich sagen muss, dass ich echte Menschen auf  Coverbildern irgendwie nicht so mag, weil das irgendwie die eigene Fantasie hemmt ...^^‘

Aber so sehr gestört hat es mich auch nicht – hab das Buch ja nur als eBook gelesen. ^-^

 

 

In aller Kürze …

In der Geschichte geht es um ein Mädchen namens Maya Jasmine Morgentau, die von der Göttin Gaia erwählt worden ist, um die Braut eine ihrer Söhne zu sein – Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Nachdem sie die Erde gerettet hat vor vielen Jahren, hat sie es erlaubt, alle hundert Jahre ein Mädchen vom Orden mitzunehmen, um es mit einen ihrer Söhne zu vermählen, um ihn hundert Jahre glücklich zu machen, bevor die Nächste auserwählt wird. Diese wird ihr Leben auf der Erde endgültig aufgeben und im schlimmsten Fall wird ein Leben ohne Liebe auf sie warten. Unsere Hauptprotagonistin wird natürlich erwählt und die große Frage ist nun: Für wen wird sie sich entscheiden, und besteht vielleicht doch die Möglichkeit, sich wahrhaftig in einen der attraktiven Halbgötter zu verlieben?

 

 

Eindrücke, Meinungen, Emotionen, …

Ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen (die Leseprobe und die dazugehörigen ersten Kapitel zähle ich jetzt mal nicht dazu, die habe ich ja Wochen vorher schon gelesen^^), also zumindest 80 % davon laut Kindle. Das sollte alles sagen, sollte man meinen, oder?

Na ja, nicht ganz.

 

Aber fangen wir mal von vorne an:

Die Idee fand ich schon mal sehr originell. Sie hat mir sehr gefallen, weshalb mich ja auch die Leseprobe im »Impress« gleich in ihren Bann gezogen hat. Ich war nur unsicher, weil dort ja »Kurzgeschichte, aus der ›Morgentau‹ entstand«, aber die ersten Seiten und teilweise sogar haargenau die gleichen Phasen ja im echten Buch auch vorkamen. Das hat mich ziemlich verwirrt, weil ich nun nicht genau wusste, was es mit dieser Kurzgeschichte auf sich hat und ob sie inhaltlich viel miteinander zu tun hatten, denn wie gesagt: Es sind sogar haargenau wortwörtlich die gleichen Passagen übernommen worden.

Daher hat es mich auch verwirrt, dass Nevis plötzlich weiße Haare hatte, obwohl er ja in der Kurzgeschichte schwarze hatte. xD Schwarz hätte mir auch besser gefallen, aber nun gut.

Andererseits war ich aber auch sehr froh, denn die Kurzgeschichte hätte einem quasi alles vorweggenommen; sogar das Ende. Ich dachte mir schon: »Mist, jetzt kenne ich das Ende ja schon – jetzt macht mir das Lesen nur halb so viel Spaß.« Weit gefehlt! xD

 

So, jetzt bin ich immer noch nicht zu Punkt gekommen … xD

Die Geschichte in sich ist traumhaft, wunderschön und auch die ganzen Landschaften, die die Autorin beschreibt – man bekommt vor sich ein Märchen zu entdecken mit all seinen schönsten Seiten. Locker, flockig, romantisch.

 

Maya war als Protagonistin sehr sympathisch; ich habe sie gemocht, weil sie auch eher eine Ruhige ist und in der Liebe noch so unbeholfen – das war wirklich niedlich. :)

Die vier Herren der Jahreszeiten sind natürlich das Highlight der Geschichte gewesen. Ich konnte mir jeden einzelnen Halbgott wahnsinnig gut vorstellen. Angefangen von dem schüchtern Aviv (Frühling), hin zu dem attraktiven Sol (Sommer), hin zum kumpelhaften Jesien (Herbst, den ich wahnsinnig gerne als besten Freund gehabt hätte :P) und letztlich zu Nevis (Winter). Auf die Idee muss man erstmal kommen – fand ich klasse! ^_^ Genauso auch ihre Tiergeister – Iria, die Wölfin, aber auch Nutty, das Eichhörnchen, haben es mir angetan. :D

 

Nevis hat mir natürlich unendlich leidgetan, weil sich noch nie jemand für ihn entschieden hat … Daher kam es mir gerade recht, dass Maya gerade auf ihn ein Auge geworfen hat. :)

Aber gerade hier hat mir etwas Entscheidendes gefehlt ... Ihre Liebe konnte mich nicht so sehr überzeugen. Ich hätte gerne mehr davon gelesen; es ging mir irgendwie zu schnell. Natürlich war der Gedanke äußerst romantisch, diese »Liebe auf den ersten Blick«, aber die Autorin hätte hier und da noch mehr ausschmücken können, denn eins ist sicher: Die Idee hätte viel mehr Potenzial gehabt, das sie nicht optimal umgesetzt hat.

Klar – Gefahr von Langeweile kam nicht auf, das ist der Vorteil: Es ging alles recht schnell zu und ich muss auch zugeben, dass ich mich ziemlich nach dem Winter gesehnt habe … Aber gerade vom Winter hätte ich gerne mehr gelesen. Ich hätte ihn gerne besser kennengelernt.

Denn mal ehrlich: Was wissen wir denn von Nevis? Er hat eisblaue Huskyaugen, weiße Haare und mag Süßes. In sich gekehrt, lässt keinen an sich heran, und das hat gereicht, damit Maya sich Hals über Kopf in ihn verliebt? Genauso bei Nevis: Was hat Maya genau von den anderen Auserwählten bisher unterschieden, dass er ausgerechnet sie unbedingt haben wollte? Klar, die Anziehungskraft war von Anfang an da, und doch hätte ich so gerne tiefer in ihre Seelen geblickt, was denn der ausschlaggebende Grund für diese außergewöhnliche Liebe war; dann hätte ich es bestimmt auch besser verstanden, hätte mich ihre Liebe mehr überzeugen können …

Vielleicht liegt es aber auch nur daran, weil ich das Buch direkt nach »Origin« verschlungen habe und mein Herz noch nicht bereit war, sich voll und ganz einem neuen Pairing zu widmen … *hust*

 

Obwohl man anfangs meint, dass das Buch recht vorhersehbar und klar ist, wie es endet, wird man eines Besseren belehrt: Es gibt so einige unerwartete Wendungen, die mich ziemlich umgehauen haben, weil ich nie damit gerechnet hätte. xD Auch das Ende war überraschend, aber hat mich dazu gebracht, das  Buch mit einem Lächeln zu beenden. :)

 

 

S P O I L E R E C K E

So, willkommen in meiner geliebten Spoilerecke! ^_^

Wo fange ich an …

 

Nevis hätte ich gerne in den Hintern getreten bei seinem Verhalten. Ich kann ja verstehen, dass er einfach Angst davor hat, sich auf sie einzulassen, weil sie ihn in spätestens hundert Jahren wieder verlassen muss, aber trotzdem hätte er nicht so eklig zu ihr sein müssen. :-/ Trotzdem waren dafür die Momente, wo das Eis wortwörtlich bei ihm geschmolzen ist, wirklich wunderschön! <3

Die Winterwoche hätte aber echt anders verlaufen können. *seufz*

 

Also die Entscheidung war ja der Oberknaller – natürlich war Jesien naheliegender gewesen als Sol oder Aviv, aber ich hätte das nicht erwartet (weil es ja auch in der Kurzgeschichte ganz anders abgelaufen ist^^). Es hat mich also wirklich umgehauen und ich war echt gespannt zu sehen, wie sie das geradebiegen möchte. xD

Jesien hab ich auch total gemocht; er war quasi ihr bester Freund und es war süß, wie er sich zuerst so gegen ihre Entscheidung gesträubt hat … Wie Nevis und Maya in den folgenden Tagen sich an der Grenze besucht haben, war wirklich süß … Herzschmerz pur!

Wie sie dann um ihre Liebe gekämpft haben, sie sich durch die Grenze gekämpft hat und sie auf die Erde flüchten wollten; Nevis Plan, sterblich zu werden, nur um mit ihr zusammen zu sein … Oh, das war wirklich süß und ich hätte gedacht, dass sie das wirklich schaffen. Aber als er dann so krank geworden ist und Gaia aufgetaucht ist … Oh man. :_.

Aber als es dann begann mit »ein Jahr später«, »acht Jahre später«, »fünfzig Jahre später« oder »vierzig Jahre später« dachte ich mir nur: »Oh mein Gott, wird das jetzt nichts mehr?!«? O__O xD

 

Das Ende war der Wahnsinn. Sehr geschickt eingefädelt, Maya in den Körper einer Wölfin zu stecken. Ich dachte mir im ersten Moment aber nur: »Wie sollen sie dann …?« Aber das hat sich ja erledigt, weil sie den Körper einer Frau ja drei Tage um Vollmond herum zurückerlangt. Also ich persönlich kann mich sehr gut mit dem Ende anfreunden; eigentlich ging es gar nicht besser (dass sie beide sterblich werden auf der Erde, hätte mir nämlich nicht so gut gefallen^^). :)

Also Daumen hoch! ^__^

 

 

Aus den Augen eines Lektors: Der Schreibstil

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten – ab und zu klang es ein wenig holprig, aber im Großen und Ganzen hat er mir gefallen. Ungewöhnlich war es, dass das Buch im Präsens geschrieben worden ist – Gang und Gäbe ist ja immer noch das Präteritum.

Er war leicht zu lesen, weshalb man das Buch in einem Rutsch durchlesen konnte. :)

 

 

Zeilen, die einem in Erinnerung bleiben …

»Dich jetzt zu verlieren wird wehtun, aber dich nach hundert Jahren sterben zu sehen wird mich umbringen.«

-Nevis- (Seite 68 – Teil 1/Kapitel 5: … die hatte vier Kinder)

 

»Bitte nicht weinen, Maya«, fleht er, drückt die Tür so weit auf, dass er durchkommt, und zieht mich einfach in seine Arme. »Das ertrage ich noch weniger, als dich zu verlieren. Bitte weine nicht.«

(Seite 78 – Teil 1/Kapitel 5: … die hatte vier Kinder)

 

»Maya?«

»Ja?«

»Ist das Liebe?«

Mir fehlen die Worte.

»Ich habe noch nie auf diese Art geliebt. Fühlt sich das so an?«

[…]

»Ich liebe dich«, flüstert Nevis an meinem Gesicht und nickt dann nachdenklich. »Ja, des fühlt sich richtig an, das zu sagen.«

(Seite 162 – Teil 2/Kapitel 2: Echo der Vergangenheit)

 

»Wolltest du nicht schlafen?«

»Es ist merkwürdig … aber ich kann es nicht mehr ohne dich an meiner Seite.«

(Seite 187 – Teil 2/Kapitel 4: Die Ewigkeit ist lang)


Zum runden Abschluss …

Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch mit einer märchenhaften Kulisse und der einen oder anderen Schwäche. Na ja, was heißt Schwäche: Ich hätte mir einfach gerne mehr gewünscht. Ich hätte gerne mehr gehabt von Nevis und Maya; mehr gelesen von ihrer Liebe, es ging mir ein wenig zu schnell, als ob die Autorin nur stur ihre Handlungspunkte abarbeiten wollte … Auch, wenn es mir wie gesagt gar nicht schnell genug ging, endlich zur Winterwoche überzugehen … :)

Obwohl ich auch eher Wärme bevorzuge und den Sommer lieber mag, sehe ich den Winter nun mit anderen Augen. ;)

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Alien

Ludwig Gangkofer , Mona Mahmoud , Kathrin Zauner
Buch
Erschienen bei Weber, Reinhard, 01.10.2007
ISBN 9783980939041
Genre: Sachbücher

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20. jahrhundert, deutsche literatur, indochina, peter scholl-latour, sachbuch, vietnamkrieg

Der Tod im Reisfeld

Peter Scholl-Latour
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.09.2013
ISBN 9783548375007
Genre: Sachbücher

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The Tokyo Diaries

David Schumann
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH, 12.03.2009
ISBN 9783941376014
Genre: Biografien

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Die schönsten Kurzgeschichten/ Unglaubliche Geschichten - Lizenzausgabe für Naumann und Göbel

Pierre Bellemare
Fester Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Lizenzausgabe für Naumann und Göbel, 01.01.1998
ISBN B003DC0246
Genre: Sonstiges

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Diverse Autoren: Die schönsten Kurzgeschichten: Mörderisch gute Krimis

Diverse Autoren
Fester Einband
Erschienen bei Herbig, 01.01.1991
ISBN B005D5U6AG
Genre: Sonstiges

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Die schönsten Kurzgeschichten: Romantische Erzählungen

Nora Darius
Sonstige Formate
Erschienen bei null, 01.01.2009
ISBN 9783625210795
Genre: Sonstiges

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Die Dreigroschenoper

Bertolt Brecht , Elisabeth Hauptmann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 19.02.2001
ISBN 9783518102299
Genre: Klassiker

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Kleider machen Leute

Gottfried Keller , Peter Villwock
Flexibler Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 20.07.2011
ISBN 9783518188682
Genre: Klassiker

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Faust. Erster Teil

Johann W. von Goethe
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Salzwasser-Verlag, 31.03.2013
ISBN 9783846027455
Genre: Sachbücher

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Leben des Galilei: Schauspiel

Bertolt Brecht
E-Buch Text: 131 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 15.07.2013
ISBN 9783518732403
Genre: Romane

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Dragon Ball - Sammelband-Edition, Band 1

Akira Toriyama , Jürgen Seebeck , Junko Iwamoto
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 16.03.2009
ISBN 9783551759313
Genre: Comics

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Impress Magazin Winter 2016


E-Buch Text: 160 Seiten
Erschienen bei Impress, 10.12.2015
ISBN 9783646602302
Genre: Sonstiges

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