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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris
E-Buch Text: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 09.07.2018
ISBN 9783518757420
Genre: Sachbücher

Rezension:

Lindsey Fitzharris führt uns in ein Genre ein, das ich zumindestens so noch nicht kannte bis dato und auch nicht genau weiß, wie ich das betiteln soll... Medizin(fakten)roman... Das klingt zu sehr nach Arztroman/Groschenheftchen...

Aber es trifft es ein wenig, denn es ist schon eher eine Sammlung von Fakten und eine Art Biografie von Joseph Lister. Muss man sich eben dafür interessieren – sonst wird einem das Buch schnell öde, möchte ich meinen...

Ich selbst interessiere mich bedingt dafür und habe das Buch gelesen, weil mein Frau es als hatte und ich fand es auch ganz gut. Könnte mir aber eben auch vorstellen, dass es nicht bei allen Anklang finden wird...

Klappentext

Leichenraub, Chirurgen in Straßenklamotten und Heroin als verschriebenes Heilmittel – Mitte des 19. Jahrhunderts ist das Praktizieren der Ärzte ein einziger Albtraum, die medizinische Versorgung der Bevölkerung desaströs. Warum fast alle Patienten sterben, wie sich Krankheiten ausbreiten, darüber herrscht nicht die geringste Einigkeit, nur hanebüchene Theorien. Bis der junge Londoner Student Joseph Lister eine Methode entwickelt, die das Sterben vielleicht beenden kann – und mit seinen Entdeckungen alles verändert.



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280 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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Das Haus der Mädchen

Andreas Winkelmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.06.2018
ISBN 9783499275166
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andreas Winkelmann ist ja zumeist ein wahrer Meister seines Fachs (mir gefielen aber eben nicht alle seine Werke, daher das zumeist...) und hier konnte er mich wieder mal völlig von sich überzeugen.

„Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...“

Der Spannungsbogen steigt langsam, aber stetig an und man bleibt als Leser auch durchaus gerne am Geschehen dran. Irgendwie hat man alles schon mal gelesen gefühlt natürlich, aber das Rad neu erfinden kann nun kein Autor; das sollte einem als Leser schon klar sein und das „verlange“ oder erwarte ich auch gar nicht. Ich möchte einfach gut und spannend unterhalten werden und das tut Herr Winkelmann, dessen Personen auch immer wieder überzeugen, weil sie sehr authentisch wirken.



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117 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 84 Rezensionen

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Sommernachtstod

Anders de la Motte , Marie-Sophie Kasten
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783426306246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn ein Kind verschwindet, gerade in einer sehr ländlichen Gegend, dann leidet das Umfeld immer mit: die Freunde, Nachbarn, Mitschüler...

Ein Schatten scheint über einem Dorf in Südschweden zu liegen, seit dort vor 20 Jahren der kleine Billy Lindh spurlos verschwand. Die Mutter des Jungen nahm sich daraufhin das Leben, ein Verdächtiger, dem aber nichts nachgewiesen werden konnte, tauchte unter und ließ Frau und Kinder im Stich...
Nun kehrt Billys Schwester, die Therapeutin Vera Lindh, in ihren Heimatort zurück: Ihr neuer Patient Isak hat ihr eine alarmierende Geschichte über einen verschwundenen Jungen erzählt, und Vera will endlich wissen, was damals wirklich geschehen ist.

Längst nicht jedem im Dorf gefallen ihre hartnäckigen Fragen. Und wie vertrauenswürdig ist eigentlich Isak?

Anders de la Motte beschreibt auf 352 Seiten einen Albtraum, dem sich der Leser keine Seite lang mehr entziehen kann, hat er erstmal mit dem Lesen begonnen..!

Sein Schreibstil ist meisterhaft fesselnd, es gibt spannungstechnisch kaum eine „Verschnaufpause“ und seine Personen wirken wirklich sehr authentisch.

Durch die feine Beobachtungsgabe des Autors wähnt man sich fast selbst vor Ort und kann sich alles hervorragend vorstellen.

Die Auflösung ist überraschend, aber ebenfalls passend und glaubwürdig.

Mein Fazit: ein sehr guter, unterhaltender Krimi.



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311 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 185 Rezensionen

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Der Kreidemann

C.J. Tudor , Werner Schmitz
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 29.05.2018
ISBN 9783442314645
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dieses Buch wurde ja dermaßen beworben, dass man es gar nicht übersehen konnte, selbst wenn man es gewollt hätte... Ich bin da grundsätzlich erstmal ein wenig skeptisch, da ich mir lieber selbst ein Urteil machen möchte und nicht im Vorfeld schon soviel über die Geschichte erfahren möchte. Nun gut, hier lief das etwas anders...


„Alles begann an dem Tag, an dem sie auf den Jahrmarkt gingen. Als der zwölfjährige Eddie den Kreidemann zum ersten Mal traf. Der Kreidemann war es auch, der Eddie auf die Idee mit den Zeichnungen brachte: eine Möglichkeit für ihn und seine Freunde, sich geheime Botschaften zukommen zu lassen. Und erst einmal hat es Spaß gemacht – bis die Figuren sie zur Leiche eines jungen Mädchens führten. Das ist dreißig Jahre her, und Eddie dachte, die Vergangenheit liegt hinter ihm. Dann bekommt er einen Brief, der nur zwei Dinge enthält: ein Stück Kreide und die Zeichnung eines Strichmännchens. Und als die Geschichte beginnt, sich zu wiederholen, begreift Eddie, dass das Spiel nie zu Ende war...“


Auch hier sagt der Klappentext viel aus, aber glücklicherweise nicht alles. Das ärgert mich immer und von daher war ich gerade bei diesem Buch froh,dass der Klappentext zwar bereits viel aussagt, aber eben nicht zuviel verrät.



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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 57 Rezensionen

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Fake

James Rayburn , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Tropen, 31.05.2018
ISBN 9783608503494
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hochaktuell

Roger Smith war mir ein begriff – nun weiß ich, dass er auch hinter James Rayburn steht wenn ich das mal so ausdrücken darf.

Und dieser bedient sich mit „Fake“ eines immer noch hochaktuellen Themas:


Ein Drohnenangriff in Syrien gefährdet die Friedensverhandlungen mit dem Nahen Osten. Als bekannt wird, dass sich auch eine amerikanische Geisel unter den Opfern befindet, wird CIA-Agent Pete Town mit einer geheimen Vertuschungsaktion betraut. Doch dann gerät er ins Visier eines skrupellosen Feindes ...

Während im Nahen Osten Friedensverhandlungen laufen, wird in Syrien ein hochrangiger IS-Kämpfer per Drohnenangriff ausgeschaltet. Als bekannt wird, dass auch die ISGeisel Catherine Finch zu den Opfern des Anschlags gehört, beginnt für die US-Regierung ein Wettlauf gegen die Zeit. Für eine geheime Vertuschungsaktion wird CIA-Agent Pete Town zurück ins Agentengeschäft beordert. Sein Auftrag: Catherine Finch in den Medien so lange am Leben zu erhalten, bis die Friedensverhandlungen abgeschlossen sind. Ein nahezu unmögliches Unterfangen. Doch das ist nicht sein einziges Problem. Berüchtigte Warlords, die vom Krieg in Syrien profitieren, wollen Catherine Finch tot sehen. Und Town steht ihnen dabei im Weg ...

Der Schreibstil war mir ein wenig „steif“ anfangs, aber wenn man sich dann einmal „eingelesen“ hat, geht es. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass er einigen Lesern nicht so zusagen wird... Ich kenne das schon von seinen Büchern, die er unter Roger Smith schrieb, hatte aber trotzdem auch hier leichte „Anlaufschwierigkeiten“. Aber es lohnt sich schon, am Ball zu bleiben, denn Rayburn/Smith schreibt durchaus spannend,wenn es auch kleine „Verschnaufpausen“ gibt – einige Längen, aber diese haben meinen Lesefluss nicht nachhaltig unterbrochen, von daher alles gut.


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81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

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Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nicht „Schema F“, prima !

Gard Sveen ist nicht umsonst Spiegel-Bestseller-Autor...

Seinen Stil muss man aber mögen, denn dieser ist durchaus ein wenig „sperrig“ anfangs und ich könnte mir vorstellen, dass viele Leser abbrechen, anstatt abzuwarten bzw. dem Buch eine Chance zu geben, denn es lohnt sich durchaus.


Die Geschichte spielt in Oslo. Tommy Bergmann ist dort Kommissar und such seit Monaten die verschwundene Amanda. Von der Teenagerin fehlt jede Spur...

Jetzt wurde das Mädchen für tot erklärt, der Mörder angeblich beerdigt und der Fall offiziell abgeschlossen. Gibt Bergmann seine Ermittlungen nicht auf, wird er suspendiert...

Doch er kann nicht anders, er muss weitergraben in diesem hoffnungslosen Fall und wird dafür von seinen Kollegen isoliert. Als er fast aufgeben will, stößt er auf die Spuren einer Sekte. Ihr Anführer sieht sich als weiser Hirte, der das einfache Leben liebt. Er glaubt, dass ein Mörder erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen geopfert wird. Wie Amanda. Oder wie die Tochter von Susanne Bech, Bergmanns Kollegin...


Für einen Krimi war die Spannung erstaunlich hoch und flachte auch kaum ab. Das hat mir richtig gut gefallen.


Auch die Figur des Kommissar Bergmann, der nie aufgibt und sich geradezu am Fall „festbeißt“ fand ich nicht nur sehr authentisch, sondern auch sympathisch. Er hat Ecken und Kanten, aber seine Hartnäckigkeit ist erstaunlich und bewundernswert. Endlich mal ein Kommissar, der nicht nach „Schema F“ gestaltet wurde, außergewöhnlich, lebensnah und interessant.


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198 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

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Kluftinger

Volker Klüpfel , Michael Kobr
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 27.04.2018
ISBN 9783550081798
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hach ja, der Kluftinger...

Der ist ja schon fast sowas wie ein alter Freund mittlerweile...

Ich habe zwar erst vor kurzem damit begonnen, die ganze Reihe mal zu lesen, doch der Kluftinger wächst einem schon recht rasch ans Herz, das muss ich schon so sagen. Ähnlich wie der Eberhofer von Rita Falk.

Auf 480 Seiten dürfen wir dank Volker Klüpfel und Michael Kobr wieder dabei sein, wie dieser charismatische Kommissar seinen Spuren nachgeht.

Und er wird Opa ! Kommissar Kluftingers Freude über sein erstes Enkelkind wird schnell getrübt: Auf dem Friedhof entdeckt er eine Menschentraube, die ein frisch aufgehäuftes Grab umringt, darauf ein Holzkreuz – mit seinem Namen. Nach außen hin bleibt Kluftinger gelassen. Als jedoch eine Todesanzeige für ihn in der Zeitung auftaucht, sind nicht mehr nur die Kollegen alarmiert – sein ganzes Umfeld steht Kopf. Um dem Täter zuvorzukommen, muss der Kommissar tief in seine eigene Vergangenheit eintauchen. Doch die Zeit ist knapp, denn alles deutet darauf hin, dass Kluftingers angekündigter Tod unmittelbar bevorsteht...

Kleines „Schmankerl“: in diesem Buch wird nun endlich das Geheimnis um Kluftingers Vornamen gelüftet, aber das soll bitte jeder selbst lesen, denn wer diese Reihe noch nicht kennt, dem kann ich sie nur wärmstens empfehlen !

Die Geschichten sind immer spannend, der Kluftinger ist die Zeit alle mal wert und gut unterhalten wird man auch noch. Was will man mehr ?!!



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80 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Das Grab unter Zedern

Remy Eyssen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783548289076
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gefährliche Provence

Remy Eyssen hat mit „Das Grab unter Zedern“ auf 496 Seiten nun bereits den vierten Fall von Leon Ritter erzählt. Ich habe zugegebenermaßen nicht alle anderen drei vorher auch gelesen und hatte teilweise ein wenig das Gefühl, das wäre besser gewesen. Nicht falsch verstehen: man versteht diesen Krimi auch so sehr gut, aber ich hatte unterschwellig doch immer ein wenig das Gefühl, mir fehle Hintergrundwissen...

Der Klappentext

„Zu Beginn der Sommersaison wird ein vermeintlicher Kindermörder aus dem Gefängnis entlassen. Das Berufungsgericht in Toulon hat ihn aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ganz Le Lavandou steht Kopf. In dieser aufgeladenen Atmosphäre wird ein Toter am Strand gefunden. Der Mörder scheint klar zu sein, aber Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter glaubt nicht an die einfache Variante. Seine Nachforschungen führen ihn auf die idyllische Insel Porquerolles. Tiefer und tiefer gräbt er sich in die Geschichte der Inselbewohner, aber seine Nachforschungen gefallen nicht allen. Denn alles deutet daraufhin, dass der Täter von damals dabei ist, weitere Verbrechen zu begehen. Doch niemand will Leon Ritter glauben...“

macht schon Lust auf diesen Krimi und das Cover unterstreicht dieses noch vortrefflich.

Endlich mal wieder ein Cover, das sowohl zur Geschichte als auch zur Gegend passt, in der diese spielt, und auch noch wirklich gut aussieht.

Von der Spannung her für einen Krimi absolut ausreichend – solide, aber nicht nervenaufreibend, doch das gehört ja auch eher in einen Thriller, von daher alles gut.



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208 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 122 Rezensionen

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Die Herzen der Männer

Nickolas Butler , Dorothee Merkel
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 11.02.2018
ISBN 9783608983135
Genre: Romane

Rezension:

Besonders

Auffällig bei diesem Buch ist schon das Cover, das einen Jungen von hinten zeigt, der den Kopf zur Seite neigt.

Dieses Cover passt sehr gut zur Geschichte, was mich gefreut hat, denn leider sind Cover auch oft nur „reißerisch“ haben aber leider mit der eigentlichen Geschichte nicht (mehr) viel zu tun...

Nickolas Butler erzählt hier auf 488 Seiten eine Geschichte, die eine Zeitspanne von drei Generationen umfasst.

Dieser Roman erkundet die Herzen der Männer: ihre Schwächen und Geheimnisse, ihre Bedürfnisse und Werte. Und das auf eine wirklich unterhaltsame Weise.

Bücher, die ins Genre „Literatur“ eingefasst werden, sind für mich oft zu „sperrig“, schwierig zu lesen. Das war hier anfangs ein wenig der Fall, aber ich kam dann doch schnell in die Geschichte hinein und fand so auch rasch den Zugang zu den Personen.

Es wird sehr lebensecht erzählt, man kann alles gut nachvollziehen.



Klappentext

In den Augen seines Vaters ist Nelson eine Enttäuschung. Wer will schon ein Kind, das weder Freunde noch Selbstbewusstsein besitzt? Je intensiver der verunsicherte Junge sich nach Zuwendung sehnt, desto stärker sondert sich der Vater ab, bis er irgendwann ganz aus dem Leben seines Sohnes verschwindet. Doch in einem Punkt hat er sich getäuscht. Nelson ist nicht allein. Jonathan, sein bester Freund aus dem Pfadfinderlager, ist das genaue Gegenteil von Nelson: bei allen beliebt, pragmatisch und mit einer unverwüstlichen Leichtigkeit ausgestattet. Was aber treibt jemanden wie Jonathan dazu, sich mit einem Außenseiter anzufreunden? Und stand Jonathan wirklich immer so rückhaltlos zu ihm? Das Leben im rauhen Wisconsin verlangt Nelson, Jonathan und dessen Familie Prüfungen ab, die Freundschaft und Loyalität auf eine harte Probe stellen.

Ein wirklich außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlich bildhaften Sprache, sehr schön und sehr besonders.




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78 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Böse Schwestern

Mikaela Bley , Katrin Frey
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548288611
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Überzeugte mich

Dieser Krimi um die Kriminalreporterin Ellen Tamm erzählt nach „Glücksmädchen“ die Geschichte quasi weiter. Man muss „Glücksmädchen“ nicht gelesen haben, aber es schadet eben auch nicht... Ich kannte das Buch ja schon und hatte das Gefühl, dass das ein Stück weit hilfreich war...


Jahre nachdem sie ihre Familie zuletzt besucht hat, fährt Kriminalreporterin Ellen Tamm zum ersten Mal wieder von Stockholm in Richtung Norden. Mit ihrer alten Heimat Sörmland verbindet sie nichts Gutes. Ihre Zwillingsschwester wurde hier im Alter von acht Jahren getötet, unter bis heute ungeklärten Umständen. Jetzt wird die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Ellen versucht, ihre Identität aufzuklären. Doch ihre Fragen wühlen die alte Geschichte wieder auf — sie ist der Wahrheit über ihre Schwester näher, als sie ahnt.


Die Spannung ist wie bei einem Krimi eher „leiser Natur“, entwickelt sich auch recht langsam; das muss man mögen. Für Freunde nervenaufreibender Spannung ist das Buch eher nichts, diese sollten eher zu einem Thriller greifen. Aber wer einen gut strukturierten Krimi zu schätzen weiß, der ist hier gut aufgehoben und wird nicht nur gut, sondern auch spannend unterhalten werden.



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99 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

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Die Rache der Polly McClusky

Jordan Harper , Conny Lösch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 23.02.2018
ISBN 9783550081507
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Vater und Tochter auf der Flucht: „Jordan Harpers Sätze treffen mit der Wucht einer Shotgun“ Los Angeles Magazine

Dieses „Urteil“ ist absolut zutreffend, besser hätte man es nicht ausdrücken können..!

Polly McClusky ist elf und eigentlich zu alt für den Teddybär, den sie überallhin mitnimmt, als überraschend ihr Vater Nate vor ihr steht. Der ist aus dem Gefängnis ausgebrochen, um Polly das Leben zu retten. Denn auf Polly ist ein Kopfgeld ausgesetzt. Nate hat sich im Knast einen mächtigen Feind gemacht: die Gang Aryan Steel hat ihn und seine Familie zu Freiwild erklärt. Nates Exfrau wurde bereits getötet, Polly ist die Nächste auf der Liste. Auf der Flucht durch Kalifornien werden Vater und Tochter zu einem starken Team. Nates Kampftraining macht aus dem schüchternen Mädchen einen selbstbewussten Fighter. Und durch Pollys Scharfsinn halten sie den Vorsprung vor ihren Verfolgern. Bald ist Nate jedes Mittel recht, damit Polly wieder ein Leben ohne Angst führen kann.

Ein wenig wie „Thelma und Louise“, nur halt mit Vater und Tochter.

Fast schon läuft das Buch wie ein Film vor den Augen des Lesers ab und das meine ich absolut positiv.

Sehr spannend, unterhaltsam, besonders, schräg – einfach nur ein besonderes Buch, das mir richtig gut gefallen hat.



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(227)

338 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 181 Rezensionen

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TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Megan Miranda , Elvira Willems , Cathrin Claußen
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.11.2017
ISBN 9783328101628
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Von Tag 15 bis Tag 1

erzählt die Autorin ihre Geschichte. Das ist mal etwas ganz Anderes – dieses „Rückwärts“-Erzählen. Anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig für mich, doch als ich mich einmal dran gewöhnt hatte, fand ich es doch recht gut.


Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …

Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.

Das Schicksal der beiden Mädchen ist durchaus spannend erzählt, auch wenn die Spannung sich leider nicht das ganze Buch über hält, aber das ist ja oft so und für mich auch kein Grund für „Kritik“ an sich, nur erwähnen möchte ich es schon, denn wenn jemand hier einen nervenzerreißenden Thriller erwartet, würde er/sie evtl. enttäuscht werden/sein...

Trotzdem vermochte das Buch einen doch zu fesseln. Durch diese Erzählweise entsteht so etwas wie eine Art „Sog“ und man kann sich der Geschichte nicht wirklich entziehen, daher vergebe ich vier von fünf Sternen.


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(143)

169 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Böses Kind

Martin Krist
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.10.2017
ISBN 9783745035292
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der erste Fall für Kriminalkommissar Henry Frei spielt in unserer deutschen Hauptstadt und hat mich gleich sowohl von Frei als auch vom Autor überzeugt (von diesem wieder mal, denn auch seine anderen Bücher fand ich sehr gut).

Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt – ein bizzarer Mord...

Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.

Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei ist absolut spannend und das bereits von der ersten Seite an.

Und das Schöne ist, dass diese Spannung auch nicht nachlässt.

Man „rast“ durch das Buch hindurch und ist fast schon enttäuscht, als es dann zuende geht. Wobei der „Plot“ auch überzeugt, ich hätte halt nur gerne noch weitergelesen... Hoffentlich gibt es bald Nachschub von diesem tollen, neuen Ermittler.


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349 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

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Schlüssel 17

Marc Raabe
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548289137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Ich habe schon mehrere Bücher von Marc Raabe gelesen und war bislang von jedem begeistert; hier war das nicht anders.

Mit „Schlüssel 17“ hat er wieder einen sehr spannenden, fesselnden und unterhaltsamen Thriller geschaffen, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Für 512 Seiten brauchte ich zwar auch ein Weilchen, aber das lag nur an der Zeitnot und nicht etwa daran, dass das Buch nicht spannend genug war, ganz im Gegenteil.

Wir lernen Tom Babylon kennen – einen neuen Ermittler. Allein schon der Name ist gut ausgesucht, kurzer, knackiger Vorname und ein cooler, eingängiger Nachname.

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Wie Tom und Sita fühlt man sich als Leser wirklich durch die Seiten bzw. vor dem Mörder hergetrieben. Es gibt absolut keine Längen oder „Verschnaufpausen“, der Autor schont den Leser nicht. Und genau so mag ich meine Thriller auch, das kann man eigentlich nicht mehr besser machen/schreiben..!


Das Zusammenspiel von Sita und Tom ist interessant zu lesen. Zwei Protagonisten, die an sich erstmal so gar nicht zusammen zu passen scheinen. Fast schon hat Sita Tom unter der Lupe... Und doch müssen sie ein Team bilden, um diesen grausamen Mörder zu stoppen...


5 Sterne für diesen tollen Thriller !


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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

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Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée

Beate Sauer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783548289571
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ich bin immer auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen Krimis und Thrillern und mit „Echo der Toten“ von Beate Sauer ist so einer.


Er spielt im Jahr 1947, als ein Mord in der Eifel geschieht.

Richard Davies von der britischen Military Police soll das Verbrechen aufklären. Doch der einzige Zeuge ist ein sechsjähriger Junge, der sich weigert zu sprechen...

Friederike Matthée von der Weiblichen Polizei in Köln wird Richard zur Seite gestellt. Sie kommt, wie der Junge, aus Ostpreußen und findet einen Zugang zu seiner verletzten Seele. Doch die Erinnerungen an die schrecklichen Erlebnisse während der Flucht sind noch so frisch, dass Friederike an ihrer Kraft zweifelt.

Und Richard Davies muss mit Menschen zusammenarbeiten, die schwere Schuld auf sich geladen haben...

Beide Protagonisten, sowohl Richard Davies als auch Friederike Matthée, sind sehr charismatisch und haben mir gut gefallen, denn sie wirken beide glaubwürdig und authentisch.


Gerade dass der Krimi in der Vergangenheit spielt, hat mir sehr gut gefallen. Das war mal etwas ganz Anderes und man merkt, dass Frau Sauer gut recherchiert hat, alles wird sehr lebensnah und echt erzählt. Man hat fast das Gefühl, man war selbst dabei.



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161 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 107 Rezensionen

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Das Lied der toten Mädchen

Linus Geschke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.01.2018
ISBN 9783548289311
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Liegt für mich „im guten Mittelfeld“ der Kriminalromane

Das Lied der toten Mädchen ist bereits der dritte Fall für den Reporter Jan Römer und liegt für mich „im guten Mittelfeld“ der Kriminalromane.

Soll heißen, er hat mich jetzt zwar nicht vollends von sich überzeugt, weil mir die Spannung nicht immer durchgehend genug war, aber das ist andererseits bei Thrillern auch eher der Fall. Krimis sind dann doch „ruhiger“ und „leiser“ erzählt manchmal und das ist ja auch gut so.

Andererseits war er aber auch so gut geschrieben, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht, auch wenn es kleine „Durststrecken“ gab.

Klappentext

Herbst 1997: Auf dem Wilzenberg wird eine junge Frau tot aufgefunden, ermordet durch einen Stich ins Herz. Der Täter lässt nichts zurück außer einer Spieluhr, die »Hush little baby« spielt.

Gegenwart: Jan Römer, Reporter für ungelöste Kriminalfälle, rollt mit seiner Kollegin Mütze das Verbrechen neu auf. Warum trug das Opfer trotz der Kälte nur ein dünnes rotes Kleid? Warum kann niemand etwas zu dem Gästehaus im Wald sagen, in dem sie damals arbeitete? Dann wird wieder eine Frau getötet. Auch neben ihrer Leiche wird eine Spieluhr gefunden. Und Jan Römer begreift, dass die Vergangenheit nicht tot ist …

Von daher vergebe ich hier auch 4,5 Sterne, abgerundet auf 4, weil es mir für die volle Punktzahl - im Vergleich zu anderen Büchern - dann doch nicht ganz gereicht hat.


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Hangman - Das Spiel des Mörders

Daniel Cole , Conny Lösch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783548289212
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ragdoll“ sollte man schon vorher gelesen haben

Daniel Cole hat es nun wirklich drauf, anders kann ich das gar nicht ausdrücken. Er weiß genau, wie man so nervenzerfetzende Thriller schreibt, dass der Leser quasi an den Seiten „klebt“, bis die Geschichte ihr Ende findet.

Allerdings hatte ich hier das Gefühl, dass man „Ragdoll“ schon gelesen haben sollte, bevor man sich „Hangman“ widmet. Es ist nicht so, dass man dieses Buch sonst nicht versteht, das nicht – aber es macht die Geschichte dann erst richtig „rund“ in meinen Augen.

»Wie fasst man einen Mörder, der längst tot ist?« Eine wirklich gute Frage...

Denn in New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort „Köder“ tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner „Ragdoll-Fall“. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert.

In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort "Puppe" auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities.

Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen?

Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?

Die Geschichte an sich ist schon mal sehr bemerkenswert gestaltet und zudem so fesselnd präsentiert, dass man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann – und mit der Meinung stehe ich nicht alleine da; das sahen bisher alle so, die das Buch auch lasen. Von daher gibt es von uns auch 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.





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203 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

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Die Eishexe

Camilla Läckberg , Katrin Frey
Fester Einband: 752 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2018
ISBN 9783471351079
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Camilla Läckberg schafft es immer wieder, eine neue Geschichte aus/um Fjällbacka zu erzählen, die einen derart „aus dem Alltag ziehen“, dass man ihre Bücher kaum aus den Händen legen kann.

752 Seiten sind natürlich auch bei mir nicht mal eben so ausgelesen und so gab es schon Lesepausen, aber die waren eher unfreiwilliger Natur und nicht etwa, weil das Buch nicht spannend genug war. Denn das ist es absolut !


Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreißig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.
Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.


Die Autorin schreibt fast schon von der ersten Seite an sehr spannend und die Geschichte ist so vielschichtig, dass sie immer wieder mit neuen Komponenten aufwartet, sowohl aus der Vergangenheit, als auch aus der Gegenwart.D


Die Charaktere sind ebenfalls authentisch und glaubwürdig. Man nimmt ihnen ihre Handlungen wirklich ab und ich finde sie auch „tiefgründig“, also nicht „blutleer“, sondern durchaus lebensecht.


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453 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 224 Rezensionen

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Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Etwas zu vorhersehbar leider...

Eine Kreuzfahrt kann sehr entspannend sein und man kann fremde Kulturen entdecken.

Die Journalistin Lo Blackwood macht allerdings eine aus beruflichen Gründen.

Es geht durch die norwegischen Fjorde – ein Traum eigentlich. Doch für Lo wird dieser zum Albtraum, denn in der ersten Nacht auf See erwacht sie von einem Schrei aus der Nachbarkabine und hört, wie etwas ins Wasser geworfen wird. Etwas Schweres – wie ein menschlicher Körper...

Sie alarmiert den Sicherheitsoffizier. Aber die Nachbarkabine ist leer, ohne das geringste Anzeichen, dass hier jemand wohnte. Die junge Frau aus Kabine 10, mit der Lo noch am Vortag gesprochen hat, scheint nie existiert zu haben...


Ich muss zugeben, ich hatte etwas mehr Spannung erwartet...

Die Geschichte war schon sehr gut erzählt und auch spannend, aber die Auflösung fand ich dann doch etwas zu vorhersehbar und auf der Weg dahin war zeitweise leider nicht spannend genug für meine Begriffe.


Daher vergebe ich 3,5 Sterne, abgerundet auf 3, denn für 4 Sterne reicht es meiner Meinung nach hier leider nicht...



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130 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Wolfswut

Andreas Gößling
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 12.01.2018
ISBN 9783426521328
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Andreas Gößling kenne ich schon von einem gemeinsamen Buch mit Michael Tsokos. Dieses hier hat er nun ohne diesen verfasst und es ist ebenfalls ein sogenannter „True Crime“-Roman, d.h. einer wahren Geschichte „nachempfunden“. Manchmal hält das Leben ja ebenso spannende Geschichten bereit wie die Fiktion eines Autors und das war hier erfreulicherweise auch der Fall bzw. berichtet Gößling den Fall so spannend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen konnte.


Klappentext

Ein paar harmlos aussehende Fässer aus dem Nachlass ihres verstorbenen Vaters verwandeln das Leben von Lotte Soltau in einen Trümmerhaufen: In den Fässern lagern fünf brutal zerstückelte Frauen, teilweise müssen die Verstümmelungen bei lebendigem Leib zugefügt worden sein.

Während Lotte noch versucht zu begreifen, wie ihr Vater, ein geselliger, musisch begabter Mann, zu solchen Taten fähig sein konnte, geschieht ein neuer grausiger Mord, diesmal an einem 16-jährigen Jungen. Und die Tat trägt eindeutig die Handschrift des toten Soltau …

Eine ganz besondere Herausforderung für Hauptkommissarin Kira Hallstein vom LKA Berlin, die erstmals mit ihrem jungen bayrischen Kollegen Max Lohmeyer ermittelt. Nicht allein die Brutalität und Komplexität des Falles sind es, die ihr zu schaffen machen. Seit ihrer Jugend versucht sie das spurlose Verschwinden ihres Bruders zu verkraften. Der damals ebenfalls ein Teenager war.


Gößling schreibt wirklich sehr authentisch – man kann sich sowohl in Lotte als auch in die Kommissarin hineinversetzen und ist so quasi hautnah am Geschehen dran.


Ein wirklich fesselnder Schreibstil und ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Ich würde von diesem Autor wirklich gerne mehr lesen – und die Kriminalfälle geben doch sicherlich noch Stoff für ein neues Buch her...



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87 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

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Der Fall Kallmann

Hakan Nesser
E-Buch Text: 576 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 30.10.2017
ISBN 9783641208172
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rätselhafte
Todesfälle



Von
Hakan Nesser habe ich bislang zwar nicht alle Bücher gelesen, doch
die die ich gelesen habe, gefielen mir immer sehr gut; von daher war
ich sehr gespannt auf dieses hier...







Klappentext



Wer
war Eugen Kallmann? Warum musste der beliebte Gesamtschullehrer in
der beschaulichen schwedischen Kleinstadt sterben? Wirklich nur ein
Unglücksfall, wie die Polizei behauptet? Als sein Nachfolger im
Schwedischunterricht, Leon Berger, nach der langen Sommerpause seinen
Dienst antritt, findet er im Pult unter Kallmanns Sachen eine Reihe
von Tagebüchern, die sich als eine Mischung aus Dichtung und
Wahrheit entpuppen und ihn schon bald daran zweifeln lassen, dass
sein Vorgänger tatsächlich eines natürlichen Todes gestorben ist.
Denn in seinen Einträgen behauptet Kallmann unter anderem, er würde
die Gabe besitzen, in den Augen anderer Menschen erkennen zu können,
ob sie gemordet haben. Und er scheint in den letzten Monaten seines
Lebens einem nie entdeckten und nie gesühnten Verbrechen auf der
Spur gewesen zu sein. Leon Berger will den Fall Kallmann lösen –
seine privaten Ermittlungen setzen etwas in Gang, das schließlich
die ganze Kleinstadt erschüttert.






Der
Autor erzählt atmosphärisch dicht und sehr eindringlich – man
kann sich seinen Worten kaum entziehen und wähnt sich immer mitten
im Geschehen. Sowas ist selten und gefiel mir besonders hier sehr
gut, weil man sich die Landschaft und die Gegebenheiten so sehr gut
vorstellen konnte, wie bei einem Film.






Die
Spannung ist zwar nicht durchgehend gleich hoch, aber das machte mir
absolut nichts aus, weil es auch zur Geschichte passt, dass es mal
„ruhiger“ wird.




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140 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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The Ending

Iain Reid , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.11.2017
ISBN 9783426306192
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:




Ich
bin großer Hitchcock-Fan und wurde so auf dieses Buch aufmerksam,
durch die Werbung „Der
Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror
für Fans von Stephen King und Hitchcock“. Diese hatte mich
allerdings nur zur Hälfte „überzeugt“, denn mit Stephen King´s
Werken konnte ich bis auf „ES“ nun nicht wirklich etwas
anfangen... Aber gut, erstmal ein eigenes Urteil bilden, sage ich
immer und so gab ich dem Buch eine Chance...







Und
es hat mir auch gut gefallen – nach einigen
„Anlaufschwierigkeiten“... Doch die waren rasch beseitigt.
Anfangs fand ich den Stil ein wenig gewöhnungsbedürftig, doch wie
gesagt, gab sich das schnell wieder.






„Du
wirst Dich fürchten. Und Du wirst nicht wissen, warum...“


Im
Allgemeinen weiß man das allerdings doch... Ein „Eye-Catcher“,
dieser Satz, ganz klar – aber logisch..? Eher nicht... Denkt man
erst – aber nach der Lektüre der 240 Seiten wird einem Vieles
klar(er). Man muss diesem Buch „Raum“ geben, um zu wirken meiner
Meinung nach. Einfach nur „runterlesen“, dann weiß man es nicht
zu schätzen. Und bei 240 Seiten kann man sich doch auch ein wenig
Zeit lassen/nehmen.


Eine
Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite
Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach,
die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das
einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche
und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin
einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht?
Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis?
Wort für
Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn
eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in
die Katastrophe ...


„Ein
raffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität,
menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn“ - besser kann man das
nicht zusammenfassen. Einfach brillant geschrieben, sehr spannend und
tiefgründig. Volle Punktzahl von mir für „The Ending“ !





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125 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

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Dunkel Land

Roxann Hill
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 13.11.2017
ISBN 9783959671385
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Interessante
Charaktere



Eine
übel zugerichtete Leiche wird auf einem Berliner Bauplatz gefunden
und die Spuren weisen in die rechte Szene...



Das
wird der erste Fall für Dr. Carl von Wuthenow, der nach einem
Schuss Betreuung benötigt und Verena Hofer, eben dieser Betreuung,
die den Job allerdings nur aus Geldnot angenommen hat – und Carl
ist auch nicht unbedingt begeistert darüber, dass seine Tante das
„angeleiert“ hat... Da heißt es nun zusammenraufen... Des Falls
willen...







Dieser
Kriminalroman ist so spannend wie ein Krimi, hat überzeugende
Charaktere und eine Geschichte, die einen an das Buch zu binden
vermag. Was braucht man mehr ?







Ich
hatte das Buch in einem Rutsch durch – und das ist bei mir eher
selten der Fall; meistens aus Zeitmangel, aber auch, wenn das Buch
nicht allzu spannend ist. Hier konnte ich kaum aufhören zu lesen –
da war dann auch die Zeitnot nicht mehr so wichtig; erstmal zuende
lesen ! Sehr, sehr gut !





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76 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Der Serienkiller, der keiner war

Dan Josefsson , Stefan Pluschkat
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei btb, 13.11.2017
ISBN 9783442715664
Genre: Biografien

Rezension:


Neben
Krimis und Thrillern lese ich auch gerne mal ein Sachbuch, das
ähnliche Themen behandelt.



Dieses
hier war anhand des Klappentextes







Schweden,
1991: Sture Bergwall, ein homosexueller Drogenabhängiger und
Kleinkrimineller, wird in die geschlossene psychiatrische Einrichtung
Säter nördlich von Stockholm eingewiesen. Dort macht er eine
Therapie und wird mit Psychopharmaka behandelt. Im Zuge der
Behandlung glaubt er, sich an schlimme Traumata aus seiner Kindheit
zu »erinnern« und gesteht, als monströser Serienkiller Thomas
Quick mehr als 30 Opfer vergewaltigt und getötet zu haben. Fast 20
Jahr später stellte sich heraus: seine Geständnisse waren frei
erfunden. Seine Motive: verschreibungspflichtige Drogen,
Geltungsbewusstsein und der Einfluss seiner Therapeutin und deren
Zirkel, die glaubten, mit diesem Fall Geschichte schreiben zu können.



besonders
interessant, auch wenn man natürlich am Ende nicht wirklich eine
Überraschung erlebt. Man weiß ja schon, dass es sich hierbei um ein
Justizirrtum handelte...







Warum
erfindet jemand so etwas ? Das war für mich die zentrale Frage –
und die wurde auch recht gut beantwortet.







Auch
wenn der Sachbuch-Charakter natürlich immer gegenwärtig ist, ist
das Buch spannend geschrieben und man erfährt viele Hintergründe,
viel über den Menschen, eine Art „Psychogramm“, das aber
unterhaltend präsentiert wird.





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122 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 73 Rezensionen

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Geheimnis in Rot

Mavis Doriel Hay , Barbara Heller
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 20.12.2017
ISBN 9783608961898
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die
lieben Verwandten sind ja oftmals gar nicht so lieb, wie wir
sicherlich alle wissen - denn hat nicht jeder jemanden in der
Familie/Verwandtschaft, den er nicht so gerne mag wie die Anderen ?
Eine Art "schwarzes Schaf", das immer ein wenig außen vor
ist, weil keiner so wirklich mit ihm/ihr klarkommt..?



Ich
denke, das kennen wir doch alle...







Und
Tante Mildred hat es eben auch schon immer geahnt: Die Verwandtschaft
an Weihnachten zu versammeln ist keine gute Idee...



Das
traditionelle Familienfest im Hause Melbury beginnt wenig
beschaulich, als Sir Osmond von einem als Weihnachtsmann verkleideten
Gast ermordet aufgefunden wird. Die Trauer der anwesenden
Verwandtschaft hält sich jedoch in Grenzen, da Sir Osmond ein
beträchtliches Erbe hinterlässt. Jedes der eingeladenen
Familienmitglieder zieht seinen Nutzen aus dem Tod des Patriarchen –
nur der Weihnachtsmann, der genug Gelegenheiten hatte, den alten
Herrn ins Jenseits zu befördern, besitzt kein Motiv. Inmitten von
Missgunst, Verdächtigungen und Abscheu stellt sich schließlich
heraus: Es kann nicht nur einen verkleideten Weihnachtsmann gegeben
haben.







„Dieser
neuentdeckte Klassiker von Mavis Doriel Hay ist ein Muss für alle
Krimifans und perfekt geeignet, von den eigenen Familiendramen an
Weihnachten abzulenken“.



Nicht
dass wir Dramen an Weihnachten hätten zuhause, aber dieser Klassiker
ist einfach wirklich ein schönes Buch, das auch zur
Vorweihnachtszeit schon prima passt und es liest sich flüssig. Ich
konnte es kaum aus der Hand legen, der Stil ist wirklich
außergewöhnlich, so „alt“ irgendwie, aber das war schön, mal
was Anderes.









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