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Take Five

Heinz Peter Wallner
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Edition Summerhill, 22.03.2016
ISBN 9783950408317
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ratgeber für das Leben liegen nicht ganz oben auf meiner Leseliste. Zu oft schon sind mir billige Tipps und Tricks serviert worden. Bei diesem Buch ist das anders. Der Autor verzichtet auf die üblichen Ratschläge und bietet im Gegenzug ein Programm in fünf Stufen. Schon in der ersten Stufe zeigt er uns ein Entwicklungsprogramm, das es in sich hat. Entlang einer liegenden Acht erklärt er die Entwicklung von uns Menschen. Anschaulich und einprägsam! Seine Darstellungen, um Willenskraft zu entwickeln, sind umfassend und hilfreich.

Im zweiten Abschnitt erzählt von unseren Energiequellen. Er nennt beispielsweise den  göttlichen Segen als eine Quelle, lässt aber dem Leser alle Freiheiten. Bei Wallner hatte ich nie das Gefühl, dass er dogmatisch vorgeht oder bestimmte Lehren unterbringen will. Im Gegenteil. Mir ist die Freiheit, die er mit dem „Take Five Ansatz“ aufzeigt, fast zu groß. Manchmal wäre ein Rat, der andere Möglichkeiten ausschließt, einfacher. Aber das scheint nicht die Absicht des Autors sein.

Im dritten und vierten Abschnitt geht es um die Befreiung von Zwängen und um die Entfaltung unserer Talente. In diesen Kapiteln legt der Autor richtig los; hier finden wir extrem viel Wissen und eine große Vielfalt an Möglichkeiten, wo wir die persönliche Erfahrung des Autors erkennen und wohl auch seine Profession als Führungskräfteentwickler, wie dem CV zu entnehmen ist. 

Im fünften und letzten Abschnitt geht Wallner über all die Bücher weit hinaus, die sich sonst in der Ratgeberecke finden. Er integriert den Menschen in die gesellschaftliche Entwicklung. In dieser umfassenden Form habe ich das noch nicht gelesen. Er scheint von der nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft durchdrungen zu sein. Davon war ich sehr beeindruckt.

Das Buch ist sachlich geschrieben und leicht lesbar. Nicht immer bringt er die sehr komplexen Themen einfach auf den Punkt, aber er wollte offensichtlich kein Buch für eilige LeserInnen schreiben. Daher ist das Buch ein Ratgeber für jene Menschen, die sich wirklich ernsthaft mit sich beschäftigen wollen.

Wenn Kritik angebracht ist dann wohl am Widerspruch zwischen dem Tiefgang und dem Anspruch  das Programm als getriebener Mensch im Arbeitsleben zu schaffen. Die Idee der „Take Five Collage“ und die Angebote, online Arbeitsblätter herunter zu laden, habe ich ausgelassen. Da war mir der Aufwand dann doch zu groß.

Das Buch ist äußerst werthaltig produziert. Die Idee des Verlages, ein Eco-Premium Buch zu machen, finde ich gut und passt zu den Inhalten. Die vielen Beispiele, die umfassende Literatur und die praktischen Übungen machen das Buch zu einem wertvollen Begleiter.

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berlin, tatort, fotos, smiley, tagebuch

Wer zuletzt lacht, lebt noch

Petra A. Bauer
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Mitteldeutscher Verlag, 01.03.2006
ISBN 9783898123556
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich gibt es ihn: den Hauptstadtkrimi! Spannend, klug, und vor allem autenthisch bringt die Autorin das Hauptstadtgefühl rüber. Die Protagonistin, eine junge Kommissarin, ist frisch, chaotisch, quirlig, wirkt sehr lebensecht (und nicht so stringent heldenhaft, wie die Kommissare in vielen TV-Krimis). Besonders gelungen: die Zweifel, Unsicherheiten und Sehnsüchte der Kommissarin, witzig auch ihre Zwiesprache mit den Ollys, ihrer "Musik im Kopf". Man erfährt viel über die Stadt und den Alltag, das Buch ist also nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch eine Reise ins Innere Berlins. Das nicht ganz einfache Liebesleben der Kommissarin ist sehr einfühlsam dargestellt. Höchste Empfehlung für Krimi- und Berlinfans. Übrigens: laut Buchbio ist die Autorin tatsächlich waschechte Berlinerin...

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österreich, krimi, totengräber, dorf, mord

Die Schöne und der Tod

Bernhard Aichner
Flexibler Einband: 249 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 23.02.2015
ISBN 9783852188270
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Autor schreibt in abgehakten, schnellen, kurzen Sätzen. Das liest sich gut, das ist neu. Trotzdem ist der Krimi - vor allem psychologisch - eher schwach.
Max ist am Beginn alles andere als eine Sympathiefigur. Er gibt Beruf und Liebe auf, geht nach Innsbruck, um seinen Vater bis zum Tod zu pflegen, was vielleicht sympathisch wäre, aber leider nur in der Backstory erzählt wird. Im Hier und Jetzt fragt sich der Leser, warum er nicht zurück nach Wien geht, warum er nicht seiner Liebe hinter her reist, warum er als Bestatter in der Provinz unter seinen Möglichkeiten ein Dasein fristet und sein Leben nicht in die Hand nimmt.
Er will nur saufen und abtauchen! Wir erfahren kein tieferes Motiv für seine Trägheit. Zwar entwickelt sich Max im Laufe der Story zu einer Person mit etwas mehr Profil, die auch lernt und einen Schritt weiter geht. Doch zu viele Fragen - vor allem die Hauptmotivation des Protagonisten - bleiben offen: Warum sucht er nach der Toten mit solcher Entschlossenheit? Warum ist es ihm überhaupt so wichtig, die verschwundene Leiche selbst zu finden?
Ein interessantes Buch, aber für mich dann doch etwas unausgegoren. Kommentar

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Das innere Spiel

Kurt Völkl , Heinz P Wallner
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei BusinessVillage, 01.04.2013
ISBN 9783869802190
Genre: Sachbücher

Rezension:

Es gibt viele Bücher zum Thema. In diesem aber findet man tatsächlich eine neue, überzeugende Grundidee. Das Buch liest sich spannend und es bietet neue Einsichten in die Welt der Veränderung. Eigentlich müsste noch der Begriff "Widerspruch" im Titel stehen, weil es in vielen Abschnitten komplexe und paradoxe Lebenssituationen verhandelt – und zwar in einer Weise, dass der Leser anschließend besser mit solchen Situationen umgehen kann.
Was mich besonders angesprochen hat, ist die originäre Sichtweise auf Veränderungen. Die Verfasser benutzen dafür als Symbol eine liegende Acht. Damit beschreiben sie einen Veränderungszyklus, der mir einen hilfreichen Zugang eröffnet hat, mit meinen Gewohnheiten umzugehen. Alleine dafür lohnt sich der Kauf.
Mein Fazit: Das Buch kommt in der Aufmachung eher als B-Movie auf den Markt, hat aber das Potenzial, in der A-Liga mitzuspielen. Vielleicht ist stellenweise die Sprache noch zu wenig ausgreift, der Verlag hätte einen besseren Lektor engagieren können. Trotzdem: Der Inhalt ist wunderbar!

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