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ehe, joni, krebs, gott, behinderung

Joni & Ken

Ken Eareckson Tada , Joni Eareckson Tada , Larry Libby , Anja Findeisen-Mackenzie
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 01.10.2014
ISBN 9783765518492
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Dieses wundervolle Buch handelt von der Liebesgeschichte zwischen Joni und Ken. Allerdings merkt man beim Lesen nur zu deutlich, dass es auch darum geht, Jesus als Paar zu dienen. Dabei ist Joni nicht nur ab dem Hals abwärts gelähmt, sondern Ken leidet zwischendurch unter Depressionen und dann erkrankt Joni auch noch an Brustkrebs. Doch durch all das Leid hindurch bleiben sie Jesus treu ergeben und finden immer wieder zueinander zurück.



Anmerkung

Diese Rezension ist anders, als meine restlichen Rezensionen, da mich das Buch durch eine besondere Lebensphase begleitet hat und deshalb diese mehr als das Buch selbst in dem Vordergrund steht. Ich hoffe, dass Du dennoch oder gerade deswegen erkennen kannst, wie wunderbar und hilfreich dieses Buch ist.


Meine Meinung

Ich habe das Buch gelesen, als ich in einer für mich schwierigen Umbruchsphase war. Nach dem Studium hatte ich mich bei zwei Stellen beworben. Die eine war entfernt von meiner Familien und meinem Freund, aber dafür ein christlicher Arbeitgeber und gleich eine Festanstellung – die andere war in der Stadt meines Freundes, mit dem ich seit guten 2,5 Jahre eine Fernbeziehung führe, aber dafür wäre diese Stelle nur ein Volontariat gewesen.
Ich wollte so unbedingt endlich in der Nähe meines Freundes sein. Doch ich wusste, dass es nur funktionieren kann, wenn auch Gott mich dort haben will. Also gab ich die Entscheidung an Gott ab und nun habe die Stelle fernab meines Freundes und meiner Familie.
In dieser Zeit habe ich sehr gerungen und noch immer fällt es mir schwer, dies zu akzeptieren.
Aber Joni und Ken haben mir gezeigt, dass man Gott immer bedingungslos vertrauen kann. Dass selbst aus einer so schrecklichen Diagnose wie Krebs etwas Gutes wachsen kann. Dass man für die Herausforderungen, die Gott einen stellt, dankbar sein soll. Er wendet alle Dinge zum Guten, auch wenn ich manches noch nicht sehen kann.
Zwar kann ich mir momentan nicht vorstellen, wie diese Distanz der Beziehung zu meinem Freund förderlich sein kann, aber Gottes Wege müssen nicht immer für uns rational verständlich sein. Und auch wenn ich dachte, wir hätten doch mit den 2,5 Jahren schon genug durchgemacht und hätten endlich Nähe zueinander verdient, stimmt das wohl nicht. Genauso dachte ich, Joni hätte schon genug durchgemacht, indem sie sich nicht mehr bewegen kann. Warum dann also noch der Krebs?
Joni wurde mir zum Vorbild, Gottes Herausforderungen anzunehmen, an seine Liebe und seinen guten Willen zu glauben. Wer weiß womit er mich beschenkt und ob ich nicht doch bald in die Nähe meines Freundes ziehen kann, auch wenn ich momentan mir nicht vorstellen kann, wie das funktionieren soll.
Joni und Ken haben mir auch gezeigt, dass es nicht darum geht, sich als Paar gegenseitig zu dienen. Sondern darum, wie man als Paar Gott besser dienen kann. Das Schöne daran ist, dass sie sich wahrscheinlich gerade deshalb so sehr lieben, aneinander freuen und sich gegenseitig dienen, weil sie Jesus lieben, sich an ihm erfreuen und ihm dienen. In einer Partnerschaft ist es wichtig, dass Jesus immer im Mittelpunkt bleibt und nicht der eigene Partner. Das ist wohl ein Punkt an dem ich dringend arbeiten muss, doch Joni und Ken werden mir Dank ihres Buches dabei eine große Hilfe sein.


Gestaltung

Das Hardcover mit Silberprägung ist edel gestaltet. Es besitzt einen Schutzumschlag und farbige Bilder in der Buchmitte, die mit ihrem schwarzen Hintergrund sehr hochwertig wirken.
Auch die einzelnen Kapitel wurden sehr liebevoll gestaltet. Zu Beginn jedes Kapitels befindet sich ein passendes, christliches Zitat. Größere Sinnabschnitte sind innerhalb eines Kapitels durch Verzierungen getrennt


Fazit

Joni und Ken haben mich in dieser schwierigen und ungewissen Zeit vieles gelehrt. Sie haben mich begleitet; haben mir gezeigt, Gott bedingungslos zu vertrauen, selbst wenn ich es nicht verstehen kann und gerade dann, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt.
Ich kann daher das Buch nur jeden empfehlen, der gerade eine schwere Zeit durchmacht – egal ob man gerade in einer Partnerschaft ist oder sich als Single durch den Alltag kämpft. Jeder kann so viel aus Joni und Kens Nachfolge lernen. Es ist einfach ein beeindruckendes Buch über zwei wunderbare Menschen.
Lies es am besten einfach selbst!

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Tags: ehe, jesus, leid, partnerschaft   (4)
 

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verfolgung, naher osten, evangelisation, syrien, extremist

Im Sturm der Verfolgung

Tom Doyle , Greg Webster , Friedemann Lux
Buch
Erschienen bei Brunnen, 15.05.2017
ISBN 9783765543166
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt

Im Sturm der Verfolgung erzählt von acht beeindruckenden und prägenden Lebensgeschichten von Christen im Nahen Osten. Manchmal handelt es sich dabei um ehemalige Muslime, die während der Geschichte zu Jesus finden; manchmal erzählen auch langjährige Christen von prägenden Begegnungen mit Muslimen, die dann zu Jesus gefunden haben. Es gibt aber auch Geschichten, die von Begegnungen zwischen Christen, Kurden und Juden berichten.
Jede Geschichte handelt von einer ganz anderen Facette des Lebens im Nahen Osten. Ein paar sind sogar durch einzelne Personen miteinander verknüpft. Und in jeder Geschichte spürt man ganz deutlich Gottes Kraft, die dahinter steckt.


Meine Meinung

Innerhalb weniger Tage hatte ich dieses Buch durchgelesen. Und hätte ich genügend Zeit gehabt, hätte ich es an einem Stück verschlungen. Jede Geschichte berührt das Herz. Man wünscht sich am Ende des Kapitels, mehr von den Personen zu erfahren. Doch dann kommt gleich die nächste Geschichte und man ist von dieser genauso – wenn nicht sogar noch mehr – gefesselt. Die Geschichten sind so unterschiedlich und vielfältig, dass man einfach nicht genug davon bekommen kann.
Die Brutalität des Islams, die in diesem Buch deutlich beschrieben wird, steht in jeder Geschichte zu einem solchen Kontrast zu der Liebe Gottes, der Liebe Jesu. In mehreren Geschichten finden extremistische Muslime durch Jesus inneren Frieden und Liebe. Und diese Liebe wurde ihnen von anderen Christen übermittelt. Und auch wenn nun die Geschichten ähnlich, nach einem Schema F klingen, könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Einmal liest ein Cousin seinem anderen Cousin die Bibel vor, während letzterer im Koma liegt, und berührt so sein Herz. Dann gibt es Pastoren, die selbst einem Muslim, der ihnen mit dem Leben droht, einen Besuch abstatten und für ihn beten. Und es gibt eine Muslima, die mit einem fanatischen Imam verheiratet ist, und dennoch zu Jesus findet. Denn nur er spendet ihr bedingungslose Liebe und Friede.
Im Nahen Osten treffen aber nicht nur die verschiedensten Muslime auf Christen, sondern auch Christen auf Juden oder Kurden. Jede Geschichte erzählt dabei von Liebe, Friede und Gottes Kraft.
Doch sie verschönigen nicht das dortige Leben. Ganz im Gegenteil. Sie zeigen die brutale Realität:
„Als ob die Zerschlagung seiner Ausbildungsträume noch nicht genug war, hatte Medo auch Angst um seine Familie – vor allem seine Schwestern. Eine der abscheulichsten Aktionen des IS war die Anwendung seiner „Vergewaltigungstheologie“ auf die Frauen von Mosul. Laut den IS-Führern waren für alle „Kämpfer“ Frauen Freiwild; selbst Mädchen, die noch keine zehn Jahre alt waren, wurden zu „Ehen“ gezwungen, […] Jesidische Frauen wurden zu begehrten Sexsklavinnen.“ (Seite 148/149)
Gerade mir als Frau gehen diese Beschreibungen sehr nahe. Man kann sich gar nicht vorstellen, was diese Frauen und Mädchen durchmachen.

Die einzelnen Geschichten sind sehr persönlich erzählt. Man erfährt, was in den einzelnen Menschen vorgeht: ihre Gedanken, Gefühle, Sehnsüchte und Wünsche. Man erfährt so vieles über ihre Beziehungen zu den einzelnen Familienmitgliedern, zu Freunden oder Glaubensgefährten. Ich konnte mir zuvor nie wirklich vorstellen, wie es ist, in Syrien oder allgemein im Nahen Osten zu leben. Ich konnte mir nie vorstellen, wie es ist im Krieg zu leben; wenn der IS die Stadt einnimmt; wenn Bomben neben einem einschlagen und alles zerstört ist. Ich konnte mir auch nicht das Leben dort vor diesem ganzen Krieg vorstellen. Doch diese Geschichte lassen einen hautnah miterleben, wie das Leben zuvor war: wie junge Muslime studierten und Menschen heilen wollten, wie sie eine Zukunft und aufblühende Städte hatten. Und nun kann ich mir auch annähernd vorstellen, wie es ist im Krieg zu leben.
Die Geschichten sind unglaublich gut erzählt. Sie nehmen einen mit, fesseln einen und lassen das träge, westliche Christenherz wird neu für Jesus aufflammen. Diese Christen haben mir wieder neuen Aufwind, neuen Glaubenswillen und neuen Mut gegeben. Ich möchte so für Jesus leben, wie sie es tun. Und dadurch, dass am Ende jedes Kapitels die jeweiligen Hauptpersonen noch einmal das Wort persönlich an uns westliche Christen richtet, macht das Ganze noch so viel vertrauter. Wir sind eine Familie.

Der Schreibstil ist auch einfach überwältigend. Die Dialoge sind perfekt an unseren Sprachgebraucht angepasst, enthalten aber doch orientalische Elemente, sodass die einzelnen Personen vertraut reden und man ihnen doch anmerkt, dass sie aus dem Orient stammen. Es ist eine perfekte Mischung zwischen deutschen Redewendungen und arabischen Begriffen. Diese Begriffe werden teilweise in Fußnoten erklärt und sind teilweise auch durch den Kontext selbsterklärend. Dadurch bekommen die Dialoge einen orientalischen Charakter. Insgesamt sind die Dialoge sehr natürlich und ungezwungen geschrieben. Man liest die ganzen Geschichten so, als würden sie gerade genau so stattfinden.


Fazit


Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Die einzelnen Geschichten berühren das Herz und rappeln das träge Christenherz aus dem Westen wieder auf ganz für Jesus zu leben und seine Liebe zu verbreiten. In mir ist während dem Lesen ein starker Tatendrang gewachsen, anderen zu helfen. Die Chance der Flüchtlingswelle zu nutzen, Jesu Liebe unter andere Völker zu verbreiten und den Christen vor Ort – also im Nahen Osten – mehr zu unterstützen. In diesem Buch sind sehr bewegende Geschichten in einem wunderbaren Schreibstil erzählt, die auch Nicht-Christen faszinieren und fesseln werden. Man bekommt durch sie einen so guten Eindruck über das Leben im Nahen Osten vor dem Krieg und währenddessen. Es ist einfach ein unglaubliches Buch, das jeder gelesen haben muss!


Predigt

Eine passende Predigt von Pastor Bernd Bierbaum handelt davon, ganz für Jesus zu leben. Er verwendet in dieser Predigt zur Veranschaulichung sogar eine Geschichte aus dem Buch: „Der IS-Kämpfer aus Mosul“. Wie die Christen in diesem Buch zeigt auch Pastor Bierbaum uns was es bedeutet, sein Leben ganz nach Jesus auszurichten; welche Opfer wir auch hier im Westen bringen müssen und welchen Segen wir für andere sein können und auch selbst empfangen. Eine sehr gute Predigt passend zu einem sehr, sehr guten Buch!

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Tags: bürgerkrieg, christentum, christenverfolgung, evangelisation, extremist, irak, iran, is, islam, islamischer staat, israel, jesus, jesusnachfolge, krieg, nächstenliebe, naher osten, syrien, terror, verfolgung   (19)
 

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jesus, freiheit, apostel, bekehrung, familie

Ungezähmt für Jesus

Stephan Maag , Daniel Gerber
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 27.02.2017
ISBN 9783775157629
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt

Stephan wächst in einer gläubigen christlichen Familie auf. Doch während seiner Pubertät entfernt er sich immer weiter von Gott – bis dieser ihm ganz fremd ist. Als er Jahre später trotz allen Erfolgs und Wohlstand innerlich leer ist, gibt Stephan Gott eine neue Chance. Und Gott krempelt daraufhin Stephans Leben ganz schön durch. Das passierte nicht von jetzt auch nachher, sondern Stück für Stück. Inzwischen leitet Stephan verschiedenste Evangelisationsveranstaltungen, lebt mit seiner Frau und den Kindern in einer Wohngemeinschaft, in der auch Obdachlose herzlich willkommen sind und durfte schon so manches Wunder miterleben.


Meine Meinung


Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen. Man konnte Stück für Stück miterleben wie Stephan aufgewachsen ist, dass Gott verloren hat und ihn wiederfand. Doch leider waren die Kapitel – abgesehen von dem Prolog – relativ sachlich erzählt. Man erfährt zwar schon seine Gedanken und Gefühle, aber sie dringen nicht wirklich zum Leser durch.
Später wurden auch für mich interessante Umstände nur nebenbei erwähnt. Von einem Moment auf den anderen hatte er eine neue Freundin, obwohl er ein paar Seiten zuvor sich erst von seiner „alten“ Freundin getrennt hatte. Vor allem in diesem Bereich fehlen etwas die Gefühle. Zwar redet Stephan offen über Sex, aber leider fehlt diese persönliche Distanz sonst.
Vor allem, nachdem Stephan wieder zu Jesus gefunden hat, scheint ein Ereignis das andere zu jagen. Innerhalb weniger Seiten wird von mehreren Evangelisationsereignissen erzählt. Die verschiedensten Wunder und Begegnungen werden genannt. Doch das alles gleicht mehr einer Auflistung all seiner Taten bzw. der Taten von dem von ihm gegründeten Verein Fingerprint. Kaum taucht man in eine Geschichte ein, wird man schon wieder herausgerissen und in die nächste geschmissen. Mir ging das alles zu rasant. Ein paar Geschichten weniger und dafür andere ausführlicher hätte ich schöner gefunden. Stephan wirkt hier sehr als „Superapostel“, obwohl er sich so selbst nicht sieht – zumindest wenn ich ihn im Buch richtig wahrgenommen habe. Doch man bekommt so schnell den Eindruck, dass er über allen steht, weil durch ihn so viele Wunder gewirkt werden. Zwar erwähnt er hin und wieder auch seine Schwächen, oder sagt, dass Aktionen auch völlig in die Hose gegangen sind. Aber diese Aktionen werden nur kurz erwähnt und scheinen dadurch im Vergleich zu den anderen unbedeutend. Auch erfährt man sehr wenig darüber, wie er bei den ganzen Aktionen als Familienvater und Ehemann lebt. Da hätte ich ein paar mehr Einblicke schön gefunden.

Abgesehen davon sind mir manche Aktionen von Stephan suspekt. Ich hätte nicht alles so mitmachen oder vertreten können. Manche Aktionen würde er so selbst nicht mehr durchführen. Aber das ist wohl auch Geschmackssache. Schließlich ist die Gemeinde Christi sehr vielfältig. Daher ist es gut möglich, dass Du Dich durch die ein oder andere Aktion eher angesprochen fühlst, als ich selbst.


Zielgruppe
Zudem ist es mir ein Rätsel, an wen sich das Buch nun eigentlich richtet. Mir scheint, als wolle man mit diesem Buch sowohl Nicht-Christen als auch Christen erreichen und erreicht am Ende womöglich überhaupt niemanden.
Am Ende jedes Kapitels befinden sich fragen, die sich vor allem an gläubige Menschen richten und diese i. d. R. auffordern, darüber nachzudenken, ob man nicht mehr tun könnte („Viele Menschen haben eine innere Leere. Die Not der Seele ist unglaublich groß, viele suchen Gemeinschaft und spirituelle Erfahrung und Sinn im Leben. Bist du bereit, ihnen zu helfen, diese durch ihren Schöpfer füllen zu lassen?“ Seite 52). Diese Art von Fragen hat mich so gut wie nie angesprochen, da die meisten Antworten für mich so offensichtlich waren, dass ich nicht von jemand anderes diesbezüglich gefragt werden muss. Zudem hatte ich gedacht, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dass ich das Buch auch weniger gläubige Menschen ausleihen könnte, da Stephan sich auch eine Weile von Gott abgewandt hat. Doch mit solchen Fragen können nicht gläubige Menschen doch nichts anfangen. Dazu kommt, dass meiner Meinung nach die Fragen nicht immer zu dem jeweiligen Kapitel passen.
Nach den Fragen befindet sich noch ein Bibelvers, der ebenfalls nicht immer 100%ig passt. Im Nachwort richtet sich Stephan nochmal direkt an den Lesern, was mir an sich gefallen hat, doch dann enthält das Nachwort gleich zu Beginn ein Übergabegebet und Hilfestellungen für ein Leben mit Jesus. Ein paar Zeilen danach richtet sich Stephan wieder an bereits gläubige Menschen.
Dadurch fühle ich mich nicht über das ganze Buch hinweg angesprochen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man sich hier auf eine Zielgruppe ausgerichtet und nicht versucht hätte, alle zu erreichen.


Gestaltung


Die Textgestaltung hat mir persönlich gut gefallen. Die Überschriften sind besonders hervorgehoben und schön gestaltet. In der Buchmitte befinden sich 16 Fotoseiten. Leider sind die Bilder nicht immer in der Reihenfolge angeordnet, wie die Ereignisse in dem Buch.


Fazit

Es ist unglaublich was Stephan alles mit Gottes Hilfe auf die Beine gestellt hat. Doch leider liest sich das Buch nicht so schön. Ein Ereignis jagt das andere, sodass man sich selbst beim Lesen gestresst fühlt. Es scheint mir, als wollte man ganz viel Inhalt auf möglichst wenige Seiten quetschen. Schade, dass sich ein so eindrucksvolles Leben nicht genauso faszinierend liest.

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Tags: apostel, bekehrung, christentum, evangelisation, jesus, jesusnachfolge, mission, nächstenliebe   (8)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

feuer, biographie, mut, erfülltes leben, ratgeber

On fire

John O' Leary
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei adeo, 27.02.2017
ISBN 9783863341329
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt

John spielte als kleines Kind mit Feuer und Benzin. Wie nicht anders zu erwarten fing der Benzinkanister Feuer und explodierte – direkt neben John. Auf wundersame Weise ist er bei dieser verheerenden Explosion nicht gestorben, obwohl fast das ganze Haus in Flammen aufging und neu aufgebaut werden musste. Mit 100% verbrannter Haut sind auch seine Überlebenschancen nach der Explosion schwindet gering. Doch John kämpft sich durch. Nach monatelangen Krankenhausaufenthalt, Amputationen der Finger und dicke Narben auf dem ganzen Körpern kämpft sich John immer weiter zurück ins Leben und lernt sogar wieder zu schreiben – wie gesagt: ohne Finger! Doch das musste er nicht ganz allein geschafft, von den unterschiedlichsten Seiten bekam er Unterstützung.
Dieses Buch erzählt die wundersame Geschichte von John und seinen Helden, ohne die er nicht überlebt hätte. Doch vor allem richtet sich John mit seiner Geschichte an Dich! Sieben Fragen musste er sich stellen, um ein erfülltes Leben zu erlangen. Und nun stellt er diese Fragen Dir. Bist du bereit Deine Antworten zu finden?


Meine Meinung


Anfangs dachte ich, das Buch handle vor allem von Johns Geschichte. Doch eigentlich richtet sich John vor allem an den Leser. Seine Geschichte veranschaulicht „nur“ seine Hilfestellungen ein erfülltes Leben zu erreichen. Sieben Entscheidungen sind dafür nötig.
Er erzählt seine Geschichte aber nicht chronologisch. Die Zeitstufen werden immer wieder vermischt – mal wird aus seiner Kindheit erzählt, dann aus der Collegezeit, aus seinem Berufsleben und dann wieder aus seiner Kindheit. Obwohl das anfangs verwirrend klingen mag, fügt sich seine Geschichte so perfekt ineinander. Man kann ihm jederzeit gut folgen.
Seine Geschichte hat mich unglaublich gefesselt und beeindruckt. Darüber hinaus konnte ich auch seine Erkenntnisse und Lernprozesse auf mein Leben übertragen. Ich konnte aus seinen Erfahrungen einiges für mein eigenes Leben herausziehen.
Obwohl John ein gläubiger Christ ist und dieser Glaube in dem Buch auch hin und wieder erwähnt wird, richtet sich John nicht speziell an Christen. Die sieben Entscheidungen zu einem erfüllten Leben sind zwar essentiell, aber nicht christlich geprägt. Sie betreffen also jeden Menschen. Man muss dafür nicht erst Jesus nachfolgen.


Gestaltung

On Fire ist vielseitig gestaltet. Die Rückblicke sind in einer anderen Schriftart gesetzt, als der Haupttext. Zwischendurch sind wichtige Sätze sogar fett markiert. Am Ende jedes Kapitels findet sich dann noch eine kleine Zusammenfassung, die die jeweilige Entscheidung für ein erfülltes Leben auf den Punkt bringt. Diese Seiten sind ebenfalls besonders, wenn auch schlicht, gestaltet.
Was mich etwas irritiert und auch gestört hat, ist, dass manchmal Johns Antworten innerhalb eines Gesprächs kursiv gedruckt sind, anstatt mit Anführungszeichen markiert. Manchmal weiß man dann nicht so recht, ob er das jetzt nur denkt, oder wirklich gesagt hat. Warum man seine Antworten anders als üblich ausgezeichnet hat, ist mir daher ein Rätsel. Denn direkte Rede wird sonst in dem Buch mit Anführungsstrichen gekennzeichnet.
Achja, in der Buchmitte gibt es noch 8 Fotoseiten mit ganz vielen Bildern!


Fazit

Johns tragische und zugleich wunderbare Geschichte begleitet einen auf dem Weg zu einem zutiefst erfüllten Leben. Über die Kapitel hinweg, erlangt man alles, was man dazu benötigt. Allerdings spielt Johns Glaube keinen bzw. kaum eine Rolle. Daher richtet sich das Buch nicht speziell an Christen.
Wer mit seinem Leben unzufrieden ist oder sich nach mehr sehnt, sollte dieses Buch lesen und von John lernen! Wenn ein Junge ohne Finger und mit starken Narben am ganzen Körper ein glückliches Leben mit Frau, Kindern und Karriere führt, warum solltest Du dann nicht auch so leben können?

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Tags: erfülltes leben, feuer, lebensführung, ratgeber, verbrennung, verbrennungspatient   (6)
 

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

liebe, krieg, schiffsjunge, kriegsschiff, historischer roman

Der Korsar und das Mädchen

Elisabeth Büchle
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783957341884
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt

Catherine wächst mit ihrer Halbschwester auf der Plantage ihres gemeinsamen Vaters in South Carolina auf. Obwohl Amerika und England sich gegenseitig bekämpfen, soll Emily einen Briten heiraten, um die finanzielle Lage der Plantage zu stabilisieren. Catherine soll sie begleiten, um einerseits auf ihre ältere Schwester aufzupassen, aber andererseits auch um in Großbritannien ihren möglichen zukünftigen Ehemann zu treffen. Denn Catherine ist entgegen der gesellschaftlichen Erwartungen wie ein Junge mit Fecht-, Schieß- und Reitunterricht aufgewachsen und findet nicht bei jedem Gentleman gefallen.
Doch aufgrund eines unvorhergesehenen Vorfalls, müssen Emily und Catherine das Schiff wechseln und, um nicht verdächtigt zu werden, verkleidet sich Catherine als Schiffsjungen. Nach einem anfänglichen schweren Start gewinnt sie bald als Junge die Sympathie der Mannschaft und wird zum persönlichen Laufburschen des Commanders Lennart. Doch dann entdeckt Lennart zufällig, dass sein Laufbursche überhaupt kein Junge ist …


Meine Meinung

Ich habe mich von Anfang an auf das Buch gefreut, obwohl ich eigentlich nicht so gerne „normale“ Liebesgeschichten lese – also Liebesgeschichten außerhalb des Genres Fantasy. Doch da es sich um einen historischen Roman handelt, dreht sich die Geschichte nicht wie in den modernen Romanen um eine Beziehung nach der anderen: Erst wird die Frau verlassen, dann lernt sie jemand neuen kennen oder merkt, dass sie allein viel besser dran ist. So oder so ähnlich verlaufen viele Liebesromane. Dabei scheint es, als würde es immer nur eine Romanze nach der anderen geben und keine langfristigen Bindungen.
In diesem Buch ist das zum Glück ganz anders. Wie in den guten Jane-Austen-Romanen entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die normalerweise in der entsprechenden Gesellschaft nicht möglich gewesen wäre. Die Liebe wächst langsam, aber stetig, überwindet lange räumliche und zeitliche Distanzen und sonstige Hindernisse. Es ist einfach eine unglaubliche Geschichte zum Schwärmen und Sich-Verlieben. Wer die Romane von Jane-Austen liebt, wird auch dieses Buch lieben. Ich habe es innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen. Zum Schluss habe ich den ganzen Sonntag bis spät in die Nacht hinein und gleich am nächsten Morgen weitergelesen – bis das Buch vorbei war. Bereits während des Lesens wurde „Der Kosar und das Mädchen“ in die Reihe meiner Lieblingsbücher aufgenommen. Ich kann es nur weiterempfehlen!
Auch wenn ich so von diesem Buch schwärme und es natürlich ein Happy End gibt, ist es doch nicht kitschig – oder zumindest nicht zu kitschig. Ganz im Gegenteil, manchmal hätte ich mir ein wenig mehr Liebesgeständnisse von Lennart gewünscht, ein wenig mehr Aufklärung seiner Gefühle oder seines Verhaltens Catherine gegenüber. Aber seine unbeholfene Art ihr gegenüber gehört einfach zu seinem Charakter und macht ihn kein bisschen weniger liebenswert. Wenn man sich in eine Romanfigur verlieben kann, dann habe ich mich definitiv in Lennart verliebt. Und auch irgendwie in Catherine. Sie sind ein echt wundervolles Paar.
Zudem dreht sich die Geschichte nicht nur um die Liebesgeschichte zwischen Lennart und Catherine. Sie handelt auch von einer bedingungslosen Vater- und Geschwisterliebe sowie einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen Catherine und First, einem Sklavenjungen.
Die Charaktere entwickeln sich und wachsen an den Herausforderungen, bleiben aber doch sie selbst. Zudem enthält der Roman sehr viele Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Mehr als einmal haben sich die Charaktere anders verhalten als erwartet oder es sind andere Ereignisse eingetroffen als gedacht.
Wie bereits erwähnt ist wie in Jane Austens Romanen das Ende sehr schön. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass es noch einen Epilog gibt, der einen kurzen Einblick gibt, wie es mit Catherine und Lennart ein paar Jahre später weitergeht.


Glaube

Der christliche Glaube spielt nur hin und wieder am Rande eine Rolle. Das macht sich dann dadurch bemerkbar, dass die Figuren beten oder sich an Gott richten, ihm bewusst vertrauen und ihr Leben in seine Hand legen. Es sind einzelne Sätze, die hin und wieder fallen. Demnach ist dieses Buch nicht sonderlich stark vom Glauben geprägt. Die einzelnen Sätze haben für mich als Christ das Buch noch schöner gemacht, allerdings sind es nicht diese Sätze gewesen, weshalb ich das Buch so gerne mag. Wen als nicht gläubiger Mensch ein paar gläubige Charaktere nicht stören, kann sich in dieses Buch genauso sehr verlieben wie ich.


Schiffssprache

Am Ende des Buches – nach der Danksagung – befindet sich eine Zeichnung eines Schiffes. Ich nehme an, es soll die Korvette aus der Geschichte sein. Diese ist an bestimmten Stellen mit Nummern gekennzeichnet. Im Glossar befinden sich alle möglichen Begriffe rund um die Schiffsfahrt. Einzelne Bezeichnungen sind mit den Nummern von der Korvette gekennzeichnet. So weiß man, wie die einzelnen Teile eines Schiffes bezeichnet werden.
Leider habe ich diese Zeichnung und das Glossar erst nach dem Lesen des Buches entdeckt. Dadurch konnte ich mit den meisten speziellen Begriffen aus der Schiffssprache nicht sonderlich viel anfangen. Allerdings hat mich das nicht weiter gestört, da ich dennoch die Handlung verstanden habe und es den Lesefluss nicht beeinträchtigt hat.
Ein paar Begriffe sind sogar im Text mit Fußnoten versehen und man kann dann gleich auf der Seite die dazugehörige Erklärung lesen.


Gestaltung

Sowohl das normale Cover als auch das Cover der Club-Ausgabe gefallen mir unglaublich gut. Da ich die normale Ausgabe besitze, kann ich nur deren weitere Gestaltung beurteilen:
Die Innengestaltung ist schlicht ohne Schnörkeln oder dergleichen, aber dennoch liebevoll. Jedes Kapitel beginnt mit einer Initiale. Bei einem Wechsel der Erzählperspektive innerhalb eines Kapitels befindet sich dann doch eine kleine Verzierung zwischen den Absätzen, um diesen Wechsel zu betonen.


Fazit

Der Kosar und das Mädchen hat sich seinen Platz in der Reihe meiner Lieblingsbücher absolut verdient. Es ist eine Geschichte ganz nach Jane Austen und wird jeden ihrer Fans begeistern. Das gilt sowohl für christliche als auch für nicht gläubige Leserinnen. Und wie ich es von Jane Austen gewohnt bin, versteht es auch Elisabeth Büchle mein Herz zum Schmelzen zu bringen ohne dabei kitschig zu werden. So steht die Liebesgeschichte vielleicht im ersten Moment im Vordergrund, doch das täuscht. Ebenso spielen die Liebe zwischen Catherine und ihrer Schwester Emily, Catherine und ihrem Vater oder die Freundschaft zwischen Catherine und First eine bedeutende Rolle. Alles in allem kann ich einfach nur sagen: Ich habe schon lange keinen so guten Roman mehr gelesen – und erst recht nicht von einer gegenwärtigen Schriftstellerin!

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Tags: amerikanischer unabhänigigkeitskrieg, christentum, freundschaft, geschwisterliebe, glaube, heirat, historischer roman, liebesroman, meer, plantagen, reise, schiff, schiffsfahrt, sklaverei, vaterliebe   (15)
 

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58 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

depression, depression abzugeben, uwe hauck, tagesklinik, psychiatrie

Depression abzugeben

Uwe Hauck
Flexibler Einband: 427 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404609222
Genre: Humor

Rezension:

Inhalt

Uwe Hauck leidet unter Angstzuständen und Panikattacken, die zu einer Depression geführt haben. In diesem Buch erzählt er ganz offen, wie es zu seinem Versuch sich umzubringen kam und wie die Aufenthalte in der Psychiatrie für ihn waren. Er musste einen sehr langen und schweren Weg beschreiten, um zu lernen, mit den Angstzuständen umzugehen und die Depression im Zaum zu halten.


Meine Meinung


Ich habe großen Respekt davor, wie sehr Uwe uns in sein Innerstes blicken lässt. Er gibt ganz offen seine Schwächen zu und lässt, schildert mal mehr, mal weniger sein Innenleben und lässt auch Themen wie Sex nicht aus. Dabei erhält man auch einen Einblick ist das Gefühlsleben und die Gedankenwelt eines Depressiven, aber das Buch handelt primär von Uwes Klinikaufenthalten und inwiefern diese für ihn nützlich waren.
Es war für mich persönlich sehr erschreckend zu erfahren, wie wenig in den Kliniken auf die Patienten eingegangen wird. Es gab viele Fehldiagnosen und Uwe konnte die Ärzte ohne Probleme anlügen, was seinen Gemütszustand betrifft. Auch die Therapien waren teilweise für ihn wenig hilfreich. Dennoch konnte er immer wieder ein paar Dinge für sich mitnehmen und nach und nach lernen, mit den Angstzuständen umzugehen. Vor allem die Gespräche mit den Mitpatienten waren dabei für ihn sehr hilfreich. Da es ein sehr langer Weg ist, alte Verhaltensweise zu ändern, ist es kein Wunder, dass Uwe über ein halbes Jahr krankgeschrieben und in Therapie gewesen ist.
Als ich dieses Buch gelesen habe, war mein Wissen über Depression begrenzt. In meinem Umfeld habe ich Menschen, die depressiv sind. Da aber jede Depression anders ist, haben mir Uwes Einblicke meistens, aber nicht immer geholfen, meine Bekannten zu verstehen. Manche Gedanken und Gefühle waren mir nicht neu, doch sie haben nochmals die Unlogik der Depression bestätigt. Mir hat das geholfen, die Unlogik eines depressiven Menschens zumindest ein wenig zu akzeptieren.
Insgesamt waren für mich persönlich die Eindrücke zum Innenleben der Krankheit aber etwas zu wenig. Ich bin erst am Anfang, mich mit der Krankheit zu beschäftigen und hätte gerne mehr darüber erfahren. Allerdings gilt es da auch zu beachten, dass der Schwerpunkt dieses Buches auf den Erfahrungen der Klinikaufenthalte und nicht auf der Krankheit liegt. Zudem hätten mir persönlich weitere Einblicke in seine Krankheit vielleicht auch gar nicht so sehr weitergeholfen, da bei meinen Bekannten Angstzustände und Panikattacken nicht die gleiche Rolle spielen wie bei Uwe.


Fazit

Depressionen abzugeben lässt sich insgesamt flüssig lesen, weshalb man durchweg neugierig bleibt, wie es mit Uwe weitergeht. Dies wird durch die persönlichen Einblicke in sein Innenleben verstärkt. Doch obwohl das Buch mit der Krankheit „Depression“ betitelt ist, sind seine Angstzustände und Panikattacken die Ursache dafür, dass er sich das Leben nehmen wollte und sein Hauptproblem. Die Depression ist nur eine Folge seiner Ängste. Zudem liegt der Schwerpunkt seiner Erzählung auf den Erlebnissen während der Klinikaufenthalte. Wer daher mehr darüber wissen möchte, wie es in einer Psychiatrie ist, ist bei diesem Buch genau richtig – wer allerdings ausführliche Informationen oder Erfahrungen über die Krankheit Depression erfahren möchte, wird eventuell von dem Buch enttäuscht sein. Denn auch wenn ich Neues über diese Krankheit erfahren habe, fand ich es schon etwas schade, dass der Schwerpunkt ein anderer ist – auch wenn er ebenso interessant war.

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Tags: depression, panikattacke, psychiatrie, reha, tagesklinik   (5)
 

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

rollenspiel, halbling, fantasy

Halbling unter Huren und Halunken

Alexander Bálly
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783959622868
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

liebe, gott, familie, umwege, nachfolge jesu

Nach Hause geliebt

Chrissy Cymbala Toledo
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 27.02.2017
ISBN 9783957341921
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt

Chrissy wächst in einem liebevollen Elternhaus auf. Ihr Vater ist Pastor in einer sehr armen Gegend New Yorks. Ihr Kinderglaube ist sehr stark, doch je älter sie wird, desto mehr rücken ihr Aussehen und ihr Ansehen in den Mittelpunkt ihres Lebens. Leider bemerken ihre Eltern nicht die Veränderung und so entgeht es ihnen auch, wie Chrissy ihr Leben nur noch einem jungen Mann unterordnet …


Meine Meinung

Die ersten Kapitel handeln von Chrissys Kindheit und sind unglaublich gut beschrieben. Man wird wieder Kind, sieht alles mit Kinderaugen, ohne dass es kindisch oder albern wird. Diese Kapitel sind sehr, sehr gut beschrieben. Und diese Kapitel sind auch wichtig, um später Chrissy verstehen zu können.
Mit den Kapiteln wächst Chrissy und mit ihr auch der Leser. Egal in welchem Alter sie gerade ist, ich konnte mich immer perfekt in das jeweilige Alter und Leben hineinversetzen. Auch wenn man nicht alle Gedanken und Gefühle selbst kennt, kann man sie unglaublich gut verstehen. Und mit vielen Problemen, mit denen Chrissy zu kämpfen hatte, hatte auch ich zu kämpfen – hat bzw. hatte wohl jedes Mädchen zu kämpfen, wenn auch nicht immer in diesem Ausmaß.
Ihre Geschichte zeigt so deutlich und eindrücklich, wie ein christliches Kind abrutschen kann, wie alle elterliche Fürsorge und Liebe dies nicht verhindern kann. Es beginnt klein und bedeutungslos und irgendwann ist die Lüge so groß, dass man sie nicht mehr kontrollieren kann, dass man nicht mehr zurück kann. Aber für Gott ist nichts unmöglich. Für ihn ist keines seiner Kinder verloren.

Etwas schade an der ganzen Geschichte fand ich aber, dass Chrissys kleine Schwester total untergeht. Sie wird ziemlich zu Beginn am Rande erwähnt, scheint aber nie wirklich Teil der Familie zu sein. Chrissy vermisst in all der Zeit kein einziges Mal ihre Schwester. Die beiden scheinen überhaupt keine geschwisterliche Beziehung zueinander zu haben. Es dreht sich immer alles um Chrissy in der Familie. Auch scheint ihre kleine Schwester keine Beziehung mit den Eltern zu haben. Außer einer Randbemerkung taucht ihre Schwester einfach nicht im Familienleben auf. Das finde ich sehr schade. Entweder hätte öfter ihre Schwester im Familienleben erwähnt werden müssen oder es hätten ein paar Erklärungen geliefert werden müssen, um dem Leser zu helfen, dieses nicht-vorhanden-Sein der Schwester zu verstehen.


Fazit

Nach Hause geliebt ist eigentlich für jeden das passende Buch. Jungen Mädchen kann es helfen, sich nicht von der Gesellschaft beeinflussen zu lassen, sich nicht so unter Druck zu setzen und auf Jesus zu vertrauen. Es hilft jungen Mädchen auch, Sex nicht so auf die leichte Schulter zu nehmen; sich bewusst zu machen, was es wirklich bedeutet.
Und es hilft allen Menschen, die gerade in einer ausweglosen Situation sind. Gerade junge Frauen, die Chrissy auf verschiedene Weisen ähneln, aber auch allen anderen, die nicht mehr ohne Gott ihr Leben in den Griff bekommen.
Und es kann allen Angehörigen und Freunden solcher verlorenen Menschen helfen: ihre Situation zu verstehen, zu verstehen wie es so weit kommen konnte und zu verstehen, warum man den Umständen nicht mehr aus eigener Kraft entfliehen kann.
Allen übrigen Menschen zeigt das Buch, dass für Gott alles möglich ist, dass er jede Situation zum Besten wenden kann, und dass er einen nie verlässt.

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Tags: christentum, familie, gemeinde, gott, gottes liebe, gottes macht, gottes treue, jesus, liebe, nachfolge jesu, schwangerschaft, sex, uneheliches kind, ungeplante schwangerschaft   (14)
 

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drachen, fantasy, temeraire, krieg, napoleon

Drachenbrut

Naomi Novik ,
Flexibler Einband: 479 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.05.2007
ISBN 9783442244430
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Laurence ist ein Brite, der in der Marine zur Zeit der Napoleonischen Kriege dient. Doch was in der Geschichtsschreibung nicht erwähnt wurde, ist, dass das Luft-Korps aus Drachen mit ihrer menschlichen Besatzung bestand.
Auf See erobern Laurence und seine Mannschaft ein französisches Schiff, welches ein Drachenei transportiert. Doch der Drache schlüpft bereits auf dem Schiff und muss sofort nach der Geburt angeschirrt werden, damit er gezähmt werden kann. Nimmt der Drache Carver, einen Schiffsjungen, als seinen Herrn an? Was passiert, wenn der Drache sich nicht anschirren lässt? Weit und breit befindet sich nur Wasser und die Besatzung verfügt nur über begrenztes Wissen bezüglich Drachen …


Meine Meinung

Ich habe das Buch nun schon zum zweiten Mal gelesen und bin immer noch begeistert von Naomi Noviks Schreibstil. Er ist irgendwie leicht nüchtern, vielleicht sogar sachlich, angehaucht und doch fühlt man von Anfang an mit Laurence mit. Auch wenn man in dem ersten Band viel in die verschiedenen Situationen, Gegebenheiten und Umstände eingeführt wird und es nicht all so viel Handlung gibt, bleibt das Buch dennoch die ganze Zeit über interessant und spannend.
Durch die Vermischung von historischen Tatsachen und Phantasie ergibt sich eine wundervoll geschriebene Geschichte, die sogar mich als Geschichtsmuffel in den Bann zieht.
Wie bereits erwähnt, wirkt Noamis Schreibstil teilweise distanziert und nüchtern, doch das mag auch an Laurence seiner Art liegen. Und obwohl ich normalerweise solche Romane nicht so gern lese, da ich ein sehr emotionaler Mensch bin, kann ich von Laurence und seinen Drachen nicht genug bekommen. Naomi hat mich in ihren Bann gezogen. Sie versteht es eine wundervolle, einzigartige und phantastische Geschichte mit einem noch genialeren Schreibstil zu verknüpfen. Die Reihe „Die Drachenreiter seiner Majestät“ ist daher ein Muss für alle wahren Fantasyfans und aller Fans von Autoren wie Trudi Canvan.


Gestaltung

Jedes Kapitel beginnt mit der gleichen Drachensilhouette. Abgesehen davon ist die Seitengestaltung schlicht gehalten.
Zusätzlich werden die verschiedensten Drachen jeweils vorne und hinten auf der Innenseite der Klappenbroschur abgebildet.


Fazit

Da ich nicht all so viel über die Handlung verraten möchte, empfehle ich, einfach in die Leseprobe hinein zu schnuppern. Wenn Dir der Schreibstil gefällt und du gerne Fantasy liest, musst Du unbedingt dieses Buch lesen. Mir persönlich sagt dieser Schreibstil sehr zu, weshalb ich Drachenbrut sehr gerne (erneut) gelesen habe.

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Tags: drache, drachen, england, frankreich, kamp, krieg, marine, napoleon   (8)
 

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Wege durch die Depression

Anselm Grün
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 11.10.2016
ISBN 9783451069086
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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krieg, fantasy, tod, alania, kobrin

Alania - Das Lied der Geister

Caroline Brinkmann ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.03.2015
ISBN 9783944544571
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

Nicht nur Kobrin und ihre Familie wurden von den Tiranen angegriffen, auch ganz Immerblau ereilte das gleiche Schicksal. Die ganze Stadt liegt in Trümmern und die Elfen haben sich wie Zwerge in einem Berg versteckt.
Überraschenderweise hat Fergulas den Angriff überlebt. Doch seitdem zeigt sein Vater ihm gegenüber noch größere Verachtung, da Fergulas seine Schwester nicht retten konnte.
Auch Lani ist den Tiranen entkommen, allerdings weiß sie nicht mehr wie. Nicht nur ihre Flucht, sondern auch ihren Bruder Luni hat sie völlig vergessen.
Endlich in Immerblau angekommen stößt Lani gleich zu Beginn auf den noch immer eingebildeten Fergulas. Wegen ihrer fehlenden Erinnerungen wird sie streng bewacht, unter anderem von Fergulas.
Doch trotz aller Unterschiede schweißt die beiden ein gemeinsames Ziel zusammen und sie machen sich auf den Weg den Spiegel der Wahrheit zu finden …


Meine Meinung


Abwechselnde Sichtweisen
Wie bereits im ersten Teil werden die verschiedenen Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dabei kommen auch ein paar Tiranen zu Wort. Allerdings sind es im zweiten Band andere Tiranen als im ersten. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, da man zunächst keinen Bezug zu diesen Charakteren hatte. Obwohl im Laufe der Geschichte durch diese Personen ein gutes Wechselspiel zwischen der Sicht der Feinde und der Elfen entsteht, find ich es schon ein wenig schade, nichts mehr von den anderen Tiranen zu erfahren.
Ebenso kommt Kobrin in diesem Band eigentlich überhaupt nicht vor. Alania, auch Lani genannt, spricht manchmal von ihr, mehr aber auch nicht. Allerdings war das ja auch zu erwarten.
Mir kam es zudem so vor, als würden die Sichtweisen häufiger als im ersten Band gewechselt werden. Vor allem zu Beginn wurde für meinen Geschmack zu wenig von Alania erzählt. Fergulas und die Tiranen kamen gefühlt häufiger zu Wort. Dabei ist doch gerade Lani die Protagonistin dieses Bandes.

Charaktere
Wie bereits Kobrin bekommt Alania nicht viel ohne Hilfe auf die Reihe. Allerdings kann man es bei ihr damit entschuldigen, dass sie ja viel jünger als Kobrin und Fergulas ist.
Auch bei der Entwicklung und Darstellung der Charaktere hatte ich manchmal das Gefühl, dass Fergulas und nicht Lani im Vordergrund steht. Man lernt ihn viel besser kennen und kann sein Verhalten immer mehr nachvollziehen. Er bleibt zwar lange Zeit weiterhin unausstehlich, doch ist es nun für einen verständlicher, warum er sich so verhält. Das Miteinander von Alania und Fergulas hat mir zwar sehr gut gefallen, allerdings geht Lani etwas zu sehr unter.
Auch die Tiranen lernt man zu verstehen, obwohl sie für einen selbst immer noch die Feinde bleiben. Doch sie handeln nicht aus reiner Freude am Zerstören oder am Krieg. Das Paradoxe ist leider, dass sie selbst auf der Suche nach einer neuen Heimat sind und dabei die Heimat von anderen Völkern zerstören.

Handlung
Insgesamt ist die Handlung in sich schlüssig. Die Spannung wird unter anderem dadurch gehalten, dass man bis zum Schluss nicht weiß, warum Alania ihren Bruder vergessen hat. Bei der Auflösung wird auch ein ungelöstes Rätsel aus dem ersten Band aufgelöst. Über diese Information hatte ich mich sehr gefreut.
Ebenso wie im ersten Teil blieb ich beim Lesen durchweg neugierig auf die nächsten Seiten, auch wenn es kein übermäßig actionreiches Buch ist. Das Ende wirft zudem neue Fragen auf, weshalb ich schon sehr gespannt auf den nächsten Band bin.


Fazit


Im zweiten Band werden öfters die verschiedenen Sichtweisen abgewechselt. Das fand ich vor allem zu Beginn schade, da verhältnismäßig wenig aus der Sicht der Protagonistin erzählt wurde. Auch im weiteren Verlauf hatte man manchmal mehr das Gefühl, dass Fergulas und nicht Alania die Hauptperson ist.
Ansonsten ähnelt Band zwei sehr dem ersten Teil – natürlich abgesehen von der Handlung. Erneut handelt es sich um abenteuerliche, klassische Fantasy, die mit Kämpfen und Tod durchsetzt ist, ohne brutal zu sein. Die Geschichte ist spannend, aber nicht so spannend, als dass man nicht ruhig einschlafen könnte. Der Schreibstil liest sich flüssig, Handlungen und Beschreibungen greifen harmonisch ineinander über, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.

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Tags: abenteuer, elfen, freundschaft, geister, kampf, klassische fantasy, krieg, menschen, nixen, phantastische wesen, sirenen, tod   (12)
 

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Kreatives Beten

Claire Daniel
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Neukirchener Verlag, 09.01.2017
ISBN 9783761563304
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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fantasy, magie, andreas suchanek, lichtkämpfer, wechselbalg

Das Erbe der Macht - Schattenchronik: Das Erwachen

Andreas Suchanek
Fester Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.11.2016
ISBN 9783958342262
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Alex versucht den schlechten Verhältnissen seiner Umgebung zu entfliehen. Obwohl er versucht, eine Arbeit außerhalb seines Viertels zu erhalten, wird er einfach nie genommen. Gerade als er deswegen gänzlich verzweifelt ist, erwacht das Erbe der Macht in ihm.
Ab sofort ist er in die Welt der Magier eingeweiht und muss sich gleich von Anfang an gegen Schattenmagier zur Wehr setzen. Besonders gefährlich ist dabei die Schattenfrau. Niemand weiß, wer sie ist und welche Fähigkeiten sie alles besitzt. Doch man weiß, dass sie weder zu den Lichtkämpfern noch zu den Schattenkämpfern zählt. Sie verfolgt ihre eigenen Ziele, nämlich Rache an den Lichtkämpfern. Und dabei spielen Alex und seine Teamkollegin Jen eine besondere Rolle …


Meine Meinung


Das Erbe der Macht. Das Erwachen (Schattenchronik 1) umfasst die ersten drei Bände: Aurafeuer, Essenzstab und Wechselbalg.

Insgesamt lässt sich die Geschichte sehr flüssig lesen. Der Einstieg viel mir leicht. Auch wenn immer wieder unbekannte Dinge erwähnt und nur teilweise erklärt werden, konnte ich doch der Handlung ohne Probleme folgen. Viele Gegebenheiten erschließen sich einfach aus dem Kontext oder sind nicht allzu relevant. Daher habe ich das das Glossar am Ende des Buches auch nicht benötigt. Allerdings ist es auch etwas schade, dass es sich am Ende befindet, denn so entdeckt man es erst, nachdem man das Buch schon gelesen hat. Dann ist es ja aber bereits zu spät, um unbekannte Begriffe nachschlagen zu können …
Der weitere Verlauf der Handlung war durchaus spannend. Mit meiner einen Vermutung lag ich bis zum Schluss falsch. Die Geschichte hält daher einige unerwartete Wendungen bereit. Aber es bleiben auch einige Fragen offen und noch habe ich nicht alles verstanden. Daher bin ich schon sehr auf den nächsten Band gespannt.

Etwas schade ist aber, dass auf mich manche Dialoge etwas künstlich gewirkt haben.
Auch hat es mich gestört, dass mal wieder Quoten-Schwule dabei sein mussten. Ich finde es schade, dass mittlerweile überall Homosexuelle dabei sein müssen, nur damit man sie nicht ausgrenzt. Es gibt noch mehr Randgruppen und man muss doch nicht in jedem Buch immer alle erwähnen, nur damit man auch ja tolerant und angesagt ist …
Zudem musste ich anfangs stark an City of Bones denken. Zum Glück hat sich die Geschichte dann mit der Zeit doch in eine andere Richtung entwickelt.
Dennoch fand ich es schade, dass mal wieder ein Gleichgewicht zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ gewahrt bleiben muss. Für mich macht dann das ganze Gekämpfe und Hin und Her überhaupt keinen Sinn mehr. Da aber die Handlung mehr die Schattenfrau als Gegner in den Mittelpunkt stellt, war diese Thematik glücklicherweise nur Nebensache.


Fazit


Der erste Band bzw. die ersten drei Bände der Schattenchronik sind eine sehr unterhaltsame, spannende und phantasiereiche Geschichte. Zwar gibt es hier und da ein paar Schwächen, die aber das Lesevergnügen nicht all so sehr beeinträchtigen.
Wer gerne Geschichten wie City of Bones liest, wird auch dieses Buch mögen.

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Tags: auftrag, böse, fantasy, gut, kampf, magie, magier, zauberstab   (8)
 

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bibelstellen, andacht, andachten, bibel, 366 kurzkapitel

Ich bin bei dir - Morgen- und Abendandachten: 366 Liebesbriefe von Jesus.

Sarah Young
E-Buch Text: 765 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 16.01.2017
ISBN 9783961222506
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

In dieser Ausgabe von Ich bin bei dir findest Du nicht nur für jeden Tag des Jahres eine Morgenandacht – auch in einem Schaltjahr! – sondern auch eine jeweils dazu passende Abendandacht. Es gibt sogar noch einen kurzen Gedanken direkt „Vor dem Schlafengehen“.
Wie in anderen Büchern von Sarah Young sind ihre Andachten mit passenden Bibelstellen versehen. Da jeder Tag auf einer Doppelseite gestaltet ist und daher der Platz sehr begrenzt ist, werden nur die Bibelstellen für die Abendandacht abgedruckt. Die Bibelstellen der Morgenandacht und des Impulses kurz vorm Schlafen werden folglich nur angegeben.


Meine Meinung


Da dieses Andachtsbuch bereits mein zweites von Sarah Young ist, wusste ich bereits vor dem Lesen was mich ungefähr erwartet. Denn wie in „Immer bei dir“ sind die Andachten aus der Perspektive unseres Vaters im Himmel geschrieben. Es kommt einem so vor, als würde er wirklich zu einem ganz persönlich sprechen, als wären es ganz genau seine Worte. Dies wird noch dadurch unterstütz, dass einzelne Bibelstellen in die Sätze hineingeflochten sind und nur durch die kursive Schreibweise zu erkennen sind.
Anfangs mochte ich die Vorstellung nicht, dass jemand Gott sozusagen die Worte in den Mund legt. Aber Sarah Young macht es auf eine so treue und ja demütige Art, dass man wirklich das Gefühlt bekommt, Gott spricht mit einem, dass diese Worte vielleicht nicht genau seine sind, aber von ihm inspirierte Worte sind. Doch lies selbst was Sarah dazu sagt:
Ich wusste, dass das, was ich niederschrieb, nicht in der Weise vom Heiligen Geist inspiriert war wie die Bibel, aber das Gehörte half mir, enger zu Gott hin zu wachsen. […] In den Jahren, in denen ich nun schon mit dem Stift in der Hand auf Gottes Reden höre, habe ich festgestellt, dass bestimmte Aspekte des Friedens, den er uns schenken will, in dem, was ich aufschreibe, immer stärker hervortreten. Ich bin sicher, dass dies zum Teil meine persönlichen Bedürfnisse widerspiegelt. Aber ich stelle fest, dass die meisten Menschen, die ich kennenlerne, sich auch nach dem Frieden sehen, den nur Gott uns schenken kann. Diese regelmäßige Praxis, auf Gottes Reden zu „hören“, hat meine Beziehung zu ihm viel stärker vertieft als irgendeine andere geistliche Übung. Deshalb möchte ich einiges von dem weitergeben, was ich in diesen Zeiten der Stille aufgeschrieben habe. […] Die Bibel ist selbstverständlich das einzige unfehlbare Wort Gottes; das, was ich schreibe, muss diesem unveränderlichen Maßstab gerecht werden.

In der Einleitung zu dem Vorwort und in der Einleitung zu diesem Andachtsbuch, teils uns Sarah noch viel mehr darüber mit, wie wir diese Andachten lesen, verwenden sollen und sie teilt uns auch sehr viel über sich selbst mit. Man bekommt ein Gespür für diese Frau und für ihre tiefe Beziehung mit Gott, und auch dafür, dass die Worte in dieser Andacht von Gott gelenkt wurden. Das machen Sarah Youngs Bücher auch so besonders. Dadurch, dass sie geschrieben wurden, während Sarah sich ganz auf Gott und Jesus konzentriert hat, reicht Gottes Gegenwart durch die Worte zu dem Leser. Ich gehe davon aus, dass man nur deshalb das Gefühlt hat, Gott selbst spricht mit diesen Worten einen ganz persönlich an.

Die Morgenandachten sind mir aber ein wenig zu kurz, sie hätten ruhig immer eine Seite füllen können. Dass die Abendandachten kürzer als die am Morgen sind, finde ich gut, da ich abends meistens noch weniger Zeit habe als am Morgen. Besonders gut gefällt mir, dass es dann noch einen kurzen Impuls gibt, direkt bevor man einschläft. So ist der erste und letzte Gedanke am Tag ein Gedanke an Gott, unseren Herrn. Dabei hat mir besonders gefallen, dass die Abendsandacht und der Impuls vor dem Schlafen die Gedanken der Morgenandacht wieder aufgreifen, aber nicht wiederholen.

Ich habe allerdings auch gemerkt, dass es mir schwer fällt, die Andachten regelmäßig zu lesen. Vor allem wenn es mir gut geht, vergesse ich schnell, mir durch sie Kraft bei Gott zu holen. Dagegen verschlinge ich sie in schlechten Zeiten umso mehr (siehe Rezension zu Immer bei dir). Doch deshalb sind die Andachten nicht weniger hilfreich, wenn man gerade glücklich ist. Die Andachten sind eben nicht nur für schlechte Zeiten geschrieben, denn sie sind sehr vielfältig und erinnern einen auch gerade in guten Zeiten daran, nie den Blick von Jesus abzuwenden.

Wie bereits erwähnt, werden zu jeder Andacht die passenden Bibelstellen genannt. Für die abgedruckten Bibelstellen der Abendandacht wird immer angegeben, aus welcher Übersetzung der Bibeltext verwendet wurde. Dafür wird mit Abkürzungen gearbeitet. Im Impressum auf der letzten Seite des Buches werden dann die einzelnen Abkürzungen den passenden Bibelübersetzungen zugeordnet.


Gestaltung

Auch wenn „Ich bin bei dir“ leider nur in schwarz-weiß gedruckt wurde, sind die einzelnen Seiten doch liebevoll und detailreich gestaltet. Damit es trotz der fehlenden Farbe nicht eintönig wirkt, wurden für die verschiedenen Hervorhebungen Grautöne verwendet.
Außerdem ist das Buch mit einem Lesebändchen und einem Gummiband ausgestattet.
Zusätzlich zu der normalen Ausgabe gibt es noch die Club-Ausgabe, welche ich in dieser Rezension bewertet habe.


Fazit


Ich kann daher das Buch all denen empfehlen, die auf der Suche nach einem Andachtsbuch sind, das sowohl morgens als auch abends aufeinander abgestimmte Andachten enthält.
Die auf der Suche nach einem Andachtsbuch sind, das aus Gottes Perspektive geschrieben wurde und sich dabei an der Bibel orientiert.
Die auf der Suche nach einem Andachtsbuch sind, das persönlich und alltagsnah ist.

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Tags: andacht, christentum, jesus   (3)
 

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nachschlagewerk, bibelstudium, bibel, bibellesen, christentum

Widersprüche in der Bibel?

Drüeke/Remmers
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Christliche Schriftenverbreitung e.V., Abt. Verlag, 28.11.2016
ISBN 9783892874065
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ziel des Buches

Die Intention hinter diesem Buch ist sehr gut in dem Vorwort beschrieben:
Es gibt viele Quellen, die angebliche Widersprüche in der Bibel aufzeigen. „Doch unterschiedliche Aussagen müssen nicht zwingend widersprüchlich sein. Sie können sich auch ergänzen oder das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten. […] Dabei handelt es sich um „Rechenfehler“, „Zählfehler“, „naturwissenschaftliche Fehler“, „geschichtliche Fehler“ und „inhaltliche Widersprüche“.“ (S. 13) All diese verschiedenen Arten von Widersprüchen werden in diesem Buch behandelt.
Es geht aber nicht darum, die eine einzige wahre Gegebenheit zu finden, sondern darum, mindestens eine logische Erklärung zu liefern, wie die vermeintlich widersprüchlichen Antworten zusammen passen können. Dies allein genügt, um zu beweisen, dass ein Widerspruch nicht zwingend gegeben sein muss.

Die möglichen Erklärungen für die unterschiedlichen, biblischen Aussagen sind nicht nach Themen sondern nach chronologischer Reihenfolge der biblischen Bücher geordnet. Ein Stichwort- und Bibelstellenverzeichnis zum Schluss des Buches ermöglichen eine spezifische Suche.


Meine Meinung

Übersetzungen
Besonders gut hat mir gefallen, dass nicht nur eine deutsche Übersetzung zur Erklärung der Bibelstellen verwendet wurde, sondern auch der hebräische und griechische Grundtext. Dadurch ist das Bibelverständnis unabhängig von der Übersetzung. Auch können so Unstimmigkeiten aufgrund der deutschen Sprache verständlich erklärt werden.

Verständlichkeit
Zwar kenne ich bekannte Bibelstellen, aber selbst lese ich doch selten in der Bibel. Daher habe ich kein detailliertes Wissen über die einzelnen Geschichten. Folglich ist es mir manchmal schwer gefallen, allen Erklärungen und Zusammenhängen zu folgen. Auch nach mehrfachen Lesen einzelner Stellen konnte ich hin und wieder diese einfach nicht verstehen bzw. manchmal ergab für mich das Geschriebene auch einen Widerspruch.
Obwohl diese Fälle insgesamt Ausnahmen waren, ist das Buch eher für bibelfeste Menschen geeignet, die den ganzen Erklärungen wahrscheinlich besser folgen können. Einen Skeptiker bringen manche Ansätze vielleicht noch mehr zum Zweifeln und interessierte, aber unsichere Menschen bezüglich des Glaubens kann das Buch vielleicht auch mehr verwirren als helfen. Daher ist es für die Arbeit mit solchen Menschen zwar geeignet, aber nicht um es ihnen direkt zum Lesen zu geben – zumindest meiner Ansicht nach. Allerdings merkt man beim Lesen durchaus, dass die Text aus christlicher Sicht geschrieben wurde und daher manchmal auch leicht evangelisierenden Charakter besitzen.

Nachschlagewerk statt Lesebuch

Weiterhin ist zu erwähnen, dass man das Buch nicht am Stück lesen kann. Es werden ganz interessante Zusammenhänge gebildet und viele Widersprüche, die erklärt werden, wären mir beim Bibellesen nicht einmal aufgefallen. Dennoch ist es kein Buch, welches man einfach so mal weg liest. Das liegt für mich persönlich aber zum Teil daran, dass manche Kapitel hintereinander sich vermehrt um angeblich falsche Mengenangaben oder sonstige falsche Zahlen handeln. Diese Erklärungen sind wichtig für das Bibelstudium, können aber beim reinen Lesen des Buches etwas trocken werden.
Insgesamt ist das Buch für mich daher eher ein Nachschlagebuch. Wenn ich über eine Bibelstelle stolpere, kann ich in diesem Buch gezielt Erklärungen dazu lesen.


Fazit


Das Buch behandelt sehr interessante Fragen. Auf die meisten davon wäre ich beim Bibellesen wahrscheinlich überhaupt nicht gestoßen, da ich zu unaufmerksam Bibel lese. Es ist daher umso spannender, die passenden Kapitel aus diesem Buch zu der Bibelstelle zu lesen. Man bekommt dadurch einen genaueren Blick auf das Wort Gottes.
Daher eignet sich das Buch ideal zum Nachschlagen bei vermeintlichen Widersprüchen. Dabei richtet es sich meiner Meinung nach aber eher an bereits bibelfeste Christen, entweder für ihr persönliches Bibelstudium, oder auch um beispielsweise zweifelnden Menschen zu helfen, die Bibel als Gottes Wort anzunehmen, indem vermeintliche Widersprüche aufgeklärt werden.


Inhaltsverzeichnis

I. Vorwort
Warum ist dieses Thema so wichtig, dass darüber ein Buch verfasst wurde?
Grundsätzliche Erwägungen
Genauigkeit der Überlieferung der Bibel

II. Antworten auf 131 Fragen

1. Gibt es zwei Schöpfungsberichte?
1.1. Wurden die Menschen vor den Pflanzen erschaffen?
1.2. Steht die Erschaffung des Menschen in Kapitel 2,7 im Widerspruch zu Kapitel 1,27?
1.3. Wurden die Menschen vor den Tieren erschaffen?
1.4. Lassen sich Evolutionstheorie und Schöpfung kombinieren?
Noch ein wichtiger Hinweis: Der Textzusammenhang
2. Was sind die Folgen für Adam, wenn er von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen isst?
3. Fressen Schlangen Staub?
4. Hatte die Schlange vor dem Sündenfall Beine?
5. Widersprüche im Sintflutbericht?
5.1. War Japhet der älteste Sohn Noahs?
5.2. Wie viele reine Tiere nahm Noah mit in die Arche?
5.3. Wie lange sollten die Menschen nach der Sintflut leben?
6. Wann fand die Sprachenverwirrung statt?
7. War Tarah 205 oder 145 Jahre alt, als er starb?
8. In welcher Stadt wurde Abram von Gott berufen?
9. Welcher Name ist wirklich älter: Hebron oder Kirjat-Arba?
10. Wie heißen die Frauen Esaus?
11. An wen wurde Joseph verkauft?
12. Wer brachte Joseph nach Ägypten?
13. Wann fanden die Brüder Josephs das Geld in ihren Säcken?
14. Wie viele Menschen kamen aus dem Haus Jakobs nach Ägypten?
15. Widersprüche bei den 10 Plagen?
15.1. Wie konnten die ägyptischen Zauberer die erste Plage nachmachen, wenn doch schon Mose alles vorhandene Wasser in Blut verwandelt hatte?
15.2. Starb das Vieh in Ägypten dreimal?
16. Kann man Gott sehen oder nicht?
17. Ist der Hase ein Wiederkäuer?
18. Warum bezeichnet die Bibel Fledermäuse und Insekten als Vögel?
19. Besitzen Heuschrecken nur vier Füße?
20. Rechenfehler in 4. Mose 3?
21. Bereut Gott sein Tun oder nicht?
22. Starben 24.000 oder 23.000 Israeliten?
23. Hat Josua die Stadt Jerusalem erobert?
24. Zählfehler in Josua 15 und 19?
25. Kaufte Abraham oder Jakob eine Grabstätte in Sichem?
26. War Samuel vom Stamm Levi oder Ephraim?
27. Hatte Isai sieben oder acht Söhne?
28. Kannte Saul David oder kannte er ihn nicht?
29. War Abjathar oder Ahimelech Hoherpriester, als David die Schaubrote aß?
30. Vor welchem König verstellte David sich?
31. Wer hat Saul getötet?
32. Wann brachte David die Bundeslade nach Jerusalem?
33. Hatte Michal Kinder oder nicht?
34. Wie viele Soldaten nahm David in der Schlacht gegen Hadadeser gefangen?
35. Wie viele Wagenkämpfer der Syrer starben in der Schlacht mit David?
36. Wie viele Kinder hatte Absalom?
37. Wer tötete Goliath?
38. Wie viele Männer erschlug Jaschobam auf einmal?
39. Ließ Gott oder Satan David die Volkszählung durchführen?
40. Wie viele Kämpfer wurden in Israel und Juda gefunden?
41. Wie lange dauerte die Hungersnot?
42. Wie viele Pferdestände besaß Salomo?
43. Wie viele Aufseher hatte Salomo für den Bau des Tempels berufen?
44. Die Kreiszahl Pi
45. Wie viele Liter enthält das Waschbecken beim Tempel?
46. Wer war die Mutter Abijas?
47. Wie lange regierte Baesa?
48. Regierte Omri sechs oder zwölf Jahre?
49. Wie alt war Ahasja, als er König von Jerusalem wurde?
50. Rechenfehler in Esra 1?
51. Wie viele Juden kehrten aus Babel zurück?
52. Saß Jojakims Sohn auf dem Thron Davids?
53. Wie alt war Jojakin, als er den Thron bestieg, und wie lange regierte dieser König?
54. Ist Gott ein Gott der Rache oder der Liebe?
55. Kann ein Mensch einen anderen Menschen erlösen?
56. Wie kann eine Kugel Enden bzw. Ecken besitzen?
57. Kann Jesus Christus den Thron Davids erben, auch wenn er ein Nachkomme Jojakims ist?
58. War Nebukadnezar der Vater oder Großvater Belsazars?
59. Widersprüche in den Geschlechtsregistern des Herrn Jesus?
59.1. Eine allgemeine Antwort
59.2. Welcher Sohn Davids befindet sich in der Abstammungslinie des Herrn Jesus?
59.3. Wer war der Vater von Ussija?
59.4. Wer war der Vater von Jekonja?
59.5. War Jekonja oder Neri der Vater von Schealtiel?
59.6. Wie hieß der Vater Serubbabels und welcher seiner Söhne war ein Vorfahre von Jesus Christus?
59.7. Wer war der Vater Josephs?
59.8. Wie viele Generationen gab es zwischen dem babylonischen Exil und Jesus Christus?
59.9. War Kenan oder Arpaksad der Vater von Schelach (Sala)?
60. War das Leben des Herrn Jesus nach seiner Geburt in Gefahr?
61. Kannte Johannes der Täufer den Herrn Jesus oder nicht?
62. Wo war der Herr Jesus drei Tage nach seiner Taufe?
63. Wie hieß der 10. Jünger?
64. Als Johannes der Täufer Jesus Christus taufte, wusste er wirklich, wen er taufte?
65. Hat Jesus Christus Petrus und Andreas am See von Galiläa oder am Jordanufer getroffen?
66. Kam der Hauptmann persönlich zu Jesus Christus, um ihn zu bitten, seinen Knecht zu heilen?
67. Wie viele Besessene wurden geheilt?
68. Wer saß am Zollhaus: Matthäus oder Levi?
69. War die Tochter von Jairus tot oder nicht?
70. Durften die Jünger einen Stab tragen?
71. Hat Jesus Christus im Verborgenen geredet?
72. Fehlerhafte Pflanzenkunde in der Bibel? – Das Senfkorn
73. Wie reagierten die Jünger, als der Herr Jesus über das Wasser ging?
74. Wodurch erfuhr Petrus, dass Jesus der Christus ist?
75. Hat Herodes gedacht, dass Jesus der aus den Toten auferstandene Johannes der Täufer war?
76. Wie viele Blinde wurden geheilt?
77. Reinigte Jesus Christus den Tempel morgens oder abends?
78. Verdorrte der Feigenbaum sofort?
79. Auf wie viele Eseln ritt Jesus Christus nach Jerusalem?
80. Was sagt der Herr Jesus über sein eigenes Zeugnis?
81. Die Salbung in Bethanien
82. Wie oft krähte der Hahn, als Petrus den Herrn Jesus verleugnete?
83. Wie oft entfernte sich Jesus Christus im Garten Gethsemane von seinen Jüngern, um zu beten?
84. Was sind die Worte der drei Gebete des Herrn Jesus in Gethsemane?
85. Wollte Jesus Christus, dass Gott ihn vor der Kreuzigung bewahren sollte?
86. Hat Judas den Herrn Jesus geküsst, obwohl das im Johannes-Evangelium nicht erwähnt wird?
87. Wie starb Judas?
88. Wer kaufte den Acker vom Verräterlohn?
89. Warum heißt dieser Acker Blutacker?
90. Wer trug das Kreuz?
91. Widersprüche während der Kreuzigung?
91.1. Wo war der Herr Jesus zur 6. Stunde?
91.2. Widersprüche bei der Aufschrift am Kreuz?
91.3. Haben beide Verbrecher den Herrn Jesus am Kreuz verspottet?
91.4. Wann war Jesus Christus im Paradies?
91.5. In welcher Sprache rief Jesus Christus am Kreuz „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
91.6. Wann zerriss der Vorhang?
91.7. Was waren die letzten Worte des Herrn Jesus am Kreuz?
91.8. Was genau sagte der Hauptmann, als Jesus Christus starb?
92. Widersprüchliche Angaben über die Zeit im Grab?
92.1. War der Herr Jesus tatsächlich drei Tage und drei Nächte im Grab?
92.2. Ist der Leib des Herrn Jesus nach den jüdischen Bestattungsriten gesalbt worden, bevor man ihn bestattete und wann kauften die Frauen die Gewürzsalben?
93. Widersprüchliche Angaben über die Auferstehung?
93.1. Besuchten die Frauen während der Morgendämmerung oder erst bei Sonnenaufgang das Grab?
93.2. Wo war der große Stein, als die Frauen zum Grab gingen?
93.3. Zu welchem Zweck gingen die Frauen zum Grab?
93.4. Hat jemand den Frauen gesagt, was mit dem Leib Jesu geschah?
93.5. Wann traf Maria von Magdala zum ersten Mal den auferstandenen Herrn und wie reagierte sie?
94. Wie viele Jüngern erschien Jesus Christus nach seiner Auferstehung?
95. Was für Anweisungen gab der Herr Jesus seinen Aposteln?
96. Wann gingen die Apostel zurück nach Galiläa?
97. War der Herr Jesus wirklich der Einzige, der in den Himmel hinaufgestiegen ist?
98. Sitzt oder steht der Herr Jesus nach seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes?
99. Wer hörte die Stimme, als Paulus auf dem Weg nach Damaskus war?
100. Wer fiel alles zu Boden, als Paulus das Licht sah?
101. Hat Paulus sofort erfahren, was Gott für einen Auftrag für ihn hatte?
102. Rechtfertigung aus Glauben oder aus Werken?
103. Wer wird wessen Last tragen?
104. Ist das Gesetz nützlich?
105. Sündigen alle Menschen?
106. Welcher Weg führt zu Gott?

III. Bibelstellenverzeichnis


IV. Stichwortverzeichnis

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Tags: altes testament, bibel, bibellesen, bibelstudium, christentum, gott, jesus, nachschlagewerk, neues testament, widersprüche in der bibel   (10)
 

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

low carb, salat, rezepte, salate, dressing

Shaking Salad Low Carb

Karin Stöttinger
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Brandstätter Verlag, 09.01.2017
ISBN 9783710601040
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt

In Shaking Salad werden Rezepte für Salate für unterwegs vorgestellt. Alle Salate sind dabei nach dem Low Carb Prinzip zusammengestellt. Die Dressings sind zudem auf die einzelnen Salat abgestimmt.

Vegetarisch: 13 Rezepte
Vegan: 10 Rezepte
Fisch: 11 Rezepte
Fleisch: 11 Rezepte
Süß: 8 Rezepte
Cheat Meals: 8 Rezepte


Meine Meinung

Bevor ich dieses Buch gewonnen habe, hatte ich mich noch nie intensiver mit geschüttelten Salaten beschäftigt. Daher war ich ziemlich enttäuscht zu erfahren, dass die Salate einfach in Einmachgläser geschichtet werden und das Dressing in einem eigenen kleinen Einmachglas gefüllt wird.
Die vier Salate, die ich bis jetzt ausprobiert habe, waren entweder viel zu aufwendig oder mit zu viel Essig für meinen Geschmack angemacht. Die Dressings selbst waren auch viel zu exotisch und individuell. Außerdem braucht man gefühlt für jeden Salat eine neue Sorte Essig bzw. Öl. Dabei konnte ich nicht einmal alle Sorten in gewöhnlichen Lebensmittelläden finden.
Wenn ich aber nun die Dressings nach meinen Vorlieben abwandle, brauche ich keine so genauen Anweisungen und Vorgaben. Und die Salate selbst waren für mich persönlich auch keine guten Anregungen für eigene Kreationen.


Gestaltung

Allerdings muss ich zugeben, dass das Buch sehr schön gestaltet ist. Das Lesebändchen ist beim Kochen sehr praktisch. Auch finde ich persönlich Hardcover als Kochbücher sehr gut, da sie in der Küche ja ein wenig aushalten müssen. Es gibt zu jedem Salat eine schöne Abbildung, was mir persönlich immer sehr wichtig ist. Und das Papier ist sehr dick.


Fazit

Leider kann ich das Buch nicht weiter empfehlen. Für mich war es eine Enttäuschung und ich werde wohl nicht so schnell weitere Rezepte aus diesem Buch ausprobieren.

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Tags: kochen, low carb, rezepte, salat   (4)
 

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159 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

fantasy, krieg, märchen, jugendbuch, alchemie

The Sleeping Prince - Tödlicher Fluch

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 15.02.2017
ISBN 9783845817941
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

In dem zweiten Band ist der schlafende Prinz nur all zu real. Gleich zu Beginn erobert er das Reich Lormere und festigt seine Macht durch Angst und Schrecken. Das hat auch Folgen für die Bewohner von Tregellan. Vor allem Errin muss sich nach vielen kürzlich vergangenen Schicksalsschlägen neuen Herausforderungen stellen. Doch sie ist nicht ganz allein, denn der geheimnisvolle Silas scheint immer in ihrer Nähe zu sein …


Meine Meinung

Die Protagonistin
Erst fand ich es etwas schade, dass im zweiten Band jemand Neues die Hauptperson ist. Doch diese Enttäuschung verging sehr schnell. Ich habe Errin gleich zu Beginn lieb gewonnen. Sie ist eine wundervolle Protagonistin, mit der man innerhalb kurzer Zeit sehr viel erlebt. Das Buch hatte ich innerhalb von drei oder vier Tagen durchgelesen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Selbst beim Kochen habe ich noch nebenbei weitergelesen.
Allerdings ist Errin zeitweise auch etwas zu grob zu Silas und zu undankbar. Da hätte sie sich für meinen Geschmack manchmal für ihr Verhalten entschuldigen können oder sich dankbar zeigen können. Das ist allerdings nur eine Kleinigkeit, die das Lesevergnügen kaum schmälert.

Im Zusammenhang mit dem ersten Band
Der zweite Band verknüpft auf wundervolle Weise die Ereignisse des ersten Bandes mit dem neuen Geschehen. Viele Dinge erscheinen einem in einem neuen Licht. Es ist, als wäre der erste Band nur die Vorgeschichte gewesen, um all die komplexen Zusammenhänge verstehen zu können. Der zweite Band ist daher noch um Längen besser als der erste. Ich habe ihn regelrecht verschlungen. Außerdem trifft man ein paar alte Bekannte wieder, mit denen man so nicht gerechnet hätte …

Handlung
Zwischendurch ist man manchmal etwas verwirrt, aber fast alle Fragezeichen werden zum Ende hin aufgelöst. Dadurch konnte ich aber auch die ganze Zeit miträtseln und mitfiebern. Es gab mehr als nur eine überraschende Wendung. Das Buch war für mich daher ganz und gar nicht vorhersehbar.
Am Ende blieben aber dann doch noch ein paar Fragen offen, weshalb ich schon sehr auf den dritten Teil gespannt bin. Es muss einfach einen weiteren Band geben. Das Ende darf auf keinen Fall so bleiben. Ich bin aber auch schon sehr neugierig, wer dann im Mittelpunkt der Erzählung steht. Ich hoffe sehr, dass weiterhin Errin die Protagonistin ist, oder dass sie zumindest weiterhin eine entscheidende Rolle spielt.

Ein bisschen haben mich allerdings die Altersangaben verwirrt:
„Daran, wie [mein Bruder] und ich in dem Jahr, in dem ich zwölf geworden war, in den frisch gemähten Feldern lagen und nach dem Maifest zu den Sternen hinaufschauten. […] Daran, wie ich mitten in der Nacht aufwachte und am Fuße meines Bettes meinen zehn Jahre alten Bruder hocken sah, der kaum die Augen aufhalten konnte und eine kleine Schaufel in seiner Faust umklammert hielt.“ (Seite 62)
-> Errin ist zwar zwei Jahre älter als ihr Bruder, aber beim Lesen hat man immer den Eindruck, als sei ihr Bruder der ältere. Sie ist so sehr auf ihn angewiesen. Aber vielleicht war damals der Umstand, dass er ein Mann ist auch entscheidender als der Umstand, dass er der jüngere ist.


Fazit

Tödlicher Fluch ist einer der wenigen Fortsetzungen, die sogar noch viel besser sind als Band eins. Die Handlung des ersten Bandes wird auf wundersame Weise perfekt mit der Handlung des zweiten Bandes verknüpft und erscheint so in einem ganz neuen Licht.
Auch wenn es eine neue Protagonistin gibt, tauchen dennoch immer wieder wichtige Figuren aus Band eins auf. Es ist daher ein wunderbares Buch, das ich innerhalb von ein paar Tagen regelrecht verschlungen habe. Ich kann Band drei kaum erwarten und hoffe sehr, dass dieser ein würdiges und gutes Ende hat, vor allem für Errin!

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Tags: golem, historische fantas, lieb, magie, märchen, sage   (6)
 

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166 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

fantasy, seductio, regina meißner, liebe, schatten

Seductio - Von Schatten verführt

Regina Meißner
E-Buch Text: 353 Seiten
Erschienen bei neobooks Self-Publishing, 03.09.2015
ISBN 9783738038750
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags:  
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

gott, gotteserfahrung, authismus, christentum, autismu

Josiahs Stimme

Tahni Cullen , Cheryl Ricker , Nicola Koniezny , Lea Schirra
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 30.01.2017
ISBN 9783775157704
Genre: Biografien

Rezension:

Inhalt

Erst nach ein paar Jahren stellen Josiahs Eltern fest, dass ihr Sohn stark autistisch ist. Die darauffolgenden Jahre sind sehr schwer für jeden einzelnen der kleinen Familie. Mit der Zeit fängt Josiah aber an, auf dem Tablet seiner Mutter zu schreiben und kommuniziert so wieder mit ihnen. Dabei handeln die Gespräche sehr oft von Botschaften von Jesus bzw. Gott, die er an seine Mutter oder andere übermitteln soll, und von seinen Erlebnissen im Himmel.


Meine Meinung

Krankheit und Glaube
Als allererstes muss man anmerken, dass das ganze Buch aus der Sicht der Mutter geschrieben wurde. Josiahs Vater nimmt dabei nur eine geringe Rolle ein. Dagegen kommt Josiah selbst schon mehr zu Wort, da seine Texte vor allem gegen Ende des Buches sehr ausführlich widergegeben werden.
Insgesamt fällt es mir schwer das Buch zu beurteilen. Ich hatte mir mehr Einblicke in die Krankheit Autismus erhofft. Es wird zwar hin und wieder Josiahs ungewöhnliches Verhalten geschildert, aber nie wirklich intensiv und erklärend. Zwar hat sich Josiahs Mutter mit der Krankheit ihres Sohnes auseinandergesetzt, aber an diesem Wissen lässt sie einen nicht wirklich Teil haben. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt an sich ja auch nicht auf der Krankheit Autismus, aber ein paar Informationen mehr darüber wären schön gewesen. Die Aussagen, die über Josiahs Krankheit getroffen werden, kann ich zudem nicht auf ihre medizinische Korrektheit prüfen.
Genauso verhält es sich mit Josiahs Aussagen beispielsweise über den Himmel. Denn Josiah erzählt einiges über den Himmel, an das ich so nicht glaube. Einige seiner Aussagen sind zudem nicht biblisch fundiert. Vor allem ein Kapitel hat mich daher innerlich sehr aus der Ruhe gebracht und mich in meinem Glauben verwirrt, anstatt zu stärken.
Im Gegensatz dazu, scheinen viele seiner Worte der Wahrheit zu entsprechen. Manche Informationen konnte Josiah überhaupt nicht wissen, und doch wusste er sie. Manche Begegnungen hatte er vorausgesehen, ohne dass es dafür irgendwelche Anzeichen gab. Das zeigt mir schon, dass – sofern seine Mutter nicht lügt, wovon ich nun wirklich nicht ausgehe – Josiah mit Gott Kontakt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass seine Worte und sein Wissen von bösen Geistern stammen.
Aber manche Aussagen von ihm, lassen mich wiederum sehr an deren Wahrheit zweifeln. Ich bin daher sehr zwiegespalten, ob ich Josiahs Worten Glauben schenken soll oder nicht. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass seine Worte nur zum Teil wahr sind. Entweder er hat eine Verbindung zu Gott oder nicht. Warum sollte unser Vater zulassen, dass wir teils richtige und teils falsche Informationen erhalten? Wie sollten wir sie sonst auseinander halten können?

Schreibstil
Das Buch lässt sich insgesamt flüssig lesen. In der Regel wird die Geschichte chronologisch erzählt. Doch dann wird immer wieder einmal etwas rückblickend erzählt, weshalb man sich manchmal der Reihenfolge der Ereignisse nicht ganz sicher ist.
Auch wurden manchmal Ereignisse erzählt, die für mich keinen Einfluss auf die nächsten Absätze oder Seiten hatten, als wären sie nur da, um die Seiten zu füllen.


Fazit

Ich bin mir sehr unsicher, inwiefern Josiahs Aussagen der Wahrheit entsprechen. Sie haben mich teilweise ziemlich verwirrt. Daher werde ich es auch erfahrenere Christen lesen lassen, um mit ihnen darüber reden zu können. Ich bin schon sehr auf ihre Meinung gespannt und werde anschließend einen Nachtrag zu dieser Rezension liefern.
Insgesamt hat mich daher das Buch hauptsächlich zum Nachdenken darüber angeregt, ob Josiah von Gott geleitet ist oder nicht. Und wenn ja, ob alles wirklich allgemeingültig oder manches nur für Josiah so ist.
Es hat mir aber auch gezeigt, dass Gott uns auch heute noch sehr nahe ist und uns sehr persönlich begegnet, was ich so für nicht mehr vorhanden gehalten habe – sofern alles der Wahrheit entspricht.

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Tags: autismus, christentum, gott, gotteserfahrung, jesus, vision   (6)
 

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292 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

fantasy, sonea, magier, magie, gilde der schwarzen magier

Sonea - Die Königin

Trudi Canavan , Michaela Link
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 14.09.2015
ISBN 9783734160172
Genre: Fantasy

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

andacht, christentum, glaub, lieb, glauben leben

Immer bei dir

Sarah Young , Martina Merckel-Braun
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 04.03.2013
ISBN 9783865917652
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt

Das Buch beinhaltet sehr, sehr viele Liebesbriefe von Jesus an Dich. Jeder Liebesbrief ist mit einer Überschrift versehen, sodass Du je nach Bedürfnis den passenden Brief aussuchen kannst. Insgesamt gibt es 180 Briefe, also 180 kurze Andachten für morgens, abends und zwischendurch.


Meine Meinung

Jeder Brief ist ungefähr eine Seite lang. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich dann immer passende Bibelstellen, die die Worte untermauern. So ist jeder Liebesbrief inklusive Bibelstellen maximal zwei Seiten lang. Dadurch kann man selbst im stressigsten Alltag zwischendurch kurz abschalten und sich ganz auf unseren Vater ausrichten sowie Kraft, Geborgen und Liebe auftanken.
Während der Endphase meiner Bachelorarbeit waren meine Pausen zwar immer kurz, aber dafür Dank der Briefe umso intensiver und erholender. Die Worte haben mich immer wieder aufgebaut und mir neue Kraft für die letzten Schritte gegeben. Es war eine sehr stressige und nervenaufreibende Zeit, doch mit diesen kurzen Andachten, konnte ich mich immer wieder auf Gott fokussieren und habe ihn in dem ganzen Stress nicht aus den Augen verloren. Denn gerade in diesen Tagen habe ich ihn besonders gebraucht. Auch komme ich, egal welchen Brief ich bis jetzt gelesen habe, jedes Mal aufs Neue automatisch ins Gespräch mit Gott. Aufgrund der unterschiedlichen Themen werden meine Gebete auch vielfältiger und drehen sich nicht mehr um dieselben Bitten und Gedanken.
Zwar habe ich noch nicht das ganze Buch durchgelesen, aber bis jetzt gab es keinen Brief der mir nicht gefallen hat. Dafür gab es schon ganz, ganz viele, die mir besonders ans Herz gegangen sind.
Ich lese die Briefe nach der Reihe und vor ein paar Wochen ging es mir überhaupt nicht gut. Doch dann habe ich den als nächstes kommenden Brief gelesen und er hat absolut perfekt zu meiner Situation gepasst. Danach ging es mir so viel besser. Zwar sind Tränen geflossen, aber nur weil der Text mein Herz unglaublich berührt hat. Es war, als würde Jesus zu mir sprechen. Als wären diese Worte für mich bestimmt. Ich konnte Gottes Gegenwart so deutlich spüren und war mir dann seiner Fürsorge und Liebe gewiss. Ich konnte wieder Vertrauen in ihn fassen, dass er mich nicht allein lässt und mich führt.

Die meisten Briefe sind sehr aufbauend und liebevoll geschrieben, dadurch könnten sie auf manch einen eintönig wirken. Doch jeder Brief ist einzigartig. Es gibt auch immer wieder Briefe, die einen anderen Schwerpunkt haben. Zudem finde ich es auch überhaupt nicht nachteilig, dass die meisten Briefe einen aufbauen, trösten und das Gefühl geben, geliebt zu werden. Denn schließlich brauchen wir Gottes Zuspruch immer wieder aufs Neue. Für mich ist daher jeder einzelne Brief wundervoll. Und gerade die aufbauenden Liebesbriefe liebe ich am meisten.


An alle Skeptiker

Anfangs war ich sehr skeptisch, als mir eine Freundin von der Autorin Sarah Young berichtete, die aus Jesu Perspektive schreibt. Sie war hellauf begeistert, doch ich konnte mir nicht vorstellen, wie es richtig sein kann, sich „anzumaßen“ Jesus Worte in den Mund zu legen, die er so nie gesagt hat; bei denen man sich nicht sicher sein kann, ob sie wirklich Jesus Meinung entsprechen.
Doch dann hat mir meine Freundin eine solche Mini-Andacht an einem für mich sehr traurigen Tag geschickt. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, als würde Jesus wirklich zu mir sprechen. Diese Worte gaben mir sehr viel Trost. Und durch die passenden Bibelstellen konnte ich mir sicher sein, dass diese Worte nicht einfach nur ausgedacht waren, sondern seiner Meinung, seinem Wesen entsprachen.
Zudem schreibt Sarah Young in dem Vorwort:
Wie bei meinen vorherigen Büchern habe ich auch beim Abfassen dieses Buches immer wieder auf das leise Reden Gottes gehört. Dabei habe ich ständig still gebetet und mich vom Heiligen Geist führen lassen. Ich habe aufgeschrieben, was ich von ihm, der mich liebt, „gehört“ habe, während ich in seiner Gegenwart war und mich auf sein Reden konzentriert habe. (S. 6)


Gestaltung


Das Buch ist in einem praktischen kleinen Format, sodass man es überall mithin nehmen kann. Außerdem ist es nicht nur außen, sondern auch innen sehr schön gestaltet. Dank dem Lesebändchen, weiß man immer, wo man gerade ist oder kann sich einen ganz besonderen Liebesbrief markieren. Der Gummi, den man um das Buch legen kann, hilft dabei, eventuell beigelegte Notizen sicher zwischen den Seiten zu halten.


Fazit

Das Buch besteht aus unglaublich vielen wunderbaren Liebesbriefen von Jesus an jeden einzelnen von uns. Doch es ist vor allem für Menschen geeignet, die bereits Jesus kennen.
Wer bereits Sarah Young kennt, findet in diesem Buch erneut ihren wunderbaren Schreibstil aus der Sicht Jesu vor. Und wer sie noch nicht kennt, wird sie beim Lesen lieben lernen.

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Tags: andacht, christentum, glaub, glauben leben, jesus, lieb   (6)
 

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(71)

75 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

low carb, kochbuch, lchf, rezepte, diät

Easy. Überraschend. Low Carb.

Bettina Matthaei , Oliver Brachat
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 02.12.2016
ISBN 9783954531127
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt:

Einführung

In der Einführung wird erklärt, dass es verschiedene Low-Carb-Varianten gibt. Low Carb selbst wird nur ganz kurz erklärt. Dafür werden auf Bücher und Internetseiten verwiesen, die sich ausführlicher damit beschäftigen.
In diesem Buch steht vor allem das Fett im Fokus, also Low Carb High Fat (LCHF). Bei dieser Low-Carb-Variante soll der Fettanteil bei Mahlzeiten mehr als Kohlenhydrate und Eiweiß zusammen sein. Dennoch muss man die Gesamtanzahl der Kalorien beachten, da man nicht unendlich Fett und Eiweiß essen kann, wenn man abnehmen möchte.
Daher gibt es ein paar Rechenbeispiel zur Kalorienberechnung, Hinweise zum Abnehmen und Verweise auf weitere Informationsquellen.
Wenn man sich – wie ich – lieber generell nach Low Carb ernähren möchte und den Fettanteil nicht so hoch bemessen mag, soll man einfach den Anteil an Öl und Butter reduzieren und dafür mehr Gemüse verwenden.
Die Rezepte bestehen meist aus einer Kombination von Fleisch, Fisch oder Eiern mit reichlich gutem Fett und Salten bzw. stärkearmen Gemüsesorten. Dadurch sind auch Variationen und neue Kombinationen möglich.
Die Besonderheit dieses Buches ist, dass es 15 Rezepte für Brote gibt. Diese kann man dann auch als Beilage verwenden.
Für manche ist vielleicht noch relevant, dass alle Rezepte – auch die Brotrezepte – glutenfrei sind.


Aufstriche und Brot

Zutaten
Zwei Seiten lang wird erstmals grundlegendes zum Brotbacken erzählt. Dazu gehört zum einen, wo man die Zutaten finden kann: nämlich in Bioläden und Reformhäusern. Allerdings sind manche Mehle sehr schwer zu besorgen. Daher wird auf ein paar Internetseiten verwiesen, über die man diese Mehle kaufen kann.
Beim Durchstöbern der verschiedensten Lebensmittelläden auf die benötigten Zutaten ist mir folgendes aufgefallen: In „einfacheren“ Lebensmittelläden wie Aldi, Lidl oder Normal kann man die benötigten Zutaten überhaupt nicht finden. DM und Müller – aber vor allem DM – sind dagegen schon bessere Anlaufstellen und auch in der ländlichen Umgebung recht gut vertreten. Der tegut in meiner Stadt hat auch ein paar Zutaten vorhanden gehabt. Dieser hatte aber vor allem Produkte von Alnatura vorrätig. Daher sind Alnatura selbst und alle Lebensmittelläden, die Alnatura-Produkte führen ebenfalls eine gute Anlaufstelle. Allerdings wird man nirgends alles finden – außer vielleicht in Reformhäusern, das konnte ich bis jetzt noch nicht testen. Vor allem konnte ich keine Flohsamenschalen auftreiben. Somit ist man entweder auf Reformhäuser (falls sie es besitzen) oder das Internet angewiesen.
Das betone ich nur so stark, weil man sich bewusst sein muss, dass man nicht einfach so mal schnell ein Brot backen kann. Es bedarf längerfristige Planung was die Zutaten betrifft.

Küchenausstattung
Außerdem muss man bedenken, dass man eine ausreichende Küchenausstattung benötigt. Dieser Hinweis richtet sich vor allem an alle Studenten- und Singlehaushalte, die ja meist doch nicht alle möglichen Küchengeräte besitzen. Es werden idealerweise zwei Kastenformen benötigt (eine größere mit ca. 11x24 cm und eine kleinere mit ca. 9x20 cm). Zum Zerkleinern der Chia- bzw. Leinsamen braucht man einen normalen Mixer oder einen Blitzhacker. Zusätzlich ist ein Kuchengitter zum Auskühlen des Brotes von Vorteil.

Brotsorten
Aufgrund der mangelnden Küchenausstattung (ich lebe momentan in einer Studenten-WG) konnte ich noch keine Brotrezepte testen. Allerdings sind es echt eine Menge Rezepte für die unterschiedlichsten Brote. Auch Brötchenrezepte sind dabei. Ich habe mir auch schon drei Stück ausgesucht, die ich selbst ausprobieren möchte, sobald mir dies möglich ist.

Rezepte
Wie gesagt, konnte ich die Rezepte bis jetzt noch nicht auf ihre Umsetzbarkeit prüfen. Allerdings ist mir bereits beim Durchlesen aufgefallen, dass die Verwendung mancher Zutaten nicht bei allen Rezepten gleich beschrieben wird. So findet man bei manchen Brotsorten auf der Zutatenliste „frisch gemahlene Gold-Leinsamen“ bzw. „frisch gemahlene braune Leinsamen“. Und bei anderen steht nur „Gold-Leinsamen“ bzw. „braune Leinsamen“ da. Allerdings werden dann beide Samen gemahlen verwendet. Demnach wird bei der ersten Variante im Rezept selbst nicht mehr beschrieben, wie man denn frisch gemahlene Leinsamen zustande bringt. Bei der zweiten Variante wird aber sehr wohl erklärt, wie die Leinsamen zu mahlen sind. Dies finde ich sehr schade, da nur beim zweiten und sechsten Brotrezept erklärt wird, wie man die Samen mahlen kann. Doch selbst wenn die Erklärung bereits beim ersten Rezept gefolgt wäre, finde ich das sehr schade. Denn wenn ich das erste Brot gar nicht backen möchte, komme ich ja nicht auf die Idee, mir erst einmal dieses Rezept durchzulesen, bevor ich mein eigentliches Brot backe. Vor allem für Brotbackanfänger wie mich ist das sehr schade, da ich ohne ausführliche Erklärungen total aufgeschmissen bin.
Das führt mich auch zu meinem zweiten Kritikpunkt. Dieser ist zwar nicht so gravierend, aber dennoch schade. Denn es wird in den Rezepten immer nur von „trockenen Zutaten“ geredet. Es mag zwar logisch sein, welche Zutaten damit gemeint sind, sobald ich diese vor mir habe, doch ohne konkrete Aufzählung bin ich mir als Anfänger doch ein wenig unsicher, ob ich nicht doch etwas übersehen habe. Hier wäre mir eine ganz ausführliche Erklärung viel lieber gewesen, zumal auf den einzelnen Seiten zumeist noch genügend Platz vorhanden war.

Aufstriche
Zu den Aufstrichen kann ich leider noch nicht viel sagen. Die meisten klangen für meinen Geschmack zu exotisch und werde sie deshalb wohl auch nie ausprobieren. Ein paar wenige werde ich aber wohl irgendwann testen – aber nur wenn ich dafür genügend Zeit habe.


Fisch und Fleisch

Wie bereits in der Einführung erwähnt wurde, sind die Zutatenliste, Rezepte und Nährwertangaben nach den einzelnen Bestandteilen – also z.B. Fleischzubereitung und Beilage – getrennt. Diese Trennung wird farblich hervorgehoben. Dadurch kann man prima einzelne Rezepte miteinander kombinieren.
Es gibt unter anderem ein Rezept für Burger mit selbst gemachten Fleisch-Patties und eigenen Brötchen. Dazu gibt es sogar Rezepte für die verschiedensten Burgersaucen. Ich persönlich werde vor allem das Pizzarezept in naher Zukunft testen.
Bei den Semmelknödeln muss man allerdings bedenken, dass man für diese vorher ein bestimmtes, selbst gebackenes Low-Carb-Brot benötigt.
Da ich momentan an meiner Bachelorarbeit arbeite und viel Zeit vor dem Schreibtisch verbringe, gibt es bei mir momentan schnelle, einfache Rezepte. Daher konnte ich bis jetzt keine Fleisch- und Fischrezepte ausprobieren. Allerdings gibt es schon ein paar – wenn auch nicht alle –, die mich interessieren.


Vegetarisch

Auch hier gibt es wieder die farbliche Trennung der einzelnen Rezeptbestandteile. Allerdings bestehen hier manche Gerichte nicht aus mehreren Bestandteilen. Daher fällt bei diesen die Unterteilung weg.
Auch für Vegetarier gibt es ein Pizzarezept, welches ich unbedingt einmal ausprobieren möchte. Auch Rezepte wie „Blattspinat mit Mandel-Parmesan-Klößchen“ oder „Mandelgnocchi mit brauner Butter und Parmesan“ werden wohl in naher Zukunft in meiner Küche getestet. Ebenso sehen die gefüllten Ochsenherztomaten mit Käse-Nuss-Kruste sehr lecker aus.

Butternut-Halloumi-Rösti

Zutaten
Ich konnte nicht so ganz nach Rezept kochen, da ich Schwierigkeiten hatte manche Zutaten zu kaufen. Auch meinem Bruder, der in einer anderen Stadt wohnt, erging es ähnlich. Für uns beide ist es ein Rätsel wo man einen Stängel Koriandergrün kaufen kann. Mag sein, dass es das in Bioläden gibt, aber diese gibt es wiederum nicht überall – zumindest nicht auf dem Land. Auch den Halloumi-Käse konnte ich nicht in meinem Lebensmittelladen finden – und ich möchte ja nicht für ein Rezept durch 10 Geschäfte laufen müssen … Stattdessen habe ich einfach Mozzarella genommen. Mein Bruder hat Feta verwendet. Auch habe ich das Guarkernmehl einfach weggelassen, da man nur einen Teelöffel benötigt und ich nicht für ein Rezept ein Mehl anschaffe, von dem ich sowieso nicht weiß, wo ich es kaufen kann. Mein Bruder hat dagegen einfaches Roggenmehl verwendet. So oder so gelingt einem das Rezept dennoch. Da ich nicht so gerne scharf esse, habe ich auch die Chilischote und die Chiliflocken weggelassen. Sowohl mein Bruder als auch ich haben auch einen anderen Kürbis verwendet. Wie Du siehst, ist es nicht immer ganz leicht nach Rezept zu kochen. Allerdings wurden unsere Ergebnisse dennoch sehr lecker!

Menge
Für zwei Personen wird nur 150 g Kürbisfruchtfleisch verwendet. Das war allerdings weder bei meiner Kürbissorte, noch bei der meines Bruders die Hälfte des Kürbisses. Und man möchte ja schließlich nicht nur ein Zehntel des Kürbisses verwenden. Daher haben wir beide einfach die Hälfte verwendet. Allerdings ergab sich daraus das Problem, dass wir beide die falschen Mengen der restlichen Zutaten hatten. Das war aber letztendlich überhaupt nicht schlimm. Es hat bei uns beiden auch so prima geklappt. In Zukunft kauft man einfach gleich mehr ein.
Allerdings halte ich vier so kleine Röstis für zwei Personen für zu wenig. Ich bin ein recht kleines Mädchen, das nicht so viel isst, und habe dennoch mehr als vier Röstis gegessen.

Rezept
Die Beschreibung beginnt gleich damit, dass man den Kürbis und den Käse fein raspeln soll. Das fand ich sehr schade, da dies erst mein zweites Kürbisrezept war. Es wäre daher schön gewesen, wenn erst einmal Erklärung abgegeben wird, wie man den Kürbis schält und am besten zerteilt.
Dem restlichen Rezept konnte ich aber anschließend sehr gut folgen.
Allerdings wurde zum Schluss erwähnt, dass dazu ein Kräuterquark oder Frischkäse-Zitrone-Minze-Dip (welcher ebenfalls im Buch beschrieben wird) sehr gut dazu passt. Nun stand ich da mit meinen fertigen Röstis und hatte keinen Dip eingekauft. Natürlich hatte ich mir vor dem Einkaufen nicht bis zum Schluss das Rezept durchgelesen und da kein Kräuterquark auf der Zutatenliste stand, wurde auch keiner eingekauft. Zum Glück hatte ich noch etwas Kräuterfrischkäse, Naturjoghurt und normalen Quark zuhause und konnte mir damit einen leckeren Dip zubereiten.

Ergebnis
Obwohl ich bei dem Rezept einige Veränderungen vorgenommen habe, war das Ergebnis sehr lecker. Mein Bruder wollte daraufhin auch das Rezept haben und hat es gleich am nächsten Tag mit seiner Freundin gekocht. Ich kenne bereits ein ähnliches Rezept, fand dieses aber von der Konsistenz besser. Daher werde ich dieses Gericht noch öfters – wenn auch immer etwas abgewandelt – kochen. Man kann auch wirklich ruhig eine andere Kürbissorte verwenden und Zutaten, die einem nicht schmecken, einfach weglassen.

Sellerie in Mandelkruste mit Fischkäse-Zitrone-Minze-Dip

Zutaten
Wie bereits beim vorherigen Rezept konnte ich auch hier mich nicht ganz an die Zutatenliste halten. Für den Dip habe ich statt griechischem Joghurt einfach normalen Naturjoghurt verwendet. Die Mayonnaise habe ich einfach weggelassen. Auch konnte ich keinen Stängel Minze auftreiben. Daraus folgt: Ich habe mir einfach einen eigenen Kräuterdip (ähnlich wie beim vorherigem Gericht) hergestellt. Und es hat sehr lecker zu den panierten Selleriescheiben geschmeckt.
Ebenfalls habe ich einfach den Essig genommen, den ich momentan zuhause habe.

Rezept
Zu dem Dip kann ich natürlich jetzt wenig sagen, schließlich habe ich meine eigene Kreation verwendet. Allerdings gibt es dafür mehr zum Sellerie zu sagen. Manche Arbeitsschritte fand ich etwas überflüssig. So soll man, nachdem der Sellerie in Scheiben geschnitten und geschält ist, ihn in einen Topf mit Essigwasser legen, damit dieser weiß bleibt. Allerdings war ich damit recht schnell fertig, sodass er sowieso im Anschluss gekocht wurde. Ob daher dieser Schritt wirklich notwendig ist, ist fragwürdig. Genau genommen wird der Sellerie auch nicht gekocht, sondern mit einem Dämpfeinsatz so gedämpft, dass der Sellerie das Wasser nicht berührt. Da ich aber in einer typischen Studenten-WG wohne, haben wir so etwas wie einen Dämpfeinsatz nicht. Bei mir wurde der Sellerie einfach ein wenig gekocht …
Also ich habe zuvor noch nie paniert – nur ein paar Mal bei meiner Oma zugeschaut – und war mit der Vorgehensweise etwas überfordert. Es war ein ziemliches Gepansche. Im Nachhinein habe ich dann nochmal meine Oma gefragt, wie sie paniert. Und sie hat ebenfalls gemeint, dass die im Buch beschriebene Vorgehensweise nicht die beste ist. Statt den Eiern nimmt man besser Naturjohurt. Das werde ich das nächste Mal ausprobieren.

Ergebnis
Ich finde die Idee Gemüse zu panieren richtig klasse. Darauf wäre ich wohl selbst nicht gekommen. Außerdem hatte dadurch der Sellerie nicht mehr so einen starken Eigengeschmack; zusammen mit dem Dip war es einfach lecker. Dieses Gericht wird es bei mir bestimmt noch öfter geben – vielleicht auch mal mit anderen Gemüsesorten.
Allerdings werde ich in Zukunft wohl nicht mehr nur gemahlene Mandeln verwenden, denn diese sind recht teuer. Da ich mich persönlich einfach nur gesund und mit möglichst wenigen Kohlenhydraten ernähren möchte, finde ich ein wenig anderes Mehl nicht weiter tragisch. Vor allem wenn ich in ein paar Jahren eine Familie haben sollte, ist das einfach nicht für den Geldbeutel tragbar.


Schnelle Gerichte


Einführung
Damit man auch wenn es schnell gehen muss, sich nach LCHF ernähren kann, sind vor den Rezepten ein paar Zutaten aufgelistet, die man immer im Haus haben sollte.
Auch gibt es ein paar Vorschläge für Sandwiche, Lunchboxen und Variationsmöglichkeiten für Rühreier und Omeletts.

Rezepte
Etwas verwundert war ich über die „Eier im Hackfleischmantel“. Diese sind gewiss lecker, aber wenn ich keine Zeit habe, dann habe ich auch keine Zeit um hartgekochte Eier mit Hackfleisch zu umschließen. Angegebene Zubereitungszeit: 30 Minuten. Zum Vergleich die Kürbis-Röstis brauchen angeblich 35 Minuten – also nicht nennenswert länger. Und das ist die angegebene Zeit. Ich brauche beim ersten Mal immer wesentlich länger. Die Topinambur-Avocado-Suppe braucht angeblich sogar 35 Minuten Zubereitungszeit. Was daran schnell gehen soll, weiß ich wirklich nicht. Also im Vergleich zu den anderen Rezepten ist es nicht viel schneller.
Allerdings brauchen die meisten Rezepte so 20 Minuten, was ich noch in Ordnung finde. Ein paar benötigen auch 25 Minuten.
Schade finde ich allerdings, dass es nur ein Rezept gibt, das nur 10 Minuten braucht – nämlich die „Avocado in Pancetta“.

Avocado in Pancetta

Ich habe statt einer Avocado zwei Stück zubereitet. Daher habe ich auch länger als 10 Minuten gebraucht. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, habe ich sogar länger als 20 Minuten gebraucht.
Statt des Pancettas habe ich normalen Bacon verwendet. Auch habe ich deutlich mehr als nur die doppelte Menge des Rezeptes gebraucht.
Mir und meiner Familie hat es richtig gut geschmeckt. Selbst meiner Schwester, die kein Avocado-Fan ist, möchte es, da der Bacongeschmack den typischen Avocadogeschmack überdeckt.
Allerdings ist es wirklich nur ein Snack und nicht zum Sattessen. Der Vorschlag des Rezeptbuches dazu einen grünen Salat zu servieren, hat mir sehr gut gefallen. Dadurch wird ein einfacherer Salat etwas Besonderes und man kann dann auch davon satt werden.
Daher werde ich die Bacon-Avocados bestimmt noch öfters machen.

Lauchsuppe mit Cheddar und Hackfleisch

Das Rezept habe ich zwar nicht getestet, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es sehr lecker ist, denn ich habe ein ähnliches Rezept, welches immer wieder gerne esse. Mein Freund mag es ebenfalls sehr gerne. Also testet dieses Rezept unbedingt mal aus!


Frühstücksideen und Desserts


In diesem Kapitel befinden sich nur sehr wenige Rezepte. Dies wurde allerdings laut Einführung bewusst so gewählt, da der süße Geschmack dem Gehirn signalisiert, „dass jetzt etwas Süßes kommt, was schon die Ausschüttung von Insulin auslösen kann – fast so, als hätte man normalen Zucker gegessen, was bekanntlich zu Heißhungerattacken und unkontrolliertem Essen führen kann.“ (S. 11)


Anhang

Im Anhang befinden sich der Index und das Beilagenregister. Den Index finde ich persönlich sehr unübersichtlich und verwirrend gestaltet. Im Großen und Ganzen ist er natürlich nach Alphabet sortiert, teilweise aber auch wieder nach Kategorien – und das nicht immer ganz konsequent. Zumindest hatte ich diesen Eindruck.
Das Beilagenregister soll dazu dienen, dass man leichter Fisch- und Fleischsorten mit den verschiedensten Beilagen kombinieren kann.


Optik:

Das Buch ist recht gut und schwer. Das finde ich beim Kochen sehr praktisch, da ich so im ganzen Buch eine Seite aufschlagen kann und sie liegen bleibt. Ich möchte ja nicht ständig blättern müssen und immer irgendwelche Gegenstände auf die Seiten stellen zu müssen, finde ich auch etwas unhandlich.
Gerade beim Kochen ist es auch wichtig, dass das Buch nicht zu empfindlich ist. Daher finde ich es richtig gut, dass es eine Fadenbindung und feste Buchdeckel besitzt. Zudem sind die Seiten recht kräftig und reißen nicht so schnell ein.
Die einzelnen Seiten sind außerdem sehr schön gestalten. Man hat (fast) immer auf der einen Seite das Rezept und auf der anderen Seite das dazugehörige Bild. Bei Kochbüchern ist es mir persönlich sehr wichtig, dass es zu jedem Rezept ein Bild gibt, denn ohne weiß ich nicht so recht auf was ich mich einlasse und meide dadurch das Rezept. Daher finde ich es echt schön, dass es in diesem Buch überall Bilder zu den Rezepten gibt. Diese sind zudem sehr groß und schön gestaltet.


Fazit:

Die Rezepte, die ich bis jetzt aus dem Buch gekocht habe, haben mir gut gefallen. Allerdings sollte man diese immer an seine individuellen Vorlieben anpassen. Auch gibt es noch viele weitere Rezepte, dich ich noch ausprobieren möchte. Dennoch werde ich mich wohl auch an einige niemals versuchen.
Die Rezeptbeschreibungen haben mir allerdings nicht immer zugesagt. An manchen Stellen wären zusätzliche Informationen hilfreich gewesen. Gerade Kochanfänger – für die dieses Buch laut Einführung auch sein soll – benötigen so noch eine weitere externe Informationsquelle.
Vor allem für Brotliebhaber ist dieses Buch geeignet, da man hauptsächlich mit Samen bäckt und nicht irgendwelche besonderen – und meist teuren – Mehle benötigt. Und wenn doch, dann nur in einer kleinen Menge.
Außerdem fand ich es gut, dass der Schwerpunkt des Buches auf den Rezepten und nicht auf Informationen zu Low Carb liegt. Auch die Gestaltung und die Qualität der Buchmaterialen haben mich überzeugt.

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magie, sonea, fantasy, magier, trudi canavan

Sonea - Die Heilerin

Trudi Canavan , Michaela Link
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.03.2014
ISBN 9783442267507
Genre: Fantasy

Rezension:  
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liebe, behinderung, gottvertrauen, ohne glieder, gottesbeweis

Liebe ohne Limits

Kanae Vujicic , Nick Vujicic
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Brunnen, 01.06.2015
ISBN 9783765509346
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt

Nick Vujicic erzählt zusammen mit seiner Frau Kanae ihre gemeinsame Liebesgeschichte: angefangen von Nicks Singel-Leben und Kanaes Kindheit über ihr erstes Treffen bis hin zu der Geburt ihres ersten Sohnes Kiyoshi.
Ihre gemeinsame Geschichte wird immer wieder von Ratschlägen bzw. Tipps unterbrochen, die sie einem Menschen in der jeweiligen Situation geben möchten. Als Nick beispielsweise von seinem Single-Leben und seiner Sehnsucht danach, geliebt zu werden und die richtige Frau zu finden, erzählt, versucht er dem Leser, der sich vielleicht auch gerade in der gleichen Situation befindet, mit seinen Erfahrungen zu helfen. Er spricht dabei immer wieder den Leser direkt an und versucht ihn in dieser Situation zu unterstützen und möchte durch seine Tipps dem Leser zeigen, wie man damit umgehen kann bzw. worauf man achten sollte.


Meine Meinung

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen, bin ich davon ausgegangen, dass in diesem Buch einzig allein die Liebesgeschichte zwischen Nick und Kanae erzählt wird. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass sich auch recht häufig an den Leser gewandt wird, um ihn in der jeweiligen Situation zu unterstützen. Da dies das erste Buch von Nick Vujicic ist, das ich gelesen habe, weiß ich nicht, ob dies bei all seinen Büchern der Fall ist und man daher damit eigentlich hätte rechnen können.
Da ich momentan in einer Beziehung bin, haben mich allerdings die Ratschläge zum Single-Leben nicht wirklich interessiert. Im Nachhinein muss ich aber zugeben, dass ich auch aus diesen Kapiteln immer wieder etwas für mein Leben herausziehen konnte. Auch die Kapitel zu einer jungen Ehe bzw. jungen Familie enthielten viele Punkte, die man bereits in einer ganz normalen Beziehung anwenden kann und sollte.
Rückblickend betrachtet sind die Abschnitte über ihre Liebesgeschichte und die Abschnitte über Tipps in der jeweiligen Situation gut ausgeglichen. Da auch bei letzteren Nick und Kanae immer wieder persönliche Beispiele anbringen, hatte man manchmal sogar den Eindruck, dass sie einfach weiter über sich erzählen.
Besonders hat mir als Frau gefallen, dass auch Kanae zu Wort kommt – dies wird durch eine andere Schriftart verdeutlicht. Gerade bei „Frauen-Themen“ wie die Geburt oder die Zeit danach, erzählt sie etwas ausführlicher über die Zeit. Allerdings wird die Geschichte doch hauptsächlich von Nick erzählt. Das fand ich teilweise etwas schade, da er gegen Ende hin sich nur noch an zukünftige Väter richtet. Dass manches, wenn nicht sogar das meiste, auch für zukünftige Mütter und Ehefrauen gilt, wird aber nirgends erwähnt. Natürlich kann man dann einfach die Stellen auch auf sich selbst übertragen, aber man fühlt sich dadurch einfach nicht mehr so angesprochen. Für mein Gefühl kam daher Kanae zu selten zu Wort.
Was mir dagegen besonders gut gefallen hat, ist, dass Nick und Kanae sehr offen über persönliche Angelegenheiten sprechen. Davor habe ich großen Respekt. So sprechen sie nicht nur ihre Ängste und Zweifel an, sondern auch ihre Fehler und Themen wie Sex und Schwangerschaft. Gerade das Thema Sex klammern sie nicht aus. Natürlich erzählen sie keine privaten Erlebnisse, aber sie behandeln immer wieder das Thema in Bezug auf seine Wichtigkeit in der Ehe und wie man z.B. auch nach der Geburt des ersten Kindes das Liebesleben nicht zu kurz kommen lässt.
Obwohl man beim Lesen richtig spürt wie sehr sich die beiden lieben, beschönigen sie nichts. So sprechen die beiden auch Dinge an, die nicht so gut gelaufen sind und an denen sie arbeiten müssen.
Beim Lesen vergisst man manchmal sogar, dass Nick keine Glieder besitzt. Er redet so natürlich darüber und macht hier und da sogar Späße über seine Einschränkungen, die überhaupt nicht sarkastisch sind. Es freut einem richtig, dass Gott Nick so reich beschenkt hat und ihn nicht mit seiner Behinderung allein gelassen hat. Bei Gott sind wirklich alle Dinge möglich. Dies zu sehen bzw. zu lesen, gibt gerade mir als zweifelnder und sich Sorgen machender Christ wieder neue Hoffnung.
Nick und Kanae erwähnen auch immer wieder ihren Glauben und wie wichtig er für sie ist. Dennoch wenden sie sich nicht nur an christliche Leser. Sie betonen außerdem immer wieder, dass sie niemanden etwas vorschreiben möchten, sondern nur ihre Erfahrungen mit uns teilen wollen, damit wir daraus lernen können.
Im Mittelteil des Buchs befinden sich acht Seiten mit Farbfotos, die einen noch tiefer in die Geschichte einsinken lassen. Auch durch die Anrede du fühlt man sich immer direkt angesprochen, als würden die zwei mit einem persönlich reden.


Fazit

Liebe ohne Limits erzählt die wunderbare Liebesgeschichte von Nick und Kanae, die selbst Nicks Eltern nicht für möglich gehalten haben. Gerade deshalb zeigt sie, dass bei Gott kein Ding unmöglich ist und er für uns einen wundervollen Plan hat, auch wenn wir diesen gerade nicht sehen können.
Zudem sprechen Nick und Kanae immer wieder den Leser persönlich an und geben ihm Hilfestellungen, um die jeweilige Situation zu meistern.

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Tags: behinderung, gottesbeweis, gottvertrauen, liebe, nick vujicic, ohne glieder, wahre liebe   (7)
 

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magie, träume, aruna, prophezeiung, high fantas

Verlorene Erinnerung

Sunya Grace Bold
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Independently published, 04.12.2016
ISBN 9781519077295
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Nachdem Aruna am Ende des ersten Bandes von Berun gefangen genommen wurde, befindet sie sich nun in seinem Schloss. Tag ein Tag aus ist so dort seinem Einfluss und seiner Macht ausgesetzt. Ihre Versuche sich an der Wahrheit festzuhalten scheitern mit der Zeit immer mehr. Wird sie ganz Erinnerungen verlieren? Und wo sind Rhain, Edna, Edik und Maerin?


Meine Meinung

Wie bereits im ersten Band sind Arunas Träume kursiv gedruckt. Mit der Zeit ist aber nicht mehr ganz klar, was Traum und was Realität ist. Die kursive Schreibweise gibt es zwar immer noch, aber sie wird zum Ende hin nicht mehr ganz konsequent durchgesetzt. Sollte dahinter eine gewisse Logik stecken, bin ich nicht ganz dahinter gekommen. Auf mich hat es teilweise inkonsequent gewirkt.
Zudem gibt es in diesem Band nicht all so viel Handlung, wodurch sich jedes Kapitel intensiv um Arunas Gedanken- und Gefühlswelt dreht. Bereits im ersten Band fand ich es etwas schade, dass alles einzig allein aus Arunas Sicht erzählt wurde. Dadurch hatte ich nicht alle Zusammenhänge und Handlungen verstanden. So ging es mir auch dieses mal. Zudem gingen mir Arunas sich wiederholende Gedanken irgendwann etwas auf die Nerven. Ein wenig mehr Handlung und Erzählungen von den anderen hätten nicht geschadet.
Dafür hat man zumindest mehr über Berun und Isalha erfahren. Deren Geschichte über das ganze Buch verteilt erzählt wurde, weshalb ich trotz der fehlenden Handlung weiterhin neugierig geblieben bin und gerne weiter las.
Erst in den letzten drei Kapiteln ist wieder mehr passiert. Das spannende, unerwartete Ende macht einem zwar Lust auf mehr und neugierig auf den nächsten Band. Doch ich finde ein Buch sollte nicht nur am Ende sondern von vorne bis hinten zumindest immer wieder spannend sein.
Die einzelnen Kapitel waren gut und flüssig lesbar. Allerdings fand ich wie bereits im ersten Band manche Formulierungen nicht so ganz gelungen. Da dies aber nur hin und wieder auftritt, hat es mich nicht allzu sehr beim Lesen gestört.


Fazit

Band 2 hat meiner Meinung nach etwas nachgelassen. Ich hätte mir mehr Handlung gewünscht. Man war eigentlich das ganze Buch über nur in Arunas Gedanken- und Gefühlswelt gefangen, die sich zudem immer mal wieder wiederholten bzw. über dieselben Dinge drehten.
Das Buch war daher zwar nicht mehr ganz so spannend wie der erste Band, aber es blieb eine angenehme Lektüre. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass dieser wieder mehr Handlung enthält.

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