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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Rough Ride - Rauer Ritt ins Glück

Màili Cavanagh
Flexibler Einband: 244 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 15.04.2015
ISBN 9783945934067
Genre: Romane

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112 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

ernährung, veganismus, vegetarismus, essen, vegan

Anständig Essen

Karen Duve
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 18.06.2012
ISBN 9783442476473
Genre: Sachbücher

Rezension:

Titel: Anständig Essen – Ein Selbstversuch

Autor: Karen Duve Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Goldmann Verlag Erscheinungsjahr: 2012 Sprache: Deutsch ISBN-10: 344247647X ISBN-13: 978-3442476473

 

Inhalt:

Um herauszufinden ob man sich in der heutigen Zeit noch „moralisch korrekt“ ernähren kann startet die Autorin Karen Duve einen Selbstversuch. Zuerst lebt sie nur von Bio-Produkten. Dann wird sie Vegetarierin, Veganerin und zum Schluss Frutarierin. Was sie während dieser Zeit erlebt, das erfährt der Leser auf über 300 Seiten in diesem Buch.

 

Kritik:

Was mich gleich zu Anfang gestört hat waren die fehlenden Informationen zur Autorin selbst. Wer sie ist, wo und wie sie lebt …

Neben ihren persönlichen Erlebnissen während dieses Versuchs gibt sie einige Anekdoten zum Besten, bombardiert den Lesern mit Zahlen und Fakten und hebt immer wieder den Zeigefinger. Diese Mischung könnte abwechslungsreich und erfrischend sein, ist es aber für mich nicht. Im Gegenteil, es wirkt durcheinander und wuselig, als hätte sie sich nicht entscheiden können ob sie nun ein Sachbuch oder einen Erfahrungsbericht schreiben wollte.

Was mir auch sauer aufstieß war dieser plötzlicher Wandel hin zur militanten Vegetarierin, obwohl ihr vorher schon die Umstände der Massentierhaltung bekannt waren, ohne dass dies Auswirkungen auf ihre Ernährung hatte.

Dazu der Versuch ihre Katzen vegetarisch zu ernähren – Tiere, die Fleisch brauchen, um zu überleben. Das ist für mich schon Tierquälerei.

Im Großen und Ganzen wirkt die Autorin auf mich sehr inkonsequent und naiv. Natürlich schmeckt eine Tomate im Januar nicht so wie eine frisch vom Strauch. Auch wenn sie Bio ist.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

nahrungsumstellung, wille, traumfrau

Tausche Bauch gegen Frau!

Mike Kroiss
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 10.05.2008
ISBN 9783426648261
Genre: Sachbücher

Rezension:

Titel: Tausche Bauch gegen Frau!: 1 Mann, 1 Jahr, 1 Ziel

Autor:  Mike Kroiss Taschenbuch: 192 Seiten Verlag: Knaur Kreativ Erscheinungsjahr: 2008 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426648261 ISBN-13: 978-3426648261

 

Inhalt:

Während seines Urlaubs am Kap der guten Hoffnung wird Mike Kroiss, dem Autor, beim Anblick eines knutschenden Pärchens wieder einmal schmerzhaft bewusst, was ihm in seinem Leben fehlt: eine Frau. Und von was er zu viel hat: nämlich 16 Kilo. Er beschließt abzunehmen und nebenbei einen lange gehegten Traum zu verwirklichen: ein Buch zu schreiben.

 

Kritik:

Mike Kroiss, geboren 1964, gelernter Diplom-Kommunikationswirt und seit mehr als 20 Jahren in der Werbung tätig, beschließt in einem Jahr 16 Kilo abzunehmen und darüber ein Buch zu schreiben. Klingt wie die Geschichte eines Mannes von nebenan … Nur dass Otto-Normal-Bürger sich nicht teure Pülverchen und einen Personal Trainer leisten kann – auch nicht „mal eben“ eine Entschlakungskur.

Man darf dieses Buch auf keinen Fall als Abnehmratgeber für Leute wie du und ich lesen. Es ist vielmehr ein Erfahrungsbericht.

Kroiss schreibt wenig über Abnehmtechniken, dafür viel über Höhen und Tiefen während dieses Jahres, Stimmungsschwankungen und den Sex, den er mal wieder gerne hätte. Was er schreibt ist ehrlich und ungeschönt.

Besonders mutig fand ich die Fotos, die ihn und seine Erfolge zeigen.

Alles in allem ein sehr persönliches und unterhaltsames Buch.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

sachbuch gesundheit, pflege

Mutter, wann stirbst du endlich?

Martina Rosenberg
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 20.12.2012
ISBN 9783764504687
Genre: Sachbücher

Rezension:

Mutter, wann stirbst du endlich?: -Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird

Autorin: Martina Rosenberg Gebundene Ausgabe: 256 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsjahr: 2012 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3764504684 ISBN-13: 978-3764504687

 

Inhalt:

Die Autorin, Martina Rosenberg, kehrt mit ihrer Familie nach Jahren im Ausland zurück nach Deutschland und zieht ins Haus ihrer Eltern.

Doch schon bald erkrankt ihre Mutter an Demenz und ihr Vater erleidet einen Schlaganfall.

Von Tag zu Tag übernimmt sie mehr und mehr Verantwortung und beginnt das Leben ihrer Eltern zu organisieren, von den Finanzen bis zur Pflege.

Doch immer weniger gelingt es ihr eine Balance zwischen guter Tochter, Ehefrau, Mutter und Karriere zu finden.

 

Kritik:

Hier wird auf einem sehr hohen Niveau gejammert. Sie und ihr Mann haben genug Geld, um Pflegekräfte, die auch noch im Haus mit wohnen zu bezahlen, dazu einen Pflegedienst, eine Haushälterin … Selbst pflegerisch tätig wird sie nicht – sie will es auch gar nicht und kümmert sich stattdessen lieber um den Ehemann, die Tochter, den Hund, das Pferd, ihr neu gebautes Haus, ihr Studium, usw.

Mit der Härte, die die Vollzeitpflege eines Angehörigen mit sich bringt, die einen Angehörigen 24 Stunden am Tag einspannt, hat das nichts zu tun. Welcher Angehörige, der seinen Job aufgegeben hat, um eben selber pflegen zu können oder zu müssen, hat noch Geld „übrig“ um sich ein Haus zu bauen? Statt zu jammern sollte die Autorin lieber dankbar für ihre Privilegien sein.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

callboy, steve ross, luxus, karriere, schicksalsschläge

Callboy Steve

Steve Ross , Anna Maria Gluth
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 31.10.2008
ISBN 9783896028402
Genre: Sachbücher

Rezension:

Callboy Steve – Autobiografie einer männlichen Hure

Autor: Steve Ross Broschiert: 208 Seiten Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf Erscheinungsjahr: 2008 Sprache: Deutsch ISBN-10: 3896028405 ISBN-13: 978-3896028402

 

Inhalt:

Steve ist ein Callboy. Seine Kunden sind sowohl Männer als auch Frauen aus allen Gesellschaftsschichten und Berufen: Ärzte, Anwälte, Politiker … Wie er zum Callboy wurde und warum, das schildert der Autor auf 208 Seiten, ohne etwas schönzureden oder zu verklären.

 

Kritik:

Die etwas mehr als 200 Seiten waren schnell gelesen, was sicherlich auch mit an dem doch recht einfachen Schreibstil lag.

Steve Ross springt zeitlich in seinen oberflächlichen Schilderungen. Wer Details erwartet, wird enttäuscht werden.

Es ist eine Biografie, die mich als Leser leider nicht mitnimmt. Dafür schreibt der Autor trotz der harten Schicksalsschläge, die ihn trafen, mir zu distanziert.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sterbehilfe, tod

Tanner geht

Wolfgang Prosinger
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 05.02.2010
ISBN 9783596179312
Genre: Sachbücher

Rezension:

Tanner geht: Sterbehilfe – Ein Mann plant seinen Tod

von Wolfgang Prosinger Erscheinungsjahr: 2008 Gebundene Ausgabe: 176 Seiten Verlag: Fischer, S., Verlag GmbH Sprache: Deutsch ISBN-10: 3100590309 ISBN-13: 978-3100590305

 

Inhalt:

Krebs, Aids und nun auch noch Parkinson.

Tanner hält die Schmerzen nur noch mit Medikamenten aus. Er weiß, dass er bald sterben wird und es wird vermutlich kein leichter Tod sein. Er beschließt, sein Ende selbst zu bestimmen und sucht Hilfe bei Dignetas. An einem Tag im Februar will er in die Schweiz gehen, um dort Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen.

Wolfgang Prosinger schildert, wie Tanner die letzten Wochen und Monate verbringt. In zahlreichen Gesprächen erklärt sich Tanner und manchmal sagt sein Schweigen mehr, als hundert Worte es könnten.

 

Kritik:

Es ist ein leises Buch über ein Tabuthema, obwohl das Sterben immer zum Leben mit dazu gehört. Doch in Deutschland ist ein selbstbestimmtes Ende schwierig zu realisieren, zu sehr stehen religiöse Bestimmungen, der ärztliches Ethos, Moral und Ethikverständnis dem im Weg. Vom Hochhaus springen will Tanner nicht – seinen Freunden zuliebe. Also sucht er Hilfe bei Dignitas, dem Schweizer Verein, der sich laut eigenen Angaben für ein auch das Lebensende umfassendes Selbstbestimmungsrecht einsetzt und seinen Mitgliedern auf Anfrage Beratung, Begleitung und Beihilfe zum Suizid bzw. genauer Freitodbegleitung anbietet.

Der Autor Wolfgang Prosinger geht sehr behutsam vor. Nie wertend, nie verurteilend.

Nicht jeder versteht Tanners Entscheidung. Immer wieder versucht sein ehemaliger Lebensgefährte ihn umzustimmen – und bleibt doch bis zum Ende bei ihm; gefangen in einem Zwiespalt.

Eindringlich schildert Prosinger Tanners letzte Zeit: die Organisation der Beerdigung, die letzte Feier mit Freunden, die Regelung der Finanzen, die Fahrt in die Schweiz, der letzte Spaziergang … Tanner zieht es durch, beendet sein Leben, das zum Schluss für ihn nur noch Qual war. Eine Qual, die er mit niemandem teilen wollte.  

Ein Buch, das bewegt und zum Nachdenken anregt. Das man nicht einfach nebenbei lesen kann. Das einen Nachhall hinterlässt.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hexenwahn - Roman aus Echterdingens dunkler Zeit

Frieder Riedel
Flexibler Einband
Erschienen bei Numea Verlag, 01.01.2003
ISBN 9783939507017
Genre: Historische Romane

Rezension:

Titel: Hexenwahn – Roman aus Echterdingens dunkler Zeit

 

Autor: Frieder Riedel Taschenbuch: 350 Seiten Verlag: Numea Verlag Erscheinungsjahr: 2003 ISBN-10: 3939507016 ISBN-13: 978-3939507017

 

Inhalt (Klappentext):
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, in Echterdingens dunkler Zeit,
– im Jahr 1634 wird das Dorf niedergebrannt, die meisten Einwohner erschlagen
– in den Jahren 1662 bis 1665 brennen in Esslingen und Stuttgart die Scheiterhaufen. 24 Filderbewohner werden als Hexen und Hexer verbrannt
– in den Franzosenkriegen von 1688 bis 1715 wird das Dorf mehrfach geplündert und ins Elend gestürzt
wächst eine junge Frau auf.

Barbara Kurfeß, rotblonde Haare, graugrüne Augen, Tochter des angesehenen Dorfrichters und Gemeinderats Michael Kurfeß, wird beschuldigt Tochter einer Hexe und selbst Hexe zu sein.
Sie erhält im Jahr ihrer Hochzeit 1694 den Eintrag im Kirchenbuch von Echterdingen:

Barbara Kurfeß, des Michael Kurfeß ungehorsame Tochter.

Wie kommt eine junge Frau zu einer solch entehrenden Kirchenstrafe? Was hat sie in dieser dunklen Zeit erlebt und getan, um für ihre Liebe so kämpfen zu müssen?
Barbara Kurfeß war die sicher erste emanzipierte Frau in Echterdingen, die ihre Liebe gegen väterliche Gewalt, kirchliche Bevormundung und dumpfe Vorurteile durchgesetzt hat.


Kritik:
Als Erstes fiel mir dieses „seltsame“ Cover auf – eine wilde, meiner Meinung nach nicht zusammenpassende Mischung aus Foto und Zeichnung, dazu zwei verschiedene Schriftarten – als hätte sich der Gestalter nicht für einen Stil entscheiden können.
Die Beschreibung auf dem Rücken des Buches klang sehr interessant und auch die Geschichte an sich ist es. Leider hat mich der Stil des Autors so gelangweilt, dass ich das Buch bereits nach einigen Seiten weggelegt habe. Der Stil ist trocken und langatmig und alles andere als anspruchsvoll. Der Autor verliert sich in Detailbeschreibungen und Erklärungen. Das Ganze wirkt auf mich wie ein verhindertes Sachbuch. Schade, denn es hätte durchaus Potential gehabt, entweder ein gutes Sachbuch oder ein guter historischer Roman zu werden.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

sam, dean, comic, supernatural, übernatürliches

Supernatural: Der verlorene Sohn

Eric Kripke , Peter Johnson , Rebecca Dessertine , Diego Olmos
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei Panini, 03.02.2010
ISBN 9783866079885
Genre: Comics

Rezension:

Comic: Supernatural – Der verlorene Sohn
Inhalt/Klappentext:
Ein Vater, dessen Ziel es ist, den Tod seiner Frau zu rächen, lässt alles hinter sich und beginnt ein neues Leben, das vom Kampf gegen das Böse bestimmt wird. Doch was wird aus seinen beiden Söhnen? Die Kindheit der ungleichen Winchester-Brüder Sam und Dean steht im Mittelpunkt der Story. Während Sam noch überhaupt nicht weiß, gegen welche Schrecken sein Vater antritt, kennt Dean bereits das volle Ausmaß des Grauens. Seine Kindheit und Jugend sind geprägt vom Kampf gegen das Böse und dem Versuch, all das von seinem kleinen Bruder fernzuhalten. Das ist der Grund, warum Dean den Befehlen seines Vaters blind gehorcht und jederzeit bereit ist, sein Leben für seinen kleinen Bruder zu opfern.
Kritik:
Eigentlich bin ich überhaupt kein Comic-Leser. Aber da ich die auf deutsch erhältlichen Supernatural-Bücher schon alle habe, dachte ich, ich versuche es mal mit einem Comic.
„Der verlorene Sohn“ wartet mit einem sehr stabilen Cover auf, das Sam und Dean bzw. Jared Padalecki und Jensen Ackles zeigt, wie sie in der Serie erscheinen. Ein schönes Bild der beiden, aber was so ein „Real-Foto“ auf einem Comic zu suchen hat ist mir ein Rätsel, zumal es in dem Comic auch um die Kindheit der beiden geht und nicht um ihr Erwachsenenleben.
Die Story ist recht interessant, ohne hier mehr zu verraten. Die Zeichnungen sind recht düster und blutig, allerdings empfinde ich sie nicht als besonders detailreich. Vor allem die oft im Dunklen liegenden Augen sind störend.
Leider ist auch die Ähnlichkeit zwischen den gezeichneten Figuren und den Schauspielern meiner Meinung nach nicht besonders groß.
16,95 Euro sind ein stolzer Preis für ein weiteres Winchester-Abenteuer, aber für Fans allemal eine gute Investition.

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Tags: comic, dean, sam, supernatural   (4)
 

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45 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

sam, dean, supernatural, dämonen, fantasy

Supernatural

Keith R. A. DeCandido , Susanne Döpke
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Panini, 15.02.2011
ISBN 9783833222511
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt/Buchrücken:
Vor 27 Jahren verloren Sam und Dean Winchester ihre Mutter an einen übermächtigen dämonischen Feind. In den darauffolgenden Jahren wurden die beiden Brüder von ihrem Vater, John Winchester, darin geschult, das übernatürliche Böse in Amerikas Straßen aufzuspüren und zu töten. Als der abtrünnige Engel Castiel die beiden Winchesterbrüder über ausgesprochen brutale Mordfälle in San Franciscos Chinatown informiert, wird Sam und Dean schnell klar, dass das Herz des Drachens zurückgekehrt ist. Dabei handelt es sich um einen furchterregenden Geist, den ihre Familie bereits in der Vergangenheit mehrfach bekämpfen musste. Werden die beiden Brüder den Schrecken besiegen, der schon ihre Eltern und Großeltern auf die Knie zwang?

Kritik:
Schönes Cover, große Schrift - und die beiden Winchester-Brüder wurden charakterlich gut getroffen, aber das ist auch leider schon das einzig Positive, was man über das Buch sagen kann.
Als großer Supernatural-Fan war ich sehr enttäuscht.
Laut Eigenwerbung ist das Buch "Die Verbindung zwischen Staffel 4 und 5".
Castiel kommt auf höchstens 10 Seiten vor.
Der überwiegende Teil der Handlung spielt 1969 und betrifft Mary und ihre Eltern, bzw. 1989, also John Winchester. Dean und Sam erscheinen eher als farblose Randfiguren.
Schade, denn die Geschichte an sich um den Doragon Kokoro hatte durchaus Potenzial.

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Tags: castiel, dean, drache, herz, sam, supernatural   (6)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

mönch, erfahrungsbericht, soldat, christentum, kloster

Ab morgen Mönch

Frank Beha , Gerald Drews , Bruder Longinus Beha
Fester Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Pattloch, 07.08.2009
ISBN 9783629022189
Genre: Biografien

Rezension:

Ab morgen Mönch: Ein Afghanistansoldat geht ins Kloster
von Bruder Longinus Beha und Gerald Drews

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Erschienen im Pattloch Verlag am 21. August 2009
ISBN-13: 978-3629022189

Nach einer Ausbildung zum Elektroinstallateur und vier Jahren bei der Bundeswehr als Zeitsoldat mit Einsätzen in Mazedonien und Afghanistan zieht es den auf einem Hof im Schwarzwald aufgewachsenen Frank Beha ins Benediktiner-Kloster Beuron. Diesen Schritt geht er nicht aus absoluter religiöser Überzeugung, sondern weil ihn der Dienst an der Waffe nicht ausfüllt und er auf der Suche nach einer Gemeinschaft ist, die ihn für den Rest seines Lebens trägt.
Mit dem Leitsatz des Ordens „ora et labora“ im Herzen findet er dort, mit 25 Jahren das jüngst Mitglied der Erzabtei, seinen Platz als Elektriker und Bruder.

Frank Beha, oder besser Bruder Longinus, berichtet auf ca. 157 Seiten erst einmal ausführlich von seiner Kindheit und der Zeit beim Heer. Der Rest des Buches ist seinem Leben und Wirken als Mönch gewidmet.

Beha benutzt keinen anspruchsvollen oder gar mitreißenden Schreibstil, sondern bleibt leise, ja fast eintönig und langatmig bei seinen Sätzen bzw. Schilderungen. Sicher ist es interessant zu erfahren, wer er als Persönlichkeit ist, aber die ersten 49 Seiten hätte man gut und gerne ein wenig zusammenfassen können.
Sehr sympathisch kommt er mir an den Stellen rüber, an denen er sich outet ein Trekkie zu sein. Hier erkennt man, dass er tatsächlich für etwas eine Leidenschaft entwickeln kann, was leider ansonsten in seinem Buch irgendwie auf der Strecke bleibt.
Ansonsten vermisse ich Kritik, alles, auch die Einsätze, scheinen in eine Art „heile Welt“ eingebettet zu sein. Außerdem hätte ich mir ein kurzes Kapitel gewünscht, in denen seine Freunde und seine Familie zu Wort kommen, wie sie diesen Schritt sehen und damit umgehen.

Dennoch ein durchaus lesenswertes Buch, wenn es darum geht, einen ersten Einblick ins Klosterleben zu bekommen und die Beweggründe für eine Wahl desselbigen zu erhalten.

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Tags: benediktiner, einsatz, mönch, soldat   (4)
 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ökologisch, regional, bio, gemüse, landleben

Allein unter Gurken

Andreas Hoppe , Jacqueline Roussety
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 27.10.2009
ISBN 9783866122345
Genre: Sachbücher

Rezension:

Schade, ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, der Autor konnte sich nicht entscheiden worüber er nun schreiben will: Über seine glückliche Kindheit im Schrebergarten seiner Großeltern, über seine Streifzüge durch Bioläden, die sich kaum ein Normalbürger leisten kann, über seinen eigenen Gemüseanbau oder über seine Dreharbeiten ... EIN Thema hätte er wählen sollen, oder zwei ... Ansonsten war mir das alles zu viel heile Welt - aussäen und ernten - fertig. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das leider nicht so einfach ist, es gehört schon ein wenig mehr dazu.

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Tags: anbau, bio, gemüse, nachhaltig, ökologisch, regional   (6)
 

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29 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 12 Rezensionen

irrwege, faolán, mittelalter, liebe, kloster

Irrwege

Holger Weinbach
Flexibler Einband: 386 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 30.11.2010
ISBN 9783941404298
Genre: Historische Romane

Rezension:  
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83 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

wissenschaft, thriller, mississippi, umwelt, kolloid

Watermind

M. M. Buckner , Bernhard Kempen
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.02.2009
ISBN 9783426501276
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im ersten Moment hat mich das Buch tierisch an "Der Schwarm" erinnert. Leider kommt es meiner Meinung nach nicht im Entferntesten an die Qualität dieses Meisterwerkes ran.
Die Charaktere sind blass und haben keine Tiefe, irgendwie wird nirgendwo ausführlich erklärt weshalb sich ihr Vater umgebracht hat und von den Sexszenen gibt es mir ein paar zu viele. Und wie sind eigentlich all die Menschen gestorben, die das Kolloid angeblich umgebracht hat?
Wirklich spannend ist es an keiner Stelle und das Ende ist vorhersehbar.
Lediglich die Beschreibung der Gegend, des Mississippi un dder Bayous fand ich noch interessant

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Tags: kolloid, wasser   (2)
 

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341 Bibliotheken, 8 Leser, 17 Gruppen, 76 Rezensionen

engel, gott, fantasy, apokalypse, luzifer

Apocalypsia

Andreas Izquierdo
Fester Einband: 622 Seiten
Erschienen bei Rotbuch Verlag, 16.08.2010
ISBN 9783867891080
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch ist ungewöhnlich schmal, aber daran gewöhnt man sich schnell. Mit seinen 624 Seiten ist es ziemlich dick und damit nicht wirklich für die kleine Handtasche geeignet.
Das Cover in dunkelrot/schwarz ist passend zum blutigem Thema, lediglich den langgezogenen Titel empfinde ich als schwer zu lesen. Unterhalb des Schutzumschlages kommt das Buch in Weiß mit eine paar „Blutstropfen“ daher – alles in allem also recht stimmig; und natürlich fehlt auch das obligatorische Lesebändchen nicht.
Der Schreibstil ist flüssig, ja fast möchte ich ihn schon als poetisch bezeichnen. Das ganze Buch ist bildgewaltig und reißt einen mit jeder einzelnen Zeile von Seite zu Seite mit. Izquierdos Vorstellung von der Welt der Engel wird greifbar – auch wenn man sich beim Lesen wünscht, dass all das eigentlich unvorstellbar ist.
Da ich mich selber bereits ein wenig mit den Apokryphen befasst habe, fiel es mir relativ leicht, mich in der Hierarchie der Engel zurechtzufinden. Jemand, der allerdings keinen Bezug zur christlichen Religion hat, könnte sich hier schwer tun, Wenn man also schon "Vorkenntnisse" hat, ist das Lesevergnügen umso größer, zumal Izquierdo auch zuweilen ins Philosophische abdriftet, was er allerdings sehr gut mit in die Handlung einbaut.
Wer auf einen Katastrophenthriller hofft und denkt, dass die Engel nur schmückendes Beiwerk sind, wird enttäuscht. Die Menschen spielen in diesem Werk nur eine Nebenrolle und die Schauplätze auf der Erde werden nur am Rande gestreift, was der Geschichte zwar keinen Abbruch tut, ich aber ab und zu ein wenig vermisst habe.
Ich hatte den Wälzer in drei Tage durch, wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war hinterher wirklich mehr als beeindruckt. Wirklich ein monomentales, fast episches Werk, das jeden Euro wert ist!

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(40)

96 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

vampire, hohlbein, chronik der unsterblichen, ägypten, wolfgang hohlbein

Die Verfluchten

Wolfgang Hohlbein
Fester Einband: 529 Seiten
Erschienen bei Egmont Verlagsgesellschaft, 15.05.2005
ISBN 9783802534591
Genre: Fantasy

Rezension:

Andrej und AbuDun in Ägypten: Sie treffen auf Sklavenhändler und eine Sklavin namens Meruhe, die jedoch alles andere als eine Gefangene ist - was man irgendwie schon nach dem ersten Drittel des Buches ahnt. Obwohl Abu Dun mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird und die beiden mal die Flüchtenden, mal die Jäger sind, konnte mich dieser Band nicht so richtig mitreißen.
Auch hinsichtlich ihrem "Dasein" erfährt mal nur geringfügig Neues.
Schade, ich hatte mir ein wenig mehr versprochen.

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Tags: ägypten, andrej, hohlbein, vampire   (4)
 

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77 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

liebe, humor, frauen, geburtstag, amelie fried

Traumfrau mit Nebenwirkungen

Amelie Fried
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.08.1998
ISBN 9783442438655
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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363 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 28 Rezensionen

liebe, stephen king, horror, tod, witwe

Love

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 733 Seiten
Erschienen bei Heyne, 16.10.2006
ISBN 9783453265325
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Irgendwie ging mir andauernd während des Lesens durch den Kopf: Worum geht es in diesem Buch überhaupt???
Ich fand es halbwegs interessant, da die tote Hauptperson ebenfalls ein Autor ist - insofern trägt das Werk sicherlich autobiografische Züge - ansonsten fand ich es todlangweilig und weitergeslen haben ich weigenlich nur, weil ich wissen wollte was genau mit Paul und seinem Vater passiert ist.
Meiner Meinung nach einer der schlechtesten Romane von King - und einen wesentlichen Beitrag leisteten dazu seine Wortschöpfungen (Bool, schmick usw.)

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Tags: bool, bösmüllig, schmick, stephen king   (4)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Najavos

Elmar Engel
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Lamuv, 01.01.2000
ISBN 9783889775900
Genre: Sachbücher

Rezension:  
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(18)

37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

iran, biografie, evin-gefängnis, gefängnis, zwangsehe

Ich bitte nicht um mein Leben

Marina Nemat
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei Weltbild, 02.04.2007
ISBN 9783898976312
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein sehr ergreifendes Buch; unvorstellbar, dass soetwas in "unserer" Zeit geschieht.

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100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

afghanistan, schicksal, frauen, krieg, unterdrückung

Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen

Siba Shakib
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.05.2003
ISBN 9783442455157
Genre: Biografien

Rezension:

Ein mehr als ergreifendes Buch; erschreckend, traurig, sprachlos machend.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig.

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Tags: afghanistan, krieg, verschleierung, vertreibung   (4)
 

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245 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

henker, schongau, krimi, hebamme, mittelalter

Die Henkerstochter

Oliver Pötzsch
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.03.2008
ISBN 9783548268521
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags: bayern, folter, henker, hexen, teufel   (5)
 

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 8 Gruppen, 24 Rezensionen

kloster, mittelalter, verrat, holger weinbach, brudermord

Brudermord

Holger Weinbach
Flexibler Einband: 295 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 12.11.2009
ISBN 9783941404397
Genre: Historische Romane

Rezension:

Die Eiswolf-Saga, Teil 1: Brudermord

Inhalt:
Das ostfränkische Reich. Man schreibt das Jahr 949. Ein Mädchen namens Svea erblickt auf einem armseligen Hof das Licht der Welt. Trotz aller Bemühungen durch die Heilerin Alveradis stirbt die Mutter kurz nach der Geburt.
Sieben Jahre später. Mitten in der Nacht wird die Greifburg des Grafen Farold überfallen. Dutzende Männer sterben während des Kampfes, auch der Burgherr. Seine Frau opfert ihr Leben, um das ihres Sohnes Rogar zu retten, der auf einem Pferd entkommen kann.
Das Geschehene hinterlässt bei dem Jungen seine Spuren. Ein Mönch findet ihn – bewusstlos und, wie sich herausstellen wird, ohne Gedächtnis. Abt Degenar zieht aus den wenigen Habseligkeiten Rogars, einem Siegelring, seiner Kleidung und dem edlen Pferd, die richtigen Schlüsse. Er nimmt die Sachen an sich und beschließt den Jungen zu seinem eigenen Schutz als Novize im Kloster aufzunehmen, denn in der Zwischenzeit hatte Farolds Bruder Rurik die Macht über die Greifburg an sich gerissen.
Einzig der Ritter Brandolf scheint zu ahnen, dass Rurik hinter dem Angriff steckt. Er hofft, dass Rogar noch am Leben ist, denn sonst würde Farolds grausamem Bruder das Lehen gehören.
Obwohl Bruder Walram ebenfalls ahnt, dass Rogar der verschwundene rechtmäßige Erbe ist, will Rurik ihm nicht glauben. Stattdessen schickt er seinen Sohn Drogo ebenfalls ins Kloster. Dieser wird im Laufe der Jahre ein erbitterter Feind Rogars, der sich noch immer an nichts erinnern kann und unter dem Namen Faolán dort ein neues Leben führt. Als er jedoch Svea begegnet, nimmt das Schicksal seinen Lauf …

Kritik:
Holger Weinbach entführt den Leser in eine längst vergangene Zeit. Mit jeder Seite wird die Welt des Mittelalters lebendiger. Sie ist finster und jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben.
Die Figuren wirken lebendig und die Dialoge niemals gestellt. Der Autor hat eine Liebe für’s Detail und man merkt dem Buch die gründliche Recherche an. Lediglich die Figur Brandolf kam meiner Meinung nach ein wenig zu kurz. Es ist ein spannendes, mitreißendes Buch über Freundschaft und Ehre, Liebe und Hass, Intrigen, Verbündete und wahre Freunde.

Über den Autor:
Holger Weinbach, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Freiburg. Er ist selbstständiger Architekt und Science Fiction Fan. „Die Eiswolf-Saga – Brudermord“ ist sein Debütroman.

Seitenzahl: 300 Seiten
Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 2. Aufl. (4. Februar 2010)
ISBN-13: 978-3941404397
Preis: 15,90 Euro

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Tags: burg, holger weinbach, intrigen, mittelalter, ritter, verrat   (6)
 

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fantasy, wolfgang hohlbein, flut, apokalypse, regen

Flut

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 634 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2002
ISBN 9783426621509
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich glaube, Hohlbein ist der einzige Mensch, der 500 Seiten lang über Regen schreiben kann - und das auch noch halbwegs interessant. Ansonsten hätte er sich diese 500 Seite aber sparen können. Spannend und wirklich wichtig sind eigentlich nur die letzten 100 Seiten - mit einem Ende, das mehr offen lässt, als es verrät.
Die Hauptfigur würde ich am liebsten an den Schultern packen und schütteln - Symphathie kommt bei mir für sie jedenfalls nicht auf.
Schade, die Idee hinter dem Buch ist gut - nur die Umsetzung abgrundtief schlecht.

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Tags: antichrist, apokalypse, flut, hohlbein, rachel   (5)
 

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historischer roman, jakobsweg, pilgerreise, mittelalter, pilger

Die Pilgerin

Iny Lorentz
Flexibler Einband: 698 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2008
ISBN 9783426633977
Genre: Historische Romane

Rezension:

Eine Frau verkleidet sich als Mann und pilgert nach Santiago de Compostela ...
Hört sich spannend an - ist aber meiner Meinung nach das langweiligste Buch, das das Autorenpaar bisher abgeliefert hat. Keine Spannung, keine Höhen, keine Überraschungen.
Okay, die Idee "Frau verkleidet sich als Mann" ist nicht neu und ich möchte es mal als Markenzeichen von Iny Lorentz bezeichnen - aber hier gelingt es nicht, mit demselben Schwerpunkt wie in den anderen Büchern eine gute Geschichte zu erzählen.
Die Charaktere sind lieblos beschrieben, ohne Tiefe, ihre Handlungen teilweise nicht nachvollziehbar - und Vergewaltigungen scheinen ein Allheilmittel zu sein.
Danke, aber da wechsel ich lieber zu Sabine Ebert und ihrer Hebamme ...

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Tags: die pilgerin, iny lorentz, mittelalter   (3)
 

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amoklauf, amerika, columbine highschool, massaker, tod

Ich bin voller Hass - und das liebe ich

Joachim Gaertner
Fester Einband: 186 Seiten
Erschienen bei Eichborn, 27.02.2009
ISBN 9783821858487
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt/Rückentext:
Joachim Gärtner erzählt die innere Geschichte des Attentats an der Columbine Highschool anhand von Originaldokumenten, Tagebüchern, Interneteinträgen, Verhörprotokollen und Aussagen von Beteiligten. Die Dramaturgie seiner literarischen Montage öffnet den Blick für das Ungeheuerliche einer Tat, die von den Tätern bis ins kleinste Detail in der Fantasie, in literarischen Szenen, Tagebüchern, auf Internetseiten und in Videos ausgebildet wurde, bis sie schließlich katastrophale Realität wurde.

Hintergrund:
Das Schulmassaker von Littleton/Columbine. Am 20. April 1999 erschossen die Schüler Eric Hariis, 18, und Dylan Klebold, 17, in der Columbine High School in Columbine 12 Schüler sowie einen Lehrer und töteten sich schließlich selber. Weitere 24 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Als Folgen der Tat kamen sowohl Computerspiele wie DOOM, Filme wie Natural Born Killers und sogar einige Band mit ihren Liedern stark in die Kritik.

Der Autor:
Joachim Gaertner, Jahrgang 1957, studierte Literaturwissenschaft, Linguistik, Indologie, Theologie und Kunstgeschichte in München. Heute ist er Fernseh- und Hörspielautor. Für sein Buch las er sich durch über 25000 Seiten.

Kritik:
Das Buch beginnt ohne großartige „Vorstellung“ der Personen, was es mir schwer machte einen Einstieg zu finden. Man gelangt in Harris‘ Welt durch seinen Schulaufsatz „Great Senior Expectation“ vom 19.08.1998. Darin beschreibt er die Erwartungen, die er für sein letztes Jahr an der Highschool hat.
Eric Harris stammte aus einer stabilen Familie, er hatte in der Schule gute Noten und er war in der Creative-Writing-Class. Doch hier zeigten sich auch bereits erste Anzeichen, wie es wirklich hinter der Fassade des späteren Attentäters aussah. Seine Geschichten sind voller Hass, Gewalt und Tod, ebenso wie Interneteinträge und Videos.
1998 brachen Dylan und Eric ein Auto auf, wurden gefasst und mussten ein Erziehungsprogramm absolvieren. Harris bekam anschließend eine ausgezeichnete Sozialprognose …
Ich glaube, das war für mich das Erschreckenste. Niemand, nicht nicht die Eltern, nicht die Freunde, nicht einmal der betreuende Psychologe, hatte, trotz der Anzeichen, voraussehen können, zu was Harris und Kleybold fähig waren. Hinter einer Maske aus Freundlichkeit, Angepasstheit und guten Noten brodelte ein Vulkan – der ausbrach, und 15 Menschen das Leben kostete.

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Tags: columbine, dylan kleybold, eric harris, littleton, massaker   (5)
 
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