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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte

Per J. Andersson , Susanne Dahmann , Luus Schreurs
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 19.04.2018
ISBN 9783406721649
Genre: Sonstiges

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Keyserlings Geheimnis

Klaus Modick , Detlef Bierstedt
Audio CD: 6 Seiten
Erschienen bei Audiobuch, 20.03.2018
ISBN 9783958620537
Genre: Biografien

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37 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

aufbau verlag, erinnerungen, erziehung, familie, 2018

Was nie geschehen ist

Nadja Spiegelman , Sabine Kray
Fester Einband: 394 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 09.03.2018
ISBN 9783351037055
Genre: Romane

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85 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 7 Rezensionen

new york, armut, aufstände, biographie, 70er jahre

Just Kids

Patti Smith , Clara Drechsler , Harald Hellmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 09.09.2011
ISBN 9783596188857
Genre: Biografien

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57 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

cornwall, cosy crime, england, krimi, garten

Je tiefer man gräbt

Mary Ann Fox
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 19.01.2018
ISBN 9783746633619
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Herrenhäuser, Scones und Steilküsten - ein Kriminalroman voll südenglischem Flair" steht hinten auf dem Buchrücken dieses Cornwall-Krimis und genau so habe ich es empfunden.

Es ist zwar schon ein paar Jahre her, seit ich in Cornwall war und The Lost Gardens of Heligan besucht habe, aber kaum hatte ich angefangen zu lesen, war ich gedanklich wieder da, hatte die prachtvollen Hortensien vor Augen und habe den Gärtnern bei der Arbeit zugeschaut.

In dem Krimi "Je tiefer man gräbt" von Mary Ann Fox heißt die Protagonistin und Detektivin wider Willen Mags, ging einst der Liebe wegen nach Amerika und versucht sich nun, nach dem Tod ihres untreuen Gatten, in Cornwall als Gärtnerin eine neue Existenz aufzubauen. Als sie unter den Hortensien die Überreste der vor Jahren verschwundenen  Verlobten von Thomas Williams, dem zukünftigen Erben von Shelter Gardens findet, nehmen die Dinge ihren Lauf ...

Das Reizvolle an diesem Krimi ist weniger die Mördersuche als vielmehr die englische Atmosphäre, die Mary Ann Fox heraufbeschwört. Man fühlt sich wie im Urlaub, lernt dabei noch Interessantes über Hortensien und Elstern und klappt zum Schluss zufrieden das Buch zu, weil die Ordnung wieder hergestellt ist und der Bösewicht das Paradies verlassen muss.

Fazit: eine kurzweilige Lektüre für verregnete Tage und ein kleiner literarischer Abstecher nach Cornwall

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73 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

frankfurt, schiller, goethe, krimi, napoleon

Die Affäre Carambol

Stefan Lehnberg
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Tropen, 10.03.2018
ISBN 9783608503548
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

"Die Affäre Carambol" ist bereits der zweite Kriminalfall, in dem die großen deutschen Dichter Goethe und Schiller ermitteln. Schauplatz ist Frankfurt, Goethes Heimatstadt, wo die beiden eigentlich nur kurz Goethes Mutter besuchen wollten. Unvermittelt werden sie jedoch in einer brisanten politischen Angelegenheit hinzugezogen und so verlängert sich ihr Aufenthalt auf unbekannte Dauer. Eine Verschwörung bahnt sich an und Frankfurts Stadtväter sind besorgt, dass man die Stadt in einen Krieg mit Frankreich hineinziehen will. Können Goethe und Schiller die Drahtzieher ausfindig machen und ihren Plan rechtzeitig vereiteln?

Mir hat die Geschichte ausnehmend gut gefallen. Tempo- und actionreich, hetzt man mit Goethe und Schiller durch die Gassen und über die Dächer Frankfurts und lernt nebenbei gleich noch ein paar historische Fakten - etwa, dass  der Bau der Paulskirche aus Geldmangel jahrelang unterbrochen werden musste und man sie als Lagerraum vermietete oder wie man damals am bequemsten in einer Postkutsche zu reisen pflegte.
Goethe und Schiller werden sehr menschlich dargestellt und ähnlich wie bei Sherlock Holmes und Dr. Watson gibt es einen "hochverehrten Meister" und einen etwas weniger verehrten Chronisten und Handlanger.
Auch optisch ist das Büchlein ein echter Augenschmaus und so freue ich mich bereits auf weitere Abenteuer mit den beiden Dichtern.
In einem älteren Interview meinte Stefan Lehnberg, er plane 13 an der Zahl ... na, da kann man sich als Leser ja noch auf einiges gefasst machen.



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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Oxenberg & Bernstein

Catalin Mihuleac , Ernest Wichner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Zsolnay, Paul, 29.01.2018
ISBN 9783552058835
Genre: Romane

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

feuerzeugselb, inspektor, koma, krankenhaus, erinnerungen

Nachts, wenn mein Mörder kommt

Deborah Bee , Tim Jung
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 09.03.2018
ISBN 9783855350230
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Sarah liegt im Koma, nachdem sie und ihr Ehemann Adam hinterrücks überfallen wurden. Obwohl sie ihr Umfeld wahrnimmt, kann sie sich nicht bemerkbar machen, denn sie leidet unter dem Locked In Syndrom. Verzweifelt versucht sie sich zu erinnern, wer sie ist und was passiert ist. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, denn wenn es ihr nicht gelingt, rechtzeitig ein Lebenszeichen zu geben, werden die die Geräte, die sie am Leben erhalten, ausgeschaltet.
Währenddessen sitzt die 14jährige Kelly am Bett ihrer Freundin und kommentiert das Geschehen aus ihrer Sicht. Man erfährt von ihren Problemen an der Schule, die von einer brutalen Gang terrorisiert wird. 
Allmählich wird klar, was Sarah und Kelly mit einander verbindet und warum Kelly so verzweifelt am Bett ihrer Freundin ausharrt.


Der Titel "Nachts, wenn mein Mörder kommt" ist leider unglücklich gewählt, aber die Geschichte ließ sich gut lesen und da ich persönlich nicht so auf brutale Thriller stehe, war die Geschichte soweit ok für mich. Mit der Jugendsprache Kellys hatte ich anfangs Probleme, aber vielleicht ist die Übersetzung ja manchmal einfach etwas missglückt. Auch englische Ausdrücke wie LOL und OMG habe ich in der wörtlichen Rede als störend empfunden. Die Figur der Kelly, die sich mit 12 Jahren ihre Haare platinblond gefärbt hat, fand ich nicht ganz glaubhaft und auch mit der Anführerin der Gang hatte ich so meine Probleme.
Ich denke, die Geschichte war nicht ganz ausgereift, aber da es Deborah Bees Erstling war, kann sie sich mit Thriller Nr. 2 ja eigentlich nur steigern.

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

maine, berührend, familie, familiengeschichte, glaube

Eisblaue See, endloser Himmel

Morgan Callan Rogers
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2016
ISBN 9783426516393
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Schmidt - Lenz - Geschichte einer Freundschaft

Jörg Magenau
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 20.11.2015
ISBN 9783423348683
Genre: Sachbücher

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10 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der vorletzte Samurai

Dennis Gastmann
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 24.01.2018
ISBN 9783737100113
Genre: Sonstiges

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schicksalhafte begegnung, schönes ende, zufällige begegnung, voller harmonie, paris gegenwart

Der Tag, als wir die Erde drehten

Valérie Tong Cuong , Doris Heinemann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 14.05.2016
ISBN 9783455651065
Genre: Romane

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 32 Rezensionen

krimi, rumänien, mord, korruption, einsamkeit

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Oliver Bottini
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 30.01.2018
ISBN 9783832197766
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam

Stefan Zweig
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.01.2016
ISBN 9783730603475
Genre: Biografien

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Gestatten Kandinsky

Annabell Howard , Dominik Fährmann , Adam Simpson
Buch: 80 Seiten
Erschienen bei Parthas Verlag Berlin, 01.09.2015
ISBN 9783869641041
Genre: Biografien

Rezension:


Zufällig bin ich beim Stöbern auf diese 8oseitige Biographie aus dem Verlag parthasberlin gestoßen und fand sie sehr interessant und ansprechend illustriert.


"Gestatten Kandinsky" heißt das Buch und stellt in kurzen Texten die einzelnen Phasen im Leben des Mannes vor, der als Begründer der "abstrakten Kunst" gilt.
In Moskau geboren, schlug Kandinsky zunächst eine juristische Laufbahn ein, bevor ihn der Anblick eines Bildes von Monet so sehr beeindruckte, dass er beschloss, sein Leben radikal zu ändern. Er zog nach München und schrieb sich an einer privaten Malschule ein.
Hier lernte er auch Gabriele Münter kennen, die für 15 Jahre seine Geliebte und Weggefährtin wurde.


Kandinsky hatte eine besondere Begabung. Als Synästhet konnte er Musik als Farbe wahrnehmen und hatte ein lebhaftes Gedächtnis, weil längst vergangene Erlebnisse mit einer Farbe verbunden waren.
Ab 1910 tragen Kandinskys Gemälde dann auch Titel wie "Impression", "Improvisation" oder "Komposition" und stellen Erlebnisse und Empfindungen aus seinem Innenleben dar.
Einige dieser Bilder kann man sich im Buch ansehen. So hat er auch die erste Begegnung mit seiner letzten Ehefrau, der 30 Jahre jüngeren Nina, bildlich festgehalten. Er telefonierte mit ihr und verliebte sich in sie. Das daraus resultierende Bild trägt den Titel "An die unbekannte Stimme".


Zu den künstlerischen Stationen Kandinskys gehörte neben München, Murnau, dem "Blauen Reiter" und dem "Bauhaus" auch Paris, wo er auf der Flucht vor den Nazis seine letzten Lebensjahre verbrachte. Insgesamt hatte der Künstler, der gerne im Anzug malte, drei Staatsangehörigkeiten: die russische, die deutsche und schließlich auch die französische.


Für eine erste Begegnung mit Kandinsky ist diese Biographie meiner Meinung nach ganz wunderbar geeignet. Natürlich kann man auf 80 Seiten nicht in die Tiefe gehen, aber beim nächsten Gang ins Museum werde ich abstrakte Kunst ganz sicherlich mit neuen Augen betrachten.

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Verführer und Rebell. Horst Buchholz

Werner Sudendorf
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 06.03.2013
ISBN 9783351027636
Genre: Biografien

Rezension:


Das Schöne an YouTube & Co ist der Umstand, dass sie einem helfen können, Filmszenen zum Leben zu erwecken, wo ein Buch diese leider nur beschreiben kann.
Und so habe ich bei der Lektüre der Horst Buchholz-Biographie immer mal wieder in ein paar alte Filme hineingeschaut, geschmunzelt, gestaunt und das Leben dieses Mannes verfolgt, den man einst als den "deutschen James Dean" bezeichnete.


Als "Pascha" hat ihn seine langjährige Ehefrau Myriam Bru bezeichnet, die ihren Gatten Zeit seines Lebens mit "Sie" anredete.
Obwohl Horst Buchholz sie nicht nur mit Frauen, sondern auch mit Männern betrog, ließ sie sich nicht scheiden und gab für ihn und die Familie ihre eigene Schauspielkarriere auf.
Das Buch beschreibt den Weg Buchholzs von dem Buben, der 1933 in Berlin-Neukölln geboren wurde und der 1943 im Zuge der Kinderlandverschickungen nach Ostpreußen kam. Zu Fuß machte er sich nach Kriegsende schließlich von Passau aus auf den Heimweg nach Berlin. Seine erste kleine Rolle hatte er als Kinderkomparse in einer Aufführung von Erich Kästners "Emil und die Detektive", wo sein Text aus den wenigen Worten bestand "Pfui Teufel? Fisch ist doch was Feines."


Der Film, der Buchholz schließlich den Durchbruch brachte war "Die Halbstarken", danach wurde er immer wieder für die Rolle des Verführers und Rebells angefragt. Doch Buchholz wollte sich nicht auf eine Rolle festlegen lassen und so verblasste im Laufe der Zeit genau das, wofür ihn sein Publikum - allen voran die Berliner - so liebten.
Buchholz glänzte in Filmen wie  "Die glorreichen Sieben" und Billy Wilders "Eins, zwei, drei" produzierte aber auch jede Menge Flops und musste später kleinere Rollen annehmen wie Gastauftritte in der Krimiserie "Derrick".


In der Biographie erfährt man viel über die Filme Horst Buchholzs, weniger über seine Person, was aber nicht weiter verwunderlich ist, wenn man liest, dass er selbst für seine Familie ein Rätsel blieb.
2001 drehte sein Sohn Christopher einen Dokumentarfilm über seinen berühmten Vater - eine interessante Ergänzung zu der Biographie dieses Talents, dem die Erfolge in seinem Leben zunächst regelrecht zuflogen, der später aber umso härter kämpfen musste, um sich über Wasser zu halten.





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Briefe an Dich

Vera Lourié , Doris Liebermann
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Schöffling, 11.02.2014
ISBN 9783895616150
Genre: Biografien

Rezension:

Vera Lourié, 1901 in St. Petersburg geboren und 1921 mit ihrer Familie nach Berlin emigriert, hat in diesem Buch - inzwischen 80 Jahre alt - ihre Erinnerungen in Briefform niedergeschrieben. Es war die Liebe zu einer jüngeren Frau, der Gattin ihres Hausarztes, die sie zu diesem Schritt bewog, eine Liebe die unerwidert blieb, aber der wir dieses 'Tagebuch einer Seele' verdanken.

Für mich war es äußerst schwierig, die im Buch genannten russischen Intellektuellen und Künstler einzuordnen, da mir hier eindeutig das Hintergrundwissen fehlt. Interessant waren die Erinnerungen an das russisch besetzte Nachkriegsberlin und persönliche Erlebnisse Vera Louriés, deren Mutter  durch die Gestapo inhaftiert wurde und den Krieg wie durch ein Wunder im KZ Theresienstadt überlebte.

Die Erinnerungen Louriés vermischen sich zum Ende hin mehr und mehr mit der Sehnsucht nach ihrer Angebeteten. Ich persönlich fand es erstaunlich, dass eine ältere Dame, die in ihrer Jugend ausschließlich Affären mit Männern hatte, mit 80 Jahren plötzlich ihre Liebe zu einer Frau entdeckt und ich habe mich gefragt, ob dies vielleicht an ihrer Einsamkeit und Sehnsucht nach Gesellschaft lag. 

Vera Lourié war eine deutsch-russische Dichterin, die literarisch keine großen Erfolge feiern konnte und sich mit Russischunterricht und der Vermietung von Zimmern an Studenten über Wasser halten musste. 
Ihre Briefe sind ganz sicher wichtige Zeitdokumente, bleiben jedoch lückenhaft, weshalb ich mich mit der Bewertung leider etwas schwer getan habe.

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liebe, deutschland, arktis, bernhard schlink, briefe

Olga

Bernhard Schlink
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 12.01.2018
ISBN 9783257070156
Genre: Romane

Rezension:


Ich kenne den "Vorleser" als Film, habe aber noch kein Buch von Bernhard Schlink gelesen. Dementsprechend war ich neugierig auf diese Geschichte.


Die Sprache Bernhard Schlinks ist kurz und prägnant als er seinen Lesern  die Hauptprotagonistin Olga und ihren Jugendfreund und späteren Geliebten Herbert vorstellt.
Olga ist diejenige, die schon als Kind steht und schaut, während  Herbert eine Unruhe in sich trägt, die ihn zum Laufen drängt.
Beide kommen aus unterschiedlichen Welten - die eine stammt aus ärmlichen Verhältnissen und muss nach dem Tod ihrer Eltern bei der gefühlskalten Großmutter aufwachsen, der andere ist Sohn eines wohlhabenden Fabrik- und Gutsbesitzers, ein Hans Guck-in-die-Luft, der von einer endlosen Weite träumt und davon, mit der Sonne zu rennen.
Obwohl die beiden so unterschiedlich sind, wird aus ihnen ein Liebespaar - gegen den Willen von Herberts Familie, die Herbert mit der Androhung von Sanktionen unter Druck setzt. Doch Herbert bleibt seiner Olga treu, selbst als es ihn das erste Mal in die Ferne zieht. Er meldet sich freiwillig zur Schutztruppe nach deutsch-Südwestafrika. Weitere Reisen werden folgen. Von der letzten - in die Arktis - wird er nicht zurückkehren.
Währenddessen macht Olga eine Ausbildung zur Lehrerin und wartet auf ihren Geliebten, der sie über seine Pläne im Unklaren gelassen hat - ein Mann, den sie geliebt, aber nie wirklich verstanden hat.


Im 2. Teil des Buchs lernt man Ferdinand kennen, in dessen Leben Olga später als Näherin tritt, womit sie ihren Lebensunterhalt verdient als sie ihre Stelle als Lehrerin und auch ihr Gehör verloren hat. Für ihn ist sie "Fräulein Rinke", die er beobachtet und mit der er sich anfreundet. Später macht er sich auf die Suche nach den Briefen, die Olga jahrelang an ihren Herbert geschrieben hat, als dieser in Eis und Schnee verschwand.


Der dritte und letzte Teil des Buchs besteht aus eben diesen Briefen und zeigt Olga, bzw. Fräulein Rinke, noch einmal von einer anderen Seite. In diesen Briefen schildert sie ihre Gefühle, zankt mit Herbert, hadert, versöhnt sich wieder und enthüllt ganz nebenbei noch ein paar Geheimnisse.


Obwohl das Buch nach dem ersten Teil merklich an Spannung verliert, hat es mir doch alles in allem gut gefallen. Ich denke, das liegt zum einen daran, dass ich die Person der Olga als absolut glaubwürdig empfunden habe und das, obwohl sie der Feder eines Mannes entspringt. Es ist das Schicksal einer Frau, die zwei Weltkriege überlebt und wie viele andere jahrelang auf ihren Liebsten wartet - hoffend und bangend bis zum Schluss.
Die Geschichte ist vielleicht nicht spektakulär, aber sie rührt einen eben doch und manches darin hat mich zum Nachdenken gebracht. Und das kann bei der Masse an Büchern, die jährlich auf den Markt kommen, längst nicht jedes Buch von sich behaupten.

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Faber. Der Zerstörer

Tristan Garcia , Birgit Leib
Fester Einband
Erschienen bei Wagenbach, K, 25.08.2017
ISBN 9783803132888
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein Stück Land

John Lewis-Stempel , Sofia Blind
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 12.10.2017
ISBN 9783832198633
Genre: Biografien

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

bildband, farbige aufnahmen, farbige bilder, farbige fotos, quallen

Quallen

Lisa-ann Gershwin
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Delius Klasing, 10.07.2017
ISBN 9783667110244
Genre: Sachbücher

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französisch, franzose, comic

Le Chat du Rabbin, tome 1 : La Bar-Mitsva

Joann Sfar
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Dargaud, 25.10.2003
ISBN 9782205052077
Genre: Sonstiges

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58 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

meisen, vögel, beobachtungen, sachbuch, blaumeisen

Das verborgene Leben der Meisen

Andreas Tjernshaugen , Paul Berf
Fester Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 23.10.2017
ISBN 9783458177234
Genre: Sachbücher

Rezension:


Man muss kein Biologe sein, um ein Buch über Meisen zu schreiben, wie Andreas Tjernshaugen, Sohn eines vogelbegeisterten Vaters beweist. Eine gute Portion Neugier und Durchhaltevermögen können wohl aus jedem zumindest einen Hobby-Ornithologen machen.


Und so hängt der Autor eines Tages zwei mit Kameras versehene Meisenkästen in die Bäume seines Gartens und beginnt damit, Werbung, Aufzucht und Verhalten der Meisen zu beobachten. Daneben befragt er Fachleute, liest Bücher über Meisen und besucht Wytham Woods, einen Ort in England, der für seine Verhaltensforschung mit Meisen bekannt ist.


Man erfährt, warum der so genannte 'Raupengipfel' so wichtig für die Aufzucht der Meisen ist und warum der Klimawandel das Zeitgefühl der Vögel durcheinander bringt. Wie lange braucht eine junge Meise bis sie alleine klar kommt und wie warnen sich Vögel gegenseitig vor Gefahren?
Diese und andere Fragen beantwortet Andreas Tjernshaugen auf interessante, mitunter auch humorvolle Weise, so dass man die gefiederten Besucher der winterlichen Futterstellen mit ganz neuen Augen betrachtet.


Die Fotos und wunderschönen Zeichnungen machen aus diesem Buch zudem ein optisches Erlebnis und im Anhang finden sich Tipps zum Bau von Nistkästen oder der Fütterung der Meisen im Winter.


Fazit: ein rundum gelungenes Buch über Meisen, das sich auch zum Verschenken eignet.

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, paris, das haus ohne männer, karine lambert, frankreich

Das Haus ohne Männer

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359628
Genre: Romane

Rezension:


An Büchern mit pinkfarbenem Umschlag gehe ich in der Buchhandlung meistens vorbei, weil die Geschichten, die sie beherbergen, oft etwas oberflächlich daherkommen. Von Karine Lambert hatte ich aber bereits den Vorgängerband "Und jetzt lass uns tanzen" gelesen und hatte eine entsprechend hohe Erwartungshaltung. Nun ist "Das Haus ohne Männer" in Wahrheit aber ihr Erstlingswerk und ich war überrascht, auf dem Umschlag zu lesen, dass es sich hier um ein "preisgekröntes Bestsellerdebüt" handeln soll.


Zur Geschichte: in einem mehrstöckigen Haus im 20. Arrondissement von Paris leben 5 Frauen unter einem Dach, die dem Leben mit Männern abgeschworen haben und diesen den Zutritt zu ihrem Reich verweigern. Als eine von ihnen zu einer mehrmonatigen Reise nach Indien aufbricht, zieht Juliette als Untermieterin ein, obwohl sie insgeheim noch immer von der großen Liebe träumt und sich davor fürchtet, allein in der Stille aufzuwachen.


Die Frauen, die in dem Haus der "Königin", einer alternden Primaballerina, leben, sind so unterschiedlich wie die Schicksale, die sie in das Haus geführt haben, pflegen aber das gemeinsame Ritual, sonntags zusammen zu kochen und zu essen.


Die Regel, keine Männer ins Haus zu lassen, wird von allen eisern befolgt und es scheint fast, als wäre bereits das Chatten im Internet mit diesen strafbar.
Doch Juliette will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden ...


Die Idee des Buches fand ich interessant, die Charaktere blieben allerdings alle recht flach und farblos und letztendlich ist es eben doch auf eine 'pinkfarbene' Story hinausgelaufen. Mir war alles ein bisschen zu dünn und die Königin mit ihren 'Funken' fand ich schon sehr extrem und unglaubwürdig. So ist das Buch meiner Meinung nach eher etwas für zwischendurch. Man kann es lesen, man muss es aber nicht. Ich hoffe, Karine Lambert kann mit ihrem nächsten Buch an die Klasse von "Und jetzt lass uns tanzen" anschließen.

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71 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

katzen, sachbuch, abigail tucker, katze, stubentiger

Der Tiger in der guten Stube

Abigail Tucker , Martina Wiese , Monika Niehaus , Jorunn Wissmann
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.09.2017
ISBN 9783806236477
Genre: Sachbücher

Rezension:


Wer eine Katze zu Hause hat, der interessiert sich natürlich für die schnurrenden Vierbeiner, in denen immer noch ein Raubtier steckt.
In ihrem Buch "Der Tiger in der guten Stube" hat Abigail Tucker viele Fakten zusammengetragen, die sich um das Thema 'Katze' drehen und die Licht in das Geheimnis dieser Schmusetiere und Jäger bringen sollen.


Da ist zuerst einmal ihre Herkunft. Woher kommt die Katze, wie lebt sie und wie hat sie es geschafft, in unsere Wohnungen einzudringen?
Was fressen Katzen und sind sie für die Mäuse- und Rattenjagd überhaupt geeignet? Welche Gefahren gehen von Katzen aus? Was zeichnet sie aus, dass sie sogar den Hund als beliebtestes Haustier auf den 2. Platz verwiesen haben?


Ich habe das Buch Kapitel für Kapitel gelesen, da es durch die Fülle an Informationen doch sehr kompakt ist und ich manche Dinge im Internet nachschauen wollte (Bilder von bedrohten Tieren etwa, denen die Katze den Garaus macht, wie auch Fotos zu verschiedenen Katzenrassen). Dabei habe ich z.T. viel Neues gelernt, war manchen Informationen gegenüber aber doch sehr skeptisch, da man sie z.T. auch anders interpretieren kann. Hinzu kommt, dass das Buch sehr 'amerikanisch' ist und man an manchen Stellen mehr über die Besitzer und ihre Mentalität erfährt als über die Katze selbst.


Alles in allem ist "Der Tiger in der guten Stube" eine interessante Auseinandersetzung zum Thema 'Katze'. Es hätte aber durch eingeflochtene persönliche Erfahrungen und Anekdoten der Autorin ruhig etwas lebendiger sein dürfen.

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