Tsubame

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589 Bibliotheken, 2 Leser, 9 Gruppen, 107 Rezensionen

queen, lesen, england, bücher, literatur

Die souveräne Leserin

Alan Bennett , Ingo Herzke (Übers.)
Fester Einband: 120 Seiten
Erschienen bei Wagenbach, K, 28.08.2008
ISBN 9783803112545
Genre: Romane

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

margaret atwood, mord, frauengefängnis, 1843, historischer roman

Alias Grace

Margaret Atwood , Brigitte Walitzek
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 09.01.2009
ISBN 9783833305726
Genre: Romane

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

anne tyler, roman, knaus verlag

Die störrische Braut

Anne Tyler , Sabine Schwenk
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.10.2016
ISBN 9783813506556
Genre: Romane

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24 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

shakespeare, the tempest, shakespear, englisch, tempest

Hag-Seed

Margaret Atwood
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Hogarth, 06.10.2016
ISBN 9781781090237
Genre: Romane

Rezension:


Acht Autoren wurden anlässlich des 400. Todestags William Shakespeares damit beauftragt, ihre persönlichen Lieblingsdramen des Dichters neu zu interpretieren und im Rahmen des Hogarth Shakespeare-Projekts in die Moderne zu überführen.

Nach Jeanette Winterson, Howard Jacobson und Anne Tyler ist nun Margaret Atwood an der Reihe und hat mit ihrer Neuinterpretation von 'The Tempest' ein kluges, witziges und ideenreiches Werk vorgelegt, das mir auf fast 300 Seiten unglaublichen Spaß bereitet hat.
Ich hatte mir im Vorfeld dieser Leserunde die Verfilmung mit Helen Mirren angesehen, die ich zwar nicht schlecht fand, die aber auch irgendwie in einer fernen Zeit und fremden Welt angesiedelt ist. Man schaut das Stück und denkt "na ja, Shakespeare eben ..."
Dass man aus dieser Geschichte um die Rache eines Verbannten und seiner Tochter Miranda so eine aktuelle und spannende Geschichte stricken könnte, hätte ich im Leben nicht gedacht.
Bei Margaret Atwood spielt 'The Tempest' nicht auf einer Insel, sondern im Gefängnis. Hier probt Felix, der unfreiwillig 'Verbannte', mit einer Gruppe mehr oder weniger junger Straftäter Shakespeare-Stücke und hat sich in jahrelanger Kleinarbeit auf seine Rache an seinem ehemaligen Assistenten Tony und dessen Mittätern, denen er den unfreiwilligen Verlust seines Postens als ehemaliger Artistic Director des Makeshiweg Theatre Festivals verdankt, vorbereitet. Felix leidet außerdem unter dem Verlust seiner kleinen Tochter, die im Alter von 3 Jahren starb und die er in seiner Gedankenwelt nicht nur am Leben erhält, sie wird auch mit den Jahren älter ...
Zwar hält sich Margaret Atwood auf der einen Seite streng an die Shakespearesche Vorlage, sie bringt auf der anderen Seite aber auch viele frische Ideen und Interpretationsansätze ein und erweckt die Figuren durch ihre Darsteller zu neuem Leben.
Ich jedenfalls hatte wahnsinnig viel Spaß bei der Lektüre und dank Margaret Atwood ist das, was ich bei Shakespeare sonst immer als etwas 'hölzern' empfinde, wie von Zauberhand verschwunden.

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112 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

hannover 96, hooligans, familie, hooligan, freundschaft

Hool

Philipp Winkler
Fester Einband: 310 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 19.09.2016
ISBN 9783351036454
Genre: Romane

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

dänemark, krimi, sterbehilfe, moorleiche, afrika

Mord auf Antrag

Inger Madsen , Kirsten Krause
Buch: 340 Seiten
Erschienen bei Osburg Verlag, 01.02.2016
ISBN 9783955101077
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Zwei Jungen finden im Moor eine Frauenleiche, die dort vor zwanzig Jahren versenkt wurde. Erste Spuren führen nach Afrika. Ein anonymer Anrufer kündigt weitere Morde an. Ist er der Mörder und was weiß der Mann über die tote Frau?
Dies ist der Ausgangspunkt des Krimis von Inger Madsen, bei dem sich Polizei und Presse ein Kopf an Kopf-Rennen liefern, um den Mord an einer ehemaligen Krankenpflegerin aufzuklären.
Da ist auf der einen Seite Roland(o) Benito, Kriminalkommissar von Aarhus, der sich gerade das Rauchen abgewöhnt, und auf der anderen Seite die ehrgeizige Journalistin Anne Larsen, die eine heiße Story wittert.

Bei den vielen Personen, die Inger Madsen in ihrem Krimi einführt, fiel es mir anfangs schwer, den Überblick zu behalten. Allmählich habe ich in die Geschichte hineingefunden, fand so manche Beschreibung allerdings überladen und überflüssig wie z.B. Details aus dem Privatleben des ermittelnden Kommissars, denn sie machen ihn weder greifbarer noch sympathischer. Überhaupt fand ich alle Figuren etwas 'blutleer'. Der Fall selbst war zwar interessant, schleppte sich streckenweise aber dahin und auch die Auflösung war nicht wirklich spektakulär.

Ich glaube, was mir am meisten gefehlt hat, war so etwas wie ein eigener 'sound', den ein Krimi im Idealfall mitbringt. Es muss bei mir nicht ständig etwas 'los sein' oder besonders blutrünstig zugehen, aber ich möchte die Figuren doch ansatzweise verstehen können oder mit ihnen mitfühlen können ... und eben das war bei diesem Krimi bei mir leider so gar nicht der Fall.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

europa, reisebericht, china, chinesen, kultur

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

Christoph Rehage
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei MALIK, 17.10.2016
ISBN 9783890294353
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Titel "Neuschweinstein" hat mich neugierig gemacht und die Frage, wie es wohl sein mag, als Deutscher eine chinesische Gruppe auf Europa-Reise zu begleiten.
Ich habe vor Jahren einmal eine japanische Jugendgruppe auf Europa-Tour begleitet und kann mich erinnern, dass ich hinterher doch ziemlich erschlagen war (allerdings war ich nicht 'nur' Teilnehmerin, sondern durfte nebenbei noch dolmetschen). Gruppenreisen sind nicht wirklich mein Ding und das asiatische Reisen habe ich als äußerst stressig empfunden...
Nun fand ich aber den Reisebericht von Christoph Rehage sehr liebenswert verfasst und bin gerne mit ihm, den Teilnehmern, Reiseleiter Huang und Busfahrer Boris durch Deutschland, Österreich, Italien, die Schweiz und Frankreich gezuckelt.
Es ist nicht so, dass unterwegs etwas wirklich Aufregendes passieren würde, aber man merkt doch, wie die Gruppe langsam zusammenwächst und erfährt ein bisschen mehr über ihre Einzelschicksale wie z.B. Bruder Hou, den Mann mit dem Selfie-Stick, der für seinen Sohn, die Winzigkeit, Fotos schießt oder Tante Ju, einer Rentnerin, die früher als Taxifahrerin gearbeitet hat.
Der Ausspruch "Da kann man nichts machen" ist nicht nur typisch chinesisch, er wird auch in Japan häufig gebraucht.
Schön fand ich, dass der Autor die Mitglieder seiner Reisegruppe in China besucht, auch wenn diese Besuche bereits ein Hauch von Melancholie umweht. Es ist eben irgendwie auch ein Abschied von einer schönen, aber kurzen gemeinsamen Zeit ...

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kinderbuch, roald dahl, rowohlt verlag

Boy / Im Alleingang

Roald Dahl , Adam Quidam , Hermann Stiehl
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783499290343
Genre: Biografien

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Der Kasematten-Mörder

Jürgen Hövelmann
Flexibler Einband: 312 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 03.02.2016
ISBN 9783839218945
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

brühe, suppe, gesund, rezepte, lecker

Brühe

Vicki Edgson , Heater Thomas
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Jan Thorbecke Verlag, 19.09.2016
ISBN 9783799510981
Genre: Sachbücher

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Im Restaurant - Eine Geschichte aus dem Bauch der Moderne

Christoph Ribbat , Jürgen Tarrach
Audio CD
Erschienen bei Headroom Sound Production, 24.06.2016
ISBN 9783942175715
Genre: Sachbücher

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

kochbuch, arche noah, gemüse, obst, vielfalt

Zu Gast bei Arche Noah

Gertrud Hartl , Arche Noah
Fester Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Löwenzahn Verlag, 18.08.2016
ISBN 9783706625913
Genre: Sachbücher

Rezension:


Als ich letztes Jahr von meinem Österreich-Urlaub zurückkam, hatte ich zwei Samentütchen im Gepäck. Auf dem einen stand "Salatparadeiser Justens Gelbe", das andere trug die Bezeichnung "Surinam-Spinat". Ich fand das alles ausgesprochen spannend und habe mich im Internet gleich ein wenig schlau gemacht. Auf diesem Weg bin ich dann auch auf die "Arche Noah" gestoßen und deren Bemühen, alte, in Vergessenheit geratene Obst- und Gemüsesorten wieder in das Bewusstsein der Konsumenten zu rücken und diese "salonfähig" zu machen.
Ich fand das eine tolle Idee und obwohl ich nur über einen kleinen Topfgarten verfüge, habe ich mich gleich ans Werk gemacht, gelbe Paradeiser, Posthörnchen und Erd-Ginseng anzubauen. Die Ergebnisse waren verblüffend: alle Sorten entwickelten sich prächtig, ich wusste nur nicht so recht, wie ich sie denn am besten verarbeiten könnte. Da kam diese Leserunde natürlich wie gerufen und ich habe mich gefreut, ein so schönes und ansprechendes Kochbuch testen zu dürfen.
Die Fotos sind wunderschön und die Idee, Portraits der einzelnen Autoren den Rezepten zur Seite zu stellen, finde ich ausgesprochen originell.
Ein bisschen schwierig fand ich es hingegen, die angegebenen Zutaten herbeizuschaffen. Das soll keine Kritik an dem Buch sein, es zeigt vielmehr, wie einseitig das Obst- und Gemüsesortiment unserer Supermärkte geworden ist. Es hat mich außerdem gelehrt, die Herkunft von Äpfeln und anderer Obstsorten zu hinterfragen und ruhig auch mal in einen Bio-Supermarkt zu gehen.
Die Rezepte fand ich abwechslungsreich und schmackhaft, glaube aber, dass man noch mehr aus den Gemüse- und Obstsorten herausholen könnte.
Jahreszeitlich bedingt, konnte ich vieles leider nicht ausprobieren, werde das aber auf jeden Fall nachholen ... schon allein die Quitten sehen verlockend aus!
Die Samen für nächstes Jahr sind  bereits gekauft, denn auch das Gärtnern mit historischen Sorten macht riesigen Spaß. Ich hoffe, dass sich der Trend "Altes" wiederzuentdecken fortsetzt und immer mehr Menschen die Vielfalt unserer heimischen Kulturpflanzen zu schätzen lernen.

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

japan, tod, trauer, geister, nahtoderfahrung

Lebensgeister

Banana Yoshimoto , Thomas Eggenberg
Buch: 160 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 28.09.2016
ISBN 9783257300420
Genre: Romane

Rezension:

Bei einem schweren Autounfall verliert Sayoko Ishiyama ihren Freund und Lebensgefährten Yoichi. Sie selbst, schwer verletzt durch eine Eisenstange, die sich in ihren Unterleib gebohrt hat, hat ein Nahtoderlebnis, bei dem ihr neben ihrem verstorbenen Hund auch ihr Großvater begegnet. Letzterer bereitet sie schonend darauf vor, was sie erwartet, wenn sie wieder aufwacht und wie sie es schaffen kann, den Schmerz zu verarbeiten, der auf sie zukommt.
Sayoko versteht zunächst nicht, was er ihr damit sagen will, da sie fest damit rechnet, dass sie es ist, die gestorben ist und nicht ihr Freund Yoichi.

Als Leser begleitet man Sayoko durch die Zeit des Verlustes und der Trauer. Sie, die laut des Barmannes Shingaki 'ihren Nabel verloren hat', verwaltet nun die Kunstwerke ihres Freundes in Kyoto und sucht sich gleichzeitig eine eigene Bleibe in Tokio. Dort begegnet sie dem jungen Ataru, der vor einiger Zeit seine Mutter verloren hat und ihr Andenken bewahrt, indem er das Haus regelmäßig mit frischen Blumen und Wasser versorgt. Sayoko kann den Geist der Mutter sehen, die tagtäglich lächelnd am Fenster steht und sie sieht noch weitere Geister, die zum Teil einen Heidenlärm machen.

Trotz des traurigen Themas, das dem Roman von Banana Yoshimoto zugrunde liegt, verbreitet das Buch eine Leichtigkeit, die tröstlich ist und viele japanische Werte vermittelt. Und dazu gehört eben auch der Geisterglaube. Nicht umsonst ist das O-Bon-Fest im August, bei dem nach buddhistischem Glauben die Seelen der Verstorbenen aus dem Jenseits zurückkehren, eins der wichtigsten Feste Japans.

Viele buddhistische Lehren, die die Autorin anspricht, waren mir nicht neu, aber ich glaube, dass ihr Buch sehr tröstlich sein kann, wenn man sich in einer ähnlichen Lage befindet wie die Protagonistin.
Mir hat das Buch jedenfalls Lust darauf gemacht, mich vielleicht wieder ein bisschen mehr mit Japan zu beschäftigen.

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73 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

england, glaube, andrew michael hurley, fanatismus, wunder

Loney

Andrew Michael Hurley , Yasemin Dincer
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 09.09.2016
ISBN 9783550081378
Genre: Romane

Rezension:

The Loney, ein unwirtlicher Landstrich an der nordenglischen Küste ist Schauplatz des Debutromans von Andrew Michael Hurley.
Jedes Jahr zur Karwoche pilgert eine kleine Glaubensgemeinde aus London in diese düstere Gegend, um für den geistig zurückgebliebenen und stummen Hanny Smith zu beten. Vor allem seine Mutter, die strenge und konservative Mummer, hofft auf ein Wunder. Sie ist die Hüterin der religiösen Rituale und Zeremonien, die einst von Father Wilfred, dem Pfarrer der Gemeinde, eingeführt wurden, und die nun nach dessen Tod von Father Bernard fortgeführt werden sollen.
Erzählt wird die Geschichte von 'Tonto', Hannys jüngerem Bruder, dem die Rolle des Beschützers und Dolmetschers seines Bruders zukommt.

Andrew Michael Hurley versteht es meisterhaft eine bedrohliche und düstere Atmosphäre heraufzubeschwören und obwohl zunächst nichts wirklich Spektakuläres passiert, war ich von seiner Sprache und den Konflikten, die seine Figuren durchleben und mit einander austragen, von Anfang an gefesselt.
Ein von der Stimmung her vergleichbares Schauermärchen habe ich zuletzt während meiner Schulzeit gelesen: "Der Schimmelreiter" von Theodor Storm.

Während die Geschichte über weite Strecken vor allem von der düsteren und unheimlichen Stimmung lebt, nimmt sie zum Schluss noch einmal richtig Fahrt auf und überrascht mit einem gebührend gruseligen Ende.
Spannend fand ich auch die Auseinandersetzungen zwischen der traditionsbewussten, autoritären Mummer und dem modernen, antiautoritären Father Bernard, der in der Gemeinde seines Vorgängers eine schwere Nachfolge antritt.
Das Cover finde ich sehr gelungen, habe den kleinen Blutstropfen allerdings erst entdeckt, als ich das Buch in Händen hielt.

Mich hat die Geschichte gut unterhalten und für einen Erstling fand ich sie erstaunlich ausgereift.

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

krimi, münchen, vermisste person, rezension, syl

Süden

Friedrich Ani
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2012
ISBN 9783426509357
Genre: Krimi und Thriller

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ddr, obsession, schriftsteller, ost-west-beziehung

Nachtgeschwister

Natascha Wodin
Flexibler Einband: 238 Seiten
Erschienen bei btb Verlag (TB), 08.02.2011
ISBN 9783442741274
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Straße der Pfirsiche

F. Scott Fitzgerald , ,
Audio CD
Erschienen bei Audio Media Verlag, 12.10.2015
ISBN 9783956390388
Genre: Romane

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177 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

südkorea, vegetarismus, korea, pflanzen, familie

Die Vegetarierin

Han Kang , Ki-Hyang Lee
Fester Einband: 190 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 15.08.2016
ISBN 9783351036539
Genre: Romane

Rezension:

"Die Vegetarierin" erzählt die Geschichte von Yong-Hye, einer Frau ohne besondere Eigenschaften. Diese, gerade wegen ihres Mangels an Individualität von ihrem Ehemann auserwählte koreanische Hausfrau, hört über Nacht auf Fleisch zu essen, nachdem sie von einem beängstigenden Traum heimgesucht wurde. Mit einem Male ist sie nicht mehr die fügsame Ehefrau und Tochter, widersetzt sich sogar ihrem Vater, der daraufhin versucht, sie gewaltsam mit Fleisch zu füttern. In einem Akt der Verzweiflung schlitzt sich Yong-Hye die Pulsadern auf und wird von ihrem Schwager ins Krankenhaus gebracht. Die Verweigerung jeglicher tierischer Nahrung stößt bei der gesamten Familie auf Unverständnis. Ihr Mann trennt sich schließlich von ihr.

Im zweiten Teil der Geschichte, der aus der Perspektive ihres Schwagers erzählt wird, lebt Yong-Hye alleine in einem Mehrfamilienhaus, läuft nackt durch die Wohnung, weil sie sich so freier fühlt, und hat ihre Nahrung komplett umgestellt.
Der Schwager, ein Videokünstler in der Schaffenskrise, ist gekommen, um nach Yong-Hye zu sehen. Sein wahres Motiv ist jedoch eine Obsession, die sich auf den Mongolenfleck am Gesäß seiner Schwägerin richtet. Für ein Video-Projekt möchte er Yong-Hye mit Blumen bemalen. Nachdem ein Kollege von ihm, der sich seinen Vorstellungen nach mit Yong-Hye vereinigen soll, die Flucht ergreift, übernimmt er selbst diesen Part, wird von seiner Ehefrau überrascht, und zusammen mit Yong-Hye in die Psychiatrie eingewiesen.

Im dritten, nun von der Schwester erzählten Teil, begegnen wir Yong-Hye in der Psychiatrie wieder. Sie ist inzwischen weiter abgemagert, möchte ein Baum werden ...
Die Schwester versucht Yong-Hye zu verstehen, reflektiert ihre gemeinsame Kindheit, aber auch ihr eigenes Leben ...

Ich persönlich habe "die Vegetarierin" als die Geschichte einer Verweigerung gelesen und interpretiert. In einer Gesellschaft wie Korea, wo jeder einzelne wie ein Rädchen im Getriebe zu funktionieren hat, fällt mit einem Male eine Frau komplett aus dem Rahmen, die bis dahin für ihren eigenen Ehemann den Inbegriff der Durchschnittlichkeit verkörperte. Mit einem Male kommt alles ins Stocken. Zunächst setzt die Familie alles daran, das Rädchen wieder ans Laufen zu kriegen. Als dieser Versuch jedoch misslingt, wird Yong-Hye isoliert und weggesperrt.
Verweigerung als Ausstieg aus der Gesellschaft ist kein ausschließlich koreanisches Phänomen. In Japan z.B. gibt es das Phänomen der Hikikomori - junge Leute, die ihre Wohnungen nicht mehr verlassen und sich von der Gesellschaft komplett absondern.
Eine einfache Erklärung für dieses Verhalten gibt es sicherlich nicht und auch der Roman von Han Kang überlässt es dem Leser, sich selbst zusammenzureimen, woran Yong-Hye erkrankt ist. Liegt die Ursache bereits in der Kindheit oder ist es der seelische burn-out durch eine lieb- und freudlosen Ehe? Es gibt sicherlich viele Interpretationsmöglichkeiten. Drastisch an dieser Geschichte ist aber die Heftigkeit, mit der sich Yong-Hye verweigert ... bis hin zur eigenen Selbstauflösung.

"Die Vegetarierin" ist bestimmt keine leichte Kost und der Mittelteil des Buches ist meiner Meinung nach der schwächste und rätselhafteste. Dennoch liest sich die Geschichte spannend und hat mich lange nicht losgelassen.
Ich sehe Han Kang als junge Stimme einer mir unbekannten Welt. Japanische Bücher habe ich bereits einige gelesen, aus Korea war dies jedoch erst mein zweites ...





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88 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

kochen, rezepte, roman, usa, familie

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens

J. Ryan Stradal , Anna-Nina Kroll
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.08.2016
ISBN 9783257069754
Genre: Romane

Rezension:

"Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" war seit langer Zeit ein Buch, von dem mir der Abschied tatsächlich ein bisschen schwer gefallen ist.
Dabei kann ich gar nicht genau sagen, was mich an der Geschichte so fasziniert hat.
Zunächst einmal ist es das wunderschöne Cover, das den Blick auf sich zieht. Und die dargestellten Motive haben tatsächlich alle einen Bezug zur Geschichte, was bei Buchcovern längst nicht selbstverständlich ist.
Dann taucht man ein in die Geschichte, die zunächst mit Lars Thorvald beginnt, einem Koch, der im Oktober 1988 die Kellnerin und Weinkennerin Cynthia Hargreaves heiratet. Die beiden bekommen ein Baby, das sie Eva nennen, doch während sich der überglückliche Vater die ausgefallensten Menu-Pläne für das Neugeborene ausdenkt, wird der Mutter schon nach kurzer Zeit bewusst, dass sie sich ihr Leben anders vorgestellt hat und sie brennt mit einem anderen Mann nach Australien durch, um dort als Sommelière Karriere zu machen.
Kurze Zeit später stirbt Lars an einem Herzinfarkt und Eva wächst bei ihrem Onkel Jarl und dessen Frau auf.
In den folgenden Kapiteln nimmt der Leser direkt oder indirekt am Leben Eva Thorwalds teil, die mit 11 Jahren Chilipflanzen in ihrem Schlafzimmerschrank züchtet und sich später zu einer der gefragtesten Köchinnen Nordamerikas mausern soll. Manchmal erscheint Eva nur als Nebendarstellerin, manchmal ist sie selbst die Hauptperson, aber alle der auftretenden Personen haben direkt oder indirekt mit Evas Leben zu tun.
Meine persönlichen Lieblingskapitel waren "Zander" und "Riegel", aber auch das kulinarische und emotionale Finale habe ich in vollen Zügen genossen.
"Die Geheimnisse der Küche des mittleren Westens" ist eine Geschichte, die zufrieden macht - wie ein gutes Essen, mit liebenswerten und weniger liebenswerten Figuren - ganz wie im richtigen Leben eben.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

tod, nachbarschaft, kalifornien, hippiebewegung, verlust

Vor der Stille der Sturm

Wallace Stegner ,
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2011
ISBN 9783423248983
Genre: Romane

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

The Girls

Emma Cline , Nikolaus Stingl , Suzanne von Borsody
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 01.08.2016
ISBN 9783957130570
Genre: Romane

Rezension:

Von dem Erstlingswerk von Emma Cline hatte ich bereits gehört. Dass um die Rechte an dem Buch ein regelrechter Wettstreit der Verlage entbrannt sei, hieß es, und dass die Filmrechte bereits vor Erscheinen des Buches verkauft worden seien. Das hat mich neugierig gemacht, da sich auch ein namhafter Verlag wie der Hanser Verlag unter den Bietenden befand.

Ich habe mich also um ein Exemplar beworben - als Hörbuch-Ausgabe, denn ich wollte wissen wie es ist, sich diese Geschichte um eine Sekte, bei der die Manson Family Modell gestanden hat, Abend für Abend vorlesen zu lassen.


Es hat sich gelohnt, kann ich nur sagen. Susanne Borsody verkörpert die Protagonistin Evie, die von der Sekte verführt wird, souverän und auch die Rollen der anderen Beteiligten vermittelt sie glaubwürdig und ausgesprochen lebendig. Ich habe es genossen, in meinem Ohrsessel zu sitzen und mir 680 Minuten lang die Geschichte um eine Minderjährige aus schwierigen familiären Verhältnissen vorlesen zu lassen. Es gab insgesamt nur zwei Stellen, die ich als etwas zäh empfunden habe, der Rest der Geschichte war anspruchsvoll und spannend konstruiert, psychologisch ausgetüftelt und hat mich durchgehend bei der Stange gehalten.

Der einzige Nachteil eines Hörbuchs ist wohl der, dass ich mir keine der Schlüsselszenen anstreichen konnte. Macht nichts! Es gibt genügend andere Rezensionen, die aus dem Buch von Emma Cline zitieren. Ich persönlich fand die schriftstellerische Leistung der Autorin beeindruckend. Man bekommt einen guten Eindruck davon, wie die Verführung durch eine Sekte funktioniert und zu was sie ihre Mitglieder bringen kann.
Lesens- bzw. hörenswert!

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 4 Rezensionen

generationen, krise, selbstfindun, alter, verlassen werden

Der Sommer ohne Männer, Roman,


Sonstige Formate
Erschienen bei null, 01.01.2011
ISBN B0050OPTES
Genre: Sonstiges

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

der himmel über greene harbor, nick dybeck

Der Himmel über Greene Harbor

Nick Dybek ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.07.2014
ISBN 9783453413559
Genre: Romane

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

riesen, roald dahl, kinderbuch, queen, the bfg

The BFG

Roald Dahl
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Puffin, 16.06.2016
ISBN 9780141361321
Genre: Kinderbuch

Rezension:

"The BFG" erzählt die Geschichte von Sophie, einem Waisenmädchen, das zur Hexenstunde zufällig beobachtet, wie ein Riese mit einer Trompete Träume in die Zimmer der schlafenden Kinder bläst. Sie wird entdeckt, und da sie nun um das Geheimnis des BFG (Big Friendly Giant) weiß, kurzerhand von diesem gekidnappt. Bei ihm zu Hause in Giant Country erfährt sie, dass er persönlich ein freundlicher Riese ist, im Gegensatz zu all den anderen Riesen, die furchterregende Namen tragen wie "Bonecruncher" oder "Bloodbottler" und Nacht für Nacht ausziehen, um "human beans", darunter vor allem Kinder, zu fressen. Das muss unbedingt aufhören, findet Sophie, und so schmiedet sie einen Plan, in dem die Königin von England eine wesentliche Rolle spielt.

Ich fand die Geschichte wirklich klasse! Sie war spannend, gruselig und fantasievoll, so wie ich bereits als Kind Geschichten geliebt habe. Wenn man sie im Original liest, kommt man zudem in den Genuss zahlreicher Wortspiele, die zu dem großen Reiz dieses Leseabenteuers beitragen.

Dies war mein erstes Buch von Roald Dahl, aber nachdem ich nun seinen Lebenslauf auf Wikipedia gelesen habe, wundert es mich nicht, dass seine Bücher vor Ideen nur so übersprudeln. Ich habe seine Autobiografie, die im August neu im Rowohlt Verlag erscheint, prompt auf meine Wunschliste gesetzt.

Absolute Leseempfehlung!

 

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