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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

dsa, das schwarze auge, fantasy, aventurien, galotta

Der Hofmagier

Mark Wachholz , Kathrin Ludwig
Flexibler Einband
Erschienen bei Fantasy Productions
ISBN 9783890644769
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wo andere Fantasy-Autoren in endlosen Bücherreihen herumschwafeln, wird hier in einem sehr kurzen, aber auch kurzweiligen Buch das halbe Leben des Weißmagiers Galotta abgehandelt. Das war zunächst einmal sehr schön, doch fehlte mir sehr viel bei der Charakterentwicklung. Das Buch wirkte teilweise wirklich wie eine Biografie mit Einschüben kleinerer Novellen und zeigte daher nicht den typischen Verlauf eines Romans. Das ging zwar nicht auf Kosten des Lesespaßes, doch fiel mir die trockene "Berichterstattung" häufiger auf. Dies lag wahrscheinlich daran, dass die Autoren sämtliche Informationen aus allen bisherigen Veröffentlichungen zusammen getragen haben und in einem viel zu geringen Rahmen wiedergeben mussten. Für eine ordentliche Charakterentwicklung - besonders bei den Nebencharakteren - war da kein Platz mehr.

Was ich auch schade fand, war (Achtung Spoiler), dass die häufig zitierte "alte Feindschaft" zwischen Galotta und seiner Wiedersacherin Nahema anscheinend nur auf einem Ereignis beruhte. Jedenfalls traf er in diesem Buch kein zweites mal auf sie, obwohl ich es bis zur letzten Seite erhoffte. Doch sie prophezeihte ja, dass sich ihre Wege häufiger kreuzen werden und so gehe ich davon aus, dass im nächsten Buch "Der Feuertänzer" mehr Begegnungen zwischen ihnen stattfinden bevor der berüchtigte Scharlachkappentanz erfolgt.

Das Buch ist auf alle Fälle schön geschrieben und für sämtliche DSA-Fans ein Muss. Für diejenigen, die sich jedoch nur für Fantasy im Allgemeinen interessieren könnte es jedoch eher langweilig und uninteressant wirken. Ich freue mich auf alle Fälle auf den nächsten Teil und ärgere mich richtig, dass ich so lange darauf warten muss.

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Tags: aventurien, das schwarze auge, dsa, elfen, fantasy, galotta, krieg   (7)
 

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

star wars, darth vader, jedi, lichtschwert, skywalker

Star Wars: Dunkler Lord - Der Aufstieg des Darth Vader

James Luceno , Regina Winter
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 13.11.2006
ISBN 9783442366095
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das war mein erstes Star Wars Buch überhaupt und ich bin doch etwas begeistert. Die ansonsten abgeschlossene Handlung (Das Buch ist also nicht Bestandteil eines Endloszyklus) setzt genau am Ende von Episode III an und soll, wie der Titel schon sagt, den Aufstieg des Darth Vaders behandeln. Doch das ist eigentlich nur die Nebenhandlung. Trotzdem fand ich die Darstellung des dunklen Lords sehr interessant. Sein Klagen über die unzulänglichen kybernetischen Teile, mit denen seine abgetrennten Glieder, die auf Mustafar verbrannte Lunge etc. ersetzt wurde, sowie seine Zweifel an seinen Fähigkeiten in der Macht (nun da er ein Krüppel war, der zuvor nicht mal Obi-Wan besiegen konnte) lösten in mir angesichts der Geschehnisse in Episode III zwar kein Mitleid aus, doch waren sie verständlich.

Primär geht es in dem Buch um den Jedi Meister Roan Shryne, der angesichts der vielen Verluste im Krieg (darunter zwei Padawan-Schüler von ihm) ebenfalls seinen Glauben an seine Fähigkeiten in der Macht verloren hat und einen (nicht seinen) Padawan namens Olee Starstone, sowie einige andere Jedi, die den Befehl 66 und damit die Ausrottung der Jedi überlebt haben. Die anfänglichen Fragen, warum die Klonsoldaten den Befehl bekamen, die Jedi zu töten, warum der Krieg plötzlich vorbei war und warum die Republik plötzlich ein Imperium war wichen nach und nach der Frage, was nun zu tun sei. Hinzu kam die Frage, wer dieser unbekannte Sith Lord (Darth Vader) war, der in seiner schwarzen Rüstung zwar recht unbeholfen im Kampf wirkte, aber dennoch im Namen des Imperators Starstones Meisterin töten konnte.

Das Buch ist, wie gesagt, eine gute Fortsetzung der zweiten Star Wars Triologie. Es wird noch mal das gesamte Ausmaß des Plans von Darth Siddious (dem Imperator) gezeigt, die Herrschaft an sich zu reißen und es wird auch ein schöner Ausblick auf kommende Ereignisse (die erste Star Wars Triologie) gegeben. Auch der tiefere Einblick in die Sith-Philosophie hat mir sehr gefallen („Ein Meister, der die Macht hat. Und ein Schüler, der danach giert.“) sowie das Auftreten einiger bekannter Namen aus den Filmen. Und dann war da noch der grandiose Showdown am Ende.

Was negativ auffiel, war die Geschwindigkeit. Einmal war die Geschichte viel zu schnell zu Ende und zum anderen ging es mir auch viel zu schnell mit der Umwandlung der korrupten Republik in ein autoritäres Imperium. Das Buch deckt etwa zwei bis drei Monate ab und schon gibt es viele neue Sternenzerstörer mit elitären, skrupellosen und ungeklonten imperialen Offizieren. Zwar gab es im Buch auch Proteste gegen das neue Imperium, doch waren die viel zu schwach dargestellt. Auch Vaders so genannter Aufstieg kam viel zu kurz, auch wenn die Überwindung seiner Selbstzweifel gut beschrieben war.

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Tags: flucht, krieg, science fiction, selbstzweifel, star wars, verrat, verschwörung   (7)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fantasy, abenteuer, krieg, wolfgang hohlbein, belagerung

Die Amazone

Wolfgang Hohlbein , Bernhard Hennen
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.04.1999
ISBN 9783404202317
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: abenteuer, belagerung, fantasy, krieg, wolfgang hohlbein   (5)
 

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

abenteuer, krieg, fantasy, wolfgang hohlbein, belagerung

Die Entdeckung

Wolfgang Hohlbein , Bernhard Hennen
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.04.1999
ISBN 9783404202263
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: abenteuer, belagerung, fantasy, krieg, wolfgang hohlbein   (5)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

fantasy, das schwarze auge, krieg, wolfgang hohlbein, mord

Der Sturm

Wolfgang Hohlbein , Bernhard Hennen
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.05.1999
ISBN 9783404202225
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch, wie auch seine Nachfolger, sind Spannung pur. Der Leser wird quasi keinen Moment in der Luft hängen gelassen und so regelrecht gezwungenl einfach nur weiter zu lesen. Da ärgert man sich dann schon über das offene Ende und dass man sich noch zwei weitere Bücher besorgen muss.

Negativ ist auch, dass die Beschreibung der Gefühlswelt selbst für mich abgestumpften Action-Fan zu kurz kommt. Doch dafür wird umso mehr das Schlachtengeschehen und die Belagerung der Stadt Greifenfurt in allen (blutigen) Details beschrieben. Auf alle Fälle habe ich so sehr viel über die Vorgehensweise bei mittelalterlichen Belagerungen und die entsprechende Verteidiung gelernt.

Positiv ist auch, dass es in der DSA-Welt Aventurien spielt. Für DSA-Spieler ist es also ein absolutes Muss. Doch auch Nichtkenner des Schwarzen Auges werden an diesen Büchern ihre wahre Freude haben.

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Tags: das schwarze auge, fantasy, krieg, mord, wolfgang hohlbein   (5)
 

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1.211 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

thriller, verschwörung, nasa, dan brown, meteor

Meteor

Dan Brown ,
Flexibler Einband: 635 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.11.2003
ISBN 9783404150557
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich schließe mich mal der Rezi von matthias66 an. Aber mehr hatte ich auch nicht erwartet. Dank meiner Vorerfahrung mit Illuminati und Sakrileg, sowie der eher simplen Charaktergestaltung hatte ich den Plot auch recht schnell durchschaut und wirklich überrascht hat mich eigentlich nix. Aber auch das überraschte mich auch nicht.

Fazit: Das Buch ist seichte Abendunterhaltung und sehr gut geeignet für Bahnfahrten mit nervenden Schulklassen im Waggon, wo man sich eh nicht konzentrieren kann ^^

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Tags: mord, thriller, verschwörung   (3)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

science fiction, star trek

Star Trek: Countdown

Mike Johnson , Tim Jones , David Messina , Christian Langhagen
Flexibler Einband: 98 Seiten
Erschienen bei Cross Cult
ISBN 9783941248069
Genre: Comics

Rezension:

Man muss auch mal schlechte Bewertungen verteilen können, und in diesem Falle bin ich froh, mir 15 Euro gesparrt zu haben. Zunächst mal so viel: Ich bin kein wirklicher Comic-Fan, dafür aber ein umso größerer Star Trek Fan. Aber im Falle von Star Trek halte ich den Comic auch für das falscheste Medium, was man nehmen kann. Sie haben eben nicht die Bildgewalt, die Fernsehen und Kino haben und auch nicht die genauen Beschreibungen, die in den Büchern zu finden sind. Daran lag es wahrscheinlich auch, dass die Zeichnungen sehr starr und unbewegt wirkten, als ob man immer nur Puppen in den verschiedensten Szenerien gezeichnet hätte. Die wenigen Action-Szenen haben dies nicht verbessert und auch die technischen Details (Schiffe und Einrichtung) kamen in den Zeichnungen etwas zu kurz.

Zur Story (allgemein):
Der Comic ist eine Art Einführung zum Film, den ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen habe, und versorgt die Star Trek Fans mit den Informationen, von denen man die Nicht-Trekkis im Film verschonen möchte. So fand ich es gut, Einzelheiten über die Schiffe zu bekommen, die schon im Trailer zu sehen waren und auch die Hintergründe zu Nero und Spock waren sehr interessant. Doch wirkte die Gesamtstory alles in allem doch nur etwas zweckmäßig. Man hat zu viele alte, bekannte Gesichter in z.T. ungewohnten Positionen eingebaut, nur um sie dabei zu haben und um damit irgendwen glücklich zu machen. Mich aber nicht.

Auch war der Handlungsverlauf an sich teilweise eher unlogisch und überzogen düster, was nicht zu Star Trek im bisherigem Sinne passt. Dazu jetzt mehr.

Zur Story im speziellem (ACHTUNG: Spoiler - nicht weiterlesen, wenn du dir die Spannung bewahren möchtest)

Ich reite nicht gerne auf technischen Einzelheiten bzw. der Science in der Science Fiction herum, doch ist ein Stern, der zur Nova wird rein physikalisch eigentlich kein Risiko für mehr als ein Sonnensystem - geschweige denn ein ganzes Universum. Und selbst wenn er zur Nova wird, erreicht sie nicht binnen Wochen ein weit entlegenes Sonnensystem bzw. kann von einem anderen noch weiter entfernten Sonnensystem mit einem optischen Teleskop gesehen werden. Auf solche Einzelheiten, wie dass Licht nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit reisen kann, haben die Star Trek Autoren sonst eigentlich immer geachtet. Hier jedoch nicht. Es gibt noch andere technische Aufreger für mich, doch genug dazu.

Die Verhaltensweisen vieler Charaktere war nämlich noch seltsamer. Fangen wir mit den Vulkaniern an, die lieber Technologie für sich behalten, als Milliarden von Lebewesen zu retten. Zum romulanischen Imperium gehören schließlich nicht nur romulanische Welten. und wenn etwas so massiv in einem weit abgelegenen Teil des Imperiums explodiert, breitet sich die Schockwelle eben nicht nur zu den bösen Feinden aus, sondern auch zu vielen unschuldigen Welten, die hier mal einfach übersehen werden. Was ist aus dem viel zitierten Grundsatz "Das Wohl vieler wiegt schwerer als das Wohl von wenigen, oder eines einzelnen." geworden?

Aber das ist eigentlich auch egal, da man ja auch ohne Zustimmung des Rats das machen konnte, was man vor hatte - zwei mal - bei zwei verschiedenen Räten. Und trotzdem kam alles zu spät. Wenn selbst Nero nach senem sofortigem Aufbruch vom Vulkan zu spät bei Romulus ankam, wie hätte da das Gespann um Spock die Katastrophe rechtzeitig verhindern können, obwohl noch ein Schiff modifiziert und "Rote Materie" hegestellt werden musste. Selbst ein naiver Charakter, wie Nero hätte erkennen müssen, dass nichts zu machen war. Aber statt dessen wird ein Schalter umgelegt und aus dem guten, tolleranten Captain wird ein wahnsinniger Massenmörder. Es fehlte jede Form des inneren Kampfes. Keine Zerissenheit. Einfach nur noch alles töten, was einem begegnet.

Naja ich habe mir nun, denke ich genug Frust von der Seele geschrieben und bin mir absolut sicher, dass der Film 1000 mal besser wird, als der Comic. Auch wenn ich meine Zweifel habe, wie Jungspund Kirk mit seiner alten Enterprise gegen ein Super Raumschiff aus dem 24. Jahrhundert bestehen möchte, welches bereits eine komplette klingonische Flotte unter General Worfs Kommando ohne Probleme vernichten konnte.

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Tags: science fiction, star trek   (2)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

liebe, politik, comic, rorschach, nite owl

Watchmen

Alan Moore , Dave Gibbons
Fester Einband
Erschienen bei Panini, 24.10.2005
ISBN 9783899219722
Genre: Comics

Rezension:

"Batman bekommt nix gebacken, Superman ist alles egal und der Schurke ist der eigentliche Held." So oder so ähnlich stand es in einer Rezension zum Film und ich kann eigentlich nur zustimmen. Natürlich geht es in dem Comic nicht um Batman, Superman und Co, doch Anspielungen sind nicht zu übersehen.

Die Autoren gehen dabei aber nicht wirklich auf große Taten der Helden ein, sondern auf ihre Hintergründe, ihren Ursprung und ihren Werdegang. Die Geschichte an sich, ein kleiner Krimi, der sich zu einer Verschwörung globalen Ausmaßes entwickelt, tritt da eher in den Hintergrund. Nicht zuletzt auch wegen einigen "Kunstgriffen", wie dem Comic im Comic, welche zwar die aktuelle Stimmung wiederspiegelten, aber dennoch eher störten. Trotzdem ist die Geschichte packend und wird eigentlich nur durch das plötzliche und eher unerwartete Ende entstellt. Auch wenn ohne das Ende der wahre Heldenmut eines Charakters nie zum Vorschein gekommen wäre.

Abgerundet wird das Ganze durch den politischen Hintergrund. Der Comic spielt im Jahre 1985, auf dem Höhepunkt des kalten Krieges, und Richard Nixon kandidiert zum fünften Mal für das Amt des amerikanischen Präsidenten. Warum? Das solltet ihr im Comic lesen. Oder geht ins Kino und schaut euch den sehr gelungenen, wenn auch brutalen Film an.

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Tags: atombombe, comic, gerechtigkeit, kalter krieg, krimi, liebe, menschlichkeit, politik, prinzipien, schurken, science fiction, superhelden, verrat, verschwörung   (14)
 

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367 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

magie, liebe, jugendbuch, mühle, raben

Krabat

Otfried Preußler ,
Fester Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 01.12.1980
ISBN 9783522133500
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein wunderbares Buch über Freundschaft, Liebe und schwarze Magie. Auch wenn die letzten zwei Themen irgendwie zu kurz zu kommen scheinen. Grund dafür ist vielleicht, dass es ein Jugendbuch ist aber dafür auch ein gutes Jugendbuch.

Ich war sehr positiv davon überrascht und konnte, auch wegen der Musik von ASP, die ich dazu immer im Ohr hatte, gar nicht davon ablassen, es zu lesen. Zu schade war nur das plötzliche Ende und für mich als alten Fantasy-Freund, dass nicht näher auf die Magie (z.B. den Koraktor und seinen Ursprung) eingegangen wurde. Auch blieben viele andere Fragen für mich unbeantwortet, die man im Rahmen eines Jugendbuchs wohl auch nicht hätte beantworten konnen.

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Tags: fantasy, freiheit, freundschaft, jugendbuch, liebe, magie, raben, verführung, verrat   (9)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

spannung, comic, superhelden, krimi, schurken

Wanted. Bd.1

J. G. Jones , Mark Millar
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei Infinity
ISBN 9783938192139
Genre: Comics

Rezension:

Ich habe mal die Ausgabe von fm014 gelesen und muss sagen, dass das der "abgedrehteste Scheiß" ist, den ich je gelesen bzw. gesehen habe.

Gut ich bin kein Comic-Leser. Daher wage ich es auch nicht, eine Bewertung dazu abzugeben. Aber ich hoffe, dass der Film, welcher eigentlich der Grund war, diesen Comic zu lesen, realistischer und vor allem nicht so bösartig und blutig wird. Rambo ist ein Waisenknabe gegen die hier dargestellten Charaktere.

Lustig fand ich auf alle Fälle die Verwendung von realen Persönlichkeiten als Vorlage für diesen Comic. So erkennt man in den Zeichnungen unter anderen Eminem, Halle Berry, Steve Buscemi und Tommy Lee Jones wieder. Ein anderes Schmankerl war die Anspielung auf bekannte Superhelden, wie Superman und Batman.

Und natürlich tragen die Sprüche, die man eigentlich von jedem Action-Helden und vor allem jeden Schurke erwartet, noch positiv zur Gesamtstimmung bei. Die Comiczeichner suchten wahrscheinlich nur lauter Situationen zusammen, in denen man diesen und jenen Spruch unterbringen konnte.

"Only difference between a dream and a nightmare is how big your balls are, bitch."

Dieser Comic ist zwar ein einziger Albtraum, aber dennoch sehr unterhaltsam.

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Tags: comic, schurken, spannung, superhelden   (4)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

folter, klassiker, scifi, überwachungsstaat, verrat

Neunzehnhundertvierundachtzig

George Orwell
Flexibler Einband
Erschienen bei Ullstein TB, 01.08.1994
ISBN 9783548204567
Genre: Sonstiges

Rezension:

Prädikat: Lesenswert

1984 ist ein Klassiker, den man gelesen haben muss. Ich dachte früher durch die häufigen Zitate in den Medien, dass es quasi nur um Überwachung und Bespitzelung des Volkes geht, aber so baut man eben keine Geschichte auf. George Orwell zeigt eine extrem düstere Vision der Zukunft und es ist erschreckend, wie nahe er an tatsächliche Ereignisse und Handlungsweisen der letzten 60 Jahre herankam.

So prophezeite Orwell noch bevor die Sowjets überhaupt offiziell eine Atombombe hatten, einen Atomkrieg und die anschließende stillschweigende Vereinbarung aller Länder, nie wieder Atombomben in einem Krieg einzusetzen und sie quasi nur zur Abschreckung des Feindes zu besitzen. Gut, einen Atomkrieg gab es nicht, doch diese gegenseitige Abschreckung mit diesen Waffen setzt sich noch bis heute fort.

Orwell beschreibt auch, wie der Krieg als Mittel zur Ablenkung des Volkes verwendet wird, um einerseits die Wirtschaft fortbesteht und andererseits die breite Menge einen gemeinsamen äußeren Feind hat, gegen den sie sich wenden kann, anstelle gegen Armut und Unterdrückung zu revoltieren. Gut soweit ist das nichts Neues. Doch der Autor geht noch einen Schritt weiter. Der Krieg hat kein Ende. Man hat schon immer gegen den einen oder anderen Feind gekämpft und wird dies auch ewig tun und das war neu. Es erinnerte mich an den Kalten Krieg, der ja dann doch irgendwie ein Ende hatte und es erinnert mich an den Krieg gegen den Terrorismus, wo ich mich frage, wie der je beendet werden soll.

Der von Orwell beschriebene Überwachungsstaat ist so zwar nicht möglich (man kann eben nicht alle Bewohner des Landes rund um die Uhr über Teleschirme und mehr oder minder versteckte Mikrofone im Auge behalten), doch erahnte er auch nicht die Möglichkeiten der Überwachung, die unser Informationszeitalter bereithält. Was ich jedoch wieder faszinierend fand, war der organisierte Einsatz der normalen Bevölkerung zur Bespitzelung von Familie, Freunden und Kollegen. Es erinnerte stark an die Praktiken der StaSi in der DDR.

Überhaupt ist das ganze Buch aus soziologischer Sicht faszinierend (vielleicht sehen das Soziologen aber anders ^^). Ein Staat, der allein durch Gerüchte von Folterungen und Morden sowie durch ständige Überwachung und Angst seine Bürger bei der Stange hält - ein Staat, der jedes Anzeichen von Opposition - und wenn man anfängt im Schlaf zu sprechen - sofort eleminiert - ein Staat, der stetig Realitätsfälschung betreibt, um unfehlbar zu sein (für den nächsten Monat wurden 3 % vorausgesagt, es sind nur 2 % eingetreten, also wurden auch nur 2 % vorausgesagt) - ein Staat, der wirklich in allen Lebensbereichen vorhanden ist, wo selbst Sex oder eher der Akt der Fortpflanzung zu einer "Pflicht gegenüber der Partei" wird - all das und mehr halte ich für beängstigend und unmöglich gleichzeitig und damit für äußerst lesenswert.

Habe ich übrigens schon erwähnt, dass all das oben beschriebene nur der Rahmen für eine Liebesgeschichte ist? Naja die Geschichte für sich war auch eher schlecht und trat zurecht in den Hintergrund, doch durch die Rahmenhandlung gewinnt sie auf alle Fälle an Zauber.

Kritikpunkte:

Negativ finde ich Orwells allgemeines Menschenbild. Er stellt die Masse quasi als dumme Schafe dar, die alles fressen, was derjenige mit der Waffe ihnen sagt. Prinzipien, wie "Doppeldenk", nach denen man also plötzlich denkt, weiß und sagt, dass z. B. 2 + 2 = 5 ist und nie etwas anderes gedacht, gewusst und gesagt hat, weil es die Partei von einem verlangt, halte ich für unvorstellbar. Es gibt immer Querdenker, und wenn es Kinder sind, die das niemals einsehen würden. Im Buch war das nur ein abstraktes Gedankenspiel, doch wurde z.B. mitten in einer Hassrede der Feind von A auf B geändert und die Leute rasten aus, weil offensichtlich Terroristen falsche Plakate gegen den Verbündeten A aufgehangen haben. Sie haben also umgeschaltet und sofort erkannt, dass schon immer B der Feind war, und sie auch nie etwas anderes wussten. Es ist verwirrend und ich kann mir diese Denkweise nicht vorstellen.

Weiterer Kritikpunkt ist das Buch im Buch. Also im Roman 1984 wird ein Buch vorgelesen, dass eben die aktuelle politische Lage erläutert, Kriegsgründe u.s.w. Ich lese in der Regel abends, und da ist so eine Art Fachtext nicht gerade Spannungsaufbauend.

Alles in Allem ist das Buch aber auf alle Fälle spannend, lesenswert und für den einen oder anderen kalten Schauer gut. Man sollte nicht vermuten, dass man das Ende kennt, bevor man es gelesen hat. Also vorhersehbar ist es nicht wirklich ^^

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Tags: big brother, dystopie, folter, klassiker, krieg, liebe, science fiction, überwachungsstaat, verrat   (9)
 

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1.199 Bibliotheken, 13 Leser, 4 Gruppen, 59 Rezensionen

grammatik, sprache, humor, deutsch, deutsche sprache

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Bastian Sick
Flexibler Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 19.08.2004
ISBN 9783462034486
Genre: Sachbücher

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59 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

abenteuer, natur, wolf, roman, alaska

Wolfsblut

Jack London , M Lane
Flexibler Einband
Erschienen bei List
ISBN 9783423012980
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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257 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

fantasy, science fiction, otherland, virtuelle realität, netzwerk

Otherland - Berg aus schwarzem Glas

Tad Williams , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 909 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 02.01.2007
ISBN 9783453532175
Genre: Fantasy

Rezension:

Langatmig, aber eine deutliche Verbesserung zum zweiten Teil.

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Tags: fantasy, science fiction, verschwörung, virtuelle realität   (4)
 

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171 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, science fiction, cyberspace, virtuelle realität, otherland

Otherland - Fluß aus blauem Feuer

Tad Williams , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 862 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 03.04.2006
ISBN 9783453532168
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach dem ersten Buch war dieses eher enttäuschend. Die Charaktere tingeln Ewigkeiten in ihren virtuellen Welten umher, entdecken diese Welten, aber kommen sonst kaum voran. Die teilweise vollkommen sinnlosen Nebenhandlungen (Comicwelt, Oz, Insektenland ...) nahmen quasi Überhand und Williams vernachlässigte den Hauptstrang fast vollständig. Daher ist Teil 2 der Otherland-Saga leider ein gutes Beispiel dafür, wie Fantasy-Autoren künstlich die Geschichte in die Länge ziehen.

Hinzu kommt, dass man einige der Charaktere richtig hassen lernte. So hölzern, so unrealistisch und manchmal auch so dumm waren teilweise die Dialoge und die "Erkenntnisse", die sie hatten. Viele Schlussfolgerungen, die die Charaktere irgendwann mal zogen, waren für den erfahrenen Fantasy-.Leser schon lange klar. Vorhersehbarkeit lautet da das Unwort.

So weit ist das nur ein Stern in meiner Bewertung. Von dem, was mich im ersten Band fesselte, blieb kaum etwas übrig. Nur durch die Begeisterung durch den ersten Band, einige andere Charaktere, die ich lieb gewonnen habe und auch einigen Unterhaltungswert in der Oz-Nebenhandlung bewerte ich doch mit 3 Sternen und hoffe auf Besserung im dritten Teil.

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Tags: ewiges leben, fantasy, macht, mord, science fiction, suche, verschwörung, virtuelle realität   (8)
 

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(120)

183 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, osten ard, elben, abenteuer, magie

Die Nornenkönigin

Tad Williams
Flexibler Einband: 877 Seiten
Erschienen bei Fischer, S, 01.11.1996
ISBN 9783596130757
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)
 

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(109)

237 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, science fiction, netzwerk, virtuelle realität, otherland

Otherland - Meer des silbernen Lichts

Tad Williams , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 1.215 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 02.07.2007
ISBN 9783453532182
Genre: Fantasy

Rezension:

Was lange währt, wird endlich gut bzw. geht zuende. Ich musste das Buch mal ein halbes Jahr lang weglegen, um mich interessanterer Literatur zuzuwenden (Bibel, Telefonbuch, etc.) Der Wiedereinstieg fiel dann aber auch nicht so schwer, da sich die Charaktere eh ständig wiederholen und bei jeder Gelegenheit die vergangene Ereignisse in scheinbar endlosen Monologen resümieren.

Hinzu kommt der abgedrehte Mist, den der Autor da nebenbei ablaufen lässt. Die Charaktere im Buch bezeichneten ihre Situation häufig zurecht als "fenfen" und "abgescännt". Für mich als Fantasy-, Science Fiction- und Horrorfreund war das einfach zu überzogen, wie die Charaktere von einer ausweg-, geschmack- und geistlosen Situation in die nächste rutschten, um dann trotzdem (dem Anderen sei dank) irgendwie zu überleben. Auf Dauer wurde es für mich einfach langweilig. Aber vielleicht verstand ich die "Philosophie" dahinter auch nicht.

Hinzu kommen diverse Eigenheiten der oftmals recht eindimensionalen Charaktere. Im Geiste habe ich schon Parodien darauf geschrieben, doch habe ich jetzt keine Zeit, darauf näher einzugehen. Dafür entschuldige ich mich hiermit ausdrücklichst bei allen Lesern. Aber mir fehlt einfach die Zeit, da ich sehr viel zu tun habe. Und das zu schaffen ist schon ein Ding der Unmöglichkeit. Ich habe einfach zu viel zu tun. Was genau, kann ich nicht sagen, da ich keine Zeit habe und lieber noch 3 Seiten darüber einen Monolog führe, als den geneigten Leser jetzt aufzuklären. So kann ich nämlich auf den letzten 100 Seiten alles in endlosen Monologen aufklären.

Naja im Geiste klang es besser. Nun kommen wir zu den guten Seiten des Buches: Das Ende. Habe ich mich durch die ersten zwei Drittel mehr gequält, wurde das Ende doch wieder interessant, da die eigentlichen Handlungsschienen endlich fortgesetzt und zusammengeführt wurden. Es gab eine Reihe von glücklichen Zufällen und auch diverse Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren. (Das Kapitel mit dem Ritter des Anderen gehörte nicht dazu, da ich das schon seit dem ersten Buch vorhersah) Das Ende war wirklich so spannend, dass ich das Buch quasi nicht aus der Hand legen wollte. Daher bekommt es auch 3 Sterne und Tad Williams mit Shadowmarch seine letzte Chance.

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Tags: fantasy, science fiction, verschwörung   (3)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

humor, wortspiele, witz, knorkator

Am Anfang war das Am

Knorkator
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei Eulenspiegel
ISBN 9783359016090
Genre: Humor

Rezension:

Klamauk, Wortwitz und Bilderrätsel der etwas anderen Sorte machen dieses Buch aus. Von absolut sinnfrei bis total flach ist alles dabei und zeigt nur die Genialität des Autoren (Alf Ator) und der beiden Randfiguren (Stumpen und Buzz Dee).

Wer Knorkator mag, wird dieses Buch lieben.

Wer Knorkator nicht kennt oder mag, sollte trotzdem drin lesen und sich totlachen.

Auf alle Fälle empfehlenswert für Jedermann in jedem Bewusstseinszustand.

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202 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

fantasy, osten ard, kampf, tad williams, krieg

Der Abschiedsstein

Tad Williams
Flexibler Einband: 877 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 01.01.1996
ISBN 9783596130740
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

konzentrationslager, leiden, kindesrettung, opfer, kameradschaft

Nackt unter Wölfen

Bruno Apitz
Fester Einband
Erschienen bei Reclam
ISBN 978B0000BNQC0
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: folter, konzentrationslager, zweiter weltkrieg   (3)
 

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(65)

123 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

fantasy, elben, geschichte, königshof, tunnel

Shadow March - Die Grenze

Tad Williams ,
Fester Einband: 812 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.06.2012
ISBN 9783608937176
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)
 

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167 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

fantasy, osten ard, ritter, turm, magie

Der Engelsturm

Tad Williams
Flexibler Einband: 893 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 01.02.1997
ISBN 9783596130764
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)
 

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244 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

fantasy, science fiction, cyberspace, zukunft, virtual reality

Otherland - Stadt der goldenen Schatten

Tad Williams , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 990 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.09.2005
ISBN 9783453530751
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch besticht durch eine äußerst komplexe Story. Viele Geschichten von vielen Personen fügen sich erst nach und nach zu einem großen Werk zusammen und der Leser verweilt einige Zeit im Ungewissen, ob das Ganze nun in der Vergangenheit, der Gegenwart oder doch komplett in der Zukunft spielt. Auch, was das Otherland nun wirklich ist, erfährt der Leser erst zum Ende hin.

Jede Storyline für sich war spannend und ich ärgerte mich immer wieder, wenn das Kapitel mit einem Cliffhanger beendet und erstmal ein anderer Faden verfolgt wurde. Doch zum Schluss nähern sie sich immer weiter einander an und der Leser hofft und erwartet einen gewaltigen Showdown. Diese Hoffnung wird jedoch nicht ganz erfüllt. Das Ende ist daher etwas unbefriedigend.

Williams schrieb zu Anfang des zweiten Teils dazu, dass die Otherworld-Tetralogie ein großes ganzes Buch darstellt und er keinen künstlichen Abschluss konstruieren wollte. Hätte ich nicht alle vier Bücher vor Ort und müsste noch ein Jahr auf die Fortsetzung warten, wäre ich nach dem Ende etwas säuerlich gewesen.

Zu dem Punktabzug in meiner Bewertung tragen neben dem Ende auch die Längen bei, die das Buch hat. Natürlich gehören zum Buschmann !Xabbu seine Stammesgeschichten, doch ich empfand diese Buschmann-Mythen als eher ermüdend. Auch viele andere Nebenhandlungen, die einem zwar den jeweiligen Charakter oder den Rahmen näher bringen, sind eher störend, wenn man erfahren möchte, wie es weiter geht.

Der Rahmen der Geschichte wird aber sehr gut beschrieben. Als Science Fiction Fan und Realist, kann ich mir die Zukunft, wie sie Williams beschreibt sehr gut vorstellen besonders die dargestellten gesellschaftlichen Aspekte. Auch wenn er bei der Beschreibung oft sehr technisch vorgeht, fehlt es ihm nicht an Phantasie und ich bin gespannt auf die Fortsetzungen.

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Tags: afrika, fantasy, macht, mord, science fiction, verschwörung, virtuelle realität, zukunft   (8)
 

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221 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, osten ard, magie, elben, abenteuer

Der Drachenbeinthron

Tad Williams
Flexibler Einband: 954 Seiten
Erschienen bei Fischer (TB.), Frankfurt, 01.01.1996
ISBN 9783596130733
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: fantasy   (1)
 

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63 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

science fiction, saturn, mond, 2001, erde

2001. Odyssee im Weltraum

Arthur C. Clarke
Flexibler Einband: 203 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.06.2001
ISBN 9783453301375
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Als ich dieses Buch las, hatte ich gehofft, offene Fragen aus dem Film beantwortet zu bekommen. Zum Teil traf dies zu, befriedigt wurde meine Neugier dennoch nicht.

Auf alle Fälle ist dieses Buch als Klassiker der Science Fiction nur zu empfehlen.

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Tags: klassiker, science fiction   (2)
 
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