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annasavas, beste freunde lovestory, bester freund, heartbrokenkiss, impress verlag

Heartbroken Kiss. Seit du gegangen bist

Anna Savas
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.04.2018
ISBN 9783646603934
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Emma und Henry sind unzertrennlich und das schon seit ihrer Geburt. All die Jahre hat Emma jede Erinnerung und jedes gemeinsame Erlebnis ihrer Freundschaft in Notizbüchern festgehalten.
Es ist kaum vorstellbar für sie, wie sie das Jahr überstehen soll, das Henry als Austauschschüler in Frankreich verbringen wird.
Aus diesem Grund, trinkt sie auf seiner Abschiedsfeier so viel, dass sie sich am nächsten Morgen an kaum noch etwas erinnern kann und aus allen Wolken fällt, als Henry völlig wütend auf sie ist und ohne Verabschiedung abreist.
Nach einem Jahr ohne Kontakt kommt Henry wieder zurück und alles ist anders.
Von der besonderen Freundschaft, die die beiden einst verbunden hat, ist nichts mehr übrig. Dafür stürzt Henry Emmas Gefühle in einer vorher nie gewesenen Art und Weise ins Chaos…

Meine Meinung
Anna Savas hat mit ihrem Debüt „Forbidden Love Story“, das im vergangenen Sommer erschienen ist, den dritten Platz beim Schreibwettbewerb von Impress und Tolino Media belegt. „Heartbroken Kiss“ ist nun ihr zweiter Roman.

Das Cover zeigt die beiden Protagonisten und ist nicht nur farblich ansprechend, sondern auch zu der Liebesgeschichte inhaltlich sehr gut passend gestaltet.

Auch wenn die Idee zweier Freunde, die sich ineinander verlieben, schon vielfach dagewesen ist, ist die Geschichte um Emma und Henry doch ganz besonders und einzigartig.

Bei der Geburt der Kinder haben sich die Familien kennengelernt und sind kurz darauf in benachbarte Häuser gezogen. Emma und Henry haben ihre gesamte Kindheit miteinander verbracht und immer eine tiefe und vertraute Beziehung zueinander gehabt.
Durch zahlreiche Rückblenden in die Vergangenheit, erlebt man noch einmal die bedeutendsten Momente ihrer Freundschaft.

Emma ist eine sympathische Protagonistin, auch wenn sie nicht immer ganz einfach ist. Sie denkt zu viel über Dinge nach, und manchmal möchte man sie einfach nur wachrütteln. Im Verlauf der Geschichte macht sie eine erhebliche Entwicklung durch, die sich auch in ihren Notizbucheinträgen zeigt.

Henry ist ebenfalls ein Sympathieträger, und man hat schnell das Gefühl, ihn ebenso gut zu kennen wie Emma es tut.

Die Beziehung zwischen den Protagonisten ist ziemlich kompliziert, wobei das größte Problem sicher ist, dass sie nicht offen miteinander reden. Doch auch wenn sie einen manchmal in Wahnsinn treiben, kann man ihr Verhalten immer verstehen und nachempfinden.
Die Gefühle der beiden werden stets so transportiert, dass man auf jeder Seite mit fiebert.

Die Schulfreunde, Familien und alle weiteren Nebencharaktere sind liebevoll ausgestaltet und für die Geschichte sehr bereichernd. Durch ihre unterschiedlichen Facetten bringen sie viel Abwechslung und kreieren eine angenehme Wohlfühlatmosphäre.

Die Handlung ist ereignisreich und dadurch sehr kurzweilig, der Schluss für den Leser zufriedenstellend.

Neben der Liebesgeschichte geht es hauptsächlich um Freundschaft, Verliebt sein, Eifersucht, Partys, Schulbälle und viele andere Themen aus dem Leben eines Teenagers. Außerdem müssen sich die Charaktere den Problemen des Erwachsenwerdens, wie z.B. Zukunft und College-Bewerbungen, stellen.

Emmas regelmäßige Notizbucheinträge, teilweise auch in Gedichtform, sind eine schöne Abwechslung und ein Einblick in Emmas Gefühlswelt.

Schreibstil und Sprache der Autorin sind jugendlich-leicht und sehr angenehm zu lesen.

Mein Fazit
Insgesamt ist „Heartbroken Kiss“ ein absolut empfehlenswerter zweiter Roman, der das Debüt der Autorin noch einmal übertrifft. Wer Liebesgeschichten mit viel Konflikt und Dynamik, aber besonders auch viel Herz mag, wird auf keinen Fall enttäuscht sein!

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familie, freundschaft, liebe, schul-mobbing, streit

Lass uns Träume sammeln

Nina Hirschlehner
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 06.11.2017
ISBN 9783958182226
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Seit dem Tod ihres Vaters streitet sich die 22-jährige Claire beinahe pausenlos mit ihrer Mutter. Als sie es eines Tages nicht mehr aushalten kann, beschließt sie auszuziehen und verlässt Hals über Kopf die gemeinsame Wohnung.
Leider vergisst sie dabei ihre Tasche samt Handy und Portemonnaie mitzunehmen, sodass sie am Weihnachtsabend ohne ein Dach über dem Kopf in einem New Yorker Hauseingang sitzt.
Zufällig trifft sie auf Jamie, einen flüchtigen Bekannten aus Claires verhasster Schulzeit, der ihr anbietet, im Gästezimmer seiner Luxuswohnung zu übernachten, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hat.
Nur widerwillig nimmt Claire das Angebot an und beginnt schneller als es ihr lieb ist, sich bei ihrem neuen Mitbewohner wohlzufühlen.
Doch Jamie ist tabu, nicht zuletzt, weil er eine Freundin hat, die Claire einst ihr Leben zur Hölle gemacht hat…

Meine Meinung
„Lass uns Träume sammeln“ ist das erste Buch, das ich von Nina Hirschlehner gelesen habe.

Das Cover zeigt die beiden Protagonisten und die Skyline der Kulisse New York. Farblich passend ist es in Blautönen gehalten, die in der Geschichte, z.B. als prägnante Augen- oder Haarfarbe, immer wieder auftauchen.

Es gelingt ein schneller Einstieg in die Geschichte, und man ist direkt in den Bann  der winterlichen Stadt gezogen.

Claire ist eine Protagonistin, die man erst nach und nach kennen und verstehen lernt. Der Tod ihres Vaters, die angespannte Situation mit ihrer Mutter und ihre schwierige Schulzeit machen ihr schwer zu schaffen und beeinflussen ihr Leben stark. Sie kümmert sich sehr fürsorglich um ihre jüngere Schwester Rose und lernt erst durch Jamie wieder, eigene Träume zu haben.

Jamie ist auf Anhieb sympathisch. Er ist kein Bad-Boy, sondern ehrlich um Claire bemüht, sehr geduldig mit ihr und der ruhende Pool der Geschichte.

Die Beziehung zwischen Claire und Jamie ist zwar vorhersehbar, sie entwickelt sich jedoch langsam und realistisch. Beide haben in ihrem eigenen Leben Probleme, die der jeweils andere lösen zu können scheint.
Auch wenn die Protagonisten im New Adult-Alter sind, kommt die Geschichte doch auch ohne die typischen Klischees bestens aus.

Nebencharaktere, wie Claires Schwester Rose, die Mutter der beiden oder Jamies Freundin Michelle, bringen zusätzliche Dynamik in die Geschichte.

Die Handlung hat keine besonders hohe Ereignisdichte, was aber nicht schlimm ist, sondern die Geschichte ausmacht. Gerade die vielen leisen Szenen geben der Geschichte ihren Charakter. Gegen Ende geht der rote Faden ein bisschen verloren. Will Claire sich nun erst einmal auf sich selbst besinnen? Oder will sie Jamie? Das Ergebnis ihrer Entwicklung hätte prägnanter und eindeutiger sein können.

Auch schwierige Themen, wie Geldnot, Verlust oder Mobbing, werden in ihrer Dramatik behandelt, ohne dabei die Geschichte übermäßig zu beschweren.
Claires besondere Verbindung zum Mond ist ein schönes Element, das noch intensiver in die Geschichte hätte eingebaut werden können.

Sprache und Schreibstil der Autorin sind jugendlich leicht und sehr flüssig und angenehm zu lesen. Die Kulisse wird gut vorstellbar beschrieben und die Gefühle mitreißend transportiert.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch gut empfehlen. Die Geschichte um Claire und Jamie ist zwar nicht besonders romantisch, aber berührend und wirklich schön zu lesen.

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113 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

manuela inusa, liebe, blanvalet, die chocolaterie der träume, roman

Die Chocolaterie der Träume

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734105012
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Die Valerie Lane in Oxford ist eine kleine Einkaufsstraße, in der die Geschäfte der fünf jungen Frauen Keira, Laurie, Orchid, Ruby und Susan liegen.
Keira ist die Eigentümerin einer kleinen Chocolaterie. Dort verkauft sie selbstgemachte Konfitüre und Köstlichkeiten aus aller Welt.
Beruflich kann sie ihre Leidenschaft für Schokolade voll ausleben, doch privat läuft es zwischen ihr und ihrem Freund Jordan alles andere als rund.
Permanent mäkelt er an ihr herum, und besonders die spitzen Bemerkungen über ihre Figur machen ihr mehr und mehr zu schaffen.
Für ihre Freundinnen ist klar, dass Keira jemand besseren verdient hat und Jordan schleunigst verlassen muss.
Und spätestens, als Keira herausfindet, dass Jordan ein folgenschweres Geheimnis hat, reicht es ihr endgültig. Außerdem ist da dieser Kunde, der jeden Montag Pralinen kauft und Keira nicht mehr aus dem Kopf geht…

Meine Meinung
„Die Chocolaterie der Träume“ ist der zweite Band der Valerie Lane - Reihe von Manuela Inusa. Die einzelnen Bände sind jedoch in sich abgeschlossen und unabhängig voneinander lesbar.

Das Cover zeigt Keiras Chocolaterie und ist farblich sehr ansprechend. Zudem passt es perfekt zur Geschichte und zu den anderen Covern aus der Reihe.

Die Idee, die Geschichten verschiedener Frauen zu erzählen, deren unterschiedliche Geschäfte in derselben Einkaufspassage liegen, ist sehr schön. Wenn es in diesem Band auch hauptsächlich um Keira geht, bekommt man dennoch Einblicke in das Leben ihrer Freundinnen und lernt diese ein bisschen näher kennen.
In der Valerie Lane fühlt man sich zudem augenblicklich so wohl, dass man am liebsten selbst dort einkaufen gehen würde.

Keira ist auf Anhieb sympathisch. Sie ist nicht perfekt, z.B. hat die tägliche Arbeit mit Schokolade ihr einige Extrapfunde beschert, und von ihrem Freund lässt sie sich viel zu viel gefallen, aber gerade ihre Schwächen machen sie so liebenswert. Mit der Chocolaterie hat sie sich beruflich ihren Traum erfüllt.

Jordan ist durch und durch ein Unsympath, was auch alle - außer Keira - bemerken. Er behandelt seine Freundin nicht annähernd so, wie sie es verdient hat, und ist nur mit sich selbst, seinem Job und seinem Fitnesswahn beschäftigt.

Laurie, Orchid, Ruby und Susan sind mehr als bloß Nebencharaktere. Mit ihren unterschiedlichen Facetten verleihen sie der Geschichte viel Farbe und man brennt darauf, mehr über den Teeladen, den Wollladen, das Antiquitätengeschäft und die Geschenkboutique zu erfahren.

Auch Thomas, Tobin, Barry oder Mrs Wisherspoon, weitere besondere Personen der Geschichte, sind zusätzlich bereichernd.
Besonders schön sind die Szenen, in denen die Charaktere alle zusammentreffen, also z.B. die Treffen in Lauries Teeladen jeden Mittwochabend.

Die Handlung ist zwar relativ vorhersehbar, aber dennoch unterhaltsam und sehr kurzweilig.

Sprache und Schreibstil der Autorin sind angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die Kulisse und die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich bildlich vorstellen kann.

Die Rezepte vorne und hinten im Buch machen Lust, Keiras Pralinen selber auszuprobieren.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Die Gesamtatmosphäre hat absoluten „Wohlfühlcharakter“, sodass man die Valerie Lane gar nicht mehr verlassen möchte und sehr gespannt ist, die Geschichten der anderen Freundinnen zu lesen!

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(1.199)

2.031 Bibliotheken, 38 Leser, 1 Gruppe, 115 Rezensionen

liebe, wölfe, maggie stiefvater, fantasy, winter

Nach dem Sommer

Maggie Stiefvater , Jessika Komina , Sandra Knuffinke
Flexibler Einband: 424 Seiten
Erschienen bei script5, 10.03.2014
ISBN 9783839001677
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Seit Grace als junges Mädchen von Wölfen angegriffen worden ist, spürt sie zu ihnen eine sonderbare Verbindung. Besonders stark hingezogen fühlt sie sich zu einem grauen Wolf mit gelbbraunen Augen, der sie durch die Jahre begleitet.
Als eines Tages im Spätsommer ein Junge mit genau diesen Augen verwundet auf ihrer Veranda liegt, ist ihre Vermutung bestätigt, dass es sich bei den Wölfen aus Mercy Falls um Werwölfe handelt.
Sofort ist die Beziehung zwischen Grace und dem Wolfsjungen, dessen Name Sam ist, so vertraut, als würden sie sich schon ewig kennen und ihre Zuneigung zueinander wird immer stärker.
Doch Sams Tage als Mensch sind gezählt, denn im Winter wird er sich endgültig in einen Wolf zurück verwandeln…

Meine Meinung
„Nach dem Sommer“ ist der erste Band der Mercy Falls-Reihe von Maggie Stiefvater.

Das Cover ist in seiner Schlichtheit wunderschön und fängt die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Auch die kleine Illustration unter dem Schutzumschlag ist romantisch und passt perfekt.

Die herbstlich-winterliche Kulisse, besonders die Natur und der Wald, werden so detailreich beschrieben, dass man sie sich nicht nur bildlich vorstellen, sondern beinahe mit den Sinnen der Wölfe wahrnehmen kann.

Grace ist auf Anhieb sympathisch. Sie lebt als Einzelkind bei ihren Eltern, die so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, dass sie kaum Notiz von ihrer Tochter nehmen. Und auch von ihren besten Freundinnen Olivia und Rachel entfremdet sie sich zunehmend.
Mit Sam tritt nicht nur jemand in ihr Leben, der ihre Einsamkeit vertreibt, sondern jemand, der sie und ihre Verbundenheit mit den Wölfen versteht und erklären kann.

Sam ist eine eher tragische Figur. Traumatische Erinnerungen an seine Eltern belasten ihn sehr. Außerdem kann er sich nicht mit seinem Leben als Werwolf abfinden. Aus Liebe zu Grace kämpft er die ganze Zeit qualvoll gegen seine Verwandlung an.

Die Beziehung zwischen den Protagonisten ist relativ schnell und auf einmal da, wirkt aber trotzdem echt, da die beiden auf ungewöhnliche Weise schon lange miteinander verbunden sind.
Die Liebe eines Mädchens zu einem Wolf wird so nachvollziehbar und berührend beschrieben, dass sie zu keiner Zeit befremdlich wirkt.
Auch wenn der Fokus deutlich auf Grace und Sam liegt, sind doch auch die Randfiguren, wie Graces Eltern, Olivia, Rachel, Isabel, Jack oder Beck, so facettenreich, dass sie weiteres Potential bieten.

Der Wechsel der Erzählperspektive mit jedem Kapitel, erzeugt eine Vertrautheit mit beiden Protagonisten gleichermaßen.
Songtexte, die Sam in unterschiedlichen Situationen spontan dichtet, sind zusätzlich bereichernd.

Die Handlung hat keine hohe Ereignisdichte, weswegen sie phasenweise knapp an der Grenze zur Langatmigkeit vorbeischabt.
Einige Szenen sind sehr emotional, andere locker und leicht. Erst kurz vor Schluss kommt Spannung und Dramatik auf. Große Teile der Geschichte bleiben am Ende offen und machen neugierig, wie es weitergeht.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm unaufgeregt und flüssig zu lesen. Manchmal wirkt die Sprache beinahe lyrisch.

Fazit
Insgesamt kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Die Geschichte um Grace und Sam ist ganz besonders und die Atmosphäre zum Wohlfühlen. Damit die Waage nicht kippt und die Handlung zu zäh wird, wäre ein bisschen mehr Dynamik im nächsten Band wünschenswert.

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(2.611)

4.101 Bibliotheken, 76 Leser, 9 Gruppen, 325 Rezensionen

liebe, lux, onyx, fantasy, daemon

Onyx - Schattenschimmer

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583321
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Seitdem Daemon Katy geheilt hat, gibt es zwischen den beiden eine übernatürliche Verbindung. Da Katy nur diese Verbindung dafür verantwortlich macht, dass sie sich so stark zu Daemon hingezogen fühlt, versucht sie, sich ihren Gefühlen zu widersetzen.
Nicht mit großem Erfolg, denn Daemon zieht alle Register, um Katy für sich zu gewinnen. Darum passt es ihm gar nicht, dass der neue Mitschüler Blake plötzlich ebenfalls Interesse für Katy zeigt.
Doch schnell stellt sich heraus, dass der anfangs so harmlos erscheinende Neue mehr über die Welt der Lux und Arum weiß und ein undurchsichtiges Spiel spielt.
Was hat er mit dem Verteidigungsministerium zu schaffen, und warum erscheint der Tod von Daemons Zwillingsbruder und seiner Freundin auf einmal nicht mehr so gewiss?

Meine Meinung
„Onyx - Schattenschimmer“ ist der zweite Band der erfolgreichen Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout.

Das Cover ist sehr schlicht, aber mysteriös und schön gestaltet. Während auf dem Cover von Band 1 ein Pärchen zu sehen ist, wird hier - zu Band 2 passend- nur Katy gezeigt. Denn diese muss nun oft alleine mit ihren Problemen zurechtkommen, weiß nicht, wem sie wirklich vertrauen kann und baut, aus Sorge um deren Sicherheit, immer mehr Abstand zu ihren Freunden auf.

In den ersten Kapiteln sind einige Wiederholungen eingeflochten, sodass ein Anschluss an das vorher Geschehene gut gelingt.
Die Thematik um die Lux wird weiter vertieft und komplexer. Mit Katy taucht man immer tiefer in die Zusammenhänge ein. Einige Fragen werden beantwortet, neue kommen hinzu.

Katy ist nach wie vor eine sympathische Protagonistin. Durch ihre humorvoll-ironische Art, das Geschehne zu erzählen, gibt sie der Geschichte eine angenehme Leichtigkeit.
Ihre enorme und alles verändernde Wandlung wird jedoch viel zu sehr verharmlost und, völlig unrealistisch, zu selbstverständlich hingenommen. Außerdem vernachlässigt sie die Menschen und Dinge, die ihr etwas bedeuten (z.B. ihren Blog), zu stark.

Die Beziehung zwischen den Protagonisten ist ziemlich schwierig, denn das ständige Hin und Her wird sehr schnell nervig. Katy ist aus unerfindlichen Gründen nachtragend, Daemon eifersüchtig und selbstgefällig. Eine schlecht funktionierende Kommunikation tut das Übrige. Auch in der Dreieckskonstellation mit Blake wird das Potential nicht ausgeschöpft.
Romantik gibt es selten, aber wenn, wirkt sie eher fehl am Platz.

Zu den bereits bekannten Charakteren kommen einige Neue hinzu. Besonders der neue Mitschüler Blake und Will, der Freund von Katys Mum, spielen eine bedeutende Rolle. Die Undurchschaubarkeit ihrer Person und Absicht sorgt für Spannung.
Sowohl Dee, die man in Band 1 so mochte, als auch Katys andere Schuldfreunde werden leider eher zu Randfiguren.

Die Handlung ist bis zur Hälfte zu seicht und weitgehend ereignislos. Dann kommt jedoch etwas Schwung auf. Gegen Ende wird es geradezu dramatisch und auch brutal. Der Cliffhanger am Schluss weckt den Wunsch, direkt weiter zu lesen.

Schreibstil und Sprache der Autorin sind flüssig und leicht zu lesen. Die Gesamtatmosphäre ist vertraut und angenehm.

Mein Fazit
Insgesamt hat mich auch dieser Folgeband nicht zu 100 Prozent überzeugt. Der Anfang hätte deutlich mitreißender sein müssen, und auch die Charaktere und deren Beziehungen zueinander sind nicht dynamisch genug. Dennoch ist man nun soweit in der Geschichte versunken, dass man wissen möchte, wie es weitergeht und auf eine Steigerung hofft!

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451 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

weihnachten, liebe, jay asher, dein leuchten, jugendbuch

Dein Leuchten

Jay Asher , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 31.10.2016
ISBN 9783570164792
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Sierra und ihre Eltern haben in Oregon eine Tannenbaumfarm. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit muss sich Sierra einen Monat von ihren Freundinnen daheim verabschieden, weil ihre Familie nach Kalifornien fährt, um dort ihre Weihnachtsbäume zu verkaufen.
Doch Sierra fährt mit einem weinenden und einem lachenden Auge. In Kalifornien erwartet sie ihre gute Freundin Heather, außerdem wäre ein Weihnachten ohne den Baumverkauf und all die damit verbundenen Traditionen für Sierra einfach kein richtiges Weihnachten.Doch dieses Jahr ist alles komplizierter. Denn Sierra hat ein Gespräch ihrer Eltern mitbekommen. Scheinbar steht in Frage, ob sich der Verkauf überhaupt noch soweit lohnt, dass sie nächstes Jahr wiederkommen.
Außerdem verliebt sie sich Hals über Kopf in den mysteriösen Caleb, der bei ihr einen Tannenbaum kauft. Dabei ist das Problem nicht nur, dass Sierras Tage in Kalifornien gezählt sind, sondern auch, dass Caleb ein tragisches Geheimnis aus seiner Vergangenheit hütet…

Meine Meinung
„Dein Leuchten“ ist der dritte Jugendroman von Bestsellerautor Jay Asher, jedoch der erste, den ich gelesen habe. 

Das Cover ist nicht nur farblich, sondern auch von der Schlichtheit des Motivs sehr ansprechend gestaltet. Die winterlich-gemütliche Stimmung passt perfekt zu der Geschichte.

Die Grundidee eines Mädchens, dessen Familie eine Tannenbaumfarm und einen Tannenbaumverkauft betreibt, ist ungewöhnlich, aber interessant und bietet eine schöne Kulisse für eine winterliche Liebesgeschichte.

Die Protagonistin Sierra führt ein Leben, das sich von dem anderen Mädchen ihres Alters stark unterscheidet. Ihr Alltag wird jedoch so gut beschrieben, dass man sich trotzdem unkompliziert in sie hineinversetzen kann. Und irgendwie sind ihre Probleme letztlich doch die eines normalen Teenagers.

Caleb ist lange Zeit sehr mysteriös. Er wird als gutaussehender, höflicher und freundlicher junger Mann beschrieben, den man gerne mag. Doch ein belastendes Gerücht über seine Vergangenheit, bringt dieses Bild ins Wanken. Zusammen mit Sierra lernt man ihn näher kennen und ergründet, was damals wirklich passiert ist.

Auf der einen Seite ist die Beziehung zwischen Sierra und Caleb jugendlich, leicht und schön. Auf der anderen Seite wird sie von erwachsenen, komplizierten Themen, wie Selbstvorwürfen, Vergebung und Abschied geprägt.
Sie hätte Potential gehabt, sich noch dynamischer und intensiver zu entwickeln.

Die Nebencharaktere, Sierras Eltern oder ihre besten Freundinnen Heather, Rachel und Elizabeth, geben der Geschichte einen schönen Rahmen und sorgen für eine vertraute Gesamtatmosphäre.
Sie alle zeigen Sierra eindrucksvoll, dass „Zuhause“ eben nicht nur ein Ort ist, sondern besonders die Menschen, die einem wichtig sind.

Die Handlung ist weder durch spannende Ereignisse, noch durch unerwartete Wendungen gekennzeichnet und darum eher vorhersehbar. Dennoch ist der Lesefluss gut und das Interesse bleibt kontinuierlich erhalten.
Das Ende vermittelt eine hoffnungsvolle Botschaft, lässt aber einige Fragen offen, auf die man eigentlich Antwort enerwartet hätte.

Sprache und Schreibstil des Autors sind zielgruppenorientiert leicht, locker und angenehm zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Komplizierte Themen werden auf eine angenehm unkomplizierte Art und Weise behandelt. Auch wenn die Liebesgeschichte noch stärker hätte sein können, wird man doch von der weihnachtlichen Gesamtatmosphäre mitgerissen.

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98 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, freundschaft, kampf, königreich, krone

Royal: Eine Krone aus Alabaster

Valentina Fast
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.11.2017
ISBN 9783551316820
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Tatyana ist eine Runde weiter im Wettbewerb um das Herz des Prinzen von Viterra. Dabei weiß noch immer keine der Kandidatinnen, welcher der vier Männer tatsächlich der Prinz ist.
Doch neben den immer größer werdenden Rivalitäten zwischen den Mädchen und den neuen Aufgaben des Wettbewerbs, gibt es noch weit größere Probleme.
Denn Tatyana ist dem Rätsel um ihren Gedächtnisverlust aus der Nacht des vermeintlichen Meteoritenschauers noch immer nicht auf die Spur gekommen.
Je mehr sie schließlich herausfindet, desto mehr bekommt die Welt, die sie bisher kannte, deutliche Risse.
Wem kann sie überhaupt noch vertrauen? Und wie kann sie es schaffen, trotz ihrer immer stärker werdenden Gefühle einen klaren Kopf zu bewahren?

Meine Meinung
„ROYAL – Eine Krone aus Alabaster“ enthält Band 3 („ROYAL – Ein Schloss aus Alabaster“) und Band 4 („ROYAL – Eine Krone aus Stahl“) der Bestseller-Reihe von Valentina Fast. Die Einzelbände sind als eBook erhältlich.

Das Cover ist, wie das des vorherigen Bandes, schlicht, aber märchenhaft und schön gestaltet. Es passt sehr gut zum Inhalt.

Eine kurze Wiederholung des zuvor Geschehenen hätte einen direkteren Einstieg in die Geschichte ermöglicht. So dauert es, nach einer größeren Lesepause, etwas länger, bis man sich wieder in die Handlung und die Charaktere eingefunden hat.

Der Wettbewerb bleibt weiter fesselnd. Man lernt nun einzelne Kandidatinnen genauer kennen. Zwischen diesen  entwickelt sich eine unterhaltsame Dynamik. Auch die zu bewältigenden Aufgaben bleiben spannend.

Für den größten Nervenkitzel sorgt jedoch das Rätsel um die Identität des Prinzen, das erst kurz vor Schluss dieses Bandes gelüftet wird.
Man fiebert der Enthüllung förmlich entgegen, denn jeder der vier Männer ist einem mittlerweile auf seine Art ans Herz gewachsen.
Auch, dass mit dem Königreich irgendetwas beträchtlich nicht stimmt, ist mittlerweile unumstößlich.

Tatyana und ihr Charakter sind einem mittlerweile sehr vertraut. Sie zeigt sich zunehmend selbstbewusster, unerschrockener und beharrlich in wichtigen Dingen.
Auch wenn man glaubt, dass sie ihr Herz bereits an Phillip verloren hat, scheinen wenigstens zwei weitere der jungen Männer noch nicht endgültig aus dem Spiel zu sein.

Tatyanas Beziehung zu Phillip ist ziemlich kompliziert. Zwar weiß sie, dass er ihr nicht gut tut und noch mit einer anderen Kandidatin engen Kontakt hat, sie wird aber bei ihm immer wieder schwach. Das häufige Hin und Her ist teilweise etwas anstrengend.

Viele Nebencharaktere aus dem vorherigen Band bekommen mehr Bedeutung.
Zum Beispiel Tatyanas Zimmernachbarin Claire. Die Freundschaft der beiden ist echt und unerschütterlich. Sie entwickelt sich zu einer Konstanten im Durcheinander des Wettbewerbs. Ebenso wie die Vertrautheit mit Erica, die den beiden weit mehr ist als nur eine Bedienstete.
Auch Tatyanas Rivalin Charlotte bringt Schwung in die Geschichte, und ihre Rolle im Geschehen wirft nach wie vor einige Fragezeichen auf.

Die Handlung ist phasenweise ereignislos, aber dennoch nie langweilig. Immer häufigere vermeintliche Meteoritenschauer sorgen für zusätzliche Spannung. Gegen Ende häufen sich einige packende und teils dramatische Szenen bevor die Geschichte mit einem Cliffhanger endet.

Die Sprache und der Schreibstil der Autorin sind flüssig und angenehm zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich auch diesen Folgeband sehr empfehlen. Selbst wenn die Geschichte auch im weiteren Verlauf der der „Selection“-Reihe stark ähnelt, ist sie dennoch nicht weniger mitreißend und unterhält sehr gut. Außerdem hat sie definitiv Suchtfaktor, denn man möchte direkt weiterlesen!

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

julia zieschang, liebe, gute tat, berlin, vergangenheit

Leon & Noelle – Ein Leuchten im Nebel

Julia Zieschang
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Forever , 09.02.2018
ISBN 9783958189508
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Elle zieht von München nach Berlin, um dort ein Lehramtstudium zu beginnen. Hauptsächlich aber, um ihrer dramatischen Vergangenheit zu entfliehen. Kaum dort angekommen, trifft sie im Park zufällig auf Leon, einen jungen Fotographen, der jeden Tag eine gute Tat vollbringen möchte und sich vorgenommen hat, die traurig aussehende Elle etwas aufzuheitern.
Schnell wird die Beziehung der beiden vertrauter und Elle erkennt, dass das Leben aus mehr besteht, als aus Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen.
Doch nach und nach stellt sich heraus, dass Leon nicht nur Elles Zukunft sein könnte, sondern dass auch ihrer beider Vergangenheit auf schicksalhafte Art und Weise verwoben ist…

Meine Meinung
„Leon und Noelle – Ein Leuchten im Nebel“ ist bereits das achte veröffentlichte Buch von Julia Zieschang und hat mir sehr gut gefallen.


Das Cover sticht direkt ins Auge. Trotz seiner Schlichtheit ist es mit den herbstlichen Farben und Motiven sehr ansprechend gestaltet.


Beide Protagonisten sind sehr charakterstark und glaubwürdig.
Elle ist geprägt durch ihre jüngste Vergangenheit. Sie gibt sich selbst die Schuld für ein schlimmes Ereignis, das ihre Familie für immer verändert hat. Diese Last droht sie förmlich zu erdrücken, und sie muss mit regelmäßigen Panikattacken leben. Der Umzug nach Berlin ist für sie die Chance auf einen Neuanfang, für den sie eigentlich noch gar nicht bereit ist. Ihre Entwicklung ist interessant zu verfolgen.


Leon ist ein absoluter Sympathieträger. Auch sein Leben ist nicht unkompliziert, und trotzdem bringt er eine angenehme Leichtigkeit in die Geschichte. Leon befreit Elle aus dem Strudel ihrer Depression und hilft ihr, zurück ins Leben zu finden.


Die Beziehung der beiden entwickelt sich schnell, wirkt aber trotzdem realistisch und echt. Sie kommt ganz ohne typische New Adult – Klischees aus. So gibt es z.B. keinen Bad Boy und die beiden fallen auch nicht permanent übereinander her.


Nebencharaktere gibt es nur wenige, was den Fokus angenehm auf die Protagonisten lenkt.
Einzig Elles Mutter und ihre kleine Schwester Hannah spielen eine wichtige Rolle. In regelmäßigen Rückblenden lernt man die beiden und somit Elles früheres Leben näher kennen.
Hannah ist sehr bereichernd für die Handlung und sorgt mit ihrer Art für viele Schmunzler. Sie ist für ihr Alter ausgesprochen klug und liebt es zu lesen und Sudokus zu lösen.
Die Beziehung der beiden Schwestern ist sehr herzlich und warm.


Die Handlung ist nicht außerordentlich spannend, aber doch unterhaltsam. Das Rätsel um Elles Vergangenheit sorgt dafür, dass man immer weiter lesen möchte. 
Einige Passagen sind sehr tiefsinnig und regen zum Nachdenken an.


Sprache und Schreibstil der Autorin sind sehr angenehm und flüssig zu lesen. Schöne Beschreibungen der Stadt lassen ein Berlin-Gefühl aufkommen.


Fazit
Insgesamt ist das Buch absolut lesenswert. Die Geschichte um Leon und Elle überzeugt durch Humor und Leichtigkeit auf der einen und große Gefühle und Tiefsinnigkeit auf der anderen Seite!


Ich danke der Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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268 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

weihnachten, liebe, familie, vermont, winter

Weihnachtszauber wider Willen

Sarah Morgan , Judith Heisig
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2015
ISBN 9783956492440
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Brenna und Tyler sind schon seit ihrer Kindheit beste Freunde. Heute arbeitet Brenna als Skilehrerin in „Snow Crystal“, dem Skiresort von Tylers Familie und Tyler hat bereits eine Karriere als Profiskifahrer hinter sich, die er aufgrund eines Unfalls beenden musste. Außerdem hat er Jess, seine 13-jährige Tochter, die seit einiger Zeit wieder bei ihm wohnt.
Was beide einander niemals gestehen würden ist, dass ihre Gefühle füreinander weit mehr sind, als bloß freundschaftlich.
Als Brenna ihre Hütte für Urlauber räumen muss, bleibt ihr keine andere Wahl, als über Weihnachten bei Tyler und Jess einzuziehen und das Gefühlschaos ist perfekt…

Meine Meinung
„Weihnachtszauber wider Willen“ ist der dritte Band der „wider Willen“ - Reihe von Sarah Morgan. Auch wenn es inhaltliche Bezüge zwischen den Büchern gibt, ist doch jede Geschichte in sich abgeschlossen und unabhängig von den anderen zu lesen.

Das Cover ist weihnachtlich und stimmungsvoll gestaltet. Glitzernder Schnee gibt ihm das besondere Etwas. Inhaltlich ist es jedoch nicht wirklich passend, da die Geschichte ausschließlich im Skiresort spielt und der Fokus auf dem Wintersport und nicht auf schicke Dates in festlich geschmückten Städtchen liegt.

Von Anfang an fühlt man sich in der Geschichte sehr wohl und ist von den Beschreibungen der winterlichen Landschaft völlig in den Bann gezogen. Wirklich weihnachtlich ist die Atmosphäre, bis auf das Ende, jedoch eigentlich kaum.

Brenna und Tyler sind charakterstarke Protagonisten. Schon seit ihrer frühen Kindheit kennen die beiden einander besser, als sich selbst. Gerade deswegen trauen sie sich nicht, dem anderen ihre tiefer gehenden Gefühle füreinander zu gestehen. Zwischenzeitig möchte man die beiden packen und wachrütteln, so verzwickt ist ihre Beziehung.

Alle anderen Charaktere, wie Tylers Tochter Jess oder Brennas Freundinnen Kayla und Elise, sind einem schnell vertraut und sympathisch und geben der Handlung einen schönen Rahmen.

Der Handlungsverlauf ist nicht außergewöhnlich oder durch überraschende Wendungen gekennzeichnet, aber trotzdem unterhaltsam. Der Wintersport ist neben der Liebesgeschichte das Hauptthema und selbst als Nicht-Skifahrer wird man von der Begeisterung für Schnee, Lifte und Pisten mitgerissen. Auch das Thema Mobbing, das Brenna und Jess auf schicksalhafte Weise miteinander verbindet, ist ein Teil der Geschichte.
Der Schluss ist leicht übertrieben, aber trotzdem ganz schön.

Die Seitenzahl pro Kapitel ist etwas zu lang, sodass man sich das Lesen, gerade zur stressigen Weihnachtszeit, nicht so angenehm einteilen kann.

Sprache und Schreibstil sind, wie bei Büchern von Sarah Morgan üblich, leicht, humorvoll und angenehm zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Die Geschichte über zwei Freunde, die einander zu lieben lernen, ist eingebettet in eine winterliche Atmosphäre mit einem Hauch von Weihnachten. Eine perfekte Lektüre für kalte Wintertage!

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(51)

118 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

cornwall, weihnachten, bäckerei, liebe, freundschaft

Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Jenny Colgan , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492311533
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Polly lebt mit ihrem Verlobten Huckle und ihrem zahmen Papageientaucher Neil in einem alten Leuchtturm auf der Insel Mount Polbearne. Obwohl Polly sich nichts sehnlicher wünscht, als ruhige und entspannte Weihnachten, bricht in der Vorweihnachtszeit ein totales Chaos aus.
In ihrer kleinen Bäckerei versinkt Polly förmlich in Arbeit, kann jedoch keine Aufträge ablehnen, weil sie und Huckle knapp bei Kasse sind. Pollys beste Freundin Kerensa ist schwanger, weiß jedoch nicht, ob ihr Ehemann Reuben, Huckles bester Freund, der Vater ist oder ein unverbindliches One-Night-Stand. Außerdem drängt Huckle immer öfter, dass er bald heiraten und Kinder bekommen möchte, was bei Polly jedoch eher Panik auslöst, da sie ihre eigene familiäre Vergangenheit noch nicht aufgearbeitet hat. Wird es am Ende für alle doch noch ein schönes Weihnachtsfest geben?

Meine Meinung
„Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg“ ist der dritte Band der „Bäckerei“-Reihe von Jenny Colgan, kann jedoch problemlos auch unabhängig von Band 1 und 2 gelesen werden.

Das Cover ist zeigt die kleine Bäckerei in winterlicher Umgebung. Es passt zum weihnachtlichen Inhalt, wirkt jedoch ein bisschen zusammenkopiert und nicht ganz harmonisch.

Die Atmosphäre der Geschichte ist gemütlich und die adventlich-weihnachtliche Stimmung steigt von Seite zu Seite. Trotzdem wird es nie zu kitschig, sondern bleibt authentisch und lebensnah. Die Handlung ist gut ausgearbeitet und ereignisreich. Die Auflösungen sind nicht zu vorhersehbar, sondern es bleibt bis zum Schluss unterhaltsam. Das Ende ist schön und zufriedenstellend.

Es gibt viele Haupt- und Nebencharaktere, ohne dass dadurch Verwirrung entsteht. Jeder Bewohner von Mount Polbearne ist einem schnell vertraut und bereichernd für die Geschichte.

Polly ist eine angenehme Protagonistin. Ihre Probleme wachsen ihr über den Kopf, und trotzdem denkt sie kaum an sich selbst, sondern versucht nur, es allen anderen recht zu machen.
Auch Huckle ist ein absoluter Sympathieträger und sehr nachsichtig mit Polly.

Die Liebe zwischen den beiden steht in keinem Moment in Frage. Und dennoch hinterlassen die Probleme des Alltags ihre Spuren bei ihnen. Die Liebesgeschichte ist nicht zu präsent, sodass genug Raum für andere Handlungsstränge bleibt.

Wenn es um Weihnachten mal stressig wird und man nicht viel Zeit zum Lesen hat, ist die Kürze der Kapitel sehr angenehm.

Sprache und Schreibstil sind bildlich und flüssig zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch absolut empfehlen. Eine Reise auf die gemütliche Insel Mount Polbearne ist perfekt, um sich auf die Advents- /Weihnachtszeit einzustimmen und bereitet einige schöne Lesestunden!

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

mobbing, freundschaft, internet, indernetmobbin, kurzgeschichte

Herz über Klick

Amelie Murmann
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.02.2017
ISBN 9783551315687
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Für Caro steht fest, dass sie unbedingt Abitur machen möchte. Dementsprechend steht die Schule bei ihr an erster Stelle. Caros Freundin Mariella hingegen macht sich nicht viel aus guten Noten. Dafür aber umso mehr aus ihrem Youtube-Kanal, wo sie regelmäßig Lifestyle-Videos veröffentlicht.
Als der bekannte Youtuber Mark zu einem Casting aufruft, bei dem man ein gemeinsames Video mit ihm gewinnen kann, ist für Mariella klar, dass sie ihr Glück versuchen muss. Und ihre beste Freundin soll zur Unterstützung mitkommen.
Während des Castings trifft Caro auf den ebenfalls bekannten Youtuber Felix, der ihr sofort den Kopf verdreht.
Doch wie wird die Fangemeinde im Internet auf die beiden reagieren? Und kann Caro sich eine solche Ablenkung überhaupt leisten?

Meine Meinung
„Herz über Klick“ ist das erste Buch, das ich von Amelie Murmann gelesen habe, und es hat mir gut gefallen.

Das Buchcover ist ein echter Eyecatcher. Die Schlichtheit und Farbgebung sind sehr ansprechend. Der Titel ist raffiniert und zur Geschichte passend.

Die Geschichte zeigt die Licht und Schattenseiten des multimedialen Alltags auf, und man bekommt interessante Einblicke in die Welt der Youtuber. Auch Themen wie „erste Liebe“ und „Leistungsdruck“ sind für die Zielgruppe höchst aktuell. Ohne lehrmeisterhaft zu erscheinen, wird dem Leser eine gute Botschaft vermittelt. Die Handlung ist lebendig, unterhaltsam und trotz ihrer Kürze sinnvoll.

Auf den wenigen Seiten lernt man die Charaktere gut kennen, sodass sie einem schnell vertraut sind.

Die Protagonistin Caro ist „das Mädchen von nebenan“. Sie hat Probleme, die keinem Leser fremd sein sollten und doch passiert ihr etwas Außergewöhnliches.

Mariella, Felix und die weiteren Nebencharaktere sind facettenreich und bereichernd für die Handlung.

Die Liebesgeschichte zwischen Caro und Felix ist herzlich und macht Spaß. Sie entwickelt sich schnell, aber trotzdem glaubhaft.

Schreibstil und Sprache sind jugendlich-leicht und flüssig lesbar.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Die Geschichte behandelt Probleme aus dem Leben Jugendlicher heute und wird mit etwas Herzklopfen versüßt. Schön für zwischendurch, aber trotzdem mit Tiefe!
An alle, für die „Herz über Klick“ eine Schullektüre ist: Bücher wie dieses, hätte ich in der Schule gerne gelesen!

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287 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

fantasy, liebe, beschützer, heilerin, touched

Touched - Die Macht der ewigen Liebe

Corrine Jackson
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.08.2015
ISBN 9783548284446
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Seit dem Angriff von Remys Großvater Franc, bei dem Remys Vater Ben entführt worden ist, liegt ihre Stiefmutter Laura im Koma. Remy, ihre Stiefschwester Lucy und Asher haben keine andere Wahl, als Blackwell Falls zu verlassen, denn Francs Männer sind noch immer hinter ihnen her. Die Flucht macht allen schwer zu schaffen und die Beziehung zwischen den dreien wird immer angespannter.
Und dennoch haben sie alle ein gemeinsames Ziel. Ben muss gerettet werden.
Doch das ist gar nicht so einfach. Denn zusätzlich muss sich Remy nicht nur mit ihrer sich immer weiter verändernden Gabe auseinander setzen, sondern auch noch mit ihren Gefühlen für Ashers Bruder Gabriel…

Meine Meinung
„Touched – Die Macht der ewigen Liebe“ ist der letzte Band der „Touched“- Trilogie von Corinne Jackson.

Das Cover ist im Stil der vorherigen beiden Bücher gestaltet und wieder ebenso schlicht und ansprechend.

Unglaublich ärgerlich ist, dass der Klappentext alle spannenden Konflikte bereits auflöst. Kann Ben gerettet werden? Für wen schlägt Remys Herz? Fragen, deren Antworten man leider schon beantwortet hat, bevor man zu lesen beginnt.

Auch dieser finale Band ist wieder von einer düsteren und bedrückenden Gesamtstimmung geprägt. An vielen Stellen fehlt es an ausgleichender Leichtigkeit.

Die Charaktere sind einem mittlerweile vertraut und es gelingt ein schneller Einstieg in Geschichte.
Remy wird immer mehr zur Einzelkämpferin. Über weite Strecken stehen ihr nicht einmal mehr Asher oder Lucy zur Seite. Ganz zu schweigen von den vielen Menschen, die hinter ihr her sind und ihr nach dem Leben trachten oder schlimmer. Sie ist eine starke Protagonistin und muss erneut Einiges aushalten.

Asher wird zunehmend uninteressanter. Auch wenn die jüngste Vergangenheit sein Verhalten erklärt, fällt es schwer, Sympathien für ihn zu empfinden. Teilweise nervt er sogar.

Gabriel hingegen bleibt weiter sympathisch. Schnell ist absehbar, welche Rolle er in der angespannten Dreiecksbeziehung letztlich einnehmen wird. Die Ecken und Kanten, die seinen Charakter im zweiten Band so aufregend gemacht haben, zeigen sich leider nur noch selten.

Der für das Genre ungewöhnliche Kampf um die Position des männlichen Protagonisten ist mutig und erfrischend anders, hätte aber noch weniger vorhersehbar ausgestaltet werden können.

Die altbekannten und neuen Nebencharaktere sind für die Handlung sinnvoll eingebracht und insgesamt bereichernd. Gerade zu Anfang ist die gereizte Spannung zwischen Remy, Lucy und Asher sehr anstrengend.

Wieder wird der Leser mit schweren Themen wie Verlust, Brutalität, Folter und Tod konfrontiert. Es gibt einige interessante Wendungen und mitreißende Szenen. Die Handlung ist insgesamt spannungsgeladen und rasant.

Das Ende ist zwar sinnvoll, aber nicht auf allen Ebenen zufriedenstellend. Nach so viel „Drama“ hätte der Leser ein umfassenderes Happy End verdient.

Sprache und Schreibstil sind angenehm und ermöglichen sowohl eine bildliche Vorstellung, als auch einen flüssigen und temporeichen Lesefluss.

Fazit
Insgesamt ist dieser Band das solide Finale einer lesenswerten Trilogie. Besonders raffinierte Clous oder überraschende Auflösung bleiben aus, aber die Geschichte um Remy wird stimmig abgeschlossen!

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70 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, april dawson, prinz, blind wedding, blind date

Royal Wedding

April Dawson
E-Buch Text: 252 Seiten
Erschienen bei LYX.digital, 07.09.2017
ISBN 9783736305946
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Langsam beginnt es Jenna zu nerven, dass all ihre weiblichen Verwandten und Freundinnen bereits verheiratet sind, während sie selbst noch immer auf „Mr Right“ wartet. Doch nachdem ihr letzter Partner sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat, fällt es ihr nicht mehr so leicht, einem Mann zu vertrauen.
Philip ist Prinz von Galen und arbeitet bei der galischen Botschaft in New York. Seit auch sein Herz gebrochen worden ist, war eine Frau nie länger, als eine Nacht an seiner Seite. Bis zu dem Tag, als seine Mutter ihn an die Tradition erinnert, dass alle Männer des Königshauses vor ihrem 30. Geburtstag verheiratet sein müssen.
Darum gehen sowohl Jenna, als auch Philip das Wagnis ein und melden sich auf die Zeitungsanzeige einer Agentur, die Hochzeiten vermittelt. Schon bei ihrem ersten Treffen beginnt es zwischen den beiden gewaltig zu knistern.
Doch hat ihre Beziehung eine Chance, wenn Jenna erst erfährt, dass Philip ein Prinz ist? Und gelingt es den beiden, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Meine Meinung
„Royal Wedding“ ist der erste Roman von April Dawson, den ich gelesen habe.

Das Cover zieht einen direkt in seinen Bann. Es ist romantisch, märchenhaft und zum Thema passend gestaltet.

Die Idee einer Frau und eines Mannes, die einander nur aufgrund einer Zeitungsanzeige heiraten, wobei der Mann verschweigt, dass er ein echter Prinz ist, ist sehr interessant und vielversprechend.

Jenna ist eine sympathische Protagonistin. Sie lebt hauptsächlich für ihren Job als Galeristin, der von ihrer Familie nie ausreichend wertgeschätzt wurde. Jenna wird als attraktiv beschrieben, wobei sie selbst sich ihrer optischen Erscheinung nicht bewusst zu sein scheint.

Philip ist nicht auf Anhieb sympathisch. Er betrachtet Frauen nur als Objekte, und seine Gedankenwelt kreist ausschließlich um Partys und Sex.
Erst später erfährt man, dass seine oberflächliche Art auf einen tief sitzenden Verlust zurückzuführen ist.

Die Beziehung zwischen den beiden ist anfangs sehr körperlich, was zum Teil auf Kosten der Romantik geht. Auch wenn beide häufig betonen, dass die Anziehung mehr als nur optisch ist, sind die Begegnungen doch nicht besonders tiefgründig. Auch, dass die Protagonisten einander bereits nach dem ersten Treffen  völlig verfallen sind, kommt vielleicht etwas verfrüht.

Nach etwa der Hälfte der Geschichte wird die Handlung jedoch ausgefeilter und die Beziehung weniger oberflächlich. Die royale Thematik, und alles, was damit zu tun hat, hätte noch mehr im Fokus stehen können.
Gegen Ende stört ein zu häufiges Hin und Her, On und Off der Beziehung. Der Schluss ist dann jedoch zufriedenstellend und schön. ´

Die ähnlichen Namen der Nebencharaktere – Kaya, Kylie, Carrie, Kellan – sorgen teilweise für Verwirrung. 

Die Geschichte wird, meist von Kapitel zu Kapitel abwechselnd, von Jenna oder Philip erzählt, sodass man schön in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Protagonisten eintauchen kann.  Warum im letzten Viertel des Buches ein einziges Kapitel aus Kylies Sicht geschrieben ist, ist nicht ganz ersichtlich.

Schreibstil und Sprache sind flüssig und angenehm zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann man das Buch gut lesen. Die Idee macht neugierig und reißt schnell mit, bei der Umsetzung gibt es jedoch an einigen Stellen noch Luft nach oben. 

Ich danke dem LYX- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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267 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

fahrrad, mary simses, liebe, der sommer der sternschnuppen, roman

Der Sommer der Sternschnuppen

Mary Simses , Ivana Marinovic
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.04.2016
ISBN 9783734102530
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Als das Leben der jungen Grace auf so ziemlich jeder Ebene zu einem Trümmerhaufen zusammenfällt, zieht es sie zurück in ihr kleines Heimatstädtchen Dorset.
Dort angekommen trifft sie alte Freunde und Feinde, sowie neue Bekannte, und das Chaos nimmt schnell seinen Lauf.
Graces Jugendliebe Peter ist ebenfalls wieder zurück in Dorset, um dort als Regisseur seinen neuen Film zu drehen. Grace Vater wird nicht müde zu erwähnen, dass Grace mehr aus ihrem schriftstellerischen Talent hätte machen können. Und der Aushilfsjob im Fahrradladen, den Grace zum Zeitvertreib angenommen hat, hält sie zusätzlich auf Trab.
Vor allem aber hat Grace die schicksalhafte Vergangenheit der Familie aufzuarbeiten…

Meine Meinung
„Der Sommer der Sternschnuppen“ ist der erste Roman, den ich von Mary Simses gehört habe und er hat mir gut gefallen.

Das Cover ist romantisch - verspielt gestaltet und sticht positiv ins Auge.
Der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt erschließt sich leider nicht wirklich.

Die Idee einer jungen Frau, die zurück in die Heimat kehrt, weil ihr Leben Kopf steht, und die dort mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, ist nicht neu, aber auch in diesem Fall schön umgesetzt.
Das Städtchen Dorset bietet eine gemütliche Kulisse, die z.B. mit ihrer Nähe zum Meer sogar noch mehr im Fokus hätte stehen können.
Es herrscht eine vertraute und angenehme Grundstimmung, sodass man sich in der Geschichte wohlfühlen kann.

Grace ist eine sympathische Protagonistin. Sie kehrt in ihre Heimat zurück, als sie völlig am Ende ist und hofft, ihr Leben wieder in richtige Bahnen lenken zu können. Anfangs wirkt sie chaotisch, leicht naiv und der Welt nicht gewachsen. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist jedoch beachtlich.

Mit Graces Jugendliebe Peter, dem Schauspieler Sean und dem Fahrradtechniker Mike gibt es in der Geschichte mindestens einen Mann zu viel. Grundsätzlich ist es spannend, wenn man nicht sofort weiß, wer am Ende das Herz der Protagonistin erobert. Die Verwirrung darf jedoch nicht zu groß sein, man muss einen heimlichen Favoriten haben können, mit dem man mit fiebert.

Die Haupthandlung wird von vielen liebevoll gestalteten und bereichernden Nebencharakteren umrahmt. So z.B. Graces beste Freundin Cluny, ihre Eltern oder die Rivalin Regan Moxley.

Die Handlung ist interessant zu verfolgen. Es gibt sowohl witzige, als auch emotionale und traurige Passagen.

Am Anfang jedes Kapitels gibt es eine kurze Grammatiklektion, die zum danach folgenden Inhalt passt. Angesichts Graces Beruf als Korrektorin ist dies eine interessante Idee, die Spaß macht.

Schreibstil und Sprache sind schön und flüssig zu hören.
Auch die Stimme von Elena Wilms ist angenehm anzuhören, teilweise jedoch etwas zu melodramatisch und fast weinerlich.

Man kann, wen man die volle Version nicht gehört hat, nur vermuten, dass die Kürzung des Inhalts nicht immer vollständig geglückt ist. Denn ab und an wirken Übergänge inhaltlich etwas holperig.

Fazit
Insgesamt kann ich das (Hör-)buch sehr empfehlen. Die Geschichte um Grace und ihre Vergangenheit ist unterhaltsam und in eine nette Wohlfühlatmosphäre gebettet. Gerne mehr von der Autorin! 

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92 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, paris, das haus ohne männer, karine lambert, frankreich

Das Haus ohne Männer

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359628
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Als eine Bekannte für einige Monate nach Indien fliegt, zieht die junge Juliette kurzer Hand zur Untermiete in deren Wohnung ein.
Doch das Haus, in dem sie von nun an lebt, ist ein besonderes Haus. Denn es leben dort ausschließlich Frauen, und Männer sind strengstens verboten.
Juliettes neue Mitbewohnerinnen, Simone, Rosalie, Guiseppina und „die Königin“, wurden alle samt von Männern betrogen, schlecht behandelt oder verlassen. Darum haben sie der Liebe abgeschworen. Zumindest behaupten sie das.
Doch Juliette mit ihrer positiven Einstellung zu Männern und dem Leben, erweckt in ihnen ein Feuer, das sie längst erloschen geglaubt haben…

Meine Meinung
„Das Haus ohne Männer“ ist der erste Roman von Karine Lamert, der nach dem Erfolg ihres zweiten Romans „Und jetzt lass uns Fliegen“ erstmalig auch in Deutschland veröffentlich wurde.

Das Cover zeigt, zum Inhalt passend, die „Casa Celestina“, also das Haus, in dem die Frauen leben. Es ist schlicht, aber sehr schön gestaltet.

Die Idee der Geschichte ist sehr interessant und macht direkt neugierig. Mehrere Frauen leben zusammen, weil sie von den Männern die Nase voll haben. Dann kommt eines Tages eine neue Mitbewohnerin, die mit ihrem Vertrauen in die Liebe alle Hausregeln in Frage stellt.
Leider ist die Umsetzung eher unspektakulär und etwas enttäuschend.

In der ersten Hälfte des Buches werden die unterschiedlichen Frauen vorgestellt. Man erfährt viel über ihre Vergangenheit und die Gründe, warum sie beschlossen haben, ohne Männer zu leben.

Juliette hat eine schwierige Kindheit hinter sich, in der sie sich von ihren Eltern stets ungeliebt gefühlt hat. Guiseppinas Leben dagegen wurde, bis hin zu einer arrangierten Ehe, immer von ihrem Vater und ihren Brüdern bestimmt. Simone wurde von ihrem Mann betrogen und war von dem Tag an alleinerziehend und Rosalie von ihrer einzig wahren Liebe verlassen, weil diese sich nicht binden wollte und kalte Füße bekommen hat.
Bei allen Charakteren wäre eine stärkere Entwicklung wünschenswert gewesen.

Wider aller Erwartungen gibt es leider für keine der Frauen eine Liebesgeschichte. Obwohl man jeder von ihnen gewünscht hätte, dass sie einen Mann kennenlernt, der ihr eingerostetes Herz wieder höher schlagen lässt, wird hier kein Schwerpunkt gesetzt.

Die wohl größte Schwäche des Buches ist jedoch, dass es keinen roten Faden gibt. Keine Handlung, die zu einem Ziel hinführt. Hauptsächlich erinnern sich die Charaktere an die Vergangenheit oder beschreiben ihre Gefühle. Mehr Dynamik und Spannung hätte der Geschichte gut getan.

Das Ende kommt zwar unerwartet, ist aber nicht besonders zufriedenstellend.
Die große Auflösung oder die „Moral von der Geschicht“ bleibt aus.

Während die Perspektivwechsel zwischen den Frauen teilweise etwas verwirrend sind, ist die Sprache sehr angenehm zu lesen, und die Beschreibungen sind sehr bildlich.

Fazit
Insgesamt ist das Buch nett zu lesen, bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Viele ereignislose Phasen behindern einen guten Lesefluss, und das Potential der wirklich tollen Idee und sympathischen Charaktere wird größtenteils verschenkt.

Ich danke dem DIANA-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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733 Bibliotheken, 3 Leser, 5 Gruppen, 68 Rezensionen

beschützer, liebe, heiler, remy, asher

Touched - Die Schatten der Vergangenheit

Corrine Jackson , Heidi Lichtblau ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 14.01.2013
ISBN 9783522201650
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
In der Tonaufnahme, die Remys Mutter kurz vor ihrem Tod für Remy aufgenommen hat, ist immer wieder von ihrem Großvater die Rede.
In der Hoffnung, mehr über ihre Gabe zu erfahren, nimmt Remy schließlich Kontakt zu ihm auf und folgt seiner Einladung nach San Francisco. Asher, der den Besuch für zu gefährlich hält, begleitet sie kurzerhand.
Dort angekommen, begegnet Remy zum ersten Mal einem Kreis von anderen Heilerinnen. Doch schnell muss sie feststellen, dass deren Begabung anders funktioniert, als ihre eigene. Und auch ihr Großvater scheint ein undurchsichtiges Spiel zu spielen.
Spätestens, als eine Heilerin tot aufgefunden wird und Asher plötzlich spurlos verschwindet, ist klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht…

Meine Meinung
„Touched – Die Schatten der Vergangenheit“ ist der zweite Band der „Touched“-Trilogie von Corrine Jackson.

Das Cover ist im gleichen Stil gestaltet, wie das von Band 1. Schlicht, aber auch leicht mystisch und schön.

Aufgrund einer ausführlichen Wiederholung am Anfang des Buches, gelingt ein schneller Einstieg in die Geschichte. Dennoch sollte man zum Verständnis der immer noch etwas komplizierten Heiler-Beschützer-Thematik Band 1 vorher gelesen haben.

Remy bleibt eine ausgesprochen sympathische Protagonistin. Immer mehr festigt sich die Vermutung, dass ihre Gabe mehr ist, als nur die, einer Heilerin. Sie entwickelt sich stetig weiter und anstatt an den etlichen Herausforderungen zu zerbrechen, wächst sie daran und wird immer mutiger und stärker. Allein ihre Neugierde, mehr über ihre Wurzeln zu erfahren und die Liebe zu ihrer Familie und ihren Freunden macht sie verletzlich.

Asher hingegen wird in diesem Band ziemlich an den Spielfeldrand gedrängt. Ihm fehlen die Ecken und Kanten, um weiterhin das Interesse an seinem Charakter aufrecht zu erhalten.

Auch die Beziehung zwischen Remy und Asher verliert an Magie. Phasenweise wirkt sie kitschig und ohne Tiefgang, dann streiten sie sich wieder, meistens, weil ihre Gaben immer öfter zwischen ihnen stehen. Dennoch gibt es zwischen den beiden nicht genug Dynamik, als dass man mit ihrer Beziehung mit fiebert. Remy wirkt überlegen und der Beziehung beinahe entwachsen.

Dafür gibt es eine Vielzahl von Charakteren, die man neu oder jetzt erst richtig kennenlernt.
So bekommt z.B. Gabriel eine ganz neue und wichtige Bedeutung. Er wandelt sich von Ashers mysteriösem und unnahbarem Bruder hin zu einem Vertrauten, der Remy in schweren Zeiten zur Seite steht. Man findet ihn sympathisch und seinen Charakter interessant. Gabriel zeigt Potential, Asher seinen Platz als männlicher Protagonist streitig zu machen.
Auch die Heilerinnen, die Remy in San Francisco kennenlernt, bringen neuen Schwung in die Geschichte.
Doch für die meiste Spannung sorgt Remys Großvater. Wenn man gerade glaubt, seinen Charakter durchschaut zu haben, zeigt er wieder ein neues Gesicht. Er weiß sehr viel über Heiler und Beschützer, doch man ist nie sicher, auf wessen Seite er steht.

Die Handlung ist, anders als in Band 1, durchgehend ziemlich rasant und ereignisreich. Gerade die finalen Szenen sind „Nervenkitzel pur“. 
Auch diesmal gibt es, für einen Jugendroman vielleicht etwas grenzwertig, wieder einige brutale und gewaltreiche Szenen mit viel Folter und sogar Mord. Trotz ihrer Grenzwertigkeit sind die Szenen jedoch sinnvoll in die Handlung eingebaut und verkraftbar.

Da Remy fast die ganze Zeit in San Francisco bei ihrem Großvater ist, spielen ihre neu gewonnenen Familie und ihre Freunden in Blackwell Falls, die man in Band 1 so lieb gewonnen hat, leider ein eher kleine Rolle. Vorher haben sie, durch schöne Wohlfühlmomente, einen Ausgleich zur unheilvollen Heiler-Beschützer-Welt geschaffen, der in diesem Band leider zu kurz kommt.

Die Sprache ist angenehm zu lesen. Der Schreibstil sehr mitreißend.

Fazit
Insgesamt ist das Buch ein durch und durch gelungener zweiter Band. Man wird dort wieder abgeholt, wo Band 1 aufgehört hat und die Thematik entwickelt sich fesselnd weiter. Viele offene Fragen und besonders die neue Dreieckskonstellation zwischen Remy, Asher und Gabriel, macht die Vorfreude auf Band 3 ziemlich groß!

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Last True Lovestory

Brendan Kiely , Christa Prummer-Lehmair , Katharina Förs
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 25.08.2017
ISBN 9783846600511
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Der 17-jährige Teddy lebt in Los Angeles und ist viel alleine. Sein Vater ist vor einigen Jahren gestorben und seine Mutter stürzt sich seit dem voll in ihre Arbeit. Der Einzige, der immer für ihn da ist, ist sein Großvater Charlie. Doch Charlie hat Alzheimer und verliert nach und nach all seine Erinnerungen. Besonders die an Teddys Großmutter, Charlies geliebte Frau.
Darum beschließt Teddy eines Tages, seinen Großvater nach New York in seine frühere Heimat zu bringen, an den Ort, wo alle Erinnerung an seine Frau noch immer lebendig sind.
Mit dem Auto von Teddys Mutter und zusammen mit der jungen Straßenmusikerin Corinna, für die Teddy schon seit einiger Zeit eine Schwäche hat, machen sie sich schließlich auf die weite Reise quer durch das Land…

Meine Meinung
„The Last Love Story“ ist der zweite Roman von Brendan Kiely und hat mich total begeistert.

Das Cover ist einfach, aber wunderschön gestaltet. Es zeigt nur ein Auto und legt somit, genau, wie die Geschichte selbst, den Fokus voll auf die drei Protagonisten und ihre gemeinsame Reise.

Die Idee um Charlie, Teddy und Corinna, die zusammen einen Roadtrip machen, zieht einen direkt in ihren Bann. Man fiebert auf jedem Kilometer mit ihnen mit und hofft, dass sie es nach New York schaffen, ohne vorher aufgehalten zu werden.
Die drei sind ein Trio, wie es ungleicher nicht sein könnte und doch verbindet sie etwas. Jeder von ihnen verspricht sich von der Reise viel. Eine Veränderung für sein Leben. Auch wenn alle drei nach New York wollen, hat doch jeder ein persönliches Ziel, das nicht bloß ein Ort ist.

Teddy fühlt sich einsam. Er möchte mehr über seine Familie herausfinden und vor allem über seinen verstorbenen Vater. Corinna ist adoptiert und kommt mit ihren Adoptiveltern nicht gut klar. Sie leidet stark darunter, ihre wahren Wurzeln nicht zu kennen und möchte irgendwo in der Fremde ein neues Kapitel ihres Lebens aufschlagen. Und Charlie kämpft gegen das Vergessen. Er möchte raus aus seinem Pflegeheim und an den Ort kommen, wo er seiner Vergangenheit wieder nah sein kann.
Zwischen Corinna und Teddy entsteht eine zarte und leichte Liebesbeziehung, die ebenso romantisch, wie authentisch und echt wirkt und in einem passenden Gesamtverhältnis zum Rest der Handlung steht.

Viele Nebencharaktere gibt es in dieser Geschichte nicht und sie fehlen auch nicht. Es geht ausschließlich um die drei und darum, was sie auf ihrer abenteuerlichen Reise erleben und über das Leben lernen.

Die Handlung ist unaufgeregt, aber trotzdem mitreißend und fesselnd. Man lernt unglaublich viel über Träume, die Liebe, das Leben und über die Kraft der Gemeinschaft, ohne, dass die Weisheiten einfach plump aneinander gereiht sind. Die Geschichte ist eine Achterbahn der Gefühle. Manchmal ist man traurig oder von der Tiefsinnigkeit bewegt, dann wieder ist man von dem Freiheitsgefühl und der Wohlfühlatmosphäre angesteckt.
Das Thema „Alzheimer“ ist stets präsent und mit all seinen Facetten dargestellt. Trotzdem ist es nicht zu dominant.
Dadurch, dass Corinna Musikerin ist, ist die Musik ein unterhaltsamer Begleiter auf dem gesamten Roadtrip.

Das Ende ist vielleicht nicht so, wie man es erwartet oder erhofft und trotzdem ist man glücklich und zufrieden.

Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil ist locker und jugendlich-leicht.

Fazit
Insgesamt halte ich das Buch für absolut empfehlenswert. Die Geschichte um den verrückten Roadtrip ist für Leser jeden Alters geeignet. Sie macht Spaß, berührt und bietet auch nach dem Lesen noch einige Zeit Stoff zum Nachdenken!

Ich danke dem ONE-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Heartbeats - Mein Song für dich

Katie Cotugno , Cornelia Röser , Lisa Scheiber
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453271289
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt
Es ist Sommer und Dana und Olivia haben ihren Highschool Abschluss in der Tasche. Als Olivia, die schon ihr Leben lang von einer Karriere auf den großen Bühnen dieser Welt träumt, zu einem Casting für eine neue Girlgroup fährt, beschließt Dana, mitzukommen, um ihre beste Freundin zu unterstützen.
Durch einen Zufall wird auch Dana gecastet und wider aller Erwartungen bekommen beide Freundinnen eine Chance, sich zu beweisen.
Begeistert fahren sie nach Orlando, wo sie mit den zwei weiteren Teilnehmerinnen in ein Apartment ziehen und auf ihre erste große Tour vorbereitet werden.
Doch schnell stellt sich heraus, dass der Job harte Arbeit bedeutet und dass der Konkurrenzkampf zwischen den Mädchen größer ist, als vorher erwartet.
Außerdem sorgen die Jungs der Boygroup „Hurricane State“, die in dem Apartment nebenan wohnen, für mächtiges Gefühlschaos…

Meine Meinung
„Heartbeats – Mein Song für dich” ist das zweite Jugendbuch aus der Feder von Katie Cotugno.

Das Cover ist schlicht, aber sowohl farblich, als auch vom Motiv sehr ansprechend gestaltet. Außerdem strahlt es eine angenehme Leichtigkeit aus.

Die Idee zweier Freundinnen, die zusammen in die bittersüße Welt des Musikbusiness eintauchen, ist unterhaltsam und erfrischend umgesetzt.
Es gelingt ein schneller Einstieg in die Handlung und auch die Charaktere und die Kulisse sind einem direkt vertraut.

Dana und Olivia sind zwei Protagonistinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird
Dana, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, kommt aus schwierigen Familienverhältnissen und hat, außer dringend Geld verdienen zu müssen, für die Zeit nach der Highschool keine besonderen Pläne. Anfangs ist die ziemlich perspektivlos und hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich hin zu einer starken Persönlichkeit, die an sich selber glaubt und daran, alles schaffen zu können, was sie sich vornimmt.
Olivia hingegen ist wohlbehütet aufgewachsen, und ihr stehen alle Türen offen. Nach und nach zeigt sie, wie weit sie für den Traum der Musikkarriere zu gehen bereit ist.

Alex, ein Sänger der Boyband und männlicher Protagonist, ist sehr sympathisch. In der Beziehung zwischen ihm und Dana gibt es viele Probleme, was diese realistisch macht, ohne ihr den Zauber der ersten großen Liebe zu nehmen. Alex ermutigt Dana, wo er kann und ist somit an ihrer Entwicklung nicht unbeteiligt.

Auch die Nebencharaktere, wie z.B. die anderen Mitglieder der Girlgroup, der Labelchef Guy oder die Eltern der Freundinnen bereichern und prägen die Handlung.

Die Handlung ist teilweise zwar etwas vorhersehbar, trotzdem möchte man das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil man so von der sommerlich, musikalischen Stimmung gefesselt ist. Dennoch werden auch schwierige Themen, wie Alkoholsucht oder Essstörungen nicht ausgelassen.
Im letzten Viertel passieren einige unerwartete Dinge, dennoch ist man am Ende mit dem Ausgang zufrieden.

Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen. Der Schreibstil ist locker und jugendlich-leicht.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch absolut empfehlen. Die Geschichte erzählt von Freundschaft, den Wirrungen des Erwachsenwerdens, der ersten Liebe und dem Wahnsinn des Musikbusiness. Und doch zeigt sie, dass kein Traum weit genug entfernt ist, als dass es sich nicht lohnt, mit allem, was man hat, dafür zu kämpfen!

Ich danke dem Heyne fliegt- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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437 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 126 Rezensionen

liebe, richelle mead, der goldene hof, adel, jugendbuch

The Promise - Der goldene Hof

Richelle Mead , Susann Friedrich
Fester Einband
Erschienen bei ONE, 29.09.2017
ISBN 9783846600504
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Die junge Gräfin Elizabeth gehört einer der nobelsten Familien in ganz Osfrid an, wo sie zusammen mit ihrer Großmutter lebt. Doch sie fühlt sich wie in einem goldenen Käfig, da sie keinen Schritt unbewacht tun kann. Als sie gegen ihren Willen einen Mann heiraten soll, nur weil dieser eine vorteilhafte Partie ist, hält sie es nicht mehr länger aus.
Wie aufs Stichwort erfährt sie vom „Goldenen Hof“, einer Einrichtung, die junge Mädchen von niederem Stand ausbildet und nach Adoria in die neue Welt schickt, damit sie dort an reiche Männer verheiratet werden.
Elizabeth wittert ihre Chance zu fliehen und schließt sich unter falschem Namen dem „Goldenen Hof“ an. Doch in Adoria erwarten sie und ihre neu gewonnenen Freundinnen nicht nur positive Überraschungen und auch das Herz lässt sich nicht vorschreiben, wen es lieben soll…

Meine Meinung
„The Promise – Der Goldene Hof”, ist der erste Band der neuen Trilogie von Richelle Mead.

Das Cover ist schlicht, aber farblich sehr ansprechend gestaltet. Es lässt die Schattenseiten der Geschichte nicht sofort erkennen, das steigert die Überraschungseffekte beim Lesen.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt sehr gut. Die Idee einer jungen Aristokratin, die ihrem Schicksal entfliehen möchte, und des „Goldenen Hofes“ als Heiratsvermittlungsagentur ist ungewöhnlich und macht sofort neugierig. Auch die Kulisse der alten Welt auf der einen und der neuen Welt auf der anderen Seite ist sehr interessant ausgestaltet. Im Verlauf der Geschichte spielt auch das Thema „Religion“ eine immer wichtigere Rolle.

Sowohl Elizabeth, später Adelaide, mit ihrer offenen Art und ihrem Mut, ihr Leben selbst zu gestalten, als auch der geheimnisvolle Cedric, der mit seiner Familie den „Goldenen Hof“ betreibt, sind sehr sympathisch.

Früh ist klar, dass sich zwischen den beiden eine Beziehung entwickeln wird, was jedoch der Spannung vorerst keinen Abbruch tut, denn ihre Beziehung darf nicht sein und muss geheim gehalten werden. Nach etwa zwei Drittel der Handlung, und somit viel zu früh, wird diese Dynamik leider genommen.
Grundsätzlich passen die beiden gut zueinander und müssen gemeinsam etliche Herausforderungen meistern.
Die Liebesgeschichte steht in einem angemessen Verhältnis zum Rest der Geschichte, sodass ausreichend Abwechslung gegeben ist.

Sehr bereichernd für die Geschichte sind zudem die vielen gut ausgearbeiteten Nebencharaktere. Angefangen bei Elizabeths neu gewonnenen Freundinnen Mira und Tamsin, deren Vergangenheit und Gegenwart voller Geheimnisse ist und die immer wieder für entscheidende Wendungen in der Handlung sorgen, bis hin zu den Antagonisten Jasper, Warren, dessen Mutter Viola oder der Konkurrentin Clara.

Die wohl größte Schwäche des Buches ist, dass unterschiedliche Abschnitte unterschiedlich stark sind. So ist die erste Hälfte zwar relativ ereignislos, aber unterhaltsam und angenehm zu lesen. Dann folgt ein Abschnitt, der inhaltlich völlig vom vorherigen Teil abweicht und sich sehr in die Länge zieht, während es ganz zum Schluss noch einmal ziemlich spannend wird. Das Kürzen einiger Passagen hätte dem Spannungsbogen der Handlung sicher gut getan.

Die Sprache ist angenehm und flüssig zu lesen. Der Schreibstil sehr schön.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen, auch wenn der Funke nicht hundertprozentig übergesprungen ist. Es ist ein interessanter Reihenauftakt, der zwar Schwächen aufweist und zum Teil Potential verschenkt, aber dennoch neugierig macht, wie es in Band 2 und 3 weitergeht!

Ich danke dem One-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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297 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

märchen, magie, fantasy, jugendbuch, feen

Almost a Fairy Tale - Verwunschen

Mara Lang , Alexander Kopainski
Fester Einband
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 15.09.2017
ISBN 9783764170684
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Mitran ist eine Stadt in Deutschland, die sowohl von Menschen, als auch von Magischen bewohnt wird. Da sie eine Magische der Klasse A ist, darf die junge Hexe Natalie mit ihrer Familie unter den Menschen leben.
Was Natalie jedoch allen verheimlich – sie beherrscht Bannmagie. Eine besonders mächtige und seltene Form der Magie.
Als Natalie eines Tages im Zoo eine Verabredung mit dem jungen Agenten Kilian hat, kommt es zu einem schweren Unglück und Natalie wird gezwungen, ihre besondere Gabe in der Öffentlichkeit einzusetzen.
Von dem Moment an, ist nicht nur für Natalie, sondern auch ihre Familie, Kilian, ihre beste Freundin Jolly und ganz Mitran nichts mehr so, wie es vorher einmal war…

Meine Meinung
„Almost a Fairy Tale – Verwunschen“ ist der erste Band der neuen Fantasy-Dilogie von Mara Lang.

Das Cover ist ein totaler Eyecatcher. Es ist mystisch und zum Thema passend märchenhaft gestaltet.

Die Stadt Mitran und die ganze Welt, in der die Protagonistin Natalie lebt, ist ein sehr interessantes und detailreich ausgestaltetes Gemisch aus Realität und Fiktion. Es gibt einige Bezüge zur gegenwärtigen politischen Situation, wie z.B. die Organisation „Pro Mensch“, die gegen alle magischen Wesen ist, sowie einige dystopische Momente, wie z.B. die Einteilung von Magischen in Klassen oder die Erfindung von Laserwaffen.
Außerdem gibt es immer wieder Bezüge zu bekannten Märchen.

Bereits nach wenigen Seiten steigt man voll in die Handlung ein, was zwar für Spannung sorgt, aber wenig Zeit gibt, um sich an die Charaktere und die Kulisse zu gewöhnen.

Natalie ist eine starke Protagonistin, die im Laufe der Geschichte einiges aushalten muss. Sie ist die Schlüsselfigur des Geschehens und macht eine beträchtliche Entwicklung durch.

Kilian ist nicht nur ein Agent des OMG, einer Organisation zur Verfolgung magischer Straftaten, sondern auch der Prinz des Landes. Er kämpft unerbittlich gegen das Böse und für die Menschen, die er liebt.

Anders, als sonst oft üblich, haben sich die beiden Protagonisten bereits  vor Beginn der Geschichte kennengelernt und verliebt und der Leser steigt bei ihrem ersten richtigen Date mit ein. Sehr schnell werden die beiden jedoch wieder voneinander getrennt, was fast bis zum Schluss so bleibt. Auch wenn ihre Beziehung echt und stark wirkt, gibt es auf Grund dieser Trennung kaum gemeinsame Szenen. Außerdem passiert so viel anderes, dass die Liebesgeschichte deutlich in den Hintergrund rückt.

Natalies beste Freundin Jolly, deren Schwester Paige und viele andere Nebencharaktere spielen ebenfalls wichtige Rollen, und ihnen kommt in der Handlung große Bedeutung zu.
Besonders die böse Hexe Raikun ist sehr charakterstark und furchteinflößend.

Die Handlung ist durchgehend dicht und rasant. Man steht als Leser fast die ganze Zeit unter Spannung und hat kaum Ruhephasen. Zwar sind einige Szenen ziemlich brutal, insgesamt bleibt es aber immer im Rahmen eines Jugendbuches.

Das Ende ist, im Vergleich zur gesamten Geschichte, relativ unspektakulär, und der erwartete große Cliffhanger bleibt aus. Trotzdem bleiben viele Fragen offen, sodass man den zweiten Band mit Spannung erwartet.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Natalie, Kilian und Paige, was für viel Abwechslung sorgt.

Die Sprache ist angenehm und flüssig zu lesen. Der Schreibstil sehr schön.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch absolut empfehlen. Eine mitreißende Geschichte, die man gerne direkt weiterlesen möchte, die aber aufgrund ihrer Ereignisdichte teilweise leider etwas anstrengend zu verfolgen ist.

Ich danke dem Ueberreuter-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

zerrüttete familie, gabe, familie, heilerin, liebe

Der Preis der Unsterblichkeit

Corrine Jackson , Heidi Lichtblau , Annina Braunmiller-Jest
Audio CD
Erschienen bei Silberfisch, 22.02.2012
ISBN 9783867422291
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Als Remy ihren gewalttätigen Stiefvater nicht mehr ertragen kann, flieht sie von New York in das kleine Städtchen Blackwell Falls, um bei ihrem leiblichen Vater und seiner Familie ein neues Leben anzufangen. Doch Remy hat ein Geheimnis, von dem bisher nur ihre Mutter etwas weiß und wovon auch in ihrer neuen Heimat niemand etwas erfahren darf.
Remy ist eine Heilerin. Das heißt, sie kann Menschen durch bloße Berührung von ihren Krankheiten befreien.
Doch kaum in der neuen Stadt angekommen, begegnet sie dem attraktiven Asher, der nicht nur ihr Geheimnis zu kennen, sondern auch eine eigene Gabe zu besitzen scheint…

Meine Meinung
„Touched – Der Preis der Unsterblichkeit“ ist der erste Band der „Touched“-Trilogie von Corrine Jackson.

Das Cover ist schlicht, aber zur Geschichte passend mystisch und sehr ansprechend gestaltet. Auch die Seitenverziehrungen im Buchinneren sind sehr schön.

Die Grundidee der Geschichte ist ungewöhnlich und sehr interessant.
Zu Beginn und teilweise auch noch zu späteren Zeitpunkten, ist das Heiler-Beschützer-Thema jedoch etwas verwirrend und die Gabe der Protagonisten, Energien zu beeinflussen, ziemlich kompliziert.

Remy ist sehr charakterstark und absolut sympathisch. Sie hat eine traumatische Vergangenheit, von der sie immer wieder eingeholt wird und eine ganz besondere Gabe, von der sie niemandem erzählen darf.

Asher ist zwar ebenfalls sympathisch, wirkt jedoch im Vergleich zu Remy etwas blass und kann auch als der männliche Held nicht hundertprozentig überzeugen.

Die Beziehung zwischen Remy und Asher ist durch die Wechselwirkung ihrer Gaben sehr außergewöhnlich, entwickelt sich jedoch etwas zu abrupt. Erst gehen die beiden sich aus dem Weg, doch dann plötzlich ist ihre Beziehung zueinander so innig, dass es phasenweise zu kitschig wirkt.

Die vielen Nebencharaktere, wie Remys Vater Ben, seine Frau Laura, deren Tochter Lucy und Remys neue Schuldfreunde, sind allesamt sympathisch und erzeugen eine vertraute und angenehme Grundstimmung.
Auch die Bösewichte, Remys Stiefvater Dean oder Ashers Bruder Gabriel, sind sehr charakterstark und handlungsprägend. Gerade Dean sorgt für einige gruselige Gänsehautmomente.

Über weite Strecken ist die Handlung leider relativ ereignislos. Ewig lange kommt es kaum zu bedeutenden Konflikten. Häufig wird Potential der Idee verschenkt.
In den finalen Szenen wird Spannung hauptsächlich durch Gewalt und Brutalität und leider nicht durch Raffinesse in der Handlung erzeugt.

Die Sprache ist angenehm zu lesen. Der Schreibstil detailreich und schön.

Fazit
Insgesamt ist das Buch ein gelungener Reihenauftakt. Auch wenn es in vielen Punkten Luft nach oben gibt, kann man sich in der Geschichte wohlfühlen und möchte unbedingt wissen, wie es mit Remy und Asher weitergeht.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sommer, dear summer, polly, vic

Dear Summer - Und wir vergessen den Rest der Welt (Dear Summer-Reihe 6)

Ruby Baker
E-Buch Text: 65 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783641199555
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Nachdem die Situation zwischen den Freunden endgültig eskaliert ist, verlassen Polly und Vic die Gruppe und setzen ihren Urlaub in Frankreich alleine fort. Auch wenn sie weiterhin von Gewissensbissen geplagt sind, genießen sie nun die verbleibende Zeit zu zweit.
Wäre da nicht die Gewissheit, dass Vic nach dem Urlaub zurück nach Peking muss, um sein Studium fortzusetzen. Und auch Pollys Zukunft ist nach wie vor ungewiss…

Meine Meinung
„Dear Summer – Und wir vergessen den Rest der Welt“ ist der sechste und somit letzte Band der „Dear Summer“- Reihe von Ruby Baker.

Auch dieses Cover ist wieder ansprechend und zur Liebesgeschichte passend gestaltet.

Ähnlich, wie in Band 5, geht es eigentlich nur noch um die Beziehung zwischen Polly und Vic. Dies leider auf Kosten der Dynamik und Spannung. Phasenweise wirkt die Handlung zäh und zieht sich.

Die Landschaft Frankreichs jedoch wird wieder detailreich und schön beschrieben, sodass man sich die Kulisse gut vorstellen kann.

Für Polly und Vic endet die Geschichte schön, zufriedenstellend und dennoch realistisch. Hundertprozentige Sympathien für die Protagonisten bleiben weiter aus.

Während Adrian zum Schluss einfach völlig außen vor gelassen wird, entwickelt sich die Beziehung zwischen Polly und ihrer Freundin Eva hin zu einem enttäuschenden und unbefriedigenden Ende.

Die Sprache bleibt angenehm und  leicht lesbar, sowie gut verständlich.

Abschließend für die gesamte Reihe bleibt zu sagen, dass die einzelnen Bände eventuell zu weniger und dafür längeren Einheiten hätten zusammengefasst werden können. Dadurch, dass ein Band nie mehr als 40-50 Seiten hat, wird der Lesefluss häufig unterbrochen.

Ein weiteres Grundproblem ist die mangelnde Sympathie für Polly und Vic. Dies liegt zum einen daran, dass man über Vic und seine Vergangenheit kaum etwas erfährt und zum anderen, dass die beiden sich ihren Freunden gegenüber so unaufrichtig verhalten.

Außerdem wird sowohl bei der Ausgestaltung der Charaktere, als auch bei der Handlung viel Potential verschenkt und eine vertraute Grundstimmung fehlt.

Positiv sind die auffallend schönen Cover und die gut platzierten und spannungserhaltenden Schlüsse.

Fazit
Insgesamt konnte mich auch der sechste Band nicht mehr vollkommen überzeugen. Die komplette Reihe ist unterhaltsam und ein leichtes Lesevergnügen für warme Tage. Dennoch weist die Geschichte leider einige Schwächen auf!

Ich danke dem cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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660 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 45 Rezensionen

zeitreise, paris, musketiere, liebe, eva völler

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Eva Völler , Tina Dreher
Flexibler Einband: 338 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 15.05.2015
ISBN 9783843210805
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Anna steckt mitten in ihren Abiturprüfungen, als Jose sie wegen einer dringenden Angelegenheit nach Frankreich beordert. Sebastiano ist in der Vergangenheit verschwunden und nur Anna kann ihn zurückholen.
Also begibt sie sich auf eine gefährliche Reise ins Paris des 17. Jahrhunderts.
Doch die Mission gestaltet sich schwieriger, als erwartet, denn Sebastiano hat sein Gedächtnis verloren. Weder erkennt er Anna wieder, noch weiß er, dass er ein Zeitreisender aus dem 21. Jahrhundert ist und eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hat…

Meine Meinung
„Zeitenzauber – Die goldene Brücke“ ist der zweite Band der Zeitreise-Trilogie von Eva Völler.

Das Cover ist zum Thema „Zeitreise“ passend und insgesamt sehr abenteuerlich gestaltet.

Es gelingt ein schneller Einstieg in die von Anfang an rasante Handlung. Das vorherige Lesen von Band 1 ist jedoch sehr empfehlenswert.

Während die Zeitreisenden Anna und Sebastiano im ersten Band in Venedig unterwegs waren, verschlägt es die beiden nun ins Paris des 17. Jahrhunderts.
Auf ihrer Mission in der Vergangenheit gerät Anna in diverse Machenschaften und Intrigen des Adels und der Kirche, was die Geschichte spannend und absolut unterhaltsam macht. Die Handlung wirkt erneut gut durchdacht und detailreich ausgearbeitet.
Die Beschreibung des historischen Paris mit vielen wissenswerten Informationen gelingt so gut, dass man direkt in den Bann der Kulisse gezogen wird.

Die Protagonistin Anna ist einem von der ersten Seite an wieder genauso vertraut, wie in Band 1. Weiterhin zeigt sie sich humorvoll und sympathisch. Man fiebert auf jedem Schritt ihres Abenteuers mit.

Auch wenn Sebastiano Anna aufgrund seines Gedächtnisverlustes fast bis zum Schluss nicht erkennt, ist die Liebesgeschichte zwischen den beiden auch in diesem Band romantisch, authentisch und durch die Umstände erfrischend anders.

Einige Geheimnisse um die Zeitreisenden werden gelüftet, aber mehrere Fragen bleiben weiter offen.
Grundsätzlich ist jedoch auch dieser Band in sich abgeschlossen.

Der Schreibstil ist temporeich und humorvoll. Die Sprache ist angenehm zu lesen.

Die Schriftgröße ist für diejenigen, die auch mal unterwegs lesen, leider wieder etwas zu klein.

Fazit
Insgesamt ist auch Band 2 der Reihe absolut zu empfehlen. Obwohl der erste Band in sich abgeschlossen ist, wird dessen Handlung nicht einfach wiederholt, sondern eine mitreißende und neue Geschichte erzählt. Hat man die letzte Seite gelesen, möchte man direkt mit dem nächsten Band weitermachen!

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sommer, damaris liest, polly, vic

Dear Summer - Hals über Kopf (Dear Summer-Reihe 5)

Ruby Baker
E-Buch Text: 55 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783641199548
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Nachdem Polly und Vic in der Nacht ihre Gefühle für einander endlich zugelassen und sich leidenschaftlich geküsst haben, versuchen sie am Morgen danach, ihren Freunden aus dem Weg zu gehen.
Als die anderen am Strand sind, beschließen sie darum kurzer Hand, ins Auto zu steigen, wegzufahren und den Tag alleine zu verbringen.
Gemeinsam genießen sie die Landschaft und Städtchen Südfrankreichs und vergessen dabei beinahe, dass auf dem Campingplatz nicht nur Pollys fester Freund Adrian, sondern auch ihre beste Freundin Eva, die ebenfalls total in Vic verliebt ist, auf sie warten…

Meine Meinung
„Dear Summer – Hals über Kopf“ ist der fünfte Band der „Dear Summer“- Reihe von Ruby Baker, die aus sechs etwa fünfzigseitigen eBooks besteht.

Das Cover ist wieder sehr schön gestaltet und zeigt, zur Geschichte passend, die Lavendelfelder, denen in der Geschichte eine besondere Bedeutung zu kommt.

In diesem fünften Band geht es ausschließlich um Polly und Vic. Die anderen Freunde tauchen gar nicht auf, sodass die Dynamik, die die Gruppe in den vorherigen Bänden erzeugt hat, leider ausbleibt.

Die sommerliche Landschaft Südfrankreichs und die Stadt Avignon werden sehr schön beschrieben, sodass man sich die Kulisse gut vorstellen kann und fast das Gefühl hat, selbst dabei zu sein.

Die Beziehung zwischen Polly und Vic ist auf dem Hochpunkt angelangt, sodass es viele gefühlvolle Szenen gibt.

Wie jedoch bereits in den ersten Bänden, spricht es nicht für die beiden, dass sie ihre Gefühle weiterhin vor ihren Freunden verheimlichen. Gerade jetzt, wo sie sie so selbstverständlichen ausleben. Der Betrug trübt die romantische Stimmung und verhindert Sympathie für das Liebespaar.

Einige Konflikte, die im vorherigen Band aufgekommen sind, werden einfach außen vor gelassen. Dadurch fehlt es oft an Spannung.

Das Ende jedoch ist wieder so effektvoll platziert, dass man direkt weiterlesen möchte.

Die Sprache bleibt angenehm und  leicht lesbar, sowie gut verständlich.

Fazit
Insgesamt flacht die Geschichte in Band 5 leider weiter ab. Der Fokus liegt ausschließlich auf der Liebesbeziehung zwischen Polly und Vic, sodass die Handlung insgesamt relativ ereignislos bleibt. Trotzdem bin ich gespannt, wie es in Band 6 weitergeht und wie die Geschichte schließlich endet!

Ich danke dem cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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liebe zwischen den zeilen, buchhandlung, veronica henry, liebe, bücher

Liebe zwischen den Zeilen

Veronica Henry , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.08.2017
ISBN 9783453359307
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Nachdem ihr Vater verstorben ist, erbt die 32-jährige Emilia dessen Buchhandlung „Nightingale Books“ im kleinen Städtchen Peasebrook.
Während sie um ihren Vater trauert, trifft Emilia immer wieder auf Menschen, in deren Leben ihr Vater und sein Geschäft eine bedeutende Rolle gespielt haben.
Doch auch wenn Bücher die große Leidenschaft ihres Vaters waren und sein Herz für die Buchhandlung geschlagen hat, steckt diese jedoch in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten.
Für Emilia stellt sich also die Frage, ob sie den Laden, der die Geschichte ihres Vaters und ihrer eigenen Kindheit erzählt, überhaupt halten kann…

Meine Meinung
„Liebe zwischen den Zeilen“ ist das erste Buch, das ich von Veronica Henry gelesen habe und es hat mir sehr gut gefallen.

Das Cover ist zum Inhalt passend romantisch und nostalgisch gestaltet und sticht direkt ins Auge.

Der Klappentext lässt befürchten, dass die Idee von einer jungen Frau, die einen Buchladen besitzt, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt, und versucht, diesen zu retten, bereits aus etlichen anderen Büchern und Filmen bekannt und eventuell etwas abgenutzt sein könnte.

Doch dies ist nicht der Fall. Dieser Roman erzählt vielmehr die Geschichte eines ganzen Städtchens und seiner Einwohner, die durch einen Buchladen und einen charakterstarken Eigentümer stark geprägt sind.

Peasebrook ist einem schnell vertraut und ans Herz gewachsen. Ebenso die vielen unterschiedlichen Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen und ihren Problemen.

Die Protagonistin Emilia ist der Leitfaden durch die Handlung. Bei ihr und ihrer Buchhandlung laufen alle Fäden zusammen. Sie hat schwer mit dem Verlust ihres Vaters zu kämpfen, den sie durch die Erzählungen der Leute nach seinem Tod noch einmal ganz neu kennenlernt.

Neben der eher unterschwellig auftretenden Liebesgeschichte zwischen Emilia und dem jungen Musiker Marlowe, wird man Zeuge einer Vielzahl anderer und vollkommen unterschiedlicher Beziehungen zwischen Peasebrooks Einwohnern.

Der Roman ist oft emotional und bewegend, aber ebenso aufmunternd und positiv. Die Handlung enthält wenig unerwartete Wendungen und ist eher vorhersehbar, aber trotzdem schön.

Die Sprache ist angenehm zu lesen. Der Schreibstil sehr beschreibend, sodass man sich die Kulisse und die Charaktere gut vorstellen kann.

Fazit
Insgesamt hat mir „Liebe zwischen den Zeilen“ gut gefallen und ist unerwartet anders, als andere, bereits bekannte Geschichten mit ähnlichem Thema. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine schöne Geschichte fürs Herz sucht!

Ich danke dem DIANA-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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