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46 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

liebesroman, lovestory, anna savas, entwicklung, familie

Forbidden Love Story. Weil ich dir begegnet bin

Anna Savas
E-Buch Text: 291 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.07.2017
ISBN 9783646603293
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Im Leben der 17-jährigen Vesper läuft gerade alles schief, was schief laufen kann. Ihre Mutter möchte wieder heiraten, die neue Freundin ihres Vaters ist schwanger, und ihr Freund hat sie mit einem anderen Mädchen betrogen.
Und als wäre das alles nicht schon genug, begegnet Vesper in dem ganzen Chaos auch noch dem schönen Alex, der ihre Gefühle sofort mächtig durcheinander bringt.
Als die beiden sich dann bei einem Kennenlernabendessen mit der Familie von Vespers Stiefvater in spe völlig unerwartet wieder treffen, wird klar, dass ihre Beziehung nicht sein darf…

Meine Meinung
„Forbidden Love Story - Weil ich dir begegnet bin“ ist der Debütroman von Anna Savas, mit dem sie beim Schreibwettbewerb von Carlsen Impress und Tolino Media den 3. Platz belegt hat.

Ich persönlich mag es nicht so gerne, wenn Gesichter echter Personen auf Buchcovern zu sehen sind, aber das ist sicher Geschmacksache. Schade ist zudem, dass der Titelzusatz „Weil ich dir begegnet bin“ nirgends zu lesen ist. Ansonsten ist das Cover jedoch sehr ansprechend und zu einer Liebesgeschichte passend gestaltet.

Die Geschichte spielt vor der Kulisse Londons, was eine sehr schöne und teilweise romantische Atmosphäre erzeugt.

Vesper ist eine Protagonistin, die es wirklich nicht einfach hat. Sie verhält sich ihrem Alter und ihrer komplizierten Lebensphase entsprechend sehr glaubwürdig und man gewinnt sie schnell lieb.
Alex bleibt erst einmal der „mysteriöse Fremde“, doch als man ihn dann näher kennen lernt, findet man auch ihn sofort sympathisch.
Relativ schnell lernen Vesper und Alex sich kennen und fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen. Danach beginnt eine durch viele Personen, unerwartete Wendungen und etliche Missverständnisse geprägte rasante und unterhaltsame Geschichte.

Ob die Liebe zwischen Vesper und Alex wirklich „forbidden“ ist, weiß ich nicht genau. Macht euch am besten euer eigenes Bild!

Die vielen Nebencharaktere, wie Vespers Familienmitglieder und ihre beste Freundin Toni, sind einem schnell vertraut und bereichern die Handlung zusätzlich.

Sowohl Alex, als auch Vesper haben eine Leidenschaft für Bücher, weswegen es einige tolle Bezüge zu anderen Büchern und Literaturklassikern gibt.

Die Sprache ist sehr angenehm zu lesen und der Schreibstil zum Genre passend jugendlich und humorvoll.

Fazit
Insgesamt ist „Forbidden Love Story“ eine absolut unterhaltsame Liebesgeschichte, die ich sehr empfehlen kann. Ein tolles Debüt von Anna Savas, das neugierig macht auf mehr Bücher der Autorin!

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

fantasy, familie, fesselnd, ebook, interessant

In Between. Das Geheimnis der Königreiche

Kathrin Wandres
E-Buch Text: 260 Seiten
Erschienen bei Impress, 06.07.2017
ISBN 9783646603217
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt
Keylah lebt zusammen mit ihrem Vater im Land Benoth. Hinter den Mauern der Siedlungen verstecken sich die Menschen vor den Gefahren des Waldes und der Finsternis. Doch Keylah sehnt sich nach Freiheit und hasst das Gefühl, eingesperrt zu sein.
Eines Tages, als ihre Großmutter ihr eine Kette ihrer verstorbenen Mutter schenkt, ändert sich alles schlagartig.
Keylah findet heraus, dass nichts in ihrem Leben so ist, wie es bisher zu sein schien. Und plötzlich ist sie gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen.
Im finsteren Wald begegnet sie dem geheimnisvollen Deven. Mit ihm zusammen macht sie sich auf die Suche nach Antworten.

Meine Meinung
„In Between – Das Geheimnis der Königreiche“ ist der Debütroman von Kathrin Wandres, mit dem diese beim Schreibwettbewerb von Carlsen Impress und Tolino Media den 2. Platz belegt hat.

Das Cover ist farblich schön und zur Geschichte passend gestaltet. Ich persönlich mag es nicht so gerne, wenn Gesichter echter Personen auf Buchcovern abgebildet sind, aber das ist Geschmacksache.

Die Autorin schafft eine fantastische Welt, die teils furchteinflößend, aber auch magisch und wunderschön ist.  Direkt nach den ersten Seiten taucht man vollkommen in diese unbekannte Welt ein.

Keylah ist eine charakterstarke Protagonistin, die durch eine komplizierte Vergangenheit und eine außergewöhnliche Gabe besonders geprägt ist. Schnell ist sie einem vertraut und ans Herz gewachsen.

Deven ist ebenfalls ein interessanter Charakter. Auch bei ihm hat die Vergangenheit Spuren hinterlassen. Im Laufe der Geschichte lernt man ihn näher kennen und lieben.

Die Liebesgeschichte zwischen Keylah und Deven ist angenehm unaufgeregt, aber dennoch unglaublich warmherzig. Zudem entwickelt sie sich absolut glaubwürdig.

Die Geschichte enthält unzählige ausgesprochene, sowie unausgesprochene Weisheiten, von denen man Gänsehaut bekommt.
Die Namen der Länder und Personen sind zudem liebevoll ausgewählt und haben passende Bedeutungen, die im Anhang erläutert werden.

Auch wenn die Handlung zwischendurch immer wieder durch detailreiche Beschreibungen der Umgebung oder Gefühle unterbrochen wird, sind diese weder zäh, noch langatmig.
Ganz selten kommt es zu Wiederholungen, die zwar nicht unbedingt stören, aber hätten weggelassen werden können.

Die Sprache ist auffallend lyrisch, aber dennoch gut verständlich.

Fazit
Insgesamt ist die Geschichte um Keylah mitreißend und tiefsinnig und „In Between“ ist ein absolut lesens- und empfehlenswertes Debüt, das von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

make-up, xelly cabau van kasberge, step-by-step-fotos, schminken, beauty-geheimnisse

Make-Up

Xelly Cabau Van Kasbergen , Ingrid Ostermann
Fester Einband
Erschienen bei Südwest, 17.04.2017
ISBN 9783517095325
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung
Dieses Buch enthält unzählige Tipps und Tricks zum Thema „Make-up“.

Das Cover ist bunt, aber ansprechend und zum Thema passend gestaltet.

Auch die Abbildungen innerhalb des Buches und das gesamte Layout sind sehr farben- und lebensfroh, aber nicht kitschig.

Zu Beginn stellt die Autorin sich kurz vor und erzählt von ihrer Arbeit als Make-up-Artist. Sie stellt wertschätzend heraus, dass z.B. das Selbstbewusstsein oder das Lächeln eines Menschen die Dinge sind, die wirklich schön machen. Ein gutes Make-up kann die Persönlichkeit eines Menschen unterstreichen. Keinesfalls aber sollte es wie eine Maske sein.

Im ersten Kapitel werden die unterschiedlichen Hauttypen und die jeweils am besten geeigneten Pflegemethoden vorgestellt. Zudem gibt es Tipps für die Zähne, die Nägel und die Hände.

Auf den darauf folgenden Seiten geht es um einen gesunden Lebensstil. Es wird dargestellt, was die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung und ein gekonnter Umgang mit Stress für eine enorme Bedeutung für das Gelingen eines schönen Make-ups haben.

Nachdem die Grundbegriffe des Gesichts, wie z.B. „Kinnlinie“, „untere Wasserlinie“ oder „Lidbogen“ eingeführt wurden, gibt es ausführliche Erklärungen zur richtigen Verwendung von Foundation, Concealer, Puder, Bronzer, Blush und Highlighter. Anschließend wird gezeigt, was man beim Schminken der Augenbrauen und der Augen selbst (Lidstrich, Wimpern usw.) beachten muss. Dann werden verschiedene Schminkmöglichkeiten, wie z.B. Smooky Eyes, Schritt für Schritt erklärt. Zum Schluss werden noch die unterschiedlichen Varianten des Lippen-Make-ups aufgeführt.

Zu jedem der Themen gibt es wissenswerte Zusatzinformationen und hilfreiche Tipps. Außerdem wird auf unterschiedliche Formen, z.B. des Gesichts, der Augenbrauen oder der Lippen speziell eingegangen.
Ausdrucksstarke Vorher- Nachher- Bilder veranschaulichen das Erklärte zusätzlich.

Abschließend werden noch einmal alle unterschiedlichen Schminkutensilien mit Bildern und Funktion gezeigt. Auch eine Einkaufsliste für Produkte, die jeder vorrätig haben sollte, ist zu finden.

In dem Kapitel „Celebrities“ stellt die Autorin zudem einige Stars vor, für die sie als Make-up-Artist arbeitet.

Die Sprache ist gut verständlich und der Schreibstil so, dass man das Gefühl hat, sich mit einer Bekannten zu unterhalten und nicht, einen Ratgeber zu lesen.

Die Anleitungen sind gut verständlich, sodass ein spezielles Vorwissen nicht erforderlich ist.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Sowohl für Schminkanfänger, als auch für die, die immer schon mal wissen wollten, wie man es professionell macht, gibt es viel zu entdecken.

Ich danke dem Südwest- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sommer, damaris liest, polly, vic

Dear Summer - Dieser Funke zwischen uns (Dear Summer-Reihe 4)

Ruby Baker
E-Buch Text: 57 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783641199531
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Endlich ist es so weit und Polly und ihre Freunde brechen in ihren lang geplanten Urlaub nach Frankreich auf. Doch das Chaos ist vorprogrammiert, da Pollys beste Freundin Eva Vic eingeladen hat mitzukommen.
Auf ihrem Campingplatz direkt am Meer angekommen, könnte alles perfekt sein, wenn es Polly nicht so schwer fallen würde, Vic und Eva zusammen zu sehen. Und auch mit ihrem Freund Adrian läuft es nicht mehr rund.

Meine Meinung
„Dear Summer – Dieser Funke zwischen uns“ ist der vierte Band der „Dear Summer“- Reihe von Ruby Baker, die aus sechs etwa fünfzigseitigen eBooks besteht.

Das Cover ist wieder sehr ansprechend gestaltet und greift den Urlaub nach Frankreich ans Meer mit auf.

In diesem vierten Band herrscht ein angenehmes Gefühl von Sommer, Ferien und Meer.
Der Ortswechsel nach Frankreich tut der Geschichte gut. Es wird wieder etwas schwungvoller.

Durch den gemeinsamen Urlaub lernt man neben Polly, Vic, Adrian und Eva auch die anderen Freunde etwas näher kennen, was die Handlung facettenreicher macht.

Die Beziehung zwischen Polly und Adrian wirkt merklich angespannt, da sich die beiden immer mehr von einander entfernen und ihrer Unterschiedlichkeit bewusst werden.

Zwischen Polly und Vic hingegen wird die Anziehungskraft immer größer, so, dass es ihnen kaum möglich ist, sich voneinander fern zu halten.

Die Anspannungen zwischen Polly und ihrer besten Freundin Eva lassen wieder etwas nach, da Eva, nichts Böses ahnend, glaubt, dass es zwischen ihr und Vic zunehmend besser läuft.

Polly selbst erscheint in diesem Band etwas ruhiger und „weniger anstrengend“. Solange sie jedoch hinter dem Rücken ihres Freundes und ihrer besten Freundin weiter ihren Gefühlen für Vic nachgibt, gelingt es nicht, sie wirklich sympathisch zu finden.

Über Vic und seine Vergangenheit erfährt man noch immer nichts.

Von allen vier Bänden ist dieses bis jetzt das spannendste Ende, da es zu einer sehr unerwarteten Wendung kommt. Nun will man unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Die Sprache bleibt angenehm und  leicht lesbar, sowie gut verständlich.

Fazit
Insgesamt hat mir dieser vierte Band bis jetzt am besten gefallen. Das transportierte Urlaubs- und Sommergefühl ist ansteckend  und man merkt, dass die Geschichte (endlich) volle Fahrt aufnimmt.

Ich danke dem cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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sommer, damaris liest, polly, eva

Dear Summer - Heimlich denke ich nur an dich (Dear Summer-Reihe 3)

Ruby Baker
E-Buch Text: 55 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2017
ISBN 9783641199524
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Nachdem Polly die Party fluchtartig verlassen hat, möchte sie sich am liebsten nur in ihrem Zimmer verschanzen und nie wieder herauskommen.
Doch schneller als ihr lieb ist, muss Polly sich den Fragen ihrer besten Freundin Eva stellen, die zu ahnen scheint, dass zwischen Polly und Vic irgendetwas läuft. Außerdem steht eine Versöhnung mit Adrian an.
Als Polly und ihre Familie dann bei Vic und seinen Eltern zum Willkommensessen eingeladen sind, merkt Polly wieder, dass sie für Vic mindestens ebenso viel empfindet, wie für Adrian und die Achterbahn der Gefühle geht weiter.

Meine Meinung
„Dear Summer – Heimlich denke ich nur an dich“ ist der dritte Band der „Dear Summer“- Reihe von Ruby Baker, die aus sechs etwa fünfzigseitigen eBooks besteht.

Auch dieses Cover ist  sehr schön. Erneut wird eine zum Inhalt passende sommerliche Leichtigkeit vermittelt.

Nachdem in Band 2 inhaltlich nicht allzu viel passiert ist, nimmt die Handlung jetzt wieder mehr Fahrt auf.

Sowohl die Beziehung zwischen Polly und Adrian, als auch die zwischen Polly und Vic entwickelt sich erheblich weiter. Während Polly und Adrian sich körperlich näher kommen, führen Polly und Vic lange Gespräche und gelangen mehr und mehr zu der Vertrautheit zurück, die schon in ihrer Kindheit zwischen ihnen geherrscht hat.
Als Leser gelangt man spätestens jetzt in einen Zwiespalt, weil man sowohl Vic, als auch Adrian mittlerweile ins Herz geschlossen hat.

Polly selbst ist auch in diesem Band nicht wirklich Sympathieträgerin. Sie ist sehr launenhaft und gegenüber den Menschen, die sie lieben, meistens nicht aufrichtig und ehrlich.

Zwischen Polly und ihrer besten Freundin Eva wird die Anspannung immer größer. Polly ist eifersüchtig, weil Eva und Vic sich treffen und Eva ist angespannt, weil sie ahnt, dass zwischen Polly und Vic mehr als nur Freundschaft ist.

Die Protagonisten rauchen ziemlich viel, was teilweise die Romantik zerstört.

Wie schon in Band 1 erzeugt auch das Ende von Band 3 Spannung und verspricht einen unterhaltsamen weiteren Verlauf der Geschichte.

Die Sprache ist auch diesmal wieder leicht lesbar und gut verständlich, sodass das Buch schnell durchgelesen ist.

Fazit
Insgesamt hat mir dieser dritte Band ganz gut gefallen. Die Handlung, die in Band 2 etwas zäh war, kommt wieder mehr in Schwung. Außerdem ist in den Beziehungen der Protagonisten zueinander endlich eine Entwicklung zu spüren, die für Band 4 noch mehr Dynamik erhoffen lässt.

Ich danke dem cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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sommer, damaris liest, polly, vic

Dear Summer - Unser erster Kuss (Dear Summer-Reihe 2)

Ruby Baker
E-Buch Text: 62 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2017
ISBN 9783641199517
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Nachdem Polly und Vic sich geküsst haben, wissen die beiden nicht mehr, wie sie einander gegenübertreten sollen.
Außerdem ist Polly vollkommen orientierungslos, weil sie noch immer nicht weiß, wie sie sich ihre Zukunft vorstellt, jetzt, nachdem sie mit der Schule fertig ist.
Pollys schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Freund Adrian wird derweil immer stärker, und zu allem Übel beginnt Vic schließlich auch noch mit Pollys bester Freundin Eva auszugehen.
Als alle vier auf der Party einer gemeinsamen Schulfreundin zusammentreffen, ist das Chaos perfekt.

Meine Meinung
„Dear Summer – Unser erster Kuss“ ist der zweite Band der „Dear Summer“- Reihe von Ruby Baker, die aus sechs etwa fünfzigseitigen eBooks besteht.

Auch das Cover dieses Bandes ist wieder zur Geschichte passend sommerlich und sehr ansprechend gestaltet.

Nach ihrem Kuss am Ende des ersten Bandes treffen Polly und Vic in diesem zweiten Band kaum aufeinander. Eine wirkliche Entwicklung ihrer Beziehung zueinander findet demnach nicht statt.

Dafür lernt man Polly etwas näher kennen. Man begleitet sie durch ihr Gefühlschaos und durch ihre Orientierungslosigkeit bezüglich ihrer Zukunftspläne. Als wirkliche Sympathieträgerin stellt sie sich dabei nicht heraus.

Auch über Pollys Freund Adrian erfährt man in diesem Band etwas mehr. Er macht einen Freiwilligendienst im Seniorenheim, ist einfühlsam und geht schon fast zu rücksichtvoll mit Polly und ihren Launen um.

Zwischen Polly und ihrer besten Freundin beginnt es in diesem Band etwas zu kriseln, was hauptsächlich daran liegt, dass es Polly nicht passt, dass Eva sich mit Vic trifft. Eva wiederum weiß nichts von Pollys Gefühlen für Vic.

Das Ende erzeugt diesmal keine so große Spannung auf den nächsten Band, wie beim letzten Mal. Trotzdem will man irgendwie wissen, wie es weiter geht.

Die Sprache ist wieder leicht lesbar und gut verständlich, sodass das Buch schnell durchgelesen ist.

Fazit
Insgesamt ist auch dieser zweite Band noch nicht aussagekräftig genug, als dass ich ein wirkliches Urteil über die Geschichte fällen könnte. Weil der Unterhaltungswert von Band 2 etwas hinter dem von Band 1 zurückfällt, hoffe ich, dass die Geschichte ab jetzt wieder mehr Fahrt aufnimmt.

Ich danke dem cbt- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Von der Kunst, Yoga & Achtsamkeit im Alltag zu leben

Inga Heckmann
Fester Einband
Erschienen bei Irisiana, 21.09.2015
ISBN 9783424152944
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung
Dieses Buch ist ein Yogabuch der etwas anderen Art. Yoga wird in seiner Ganzheitlichkeit präsentiert, die über die rein sportliche Seite weit hinausgeht. 

Das Cover ist schlicht und unaufgeregt, aber stilvoll und ansprechend gestaltet.

Auch die Abbildungen innerhalb des Buches sind erfrischend anders, da es keine Fotografien, sondern einfache und ihren Zweck erfüllende Strichzeichnungen sind.

Das Buch beginnt mit einer Einführung in das Thema Achtsamkeit, in der unter anderem erklärt wird, wie wichtig es ist, Dinge bewusst wahrzunehmen und den eigenen Körper stets genau zu beobachten.

Im nächsten Kapitel wird gezeigt, wie man Yoga in den eigenen Alltag einbauen kann, ohne dabei sein ganzes Leben vollkommen umkrempeln zu müssen. Schon morgens beim Frühstück, beim Zähneputzen usw. gibt es Möglichkeiten kleine geistige und körperliche Übungen zu integrieren.

Anschließend werden Übungen vorgestellt, die dafür geeignet sind, wenn man sich in der Freizeit Zeit für Yogaeinheiten nehmen möchte. Verschiedene Übungsabfolgen, wie z.B. der Sonnengruß, werden Schritt für Schritt und sehr anschaulich erklärt. Die abschließende Darstellung der gesamten Abfolge auf einer Seite ist sehr praktisch, da man so während des Trainings nicht ständig umblättern muss.

Die Übungen sind so angelegt, dass sie jeder, je nach seiner persönlichen Fitness, gut bewältigen kann.

Zwischenzeitig wird man zudem in die Themen „Meditation“ und „Atmung“ eingeführt. Auch die eingeschobenen wissenschaftlichen Erklärungen bestimmter Vorgänge in Gehirn und Körper sind sehr informativ.

Zum Schluss wird noch erklärt, wie man die Achtsamkeit und das damit verbundene Lebensgefühl nach außen hin ausstrahlen und andere damit anstecken kann.

Die hilfreichen Verweise auf Literatur zum Weiterlesen, Yogamusik und nützliche Apps im Anhang runden das Ganze gut ab.

Die Sprache ist einfach und verständlich. Vorwissen ist nicht erforderlich.

Fazit
Insgesamt kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Es bietet einen sehr interessanten und umfassenden Einblick in das Thema „Yoga“, sowohl von seiner geistigen als auch von seiner körperlichen Seite.

Ich danke dem IRISIANA- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

sommer, polly, vic, damaries liest, eva

Dear Summer - Plötzlich warst du wieder da (Dear Summer-Reihe 1)

Ruby Baker
E-Buch Text: 56 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.04.2017
ISBN 9783641199500
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Polly hat ihr Abitur in der Tasche und möchte eigentlich nur gemeinsam mit ihren Freunden den Sommer genießen, als plötzlich ihr ehemaliger Nachbar und Kindheitsfreund Vic auftaucht. Schnell ist nicht nur die gewohnte Vertrautheit zwischen den beiden wieder da, sondern auch ein Kribbeln im Bauch, das Polly von früher nicht kennt.
Doch Polly ist gerade frisch mit Adrian zusammen. Mit ihm und seinen Freunden hat sie für diesen Sommer einen Frankreichurlaub geplant.
Und auch, dass Pollys beste Freundin Eva offenbar auf Vic steht, macht die ganze Sache nicht leichter.

Meine Meinung
„Dear Summer – Plötzlich warst du wieder da“ ist der erste Band der „Dear Summer“- Reihe von Ruby Baker, die aus sechs etwa fünfzigseitigen eBooks besteht.

Das Cover ist sommerlich und farblich sehr ansprechend gestaltet.

Die Idee zweier Kindheitsfreunde, die im jungen Erwachsenenalter wieder aufeinander treffen und sich ineinander verlieben, ist nicht neu, aber auch in diesem Fall nett umgesetzt.
Das Freiheits- und Sommergefühl, das Polly und Eva nach ihrem letzten Schultag empfinden, wird gut transportiert und gibt der Geschichte eine angenehme Leichtigkeit.

Inhaltlich passiert in diesem ersten Band nicht viel, außer, dass Vic zurück in die Stadt zieht und die unterschiedlichen Charaktere vorgestellt werden.

Über Polly, Vic, Eva und Adrian erfährt man nicht genug, um sich wirklich ein Bild von ihnen machen zu können, aber gerade genug, dass man Lust auf mehr bekommt.
Auch die Beziehung zwischen Polly und Vic birgt Potential.

Das Ende kommt nicht wirklich überraschend, ist aber so gestaltet, dass man direkt Band 2 lesen möchte, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Die Sprache ist leicht lesbar und gut verständlich, sodass das Buch schnell durchgelesen ist.

Fazit
Insgesamt kann ich nach diesem ersten Band noch kein wirkliches Urteil über die Geschichte fällen. Aber wenn die Charaktere und Beziehungen sich noch weiterentwickeln, verspricht diese Reihe ein leichtes Lesevergnügen für warme Sommer- und Urlaubstage zu werden.

Ich danke dem cbt-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

titanic

Ein Koffer voller Träume

Kate Alcott , Gabriele Gockel , Barbara Steckhan
Flexibler Einband: 394 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 06.02.2017
ISBN 9783458362500
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt
Tess ist eine junge Näherin aus einfachen Verhältnissen. Um ihr altes Leben hinter sich zu lassen, begleitet sie die große Modedesignerin Lucile Duff Gordon als deren Dienstmädchen  auf der Jungfernfahrt der Titanic.
Auf dem Schiff bekommt Tess Einblicke in das Leben der Berühmten und Reichen und lernt zwei völlig unterschiedliche Männer kennen, die ihre Gefühle mächtig durcheinander bringen.
Als eine der wenigen Überlebenden des tragischen Unglücks kommt Tess schließlich in New York an, wo sie schnell merkt, dass sich ein Neuanfang gar nicht so einfach gestaltet.
In den Anhörungen des US-Senatsausschusses stellt sich derweil heraus, dass auf der Titanic einiges nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Und auch gegen ihre Arbeitgeberin Lucile Duff Gordon richten sich einige Vorwürfe.
Für Tess gilt es nun herauszufinden, was auf dem Meer wirklich passiert ist, ob sie eine Zukunft in der Modewelt hat und nicht zuletzt, für welchen der beiden Männer ihr Herz wirklich schlägt.

Meine Meinung
„Ein Koffer voller Träume“ ist der erste Roman, den ich von Kate Alcott gelesen habe.

Das Cover ist farblich sehr ansprechend und zum Inhalt passend gestaltet. Man fühlt sich direkt in die Welt der 1920er- Jahre versetzt.

Die Idee, den tragischen Untergang der Titanic mit der schillernden Modewelt seiner Zeit zu verknüpfen ist sehr unterhaltsam und mitreißend umgesetzt.
Auf der einen Seite durchlebt man mit den Charakteren das Schiffsunglück mit seinen weitreichenden Folgen. Auf der anderen Seite ist man verzaubert von Seide, Tüll, Schnittmustern und dem Glamour der Mode der 1920er Jahre.

Die mutige, ehrliche und gutherzige Protagonistin Tess ist sehr sympathisch. Man geht mit ihr jeden Schritt ihres steinigen Weges.
Dabei stehen nicht unbedingt Tess Träume im Vordergrund, sondern hauptsächlich die Bewältigung des Schiffsunglücks.

Auch Lady Duff Gordon, die für die Welt der Reichen steht und somit den Gegenpol zu Tess und ihrem schlichten Leben darstellt, ist ein interessanter Charakter. Manchmal blickt man ehrfürchtig zu ihr auf, dann wieder empfindet man abgrundtiefe Abneigung.

Die Liebesbeziehungen zwischen Tess und dem Seemann Jim einerseits und zwischen Tess und dem Geschäftsmann Jack anderseits, sind stets präsent, aber nicht zu dominant.
Zu beiden Männern hat Tess aufgrund der Katastrophe eine besondere Beziehung. Man kann nachvollziehen, warum sie zwischen beiden hin und her gerissen ist und bis zum Schluss bleibt es spannend, für wen sie sich letztlich entscheidet.

Der Roman endet mit einem Frauenprotestmarsch auf den Straßen von New York. Das Thema passt gut in die Geschichte und zu den Protagonisten, hätte, um ihm wirklich gerecht werden zu können, jedoch schon eher und intensiver in die Handlung eingebunden werden müssen.

Über einige Passagen wirkt die Handlung etwas zäh und teilweise fehlt es an Spannung.

Die Sprache ist leicht lesbar und gut verständlich.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch gut empfehlen. Man erfährt viele interessante Details über das fesselnde Thema „Titanic“, das in eine gefühlvolle Geschichte um eine sympathische Heldin eingebettet ist.

Ich danke dem Insel-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

alzheimer, liebe, familie, demenz, mutter

Du erinnerst mich an morgen

Katie Marsh , Angelika Naujokat
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453291904
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Zoe lässt ihren Verlobten Jamie vor dem Traualtar stehen, um einem telefonischen Hilferuf ihrer Mutter nachzueilen, die sie wegen eines Streits seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen hat. Schnell stellt sich heraus, dass diese mit gerade einmal Anfang fünfzig an Demenz erkrankt und auf Zoes Hilfe angewiesen ist.
Als Zoes ihre Mutter schließlich bei sich zu Hause aufnimmt, wird sie nicht nur mit den Herausforderungen des Alltags im Zusammenleben mit einer Demenzkranken, sondern auch mit ihrer schwierigen gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert.
Außerdem ist die Beziehung zu Jamie seit der missglückten Hochzeit nur noch ein Scherbenhaufen. Auch in Zoes Job läuft es, seit dem sie rund um die Uhr für ihre Mutter da sein muss, auch nicht mehr so gut, wie vorher.

Meine Meinung
„Du erinnerst mich an morgen“ ist der erste Roman von Katie Marsh, den ich gelesen habe.

Die farbliche Zusammensetzung des Buchcovers ist stimmig und schön, sodass es sehr ansprechend wirkt. Auch der Buchtitel klingt sehr vielversprechend.

Die Geschichte von Zoe und ihrer Mutter Gina wird immer abwechselnd, mal in der Echtzeit und mal durch Briefe, die Gina in der Vergangenheit an ihre Tochter geschrieben hat, erzählt. Auf diese Weise, kann man in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Charaktere eintauchen.

Die Protagonistin Zoe wirkt anfangs etwas unnahbar. Nach und nach bröckelt ihre perfekte Fassade jedoch und man wird gewahr, dass eine schwierige Vergangenheit und einige einschneidende Ereignisse hinter ihr liegen, die sie nach wie vor sehr belasten.

Als man Zoes Mutter Gina kennenlernt, ist ihre Krankheit schon weit fortgeschritten. Man wird aus ihrem chaotischen Verhalten nicht mehr wirklich schlau. Aber in den Briefen an ihre Tochter offenbart sich ihr wirklicher Charakter, man findet sie auf Anhieb sympathisch und ist in dem Familienstreit ganz klar auf ihrer Seite.

Das Thema „Demenz“ wird eindrucksvoll aus verschiedenen Perspektiven dargestellt. Mit Gina und ihrer Familie zusammen durchlebt man alle Stadien der Krankheit (Diagnose, Pflege, Heim usw.), was teilweise stark betroffen macht.

Auch, dass das Zusammenleben mit einer demenzkranken Person das eigene Leben vollkommen auf den Kopf stellt, wird durch Zoe deutlich, die nicht nur beruflich, sondern auch in ihrer Beziehung stark ins Straucheln gerät.

Im Laufe der Handlung taucht man zudem mehr und mehr in ein unaufgearbeitetes Familiendrama erster Klasse ein und erfährt, warum mittlerweile jedes Familienmitglied seinen eigenen Weg geht.

Ein paar Lichtblicke und aufbauende Momente hätten bei solch schwierigen Themen hier und da sicher gut getan.

Die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Jamie steht überwiegend im Hintergrund. Wenn sie thematisiert wird, ist sie jedoch sinnvoll in die Handlung eingebunden und wirkt echt und realistisch.

Über einige wenige Passagen wirkt die Handlung etwas zäh, im Großen und Ganzen ist die Geschichte jedoch flüssig zu lesen.
Die Sprache ist gut verständlich.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. Es ist unterhaltsam geschrieben, wird jedoch den schwierigen Themen „Demenz“ und „familiären Problemen“ trotzdem gerecht. Für meinen Geschmack fehlt etwas Leichtigkeit, damit die Last zwischenzeitig nicht zu groß wird.

Ich danke dem Diana-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Smoothie-Bowls

Rose Marie Donhauser
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Südwest, 19.09.2016
ISBN 9783517095240
Genre: Sachbücher

Rezension:


Meine Meinung
Dieses Buch bietet Anleitungen für die Zubereitung verschiedener Smoothie Bowls. Smoothie Bowls sind Smoothies, die aus Schüsseln gelöffelt und mit verschiedenen Toppings kreativ dekoriert werden.

Das Cover ist schlicht. Es zeigt eine farblich ansprechende und appetitlich aussehende Smoothie Bowl- Variante.

Die Abbildungen innerhalb des Buches sind ebenfalls sehr ansprechend und geschmackvoll.

Das Buch beginnt mit einer ausführlichen und informativen Einleitung in das Thema, in der z.B. die gesundheitlichen Vorteile von Smoohie Bowls erläutert  und Tipps für das richtige Mixgerät gegeben werden.

In dem darauf folgenden Kapitel „Drin und Drauf“ werden viele Möglichkeiten aufgezeigt, Zutaten und Bestandteil der Bowl, wie z.B. die Toppings, selbst herzustellen, anstatt sie einfach zu kaufen. Dann folgen die einzelnen Rezepte.

Zu jeder Smoothie Bowl gibt es ein Foto,  eine Zutatenliste für die Bowl, eine für das Topping und eine gut verständliche Anleitung für die Zubereitung
Hilfreich sind außerdem die angegebene Zubereitungsdauer und weitere Informationen zu Inhaltsstoffen, wie „Milchprodukt“, „glutenfrei“, „Superfood“ oder „vegan“. Zusätzlich gibt es zu jedem Rezept entweder einen besonderen Tipp, eine weitere Variante oder sonst wissenswerte Zusatzinformationen.

Die Rezepte sind von der Zubereitungsdauer und -schwierigkeit unterschiedlich anspruchsvoll, sodass für jede Gelegenheit die passende Smoothie Bowl dabei ist. Zudem sind sie sehr abwechslungsreich und vielfältig.

Die Sprache ist verständlich. Ein besonderes Vorwissen ist nicht erforderlich.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Es bietet einen umfassenden und übersichtlichen Einblick in das Thema „Smoothie Bowl“. Die vielen unterschiedlichen Rezeptideen motivieren, selbst aktiv zu werden und dürften für jeden Geschmack etwas bereithalten!

Ich danke dem Südwest- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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154 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

liebesroman, liebe, annie darling, london, buchhandlung

Der kleine Laden der einsamen Herzen

Annie Darling , Andrea Brandl
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 09.05.2017
ISBN 9783328100980
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Die 28-jährige Posy erbt von der Eigentümerin Lavina den kleinen Buchladen „Booeknds“ im Herzen von London, in dem nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Eltern schon gearbeitet haben, bevor sie vor einigen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind.
Posy beschließt, den Laden ganz neu zu eröffnen und sich auf Liebesromane mit Happy Ends zu spezialisieren.
Doch diese Rechnung hat sie ohne Sebastian, Lavinas nervigen, aber ziemlich gutaussehenden Enkelsohn, gemacht, der für die Buchhandlung ganz eigene Pläne hat und Posy das  Leben schwer macht.
Um ihren Ärger mit Sebastian zu verarbeiten, beginnt Posy einen Schnulzenroman mit dem Titel „Der Wüstling, der mein Herz stahl“ zu schreiben.

Meine Meinung
„Der kleine Laden der einsamen Herzen“ von Annie Darling ist ein schöner und leichter Roman für zwischendurch.

Das Buchcover ist schlicht, aber zur Geschichte passend und ansprechend gestaltet.

Die Idee eines kleinen Buchladens, der in finanziellen Schwierigkeiten steckt und einer Protagonistin, deren Herz an eben diesem hängt, ist nicht neu, funktioniert aber auch in diesem Fall wieder sehr gut.

Die gesamte Handlung spielt vor der Kulisse des Buchladens. Durch eine sehr detailreiche Beschreibung kann man sich diesen gut vorstellen und fühlt sich schnell heimisch.

Die Charaktere sind vielfältig und sehr sympathisch.
So auch die Protagonistin Posy. Ihr Privatleben ist nicht immer ganz einfach. Den Verlust ihrer Eltern hat sie noch lange nicht verwunden und auch die Erziehung ihres jüngeren Bruders Sam stellt sie immer wieder vor neue Herausforderungen.
„Bookends“ ist ihr Zuhause und Bücher ihre große Leidenschaft.
Auch Sebastian fliegen die Herzen direkt zu. Denn trotz seiner Ecken und Kanten und seiner schwierigen Art, erkennt man schnell seinen guten Kern.

Von Anfang an ist es kein Geheimnis, dass Posy und Sebastian letztendlich zueinander finden. Doch da die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden so schwungvoll und unterhaltsam ist, stört es nicht, dass man den Ausgang bereits erahnt.

Die regelmäßigen Auszüge aus Posy’s Schnulzenroman „Der Wüstling, der mein Herz stahl“ sind witzig und sorgen für Abwechslung.

Auch zahlreiche Bezüge zu und Zitate aus großen literarischen Werken bereichern die Geschichte.

Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen.

Der Schreibstil ist sehr humorvoll, sodass man viel Schmunzeln muss.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch sehr gut empfehlen. Die Geschichte ist mitreißend, kurzweilig und etwas fürs Herz. Eine perfekte Sommerlektüre!

Ich danke dem Penguin-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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125 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

london, sophie kinsella, liebe, humor, landleben

Frag nicht nach Sonnenschein

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442485505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Katie Brenner hat sich ihren großen Traum erfüllt, indem sie aus dem ländlichen Sommerset nach London gezogen und einen Job in der Branding-Branche angenommen hat. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass das Leben in London weit weniger glamourös ist, als sie es sich immer vorgestellt hat. In ihrem kleinen WG-Zimmer ist nicht einmal Platz für einen Kleiderschrank. Um in den angesagt Restaurants zu Mittag zu essen, hat sie kein Geld und in ihrem Büro ist sie die kleinste Nummer. Außerdem ist ihre Chefin Demeter ein richtiger Drache.
Der einzige Lichtblick in all dem Dunkel ist Alex, einer der Firmenchefs, der Katies Herz höher schlagen lässt.
Doch dann wird Katie von heute auf morgen gekündigt und kehrt in ihre Heimat Somerset zurück, um ihrem Vater zu helfen, der gerade dabei ist, seine Farm in einen Glampingplatz, also einen glamourösen Campingplatz, zu verwandeln. Damit sich ihre Familie keine Sorgen macht, erzählt Katie ihnen nicht, dass sie gekündigt wurde, sondern behauptet, unbezahlten Urlaub genommen zu haben.
Doch als schließlich Katies ehemalige Chefin Demeter auf dem Glampingplatz auftaucht, um mit ihrer Familie dort Urlaub zu machen und es dann auch noch Alex nach Somerset verschlägt, ist das Chaos perfekt.

Meine Meinung
Als großer Fan von Sophie Kinsellas romantischen Komödien und auch ihres Jugendbuchdebüts „Schau mir in die Augen, Audrey“ habe ich mich sehr auf „Frag nicht nach Sonnenschein“ gefreut.
Der Roman ist eine unterhaltsame und leichte Lektüre für Zwischendurch, konnte meine Erwartungen jedoch nicht vollkommen erfüllen.

Das Buchcover und auch dessen Innenseite sind sehr schön und zum Inhalt passend gestaltet.

Die Geschichte ist in zwei Abschnitte unterteilt. Abschnitt eins spielt in London. Hier geht es hauptsächlich um Katies Job in der Branding-Agentur Cooper Clemmow. Nach ihrer Kündigung, in Abschnitt zwei, zieht Katie dann zurück nach Sommerset, auf die Farm ihres Vaters. Sowohl die städtische, als auch die ländliche Kulisse ist sehr detailreich beschrieben, sodass man nachempfinden kann, warum Katies Herz an beiden Orten hängt.

Die Protagonistin Katie ist grundsätzlich ganz nett, aber kein totaler Sympathieträger. Oft verhält sie sich so, wie man es an ihrer Stelle nicht täte.
Zudem gibt es zahlreiche Nebencharaktere, wie Alex, Demeter, Katies Vater, dessen Lebensgefährtin Biddy, die Kollegen im Büro, die Mitarbeiter und Gäste auf der Farm, Katies Freundin in New York usw., von denen man, der Übersicht halber, vielleicht einige hätte weglassen können.

Im Vordergrund der Handlung steht der Konflikt zwischen Katie und ihrer Chefin Demeter, die für das erfolgreiche Londoner Leben steht, das Katie sich so sehr erträumt. Ihre Beziehung wandelt sich im Laufe der Geschichte stark, jedoch manchmal etwas unglaubwürdig.

Enttäuscht hat mich die Liebesgeschichte zwischen Katie und Alex. Relativ früh treffen die beiden aufeinander und Katie ist sofort verliebt. Trotzdem passiert zwischen ihnen vorerst nichts. Dann verschwindet Alex für etliche Kapitel von der Bildfläche. Als er schließlich in Somerset auftaucht, ist die Anziehungskraft auf einmal so groß, dass sie sich nicht mehr voneinander fernhalten können.

Sophie Kinsellas sonst so bestechender Humor blitzt teilweise durch, ist aber deutlich weniger ausgeprägt, als in ihren anderen Romane.
Die Handlung wirkt über einige Seiten, gerade gegen Ende, etwas zäh.

Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich auch diesen Roman von Sophie Kinsella empfehlen. Eine nette Lektüre, vielleicht besonders für den Sommerurlaub. Trotzdem wurden meine hohen Erwartungen nicht komplett erfüllt und ich habe schon deutlich bessere Romane der Autorin gelesen.

Ich danke dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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126 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

landliebe, wein, jana lukas, heyne, winzer

Landliebe

Jana Lukas
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421950
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Die Münchenerin Ellie hat bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber versehentlich ein teures Kunstwerk zerstört, sodass sie unbedingt an Geld kommen muss. Ihre beste Freundin vermittelt sie als Kandidatin in die Fernseh-Kuppel-Show „Landliebe“. Dort erwartet sie Weinbauer Tom, der von seinem Bruder für die Show angemeldet wurde, weil ihr Weinberg in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Auch sie können die großzügige Prämie gut gebrauchen.
Für Tom ist klar, dass er sich in eine Frau, wie Ellie, niemals verlieben würde, und auch Ellie ist von Tom und seiner abweisenden Art  anfangs nicht gerade begeistert.
Doch kaum beginnen die Dreharbeiten und Ellie ist bei Tom eingezogen, nimmt das Chaos seinen Lauf.
Der Regisseur bringt die beiden zur Weißglut, irgendjemand versucht die Arbeit auf dem Weinberg zu sabotieren, und schließlich beginnt es auf einmal doch zwischen Ellie und Tom zu knistern.

Meine Meinung
„Landliebe“ ist Jana Lukas Debüt bei „Random House Audio“ und hat mich total begeistert.

Das Cover ist verspielt, farblich sehr stimmig und absolut ansprechend gestaltet.

Die Idee einer Fernseh-Kuppel-Show namens „Landliebe“ (die unweigerlich an Formate wie „Bauer sucht Frau“ erinnert) und zweier Protagonisten, die nur aus finanziellen Gründen an der Show teilnehmen, sich aber gegen ihren Plan schließlich doch näher kommen, ist sehr abwechslungsreich und unterhaltsam umgesetzt.

Die kleine Stadt im Mosel-Tal mit ihrem Weinberg wird so malerisch beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann und sofort in ihren Bann gezogen ist. Von Anfang an fühlt man sich dort heimisch.

Die Charaktere sind absolute Sympathieträger. Die Köchin Ellie mit ihrem großen Herzen und der Sturkopf Tom, der sich nur so abweisend verhält, weil er in der Vergangenheit von einer Frau sehr verletzt wurde, wachsen einem schnell ans Herz.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ellie und Tom hin und her, sodass man sich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Charaktere hineinversetzen kann.

Der Schreibstil ist humorvoll, sodass man oft schmunzeln muss.

Diana Amfts Stimme ist sehr angenehm. Sie spricht mitreißend, aber nicht zu übertrieben und gibt der Geschichte eine ganz eigene, bereichernde Note.

Einzig die Audioqualität konnte mich nicht überzeugen. Die Stimme klingt teilweise zu stark komprimiert, sodass einige Silben sehr scharf wirken und es an Wärme fehlt.

Die Kürzung des Inhalts ist so vorgenommen, dass keine Verständnisprobleme auftreten.

Fazit
Insgesamt kann ich das (Hör-)buch absolut empfehlen. Die Geschichte ist unterhaltsam und mitreißend. Einmal angefangen, ist es kaum möglich, wieder aufzuhören.

Ich danke dem Verlag „Random House Audio“ für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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145 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

liebesgeschichte, tamara mataya, liebe, verlieben, new age

Manche Tage muss man einfach zuckern

Tamara Mataya , Evelin Sudakowa-Blasberg
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453421691
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
In Sarahs Leben läuft gerade Einiges nicht nach Plan. Sie hat ihren Job als Anwaltsgehilfin verloren, weswegen sie ihre Wohnung kündigen musste. Jetzt schläft sie bei ihrem besten Freund Pete auf dem Sofa. Wegen finanzieller Probleme nimmt sie einen Job als Rezeptionistin in einer „Hippie-Massagepraxis“ an, wo die Kollegen sie in den Wahnsinn treiben.
Und auch in Sarahs Liebesleben geht es drunter und drüber.
Sie schwärmt schon seit Ewigkeiten für Petes Zwillingsbruder Jack, der leider tabu für sie ist. Denn Jack ist von Beruf DJ, ein absoluter Frauenschwarm und niemand, mit dem Sarah sich eine ernsthafte Zukunft vorstellen kann.
Doch die Anziehungskraft zwischen den beiden wird immer größer.
Als Sarah dann, beim Stöbern auf der Internetseite „Missed Connections“, auch noch zufällig auf einen mysteriösen und unbekannten Verehrer stößt, ist das Chaos perfekt.

Meine Meinung
„Manche Tage muss man einfach zuckern“ ist mein erstes Buch von Tamara Mataya.

Das Buchcover sieht einfach toll aus. Es ist farblich stimmig und sehr ansprechend gestaltet, sodass es Leichtigkeit und gute Laune suggeriert.
Der Zusammenhang zwischen Titel und Inhalt hat sich mir bis zuletzt nicht wirklich erschlossen.

Es gelingt ein guter Einstieg in die Handlung, die dann jedoch schnell an Schwung verliert.

Die Protagonistin Sarah ist nicht unsympathisch, aber wirklich identifizieren und in ihre Gefühlswelt hineinversetzen, konnte ich mich nicht.

Die Liebesbeziehung zwischen Sarah und Jack ist oberflächlich und sehr körperlich. Es folgt eine Liebesszene auf die nächste, was auf Kosten einer glaubhaften emotionalen Entwicklung zwischen den beiden geht.
Auch, wer Sarahs anonymer Verehrer bei „Missed Connections“ ist, ist ziemlich vorhersehbar.

Sarahs bester Freund Pete wird zu Beginn intensiv eingeführt, taucht dann jedoch erst fast ganz am Ende der Geschichte wieder auf. Auch der Erzählstrang um Sarahs Familie, um ihren kranken Vater und die untreue Mutter, wird angerissen, bleibt aber eigentlich ohne Auflösung oder Erklärung im Raum stehen

Der Klappentext ist irreführend, denn eigentlich dreht es sich die meiste Zeit nicht um Sarahs Suche nach dem perfekten Mann, sondern um ihren furchtbaren Job in der „Hippie-Massagepraxis“. Dies ist anfangs lustig und unterhaltsam, nutzt sich jedoch nach und nach ab.

Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen. Der Schreibstil hätte humorvoller sein können.

Fazit
Insgesamt kann man das Buch ganz gut lesen. Meine Erwartung einer schwungvollen Liebeskomödie wurde jedoch nicht erfüllt.

Ich danke dem Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Die besten Salate im Glas zum Mitnehmen

Courtney Roulston
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 23.01.2017
ISBN 9783809436577
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung
Dieses Buch bietet Anleitungen für die Zubereitung verschiedener Salate im Glas, die praktisch für unterwegs sind und gut mitgenommen werden können.

Das Cover zeigt eine dieser Salatvariationen. Es ist farbenfroh und ansprechend gestaltet.

Auch die Abbildungen der Salate im Buch sind abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Zu Beginn gibt es eine kleine Einführung in das Thema, und die Vorzüge von Salaten im Glas werden dargestellt.

Zu jedem Salat gibt es einen kurzen Begleittext, eine Zutatenliste und eine Anleitung zur Zubereitung. Da die Reihenfolge dieser Elemente von Gericht zu Gericht variiert, ist die Darstellung teils unübersichtlich. So weiß man manchmal nicht, was zu welchem Gericht gehört. Eine feste Reihenfolge (z.B. Titel -> Foto -> Begleittext -> Zutatenliste -> Anleitung) würde helfen.

Die Anleitung ist gut verständlich. Eine Angabe zur Zubereitungsdauer und zum Schwierigkeitsgrad , sowie zur Kalorienzahl und Nährstoffen wäre hilfreich.

Die Mengen sind jeweils für vier Personen angegeben. Da die Salate im Glas jedoch besonders für die Mittagspause am Arbeitsplatz angepriesen werden und ich wahrscheinlich nicht für das ganze Büro Mittagessen vorbereiten möchte, wären Mengenangaben für eine oder zwei Personen vielleicht sinnvoller.

Grundsätzlich sind die Gerichte relativ anspruchsvoll und aufwendig in der Zubereitung. Zudem sind die überwiegende Anzahl der Salate sehr fleisch- und fischlastig und somit für Vegetarier nicht geeignet. Bei einem Rezeptbuch für Salate müsste dies explizit und deutlicher erwähnt werden.

Die Sprache ist verständlich. Ein besonderes Vorwissen ist nicht erforderlich.

Fazit
Insgesamt bietet das Buch, besonders für begeisterte Fleisch- und Fischesser, viele ausgefallene Gerichte. Die Darstellung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig.

Ich danke dem Bassermann- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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225 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 116 Rezensionen

liebe, autor, verlag, lesereise, lyx

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt

Kristina Günak
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304659
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Bea Weidemann arbeitet im Königstein-Verlag in Braunschweig, der kurz vor dem Ruin steht. Nur, wenn der einzige Starautor des Verlags, Tim Bergmann, mit seiner Bestseller-Reihe einen wichtigen Leserpreis gewinnt, kann der Verlag noch gerettet werden. Nur leider ist Tim Bergmann etwas eigensinnig. Er hält nicht viel von Pünktlichkeit bei Terminen oder von freundlichem Umgang mit der Presse. Darum wird Bea kurzer Hand als sein persönliches  „Kindermädchen“ abbestellt und soll mit ihm auf eine vierwöchige Lesereise gehen, deren Ziel es ist, möglichst viele Leserstimmen für den Preis zu gewinnen.
Diese Lesereise wird jedoch zur richtigen Herausforderung, denn Tim Bergmann hat seinen eigenen Kopf. Und zu allem Übel spielt auf einmal auch noch Beas Herz verrückt, wenn Tim in ihrer Nähe ist.

Meine Meinung
„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ist das erste Buch, das ich von Kristina Günak gelesen habe und ich bin begeistert.

Das Buchcover ist sehr ansprechend und schön gestaltet.

Die Idee einer Verlagsmitarbeiterin und eines Starautors, die sich während ihrer unfreiwilligen Zusammenarbeit näher kommen, ist sehr interessant.

Man steigt direkt voll in die Handlung ein, die bis zum Schluss unterhaltsam, schwungvoll und mitreißend ist.

Sowohl Bea, als auch Tim schließt man sofort ins Herz. Beide sind absolute Sympathieträger. Die Dynamik in ihrer anfangs nicht ganz unkomplizierten Beziehung ist sehr spannend.
Die schwierige Kindheit der beiden ist ein Thema, das präsent und sinnvoll in die Handlung eingebunden ist, aber nie überstrapaziert wird.

Selten habe ich ein Buch gelesen, in dem sich eine Liebesbeziehung zwischen zwei Charakteren in so kurzer Zeit so mitreißend, aber gleichzeitig vollkommen authentisch entwickelt hat. Man fiebert förmlich darauf hin, dass sich die beiden ihrer Gefühle bewusste werden und diese auch zulassen.

Der Schreibstil ist locker und wirklich humorvoll. Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich viel gelacht, und trotzdem gibt es einige sehr emotionale und ernsthafte Szenen.

Die Sprache ist gut verständlich und leicht zu lesen. Die Einteilung des Buches in relativ kurze Kapitel sorgt für Übersicht.

Fazit
Insgesamt ist das Buch absolut empfehlenswert. Eine einfallsreiche Idee, die  toll umgesetzt ist, sodass das Buch zum echten Pageturner wird.

Ich danke dem LYX-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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15 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Liebe, wie sie im Buch steht

Melissa Pimentel , Ulrike Laszlo
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.03.2017
ISBN 9783442482443
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Die 29-jährige Lauren, die vor kurzer Zeit von Amerika nach London gezogen ist, ist mit ihrem Liebesleben unzufrieden. Sie beschließt, im Rahmen eines „wissenschaftlichen“ Experiments, jeden Monat die Ratschläge eines anderen Dating-Ratgebers zu befolgen und ihre Erfolge und Misserfolge mit dem jeweiligen Konzept zu dokumentieren. Ihre abgedrehte Mitbewohnerin Lucy steht ihr dabei zur Seite, denn nicht jeder Ratschlag entpuppt sich als sinnvoll und nicht jeder Mann als Traumprinz.
Außerdem muss sich Lauren mit ihrer Vergangenheit in Amerika auseinandersetzen, mit der sie noch nicht abgeschlossen hat.

Meine Meinung
„Liebe, wie sie im Buch steht“ ist der Debüt-Roman von Melissa Pimentel, der zuvor bereits unter dem Titel „Das Dating-Projekt“ erschienen ist.

Das Buchcover ist sehr ansprechend und detailreich gestaltet.

Dem Titel „Liebe, wie sie im Buch steht“ fehlt meines Erachtens ein „e“, damit aus „Buch“ ein „Buche“ wird, aber das nur vorweg.

Die Idee einer jungen Frau, die ihr Pech mit den Männern satt hat und ihr Liebesleben ab sofort in die Hand verschiedenster Dating-Ratgeber legt, hat mich sofort begeistert. Die Umsetzung hat jedoch einige Schwächen.

Die Protagonistin Lauren ist keine wirkliche Sympathieträgerin. Eigentlich raucht und trinkt sie permanent und nimmt jeden Mann sofort beim ersten Date mit nach Hause. Nur selten konnte ich mich mit ihr identifizieren und Sympathie aufbringen.

Anfangs ist die Handlung schwungvoll und unterhaltsam, nach etwa 350 von 484 Seiten wird sie jedoch etwas zäh. Man ist erschöpft von Laurens wildem Single-Leben und sehnt sich danach, dass langsam der Mann ins Spiel kommt, der ihr Leben tiefgründiger auf den Kopf stellt.

Denn, wer auf der Suche nach einer schönen Liebesgeschichte ist, wird sie in diesem Buch nicht finden. Vielmehr geht es um das chaotische Single-Leben einer jungen Frau, die gar nicht auf der Suche nach einer festen Beziehung ist, sondern nur ihren Spaß möchte. Erst auf den letzten drei Seiten ist sie plötzlich verliebt, was mich persönlich etwas überrumpelt hat. Dieser Mann hätte schon eher mehr in die Geschichte eingebaut werden müssen, denn grundsätzlich passt er gut zu Lauren und die Beziehung hat für mehr als drei Seiten Potential.

Die Nebencharaktere Lucy (Laurens flippige Mitbewohnerin), Meghan (Laurens Schwester) oder die vielen Männer, die Lauren trifft, sind abwechslungsreich gestaltet und beleben die Geschichte.

Der Schreibstil ist locker und teilweise humorvoll. Die Sprache ist angenehm und leicht zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann man das Buch gut lesen. Die Idee ist nicht optimal umgesetzt, aber in jedem Fall einfallsreich.

Ich danke dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

detox, detox wasser, abnehmen, kuren, gesund

Detox Wasser - zum Kuren, Abnehmen und Wohlfühlen

Sonia Lucano
Fester Einband
Erschienen bei Bassermann, 22.02.2016
ISBN 9783572082162
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung
Dieses Buch bietet Anleitungen für die Zubereitung von Detox Wasser, also Wasser, das durch Obst, Gemüse, Kräuter oder Gewürze aromatisiert wird.

Das Cover zeigt zwei verschiedene Varianten des Detox Wassers, die farblich gut harmonieren und hat somit eine ansprechende Wirkung.

Auch die Abbildungen der Getränke innerhalb des Buches sind farbenfroh und abwechslungsreich gestaltet.

Vorne im Buch gibt es eine kurze Einführung in das Thema „Detox Wasser“ und einige nützliche Tipps für die Zubereitung im Allgemeinen.

Für jedes Getränk gibt es eine Zutatenliste und eine Anleitung zur Zubereitung in maximal vier Schritten. Diese sind gut erklärt und einfach zu befolgen.

Zudem werden jeweils die Zubereitungszeit, der Schwierigkeitsgrad (leider haben alle Getränke den Schwierigkeitsgrad „einfach“) und die Höhe der anfallenden Kosten angegeben, was ich sehr hilfreich finde.
Ich hätte mir gewünscht, dass zusätzlich die gesundheitsfördernde Wirkung explizit des jeweiligen Getränks und seiner Zutaten aufgeführt worden wäre.

Grundsätzlich werden in diesem Buch alle Getränke mit Mineralwasser zubereitet. Mir persönlich hat die Kombination mit stillem Wasser (Leitungswasser) jedoch besser geschmeckt.

Die Sprache ist einfach und verständlich und es ist kein Vorwissen erforderlich.

Fazit
Insgesamt bietet das Buch einen interessanten Einblick in das Thema „Detox Wasser“. Die Zubereitung der Getränke ist nicht besonders anspruchsvoll. Zur Anregung der eigenen Kreativität ist das Buch jedoch gut geeignet.

Ich danke dem Bassermann Inspiration- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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255 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

liebe, janet clark, deathline, ewig dein, ranch

Deathline - Ewig dein

Janet Clark
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 20.03.2017
ISBN 9783570173664
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Seit ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist betreibt die 16-jährige Josie, zusammen mit ihrem älteren Bruder und ihrem Vater, die Pferderanch der Familie.
Beim alljährlichen Straßenfest lernt sie Ray, einen Ureinwohner aus dem Reservat, kennen und spürt sofort, dass es zwischen ihnen eine besondere Verbindung gibt.
Als Ray auf der Ranch ihrer Familie zu arbeiten beginnt, verliebt sich Josie Hals über Kopf. Doch Ray birgt ein Geheimnis.
Außerdem passieren auf der Ranch und in der Stadt neuerdings merkwürdige Dinge.
Zusammen mit ihren besten Freunden Dana und Gabriel findet Josie heraus, dass an den Mythen der Ureinwohner etwas dran ist und dass Ray ganz schön in der Klemme steckt. Für Josie ist klar, dass sie ihm helfen muss, auch wenn es für sie gefährlich werden könnte.

Meine Meinung
Vor „Ewig dein – Deathline“ habe ich noch kein anderes Buch von Janet Clark gelesen oder gehört, doch ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist farblich sehr harmonisch, ansprechend und zum Inhalt passend gestaltet.

Die Grundidee, dass sich ein Mädchen in einen Jungen verliebt, der ein mystisches Geheimnis hat, ist nicht neu, funktioniert aber auch hier wieder sehr gut.
Die Geschichte zieht so in ihren Bann, dass die Klischees überhaupt nicht stören.

Josie ist eine sympathische Hauptfigur, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist liebevoll, empathisch und unerschrocken. Sie und ihre besten Freunden Dana und Gabriel sind ein starkes Team.

Auch Ray ist ein Sympathieträger. Sein Schicksal ist absolut mitreißend.

Die Liebesgeschichte zwischen Josie und Ray ist relativ klischeehaft und hat sich, für meinen Geschmack, etwas zu schnell entwickelt. Trotzdem können die beiden als Paar überzeugen.

Die gesamte Handlung spielt in der Kleinstadt "Angels Keep" und auf der Pferderanch von Josies Familie. Die geheimnisvolle Kulisse ist einem schnell vertraut und man hat sie bildlich vor Augen.

Das Ende kommt nicht unerwartet, stellt aber zufrieden. Es bleibt viel Raum für eine Fortsetzung.

Das Buch ist in gut verständlicher Sprache geschrieben.

Friederike Walke spricht sehr angenehm. Einzig das Verstellen der Stimme bei der wörtlichen Rede war mir zum Teil etwas zu übertrieben. Besonders mit der Interpretation von Rays Stimme habe ich mich anfangs schwer getan.

Die Kürzung des Inhalts ist  so vorgenommen, dass keine Verständnisprobleme aufgetreten.

Fazit
Insgesamt kann ich das (Hör-)Buch gut empfehlen. Die Geschichte ist mitreißend, die Charaktere sind facettenreich und sympathisch. Ein schöner Jugendroman, der das Rad nicht neu erfindet, aber gut unterhält und Lust auf mehr macht.

Ich danke dem cbj audio- Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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160 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 44 Rezensionen

schottland, insel, liebe, anne sanders, familie

Mein Herz ist eine Insel

Anne Sanders
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 27.03.2017
ISBN 9783764505936
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Bailevar, eine kleine Insel an der Westküste Schottlands, ist Isla Grants Heimat, die sie seit 6 Jahren nicht mehr besucht hat. Nachdem ihr langjähriger Freund sie für eine andere Frau verlassen hat und sie aus der gemeinsamen Wohnung ausziehen muss, kehrt sie schließlich nach Bailevar zurück.
Dort erwartet sie eine wenig begeisterte Familie, tratschende Inselbewohner und ihre alte Jugendliebe Finn, der als Koch das Pub der Insel übernommen und in ein angesehenes Restaurant verwandelt hat.
Schnell merkt Isla, dass sie nicht nur ihre schwierige Vergangenheit aufzuarbeiten hat, sondern sich auch darüber klar werden muss, wie ihre Zukunft aussehen soll. Doch das ist gar nicht so einfach.
Ist eine Versöhnung mit ihrer Familie überhaupt noch möglich? Was hat es mit den geheimnisvollen Geschichten der alten Shona auf sich? Und warum schlägt Islas Herz noch immer, wenn Finn in ihrer Nähe ist? 

Meine Meinung
„Mein Herz ist eine Insel“ ist das erste Buch von Anne Sanders, das ich gelesen habe, und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist sehr sommerlich gestaltet und weckt Fernweh und Urlaubsgefühle.

Die Insel Bailevar wird mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass man sie sich direkt vorstellen und lieb gewinnen kann. Die einzelnen Figuren stellen das Für und Wider des Insellebens anschaulich dar. 

Isla ist grundsätzlich sympathisch. Es spricht jedoch zunächst nicht für sie, wie arrogant sie sich den Inselbewohnern gegenüber verhält und wie offenkundig sie ihre Abneigung gegenüber Bailevar zum Ausdruck bringt. Nach und nach wird jedoch deutlich, dass Islas Verhalten ihrer schwierigen Vergangenheit und ihrer inneren Unruhe geschuldet ist. Ihr Heilungs- und Selbstfindungsprozess ist spannend zu beobachten.

Finn schließt man sofort ins Herz. Sein warmherziger Charakter und seine liebevolle Beziehung zu den Inselbewohnern machen ihn unglaublich sympathisch.

Die Beziehung zwischen Isla und Finn wirkt, durch ihre Höhen und Tiefen, realistisch, ohne dabei romantische und schöne Momente vermissen zu lassen.

Die angespannte Familiensituation und komplizierte Beziehung zwischen Isla, ihrem Vater und ihren Brüdern ist ein interessanter Handlungsstrang.
Auch Jared Campell, der rätselhafte Inseltourist, sorgt für einige Spannungsmomente.

Ein wirklicher Pageturner ist das Buch trotzdem nicht. Zeitweise fehlt es an Dynamik und Spannung.

Die Geschichte wird immer abwechselnd mal aus Islas und mal aus Finns Perspektive erzählt, wodurch man gleichermaßen in die Gefühlswelt beider eintauchen kann.

Das Buch ist von der Sprache her angenehm und flüssig zu lesen.

Fazit
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. Es eignet sich perfekt als Sommer- oder Urlaubslektüre. Die Geschichte geht über eine reine Liebesgeschichte hinaus und unterhält gut.

Ich danke dem blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

lustig, liebesroman, unterhaltungsroma, rezension, phantasievoll

Ein Dorf zum Verlieben

Dorothea Böhme
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.02.2017
ISBN 9783734103384
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Die 29-jährige Wanda lebt in Osterbüren, einem kleinen Dörfchen im Münsterland, wo sie als Yogalehrerin arbeitet.
Vor 10 Jahren ist Wandas Jugendliebe Richard nach München gezogen, um dort Medizin zu studieren, hat sich nie wieder bei Wanda gemeldet und ihr damit das Herz gebrochen.
Als Richard in die Münchener Schönheitsklinik seines snobbigen Schwiegervaters in spe einsteigen soll, bekommt er Panik und nimmt kurzer Hand eine Urlaubsvertretung für Dr. Lehmkuhl, den Dorfarzt von Osterbüren an.
Wandas Großmütter beschließen, dass Richard Wanda auf keinen Fall noch einmal das Herz brechen darf und hecken gemeinsam mit dem gesamten Dorf den Plan aus, Richard von Wanda fern zu halten und Wanda mit einem anderen Mann zu verkuppeln.
Doch in einem kleinen Dorf wie Osterbüren läuft jeder jedem fast täglich über den Weg.
Und auch Wanda merkt schnell, dass irgendetwas im Busch sein muss, wenn ihre verfeindeten Großmütter auf einmal gemeinsame Sache machen.

Meine Meinung
„Ein Dorf zum Verlieben“ ist das erste Buch von Dorothea Böhme, das ich gelesen habe.

Das Cover ist sehr ansprechend und passend zur Handlung gestaltet.

Eigentlich hatte ich einen Liebesroman erwartet, wurde jedoch von einer rasanten Komödie überrascht und sehr gut unterhalten.

Das Dorf Osterbüren erscheint einem auf Anhieb sehr vertraut und auch seine verrückten Bewohner, besonders die zwei ungleichen Großmütter, hat man schnell ins Herz geschlossen.

Es kommt einem fast so vor, als würde man selbst schon immer in Osterbüren leben und die Charaktere und ihre Geschichten ganz genau kennen.

Wanda ist eine sehr sympathische Hauptfigur, die im ganzen Dorf beliebt ist. Schnell wird deutlich, dass sie die Trennung von Richard noch immer nicht überwunden hat und oft an ihn denkt.

Auch Richard ist einem sofort sympathisch. Er ist mit seinem Leben in München unzufrieden, es zieht in ihn die Heimat zurück, und auch er hat nie aufgehört, an Wanda zu denken.

Die beiden tun einem zwischenzeitig fast ein bisschen Leid, weil sie dem gut gemeinten, aber völlig absurden Plan der Dorfbewohner zum Opfer fallen.

Man sehnt eine Begegnung förmlich herbei, doch dazu kommt es erst fast ganz zum Schluss.

Alles, was nach Wandas und Richards Begegnung passiert ist, ging mir persönlich etwas zu schnell. An der Stelle hätte die Geschichte für meinen Geschmack noch ein bisschen mehr Liebesgeschichte werden können, wo man doch so lange darauf gewartet hat.

Die Erzählperspektive wechselt in kleinen Abschnitten immer zwischen den Hauptfiguren hin und her, jedoch so, dass der einheitlicher Lesefluss nicht gestört wird.

Das Buch ist angenehm zu lesen, der Schreibstil sehr humorvoll.

Fazit
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall empfehlen. Es ist ein Pageturner, der schnell durchgelesen ist und der zum Schmunzeln anregt.

Ich danke dem blanvalet-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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162 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

alter, liebe, frankreich, tod, verlust

Und jetzt lass uns tanzen

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Diana, 06.03.2017
ISBN 9783453291911
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Nach 55 Jahren Ehe als Notarsgattin verliert Marguerite ihren Ehemann Henri. Marcels 68-jährige Ehefrau Nora, die Liebe seines Lebens, stirbt bei einem tragischen Unfall.
Als beide glauben, aus dem tiefen Loch der Trauer und der Einsamkeit nicht mehr entkommen zu können, treffen sie sich zufällig bei einer Kur in den Pyrenäen, die Marguerite von ihrem Arzt verschrieben und Marcel von seiner Tochter geschenkt bekommen hat.
Die beiden erkennen, dass es zwischen ihnen eine ganz besondere Verbindung gibt und dass der jeweils Andere Gefühle in ihnen hervorruft, die weder Marguerite noch Marcel für möglich gehalten hätte.
Doch es fällt ihnen nicht ganz leicht, ihr Leben noch einmal in die Hände einer unbekannten Person zu legen.
Außerdem halten ihre Kinder die Beziehung für eine Folge des schwindenden geistigen Urteilsvermögens und versuchen sie zur „Vernunft“ zu bringen.

Meine Meinung
„Und jetzt lass uns tanzen“ von Karine Lambert ist anders als die Bücher, die ich normalerweise lese und hat mich trotzdem unglaublich berührt.

Das Cover ist sehr stimmig und vor allem zum Inhalt passend gestaltet.

In den ersten Kapiteln des Buches werden die Lebensgeschichten von Marguerite und von Marcel erzählt. Die beiden Charaktere sind einem schnell vertraut und ans Herz gewachsen.
Ihre Trauer und ihre Einsamkeit machen nachdenklich und betroffen. Man kann ihren Verlust mitfühlen, ihren verlorenen Lebensmut nachvollziehen.

Das Zusammentreffen der beide ist wie ein großes Aufatmen. Licht im Dunkel.
Die sich daraufhin aufbauende Beziehung wird liebevoll und besonders, aber nie realitätsfern dargestellt. Das Alter ist stets ein Thema, doch nie ein Hindernis.

Sehr rührend wird, besonders durch Marcel, gezeigt, dass die Liebe und die Beziehung zum verstorbenen Ehepartner nicht unter der neuen Liebe leiden muss. Das Vermissen und vor allem die Erinnerungen bleiben. Trotzdem wird deutlich, dass das Leben bis zum eigenen Tod nicht nur aus Trauer bestehen muss. Lachen ist erlaubt, Lieben ist erlaubt.

Die Kinder von Marguerite und Marcel, besonders Marguerites Sohn Frédéric, können die Beziehung nicht verstehen, schreiben sie als „senile Dummheit" ab. Ihr Gefühlschaos aus Solidarität zum verstorbenen Elternteil, Sorge um den verbliebenen Elternteil und Ärger über den Ausbruch aus der Normalität wird nachvollziehbar dargestellt.

Die Geschichte von Marguerite und Marcel ist eine bewegende Geschichte über das Altsein, über Verlust und über Einsamkeit. Eine Geschichte über die Kraft, trotzdem weiterzumachen und über den Mut, noch einmal zu lieben.

Die Geschichte ist kurzweilig. Das Ende ist befriedigend und rührend, aber enthält trotzdem die nötige Prise Realität.

Die Sprache ist sehr leicht und angenehm zu lesen.

Fazit
Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es nähert sich auf respektvolle Art und Weise einem schwierigen Thema und lässt einen Blick aus verschiedenen Perspektiven zu. Jung und Alt kann aus der Geschichte von Marguerite und Marcel etwas mitnehmen!

Ich danke dem DIANA-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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royal, dystopie, carlsen, dystopi, valentina fast

Royal: Ein Königreich aus Glas

Valentina Fast
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 03.03.2017
ISBN 9783551316356
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
„ROYAL – Ein Königreich aus Glas“ enthält Band 1 („ROYAL – Ein Leben aus Glas“) und Band 2 („ROYAL – Ein Königreich aus Seide“) der Bestseller-Reihe von Valentina Fast.

Das Cover ist sehr schön und dem Inhalt entsprechend „royal“ gestaltet.

Bevor ich mit dem Lesen begonnen habe, hatte ich die Befürchtung, die Geschichte könnte der der „Selection“- Reihe zu ähnlich sein. Das Cover ist im gleichen Stil gestaltet und auch der Klappentext weist auf einige Parallelen hin.

Doch bereits nach wenigen Seiten war ich völlig in den Bann der Geschichte gezogen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Es gibt tatsächlich einige Parallelen (das Auswahlverfahren für die künftige Prinzessin, der Konkurrenzkampf zwischen den Teilnehmerinnen, das Leben im Palast usw.), aber trotzdem ist die Handlung ausreichend anders und von einer ganz eigenen Grundstimmung getragen.

Die Problematik von Hass, Krieg und atomarer Strahlung wird durch das Königreich unter der Glaskuppel eindrucksvoll dargestellt, ohne in der Handlung zu viel Raum einzunehmen.

Tatyana ist eine sehr sympathische Hauptfigur, in deren Gefühls- und Gedankenwelt man schnell eintauchen kann. Sie ist klug und wurde durch ihre Tante zu großer Selbstbeherrschung und Kontrolle über ihr Verhalten erzogen. Innerlich ist sie jedoch sehr sensibel und verletzlich. Das Casting und die vier jungen Männer bringen sie mehr aus dem Konzept, als es ihr lieb ist und locken sie aus ihren Reserven.

Das Auswahlverfahren ist abwechslungsreich gestaltet. Die einzelnen Teilnehmerinnen und auch die vier jungen Männer prägen, durch ihre unterschiedlichen Charaktereigenschaften, die Handlung auf vielfältige Art und Weise.

Das Geheimnis um den Prinzen bleibt gewahrt und auch an wen Tatyana ihr Herz verloren hat, ist nicht vollkommen eindeutig.

Viele Fragen sind noch unbeantwortet und das Ende bleibt offen, sodass man auf Band 2 sehr gespannt sein kann.

Die Geschichte ist sehr kurzweilig, die Sprache leicht und angenehm zu lesen.

Fazit
Insgesamt halte ich das Buch für absolut lesenswert. Auch wenn die Grundidee nicht vollkommen neu ist, fällt das Buch keinesfalls hinter ähnlichen Büchern, wie z.B. der „Selection“- Reihe, zurück! Ich hoffe, dass auch die nächsten Bände bald als Taschenbuch erscheinen, weil ich es kaum erwarten kann, dass die Geschichte weiter geht.

Ich danke dem CARLSEN-Verlag für da Blogger-Willkommensgeschenk!

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jugendbuch, england, serie, liebe, soap

Rosen und Seifenblasen

Sonja Kaiblinger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Loewe, 21.07.2014
ISBN 9783785578667
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Abby ist 14 Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester Deborah in New York. Deborah ist süchtig nach der Daily Soap „Ashworth Park“, einer kitschigen Serie über eine britische Adelsfamilie. Eines Abends, zur Sendezeit von „Ashworth Park“, beginnt Abbys Körper zu kribbeln, alles um sie herum wird schwarz und sie kommt auf dem vornehmen Anwesen der Ashworths wieder zu sich. Auch wenn es unmöglich scheint, ist sie tatsächlich in der Fernsehserie gelandet und gerät sofort in das komplizierte Serienleben der Figuren, die ihre Welt für real und Abby für eine Verwandte aus New York halten.
Wieder zuhause in New York versucht Abby mit Ihrer Schwester und ihrer besten Freundin Morgan hinter das Geheimnis ihrer regelmäßigen Seriensprünge zu kommen, damit diese möglichst schnell ein Ende finden. Denn der Serienschönling Julian scheint ein Auge auf Abby geworfen zu haben und sein missratener Bruder Jasper ihrer wahren Identität auf die Schliche gekommen zu sein.

Meine Meinung
„Rosen und Seifenblasen – Verliebt in Serie“ ist der erste Band der Jugendbuch- Trilogie von Sonja Kaiblinger.

Das Cover ist ansprechend und passend zum Inhalt gestaltet.

Die Idee, dass ein Mädchen aus der realen Welt in die kitschige Kulisse einer Daily Soap gerät, ist sehr erfrischend und unterhaltsam.
Außerdem ist die Idee unglaublich witzig umgesetzt worden.

Es gelingt ein schneller Einstieg in die Handlung, sodass man sofort komplett gefesselt ist und das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag.

Abby ist eine sympathische und humorvolle Hauptfigur, die man schnell ins Herz geschlossen hat. Auch ihre „nerdige“ Schwester Deborah und ihre abgedrehte Freundin Morgan sind eine echte Bereicherung. 

In die Kulisse der Serie findet man sich gut ein. Man hat genau die Art von Daily Soap vor Augen, auf die „Ashworth Park“, auf charmante Art und Weise, anspielt. Jede der Figuren kommt einem irgendwie bekannt vor - der Schönling, der Bösewicht, der Stallbursche, das Hausmädchen usw. - und man hat sie schnell lieb gewonnen.

Im Verlauf der Geschichte passieren keine völlig unerwarteten Wendungen, aber sie ist kurzweilig und unterhaltsam. Ein „Cliffhanger“ zum Schluss sorgt für einen Überraschungseffekt und macht neugierig auf Band 2.

Die Sprache ist sehr leicht und angenehm zu lesen. Das Buch ist so humorvoll, dass man teilweise laut lachen kann.

Fazit
Insgesamt halte ich das Buch für absolut lesenswert. Ein schöner, leichtgängiger Jugendroman. Die Idee ist neu und klasse umgesetzt. Viele Charaktere und Handlungsstränge haben ihr Potential noch nicht völlig ausgeschöpft, weswegen ich Band 2 auf jeden Fall lesen werde.

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