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"tropfen der ewigkeit":w=1:wq=1

Tropfen der Ewigkeit

Eva-Maria Obermann
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.07.2018
ISBN 9783961116423
Genre: Fantasy

Rezension:

Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich neugierig auf das neue „Rapunzel“, welches aus dem Steampunk-Milieu auferstehen soll.

Ich musste „Steampunk“ tatsächlich erst einmal googeln, denn ich konnte mir unter dem Genre so gar nichts vorstellen. Alt trifft hier irgendwie auf neu und modern und zeigt uns eine komplett andere, aus der viktorianischen Zeit entstandene Zukunft, wie sie vielleicht hätte sein können.

Ich war gleich drin in dieser Welt, geprägt von großem Reichtum, aber auch absoluter Armut und Krankheit, beherrscht von moderner Technik, Macht, Intrigen und der sich abschuftenden, abhängigen Gesellschaft.
Tja und dort mitten drin steckt Valeria, unser „Rapunzel“.
Obwohl, mittendrin ist eigentlich das falsch gewählte Wort, denn vielmehr ist Valeria gefangen in ihren eigenen 4 Wänden, gefangen in einem nicht selbst gewählten Leben und gefangen in ihrem ganzen Sein.
Ihre Mutter, die reiche, berühmte, machthungrige und absolut selbstverliebte Ärztin und Erfinderin Stella, entscheidet und bestimmt über jedes kleine Detail in Valerias Leben. So ist Valerias kompletter Tagesablauf durchstrukturiert und sie lebt tagein tagaus das gleiche Leben. Materiell fehlt es ihr an absolut nichts, aber sie trifft keine Entscheidung allein, denn das hat sie nie gelernt. Sie gehorcht stets und hinterfragt nichts. So lebt sie monoton in ihrem Zimmer, verlässt dieses so gut wie nie und tut, was ihre Mutter ihr aufträgt.
Valerias Wünsche sind winzig und beschränken sich lediglich auf ein paar Zitronenbäume im Garten, den sie so gut wie nie besuchen darf.

Ich muss sagen, diese gesamte Atmosphäre rund um Valerias Leben war absolut toll und ergreifend! Valeria ist so hochkarätig naiv, selbstaufgebend und gleichzeitig so unschuldig, herzensgut und rein, dass man sie zwar ständig heftig wachrütteln möchte, ihr aber für ihr lähmendes Nichtstun und fast schon stupides Hinnehmen ihrer Situation einfach nicht böse sein kann, schließlich hat sie es nie anders kennen gelernt.

Ihre Gedanken und Handlungen kommen hautnah rüber, und haben mich sehr bewegt.
Die Taten von Stella kamen bei mir übrigens genauso echt an! Ich habe sie von Anfang an mit jeder Faser meines Herzens gehasst, dafür hat die Autorin bestens gesorgt.

Dann eines Tages passiert etwas, eine Änderung im Tagesablauf und die mittlerweile 16 jährige Valeria beginnt zu grübeln, nachzudenken, und auch zu handeln.
Misstrauen ist geschürt, das Abenteuer beginnt und wir begeben uns mit Valeria auf die Suche nach dem großen Geheimnis, das direkt vor unserer Nase sitzt und erahnen lässt, dass wir in tiefe Abgründe blicken werden bei dessen Auflösung.

Ich habe mit Valeria mitgefiebert. Ich habe sie innerlich angefeuert, sich zu erheben, für sich einzustehen und auszubrechen. Ich wollte ihr unbedingt helfen und dem Geheimnis unbedingt auf die Spur kommen.
Absolute Spannung von Anfang bis Ende war mir hierbei garantiert. Stets begleitet haben mich dabei eine leicht depressive Stimmung, sowie ein lauerndes Misstrauen, wer wirklich Gut und Böse ist.

Valerias Weg von Anfang bis Ende ist in diesem Buch definitiv das Ziel und dieser Weg war für mich durchweg fesselnd und spannend.

Die Parallelen zum Original sind übrigens auch spitze, denn das ist mir bei einer Adaption immer sehr wichtig. Das Märchen „Rapunzel“ selbst wird sogar erwähnt und einen Märchentouch bekommt die Geschichte allein schon durch ein eigenes Märchen, das Valeria von ihrer Mutter seit Kindertagen erzählt bekommt. Das wurde sehr schön miteinander verwebt.

Ich ziehe für mich im Gesamtergebnis lediglich ein halbes Bewertungsbüchlein ab, weil mir der Schluss mit der Auflösung im Vergleich zum Ganzen ein wenig zu schnell und selbstverständlich kam und somit für mich nicht komplett nachvollziehbar war. Das ist aber wirklich Kritik auf hohem Niveau und verschlechtert die Geschichte in keinerlei Weise.


++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche, hier geschriebene Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

Eine für mich sehr gelungene Märchenadaption, die sowohl einen sehr eigenen und speziellen Touch hat und andererseits viele Parallelen zum Original-Märchen Rapunzel auf weißt. Ich empfehle das Buch allen, die gerne Spannungsromane mit einem dramatischen Touch lesen.
Machthunger, sowie die Suche nach dem inneren Selbst und dessen Verwirklichung sind hier die zentralen Themen, die in eine wirklich mitreißende Geschichte verpackt wurden.

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GIPFELblau: Liebesroman

Stina Jensen
E-Buch Text: 255 Seiten
Erschienen bei null, 03.07.2018
ISBN B07F82DV3Z
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Eine leicht dramatische Geschichte über Wagnisse, Freundschaft, Veränderungen und Liebe. Eine neue Serie, die viele neue Momente bereit hält.

Ich habe mich riesig gefreut, die neue Geschichte aus der Feder von Stina Jensen vorab lesen zu dürfen. Nachdem ich ihre Inselreihe verschlungen habe, war ich voller Erwartung auf eine unterhaltsame Geschichte in den Bergen und ich wurde nicht enttäuscht. Dies ist eine unabhängig neue Reihe der Autorin.

Wir reisen diesmal zur schweizerischen Seite des Matterhorns. Die bildliche Darstellung war sehr gut, denn ich bin am überlegen, ob ich nicht doch mal einen Urlaub in den Bergen machen sollte ;-).

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Besonders gefreut hat es mich, bekannten Charakteren aus der Inselreihe wieder zu begegnen. Es ist aber absolut nicht notwendig diese gelesen zu haben, es ist nur ein kleiner Bonus.

Annika ist zu Beginn der Geschichte, eine taffe und selbstsichere junge Frau, die ihren Traum in den Bergen wahr werden lassen möchte. Das gelingt ihr zunächst auch sehr gut, bis ein Ereignis dem nächsten folgt. Im Laufe der Geschichte habe ich das Gefühl gehabt, dass sie sich selber etwas verliert und vergessen hat, warum sie ein neues Leben, weg von der Insel Rügen beginnen wollte.

Annika hat eine gewöhnungsbedürftige Freundin, die ich von ihrer, für mich, egoistischen Art nicht immer gemocht habe.

Natürlich darf die Liebe nicht fehlen und sie kommt auch nicht zu kurz … wir haben Louis, der ihr Vater sein könnte, doch das stört sie nicht. Er ist jung geblieben und auch macht er nicht den Eindruck, eine älterer Mann zu sein. Louis behandelt Annika sehr gut und das gefällt ihr. Die Begegnung mit Felix geht ihr jedoch nicht mehr aus dem Kopf, doch der ist Tabu, denn Marianne, ihre Schweizer Freundin hat ein Auge auf ihn geworfen.

Eine ereignisreiche Nacht, inkl. Filmriss, verändert alles ...

Die Gipfelreihe ist nicht einfach nur leicht wegzulesen, ein bisschen mitdenken sollte man schon, denn so einige Verwicklungen sollte man nicht aus den Augen verlieren. Ich bin sehr gespannt was diese Serie noch alles bereithält und welche Protagonisten uns in den nächsten Teilen erwarten werden.

Fazit

Eine Geschichte, die etwas Drama und Intrigen bereithält, aber auch die Leidenschaft und Liebe kommen nicht zu kurz. Wem das noch nicht reicht um dieses Buch zu lesen, dem verspreche ich, dass wiedereinmal Fernweh aufkommen wird. 

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danara devries, krankheit, lovestory, rockstar, vergangenheit

Sing to me - Wicked Love

Danara DeVries
E-Buch Text: 403 Seiten
Erschienen bei Hawkify Digital (Hawkify Books), 19.06.2018
ISBN B07DWK4WTZ
Genre: Sonstiges

Rezension:

… über Verluste, Trauer, Verständnis und Liebe. Diese Geschichte enthält mehr Spannung, als zuerst angenommen.

Vielen Dank an Hawkify Digital für dieses Rezensionsexemplar. Ich war sehr gespannt bei diesem Klappentext, obwohl sich schon vermuten lässt, wohin die Reise von Cat, Jaakko und Maxime geht.

Doch so einfach ist das nicht, denn Cat ist verheiratet und lebt mit ihren zwei Kindern ein scheinbar glückliches Leben. Ein Konzert ändert alles und das Leben rund um Cat fällt ein wie ein Kartenhaus zusammen, denn nicht nur Jaakko taucht aus ihrer Vergangenheit wieder auf, nein, sie muss noch weitere Schicksalsschläge verkraften, mit denen sie nicht gerechnet hat und auch nur schwer umgehen kann.

Cat ist eine erwachsene Frau, die es mir nicht immer einfach gemacht hat. Sie ist insgesamt sehr zwiegespalten, was ihre Meinung, Gefühle und Taten angeht. Ich konnte sie wirklich verstehen, aber leider war es mir dann doch an einigen Stellen zu unglaubwürdig.

Auch mit Maxime, Cats jugendlicher Tochter, bin ich nicht zu 100% warm geworden. Sie hat mir zu viel einfach hingenommen, ohne sauer, wütend oder freudig zu sein. Sie ist ein tolles Mädchen, aber so ganz hat das Teenager Bild nicht zu ihr gepasst.

Jaakko hingegen war für mich komplett authentisch. Ich konnte seine Handlungen und Entscheidungen nachvollziehen und fand ihn sehr sympathisch.

Es gab ein paar Logikfehler, die mir in dieser Geschichte aufgefallen sind. Das Buch hat sich aber trotzdem flüssig lesen lassen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und verständlich. Sie hat tolle Spannungsmomente eingebaut, die nicht immer vorhersehbar waren.

Fazit

Eine Geschichte, die für mich ein paar Fehler hatte, aber trotzdem gute und überraschende Momente bereit gehalten hat. Ich bin etwas zwiegespalten, aber für diejenigen, die eine leichte Geschichte mit spannenden Ereignissen lesen wollen, ist diese genau richtig.

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bad boy, entführen, gefühle, heirat, insel, liebe, mafia, pistole, rebell, schwestern

Stolen: Die Braut des Milliardärs

Hannah Siebern
E-Buch Text
Erschienen bei null, 03.06.2018
ISBN B07DHW2G2V
Genre: Sonstiges

Rezension:

… denn es liest sich wirklich sehr locker, fließend und spannend.

Ständig ereignen sich neue Dinge und die Szenerie wechselt, so dass ich durchweg fesselnde Lesestunden hatte, die durch den sehr bildlichen Schreibstil der Autorin absolut untermauert wurden.

Die Geschichte ist ein echtes Actionabenteuer, die in den Kreisen der großen Mafiabosse spielt.

Gleichzeitig ist sie auch eine tragische Familiengeschichte wie ich finde, denn der Fokus liegt auf Angelique, der Tochter des Oberhauptes der Pariser Unterwelt.
Wir bekommen tiefe Einblicke in Angeliques Leben und stellen fest, dass es ihr materiell zwar an nichts fehlt, die Regeln in ihrer Familie aber absolut durch ihren Vater bestimmt werden und sie und ihre Schwestern so gut wie keine eigenen Entscheidungsfreiheiten haben.
So darf sie ohne Bodyguard das Haus nicht verlassen und muss jungfräulich verheiratet werden und zwar an den Meistbietenden und den Anwärter, der ihrem Vater die meisten Vorteile verspricht.
Angelique wird als „aufbrausendes Pulverfass“ beschrieben. Das kam bei mir leider nicht wirklich durch und ich hätte mir gewünscht, dass sie sich einfach etwas mehr auflehnt und gegen die skrupellosen und egoistischen Machenschaften ihres Vaters zur Wehr setzt. Angelique war für mich eher eine sehr selbstlose Person, deren Wohl ihrer Schwestern an erster Stelle steht und sie sich für sie aufopfert. Sie hat dafür alles mit sich machen lassen und von ihrer beschriebenen „ungestümen“ Art habe ich nur wenig spüren können.

Ich muss gestehen, dass ich meine Probleme hatte, die Geschichte tatsächlich als authentisch zu betrachten, denn die gesamte Handlung war zwar sehr spannend erzählt, es fehlte mir jedoch etwas die Glaubwürdigkeit. Ich konnte mir hin und wieder einfach nicht vorstellen, dass sich die Dinge tatsächlich so zu zutragen würden, ich bin da leider eine hoffnungslose Realistin, die sich alles genauestens vor Augen führen muss.

Das ist aber ein persönliches und grundsätzliches „Problem“ von mir. Wenn ihr also gerne spannende, fiktive Bücher lest, weil ihr einfach gerne in fesselnde Geschichten eintauchen möchtet, ohne die Ernsthaftigkeit anzuzweifeln, dann liegt ihr mit „Stolen“ goldrichtig!

Wenn ihr dann auch noch Erotik-Bücher mögt, dann steht dem erst recht nichts im Wege, denn es prickelt und knistert wirklich gewaltig zwischen der aufbrausenden Angelique und dem heißen Latino Salvador.
Ihre gegenseitige Anziehungskraft hat völlig unterschiedliche Ursprünge und eigentlich sind die beiden auch nur „Opfer“ ihrer Familien, aber Angelique und Salvador machen absolut das Beste aus ihren Situationen. Und uns bescheren sie obendrein noch ein sehr sinnliches und erotisches Lesevergnügen.

++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche, hier niedergeschriebene Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

„Stolen“ dürfte eine große Masse Leser ansprechen, denn es gehört für mich sowohl ins Action-, Erotik- und Tragödien-Genre. Diese Kombi fand ich super und die Mischung war sehr ausgeglichen.
Für mich war die Geschichte reine Fiktion, denn meine Vorstellungskraft hat nicht ausgereicht, mir auszumalen, dass sich alles so zugetragen haben könnte, wie in dem Buch. Wen das nicht stört und wer einfach eine actionreiche und erotische Geschichte zum Abtauchen sucht, für den sollte „Stolen“ sehr passend sein.

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rose snow, vision, zeit

13 - Das erste Buch der Zeit - Die Zukunft ist jetzt

Rose Snow
E-Buch Text: 285 Seiten
Erschienen bei null, 15.06.2018
ISBN B07DS6H6BT
Genre: Sonstiges

Rezension:

… über Verluste, Neuanfänge, Familie und Zusammenhalt. Diese Geschichte ist der Auftakt einer neuen Trilogie mit vielen mysteriösen Gegebenheiten.

Ich durfte diese Geschichte testlesen und habe mich sehr darüber gefreut, wieder ein Teil bei derer Entstehung zu sein.

Wir lernen Lizzy kennen, aus derer Sicht auch die Story erzählt wird. Sie und ihre ältere Schwester Alexa müssen nach einem schweren Verlust einen Neustart in Kirchbruch antreten. Diese Kleinstadt hat mich sehr an Stars Hollow von Gilmore Girls erinnert, wo ich gleich zu Beginn erstmal schmunzeln musste.
Die beiden Mädels sind mir sehr sympathisch und ich fand, wie sie mit ihrer Situation umgehen, klasse.

Wir lernen in diesem Auftakt auch noch gleich zwei Jungs kennen, denen es erstmal auf die Spur zu kommen heißt. Tristan ist der aufgeschlossenere von beiden, dem ich aber etwas skeptisch entgegen trete. Sein Cousin Rouven hat es da schon eher in meiner Beliebtheitsskala nach oben geschafft. Er hat sein eigenes Päckchen zu tragen und wir erfahren so einiges aus seiner Vergangenheit. Er und Lizzy haben viel gemeinsam, wobei sie aber noch nicht wissen, was das alles zu bedeuten hat.

Viele Geheimnisse erwarten uns in diesem ersten Teil und bisher habe ich mehr Fragen als Antworten. Was hat es mit den Visionen auf sich? Was bedeuten die Funken/Blitze? Was verbirgt die Familie Wellington? Wer sind „Die Zwölf“? Und das sind nur die Fragen, die mir ganz spontan einfallen. Da heißt es unbedingt Teil zwei lesen, denn bisher ist der mystische Aspekt sehr groß.

Ich hätte mir gerne schon ein paar kleine Antworten gewünscht, bzw. ein paar Reize um ein paar Spekulationen zu haben, in welche Richtung es geht.

Fazit

Ein vielsprechender Auftakt, der nach einer neuer Richtung mysteriöser Ereignisse klingt. Ich bin sehr gespannt, was die nächsten Teile für mich bereit halten. Durch den flüssig leichten Schreibstil lässt sich diese Geschichte sehr gut lesen und bekommt daher eine klare Leseempfehlung von mir.

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Die Nacht der fallenden Sterne

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 07.06.2018
ISBN 9783646604146
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Was für eine Geschichte! Ich bin jetzt noch hin und weg und mag mich noch gar nicht von Luna und dem Land Havendor verabschieden.

Das liegt nicht etwa daran, dass es in Havendor so toll ist oder gar harmonisch und zuckersüß zugeht, ganz im Gegenteil!

Die Geschichte rund um die Thronerbin Luna, ist vielmehr knallhart, teilweise brutal und geprägt von Magie, Macht, Emotionen, Intrigen und Manipulationen.

Gleichzeitig ist sie so tiefgründig und fesselnd, dass man sich vom ersten bis zum letzten Wort einfach nur wünscht, dass alles doch bitte ein gutes Ende finden wird.
Dieses „gute Ende“ steht ständig auf einem ungewissen Stern und deshalb habe ich durchgehend mitgefiebert und mitgebangt.

Die Autorin hat mit Luna und Hayes 2 einzigartige Charaktere erschaffen, die ich unwahrscheinlich gerne begleitet habe.
Sie sind so unterschiedliche und absolut charakterstarke Persönlichkeiten, die versuchen einfach nur sie selber zu sein und das, obwohl sie eigentlich gar keine echte Chance dazu haben.
Sie sind Marionetten ihrer Vorfahren, unbewusste Opfer der Mondkönigin und der Sonnenkönigin und versuchen einfach nur, das Richtige zu tun um zu leben und zu überleben.

Hineingeboren in eine Welt, die von Reichtum und Armut geprägt ist, gehören Luna und Hayes zu den privilegierten Herrscher-Familien. Ein einziger Abend macht sie zu Todfeinden und das skrupellose Spiel um die Macht beginnt.

Luna und Hayes gehen völlig unterschiedlich damit um, aber so grundehrlich und tiefsinnig, dass ich immer an den Seiten beider war, um mit ihnen zu grübeln, zu verzweifeln oder auch mal herzlich zu lachen, denn ihre scharfzüngigen Dialoge sind herzallerliebst. Beide haben einen unbändigen Kampfgeist. Dass das jedoch manchmal alleine nicht ausreicht, müssen beide am eigenen Leib erfahren.
Es gibt übrigens einen atemanhaltenden Showdown, der alle vorherigen Überlegungen, die man vielleicht hat, aufklärt, der bestimmt ist durch absolut tiefgreifende Emotionen und mich sehr berührt hat. Hier trifft die Magie auf die Realität!

Der Schluss kam mir persönlich ein wenig zu abrupt und ich hätte gerne noch ein paar zusätzliche und nachfolgende Einblicke auf das eigentliche Ende erhalten, aber das ist „Meckern“ auf hohem Niveau, denn ich fand das Buch wirklich rundum gelungen!

Wer sich jetzt fragt, was das alles mit dem Märchen „Sterntaler“ zu tun hat, dessen Adaption die Geschichte ja dar stellt, dem kann ich sagen: es erwartet euch eine ganz eigene und völlig andere Geschichte als „Sterntaler“, ABER auch hier gibt es ein Mädchen, in dem Fall ein sehr reiches, welches zur Flüchtigen wird. Plötzlich steht dieses Mädchen vor dem Nichts und dennoch beschenkt sie völlig selbstlos und beschämt die Armen mit ihrem letzten Hab und Gut und während sie so durch den finsteren Wald wandert, mit nur noch ihrem Hemd am Körper, fallen auf einmal die Sterne vom Himmel …

++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche, hier niedergeschriebene Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

Eine rundum gelungene und sehr emotional-tiefgründige Adaption von dem Märchen „Sterntaler“. Die Geschichte ist geprägt von absolut starken Protagonisten und zeigt uns, wie falsch eingesetzte Magie den Machttrieb eines Menschen frei setzt und was es für Folgen haben kann.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Königreich der Träume - Sequenz 2: Die gefangene Prinzessin

I. Reen Bow
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.04.2018
ISBN B07CQKPR55
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine temporeiche Geschichte …

… über Albträume, Wagnisse und Erinnerungen. Die siebenteilige Serie geht in die nächste spannende Runde.

Um an meine Rezension anzuknüpfen, die ich zum Auftakt der Serie geschrieben habe …

Als erstes, ich bin immer noch kein Freund von unabgeschlossenen Serien ;-).

Der Schreibstil von I. Reen Bow ist immer noch sehr flüssig, wobei mir diesmal das bildliche gefehlt hat. So richtig konnte ich mir nicht alles vorstellen. Ganz oft musste ich daran erinnert werden, dass so gut wie alles unterirdisch ist. Ich fand es wirklich schwierig, mir all die Eindrücke visuell vorstellen zu können.

Jessica hat ihre Erinnerungen immer noch nicht zurück und anstatt Antworten zu bekommen, kommen immer mehr Fragen dazu. Sie baut immer mehr Beziehungen auf, obwohl sie sich da erst noch ran tasten muss, denn alle kennen sie, aber sie kennt niemanden.

Dave, dem sie vertraut und den sie gern hat, sitzt immer noch in der Schutzkammer fest und so muss sie sich alleine dem „Neuen“ stellen.
Mit ihrem Dad führt sie das ein oder andere Gespräch, was uns kleine Einblicke in Jessicas Vergangenheit gibt.

Doch was ist mit dem Rest ihrer Familie? Was hat es mit der Träumerin auf sich? Was passiert alles in der unterirdischen Stadt, wofür die Menschen jede Menge Geld bezahlen um sie zu besuchen?

Ich bin sehr gespannt, ob ich im nächsten Teil ein paar Fragen beantwortet bekomme. Zunächst heißt es aber wieder zwei Monate warten :-(.

Fazit

Ich fiebere weiterhin dem nächsten Teilen entgegen, doch ich werde sie wohl zum Schluss alle nochmal hintereinander weg lesen, denn die Vorstellungskraft hat mir bei diesem Teil einfach gefehlt.

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Die Hüterin der Farben

L.J. Pyka
Flexibler Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Hawkify Books, 11.05.2018
ISBN 9783947288342
Genre: Romane

Rezension:

Eine Geschichte …

… über Verlust, Trauerbewältigung, Freundschaft, Erkenntnisse und Vergebung. Eine Geschichte, die uns verdeutlichen soll, wie trist das Leben sein kann, wenn wir alles nur ins schwarz/weiß sehen.

Nachdem ich so begeistert von „Ein Hauch deiner Liebe“ war, dem vorherigen Buch der Autorin, dass ich bereits verschlungen habe, wollte ich unbedingt ihre neue Geschichte lesen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Hawkify Books Verlag hatte ich auch hier wieder die Chance, dieses Buch als Rezensionsexemplar zu bekommen. Vielen Dank dafür.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Sieht es nicht mega aus? Es verdeutlicht sehr gut, um was es in diesem Buch geht.
Der Schreibstil von L.-J. Pyka war wieder grandios. Ich bin flüssig in die Geschichte gekommen und habe sie zügig lesen können. Gerade am Anfang konnte ich die Spannung richtig greifen.

Die Welt um Haley liegt in Trümmern, nachdem sie unfreiwillig in ein neues Leben gezwungen wird. Sie hat viel zu verkraften und muss mit der neuen Situation erst lernen zurecht zu kommen. Mit Haley habe ich mitgefühlt, denn ihre Wut, Trauer, Angst, Verwirrung und auch Hoffnung habe ich förmlich gespürt.

In dieser Welt lernen wir ihre Tante kennen, bei der sie jetzt leben muss. Bisher haben sie kein gutes Verhältnis gehabt und kennen sich eigentlich nicht, denn ihre Eltern waren im Streit mit ihr. Doch jetzt heißt es sich zu arrangieren. Tante Helen wird sehr gut beschrieben, denn für sie ist das ja auch alles neu, denn sie hat keine Kinder und musste bisher auf niemanden Rücksicht nehmen.
Matt hilft ihr in der Schule anzukommen und zeigt ihr wie alles läuft. Obwohl Haley bei niemanden Anschluss finden möchte, drängt er sich in ihr Leben, doch dann nimmt alles einen schrecklichen Lauf, denn auch eine Cheerleader Zicke darf nicht fehlen …

Durch ausgelöste Ereignisse kommt Haley in die Welt ohne Farben. Zirkonia ist sehr gut beschrieben und ich konnte die traurige Welt vor mir sehen. Alle Menschen dort haben durch die Farblosigkeit keine Freude im Leben mehr. Haley findet sich in der „neuen“ Welt sehr schnell zurecht, vielleicht auch etwas zu schnell. Sie lernt die Prinzessin Kalia kennen, die Haley erstmal aus einer Misere retten muss.
Tabby liebe ich, denn die kleine graue Maus ist durch ihre sympathische Art einfach freundlich, aufgeschlossen und vor allem ein Käsejunkie ;-). Sie ist unwahrscheinlich stark und lässt sich nicht unterkriegen.

Ob Haley es schafft, alle Farben wieder zu finden und in ihre eigene Welt zurück zu kommen, heißt es in dieser Geschichte zu erfahren.

Dieses Buch konnte mich zwar begeistern, aber nicht gänzlich und durchweg fesseln. Dass lag nicht an den zwei unterschiedlichen Welten, sondern eher daran, dass es nicht „realistisch“ genug gewirkt hat. Es war für mich wahrscheinlich einfach eine zu geringe Zeitspanne, die wir mit Haley durchleben. In der kurzen Zeit hat sie so viele Erkenntnisse, was es mir schwer macht, diese als glaubwürdig zu betrachten.

Doch dies ist reine Geschmackssache und ich glaube, dass es viele Leser geben wird, die sich daran nicht stören werden.

Fazit

Eine Geschichte, die uns zeigt, das nicht alles nur schwarz/weiß ist und es im Leben trotz harter Schicksalsschläge immer weiter geht. Diese Botschaft hat die Autorin sehr gut rüber gebracht. Ich bin sehr gespannt was ihr von der Geschichte haltet.

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151 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Das Böse in deinen Augen

Jenny Blackhurst , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.04.2018
ISBN 9783404176892
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zu Beginn möchte ich für alle Interessierten dieses Buches voranstellen, dass es sich hier um keinen waschechten Psychothriller im gewohnten Stil handelt.
Für mich war es eher ein Mystery-Roman, im besten Fall ein ruhiger Thriller. Mir hat das zwar nichts aus gemacht, aber man sollte es vielleicht vorher erfahren, um zu wissen, was einen erwartet.

Als ruhigen Thriller bezeichne ich „Das Böse in deinen Augen“ vor allem deshalb, weil sich die Geschichte komplett um die Bewohner einer Kleinstadt dreht und die Kinderpsychologin Imogen, die den Fall von Ellie übernimmt, hat selber eine sehr tiefgehende Verbindung zu dem Ort und den Leuten, die dort leben. Die Atmosphäre ist deshalb gleich speziell und hat bereits von vorne herein einen düsteren, intimen Touch. Man hat das Gefühl, dass an der Stadt und den Menschen dort, etwas Dunkles und Verschwörerisches lastet.

In die Sparte Mystery-Roman packe ich das Buch, weil ja bereits im Klappentext klar wird, dass da so einiges nicht mit rechten Dingen zu geht, denn schließlich passieren da äußerst merkwürdige, oft nicht logisch zu erklärende Dinge rund um die zutiefst verstörte 11 jährige Ellie, die ihre Eltern bei einem Brand verloren hat und somit zur Waise wird. Genau diese paranormalen Ereignisse ziehen sich durch das gesamte Buch hinweg und stellen einen ständig vor die Frage: „Was ist hier eigentlich los?“

Ob es dann letztendlich logische Erklärungen für all die schrecklichen Vorkommnisse rund um das Mädchen Ellie geben wird oder ob diese furchbar-mysteriösen Dinge tatsächlich auf Übernatürlichem beruhen, das müsst ihr allerdings selber heraus finden!

Ich fand das Buch durchweg spannend, interessant und gut auflösend. Der Schreibstil der Autorin war sehr ruhig, angenehm und absolut emotional mitfühlend. Die Geschichte hatte sehr viel Tiefgang.

Wir lernen neben der zutiefst traurig-wütenden Ellie, die Kinderpsychologin Imogen sehr gut kennen und erfahren unheimlich viel über ihr Leben, ihre traurige Vergangenheit und ihr aufbrausendes, grundehrliches, aber auch selbstreflektierendes Wesen. Das hat sehr gut in die Geschichte hinein gepasst, hat ihr aber auch etwas das Rasante und Unbekannt-Auflösende genommen, was ich so an Psychothrillern schätze.
So lösen wir gemeinsam mit Imogen die unfassbaren Ereignisse in der Kleinstadt, die alle irgendwie mit Ellie in Verbindung zu stehen scheinen, auf und bekommen kapitelweise abwechselnd Eindrücke aus Imogens und Ellies Sicht der Dinge.

Wir erfahren dabei, wie schnell sich Menschen beeinflussen und
manipulieren lassen können, erleben, wie rasant sich Massenhysterie verbreiten kann, wie Gruppenzwang wirkt und bekommen sehr gute und zum Nachdenken anregende Hintergrundinformationen zum Thema Pflegefamilien und Vernachlässigung.

Obwohl mir die Geschichte gut gefallen hat, muss ich ein Bewertungsbüchlein abziehen, weil die eigentliche Auflösung für mich viel zu früh durchschaubar war.
Ich hatte sehr früh einen Verdacht und der hat sich auch bestätigt. Somit war der Reiz und der Nervenkitzel, den genauen Sachverhalt zu klären für mich dahin. Die Autorin hat zwar versucht, auf mehrere Fährten zu locken, was ihr hin und wieder auch gelungen ist, aber einen echten Überraschungsmoment hatte ich durch meine Vorahnung nicht, was ich bei einem Thriller, der so aufgebaut ist, dass man den genauen Tathergang ja noch klären muss, immer schade finde.
Es gab noch ein kleines 2. Ende, was mich zwar tatsächlich verblüfft zurück gelassen hat, mir aber ganz und gar nicht gefallen hat. Es hat meiner Meinung nach überhaupt nicht in die Story gepasst, bzw. war dafür nicht genug ausgereift.

Da das aber absolute Geschmackssache ist und auch nicht jeder so empfinden muss wie ich, bekommt das Buch dennoch eine Leseempfehlung von mir, für alle, die seichte Mystery-Thriller mit Tiefgang mögen.

++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche, hier nieder geschriebene Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

Ein Mysterie-Roman, der sehr tiefgründig geschrieben ist und absolut zum Nachdenken anregt.
Erfahrene Thriller-Leser werden sehr früh einen Verdacht hegen und erleben so nicht den absoluten Überraschungsmoment gegen Ende. Wen das nicht stört, der erhält hier eine ergreifende Geschichte mit dem Schwerpunkten Vernachlässigung, Manipulation und Beeinflussung.

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Isle of Secrets - Verfluchte Unschuld

Skye Leech
E-Buch Text: 178 Seiten
Erschienen bei Hawkify Digital (Hawkify Books), 30.04.2018
ISBN B07CSBYPQK
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Eine erotische Geschichte …

… über Mut, Erfahrungen und Selbstverwirklichung. Viele, aber nicht übertriebene erotische Momente erwarten uns in dieser Geschichte.

Ein neues Schätzchen aus dem Hawkify Books Verlag hat mich erreicht. Zuerst war ich skeptisch, da ich ein paar erotische Geschichte kenne, die sich doch irgendwie immer ähneln, ABER dieser Kurzroman ist mal was ganz anderes.

Ein Urlaub auf einer einsamen Insel, die weit mehr verspricht als nur Erholung? Das ist genau das, was sich Ava auch fragt. Um aus ihrem stressigen Alltag rauszukommen entschließt sie sich endlich mal etwas zu wagen. Das, was auf sie zu kommt, überrascht sie selber!

Ava war mir total sympathisch, auf ihre verschlossene, naive und doch zickige Art. Obwohl, die zickige Art hat sie nur in der Gegenwart eines bestimmten Mannes.

Dies war mein erstes Buch von Skye Leech und wird wahrscheinlich auch nicht mein letztes sein. Der Schreibstil hat mir super gefallen, denn er ist locker flockig. Die erotischen Parts waren nicht zu vulgär, aber dennoch intensiv. Tolle Kombi in so einer kurzen Geschichte. Ich bin eigentlich kein Fan von Kurzromanen, aber dieser ist der erste, wo ich sagen muss, dass die Länge genau richtig ist und die Story sehr gut ausbalanciert ist.

Denn es geht nicht um das große Happy End, wie die Autorin im Vorwort auch erklärt. Für mich war es genau die richtige Länge und ich freue mich schon auf die nächsten Teile. Wobei ich da schon sehr gespannt bin, wie sie umgesetzt werden, denn wir wissen ja jetzt schon was die Insel bereithält.

Fazit

Meine Erwartungen wurden total übertroffen und da kann ich natürlich nur eine klare Leseempfehlung aussprechen. Keine übertriebenen sexuellen Aktionen, aber genau das richtige Maß, dass man auch mal die „Isle of Secrets“ bereisen möchte ;-).

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(4)

4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

träume voller schatten

Träume voller Schatten

Christina Löw
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 13.05.2018
ISBN 9783961114429
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit einem fantastisch guten Aussehen gesegnet, weiß Patrick ganz genau, wie er dieses einsetzen muss, um die Auswahlrunde der neuen Männer-Model-Show glamourös zu bestehen! Er ist perfekt vorbereitet, er ist voll in seinem Element und rein gar nichts scheint ihn aufhalten zu können!

So hatte er sich das zumindest vorgestellt …

Doch dann kommt da ganz plötzlich aus dem Nichts dieser eine Schlüsselmoment, der Patrick den Boden unter den Füßen weg reißt, der ihn in Abgründe blicken lässt, die scheinbar längst vergessen waren und der ihm fortan schlimme Albträume beschert.

Es sind Träume, die Patrick nicht mehr los lassen, Träume, die seinen Verstand benebeln und alles verändern. Patrick sieht sich gefangen in seinen Träumen und seiner Vergangenheit und er erkennt sehr bald nicht mehr den Unterschied zwischen Traum und Realität, denn es gibt da etwas, was er nie verarbeitet, dafür aber erfolgreich verdrängt hat ...

Christina Löw hat hier eine sehr tiefgehende Märchenadaption geschrieben!

Sie befasst sich sehr intensiv mit den Themen Realitätsverlust, Vergangenheits-Trauma-Bewältigung, sexuellem Missbrauch, sowie Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Zudem lässt die Autorin federleicht mit einfließen, was es tatsächlich für Auswirkungen für die Seele eines Menschen haben kann und wie es deren spätere Leben prägt, wie Eltern ihre Kinder erziehen und wie sie dabei emotional mit ihnen umgehen.
Aber auch die Magie der echten Freundschaft bekommt in diesem Buch einen tollen Platz und einen sehr hohen Stellenwert!

Wir bekommen all diese Eindrücke zu Patricks Leben wahnsinnig intensiv geboten, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich und absolut zum Reinfühlen!

So hat mich z.B. Patricks Streben nach Schönheit und sein Schlüpfen in eine Rolle, um einfach nur „zu gefallen“, weil er glaubt nur dann etwas wert zu sein, beim Lesen sehr traurig gemacht.

Christina Löw schreibt sehr detailliert und ihr Umgang mit Worten ist grandios! Es gab für mich niemals auch nur einen Moment, an dem nicht wirklich alle Seiten durchleuchtet wurden.

Das Original-Märchen „Zwerg Nase“ wurde für mich wirklich perfekt mit eingearbeitet! Mir ist es bei Adaptionen immer besonders wichtig, die Parallelen zu finden und ich versuche sie jedes mal förmlich aufzuspüren. Hier habe ich wirklich keine wichtigen Botschaften vermisst!

Doch trotz all der positiven Aspekte habe ich für mich einen kleinen Kritikpunkt, der aber wirklich reine Geschmackssache ist.

Im Laufe des Buches wurde mir die Atmosphäre zu intensiv „therapeutisch“, was mir persönlich einfach to much war.
Ich hätte die Geschichte lieber von einem neutraleren Standort aus betrachtet und Patricks Geschichte miterlebt.
In „Träume voller Schatten“ steht ganz klar die Problemerkennung und Problembewältigung im Vordergrund, was die Geschichte sehr realistisch macht und irgendwann nicht mehr diesen leichten Märchen-Flair fühlen lässt. Zumindest war es bei mir so, obwohl mit Märchen-Elementen ganz und gar nicht gegeizt wurde!
Wer aber gerade dieses authentische Miterleben von dramatischer Lebenssituation, bis hin zu seiner Konfliktlösung mag, für den ist das Buch perfekt!

++ Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche Meinung beeinflusst hat. ++

Fazit

Eine sehr tiefgründige Adaption zu dem Märchen „Zwerg Nase“ von Wilhelm Hauff, welche sehr viele Parallelen zum Original bereit hält.

Ernste Themen wie Selbst- und Fremdwahrnehmung, Vergangenheitsbewältigung und sexueller Missbrauch werden hier sehr intensiv und absolut bildgewaltig, eingebaut.

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165 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Zwischen dir und mir das Meer

Katharina Herzog
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499274206
Genre: Liebesromane

Rezension:

Eine verzwickte Geschichte …

… über Familie, Geheimnisse, Liebe und Trauer. Diese Geschichte bietet einige tragische Momente über den Lauf des Lebens.

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar aus dem Hause Rowolth bekommen. Vielen lieben Dank dafür.

Für mich hat sich der Klappentext nach einer Liebesgeschichte angehört. Gar nicht mal soooo geheimnisvoll, doch die eigentliche Geschichte bietet schon viele geheimnisvolle Momente.

Das erste Highlight war für mich, dass wir zwei Perspektiven geboten bekommen haben.
Zuerst erfahren wir etwas aus Mariellas Sicht. Lenas Mutter lernen wir von der Kindheit bis hin zum erwachsen werden kennen und ich habe dadurch schon einen eigenen Einblick in die Geschehnisse rund um ihrer Herkunft bekommen.
Die zweite Perspektive erhalten wir von Lena. Sie spiegelt die Gegenwart wieder. Auf der Suche nach Antworten zu dem früheren Leben ihrer Mutter, erhält sie Antworten und spürt Emotionen mit denen sie nicht gerechnet hat.

Beide habe ich sehr ins Herz geschlossen und ich habe mit beiden mitgefiebert, mitgelacht und auch mitgetrauert. Der Perspektivenwechsel war klasse umgesetzt. War ich bei Mariella in der Vergangenheit, wollte ich gar nicht mehr zu Lena wechseln. War ich bei Lena in der Gegenwart, wollte ich aber auch nicht mehr zu Mariella in die Vergangenheit wechseln. Es war so spannend geschrieben, das die Geschichte mich richtig gefesselt hat.

Mir wurden zu Beginn, zu viele Orte genannt, gerade auf der Insel Amrum, die ich nicht kannte, die aber als selbstverständlich erachtet wurden, so dass ich das ein oder andere mal etwas ins Straucheln kam. Da die einzelnen Orte aber eigentlich keine große Rolle spielen, habe ich diese schnell ausgeblendet. Nachdem wir in Italien gelandet sind, wurde meiner Meinung nach alles viel besser erklärt und ich wusste wieder, warum ich Italien so liebe. Nun steht auf meiner Wunsch-Reiseliste auch noch die Amalfiküste mit ihren Treppenwegen, die ich unbedingt bereisen möchte. Katharina Herzog hat mir alles so bildlich dargestellt, dass ich alles so detailliert vor Augen hatte und dass ich zwischenzeitlich selber dachte, zwischen Zitronenbäumen zu stehen.

Mein zweites Highlight in diesem Buch war, dass die Liebesgeschichten, die Mutter und Tochter erleben, bzw. erlebt haben, nicht im Vordergrund standen. Sie waren zwar schon präsent, aber das eigentliche Ziel der jeweiligen „Reisen“ wurde nicht in den Hintergrund gerückt.

Das Ende war für mich ein weiteres Highlight, denn es wurde nicht einfach alles zum Schluss aufgelöst, sondern schon im Vorfeld Stück für Stück und so war es für mich sehr harmonisch.

Den einzigen Stolperstein, den ich hatte war, dass Lena und ihre Schwester Zoe, bis ihre Mutter verstorben ist, zweisprachig aufgewachsen sind. Die beiden waren zu dem Zeitpunkt aber noch sehr jung und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie sie es so perfekt gelernt haben, dass sich niemand in Italien wundert, dass zwei deutsche Mädchen so gut italienisch sprechen.
Aber das ist mein einziger Kritikpunkt an dieser Geschichte und auch nur mein persönliches Empfinden.

Fazit

Eine Reise durch die Vergangenheit in die Gegenwart. Eine etwas andere Familiengeschichte, die uns verschiedene Geheimnisse ans Licht bringen lässt. Eine tolle Story, die wir aus der Sicht einer Mutter und einer Tochter erleben dürfen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

brutal, buch: teufelselter, chicago, debüt, eltern, fbi, kindesmisshandlung, krimi, mor, nataliebennett, reihe, reihenauftakt, spannung, teufelseltern, thriller

Teufelseltern

Andrea Reinhardt
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei tredition, 17.07.2017
ISBN 9783743907317
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext hat mir eine Achterbahn der Gefühle versprochen.
Gefühle wie Wut, Trauer und Fassungslosigkeit sollte ich erleben.

Ich hätte da sogar noch ein paar mehr hinzuzufügen …
Ich war erschüttert, schockiert, angewidert, sowie hasserfüllt und das sogar schon nach den ersten Zeilen!

Diese Emotionen zogen sich dauerhaft durch das gesamte Buch und haben mir wirklich fesselnde Lesestunden der Extraklasse geboten!

Andrea Reinhardt hat einen unwahrscheinlich bildlichen Schreibstil, so dass ich diesen Thriller nicht einfach nur gelesen, sondern fast leibhaftig erlebt und gefühlt habe und vor meinem inneren Auge wie einen Spielfilm habe ablaufen sehen.

Dass dieser Spielfilm nicht schön anzusehen war, kann man sich denken, denn die Thematik des Buches ist Missbrauch, Folter und Freiheitsberaubung an Kindern.
Ich wollte des Öfteren weinen, schreien und zu Hilfe eilen.
Ich war hin und wieder innerlich gelähmt und wollte einfach nicht wahr haben, dass das alles passiert, dass es wirklich Menschen gibt, die Kindern so etwas antun. Doch ich weiß, dass das leider bittere Realität sein kann und diese Tatsache hat das Buch in diesem Fall „leider“ sehr authentisch gemacht.

Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd aus mehreren Perspektiven erzählt. Ich konnte wirklich sämtliche Emotionen aller Charaktere glaubhaft spüren und das, obwohl die Geschehnisse von einem allwissenden Erzähler erzählt werden.

Das fand ich echt bemerkenswert, denn solch nahe und authentische Eindrücke erlebe ich meistens nur bei Büchern, die in der Ich-Perspektive wider gegeben werden.

Es gab hin und wieder ein paar Momente, wo mich der allwissende Erzählstil etwas aus der gerade erlebten Situation gebracht hat. Wenn ich ganz in die Gefühlswelt einer bestimmten Person versunken war und dann plötzlich eine andere direkte Info herein kam, die in keinem direkten Zusammenhang zur vorherigen Momentaufnahme stand, war das ein wenig gewöhnungsbedürftig. Das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau und nur eine Kleinigkeit.
Es soll nur als Impuls an die Autorin für die Folgebände gedacht sein.

Wir lernen zu Beginn das Mädchen Emilia kennen, die ein so hartes und grauenvolles Los in ihrem Leben gezogen hat, dass man sie einfach nur retten, schützen und in den Arm nehmen möchte. Ihr Schicksal begleitet uns durch das gesamte Buch hinweg.

Ein Großteil der Geschichte spielt in einem örtlichen Krankenhaus, aus dem 2 Kinder entführt werden.
So nehmen die Krankenschwester Olivia, die Praktikantin Kimberly, die Eltern der entführten Kinder und Dr. Bennett, der behandelnde Arzt, gerade zu Beginn eine geraume Rolle ein. Sie bilden den Grundstein der Story und von da an macht man sich seine eigenen Gedanken …

Wer kommt als Täter in Frage? Wie kann die Entführung überhaupt passiert sein und wie hängt alles zusammen?
Ich habe alles und jeden mal verdächtigt, habe Vermutungen angestellt, habe meine Gedanken wieder umgeworfen und neu überlegt.

Zu Hilfe kam mir FBI-Sonderermittlerin Natalie Bennett, die nach einem eigenen schweren Schicksalsschlag, ihren Job gerade wieder ganz neu aufgenommen hat und gleich zu Beginn mit diesem schweren Entführungs-Fall beauftragt wird.

Natalie ist toll! Sie und ihre Lebensumstände werden nebenbei so genial vorgestellt, dass ich bereits schon jetzt sehr neugierig auf ihre folgenden Fälle bin.
Sie ist übrigens die Exfrau von Dr. Bennett, falls die Namensgleichheiten bereits aufgefallen sind.

Im letzten Viertel wird der Fall allmählich aufgelöst, es gibt also nicht diesen absoluten Überraschungsmoment.
Die Story startet wie ein rasanter Psychothriller und endet wie ein Kriminalroman, das war eine tolle Kombi.

Erwähnen möchte ich noch, dass das Buch nichts für schwache Nerven und zartbesaitete Leser ist, denn mit der knallharten und grauenvollen Realität wird hier schonungslos gut umgegangen.

Es gab für mich ein paar kleine Logikfehler, die mir in Betrachtung des Gesamtpaketes aber gar nichts ausgemacht haben.

Einen so emotionsgeladenen Thriller, bei dem ich so viele Gefühle rauf und runter erlebt habe, habe ich schon lange nicht mehr gelesen, denn mich haben nicht nur die schlimmen Gewalttaten an den Kindern schockiert zurück gelassen, sondern auch die von so machen anderen Charakteren.

Wenn man nun bedenkt, dass „Teufelseltern“ das Debüt der Autorin ist, dann ist das wirklich mehr als großartig!

Fazit

Ein fesselnder, in sich abgeschlossener Auftakt einer Buchreihe um die Sonderermittlerin Natalie Bennett vom FBI.

Ein Thriller, der unter die Haut geht, der vor Emotionen strotzt und nichts für Zartbesaitete ist, weil er uns schonungslos vor Augen führt, wie Kindesmisshandlung ablaufen kann.
„Teufelseltern“ führt uns auf so einige falsche Fährten und hat mich sehr zum Miträtseln animiert.
Das Buch bekommt eine glasklare Leseempfehlung von mir.

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699 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 172 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Selten hat mich ein Buch so dermaßen zwiegespalten zurück gelassen, wie „Palace of Glass“. Ich fand das Buch großartig, teilweise aber nicht gänzlich ausgereift.

Die Thematik fand ich ziemlich grandios!
Stellt euch das London der Zukunft vor: alle Menschen müssen sich hoch-geschlossen kleiden, dürfen wirklich niemals schlichte Klamotten tragen, die sie sich selber aussuchen, sondern nur extrem komplizierte und vorgeschriebene Kleidung, die an die Renaissance-Zeit erinnert.
Handschuhe sind stets ein Muss und die Hände müssen immer hinten am Rücken gehalten werden, denn Berührungen jeglicher Art sind vom Königshaus strengstens verboten worden und werden geahndet!
Schuld daran sind die sogenannten „Magdalenen“, vor denen sich die Menschen schützen müssen, denn Magdalenen können Gedanken lesen und Gedanken manipulieren und das nur über eine einzige kleine Hautberührung.

Ich bin auch beim Lesen von Fantasy-Büchern absolute Realistin und alles muss bei mir so umgesetzt werden, dass ich es mir tatsächlich auch vorstellen kann.
Glaubt mir, das konnte ich von der Szenerie und der Atmosphäre tatsächlich, obwohl es hin und wieder wirklich sehr schwierig war, ein inneres Bild abzurufen. Jedoch ist der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich, intelligent und bildlich, wenn auch ziemlich speziell, gerade was die Darstellung der Gefühle der Hauptprotagonistin an geht.
In der ersten Hälfte des Buches war es mir sogar fast zu umfangreich an Informationen, denn C.E. Bernhard hat sehr viel Zeit investiert, uns die Regeln vom neuen London und die unterschiedlichen Abstufungen der Magdalenen so nahe zu bringen, dass ich persönlich leicht überfordert mit den vielen Eindrücken und Erklärungen war.

Was mir dafür gefehlt hat, war eine kleine Information, warum in weniger als 40 Jahren tatsächlich wieder die Monarchie in Europa herrscht, warum zwar eine hoch-bedeckte Kleidung erforderlich ist, aber das nur in London und nicht überall auf der Welt so ist.
Am befremdlichsten fand ich es persönlich, dass diese Kleidung so hochkompliziert und altertümlich geworden ist …
Rea lebt in der Zukunft, ständig nimmt sie ihr Tablett oder Handy in die Hand und im nächsten Moment muss sie ihre schweren Röcke raffen und jemand hält ihr die Schleppe … Damit hatte ich tatsächlich so meine Schwierigkeiten. Wären in 40 Jahren nicht eher Rollkragenpulli oder hautenger Körperanzug als Komplett-Körperschutz logisch? Das ist aber nur mein persönliches Empfinden gewesen und nicht jeder wird damit ein Problem haben, da es ja grundsätzlich auch inhaltlich nichts mit der Geschichte zu tun hat.

Das Leben von Rea kommt wirklich toll rüber! Ihr müsst wissen, dass Magdalenen regelmäßigen Hautkontakt brauchen, um nicht „durch zu drehen“. Sie brauchen ihn, wie die Luft zum Atmen!
Ihr könnt euch also vorstellen, was das generelle Berührungsverbot in ihnen aus löst.
Rea wirkt wie ein unterdrücktes, schüchternes Reh, doch man spürt ganz genau, dass sie in ihrem Inneren kämpft und ausbrechen möchte. Das hat die Autorin ganz fantastisch rüber gebracht, denn in Rea steckt absolut eine Kämpferin.

Rea macht im Laufe des Buches eine tolle Entwicklung durch. Allerdings ging mir hier die Wandlung von Rea zu schnell und teilweise nicht nachvollziehbar von statten. Im einen Moment sieht sie z.B. schockiert und tugendhaft zu Boden, als sie ein Stück nackte Haut sieht und ein paar Seiten später ist es für sie selbstverständlich, diese zu berühren. Ich habe die Beweggründe dazu durchaus verstanden, aber in der Umsetzung hat mir da ein näheres Heranführen gefehlt, damit es tatsächlich authentisch wirkt.

Auch der Kronprinz hat so seine Geheimnisse und man spürt seinen innerlichen Zwiespalt sehr gut und deutlich. Ich mochte ihn sehr, er passt sich zwar an, wirkt aber dennoch rebellisch, scharfzüngig und wünscht sich ein freieres Leben.

Die Geschichte hat so einige Geheimnisse und Verschwörungen zu bieten, sie ist teilweise knallhart, teilweise überaus prüde, aber stets wird ein eindeutiges Ziel verfolgt: Die gefürchteten Magdalenen müssen ausgelöscht werden!
Es gab zwischendurch noch so ein paar Logiklücken für mich und Ereignisse, die ich schwer nachvollziehen konnte in der Umsetzung. Diese wurden aber alle durch das extrem gute Ende aufgelöst oder entschädigt!

Ja, das Ende war für mich nicht vorhersehbar und hat mich über einige Kritikpunkte hinweg getröstet!

Ich ahne, dass es in Band zwei ordentlich zur Sache gehen wird! Der erste Teil war ja irgendwie noch ein schüchternes Herantasten an die neue Welt. Eine Welt, die zwar absolut unterdrückt wird, es aber bereits in allen Ecken nach Rebellion schreit.
So erwartet uns in Teil zwei nun sicher ein Spektakel an Mut und Kampfgeist.
Ich bin sehr gespannt darauf, obwohl es keinen fiesen Cliffhanger am Ende gab.

Fazit

Ein überaus spannender Auftakt einer Fantasy-Trilogie!
In der ersten Buchhälfte liest es sich etwas zäh und kompliziert durch die vielen Erklärungen der Regeln in der neuen Welt, doch die Atmosphäre lockert sich schlagartig und bleibt so bis zum Ende hin.

Starke Protagonisten und Nebenprotagonisten erwarten euch in einer Geschichte über Macht, Unterdrückung und Rebellion.
Obwohl ich einige Kritikpunkte habe, hat mich dieses Buch sehr gefesselt und begeistert und es bekommt eine Leseempfehlung von mir.

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Seiltanz zwischen den Zeiten

Hannah Siebern
Flexibler Einband: 444 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 25.04.2018
ISBN 9783752832723
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Eine zeitlose Geschichte …

… über Vertrauen, Liebe, Familie, Freundschaft und Kampfgeist. Diese Geschichte ist voller Spannung und Emotionen, denn nichts scheint so wie es in Wirklichkeit ist.

Ich habe mich schon so gefreut, als es endlich hieß, dass es eine Fortsetzung zu „Seiltanz zwischen den Welten“ gibt. Da kam es mir natürlich sehr gelegen, das Angebot zum Vorablesen zu bekommen.

Bei mir ist der erste Teil ja schon etwas her, aber die Autorin Hannah Siebern hat das super umgesetzt, dass ich wieder sofort in der Geschichte war. Ganz nebenbei wurden Erklärungen eingebaut, sodass nicht die Fragen aufkamen „Was hat es damit nochmal auf sich?“, „Was war vorgefallen?“ oder „Wer war das eigentlich nochmal?“. Das fand ich wirklich klasse gemacht.

Nachdem mich das Ende des erstens Teils mit offenen Fragen zurück gelassen hat und da noch nicht fest stand, dass es einen Folgeband geben wird, habe ich hier nun endlich meine Antworten bekommen.

Wir reisen mit Rina, Danilo und Ewan nach Deutschland, denn beim Zirkus ist Winterpause. Wir wissen ja, dass Rina in dieser Zeit bei ihrer Oma wohnt und eine normale Schule besucht. Da liegt es natürlich auch nahe, dass sie sich sehr auf ihre Freundin Sophie freut. Die beiden sind schon tolle Freundinnen. Da Sophie von ihrer Beziehung zu Ewan weiß, braucht sich Rina auch nicht verstellen.

Rina und Ewan haben sich so allmählich an das Leben in zwei unterschiedlichen Welten gewöhnt. Beide können nicht mehr ohne einander, was auch sehr gut beschrieben wird. Die Zweifel, aber auch die Liebe sind sehr authentisch dargestellt. Es ist sehr schwierig für die beiden, ihre Liebe zueinander zu verstehen, denn eine Mensch-Geist Beziehung ist ja schließlich nichts „Normales“.

Eine Nebenthematik ist unter anderem die genetische Krankheit „Hypertrichose“ (vermehrter Haarwuchs). Danilo, Rinas Bruder, leidet seit seiner Geburt darunter. Doch was in der großen Zirkusfamilie „normal“ ist, ist vor allem bei den Erwachsenen in Deutschland abstoßend. Es wird deutlich gemacht, dass die Eltern mit ihrem Verhalten einen ganz großen Anteil daran haben, wie Kinder mit solch einer Krankheit umgehen.

Wir lernen vorwiegend neue Charaktere kennen, doch auch Dimitri und Vlad haben wieder ihren Auftritt.

Rina steht kurz davor endlich volljährig zu werden. Doch bis zu ihrem Geburtstag muss sie noch einige Aufgaben erledigen, denn auf einmal verschwindet Ewan. Dann taucht plötzlich ganz unerwartet ein neuer Schüler in ihrer Klasse auf, der auch Geister sehen kann. Doch Baxter ist nicht gerade der nette Typ und auch nicht der Bad Boy, sondern er ist einfach ein Arsch, wie es Rina so schön ausdrückt. Aber natürlich hat auch er eine eigene Geschichte …

In diesem zweiten Teil, der mir besser gefallen hat, als der vorherige, erwarten uns jede Menge spannende und emotionale, sowie actionreiche Momente. Ich würde mich sehr über weitere Teile freuen.

Fazit

Eine gelungene Fortsetzung, die uns erneut in die Welt von Geistern entführt. Aber auch die „normale“ Welt kommt nicht zu kurz. Eine tolle Weiterentwicklung von den einzelnen Protagonisten, erwartet uns. Wem Teil eins schon gefallen hatte, der sollte auch unbedingt die Fortsetzung lesen.

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56 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

FederLeicht

Marah Woolf , Carolin Liepins
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2018
ISBN 9783841505354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Er ist gekommen … der Moment, vor dem ich mich bereits seit Monaten richtig gefürchtet habe …

„FederLeicht“ Band 7 ist zu Ende gelesen … das Buch ist zugeschlagen und die Geschichte rund um Eliza und Cassian hat ein Ende gefunden …

Ich habe bisher jedem „FederLeicht“ Band wochenlang im voraus entgegen gefiebert und konnte es jedes mal kaum erwarten, ihn endlich in den Händen zu halten und dann innerhalb von wenigen Stunden zu inhalieren!
Doch dieses mal wollte ich das Buch gar nicht erst beginnen, weil ich wusste, es wird ein Abschied … ein Abschied von Freunden, die ich alle schrecklich vermissen werde.

Natürlich hat die Neugier gesiegt und meine Bedenken waren auch völlig unbegründet, denn das finale Buch ist mehr als großartig geworden!
Es hat ein absolut würdiges und tolles Ende gefunden und ich kann nun alle beruhigt ziehen lassen.

Mir war es im Vorfeld besonders wichtig, dass das Ende einen wirklichen Abschluss findet, dass keine offenen Fragen mehr bleiben, dass ich alle gut aufgehoben weiß und dass es absolut keine Missverständnisse mehr zwischen Eliza und Cassian gibt.

Und genau so ist es gekommen. Ich kann mich nun von Eliza, Cassian und Co mit einem lachendem und einem weinenden Auge verabschieden und weiß, es wird ihnen allen gut ergehen.

Doch wer jetzt meint, nun bereits zu viel zu wissen, der irrt sich gewaltig!
Das große Finale ist ein richtig dicker Wälzer geworden, der eure Gefühle beim Lesen auf eine echte Achterbahnfahrt schickt!
Es gab so viele Höhen und Tiefen, wie ich es tatsächlich gar nicht erwartet habe!

Eliza, Cassian und die Elfenwelt bekommen wirklich nichts geschenkt, es muss sich alles hart erkämpft werden und die Zeit wird knapp ...

Man sollte ja meinen, die Situation wäre schon angespannt genug: die Elfenwelt erfriert, die Siegel müssen dringend gefunden und zerstört werden und Damian, der im Verbotenen Königreich untergetaucht ist, muss endlich aufgehalten und vernichtet werden.

Doch zu allem Überfluss gerät Eliza in eine unglaubliche Situation, die sich als eine echte Bewährungsprobe für sie, für Cassian und unsere armen Nerven entpuppt. Verrat liegt in der Luft und reißt so manchen Boden unter den Füßen weg!

Ich glaube, über den Vorgängerband habe ich gesagt, dass er für mich der emotionalste von allen war.
Ich habe mich geirrt, denn DIESER Teil ist es!

Ich war am Dauerheulen und Dauerverzweifeln und wollte Dauerschütteln und wollte und konnte vieles einfach nicht wahrhaben. Ich habe die letzten Seiten gezählt und habe langsamer gelesen, aber das ging auch nicht, da es zu spannend war und …

Nur so viel: ihr bekommt selbst auf der Zielgeraden mehr Drama, als ihr ertragen könnt, so viel Verzweiflung, dass es fast körperlich weh tut und für das Herz eine große Portion Liebe, die absolut unter die Haut geht!

Besonders toll fand ich, dass Emma, Calum, Rubin, Raven, Quirinn und alle anderen liebgewonnenen Freunde, einen speziellen Part in diesem Buch bekommen haben. Das war so emotional schön und absolut ergreifend.

Auf jeden Fall solltet ihr euch Taschentücher bereit legen, denn die werdet ihr zwischendurch immer mal wieder brauchen.
Haltet sie immer griffbereit, denn ihr bekommt keine Vorwarnung, wann sie nötig werden.
Es gibt diese speziellen Momente, die einen überrollen, jeder Krieg fordert leider seine Opfer und Cassians Offenbarungen kamen ja noch nie dann, wann man sie wollte und brauchte. Aber er entschädigt uns, verlasst euch drauf.

Vielen Dank Marah Woolf für diese überwältigende und einzigartige Serie!
Ich werde sie immer in meinem Bücherherz tragen und niemals vergessen!

Fazit

Ein sehr emotionales, dramatisches und durchweg fesselndes Finale einer grandiosen 7-teiligen Serie!
Eliza, Cassian und Co. müssen sich ihr Glück hart erkämpfen und selbst auf der Zielgeraden mehr Hürden überwinden, als man als Leser emotional verkraften kann.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

familie, familienbande, fantasy, feindschaft, frauholle, frau holle, geheimnisse, geister, gemeinsam stark, geschwisterliebe, geschwister wider willen, goldmarie und pechmarie, grimm's märchen neu erzählt, märchen, märchenadaption

Hollerbrunn (Märchenspinnerei 3)

Tina Skupin
E-Buch Text
Erschienen bei null, 13.04.2017
ISBN B06XR5TPMR
Genre: Sonstiges

Rezension:

Was habe ich mich auf die Märchenadaption von „Frau Holle“ gefreut, schließlich ist das Original eins meiner Lieblingsmärchen!

Ich war mehr als neugierig auf die Umsetzung, handelt es sich bei „Hollerbrunn“ ja um einen Urban-Fantasy-Roman und so war ich sehr gespannt, wie die Fantasy-Elemente des Märchens in unsere normale Welt eingebracht werden!

Ich hätte mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass ich das Originalmärchen fast detailgetreu in dieser Geschichte wieder finde, die, verlasst euch drauf, dennoch eine ganz andere ist!
Das war für mich der erste absolut positive Überraschungsmoment!

Ich meine, mal ehrlich …
Könnt ihr euch im Vorfeld eine Geschichte mit sprechenden Backöfen, polternden Äpfeln und einer absolut echten Frau Holle in unserer Zeit und unserer Welt vorstellen?

Tina Skupin hat mir mit „Hollerbrunn“ bewiesen, dass das absolut machbar ist und dennoch authentisch wirkt! „Fantasy meets Reality“ funktioniert hier ganz wunderbar!

Die beiden Stiefschwestern Marie und Pegg sind grundverschieden. Marie ist ein lieber, leicht naiver Goldschatz, der von allen gemocht wird und Pegg ist eben Pegg. Sie sagt was sie denkt, ist sehr scharfzüngig und geht entschlossen und mit einem wachem Verstand an alles, was sie tut. Gemocht wird sie nicht.
Die Schwestern haben beide ihr persönliches, schweres Päckchen zu tragen und leben im idyllischen, ländlichen und zauberhaften Hollertal!

Traditionelle Alpensagen, märchenhafte Legenden und jede Menge Geheimnisse lassen die Atmosphäre des Buches dauerhaft knistern und für jede Menge Überraschungen sorgen.
Seht euch konfrontiert mit Macht, Verrat, Lügen und Eigennutz, aber auch Enttäuschung und Manipulation spielen eine große Rolle!

Sämtliche Charaktere werden bildlich und lebhaft beschrieben und wir bekommen einen wahnsinnig tollen Einblick von der gesamten Familie von Marie und Pegg!

Hier hat sich die Autorin einen tollen Plot einfallen lassen und kritische Themen wie Übergewicht, Mobbing, Vorurteile und „im Schatten eines anderen stehen“, ganz nebenher mit einfließen lassen, so dass sie sich aber keinesfalls in den Vordergrund drängen!

Übrigens ist in dem Buch nichts wie es scheint und ihr bekommt nie das, was ihr erwartet! Ich fragte mich ständig: Wer ist hier wirklich gut und wer ist vielleicht doch böse?

Übrigens sind sogar Märchenelemente der „Eiskönigin“ mit eingebracht worden, das war sehr passend und toll!

Doch obwohl mir das Buch unwahrscheinlich gut gefallen hat, weil es sich einfach so durchweg fesselnd gelesen hat und der Schreibstil zudem noch so locker und leicht war, muss ich ein Bewertungsbüchlein abziehen.

Die Geschichte hätte meiner Meinung nach noch ein paar Seiten mehr gebraucht, um komplett rund zu sein.
Mir hat es hin und wieder etwas an Tiefgang gefehlt, gerade was die eingebaute Liebesgeschichte angeht.
Wo ich auf der einen Seite den lockeren und zackigen Schreibstil sehr mochte, so ging es mir manchmal in der Thematik-Abhandlung etwas zu flott und ich hätte mir ein paar mehr Erklärungen oder Einblicke hin und wieder gewünscht, damit mir alles noch logischer erscheint.

Das sind aber Kritikpunkte, die die Geschichte für mich einfach nur perfekt gemacht hätten, denn eine klare Leseempfehlung bekommt „Hollerbrunn“ für mich in jedem Fall!

Am besten lest ihr das Buch im Winter, bei einer heißen Tasse Tee, gemütlich mit einer Wolldecke auf der Couch!


Fazit

Fans des Märchens „Frau Holle“ kommen hier gänzlich auf ihre Kosten, denn die Autorin hat sehr viele Elemente aus dem Original mit eingebaut und dennoch erzählt sie eine komplett andere Geschichte!

Erlebt eine nüchterne Familiengeschichte, eine konfliktreiche Schwesterngeschichte in einer zauberhaften und magischen Atmosphäre, im verschneiten sagenumwobenen Hollertal!

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

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Free Souls - Gefährliche Träume

Susan Kaye Quinn
E-Buch Text: 283 Seiten
Erschienen bei null, 09.04.2015
ISBN B00S0KZA5W
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung

Eine actionreiche Geschichte über Verlust, Erkenntnisse, Ziele und Überwindungen. Diese Geschichte rund um Kira geht ins große Finale.

Ich hatte Glück, auch diesen Teil wieder als Rezensionsexemplar bekommen zu haben. Vielen Dank Michael Drecker, für diese Empfehlung und Bereitstellung.

Da ich alle drei Teile bisher gelesen habe, dürfte klar sein, dass der Schreibstil von Susane Kaye Quinn mich absolut überzeugt hat.

Das große Finale rund um Kira spielt sich eigentlich nur in wenigen Tagen ab. Doch das ist überhaupt nicht schlimm, wir erleben mit Kira alles so detailliert und spannend, dass die Zeitangaben keine Rolle spielen und mir auch erst im Nachhinein aufgefallen ist.

Aus der unerfahrenen und auch ängstlichen Kira ist eine erwachsenen, kämpferische und vor allem selbstsicherere junge Frau geworden und das innerhalb weniger Monate. Sie hat zwar immer noch keinen Selbsterhaltungstrieb, aber dafür sind ihr ihre Freunde und Familie umso wichtiger.

Auch wenn Kira ihr eigenes Leben ohne zu zögern riskiert, würde sie das Leben ihrer Familie und Freunde auf keinen Fall aufs Spiel setzen. Für sie würde sie bis zum letzten Atemzug kämpfen. Kira kann mittlerweile richtig gut kämpfen und das nicht nur „jackermäßig“, sondern auch körperlich ist sie in Topform.

Wir wissen aus den vorherigen Teilen, dass es jetzt langsam zum großen Showdown kommen muss, denn jede Seite will seine Ziele erreichen. Doch was da alles dahinter steckt, erfahrt ihr nur beim eigenen Lesen ;-). Es gibt auch Enthüllungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Meine einzige Kritik besteht darin, dass mir das Ende insgesamt zu lieb, nett und harmonisch war. Es sterben zwar Menschen, doch wie alle Probleme gelöst werden, ist mir einfach zu wenig gewesen. Die Geschichten bis zum Finale waren so spannend und kämpferisch, dass ich mir mehr Action und Verzweiflung gewünscht hätte.

Schade, dass die Geschichte rund um Kira schon zu Ende geht, ich hätte sie gerne weiterhin verfolgt.
Die nachfolgenden Teile haben einen anderen Hauptprotagonisten, den wir bisher auch noch nicht kennengelernt haben. Sollte ich mal wieder Zeit finden, werde ich bestimmt mal reinlesen, denn die Welt, die die Autorin geschaffen hat, hat mich richtig gefesselt.

Fazit

Der erste große Kampf um „Leser“ und „Jacker“ geht zu Ende. Wer die ersten zwei Teile verschlungen hat, so wie ich, der sollte unbedingt das große Finale rund um Kira nicht verpassen. Es erwarten euch auf jeden Fall auch hier wieder spannende, dumme und unüberlegte Handlungen, die doch wieder so kämpferisch wirken, dass man alles nachvollziehen kann.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

dystopie, science fiction, telepathie

Open Minds

Susan Kaye Quinn
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.03.2014
ISBN 9781497408555
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Eine emotionale Geschichte über Entdeckungen, Offenbarungen, Freundschaft, Familie und Ängste. Diese Geschichte bringt einen in ein „Zeitalter“ mit Fähigkeiten, die sich keiner wünscht.

Zuerst war ich etwas kritisch, da mich das Cover nicht 100% angesprochen hat und ich jetzt nicht unbedingt ein SiFi Fan bin. Doch nach nur wenigen Seiten war ich in dieser Story gefangen.

Das lag vor allem an dem guten Schreibstil, der für mich verständlich und flüssig zu lesen war.

Die Welt in der Kira, ihre Familie und alle weiteren Menschen leben, wurde sehr gut erklärt, auch was es mit „Nullen“, „Jackern“, „Lesern“ und „Linken“ auf sich hat, was auch schon etwas verständlich durch den Klappentext wird.

Der Beginn war etwas holprig für mich, aber nachdem ich erstmal eine Erklärung hatte, um was es eigentlich geht und wie diese Welt funktioniert, bin ich zügig voran gekommen.

Kira, unsere Hauptprotagonistin, ist ein mutiges Mädchen, was meist zu ihren Ansichten steht. Sie möchte auch nur akzeptiert werden, was als „Null“ aber sehr schwierig ist. Nullen kann man nicht kontrollieren, denn ihre Gedanken sind nicht für alle lesbar, aber genauso wenig, kann sie die Gedanken der anderen lesen, was es ihr in ihrer Schulzeit nur schwerer macht. 

Kira hat am Anfang alles schnell gut aufgenommen und doch war sie auch misstrauisch. Nur um dazu zugehören, hat sie sich auf ein Lügenkonstrukt eingelassen, aus dem sie nicht so schnell wieder rauskommt. Zuerst dachte ich „das geht mir jetzt aber etwas schnell“, doch beim weiteren lesen, fand ich es gut, dass es so rasant ging, denn Kira erlebt noch eine Menge und die Geschichte war durchweg spannend.

Wir lernen Raf, Kiras besten Freund, sehr gut kennen. Er ist ein „Leser“, was ganz normal ist. Obwohl sich alle von Kira abwenden, weil sie eine „Null“ ist, ist er ihr immer ein treuer Freund. Er möchte mit ihr zusammen sein und Kira fühlt sich auch zu ihm hingezogen, doch das macht es alles nur komplizierter, schwieriger und verstrickter.

Dann interessiert sich auf einmal Simon für sie, was Kira zuerst noch gar nicht glauben kann, denn wer hat schon Interesse an einer „Null“. Simon bietet ihr aber ein Ausweg, der für sie mehr als in Frage kommt, denn sie möchte ja auch nur irgendwo akzeptiert werden.

Doch ist es der richtige Weg, ihre Familie und Raf außen vor zu lassen und sich Simon anzuschließen und mit ihm zusammen zu sein?

So gut wie jeder kann die Gedanken der anderen lesen und auch darüber kommunizieren. Das funktioniert sogar mit Autos oder anderen technischen Geräten. Ich kann mir solch ein Leben überhaupt nicht vorstellen, denn ich möchte überhaupt nicht die Gedanken und Gefühle von allen wissen und auch ein PC oder Handy mag ich gerne noch mit meinen Händen bedienen.

Einen etwas flüssigeren Aufbau hätte ich mir für diese Geschichte gewünscht, damit sie für mich noch besser zu lesen gewesen wäre. Eine etwas längere Handlung zu den einzelnen Aktionen hätte da schon gereicht.

Ich bin schon mega gespannt auf die Fortsetzung, in der es mit Kira weiter geht, denn noch ist nichts entschieden.

Fazit

Gedankenlesen mal ganz anders. Eine sehr faszinierende Geschichte, wo es nicht eine besondere Gabe ist, dass einer Gedanken lesen kann, sondern es können fast alle. Eine Welt in der ich nicht leben möchte und doch gleichzeitig so spannend finde, dass ich gerne wissen möchte, wie es sich damit leben würde. 

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

björn beermann, elemente, fantasy, hamburg, hexe, magie, mitra, mitra magisches erbe, roman

Mitra

Björn Beermann
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei tredition, 16.01.2018
ISBN 9783746900735
Genre: Jugendbuch

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

dystopie, gedanken lesen, gefängnis, hoffnung, jacker, krankenhaus, lese, liebe, midnjacker, mindjacking

Closed Hearts - Gefährliche Hoffnung

Susan Kaye Quinn
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 09.01.2015
ISBN 9781506177175
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung

Eine spannende Geschichte über Freundschaften, Veränderungen, Mut und die Liebe. Diese Geschichte entführt uns in eine Welt voller Ängste und Verachtung.

Ich hatte Glück, auch diesen Teil als Rezensionsexemplar bekommen zu haben. Vielen Dank Michael Drecker, für diese Empfehlung und Bereitstellung.

Der Schreibstil war wie im vorherigen Teil wieder sehr flüssig und verständlich.

Nachdem wir die neue Welt rund um das Gedankenlesen kennengelernt haben, heißt es nun, das Beste daraus zu machen. Die „Jacker“ sind geoutet und jeder hat Angst vor ihnen. Dies ist auch absolut verständlich, denn wie in jeder Gattung, gibt es Gut und Böse.

Kira und ihre Familie sind geflüchtet und verstecken sich unter anderem Namen. Doch Raf und sie treffen sich heimlich. Das wird den beiden zum Verhängnis, denn Raf ist ein „Leser“ und kein „Jacker“. In Jackerdown muss Kira endlich einen Entschluss fassen, der ihr Leben mal wieder komplett auf den Kopf stellt.

Es passiert auch hier wieder eine Menge und wir lernen neue Charaktere kennen, die die Story nur um so spannender machen.
Julian, Sascha, Ava, Mirtly, Hinckley und noch viele weitere tauchen im Laufe der Erlebnisse auf und durch sie erfahren wir auch eine Menge über weitere Fähigkeiten, die „Jacker“ haben können.

Da es nun zu immer mehr Enthüllungen kommt, reagiert natürlich auch die Regierung auf die in Jackertown lebenden Menschen. Was Agent Kestrel und Senator Vellus alles planen und umsetzen, ist schon wirklich schockierend.

Das einzige, was ich zu kritisieren habe ist, dass ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte rein zu kommen. Für mich war es etwas zu langatmig und emotionslos. Erst wo ich mitten ins Geschehen der aktuellen Geschichte gekommen bin, habe ich wieder richtig mitfiebern können.

Und gleich geht es an den dritten Teil, wo es weiter mit Kira und allen anderen Protagonisten weiter geht. Ich bin schon sehr gespannt, was Kira und ihre „Freunde“ diesmal alles erleben.

Fazit

Tolle Fortsetzung, die direkt an den ersten Teil anschließt. Es geht jetzt viel detaillierter um die „Jacker“ und ihre Fähigkeiten, als um die Gedankenleser selber. Es lohnt sich auf jeden Fall weiter am Ball zu bleiben, denn es wird weiterhin spannend.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Sleepless

Chii Rempel
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei GedankenReich Verlag, 28.03.2018
ISBN 9783947147311
Genre: Fantasy

Rezension:

Durchweg geheimnisvoll, durchweg düster und durchweg mysteriös ist die Geschichte rund um die 16 jährige Kaylin, ein scheinbar ganz normales Mädchen.

Doch der Schein trügt, denn Kaylin hat eine sehr alte und sehr lange Vergangenheit. Sie selbst weiß nur leider nichts davon, dass sie als eine Andere, eine tragende Rolle in einer Parallelwelt namens Lyrena`d zu erfüllen hat.

Sie spürt zunächst Unruhen und hat Begegnungen und dann kehrt langsam die Erinnerung zurück …

Es erwarten euch düstere Mächte, intrigante Erzengel und ihr bekommt es mit dem Teufel persönlich zu tun!
Glaubt mir, er tritt in einer Erscheinung auf, die ihr nicht für möglich halten werdet.

Böse Mitstreiter haben die Tore zur anderen Welt geöffnet und so den Schattenwesen, die es auf unsere Energien und Kräfte abgesehen haben, Einlass gewährt.

Gutmütige, pfiffige Drachen, befreundete Hexen und Lu, den ich abgöttisch liebe (ihr werdet beim Lesen wissen, warum ;-)) , begleiten Kaylin auf ihrem Weg zu sich selbst, zu ihrer Vergangenheit und somit ihrer Zukunft.

Lu ist in der Geschichte mein Lieblingscharakter. Ich kann euch nicht sehr viel über ihn verraten, um euch nicht zu spoilern. Nur so viel: er verkörpert Macht und Kraft, gleichzeitig aber auch Sensibilität, Vertrauen, Liebe und eine gewisse Traurigkeit. Ich liebe ihn, auch wenn ich ihn noch nicht so ganz durchschaut habe.

Kaylin verändert sich im Laufe der Geschichte, aber sie ist eine liebenswerte und mehr als mutige und selbstlose Person. Was ihre wahren Gedanken und Gefühle an geht, hat mich die Autorin auch noch ein wenig im Dunklen tappen lassen.

Auf eins könnt ihr euch aber gefasst machen: hinter jeder Seite lauern neue Überraschungen und neue Erkenntnisse, die mir fesselnde Lesestunden beschert haben.

Chii Rempel hat da wirklich einen wahnsinnig tollen und echt mal anderen Plot geschaffen! Die Story ist leicht, zügig und verständlich zu lesen, obwohl sie teilweise alles andere als leichte Kost ist. Es erwarten euch da wirklich große und mächtige Dinge!

Hin und wieder waren mir die Erklärungen etwas verworren oder die Geschehnisse und Veränderungen zu selbstverständlich und ich musste etwas länger grübeln.

Die Geschichte hat eine gewisse Tragik, gerade was die beiden Hauptprotagonisten und deren Gefühle zueinander angeht.

Zudem hat die Geschichte interessanterweise unwahrscheinlich viele offenen Geheimnisse.
Die Aufklärungen derer hat die Autorin oft einfach mal nebenbei mit einfließen lassen und das hat mir gut gefallen.

Ich bin allerdings auch mit so einigen offenen Fragen zurück geblieben und hätte mir gewünscht, sie noch in diesem Teil beantwortet zu bekommen, weil es mir für die Geschichte an sich teilweise gefehlt hat.

Vermutlich wollte die Autorin die Neugier steigern, was sie bei mir auch erreicht hat, aber ich habe nun das Gefühl noch etwas zu sehr im Dunkeln zu tappen.

Das Ende war mehr als gemein und so neugiererweckend, so dass mir die Wartezeit, bis der 2. Band erscheint, sicher sehr lange vorkommen wird.

Fazit

Ein toller Auftakt einer etwas düsteren und geheimnisvollen Fantasy-Serie mit vielseitigen und interessanten Charakteren.
Teil 2 ist ein Muss, weil so einige offene Fragen zurück geblieben sind.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

clemens blaim, roman, science-fiction, unverwüstlich

Unverwüstlich

Clemens Blaim
E-Buch Text: 389 Seiten
Erschienen bei null, 07.03.2017
ISBN B06XGMSRBT
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Science-Fiction-Genre gehört eigentlich nicht zu meinem bevorzugten Buchthema, aber nachdem mir der Autor das Buch zum Rezensieren angeboten hat und ich den Klappentext mehr als interessant fand, dachte ich: warum eigentlich nicht!

Ich habe meinen „Abstecher“ nicht bereut, denn die Geschichte rund um den im Sterben liegenden Aaron, die außerirdischen Kriegerinnen Raora und Milena, sowie die skrupellosen Männer der US-Army, war spannend, fesselnd und echt mal was anderes!

Aarons Eltern würden alles für ihren Sohn tun, der seit seiner Geburt behindert ist und eine geringe Lebenserwartung hat. Gerade erwachsen geworden, ist Aarons Leben so gut wie beendet, doch dann passiert das Unglaubliche ...

Raora und Milena stehen sich sehr nahe, beschützen sich gegenseitig und kommen von dem unentdeckten und viel weiter entwickelten Planeten Vanya.
Sie werden dort politisch verfolgt und erhalten Asyl auf unserer Erde. Sie dürfen unentdeckt in einem Forschungsinstitut leben, wo ihr fortschrittliches Wissen für Waffen genutzt wird. Veronica, die Leiterin sorgt für ihre Sicherheit und den Schutz der Geheimhaltung, denn Raora und Milena haben auch erstaunliche Fähigkeiten und Kräfte.
Doch nur ein spezieller Abend verändert alles …

Eine skrupelloser General und sein Leutnant von der US-Army haben von den beiden Wind bekommen und sie verfolgen von da an ihre ganz eigenen und eigennützigen Ziele!

Die Geschehnisse nehmen ihren Lauf und wir bekommen im Verlauf der Geschichte sehr ausführliche Einblicke der Gedanken von Aarons Eltern oder Aaron selbst, den Außerirdischen Frauen Raora und Milena, der Forschungsleiterin Veronica und dem Leutnant Woolfe der US-Army.

Der Erzählstil ist dabei sehr detailliert und hält ein dauerhaft gleichbleibendes Tempo bei.

Hin und wieder war er mir zu gleichbleibend und ich hätte mir mehr Höhen und Tiefen in der Erzählweise gewünscht, um alles noch intensiver fühlen zu können.
Doch der Autor kann sich sehr gut mit Worten ausdrücken und ich fand es bemerkenswert, wie nah mir die Geschichte teilweise ging, obwohl das gerade Gelesene eben neutral ausgedrückt wurde!

Nichtsdestotrotz erwartet euch ein unglaublich actionreiches und rasantes Abenteuer um Leben und Tod und hinterhältige Verschwörungen.
Aber auch dramatische Wendungen, mit vielen Aspekten, die zum Nachdenken anregen, werden gezielt eingeflochten.

Mir persönlich war es etwas zu militärisch und zu „Marvel-lastig“, aber das ist ja reine Geschmackssache.

Für ein Debüt war es wirklich großartig, denn dass es sich um ein Erstlingswerk handelt, habe ich beim Lesen absolut nicht gespürt!

Übrigens hat mir das Cover zu Beginn nicht ganz so gut gefallen, ich fand es eher schlicht und nichtssagend. Nach dem Lesen des Buches sehe ich das ganz anders! Es passt perfekt! ;-)

++ Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinesfalls meine ehrliche Meinung beeinflusst hat! ++

Fazit

Wer Science-Fiction-Abenteuer mag, die einen militärischen Touch und Andeutungen auf Marvel-Figuren haben, der sollte sich „Unverwüstlich“ mal genauer anschauen!

Es enthält Abenteuer, deren Ausgang nicht vorhersehbar ist, holt zwei interessante Frauen von einem fernen Planeten auf unsere Erde und regt zum Nachdenken an.
Man bekommt auch einen tollen und etwas anderen Blickwinkel auf die Thematik „Behinderung“ geboten, welche sehr gut in die Geschichte eingeflochten wurde.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht

Thalea Storm
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Independently published, 11.07.2017
ISBN 9781521792285
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine rätselhafte Geschichte …

… über Verlust, Trauerbewältigung, Familie, Neuanfänge und Zuneigung. Diese Geschichte bietet viele alte und neue „Klischees“ einer bekannten Welt.

Dieses Buch von Thalea Storm habe ich in Form unserer Jahres Challenge gelesen und muss sagen, dass es sich gelohnt hat.

Das Cover hat mich nicht direkt angesprochen, aber dafür der Klappentext. Doch auch beim Beenden und erneuten Betrachten des Buches muss ich sagen, dass das Cover immer noch nicht für mich passt. Zumindest verstehe ich den Zusammenhang nicht.

Hannah musste einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten. Nach dem Umzug in die Provinzstadt „Brookswell“ scheint es auch langsam bergauf zu gehen, doch immer wieder wird sie mit vergangenem konfrontiert. Hannah wird schnell reifer und muss vieles teilweise allein verarbeiten, was die Sache für sie nicht unbedingt leichter macht.

Hannah lernt nicht nur neue Mädels an ihrer neuen Highschool kennen, sondern auch Corey.

Doch was hat es mit Corey auf sich? Warum fühlt sie sich zu dem geheimnisvollen Jungen hingezogen? Wieso macht er das Leben wieder lebenswerter für Hannah? Welche Geschichte hat er? Aber vor allem … Was für Geheimnisse verbirgt er?

Nicht auf alle Fragen habe ich eine Antwort bekommen, doch ich denke, dass es auch in den nächsten zwei Teilen Antworten, sowie auch neue Fragen geben wird, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Viele Geschehnisse waren leider für mich vorhersehbar, was mich aber nicht direkt gestört hat. Indirekt hätte ich aber gerne ein paar spannendere Momente erlebt.

Ich hatte etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, denn er hat für mich eher zu einem „erwachsenen“ Buch oder einer komplexeren Welt gepasst. Gerade zu Beginn bin ich etwas ins Stocken beim Lesen gekommen. Im Verlauf des Buches habe ich mich aber daran gewöhnt und das Lesen fiel mir leichter.

Den nächsten Teil möchte ich bald lesen, denn da ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, dürfte es mir beim Lesen jetzt leichter fallen.

Fazit

Toller Auftakt einer neuen mysteriösen Trilogie. Wer mal wieder ein bekanntes Thema lesen möchte, was es natürlich erstmal zu lüften gilt, ist bei dieser Serie genau richtig. Es erwarten euch nicht nur alt bekannte Klischees, sondern auch viele neue Aspekte.

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

geheimnis, geheimnisse, highland dreamboy, highland dream boy, highlander, highlands, humor, jo berge, jo berger, lebenslust, liebe, liebesroman, mitfiebern, nottingham, schottland

Spring Love Touch: Highland Dream Boy

Jo Berger
E-Buch Text
Erschienen bei Independently published, 25.03.2018
ISBN B07BPX26WJ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung

Eine turbulente Geschichte über Schicksalsschläge, Freundschaft, Veränderungen und Wagnisse. Diese Geschichte mit etwas Humor, Ironie und Sarkasmus hat mich bei trüben Wetter des öfteren schmunzeln lassen.

Dieses Buch durfte ich vorab lesen und ich habe schon sehnsüchtig darauf gewartet.

May ist zwar eine erst vor kurzem geschiedene alleinerziehende junge Frau, doch sie hat ihren Humor nicht verloren. In Gwen, ihr Baby, habe ich mich sofort verliebt. Die beiden harmonieren sehr gut miteinander und May würde alles für ihr Baby tun, was sie auch im Laufe der Geschichte noch beweisen muss.

May, sowie Emilio haben beide in ihren jungen Jahren schon einige harte Schicksalsschläge einstecken müssen, doch daran sind sie nur gewachsen.

Emilio ist ein waschechter Highlander, und ich konnte ihn mir sehr gut vorstellen. Er ist mir sehr sympathisch, obwohl er gerade zu Beginn nichts anbrennen lässt. Doch das soll sich alles ändern und somit kommen wir zu der Liebesgeschichte.

Durch die unterschiedlichen Charaktere geraten die beiden schon sehr häufig aneinander und das nicht gerade zum Positiven. Doch dadurch wird die Handlung der Geschichte nur spannend und flüssig gehalten.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von May und Emilio erzählt, was ich besonders mag, da ich so Einblicke in beide Gefühlswelten bekomme.

Das Ende war für mich harmonisch und nicht zu rasant, was diese Geschichte meiner Meinung nach rundum gelungen macht.

Fazit

Eine tolle Liebesgeschichte, die ich nur weiterempfehlen kann. Mit einer Prise Humor und den charakterstarken Protagonisten, hat Jo Berger ein tollen Roman geschrieben, der definitiv Lust auf mehr macht.

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