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krimi, mordfall, holmes, sherlock, großbritannien

Sherlock Holmes - Das Tal der Furcht

Arthur Conan Doyle
Pappbuch
Erschienen bei Bindlach : Loewe, 01.01.1992
ISBN B0026L9WV4
Genre: Kinderbuch

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krimi, mordfall, holmes, sherlock, großbritannien

Sherlock Holmes - Das Tal der Furcht

Arthur Conan Doyle
Pappbuch
Erschienen bei Bindlach : Loewe, 01.01.1992
ISBN B0026L9WV4
Genre: Kinderbuch

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

hörspiel, krimi-hörspiel, das tal der furcht, folge 06, maritim

Das Tal der Furcht

Arthur Conan Doyle , Christian Rode (Sprecher) , Peter Groeger (Sprecher)
Audio CD
Erschienen bei maritim, 03.12.2004
ISBN 9783937070872
Genre: Krimi und Thriller

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

das tal der furcht, der hund von baskerville, dr. watson, sherlock holmes, im zeichen der vier

Arthur Conan Doyle: Sherlock Holmes - Im Zeichen der Vier/ Das Tal der Furcht/ Der Hund von Baskerville

Arthur Conan Doyle
Fester Einband
Erschienen bei Heidi Kraus, 01.01.1975
ISBN B00DUWYRAE
Genre: Sonstiges

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48 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

sherlock holmes, london, ermittlungen, fischer, detektivgeschichte

Sherlock Holmes - Das Zeichen der Vier

Arthur Conan Doyle , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.05.2016
ISBN 9783596035663
Genre: Krimi und Thriller

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

krimi, pellworm, insel pellworm, skelettraub, dna-abgleich

Mordstrand

Thomas Finn
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.08.2016
ISBN 9783736301320
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schreibstil 


Thomas Finn habe ich im letzten Jahr für mich entdeckt. "Weißer Schrecken" war ein Buch, das mich wieder so richtig gruseln konnte und die Parallelen zu "Es" von Stephen King fand ich genial, weswegen ich kurz darauf auch noch "Dark Woods" von ihm gelesen habe, das mich zwar von der Story nicht so recht begeistern konnte, aber das trotzdem dafür gesorgt hat, dass ich Thomas Finn in Erinnerung behalten habe.


Nun habe ich mich an einen Krimi von ihm gewagt - vor allem war ich durch die Geschichten von Sherlock Holmes gerade in der Stimmung dafür bin. Thomas Finn beschreibt in "Mordstrand" einen recht typischen Krimi, der vom Aufbau tatsächlich kaum von anderen Werken des Genres abweicht. Den Stil, den ich von ihm in seinen anderen beiden Büchern so sehr mochte, war hier leider kaum noch zu erkennen.


Dies war etwas schade, denn ich mag so "typische" Krimis selten und deswegen fiel es mir auch hier ungemein schwer, in die Geschichte zu finden, was teilweise auch an den recht oberflächlichen Charakteren lag.


Charaktere


- Gesa -


Puhh, mit Ermittler in Büchern tue ich mich immer sehr schwer. das habe ich hier auf meinem Blog ja schon öfters erwähnt. Dass ich mit Gesa, die recht naiv wirkt, nicht so recht warm wurde, war daher kein großes Wunder. Ich muss sagen, dass ich immer noch der Meinung bin, dass Krimis und Thriller auch gut ohne diese klischeehaften Ermittler funktionieren. Als Leser fühle ich mich oftmals überfordert, mit einer neuen Krimi-Reihe anzufangen und dort wieder auf so einen 0815-Ermittler zu treffen. Die eigentliche Geschichte kann noch so gut sein, langweilige Polizeiarbeit, eine unnötige Lovestory und die kleinen persönlichen Problemchen stoßen mich immer wieder ab.


Gesa selbst ist Polizistin auf Pellworm und sie ermittelt in diesem Fall. Interessant ist zwar, dass ihr Sohn ebenfalls in die Geschichte verwickelt ist, da er die Leiche entdeckt, aber dennoch war mir Gesa wenig sympathisch und das Mitfiebern fiel mir schwer. Selbst in den Situation, als Gesa plötzlich in Gefahr war, konnte ich nicht mitfühlen ...


Meine Meinung


"Mordstrand" war ein Buch, das ich wohl nicht gelesen hätte, wäre es nicht von Thomas Finn gewesen, der mir durch seine beiden Bücher gut im Gedächtnis geblieben ist. Krimis selbst finde ich immer schwierig. Viele sind nach dem typischen Muster verfasst, was mich als Vielleser oft langweilt. Mittlerweile finde ich in diesem Genre kaum noch Bücher, die mich wirklich vom Hocker reißen können.


So war es dann leider auch bei "Mordstrand". Schon zu Beginn hatte ich Startschwierigkeiten, obwohl der Anfang eigentlich noch ganz fesselnd war. Hier dringt eine Gruppe von Jugendlichen nämlich in ein verlassenes Mädcheninternat ein und stößt dort auf eine Leiche. Als dann jedoch die Polizeiarbeit in den Fokus rückte, habe ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren.


Besonders das erste Drittel fand ich recht zäh. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran und Gesa selbst hat für mich zu wenig Charakter gezeigt. Sie wirkte recht eindimensional, fast schon langweilig, was sich leider auch die Nebencharaktere übertrug, die alle sehr oberflächlich bleiben.


Das Grundgerüst der Geschichte zwischen Damals und Heute ist aber echt interessant. Mit den beiden gefundenen Toten steht eine Gruppe von Freunden im Fokus, Leute, die immer noch auf der Insel leben und die natürlich dann im Fokus der Ermittlungen stehen.


Gesa muss das Rätsel von damals lösen und die Verbindungen zum aktuellen Mord finden. Es gibt einige sehr interessante Wendungen, aber zum Miträtseln bin ich leider nicht gekommen, denn es fiel mir schwer, mir die ganzen involvierten Personen vorzustellen. Die Tatsache, das fast jeder in diesem Buch als Täter infrage kommt, ist dem Autor allerdings gut gelungen!


Die Inselatmosphäre hat Thomas Finn hier aber gut eingefangen. Das war für mich auch ein großer Pluspunkt in diesem Buch. Wie bereits erwähnt, mag ich den Stil des Autoren, ich finde aber, bei diesem Buch hat er nicht sein gesamtes Können unter Beweis gestellt.


Das Ende und die letztendliche Auflösung haben wir gefallen, es gab noch eine letzte Überraschung, aber auch ein typischer Showdown. Ich mochte die Wendungen in dem Krimi sehr gerne, aber für meinen Geschmack war die Polizeiarbeit und die kleine Liebesgeschichte (oder sollte ich sagen: Liebesgeschichten?) zu langweilig. Es hat vom eigentlichen Fall und dem Miteinander der Personen zu stark abgelenkt und bei mir leider dafür gesorgt, dass ich die Polizistin Gesa sehr unsympathisch fand.


Fazit


"Mordstrand" ist ein Krimi, den man wohl gut im Urlaub am Strand lesen kann, der mir aber zu klischeehaft daherkam. Da ich kein Freund von zäher Polizeiarbeit bin, habe ich über eine Woche an dem Buch gelesen, da ich mich selten motivieren konnte, am Ball zu bleiben. Die Reihe rund um die Polizistin Gesa werde ich wohl nicht weiterverfolgen, muss aber fairerweise sagen, dass der eigentliche Fall in "Mordstrand" so einige Überraschungen bereit hält und auch durch eine gute Auflösung punkten kann.



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103 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

sherlock holmes, krimi, london, klassiker, mord

Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

Arthur Conan Doyle , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.03.2016
ISBN 9783596035632
Genre: Krimi und Thriller

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123 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

thriller, vergnügungspark, jonas winner, mörder, zodiac island

Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schreibstil


Die Anfrage zu "Murder Park" habe ich bereits vor über einen Monat bekommen. Das Buch klang dabei äußerst vielversprechend und ich war gleich hin und weh, denn ich habe hier einen atemlosen Thriller auf einer Insel mit einem gruseligen Freizeitpark erwartet.


Erst kurz vorm Lesen habe ich mitbekommen, dass Jonas Winner der Autor von "Die Zelle" ist, ein Buch, das mich leider weniger begeistern konnte, das aber eine große Leserschaft gefunden hat. Ganz unvoreingenommen habe ich mich dann aber ans Lesen von "Murder Park" gemacht und leider muss ich sagen, dass der Schreibstil von Jonas Winner auch hier absolut nicht meins war.


Spannung konnte der Autor zwar aufbauen, aber viel zu lange bewegt sich die Geschichte im Kreis und es ist unklar, was denn nun das zentrale Thema der Handlung ist. Ist es nun der "Murder Park", der ehemalige Park namens "Zodiac Island", der Serienmörder Jeff Bohner, Pauls Vergangenheit, das Mörderspiel oder doch die Singlebörse?


Was mir hier auch wieder am Schreibstil aufgefallen ist: Der Autor neigt zu endlosen Beschreibungen von Handlungen, was dazu geführt hat, dass ich oft den Faden verloren habe und ganze Abschnitte noch einmal lesen musste, um mir wirklich alles vorstellen zu können. Leider hat mich dies immer wieder aus der Geschichte katapultiert ...


Stilistisch ist Jonas Winners Schreibstil gut, aber eben sehr eigen. Wer "Die Zelle" mochte, wird vermutlich auch an "Murder Park" gefallen finden. Mir hat aber eine gewisse Atmosphäre vom Park selbst gefehlt. Während die Geschichte selbst zwar an einigen Stellen wegen der vielen Hintergrundinformationen doch eine gewisse Atmosphäre besitzt, hatte ich als Leser weniger das Gefühl, im "Murder Park" angekommen zu sein.


Charaktere


- Paul -


Insgesamt zwölf Personen werden auf die Insel gebracht, darunter der Besitzer des Parks, Presseleute und Angestellte. Durch Video-Interviews mit den einzelnen Personen wird eine gewisse Spannung aufgebaut, denn schnell wird klar, dass alle Leute dort eine Verbindung zum früheren Park oder zum Serienmörder Jeff Bohner haben.


Einer dieser Leute ist Paul, den wir gleich zu Beginn kennenlernen und der zu unserem Protagonisten wird. Wir erfahren seine eigene Verbindung zu Jeff Bohner und dem ehemaligen Zodiac Park und bekommen mit, dass er selbst wohl auch noch einige Dinge nicht so recht verarbeiten konnte.


Paul als Protagonisten empfand ich schwierig. Versteht mich nicht falsch, ich liebe "kaputte" Charaktere, Menschen, die einfach anders sind, aber Paul selbst war mir in seiner Gedankenwelt zu wirr. Ich konnte ihn schlecht einschätzen, was vermutlich vom Autoren beabsichtigt war, aber leider konnte mich seine ganze Hintergrundgeschichte deswegen auch nicht mitreißen ...


- Nebencharaktere -


Die Tatsache, dass insgesamt 12 Leute auf der Insel sind, gibt wenig Spielraum, jeden einzelnen näher kennenzulernen. Das möchte ich auch gar nicht kritisieren, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass neben Paul noch weitere Personen eine zentralere Rolle gespielt hätten. Für einen psychologischen Thriller waren mir die Nebencharaktere einfach zu lieblos charakterisiert.


Meine Meinung


Die Idee rund um den "Murder Park" fand ich von Anfang an total spannend und faszinierend. So ein ehemaliger Park auf einer Insel mit solch einer interessanten und mörderischen Vorgeschichte besitzt von sich aus schon einen gewissen Reiz. Der Beginn der Geschichte fand ich auch noch sehr unterhaltsam. Es gibt immer wieder Interviews, die im Vorfeld mit den einzelnen Charakteren aufgenommen worden sind und das gibt gute Einblicke in den ehemaligen Park und auch in die Morde, die damals passiert sind.


Den Mythos um Jeff Bohner, den Serienmörder, der drei Frauen umgebracht haben soll, fand ich sehr spannend, auch wenn ich mir hier mehr Details gewünscht hätte. In Bezug auf Pauls eigene Erlebnisse wurden mir die Dinge aber zu oft durchgekaut und es gab einige Widersprüche, die ich anfangs mit seiner Verwirrtheit in Verbindung gebracht hat. Ich habe das Buch mit zwei anderen Bloggerkollegen rege diskutiert und uns sind insgesamt einige Schwammigkeiten in der gesamten Handlung aufgefallen. Da wir aber alle ein Vorab-Leseexemplar hatte, können wir uns nur darauf beziehen! 


Der Schreibstil war, wie bereits angedeutet, absolut nicht mein Geschmack, was aber eben nur meine persönliche Meinung wiederspiegelt. Ich mag es nicht, wenn Beschreibungen endlos in die Länge gezogen werden, wenn die Geschichte seitenweise auf der Stelle tritt und wenn Dinge hunderte Male durchgekaut werden.


Das Buch mit seinem Grundgerüst bestehend aus dem Mörderspiel, dem neuen Park und der Vorgeschichte mit den Morden fand ich solide. Die Mischung hat mir allerdings nicht gefallen, mir war es irgendwann zu wenig "Mörderspiel" und zu viel "Psycho", weswegen die Spannung auf der Strecke blieb. Irgendwann wurden die Morde selbst auch nur noch zur Nebensache und es ging nur noch um Pauls innere Konflikte.


Das Ende selbst habe ich so bereits schnell erwartet. Es hat mich in gewisser Weise an einen anderen Autoren erinnert, den ich hier aufgrund von Spoilern aber nicht nennen werde. Einige Teile von "Murder Park" konnten mich gut unterhalten, doch Angst, Beklemmung oder gar Thrill habe ich beim Lesen leider nicht gespürt. Aufgrund des Schreibstils war es leider bei mir auch so, dass ich einige Abschnitte noch einmal lesen musste, um mein Kopfkino überhaupt in Ganz zu bekommen.


Fazit


"Murder Park" wird gewiss viele Fans finden. Wer "Die Zelle" mochte, wird vermutlich auch dieses Buch hier mögen, das mehr ein Psychothriller als ein Thriller ist. Mich konnte die Story leider nicht gefangen nehmen, vielleicht habe ich von einem gruseligen Freizeitpark mit einer düsteren Vorgeschichte auch einfach zu viel erwartet ... 


Da ich hier bei der Rezension fair bleiben möchte, bewerte ich dieses Buch als durchschnittliche Thrillerkost. Ich kann zudem nicht beurteilen, inwiefern sich das Vorab-Leseexemplar von dem nun erschienenen Buch unterscheidet und ob die Ungereimtheiten vielleicht verbessert wurden!

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Finsterhoven

Jeidra Rainey
E-Buch Text: 275 Seiten
Erschienen bei null, 26.05.2017
ISBN B071FBNJ8Y
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

vermisst, niebüll, stalking, nordfriesland

Wenn ich dich hole

Anja Goerz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 07.04.2017
ISBN 9783423261470
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schreibstil


"Wenn ich dich hole" ist mit seinen 256 Seiten ein eher kurzes Lesevergnügen und war für mich eher ein Buch, das ich zwischengeschoben habe. Anja Goerz schreibt hier eine recht typische Krimi/Thriller-Geschichte mit einem Verlauf, der jeder Leser wohl erwartet. Aber dies ist bei diesem Buch nicht schlimm, denn es ist dennoch durchwegs spannend und eine perfekte Lektüre, um einfach abzuschalten.


Anja Goerz Schreibstil ist sehr einfach und ohne große Schnörkel. Geradlinig verfolgt sie ihre Geschichte ohne große Umschweife und hat mich so fesseln können. Die Charaktere selbst bleiben so natürlich aber etwas auf der Strecke und sind, aufgrund der Kürze des Romans/Thrillers/Krimis nur oberflächlich beschrieben. Auf eine Charakterbeschreibung werde ich hier deshalb verzichten!


Meine Meinung


"Wenn ich dich hole" ist ein recht kurzer Thriller, den ich innerhalb weniger Tage gelesen habe. Durch die einfach Sprache und dem typischen Spannungsaufbau war das Buch perfekt zum Abschalten, denn es verlangt kaum Konzentration und bietet auch kaum Platz zum eigenen Nachdenken. Bei längeren Büchern hätte ich diese Tatsache wohl kritisiert, aber bei diesem Buch ist es absolut passend!


Die Geschichte besitzt den typischen Thrilleraufbau. Der Plot rund um das Kind, das plötzlich allein zuhause ist, ist von Anfang an spannend, denn als Leser bekommen wir durch die wechselnden Perspektiven einen guten Einblick in alle agierenden Personen. Zum einen haben wir da Bendix, den Vater, der am Flughafen festsitzt und Anrufe von seinem Sohn bekommt. Lewe ist allein zuhause, seine Mutter und seine Oma sind zum Einkaufen in den Ort gefahren und sind schon seit Stunden unterwegs. Natürlich erfährt der Leser auch, was mit Lewes Mutter und der Oma passiert und was später im Haus vor sich geht.


Wie gesagt, das Buch besitzt einen tollen Spannungsaufbau, doch durch die Kürze ist natürlich nicht viel Platz für Miträtseln. Fakt ist, dass die Geschichte sehr einfach gehalten ist und jeder Leser wird recht schnell durchschauen, wer hinter alledem steckt. Dazu braucht es keine große Anstrengung. Um diese Auflösung, die natürlich sehr schwach ist, geht es in dem Buch aber nicht. "Wenn ich dich hole" bietet einfach ein paar spannende und unkomplizierte Lesestunden mit einer Geschichte, die so wohl auch als netter Thriller im Fernsehen funktionieren würde!

Fazit


"Wenn ich dich hole" ist ein seichter Thriller für Zwischendurch mit einem guten Spannungsaufbau, bei dem es gar nicht zu sehr um die Auflösung geht, sondern einzig und allein um den Unterhaltungswert! Ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es daher auch weiter. Thrillerfans sollten aber keine überaus intelligente und unvorhersehbare Auflösung erwarten!

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123 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

rezensionsexemplar, ann a. mcdonald, dieschuledernacht, raleigh college, rezensio

Die Schule der Nacht

Ann A. McDonald , Christoph Göhler
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531775
Genre: Romane

Rezension:

Schreibstil


"Die Schule der Nacht" war ein Buch, das mich sofort vom Titel, vom Cover und der Beschreibung her angesprochen hat. Es deutet eine düstere Geschichte über eine Eliteuniversität mit einer dunklen Geheimgesellschaft an - teilweise trifft dies auch zu, doch als Leser kratzen wir dabei nur an der Oberfläche.


Zusammen mit Cassie begeben wir uns auf Spurensuche. Für mich war diese Nachforscherei nur leider nicht interessant oder spannend genug. Vor allem das erste Drittel des Buches hat mich leider nicht direkt in den Bann gezogen - zum Glück wurde es danach aber besser.


Der Schreibstil der Autorin ist recht ruhig gehalten. Sie geht wenig in die Tiefe und verzichtet zudem auf viele Nebencharaktere. Allein ihre Protagonistin Cassie ist es, die uns als Leser durch die Geschichte zieht. Ja, ziehen trifft es ganz gut, denn ich hatte das Gefühl, nicht selbst in Oxford anzukommen und alles mitzuerleben, sondern viel mehr durch die Story geführt zu werden. Es gab für mich kaum Spielraum für eigene Gedanken und eigenes Miträtseln was die Geheimgesellschaft betrifft.


Charaktere


- Cassandra -


Cassandra, die von allen nur Cassie genannt wird, ist nicht gerade ein sympathischer Charakter. Sie hat sich, nachdem sie ein mysteriöses Paket bekommen hat, auf ein Elite-College geschlichen, genauer gesagt nach Oxford. Dafür hat sie ein Stipendium erschlichen und anderen Studenten so eine Chance geraubt.


Für das Studium interessiert sich Cassie weniger. Vielmehr ist sie an der Geschichte des Colleges interessiert, denn wie sich schnell herausstellt, ging ihre Mutter selbst auf die Oxford University und hat dort Schreckliches erlebt. War dies alles vielleicht sogar Schuld an ihrem Tod?


Ich muss sagen, dass ich lange Zeit die Beweggründe von Cassie nicht so recht verstanden habe. Sie reist von Amerika nach England, schleicht sich auf solche eine Uni für Privilegierte und versucht ganz nebenbei noch ein Geheimnis zu lüften ... Ein Geheimnis, das dem Leser nicht so recht präsentiert wird und deswegen auch während der ganzen Geschichte nicht greifbar ist.


Meine Meinung


Der Einstieg ins Buch war recht schwierig. Es brauchte einige Zeit, bis ich mit Cassie warm wurde, denn ihre berechnende Art hat mir gar nicht zugesagt. Zudem gibt es kaum Nebencharaktere, die näher beleuchtet werden. Erst ab der Mitte treten andere Personen auf, die für die Geschichte wichtig werden. Unter anderem ein Polizist namens Charlie, der vorwiegend für Nachforschungen missbraucht wird und ein Typ namens Hugo, der natürlich mordsmäßig gut aussieht, aber etwas zu verbergen hat.


Durch den Mangel an Charakteren, die der Leser kennenlernen darf, bleibt die Geschichte recht oberflächlich und stellenweise auch sehr vorhersehbar. Es wird schnell klar, wer zur Geheimgesellschaft gehört, doch unklar ist, was genau diese Leute dort antreibt. Haben wir es hier mit etwas Paranormalen zu tun? Oder doch nur mit einer Gruppe von Snobs?


Cassies Nachforschungen nehmen den Hauptteil der Geschichte ein. Sie durchforstet die Bücherei, spricht mit Leuten und setzt das Puzzle nach und nach zusammen. Einige spannende Momente besitzt das Buch aber, wie beispielsweise den Tod einer gewissen Person, doch ansonsten kratzt es sehr an der Oberfläche.


Unterhaltsam ist das Buch dennoch. Es lässt sich gut und flott lesen und die Grundstory ist solide. Doch leider fehlt es der Geschichte an Emotionen, an Charakteren, die zum Mitfiebern einladen und an etwas Originalität. Die Idee rund um die Geheimgesellschaft hat mir zwar gefallen, konnte mich aber nicht direkt vom Hocker reizen - dazu haben mir am Ende gerade bezüglich der Mitglieder einfach die Hintergrundinformationen gefehlt. Leider habe ich deswegen das Buch auch recht frustriert zugeschlagen, mit viel zu vielen unbeantworteten Fragen ...


Fazit


"Die Schule der Nacht" war für mich eine sehr oberflächliche Geschichte über ein Elite-College und eine "düstere" Geheimgesellschaft. Der größte Teil der Handlung beschäftigt sich mit den Nachforschungen Cassies, weswegen die Geschichte leider kaum Fahrt aufnimmt. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, die mich am Ende aber mit zu vielen Fragen zurückgelassen hat!

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311 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 70 Rezensionen

thriller, mystery, mord, grusel, vermont

Winter People - Wer die Toten weckt

Jennifer McMahon , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.03.2014
ISBN 9783548286099
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Winter People - Wer die Toten weckt

Jennifer McMahon , Sybille Uplegger , Elisabeth Günther
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 10.03.2014
ISBN 9783899037357
Genre: Krimi und Thriller

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35 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

dänemark, 2. weltkrieg, gegenwar, die fliederinse, vergangenheit

Die Fliederinsel

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103353
Genre: Romane

Rezension:

Schreibstil


Es war mal wieder Zeit für etwas leichte Lektüre, da meine Konzentration gerade nicht sonderlich gut ist. "Die Fliederinsel" von Sylvia Lott kam da ganz gelegen, denn der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, was einen sofort in die Geschichte katapultiert.


Mit vielen interessanten geschichtlichen Fakten verbindet die Autorin in "Die Fliederinsel" mit einer lockerleichten Familiengeschichte. Sie wechselt zwar zwischen Vergangenheit und Gegenwart, doch nimmt die Zeit um 1938 einen viel größeren Raum ein und verdrängt ein wenig die kleine Geschichte der Gegenwart. Mir hat dies aber gut gefallen, da ich in den meisten Büchern dieses Genres die Vergangenheitssicht eh bevorzuge. So war es auch hier.


Charaktere


- Ruth -


Ruth ist Jüdin und lebt zu Beginn dieser Geschichte mit ihrem Mann noch in Berlin. Das Leben ist schwer, obwohl sie beide nicht gerade arm sind und bis dahin eigentlich ein angenehmes Leben geführt haben. Urplötzlich ändert sich alles und Ruth und Jakob beschließen zu fliehen - eine gute Idee, nur wo soll es hingehen?


Während Jakob noch auf eine Einreiseerlaubnis aus Amerika wartet, will Ruth zu ihren Verwandten nach Dänemark, doch auch dies erweist sich als recht schwierig. Als die beiden es dennoch schaffen, erwartet sie ein ganz anderes Leben ... Ein Leben in Armut und ein Leben auf der Flucht ...


Ruth selbst ist eine Künstlerin. Sie malt und illustriert und ist eine sehr starke Persönlichkeit. Beinahe die gesamte Geschichte verliert sie ihren Sinn für das "Schöne" nicht, obwohl sie selbst diese düstere Zeit miterlebt hat. Das habe ich an ihr bewundert, allerdings fehlte mir zu ihr eine gewisse emotionale Bindung.


Ich hatte Mitgefühl mit Ruth und ihrer Geschichte, fand sie interessant und toll charakterisiert, doch es war schade, dass ich keine richtige Nähe zu ihr habe aufbauen können.


- Jakob -


Jakob ist Ruths Mann und er ist selbst Künstler. Er schreibt und ist ein sehr aufgeschlossener Mensch. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass Ruth und er nicht so recht zusammenpassen wollen und daraus hat sich eine gewisse Abneigung entwickelt. 


- Celia -


Celia ist die Urlauberin aus der Gegenwart, die in das Ferienhaus kommt und von der Vermieterin nach und nach Ruths und Jakobs Geschichte erfährt. Celia selbst bleibt nur Nebenfigur, als Leser erfahren wir so gut wie nichts über sie, was ich ein klein wenig schade fand.


Meine Meinung


"Die Fliederinsel" ist ein Buch, das durch den leichten Schreibstil und der interessanten Thematik sofort in den Bann zieht. Zu Beginn begleiten wir Celia, die nach Dänemark kommt und in dem Ferienhaus, das auch für sie eine Bedeutung zu haben scheint, ein altes Bild finde. Sie fragt bei der Vermieterin nach und bekommt sofort bereitwillig die Geschichte von Ruth und Jakob erzählt. Diese Geschichte ist das Kernstück dieses Romans.


Ich muss sagen, dass es mir zu Beginn etwas zu flott ging, denn die Gegenwartssicht wird schnell abgehandelt, um endlich mit der Hauptgeschichte anzufangen zu können. Letztendlich fand ich dies jedoch passend, da ich in den meisten Büchern dieses Genres die Vergangenheitssicht eh viel aufregender finde.


So war es auch hier. Ruths Geschichte ist tragisch. Sie beginnt kurz vor dem zweiten Weltkrieg und erzählt ihre Flucht aus Deutschland und der Suche nach einem neuen Leben. Interessant fand ich hier die geschichtlichen Fakten, die Sylvia Lott geschickt eingebaut hat. Es war spürbar, wie intensiv sie sich mit der Thematik auseinandergesetzt hat.


Ich habe beim Lesen einiges lernen können. Unter anderem, wie die damalige Situation in Dänemark war und wie mit Juden in anderen Ländern umgegangen wurde. Es war schön, hier auch eine menschliche Seite zu sehen und zu erfahren, dass es damals auch Mitgefühl und ehrlichen Zusammenhalt gab.


Der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen. Zwar habe ich schon geahnt, wohin sich alles entwickelt, aber das hat dem Lesegenuss keinen Abbruch getan. Das Ende und die Überleitung zur Gegenwart fand ich gelungen und ich habe das Buch mit einem guten Gefühl zuschlagen können!


Fazit


"Die Fliederinsel" ist ein interessante Einblick in die Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges. Ruths und Jakobs Geschichte konnte mich zwar emotional nicht direkt berühren, aber ihre Flucht, die Suche nach einem neuen Leben und die ganzen Hürden, die sie meistern müssen, um endlich "anzukommen" konnten mich in den Bann ziehen!

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49 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

fireman, joe hill, dystopie, horror, fantasy

Fireman

Joe Hill , Ronald Gutberlet
Flexibler Einband: 944 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453318342
Genre: Fantasy

Rezension:

Schreibstil


Ich habe mich tierisch auf das neue Buch von Joe Hill gefreut. In meiner Jugend hatte ich bereits "Blind" von ihm gelesen und erst im vergangenem Jahr "Christmasland", das mich wirklich fasziniert hatte. Joe Hill schreibt ähnlich wie sein berühmter Vater Stephen King sehr ausgefallene und originelle Bücher. Genauso kreativ klang auch die Idee mit der Pandemie in diesem Buch und dem mysteriösen Fireman, doch leider muss ich gleich hier beim Schreibstil sagen, dass ich Joe Hill in "Fireman" kaum wiedererkannt habe. Während "Christmasland" so atmosphärisch war, dass ich teilweise beim Lesen gefroren habe, hat "Fireman" leider nichts in mir ausgelöst. Keine Wärme, kein Endzeit-Gefühl und leider auch keinerlei Emotionen.


Die Charakterzeichnungen sind Joe Hill gut gelungen und die sind auch das Highlight in dem Buch. Leider das einzige. denn ansonsten hat das Buch nicht viel zu bieten. Es geht um das Miteinander einer kleinen Gemeinschaft und erinnert dabei ein wenig an die langweiligeren Folgen von "The Walking Dead".


Charaktere


Harper


Im ersten Abschnitt des Buches habe ich Harper sehr gerne gemocht. Sie ist eine Kämpferin, die immer zu wissen scheint, was richtig ist. Als Krankenschwester hilft sie zudem Menschen und unterstützt das örtliche Krankenhaus nach dem Ausbruch der Epidemie beziehungsweise Pandemie.

Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, was ich sehr an ihr geschätzt habe, allerdings haben mir bei ihr ein paar Kanten und Ecken gefehlt und eine "menschliche" Seite.


Beim Lesen hatte ich irgendwann das Gefühl, Harper eigentlich gar nicht so recht zu kennen. Während ich ihr zu Beginn der Geschichte noch nahe stand, hat sie sich irgendwann von mir entfernt. was vermutlich daran lag, dass ich viele ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte.


Fireman


Auch wenn das Buch "Fireman" heißt, so spielt dieser doch eine recht kleine Rolle und seine Bedeutung in dem ganzen Szenario lässt sich kurz erklären, erschließt sich mir aber nicht so recht. Ich habe hinter dem "Fireman" eine mysteriöse und unnahbare Gestalt erwartet, doch diese Illusion verpufft sehr schnell und bei mir setzte Ernüchterung ein.


Meine Meinung


"Fireman" ist mit über 900 Seiten kein kurzes Lesevergnügen. Ich habe stets Respekt vor solch dicken Büchern, denn es ist wahrlich eine Kunst, eine Geschichte in dieser Länge am Leben zu halten. Mit "Christmasland", das stolze 800 Seiten hat, ist es Joe Hill eindeutig gelungen, doch bei "Fireman" hat er sich irgendwann verloren.


Aber fangen wir von vorne an. der Einstieg in das Buch war der Hammer. Wir lernen Harper kennen und auch die momentane Situation bezüglich dem Ausbrauch einer Seuche, die Dragonscale genannt wird. Auf dem Körper der Patienten bilden sich tattooähnliche Gebilde, die eine Art Vorbote sind. Der Verlauf dieser "Infektion" läuft verschieden, doch es heißt, dass irgendwann jeder in Feuer aufgeht.


Dieses Ausgangsszenario fand ich echt erschreckend und sehr gelungen herübergebracht. Ich bin ein großer Endzeit-Fan und hoffe, so blöd es auch klingen mag, dass wir Menschen irgendwann ebenfalls minimiert werden, denn so wie es momentan läuft, sollte es nicht weitergehen. Die Aussage, die Joe Hill hier zu Beginn tätigt, hat mir gut gefallen. Es gibt nämlich Menschen, die sich zusammengeschlossen haben und die Infektion "kontrollieren" beziehungsweise am Ausbrechen hindern können. Diese bleiben allerdings im Verborgenen und nur Wenige haben das Glück zu ihnen stoßen zu dürfen.


Zu dieser Gruppe stößt Harper und ab diesem Zeitpunkt ändert sich das Buch. Die Endzeit-Stimmung verschwindet und es geht nur noch um das Zwischenmenschliche. Ich habe wirklich versucht, mich darauf einzustellen, doch in meinem Kopf tauchten immer wieder die Fragen auf, was denn mit der Welt da draußen ist und wie sich das Leben außerhalb des Camps entwickelt. Aus diesem Grund hat sich das Buch für mich echt ins unermessliche gezogen und mein Wunsch, diese Gemeinschaft dort verlassen zu können, hat mich immer mehr von Harper entfernt.


Leider kann ich kaum etwas Positives an dem Buch finden. Die Charakterzeichnungen sind zwar gelungen, aber keine der Personen konnte mich mitreißen. Vom "Fireman" selbst war ich enttäuscht, von Harper irgendwann genervt und Mitgefühl konnte ich mit niemandem empfinden. Ich habe stets gehofft, dass es noch einen großen Knall gibt, aber die gesamte Geschichte verläuft recht ruhig und geradlinig.


Das Gute: Ich habe echt 900 Seiten durchgehalten, von denen mindestens 750 sterbenslangweilig waren. Immer wieder habe ich mich gezwungen weiterzulesen, in der Hoffnung, dass irgendwann der Knoten platzt, aber letztendlich muss ich sagen, dass mich die Geschichte überhaupt nicht begeistern konnte und ich den Sinn auch nicht so recht verstehe. Schade!


Fazit


Selten hat mich ein Buch so sehr gequält wie dieses hier. "Fireman" ist in erster Linie ein Roman, eine kleine und stille Gesellschaftskritik, bei der ich aber keinen direkten roten Faden gesehen habe. der Start ins Buch war grandios, doch irgendwann verliert sich die Geschichte und wird zäh wie Kaugummi. Schade, denn ich hatte echt einen anderen Joe Hill erwartet!



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liebe, new adult, freundschaft, bianca iosivoni, der letzte erste blick

Der letzte erste Blick

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783736304123
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Monat lief bis jetzt eigentlich gut und ich dachte tatsächlich, mal wieder auf einen Flop verzichten zu dürfen. Leider konnte mich aber "Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni nicht so recht begeistern. Es fing schon auf den ersten Seiten an, die mich zwar an meine Jugend erinnerten, allerdings auch an diese sinnlosen Teenie-Filme, die doch alle nach dem gleichen Muster ablaufen. Das wäre so kein Problem gewesen, wenn das Buch wenigstens emotional gewesen wäre oder aber einige überraschende Wendungen parat gehalten hätte ...


Positiv hervorheben möchte ich aber auf jeden Fall den Stil der Autorin. Ich habe mich gut in die Geschichte hineingefunden, konnte mir alle Personen gut vorstellen und es gab auch einige echt lustige Momente wie beispielsweise die Streiche, die sich unsere beiden Protagonisten spielen.


Als ich das Buch zum ersten Mal aufgeschlagen habe, fand ich die Playlist am Anfang echt schön und ich hatte mir vorgenommen, beim Lesen in die passenden Songs reinzuhören. Dies habe ich nach den ersten fünf Songs aufgegeben, da ich keinerlei Verbindung zur Geschichte gespürt habe und die meisten Lieder doch eher Richtung "Mainstream" gingen und bei mir für noch mehr Frustration gesorgt hätten. Dies ist aber hier nur mein persönlicher Geschmack, denn ich mag lieber emotionale Songs.


Die Liebesgeschichte in diesem Buch konnte mich allerdings nicht mitreißen. Ich lese nicht viel im "New Adult"- Bereich und kann deswegen auch keinerlei Vergleiche ziehen, aber für mich war das alles zu sehr vorhersehbar. Zum einen sind da die zwei Geheimnisse unseres Paares, die ich als Leser recht schnell durchschaut habe, zum anderen sind es diese typischen Steine, die den beiden in den Weg gelegt wurden. Dabei hatte ich wirklich immer wieder diese Teeniefilme im Kopf, denn die liefen von der Story doch echt haargenau gleich ab ...


Was mir auf jedem Fall gefehlt hat, waren spürbare Emotionen. Leider hat mich die Geschichte nicht berührt. Die Liebesgeschichte hatte zwar einige süße Momente, aber sie konnte mein Herz überhaupt nicht berühren. Auch die Charaktere waren für mich nicht sonderlich präsent. Es waren einige interessante Hintergrundgeschichten vorhanden, aber alles war mir doch eine Spur zu oberflächlich. Auch das Ende mit dem kleinen Problemchen, das wieder präsent wird, war mir dann zu vorhersehbar und ich muss sagen, dass ich wirklich froh war, als die Geschichte vorbei war. Den zweiten Teil werde ich wohl nicht mehr lesen!

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28 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

jane auste, mr. knightley, emma

Emma

Jane Austen , Angelika Beck
Flexibler Einband: 570 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783458362708
Genre: Klassiker

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sherlock holmes, rätsel, detektiv, krimi, comic

Spiele-Comic Krimi: Sherlock Holmes 01(Hardcover)


Fester Einband
Erschienen bei Pegasus Spiele Gmbh, 15.03.2017
ISBN 9783957891006
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt 


Heute möchte ich euch gerne einmal ein etwas anderes Buch vorstellen. Bei Lovelybooks wurde ich auf den Spiele-Comic zu "Sherlock Holmes" aufmerksam. Da ich großer Fan von Sherlock Holmes bin, musste ich mich einfach auf das Buch bewerben und es hat tatsächlich geklappt!


Zu allererst stellt sich hier die Frage, was eigentlich ein Spiele-Comic ist. Wer Abenteuerspielebücher kennt, weiß bestimmt etwas damit anzufangen, denn auch dort trifft man eigene Entscheidungen, die letztendlich die Geschichte beeinflussen und in eine eigene Richtung lenken. So funktioniert das auch bei diesem Spiele-Comic. Wir gehe von Bild zu Bild, haben viele Entscheidungsmöglichkeiten, wie wir ermitteln, was wir uns anschauen, welche Personen wir befragen und welche Fragen wir stellen. All das gibt uns die nötigen Hinweise - oder eben nicht, wenn wir uns falsch entscheiden.


Bei diesem Spiele-Comic aus dem Bereich Krimi (Ich habe gesehen, dass bei Pegasus bereits einer aus dem Bereich "Abenteuer" erschienen ist!) müssen wir den Fall selbst lösen. Wir müssen entscheiden, was bei den einzelnen Fällen passiert ist und vor allem, wer der Täter ist. Auch für mich als eingefleischter Krimi-Fan waren die Fälle teilweise echt knackig!


Charaktere


- Sherlock Holmes -


Wir können uns bei drei der Fälle entscheiden, ob wir mit Holmes selbst oder aber mit Watson ermitteln wollen. An Sherlock Holmes Seite ist es natürlich ein wenig schwerer. Hier haben wir zwar unseren Spürsinn auf unserer Seite, aber wir dürfen bei Befragungen nur drei Fragen fragen stellen. Ich habe bei zwei Fällen mit Holmes gespielt, da ich ihn so sehr verehre und ich hatte wirklich großen Spaß dabei.


- Dr. John Watson -


Natürlich können wir uns auch für Sherlock Holmes treuen Freund entscheiden und mit Watson spielen. Dann haben wir einen kleinen Vorteil, da er Arzt ist und die Opfer auch untersuchen kann. Zudem darf er vier Fragen stellen und sich von Holmes Tipps holen. Da man sich aussuchen kann, wen man spielt, kann man die Fälle auch mehrmals spielen und es ist dennoch abwechslungsreich!


- Moriarty - 


Was wäre ein Sherlock-Holmes Fall ohne seinen großen Erzfeind Professor Moriarty? Auch dieser spielt nämlich eine kleine (oder große?) Rolle in diesem Comic und ich fand es einfach genial, was die Zeichner und Autoren hier für eine tolle Geschichte geschaffen haben, die wohl jeden Fan von Sherlock Holmes begeistern wird!


Meine Meinung


Das Buch hat mich erst einmal von der sehr hochwertigen Aufmachung überrascht. Der Zeichenstil des Comics ist eher locker gehalten und das konnte mich begeistern. Schon nach dem ersten Fall, der eigentlich mehr eine Art Tutorial war, hat mich dieses Buch gepackt, denn es gibt so einiges zu entdecken.


Insgesamt beinhaltet dieses Buch vier Fälle. Der erste Fall namens "Die Katze aus der Baker Street" ist eine kurze Einführung in das Spielprinzip. Mit Watson an der Seite befragen und untersuchen wir eine ältere Frau und finden heraus, was mit ihrer Katze passiert ist. Wer hier denkt, dass es nach jedem Fall auch sofort eine Auflösung gibt, liegt falsch, denn vorne im Buch ist eine Art Ermittlungsbogen, in dem man seine Ergebnisse einträgt, denn diese sind für den weiteren Verlauf der Geschichte noch wichtig!


Nach dem ersten "kleineren" Fall geht es auch schon sehr verstrickt weiter. In "Die Lebenslinie" untersuchen wir den Tod einer Wahrsagerin, in "Der Gedächtnislose im Wald von Highgate" müssen wir herausfinden, was einem Mann passiert ist, der sich an nichts mehr erinnern kann und im letzten Fall "Der Skarabäus aus dem British Museum" kommen wir einer Fälschung auf die Spur. Die Fälle sind allesamt sehr abwechslungsreich und originell. Man hat es selbst in der Hand, welche Informationen man bekommt, welche Personen man befragt und was genau man untersucht.


Sehr spannend fand ich auch, dass Moriarty vorkommt und eine wichtige Rolle spielt. Hier sind auch kleine Rätsel eingearbeitet, die man zusätzlich lösen kann. Diese sind wirklich spannend und herausfordernd.


Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass mich der Spiele-Comic sehr gut unterhalten hat. Die Fälle haben genau den richtigen Schwierigkeitsgrad und da man die Wahl zwischen Sherlock Holmes und Watson hat, kann auch hier die Härte des Falls noch erhöht oder gesenkt werden. Das Ermitteln hat mir großen Spaß gemacht und die Auflösungen waren wirklich sehr gut durchdacht! Ich hoffe, dass es bald noch mehr Fälle in Form dieser Spiele-Comics gibt, denn ich hatte wirklich großen Spaß!


Fazit


Pegasus hat in diesem Spiele-Comic vier tolle Fälle miteinander verbunden, die herausfordern sind, jede Menge Spaß und Überraschung bieten und zu unterhalten wissen. Hier kann der Leser selbst zum Ermittler werden und sein Können unter Beweis stellen. Bitte mehr davon! Von mir gibt es eine klare Empfehlung!



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Tags: krim, sherlock holmes, spiele-comic, watson   (4)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Sherlock Holmes - Der Hund der Baskervilles

Arthur Conan Doyle , Henning Ahrens
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.05.2017
ISBN 9783596035656
Genre: Historische Romane

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krimi, hörbuch mit musik, sherlock holmes, krimi-klassiker, götz alsmann liest

Der Hund von Baskerville

Arthur Conan Doyle , Götz Alsmann
Audio CD
Erschienen bei tacheles!, 04.03.2008
ISBN 9783938781715
Genre: Krimi und Thriller

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thriller, spannung, haus, psychothriller, london

The Girl Before

JP Delaney , Karin Dufner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 25.04.2017
ISBN 9783328100997
Genre: Krimi und Thriller

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

GEOlino Bibliothek - OLIVER TWIST

Charles Dickens
Fester Einband: 335 Seiten
Erschienen bei CBJ, 01.01.2005
ISBN 9780739457818
Genre: Sonstiges

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406 Bibliotheken, 9 Leser, 3 Gruppen, 19 Rezensionen

dänemark, thriller, entführung, flaschenpost, sonderdezernat q

Erlösung

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2014
ISBN 9783423214933
Genre: Krimi und Thriller

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Walpurgisnacht - Das magische Mal

Sandra Pulletz
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublisher, 23.04.2017
ISBN B071KT6THX
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung


Mittlerweile gibt es ja kaum noch einen Feiertag ohne die Geschichte von Sandra Pulletz und das ist auch gut so! Ihre Geschichte bringen mich immer in die perfekte Stimmung, sei es zur Weihnachtszeit bei einem Fest der besonderen Art, an Valentinstag mit einer zuckersüßen Geschichte, die Appetit auf mehr macht oder an Halloween mit einer gruseligen Party.


Zur Walpurgisnacht, die ich im übrigen auch sehr gerne mag, gibt es dieses Mal eine magische Kurzgeschichte über eine Junghexe, die auf ihr magisches Mal wartet, damit sie endlich eine vollwertige Hexe ist und auch an der Walpurgisfeier teilnehmen darf. Bis jetzt scheint es aber, als würde sich ihr Mal nicht zeigen wollen. Ist sie etwa gar keine echte Hexe?


Ellie als Protagonistin dieser Kurzgeschichte fand ich gut gewählt. Sie ist ungeduldig und wartet auf ihren großen Tag. Sie hat einen Schwarm namens Till, bei dem sie aber nicht direkt weiß, ob er sie auch mag. Am Tag der Walpurgisfeier ändert sich dann aber plötzlich alles ... Ob zum Positiven oder Negativen werde ich hier nicht verraten, ich kann aber sagen, dass nicht jeder den Hexen gutgesinnt zu sein scheint!


Sandra Pulletzs Schreibstil hat mich wieder einmal begeistert und mich perfekt in die Stimmung für diesen Feiertag gebracht. (Vielleicht sollte ich mit meinem Besen endlich mal zum Blocksberg fliegen! :P) Ich mag ihre Art, Geschichten zu schreiben, die sowohl jüngere Leser, als auch ältere in den Bann ziehen und hoffe noch viel mehr von ihr lesen zu dürfen!

Fazit


Eine passende Geschichte zur Walpurgisnacht. Jugendlich, magisch und überraschend!

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liebe, liebesbriefe, briefe, jenny han, familie

To all the boys I’ve loved before

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446250819
Genre: Jugendbuch

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