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10 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

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Sanfte Rache

Sandra Brown , Christoph Göhler
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734102707
Genre: Krimi und Thriller

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Tiefschwarze Nacht / Heißkalte Rache

Linda Castillo , Ivonne Senn
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.08.2015
ISBN 9783956492044
Genre: Krimi und Thriller

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(5.138)

6.731 Bibliotheken, 123 Leser, 14 Gruppen, 368 Rezensionen

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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Jonas Jonasson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei carl's books, 29.08.2011
ISBN 9783570585016
Genre: Romane

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145 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

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Ein fauler Gott

Stephan Lohse
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 06.03.2017
ISBN 9783518425879
Genre: Romane

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191 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

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Kleine Stadt der großen Träume

Fredrik Backman , Antje Rieck-Blankenburg
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 26.10.2017
ISBN 9783810530431
Genre: Romane

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Familie der geflügelten Tiger

Paula Fürstenberg
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 12.04.2018
ISBN 9783462051599
Genre: Romane

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

H wie Habicht

Helen Macdonald
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 17.11.2017
ISBN 9783548377353
Genre: Sachbücher

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Birdwatching with Your Eyes Closed: An Introduction to Birdsong

Simon Barnes
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Short Books, 01.05.2012
ISBN 9781780720470
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Helm Guide to Bird Identification

Keith Vinicombe
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Christopher Helm, 22.05.2014
ISBN 9781408130353
Genre: Sonstiges

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(67)

173 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

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So groß wie deine Träume

Viola Shipman , Anita Nirschl
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 23.02.2017
ISBN 9783810530394
Genre: Romane

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(148)

347 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

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Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte

Rachel Joyce , Maria Andreas
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.10.2014
ISBN 9783596195374
Genre: Romane

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

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Glück schmeckt nach Popcorn

Marie Adams
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.11.2017
ISBN 9783734104947
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Es gab Filme, da fühlte man sich wie ein Voyeur, so echt wirkten die Freuden oder Qualen der Schauspieler“. S. 86


Martha gehört zu den wenigen Menschen, die es geschafft haben, Hobby und Beruf zu vereinen. Sie betreibt ein alterwürdiges Lichtspielhaus, von denen es kaum noch welche gibt. Die Leute lieben hingegen ihr Kino und das besondere Flair darin. Doch für Martha ist ihr Lichtspielhaus noch viel mehr. Seit ihrer Trennung von Tom ist es für sie zu einem einzigen Rückzugsort geworden. Als nun auch noch ihre beste Freundin Susanna zu ihrem Freund in eine andere Stadt zieht, fühlt sich Martha ganz alleine. Doch dann antwortet der stets gutgelaunte junge Filmstudent Erik auf ihre Jobanzeige und auf einmal wird Martha´s Leben auf den Kopf gestellt.


„Glück schmeckt nach Popcorn“ ist der zweite Roman von Marie Adams und ebenfalls, wie sein Vorgänger „Das Café der guten Wünsche“ ein leichter Roman über das Chaos, das die Liebe so mit sich bringen kann.


Die Protagonistin Martha ist eine junge Frau, die ihren Traum, ein eigenes Lichtspielhaus zu führen, lebt. Nach ein paar Seiten lesen bin ich sofort warm mit ihr geworden, was sich auch über den Rest des Buches nicht geändert hat. Einzig ihr starken Selbstzweifel und ihre doch immer wiederkehrenden Verleugnungen ihrer eigenen Gefühle waren manchmal etwas sehr zäh zum Lesen.
Erik, der gutgelaunte junge Filmstudent, hat eine ansteckende Fröhlichkeit, zu der man wohl kaum nein sagen kann. Manchmal aber war sie etwas zu viel des guten. Aber wohl im Buch eine gelungene Möglichkeit aus Martha ihr selbstbewusstes Ich heraus zu kitzeln.
Auch die anderen Charaktere, allen voran Susanna, sind ihrer jeweiligen Rolle als beste Freundin, oder im Fall von Stefan, als arroganter Filmkritiker, sehr gut gerecht geworden.


Besonders schön zwischendurch fand ich die Filme, die immer wieder einmal vorgestellt wurden. Einige von denen kannte ich nicht, werde ich mir aber sicher mal ansehen. Sie haben zumindest im Buch immer wieder geholfen die Gefühlwelt von Martha besser zu verstehen. Ebenfalls schön waren auch die ausführlichen Beschreibungen, wie es denn in dem Lichtspielhaus aussieht und welche signierten Fotografien an den Wänden hängen. Mitunter kam mir als Leser sogar der Duft von Popcorn in die Nase 😊


Zu Beginn mag man meinen, man kenne die Handlung schon und es ist alles recht vorhersehbar, doch im Laufe des Lesens passieren immer wieder mal kleine und große Dinge, mit denen man doch nicht unbedingt gerechnet hat. Auch das Ende finde ich sehr passend, vielleicht ein wenig zu viel Handlung auf zu wenig Seiten. Zudem war der Weg zu Ende etwas unerwartet, was das Setting betrifft.


Alles in allem ist „Glück schmeckt nach Popcorn“ ein netter Roman für Romantiker und Filmfreunde. Manchmal wartet er aber mit ein wenig zu viel "warten auf den Prinzen" und "die große Liebe gibt es nicht" Flair auf.

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Tags: kino, popcorn   (2)
 

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Das verschwundene Buch

Edward Berry , Anja Rüdiger
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sanssouci, 17.02.2017
ISBN 9783990560273
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
Tags: barcelona   (1)
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Silfur - Die Nacht der silbernen Augen

Nina Blazon
E-Buch Text: 481 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.03.2016
ISBN 9783641168780
Genre: Kinderbuch

Rezension:  
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97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

frankreich, frauen, frauenhaus, freundschaft, gemeinsamkeit, gemeinschaft, haus ohne männer, karine lambert, kater, keine männer, kinderwunsch, liebe, männer, miethaus, paris

Das Haus ohne Männer

Karine Lambert , Pauline Kurbasik
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359628
Genre: Romane

Rezension:

„Ihr seid außergewöhnliche Frauen, jede einzelne auf ihre Weise.“

Brief von der Königin an ihre Nachbarinnen.


Ein Haus in Paris. Fünf Frauen. Sie alle könnten unterschiedlicher nicht sein, doch eines eint sie: sie wohnen gemeinsam in der Casa Celestina, dem Haus ohne Männer mit einer „Königin“ im obersten Stockwerk. Es gibt nur Klempnerinnen, Malerinnen, Pizzalieferantinnen, die das Haus betreten dürfen. Jean-Pierre, der Kater, ist das einzige männliche Wesen, das freien Zugang hat. Doch kann man ohne Männer leben? Als Juliette, die jüngste der fünf Frauen und diejenige, die der Liebe noch nicht vollends abgeschworen hat, einzieht, beginnen auch die Anderen daran zu zweifeln…


Unter dem französischen Original „L'immeuble des femmes qui ont renoncé aux hommes“ wurde das Buch von Karine Lambert 2014 erstveröffentlicht. Nun erschien es erstmals in deutscher Ausgabe.


Guiseppina, Juliette, Simone, Rosalie und die „Königin“. Dies sind die fünf Frauen im Haus ohne Männer. Jede von ihnen stammt aus unterschiedlichen Schichten und Kreisen. Ein jeder von ihnen übt einen anderen Beruf aus und die „Königin“ als ehemalige Primaballerina hängt den vergangenen Ovationen nach ihren Auftritten nach. Diese bunte Mischung an Charakteren verspricht den Großteil des Buches ein angenehmes Lesevergnügen. Es handelt sich aber eher um eine leise und manchmal auch etwas langatmige Geschichte, die aber immer wieder mit dem gewissen Etwas aufwartet, wenn man mehr über die Gründe der Frauen erfährt, warum sie in dem Haus ohne Männer leben. Sei es durch eine Kindheit ohne Zuneigung, dem Sitzengelassen werden durch den Partner oder dem Verlust des Kindes, jede Geschichte berührt und lässt einen als Leser nachvollziehen, warum die Frauen den Männern abgeschworen haben.


Der Roman wird stets aus der Perspektive der 3. Person erzählt. Diese wird nur durch Dialoge, sowie den Gedanken von Juliette unterbrochen. Durch letzteres kommt immer wieder Schwung in den Erzählverlauf.


„Dieser Vogel ist etwas für Rosalie. Sie würden zusammen den sakralen Skarabäus machen“ S. 119


Karine Lambert versteht es, dem Leser die Schauplätze so zu beschreiben, dass man glaubt sogar den Blaubeertarte riechen zu können. Man fühlt sich wohl in den Wohnungen der Protagonisten, die auch ihre jeweiligen Charaktere wiederspiegeln.


Die „Königin“, die das Haus regiert „wie eine Biene den eigenen Stock“, ist für sich ein bemerkenswerter Mensch, der es sich in seinen späten Jahren nicht erlaubt noch einmal nach der Liebe zu greifen.


„Das Haus ohne Männer“ ist ein ruhiger und charmanter Roman über gebrochene Herzen, die eine gemeinsam Zuflucht suchen. Ob dies in der Realität funktioniert, muss jeder für sich selbst entscheiden.

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Tags: paris   (1)
 

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332 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 101 Rezensionen

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Liebten wir

Nina Blazon
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 26.06.2015
ISBN 9783548285771
Genre: Romane

Rezension:

Die Wahrheit? Hier? Jetzt? Einfach so? Aber ich muss wirklich noch viel lernen. Zum Beispiel, dass es manchmal leichter wird, wenn man Geheimnisse preisgibt, so traurig und beängstigend sie auch sein mögen.“


Moira, von allen nur Mo genannt, lebt für ihre Kamera und die Fotographie. Besonders die Momente, in denen sich die Menschen unbeobachtet fühlen, zeigen deren wahre Natur und Geheimnisse, so glaubt sie. Vor allem auf Familienfeiern, Hochzeiten etc. gibt es mehr davon zu sehen als man denkt. Als sie selber mit ihrem neuen Freund zu deren Familienfest eingeladen ist, endet dies in einem Desaster. Ein toter Vogel, Fahrerflucht und die scheinbar senile, mürrische 85ig jährige Aino auf dem Beifahrersitz, mehr hat Mo nicht gebraucht um einfach auf´s Gaspedal zu drücken. Die alte Dame zwingt sie auf eine Fähre nach Finnland. Was Mo nicht ahnt, ist, dass diese unfreiwillige Reise nicht nur die Vergangenheit von Aino ans Licht bringt, sondern das sich auch Mo ihren tief ins Unterbewusstsein verdrängten Dämonen stellen muss.


Nina Blazon hat mit „Liebten wir“ eine gemeinsame Reise zweier Frauen dargestellt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. So scheint es im ersten Moment. Doch beide verbindet eine Vergangenheit, die viele Jahre tief in ihrem Innern ruhte. Sei es durch die Jahre in Vergessenheit geraten oder aufgrund von Verdrängung. Mo und Aino erinnern ein wenig an Thelma und Luise mit ihrem Road Trip nach Helsinki. Im Laufe des Buches entwickelt sich zwischen den Beiden eine Art Freundschaft, aber auch Hassliebe. Mehr und mehr entdecken beide die Geheimnisse des jeweils anderen. Aino nimmt Mo mit auf eine gedankliche Reise in das Helsinki der 1940iger Jahre, als der Krieg die Stadt und auch Aino´s große Liebe zerstörte. Beide Frauen machen sich auf die Suche nach dem letzten Portrait dieser Liebe und treffen auf dessen Enkel Aarto. Mo verliert sich zunächst in der Suche nach Aino´s großer Liebe. Doch nach und nach rückt auch ihre Pandoras´s Box aus der Vergangenheit immer mehr in die Gegenwart und Mo muss sich den Dämonen ihrer unglücklichen Kindheit stellen.


Wenn man nur vom Cover ausgeht mit dem Pink und dem Titel „Liebten wir“, so mag das Buch im ersten Moment vor allem als simpler Liebesroman durchgehen. Doch vielmehr ist es eine Reise in die Vergangenheit mit all seinen schönen, aber auch hässlichen Facetten. Es ist eine Aufarbeitung von Gefühlen, die lange unterschwellig weiterlebten und dabei unterdrückt wurden. Gepaart mit der Melancholie, die Nina Blazon Helsinki ausstrahlen lässt, taucht man als Leser mit ein in die Stimmung des finnischen Tangos und der unterirdischen Bunker zu Kriegszeit.


Immer wieder streut die Autorin auch finnische Wörter mit in die Gespräche der Protagonisten ein, die mitunter nicht näher erläutert werden. Dies mag für manchen etwas irritierend sein, aber ich empfand es eher als passend für die Handlung. Da Mo ja überhaupt kein Finnisch spricht, passt es zu der Fremdartigkeit, die Helsinki zunächst auf sie Ausübt. Mit der Zeit lernt auch Mo die Sprache und viele Dinge erschließen sich besser für den Leser.


Auch vom Handlungsverlauf empfand ich das Buch als Gelungen. Es war nicht zu vorhersehbar und bis zum Ende spannend. Das Ende mag für manch einen zu offen sein, es ist aber dennoch stimmig mit dem generellen Ton des Buches.


Alles in allem ist „Liebten wir“ ein spannendes Buch, welches einen als Mensch, der gerne auch hinter die Fassade der Leute blickt, einige schöne Lesestunden bietet.

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Tags: finnland   (1)
 

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29 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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The Woman Who Stole My Life

Marian Keyes
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Penguin UK, 06.11.2014
ISBN 9780718155346
Genre: Romane

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139 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

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Ein Baum wächst in Brooklyn

Betty Smith , Eike Schönfeld
Fester Einband: 621 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 23.10.2017
ISBN 9783458177203
Genre: Klassiker

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Tags: boston, literatur   (2)
 

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431 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 71 Rezensionen

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Ein bisschen wie Unendlichkeit

Harriet Reuter Hapgood , Susanne Hornfeck
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 23.02.2017
ISBN 9783737340335
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(15)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

jakobsweg, leben, pilgern, pilgerweg, reise, spirituel, wunder

Und dann geschah etwas ganz Wunderbares

Virginie Langlois , Christiane Landgrebe
Fester Einband
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 16.08.2017
ISBN 9783851793789
Genre: Romane

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96 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Gehe hin, stelle einen Wächter

Harper Lee , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.09.2016
ISBN 9783328100188
Genre: Romane

Rezension:

„Alle wollen mir auf merkwürdige, immer gleiche Art klarmachen, dass alles nur an den Negern liegt, aber die Neger sind nicht schuld, genauso wenig, wie ich fliegen kann, und, bei Gott, ich würde am liebsten zum Fenster hinaus- und davonfliegen.“ S. 190

Jean Luise ist erwachsen geworden, lebt in New York und kehrt nur noch in den Ferien nach Maycomb zurück. Die offene Stadt New York hat sie und auch die allgemeine Haltung zur Rassentrennung verändert. In Maycomb jedoch ticken die Uhren noch anders und der „Klan“ findet immer mehr Gehör. Als sich Jean Luise, wie schon als Kind, in den Gerichtssaal stielt und einer Rede von Stadtbewohnern beiwohnt, muss sie feststellen, dass scheinbar auch ihr Vater seine Haltung zur farbigen Bevölkerung geändert hat. Doch sieht Jean Luise wirklich das große Ganze?

„Gehe hin, stelle einen Wächter“ von Harper Lee galt lange als verschollen und wurde erst 2015 weltweit veröffentlicht. Es wurde schon vor „Wer die Nachtigall stört“ verfasst, seine Handlung kann aber als Fortsetzung von 2. Buch angesehen werden. Die kleine Scout ist erwachsen und das Thema der Rassentrennung ist so aktuell wie in ihrer Kindheit. Jean Luise muss erkennen, dass die Menschen noch immer nicht bereit sind ihre farbigen Mitmenschen als ihres gleichen zu erkennen und auch ihr Vater scheint von seiner rechtschaffenden Rolle abgedriftet zu sein.

Harper Lee hat mit ihrem Roman ein gesellschaftskritisches Buch erschaffen, welches aufzeigt, dass 20 Jahre lange nicht genug sind, um Rassentrennung und Vorurteile aufzuheben. Es spiegelt auf eine mitunter schmerzliche Weise wieder, wie sehr sich Menschen verändern können im Laufe des Erwachsen werden und das es viel Mut erfordert seine eigene Haltung zu erkennen und auch zu vertreten. Genauso sehr zeigt Harper Lee auf, wie festgefahren und engstirnig das Denken der Menschen oftmals ist, und dass es viel Besonnenheit und mitunter auch ein Entgegenkommen in Richtung der Unruhestifter erfordert, um ein Umdenken in den Köpfen der Bevölkerung zu erreichen.

Harper Lee ist es gelungen durch ihre starke Erzählkraft nicht zu Scout in ihrem Denken reifen zu lassen, sondern auch den Leser. Auch wenn die Thematik der Rassentrennung in den Staaten heute weitgehend vom Tisch ist, so finden viele Vorurteile sicher heute noch Anklang.

Obwohl nicht ganz so stark wie „Wer die Nachtigall stört“, ist es reifer in seiner Erzählkunst und der Leser findet sich in Jean Luise manchmal eher wieder als in der kleinen Scout.

  (19)
Tags: rassentrennung   (1)
 

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135 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Das saphirblaue Zimmer

Karen White , Beatriz Williams , Lauren Willig , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.09.2017
ISBN 9783734104275
Genre: Romane

Rezension:

Vielleicht finde ich meine Märchenwelt. Doch ohne dich wird auch sie dunkel und leer sein.

Olive, Lucy und Kate sind jede für sich in ihrer Zeit drei starke und leidenschaftliche Frauen, denen in der Welt so manches geschenkt und auch wieder genommen wurde. Alle drei verbindet eine tiefe Liebe und Verbundenheit zu einem Mann. Doch ihrer aller Geschichten sind durch eine tragische Entscheidung verbunden, die im saphirblauen Zimmer unter dem Dach getroffen wurde und sich durch die Zeit zieht…

„Das saphirblaue Zimmer“ aus der Feder von Karen White, Beatriz Williams und Lauren Willig ist eine kleine Zeitreise ins New York Ende des 19. Jhd., in die 20iger Jahre des 20. Jhd. und in die Zeit des zweiten Weltkriegen 1944. Die Protagonistinnen Olive, Lucy und Kate sind jede für sich starke Persönlichkeiten, die sich gegen die Gepflogenheiten ihrer Zeit und teilweise auch ihrer Familie stellen. Jede von ihnen erzählt ihre Geschichte mit ihrem ganz eigenen Ton und als Leser wird man mitgenommen in die unterschiedlichen Welten.

Die Erzählungen der drei Frauen wechseln sich stets ab und behalten die Reihenfolge während des ganzen Buches über bei. Da die Schicksale von Olive, Lucy und Kate miteinander verbunden sind, entdeckt man als Leser das Geheimnis ihrer Verbindung mal durch die eine oder andere Person. Die Geschichte von Kate wird aus der Ich-Perspektive erzählt, die von Olive und Lucy aus der 3. Person. Dadurch habe ich mich als Leser eher zu Kate hingezogen gefühlt. Aber jede Geschichte für sich ist mit einer ganz eigenen Feinfühligkeit geschrieben.

Was mir besonders gut gefallen hat, ist der rote Faden, der sich beständig durch die Geschichte zieht und dem immer wieder neue Informationen hinzugefügt werden, die am Ende ein Großes Ganzes ergeben. Natürlich hat man als Leser immer wieder zwischendurch den einen oder andern „Aha-Moment“ und kommt der Verbindung der dreien näher, aber es sind immer wieder kleine Wendungen in der Geschichte, die einen das Buch nur äußerst ungern aus der Hand legen lassen und man es am liebsten in einem Rutsch lesen würde.

Für mich war dieser Roman ein wunderbares, auch immer wieder leicht knisterndes Lesevergnügen, welches ich nur unbedingt weiterempfehlen kann! Alleine schon das Cover lädt zum Träumen ein….

  (24)
Tags: liebe, new york   (2)
 

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(94)

146 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 75 Rezensionen

charles darwin, darwin, england, evolution, evolution und revolution, exil, gott, ilona jerger, karl marx, london, marx, naturwissenschaft, religion, und marx stand still in darwins garten, wissenschaft

Und Marx stand still in Darwins Garten

Ilona Jerger
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 11.08.2017
ISBN 9783550081897
Genre: Romane

Rezension:  
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(93)

222 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Wer die Nachtigall stört ...

Harper Lee , Claire Malignon , Felicitas von Lovenberg , Nikolaus Stingl
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.07.2016
ISBN 9783499271571
Genre: Romane

Rezension:

„Atticus hatte recht. Er hatte einmal gesagt, man kenne einen anderen Menschen erst dann, wenn man in seine Haut schlüpfe und eine Weile darin herumginge.“ S. 444


Die kleine Scout lebt mit ihrem Bruder Jem, ihrem Vater Atticus, dessen Schwester Alexandra und der farbigen Calpurnia im beschaulichen Maycomb im Süden der USA. Der Sklavenhandel ist weitgehend abgeschafft und aus ehemaligen Baumwollpflückern sind Hausdiener geworden. Die Rechte der farbigen Bevölkerung sind dennoch kaum verbessert. Als ein junger farbiger Mann wegen Vergewaltigung vor Gericht gestellt wird und Atticus dessen Verteidigung übernimmt, erfährt Scout, wie unterschiedlich sich die Rassentrennung in den Köpfen der Menschen manifestiert.


„Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee galt lange als das einzige Buch der Autorin. Es wurde bereits 1960 erstveröffentlicht und gewann unter anderem den Pulitzer – Preis. Weiterhin wurde es in 40 Sprachen übersetzt und gilt als eines der bedeutendsten Werke der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts.


Obwohl schon vor mittlerweile fast 60 Jahren veröffentlicht, hat der Roman bisher nur wenig an Aktualität verloren. Wenngleich die Problematik der Rassentrennung in den USA weitegehend vom Tisch ist, so ist es doch noch immer weltweit aktuell, wenn auch nicht mehr nur auf die farbige Bevölkerung bezogen. Der Roman wird aus der Sicht von Scout erzählt, die mit ihren 8 Jahren ein bisher unbekümmertes und freies Leben hatte. Durch Atticus haben sie und ihr Bruder früh gelernt, dass alle Menschen die gleichen Rechte erhalten sollten und es keine Bevorteilung der einen oder anderen Rasse geben sollte. Der Prozess zeigt ihr und den Lesern des Buches auf, wie stark viele Vertreter der weißen Bevölkerung aber an ihrer Sonderstellung festhalten.


Durch die Erzählweise eines Kindes bekommt das Buch einen sehr ehrlichen Charakter und als Leser wird man daran erinnert, wie es ist die Dinge aus der Sicht eines Kindes zu betrachten. Genauso sehr zeigt es aber auch auf, wie verstörend und verletzend viele Handlungen auf Kinder wirken können. Besonders gut gefallen hat mir eine bestimmte Situation im Buch, als es nur durch das kindliche eingreifen von Scout möglich war, eine aufgeheizte Situation zu entschärfen. Auch die vielen Stücke, die Scout, Jem und ihr Freund Dill während der Ferien über immer aufführen, spiegeln die Gesellschaft dar und wie sehr sie das kindliche Heranwachsen beeinflusst.


Mit den unterschiedlichen Charakteren im Buch hat Harper Lee einen interessanten Überblick über die verschiedenen Haltungen der Menschen. Atticus ist ein besonnener Vater, dem es wichtig ist seinen Kindern beizubringen, dass alle Menschen gleich behandelt werden sollten. Seine Schwester Alexandra verkörpert die Schicht der eleganten weißen Frauen, die mehr auf Tratsch und Eleganz aus sind als auf Gleichberechtigung. Calpurnia als farbige Haushälterin ist den Kindern in vielen Situationen wie eine Mutter und weiß sich entsprechend zu verhalten in Gesellschaft. Auch Boo Radley als düsterer Nachbar zeigt auf, wie sehr man sich doch von Äußerlichkeiten täuschen lassen kann.


„Wer die Nachtigall stört“ ist gleichermaßen erfrischend kindlich, wie auch bedrückend. Aber auf jeden Fall eine Bereicherung für die eigene Bibliothek.

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Monsieur Jean und sein Gespür für Glück

Thomas Montasser
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.05.2017
ISBN 9783455000917
Genre: Romane

Rezension:

Die wirklich wichtigen Fragen bleiben immer ein Geheimnis.“ Monsieur Jean

 

Als Monsieur Jean nach 43 Jahren Dienst als Concierge des Grandhotels „Tour au Lac“ in Zürich in den Ruhestand geschickt wird, weiß er zunächst nicht, was er mit all der neuen freien Zeit machen soll. Seine geliebte Marie ist schon verstorben und durch seine Nachtdienste hat er einen anderen Zeitrhythmus als seine Mitmenschen. Was hat er zu nächtlicher Zeit für Gästen kennengelernt. Mit all ihren besonderen Wünschen, Vorlieben und kleinen Geheimnissen. Und immer wusste Monsieur Jean was die Gäste wünschten. Manchmal schon, bevor diese es selbst wussten. Und warum sollte dies nicht auch jetzt noch so sein…


Mit „Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ erschafft Thomas Montasser einen wunderbaren Roman über das Glück der kleinen und großen Dinge, das passieren kann.


Monsieur Jean mit seinem kleinen Notizbuch, das so viele Geheimnisse und Wünsche kennt, ist einfach wunderbar zu lesen. Es sind keine großen Worte, die einem den Protagonisten ans Herz wachsen lassen, sondern die vielen kleinen Dinge, die er für seine Mitmenschen macht. Sei es der jungen Kellnerin Sophie mit dem schlechten Schuhwerk, die dadurch nicht gut arbeiten kann. Den beiden alten Damen im Obergeschoss des Hotels, die sich seit Jahrzehnten in der Wolle haben und eigentlich keiner mehr weiß warum. Dem Hotelbesitzer und seiner Frau, die glauben sich nicht mehr zu lieben, oder der jungen Ana, die aus dem alten Pub seines verstorbenen Freundes ein kleines Café zaubern möchte.


Monsieur Jean hilft als Unbekannter, was die Geschichte noch umso bezaubernder macht. Er verteilt kleine Zettelchen, schickt Sophie im Auftrag des Hotels zum Schumacher, um sich neue Schuhe fertigen zu lassen, kauft Fenster für das Café de Balzac, damit es pünktlich eröffnen kann. All diese Gesten sind stellvertretend für den bezaubernden, hilfsbereiten und warmherzigen Charakter des Monsieur Jean. Doch auch er hat Geheimnisse, die ihm im Laufe der Geschichte immer wieder einzuholen drohen.


Erzählt wird der Roman aus der 3. Person und Thomas Montasser schafft es durch seine Erzählkunst den Leser mit nach Zürich zu nehmen. Man selbst schlendert an der Limmat entlang, bestaunt das wunderschöne Tour au Lac, oder genießt einfach nur das Flair der Straßen von Zürich.


Ebenso zeigt der Autor auf, wie schwer es sein kann nach über 40 Jahren auf einmal im Ruhestand zu sein. Ohne Aufgabe oder Partner. Somit wäre es jedem Menschen zu wünschen, ein kleines Notizbuch mit Wünschen und Geheimnissen zu haben um ab und an darin zu stöbern. Auch wenn es nur die eigenen sind.


„Monsieur Jean und sein Gespür für Glück“ gehört mit zu den schönsten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ohne Kitsch, dafür ungemein ehrlich und bezaubernd!

 

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