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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

kindheit, freiheit, ruhm, liebe, spiel

Raumpatrouille

Matthias Brandt
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.09.2016
ISBN 9783462045673
Genre: Romane

Rezension:

Es war pure Langeweile und die Tatsache, dass sich gerade kein Buch meines SUBs in der Nähe befand, die mich dazu trieben, nach Matthias Brandts erster Geschichtensammlung voller Kindheitserinnerungen (ob wahr oder nicht, man weiß es nicht genau) zu greifen. Ich erwartete wirklich nicht viel, kannte ich den Herrn doch bisher nur als Schauspieler (besser als ich es von deutschen gewohnt bin zwar, aber eben immer nur als Schauspieler) und hatte damit die Befürchtung, da wolle sich ein Künstler nur mal eben in einer anderen Kunst probieren, um dann schnell wieder damit aufzuhören. Also schlug ich das kleine Bändchen auf, begann zu lesen und...

...war hin und weg. Was bis dato völlig an mir vorbeigegangen war: Matthias Brandt ist der jüngste Sohn Willy Brandts und so zeichnen sich neben seinen ganz normalen Erinnerungen auch immer wieder solche ab, die vollkommen anders waren, als die seiner Mitschüler. Wachmänner im Garten des viel zu großen Hauses, vorgeplante, zwanghafte Familienausflüge, ein berühmter Vater, der von den einen verehrt, von den anderen verachtet wird und dazwischen immer wieder ein heranwachsender Junge, verträumt, verspielt, aber irgendwie auch einsam. Ich habe diesen Jungen sehr schnell in mein Herz geschlossen, was nicht daran lag, dass er mir leidtat, sondern weil ich mich immer wieder in ihm wiedererkannte.

Es sind nämlich vielmehr die ersten wunderlichen Gedanken und Fragen eines Kindes, die einem beim Lesen nicht mehr loslassen und zum Schmunzeln, wie zum Nachdenken bringen werden. Egal, ob es dabei um seinen Hund, die ersten Berufswünsche oder die Mutter geht, mir persönlich fielen dabei selbst immer wieder Szenen aus meiner Kindheit ein, die sich mit denen Brandts in irgendeiner Weise glichen. Die Geschichten sind dabei nicht chronologisch geordnet, folgen aber einer gewissen Logik und waren für mich in dieser Reihenfolge auch perfekt sortiert. Einziges Manko: Es hätten noch ein paar hundert Seiten mehr sein können.

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(45)

114 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

usa, rassismus, klassiker, südstaaten, freundschaft

Wer die Nachtigall stört ...

Harper Lee , Claire Malignon , Nikolaus Stingl , any.way
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 22.07.2016
ISBN 9783499217548
Genre: Jugendbuch

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(289)

829 Bibliotheken, 26 Leser, 2 Gruppen, 177 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, flawed, fehlerhaft, cecelia ahern

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hachja, die gute alte Dystopie hat mich zurück und ich muss schon sagen, dass ich es eine ganze Weile ohne sie ausgehalten habe (und das auch ganz gut). Im Grunde hat mich Flawed auch nur ein weiteres Mal gelehrt, dass ich in der Zwischenzeit nicht viel scheine verpasst zu haben, denn was mir Cecilia Aherns erstes Jugendbuch geboten hat, war altbekannter Stoff im halbwegs neuem Kleid. Ein bunter Ideenmix aus (sehr viel) Infernale, Panem und Co. Trotzdem hatte das (Hör)Buch durchaus seine Stärken, die ich euch nicht vorenthalten will.

Celestine ist eine recht vernünftige Protagonistin, die zwar ab und an ihren Hormonen unterliegt und an manchen Stellen auch ein wenig zu naiv für ihre hohe Intelligenz ist, mit ihren langen, inneren Monologen und ausschweifenden Überlegungen aber wesentlich sympathischer daherkommt, als manch andere Jugendbuchheldin. Dagegen wirken jedoch alle anderen Figuren (mal abgesehen von ihrem Großvater) oftmals wie gefühlskalte, ja beinahe asoziale Monster. Und dies ist auch mein größter Kritikpunkt an diesem Roman: ich konnte die politische Struktur und die Gesellschaft nicht ernst nehmen. Erst einmal war mir die historische Herleitung des Systems zu simpel für solch drastische Maßnahmen und zweitens kam mir jede agierende Person neben Celestine so dämlich und feige vor, dass ich mich fragen musste, ob sie der einzige Mensch mit einem inneren Moralverständnis sein sollte.

Lassen wir das mal außen vor, so begegnen wir auch in Aherns Buch all jenen Klischees, die ich bereits in anderen Dystopien kritisiert habe: Liebesdreieck, vorhersehbare "Wendungen", eine anstehende Rebellion, eine Heldin, die zur Leitfigur der Bewegung wird etc. Dagegen muss man der Autorin allerdings zugutehalten, dass sie die Thematik der Diversiät (ja, Celestine ist schwarz) sehr gekonnt einsätzt und in ihrer Gesellschaftsordnung Phänomene wie Rassismus und Homophobie einfach mal ausradiert und keine Rolle spielen lässt, da sie scheinbar in der Zukunft besiegt worden sind (interessant wäre hier nur: wie?). Flawed ist ruhig und bietet wenig Action, dafür umso mehr ethische Gedankengänge, die man sich auch sehr gut als das von Merete Brettschneider gesprochene, ungekürzte Hörbuch anhören kann.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

wie perfekt willst du sein, hörbuch, flawed, cecelia ahern

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh , Merete Brettschneider
Audio CD
Erschienen bei Argon, 29.09.2016
ISBN 9783839815199
Genre: Jugendbuch

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(30)

182 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, london, jacob, kinder

Die Bibliothek der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426520277
Genre: Fantasy

Rezension:

Seit langem habe ich mich nicht mehr dermaßen auf ein Finale gefreut, wie auf Die Bibliothek der besonderen Kinder. Fünf Jahre (FÜNF JAHRE!!!) ist es nun her, dass mich Die Insel der besonderen Kinder verzaubern und für sich gewinnen konnte, und im Gegensatz zu vielen anderen Buchreihen, fand die Liebe zu Ransom Riggs Büchern an keiner Stelle ihren Abbruch. Auch jetzt, nach Beendigung des dritten Bands, bin ich ein großer Fan dieser Trilogie und musste mit Jacob, Miss Peregrine und ihren besonderen Kindern einen ganzen Haufen guter Freunde hinter mir lassen.

Riggs führt mit seinem Finale all das fort, was er für mich bereits in den Vorgängern richtig gemacht hat: sein Werk ist düster, spannend und originell, sodass dem Leser auf den über 500 Seiten kaum eine Atempause bleibt. Es häufen sich ausweglose Situationen, bekannte Handlungsstränge werden durchbrochen und man lernt auch diesmal wieder neue Figuren kennen, die eine wichtige Rolle in der Welt der Besonderen spielen sollen. Generell strotzt dieses Buch vor neuen Ideen und ersehnten Antworten, sodass ich die Buchdeckel fast vollkommen zufrieden schließen konnte.

Aber da ist eben dieses "fast", denn wie so oft, ist es wohl das Ende des Romans, das einen etwas ernüchtert zurücklässt. Riggs nimmt sich für seine Geschichte und die darin agierenden Figuren viel Zeit. Seine handelnden Personen wirken niemals nur wie Statisten, sondern haben Seele und Persönlichkeit. Betrachtet man dagegen den Schluss, so sieht dieser dagegen sehr simpel und einfallslos aus. Das mag an der fehlenden Erklärung liegen, oder eben an der Kürze, aber in meinen Augen hätte dieses wichtige Ende ein wenig mehr Platz verdient, schließlich entscheidet es über die Zukunft der Protagonisten.

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67 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

drama, london, familie, schwarzer humor, intrige

Nussschale

Ian McEwan , Bernhard Robben
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 26.10.2016
ISBN 9783257069822
Genre: Romane

Rezension:

Schon allein die Idee, ein ungeborenes Kind die dramatische Geschichte seiner zerrissenen Eltern zu erzählen, ist es wert, einen Blick in Ian McEwans Nussschale zu werfen. Wer diesen ersten Schritt einmal gewagt hat, wird sich seiner Erzählkraft höchstwahrscheinlich nicht mehr entziehen können, bringt dieses Kind doch Wahrheiten auf den Punkt - gesellschaftlich wie politisch - die kaum jemand sonst aussprechen mag. Als stiller Beobachter analysiert es das Verhalten seines Umfelds, horcht heimlich Radio und bekommt ein erstes Bild von der Welt, die es bald betreten soll. Gefangen zwischen der Angst vor seiner Zukunft und der Gier, endlich das Leben zu beginnen, folgt der Leser mit seinen Augen der Planung und Durchführung eines hinterhältigen Verbrechens.

Seit Abbitte wollte ich unbedingt ein weiteres Buch des Autoren lesen, was mich dermaßen fesseln und begeistern könnte. Und auch wenn mir einzig und allein der Fötus, der trotz seines passiven Zustands so aufgeklärt und tabulos die Welt beschreibt, wirklich sympathisch war, reichte dieser aus, um mich für diesen Roman zu gewinnen. Dabei könnte die Handlung banaler nicht sein: eine schwangere Frau, der einfach gestrickte Liebhaber, ein betrogener Ehemann und der Plan, diesen loszuwerden. Erzählt man sie jedoch aus der Perspektive eines Kindes, welches für die Motive der Beteiligten nur Vermutungen aufstellen und sich über die Phänomene der zwischenmenschlichen Kommunikation nur wundern kann, so kommt es dem Leser vor, als würde er eine ihm unbekannte Geschichte hören.

Ich habe das Buch sehr gern gelesen und mochte insbesondere die philosophischen Gedanken des Fötus. Ist ein Kind gezwungen, seine Mutter zu lieben, selbst wenn sie grausame Dinge getan hat? Kann man noch auf diesem Planeten leben wollen, wenn man bereits vor der Geburt hören muss, was täglich für Ungerechtigkeiten darauf geschehen?
Ein wenig unbefriedigt lässt mich jedoch das Ende des Romans. Es ist nicht klar, ob das Kind seine Allwissenheit nach der Geburt verliert, oder es ewig mit dem gesammelten Wissen leben muss. Vielleicht ist dies auch überhaupt nicht wichtig, aber es hätte mich dennoch interessiert, entscheidet dieser Fakt doch über den weiteren Verlauf der Geschichte.

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122 Bibliotheken, 6 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

vermont, homosexualität, john irving, internat, ringen

In einer Person

John Irving , Hans M. Herzog , Astrid Arz
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 27.11.2013
ISBN 9783257242706
Genre: Romane

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20 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

kerze, kurzgeschichten, geheimnis, grusel, dunkelheit

Der 13. Stuhl

Dave Shelton , Ingo Herzke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2016
ISBN 9783551560247
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es ist schon zur Tradition geworden, dass ich jedes Jahr im Oktober mindestens eine Schauergeschichtensammlung in die Hände nehme. Pünktlich dafür erschien das neue Königskind Der 13. Stuhl auf dem deutschen Buchmarkt und ergatterte sich damit sehr schnell einen Platz in meinem Regal. Ich erwartete eine Vielzhal an düsteren Erzählungen mit offenen Enden und Gänsehautmomenten, was mir dieses Buch nur teilweise geben konnte. Dafür überraschte es jedoch durch seine abwechslungsreiches Zusammenstellung.

Verbunden wurden die unterschiedlichen Erzählungen durch eine sehr unheimliche Rahmenhandlung, die mir am Buch eigentlich am besten gefiel. Jeder der dreizehn Stühle stand für eine Person und ihre Geschichte, die mal mehr, mal weniger gruselig war. Mit den einzelnen Personen änderten sich allerdings nicht nur Thema und Handlung, sondern auch der Stil der Erzählung, sodass man beim Lesen wirklich das Gefühl hatte, immer wieder einer neuen Person zuzuhören. Bermerkenswert war außerdem, dass sich nur wenige der Geschichten - trotz des dunklen, geisterhaften Covers - an den bekannten Gruselfaktoren wie Nacht, Dunkelheit, Stille, Monstern etc. bedienten und den Leser (oder jedenfalls mich) eher mit beklemmenden Gefühlen zum Erschaudern brachten. Oftmals kann man nur erahnen, was auf der nächsten Seite auf die Hauptfiguren zukommt, und wird vom jeweiligen Erzähler dann mit seiner Fantasie allein gelassen.

Ich mag solche Geschichten eigentlich sehr, und so haben mir auch viele aus dieser Sammlung gefallen. Dennoch muss ich gestehen, dass ich ebenso viele auch sehr durchschaubar fand, sie mich also nicht überraschen konnten (was manchmal auch am verräterischen Titel lag, der bereits spoilerte). Vielleicht war das vom Autor auch so gewollt, aber ich muss gestehen, dass ich mir ein wenig mehr Grusel und Grauen gewünscht hätte. So war Der 13. Stuhl zwar durchaus unterhaltsam, aber keine der besten Gruselsammlungen, die ich je gelesen habe.

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133 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

meer, mord, in einem boot, überlebenskampf, charlotte rogan

In einem Boot

Charlotte Rogan , Alexandra Ernst
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei script5, 16.09.2013
ISBN 9783839001509
Genre: Historische Romane

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

preußen, schiffsuntergang, flucht, nationalsozialismus, zweiter weltkrieg

Salz für die See

Ruta Sepetys , Henning Ahrens
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2016
ISBN 9783551560230
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bücher über den zweiten Weltkrieg habe ich eigentlich schon zu Genüge gelesen. Das dachte ich mir jedenfalls, bevor ich Frau Sepetys neuen Roman Salz für die See in die Hände nahm, der mich eines Besseren belehrte. Denn die Autorin erzählt keineswegs ein weiteres Mal von der Judenverfolgung im grausamen Nazideutschland, sondern von der Geschichte vier junger Erwachsener - einer Polin, einer Litauerin, einem Preußen und einem Deutschen - welche ebenso Opfer eines furchtbaren Krieges sind. Verbunden werden die vier Schicksale durch ihre Zusammenkunft auf der Wilhelm Gustloff, eines als Fluchttransport genutzten Kreuzfahrtschiffs, welches 1945 durch ein sowjetisches U-Boot versenkt wurde.

Ich bekam eine andere Seite der Schrecken des zweiten Weltkrieges zu sehen, von der ich so nur wenig wusste. Hungernde Menschen, frierende Kinder, alle auf der Flucht vor den Russen und den nationalsozialistischen Deutschen und wo man nur hinschaut, wartet der Tod. In jedem Satz der Protagonisten spürt man ihre Verzweiflung und den winzigen Funken Hoffnung, der nur selten zum Vorschein kommt. So handelt es sich bei diesem Buch keinesfalls um ein angenehmes, aber um ein wichtiges, denn die Autorin lässt uns mithilfe gut recherchierter Fakten in eine Welt eintauchen, die wir so hoffentlich nie wieder erleben müssen. 

Nach der Lektüre war ich selbst etwas schockiert, wie viel ich doch über die Verfolgung der Juden, über Konzentrationslager und Antisemitismus wusste, wie wenig jedoch über russische Gulags, das Massaker von Nemmersdorf und eben die Versenkung der Wilhelm Gustloff, die weit mehr Tote zu verschulden hatte, als die allseitsbekannte Titanic. Frau Sepetys hat mir deswegen nicht nur ein lesenswertes, authentisches Buch geliefert, sondern mich - auch mithilfe ihres ehrlichen und fesselnden Nachwortes - wieder etwas klüger gemacht. Man kann sich kaum mehr wünschen.

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Tags: flucht, nationalsozialismus, preußen, schiffsuntergang, zweiter weltkrieg   (5)
 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

kinderbuch, tales of the peculiar, fantasie, #4, jugendbuch

Tales of the Peculiar

Ransom Riggs
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Dutton Books for Young Readers, 03.09.2016
ISBN 9780399538537
Genre: Sonstiges

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

wahrscheinlich liebe, meg rosoff, hunde, rezension, goldmann verla

Wahrscheinlich Liebe

Meg Rosoff , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.08.2016
ISBN 9783442205189
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein junger, gutaussehender New Yorker in der Sinnkrise; zwei bezaubernde Hunde, als Strippenzieher in Sachen Liebe und eine tierliebe, attraktive Frau ... ja, dieses Buch bietet sehr viel Stoff, um eine romantische, typisch amerikanische Liebeskomödie zu werden, die man am Ende mit einem glücklichen Seufzen zuschlägt, um gleich darauf im nächsten Roman zu versinken. Und doch versteckt sich hinter dem harmlosen Titel und dem sehr eindeutigen Klappentext eine ganz andere Geschichte, als man auf den ersten Blick glauben mag. 

Die Handlung ist wirklich nicht der Rede Wert. Da ist Jonathan, der eigentlich alles hat um glücklich zu sein, es aber dennoch nicht ist; da ist seine überkorrekte Freundin, die er glaubt zu lieben, sich von der ihm jedoch alle abraten und da sind zwei Hunde - wahrscheinlich die sympathischsten Figuren in diesem Buch - Sissy und Dante, von denen Jonathan überzeugt ist, dass sie hinter seinem Rücken über ihn reden und heimlich Pläne schmieden. Und so nimmt die Geschichte seinen Lauf, schlägt manchmal absurde, dafür aber überraschende und witzige Bahnen ein und schafft es, trotz des vorhersehbaren Endes, originell und clever zu sein. 

Dabei sind es vor allem Jonathans Tagträume, die die "normale" Handlung immer wieder aufpeppen und ihn einerseits etwas irre, gleichermaßen aber auch glaubwürdig und sympathisch machen. Da redet er sich eben mal Liebe ein - wer hat das noch nicht? -, denkt, dass nach dieser einen Entscheidung alles besser wird und glaubt so fest an etwas bereits Gescheitertes, dass er einem oftmals nur Leid tun kann. Wahrscheinlich Liebe reiht sich für mich somit neben Oh. Mein. Gott. und Was wäre wenn in die Kategorie der verrückten, aber "echten" Romane Rosoffs ein. Es wird wohl nie mein Liebling der Autorin sein, aber durch Originalität und Humor (und zwei wunderbaren Hunden, die ich auch gern hätte) wird auch von diesem Buch etwas in meinem Kopf hängenbleiben und macht es somit unvergesslich.

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195 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

freundschaft, liebe, aristoteles, dante, coming of age

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Benjamin Alire Sáenz , Brigitte Jakobeit ,
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.07.2014
ISBN 9783522201926
Genre: Jugendbuch

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55 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Zwischen zwei Fenstern

Dianne Touchell , Birgit Schmitz
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551560049
Genre: Jugendbuch

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(72)

160 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 34 Rezensionen

jugendbuch, freundschaft, liebe, meer, ulla scheler

Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen

Ulla Scheler
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2016
ISBN 9783453270435
Genre: Jugendbuch

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(18)

44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

kinderbuch, abenteuer, forschung, abenteuer, spannung & reise, reise

Die höchst wundersame Reise zum Ende der Welt

Nicholas Gannon , Harriet Fricke , Nicholas Gannon
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 04.08.2016
ISBN 9783649619420
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Archers Mutter nennt es nur naserümpfend "seine Neigungen", Archer nennt es Abenteuerlust. Er möchte raus aus seinem heimischen Gefängnis, die Welt sehen und es seinen verschollenen Forschergroßeltern nachtun. Doch stattdessen bleiben ihm nur die imaginären Gespräche mit den ausgestopften Tieren im Haus und die langsam aufblühenden Freundschaften zum Nachbarsjungen Oliver und der neuen, französischen Mitschülerin Adélaïde. Als Archer es jedoch keinen Tag mehr länger in seinem langweiligen Zuhause aushält, beschließt er, seine Großeltern zu suchen und zurück zu holen, egal wie weit er dafür reisen muss...

Was mir an Archer und seinen Freunden besonders gut gefiel, waren natürlich ihre abenteuerlustigen und cleveren Charakterzüge, jedoch genauso auch ihre Schwächen und Zweifel, die dem Leser nicht verborgen blieben. So waren sie nicht die typischen, kantenlosen Helden, wie wir sie in Büchern für jüngere Leser oftmals geboten bekommen, sondern ließen es zu, sich mit ihnen zu identifizieren. Hinzu kam die altersgerechte, aber dennoch niveauvolle Sprache, welche mich manchmal an die Bände der Lemony Snicket-Reihe erinnerte. Der Stil des Buches ist es auch, der es aus den Middle Grade-Regalen in den Buchhandlungen herausstechen lassen wird und ich kann nur hoffen, dass es damit seinen Weg in viele Kinderzimmer und -herzen findet.

Die höchste wundersame Reise zum Ende der Welt
(ein etwas verwirrender Titel, wenn man das Buch erst einmal zu Ende gelesen hat) ist ein wahres Schmuckstück, durch und durch. Es waren nicht nur Ideen, Personen und Handlung, die es mir sehr schnell angetan hatten, sondern ebenso die vom Autor selbst gezeichneten Illustrationen, welche die Geschichte sehr gekonnt einfingen und deren Stil auch fantastisch zum gesamten Buch passten. Ich hatte beim Lesen somit die ganze Zeit das Gefühl, ein in sich geschlossenes Kunstwerk in den Händen zu halten, in dem Gannons ganzes Herzblut steckte.

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616 Bibliotheken, 40 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

harry potter, magie, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter and the Cursed Child

Joanne K. Rowling , Jack Thorne , John Tiffany
Fester Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Little, Brown, 31.07.2016
ISBN 9780751565355
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Harry geht auf die vierzig zu, hat drei Kinder, seine wunderbare Frau Ginny und eine Stelle im Ministerium. Zusammenfassend kann man sagen: er führt das absolut normalste Leben der Welt. Seit Jahren kein Spur mehr von Voldemort, kein Schmerzen der Narbe, kein Krieg, alles ist gut. Doch was bedeutet es, ein Vater zu sein, eine Legende, die nicht nur bejubelt, sondern auch angeklagt wird? Und was bedeutet es, ein Sohn dieser Legende zu sein? Ein Sohn, der nicht ist, wie sein Vater und es auch nicht sein will? Harry Potter and the Cursed Child ist zwar ein Fantasybuch mit Abenteuern und viel Magie, aber im Inneren ist es vielmehr ein Familiendrama, voll von Emotionen, die von Schuld, über Wut bishin zur allseits präsenten Liebe reichen. Wie man es von einem Skript erwartet, steht der Dialog zwischen den Figuren im Vordergrund, die Handlung scheint dagegen nur ein Rahmen zu sein, der die Gespräche und Auseinandersetzungen zusammenhält, durch die fehlende Romanform aber ein wenig an Stärke verliert.

Zuerst einmal, ich habe es gern gelesen, voller Freude darüber, doch nochmals ein wenig Harry Potter-Feeling zu verspüren. Und doch fühlt sich dieses Buch so an, als wäre genau das gewollt, als hätte es ohne uns Fans niemals existiert (so ist es wahrscheinlich auch). Fragen werden beantwortet, das Wiedersehen der beliebtesten Charaktere eingeleitet (und glaubt mir, die Handlung lässt da so einiges zu) und Vermutungen verschiedenster Fantheorien eingebaut. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zwar oftmals Rowlings Humor wiedergefunden habe, jedoch viel häufiger dachte, dass es sich nicht wie ein Buch von ihr liest. Klar, das lag sicherlich einerseits an der Skriptform - durch die man zwar sehr schnell vorankommt, die aber eben nicht das Eintauchen in die Geschichte zulässt, wie es ein Roman schaffen würde - andererseits ist es eben auch kein Buch von ihr, sondern nur auf ihren Ideen basierend, bei denen ich mir manchmal nicht einmal sicher war, ob sie wirklich von ihr stammten, waren sie doch einigen gängigen Fanfictions zu ähnlich und schienen zu gestellt bzw. unlogisch.

Trotzdem konnte auch ich mich der Geschichte und den neuen Figuren nicht entziehen, genauso wenig wie den Möglichkeiten, die der zwar unlogische aber dafür sehr interessante Handlungsstrang barg. Deswegen werde ich mich hüten, auch nur an eine Bewertung zu denken, schließlich wissen wir alle, dass Harry Potter etwas besonderes ist, dem eigentlich ein eigenes Bewertungssystem zusteht. Dennoch hoffe ich, dass wir kein weiteres Buch über Harry lesen müssen und Rowling den armen Kerl endlich in Ruhe lässt. Das Universum rund um den damaligen Zauberlehrling ist groß genug, um neue Wege einzuschlagen und die Geschichte des Jungen der überlebte endlich ruhen zu lassen. Er hat es sich doch auch irgendwie verdient, oder?

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241 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

freundschaft, blindheit, marci lyn curtis, liebe, musik

Alles, was ich sehe

Marci Lyn Curtis , Nadine Püschel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 18.03.2016
ISBN 9783551560223
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich schon oft gefragt, auf welchen Sinn ich wohl niemals verzichten könnte, und immer wieder fiel die Antwort gleich aus. Plötzlich nicht mehr sehen zu können ist eine Horrorvorstellung für mich, ein wahrer Graus, und ich wüsste nicht, wie sich dieser Verlust auf meinen Lebenswillen auswirken würde. Würde ich stark sein und mein Bestes geben, um weiter so zu leben wie bisher? Maggie tritt ab dem Zeitpunkt ihrer Erblindung dem Leben mit zwei Dingen entgegen: Zynismus und Distanz. Sie kann sich nicht vorstellen, dass sie jemals mit dieser neuen Situation zurecht kommen wird, ohne Fußball, ohne Sterne. Doch eines Tages begegnet ihr Ben, ein 9jähriger Junge auf Krücken. Ben ist witzig, vorlaut, liebenswert ... und Maggie kann Ben sehen.  

Mir hatte es anfangs besonders Maggies sarkastische Art angetan, mit der sie dem Leser verdeutlichte, dass am Blindsein so gar nichts schön oder romantisch ist. Dabei geht es allerdings nicht nur darum, dass sie sich durch eine für sie unsichtbare Welt schlagen muss, sondern auch, wie sich das Verhältnis zwischen ihr und ihren Eltern schlagartig wandelt. Das Gefühl der Hilflosigkeit ist während der Geschichte allgegenwärtig und brachte auch mich immer wieder zum Nachdenken: würde ich die nächste Bushaltestelle ohne mein Augenlicht finden? Was würde alles wegfallen, was jetzt noch selbstverständlich erscheint? Die Autorin bringt uns mit ihrem Buch mal keiner sterbenskranken Protagonistin näher, sondern einem Mädchen, das vor Angst zu versagen, wie paralysiert gar nichts mehr macht und erst durch einen kleinen Hoffnungsschimmer namens Ben wieder zu leben beginnt, der einige der Schwächen des Werks wieder wettmachte.

Ein paar Minuspunkte sammelte der Roman dafür bei der Handlung. Maggies Geschichte beginnt zwar ganz unkonventionell und verspricht originell zu werden, schlägt dann aber oftmals altbekannte Wege ein, die manchmal sogar an eine unglaubwürdige Telenovela erinnerten. Lässt man den kleinen, übernatürlichen Aspekt mal außen vor, so war alles andere doch sehr vorhersehbar und dadurch an einigen Stellen sogar etwas nervig. Manche Themen brachten unnötig Unruhe in die Geschichte, spielten im nächsten Kapitel dann aber keine Rolle mehr, was nur dazu führte, dass von den wesentlichen Problemen abgelenkt wurde. Auch das Ende ging mir viel zu glimpflich und schnell aus. Ich hätte mir eine stärkere Auseinandersetzung mit Maggies Eltern gewünscht, da diese Problematik während der Handlung immer wieder erwähnt, zum Schluss aber ganz kurz abgehakt wurden.

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

1001 nacht, magie, wüste, fantasy, familie

Tausend Nächte aus Sand und Feuer

E. K. Johnston , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.05.2016
ISBN 9783570164068
Genre: Jugendbuch

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108 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

familie, favoriten, herzklopfen, verwirrung, erwachsen werden

Dass ich ich bin, ist genauso verrückt wie die Tatsache, dass du du bist

Todd Hasak-Lowy , Karsten Singelmann
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 11.07.2016
ISBN 9783407821713
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Roman in Listen? Das klang interessant und war für mich der Hauptgrund, um zu diesem Buch zu greifen. Im Nachhinein war dieser Stil in meinen Augen aber gar keine so große Bereicherung, da die einzelnen Punkte mancher Listen so dermaßen lang waren, dass man vergaß, dass man gerade eine Liste las, und andere Listen wiederum so kurz und banal waren, dass man sie auch getroste hätte überlesen können. Hinzu kam, dass es diverse Listen gab, die nur aus einem Punkt bestanden und somit gar keine wirklichen Listen waren, aber wie dem auch sei, hin und wieder lockerten Darrens Aufzählungen die doch sehr ernste Geschichte etwas auf, waren manchmal sogar richtig witzig und ließen ein sehr schnelles Lesen zu. Einen richtigen Draht fand ich zum Protagonisten allerdings nicht...

Zugegeben, Darren und ich hatten es anfangs nicht besonders leicht. Einserseits hatte ich Mitleid mit ihm, dem pummeligen Scheidungskind mit weiterhin streitenden Eltern, einem weit entfernten Studentenbruder (mit Drogenproblem) und keinen wirklichen Freunden. Andererseits wollte ich ihn gern schütteln, wenn er mal wieder gemein zu seinem Vater war, dumme Dinge dachte und sich eben wie ein typischer 15jähriger Teenager benahm. Trotzdem muss ich sagen, dass Darren dadurch irgendwie authentisch wirkte - ja klar, oftmals auch nervig, aber so sind 15jährige wahrscheinlich -, er neben seinen doofen Gedanken auch recht kluge, manchmal sogar tiefschürfende hatte und am Ende eine ziemlich starke Charakterentwicklung durchmachte, die ihm durch die Zeitsprünge in der Geschicht erlaubt wurden.

Ich muss also gestehen, dass ich besonders zu Beginn so einige Probleme mit diesem Buch hatte, die sich aber in der zweiten Hälfte langsam legten. Zwar weiß ich immer noch nicht genau,warum Darren eigentlich Vegetarier ist und warum er von gewissen, total sympathischen Figuren so gemocht wird, aber am Ende der Handlung hatte ich irgendwie das Gefühl, ihn doch verstanden zu haben und gönnte ihm das kleine Highlight (ja, da war auch was mit Liebe, sogar ziemlich gelungen, aber zu wenig, um hier viel dazu zu schreiben). Darrens Geschichte ist mit den letzten Seiten allerdings noch längst nicht vorbei, zu viele Hürden warten in der Zukunft noch auf ihn, jedoch fand ich diesen Schluss sehr gelungen. Der Autor spricht einige ernste Thematiken an, geht aber nicht auf alle im einzelnen ein, sondern fokussiert sich auf Darrens Probleme, so wirkte die Geschichte nie überladen. Des Weiteren verzichtet das Buch auf ein gekünsteltes Happy End und macht dem Leser somit klar, dass da noch ein hartes Stück Arbeit auf den Protagonisten wartet und einige Dinge sich wahrscheinlich nie vollends beseitigen lassen.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

denken, sich, freund, kann, den

Der beste Freund, den man sich denken kann

Matthew Dicks , Cornelia C. Walter
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 15.09.2014
ISBN 9783833309656
Genre: Romane

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jugendbuch, freundschaft, lebe, götter, jugen

Das Morgen ist immer schon jetzt

Patrick Ness , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.06.2016
ISBN 9783570172667
Genre: Jugendbuch

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82 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

freundschaft, irland, mystery, familie, missbrauch

Wenn der Sommer endet

Moira Fowley-Doyle , Karen Gerwig
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.06.2016
ISBN 9783570164075
Genre: Jugendbuch

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zeit, beständigkeit, poesie, tod, empfehlung

Die Autobiographie der Zeit

Lilly Lindner , Lisa Wöhling
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 02.05.2016
ISBN 9783426305409
Genre: Romane

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107 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

transgender, kinderbuch, ängste, mädchen, geschlecht

George

Alex Gino , Alexandra Ernst
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER KJB, 25.08.2016
ISBN 9783737340328
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Wenn es für ein gutes Buch nur ein interessantes Thema bräuchte, so wäre George ganz sicherlich ein Jahreshighlight geworden. Aber für ein gutes Buch braucht es eben wesentlich mehr als eine 10jährige, die sich im Körper eines Jungen befindet. Klar, es ist toll, dass sich immer mehr Autoren an diese Thematik heranwagen, sogar aus ihren eigenen Erfahrungen berichten und damit die Bevölkerung aufklären, die damit noch keine Berührungspunkte hatte, allerdings möchte man als Leser auch ein Buch geboten bekommen, was man nicht nur aufgrund der Problematik gerne liest, sondern auch, weil es sich gut lesen lässt. Das konnte mir George leider nicht bieten.

Ich fand es wirklich schade, aber stilistisch war George für mich ein steiniger Weg. Natürlich verstehe ich, dass man Kinderbücher einfacher halten muss als belletristische Titel, aber ich habe schon viele Romane für 10Jährige gelesen, die sich viel besser lasen als die Geschichte rund um George. Darum bin ich mir fast sicher, dass es empfehlenswerter gewesen wäre, das Buch von einer anderen Person schreiben zu lassen, die aus den Erfahrungsberichten Ginos hätte schöpfen können. So hätten sich die Dialoge vielleicht nicht so falsch und gekünstelt angefühlt und wären etwas altergerechter gestaltet worden. Da dies allerdings nicht der Fall war, stolperte ich mehrere Tage durch den Roman, der vom Umfang eigentlich ein Leseerlebnis von einem Nachmittag gewesen wäre und fand keinen Draht zu den gestellten Figuren. 

Was mir ebenso wenig gefiel, war die Tatsache, dass auch dieser Roman an der interessantesten Stelle endet. Erst werden George alle nur möglichen Steine in den Weg gelegt - vom Mobbing, zur Mutter bis hin zur Lehrerin -, dann folgt der Schlüsselmoment in dem plötzlich alle merken, dass George es wohl ernst meint und kurz darauf ist alles gut und George kann sich outen. Ende. Der ganze Prozess, der darauf folgt, spielt keine Rolle. Diesen Punkt habe ich bereits bei Zusammen werden wir leuchten kritisiert und auch hier kann ich ihn nur ein weiteres Mal erwähnen. Da Alex Gino selbst Erfahrung mit der Transgenderthematik hat, hatte ich wirklich mehr vom Inhalt erwartet. Trotzdem möchte ich niemandem vom Buch abraten, schließlich bin ich mir sicher, dass viele Lobeshymnen auf das Buch gesungen werden. George hat auch ganz klar eine Daseinsberechtigung, nur hat mir das Lesen leider überhaupt keine Freude bereitet.

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Tags: kinderbuch, transgender   (2)
 
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