Leserpreis 2018

Vanilla_Nanis Bibliothek

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Nelkenliebe

Anja Saskia Beyer
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Tinte & Feder, 27.12.2017
ISBN 9781503949348
Genre: Liebesromane

Rezension:

In dem Roman „Nelkenliebe“ von Anja Saskia Beyer geht es um die Erfüllung eines letzten Wunsches des an krebserkrankten Gerd durch seine Tochter. Katharina begibt sich zusammen mit ihrem Lebenspartner Arne nach Portugal um dort Marisa, die Jugendliebe ihres Vaters, zu suchen. Gerd möchte vor seinem Tod erfahren, warum Marisa ihn damals ohne Angabe von Gründen verlassen hat. Die Suche von Katharina und Arne, bewaffnet mit einem alten Campingwagen und einigen Erzählungen ihres Vaters, ist nicht die einzige Herausforderung der Katharina sich stellen muss.

Das Cover und die Rezepte der landestypischen Gebäcke im Anhang des Buches sind sehr gelungen. Es trägt nicht nur zu einem schönen Gesamtpaket bei, sondern erweckt schon zu Beginn den Eindruck einer leichten Sommerlektüre.

Die Geschichte selbst ist aus zwei miteinander verwobenen Handlungssträngen gestrickt. In der Gegenwart (2018) begibt sich Katharina auf die Suche nach Marisa in Portugal, während jeweils passend zu dem, was Katharina erfährt, in der Vergangenheit (1970er Jahre) die Geschichte von Gerd und Marisa erzählt wird. Das Verknüpfen der zwei Zeitebenen ist der Autorin gut gelungen. Jedoch wirkt die gegenwärtige Geschichte für mein Empfinden manchmal etwas zu konstruiert, wie z.B.: die viel zu problemlose Suche nach Marisa oder das Ende des Buches. Die Geschichte von Gerd und Marisa während der Nelkenrevolution dagegen gefällt mir ausgesprochen gut. Sie ist authentisch, emotional und historisch informativ.

Die Erzählweise des gesamten Romans ist angenehm und der Schreibstil leicht und flüssig. An einigen Stellen passte die Wortwahl jedoch nicht ganz zum jeweiligen Charakter und Alter der Charaktere. Außerdem tauchten hin immer wieder grammatikalische und auch inhaltliche Fehler auf, die mir leider sehr ins Auge gestochen sind (z.B. unterschiedliche Augenfarben eines Charakters, Kennlerngeschichte von Katharina und Arne). Die Fehler betrafen jedoch nur Randinformationen, sodass man sie durchaus überlesen kann und sie nur kleinere Minuspunkt für mich darstellen.

Die Protagonistin Katharina ist in Nelkenliebe nicht nur mit ihrer eigenen Situation konfrontiert, sondern gleichzeitig auch mit der Vergangenheit und der Zukunft ihres Vaters. Für diese ganzen emotionalen Herausforderungen im Zusammenspiel mit Katharinas doch immer wieder sehr kindlichen Art erscheint mir Katharinas Handeln zu rund und zu emotional gefestigt. Andere Charaktere dagegen sind deutlich besser dargestellt. Gerd beispielsweise wurde authentisch dargestellt, jedoch brachte er auch immer wieder sehr konservative und altbackene Klischees und Frauenbilder ins Gespräch (z.B.: Eine Frau muss einen Mann heiraten, der sie versorgen kann). Das durch Gerd repräsentierte Frauenbild passt meinem Empfinden nach überhaupt nicht zum Wunsch der Autorin Aufmerksamkeit auf die Zustände in Portugal, wie z.B.: Analphabetismus oder den Zuständen in Frauengefängnissen während der Diktatur, zu lenken.

Die Lektüre von Nelkenliebe war insgesamt angenehm und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, jedoch auch nicht mehr. Kleinere Minuspunkte hat es gegeben, die zusammengenommen aber dann doch zu Punktabzügen führen. Es handelt sich bei diesem Buch einfach um eine leichte Lektüre mit kleinen Schönheitsmakeln, die jedoch gut als kurzweilige Unterhaltung für den Urlaub am Strand oder auf dem Balkon geeignet ist.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fanatiker, fanatismus, glaube, glauben, glaubwürdigkeit, kirche, leserund, leserunde, messias, opfer, porter, religion, ritualmord, simon cross, thriller

Auge des Glaubens

Simon Cross
E-Buch Text: 475 Seiten
Erschienen bei Bluescreen Entertainment, 19.08.2017
ISBN 9783943529081
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Auge des Glaubens“ von Simon Cross handelt von einem rituellen Mord einer fanatischen christlichen Glaubensgemeinschaft, in dem Chief Inspector Porter von Scotland Yard ermittelt. Die beiden Reporter Linda und Charly von der London Post werden durch mysteriöse Briefe und Anrufe ebenfalls in den Fall hineingezogen.

 

Das Cover des Buches zeigt mit dem hervorstechenden Auge und den in bläulich gehülltes Licht Elemente, die gut zu der Story passen. Allerdings ist es mir zu dunkel, sodass die Wirkung auf mich nicht so stark ist. Die Gestaltung des Titels ist jedoch mit der gewählten Schriftart hervorragen gelungen. Der Schreibstil von Simon Cross ist gut und flüssig, jedoch habe ich einige Zeit gebraucht um mich an ihn zu gewöhnen. Die Kapitellängen sind angenehm gewählt und zu Beginn des Buches lässt der Autor genug Freiraum zur Einführung und Entwicklung der unterschiedlichen Charaktere. Diese sind wirklich sehr authentisch und vielschichtig beschrieben.

 

Die Story entwickelt von der ersten Seite an einen guten Spannungsbogen, der sich bis zum Ende immer weiter aufbaut. Erst ganz zum Schluss wird der Fall aufgelöst, nachdem die vielen Spekulationen des Lesers während der Lektüre immer wieder durch neue Erkenntnisse oder Geschehnisse zunichtegemacht wurden. Gerade die fanatisch religiöse Dorfgemeinschaft wird sehr realitätsnah beschrieben, sodass die Vorstellung, dass solch eine sektenähnliche Gemeinschaft in der Realität auftritt, gar nicht so abwegig ist. Insgesamt ist die Story des Buches sehr komplex und hat viele unterschiedliche Facetten. Durch Perspektivwechsel und die Erzählweise des Autors ist die Geschichte jedoch sehr gut zu verstehen und nachzuvollziehen.

 

Die Themen Fanatismus und Manipulation sind aktueller denn je und die Verarbeitung dieser in diesem Buch ist Simon Cross hervorragend gelungen. Jeder Leser wird dazu angeregt alles kritisch zu hinterfragen und nicht blind alles zu glauben, was andere Menschen einem glauben machen wollen. Insgesamt ist das Buch sehr glaubwürdig und realitätsnah. Für mich ist „Auge des Glaubens“ auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Die kleine Wolke - Rettet die Weihnachtsmagie!

Petra Lahnstein , Marion Gerstel , null
Fester Einband: 100 Seiten
Erschienen bei Gute Ideen Verlag, 01.09.2014
ISBN 9783945067116
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch „Die kleine Wolke – Rettet die Weihnachtsmagie!“ von Petra Lahnstein ist der dritte Band in der Kleine Wolke-Reihe. Oma Greisina und Kummolino bitten die kleine Wolke um Hilfe. Die Kinder haben zu Weihnachten immer anspruchsvollere, technischere Wünsche und die Weihnachtshelferwolken haben in der Wolkenwerkstatt jede Menge zu tun. So haben sie keine Zeit mehr genug Schnee für weiße Weihnachten fallen zu lassen. Als der Weihnachtsmann dann auch noch kündigt will die kleine Wolke mit ihren Freunden die Weihnachtsmagie retten.

 

Das Buch hat ein handliches Format und wirkt sehr robust. Bereits auf dem Cover wird Weihnachtsstimmung vermittelt. Die gewählten Bilder des vorderen und hinteren Covers sind Bilder aus der Geschichte. Die Illustrationen von Marions Gerstel sind wundervoll und genauso wie die Schriftgröße für kleine Zuhörer und Erstleser geeignet.

 

Die Idee, dass die Wolken dem Weihnachtsmann bei der Entwicklung, Produktion und Verpackung der Weihnachtsgeschenke helfen ist für mich neu. Ganz nebenbei wird berichtet, wie wichtig eine gute Stimmung und ein freundlicher und motivierter Chef beim Arbeiten ist. Durch den Aspekt der immer technischeren Wünsche und dem Verlust des tieferen Sinns von Weihnachten ist das Buch durchaus gesellschaftskritisch und regt auch Erwachsene (Vor)Leser zum Nachdenken über ein besinnlicheres Fest an.

 

Das Buch finde ich wirklich liebevoll gestaltet und durchdacht, jedoch wird es wohl nie den Weg zu meinem Patenkind finden. Warum? Den Weihnachtsmann verbinde ich hauptsächlich mit dem „neumodischen“ Weihnachten, der Technisierung und den immer anspruchsvolleren Wünschen. Zu einem besinnlichen Weihnachtsfest im eigentlich, christlichen Sinne gehört in unserer Familie auf gar keinen Fall der Weihnachtsmann, sondern das Christkind, welches die Geschenke bringt.

 

Insgesamt finde ich das Buch wunderschön. Die Geschichte ist wirklich schön und sehr kindgerecht aufgearbeitet. Für alle Familien in denen besinnliche Weihnachten im eigentlichen Sinn nicht durch das Christkind, sondern durch den Weihnachtsmann verkörpert werden ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung!

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Finger weg von diesem Buch

Andy Lee , Christine Spindler , Heath McKenzie
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 19.07.2017
ISBN 9783845822815
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Bilderbuch „Finger weg von diesem Buch“ von Andy Lee handelt von einem rundlichen blauen Monster mit langen Armen und noch viel längeren Beinen. Das kleine Monster versucht während des ganzen Buches den (Vor)Leser davon abzuhalten umzublättern und weiter zu lesen. Ganz am Ende wartet dann natürlich noch eine witzige Erklärung auf die kleinen Leser oder Zuhörer.

 

Die Illustrationen von Heath McKenzie sind wunderbar und sein Comic-Stil wirkt sehr modern. Auf jeder Seite finden wir, abgesehen von dem kleinen Monster in den verschiedenen Stimmungen, immer andere Schriftarten und Schrittgrößen, die die Stimmung zusätzlich unterstreichen. Der Inhalt des Buches ist zwar sehr simpel, aber wie wir alle wissen: Verbotenes reizt, einfach weil es verboten ist.

 

Insgesamt ist das Bilderbuch absolut niedlich gestaltet und zaubert jedem (Vor)Leser oder kleinen Zuhörer ein Lächeln oder zumindest ein Schmunzeln ins Gesicht. Für mich ich dieses Buch eine absolute Vorlese-Empfehlung!

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Die kleine Wolke - Lebe Deinen Traum!

Petra Lahnstein
Fester Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Gute Ideen Verlag, 01.11.2013
ISBN 9783000436529
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch „Die kleine Wolke – Lebe deinen Traum!“ von Petra Lahnstein handelt von der kleinen Regenwolke, die Regen nicht mag und viel lieber eine Schönwetter-Schäfchenwolke sein möchte. Sie beginnt die große Reise um ihren Traum zu leben.


Das Cover und die Illustrationen von Marion Gerstel und Nicole Hühner sind sehr liebevoll und detailreich. Die kleine Wolke sieht einfach putzig aus, sodass man nicht anders kann als sie ins Herz zu schließen. Der Schreibstil und die Wortwahl von Petra Lahnstein ist ebenfalls sehr kindgerecht und klar.


Das Buch thematisiert wichtige Themen, die für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes notwendig sind. Im Buch spielen primär Mut und Freundschaft eine wichtige Rolle. Es animiert Kinder ihre Träume zu formulieren und sich dafür einzusetzen. Manchmal braucht es allerdings Freunde, wie Flecki, die einen dabei unterstützen sein Ziel zu erreichen.


Das Buch „Die kleine Wolke – Lebe deinen Traum!“ ist ein wunderbares Kinderbuch, dass ich jedem ans Herz legen möchte. Mit viel Liebe zum Detail wird hier eine wichtige Botschaft vermittelt. Es eignet sich hervorragend zum Vorlesen und ist auch für Erstleser zum Selberlesen gut geeignet. Von mir gibt es eine absolute (Vor-)Leseempfehlung!

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Coldworth City

Mona Kasten
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible GmbH, 01.09.2017
ISBN B0753GR1ZQ
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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487 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

In dem Fantasy-Roman „Coldworth City“ von Mona Kasten geht es um Raven, die als Mutantin verschiedene Fähigkeiten hat an der die Forschungseinrichtung AID sehr interessiert ist. Trotz eines Friedensabkommens führt die AID, unter dem Deckmantel den Mutanten helfen zu wollen, grausame Experimente an ihnen durch. Vor drei Jahren floh Raven zusammen mit ihrem Bruder Knox aus den Laboratorien und ist seitdem unter falschem Namen auf der Flucht. Eines Tages trifft Raven einen unbekannten Mutanten und ihr Leben ändert sich schlagartig.


Das Cover des Buches gefällt mir persönlich ganz gut. Es verspricht Stärke, Spannung und eine manchmal düstere Stimmung. Die blaue Farbe finde ich zwar sehr schön, passt für mich aber nicht zum Cover bzw. zum Buch. Ich das Buch aber trotzdem in der Buchhandlung in die Hand nehmen und mir den Klappentext durchlesen. Mona Kasten hat zudem einen wunderbar angenehmen Schreibstil, der sehr flüssig zu lesen ist. Die Kapitel sind ebenfalls sehr angenehm. Durch ihre Kürze verleihen sie der Story Tempo. Der Erzählstil des Buches war leider nicht meins. Der Story und den Charakteren fehlt einfach Tiefe.


Zu Beginn des Buches finden wir viele Längen, in die man wunderbar mehr Schichten von Ravens und Knox Charakter hätte aufleben lassen können. Ab der Mitte des Buches ist die Handlung dagegen eher rasant. So treten deutliche Lücken und logische Fehler auf. Das Buch ist einfach nicht so gut durchdacht, wie es das Setting erfordert. Auch die Charaktere lernen wir nur sehr oberflächlich kennen. Es hätten insgesamt ein paar Seiten oder besser Kapitel nicht geschadet. Man kann sich so einfach nicht in die Protagonisten hineinversetzten und mitfiebern.


Insgesamt mag ich die Idee des Buches und die geschaffene Welt sehr gerne. Die Story hat ein unglaubliches Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Das mit 300 Seiten recht kurze Buch hätte deutlich mehr Seiten vertragen können. An dieses Buch darf man nicht mit zu hohen Erwartungen gehen. Es ist einfach eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch, bei der man nicht viel mitdenken braucht und sollte. Für mich ist das Buch eine Leseempfehlung für alle die kurzweilige und leicht, nicht tiefgehende, Unterhaltung suchen.

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417 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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Spectrum

Ethan Cross , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.07.2017
ISBN 9783404175550
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Spectrum“ von Ethan Cross ist der Auftakt seiner neusten Serie. Der FBI-Agent Carter steht zusammen mit dem Leiter des SWAT-Teams Nic Juliano und dem beratenden Analysten Dr. August Burke vor einem großen Rätsel. Eine Filiale der GoBox-Kette wird überfallen und die Mitarbeiter und Kunden als Geiseln genommen. Was wollen die Geiselnehmer wirklich?


Das Cover ist sehr minimalistisch gehalten und trotzdem oder aber grade deswegen ein Blickfang. Der blaue Buchschnitt passt meiner Meinung nach nicht wirklich dazu. Ich empfehle jedem, der den Klappentext noch nicht gelesen hat, dies auch nicht zu tun. Er verrät leider schon viel zu viel von der Story. Die Story selbst ist in 103 zum Teil sehr kurze Kapitel unterteilt, was ich persönlich sehr gerne mag. Der Schreibstil ist klar und flüssig und deshalb sehr angenehm zu lesen.


Der Einstieg ist etwas langatmig, da verschiedene Handlungsstränge schnell wechseln und eine große Fülle an Charakteren eingeführt werden. Danach wird der Spannungsbogen aber permanent aufgebaut und bis zum Ende aufrechterhalten. Leider finden sich einige Elemente wieder, die zu Zeit in sehr vielen Krimis und Thrillern zu finden sind, wie beispielsweise Probleme in der Vergangenheit eines Ermittlers. In diesem Buch ist der Leiter des SWAT-Teams der Sohn eines Mafia-Bosses. Insgesamt ist die Story aus zwei Handlungssträngen aufgebaut. Ein Teil der Story spielt in Südafrika und handelt von der Polizistin Isabel Price, während der andere und deutlich größere Teil sich um die Geiselnahme in der GoBox-Filiale dreht. Zwar werden die Handlungsstränge mit der Zeit verwoben, jedoch war der Teil um Isabel Price für mich eher überflüssig. Gäbe es diesen Strang nicht, gäbe es wohl auch nicht den verwirrenden Einstieg ins Buch.


Auch wenn das Buch „Spectrum“ für mich ein paar Negativpunkte hat ist es insgesamt doch ein sehr guter Thriller. Der Auftakt zu Ethan Cross‘ neuer Reihe ist definitiv gelungen. Für mich ist „Spectrum“ definitiv eine Leseempfehlung!

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Der Flug der Libellen

H.C. Scherf , Harald Schmidt
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 06.10.2017
ISBN 9783744869997
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Der Flug der Libellen“ von H.C. Scherf handelt zunächst von der 10-jährigen Andrea Lesbe aus Essen, welche in der Schule von ihrem Mitschüler gemobbt wird. Sie freundet sich mit Holger, einem eher unauffälligen Mitschüler an, der sie durch seine eigenen Erfahrungen mit Mobbing verstehen kann. Jahre später kehrt Andrea als Erwachsene nach Essen zurück und trifft neben Holger auch Kommissar Schlicht wieder, den sie bereits aus ihrer Schulzeit kennt. Heute ermittelt er im Fall von vermissten Prostituierten.


Das schwarz-weiße Cover mit den zwei Libellen ist sehr schön. Das Augenmerk liegt auf dem Titel und den zwei sich paarenden Libellen. Durch die roten Akzente erhält das Cover einen ganz eigenen Reiz. Die Kapitel des Buches haben eine sehr angenehme Länge und auch der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig.


Nach einem sehr rasanten Prolog wirkt der erste Teil des Buches sehr langatmig und auch nicht sonderlich spannend. Auch die Auflösung dieses Teils findet sich am Ende des Buches wieder, jedoch wird die Auflösung in nur einem Satz abgehandelt. Der zweite Teil hat einen wunderschönen Spannungsbogen, der bis zum Schluss aufrechterhalten wird. Mich freute es, dass der ermittelnde Kommissar auffällig unauffällig war und nicht die typischen Klischees auswies, wie sie heutzutage in sehr vielen Krimis und Thrillern zu finden sind. Die Auflösung des Falles kommt sehr schnell und ist sehr rasant. Auch bleiben viele Fragen offen, wodurch es sehr viel Raum für Spekulationen gibt. Das Ende was einfach nicht meins und ein paar Seiten mehr hätten da meiner Meinung nach nicht geschadet.


Insgesamt hat das Buch zwar ein paar Schwächen, aber dennoch war es eine kurzweilige Unterhaltung. Um für mich „wirklich gut“ zu sein waren es dann aber doch zu viele Schwächen und mir fehlte das gewisse Etwas. Trotzdem empfehle ich dieses Buch jedem der kurzweilige Leseerlebnisse und nicht sein neues Lieblingsbuch oder hochgestochene Literatur sucht.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

benzin, berlin, brandanschläge, brände, brandstiftung, brennend, explosion, fall für julia wagner, feuer, funkzellenabfrage, gewaltdiskussion, immobilienmakler, journalistin, ju-jutsu trainer, lka

Benzin

Axel Hollmann
E-Buch Text
Erschienen bei Independently Published, 09.08.2017
ISBN B074PVPS4L
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Benzin – Ein Fall für Julia Wagner“ von Axel Hollmann handelt von der Journalistin und Fotografin Julia Wagner, die nach ihrem Ausscheiden beim LKA begann für ein Boulevardblatt zu arbeiten. Zunächst begleitet sie als Fotografin eine Demonstration gegen Mietwucher. Nachdem sie dann aber auch noch Zeugin eines Brandanschlags geworden ist, beginnt Julia auf eigene Faust zu ermitteln um die Täter zu entlarven.


Zunächst fällt einem das recht dunkle Cover auf, das von einem grellen, orangenen Benzinkanister mit geplatztem Lack dominiert wird. Nachdem der Bezug zum Titel direkt klar ist, wird einem der Zusammenhang mit der Story im Laufe der Lektüre sehr schnell klar. Der Autor hat für diesen Thriller mal eine andere Schriftart gewählt, die aber in dieser Größe sehr angenehm zu lesen ist. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass man als Leser sofort mitten im Geschehen ist. Die Anzahl der zu Charaktere ist überschaubar, sodass jeden so detailliert kennenlernt und das Gefühl hat ihn wirklich zu kennen. Dennoch bleibt genug Platz für die eigene Vorstellungskraft. Der fesselnde Schreibstil von Axel Hollmann wird gespickt mit sehr authentischen Beschreibungen der Schauplätze.


Der von Beginn an sich langsam aufbauende Spannungsbogen hält bis zum Ende an, obwohl die Auflösung der Story nicht auf den letzten Seiten zu finden ist. Auch wenn man grade die Protagonistin Julia gut einzuschätzen lernt und man manchmal ihre Leichtsinnigkeit und ihr Glück kennt, wird es dennoch nicht langweilig. Die Situationen in denen Julia sich wiederfindet sind einfach zu verzwickt, dass man jedes Mal mit ihr mitfiebert, wie sie aus dem Schlamassel wieder rauskommt.


Der Thriller ist gespickt mit vielen Gesellschaftskritischen Themen. Mietwucher, Hilfe für Obdachlose und nach Fotos gierender Sensationsjournalismus sind nur die wichtigsten. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und wird mit einer Auflösung gekrönt mit der keiner rechnet. Für mich ist das Buch eine absolute Leseempfehlung!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

beten, energie, gebete, glaube, verlag: gerth medien

Schwerelos: Mit Leichtigkeit durchs Leben.

Déborah Rosenkranz
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gerth Medien, 27.02.2017
ISBN 9783957342157
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch „Schwerelos – Mit Leichtigkeit durchs Leben“ von Déborah Rosenkranz wurde mir zur Rezension zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Das Buch ist ein kleines Andachtsbuch von GerthMedien.

Die äußere Gestaltung des Buches ist sehr ansprechend. Der überwiegend weiße Einband, der einen schwarzen Schmetterling auf einem rosa Farbtupfer trägt, ist sehr schön. Die glänzenden Elemente des Schmetterlings, die Farbwahl und die verzierte Schriftart lassen den Eindruck ebenjener Leichtigkeit entstehen, die bereits durch den Titel ausgedrückt werden soll.

Das Buch enthält 52 Kapitel, eines für jede Woche, die von einem Bibelzitat und einem Gebet eingerahmt werden. Mit 3 Seiten haben die Kapitel eine angenehme Länge, sodass jeder Mensch die Zeit findet jede Woche eine Geschichte zu lesen. Die Kapitel enthalten immer eine persönliche, zum Teil sehr intime, Erfahrung der Autorin und ihren Weg mit Gott aus dieser Situation herauszufinden. Für mich fehlte das besondere Etwas. Nachdem ich das Buch habe sacken lassen, habe ich das Gefühl, dass jedes Kapitel mir sagte: „Glaube an Gott, Bete, und dein Problem wird sich in Luft auflösen“. Mit fehlte da ein bisschen Tiefgang und Abwechslung.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei sehr flüssig und vorallem einfach, sodass jeder, der die Geschichten liest, die Aussage verstehen kann und sie als Anstoß empfinden kann.

Für mich ist dieses Buch leider kein zu mir passender Ratgeber, da er für mich viel zu religiös ist. Dies ist natürlich nicht abwertend gegenüber gottorientierten Menschen gemeint, sondern es ist einfach nicht meins. Da ich in der Leserunde erfahren habe, dass genau dieser Schreibstil typisch sind für christliche Ratgeber ist, werde ich dafür keinen Punkt abziehen. Meine Ausgabe werde ich weitergeben an einen Menschen, der die christlichen und gottorientierten Anstöße dringender braucht als ich, wodurch das Buch hoffentlich seiner Bestimmung gerecht wird und helfen kann.

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98 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Die sieben Farben des Blutes

Uwe Wilhelm
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103445
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Die 7 Farben des Blutes“ von Uwe Wilhelm handelt von einer bestialischen Mordserie in Berlin. Ein Jahr nach einer Serie von drei blutigen Morden taucht eine vierte Leiche auf. Die leitende Staatsanwältin Helena Farber und die Ermittler stehen unter Zeitdruck, denn der Täter kündigte die Morde, sogenannte Heilungen, von sieben Frauen an.

Dass der Autor ursprünglich Drehbuchautor ist, merkt man dem Roman schnell an. Er besticht durch kurze Kapitel und seine detailtreue und dadurch manchmal sehr brutale Schreibweise. Die detailtreue findet man auch in der Darstellung der verschiedenen Charaktere, die durch privates Hintergrundwissen was dem Leser vermittelt wird, sehr authentisch wirken. Der Titel „Die 7 Farben des Blutes“ findet man leider nur am Rande im Buch wieder. Leider hat der Titel keine besondere Bedeutung.

Die Tatsache, dass der Mörder ein Problem mit starken Frauen hat, ist ein sehr gesellschaftskritisches Thema. Für viele Menschen sind starke Frauen ebenfalls ein Problem, auch wenn dieses häufig nicht ausgesprochen wird. Die starke Frau dieses Thrillers, Staatsanwältin Helena Faber, ist bis zu Mitte des Buches sehr authentisch dargestellt. Dann nehmen aber Handlungen und Denkweisen zu, die manchmal ein wenig unrealistisch sind und ein Nachvollziehen ihrer Situation unmöglich werden lassen.

Manche unrealistische Gegebenheit und der extreme Cliffhanger am Ende des Buches sind kleine Minuspunkte. Jedoch lässt einen die klare und detailreiche Erzählweise in Kombination mit den kurzen Kapiteln das Buch leicht verschlingen. Für mich ist das Buch trotz kleinerer Minuspunkte eine Leseempfehlung.

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135 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 88 Rezensionen

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Die Fährte des Wolfes

Mons Kallentoft , Markus Lutteman , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 458 Seiten
Erschienen bei Tropen, 07.09.2017
ISBN 9783608503715
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Die Fährte des Wolfes“ von dem Autorenduo Kallentoft und Luttemann ist der Auftakt einer Serie und handelt von dem jüngsten Mitglied einer Sondereinheit, Zack Herry. Dieser wird zu einem Mord an vier Prostituierten gerufen und versucht dieses Verbrechen in Zusammenarbeit mit seinem Team und in Alleingängen aufzuklären. Ihm steht dabei sein Rumtreiben im Stockholmer Nachtleben und sein Drogenkonsum immer wieder im Weg.

Nicht nur Zack Herry, sondern auch die anderen Charaktere des Buches sind detailreich gezeichnet und man kann sich in ihre Denkweisen hineinversetzen. Nur Zacks Drogenkonsum kann und vorallem will man nicht nachvollziehen können. Im gesamten Buch nehmen kein Blatt vor den Mund und beschreiben die Mord- und Tatortszenen detailliert und grausam. Durch Perspektivwechsel innerhalb der Story erfährt man nicht etwas von Zacks Gedankenwelt, sondern auch von der des Täters, was das Buch umso spannender macht.

Das Buch zeigt dem Leser die dunkle Seite Stockholms, die man von der Touristenstadt sonst nicht zu sehen bekommt. Durch Zacks ausgiebige Teilnahme am Stockholmer Nachtleben in illegalen Clubs und dem Drogenkonsum kommt es häufig zu einer benebelten Stimmung und Alleingängen, welche jedoch manchmal ein bisschen zu übertrieben wirken. Am Ende des Buches wartet auf den Leser aber eine schlüssige und logische Aufklärung des Falls.

Dieses Buch zeigt sich, wie schwedische Krimis und Thriller häufig, Gesellschaftskritisch und lässt den Leser nachdenklich zurück. Der angenehme Schreibstil und die rasante Story lassen das Buch zu einem wahren Leseerlebnis werden. Das Buch ist für mich eine absolute Leseempfehlung!

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72 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Der zweite Schöpfer

Michael Marshall , Reinhard Tiffert
Flexibler Einband: 427 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.01.2007
ISBN 9783426634974
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Der zweite Schöpfer“ von Michael Marshall handelt von dem ehemaligen CIA-Agenten Ward Hopkins, der seine Eltern bei einem Unfall verliert, und einem Serienmörder, der jungen Mädchen die Haare abschneidet und zum Sticken nutzt.

Das Cover ist in Blau gehalten mit einer schwarzen Knochenhand darauf. Es ist ein tolles Cover, das Interesse an dem Buch weckt, jedoch am Ende nicht viel mit der Story zu tun hat. In der Story schaffte es Michael Marshall interessante Charaktere zu schaffen und deren Eigenheiten immer wieder hervorzuheben. Die Kapitellängen sind sehr angenehm und der Schreibstil flüssig zu lesen.

Über die Story selbst lässt sich nicht viel sagen, ohne dass zu viel verraten wird. Die Auflösung des Buches ist nur durch die Kombination zweier Handlungsstränge möglich, die gekonnt miteinander verwoben wurden. Bis zuletzt wird die Spannung aufrechterhalten, da bis zum Ende die Auflösung unvorhersehbar ist. Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt ist die Story des Buches ansich abgeschlossen, jedoch hinterlässt das Ende das Gefühl nur der Auftakt zu etwas viel Größerem zu sein und bietet so Raum für eine Fortsetzung.

Meiner Meinung nach ist es ein interessanter Thriller mit einer ganz unerwarteten Story und einem angenehmen Schreibstil. Das Buch ist durch die atmosphärischen Beschreibungen jedoch keine leichte Kost. Für mich ist das Buch auf jeden Fall lesenswert.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Die Behandlung des Bösen

Astrid Korten
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 16.08.2017
ISBN 9783744892599
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Die Behandlung des Bösen“ von Astrid Korten handelt von Moira Becker, Leiterin einer forensischen Strafanstalt, ihrem Mann Tom und dem Psychopathen Janus. Moira Becker und Tom Diavelli sind glücklich, bis durch diverse Ereignisse ihr gemeinsames Leben aus der Fugen gerät. Währenddessen ermordet Janus junge Frauen auf bestialische und grausame Art und Weise.

Schon das Cover des Buches ist sehr unheimlich und dunkel und zeigt, wie man beim Lesen erfährt, eine Szene die zu Beginn des Buches beschrieben wird. Der Klappentext weist darauf hin, dass die Behandlung des Straftäters Martin Simon in diesem Buch eine vorherrschende Rolle einnimmt. Die meiste Zeit über war dies jedoch nicht der Fall.

Die 51 Kapitel sind alle sehr kurz, was ich persönlich sehr angenehm finde. Leider gibt es zwischen den Kapiteln oft starke zeitliche und inhaltliche Sprünge, was bei mir dazu führte, dass ich zwischenzeitlich den Anschluss an die Geschichte verlor, da auch die Gewichtung der unterschiedlichen Handlungsstränge sehr unausgewogen war. Zusätzlich werden in den ersten Kapiteln des Buches unheimlich viele Charaktere eingeführt, welche zum Teil zu diesem Zeitpunkt nur kurz Auftritte haben. Dadurch habe ich sehr schlecht in das Buch hineingefunden und es kam bis etwa zu ¾ des Buches immer wieder zu Verwechselung verschiedener Personen meinerseits.

Im Verlaufe des Buches treten viele Unerwartete Entwicklungen auf, die sehr für die Geschichte und den Spannungsbogen arbeiten. Manchmal waren die plötzlich Auftretenden Entwicklungen jedoch zu realitätsfern, da ich erst viel zu spät im Buch daran erinnert wurde, dass es auch bei den „normalen“ Personen zu Manipulationen des Bewusstseins kommt. Nach dieser Erkenntnis machten dann viele Entwicklungen dann deutlich mehr Sinn.

Im Verlaufe des Buches spielen viele Themen eine Rolle, die entgegen vieler Meinungen, nicht nur Zukunftsmusik, sondern ziemlich aktuelle sind. Mit von der Partie sind dabei Bewusstseinsbeeinflussung, Überwachung von Straftätern und staatliche Überwachung. Auch sind viele Kapitel äußerst brutal und realitätsnah beschrieben, sodass das Buch sicherlich nichts für Leser mit schwachen Nerven ist. Mir dagegen haben diese Kapitel am besten gefallen.

Insgesamt war das Buch für mich, vorallem die Gewichtung der unterschiedlichen Handlungsstränge, einfach nicht rund. Ich werde mir selbst wohl kein anderes Buch der Autorin kaufen. Wenn mir aber jedoch eines in die Hände fällt, werde ich Astrid Korten mit Sicherheit eine zweite Chance geben, da mich „Die Behandlung des Bösen“ von den äußeren Faktoren gefallen hat (Cover, Kapitellängen, Schreibstil, …) und meine größten Kritikpunkte den Plot betrafen.

Da für mich das Lesen zusätzlich eine Flucht aus der Realität in eine Geschichte ist, suche ich in Bücher nicht diverse aktuelle Themen in komprimierter Form. Da mich das Buch sehr häufig verwirrt hat und es insgesamt einfach nicht meins war, bekommt „Die Behandlung des Bösen“ von mir auch keine Leseempfehlung.

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

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Blutpsalm

Meredith Winter
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Sommerburg Verlag, 01.09.2017
ISBN 9783981872217
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In „Blutpsalm“ von Meredith Winter geht es um den evangelischen Geistlichen Jonathan, der durch einen Zufall die Edelprostituierte Marlene kennen und lieben lernt. Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Liebesroman und Krimi.

Das Cover ist sehr untypisch und weist neben einem Kreuz beispielsweise einen sehr realen Blutstropfen auf. Mich hat das Cover nicht angesprochen, der Klappentext dafür aber umso mehr. Die Schrift des Buches ist sehr klein, was mich nicht störte, aber anderen ein anstrengendes Gefühl beim Lesen bescheren könnte. Obwohl das Buch mit nur 208 Seiten sowohl für einen Krimi als auch für einen Liebesroman relativ kurz ist, enthält es eine sehr komplexe Story. Ungewöhnlich ist auch die Erzählperspektive in der 3. Person, die aber ebenfalls zur Stimmung des Buches passt. Sie vermittelt einfach das Gefühl, dass in dem kleinen Dorf Sommerburg eben jeder jeden beobachtet und alles mitbekommt.

Ich fand die drei Hauptpersonen, Jonathan, Marlene und den/die Täter/in sehr authentisch beschrieben. Jonathan und Marlenes Liebesgeschichte war manchmal etwas kitschig und die Sprache sehr gestelzt und untypisch für heutige Gespräche. Das könnte natürlich an Jonathans kirchlichem Umfeld und seiner fehlenden Erfahrung mit Frauen liegen. Die Mordserie wird zwar früh im Verlauf des Buches aufgeklärt, lädt aber bis dahin zum Mitraten ein. Auch gelingt es der Autorin den Spannungsbogen nach der Aufklärung weiter zu spannen. Den Schauplatz Sommerburg hat die Meredith Winter sehr plastisch beschrieben. Man kriegt schnell ein Gefühl für das kleinbürgerliche Leben in dem Dorf. Der Schauplatz der letzten Kapitel (ich will nicht zuviel verraten, deshalb kein Ortsname) ist meiner Meinung nach nicht so gut beschrieben. Da ich den Ort/die Stadt aber gut kenne hat mir das nicht gefehlt.

Insgesamt ist die Story nicht sehr tiefgehend, da beispielsweise das Thema Drogenkonsum nicht sehr kritisch behandelt wird. Jedoch ist dieser Umstand keineswegs negativ, da das Buch somit zu einer leichten Lektüre wird, die eine schöne Alternative zu vielen schweren und tiefgründigen Büchern dieser Zeit ist.

Die Mischung von Krimi und Liebesroman ist der Autorin wirklich gelungen. In Kombination mit dem flüssigen und angenehmen Schreibstil ist „Blutpsalm“ eine wunderbare, kurzweilige Lektüre und eine Leseempfehlung.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

biografie, biografischer-roman, esoterik, frau, indien, leben, maria von blumencron, neuanfang, roman

Am Ende der Welt ist immer ein Anfang

Maria Blumencron
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Aurum in Kamphausen Media GmbH, 20.03.2017
ISBN 9783958831643
Genre: Biografien

Rezension:

Der autobiografische Roman „Am Ende der Welt ist immer ein Anfang“ von Maria von Blumencron erzählt die Lebensgeschichte der Autorin und ihre Suche nach sich selbst. Erzählt werden Episoden aus Deutschland, Indien und Frankreich, bei denen für Maria ganz unterschiedliche Themen im Fokus stehen. Mir fällt es schwer für dieses Buch eine Kritik zu schreiben, da es mir als Person, die Maria nicht kennt, nicht zusteht über ihr Leben und ihre Entscheidungen zu urteilen. Deshalb ist jegliche Kritik auf die Ebene des Buches reduziert und soll in keinster Weise Maria, ihre Entscheidungen und ihr Leben kritisieren.

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend, aber bis auf den kleinen Schatten einer Frau mit Wanderstab hat es nicht viel mit dem Inhalt des Buches zu tun. Der Schreibstil von Maria ist auch eher ungewöhnlich, aber sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ihr sehr lockerer und leichter Schreibstil passt häufig jedoch einfach nicht zu dem Erlebten und der Stimmung die dieses Buch streckenweise vermittelt.

Das Buch, wie auch Marias reale Lebensgeschichte, teilt sich in drei große Abschnitte: Deutschland, Indien und Frankreich. Im Verlauf des Buches lernt man so durch die verschiedenen Umgebungen Maria aus verschiedenen Perspektiven kennen. Der Teil, der in Deutschland spielte, war für mich der Beste des Buches. Zwar konnte man zu diesem Zeitpunkt viele Entscheidungen Marias einfach nicht nachvollziehen, da man noch nicht so viel von ihr Person wusste, aber ihr Schreibstil und das Erlebte harmonierten einfach. Ab der Reise nach Indien, konnte Maria mich nicht mehr mitreißen. Der Schreibstil passt nicht wirklich zum Inhalt und ab diesem Zeitpunkt nehmen spirituelle Themen, wie das Palmblattlesen oder das Erstellen von Lebensbäumen so viel Raum in Anspruch, dass ich inhaltlich kaum am Ball bleiben konnte.  Die Kombination ihrer spirituellen Erfahrungen und christlichen Elementen waren, obwohl ich immer sehr offen gegenüber Spiritualität und Unbekanntem bin, nichts für mich. Für jemanden, der sich mit diesen Themen beschäftigt oder sich dafür interessiert, ist die Dominanz dieses Themas mit Sicherheit genau das Richtige. Für mich war das Buch dadurch jedoch einfach langatmig und streckenweise einfach langweilig.

Trotz aller Kritik an dem Buch, ist Maria eine sehr interessante Persönlichkeit, die unheimlich viel Erlebt hat. Ihre Arbeit mit den tibetischen Kindern, die nur kurz umrissen ist, ist nur ein Beispiel für ihre wunderbare Persönlichkeit. Mein Buch war es einfach nicht, da die Geschichte von Maria und ihrer Suche nach sich selbst mich einfach nicht mitreißen konnte. Nach dem Klappentext habe ich auch kein Buch erwartet in dem die Spiritualität so dominiert. Für Menschen, die dieses Thema interessiert, ist dieses Buch aber mit Sicherheit eine absolute Leseempfehlung.

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

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Harte Landung

Ellen Dunne
Flexibler Einband: 441 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 07.08.2017
ISBN 9783458362883
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Kriminalroman „Harte Landung“ von Ellen Dunne ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um die Münchner Kommissarin Patsy Logan. Diese wird an ihrem freien Tag zu einem vermeintlichen Mord gerufen. Die erfolgreiche Managerin und Ehefrau Carolin Höller stürzt aus ihrem Bürofenster und wird einen Tag nach der Eröffnung der Münchner Skiller-Filiale tot aufgefunden. Das Online-Unternehmen selbst und die Mitarbeiter haben ihre Geheimnisse und Abneigungen gegenüber den Ermittlungen. War es aber vielleicht doch nur Selbstmord?

Das Cover des Buches mag ich persönlich sehr gerne, doch kann ich gar nicht genau festmachen warum. Was ich auf jeden Fall sehr gelungen finde, ist die Haptik und die goldene Optik des Titels „Harte Landung“ auf dem Cover. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar und die Charaktere sehr detailreich und vielschichtig. Die Ich-Perspektive aus Patsy Logans Sicht ist aber keineswegs altbacken oder konservativ, sondern sie wird immer wieder durch Rückblenden zu Carolin Höllers letzten Stunden, Kurznachrichten, E-Mails und ähnlichen Unterbrochen. Grade die Nachrichten und E-Mails lassen das Buch sehr realistisch wirken.

Die Geschichte des Start-Up Unternehmens Skiller, das auf dem Online-Markt boomt, ist sehr nah am Puls der Zeit. Außerdem steht Patsy Logan vor der Situation auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen zu können und die Entscheidung künstliche Befruchtung oder Karriere fällt ihr sichtlich schwer. Im Rahmen der Ermittlungen muss Patsy Logan auch nach Dublin reisen; eine Stadt, die für sie mit vielen negativen Erinnerungen und Erfahrungen verknüpft ist. So entwickelt sich das Buch zu einer gelungenen deutsch-irischen Kombination. Trotz all der Hürden in ihrem Privatleben ist Patsy Logan eine gradlinige und kompromisslose Ermittlerin, die von ihrer treuen Seele Kris in München unterstützt wird.

Alles in allem ist das Buch ein sehr gelungener Auftakt der neuen Reihe um Patsy Logan. Die Kommissarin muss man einfach in sein Herz schließen. Neben den authentischen Charakteren mit ihren jeweils ganz eigenen Stärken und Schwächen und dem gut ausgearbeiteten Plot, schafft die Autorin einen Kriminalroman, der sich zwar langsam, aber dennoch konsequent und ereignisreich Spannung entwickelt. Für mich ist das Buch eine absolute Empfehlung für jeden Fan von Kriminalromanen!

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Don't fight the Rain!

Melanie Treber
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 12.02.2018
ISBN 9783744815277
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman „Don’t Fight the Rain!“ von Melanie Treber ist der Auftakt zur Serie „Seelenschatten“ und gleichzeitig das Debut der Autorin. Es handelt sich dabei nicht um eine klassische Liebesgeschichte, wie man sie der Beschreibung nach erwarten würde. Die 39-jährige Franziska ist glücklich in ihrer Beziehung mit Stefan, bis sie zufällig auf Morgen, den Schwarm ihrer Jugend, trifft. Sie versteht erst viel zu spät, dass sie vor einer großen Entscheidung steht.

Das Cover des Buches ist sehr schön. Einerseits vermittelt es eine romantische, idyllische Stimmung, andererseits wirkt es dunkel und trübsinnig. Genau diese Mischung entspricht der Stimmung des Romans. Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, denn sie schafft es, dass die Situationen nicht nur gelesen, sondern gelebt werden. Alle Charaktere sind toll herausgearbeitet und authentisch. Jeder dieser Charaktere ist sich bis zum Schluss treu geblieben und die Handlungen haben einfach zur jeweiligen Person gepasst.

Die Story ist, wie bereits erwähnt, keine typische Liebesschnulze, sondern sehr viel tiefgründiger. Der Roman zeigt, dass das Leben auch Schattenseiten hat und das Lachen eines Menschen nicht direkt bedeutet, dass er glücklich ist. Diese Seelenschatten verbinden Franziska und Morgan und so entwickelt die Story eine tolle Dynamik. Ich war von der Story sehr gefesselt und habe mitgefiebert, jedoch hat mich die Story emotional nicht so gepackt, wie erwartet.

Insgesamt ist das Buch ein wundervolles Debut, das es schafft das Thema Depression zu behandeln ohne es direkt anzusprechen. Das Leben hat auch seine Schattenseiten und die brauchen ebenso Aufmerksamkeit wie die schönen Momente des Lebens. Das Buch ist sehr tiefgründig mit einem wunderbaren Schreibstil und deshalb eine absolute Leseempfehlung.

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151 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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Und Marx stand still in Darwins Garten

Ilona Jerger
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 11.08.2017
ISBN 9783550081897
Genre: Romane

Rezension:

In dem Debutroman „Und Marx stand still in Darwins Garten“ von Ilona Jerger geht es um das Leben und Denken des Evolutionsbiologen Charles Darwin und dem Ökonomen Karl Marx im hohen Alter. Ende des 19. Jahrhunderts leben die beiden nur wenige Meilen entfernt voneinander in Großbritannien und ihre Verbindungglied ist der Arzt Dr. Thomas Beckett, der nicht nur versucht ihre Leiden zu heilen, sondern auch mit ihnen wissenschaftliche Diskurse führt.

Auf dem Cover des Buches laufen zwei ältere Personen zusammen in die Blickrichtung des Betrachters. Die Assoziation zu dem Zusammentreffen der beiden Hauptfiguren ist sofort gegeben, welche in dieser Form jedoch leider nicht so wie erwartet stattfindet.

Der Hauptteil des Buches beschäftigt sich mit Charles Darwin, seiner Forschung und seinen Gebrechen. Wobei der Hauptaspekt hier deutlich auf den Gebrechen liegt und das Buch gefühlt nur aus Arztbesuchen besteht. Ich hätte mir bei Darwin mehr Einblick in seine großen Theorien gewünscht, die wirklich die Welt bewegten. Obwohl diese auch interessant sind, waren das sicherlich nicht die Regenwürmer. Weitaus weniger Aufmerksamkeit bekommt Karl Marx, wobei auch hier die Gebrechen im Vordergrund stehen. Man erfährt zwar etwas über seine Geschichte (ursprünglich Jude, lebt im Exil), aber kaum etwas über die Theorie aus „Das Kapital“.

Der heimliche Protagonist dieses Buches ist der Arzt Doktor Beckett. Er ist seiner Zeit voraus und versucht sich an ganzheitlichen Therapien, die Medikamente, Naturheilverfahren und psychologische Betreuung umfassen. Es führt sowohl mit Darwin als auch mit Marx Gespräche über die ihre Gedanken und die Theorien des jeweils anderen. Leider ist es nicht Dr. Beckett der das Treffen der beiden arrangiert.

Inhaltlich hätte ich mir gerne mehr über die Gedanken und Theorien der beiden gewünscht, die wirklich die Welt bewegten. Wäre das Zusammentreffen nicht nebensächlich in einem Kapitel abgehandelt worden, sondern der Hauptaspekt des Buchen gewesen, dann wäre es sicherlich zu interessanten Gesprächen und hitzigen Disputen gekommen.

Die Autorin weist einen klaren und sehr gut lesbaren Schreibstil auf. Das Buch ist ein ruhiges Buch, das weniger von Handlungen geprägt ist, als vielmehr von Dialogen und Arztbesuchen.

Ich bin nicht mit einer zu hohen, sondern einfach einer falschen Erwartung an das Buch gegangen. Ich erwartete ein Buch gefüllt mit Dialogen von Marx und Darwin, die viel Einblick in deren Theorien und sonstige Weltansichten geben. Bekommen habe ich ein Buch über das Privatleben der beiden. Der erwartete Spagat zwischen historischen Fakten und Unterhaltung ist dadurch nicht besonders gut gelungen. Dennoch handelt es sich bei dem Buch um ein sehr unterhaltsames und für mich auch kurzweiliges Lesevergnügen, das eher für Jugendliche und jüngere Erwachsene mit weniger Hintergrundwissen in Bezug auf Darwin und Marx geeignet ist.

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51 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Linas Reise ins Land Glück

Martin Widmark , Maike Dörries , Emilia Dziubak
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.06.2017
ISBN 9783845822051
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Kinderbuch „Linas Reise ins Land Glück“ von Martin Widmark und Emilia Dziubak handelt von dem kleinen Daniel, der von seiner Babysitterin Lina eine Gute-Nacht-Geschichte hören möchte. Lina erzählt ihm die Geschichte von ihrer eigenen Reise ins Land Glück, als sie noch ein kleines Mädchen war. Nach einer Schlittenfahrt gerät sie durch einen Tunnel in das Land Glück, kann dort mit Insekten, Spinnen und ähnlichen Tieren sprechen und erlebt ein wunderbares Abenteuer.

Natürlich ist dieses Abenteuer spannend, aber durch Linas Mut und den Zusammenhalt mit anderen Kindern, löst Lina die Probleme, die sich ihr in den Weg stellen. Welches Kind möchte nicht einen Babysitter, der so tolle Geschichten wie Lina erzählt, haben? Mit diesem Buch kann jeder diese wundervolle Geschichte vorlesen.

Das Kinderbuch behandelt viele Themen auf eine kindgerechte Art und Weise und vermittelt verschiedene Werte. Nach Trauer und Verlust zu Beginn der Geschichte, geht es um Freude, Mut und Zusammenhalt. Nebenbei lernen Kinder auch noch, dass Insekten und Spinnen doch gar nicht so fiesen Tierchen sind, wie Erwachsene ihnen häufig klarmachen wollen.

Das Buch ist sehr hochwertig. Es hat eine sehr stabile Bindung und dicke, matte Seiten. Das Buch hat eine kindgerechte, aber nicht kindliche Sprache, wodurch es zum Vorlesen einlädt. Die wunderbaren Illustrationen machen das Kinderbuch zu einem wahren Schatz. Die Illustrationen sind großformatig und überspannen oft ganze Doppelseiten. Emilia Dziubak zeichnet sehr detailreich, sodass nicht nur die Details der Geschichte in den Bildern zu entdecken sind.

Abgesehen von einer weiblichen Heldin freut mich als kleine Schwester, dass der Spieß einmal umgedreht wurde. Es können nicht nur große Brüder auf kleine Schwestern aufpassen, sondern kleine Schwestern können auch mal ihrem großen Bruder helfen. Das Buch ist eine absolute Vorleseempfehlung von mir!

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97 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Der Nebelmann

Donato Carrisi , Karin Diemerling
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Atrium Verlag AG, 04.08.2017
ISBN 9783855350162
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Der Nebelmann“ von Donato Carrisi handelt von dem spurlosen Verschwinden eines Mädchens in dem italienischen Bergdorf Avechot. Anna Lou, 16, verschwindet auf dem Weg zu einer kirchlichen Veranstaltung spurlos. Sie sieht sehr jung aus und ist streng religiös erzogen worden. Als auch nach zwei Tagen das Mädchen verschwunden bleibt, reisen der Sonderermittler Vogel und sein junger, bisher unerfahrener Kollege Borghi an um den Fall zu lösen. Doch da es keine Zeugen und keinerlei Hinweise gibt wird der Fall von Vogel zu einem Medienspektakel gemacht.

Das Cover bzw. der Schutzumschlag ist sehr hell gehalten und zeigt einen verschneiten Wald. In den Bäumen sieht man das Gesicht eines Mädchens und einen Mann von hinten. Das Cover verbreitet direkt eine typische „Thriller“-Stimmung. Ich habe Glück und hatte den Klappentext vor der Lektüre nicht nochmal gelesen und hatte somit dort verratene Details während der Lektüre des Buches nicht im Kopf. Der Klappentext verrät Details, die erst im letzten Viertel des Buches überhaupt eine Rolle spielen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich flüssig lesen. Innerhalb des Buches finden sich immer wieder Zeitsprünge, welche das Lesen sehr interessant gestalten, da immer wieder neue und vorallem andere Perspektiven der Story beleuchtet werden.

Der Inhalt gleich einer Hetzjagd auf die jeweiligen Verdächtigen und bis zuletzt bleibt unklar ob es überhaupt einen Täter gibt oder ob das Mädchen nur doch nur von Zuhause ausgerissen ist. Im Verlaufe dieser Hetzjagd rückt Anna Lou immer weiter in den Hintergrund und macht Vogels Eigeninszenierung Platz. Die Frage die dadurch nachhaltig bleibt: Wieviel Macht haben die Medien über uns und wie einfach lässt sich jeder von uns von erhaltenen Informationen manipulieren?

Ohne etwas verraten zu wollen, fehlte mir am Ende ein Kapitel mit der Auflösung um Anna Lou, denn auch hier liegt der Fokus wieder nicht auf dem verschwundenen Mädchen. Die Spannung nimmt immer mal wieder ab und baut sich neu auf. Insgesamt war das Buch ein reines Lesevergnügen und ist somit eine absolute Leseempfehlung!

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89 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Gray

Leonie Swann
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.05.2017
ISBN 9783442314430
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Krimi „Gray“ von Leonie Swann handelt von dem Zwangsneurotiker Dr. Huff und dem Graupapageien Gray. Nachdem der Student Elliott zu Tode gekommen ist wird Huff der temporäre Halter seines Graupapageien. Der Papagei lernt schnell und bringt mit seinen, häufig sehr passenden Kommentaren, die Geschichte immer wieder ins Rollen. Dr. Huff ist davon überzeugt, dass der Student Elliot ermordet worden ist und nicht Selbstmord begangen hat. Die Suche nach dem Mörder beginnt.

Die Charaktere von Dr. Huff und dem Papageien Gray sind wunderbar detailreich. Die Zwangsneurosen von Huff werden immer wieder aufgegriffen und beschrieben. Seine Gedankengänge während der Aufklärung von Elliotts Tod bringen häufig Licht ins Dunkle und es ergeben sich neue Wendungen in der Story. Der Graupapagei Gray ist ebenfalls sehr liebevoll beschrieben. Seine Vorlaute Art und die Fähigkeit gehörte Worte und Stimmlagen unverzüglich nachzuahmen bringt den Leser immer wieder zum Schmunzeln. Jeder Leser wird die Kommentare „Nimm ne Nuss“, „Bad Romance“ oder „total zermatscht“ lange im Gedächtnis behalten.

Das Buch selbst ist weniger ein spannender Krimi als mehr ein unterhaltsamer Roman mit Detektivgeschichte im Plot. Im Verlauf der Geschichte fehlt mir definitiv das Auftauchen der Polizei. Die Auflösung des Todes von Elliott liegt komplett in Dr. Huffs Händen. Der Handlungsstrang ist zwar durchgehend präsent nimmt aber keine herausragende Stellung ein. Die Entwicklung von der ersten skeptischen Begegnung von Huff und Gray bis hin zur Freundschaft der beiden ist ebenso in allen Facetten beschrieben. Die Entwicklung der Geschichte ist langsam und zurückhaltend, jedoch durchweg sehr unterhaltsam.

Das Ende des Buches ist für mich im Verhältnis zur langsamen Entwicklung der Geschichte ein bisschen zu extrem. Ohne zu viel vorwegzunehmen: Das Ende der Geschichte ist definitiv nicht vorhersehbar.

Insgesamt war „Gray“ für mich ein sehr unterhaltsamer und humorvoller Kriminalroman. Das Buch ist wunderbar geeignet um vom Alltag abzuschalten, als leichte Urlaubslektüre oder für die lauen Sommerabende auf dem Balkon. Für mich ist das Buch eine absolute Leseempfehlung.

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37 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

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Zeit für Liebe

Noel Aiden
E-Buch Text
Erschienen bei null, 09.06.2017
ISBN B071ZC8D9K
Genre: Liebesromane

Rezension:

In dem Buch „Zeit für Liebe“ von Noel Aiden geht es um Juancho, der nicht nur jeden Tag um ein Jahr altert, sondern auch die persönliche Entwicklung mehrerer Personen, denen er begegnet, voranbringt. Juancho wird als ausgesetztes Baby von dem Obdachlosen Rafael gefunden. Dieser bekämpft seine Alkoholsucht um Juancho großzuziehen. In verschiedenen Situationen trifft Juancho auf Miguel, ein Therapeut in einer Lebenskrise, und Carlotta, eine frisch von ihrem Freund getrennte Schriftstellerin. Nun nur die Leben dieser drei Personen verändert Juancho im Verlauf des Buches.

Die Figuren des Buches gefallen mir sehr gut, obwohl sie häufig nicht sehr detailreich gezeichnet sind. Rafaels Entwicklung von einem obdachlosen Trinker zu einer starken, sehr gepflegten Persönlichkeit beeindruckt mich jedoch. Juancho ist trotz seiner kurzen Lebenszeit sehr erfahren und gibt in jeder Situation die passenden Ratschläge. Zum Teil finde ich die Art von Juancho sehr aufgesetzt und ihn als Charakter sehr konstruiert. Der Sprachstil von Juancho wird zwar auch von den anderen Charakteren als sonderbar beschrieben, mir jedoch war er zum Teil viel zu poetisch und hochgestochen. Das Ende des Buches kam für mich ziemlich abrupt und war vorhersehbar, ab dem Moment wo der mürrische Mann das erste Mal vorgestellt wurde.

Das Cover des Buches mag ich sehr gerne. Die Uhr als Motiv zu für einen Roman zu wählen in dem es um die Lebenszeit und das Leben im Hier und Jetzt geht ist eine wunderbare Idee gewesen. Sie verführt den Leser dazu das Buch im Handel in die Hand zu nehmen und genauer zu betrachten. Zusammen mit dem Klappentext hat mich das Buch sehr neugierig gemacht und Erwartungen geschürt die letztendlich nicht erfüllt wurden.

Der Schreibstil von Noel Aiden ist in diesem Buch sehr flüssig und angenehm zu lesen. Der Lesefluss wird jedoch immer wieder durch die viel zu kurzen Kapitel unterbrochen. Das E-Book enthält zusätzlich Fehler in der Formatierung.

Wer hier einen typischen Liebesroman erwartet ist definitiv an der falschen Stelle. Vielmehr geht es um Persönlichkeitsentwicklung und die Liebe zwischen Freunden. Es überrascht mit sehr vielen Anregungen um über sich und seine eigene Entwicklung und Persönlichkeit nachzudenken. Jedoch konnte mich das Buch u.a. durch die viel zu poetische Sprache von Juancho und den durch die extrem kurzen Unterkapitel unterbrochenen Lesefluss nicht überzeugen. Letztendlich hinterließ das Buch einen Eindruck als sei es nur geschrieben worden um die vielen philosophischen Ratschläge an das Leben zu verbreiten.

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159 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Das Seehaus

Kate Morton , Charlotte Breuer , Norbert Möllemann
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.04.2017
ISBN 9783453359468
Genre: Romane

Rezension:

In dem Roman „Das Seehaus“ von Kate Morton unterläuft der Londoner Polizistin Sadie Sparrow ein Fehler und sie wird einen Monat in den Urlaub zu ihrem Großvater nach Cornwall geschickt. Beim Joggen entdeckt sie ein ehrwürdiges, aber verlassenes Anwesen. Durch Recherchen erfährt sie, dass die Familie Edevane nach London gezogen ist nachdem vor 70 Jahren das jüngste Kind Theo während des Mitsommerfestes verschwindet und nie gefunden wird. Sie kann es nicht lassen und will den Fall lösen. Die zweite Zeitschiene berichtet über die Geschichte der Familie Edevane, das Mitsommerfest und ihre Leben vom ersten bin zum zweiten Weltkrieg.

 

Das Cover des Buches zeigt ein altes Haus in einer gepflegten Landschaft mit einem See. Die romantische Stimmung passt wunderbar zu der ebenso romantischen und auch detailreichen Beschreibung des Anwesens Loeanneth im Buch. Der Schreibstil war mir jedoch immer wieder zu langgezogen und es gab auch immer wieder Abschnitte in denen mein Lesefluss durch holprige Formulierungen gestört wurde. Meiner Meinung nach hätte die Story auch auf 450-500 Seiten ohne Abstriche gekürzt werden können. Zu Beginn jedes Kapitels ist das Jahr angegeben in dem dieser Abschnitt spielt wodurch man sich im Verlauf der Story trotz vieler Zeitsprünge zurecht findet.

 

Die Autorin schafft es alle Charaktere des Buches wunderbar authentisch erscheinen zu lassen. Die detailreichen Beschreibungen sorgten dafür, dass man jeden Charakter vor Augen hatte und eine Person wie Großvater Bertie einfach lieben muss. Die verschiedenen Handlungsstränge sind stimmig parallel erzählt. Während es sich bei den historischen Episoden um ein Familiendrama handelt, ist es bei dem Handlungsstrang um Sadie Sparrow 2003 deutlich ein Krimi. Obwohl ich sehr beeindruckt war, wie die Autorin alle Handlungsstränge am Schluss verwoben hat, gefiel mir die Auflösung der Geschichte gar nicht. Mir fehlte vor dem letzten Kapitel eines, das erzählt wie es zu Sadies Situation im abschließenden Kapitel kommt.

 

Auch wenn das Buch einige negative Punkte für mich hat, wie z.B. der Schreibstil und die Längen, habe ich dieses Buch mit einem guten Gefühl beendet. Für reine Krimiliebhaber ist das Buch nicht unbedingt zu empfehlen. Jedoch ist es eine Leseempfehlung für jeden der romantische Landschaften und ein facettenreiches Familiendrama zum Mitfiebern liebt.

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