Vannii

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129 Bücher, 88 Rezensionen

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202 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

dschinny, aladdin, jessica khoury, liebe, magie

Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

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29 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

weltall, ebook, weltraum, rise, lovestory

SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe und Leid

Sandra Hörger
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.08.2017
ISBN 9783646603040
Genre: Science-Fiction

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86 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

liebe, nacho figueras, wellington saga, jessica whitman, polo

Die Wellington-Saga - Verführung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103735
Genre: Liebesromane

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58 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

rezensionsexemplar, liebe, sommerflirt, monica murphy, new adult

Fair Game - Lucy & Gabriel

Monica Murphy , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453421530
Genre: Erotische Literatur

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

monica murphy, erotik, liebe, college, new adult

Fair Game - Jade & Shep

Monica Murphy , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421523
Genre: Erotische Literatur

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101 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

taub, liebe, autorin, viking moon, buchverfilmung

Among the Stars

Samantha Joyce , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.06.2017
ISBN 9783442486236
Genre: Liebesromane

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110 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

erotik, liebe, heyne verlag, hass, r.k.lilley

Love is War - Verlangen

R. K. Lilley , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.06.2017
ISBN 9783453580558
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic. Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen … aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.

Meinung:
Auf diese Geschichte war ich wirklich sehr gespannt, weil sowohl Titel, als auch Klappentext des Buches eine etwas andere Story versprechen und nicht ganz so 08/15 daherkommen. In Bezug auf den Schreibstil der Autorin gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Vielleicht ist er nicht sehr anspruchsvoll, lässt sich aber trotzdem gut und flüssig lesen, sodass ich keine Schwierigkeiten hatte. Der Einstieg in die Geschichte fällt relativ leicht, da man gleich zu Beginn das erneute Zusammentreffen der beiden Protagonisten miterlebt und man sich so einen guten ersten Eindruck von beiden machen kann. Da man die komplette Story nur aus der Perspektive von Scarlett mitverfolgt, kann man sich vor allem in sie sehr gut hineinversetzen und ihre echten Gefühle besser verstehen. Scarlett ist eine ziemlich eigenwillige Protagonistin, die sich durchaus zu verteidigen weiß, aber im Endeffekt gar nicht so stark ist, wie sie nach außen eigentlich vorgibt. Auch Dante wird als Charakter ziemlich gut geschildert, wobei es bei ihm manchmal trotzdem ein paar kleine Fragezeichen gibt, was von der Autorin allerdings bewusst so gestaltet wurde. Vor allem zu Beginn spürt man die deutliche (teilweise negative) Spannung zwischen Scarlett und Dante, was mir richtig gut gefallen hat und einfach mal ein bisschen frischen Wind in so eine Geschichte gebracht hat. Trotzdem gibt es auch wieder das ein oder andere Klischee (vor allem in Bezug auf das Aussehen von Scarlett und Dante), was wahrscheinlich schon aus Prinzip bedient werden muss.

Was mir an der Geschichte richtig gut gefallen hat, waren die regelmäßigen Rückblenden in die Kindheit von Scarlett und Dante. Man ist während des Lesens so gesehen auf zwei Zeitebenen unterwegs, was auch mal ein bisschen anders war und die Geschichte nochmal um einiges interessanter wirken ließ. Wenn ich ehrlich bin, sind es sogar die Rückblenden gewesen, die die Geschichte nochmal rumgerissen haben. Denn ohne besagte Rückblenden, wäre die Geschichte ziemlich lahm und im Endeffekt doch nur 08/15 gewesen. So wurde allerdings nochmal ein bisschen mehr 'Story' in die eigentliche Handlung eingebaut und man erfährt viele neue Dinge über Scarlett und Dante, die einen auch aufzeigen, wieso die beiden so sind, wie sie heute sind. Trotzdem gab es auch ohne die Rückblenden zum Glück eine gewisse Storyline, sodass das Buch nicht auf die krasse Erotikschiene abgedriftet ist, wobei das am Ende des Buches schon eher in die Richtung ging.

Tatsächlich finde ich den Schluss ziemlich gelungen, obwohl er mit einem echt fiesen Cliffhanger endet. Aber genau dieser Cliffhanger macht den Reiz gerade aus. Es gibt sehr viele offene Fragen und man wird praktisch dazu gezwungen, auch den zweiten Teil zu lesen, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Was ich an diesem Cliffhanger am besten finde - es gibt einen in der Gegenwart und (!) in der Vergangenheit von Scarlett und Dante. Das ist fast schon richtig genial gemacht - haha. :D

Fazit:
Auch wenn das Buch in manchen Punkten durchaus etwas innovativer gestaltet war, sind es doch eigentlich die Rückblenden gewesen, die das Buch vor einer kompletten 08/15 - Story bewahrt haben. Es ist in manchen Punkten trotzdem noch zu klischeehaft, obwohl es eigentlich was anderes verspricht. Trotzdem macht das Buch Lust auf mehr, was man vor allem den genialen Schluss zu verdanken hat. Ein echter Zwiespalt!

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. 

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182 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

fantasy, nemesis, anna banks, liebe, nemesis - geliebter feind

Nemesis - Geliebter Feind

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?

Meinung:

Wow - was für ein Buch. Obwohl ich Romantasy eigentlich gar nicht so oft lese, was ich definitiv mal ändern sollte, konnte mich dieses Buch komplett begeistern. Vielleicht war die Geschichte in manchen Punkten nicht sehr innovativ, aber trotzdem wurden in meinen Augen viele interessante Aspekte mit eingebaut, sodass die Story am Ende ihren ganz eigenen Charme hat und entsprechend lesenswert ist. Zu Beginn der Story hatte ich leider ein paar Schwierigkeiten, was nicht auf die üblichen Kritikpunkte zurückzuführen ist, sondern tatsächlich die Namensgebung betrifft. Offensichtlich hat die Autorin einen kleinen Faible für den Buchstaben 'S', sodass viele Begriffe diesen als Anfangsbuchstaben tragen. (Sepora/Serubel/Spektorium) Das war am Anfang echt ziemlich verwirrend. Vielleicht versteht man, was ich meine - haha. ^^ Trotzdem fand ich den Einstieg in die Geschichte äußerst gelungen, da man gleich an einer spannenden Stelle in die Story geworfen wurde: die Flucht von Sepora. Es gab kein großes Rumgeplänkel und man konnte sofort in die eigentliche Geschichte starten.

Während des Lesens verfolgt man die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Sepora und Tarik, sodass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt von beiden Protagonisten bekommen hat. Da sich die Beiden auch in jeweils anderen Positionen befinden, ist der Einblick umso interessanter. Sowohl Sepora, als auch Tarik waren mir als Protagonisten unheimlich sympathisch. Sepora, weil sie sehr stark ist, ihren eigenen Willen hat und immer das tut, was sie für richtig hält. Dabei ist es ihr egal, ob sie gerade gegen eine Menge regeln verstößt und mit ernsten Konsequenzen zu rechnen hat. Tarik ist da das genaue Gegenteil. Obwohl er nach außen hin auch sehr willensstark wirkt/sein muss, ist er im Inneren eigentlich ziemlich zahm und ein Mensch mit viel Güte. Beide Protagonisten haben gut zusammen harmoniert und ein stimmiges Gesamtpaket geliefert.

Je weiter ich in der Geschichte vorankam, desto schwerer viel es mir, das Buch aus den Händen zu legen. Die Story hatte irgendwas an sich, sodass ich einfach nicht aufhören konnte und immer weiter gelesen habe. Nicht ganz unschuldig ist wahrscheinlich der sehr angenehme und äußerst flüssige Schreibstil der Autorin. Auch wenn der Spannungsbogen eher klein gehalten war und gar nicht so viel zu bieten hatte, wie man vielleicht erwarten könnte, gab es immer wieder solche kleine rassanten Szenen, die mich als Leser unheimlich gereizt haben. War man einmal in die Geschichte abgetaucht, wollte man nicht mehr aufhören und war in der Welt gefangen.

Tatsächlich hatte die Geschichte auch einen leicht orientalischen Touch, da sich die gesamte Handlung vorrangig in Theoria abspielt, welches eines der fünf Königreiche ist und sich in der Wüste befindet. Zusammen mit ein paar gut platzierten Fantasy - Elementen ergibt das ein tolles Gesamtpaket, welches definitiv lesenswert ist. Auch den Aspekt mit den verschiedenen Königreichen fand ich sehr interessant, weil jedes einen anderen 'charakterlichen' Zug hat und für unterschiedliche Fertigkeiten bekannt ist.

Obwohl ich nicht sagen würde, dass es zum Ende hin einen fiesen Cliffhanger gibt, bleibt man als Leser trotzdem ein bisschen unbefriedigt zurück. Es gibt noch ein paar unbeantwortete Fragen und die Schlussszene ist ziemlich gemein, weshalb ich sehr hoffe, dass der zweite Teil nicht zu lange auf sich warten lässt.

Fazit:
Auch wenn ich hier und da ein paar kleine Kritikpunkte habe und mir vielleicht noch ein wenig mehr Spannung gewünscht hätte, konnte die Story als Gesamtpaket auf ganzer Linie überzeugen, Mit einem leicht orientalischen Touch und gut platzierten Fantasy - Elementen entspricht die Story einfach genau meinem Geschmack! ♥

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. 

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109 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 40 Rezensionen

fantasy, dämonen, intrigen, königsdämonen, lieb

Ein Thron aus Knochen und Schatten

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783959912938
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Alisons schonungslose Ausbildung schreitet weiter voran, obwohl sie und Dorians königliches Gefolge das Lager im Reich der Kaskaden verlassen müssen. Während sie versucht, die aufsteigenden Gefühle für ihren Trainer tief in sich zu vergraben und ihrer neuen Rolle als Anführerin gerecht zu werden, schmieden sowohl Dämonen als auch Menschen Pläne, die die Welt für immer verändern könnten. Alison muss sich endgültig entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Die der Dämonen oder die der Menschen?

Meinung:
Oh mein Gott! Dieses Buch hat mich gekillt. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes - haha. :D Eigentlich wollte ich nicht so direkt mit der Tür in's Haus fallen, aber es musste sein. Nachdem mir Band 1 schon so unglaublich gut gefallen hatte, bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen an den zweiten Teil herangegangen. Ergo eine unglaublich große Drucksituation für das Buch und seine Story. Und ich weiß nicht wieso oder wie, aber irgendwie hat es die Autorin geschafft, dass mich Band 2 noch viel mehr überzeugen konnte! Und das trotz meiner so hohen Erwartungen! Ich glaube, dass man ganz deutlich merkt, wie sehr mir das Buch gefallen hat, weshalb wir an diesem Punkt schon einmal festhalten können, das die Geschichte definitiv nicht das typische Klischee des schlechten Mittelbandes erfüllt. Im Gegenteil!

Auch wenn mich das Buch im Gesamtpaket einfach nur umgehauen hat, muss ich trotzdem sagen, dass mir der Einstieg in die Geschichte ein bisschen schwer gefallen ist, da schon fast wieder ein Jahr vergangen ist, seitdem ich den ersten Teil gelesen habe. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, dann lest die Bücher gleich hintereinander, um euch einen schwierigen Einstieg zu ersparen. Obwohl hier und da nochmal ein paar Ereignisse aus Band 1 aufgegriffen wurden, sind trotzdem noch einige große Fragezeichen in meinem Kopf herumgeschwirrt, die sich dann aber mit voranschreiten der Geschichte beantwortet haben. Auch wenn es wie ein Kritikpunkt wirkt, soll es eigentlich gar keiner sein. Ich kann durchaus verstehen, dass die Autorin nicht nochmal eine 20-seitige Zusammenfassung von Band 1 in den zweiten Teil mit einbauen wollte. Das wiederum hätte dann diejenigen genervt, die Band 1 gerade erst beendet haben und voll up to date sind. Hier kann man es also keinen so richtig recht machen. Trotzdem habe ich dann, wie bereits erwähnt, mit der Zeit wieder in die Geschichte gefunden und war wieder voll dabei. Vom Prinzip her, knüpft Teil 2 genau da an, wo der erste Teil geendet hat, sodass man nahtlos weiterlesen kann.

Neben Aly und Gareth, den üblichen Verdächtigen eben, gibt es auch ein paar neue Charaktere und somit auch neue Handlungsstränge. Und genau das ist das tolle an dieser Reihe. Neben dem Haupthandlungsstrang von unserer Protagonistin Aly, gibt es noch viele weiter Nebenhandlungsstränge, die teilweise so einige Fragen aufwerfen und einen als Leser im Dunkeln tappen lassen, welche am Ende aber alle zusammengeführt werden und ein großes Ganzes ergeben. Genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus und lässt den Leser immer am Ball bleiben, sodass die Story eine regelrechte Sogwirkung auf einen auswirkt. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen, da man endlich eine Antwort auf die vielen unbeantworteten Fragen haben möchte. Kurz gesagt, hält die Autorin den Leser an der langen Leine und wirft nur Hier und Da mal ein Häppchen in die Runde. Dieser Strategie bedient sie sich auch im Bezug auf die Liebesgeschichte in der Story. Wie schon im ersten Teil, gibt es immer mal wieder dieses Knistern zwischen Aly und Gareth, aber so richtig scheint nichts zu passieren. Wenn euch das im ersten Band den letzten Nerv geraubt hat, kann ich euch in diesem Punkt schon einmal beruhigen! Die Liebesgeschichte nimmt endlich fahrt auf, wobei sie trotzdem noch relativ langsam voranschreitet und dementsprechend authentisch auf den Leser wirkt.

Aly ist immer noch so taff, wie wir sie bereits aus Band 1 kennen und ihr Durst nach Rache noch immer nicht gelöscht. Obwohl sie ihr Ziel so deutlich vor Augen hat, wird ihr immer mehr bewusst, dass auch andere Dinge im Leben wichtig sind. Was mir an Aly besonders gut gefallen hat, sind ihre Schwächen. Mag sich im ersten Augenblick vielleicht ein wenig absurd anhören, ist im Endeffekt aber eigentlich ganz logisch. Im ersten Teil war sie mir noch ein bisschen zu (!) perfekt und schien für alles eine angeborene Begabung zu besitzen. Im zweiten Teil wird deutlich, dass auch jemand wie Alison ihre Ecken und Kanten hat.

Auch im zweiten Teil ist die Spannung mal wieder ganz groß geschrieben und langweilige Passagen ein Fremdwort, was einem wohl kaum in einem Atemzug mit diesem Buch über die Lippen kommen wird. Wenn ihr schon beim ersten Teil gefragt habt, wie man so viele Actionszenen in ein Buch bekommt, dann habt ihr Band 2 offensichtlich noch nicht einmal angelesen. Leuteeee! Wisst ihr eigentlich, wie krass dieses Buch ist? Man kommt wortwörtlich gar nicht zum Luft holen und wird in regelmäßigen Abständen von neuen spannenden Passagen in den Bann gezogen. Und dann erst das Ende!! Dort ging es dann auf einmal Schlag auf Schlag und ich wusste gar nicht, wie mir geschieht und dann... war es auf einmal zu Ende! Ganz Plötzlich und gefühlt mitten im Satz. Das nenne ich mal einen Cliffhanger! Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos und weiß nicht so recht, wie ich noch so lange auf den finale Teil warten soll. WIEEE?!

Fazit:
Eigentlich bleibt mir kaum noch etwas zu sagen... Wenn ihr Band 1 geliebt habt, dann werdet ihr diesen Teil vergöttern. Ich kann es einfach nicht anders ausdrücken. Die Story war übertrieben spannend und konnte mich sooo krass in ihren Bann ziehen... wow. Einfach wow. Ich weiß nicht, wie es der lieben Laura gelungen ist, aber mit diesem zweiten Band hat sie den ersten nochmal um Längen übertrumpft, obwohl dieser eigentlich schon mehr als genial war. Ich kann euch die Bücher einfach nur ans Herz legen und sagen: LEST SIE! ♥

Ich gebe dem Buch verdiente 5 von 5 Sternen. 

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106 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

sommer, stiefbruder, kody keplinger, lemon summer, patchworkfamilie

Lemon Summer

Kody Keplinger , Anja Galić
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783570311110
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meinung:
Obwohl die Autorin ja mittlerweile keine Unbekannte mehr ist, bin ich nicht wirklich mit hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Ich hatte auf eine locker-leichte Lovestory für den Sommer gehofft und diese letztendlich auch bekommen. Entsprechend lässt sich die Story also als wenig anspruchsvoll bewerten, wobei es trotzdem einen gewissen emotionale Kern gab, welcher hin und wieder für ein paar anspruchsvollere Momente gesorgt hat. Allerdings werde ich darauf nicht näher eingehen... schließlich sollt ihr das Buch ja am Ende selbst noch lesen und euch überraschen lassen. ^^ Vorrangig wurden die üblichen Teenager - Probleme und die oftmals weniger schönen Konsequenzen beschrieben, in denen sich vielleicht sogar der eine oder andere ganz gut wiedererkennt. Auch wenn ich nicht mit den gleichen Problemen wie die Protagonistin der Geschichte zu kämpfen habe, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedankengänge verstehen, was sie für mich, trotz ihres Verhaltens, sympathisch und durchaus authentisch gemacht hat. Neben Whitley gab es noch einige andere Sympathieträger in der Geschichte, wobei es auch einige Charakter gab, wo ich mir nur dachte: "Gut. Du und ich werden definitiv keine Freunde werden..." ^^ So gesehen, hat die Autorin also in Bezug auf die Charaktere für eine ausgeglichene und spannende Mischung gesorgt.

Der Schreibstil der Autorin war dem Genre entsprechend und konnte ohne Schwierigkeiten gelesen werden. Tatsächlich habe ich das Buch regelrecht verschlungen und rekordverdächtige Zeiten beim Lesen der Geschichte erzielt. Obwohl dies auch einfach nur an der relativ großzügig gewählten Schriftgröße liegen kann. :D Natürlich wird das Rad mit dieser Geschichte nicht neu erfunden und dennoch hat die Autorin eine Story erzählt, die man nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotzdem wurden auch hier wieder einige Klischees bedient und manche Dinge werden für den einen oder anderen durchaus zu vorhersehbar gewesen sein. Dennoch gab es so einige Stellen, an denen mich die Story positiv überraschen konnte, da ich mit manchen Wendungen, zumindest in dieser Form, nicht gerechnet hatte und diese die Geschichte nochmal in eine komplett anderes Licht rückten. Obwohl die Geschichte keinen krassen Spannungsbogen zu bieten hat, bleibt man trotzdem am Ball und geht mit der Protagonisten, aber auch einigen Nebencharakteren durch viele Höhen und Tiefen. Auch wenn das Ende ziemlich simpel gestaltet ist und nicht sehr überraschend daherkommen sollte, ist es trotzdem ein zufriedenstellender Abschluss der Geschichte rund um Whitley und ihre ziemlich chaotischen Sommerferien.

Fazit:
Wer also ein schönes Buch für Zwischendruch sucht oder die passende Sommerlektüre noch nicht gefunden hat, der ist hier genau richtig. Auch wenn die Geschichte nicht sehr innovativ ist und einen relativ flachen Spannungsbogen hat, ist die Story trotzdem angenehm zu Lesen und macht einfach Spaß.

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen. 

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303 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

roman, freundschaft, gail honeyman, ich eleanor oliphant, liebe

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext: Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Meinung:
Oh man! Wenn ihr wüsstet, wie sehr ich mit dem Buch zu kämpfen hatte! Eigentlich kommen mir Bücher wie dieses gar nicht erst in's Haus, geschweige denn in mein Bücherregal, weil diese Art von Buch einfach nicht meinem Geschmack bzw. bevorzugtem Genre entspricht. Kurz gesagt, ist das Buch eher etwas, was ich meine Mutter schenken, aber nicht selber lesen würde. Wie es der Zufall aber nun einmal so wollte, hat es dieses Büchlein dann doch noch in mein Regal geschafft, weil es überraschenderweise vom Verlag bei mir ankam. Einerseits habe ich mich gefreut, weil das Buch ein echter Hingucker ist, aber andererseits standen mir die Haare zu Berge, weil ich das Buch absolut nicht lesen wollte. Vor allem nicht, wenn es auch noch über 500 Seiten hat. Nachdem ich es eine große Zeitspanne gekonnt vor mir hergeschoben habe, war der Tag gekommen und ich begann zu lesen. Tja. Und wie es der Zufall so wollte, fühlte ich mich schon nach den ersten paar Seiten in meiner eher bescheidenen Meinung bestätigt - das Buch gefiel mir nicht. Das Hauptproblem war hierbei tatsächlich die Protagonistin, um die sich ja im Endeffekt auch die ganze Geschichte dreht. Ich hatte das Gefühl, als ob ich aus der Sicht von einer 70 - jährigen Oma lese. Ihre Verhaltensweise und Aussagen wirkten auf mich so altbacken, dass ich auf einmal nur noch so eine stumpfe und eigensinnige Oma vor meinen inneren Auge hatte. Und das, obwohl sich noch auf der ersten Seite herausstellte, dass Eleanor erst kurz vor dem 30. Lebensjahr stand. Je mehr Seiten ich lass, desto mehr beschlich mich das Gefühl, dass die 70-jährige Oma durch ein Kleinkind ausgetauscht wurde. Eleanor kam in ihren Entscheidungen und ihrer Weltanschauung plötzlich seeehr kindlich daher und ich fragte mich, wie man dieser Frau ein alter von fast 30 Jahren zuschreiben konnte. Das wurde vor allem deutlich, als Eleanor beschloss, dass es nun Zeit wäre, sich das erste mal in ihrem Leben eine Pizza nach Hause zu bestellen. Zumindest wirkte es so, als ob sie das noch nie zuvor getan hatte. Sie grübelte darüber nach, ob sie den Pizzaboten einen Tee kochen sollte und wie man ihm wohl das Geld am besten überreichte. Im Endeffekt steckte sie das sorgfältig abgezählte Geld in einem Briefumschlag... Naja gut. Ich könnte noch einige andere Beispiele aufzählen, aber zur Veranschaulichung sollte dies genügen.

Mit der Zeit konnte ich mich langsam in die Geschichte hineinfinden und versuchte Eleanors spezielles Wesen und ihre eher fragwürdigen Macken zu akzeptieren. Schließlich lag auf Eleanor das Augenmerk der Geschichte und sie sollte eben auch einen eher speziellen Charakter repräsentieren. Neben Eleanor gab es nicht sehr viele Nebencharaktere, was wohl daran lag, dass Eleanor ziemlich isoliert lebt und keine Freundschaften pflegt. Sie ließt lieber Bücher oder schaut Dokumentationen, um sich fortzubilden und immer wieder neue Dinge dazuzulernen. Vom Wesen her ist sie also sehr wissbegierig, kam aber aus diesen Grund auch manchmal ein wenig überheblich rüber. Trotzdem gab es neben Eleanor noch Raymond, über den ich aber nicht zu viel verraten möchte, und Eleanors Mutter. Hört sich auf dem ersten Blick nicht viel an... und trotzdem konnte die Autorin über 500 Seiten zu diesen Menschen schreiben.

Wer jetzt vielleicht hofft, dass es wenigstens einen krassen Spannungsbogen gibt... den muss ich leider auch enttäuschen. Vom Prinzip her verläuft die Geschichte sehr ruhig und gelassen und lebt von Eleanors inneren Monologen, die manchmal sogar ganz lustig sein konnten. Auch wenn es Hier und Da mal ein paar Hoch- und Tiefpunkte gab, hatte man trotzdem nicht das Gefühl, dass sie wie eine Bombe einschlugen. In der Geschichte geht es viel mehr um Eleanors Entwicklung und wie sie sich im Verlauf der Story zu einer anderen Person verändert. Hierbei lässt sich wohl ein Ausschnitt aus dem Klappentext ganz passend zitieren: "Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand." Ich denke, dass dies die Story in ihrem Grundbaustein ganz gut zusammenfasst.

Von dem im Klappentext erwähnten Liebesaspekt sollte man vielleicht nicht ganz zu viel erwarten, weil dieser dann doch eher im kleinen Rahmen abläuft und sich irgendwie auch während des Lesens verläuft. Eigentlich geht es in dem Buch viel mehr um Freundschaft und wie diese eigentlich funktioniert.

Vielleicht haben es sich einige von euch schon denken können... Tatsächlich bin ich irgendwann mit der Geschichte richtig warm geworden und habe gern auf die nächste Seite geblättert. Ich wollte wissen, wie es mit Eleanor weitergeht und welche Veränderung sie noch durchleben wird/muss. In meinen Augen, sollte man ganz neutral an die Geschichte herangehen und sich einfach darauf einlassen. Auch wenn es mir am Anfang echt schwer gefallen ist, habe ich in das Buch gefunden und bin im Endeffekt doch noch auf meine Kosten gekommen.

Fazit:
Was die Story angeht, ist meine Meinung recht zwiegespalten, weshalb mir eine abschließende Bewertung entsprechend schwer fällt. Man sollte sich tatsächlich komplett auf die Story einlassen und am besten mit überhaupt keinen Erwartungen an das Buch herangehen und sich einfach überraschen lassen. Die einen werden die Geschichte mögen und den anderen wird sie vielleicht überhaupt nicht zusagen... Meine größten Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn des Buches, wobei es nach und nach besser wurde und ich die Geschichte, so wie sie ist, akzeptiert habe.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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83 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

Verlorene Welt

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492704236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Kurz vor dem Ende der Sommerferien bekommt Jillian einen besorgniserregenden Brief von der Verborgenenorganisation. Sie wird zu einer Anhörung vorgeladen, bei der geklärt werden soll, ob sie eine Hexe oder ein Dämon ist. Und ihr Leben wird noch komplizierter, als das dritte Schuljahr an der Winterfold Akademie beginnt. Jillians Exfreund Ryan geht ihr offensichtlich aus dem Weg und ist zudem immer häufiger mit einer hübschen Vampirin zu sehen, die Jillian das Leben schwer macht. Plötzlich taucht ein Gerücht auf, das die ganze Akademie ins Chaos stürzt und Jillian zum Verhängnis werden könnte. Währenddessen plant der dunkle Dämonenfürst Leviathan bereits seinen nächsten Schachzug, um die Welt unter seine dunkle Herrschaft zu stürzen ...

Meinung:
Nachdem mir schon die ersten beiden Teile der Trilogie so gut gefallen hatten und ich wenig zu meckern hatte, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an den Abschluss der Geschichte rund um Jillian und ihre Freunde herangegangen. Tatsächlich hat mich auch der letzte Teil der Trilogie nicht enttäuscht und konnte mit einem fulminanten Finale überzeugen und die Geschichte mit einem würdigen Abschluss beenden. Auch im letzten Teil steht Jillian wieder im Fokus des Geschehens und nach wie vor ist sie mir als Protagonistin unheimlich sympathisch. Sie hatte es bisher nie besonders leicht gehabt und auch wenn sie mal einen kleinen Arschtritt braucht, kämpft sie immer weiter und gerade das finde ich so toll an ihr. Obwohl auch ihre Freunde wieder mit von der Partie waren, hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass diese nicht ganz so viel Platz in der Geschichte bekommen haben und eher als Randfiguren agierten. Das ist natürlich auch der Problematik zu schulden, dass sich Jillian für einen Großteil der Geschichte in der verhassten Unterwelt befindet. Hierbei sei nochmal angemerkt, wie authentisch die Autorin diese wieder einmal geschildert hat. Ich kann Jillian mittlerweile echt gut verstehen, wieso sie sich dort nicht gerade gerne aufhält. ^^ Auch wenn einige Nebencharaktere nicht mehr ganz so viel Platz in der Story bekommen, hat es mir gefallen, dass sich bei einigen Charaktere eine charakterliche Verwandlung vollzieht, die nicht nur bei Jillian für Verwunderung sorgt. :D Auch neue Charaktere finden ihren Weg in die Geschichte. Zum Beispiel lernen wir nun endlich Jillians Vater kennen und können mehr über seine Persönlichkeit und Aufgaben in der Unterwelt erfahren.

Auch im finalen Teil kommt die Spannung wieder mal nicht zu kurz, sodass ich wieder ordentlich mitgefiebert habe. Vielleicht ging es nicht Schlag auf Schlag, aber es gab mal wieder einige Passagen, wo ich mir absolut sicher war, dass ich jetzt lieber nicht in Jillians Haut stecken möchte - haha. :D Hierbei hat die Autorin in meinen Augen mal wieder ganze Arbeit geleistet, da beim Leser immer das der Situation entsprechende Feeling ankam. Auch ein paar hinterhältige Intrigen waren mal wieder an der Tagesordnung, wobei wir das ja schon aus den Vorgängern gewohnt sind. ^^

Was mit leider nicht zu 100% zugesagt hat, war der Schluss - zumindest der große fulminante Kampf am Ende der Geschichte, der mir vergleichsweise einfach ziemlich kurz daherkam und etwas zu schnell (zumindest für meinen Geschmack) abgehackt war. Ich glaube, dass man da noch ein bisschen mehr hätte rausholen können. Trotzdem hat mir das Ende gefallen, da es einen zufriedenstellenden Abschluss für die Trilogie bieten konnte.

Fazit:
Auch der finale Teil der Bitter & Sweet - Trilogie hatte wieder einiges zu bieten und steht seinen Vorgängern in nix nach. In meinen Augen befinden sich alle drei Teile auf Augenhöhe und geben ein gelungenes Gesamtpaket ab, welches mit einem befriedigenden Ende seinen Abschluss findet. Wer also Bücher sucht, die ähnlich der Mythos Academy - Reihe von Jennifer Estep sind, ist hier genau richtig.

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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(31)

46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

dystopie, kreaturen, missbrauch, verstörend, psychische probleme

Without Worlds

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300215
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext: Die 21-jährige Clara ist eine der wenigen Überlebenden einer untergegangenen Welt. Zusammen mit dem letzten Rest der Bevölkerung lebt sie im einzigen Gebäude, das nach der großen Erderschütterung stehen blieb: ein ehemaliges Luxushotel, das einsam in den Himmel hinaufragt und von todbringenden Kreaturen umzingelt ist. Als »roter Engel« ist es ihre trostlose Aufgabe, regelmäßig das Bett mit einem ihr zugewiesenen Mann zu teilen und dessen Nachkommen auszutragen. Bis eines Tages ein neuer Überlebender zum Teil der Gemeinschaft wird und ihr Leben eine Kehrtwendung nimmt…​

Meinung:

Auf diese Geschichte habe ich mich wirklich sehr gefreut, da ich mal wieder Lust auf eine Dystopie hatte und der Klappentext genau meinem Beuteschema entsprach. Der Weltenentwurf war leider etwas kläglich. Hier und da gab es immer mal wieder ein paar Infos, sodass man eine ungefähre Vorstellung von der untergegangenen Welt vor Augen hatte, allerdings haben mich diese nicht zufriedengestellt. Man hätte noch so viel mehr aus der genialen Grundidee herausholen und einen detailreicheren Weltenentwurf gestalten können.

Man verfolgt die Story aus der Sichtweise der 21-jährigen Clara, welche die meiste Zeit unter sich bleibt und nur selten Kontakt mit den Menschen in ihrem Umfeld aufnimmt. Sie beschreibt sich selbst als wenig reizvoll, was auch von den anderen Charakteren so reflektiert wird. Insgesamt ist Clara also eine sehr interessante und eher untypische Protagonisten, was mal eine erfrischende Abwechslung war. Neben Clara gab es auch noch wenige andere Charaktere, die man kennen lernen konnte, wobei dies meistens an der Oberfläche blieb. Ein relativ bedeutender Charakter ist noch Leonidas, der Clara abgrundtief hasst und ihr das auch jederzeit nur zu deutlich zeigt. Der Überlebende, der im Klappentext erwähnt wird, ist Kian, wobei ich da nicht zuviel verraten möchte. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich Kian selbst nicht so gut einschätzen konnte. In meinen Augen ist er ein ziemlich undurchschaubarer Charakter, aber gerade das hat ihn so interessant gemacht.

Während des Lesens gab es hin und wieder ein paar Rückblenden, in welchen man einiges über Claras früheres Leben und die Erschütterung, welche die Welt zu dem gemacht hat, was sie jetzt ist, herausgefunden hat. Zu Beginn verlief die Story relativ langsam und man konnte sich einen guten Eindruck von Claras jetzigem Leben machen. Als dann endlich Kian, der mysteriöse Überlebende, auftaucht, nimmt die Geschichte endlich ein bisschen Fahrt auf. Geheimnisse werden gelüftet und Intrigen aufgedeckt. Man sollte aber nicht erwarten, dass der Spannungsbogen nun eine drastischen Anstieg startet. Nein. Vom Prinzip her bleibt alles beim gleichen und die Spannung, die man in so vielen Punkten mit einbinden könnte, bleibt einfach aus. Ich habe nicht einmal auch nur den geringsten Nervenkitzel gespürt, obwohl es durchaus Situationen gab, bei welchem ich im echten Leben wahrscheinlich Ohnmächtig geworden wäre. ^^ Ich glaub an diesem Aspekt muss die Autorin noch ein bisschen arbeiten.

Das Ende konnte mich leider auch überhaupt (!) nicht überzeugen. Um ehrlich zu sein hat es die Geschichte nochmal um einiges runtergezogen und meinen durchaus positive Eindruck in das genaue Gegenteil umgewandelt. Zum einen wurde das Ende im Gegensatz zum Anfang der Story viel zu schnell abgehandelt. Ich hatte teilweise den Eindruck, als ob die Autorin einfach nur noch schnell fertig werden und das Buch zu Ende bringen möchte. Nicht nur die drastische Tempoverschärfung war mir ein Dorn im Auge, sondern auch die Art, wie die Autorin die Geschichte enden lies. Es gibt noch so viele unbeantwortete Fragen! In meinen Augen ist das ein Ende, was absolut nicht zufriedenstellend ist. Man erwartet eigentlich, dass da noch viel mehr kommen müsste, aber NIX. Absolut gar nix.

Fazit:
Die Grundidee der Story war wirklich genial, aber die Umsetzung, gerade zum Ende hin, war einfach nicht gut. Die Spannung blieb leider komplett aus und viele unbeantwortete Fragen lassen des Leser sehr unzufrieden zurück. Da die Geschichte leider ein Einzelband ist, werden sich dieses Fragen wohl auch nicht mehr beantworten.

Ich gebe dem Buch 2,5 von 5 Sternen.

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300 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

pferde, polo, nacho figueras, liebe, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext: Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

Meinung:

Ich will ganz ehrlich sein. Als das Buch letztendlich seinen Weg zu mir nach Hause gefunden hatte und es bereit zum Lesen in meinen Regal stand, hatte ich irgendwie keine Lust mehr das Buch zu lesen, da ich mir plötzlich absolut sicher war, dass die Geschichte rund um Wellington und den Del Campo Clan die reinste Klischeebombe werden und zu 80% nur aus Sex bestehen würde. Zum Glück wurde meine schlechte Vorahnung nicht bestätigt und das Buch war besser, als zu Beginn gedacht. Auch wenn die Story nicht unglaublich revolutionär war und hier und da wieder mal ein paar übliche Klischees bedient hat (das wird sich wohl nie ganz vermeiden lassen!), hatte ich durchaus Spaß beim lesen der Geschichte. Wie der Klappentext schon verrät, steht vor allem das Polospiel im Fokus der Geschichte und wird als Ausgangspunkt genutzt, um die restliche Geschichte danach zu konzipieren. Auch wenn ich vorher nichts mit Polo am Hut hatte und lediglich die Begriffe Ball/Schläger/Pferde damit in Verbindung setzen konnte, hatte ich großen Spaß beim Lesen, da einfach mal ein anderes Thema als Grundbaustein der Story verwendet wurde und ich sogar noch einiges im Bezug auf Polo dazulernen konnte. Da der Autor selbst Polospieler ist, dürfte die detailgetreue Schilderung nicht sehr verwunderlich sein und trotzdem bin ich immer noch von der exakten Beschreibung des ganzen Flairs und Polo an sich, schlicht begeistert. Wie bereits erwähnt, ist in dieser Geschichte definitiv eine Storyline vorhanden und der Sex unerwarteter Weiße kaum ein Thema. Zu Beginn war ich mir sicher, dass das Buch der reinste Erotikroman sein würde, aber da sieht man mal, wie schnell man sich täuschen kann. Die Beziehung der beiden Protagonisten entwickelt sich relativ langsam und dafür umso realistischer, sodass ich kaum aufhören konnte zu Lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wann es den großen Knall zwischen den beiden geben wird. Die Sexszenen sind vergleichsweise 'relativ kurz' geschildert und trotzdem spürt man das Knistern zwischen den beiden Protagonisten.

Sowohl Georgia, als auch Alejandro waren mir als Protagonisten sehr sympathisch. Zu Beginn erfährt man erstmal relativ viel über das jetzige Leben der beiden und bekommt somit eine kleine Einführung und ein paar Hintergrundinformationen. Beide hatten es bisher nicht einfach im Leben, wobei jeder ein bisschen anders mit seiner Vergangenheit umgeht. Neben Georgia und Alejandro gibt es auch noch einige andere tolle Charaktere, über die ich sehr gerne gelesen habe, aber auch einige, die definitiv nicht die Sympathieträger der Geschichte sein sollten. Diese bunte Mischung an Charakteren hat der Geschichte sehr gut getan und sie umso authentischer wirken lassen. Tatsächlich ist die Geschichte rund um Georgia und Alejandro in diesem Band abgeschlossen, sodass wir es im zweiten Band mit Alejandro's Bruder, Sebastian, zu tun bekommen. Ergo gibt es am Ende der Geschichte auch keinen fiesen Cliffhanger und die Story der beiden Protagonisten endet. Was mir allerdings weniger gut gefallen hat, war die Tempoverschärfung zum Ende der Story. Man hat sehr stark gemerkt, dass die Geschichte ihrem Ende zugeht, da auf einmal alles viel schneller und mit größeren Zeitsprüngen geschildert wurde. Da hätte ich mir lieber nochmal 20 Seiten mehr und somit ein ansprechenderes Ende gewünscht.

Fazit:
Tatsächlich wurde ich bei dieser Geschichte positiv überrascht, da im Endeffekt doch alles ganz anders kam, als ich es erwartet habe. Das Buch kann eine Story bieten und besteht nicht nur, wie ich anfangs vermutet hatte, aus Sex. In meinen Augen ist dieser Buch noch nicht einmal ein richtiger Erotikroman, sonder eher eine prickelnde Liebesgeschichte, die mit ihren Höhen und Tiefen durchaus was zu bieten hat.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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422 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 168 Rezensionen

fantasy, cora carmack, jugendbuch, sturm, liebe

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.

Meinung:
Endlich! Ein neues Buch von Cora Carmack und dann sogar ein Jugendbuch. Ich finde es ja immer wieder toll, wenn sich Autoren auch mal an ein neues Genre heranwagen und sich dort mal ein bisschen ausprobieren. Obwohl ich zu Beginn mit einer gesunden Portion Skepsis in die Geschichte gestartet bin, konnte mich Cora Carmack mit der Geschichte rund um Aurora und die Sturmjäger positiv überraschen. Davor hatte ich erst ein Buch der Autorin ('Losing it - Alles nicht so einfach') gelesen, welches mich damals leider nicht so richtig vom Hocker hauen konnte. Es war mir viel zu zäh und fade - zusammengefasst war es einfach langweilig gewesen. Ein fataler Fehler, wenn dies auch bei 'Stormheart' der Fall gewesen wäre. Zum Glück konnte mich die Autorin eines besseren belehren, indem sie ein Buch geschrieben hat, was mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen konnte. Damit möchte ich allerdings nicht sagen, dass die Geschichte mit einem großen Spannungsbogen aufwarten konnte - das war tatsächlich nicht der Fall. Klar gab es hier und da ein paar Szenen, die durchaus mit Action verbunden waren, aber nichts mega krasses, wo ich richtig mitfiebern musste. Ich hatte eher den Eindruck, dass der erste Band der Trilogie zur Einführung in die gesamte Welt und ihrer Besonderheiten gedient hat und somit eine solide Ausgangsposition für die folgenden Bände schaffen sollte. Die Fronten werden abgeklärt und der Leser bekommt einen guten Eindruck von den einzelnen Charakteren und ihren möglichen Zielen. Und obwohl die Story nicht am laufenden Band von actionreichen Szenen begleitet wird, bleibt man als Leser am Ball. Der Drang zu wissen, wie es weitergeht, ist einfach zu groß und die (wie beschreibe ich das mal am Besten...) prickelnde Stimmung der Story lässt einen einfach nicht mehr los. Tatsächlich konnte das Buch auf mich eine regelrechte Sogwirkung ausüben - haha. :D

Obwohl die Autorin mit diesem Jugendbuch das Rad nicht neu erfindet, ist die Story trotzdem etwas besonderes. Natürlich sind wieder die altbekannten Klischees (junge Prinzessin/Zwangsheirat/fehlende magische Fähigkeiten) mit von der Partie, allerdings gibt es eben auch einen großen neuen Aspekt: die Stürme. Am Anfang war ich echt skeptisch und wusste nicht so recht, was ich mir unter diesem ganzen Sturmzeug vorstellen soll, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich total begeistert. Im Bezug auf die Stürme und was es eigentlich damit auf sich hat (etc.) werden dem Leser nicht nur ein paar Häppchen hingeworfen, sondern viele detaillierte Beschreibungen und Erklärungen geliefert. Ich konnte teilweise gar nicht genug darüber erfahren und wollte noch so (!) viel mehr wissen. Wenn ihr bei solchen Dingen auch so wissbegierig wie ich seid, wird euch die Geschichte bestimmt gefallen.

Die Geschichte verfolgt man meistens aus der Sicht von Aurora, wobei auch immer wieder ein paar Abschnitte aus der Perspektive von Lock, welcher erst im Verlauf der Geschichte einen Platz in der Story einnimmt, erzählt werden. Aurora war mir als Protagonisten gleich zu Beginn sehr sympathisch. Ich konnte mich gut mit ihren Gefühlen identifizieren und verstand, wieso sie an manchen Stellen so fühlte wie sie fühlte. Sie ist in meinen Augen einfach ein sehr authentischer Charakter, der sich im Verlauf der Geschichte immer weiter (ins positive) entwickelt. Auch Lock mochte ich sehr gerne, wobei ich da einfach mal noch nicht zu viel verraten möchte. Schließlich sollt ihr das Buch ja nach dieser Rezension noch lesen. ;) Zusammengefasst fand ich auch die Charakterkonstellation sehr gelungen. Sowohl Sympathieträger als auch 'tolle' Antagonisten waren in der Geschichte vertreten und haben so für eine bunte Mischung gesorgt.

Fazit:
Obwohl ich anfangs noch ein bisschen skeptisch war, bin ich nun umso überzeugter von der Geschichte. Auch wenn ich mir hier und da noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht hätte, konnte das Buch mit eine tollen Grundidee und vielen interessanten Erklärungen punkten. In meinen Augen also definitiv eine Leseempfehlung!

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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219 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

superhelden, jennifer estep, karma girl, piper verlag, bigtime

Karma Girl

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492280372
Genre: Fantasy

Rezension:


Klappentext: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ... 


Meinung:
Ich bin ganz ehrlich. Zu Beginn war ich ziemlich skeptisch, was dieses Büchlein und die ganze Idee mit den Superhelden anging. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wo das alles hinführen sollte und ob man eine Geschichte mit Superhelden erzählen kann, ohne dabei zu kindisch zu wirken. Zu Beginn der Geschichte habe ich mich dann auch erstmal in meiner Vermutung bestätigt gefühlt, denn die gesamte Story kam für mich ziemlich lächerlich daher. Vielleicht war ich einfach zu voreingenommen... wer weiß. Deshalb lasst euch eins gesagt sein: Gebt der Geschichte eine Chance und lasst euch darauf ein, denn, ob man's glaubt oder nicht, die Story wurde von Seite zu Seite immer besser und konnte mich irgendwann gar nicht mehr loslassen. Hinzu kommt hierbei noch der grandiose Schreibstil der Autorin, denn Jennifer Estep weiß einfach, wie man eine Geschichte zu erzählen hat. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und ein paar lustige Abschnitte gibt es gratis dazu.

Man verfolgt die Geschichte durchgehend aus der Sicht von Carmen, welche mir als Protagonistin unglaublich sympathisch war, da sie ihren eigenen Kopf hat und immer das Macht, was sie will. Ich fand sie insgesamt ziemlich cool und war sofort auf der gleichen Wellenlänge. Auch Carmens gute Freundin Lulu mochte ich von Anfang an. Sie sitzt im Rollstuhl und hat es entsprechend schwer, wobei man ihr das definitiv nicht anmerkt, da sie ziemlich tough ist und ein verrücktes Weib obendrauf. Lulu habe ich jetzt einfach mal beispielhaft genannt, da ich jetzt natürlich nicht auf die ganzen Superhelden eingehen kann. Schließlich sollt ihr selbst herausfinden, wer eigentlich wer ist. Wo wir gerade bei diesem Punkt sind. Manche Wendungen, nicht nur im Bezug auf die wahren Identitäten der Superhelden, sondern auch auf die gesamte Story im allgemeinen, waren einfach sehr vorhersehbar. Viele Aspekte wurden einfach schon von Beginn an viel zu offensichtlich geschildert, sodass die große Überraschung schlichtweg ausgeblieben ist und die Story, zumindest in diesem Punkt, nicht sehr viel zu bieten hatte. Ich konnte mir schon von Anfang an denken, wo die Geschichte hinführen wird, weshalb für mich dann am Ende ein bisschen der große Knall gefehlt hat. Um nun aber wieder zu den Superhelden zurück zu kommen... Mir hat es richtig gut gefallen, wie viele unterschiedliche Helden es in jeder Stadt gibt und wie sich die normale Stadtbevölkerung mit diesen arrangiert. Die unterschiedlichen Fähigkeiten, individuellen Kostüme und verschiedene Charaktereigenschaften - mit dieser Fülle an Informationen hätte man glatt ein kleines Lexikon über die ganzen Superhelden anlegen können.

Neben den spannenden Szenen, die zum Ende des Buches für mich immer greifbarer und authentischer wurden, gab es (natürlich) auch noch eine kleine Lovestory, die durchaus präsent ist, sich aber nicht unschön in den Fokus der Geschichte drängelt. Hierbei wurde genau das richtige Mittelmaß gewählt, sodass die Story rund um Carmen und die Superhelden weiterhin im Zentrum des Geschehens stand.

Fazit:
Obwohl ich zu Beginn echt skeptisch war und mich nach den ersten paar Seiten in meiner Vermutung bestätigt fühlte, konnte mich die Geschichte eines Besseren belehren und am Ende doch noch überzeugen. Die Idee mit den Superhelden konnte die Autorin sehr authentisch umsetzen und auch eine kleine Lovestory hat letztendlich ihren Platz in der Geschichte gefunden, ohne dabei zu sehr in den Fokus zu geraten. Insgesamt ist dieses Buch also durchaus eine Leseempfehlung wert!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

linda howard, in den armen der gefahr

In den Armen der Gefahr

Linda Howard , Tess Martin
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.03.2017
ISBN 9783956496424
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Dieser Mann bedeutet Gefahr! Bei der Polizeichefin Isabeau Maran schrillen sämtliche Alarmglocken, als der Unbekannte vor ihrer Haustür steht. Agent Morgan Yancy soll nach einem Anschlag bei ihr untertauchen. An brenzlige Situationen ist Isabeau gewohnt. Doch wie soll sie dem heißen Knistern widerstehen, wenn sie mit Morgan allein ist? Und wie soll sie ihr Leben retten, wenn sie nichts von der Falle weiß, die jede Sekunde zuschnappen kann – mit ihr als Köder?

Meinung:
Als ich das Buch aufgeschlagen und die Widmung der Autorin gelesen habe, war ich ziemlich verwirrt, dass sie die Geschichte nicht irgendeinen bestimmten Menschen, sondern Hunden (!) gewidmet hat. Entsprechend perplex bin ich in die Geschichte gestartet... Während des Lesens ging mir irgendwann ein Licht auf und ich verstand die doch etwas ungewöhnliche Widmung der Autorin. Neben Morgan und Isabeau als Protagonisten der Geschichte gibt es da auch noch Isabeau's Hund, welcher, ob man's glaubt oder nicht, einer der wichtigsten Charaktere der Geschichte ist. Ich habe schon ziemlich viele Bücher gelesen, aber noch nie wurde ein Haustier in solch einem großen Umfang mit in die Geschichte hineingebaut. Hoffentlich klingt das jetzt nicht negativ, denn ich war total begeistert. Der Hund war einfach nur richtig genial und zum kringeln komisch. :D Keine Ahnung, wie die Autorin das geschafft hat, aber der Hund hat die komplette Geschichte total aufgelockert und eine wahnsinnig tolle Stimmung in die Geschichte gebracht! Man merkt - ich bin restlos begeistert. ^^

Im Verlauf der Geschichte ließt man abwechselnd aus der Perspektive von Morgan und Isabeau, sodass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten bekommen hat. Beide Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch und wirkten sehr authentisch skizziert. Obwohl im Klappentext schon eine mögliche Liebesbeziehung angedeutet wird, hat die Geschichte trotzdem noch Hand und Fuß, da sich die Geschichte nicht vollends in diesem Aspekt verliert. Tatsächlich entwickelt sich alles sehr langsam und so gesehen sehr authentisch, was mal eine erfrischende Abwechslung war.

Die Geschichte transportiert eine ganz besondere Stimmung und war dank des gelungenen Schreibstil der Autorin sehr flüssig zu lesen und an manchen Stellen durchaus lustig. Leider muss ich in diesem Punkt aber auch einige Abstriche machen, da das Cover und der Klappentext der Geschichte um einiges mehr versprochen haben, als man letztendlich bekommt. Wo war die krasse Action und eine gelungene Portion Spannung? WO? Sorry, aber ein bisschen Larifari am Ende der Geschichte kann dann auch nichts mehr retten. Insgesamt hatte ich eher den Eindruck, als ob ich eine entspannte Sommerlektüre lese und keinen 'Thriller'. Hier und da hat die Autorin durchaus versucht ein paar 'spannendere' Aspekte in die Geschichte einzufügen, was dann im Endeffekt nicht viel an der Gesamtsituation geändert hat. Gute Ansätze waren durchaus vorhanden, aber leider war die Umsetzung dann doch eher mangelhaft. Schade!

Fazit:

Obwohl mich die Geschichte mit ihrem Charme und einer ganz tollen Stimmung, die man wohl vor allem Isabeau's Hund zu verdanken hat, erfolgreich in ihren Bann ziehen konnte, täuscht dies doch leider nicht über die fehlende Spannung hinweg. Wenn man schon solch ein Cover, Titel und Klappentext wählt, sollte man sich auch bewusst sein, dass der Leser mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an die Geschichte herangeht.

Ich gebe dem Buch gute 3,5 von 5 Sternen.

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303 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 94 Rezensionen

elfen, holly black, fantasy, der prinz der elfen, prinz

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meinung:
Tatsächlich habe ich mich zu Beginn mit der Geschichte sehr (!) schwer getan, da ich nur langsam vorangekommen bin und ich denn Eindruck hatte, als müsste ich mich durch irgendeinen zähen Schleim kämpfen. Aus diesem Grund musste ich das Buch dann auch erstmal für ein paar Tage pausieren, da ich absolut keinen Spaß am Lesen hatte und mich die Langatmigkeit der ersten 100/150 Seiten ziemlich deprimiert zurückließ. Entsprechend spät habe ich auch erst in die Geschichte gefunden, aber immerhin konnte sie mich dann doch noch in ihren Bann ziehen, sodass ich wissen wollte, wie die ganze Geschichte um Hazel und Ben, sowie den geheimnisvollen Elfenprinz zu Ende geht. Auch wenn die Story ab der Hälfte des Buches besser wurde, kam mir der Abschluss im Endeffekt zu schnell. Das große Finale wurde viel zu schnell abgehandelt und so schnell es begonnen hatte, so schnell war es auch wieder vorbei. Leider hat die Geschichte bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, da ich zurückblickend nur noch wenig weiß und sich bereits einige Lücken in der Story aufgetan haben, die ich jedoch nicht mit dem richtigen Inhalt füllen kann. Wenn dieser Fall eintritt, steht für mich immer sofort fest, dass sich die Geschichte nicht in mein Gedächtnis eingebrannt hat und dementsprechend wenig empfehlenswert ist. Denn eine Geschichte, die keinen langanhaltenden Eindruck hinterlassen konnte, hat in meinen Augen viel zu wenig zu bieten und einen sehr geringen Spannungsbogen.

Auch mit den zahlreichen Charakteren konnte ich mich nicht so recht anfreunden, da es zurückblickend auch einfach zu viele waren. Mit manchen Namen (vor allem manche Kreaturen aus dem Wald) konnte ich selbst am Ende der Geschichte noch nix anfangen bzw. sie sehr schwer einem Charakter zuordnen. Hazel und Ben sind vom Prinzip her ein sehr gutes Team und haben für mich ziemlich gut harmoniert. Auch der Elfenprinz hat für mich sehr gut funktioniert, da man ihm in seinen Handlungen und seiner Ausdrucksweise diese besondere Eigenart angemerkt hat, die in dann letztendlich doch von den anderen unterscheidet. Die Eltern von Hazel und Ben kamen mir allerdings ziemlich unsinnig vor, da ich ihr Verhalten (zumindest wie sie sich in jungen Jahren verhalten haben) nicht immer ganz nachvollziehen und unterstützen konnte.

Den Weltenentwurf habe ich auch nicht so ganz verstanden. Was heißt nicht verstanden? Es war irgendwie schwer sich in die Geschichte hineinzufinden, da man sich eigentlich in der realen Welt befindet, aber der Ort Fairfold trotzdem an ein magisches Elfenreich grenzt. Insgesamt war es in diesem Punkt einfach ein bisschen verwirrend, da beide Orte ganz 'normal' nebeneinander existieren. Ich kann das irgendwie ganz schlecht beschreiben, aber vielleicht versteht man ja, was ich sagen möchte. ^^ Insgesamt kam bei mir einfach nicht das Feeling auf, was man sich ja eigentlich von einer solchen Elfengeschichte erhofft. Es hat einfach das letzte Quäntchen magische Atmosphäre gefehlt...

Fazit:
Zusammenfassen war die Geschichte für mich dann doch ziemlich enttäuschend, was schon bei dem fehlenden magischen Feeling der Geschichte angefangen hat. Es kam einfach nicht die richtige Stimmung auf, weshalb ich wohl auch am Anfang so schwer in die Geschichte gefunden hatte. Zum Schluss wurde die Story besser und auch ein kleiner Spannungsbogen war vorhanden. Trotzdem spricht der 'Wiedererkennungswert' für sich, wenn sich bei mir schon kurze Zeit nach dem Lesen erste Lücken in der Story auftun...

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

märchen, verrat, #märchen, intrigen, hass

Fallen Princess. Die wahre Geschichte des König Drosselbart

Veronika Mauel
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300208
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Isabellas Leben ist das einer wahren Märchenprinzessin. Ihr Reichtum und ihre Schönheit locken die angesehensten Männer in Scharen in ihre Nähe. Ob Prinzen oder hochrangige Kaufleute, ein jeder will um ihre Hand anhalten. Doch Isabella ist wählerisch und keiner ist ihr gut genug. Einen nach dem anderen stößt sie vor den Kopf, bis ihrem Vater eines Tages der Kragen platzt und er sie zur Strafe dem nächstbesten Mann übergibt, der sie haben will. So wird Isabella plötzlich die Frau eines ruppigen Bettlers, der ihr nichts zu bieten hat als eine armselige Hütte und ein hartes Leben. Jedoch steckt weit mehr hinter dem Mann, der sich als Einziger nicht von ihr herumkommandieren lässt…

Meinung:

Das Märchen von König Drosselbart mochte ich schon früher wirklich gerne und als ich diese tolle Märchenadaption entdeckt hatte, musste ich sie einfach lesen. Grob zusammengefasst verläuft die Geschichte in den Grundzügen ähnlich wie das alte Märchen. Unterschiede gibt es vor allem im Bezug auf die Gestaltung vom Ende und den Weltentwurf. Das Märchen spielt nämlich in der heutigen Zeit, nur wurde aufgrund eines Meteoriteneinschlags und den daraus resultierenden Naturkatastrophen überall im Lande die Monarchie wieder eingeführt. Das ist mehr oder weniger auch schon alles, was man zum Weltenentwurf erfährt und in meinen Augen dann doch etwas dürftig. An dieser Stelle hätte ich mir dann doch gewünscht, dass die Autorin mehr in's Detail geht und noch ein paar mehr Hintergrundinformationen einbaut.

Am Anfang hatte ich beim Lesen noch ein paar Probleme, weil mir die Autorin zu schnell in die Geschichte gestartet ist. Die Handlungen sind eher kurz angebunden und man springt regelrecht von da nach dort. Glücklicherweise hatte sich das bereits nach wenigen Seiten gelegt und die Geschichte verlief in einem angemessenen Tempo und mit der richtigen Atmosphäre. Sowohl Isabella, als auch der Prinz alias der Bettler waren charakterlich entsprechend der Märchenvorlage geformt und somit sehr authentisch. Da Isabella zu Beginn der Geschichte das verwöhnte Prinzesschen ist, konnte ich sie nicht so richtig leiden und sie war mir teilweise unsympathisch. In diesem Sinne hat die Autorin aber alles richtig gemacht, da die Prinzessin in dem Märchen zu Beginn sehr arrogant und selbstbewusst sein muss, damit man auch im Verlauf der Geschichte ihre charakterliche Verwandlung sehen kann.

Leider konnte ich einen Aspekt an der Geschichte überhaupt nicht verstehen. Das Märchen ist ja darauf ausgelegt, dass die Prinzessin erst zum Schluss erfährt, dass der Bettler einer der Prinzen ist, die sie abgewiesen hat. In dem Buch hingegen läuft Isabella dem Prinzen am Ende der Geschichte öfter über den Weg und er fällt doch tatsächlich einige Male über sie her. Klar wissen wir als Leser, dass der Prinz die gleiche Person wie der Bettler ist, allerdings würde ich es dann als Prinz schon komisch finden, dass Isabella nichts dagegen hat mit dem Prinzen ein bisschen rumzuknutschen und sich zu ihm hingezogen fühlt, obwohl sie doch eigentlich mit dem Bettler zusammen ist. Sie weiß ja nicht, dass Bettler und Prinz die gleiche Person sind. Aus diesem Grund würde ich als Prinz/Bettler schon an ihre ehrlichen Liebe zweifeln und ihre Treue hinterfragen. Diesen Aspekt fand ich dann leider nicht so schön und eher fragwürdig. Klar müssen auch einige neue Ideen in einer Märchenadaption eingebracht werden, aber diese hat mir dein leider nicht zugesagt und die tolle Stimmung der Geschichte ein bisschen kaputt gemacht.

Da die Geschichte nur eine Neuinterpretation des des klassischen Märchens ist, sollte man keine revolutionäre Story erwarten, sondern sich viel mehr einfach in die Geschichte fallen lassen. In meinen Augen eine nette Story für Zwischendurch, die man dank eines angenehmen Schreibstil sehr schnell ausgelesen hat.

Fazit:
Eine gelungene Märchenadaption, die hier und da ein paar Schwächen aufweist und nicht ganz rund erscheint, aber als Gesamtpaket trotzdem zu empfehlen ist. Tatsächlich hätte ich mir noch viel mehr Informationen zum Weltenentwurf gewünscht, da dieser Aspekt in meinen Augen viel zu wenig beleuchtet wurde.

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

monica james, addicted to sin, erotik, psychiater, addicted to sin - du gehörst mir ..

Addicted to Sin - Du gehörst mir ...

Monica James
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 10.04.2017
ISBN 9783641190286
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Mein Name ist Dr. Dixon Mathews, ich bin New Yorks renommiertester Psychiater. Für 500 Dollar die Stunde entlocke ich meinen Patienten ihre kleinen schmutzigen Geheimnisse. Ich bin smart, arrogant, sehe blendend aus und nehme garantiert keine Frau ein zweites Mal. Das aber wird sich bald ändern – dank zweier vollkommen unterschiedlicher Frauen, die doch eines gemeinsam haben: Leidenschaft und Hingabe. Für welche werde ich mich entscheiden?

Meinung:
Wie man dem Klappentext bereits entnehmen kann, wird sich ein Großteil der Stoyline auf eine Dreiecksbeziehung stützen, wobei man hier wenigstens schon so vorausschauend war und dies in der Kurzbeschreibung erwähnt hat. Dadurch weiß man immerhin auf was man sich da einlässt, sodass man sich im Nachhinein nicht beschweren sollte. Trotzdem möchte ich noch mal deutlich machen, dass man sich das Buch auf keinen Fall kaufen sollte, wenn man diese Art von Beziehungen verabscheut, da selbst ich mir so einige Male an den Kopf fassen musste, wobei das eben auch den 'besonderen' Reiz der Geschichte ausmacht und zurückblickend der einzige Inhalt der Story war. ^^ Oh ja. Da haben wir es wieder. Den altbekannten Kritikpunkt - die fehlende Story. Ich kann zwar nicht wirklich behaupten, dass sich die Story ins unendliche gezogen hat, da der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und flüssig zu lesen war, aber die Story war ja letztendlich trotzdem nicht wirklich vorhanden.

Und trotzdem konnte mich der Klappentext sofort in seinen Bann ziehen, da schnell klar wurde: Ok - hier ließt man mal aus der Perspektive des Mannes. Eine wirklich willkommene Abwechslung, wobei sich im Laufe der Geschichte noch eine andere Perspektive heraus entwickelt, welche man dann aus der Sichtweise von Madison verfolgt. Leider bin ich mit Dixon - dem Protagonisten der Geschichte - nicht wirklich warm geworden. Vielleicht ist er ein ganz netter Kerl, aber in meinen Augen ist er ausschließlich auf das eine fixiert: Sex. Während des Lesens habe ich mich manchmal echt gefragt, ob er auch mal an was anderes denken kann, aber immer wieder (!) das gleiche Thema. Wenn ich es mal ganz drastisch formulieren möchte - Sex war das Thema der gesamten Geschichte, das war's. Leider ist eher auch nicht sehr standhaft in seinen Entscheidungen und fällt immer wieder in alte Muster zurück, die er eigentlich hinter sich lassen wollte. Nicht zu vergessen, dass er grandios aussieht und ein absoluter Frauenmagnet ist. Hört sich vielleicht noch relativ plausibel an. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem mir klar wurde, dass jede (!) Frau, welcher er über den Weg läuft, ihn einfach mega findet und mit ihm in die Kiste will. Das war dann einfach too much!

Bei den beiden Frauen, die im Klappentext erwähnt werden, handelt es sich um Juliet und Madison, welche von Grund auf verschieden sind. (Zumindest wenn man mal ihr grandioses Äußeres außen vor lässt. ^^) Juliet, die offiziell sexsüchtig ist und Madison, die sich ihrer Schönheit nicht bewusst ist und mehr oder weniger die Unschuld vom Lande darstellt (nicht zu vergessen: ihre tragische Vergangenheit). Die Sympathiepunkte bekommt hier jedenfalls Madison, wobei das nicht sonderlich überraschen sollte. :D

Insgesamt war die Story dann doch ziemlich lahm und ich hatte mir vom Klappentext eindeutig mehr versprochen, aber naja. Immerhin wurde es zum Ende hin nochmal ziemlich 'spannend' und einen kleinen Cliffhanger gab's gratis dazu, sodass ich trotzdem gespannt bin, wie sich die Geschichte in der Fortsetzung entwickeln wird.

Fazit:
Leider konnte die Geschichte nicht komplett überzeugen, da mir der Protagonist stellenweise ziemlich unsympathisch war und ich teilweise echt mit den Kopf schütteln musste, da ich sein Verhalten eher selten nachvollziehen konnte. Hinzu kommt, dass die Geschichte nicht sehr viel Handlung zu bieten hat und das prägnante Thema Sex und die damit verbundene Dreiecksbeziehung waren. Trotzdem mochte ich den Schreibstil der Autorin und das Ende konnte nochmal mit einer spannenden Wendung punkten, weshalb ich der Fortsetzung nicht abgeneigt bin. Zusammengefasst ist die Story also eher zum Abschalten gedacht und weniger anspruchsvoll.

Ich gebe dem Buch 2,5 von 5 Sternen.

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gay romance, familie, gay-romance, chasinghome, schwul

Chasing Home - Mit dir allein

Abbi W. Reed
E-Buch Text
Erschienen bei Lyx.digital, 02.02.2017
ISBN 9783736304857
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext: Als Lincoln Hall erfährt, dass sein Vater, den er seit zwanzig Jahren nicht gesehen hat, gestorben ist, überlegt er nicht lange, sondern packt seine Sachen und fährt los. Mitten in der Nacht erreicht er die Farm seines Vaters und staunt nicht schlecht, als ein attraktiver Unbekannter ihn wenig herzlich begrüßt. Chase ist ruppig, übellaunig und verdammt sexy - und sein Stiefbruder ...

Meinung:
Endlich habe auch ich mit 'Chasing Home' meine erste Gay Romance Geschichte gelesen und muss sagen, dass ich positiv überrascht wurde. Zu Beginn war ich noch etwas skeptisch und wusste nicht so recht, auf was ich mich einstellen sollte, aber nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich voll und ganz in der Geschichte und hatte richtig Spaß beim Lesen. Auch wenn ich anfangs Bedenken hatte, ob dieses Genre wirklich was für mich sein könnte, bin ich nun umso überzeugte und möchte bald meine nächste Gay Romance Geschichte in Angriff nehmen, da das Buch in gewissen Punkten ein komplett anderes Feeling hatte, was mir unglaublich gut gefallen hat und in gewisser Weiße richtig erfrischend war. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und wenig anspruchsvoll, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin.

Aufgrund der geringen Seitenanzahl ist die Story leider ein wenig auf der Strecke geblieben und auch die Charaktere waren nicht ganz so detailliert ausgearbeitet. Allerdings sollte man damit rechnen, wenn man zu einem Buch mit knapp 170 Seiten greift. Trotzdem hätte ich mir dahingehend noch ein wenig mehr gewünscht, vor allem wenn man bedenkt, dass der Fokus der Story zum Großteil ausschließlich auf Lincoln und Chase liegt und drumherum kaum etwas passiert. Ein kleiner Kritikpunkt lässt sich auch noch bei der Charakterverteilung finden. Mir hat es überhaupt nicht gefallen, dass Lincoln in dieses unterwürfige und abhängige Muster der typischen Erotikromane geworfen wurde und auf gut Deutsch die Anastasia Steele zum Christian Grey darstellt. Das hat für mich die Geschichte leider ein wenig kaputt gemacht und ihr das gewisse Etwas genommen.

Man sollte vielleicht nicht mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangehen, da sie doch recht kurzweilig und wohl eher für Zwischendurch gedacht ist. Im Endeffekt wird nicht sehr viel hängen bleiben, aber man hatte trotzdem seinen Spaß mit der Geschichte und kommt auf seine Kosten.

Fazit:
Insgesamt hatte die Story einen sehr soliden Spannungsbogen, der zwar wenig innovativ, aber dafür ganz realistisch daherkam. Obwohl das Grundkonzept der Geschichte nicht viel Neues mit sich bringt, bin ich beim Lesen auf meine Kosten gekommen, was vor allem an dem ganz besonderen Feeling der Story lag. Wer ein kurzweiliges Buch für Zwischendurch sucht, ist hier wahrscheinlich genau richtig.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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fantasy, kendare blake, penhaligon, giftmischer, königin

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 09.05.2017
ISBN 9783764531447
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren ― doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod ― er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Meinung:
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Bereits nach dem englischen Erscheinungstermin hat mich dieses Buch unglaublich gereizt und als dann klar wurde, dass es übersetzt wird, musste ich es einfach haben. Mit entsprechend hohen Erwartungen bin ich in die Geschichte gestartet und war dann doch ziemlich enttäuscht, als es dann irgendwie doch nicht so war, wie ich es mir vorgestellt habe. Wovon hier allerdings gerade die Rede ist, sind kleine Startschwierigkeiten - nichts dramatisches! Denn als ich erstmal komplett in die Geschichte eingetaucht bin, gab es kein Halt mehr und ich musste es noch am selben Abend beenden. Die größten Schwierigkeiten waren am Anfang tatsächlich die ganzen unterschiedlichen Charaktere. Verständlich, da schließlich der Handlungsstrang jeder Königin mit einer guten Story untermauert werden will. Trotzdem waren das am Anfang erstmal zu viele Namen und auch in Bezug auf die Handlungsorte musste man sich erstmal orientieren. Glücklicherweise befindet sich in dem Buch eine Karte, mit der ich dann sehr schnell nachvollziehen konnte, wo ich mich eigentlich gerade befinde.

Die Geschichte verfolgt man immer abwechselnd aus der Sicht von Katharine, Arsinoe und Mirabella - alle drei mit unterschiedlichen Magischen Talenten gesegnet. Was mir hierbei richtig gut gefallen hat, waren die unterschiedlichen Charaktere, da jede vom Typ her ganz anders ist und einen gewissen Wiedererkennungswert hat. Es wurde also nie langweilig und jeder der drei Königinnen hatte einen eigenen interessanten Handlungsstrang zu bieten. Trotzdem wurden auch die Nebencharaktere gut beleuchtet und teilweise sogar recht umfangreich in die Geschichte mit eingeflochten, was nochmal ein bisschen Abwechslung in die Geschichte gebracht hat.

Trotz der Startschwierigkeiten hat sich das Buch beim Lesen zu einem richtigen Page-Turner entwickelt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Auch wenn die Geschichte ein bisschen entspannter startet, sollte man sich nicht von der Ruhe vor dem Sturm täuschen lassen. Immer wieder kommt es zu kleinen unerwarteten Wendungen oder extremen Situationen, die man jetzt so nicht erwartet hätte und eine gute Portion Spannung in die Geschichte einfließen lassen. Das Ende von Band ein war wirklich Phänomenal konzipiert und hätte in meinen Augen nicht besser sein können. Ich könnte mir vorstellen, dass manche beim Lesen vielleicht ahnen könnten, wie das Buch zu Ende geht, aber für mich war es die totale Überraschung und eine gelungene Wendung, die nochmal alles bisher gelesene umwirft.

Fazit:
Obwohl ich zu Beginn mit ein paar Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte, konnte sich die Geschichte zunehmend steigern und hat mit einem riesigen Knall geendet. Vielleicht in einigen Punkten etwas anders als erwartet und (!) trotzdem gelungen! Definitiv Lesenswert! ♥

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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liebe, morgen lieb ich dich für immer, jennifer l. armentrout, rezension, vergangenheit

Morgen lieb ich dich für immer

Jennifer L. Armentrout , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.03.2017
ISBN 9783570311417
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …

Meinung:

Mit 'Morgen lieb ich dich für immer' habe ich nun endlich mein zweites Buch von der Autorin gelesen, welches mich definitiv mehr überzeugen konnte, nachdem ich von 'Frigid' doch ziemlich enttäuscht war. Obwohl der Klappentext ausschließlich eine Liebesgeschichte verspricht, bekommt man im Endeffekt noch viel mehr als das: eine Story mit Tiefgang. (Da könnte ich mich glatt schon wieder wie bei 'Frigid' über den irreführenden Klappentext aufregen, wobei das bei diesem Buch eher positiv ist. ^^) Neben der Liebesgeschichte von Mallory und Rider ist Kindesmisshandlung auch ein ganz wichtiges Thema, welches einen großen Anteil der Story einnimmt und gelegentlichen Rückblenden immer wieder auf's Neue beleuchtet wird. Wer also nur auf der Suche für eine kurzweilige Story für Zwischendurch ist, sollte vielleicht die Finger von dem Buch lassen.

Sowohl Mallory und auch Ryder sind zwei sehr interessante Charaktere, die beide ihrer Fehler und Schwächen haben, wobei Ryder nicht der Typ ist, der seine Fehler gerne offen vor anderen Menschen zeigt. Neben den beiden gab es auch noch zahlreiche Nebencharaktere, die ein bisschen Pep in die Geschichte gebracht haben. Zum einen wäre da Mallory's beste Freundin Ainsley, die mit ihrem selbstbewussten Auftreten zwar ein krasses Gegenteil zu Mallory darstellt, aber es trotzdem nicht immer leicht hat. Obwohl es fast ein bisschen überladen wirkt, kann man beinahe jedem Charakter der Geschichte eine schwere Vergangenheit oder anderweitige Probleme zuordnen. Selbst Mallory's Eltern haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Insgesamt bietet das Buch also eine sehr tiefgründige Geschichte, welche von jedem einzelnen Charakter getragen und authentisch rübergebracht wird. Obwohl die Geschichte eigentlich ziemlich ruhig und stimmig voranschreitet, gibt es immer mal wieder einige krasse Momente, die man in solch einem Buch gar nicht erwarten würde.

Vor allem hat mir die realitätsnahe Liebesgeschichte gefallen. Hier geht es nicht Schlag auf Schlag, sondern eher ruhig und authentisch voran, sodass ich mich voll und ganz in die Geschichte fallen lassen konnte, ohne gewisse Handlungen zu hinterfragen. Aufgrund der eher schleichenden Entwicklung der Liebesgeschichte ist das Buch natürlich auch ein relativ dicker Schinken, wobei ich mir dann doch gut vorstellen könnte, dass ein paar Seiten weniger der Geschichte keinen Abbruch getan hätten. Trotzdem ist man schnell durch die Seiten gekommen, was vor allem auch an dem tollen Schreibstil der Autorin lag. Jennifer L. Armentrout schreibt vielleicht nicht sehr anspruchsvoll, aber dennoch sehr angenehm und fließend, sodass ich komplett in die Geschichte eintauchen konnte und gut durch die Geschichte gekommen bin.

Fazit:
Eine Geschichte, die viel mehr zu bieten hat, als man auf dem ersten Blick vermuten würde. Wer nach einer Story mit viel Tiefgang und authentischen Charakteren sucht, der ist hier genau richtig! ♥

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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lara adrian, erotik, liebe, for 100 days, täuschung

For 100 Days - Täuschung

Lara Adrian , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 24.04.2017
ISBN 9783802598210
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Drei Monate Housesitting in einem Luxus-Apartment in Manhattan - die Künstlerin Avery Ross kann ihr Glück kaum fassen, schlägt sie sich doch gerade so mit ihrem Kellnerjob durch. Avery betritt eine Welt der Dekadenz, die ihr den Atem raubt - die Welt von Dominic Baine: reich, arrogant und absolut unwiderstehlich. Der Milliardär, der das Penthouse im selben Gebäude bewohnt, erweckt ungeahnte geheime Sehnsüchte in ihr. Doch die Schatten ihrer Vergangenheit drohen Avery schon bald einzuholen und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft mit Nick zu zerstören ...

Meinung:
Ich möchte nicht sehr lange um den heißen Brei herumreden und die Fakten lieber sofort auf den Tisch hauen - dieses Buch war wohl eher ein Schuss in den Ofen. Ich hatte mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut und die Leseprobe klang echt vielversprechend, aber was ich mit diesem Buch bekommen habe, ist leider sehr enttäuschend. Der Einstieg in die Geschichte ist mir tatsächlich sehr leicht gefallen, was vor allem auch an den tollen Schreibstil der Autorin lag. Obwohl mich das Buch nicht überzeugen konnte, bin ich dank des angenehmen Schreibstil, welcher trotzdem nicht wirklich anspruchsvoll war, sehr schnell durch die Geschichte gekommen und hatte das Buch im Nu beendet.

Nachdem ich die ersten 100 Seiten der Geschichte gelesen hatte, wollte ich es mir noch nicht eingestehen, aber nachdem ich das Buch nun beendet habe, kann ich guten Gewissens sagen, dass die Geschichte nicht besser als die von 'Royal Passion' von Geneva Lee ist. Beide Autorinnen haben exakt das gleich Muster verfolgt: Keine Story - Viel Sex. Es ist echt zum Haare raufen, aber die Geschichte hatte wirklich kaum etwas zu bieten. Am Anfang fand ich es noch sehr positiv, dass die Sexszenen so ausführlich und detailreich geschildert wurden, aber wenn dann kein Platz mehr für die Story bleibt, sieht das schon wieder ganz anders aus. Obwohl die Sexszenen jedes Mal sehr umfangreich geschildert wurden, hatten sie nie etwas Neues zu bieten und es waren gefühlt immer wieder die gleichen Dialoge. Außerdem hat die Autorin bei diesen Szenen hin und wieder mal Sätze eingebaut, wo ich mir nur dachte - WTF?! Ich möchte euch hiermit mal ein besonders verstörendes Exemplar vorstellen.

'Ich nicke und ehe ich ihm sagen kann, dass er es meinetwegen nicht langsam angehen muss, dringt er mit einem festen Stoß so tief in mich ein, dass ich ihn bis zum Hals spüre.'
~ Seite 176


Die Autorin scheint eine ziemlich blühende Fantasie zu haben, die ich in dem Moment einfach nur sehr verstörend fand - sorry. Insgesamt waren die Sexszenen irgendwann nur noch der selbe banale Einheitsbrei und ich habe die Seiten schlichtweg nur noch überflogen und war mehr oder weniger auf der Such nach der Story und bin leider nicht fündig geworden.

Sowohl Avery, als auch Dominic sind die typischen Klischeecharaktere und bringen nicht viel Neues mit. Beide bleiben für mich im Verlauf der Story sehr blass und uninteressant. Dominic wird mir sogar von Seite zu Seite immer unsympathischer und ich konnte ihn irgendwann gar nicht mehr ernst nehmen. In meinen Augen reduziert er Avery nur auf ihren Körper, was er in mehreren persönlichen Momenten immer wieder deutlich unter Beweis gestellt hat. Er ist einfach nur sehr gefühlskalt und wenig einfühlsam.

Insgesamt hat die Story (also so 20% der Geschichte) sehr konstruiert und wenig realistisch gewirkt. Für mich sah es so aus, als ob die Autorin krampfhaft nach einer Rahmenhandlung für das Zusammentreffen von Avery und Dominic gesucht hat und sich im Endeffekt für einen ziemlich unglaubwürdigen Weg entschieden hat. Auch das Ende war für mich einfach nur lächerlich. Sorry für diesen harten Ausdruck, aber ich musste auf den letzten Seiten wirklich lachen, weil ich den Aufhänger für die nächsten beiden Bände einfach nur mega unnormal und richtig komisch fand. Da ich nicht verraten möchte, werde ich das hiermit nicht weiter ausführen.

Fazit:

Die Geschichte hat mich wirklich sehr enttäuscht und mir vorerst die Lust an diesem Genre genommen. Ich habe vergebens nach der Story gesucht, aber nur eins gefunden - Sex, Sex und nochmal Sex. Hier kann man sich die wertvolle Zeit des Lesens echt sparen und in etwas weitaus nützlicheres investieren. Das einzig positive an dieser Geschichte war der Schreibstil der Autorin. Nicht revolutionär, aber wenigstens angenehm zu lesen.

Ich gebe dem Buch 1,5 von 5 Sternen. 

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liebe, abschiebung, new york, schicksal, familie

The Sun is also a Star.

Nicola Yoon , Susanne Klein , Dominique Falla
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.03.2017
ISBN 9783791500324
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Schicksalsfäden einer großen Liebe! Wie viele Dinge müssen geschehen, welche Zufälle passieren, damit sich die Wege zweier Menschen kreuzen? Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch ihr Schicksal scheint bereits festzustehen, denn Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.

Meinung:

Bei diesem Büchlein hat mich nicht nur der Klappentext, sondern auch dieses grandiose Cover total neugierig auf die Geschichte gemacht. Im Endeffekt kann ich sagen, dass ich definitiv nicht enttäuscht, sondern zu 100% überzeugt wurde. Neben wenig altbekannten Klischees hat die Geschichte rund um Daniel und Natasha viele neue Aspekte zu bieten, was mir unglaublich gut gefallen hat.

Beide sind so gesehen Ausländer, wohingegen diese Tatsache wohl er auf Natasha zutreffen mag, da sie schließlich nicht in Amerika geboren wurde, sondern erst später von Jamaika nach Amerika gezogen ist. Daniel hingegen lebt schon seit seiner Geburt in Amerika und ist dementsprechend offiziell amerikanischer Staatsbürger. Sie sind also beide in verschiedenen Kulturen aufgewachsen und könnten unterschiedlicher nicht sein. Und trotzdem entwickelt sich zwischen den beiden etwas, was magischer nicht sein könnte.

Dass die beiden nur einen einzigen gemeinsamen Tag miteinander erleben und sich in so wenigen Stunden tatsächlich so nahe kommen, wirkt auf dem ersten Blick ziemlich unrealistisch und irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Während des Lesen kann davon keine Rede mehr sein, da die Autorin die Geschichte der beiden so realitätsnah und 'logisch' schildert, dass ich mich komplett in die Geschichte fallen lassen konnte. Die Geschichte von Daniel und Natasha ergibt einfach Sinn und erscheint schon fast selbstverständlich. Keine Ahnung, wie die Autorin das Geschafft hat, aber in meinen Augen hat sie etwas ganz magisches geschaffen, was einerseits sehr emotional, aber auch kritisierend ist und mich dazu gebracht, dass ich manche Dinge, an die ich sonst keinen Gedanken verschwenden würde, hinterfragt habe.

Der Schreibstil der Autorin war zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, was nicht daran liegt, dass die Geschichte schlecht geschrieben war. Im Gegenteil! Die Autorin schildert die Geschichte in sehr anspruchsvoller Art und Weise und hebt sich somit von vielen anderen Autoren ab, die zwar gut schreiben, aber eben sehr anspruchslos. Durch die wirklichen kurzen Kapitel (oftmals nur 1/2 Seiten) fliegt man rasend schnell durch die Geschichte und ist schneller fertig, als man es bei einem 400 Seiten Buch erwarten würde. Zum Großteil ließt man abwechselnd aus der Sicht von Daniel und Natasha, wobei es auch vereinzelt Kapitel gibt, die man aus der Sicht von anderen Personen ließt, welche mit der Geschichte von Daniel und Natasha untrennbar verbunden sind und zum Teil dazu beitragen, dass es überhaupt zu einer Begegnung der beiden kommt. Man kann also sagen, dass viele kleine Geschichten miteinander verknüpft sind und im Endeffekt etwas großes Ganzes schaffen.

Fazit:

Eine sehr bewegende und emotionale Geschichte, die vor allem wegen ihrer unglaublich tollen Grundidee und einem grandiosen Schreibstil überzeugen konnte. Wer also nach einer Liebesgeschichte sucht, die anspruchsvoll und kaum klischeebeladen ist, sollte hier zugreifen. Absolute Leseempfehlung!

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen. 

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