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52 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

erotik, erika wilde, carly phillips, heiß, sexy

Sexy Dirty Touch

Carly Phillips , Erika Wilde , Ursula Pesch
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453580527
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Clay Kincaid weiß, dass er mehr Sünder als Heiliger ist. Besonders bei Frauen. Die Verletzungen aus seiner Vergangenheit haben ihn ausgelaugt, feste Beziehungen sind nicht sein Ding. Aber er mag Sex – je heißer und leidenschaftlicher, desto besser. Deshalb weigert er sich, jemanden so liebenswerten und unschuldigen wie Samantha Jamieson auch nur zu berühren. Bis er herausfindet, dass sie nicht nur das brave Mädchen aus besserem Hause ist ...

Meinung:

Bei diesem Büchlein war ich zugegebenermaßen schon ein bisschen skeptisch, da das Cover die geballte Ladung Erotik verspricht und die relative geringe Seitenanzahl meine Befürchtung in Bezug auf eine sehr unterschwelligen Storyline nur noch weiter verstärkt hat. Deshalb erstmal zu den guten Nachrichten - das Buch erzählt tatsächlich eine Geschichte und kann sogar mit einer ansprechenden Portion an Tiefgang aufwarten. Tatsächlich sollte man bei diesem Buch kein hochtrabende Geschichte erwarten, aber das dürfte wohl jedem klar sein. Sowohl Clay, als auch Samantha haben es im Leben nicht immer einfach gehabt und mussten sich bereits mit so einigen unschönen Erfahrungen arrangieren. Trotzdem lassen sie sich davon nicht unterkriegen und versuchen weiterzumachen. Für mich zwei sehr starke Charaktere, die mir in diesem Hinblick sehr gut gefallen haben. Optisch sind beide natürlich wieder ein wandelndes Klischee, aber auf sowas will ich eigentlich schon gar nicht mehr eingehen. Vor allem Clay hat mir mit seinem sehr selbstlosen und hilfsbereiten Wesen außerordentlich gut gefallen. Insgesamt hat die Geschichte eine sehr interessante Charakterkonstellation zu bieten, die mir persönlich großen Spaß bereitet hat. Clay hat nämlich noch zwei Brüder, welcher unterschiedlicher nicht sein könnten und in den nächsten Bänden ihre eigene Geschichte erzählen werden. Wäre das Buch noch ein bisschen länger gewesen, hätte man in diesem Punkt vielleicht noch ein bisschen intensiver auf die Nebencharaktere eingehen können, aber ich bin guter Dinge, dass dies spätestens in Teil 2 der Fall sein wird.

Leider hat mir der Einstieg in die Geschichte nicht zu 100 Prozent gefallen, da man an einem wichtigen Knackpunkt der Geschichte hineingeworfen wird und sich noch gar keinen genauen Überblick verschaffen konnte. Allgemein wirkt der Anfang sehr konstruiert und beruht vor allem auf sehr fragwürdigen Zufällen. Naja - irgendwie muss man als Autor ja den Einstieg finden. Insgesamt mochte ich den Verlauf der Geschichte und war überrascht, dass die Anzahl an Sexszenen doch relativ gering gehalten wurde. Doch jetzt kommt das große ABER. Es war nämlich teilweise sehr belastend, dass auf jeder Seite irgendwas sexuelles stand, weil beide Protagonisten fast ununterbrochen voneinander schwärmen. Das war mir dann irgendwann doch etwas too much und irgendwann einfach nur noch nervig. Auch manche Formulierungen fand ich seeeehr fragwürdig. Man hat regelrecht das Gefühl, dass sich die ganzen Autoren aus diesem Genre in einem Wettkampf befinden. Derjenige, der die gruseligsten Wörter erfindet, gewinnt. "Bei dieser rohen fleischlichen Paarung..." - Ich meine... WAS IST DAS? Das hört sich einfach nur noch abstoßend an hat ganz sicher nicht (!) den gewünschten Effekt.

Auch das Ende war in meinen Augen ein bisschen fragwürdig. Leider kann ich hierbei nicht zu sehr in's Detail gehen, da ich Spoiler gerne vermeiden möchte. In meinen Augen kam das Ende zu schnell und auch zu einfach. Keine wirklichen Komplikationen - kein gar nix. Auch, dass Person xyz zu Beginn mit einer totalen Antihaltung beschrieben wurde und am Ende ganz plötzlich doch anderer Meinung ist, fand ich ziemlich unglaubwürdig und auch unlogisch. In diesem Punkt haben es sich die beiden Autoren schlichtweg zu einfach gemacht. In meinen Augen hätten der Story ein paar Seiten mehr wirklich nicht geschadet, aber das ist im Endeffekt sowieso Geschmackssache.

Der Schreibstil war insgesamt wirklich angenehm und vor allem schnell zu lesen. Entsprechend dem Genre eben auch nicht sehr anspruchsvoll. In Bezug auf die Spannung gibt es leider nicht wirklich viel zu sagen, da es eigentlich keine Spannung gab. Im Mittelteil wurde kurzzeitig versucht, ein bisschen Pep in die Geschichte zu bringen, nur leider wurde diese Idee nicht richtig umgesetzt, sodass die Spannung so schnell weg war, wie sie auch gekommen war.

Fazit:
Wenn man nicht mit allzu hohen Erwartungen an die Geschichte herangeht und nach einer recht kurzweiligen Story sucht, wird man bei diesem Buch durchaus auf seine Kosten kommen. Trotzdem konnte mich die Geschichte mit ihrem sehr ungelenken Einstieg und kaum vorhandener Spannung einfach nicht so richtig begeistern, sodass sich meine Begeisterung eher in Grenzen hält.

Ich gebe dem Buch gute 2,5 von 5 Sternen. 

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

mit dem herz durch die wand, extremsportler, footballstar, job, chef

Mit dem Herz durch die Wand

Mariana Zapata , Barbara Först
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.07.2017
ISBN 9783736304529
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Vanessa Mazur weiß, dass ihre Kündigung das einzig Richtige war! Schließlich war ihr Job als Assistentin (und Köchin und Putzfrau und Social-Media-Managerin) von Football-Superstar Aiden Graves nur als Übergangslösung gedacht. Doch jetzt steht Aiden vor ihr und bittet sie, ihn zu heiraten! Aiden? Ihren launischen, unfreundlichen - und zugegeben unheimlich attraktiven - Ex-Chef, der sie zwei Jahre lang wie Luft behandelt hat? Doch was sagt man zu einem Mann, der nicht nur gewohnt ist, immer zu bekommen, was er will, sondern auch Vanessas größtes Geheimnis kennt - und ihr Leben von einem Tag auf den anderen verändern könnte?

Meinung:
Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt, da ich unbedingt wissen wollte, was es mit dem Klappentext auf sich hat bzw. wie es dazu kommt, dass Aiden seine ehemalige Assistentin bittet, ihn zu heiraten. In diesem Punkt war die Auflösung sogar relativ unspektakulär und für den einen oder anderen ziemlich vorhersehbar, aber immerhin hat man nun eine äußerst interessante Ausgangslage für eine spannende Story. Spannend sollte man hierbei allerdings in Anführungszeichen setzen, da ich mir gut vorstellen kann, dass manche die Geschichte als sehr langatmig empfinden werden. Da ich das bereits bei vielen gelesen habe, wollte ich das einfach mal mit einbringen, wobei ich in diesem Punkt eher weniger ein Problem hatte. Klar dauert es am Anfang ein bisschen, bis man vollends in der Geschichte angelangt ist, aber einmal angefangen, konnte ich einfach nicht mehr aufhören. Wieso das so war? Ich habe keinen blasen Schwimmer. Schließlich war die Geschichte nicht sehr spannungsgeladen und mit seinen 600 Seiten definitiv ein ganz schöner Schinken. Trotzdem hat mich die Geschichte aufgrund ihres einmaligen Charmes direkt in ihrem Bann gezogen. Entgegen meiner Erwartungen hat es sich bei diesem Buch nämlich nicht um einen typischen New Adult Roman gehandelt. Nicht einmal im entferntesten. Obwohl sowohl Cover, als auch Klappentext genau diese Erwartungshaltung bei mir als Leser geweckt haben, war tatsächlich das Gegenteil der Fall. Entsprechend würde ich das Buch auch er weniger den klassischen New Adult Romanen, geschweige denn der Erotikschiene zuordnen. Wer sich dieses oder Ähnliches von dem Buch erwartet, wird wohl mächtig enttäuscht sein, weshalb ich euch hiermit schon mal vorwarnen möchte! Dieses Buch bietet nicht diese typische klischeehafte Liebesgeschichte, sondern eine ganz andere Art von Lovestory. (Wobei man zu Beginn das Buches niemals vermuten würde, dass hier überhaupt mal irgendwann von so etwas, wie einer 'Liebesgeschichte' die Rede sein wird. ^^) Die Geschichte von Vanessa und Aiden ist definitiv nicht (!) 08/15 und ganz schwer in Worte zu fassen. Um mein Vergangenheits-Ich zu zitieren: "Die Geschichte hatte in meinen Augen irgendwas besonderes und war irgendwie auch ein bisschen tragisch. Voller unerwarteter Emotionen.".

Die gesamte Geschichte verfolgen wir aus der Sichtweise von Vanessa Mazur, welches zu Beginn noch als Assistentin für Football-Superstar Aiden Graves arbeitet, aber schon bald ihre Kündigung einreicht. Eben jene Kündigung soll der Startschuss für eine sehr ungewöhnliche Geschichte werden. Entgegen der Covergestaltung und den gängigen Klischees lernen wir Vanessa als kleine, eher bummlige Brillenträgerin kennen, die jahrelang immer alles über sich hat ergehen lassen und mit ihrer Kündigung nun endlich einen Schlussstrich unter ihr altes Leben setzt. Vanessa war mir gleich von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in ihre Lage und auch ihre Beweggründe hineinversetzen. Da wir nur aus der Sicht von Vanessa lesen, bleibt der Charakter von Aiden relativ unbeleuchtet, sodass man als Leser die ganze Zeit am grübeln ist, was es eigentlich mit ihm auf sich hat. Ist er wirklich so, wie er die ganze Zeit tut oder ist er vielleicht doch ganz anders? Fragen über Fragen, die man als Leser natürlich unbedingt beantwortet haben will, weshalb man praktisch gezwungen ist immer weiter zu lesen. Leider musste ich mit Aiden als Charakter erstmal warm werden, da er allgemein seeehr wortkarg ist und mit seinen kurzen antworten in manchen Situationen auch etwas dümmlich daherkam. Trotzdem konnte ich mich irgendwann für Aiden und seinen gewöhnungsbedürftigen Charakter erwärmen und mochte die Geschichte, die sich zwischen Vanessa und Aiden entwickelte. Auch wenn sich diese Art von Geschichte bzw. Beziehung von den beiden sehr schwer beschreiben lässt, hatte die Story einen besonderen Touch, sodass ich mir dem lesen einfach nicht aufhören konnte. Entweder man liebt dieses Buch, oder man hasst es.

Fazit:
Bei diesem Buch fällt es mir wirklich schwer, ein treffendes Fazit zu formulieren, da diese Geschichte in so vielen Punkten einfach ganz 'besonders' ist. Mich persönlich konnte das Buch auf eine ganz komische Art und Weiße mitreisen. Das lässt sich wirklich schwer erklären. In diesem Fall empfehle ich wirklich, dass man sich vorher die Leseprobe zu Gemüte führt und dann spontan entscheidet. Ja - an manchen Stellen ist das Buch ziemlich langatmig und trotzdem konnte ich es nicht aus der Hand legen. Ich hoffe, dass man meinen Zwiespalt erkennt. ^^

Ich gebe dem Buch 'besondere' 4 von 5 Sternen. 

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95 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

intrigen, erotik, erpressung, hass, familie

Love is War - Sehnsucht

R. K. Lilley , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453580565
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Wir fühlten uns vereint ... nun hat er es wieder getan. Mich verwüstet. Mich verbrannt. Mich gebrochen. Mir Luft gegeben, nur um mich atemlos zurückzulassen. Aber etwas hat sich verändert. Etwas, das mich sowohl erschüttert als auch in Erregung versetzt. Etwas, das mich vollkommen zerstört. Etwas, das mich wieder heilt.

Meinung:
Der erste Teil hatte mich damals ziemlich zwiegespalten zurückgelassen, da er einerseits in vielen Punkten wieder sehr 08/15 war, aber andererseits auch einige neue und interessante Aspekte mit eingebunden hatte. Doch schon allein wegen dem erstklassigen Cliffhanger (wobei man hier schon in der Mehrzahl reden müsste... ^^) am Ende von Band 1 musste ich einfach wissen, wie es weitergeht und wie die Geschichte von Dante und Scarlett zu einem Happy End finden soll.

Ähnlich wie im vorangegangenem Teil wird die Geschichte abermals auf zwei Zeitebenen geschildert und beleuchtet somit Gegenwart und Vergangenheit der beiden Protagonisten. Auch diesmal konnten besagte Rückblenden wieder einige Pluspunkte für die Geschichte rausholen, da hier viele brisante Details aufgedeckt werden, an welchen man als Leser ziemlich zu knabbern hat. Im Gegensatz zum ersten Teil, beansprucht nun auch Dante einige Kapitel für sich, sodass man auch seinen Charakter und vor allem seine Beweggründe für so manche Handlung endlich besser nachvollziehen kann. Sowohl Dante, als auch Scarlett sind zwei schwierige Protagonisten und nicht jeder wird sie mögen, aber sie ergänzen sich nun einmal in ihrer Art und Weise perfekt. Ich würde schon fast sagen, dass sie wie Feuer und Eis sind, aber dass würde ihrer Beziehung nicht mal annähernd beschreiben. Beide sind wie Feuer und so entzündlich wie Benzin. Dante ist der übertriebene und aufbrausende Beschützer und Scarlett ist ebenso angriffslustig, wie eifersüchtig. Vor allem Scarlett ist ein Charakter, der nicht jedem zusagen wird, da sie gerne aneckt und provoziert. Sie ist eben nicht das nette kleine Mädchen von Nebenan, aber gerade das habe ich so gemocht.

An überraschenden Wendungen und einer spannungsgeladenen Atmosphäre fehlt es im zweiten Teil definitiv nicht. Alle unbeantworteten Fragen aus Teil 1 finden hier nun endlich ihre Antwort und werden mit noch weiteren schockierenden Wahrheiten untermauert. Zusammenfassend bietet der zweite Teil viele schockierende Wendungen und eine Grundstory, die man so schnell nicht wieder vergessen wird. Auch wenn Scarlett und Dante vor allem in ihrem Äußeren sehr klischeemäßig daherkommen, sind ihre Erlebnisse umso hässlicher. Hier gibt es nicht nur dieses eine typische dunkle Geheimnis aus der Vergangenheit, sondern das echte und oftmals recht grausame Leben. Manch einem könnte das schon wieder too much sein, aber ich fand soviel grausame Realität mal recht erfrischend. Wer also auf der Suche an eine Geschichte mit viel Story, aber auch knisternder Erotik ist, wird hier definitiv fündig werden. Obwohl die Geschichte im 'Knackpunkt' Erotik recht explosiv und präsent ist, steht die verkorkste (tatsächlich trifft es dieses Wort genau auf den Punkt) Lebensgeschichte von Scarlett und Dante immer noch im Fokus. Die Geschichte ist sehr direkt und in manchen Punkte überzogen, aber trifft somit genau den richtigen Nerv.

Das Ende konnte mich noch einmal richtig umhauen. Die Ereignisse überschlagen sich und viele offene Fragen werden endlich beantwortet. Auch tun sich nochmal einige unerwartete Wendungen auf, mit denen ich so tatsächlich nicht gerechnet hätte. Obwohl ich in diesem Punkt recht anspruchsvoll bin, konnte mich das Buch sogar gefühlsmäßig nochmal richtig packen, sodass ich mich am liebsten weinend in mein Bett gekuschelt hätte. Entsprechend emotional, sowie genial war auch der Schreibstil der Autorin. Das Ende ist insgesamt ein wirklich runde Sache und lässt mich als Leser mit einem lachenden, als auch einem weinendem Auge zurück.

Fazit:
Tatsächlich konnte der zweite Teil nochmal einiges raushohlen und mit einem gelungenen Abschluss ein rundes Ende für die Geschichte rund um Scarlett und Dante zaubern. In meinen Augen ist der Abschlussband sogar einen Ticken stärker, als der Vorgänger und kann einfach ein bisschen mehr überzeugen. Trotz der erotischen Präsenz erzählt die Autorin immer noch eine knallharte und mitreißende Story, welche den Leser in jedem Fall mitreisen kann!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.  

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734 Bibliotheken, 19 Leser, 2 Gruppen, 201 Rezensionen

zukunft, liebe, lügen, intrigen, geheimnisse

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Katharine McGee , Franziska Jaekel
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 23.08.2017
ISBN 9783473401536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Manhattan, 2118: Im Penthouse des höchsten Gebäudes der Welt feiern die Reichen und Schönen eine rauschende Party. Für fünf von ihnen wird nach dieser Nacht nichts mehr so sein wie zuvor. Die wunderschöne Avery, die intrigante Leda, die verführerische Eris, die verzweifelte Rylin, der ehrgeizige Watt - einer von ihnen wird den Abend nicht überleben.

Meinung:

Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Spätestens als mit dem Vergleich "Pretty Little Liars" meets "Gossip Girl" geworben wurde, war ich hin und weg. Zwei meiner liebsten Serien in Bezug auf die Grundthematik in einem Buch vereint? Das konnte nur gut werden! Die Grundidee der Geschichte mochte ich tatsächlich sehr, sehr gerne. Ein Tower mit 1000 Etagen, wobei der soziale Status an der Höhenlage der Wohnungen im Hochhaus abgelesen werden kann. Entsprechend dem Klischee wohnen die Armen natürlich in den untersten Etagen und die ganz Reichen im oberen Abschnitt des Towers. Nicht nur ein Tower mit 1000 Etagen, sondern auch andere elektronische Neuheiten sind im Jahre 2118 zu bestaunen. Leider haben mir hierbei ein paar aufschlussreiche Erklärungen gefehlt. Ich hatte noch so viele Fragen zu den ganzen Veränderungen und wie es überhaupt dazu gekommen ist, nur leider wurde diesem Aspekt ziemlich wenig Bedeutung zugedacht, was ich äußerst Schade fand. Hier hätte ich mir gerne noch ein paar interessante Nebeninformationen gewünscht.

Der Start in die Geschichte hat mir leider nicht zu 100% zugesagt, da gleich im Prolog verraten wird, dass am Ende des Buches ein Mädchen sterben wird. Auch im Klappentext wird dies schon aufgegriffen, wobei ich es einfach Schade finde, dass man gleich zu Beginn weiß, dass jemand sterben wird und dass es in diesem Fall ein Mädchen sein wird. Wenn man zum Schluss der Geschichte also wirklich noch überrascht werden will, sollte man Prolog und Klappentext erst gar nicht lesen! Immerhin wurde ich noch insofern überrascht, dass nicht die Person gestorben ist, von der ich es gedacht hätte, aber trotzdem... Dass man diesen ganz bestimmten Knackpunkt bereits zu Beginn der Geschichte "auflöst", ist für mich einfach unverständlich. Klar - Hier und da war es manchmal noch ein bisschen spannend, aber da man bereits seit dem Prolog der Geschichte wusste, worauf die ganze Story hinausläuft, gab es wenige überraschende Szenen.

Die Geschichte verfolgt man immer abwechselnd aus der Sicht von Avery, Leda, Eris, Rylin und Watt. Trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass Avery irgendwie die Funktion der Protagonistin einnimmt. Tatsächlich (und das kommt bei mir äußerst selten vor) mochte ich alle Perspektiven sehr gerne und hatte keine bevorzugte Sichtweise, die ich lieber mochte. Jeder Charakter war auf seine ganz spezielle Weise sehr besonders und einmalig. Hier möchte ich gar nicht so viel vorweg nehmen, aber besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass die ganzen Hauptcharaktere quer im gesamten Tower verteilt wohnen. Ergo konnte man auch die Verhältnisse in den unteren Etagen sehen und man hatte einen entsprechend guten Überblick über das gesamte Setting. Da man durch die verschiedenen Perspektiven oftmals mehr, als andere Charaktere wusste, blieb auch hier ein bisschen die Spannung auf der Strecke. Trotzdem war das Gesamtkonzept der Story immer noch so interessant und verstrickt, dass man einfach weiterlesen musste. Der Vergleich mit "Gossip Girl" ist in diesem Fall definitiv angebracht und bringt das gesamte Konzept der Geschichte gekonnt auf den Punkt.

Die vielen einzelnen Verstrickungen zwischen den Charakteren waren zwar teilweise recht vorhersehbar und manchmal auch ein bisschen klischeebehaftet, haben mir aber trotzdem nicht den Spaß an der Story genommen. Ich habe die 500 Seiten gerne gelesen und bin dank des flüssigen Schreibstils der Autorin und den relativ kurzen Kapiteln auch wirklich schnell durch die Geschichte gekommen. Vielleicht hätte man die eine oder andere Sache etwas verkürzen können und hätte somit ein paar unnötige Längen eingespart, aber im großen und ganzen gab es an der Story eher wenig zu meckern. Obwohl das Ende im Endeffekt nicht mehr sehr spektakulär ist, gibt es trotzdem einen kleinen Cliffhanger, sodass man unbedingt auch den zweiten Teil lesen möchte.

Fazit:
Obwohl meine Rezi auf den ersten Blick ziemlich kritisch wirkt, will ich das Buch eigentlich gar nicht so herunterbuttern. Tatsächlich mochte ich die Geschichte sehr, sehr gerne und hatte viel Spaß beim lesen. Vielleicht gibt es bei der Umsetzung noch ein paar Ecken und Kanten, die noch ein bisschen abgerundet gehören, aber im großen und ganzen kann ich die Geschichte rund um Avery und ihre Freunde nur empfehlen!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. 

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211 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 103 Rezensionen

new york, anna pfeffer, chatroman, liebe, cbj verlag

New York zu verschenken

Anna Pfeffer
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 28.08.2017
ISBN 9783570173978
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich schon wahnsinnig gefreut, weil ich endlich mal wieder Lust auf so eine typische locker-leichte Liebesgeschichte hatte. Als das Buch dann hier ankam, musste ich erstmal feststellen, dass es sich nicht um ein stinknormales Buch, sondern um einen Chat-Roman handelt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, also lasst euch gesagt sein, dass dieses Büchlein komplett in Chat-Form geschrieben ist! Obwohl diese Art von Roman für mich definitiv Neuland war, habe ich mich ziemlich schnell reingefuchst und das Buch im Endeffekt an einem Nachmittag durchgelesen. Aufgrund der Chat-Form ist das Buch auch entsprechend schnell ausgelesen - man kommt einfach sehr schnell durch die Seiten.

Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen und startet direkt mit dem Kennenlernen der beiden Protagonisten Anton und Olivia. Beide waren mir gleich vom ersten Augenblick an sehr sympathisch, wobei man über Anton tendenziell ein bisschen mehr erfährt. Eigentlich hätte ich gedacht, dass die Geschichte schnell langweilig werden würde, wenn man sozusagen die ganze Zeit nur ein Gespräch ließt. Dem war allerdings nicht so, da es sehr authentisch und auch ganz abwechslungsreich gestaltet war. Hierbei möchte ich vor allem die sehr lustigen und kuriosen Selbstgespräche von Anton und Olivia hervorheben - wenn der andere nämlich mal für längere Zeit nicht antwortet, schreiben beide ellenlange Texte über Gott und die Welt. Das war zwar manchmal sehr komisch, aber gerade deswegen so unglaublich amüsant. Teilweise werden auch etwas ernstere Themen angesprochen, da es Olivia mit ihrer Familie nicht immer sehr leicht hat. Insgesamt lebt die Geschichte vor allem von dem Kennenlernen von Olivia und Anton und den gänzlich unterschiedlichen Welten, in denen beide Charaktere leben.

Leider kam mir in dem Buch die Liebesgeschichte eindeutig zu kurz. Man merkt zwar beim Lesen, dass sich im Verlauf der Geschichte unterschwellig etwas anbahnt, aber dass war es dann auch. Da es ein Chat-Roman ist und die beiden ergo auch nur miteinander reden, kann sich da natürlich nicht so viel entwickeln, aber vielleicht hätte man das ja auch anders lösen können. Auch das Ende hat mir sehr zugesetzt... Im positiven, als auch im negativen Sinne. Das Problem ist, dass die Geschichte einfach so endet. Mitten in der Story! Ich mein... Hallo?! Wie geht es weiter? Was passiert als nächstes? Es gibt so viele offene Fragen und das Buch endet gefühlt mitten im Satz. Ich hätte so gerne noch so viel mehr von Olivia und Anton gelesen, aber leider muss ich mir den Rest der Geschichte wohl selber ausmalen. Was mir am Ende allerdings so gut gefallen hat, war diese krasse Wendung. Ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen mit viel Fantasie unter euch gibt, die mit dieser Wendung vielleicht rechnen würden... Ich habe es nicht. Ich war sowas von baff und völlig verwirrt. Das könnt ihr wahrscheinlich nur nachvollziehen, wenn ihr das Buch selbst gelesen habt. Besagte Wendung hat der Geschichte im Endeffekt nochmal den letzten Schliff gegeben, da das Buch sonst für mich nur eine 08/15 Geschichte gewesen wäre. Aber dieses Ende hat da nochmal ganz schön was rausgeholt!

Fazit:
Als Gesamtpaket ist diese süße Geschichte durchaus lesenswert, nur leider hatte ich mir im Endeffekt ein bisschen was anderes von der Geschichte erhofft. Mehr Liebe und Schmetterlinge im Bauch. Leider war das aufgrund des Aufbaus der Geschichte eher Mangelware, wobei das vielleicht schon wieder zu hart ausgedrückt ist. Insgesamt konnte mich das Buch trotzdem sehr gut unterhalten und mit einer genialen Wendungen zum Schluss nochmal einiges gut machen!

Ich gebe dem Buch sehr gute 3,5 von 5 Sternen.

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

monica james, addicted to sin - ... und ich gehöre dir, addicted to sin, erpressung, heyne verlag

Addicted to Sin - ... und ich gehöre dir

Monica James , Silvia Kinkel
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.08.2017
ISBN 9783453545915
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Madison – die süße, verletzliche, unschuldige Madison. Sie gibt mir das Gefühl, dass es noch Hoffnung für mich gibt. Dass ich ein guter Mensch sein kann. Ich brauche sie, mehr noch, als ich die Luft zum Atmen brauche. Es gibt nur ein Problem: Juliet. Sie ist eine Verführerin, die kein Nein akzeptiert. Wenn ich ihr widerstehe, wird sie unser schmutziges Geheimnis ausnutzen, um alles mit Madison kaputt zu machen. Ich will meine große Liebe nicht verlieren, aber kann ich mich wirklich ändern?

Meinung:

Ich wollte eigentlich nicht so mit der Türe in's Haus fallen, aber ich bin sprachlos! Schon während des Lesens überkam mich so ein eigenartiges Gefühl und als ich dann endlich den letzten Satz beendet und das Buch zugeschlagen hatte, konnte ich es einfach nicht glauben! Der erste Teil konnte mich wirklich überhaupt nicht überzeugen, sodass meine 2,5 Sterne mehr (!) als nett waren... Und dann wage ich mich mit seeehr dürftigen Erwartungen an den Abschluss der Dilogie heran und muss feststellen, dass ich es LIEBE! Also ich hab ja schon vieles erlebt, aber so einen meilenweiten Unterschied zwischen Band 1 & 2 habe ich nun auch noch nie gehabt. Teil 1 hatte kaum eine Story zu bieten und war mit mehr Sexszenen ausstaffiert, als ich zählen konnte. Der Protagonist war mir alles andere als sympathisch und hat meine Vorstellungen von einem sexbessesenen Arschloch sogar noch gesprengt. Auch die Dreiecksbeziehung war schon beinahe hollywoodreif und kann selbst die Nerven des abgehärtesten unter uns wie durch Zauberhand zum reißen bringen. Alles in allem hat mich das Buch wirklich den letzten Nerv gekostet, sodass ich mir vom zweiten Teil schon gar nix mehr erhofft hatte. Tja... und dann begann ich zu lesen und das Buch entwickelte sich zum absoluten Gegenpol seines Vorgängers.

Das fängt schon bei der Zusammensetzung der Geschichte an - denn dieses Mal gibt es auch eine richtige Story zu erzählen, da der Erotikanteil zwar immer noch präsent, aber weit weniger im Vordergrund steht, als es noch im ersten Teil der Fall war. Die Dreiecksbeziehung steht zwar immer noch im Fokus, allerdings steht für Dixon nun auch endlich (!) mal fest, um welche Frau er kämpfen und wen er zukünftig an seiner wissen möchte. Ergo gibt es nun auch nicht mehr dieses ewige Hin und Her sondern endlich ein Ziel und das ist Madison. Entsprechend konnte man auch bei Dixon so einige positive charakterliche Veränderungen verzeichnen. Er ist nicht mehr dieser sexbessesene Vollidiot und schaltet nun endlich mal seinen Verstand ein. Entschuldigt die krasse Formulierung, aber ich glaube nur so versteht man, was für eine enorme Veränderung bei Dixon von staten geht. Im ersten Teil war er mir ehrlich gesagt so gar nicht sympathisch, aber je näher ich auf das Ende von Band 2 zusteuerte, desto mehr schloss ich ihn tatsächlich in mein Herz. Ich weiß nicht genau, wie die Autorin es geschafft hat, dass ich Dixon am Ende doch noch sein Arschloch - Verhalten aus dem ersten Teil verzeihen konnte, aber irgendwie ist es ihr gelungen. Zum Ende hin mochte ich ihn sogar richtig und konnte es schon fast gar nicht glauben, dass das Buch zu Ende sein soll. Ähnlich erging es mit mit Hunter - einem der besten Freunde von Dixon. Er ist prinzipiell auch nur auf das Eine fixiert, aber am Ende habe ich ihn regelrecht geliebt, weil er vor allem in Kombination mit Dixon einfach zum wegschmeißen komisch war. Ihr glaubt mir gar nicht, wie oft ich auf den letzten paar Seiten beinahe heulend in meinem Bett lag und mir einen abgelacht habe. Tatsächlich wünsche ich mir jetzt sogar, dass es noch Bücher aus Hunter's Sicht geben wird. (Eine gute Handlungsgrundlage ist auf jeden Fall vorhanden...)

Auch auf der emotionalen Schiene konnte die Geschichte durchaus Punkten, sodass ich mir doch mal die eine oder andere Träne verdrücken musste. Sogar der Schreibstil der Autorin ist wieder so angenehm, wie schon in Teil 1. Leider wurde auch dieses Mal wieder unnötig mit ein paar eher unpassenden vulgären Ausdrücken um sich geworfen, wobei ich das Gefühl hatte, dass es im Vergleich zum ersten Band schon besser geworden ist.

Fazit:
Ich glaub man hat bereits gemerkt, dass mich das Buch schlichtweg umgehauen hat - im positiven Sinne. Teil 1 konnte mich wirklich so gar nicht überzeugen und dann lese ich den Folgeband und werde in so vielen Punkten (!) mehr als positiv überrascht. Der Protagonist ist mir auf einmal sympathisch, eine Story gibt es nun auch endlich mal zu erzählen und manche Passagen sind einfach nur zum wegschmeißen komisch. Ich weiß nicht genau, wie die Autorin das geschafft hat, aber nun ist es schon so weit, dass ich mir tatsächlich einen weiteren Teil wünsche!

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

liebe, christelle zaurrini, fall for you: völlig unverhofft, fall for you, selfpublisher

Fall for you: Völlig unverhofft

Christelle Zaurrini
E-Buch Text
Erschienen bei null, 27.12.2016
ISBN B01NANKEDF
Genre: Sonstiges

Rezension:

Klappentext: Heiraten, Kinder bekommen, ein völlig bodenständiges Leben führen: Das war Mayas Plan. Niemals wollte sie so egoistisch werden wie ihre Mutter, die sie und ihren Vater für eine ruhmreiche Karriere verlassen hat. Doch als die neue Lebensgefährtin ihres Vaters mit ihren drei Kindern bei ihnen einzieht, droht ihr Plan zu scheitern. Der Grund: Logan. Vorlaut, unverschämt und verdammt sexy. Genau das, was Maya immer meiden wollte, und doch kann sie die körperliche Anziehung nicht leugnen.

Meinung:
Die Geschichte startet im Prolog mit einem kurzen Ausflug in Mayas Vergangenheit, wo wir die jüngere Version von Maya kennen lernen, welche gerade erfahren muss, dass sich ihre Mutter für eine ruhmreiche Karriere aus den Staub gemacht hat und sowohl sie, als auch ihren Vater zurück gelassen hat. Die 'richtige' Story setzt gleich am Knackpunkt der Geschichte an - die neue Frau ihres Vaters und ihre drei Kinder ziehen bei Maya und ihrem Vater ein. Gemeinsam mit Maya lernen wir die Drillinge (etwas außergewöhnlich, aber durchaus ganz interessant...) Maggie, Neal und Logan kennen. Bereits der Name verrät uns, welcher neue Bruder Maya wohl in nächster Zeit zu schaffen machen wird. Logan ist entsprechend seines Namen ein perfektes Beispiel für den arroganten BadBoy von nebenan.

Die Geschichte verfolgt man sowohl aus Mayas, als auch aus Logans Sichtweise, sodass ich während des Lesens ein gutes Verständnis für beide Charaktere entwickeln und mich in ihre verschiedenen Beweggründe und charakterlichen Eigenschaften einfühlen konnte. Obwohl Logan nach außen wie das perfekte Paradebeispiel für einen BadBoy wirkt, ist er hinter seiner undurchschaubaren Fassade ein ganz lieber Kerl. Auch er und seine Familie hatten es im Leben nicht leicht und mit einigen familiären Problemen zu kämpfen, sodass Logan immer derjenige war, der sich dazu verpflichtet gefühlt hat, die Verantwortung zu übernehmen. Durch seine angriffslustigen Kommentare versucht er den Schein zu wahren und die Fassade aufrecht zu erhalten und mimt den BadBoy. Maya wirkt gegen ihn, wie die Unschuld vom Lande und hat ihr ganzes Leben bereits durchgeplant. Ihr Freund Mike studiert Medizin und ist auch in anderen Punkten ein guter Fang, nur spürt sie bei ihm nie 'dieses Kribbeln'. Sowohl Logan, als auch Maya mochte ich sehr gerne, wobei ich mir gewünscht hätte, das Maya in manchen Situationen ein bisschen selbstbewusster aufgetreten wäre und ihre Möglichkeiten schneller erkannt hätte.

Auch Maggie und Neal mochte ich ganz gerne, wobei ich mir bei den beiden noch ein bisschen mehr Input gewünscht hätte. Das gilt auch für Mayas Vater und Logans Mutter. Beide bleiben leider eher blass und waren für mich nicht wirklich greifbar. Obwohl die Autorin mit der Geschichte das Rad definitiv nicht neu erfunden hat, ist ihr dennoch eine durchaus lesenswerte kleine Lovestory gelungen, die hier und da auch einen erotischen Einschlag hat. Im Leben von Maya und Logan ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen und das merkt man auch. Es werden pikante Themen wie Selbstmord und Alkoholsucht angesprochen, sodass die Story neben der Liebesgeschichte auch ernstere Themen zu sprache bringt und so eine gelungene Mischung entstanden ist. Auch der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Entsprechend dem Genre wenig anspruchsvoll und locker-leicht geschrieben. Insgesamt bin ich wirklich schnell durch die Geschichte gekommen, was eben unter anderem auch an dem flüssigen Schreibstil der Autorin lag.

Fazit:
Zusammenfassend eine wirklich nette Geschichte, bei der man einfach mal abschalten und sich mitreisen lassen kann. Obwohl ich mir in Bezug auf manche Charaktere noch mehr Input gewünscht hätte, bietet die Story von Maya und Logan ein gutes Gesamtpaket mit einer netten Lovestory und ein paar anspruchsvollen Nebenaspekten, die der Geschichte die gewisse Tiefe geben.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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301 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 99 Rezensionen

dschinny, aladdin, liebe, jessica khoury, 1001 nacht

Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

weltall, dystopie, impress, sublevel, hoffnung

SUBLEVEL: Zwischen Liebe und Leid

Sandra Hörger
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.08.2017
ISBN 9783646603040
Genre: Jugendbuch

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138 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

liebe, nacho figueras, polo, wellington, pferde

Die Wellington-Saga - Verführung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.07.2017
ISBN 9783734103735
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext: Sebastian ist in Wellington als Playboy der Familie Del Campo bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen, und regelmäßig stürzt er sich in leidenschaftliche Affären. Das Ansehen seiner prominenten Familie ist ihm egal, und er genießt stattdessen sein freies Leben in vollen Zügen. Bis er die faszinierende Katherine kennenlernt, die ihn mit ihrem Temperament auf eine Weise anzieht, die Sebastian bisher nicht kannte…

Meinung:
Wow! Auch der zweite Teil kann an das Niveau vom ersten Teil anknüpfen und ist vielleicht sogar noch einen Ticken besser. In diesem Band geht es um Alejandro's jüngeren Bruder Sebastian und Katherine, die als Regisseurin arbeitet. In beide Charaktere konnte ich mich unheimlich gut hineinversetzen, da sie mir gleich zu Beginn sympathisch waren und meine volle Aufmerksamkeit hatten. Dadurch, dass man die Geschichte nicht nur aus einer Perspektive verfolgt, sondern neben Sebastian auch aus der Sicht von Katherine ließt, konnte man ihre Entscheidungen gut nachvollziehen und bei beiden Charakteren hinter die Kulissen schauen. Dadurch ist für den Leser zwar an der einen oder anderen Stelle ein wenig die Spannung ausgeblieben, weil man manchmal mehr als bestimmte Charaktere wusste und somit schon vorher klar war, was eigentlich Sache ist. Insgesamt sollte man als Leser auch nicht auf einen großen Spannungsbogen hoffen - den gibt es nämlich nicht. Klar gab es Hier und Da mal eine paar kleine Dinge, die der Geschichte ein bisschen Würze verliehen haben, aber im Großen und Ganze verläuft die Geschichte relativ entspannt.

Obwohl die Liebesgeschichte zwischen Sebastian und Katherine natürlich einen großen Teil der Story abdeckt, wurde sich nicht nur auf diese beschränkt. Wie schon im ersten Teil ist das Polospiel unverzichtbarer Teil der Geschichte und lässt wieder seinen ganz eigenen Charme in die Geschichte einfließen. Was mir aber am meisten gefallen hat, ist die Tatsache, dass Katherine Regisseurin ist und auch dieser Aspekt einen großen Teil der Geschichte ausmacht. Es wird sich eben nicht nur auf die Lovestory der beiden Protagonisten beschränkt, sondern um diese herum noch eine ganz eigenständige Story konstruiert, die mir wirklich großen Spaß gemacht hat. Obwohl ich ja damals beim ersten Teil die Befürchtung hatte, dass das Buch so ein klischeehafter Erotikroman werden würde und ich im Endeffekt eines besseren belehrt wurde, wird dies auch im zweiten Teil beibehalten. Vereinzelt gibt es auch mal ein paar Sexszenen, welche aber relativ einfach und nicht sehr ausladend geschildert werden. Wenn ich da an 'For 100 Days - Täuschung' von Lara Adrian zurückdenke... Oh man. Da wurde diesen Szenen immer ein komplettes Kapitel geschenkt (also nicht nur 3 oder 4 Seiten!) und eine Story war eigentlich gar nicht vorhanden. Da ist dieses Büchlein hier wirklich eine erfrischende Abwechslung und macht beim Lesen richtig Spaß.

Insgesamt mag ich einfach das Feeling, was dieses Buch, und auch sein Vorgänger, ausstrahlen. Da es sich immer um die Familie Del Campo dreht, hat es etwas sehr familiäres und erinnert mich schon fast an 'Bourbon Kings' von J. R. Ward, wobei dort sehr viel auf Intrigen und Verschwörungen gesetzt wird. Trotzdem spielt auch in dieser Reihe die Familie eine sehr große Rolle und wird immer wieder mit eingebunden. Vor allem in diesem Band erfährt man nochmal einige neue Sachen, die im ersten Teil keinen Platz gefunden haben. Auch die beiden Protagonisten aus dem ersten Teil sind wieder mit von der Partie, wobei sich das eher im kleinen Umfang verhält. Trotzdem war es ganz nett, auch hin und wieder nochmal über die Beiden zu lesen.

Insgesamt hat mir in diesem Band der Aufbau und die Grundidee der Geschichte nochmal ein bisschen besser gefallen, sodass ich beim Lesen definitiv auf meine Kosten gekommen bin. Der Schreibstil ist wieder mal sehr angenehm zu lesen und relativ anspruchslos gestaltet, sodass ich wirklich schnell durch die Geschichte gekommen bin. Wäre ich nicht zu müde gewesen, hätte ich die Geschichte wahrscheinlich in einem Rutsch durchgelesen - haha. :D

Fazit:
Ein wirklich gelungener zweiter Teil, der mir vor allem aufgrund seiner Grundidee nochmal ein bisschen besser als Band 1 gefallen hat. Sowohl die beiden Protagonisten, als auch das Setting konnten mich begeistern und haben zusammen wunderbar mit dem Polospiel - Aspekt harmoniert. Zusammengefasst war die Geschichte einfach sehr stimmig gestaltet und hat mir beim Lesen großen Spaß gemacht.

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. 

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

monica murphy, new adult, fair game, liebe, rezensionsexemplar

Fair Game - Lucy & Gabriel

Monica Murphy , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.07.2017
ISBN 9783453421530
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Gabriel sitzt den Sommer über bei seiner verkorksten Familie fest und langweilt sich zu Tode. Er sucht nach einem Abenteuer und wird im gut aussehenden Mädchen von nebenan fündig. Sofort üben die beiden eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander aus. Bald verbringen sie jede Minute zusammen. Doch Lucy ist nicht, wofür Gabriel sie hält ...

Meinung:

Bei der neuen Reihe von Monica Murphy spalten sich ja die Meinungen enorm (!), wobei sich die meisten einig sind, dass der zweite Band um einiges besser, als der Erste ist. Hier muss ich dann tatsächlich mal aus der Reihe springen, da mir der zweite Band leider nicht ganz so gut, wie der Vorgänger gefallen hat. Das fing schon bei dem Kennenlernen der beiden Protagonisten an, was mir einfach viel (!) zu schnell ging. Um das mal ein bisschen zu präzisieren - beide haben echt nicht lange gefackelt und sind mir, für meinen Geschmack, viel zu schnell übereinander hergefallen. Das kam dann ziemlich plump daher - vor allem, wenn man bedenkt, dass sie die Protagonisten der Geschichte sind und sich da eigentlich noch irgendwas entwickeln soll. Ich mag es viel lieber, wenn ein bisschen Spannung aufgebaut wird und der Autor den Leser z.B. in Bezug auf den ersten Kuss ein wenig zappeln lässt - so wie im ersten Teil.

Die Geschichte verfolgt man abwechselnd aus der Sicht von Lucy und Gabriel, sodass ich mich gut in beide Charaktere hineinversetzen und ihren unterschiedlichen Gedankengängen folgen konnte. Obwohl mir sowohl Lucy, als auch Gabriel ganz gut gefallen haben, konnte ich ihre krassen Stimmungsschwankungen dann doch nicht so gut nachvollziehen. Waren sie eben noch Meinung A, ist im nächsten Moment plötzlich doch Meinung B die richtige. Beide wussten irgendwie nie so richtig, was nun Phase ist und für welchen Weg sie sich entscheiden sollen. Ich habe auch schon von jemanden gelesen, der sich bei dem Hin und Her der beiden Protagonisten an After von Anna Todd erinnert fühlte. So krass war das bei Lucy und Gabriel dann doch nicht. Zum Glück! Auch wenn Gabriel wieder der typische reiche (Bad)Boy war, gab es zumindest bei Lucy ein wenig Abwechslung. Klar - auch sie wurde als sehr hübsch, aber eben auch als relativ klein und 'pummelig' beschrieben. Dass die Autorin in diesem Punkt mal nicht die gängigen Klischees bedient hat, war wirklich mal was Neues und eine erfrischende Abwechslung.

Auch wenn es Hier und Da immer wieder ein bisschen Story gibt, liegt der Fokus in dieser Geschichte vorrangig auf der Lovestory zwischen Lucy und Gabriel. Gängige Klischees treten auf und es entstehen unnötige Probleme, die eigentlich gar nicht nötig gewesen wären. Trotzdem muss die Geschichte von irgendwas 'leben' und das waren in diesem Fall die vielen Spannungen zwischen den beiden Protagonisten. Auch die Autorin betont in ihrer Danksagung, dass sie mit der 'Fair Game' - Reihe das Rad definitiv nicht neu erfinden und einfach nur eine Geschichte schreiben wollte, an der sowohl sie, als auch ihre Leser Spaß haben. Mit diesen sympathischen Worten lässt sie meine bisherige Kritik schlicht erblassen - schließlich hat sie recht. Klar erfindet sie mit der Geschichte von Lucy und Gabriel nichts Neues und trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen und bin auf meine Kosten gekommen.

Auch im zweiten Band habe ich nichts am Schreibstil der Autorin auszusetzen. Man fliegt nur so durch die Seiten und kaum hat man mit dem Buch angefangen, ist es auch schon wieder zu Ende. Vom Prinzip her, steht Band 2 dem ersten Teil in nix nach... zumindest fast. Hier ging es mir nämlich, wie bereits erwähnt, ein bisschen zu schnell. Man hätte den Leser bestimmt noch ein bisschen mehr an der langen Leine halten können, aber gut. Der Abschlussband wird dann von Tristan handeln, wobei ich da noch ein bisschen skeptisch bin, wie die Autorin das ganze umsetzen will, da er mir in diesem Band leider nicht wirklich sympathisch war.

Fazit:
Auch wenn der zweite Teil in meinen Augen einen Hauch hinter dem ersten Band liegt, bin ich auch bei der Geschichte von Lucy und Gabriel voll auf meine Kosten gekommen. Der Schreibstil ist klasse und die Geschichte macht Spaß. Trotzdem wird das Rad mit dieser Story nicht neu erfunden, sodass man sich auch auf ein paar übliche Klischees einstellen sollte.

Ich gebe dem Buch gute 3,5 von 5 Sternen.

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201 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

liebe, monica murphy, college, erotik, heyne

Fair Game - Jade & Shep

Monica Murphy , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2017
ISBN 9783453421523
Genre: Erotische Literatur

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(61)

146 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

taub, autorin, liebe, buchverfilmung, hollywood

Among the Stars

Samantha Joyce , Nicole Hölsken
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.06.2017
ISBN 9783442486236
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext: Elise Jameson hat die weltberühmte Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben – aber keiner weiß es. Denn nach einem schrecklichen Unfall ist Elise taub, unglaublich schüchtern und bleibt lieber inkognito. Doch dann werden ihre Bücher mit Hollywoodstar Gavin Hartley verfilmt, und man besteht auf die Anwesenheit der Autorin am Set. Kurzerhand beauftragt Elise die wunderschöne Unbekannte Veronica Wilde damit, ihren Platz einzunehmen, während sie selbst sich als Assistentin ausgibt. Als sie neue Freunde findet und Gavin näherkommt, fällt es ihr jedoch zunehmend schwer, sich hinter ihren Lügen zu verstecken. Ist es Zeit, der Welt zu zeigen, wer sie wirklich ist?

Meinung:
Da der Klappentext einfach genau nach meinem Lesegeschmack ist, konnte ich nicht anders, sodass das Buch einfach bei mir einziehen musste (!). Da ich bis dato eher gespaltene Meinungen gehört hatte, bin ich nicht mit allzu großen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Im Endeffekt kann ich allerdings jetzt schon mal sagen, dass mich das Buch keineswegs enttäuscht hat. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und man lernt Elise gleich zu Beginn von ihrer sehr schüchternen und zurückgezogenen Seite kennen. Man kann sich ein gutes Bild von ihr machen und sich direkt in sie hineinversetzen - schließlich ließt man auch die komplette Story aus ihrer Perspektive. Neben Elise gibt es auch noch ihren besten und bis dato einzigen Freund, welcher entsprechend der gängigen Klischees natürlich schwul ist. Eigentlich gibt es noch viel mehr Charaktere, die man an diesem Punkt aufzählen könnte, aber da ich euch da nicht die Überraschung verderben will, lass ich das mal lieber bleiben. Nur so viel soll gesagt sein - die Charakterkonstelation fand ich echt klasse. Es gab sowohl Sympathieträger, als auch das genau Gegenteil und auch vom charakterliche her, gab es viele unterschiedliche und interessante Persönlichkeiten.

Tatsächlich war die Story im Endeffekt genau das, was ich mir gewünscht hatte. Eine wunderschöne Geschichte, die man perfekt im Sommer genießen kann. Auch wenn die Story vielleicht nicht sehr anspruchsvoll wirkt, so gab es doch einige emotionale Ansätze, die der Story noch ein bisschen Tiefe verliehen haben. Auch mit manchen Wendungen hatte ich teilweise echt nicht gerechnet, sodass es nicht zuuu vorhersehbar war und man hier und da noch mit einer kleinen Überraschung rechnen konnte. Natürlich ist dem geübten Leser klar, worauf die ganze Geschichte zum Schluss hinausläuft und trotzdem hat die Geschichte Spaß gemacht.

Was mich leider nicht so ganz überzeugen konnte, war das Alter der Protagonistin. Irgendwie hatte ich vom Schreibstil her (vielleicht auch einfach nur vom Gefühl) eine jüngere Person vor Augen, obwohl dies ja eigentlich gar nicht der Fall war. Was denn ein oder anderen vielleicht auch nicht so gefallen könnte, ist die Sache mit der Taubheit von Elise. Also nicht die Tatsache, dass sie taub ist, sondern das die Verständigung im Endeffekt so einfach für Elise war, weil sie hervorragend Lippenlesen kann. Ich kann mir vorstellen, dass sich hierbei einige gewünscht hätte, dass das taub sein von Elise noch mehr im Fokus der Geschichte steht. Insgesamt ist das Buch an sich trotzdem eine ganz runde Sache und auch der Schreibstil entsprechend der Story gewählt und flüssig geschrieben.

Fazit:

Als Gesamtpaket kann die Geschichte definitiv von sich überzeugen einem als Leser ein paar amüsante Lesestunden bescheren. Trotzdem gab es hier und da ein paar kleine Kritikpunkte und vor allem in Bezug auf die Taubheit von Elise, hätte ich mir eine andere Ausganssituation gewünscht. Wenn man sich schon dafür entscheidet, dass der Protagonist der Story taub sein soll, dann erhoffe ich mir dahingehend auch 'Schwierigkeiten'. Diese Problematik verliert doch völlig ihren Reiz, wenn die Protagonistin im Endeffekt super Lippenlesen kann. Trotzdem eine nette Geschichte für Zwischendurch!

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen. 

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(96)

175 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

liebe, erotik, heyne verlag, gefühle, hass

Love is War - Verlangen

R. K. Lilley , Sonja Häußler
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.06.2017
ISBN 9783453580558
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Scarlett hatte schon immer große Träume. Ihr Ziel war Hollywood. Aber in ihren wildesten Träumen hätte sie sich nicht ausgemalt, dass sie mit 28 Jahren pleite sein und in 10.000 Meter Höhe Drinks servieren würde. Sie war nichts als eine bessere Kellnerin über den Wolken. Und eines Tages saß er da, durchbohrte sie mit seinem heißen Blick und bestellte einen Gin Tonic. Es war Jahre her, seit sie ihn gesehen, seit er sie geliebt hatte. Dante wollte sie. Wieder. Und sie ihn. Sie würde mitspielen … aber dieses Mal war er an der Reihe. Sie würde IHN brechen. Denn letzten Endes ist Liebe Krieg.

Meinung:
Auf diese Geschichte war ich wirklich sehr gespannt, weil sowohl Titel, als auch Klappentext des Buches eine etwas andere Story versprechen und nicht ganz so 08/15 daherkommen. In Bezug auf den Schreibstil der Autorin gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Vielleicht ist er nicht sehr anspruchsvoll, lässt sich aber trotzdem gut und flüssig lesen, sodass ich keine Schwierigkeiten hatte. Der Einstieg in die Geschichte fällt relativ leicht, da man gleich zu Beginn das erneute Zusammentreffen der beiden Protagonisten miterlebt und man sich so einen guten ersten Eindruck von beiden machen kann. Da man die komplette Story nur aus der Perspektive von Scarlett mitverfolgt, kann man sich vor allem in sie sehr gut hineinversetzen und ihre echten Gefühle besser verstehen. Scarlett ist eine ziemlich eigenwillige Protagonistin, die sich durchaus zu verteidigen weiß, aber im Endeffekt gar nicht so stark ist, wie sie nach außen eigentlich vorgibt. Auch Dante wird als Charakter ziemlich gut geschildert, wobei es bei ihm manchmal trotzdem ein paar kleine Fragezeichen gibt, was von der Autorin allerdings bewusst so gestaltet wurde. Vor allem zu Beginn spürt man die deutliche (teilweise negative) Spannung zwischen Scarlett und Dante, was mir richtig gut gefallen hat und einfach mal ein bisschen frischen Wind in so eine Geschichte gebracht hat. Trotzdem gibt es auch wieder das ein oder andere Klischee (vor allem in Bezug auf das Aussehen von Scarlett und Dante), was wahrscheinlich schon aus Prinzip bedient werden muss.

Was mir an der Geschichte richtig gut gefallen hat, waren die regelmäßigen Rückblenden in die Kindheit von Scarlett und Dante. Man ist während des Lesens so gesehen auf zwei Zeitebenen unterwegs, was auch mal ein bisschen anders war und die Geschichte nochmal um einiges interessanter wirken ließ. Wenn ich ehrlich bin, sind es sogar die Rückblenden gewesen, die die Geschichte nochmal rumgerissen haben. Denn ohne besagte Rückblenden, wäre die Geschichte ziemlich lahm und im Endeffekt doch nur 08/15 gewesen. So wurde allerdings nochmal ein bisschen mehr 'Story' in die eigentliche Handlung eingebaut und man erfährt viele neue Dinge über Scarlett und Dante, die einen auch aufzeigen, wieso die beiden so sind, wie sie heute sind. Trotzdem gab es auch ohne die Rückblenden zum Glück eine gewisse Storyline, sodass das Buch nicht auf die krasse Erotikschiene abgedriftet ist, wobei das am Ende des Buches schon eher in die Richtung ging.

Tatsächlich finde ich den Schluss ziemlich gelungen, obwohl er mit einem echt fiesen Cliffhanger endet. Aber genau dieser Cliffhanger macht den Reiz gerade aus. Es gibt sehr viele offene Fragen und man wird praktisch dazu gezwungen, auch den zweiten Teil zu lesen, weil man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Was ich an diesem Cliffhanger am besten finde - es gibt einen in der Gegenwart und (!) in der Vergangenheit von Scarlett und Dante. Das ist fast schon richtig genial gemacht - haha. :D

Fazit:
Auch wenn das Buch in manchen Punkten durchaus etwas innovativer gestaltet war, sind es doch eigentlich die Rückblenden gewesen, die das Buch vor einer kompletten 08/15 - Story bewahrt haben. Es ist in manchen Punkten trotzdem noch zu klischeehaft, obwohl es eigentlich was anderes verspricht. Trotzdem macht das Buch Lust auf mehr, was man vor allem den genialen Schluss zu verdanken hat. Ein echter Zwiespalt!

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen. 

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283 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 63 Rezensionen

fantasy, nemesis, anna banks, liebe, sepora

Nemesis - Geliebter Feind

Anna Banks , Michaela Link
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.06.2017
ISBN 9783570311424
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Prinzessin Sepora ist auf der Flucht: Ihr Vater will sich mithilfe ihrer einzigartigen Gabe zum Herrscher über alle fünf Königreiche aufschwingen. Um das zu verhindern, taucht sie im verfeindeten Theoria unter, wo sie unfreiwillig als Dienerin am Königshof landet. Prompt verliebt sie sich in den jungen, smarten König Tarik – und steht schon bald vor einer folgenschweren Entscheidung: Ist sie bereit, ihren Gefühlen nachzugeben und Tarik die Wahrheit über ihre Herkunft zu verraten?

Meinung:

Wow - was für ein Buch. Obwohl ich Romantasy eigentlich gar nicht so oft lese, was ich definitiv mal ändern sollte, konnte mich dieses Buch komplett begeistern. Vielleicht war die Geschichte in manchen Punkten nicht sehr innovativ, aber trotzdem wurden in meinen Augen viele interessante Aspekte mit eingebaut, sodass die Story am Ende ihren ganz eigenen Charme hat und entsprechend lesenswert ist. Zu Beginn der Story hatte ich leider ein paar Schwierigkeiten, was nicht auf die üblichen Kritikpunkte zurückzuführen ist, sondern tatsächlich die Namensgebung betrifft. Offensichtlich hat die Autorin einen kleinen Faible für den Buchstaben 'S', sodass viele Begriffe diesen als Anfangsbuchstaben tragen. (Sepora/Serubel/Spektorium) Das war am Anfang echt ziemlich verwirrend. Vielleicht versteht man, was ich meine - haha. ^^ Trotzdem fand ich den Einstieg in die Geschichte äußerst gelungen, da man gleich an einer spannenden Stelle in die Story geworfen wurde: die Flucht von Sepora. Es gab kein großes Rumgeplänkel und man konnte sofort in die eigentliche Geschichte starten.

Während des Lesens verfolgt man die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht von Sepora und Tarik, sodass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt von beiden Protagonisten bekommen hat. Da sich die Beiden auch in jeweils anderen Positionen befinden, ist der Einblick umso interessanter. Sowohl Sepora, als auch Tarik waren mir als Protagonisten unheimlich sympathisch. Sepora, weil sie sehr stark ist, ihren eigenen Willen hat und immer das tut, was sie für richtig hält. Dabei ist es ihr egal, ob sie gerade gegen eine Menge regeln verstößt und mit ernsten Konsequenzen zu rechnen hat. Tarik ist da das genaue Gegenteil. Obwohl er nach außen hin auch sehr willensstark wirkt/sein muss, ist er im Inneren eigentlich ziemlich zahm und ein Mensch mit viel Güte. Beide Protagonisten haben gut zusammen harmoniert und ein stimmiges Gesamtpaket geliefert.

Je weiter ich in der Geschichte vorankam, desto schwerer viel es mir, das Buch aus den Händen zu legen. Die Story hatte irgendwas an sich, sodass ich einfach nicht aufhören konnte und immer weiter gelesen habe. Nicht ganz unschuldig ist wahrscheinlich der sehr angenehme und äußerst flüssige Schreibstil der Autorin. Auch wenn der Spannungsbogen eher klein gehalten war und gar nicht so viel zu bieten hatte, wie man vielleicht erwarten könnte, gab es immer wieder solche kleine rassanten Szenen, die mich als Leser unheimlich gereizt haben. War man einmal in die Geschichte abgetaucht, wollte man nicht mehr aufhören und war in der Welt gefangen.

Tatsächlich hatte die Geschichte auch einen leicht orientalischen Touch, da sich die gesamte Handlung vorrangig in Theoria abspielt, welches eines der fünf Königreiche ist und sich in der Wüste befindet. Zusammen mit ein paar gut platzierten Fantasy - Elementen ergibt das ein tolles Gesamtpaket, welches definitiv lesenswert ist. Auch den Aspekt mit den verschiedenen Königreichen fand ich sehr interessant, weil jedes einen anderen 'charakterlichen' Zug hat und für unterschiedliche Fertigkeiten bekannt ist.

Obwohl ich nicht sagen würde, dass es zum Ende hin einen fiesen Cliffhanger gibt, bleibt man als Leser trotzdem ein bisschen unbefriedigt zurück. Es gibt noch ein paar unbeantwortete Fragen und die Schlussszene ist ziemlich gemein, weshalb ich sehr hoffe, dass der zweite Teil nicht zu lange auf sich warten lässt.

Fazit:
Auch wenn ich hier und da ein paar kleine Kritikpunkte habe und mir vielleicht noch ein wenig mehr Spannung gewünscht hätte, konnte die Story als Gesamtpaket auf ganzer Linie überzeugen, Mit einem leicht orientalischen Touch und gut platzierten Fantasy - Elementen entspricht die Story einfach genau meinem Geschmack! ♥

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen. 

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(102)

258 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 56 Rezensionen

dämonen, fantasy, drachenmond verlag, intrigen, ein thron aus knochen und schatten

Ein Thron aus Knochen und Schatten

Laura Labas , Anja Uhren
Flexibler Einband: 476 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 20.03.2017
ISBN 9783959912938
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Alisons schonungslose Ausbildung schreitet weiter voran, obwohl sie und Dorians königliches Gefolge das Lager im Reich der Kaskaden verlassen müssen. Während sie versucht, die aufsteigenden Gefühle für ihren Trainer tief in sich zu vergraben und ihrer neuen Rolle als Anführerin gerecht zu werden, schmieden sowohl Dämonen als auch Menschen Pläne, die die Welt für immer verändern könnten. Alison muss sich endgültig entscheiden, auf welcher Seite sie steht. Die der Dämonen oder die der Menschen?

Meinung:
Oh mein Gott! Dieses Buch hat mich gekillt. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes - haha. :D Eigentlich wollte ich nicht so direkt mit der Tür in's Haus fallen, aber es musste sein. Nachdem mir Band 1 schon so unglaublich gut gefallen hatte, bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen an den zweiten Teil herangegangen. Ergo eine unglaublich große Drucksituation für das Buch und seine Story. Und ich weiß nicht wieso oder wie, aber irgendwie hat es die Autorin geschafft, dass mich Band 2 noch viel mehr überzeugen konnte! Und das trotz meiner so hohen Erwartungen! Ich glaube, dass man ganz deutlich merkt, wie sehr mir das Buch gefallen hat, weshalb wir an diesem Punkt schon einmal festhalten können, das die Geschichte definitiv nicht das typische Klischee des schlechten Mittelbandes erfüllt. Im Gegenteil!

Auch wenn mich das Buch im Gesamtpaket einfach nur umgehauen hat, muss ich trotzdem sagen, dass mir der Einstieg in die Geschichte ein bisschen schwer gefallen ist, da schon fast wieder ein Jahr vergangen ist, seitdem ich den ersten Teil gelesen habe. Wenn ihr also die Möglichkeit habt, dann lest die Bücher gleich hintereinander, um euch einen schwierigen Einstieg zu ersparen. Obwohl hier und da nochmal ein paar Ereignisse aus Band 1 aufgegriffen wurden, sind trotzdem noch einige große Fragezeichen in meinem Kopf herumgeschwirrt, die sich dann aber mit voranschreiten der Geschichte beantwortet haben. Auch wenn es wie ein Kritikpunkt wirkt, soll es eigentlich gar keiner sein. Ich kann durchaus verstehen, dass die Autorin nicht nochmal eine 20-seitige Zusammenfassung von Band 1 in den zweiten Teil mit einbauen wollte. Das wiederum hätte dann diejenigen genervt, die Band 1 gerade erst beendet haben und voll up to date sind. Hier kann man es also keinen so richtig recht machen. Trotzdem habe ich dann, wie bereits erwähnt, mit der Zeit wieder in die Geschichte gefunden und war wieder voll dabei. Vom Prinzip her, knüpft Teil 2 genau da an, wo der erste Teil geendet hat, sodass man nahtlos weiterlesen kann.

Neben Aly und Gareth, den üblichen Verdächtigen eben, gibt es auch ein paar neue Charaktere und somit auch neue Handlungsstränge. Und genau das ist das tolle an dieser Reihe. Neben dem Haupthandlungsstrang von unserer Protagonistin Aly, gibt es noch viele weiter Nebenhandlungsstränge, die teilweise so einige Fragen aufwerfen und einen als Leser im Dunkeln tappen lassen, welche am Ende aber alle zusammengeführt werden und ein großes Ganzes ergeben. Genau das macht den Reiz dieser Geschichte aus und lässt den Leser immer am Ball bleiben, sodass die Story eine regelrechte Sogwirkung auf einen auswirkt. Man mag das Buch kaum aus der Hand legen, da man endlich eine Antwort auf die vielen unbeantworteten Fragen haben möchte. Kurz gesagt, hält die Autorin den Leser an der langen Leine und wirft nur Hier und Da mal ein Häppchen in die Runde. Dieser Strategie bedient sie sich auch im Bezug auf die Liebesgeschichte in der Story. Wie schon im ersten Teil, gibt es immer mal wieder dieses Knistern zwischen Aly und Gareth, aber so richtig scheint nichts zu passieren. Wenn euch das im ersten Band den letzten Nerv geraubt hat, kann ich euch in diesem Punkt schon einmal beruhigen! Die Liebesgeschichte nimmt endlich fahrt auf, wobei sie trotzdem noch relativ langsam voranschreitet und dementsprechend authentisch auf den Leser wirkt.

Aly ist immer noch so taff, wie wir sie bereits aus Band 1 kennen und ihr Durst nach Rache noch immer nicht gelöscht. Obwohl sie ihr Ziel so deutlich vor Augen hat, wird ihr immer mehr bewusst, dass auch andere Dinge im Leben wichtig sind. Was mir an Aly besonders gut gefallen hat, sind ihre Schwächen. Mag sich im ersten Augenblick vielleicht ein wenig absurd anhören, ist im Endeffekt aber eigentlich ganz logisch. Im ersten Teil war sie mir noch ein bisschen zu (!) perfekt und schien für alles eine angeborene Begabung zu besitzen. Im zweiten Teil wird deutlich, dass auch jemand wie Alison ihre Ecken und Kanten hat.

Auch im zweiten Teil ist die Spannung mal wieder ganz groß geschrieben und langweilige Passagen ein Fremdwort, was einem wohl kaum in einem Atemzug mit diesem Buch über die Lippen kommen wird. Wenn ihr schon beim ersten Teil gefragt habt, wie man so viele Actionszenen in ein Buch bekommt, dann habt ihr Band 2 offensichtlich noch nicht einmal angelesen. Leuteeee! Wisst ihr eigentlich, wie krass dieses Buch ist? Man kommt wortwörtlich gar nicht zum Luft holen und wird in regelmäßigen Abständen von neuen spannenden Passagen in den Bann gezogen. Und dann erst das Ende!! Dort ging es dann auf einmal Schlag auf Schlag und ich wusste gar nicht, wie mir geschieht und dann... war es auf einmal zu Ende! Ganz Plötzlich und gefühlt mitten im Satz. Das nenne ich mal einen Cliffhanger! Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen sprachlos und weiß nicht so recht, wie ich noch so lange auf den finale Teil warten soll. WIEEE?!

Fazit:
Eigentlich bleibt mir kaum noch etwas zu sagen... Wenn ihr Band 1 geliebt habt, dann werdet ihr diesen Teil vergöttern. Ich kann es einfach nicht anders ausdrücken. Die Story war übertrieben spannend und konnte mich sooo krass in ihren Bann ziehen... wow. Einfach wow. Ich weiß nicht, wie es der lieben Laura gelungen ist, aber mit diesem zweiten Band hat sie den ersten nochmal um Längen übertrumpft, obwohl dieser eigentlich schon mehr als genial war. Ich kann euch die Bücher einfach nur ans Herz legen und sagen: LEST SIE! ♥

Ich gebe dem Buch verdiente 5 von 5 Sternen. 

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(72)

123 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

sommer, stiefbruder, party, familie, kody keplinger

Lemon Summer

Kody Keplinger , Anja Galić
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 09.05.2017
ISBN 9783570311110
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad – Überraschung! – hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn. Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...

Meinung:
Obwohl die Autorin ja mittlerweile keine Unbekannte mehr ist, bin ich nicht wirklich mit hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Ich hatte auf eine locker-leichte Lovestory für den Sommer gehofft und diese letztendlich auch bekommen. Entsprechend lässt sich die Story also als wenig anspruchsvoll bewerten, wobei es trotzdem einen gewissen emotionale Kern gab, welcher hin und wieder für ein paar anspruchsvollere Momente gesorgt hat. Allerdings werde ich darauf nicht näher eingehen... schließlich sollt ihr das Buch ja am Ende selbst noch lesen und euch überraschen lassen. ^^ Vorrangig wurden die üblichen Teenager - Probleme und die oftmals weniger schönen Konsequenzen beschrieben, in denen sich vielleicht sogar der eine oder andere ganz gut wiedererkennt. Auch wenn ich nicht mit den gleichen Problemen wie die Protagonistin der Geschichte zu kämpfen habe, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Gedankengänge verstehen, was sie für mich, trotz ihres Verhaltens, sympathisch und durchaus authentisch gemacht hat. Neben Whitley gab es noch einige andere Sympathieträger in der Geschichte, wobei es auch einige Charakter gab, wo ich mir nur dachte: "Gut. Du und ich werden definitiv keine Freunde werden..." ^^ So gesehen, hat die Autorin also in Bezug auf die Charaktere für eine ausgeglichene und spannende Mischung gesorgt.

Der Schreibstil der Autorin war dem Genre entsprechend und konnte ohne Schwierigkeiten gelesen werden. Tatsächlich habe ich das Buch regelrecht verschlungen und rekordverdächtige Zeiten beim Lesen der Geschichte erzielt. Obwohl dies auch einfach nur an der relativ großzügig gewählten Schriftgröße liegen kann. :D Natürlich wird das Rad mit dieser Geschichte nicht neu erfunden und dennoch hat die Autorin eine Story erzählt, die man nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotzdem wurden auch hier wieder einige Klischees bedient und manche Dinge werden für den einen oder anderen durchaus zu vorhersehbar gewesen sein. Dennoch gab es so einige Stellen, an denen mich die Story positiv überraschen konnte, da ich mit manchen Wendungen, zumindest in dieser Form, nicht gerechnet hatte und diese die Geschichte nochmal in eine komplett anderes Licht rückten. Obwohl die Geschichte keinen krassen Spannungsbogen zu bieten hat, bleibt man trotzdem am Ball und geht mit der Protagonisten, aber auch einigen Nebencharakteren durch viele Höhen und Tiefen. Auch wenn das Ende ziemlich simpel gestaltet ist und nicht sehr überraschend daherkommen sollte, ist es trotzdem ein zufriedenstellender Abschluss der Geschichte rund um Whitley und ihre ziemlich chaotischen Sommerferien.

Fazit:
Wer also ein schönes Buch für Zwischendruch sucht oder die passende Sommerlektüre noch nicht gefunden hat, der ist hier genau richtig. Auch wenn die Geschichte nicht sehr innovativ ist und einen relativ flachen Spannungsbogen hat, ist die Story trotzdem angenehm zu Lesen und macht einfach Spaß.

Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen. 

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(176)

439 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

freundschaft, roman, gail honeyman, einsamkeit, ich eleanor oliphant

Ich, Eleanor Oliphant

Gail Honeyman , Alexandra Kranefeld
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 24.04.2017
ISBN 9783431039788
Genre: Romane

Rezension:

Klappentext: Eleanor Oliphant ist anders als andere Menschen. Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen schönen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Und das macht ihr Leben auf Dauer unerträglich einsam. Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus - und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen.

Meinung:
Oh man! Wenn ihr wüsstet, wie sehr ich mit dem Buch zu kämpfen hatte! Eigentlich kommen mir Bücher wie dieses gar nicht erst in's Haus, geschweige denn in mein Bücherregal, weil diese Art von Buch einfach nicht meinem Geschmack bzw. bevorzugtem Genre entspricht. Kurz gesagt, ist das Buch eher etwas, was ich meine Mutter schenken, aber nicht selber lesen würde. Wie es der Zufall aber nun einmal so wollte, hat es dieses Büchlein dann doch noch in mein Regal geschafft, weil es überraschenderweise vom Verlag bei mir ankam. Einerseits habe ich mich gefreut, weil das Buch ein echter Hingucker ist, aber andererseits standen mir die Haare zu Berge, weil ich das Buch absolut nicht lesen wollte. Vor allem nicht, wenn es auch noch über 500 Seiten hat. Nachdem ich es eine große Zeitspanne gekonnt vor mir hergeschoben habe, war der Tag gekommen und ich begann zu lesen. Tja. Und wie es der Zufall so wollte, fühlte ich mich schon nach den ersten paar Seiten in meiner eher bescheidenen Meinung bestätigt - das Buch gefiel mir nicht. Das Hauptproblem war hierbei tatsächlich die Protagonistin, um die sich ja im Endeffekt auch die ganze Geschichte dreht. Ich hatte das Gefühl, als ob ich aus der Sicht von einer 70 - jährigen Oma lese. Ihre Verhaltensweise und Aussagen wirkten auf mich so altbacken, dass ich auf einmal nur noch so eine stumpfe und eigensinnige Oma vor meinen inneren Auge hatte. Und das, obwohl sich noch auf der ersten Seite herausstellte, dass Eleanor erst kurz vor dem 30. Lebensjahr stand. Je mehr Seiten ich lass, desto mehr beschlich mich das Gefühl, dass die 70-jährige Oma durch ein Kleinkind ausgetauscht wurde. Eleanor kam in ihren Entscheidungen und ihrer Weltanschauung plötzlich seeehr kindlich daher und ich fragte mich, wie man dieser Frau ein alter von fast 30 Jahren zuschreiben konnte. Das wurde vor allem deutlich, als Eleanor beschloss, dass es nun Zeit wäre, sich das erste mal in ihrem Leben eine Pizza nach Hause zu bestellen. Zumindest wirkte es so, als ob sie das noch nie zuvor getan hatte. Sie grübelte darüber nach, ob sie den Pizzaboten einen Tee kochen sollte und wie man ihm wohl das Geld am besten überreichte. Im Endeffekt steckte sie das sorgfältig abgezählte Geld in einem Briefumschlag... Naja gut. Ich könnte noch einige andere Beispiele aufzählen, aber zur Veranschaulichung sollte dies genügen.

Mit der Zeit konnte ich mich langsam in die Geschichte hineinfinden und versuchte Eleanors spezielles Wesen und ihre eher fragwürdigen Macken zu akzeptieren. Schließlich lag auf Eleanor das Augenmerk der Geschichte und sie sollte eben auch einen eher speziellen Charakter repräsentieren. Neben Eleanor gab es nicht sehr viele Nebencharaktere, was wohl daran lag, dass Eleanor ziemlich isoliert lebt und keine Freundschaften pflegt. Sie ließt lieber Bücher oder schaut Dokumentationen, um sich fortzubilden und immer wieder neue Dinge dazuzulernen. Vom Wesen her ist sie also sehr wissbegierig, kam aber aus diesen Grund auch manchmal ein wenig überheblich rüber. Trotzdem gab es neben Eleanor noch Raymond, über den ich aber nicht zu viel verraten möchte, und Eleanors Mutter. Hört sich auf dem ersten Blick nicht viel an... und trotzdem konnte die Autorin über 500 Seiten zu diesen Menschen schreiben.

Wer jetzt vielleicht hofft, dass es wenigstens einen krassen Spannungsbogen gibt... den muss ich leider auch enttäuschen. Vom Prinzip her verläuft die Geschichte sehr ruhig und gelassen und lebt von Eleanors inneren Monologen, die manchmal sogar ganz lustig sein konnten. Auch wenn es Hier und Da mal ein paar Hoch- und Tiefpunkte gab, hatte man trotzdem nicht das Gefühl, dass sie wie eine Bombe einschlugen. In der Geschichte geht es viel mehr um Eleanors Entwicklung und wie sie sich im Verlauf der Story zu einer anderen Person verändert. Hierbei lässt sich wohl ein Ausschnitt aus dem Klappentext ganz passend zitieren: "Wie Eleanor Oliphant die Liebe suchte und sich selbst dabei fand." Ich denke, dass dies die Story in ihrem Grundbaustein ganz gut zusammenfasst.

Von dem im Klappentext erwähnten Liebesaspekt sollte man vielleicht nicht ganz zu viel erwarten, weil dieser dann doch eher im kleinen Rahmen abläuft und sich irgendwie auch während des Lesens verläuft. Eigentlich geht es in dem Buch viel mehr um Freundschaft und wie diese eigentlich funktioniert.

Vielleicht haben es sich einige von euch schon denken können... Tatsächlich bin ich irgendwann mit der Geschichte richtig warm geworden und habe gern auf die nächste Seite geblättert. Ich wollte wissen, wie es mit Eleanor weitergeht und welche Veränderung sie noch durchleben wird/muss. In meinen Augen, sollte man ganz neutral an die Geschichte herangehen und sich einfach darauf einlassen. Auch wenn es mir am Anfang echt schwer gefallen ist, habe ich in das Buch gefunden und bin im Endeffekt doch noch auf meine Kosten gekommen.

Fazit:
Was die Story angeht, ist meine Meinung recht zwiegespalten, weshalb mir eine abschließende Bewertung entsprechend schwer fällt. Man sollte sich tatsächlich komplett auf die Story einlassen und am besten mit überhaupt keinen Erwartungen an das Buch herangehen und sich einfach überraschen lassen. Die einen werden die Geschichte mögen und den anderen wird sie vielleicht überhaupt nicht zusagen... Meine größten Schwierigkeiten hatte ich zu Beginn des Buches, wobei es nach und nach besser wurde und ich die Geschichte, so wie sie ist, akzeptiert habe.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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134 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

bitter&sweet, linea harris, verlag ivi, verlag pipe

Verlorene Welt

Linea Harris
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492704236
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Kurz vor dem Ende der Sommerferien bekommt Jillian einen besorgniserregenden Brief von der Verborgenenorganisation. Sie wird zu einer Anhörung vorgeladen, bei der geklärt werden soll, ob sie eine Hexe oder ein Dämon ist. Und ihr Leben wird noch komplizierter, als das dritte Schuljahr an der Winterfold Akademie beginnt. Jillians Exfreund Ryan geht ihr offensichtlich aus dem Weg und ist zudem immer häufiger mit einer hübschen Vampirin zu sehen, die Jillian das Leben schwer macht. Plötzlich taucht ein Gerücht auf, das die ganze Akademie ins Chaos stürzt und Jillian zum Verhängnis werden könnte. Währenddessen plant der dunkle Dämonenfürst Leviathan bereits seinen nächsten Schachzug, um die Welt unter seine dunkle Herrschaft zu stürzen ...

Meinung:
Nachdem mir schon die ersten beiden Teile der Trilogie so gut gefallen hatten und ich wenig zu meckern hatte, bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an den Abschluss der Geschichte rund um Jillian und ihre Freunde herangegangen. Tatsächlich hat mich auch der letzte Teil der Trilogie nicht enttäuscht und konnte mit einem fulminanten Finale überzeugen und die Geschichte mit einem würdigen Abschluss beenden. Auch im letzten Teil steht Jillian wieder im Fokus des Geschehens und nach wie vor ist sie mir als Protagonistin unheimlich sympathisch. Sie hatte es bisher nie besonders leicht gehabt und auch wenn sie mal einen kleinen Arschtritt braucht, kämpft sie immer weiter und gerade das finde ich so toll an ihr. Obwohl auch ihre Freunde wieder mit von der Partie waren, hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass diese nicht ganz so viel Platz in der Geschichte bekommen haben und eher als Randfiguren agierten. Das ist natürlich auch der Problematik zu schulden, dass sich Jillian für einen Großteil der Geschichte in der verhassten Unterwelt befindet. Hierbei sei nochmal angemerkt, wie authentisch die Autorin diese wieder einmal geschildert hat. Ich kann Jillian mittlerweile echt gut verstehen, wieso sie sich dort nicht gerade gerne aufhält. ^^ Auch wenn einige Nebencharaktere nicht mehr ganz so viel Platz in der Story bekommen, hat es mir gefallen, dass sich bei einigen Charaktere eine charakterliche Verwandlung vollzieht, die nicht nur bei Jillian für Verwunderung sorgt. :D Auch neue Charaktere finden ihren Weg in die Geschichte. Zum Beispiel lernen wir nun endlich Jillians Vater kennen und können mehr über seine Persönlichkeit und Aufgaben in der Unterwelt erfahren.

Auch im finalen Teil kommt die Spannung wieder mal nicht zu kurz, sodass ich wieder ordentlich mitgefiebert habe. Vielleicht ging es nicht Schlag auf Schlag, aber es gab mal wieder einige Passagen, wo ich mir absolut sicher war, dass ich jetzt lieber nicht in Jillians Haut stecken möchte - haha. :D Hierbei hat die Autorin in meinen Augen mal wieder ganze Arbeit geleistet, da beim Leser immer das der Situation entsprechende Feeling ankam. Auch ein paar hinterhältige Intrigen waren mal wieder an der Tagesordnung, wobei wir das ja schon aus den Vorgängern gewohnt sind. ^^

Was mit leider nicht zu 100% zugesagt hat, war der Schluss - zumindest der große fulminante Kampf am Ende der Geschichte, der mir vergleichsweise einfach ziemlich kurz daherkam und etwas zu schnell (zumindest für meinen Geschmack) abgehackt war. Ich glaube, dass man da noch ein bisschen mehr hätte rausholen können. Trotzdem hat mir das Ende gefallen, da es einen zufriedenstellenden Abschluss für die Trilogie bieten konnte.

Fazit:
Auch der finale Teil der Bitter & Sweet - Trilogie hatte wieder einiges zu bieten und steht seinen Vorgängern in nix nach. In meinen Augen befinden sich alle drei Teile auf Augenhöhe und geben ein gelungenes Gesamtpaket ab, welches mit einem befriedigenden Ende seinen Abschluss findet. Wer also Bücher sucht, die ähnlich der Mythos Academy - Reihe von Jennifer Estep sind, ist hier genau richtig.

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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54 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

dystopie, kreaturen, erderwärmung, gefahr, dark diamonds

Without Worlds

Kerstin Ruhkieck
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 31.03.2017
ISBN 9783646300215
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext: Die 21-jährige Clara ist eine der wenigen Überlebenden einer untergegangenen Welt. Zusammen mit dem letzten Rest der Bevölkerung lebt sie im einzigen Gebäude, das nach der großen Erderschütterung stehen blieb: ein ehemaliges Luxushotel, das einsam in den Himmel hinaufragt und von todbringenden Kreaturen umzingelt ist. Als »roter Engel« ist es ihre trostlose Aufgabe, regelmäßig das Bett mit einem ihr zugewiesenen Mann zu teilen und dessen Nachkommen auszutragen. Bis eines Tages ein neuer Überlebender zum Teil der Gemeinschaft wird und ihr Leben eine Kehrtwendung nimmt…​

Meinung:

Auf diese Geschichte habe ich mich wirklich sehr gefreut, da ich mal wieder Lust auf eine Dystopie hatte und der Klappentext genau meinem Beuteschema entsprach. Der Weltenentwurf war leider etwas kläglich. Hier und da gab es immer mal wieder ein paar Infos, sodass man eine ungefähre Vorstellung von der untergegangenen Welt vor Augen hatte, allerdings haben mich diese nicht zufriedengestellt. Man hätte noch so viel mehr aus der genialen Grundidee herausholen und einen detailreicheren Weltenentwurf gestalten können.

Man verfolgt die Story aus der Sichtweise der 21-jährigen Clara, welche die meiste Zeit unter sich bleibt und nur selten Kontakt mit den Menschen in ihrem Umfeld aufnimmt. Sie beschreibt sich selbst als wenig reizvoll, was auch von den anderen Charakteren so reflektiert wird. Insgesamt ist Clara also eine sehr interessante und eher untypische Protagonisten, was mal eine erfrischende Abwechslung war. Neben Clara gab es auch noch wenige andere Charaktere, die man kennen lernen konnte, wobei dies meistens an der Oberfläche blieb. Ein relativ bedeutender Charakter ist noch Leonidas, der Clara abgrundtief hasst und ihr das auch jederzeit nur zu deutlich zeigt. Der Überlebende, der im Klappentext erwähnt wird, ist Kian, wobei ich da nicht zuviel verraten möchte. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich Kian selbst nicht so gut einschätzen konnte. In meinen Augen ist er ein ziemlich undurchschaubarer Charakter, aber gerade das hat ihn so interessant gemacht.

Während des Lesens gab es hin und wieder ein paar Rückblenden, in welchen man einiges über Claras früheres Leben und die Erschütterung, welche die Welt zu dem gemacht hat, was sie jetzt ist, herausgefunden hat. Zu Beginn verlief die Story relativ langsam und man konnte sich einen guten Eindruck von Claras jetzigem Leben machen. Als dann endlich Kian, der mysteriöse Überlebende, auftaucht, nimmt die Geschichte endlich ein bisschen Fahrt auf. Geheimnisse werden gelüftet und Intrigen aufgedeckt. Man sollte aber nicht erwarten, dass der Spannungsbogen nun eine drastischen Anstieg startet. Nein. Vom Prinzip her bleibt alles beim gleichen und die Spannung, die man in so vielen Punkten mit einbinden könnte, bleibt einfach aus. Ich habe nicht einmal auch nur den geringsten Nervenkitzel gespürt, obwohl es durchaus Situationen gab, bei welchem ich im echten Leben wahrscheinlich Ohnmächtig geworden wäre. ^^ Ich glaub an diesem Aspekt muss die Autorin noch ein bisschen arbeiten.

Das Ende konnte mich leider auch überhaupt (!) nicht überzeugen. Um ehrlich zu sein hat es die Geschichte nochmal um einiges runtergezogen und meinen durchaus positive Eindruck in das genaue Gegenteil umgewandelt. Zum einen wurde das Ende im Gegensatz zum Anfang der Story viel zu schnell abgehandelt. Ich hatte teilweise den Eindruck, als ob die Autorin einfach nur noch schnell fertig werden und das Buch zu Ende bringen möchte. Nicht nur die drastische Tempoverschärfung war mir ein Dorn im Auge, sondern auch die Art, wie die Autorin die Geschichte enden lies. Es gibt noch so viele unbeantwortete Fragen! In meinen Augen ist das ein Ende, was absolut nicht zufriedenstellend ist. Man erwartet eigentlich, dass da noch viel mehr kommen müsste, aber NIX. Absolut gar nix.

Fazit:
Die Grundidee der Story war wirklich genial, aber die Umsetzung, gerade zum Ende hin, war einfach nicht gut. Die Spannung blieb leider komplett aus und viele unbeantwortete Fragen lassen des Leser sehr unzufrieden zurück. Da die Geschichte leider ein Einzelband ist, werden sich dieses Fragen wohl auch nicht mehr beantworten.

Ich gebe dem Buch 2,5 von 5 Sternen.

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388 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 164 Rezensionen

pferde, polo, liebe, nacho figueras, florida

Die Wellington-Saga - Versuchung

Nacho Figueras , Jessica Whitman , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103728
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext: Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...

Meinung:

Ich will ganz ehrlich sein. Als das Buch letztendlich seinen Weg zu mir nach Hause gefunden hatte und es bereit zum Lesen in meinen Regal stand, hatte ich irgendwie keine Lust mehr das Buch zu lesen, da ich mir plötzlich absolut sicher war, dass die Geschichte rund um Wellington und den Del Campo Clan die reinste Klischeebombe werden und zu 80% nur aus Sex bestehen würde. Zum Glück wurde meine schlechte Vorahnung nicht bestätigt und das Buch war besser, als zu Beginn gedacht. Auch wenn die Story nicht unglaublich revolutionär war und hier und da wieder mal ein paar übliche Klischees bedient hat (das wird sich wohl nie ganz vermeiden lassen!), hatte ich durchaus Spaß beim lesen der Geschichte. Wie der Klappentext schon verrät, steht vor allem das Polospiel im Fokus der Geschichte und wird als Ausgangspunkt genutzt, um die restliche Geschichte danach zu konzipieren. Auch wenn ich vorher nichts mit Polo am Hut hatte und lediglich die Begriffe Ball/Schläger/Pferde damit in Verbindung setzen konnte, hatte ich großen Spaß beim Lesen, da einfach mal ein anderes Thema als Grundbaustein der Story verwendet wurde und ich sogar noch einiges im Bezug auf Polo dazulernen konnte. Da der Autor selbst Polospieler ist, dürfte die detailgetreue Schilderung nicht sehr verwunderlich sein und trotzdem bin ich immer noch von der exakten Beschreibung des ganzen Flairs und Polo an sich, schlicht begeistert. Wie bereits erwähnt, ist in dieser Geschichte definitiv eine Storyline vorhanden und der Sex unerwarteter Weiße kaum ein Thema. Zu Beginn war ich mir sicher, dass das Buch der reinste Erotikroman sein würde, aber da sieht man mal, wie schnell man sich täuschen kann. Die Beziehung der beiden Protagonisten entwickelt sich relativ langsam und dafür umso realistischer, sodass ich kaum aufhören konnte zu Lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wann es den großen Knall zwischen den beiden geben wird. Die Sexszenen sind vergleichsweise 'relativ kurz' geschildert und trotzdem spürt man das Knistern zwischen den beiden Protagonisten.

Sowohl Georgia, als auch Alejandro waren mir als Protagonisten sehr sympathisch. Zu Beginn erfährt man erstmal relativ viel über das jetzige Leben der beiden und bekommt somit eine kleine Einführung und ein paar Hintergrundinformationen. Beide hatten es bisher nicht einfach im Leben, wobei jeder ein bisschen anders mit seiner Vergangenheit umgeht. Neben Georgia und Alejandro gibt es auch noch einige andere tolle Charaktere, über die ich sehr gerne gelesen habe, aber auch einige, die definitiv nicht die Sympathieträger der Geschichte sein sollten. Diese bunte Mischung an Charakteren hat der Geschichte sehr gut getan und sie umso authentischer wirken lassen. Tatsächlich ist die Geschichte rund um Georgia und Alejandro in diesem Band abgeschlossen, sodass wir es im zweiten Band mit Alejandro's Bruder, Sebastian, zu tun bekommen. Ergo gibt es am Ende der Geschichte auch keinen fiesen Cliffhanger und die Story der beiden Protagonisten endet. Was mir allerdings weniger gut gefallen hat, war die Tempoverschärfung zum Ende der Story. Man hat sehr stark gemerkt, dass die Geschichte ihrem Ende zugeht, da auf einmal alles viel schneller und mit größeren Zeitsprüngen geschildert wurde. Da hätte ich mir lieber nochmal 20 Seiten mehr und somit ein ansprechenderes Ende gewünscht.

Fazit:
Tatsächlich wurde ich bei dieser Geschichte positiv überrascht, da im Endeffekt doch alles ganz anders kam, als ich es erwartet habe. Das Buch kann eine Story bieten und besteht nicht nur, wie ich anfangs vermutet hatte, aus Sex. In meinen Augen ist dieser Buch noch nicht einmal ein richtiger Erotikroman, sonder eher eine prickelnde Liebesgeschichte, die mit ihren Höhen und Tiefen durchaus was zu bieten hat.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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570 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 195 Rezensionen

fantasy, magie, cora carmack, liebe, sturm

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.

Meinung:
Endlich! Ein neues Buch von Cora Carmack und dann sogar ein Jugendbuch. Ich finde es ja immer wieder toll, wenn sich Autoren auch mal an ein neues Genre heranwagen und sich dort mal ein bisschen ausprobieren. Obwohl ich zu Beginn mit einer gesunden Portion Skepsis in die Geschichte gestartet bin, konnte mich Cora Carmack mit der Geschichte rund um Aurora und die Sturmjäger positiv überraschen. Davor hatte ich erst ein Buch der Autorin ('Losing it - Alles nicht so einfach') gelesen, welches mich damals leider nicht so richtig vom Hocker hauen konnte. Es war mir viel zu zäh und fade - zusammengefasst war es einfach langweilig gewesen. Ein fataler Fehler, wenn dies auch bei 'Stormheart' der Fall gewesen wäre. Zum Glück konnte mich die Autorin eines besseren belehren, indem sie ein Buch geschrieben hat, was mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann ziehen konnte. Damit möchte ich allerdings nicht sagen, dass die Geschichte mit einem großen Spannungsbogen aufwarten konnte - das war tatsächlich nicht der Fall. Klar gab es hier und da ein paar Szenen, die durchaus mit Action verbunden waren, aber nichts mega krasses, wo ich richtig mitfiebern musste. Ich hatte eher den Eindruck, dass der erste Band der Trilogie zur Einführung in die gesamte Welt und ihrer Besonderheiten gedient hat und somit eine solide Ausgangsposition für die folgenden Bände schaffen sollte. Die Fronten werden abgeklärt und der Leser bekommt einen guten Eindruck von den einzelnen Charakteren und ihren möglichen Zielen. Und obwohl die Story nicht am laufenden Band von actionreichen Szenen begleitet wird, bleibt man als Leser am Ball. Der Drang zu wissen, wie es weitergeht, ist einfach zu groß und die (wie beschreibe ich das mal am Besten...) prickelnde Stimmung der Story lässt einen einfach nicht mehr los. Tatsächlich konnte das Buch auf mich eine regelrechte Sogwirkung ausüben - haha. :D

Obwohl die Autorin mit diesem Jugendbuch das Rad nicht neu erfindet, ist die Story trotzdem etwas besonderes. Natürlich sind wieder die altbekannten Klischees (junge Prinzessin/Zwangsheirat/fehlende magische Fähigkeiten) mit von der Partie, allerdings gibt es eben auch einen großen neuen Aspekt: die Stürme. Am Anfang war ich echt skeptisch und wusste nicht so recht, was ich mir unter diesem ganzen Sturmzeug vorstellen soll, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich total begeistert. Im Bezug auf die Stürme und was es eigentlich damit auf sich hat (etc.) werden dem Leser nicht nur ein paar Häppchen hingeworfen, sondern viele detaillierte Beschreibungen und Erklärungen geliefert. Ich konnte teilweise gar nicht genug darüber erfahren und wollte noch so (!) viel mehr wissen. Wenn ihr bei solchen Dingen auch so wissbegierig wie ich seid, wird euch die Geschichte bestimmt gefallen.

Die Geschichte verfolgt man meistens aus der Sicht von Aurora, wobei auch immer wieder ein paar Abschnitte aus der Perspektive von Lock, welcher erst im Verlauf der Geschichte einen Platz in der Story einnimmt, erzählt werden. Aurora war mir als Protagonisten gleich zu Beginn sehr sympathisch. Ich konnte mich gut mit ihren Gefühlen identifizieren und verstand, wieso sie an manchen Stellen so fühlte wie sie fühlte. Sie ist in meinen Augen einfach ein sehr authentischer Charakter, der sich im Verlauf der Geschichte immer weiter (ins positive) entwickelt. Auch Lock mochte ich sehr gerne, wobei ich da einfach mal noch nicht zu viel verraten möchte. Schließlich sollt ihr das Buch ja nach dieser Rezension noch lesen. ;) Zusammengefasst fand ich auch die Charakterkonstellation sehr gelungen. Sowohl Sympathieträger als auch 'tolle' Antagonisten waren in der Geschichte vertreten und haben so für eine bunte Mischung gesorgt.

Fazit:
Obwohl ich anfangs noch ein bisschen skeptisch war, bin ich nun umso überzeugter von der Geschichte. Auch wenn ich mir hier und da noch ein bisschen mehr Spannung gewünscht hätte, konnte das Buch mit eine tollen Grundidee und vielen interessanten Erklärungen punkten. In meinen Augen also definitiv eine Leseempfehlung!

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.

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301 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

superhelden, karma girl, jennifer estep, bigtime, piper verlag

Karma Girl

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492280372
Genre: Fantasy

Rezension:


Klappentext: Reporterin Carmen Cole erlebt ihren absoluten Alptraum. Kurz vor ihrer Hochzeit erwischt sie ihren Verlobten mit ihrer besten Freundin im Bett. Und es kommt schlimmer – er ist auch noch der ortsansässige Superheld und ihre beste Freundin dessen Erzfeindin! Nach dieser Demütigung beschließt Carmen, sich zu rächen und befördert die beiden geradewegs in die Schlagzeilen. Von da an ist es ihre Lebensaufgabe, Superhelden zu enttarnen. Als sie jedoch in der Metropole Bigtime die Identität der mysteriösen Fearless Five aufdecken soll, geschieht eine Tragödie. Carmen möchte daraufhin nichts lieber, als mit dem Job aufzuhören, nur leider haben die Superschurken Gefallen an Carmens Arbeit gefunden. Sie zwingen sie, sich an die Fersen des Anführers der Five zu heften. Und der sieht zu allem Überfluss extrem gut aus ... 


Meinung:
Ich bin ganz ehrlich. Zu Beginn war ich ziemlich skeptisch, was dieses Büchlein und die ganze Idee mit den Superhelden anging. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wo das alles hinführen sollte und ob man eine Geschichte mit Superhelden erzählen kann, ohne dabei zu kindisch zu wirken. Zu Beginn der Geschichte habe ich mich dann auch erstmal in meiner Vermutung bestätigt gefühlt, denn die gesamte Story kam für mich ziemlich lächerlich daher. Vielleicht war ich einfach zu voreingenommen... wer weiß. Deshalb lasst euch eins gesagt sein: Gebt der Geschichte eine Chance und lasst euch darauf ein, denn, ob man's glaubt oder nicht, die Story wurde von Seite zu Seite immer besser und konnte mich irgendwann gar nicht mehr loslassen. Hinzu kommt hierbei noch der grandiose Schreibstil der Autorin, denn Jennifer Estep weiß einfach, wie man eine Geschichte zu erzählen hat. Man fliegt regelrecht durch die Seiten und ein paar lustige Abschnitte gibt es gratis dazu.

Man verfolgt die Geschichte durchgehend aus der Sicht von Carmen, welche mir als Protagonistin unglaublich sympathisch war, da sie ihren eigenen Kopf hat und immer das Macht, was sie will. Ich fand sie insgesamt ziemlich cool und war sofort auf der gleichen Wellenlänge. Auch Carmens gute Freundin Lulu mochte ich von Anfang an. Sie sitzt im Rollstuhl und hat es entsprechend schwer, wobei man ihr das definitiv nicht anmerkt, da sie ziemlich tough ist und ein verrücktes Weib obendrauf. Lulu habe ich jetzt einfach mal beispielhaft genannt, da ich jetzt natürlich nicht auf die ganzen Superhelden eingehen kann. Schließlich sollt ihr selbst herausfinden, wer eigentlich wer ist. Wo wir gerade bei diesem Punkt sind. Manche Wendungen, nicht nur im Bezug auf die wahren Identitäten der Superhelden, sondern auch auf die gesamte Story im allgemeinen, waren einfach sehr vorhersehbar. Viele Aspekte wurden einfach schon von Beginn an viel zu offensichtlich geschildert, sodass die große Überraschung schlichtweg ausgeblieben ist und die Story, zumindest in diesem Punkt, nicht sehr viel zu bieten hatte. Ich konnte mir schon von Anfang an denken, wo die Geschichte hinführen wird, weshalb für mich dann am Ende ein bisschen der große Knall gefehlt hat. Um nun aber wieder zu den Superhelden zurück zu kommen... Mir hat es richtig gut gefallen, wie viele unterschiedliche Helden es in jeder Stadt gibt und wie sich die normale Stadtbevölkerung mit diesen arrangiert. Die unterschiedlichen Fähigkeiten, individuellen Kostüme und verschiedene Charaktereigenschaften - mit dieser Fülle an Informationen hätte man glatt ein kleines Lexikon über die ganzen Superhelden anlegen können.

Neben den spannenden Szenen, die zum Ende des Buches für mich immer greifbarer und authentischer wurden, gab es (natürlich) auch noch eine kleine Lovestory, die durchaus präsent ist, sich aber nicht unschön in den Fokus der Geschichte drängelt. Hierbei wurde genau das richtige Mittelmaß gewählt, sodass die Story rund um Carmen und die Superhelden weiterhin im Zentrum des Geschehens stand.

Fazit:
Obwohl ich zu Beginn echt skeptisch war und mich nach den ersten paar Seiten in meiner Vermutung bestätigt fühlte, konnte mich die Geschichte eines Besseren belehren und am Ende doch noch überzeugen. Die Idee mit den Superhelden konnte die Autorin sehr authentisch umsetzen und auch eine kleine Lovestory hat letztendlich ihren Platz in der Geschichte gefunden, ohne dabei zu sehr in den Fokus zu geraten. Insgesamt ist dieses Buch also durchaus eine Leseempfehlung wert!

Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

hund, in den armen der gefahr, linda howard, romantikthriller

In den Armen der Gefahr

Linda Howard , Tess Martin
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 06.03.2017
ISBN 9783956496424
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Klappentext: Dieser Mann bedeutet Gefahr! Bei der Polizeichefin Isabeau Maran schrillen sämtliche Alarmglocken, als der Unbekannte vor ihrer Haustür steht. Agent Morgan Yancy soll nach einem Anschlag bei ihr untertauchen. An brenzlige Situationen ist Isabeau gewohnt. Doch wie soll sie dem heißen Knistern widerstehen, wenn sie mit Morgan allein ist? Und wie soll sie ihr Leben retten, wenn sie nichts von der Falle weiß, die jede Sekunde zuschnappen kann – mit ihr als Köder?

Meinung:
Als ich das Buch aufgeschlagen und die Widmung der Autorin gelesen habe, war ich ziemlich verwirrt, dass sie die Geschichte nicht irgendeinen bestimmten Menschen, sondern Hunden (!) gewidmet hat. Entsprechend perplex bin ich in die Geschichte gestartet... Während des Lesens ging mir irgendwann ein Licht auf und ich verstand die doch etwas ungewöhnliche Widmung der Autorin. Neben Morgan und Isabeau als Protagonisten der Geschichte gibt es da auch noch Isabeau's Hund, welcher, ob man's glaubt oder nicht, einer der wichtigsten Charaktere der Geschichte ist. Ich habe schon ziemlich viele Bücher gelesen, aber noch nie wurde ein Haustier in solch einem großen Umfang mit in die Geschichte hineingebaut. Hoffentlich klingt das jetzt nicht negativ, denn ich war total begeistert. Der Hund war einfach nur richtig genial und zum kringeln komisch. :D Keine Ahnung, wie die Autorin das geschafft hat, aber der Hund hat die komplette Geschichte total aufgelockert und eine wahnsinnig tolle Stimmung in die Geschichte gebracht! Man merkt - ich bin restlos begeistert. ^^

Im Verlauf der Geschichte ließt man abwechselnd aus der Perspektive von Morgan und Isabeau, sodass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten bekommen hat. Beide Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch und wirkten sehr authentisch skizziert. Obwohl im Klappentext schon eine mögliche Liebesbeziehung angedeutet wird, hat die Geschichte trotzdem noch Hand und Fuß, da sich die Geschichte nicht vollends in diesem Aspekt verliert. Tatsächlich entwickelt sich alles sehr langsam und so gesehen sehr authentisch, was mal eine erfrischende Abwechslung war.

Die Geschichte transportiert eine ganz besondere Stimmung und war dank des gelungenen Schreibstil der Autorin sehr flüssig zu lesen und an manchen Stellen durchaus lustig. Leider muss ich in diesem Punkt aber auch einige Abstriche machen, da das Cover und der Klappentext der Geschichte um einiges mehr versprochen haben, als man letztendlich bekommt. Wo war die krasse Action und eine gelungene Portion Spannung? WO? Sorry, aber ein bisschen Larifari am Ende der Geschichte kann dann auch nichts mehr retten. Insgesamt hatte ich eher den Eindruck, als ob ich eine entspannte Sommerlektüre lese und keinen 'Thriller'. Hier und da hat die Autorin durchaus versucht ein paar 'spannendere' Aspekte in die Geschichte einzufügen, was dann im Endeffekt nicht viel an der Gesamtsituation geändert hat. Gute Ansätze waren durchaus vorhanden, aber leider war die Umsetzung dann doch eher mangelhaft. Schade!

Fazit:

Obwohl mich die Geschichte mit ihrem Charme und einer ganz tollen Stimmung, die man wohl vor allem Isabeau's Hund zu verdanken hat, erfolgreich in ihren Bann ziehen konnte, täuscht dies doch leider nicht über die fehlende Spannung hinweg. Wenn man schon solch ein Cover, Titel und Klappentext wählt, sollte man sich auch bewusst sein, dass der Leser mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an die Geschichte herangeht.

Ich gebe dem Buch gute 3,5 von 5 Sternen.

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383 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 111 Rezensionen

elfen, fantasy, holly black, der prinz der elfen, prinz

Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Klappentext: Die Geschwister Hazel und Ben leben in dem Ort Fairfold, der an das magische Elfenreich grenzt. Seit Jahrzehnten steht dort, mitten im Wald von Fairfold, ein gläserner Sarg, in dem ein Elfenprinz schläft – von Touristen begafft und von der Bevölkerung argwöhnisch beäugt, auch wenn Hazel und Ben die alten Geschichten nicht glauben. Seit Kindertagen fühlen sie sich zu dem schlafenden Jungen magisch hingezogen, ihm vertrauen sie alle ihre Geheimnisse an. Inzwischen ist Hazel 16 und küsst immer neue Jungs, um die Leere in ihrem Herzen zu füllen. Doch als eines Tages der Sarg leer ist und der Prinz erwacht, werden die Geschwister in einen Machtkampf der Elfen gezogen. Hazel muss die Rolle annehmen, in die sie sich als Kind immer geträumt hat: als Ritter gegen ein dunkles Monster kämpfen …

Meinung:
Tatsächlich habe ich mich zu Beginn mit der Geschichte sehr (!) schwer getan, da ich nur langsam vorangekommen bin und ich denn Eindruck hatte, als müsste ich mich durch irgendeinen zähen Schleim kämpfen. Aus diesem Grund musste ich das Buch dann auch erstmal für ein paar Tage pausieren, da ich absolut keinen Spaß am Lesen hatte und mich die Langatmigkeit der ersten 100/150 Seiten ziemlich deprimiert zurückließ. Entsprechend spät habe ich auch erst in die Geschichte gefunden, aber immerhin konnte sie mich dann doch noch in ihren Bann ziehen, sodass ich wissen wollte, wie die ganze Geschichte um Hazel und Ben, sowie den geheimnisvollen Elfenprinz zu Ende geht. Auch wenn die Story ab der Hälfte des Buches besser wurde, kam mir der Abschluss im Endeffekt zu schnell. Das große Finale wurde viel zu schnell abgehandelt und so schnell es begonnen hatte, so schnell war es auch wieder vorbei. Leider hat die Geschichte bei mir auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, da ich zurückblickend nur noch wenig weiß und sich bereits einige Lücken in der Story aufgetan haben, die ich jedoch nicht mit dem richtigen Inhalt füllen kann. Wenn dieser Fall eintritt, steht für mich immer sofort fest, dass sich die Geschichte nicht in mein Gedächtnis eingebrannt hat und dementsprechend wenig empfehlenswert ist. Denn eine Geschichte, die keinen langanhaltenden Eindruck hinterlassen konnte, hat in meinen Augen viel zu wenig zu bieten und einen sehr geringen Spannungsbogen.

Auch mit den zahlreichen Charakteren konnte ich mich nicht so recht anfreunden, da es zurückblickend auch einfach zu viele waren. Mit manchen Namen (vor allem manche Kreaturen aus dem Wald) konnte ich selbst am Ende der Geschichte noch nix anfangen bzw. sie sehr schwer einem Charakter zuordnen. Hazel und Ben sind vom Prinzip her ein sehr gutes Team und haben für mich ziemlich gut harmoniert. Auch der Elfenprinz hat für mich sehr gut funktioniert, da man ihm in seinen Handlungen und seiner Ausdrucksweise diese besondere Eigenart angemerkt hat, die in dann letztendlich doch von den anderen unterscheidet. Die Eltern von Hazel und Ben kamen mir allerdings ziemlich unsinnig vor, da ich ihr Verhalten (zumindest wie sie sich in jungen Jahren verhalten haben) nicht immer ganz nachvollziehen und unterstützen konnte.

Den Weltenentwurf habe ich auch nicht so ganz verstanden. Was heißt nicht verstanden? Es war irgendwie schwer sich in die Geschichte hineinzufinden, da man sich eigentlich in der realen Welt befindet, aber der Ort Fairfold trotzdem an ein magisches Elfenreich grenzt. Insgesamt war es in diesem Punkt einfach ein bisschen verwirrend, da beide Orte ganz 'normal' nebeneinander existieren. Ich kann das irgendwie ganz schlecht beschreiben, aber vielleicht versteht man ja, was ich sagen möchte. ^^ Insgesamt kam bei mir einfach nicht das Feeling auf, was man sich ja eigentlich von einer solchen Elfengeschichte erhofft. Es hat einfach das letzte Quäntchen magische Atmosphäre gefehlt...

Fazit:
Zusammenfassen war die Geschichte für mich dann doch ziemlich enttäuschend, was schon bei dem fehlenden magischen Feeling der Geschichte angefangen hat. Es kam einfach nicht die richtige Stimmung auf, weshalb ich wohl auch am Anfang so schwer in die Geschichte gefunden hatte. Zum Schluss wurde die Story besser und auch ein kleiner Spannungsbogen war vorhanden. Trotzdem spricht der 'Wiedererkennungswert' für sich, wenn sich bei mir schon kurze Zeit nach dem Lesen erste Lücken in der Story auftun...

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen.

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