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16 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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In den Fesseln von Bermuda

Michelle Reiter
E-Buch Text: 311 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.08.2018
ISBN 9783752871913
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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(12)

18 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 13 Rezensionen

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Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien / Elbenfürstin

Daniela Zörner
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei epubli, 15.03.2017
ISBN 9783742703125
Genre: Fantasy

Rezension:

Man braucht ein paar Seiten, um zu erfassen, was die Autorin da erzählt. Man merkt erst nach und nach, dass es sich um eine Lebensgeschichte handelt. Die Geschichte von Lilia Joerdis van Luzien, eine Halbelbin. Lilia ist der Mensch und Joerdis die Elbe, eine ganz besondere Elbe, denn Joerdis ist die Elbenfürstin.

Die Idee gefällt mir persönlich sehr gut.

Gleich zu Beginn landen wir erst einmal 44 Jahre in der Vergangenheit, Lilias Vergangenheit.
Auch wenn ich durchaus nachvollziehen kann, dass in den 60er Jahren auf dem Land, in winzigen Dörfern, recht ärmliche Verhältnisse geherrscht haben, so fühlte ich mich dennoch mit den Beschreibungen mehr im Mittelalter. Die Kräuterhexe gehört dann aber eindeutig zu mittelalterlichen Mythen. Die erfinderische Freiheit des Fantasygenres gestattet aber solche Darstellungen.

Als wir dann in der heutigen Zeit angekommen sind, wird alles recht normal. Lilia (wir wissen ihren wirklichen Namen eigentlich nicht) ist eine Mittvierzigerin, die offensichtlich recht lange allein in Berlin lebt.
Hier beginnt es, und es könnte nicht schöner sein, als mit einem Buch. Einem ganz besonderen Buch, dass sich so ganz klamm heimlich in ihr Leben schlich. Dann war es da, oder war es nur in ihrem Kopf. Mit diesem Buch schleichen sich die Elben in ihren Kopf und man kann im Laufe der Geschichte immer mehr 'hören' wie sie (kursiv) singen.

Ja, aus der namenlosen Erzählerin wird mittels eines Wunsches, schön, reich und gesund zu sein, über Nacht Lilia. Wir werden Zeugen einer starken Veränderung, denn von ihrem bisherigen Leben bleibt am Ende nichts. Sie bekommt von den Elben ein wundervolles Leben und viel Geld, mit dem sie auch viel Gutes tun kann.

Allerdings hat man nach und nach das Gefühl, dass alles aus ganz bestimmten Gründen geschieht.

Als sie dann die Aufgabe bekommt, eine Kriminalkomissarin zu überzeugen, dass sie in der Lage ist, alte Fälle aufzuklären, weil sie so was ähnliches wie "hellsehen" kann, geht mir das an manchen Stellen etwas zu schnell. Zu wenige Fragen, zu wenig Zweifel. Das liegt abermals im schriftstellerischen Freiraum, den das Genre gestattet. Also alles eigentlich halb so wild. Und während Lilia lernt und alle Anweisungen befolg, entstehen so nach und nach Zweifel beim Leser.

Der ewige Kampf, Gut gegen Böse. Die Dämonen scheinen irgend etwas auszuhecken, oder warum mehrt sich ihr abscheuliches Tun? Lilia folgt anfänglich, entwickelt aber doch nach und nach ihren eigenen Kopf.

Als sie Alexis begegnet hat man das Gefühl, dass es gleich kracht und merkt recht schnell, dass da noch mehr kommt. Er könnte durchaus ein Anker sein, der Lilia erdet, ein väterlicher Freund, und diesmal ein ehrlicher Freund.

Fazit

Die Geschichte der Lilia Joerdis van Luzien, Band 1, die Elbenfürstin ist genau das, was ihr Titel verspricht. Eine fantastische Geschichte über die Wandlung einer Frau. Wir erfahren viel über die Güte ihrer Seele und wir spüren die heranwachsenden Zweifel. Meinen die Elben es wirklich so gut mit ihr? Warum soll sie immer wieder 'gehorchen'? 'Weder Lilias menschlicher Seelenteil, noch ihr Herz wollen sich unterwerfen.'

Unterwerfen? Waren die Elben etwa doch nicht die engelsgleichen guten Wesen in diesem Spiel? Nun, wer bei dieser Geschichte ein Abenteuer sucht, sucht vergeblich. Wer sich aber auf die Geschichte einlässt erfährt und erfühlt sehr viel von Lilia, denn Joerdis schläft noch.

Als im allerletzten Satz des letzten Kapitels Joerdis zum ersten Mal mit ihr spricht, wäre ich vor Neugier auf den zweiten Teil fast geplatzt.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Blut gegen Blut

Benjamin Spang , Simon Kramhöller
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei tredition, 21.01.2016
ISBN 9783734500749
Genre: Romane

Rezension:

Auf dem Cover stechen einem zuerst die beiden Monde von Nuun ins Auge - ein Schatten davor, umringt von Wölfen, bei denen man zum Teil nur Augen erkennen kann. Der Schatten könnte alles sein, Mann, Junge, Mädchen oder Frau - jedenfalls menschlich.
Der sehr markante Titelschriftzug mit den gegeneinander gerichteten Kreuzen ist hervorragend gewählt - hier erkennt man den Mediengestalter. 

Erwähnenswert sind die sehr schönen Illustrationen, die hin und wieder am Ende der Kapitel auftauchen und wunderbar zur Geschichte passen.

Die eigentliche Idee der Geschichte ist nicht neu.


Viele Phantasyromane handeln um ein junges Mädchen oder einen jungen Mann, die eine besondere Fähigkeit besitzen und im Laufe der Geschichte lernen müssen, damit umzugehen. Die Umsetzung in die Welt Nuun, die nur von ihren Monden erhellt wird und in der sich unterschiedliche Wesen den Menschen entgegenstellen ist einzigartig, genau wie Katrinas Fähigkeit.


Bei der Geschichte hab ich mich tatsächlich etwas schwer getan, denn obwohl die Idee dahinter wirklich toll ist, so kommt sie immer wieder nicht eindeutig herüber.

Katrinas Charakter wirkt ungelenk, zudem weiß man nicht, ob sie gerade 12 oder 20 ist. 
Einmal arbeitet sie auf dem Zeppelinballon und dann wieder wird von dem schwachen Menschenkind gesprochen. 
Einmal hat man das Gefühl, sie sei erwachsen, das nächste Mal wirkt sie wie ein kleines Kind. 
Ebenso erging es mir bei den Beschreibungen der Orte um mich herum.
Die Weggabelung an der Theobald sie küsste, steht mir recht klar vor Augen, aber wie es in den Walldörfern aussieht oder gar innerhalb der Stadt verschwimmt. 
Das gleiche passierte mir dann bei anderen Beschreibungen, so war ich fasziniert davon, wie sie den Kirchendachboden betraten und der Staub aufwirbelte und die Staubkörner im einfallenden Licht glitzerten. Auch war es wunderschön erzählt, wie die zwei Wölflinge miteinander rangelten und lachten, aber bei den allermeisten Kampfszenen wurde ich nicht abgeholt. 
Ein wenig enttäuschend, denn eigentlich wartete ich immer darauf, auf die Spannung, das gewisse Gefühl der Unruhe, welches einen auf den Fingernägeln herumkauen lässt. 
Kann es sein, dass die ausführliche Beschreibung den Zunder aus den Szenen nimmt. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich die Emotionen vermisst habe. 

Zudem hab ich mich an manchen Stellen wie in einem Computerspiel gefühlt - als Helena das Kettensägenschwert zieht - z.B. 

Als das "große Gefecht" zum Abschluss dann auch noch über 15 Seiten spritzendes Blut, gespaltene Schädel, platzende Körper und Gedärme ging, musste ich mich wirklich etwas zusammenreißen weiterzulesen. 
Gut so, denn überraschenderweise kam dann doch eine Szene, die mich packte - Darec und Katrina im Turm hier passte die Stimmung, hier war die Anspannung deutlich zu spüren. 

Ich hab fast das Gefühl, dass die relevanten Szenen möglicherweise zu ausführlich erklärt wurden.
Man merkt einfach den Ursprung aus der Spieleindustrie.


Fazit:


Benjamin hat hier eine Geschichte erzählt, die wohl ein paar Schwächen aufweist. Auch wenn man sich bei den eigentlich spannenden Geschehnissen fühlt, als betrachte man von außen, nur ein Videospiel, so bringt er auf der anderen Seite ein paar Probleme zur Sprache, die einen nachdenklich machen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund wenn es um Alkoholismus geht oder den Hang zur Selbstverletzung. Auch zeigt er auf, wie wichtig eine Familie ist und vor allem, wie schwer gerade dort die Verletzungen, egal welcher Art,  wiegen.  

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Schattengeboren

Alison Sinclair , Michaela Link
Flexibler Einband: 506 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.03.2012
ISBN 9783802583377
Genre: Fantasy

Rezension:  
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1 Bibliothek, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

Rex Sanders

Veronika Bärenfänger
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei null, 26.07.2018
ISBN B07FYVQS7V
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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15 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 14 Rezensionen

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Nur zu Besuch - Oder die Geschichte von etwas Altem, etwas Jungem, etwas Gebrauchtem und etwas Blutigem

Michael Haag
E-Buch Text: 81 Seiten
Erschienen bei Independently published, 01.03.2018
ISBN B079XV9RQ5
Genre: Romane

Rezension:

Ein fremder, namenloser, etwas unheimlicher Mann geht in einer modernen Wohnsiedlung spazieren. Als er auf eine Abweichung der Norm stößt, sieht er nach und beschließt spontan die Frau zu 'besuchen'.
Das ist so gar nicht seine Art, normalerweise sind seine 'Besuche' genauestens geplant. Nicht mal die Anwesenheit des Jungen hindert ihn, das zu tun, was er bei seinen Besuchen immer tut. Sein guter Berater, den er Schatten nennt, redet ihm immer wieder ins Gewissen.
Letztlich tötet er den Jungen nicht, weil er nicht das in seinen Augen sieht, was er erwartet.
Auch wenn es zu Beginn etwas schwer fiel in die Geschichte hineinzukommen, so wird sie von Absatz zu Absatz immer flüssiger. Letztlich packt es einen dann schon und sehr interessant ist es, ein paar Hintergründe zu den 'Besuchen' des Fremden zu erfahren. Als bekäme man eine kleine Erklärung warum er tut, was er tut.
Zum Ende bleibt man ein kleines bisschen Ratlos, denn der Junge hat überlebt.

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217 Bibliotheken, 0 Leser, 6 Gruppen, 28 Rezensionen

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Nachtgeboren

Alison Sinclair , Michaela Link
Flexibler Einband: 406 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 11.03.2011
ISBN 9783802583353
Genre: Fantasy

Rezension:

Minhorne ist geteilt, in Lichtgeborene und Nachtgeborene.
Natürlich wird die Situation im ersten Teil sofort klar, genau wie es klar wird, dass die Lichtgeborenen sehr wohl Magie verwenden, während bei den Nachtgeborenen Magie verpönt ist.
Grundsätzlich gefällt mir diese Zweiteilung sehr gut und auch die Problematiken die sich daraus ergeben.
Nachtgeborene verbrennen, wenn sie ins Tageslicht geraten, aber auch Lichtgeborene überleben die Nacht nicht.
Als zum Schlag der Sonnenaufgangsglocke eine hochschwangere Frau an Balthasar Hearnes Tür klopft und den Arzt um Hilfe bittet, kann er nicht ahnen in welche Schwierigkeiten er und seine kleine Familie geraten werden.
Als seine Frau Telmaine in Begleitung ihrer beider Kinder, Florilinde und Ameralde und des Barons Ishmael di Studier zum Haus ihres Mannes kommt, ist er überfallen und verprügelt worden. Bei einem Gerangel gelingt es den Bösewichtern die ältere Tochter zu kidnappen. 
Telmaine ist gezwungen mit Hilfe des Barons ihre Magie, die sie seit ihrem 13. Lebensjahr verleugnet, einzusetzen um das Leben ihres Mannes zu retten.

Im Laufe der Geschichte, bringt er ihr bei, was er über Magie weiß, wie er seine fühlt, damit sie ihre erkunden kann. 
Da entwickelt sich dann auch etwas, ganz zart und verstohlen. Nicht offensichtlich, aber beide fangen an etwas füreinander zu empfinden, was weit über eine freundschaftliche Zuneigung hinaus geht. Natürlich schickt sich das für eine Verheiratete Frau nicht.
Gemeinsam schaffen Ishmael und Telmaine es, trotz räumlicher Trennung, die kleine Florilinde aus den Fängen der Entführer zu retten. 

Als Telmaine ihrem Mann dann alles offenbart, vor allem, dass sie praktisch bei jeder Berührung gewusst hat, ob er sie anlog oder nicht, und dass sie Gefühle für Ishmael hegt, aber eben nicht so wie für ihn, reagiert er sehr gefasst und verstößt sie nicht, im Gegenteil, er unterstützt sie. 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Das Schiff, das nie hätte gebaut werden dürfen

Tobias Habenicht , Detlef Schirrow , Gerd Münscher , Sylvia Werth
Fester Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Machandel-Verlag, 10.10.2017
ISBN 9783959590655
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Cover: 
Das Cover war das allererste, was mich dazu angeregt hat, weitere Informationen über die Leserunde zu lesen.
Es zeigt ein Raumschiff welches inmitten eines Asteroidengürtels verloren scheint.
Das Schiff sieht aus wie eine Mischung aus Enterprise mit einem Schuss der Minbarischen Naroon.
Die Schrift auf dem Cover ist mir persönlich etwas zu groß angesiedelt, nimmt sie doch nicht mehr als die Hälfte des Platzes in Anspruch. Ich hätte "Das Schiff" groß geschrieben und darunter in einer Zeile "das nie hätte gebaut werden dürfen"
Letztlich sind das aber auch nur Kleinigkeiten.
Die Anthologie beginnt mit einer Geschichte über ein unheimliches Raumschiff. 
Das Geisterraumschiff: 
Die Ghostship ist eigentlich ein Erkundungsraumschiff, welches vor 30 Jahren spurlos verschwand. Nach einem Unglück können sich Adrian und Kerwin auf dieses Schiff retten. Trotz den vergangenen 30 Jahren wirkt alles in diesem Schiff ganz frisch, selbst die Leichen machen den Eindruck sie seien erst vor ein paar Stunden gestorben.
Es dauert nicht lange, bis sie feststellen, dass sie in einer Zeitschleife festsitzen und sich der fürchterlichste Tag im Leben der Crew immer und immer wiederholt.
Ob sie sich daraus befreien können, solltet ihr selbst lesen.
Das Feuerzeug reloaded:
Die Notlandung des Alienschiffs auf einer Mittelalterlichen Erde. Die Pilotin Nhola ist zur Reparatur auf die Hilfe eines Einheimischen angewiesen.
Wie sich dann die beiden Wahrnehmungsstränge zusammenfügen ist höchst interessant und vor allem sehr plastisch dargestellt. Die Pilotin erscheint Bruno, dem Erdenmann, als Hexe und die Roboter (?) als Höllenhunde.
Der stinkende Atem, das dünne, weiße, strähnige Haar, die gelblich sabbernden Höllenhunde und das schützende Amulett. Wunderbar erzählt, vorstellbar, dass all die Mythen und Legenden über Hexen und Zauberer auf Begegnungen der anderen Art beruhen.
Space-Dschin
Ein Navigationsfehler bringt ihn an den Rand der Galaxie. So weit draußen war vor ihm noch keiner und auch er würde nicht zurückkehren, wenn da nicht dieser Bliep wäre.
Er findet ein goldenes Ei, dass da mitten im Nichts auf irgend etwas zu warten scheint. Das Ei entpuppt sich als wahrer Segen und auch wenn er nicht entlohnt wird, für die Entdeckung auserirdischen Lebens, so bringt ihm der Dschin den lang ersehnten Reichtum.
Das Däumelinchen-Experiment
Wer von uns kennt nicht die Geschichte von der Frau, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein Kind und die Natur schenkt ihr dann das Däumelinchen, welches später in die weite Welt hinauszieht um ihre große Liebe zu finden.
Nun, das sind auch schon die Gemeinsamkeiten der Geschichten, denn Milena (Däumelinchen) ist ein genetisches Experiment und auch wenn sie sehr niedlich wirkt, so steckt der Teufel im Detail.
Ja auch sie zieht letztlich aus um Gleichartige zu finden. Ein wenig fieser, ein bisschen böse undankbar und letztlich vielleicht sogar gefährlich.
Das Schiff, das nie hätte gebaut werden dürfen
Die letzte und die längste Geschichte, die tatsächlich einen krönenden Abschluss dieser Sammlung von Kurzgeschichten darstellt.
Ein leicht gieriger Kaufmann, der zusammen mit seinem Buchhalter seine letzte kostbare, aber leicht verderbliche Fracht zu einem anderen Planeten bringt. Ja, die Gier verursacht eigentlich die Katastrophe, denn sie begegnen einem Geisterschiff. Einem Schiff das nie hätte gebaut werden dürfen, das gut seit 100 Jahren sein Unwesen in einer Art 'Bermudadreieck' inmitten eines Asteroidenfeldes treibt und welches man durchaus mit dem fliegenden Holländer vergleichen kann. Als Schiffbrüchige suchen er und sein Buchhalter zuflucht in genau diesem Schiff. Ja, ihr habt recht, eine kleine Ähnlichkeit zur ersten Geschichte lässt sich nicht abstreiten, aber die Erzählweise übertrifft die erste Geschichte bei weitem.
Es ist sehr spannend, wie die beiden die Geister entdecken, wie die Schemen und Schatten sich ineinanderfügen. Wie sie die technischen Möglichkeiten nutzen um Details zu erfahren, was war damals geschehen? Nach und nach erkennen sie auch den Übeltäter. Auch hier ist die Verbindung zur islamischen Legende des Izar'il, des Engels des Todes, der im Auftrag von Allah den Körper von der Seele trennt.
Eine großartige und spannende Geschichte, die gelesen werden will.

Fazit
Alle fünf Geschichten konnten mich sowohl durch die Idee als auch durch die Umsetzung überzeugen.
Auch wenn das Cover in meinen Augen noch ein wenig verbesserungsbedürftig ist, so gefällt es mir dennoch recht gut.
Als Gesamtbewertung komme ich also abermals auf die vollen fünf Sterne.
Prädikat: sehr empfehlenswert.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 13 Rezensionen

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Eine Frau von Ost nach West: Zeit für Veränderungen

Britta Banowski
Flexibler Einband: 189 Seiten
Erschienen bei Independently published, 16.02.2018
ISBN 9781980310433
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein wirres Sammelsurium an Begebenheiten im Leben der Autorin - zusammengestöpselt ohne eine klare Linie zu formen.
Sie verspricht kuriose Geschichten über ihre Grundschullehrerin, die dann nie erzählt werden. 
Anstatt Station für Station abzuhaken, springt sie in den Zeiten hin und her und verwechselt somit auch viel - so erzählt sie von ihrer ersten Bauchspiegelung, (1985-86) bei der es ja schon die neue Technik des Ultraschall gab und dann von ihrer Schwangerschaft die zuerst für eine Eileiterschwangerschaft gehalten wurde, da es ja noch keinen Ultraschall gab (1988-89) - Wer wann und wo ihr Freund war, ihr Exfreund oder Verflossener.. kann man irgendwann nicht mehr nachvollziehen.
Sie sieht die damalige Mangelwirtschaft sehr genau, kann aber nicht akzeptieren, dass sämtliche erwirtschafteten Güter der ehemaligen DDR nicht in das Land selbst geflossen sind, sondern von außen abgegriffen wurde. Nicht die BRD hat nach der Wiedervereinigung die Orte zerstört, sie waren bereits kaputt. 
Was den Ausverkauf angeht, so hat sie allerdings recht, man hat die Menschen dort zum Teil sehr übel über den Tisch gezogen und man hat sie ins kalte Wasser geworfen - sie mussten recht schnell lernen, dass es keinen Staat mehr gibt, der einen bei Arbeitslosigkeit einfach mal in die Abtüt-Abteilung einer Zuckerfabrik steckt, nur damit der Schein der Vollbeschäftigung gewahrt ist. 
Das Leben im Westen ist nun mal kein Zuckerschlecken und das galt damals für die Wessis auch - wir kannten es nur nicht anders. 

-
Verluste? Gut, Verluste hat ein Mensch in diesem Alter mit Sicherheit schon mehrfach hinter sich gebracht. Wenn man an die 50 herangeht, so hat man in den seltensten Fällen noch das Glück, eine gesunde Großmutter an seiner Seite zu haben. Auch das sind Themen, die jeden betreffen - eine Totgeburt ist aber in der Tat ein schwerer Schicksalsschlag. 
Mobbing ist dann auch nochmal ein starkes Thema, aber selbst hier gibt es kaum Unterschiede zum Westen.

Generell ist das Thema sehr interessant, wobei ich sagen muss, dass die Zeit im Westen sehr schlecht dabei wegkommt. 
Die damaligen 100 DM Begrüßungsgeld waren kein 'Ausverkauf' sie sollten den Bürgern der DDR erleichtern, einen Einkauf bei ihrem Besuch zu tätigen. Hatten sie doch nichts, womit sie hätten tauschen können. Zudem muss ich sagen, dass ich von so einigen weiß, dass sie kilometerweit an die Grenze gefahren sind, nur um dieses Geld zu erhalten - ich kenne sogar welche, die es schafften das Geld 2x zu bekommen.
Fehler wurden da auf beiden Seiten gemacht.


Die Autorin hätte sich definitiv etwas mehr unter die Arme greifen lassen sollen, dann würde die Geschichte nicht nach einem Aufsatz einer 6 Klässlerin klingen. 

Es würden dann auch Sätze wie: 
>>Und nur mit viel Glück und meiner eigenen Abwehr habe ich es verhindern können, dass ich heute noch was sehen kann.<<
?Ist sie jetzt blind?
(Beispielsatz - ähnliches kommt mehrfach vor)
Dafür, dass das Buch von einem Verlag verlegt wurde und nicht im Selfpublishing heraus gekommen ist, springt es auch in den Zeiten wie wild herum, angekündigte Geschichten kommen später nicht mehr zur Sprache.
Ein guter Lektor hätte schon gereicht um diese Ungereimtheiten aufzudecken. 
Ein wenig geschockt bin ich, dass es sich offensichtlich um die Zweitauflage handelt und die vorhandenen Fehler in den Rezensionen bereits angesprochen wurden nicht beseitigt wurden.
Ich selbst bin in West-Berlin aufgewachsen und hatte somit täglichen Kontakt zur Mauer - für uns war es nicht möglich in den Urlaub zu fahren, ohne diese Grenze zu überqueren und jede Art hatte so ihre eigenen Tücken. Ich kannte also mehr, als den düsteren Alex. 
Entfernte Verwandte hatte ich zudem ja auch noch in der 'Zone' die man ja mal besuchte. 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Weltenspringer - Die gestohlenen Kapitel

James Riley , Stefanie Frida Lemke , Vivienne To
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 20.09.2016
ISBN 9783522505314
Genre: Kinderbuch

Rezension:

StoryThieves, 'The stolen Chapters' bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. Der zweite Teil der Saga erfüllt sämtliche Erwartungen, die der erste Teil vorgelegt hat, steht aber komplett für sich und kann auch einzeln gelesen werden. Wem Bethany, Owen und Kiel bereits im ersten Teil ans Herz gewachsen sind, wird sich auch diesmal kaum von den dreien lösen können. Genau wie beim ersten Teil werden die drei durch ein weiteres Mädchen unterstützt - Moira spielt eine sehr authentische Gastrolle bei diesem Jugendkrimi.
Auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist, zu Beginn immer wieder durch die Erinnerungen (gestohlenen Kapitel) unterbrochen zu werden, so ist die Lösung dieses Falles sehr unerwartet, denn man ahnt bis zum Ende nicht, wer denn nun der tatsächliche Bösewicht ist.
Interessanterweise finden wir sogar ein winziges Stück des ersten Teils in der Geschichte wieder was uns bereits im Cover angedeutet wurde.
Leider werden wir wohl von Kiel Abschied nehmen müssen, aber so wie es aussieht bekommen Owen und Bethany im dritten Teil tatkräftige Hilfe von Gwen aka Earth-Girl.
Nobody - ja, wer Nobody ist, wird auch diesmal nicht gesagt, genau wie Betanys Vater nicht gefunden werden konnte.

Da ich das Buch diesmal nur in Englisch gelesen habe würde mich eine Sache interessieren:
Wie wurde 'Fowen', fictional Owen und 'Nowen', nonfictional Owen übersetzt?
Ich freu mich schon auf den dritten Teil :)

Eine ausführliche Rezension findet ihr auch auf meinem Blog 
https://v-baerenfaenger.blogspot.com/2018/07/rezension-werbung-story-thieves-stolen.html

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

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Weltenspringer 1: Weltenspringer

James Riley , Gabriele Haefs , Vivienne To
Fester Einband: 373 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 15.02.2016
ISBN 9783522504973
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich finde die Geschichte sehr gut.
Wie will man das erklären, eine Geschichte über eine Geschichte in der Geschichte zu erzählen ist schon etwas knifflig. Der Autor hat das sehr geschickt gelöst und die Charaktere ihren Platz wechseln lassen - die Teams wurden gemischt. Die Kritik über zu viel technische ScienceFiction kann ich nicht nachvollziehen, es geht in den Kiel Gnomenfooot-Geschichten schon immer um den Konflikt zwischen Magisteria und Quanterium - der ewig währende Disput zwischen Magie und Technik und genau aus diesem Grund hat die viele Technik innerhalb der Geschichte auch ihre Berechtigung. Im Gegenteil, sie ist ja auch wichtig um letztlich zu erkennen, dass die Magie aus der Technik entspringt - oder war es umgekehrt?
Story Thieves / Weltenspringer
kommt in beiden Sprachen auf eine 4,5 Gesamtwertung.
Da ich keine halben Sterne geben kann und ich Bethany (besonders), Owen, Kiel und Charm sehr mag, gibts ne fünf 😊
http://v-baerenfaenger.blogspot.com/2018/06/rezension-werbung-story-thieves-bzw.html

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Lichtgeboren

Alison Sinclair , Michaela Link
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 08.09.2011
ISBN 9783802583360
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich habe ein wenig gebraucht um für mich herauszufinden wer denn nun in diesem Roman die eigentliche Hauptfigur ist. Nach dem Cover und dem Buchrücken zu urteilen, dachte man eigentlich an 'Floria Weiße Hand' und mehr an die Geschichte der Lichtgeborenen, anstatt an eine direkte Fortführung des ersten Bandes. Es geht weiterhin um die Nachtgeborene Prinzessin Telmaine Hearne, Tochter des Herzogs von Stott. Telmaine ist aber nicht nur eine angesehene Dame bei Hofe, sie verfügt über außerordenliche magische Fähigkeiten, die für eine Dame von ihrem Stand den völligen Ruin bedeuten können. 
Es hat eine Weile gedauert, herauszufinden, dass die Nachtgeborenen die angeborene Magie als einen Makel betrachten und Magier ächten und vor allem fürchten. 
Die Lichtgeborenen hingegen sind auf Magie angewiesen, denn ohne Sonnenlicht würden sie elendig zu Grunde gehen. Also schließen sie einen kostspieligen Pakt mit dem Tempel der Magier, der ihnen Sonnenlicht und Schutz garantiert.
Der Tempel der Magier wird von Magiern geleitet, die eine reine Blutlinie vorzeigen, gezüchtet eben.
Neben diesen Magiern existieren auch die sogenannten 'Wildschläge' die scheinbar aus einer Laune der Natur heraus entstehen oder weil irgend ein Familienmitglied vor langer Zeit mit Magie gesegnet war. 
Auch Telmaine ist ein sogenannter 'Wildschlag' und ihre Fähigkeiten sind die eines Magiers mit hohem Rang, nur weiß sie bisher kaum damit richtig umzugehen.
Vladimer, der Meisterspion und Bruder der Nachtgeborenen, kennt ihr Geheimnis und nötigt sie dazu, ihn und seinen Bruder, den Erzherzog zu beschützen. 
Man erfährt auch einiges über Floria Weiße Hand, die keine Magierin ist, aber mit einem Schutzzauber belegt wurde.
Sie gehört zur Leibgarde des Prinzen und fungiert als Vorkosterin, da sie in der Lage ist die Gifte zu entlarven.
Man erfährt auch viel über Missgunst und Intriegen bei Hofe der Lichtgeborenen. Hier wird ziemlich schnell klar, warum die Lichtgeborenen diverse Schutzzauber benötigen um überhaupt am Leben zu sein.
Trotz all diesen Schutzzaubern stirbt Prinz Isidore, weil alle magischen Lampen seiner Räumlichkeiten auf einmal erlöschen. 
Die Ereignisse überschlagen sich, die Lichtgeborenen verdächtigen die Nachtgeborenen und integrieren dennoch ständig gegeneinander. 
Als der Erzherzog der Nachtgeborenen schwer verletzt wird, steht die Magie der Lichtgeborenen als erstes in Verdacht. 
Es scheint sich ein Krieg zwischen den beiden Häusern zu entwickeln.  Immer mehr scheint es, dass die beiden Höfe gegeneinander aufgehetzt werden sollen. Dem ganzen hängt ein sonderbarer Duft an, nach Schattengeborenen, nach anderer Magie, böser Magie, die von den Tempelmagiern nicht wahrgenommen werden kann, die von den verachteten 'Wildschläge' aber entlarvt werden kann.
Es ist spannend zu lesen, wie sich die verschiedenen Ereignisse ineinanderfügen, aber auch auseinanderdriften und auf ein offenes Ende hinsteuern. Natürlich, es gibt ja noch einen dritten Teil, auf den ich auch schon sehr gespannt bin. Allerdings werde ich auf jeden Fall erst mal den ersten Teil lesen, um den richtigen Einblick in Telmaines Geschichte zu erhalten.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

befreiung, berufung, erziehung, jona, krieg, raumschiffe, terror, weltraum, widerstand

Space Prophet

Jörg Arndt
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Brendow, J, 21.02.2018
ISBN 9783961400331
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Klappentext:

"Jonas. Jonas. Ich möchte, dass du etwas für mich tust. Du musst dieses Schiff verlassen und eine Botschaft für mich ausrichten"

Jonas hat es geschafft. Er ist Mitglied der Crew der Peacemaker, des größten Raumschiffs zur Abwehr von Piraten. Zwar nicht als Elitesoldat, wie er es sich als Kind erträumt hatte, aber immerhin als spiritueller Begleiter, der sich um die Nöte und Sorgen der Crewmitglieder kümmerte.

Eines Tages hört er eine Stimme, die behauptet, Gott zu sein und ihm befiehlt, ausgerechnet zu einem Piraten Hautquartier zu reisen. Dort soll er die Bewohner dazu auffordern, ihre Anschlagspläne aufzugeben. J0nas glaubt nicht an einen echten Gott und so hält er sich für überarbeitet und ignoriert den Auftrag. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse ...

Cover:

Zur Geschichte hätte mir persönlich tatsächlich der Ausblick auf den Planeten Kyros, die aufgehende rote Sonne und vielleicht die beiden untergehenden Monde etwas besser gepasst.

Dennoch hat mich das Cover angesprochen und trug neben dem Klappentext schon dazu bei, dass ich mich überhaupt beworben habe.

Geschichte/Umsetzung:

Jonas Rothenfels, 26 Jahre jung und spiritueller Begleiter des größten und stärksten Raumschiffs der internationalen Raumflotte, der Peacemaker.

Dieses Schiff scheint so großartig im Kampf gegen die Piraten und im Schutz der Handelslinien, so daß viele junge Menschen danach streben auf ihr zu dienen.

Jonas hätte sich weitaus mehr gewünscht, brachte es aber 'nur' zu einem spirituellen Begleiter.

Als dann Gott anfängt zu ihm zu sprechen, denkt er, er sei überarbeitet und beantragt Urlaub auf der Erde.

Hier möchte ich nicht spoilern - lest bitte selbst.

Jedenfalls versucht er die Stimme zu ignorieren und landet von einem Schlamassel im nächsten.

Er verstrickt sich zudem in seinen eigenen Lügen und landet schließlich im Bauch des Wals.

Zum Ende beantwortet sich die Frage nach dem Glauben nicht wirklich, genau wie bei der biblischen Lehrgeschichte.

Jonas findet letztlich seinen Hafen und erhält neue Ziele.

Space Prophet

ist eine Geschichte mit ausdrücklich erwähnten religiösen, christlichem Hintergrund.

Meiner Meinung nach, sollten weniger christliche oder weniger theologieversierte Menschen sich nicht davon abbringen lassen, diesen Roman zu lesen.

Jonas abenteuerliche Reise, zu sich selbst, zu neuen Zielen, manche würden sagen, zu Gott,  ist es absolut wert gelesen zu werden.


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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Eternity: Der lange Schlaf

Isabelle Wallat
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 15.09.2016
ISBN 9783946172215
Genre: Fantasy

Rezension:

Klappentext:
Die Liebe seines Lebens sieht er nur in seinen Träumen und sie schwebt in großer Gefahr. Doch um sie zu retten muss er sie erst mal finden - bevor es ein anderer tut. 
Sean hat sein Leben endlich wieder im Griff, nachdem er bei einem Motorradunfall beinahe ums Leben gekommen wäre. Als merkwürdige Träume ihn heimsuchen und ein seltsames Buch auftaucht, das mit jeder Seite mehr Rätsel aufgibt, beginnt für ihn eine gefährliche Reise. Denn um Saphira zu finden, muss er mehr als sein Leben aufs Spiel setzen. 

Cover:
Der bläuliche Hintergrund wirkt wie ein Nebel, aus dem sich eine Gestalt manifestiert. Es könnte aber auch der Umriss eines Geistes sein, der einen aus dem Jenseits ruft. 
In jedem Fall war es der Hauptgrund, warum ich mich für diese Buchverlosung bewarb. 
Letztlich passt es absolut zur Geschichte. Mehr sage ich dazu nicht, ich würde zu sehr Spoilern 😏

Idee: 

Ich hab lange herumgerätselt, was denn die Idee hinter der Geschichte ist und als ich dann endlich drauf kam, war sie auch schon wieder vorbei.
Die Idee ist absolut gut und hätte eigentlich fünf Sterne verdient, aber ich persönlich hätte mir mehr von der anderen Welt gewünscht. Immerhin wechselte er ja in seinen Träumen ständig zwischen ihnen. 

Geschichte/Umsetzung:
Sean, dieser Junge aus reichem Hause, der das gar nicht möchte. Ein zwiespältiges Verhältnis zu seinem Vater, der eigentlich so gut wie nie da ist und alle Belange seines Sohnes mit Geld aufzuwiegen scheint. Eine schwache Erinnerung an seine Mutter, die früh starb. Ein Aufwachsen, behütet von Haushälterin und Butler. Ja, genau so kann man sich das vorstellen, und genau so ist Sean. Er sucht den ultimativen Kick und begibt sich lieber in seinen eigenen Adrenalin rausch, anstatt sich einmal standesgemäß zu verhalten und sich ein Mädchen zu suchen. 
Sein Unfall und die lange Genesung lassen ihn noch mehr rebellieren, bis zu diesen Träumen.
Träume, die so real sind, als würden sie tatsächlich geschehen.
Ab da beginnt das große Rätsel. Und als dann noch dieses Buch auftaucht, wird alles nur noch rätselhafter.
Man hat immer wieder das Gefühl, dass Sean doch dankbar sein sollte, dass sein Vater all seine Spinnereien unterstützt und finanziert. Dennoch scheint das Verhältnis zwiespältig. 
Ich wage mal zu äußern, dass Charles gar nicht sein Vater ist... ich hätte zwei Kandidaten im Auge - leider wird das nicht aufgelöst.
Isabelle gelingt zwar immer wieder ganz gut, ein paar andere Auflösungen zu den Vorkommnissen zu liefern, aber leider bleibt bis zum Schluss so vieles ungesagt. 
Man erahnt, was der "lange Schlaf" wohl sein mag und man findet die echte Bedeutung des Covers heraus.
So wie ich in anderen Rezensionen bereits lesen konnte, finde ich es nicht, denn es werden sehr viele Hintergründe gelöst, oder zumindest kann man die Lösung erahnen.  
Für mich war das größte Problem am Ende - der riesige Cliffhanger. 
Er hat so viel Kräfte mobilisiert, es standen ihm so viele Mächte im Weg und dann findet er sie und beide verschwinden im Nichts?  
Weil ich hier immer noch in einem Erwartungsmodus hänge würde ich gerne wissen, ob es einen zweiten Teil gibt. 


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Die Tasyar-Chroniken

Jana Ulmer
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei epubli, 02.11.2017
ISBN 9783745039429
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover
Das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen, ein Blick durch ein Portal in einen mystischen Wald. Hier möchte man wissen, was sich dahinter abspielt.

Schreibstil
Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme, ich brauchte eine Weile um richtig reinzukommen. Die vielen Schachtelsätze behindern einen manchmal im Lesefluss.

Geschichte
Eigentlich wird man gleich zu Beginn durch einen Albtraum in den Bann gezogen, der sich aber leider nicht hält. In der gesamten Geschichte baut sich immer wieder ein Spannungsbogen auf, der leider schnell wieder abflaut. 
Zu schnell für mein Empfinden.

Mit rasender Geschwindigkeit reist man durch den verborgenen Kontinent Tasyar. Befindet man sich gerade noch im Wald und begegnet einer erschreckenden Harpyie so teleportiert man schnell vom Herrschersitz des Königs nach Rumänien. So manches Mal wäre ich liebend gerne länger geblieben und hätte die Umgebung auf mich wirken lassen. 

Auf der anderen Seite hätte ich so manchen Hinweis auf eher unwichtige Personen nicht gebraucht. Gewisse Nebengeschichten enden im Nichts und tragen letztlich nicht zur eigentlichen Story bei.
Wie ich schon bemerkte, man begegnet in rascher Abfolge, Harpyen, Zauberern und Waldmenschen.

Die echte Legende um die Strigoi hat mir sehr gut gefallen. Ein realer Bezug auf so etwas macht sich wirklich sehr gut und erklärt dieses seltsame Reinigungsritual. Die Zwillinge finden sich aber dennoch viel zu schnell mit der Situation zurecht. 
Letztlich hat man aber gar nicht die Zeit, sich lange darüber zu wundern. Der Geheime Ort wartet ausführlich mit Schönheit, Feen und Kobolden auf. Man begegnet sogar einem Einhorn und verfällt seinem Zauber.
Hier entwickelt sich auch so langsam die Romanze, die in so einer Geschichte ja eigentlich gar nicht fehlen darf. 
Der magische Kontinent wäre nicht magisch, wenn da nicht Trolle, Zentauren, Faune, Zyklopen, Minotauren und Ghule vorkommen würden. Auch hier treffen wir in rascher Abfolge auf die Wesen und erfahren leider nicht sonderlich viel über sie. Die Namen aller beteiligten Waldmenschen, seien sie noch so unwichtig, sind aber bekannt. 
Gerne hätte ich etwas mehr über die Wasserspeier erfahren, oder die Bergleute und letztlich über den Drachen. 
Hier hätte ich mir weniger Wesen, aber mehr Beschreibung dieser gewünscht. 
Die Gegner? Nun, da möchte ich nicht zu sehr spoilern. 
Hier ist selber lesen angesagt. 

Ich freu mich jedenfalls auf die Fortsetzung. 

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Tags: fantasy, magie, mystik, zauber   (4)
 

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Die dritte Generation: Süden

Veronika Bärenfänger
Flexibler Einband: 388 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.06.2017
ISBN 9781548276362
Genre: Sonstiges

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Die dritte Generation (Norden)

Veronika Bärenfänger
Flexibler Einband: 390 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 16.09.2016
ISBN 9781537675718
Genre: Sonstiges

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