Leserpreis 2018

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22 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

Abgründe

Janina Huber
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 20.10.2017
ISBN 9783848252930
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In dem Buch „Abgründe“ finden sich zwanzig sehr unterschiedliche Kurzgeschichten. Diese sind nicht alle gruselig oder aus dem Horrorbereich, sondern vielmehr wird der Mensch an sich thematisiert und die Abgründe, die in jedem Menschen lauern. Das schöne an Kurzgeschichten ist für mich, dass man innerhalb eines Buches so viel Unterschiedliches zu verschiedenen Themen zu lesen bekommen kann. Dies ist der Autorin gut gelungen. So, wie es einige Geschichten mit übernatürlichen Phänomenen gibt, gibt es auch viele Geschichten, die erschreckend nah an der Realität sind. Es wurden auch immer wieder aktuelle Themen aufgegriffen und bearbeitet. Einige Geschichten waren eher gruselig, andere haben mich berührt, wieder andere haben zum Nachdenken angeregt. Keine Geschichte hat mich gelangweilt.

Wie immer bei Kurzgeschichtensammlungen gab es einige, die mir mehr gefallen haben als andere, aber es gab keine Geschichte, die ich wirklich schlecht fand. Die Geschichten variieren in der Länge, sind aber meist eher kurz, eignen sich also super für zwischendurch. Bei einigen Geschichten hätte ich mir tatsächlich ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht, aber häufig wurde die Wirkung auch gerade durch die Kürze der Geschichte erzielt. Insgesamt ist „Abgründe“ eine vielfältige Sammlung, die gut unterhält und die ich auf jeden Fall weiterempfehle.

Fazit: Abwechslungsreich, spannend und unterhaltsam.

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(8)

10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Mit gebrochenen Flügeln

Lucy Blohm
Flexibler Einband: 42 Seiten
Erschienen bei Independently published, 15.06.2018
ISBN 9781983104817
Genre: Romane

Rezension:

Eine sehr kurze Erzählung, die trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – ihre Wirkung nicht verfehlt. Auf wenigen Seiten wird die Suche nach Hanna geschildert. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gut gelungen und bringt dem Leser die Personen sehr nahe. Blohm hat es geschafft, auf nicht einmal 50 Seiten so lebendige und authentische Charaktere zu erschaffen, wie andere sie auf 500 Seiten nicht erschaffen können. Durch die Beschreibung von Maries Gefühlswelt wird die Verbindung zwischen Hanna und Marie sehr deutlich und man fiebert auf jeder Seite mit, hofft, dass Marie Hanna finden kann. Schon auf der ersten Seite wurde ich mitgerissen und konnte das Buch bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Diese Erzählung ist für mich ein Beweis, dass man auch auf wenigen Seiten sehr viel sagen kann.

Die Grausamkeit der Zeit, wie die Menschen sich langsam gegen die Juden gewendet haben und Freunde zu Feinden wurden, all das wird während der Erzählung greifbar, ohne dass die Autorin sich in Ausschmückungen verliert. Die Erzählung ist kurz und bündig auf den Punkt gebracht, ohne viel Dramatik oder theatralische Szenen und schafft es dennoch, den Leser emotional zu berühren. Die Geschichte hat mich nachdenklich und traurig zurückgelassen und ich bin sicher, dass ich sie so schnell nicht vergessen werde.

Fazit: Wer auch nur ansatzweise Interesse für das Thema mitbringt, sollte dieser Erzählung eine Chance geben. Es lohnt sich definitiv.

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52 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 37 Rezensionen

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Hasenjagd

Lars Kepler , Thorsten Alms
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404177790
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Hasenjagd“ hat gut angefangen. Die ersten Kapitel habe ich in kürzester Zeit verschlungen – danach ging es leider bergab. Für mich war das der erste Band dieser Reihe, und obwohl ich in einigen Rezensionen gelesen habe, dass man diesen Band auch genießen kann, ohne die Vorgänger gelesen zu haben, kann ich dem leider nicht ganz zustimmen.

Der Fall an sich war zwar schlüssig, aber ich bin mit den Ermittlern leider überhaupt nicht warmgeworden. Joona Linna und Saga Bauer blieben mir weitestgehend fremd – Informationen, die ich für ein klares Bild der beiden gebraucht hätte, wurden nicht erwähnt oder nur am Rande. Die Informationen, die ich bekam, machten die Charaktere für mich schon beinahe unsympathisch. Natürlich kann das Buch nichts dafür, dass ich die Vorgänger nicht gelesen habe, deswegen werde ich mich da auch gar nicht weiter beschweren.

Der Schreibstil war in Ordnung – allerdings ist mir aufgefallen, dass einige Sätze nicht übersetzt wurden, aus welchem Grund auch immer. Zwar keine inhaltlich essentiellen Sätze, aber dennoch habe ich dies als störend empfunden. Außerdem wurde zwischendurch sehr viel ausgeschweift, viele Nebenschauplätze eröffnet, die auch hätten weggelassen werden können. So wurde das Buch gerade im Mittelteil sehr anstrengend, was auch der Grund ist, dass ich für das Buch wesentlich länger gebraucht habe, als gedacht. Gegen Ende wurde es dann wieder spannender, ich hätte mir diese Spannung für das ganze Buch gewünscht. Leider war der Mittelteil so zäh, dass ich mich trotz der wieder aufkommenden Spannung aufraffen musste, zu Ende zu lesen. Die Brutalität hat mich nicht weiter gestört, jedoch hat mir an vielen Stellen die Atmosphäre gefehlt.

Ob der Titel des Buches passend ist, ist fragwürdig. Im Buch war immer nur von Kaninchen die Rede, da hätte ein anderer Titel eventuell mehr Sinn ergeben. Andererseits zählen Kaninchen ja auch zu der Familie der Hasenartigen, also ist eine Diskussion darum möglicherweise auch Haarspalterei.

Am Ende wartet ein kleiner Cliffhanger auf den Leser – leider hat das Buch mir die Motivation genommen, die anderen Bände ebenfalls zu lesen. Eigentlich schade, denn wäre der Rest des Buches so spannend wie am Ende gewesen, hätte ich gut und gerne 4 Sterne vergeben und mit Sicherheit auch in die anderen Bände reingeschaut – so ist das Buch für mich aber keines, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird.

 

Fazit: Der Mittelteil ist viel zu zäh, Spannung kommt erst am Ende auf. Das macht das Buch anstrengend zu lesen. Von mir leider keine Empfehlung, ich hätte mehr erwartet.

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

Vespasian: Das Schwert des Tribuns (1 MP3-CD)

Robert Fabbri , Anja Schünemann , Erich Wittenberg
Schallplatte
Erschienen bei Audiobuch, 30.10.2018
ISBN 9783958620766
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Sprecher des Hörbuches hat seine Sache sehr gut gemacht. Seine Stimme passte perfekt zum Inhalt und zur Stimmung, es fiel leicht, ihm zu folgen und die Art, wie er betont hat, machte das Ganze zu einem angenehmen Hörerlebnis.

Den Inhalt empfand ich als gut ausgearbeitet und detailreich. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor wusste, wovon er schreibt. Gerade die Schlachtszenen waren sehr graphisch beschrieben, daher ist dieses Buch/Hörbuch auch nichts für Leute, die auf blutige Szenen empfindlich reagieren. Aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass der Autor sich auf Gewalt versteift, sondern sich auch bemüht hat, die politischen und taktischen Aspekte der Schlachten zu beleuchten.

Der Leser/Hörer lernt einige historisch bedeutende Persönlichkeiten kennen: natürlich Vespasian selbst nebst seiner Familie, Caligula (bevor er Kaiser wurde) und Antonia die Jüngere. Alle Personen wirken realistisch und gut durchdacht. Auch das Leben in der damaligen Zeit wurde authentisch und interessant dargestellt, wobei ich davon ausgehe, dass man schon Interesse für diese Zeit mitbringen muss, um dieses Buch als spannend zu empfinden. Gerade die letzten Stunden des Hörbuchs waren ein wenig schwieriger zu verfolgen, da hätte ich dann doch lieber ein Printexemplar zum nachblättern gehabt. Jedenfalls arbeitet Fabbri Wissen über den Alltag, die Religion und die Politik gekonnt in sein Werk ein, sodass der Rezipient ein deutliches Bild von der Zeit bekommt.

Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die sich aber im Rahmen hält und nicht künstlich aufgekitscht wurde. Fabbri bleibt das ganze Buch über realistisch und beschreibt das Leben des Vespasian und gleichzeitig auch das Leben im römischen Alltag und in Schlachten, wie es tatsächlich gewesen sein könnte.

Da ich mich ohnehin schon für diese Epoche und den Kaiser Vespasian im Speziellen interessiere, bin ich vielleicht voreingenommen, aber mir persönlich hat dieses Buch Lust gemacht, mich noch eingehender mit der Thematik auseinanderzusetzen. Außerdem werde ich die Reihe definitiv weiter verfolgen.

Fazit: Wer sich für Romane interessiert, die in dieser Zeit spielen, wird hier bestens bedient. Von mir eine klare Empfehlung.

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(12)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Geboren als Frau - Glücklich als Mann

Niklaus Flütsch , Ursula Eichenberger
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Wörterseh, 31.10.2018
ISBN 9783037633137
Genre: Biografien

Rezension:

Das Buch besteht aus Fragmenten, durch die der Leser den Weg von Niklaus Flütsch nachvollziehen und miterleben kann. Hierbei kommt vor allem Niklaus selbst zu Wort, aber auch Beiträge von seiner Mutter, Freunden und Bekannten tragen dazu bei, dass der Weg einer transidenten Person greifbar wird und die Gefühle ebendieser so wie die Gefühle seines Umfelds verständlich gemacht werden.

Zuerst dachte ich, dass diese Textform anstrengend werden könnte, da diese sich in Stil und Länge stark unterscheiden und auch nicht chronologisch geordnet sind. Tatsächlich war es aber genau das, was mir die Person näherbrachte und die Grenze zwischen Zweifeln und Ankommen, sich einfügen wollen und die Entfaltung der eigenen Identität für mich besonders deutlich gemacht hat. Hierbei schildert Niklaus Flütsch auch seine Gedanken zur Rechtslage und den gesellschaftlichen Veränderungen, die zwischenzeitlich stattgefunden haben und auch immer noch nicht abgeschlossen sind. Durch die Fragmente wird sehr viel Persönliches preisgegeben, Flütsch beschreibt sowohl Rückschläge als auch Erfolgserlebnisse. Dadurch entsteht ein realistisches Bild eines möglichen Weges einer Transperson, doch am Ende überwiegen ganz klar die positiven Gefühle. Niklaus‘ abschließender Erfolg im Berufs- und im Privatleben zeigt, dass seine Entscheidung zur Transition die richtige war und kann Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen. Auch für Personen, die sich mit dem Thema (noch) nicht auskennen, ist das Buch lohnenswert: Begriffe werden erklärt und es gibt zusätzlich Anregungen und Vorschläge, wo man sich weiterbilden kann. Das Buch ist kein Ratgeber und auch keine Anleitung, aber dennoch bekommt man ein Gespür für die Thematik und wird angeregt, Themen, die einem gesellschaftlichen Tabu unterstehen, offener gegenüberzutreten.

Fazit: Ein mutiges und wichtiges Buch, dass mit seiner Offenheit und Ehrlichkeit absolut überzeugt.  

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Zechen, Zoff und Zuckerwerk

Almuth Heuner
Flexibler Einband: 196 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 09.10.2018
ISBN 9783954751815
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Sammlung mit Kurzgeschichten ist in gewisser Weise immer ein Risiko. Wenn viele vielfältige Geschichten vorhanden sind, ist die Wahrscheinlichkeit natürlich groß, dass auch Geschichten dabei sind, die nicht so gut sind bzw. die den persönlichen Geschmack einfach nicht treffen. In dieser Sammlung sind 14 sehr verschiedene Kurzkrimis enthalten, die sich vom Stil und vom Inhalt her stark unterscheiden. Natürlich gab es einige Geschichten, die mir besonders gefallen haben und welche, die nicht meinen Geschmack getroffen haben, aber es war keine Geschichte dabei, die ich als wirklich schlecht bezeichnen würde. Allen Geschichten muss ich eine gewisse Qualität zusprechen. Das schöne an Kurzgeschichten ist meiner Meinung nach, dass verschiedene Autoren ein Thema auf komplett unterschiedliche Arten aufgreifen können, sodass eine Sammlung entsteht, bei der keine Geschichte der anderen gleicht und man bei jeder Geschichte eine Überraschung erleben kann. Dies ist hier auf jeden Fall gelungen, "Zechen, Zoff und Zuckerwerk" bietet ein breites Spektrum an Ideen, alle Geschichten waren gut ausgearbeitet und jede Geschichte hatte ihre Besonderheit.

Besonders gefallen hat mir die Geschichte von Irene Scharenberg („Die besondere Bescherung“), die sehr düster und traurig war, aber auch intensiv und berührend. „Ein Freundschaftsdienst“ von Gesine Schulz war für mich ebenfalls ein Highlight der Sammlung. Es gab Geschichten, die mich zum Lachen brachten, welche, bei denen ich mitfühlen konnte und Geschichten, die eher skurril waren. Für jeden Geschmack und jede Stimmung ist etwas dabei. Eine abwechslungsreiche Sammlung ist hier entstanden, die viel Freude beim Lesen bereitet und die ich auf jeden Fall weiterempfehle.

Fazit: Eine gute Anthologie, die die Adventszeit versüßt, nicht nur für Leute aus dem Ruhrgebiet.

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Mord auf Kongress

Christine Zilinski
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei epubli, 27.08.2018
ISBN 9783746756998
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Mord auf Kongress“ ist der dritte Band aus der Reihe um die Journalistin Charlotte Bienert. Es ist gleichzeitig auch der erste Band, den ich gelesen habe. Obwohl ich die Personen erst neu kennenlernen musste, habe ich mich schnell zurechtgefunden und Charlotte und Paul waren mir sofort sympathisch. Es gab zwar immer wieder Anspielungen auf die anderen beiden Bände, aber dennoch hatte ich das Gefühl, auch ohne Vorwissen alles zu verstehen.

Der Stil ist sehr angenehm und erzeugt eine Menge Spannung, auch wenn die Handlung nicht actiongeladen ist. Der Fall war interessant und die Auflösung bzw. der Weg dahin war nachvollziehbar und schlüssig. An einigen Stellen verhielt sich Charotte ziemlich leichtsinnig, aber das konnte ich ihr verzeihen, da ihr Fachgebiet ja eigentlich ein anderes ist. Davon abgesehen ist sie zielstrebig und hartnäckig, was ihr bei der Recherche zwar hilft, aber sie auch in Gefahr bringt und Kommisar Paul Jankovich ganz schön auf die Palme bringt. Am Ende stand ein Dialog, der mir sehr dabei half, den Fall zu rekapitulieren und alle noch offenen Fragen zu beantworten. Alles in allem ein Krimi, der hält, was er verspricht und Lust gemacht hat, auch die beiden Vorgänger so wie eventuell noch folgende Teile ebenfalls zu lesen.

Fazit: Ein sehr schön geschriebener Cozykrimi mit sympathischen Hauptpersonen, der spannend ist und kurze, aber gute Unterhaltung bietet. 

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813 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 86 Rezensionen

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Tiere

Simon Beckett , Andree Hesse ,
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.02.2011
ISBN 9783499249150
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aufgrund der vielen schlechten Bewertungen habe ich nicht besonders viel erwartet. Vielmehr wollte ich schauen, ob man eine so gute Idee wirklich so in den Sand setzen kann. Die Antwort: Nicht unbedingt.

Nigel ist mäßig intelligent und leicht kindlich, aber meistens gut gelaunt. Er lebt in der (mittlerweile geschlossenen) Bar, die früher seine Eltern geführt haben. Unten im Keller wohnen seine Mitbewohner, die leider nicht ganz freiwillig dort sind.

Das Buch dreht sich nicht nur um die „Tiere“. Vielmehr wird auch viel über Nigels Leben erzählt, aber ich finde, dass Beckett nie den Faden verliert und es trotzdem interessant bleibt.

Die Personen, die vorkamen, waren recht gut beschrieben und ausgearbeitet - und allesamt unsympathisch. Dadurch, dass viel aus Nigels Vergangenheit erzählt wird, versteht der Leser zwar ein wenig besser, warum er so handelt, sympathisch wurde er für mich dadurch aber nicht. Stellenweise geht es auch um Nigels Besuch von Cheryl, Karen und deren gemeinsamen Freund. Hier erfährt man einiges über Nigels Sozialverhalten und seine Sexualität - ich fand es interessant, tiefere Einblicke in seine Persönlichkeit zu bekommen, allerdings nahmen diese Stellen sehr viel Raum ein, und die "Tiere" kamen derweil gar nicht vor.

Beckett selbst sagt in seinem Vorwort, dass der Leser Sympathien für Nigel hegen soll, obwohl er schreckliche Dinge tut. Das ist ihm meiner Meinung nach nicht gelungen, zumindest ich hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Funken Verständnis oder gar Sympathie für Nigel übrig. Ich war eher angewidert. Außerdem schreibt Beckett, das Buch wäre voller schwarzem Humor und der Leser solle trotz Entsetzen auch Lachen. Auch das war bei mir nicht der Fall, ich konnte nirgends eine Stelle finden, über die ich gelacht hätte. Aber das kann natürlich auch daran liegen, dass ich kaum/keinen schwarzen Humor habe. Auch beim Klappentext hätte ich mal eine Frage: „Manche Menschen sind Tiere“. Was denn für Menschen? Was soll mir das sagen? Ist Nigel ein Tier, weil er schreckliche Dinge tut? Oder seine Mitbewohner, weil Nigel sie für Tiere hält? Oder seine Gäste, die sich benehmen wie die Axt im Walde?

Die Geschichte ist meiner Meinung nach ganz ordentlich gelungen, wenn auch Potential für mehr dagewesen wäre. Das Buch hat mich unterhalten, entsetzt, angewidert. Der Schreibstil war angenehm und das Buch las sich schnell weg. Letztendlich ein gelungener Thriller, dessen Titel und Klappentext aber ein wenig in die Irre führen – im Vordergrund steht nämlich Nigel selbst, nicht die „Tiere“.

Fazit: Die Idee wurde einigermaßen gut umgesetzt, das Buch ist aber auch kein Meisterwerk. Der Inhalt entspricht nicht ganz dem, was man bei dem Titel und der Beschreibung erwarten würde. Das Ende war in Ordnung.

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426 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 39 Rezensionen

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Der Keller

Richard Laymon , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 1.232 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.08.2008
ISBN 9783453433519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der erste Teil des Buches war meiner Meinung nach der beste. Die Geschichte des Horrorhauses war hier noch neu und unverbraucht. Es ging hier nicht nur um das Haus an sich, sondern auch um die Geschichte der Hauptpersonen. Eine Mutter und ihre Tochter auf der Flucht vor dem Exmann, stranden in der Stadt, in der das Horrorhaus steht. Die Geschichte ist spannend und mitreißend, spart aber auch nicht an expliziten Darstellungen von Sex und Gewalt.

Ich hatte schon vor dem Lesen gehört, dass Laymon nichts für schwache Nerven ist und vom Brutalitätsgrad deutlich über den meisten seiner Kollegen steht. Die ersten Seiten war ich noch nicht überzeugt davon, allerdings änderte sich dies recht schnell. Tatsächlich würde ich behaupten, dass ein paar dieser Szenen hart an der Grenze waren, zum Beispiel wenn Kinder involviert waren. Dennoch gehörten diese Szenen auch zu dem, was dieses Buch bzw. diese drei Bücher ausmacht. Hohe Literatur ist das zwar nicht, ich hatte aber auch nicht das Gefühl, dass das Laymons Ziel war. Gerade das erste Buch überzeugt mit interessanten Charakteren und einer spannenden, wenn auch schockierenden Handlung. Auch das Ende war meiner Meinung nach absolut lesenswert.

Der zweite Teil war ebenfalls gut. Auch hier wurde nicht mit schockierenden Szenen und Handlungsverläufen gespart. Der Plot knüpft direkt an den ersten Teil an, die Handlungsstränge aus Teil 1 wurden weitergeführt, aber es wurden auch neue Charaktere in einer andern Zeitebene eingeführt. Diese wirkten leider sehr austauschbar und wenig ausgearbeitet, daher fiel es mir hier deutlich schwerer, von der Geschichte gepackt zu werden.

Der schwächste Teil ist für mich auf jeden Fall der dritte. Am liebsten würde ich jeden Teil einzeln bewerten, da dieses Buch die Gesamtbewertung auf jeden Fall nach unten zieht. Die anderen Teile waren spannend und auf eine positive Weise grauenhaft, während der letzte Teil mich eher gelangweilt hat. Ich hatte hier das Gefühl, dass die Charaktere absolut keine Farbe mehr hatten, alle wirkten austauschbar und unsympathisch. Außerdem kam mir die Handlung doch sehr aufgewärmt vor und ich habe mich mehrfach dabei erwischt, wie ich ganze Seiten nur überflogen habe. Die anderen Bücher hatten zwar auch ihre Längen, aber im letzten Teil kam mir das extrem vor. Auch sämtliche Schockmomente überzeugten nicht mehr, weil ich das Gefühl hatte, das alles bereits gelesen zu haben.

Der Schreibstil riß mich nicht vom Hocker, passte aber durchaus zum Stil der Bücher.

Fazit: Die ersten beiden Bände sind schockierende Werke der Horrorliteratur für alle, die ihre böse Seite befriedigen wollen und absolut empfehlenswert (vorausgesetzt man hat starke Nerven und keine hohe Ekelschwelle), der dritte Band ist meiner Meinung nach lediglich ein Aufguss der Vorgänger.

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(30)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

Jan Lucas
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 15.06.2018
ISBN 9783746634180
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist der dritte Band um den Inspector Cyrus Doyle. Die ersten beiden Bände habe ich nicht gelesen, weswegen mir der Einstieg erst ein wenig schwerfiel, aber nach den ersten Kapiteln hatte ich mich dann doch noch gut in die Geschichte eingelesen.  

Ob ich das Ermittlerteam nun sympathisch finde oder nicht, darüber war ich mir nie so ganz einig. Jetzt, da die Lektüre beendet ist, würde ich zumindest sagen, dass ich das Team auch in einem anderen Fall begleiten würde.

Die Geschichte nimmt auch sehr schnell Fahrt auf, es gibt eine Leiche und unzählige Verdächtige. Obwohl es vergleichsweise viele Personen gibt, verliert der Autor sich nicht im Namenwirrwarr, sondern schafft es, alle Personen so gut auszuarbeiten, dass der Leser ohne Probleme den Überblick behält. Es gibt einige Hinweise, die aber tatsächlich so uneindeutig sind, dass nicht sofort offensichtlich ist, wer die Tat begangen hat und es bis zum Ende spannend bleibt. Auch die Ermittler wirken authentisch, ihre Erkenntnisse nachvollziehbar und auch die zwischendurch eingestreuten Geschichten aus den Privatleben der Handelnden sind erfrischend und lenken nicht von der Haupthandlung ab. Dass ich die Vorgänger nicht kannte, hat mich nicht gestört, da ich trotzdem gut mitkam. Lucas verzichtet außerdem auf seltsame Zufälle, sondern überlässt die Aufklärung ganz seinen Figuren, ohne Fortuna miteinzubeziehen. Es gibt auch keine abstrusen Wendungen oder Verstrickungen, sondern alles bleibt in einem realistischen und nachvollziehbaren Rahmen, sodass man am Ende das Gefühl hat, einen soliden Krimi gelesen zu haben.

Das Buch hat kaum Längen, die Beschreibungen der Orte kreieren eine gute Atmosphäre und wirken meiner Meinung nach nie wie Füllmaterial. Stattdessen wird ein anschauliches Bild eines Ortes vermittelt, das durch eine kleine Karte am Anfang des Buches unterstützt wird.

Fazit: Ein solider, atmosphärischer Krimi, der ohne künstlich erzeugte Spannung auskommt und durchweg spannend bleibt.

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93 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 52 Rezensionen

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Hemingway und ich

Paula McLain , Yasemin Dinçer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 05.10.2018
ISBN 9783351037451
Genre: Romane

Rezension:

Bereits am Anfang des Buches erhält der Leser eine Einführung in die Probleme der damaligen Zeit und die Umstände des Krieges. Für mich war das sehr hilfreich, da ich so das Gefühl hatte, nicht einfach ins kalte Wasser geworfen zu werden, sondern gleich ein Gefühl für die Zeit zu bekommen. Auch für die Protagonistin habe ich schnell ein Gespür bekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und hat den Figuren Leben eingehaucht. So wirkten Martha und Ernest für mich sehr real und greifbar. Auch die Konflikte mit denen vor allem Martha zu kämpfen hatten, zogen mich in ihren Bann und regten zum Nachdenken an – Martha hatte nämlich nicht nur damit zu kämpfen, in der Literaturwelt neben ihrem berühmten Ehemann zu bestehen, sondern auch mit ihrer Rolle als Frau in der damaligen Zeit. Die Autorin zeigt sehr deutlich, was für eine starke und ungewöhnliche Frau Martha war. Zwar wird auch ihre Ehe mit Hemingway thematisiert, jedoch bleibt Martha im Vordergrund. Sowohl in ihre Karriere als auch in ihre fragwürdige Beziehung zu Ernest Hemingway bekommt der Leser Einblicke. McLain schreibt sehr lebendig, wodurch das Gefühl entsteht, man kennte die Personen tatsächlich.

Als Kriegsreporterin reist Martha immer wieder in gefährliche Gebiete, was von der Autorin mit viel Hintergrundwissen und Emotionalität vermittelt wird. Mehr noch: als Leser habe ich direkt Lust bekommen, mich näher mit dem Thema und auch mit den Personen zu beschäftigen. Es werden auch immer wieder Kapitel eingestreut, aus denen man etwas über die Gedanken von Hemingway erfährt. Diese sind meiner Meinung nach gut gelungen und haben es mir erlaubt, Hemingway auch ein wenig besser zu verstehen.

Alles in allem ein sehr gelungenes und mitreißendes Buch, dass die Entwicklung der Personen und auch der Ehe zwischen Martha und Ernest beschreibt. Lediglich das Ende wirkt auf mich ein wenig überhastet, ich hätte mir im letzten Teil des Buches ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht.

Fazit: Ein gut geschriebenes Buch über das Leben einer spannenden Persönlichkeit. Eine klare Leseempfehlung, für alle, die Interesse an der damaligen Zeit und an Ernest Hemingway haben.

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501 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.09.2016
ISBN 9783570311240
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der zweite Teil der Reihe war schon schlechter als der erste und der dritte ist qualitativ noch einmal darunter. Leider. Ich hatte durchaus die Hoffnung, dass der dritte Teil die Trilogie noch einmal hochreißt und es doch noch schafft, einen spannenden Abschluss zu bieten. Ich wurde enttäuscht.

Die Geschichte geht im dritten Teil genauso wirr weiter wie im zweiten Teil. Wie im Vorgänger gibt es auch hier wieder ein ständiges Hin und Her, dass die Handlung weder weiterbringt, noch auch nur im Ansatz spannend ist. Die Sprache ist immer noch einfach und wenig anspruchsvoll. Generell wurden hier einfach dieselben Fehler gemacht, wie schon im zweiten Teil. Eine Änderung wurde eingeführt: anders als in den ersten beiden Bänden wird die Geschichte nicht mehr nur aus Tris‘ Sicht erzählt, sondern auch aus der Perspektive von Four. Hier erschließt sich mir leider überhaupt nicht, warum das so gemacht wurde. Da sich beide Perspektiven vom Schreibstil nicht unterscheiden, lässt sich im ersten Moment nicht feststellen, wer den gerade dran ist. Es war anstrengend, verwirrend, störend und hatte für die Geschichte keinen Wert.

Sämtliche Wendungen der Geschichte waren wenig überraschend. Die Charaktere konnte ich oftmals gar nicht mehr ernst nehmen und das Ende ist auch absolut misslungen. Fesseln konnte mich die Geschichte definitiv nicht, je mehr ich las, desto weniger war ich am Ausgang des Buches interessiert. Das Ende selbst kam meiner Meinung nach auch nicht richtig zur Geltung, da es, wie viele andere wichtige Ereignisse auch, im Einheitsbrei der unwichtigen Nebenhandlungen unterging. Ab und an vermisste ich auch die Logik und konnte, wie im Vorgänger auch schon, die Handlungen der Personen nicht nachvollziehen.

Fazit: Die Trilogie hat gut angefangen und wurde dann immer schlechter. Das vorhandene Potenzial des ersten Teils und der Idee der Geschichte wurde nicht genutzt. Leider ist es sinnlos, den ersten Band zu lesen und die anderen nicht, deswegen kann ich die komplette Serie leider nicht empfehlen.

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(1.736)

2.964 Bibliotheken, 60 Leser, 10 Gruppen, 138 Rezensionen

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Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442480623
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Teil der Reihe versprach offensichtlich mehr, als er halten konnte. Der zweite Teil der Reihe liegt qualitativ weit unter dem ersten. Sprachlich hat sich nichts verbessert, das Buch ist immer noch sehr einfach geschrieben, aber trotzdem deutlich schlechter zu lesen, da der Inhalt nicht vollständig überzeugen kann. Es fehlt der rote Faden, die Geschichte wirkt wirr und in die Länge gezogen.

Tris ging mir in diesem Buch auch viel öfter auf die Nerven als noch im Vorgänger. Ich konnte ihre Entscheidungen oftmals nicht mehr nachvollziehen, dasselbe gilt auch für Four. Die Charaktere, die ich im ersten Band recht gut kennenlernen durfte, wurden mir fremd. Viele Nebencharaktere, die durchaus Potential gehabt hätten, blieben blass und zu sehr im Hintergrund. Außerdem hatte ich nicht das Gefühl, dass Tode mir (oder den Charakteren) besonders nahegehen konnten. Alles wurde zu schnell abgehandelt, sodass ich emotional oft unberührt blieb. Wichtige Teile der Handlung gingen im Chaos der unwichtigen Nebenereignissen unter – ab und zu hatte ich sogar das Gefühl, nicht gründlich genug gelesen zu haben, musste beim nachlesen aber feststellen, dass es gar nicht an mir lag. Die Beziehung zwischen Tris und Four wirkte auf mich manchmal albern, da sie sich ständig wegen irgendwelchen Nichtigkeiten stritten. So wirklich authentisch wirkte die Liebe zwischen den beiden nicht auf mich, beide Charaktere waren anstrengend und trafen merkwürdige Entscheidungen, die für mich nicht im Geringsten nachvollziehbar waren, zumal beide sich auch nie entscheiden konnten, mit wem sie denn nun zusammenarbeiten wollen. Das Buch verliert sich also in einem ewigen Hin und Her, bei dem der Leser irgendwann gar nicht mehr weiß, was das alles überhaupt soll.

Das Positive: endlich wurden mehr Informationen zu der Welt der Trilogie preisgegeben, einige Fragen, die im ersten Band gestellt wurden, konnten beantwortet werden. Besonders gut fand ich den Band zwar nicht, allerdings war er auch nicht so schlecht, als dass ich ernsthaft erwogen hätte, das Buch oder die Reihe abzubrechen. Sämtliche Mängel konnten mich nicht davon abbringen, herausfinden zu wollen, wie die Geschichte endet. Außerdem blieb die Hoffnung, dass der dritte Teil wieder besser ist und die Trilogie doch noch zu einem würdigen Ende führt.

Fazit: Sprachlich keine Verbesserung, inhaltlich enttäuschend: Geschichte wirr und oft nicht nachvollziehbar, Charaktere unsympathisch oder zu blass. Oftmals langatmig und keine überzeugende Liebesgeschichte. Ich war froh, als ich fertig war. Schade, denn die Geschichte hatte viel Potential.

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(2.441)

4.026 Bibliotheken, 47 Leser, 7 Gruppen, 219 Rezensionen

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Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.09.2014
ISBN 9783570309360
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der erste Teil der Bestimmung-Trilogie ist durchaus gelungen. Sprachlich gibt das Buch nicht viel her, es ist sehr einfach geschrieben und liest sich sehr schnell weg. Dafür ist die Idee der Geschichte spannend: eine Welt, in der alle Menschen in Fraktionen eingeteilt werden, die bestimmten Charaktereigenschaften entsprechen. Über die Welt an sich wird im ersten Teil noch nicht allzu viel Preis gegeben, aber genug, um eintauchen zu können. Die Fraktionen werden so dargestellt, dass der Leser ein relativ klares Bild von der Gesellschaft dieser Welt bekommt. Über die Hintergründe erfährt man zwar kaum etwas, dies ist jedoch in Ordnung, da in den Folgebänden darüber aufgeklärt wird. Die Hauptperson, Tris, ist für die Geschichte passend, wenn auch manchmal ein wenig anstrengend. Die Handlung bleibt durchgängig spannend und fesselnd. Manchmal wurde der Inhalt für ein Jugendbuch überraschend brutal - allerdings finde ich, dass es nie übertrieben war und immer zur Geschichte und in diese Welt gepasst hat.

Was mich ein wenig gestört hat war, dass zwar immer der Spruch „Fraktion vor Blut“ erwähnt wurde und dass man seine Familie und seine ursprüngliche Fraktion hinter sich lassen muss, wenn man wechselt, aber dennoch wird ständig erwähnt, dass niemand seine alte Fraktion wirklich hinter sich lassen kann. Da stellte sich mir die Frage, wozu überhaupt gewählt wird. Außerdem wird zwischenzeitlich ziemlich viel darüber gefaselt, zu welcher Fraktion Tris sich denn nun zugehörig fühlt. Da hatte ich zeitweise das Gefühl, immer wieder dasselbe zu lesen. Ein weiterer Negativpunkt: ich habe Rechtschreibfehler gefunden.

Dennoch ist „Die Bestimmung“ ein gelungener Roman. Allerdings muss ich dazu sagen, dass Teil 1 auch der beste Teil der Reihe war – um nicht zu sagen, der einzig Gute. Demnach würde ich das Buch nicht empfehlen, da der Rest der Reihe sich nicht lohnt und das Buch alleine keine abgeschlossene Geschichte erzählt.

Fazit: Wäre das Buch in sich abgeschlossen gewesen, hätte ich vier Sterne vergeben. Die anderen Teile, die meiner Meinung nach deutlich schlechter sind als Teil 1, ziehen die Bewertung runter, da Teil 1 zu viele Fragen offen lässt, als dass man die anderen Teile außen vor lassen könnte. "Die Bestimmung" ist sehr vielversprechend, aber die Trilogie als Ganzes kann die Erwartungen leider nicht erfüllen.

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(8)

13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

50er jahre, babylon, detektiv, die 50er jahre, film-noir, humor, krimi, kriminalgeschichte, leiche, leichenschauhaus, parodie, pistole, privatdetektiv, san francisco, san fransico

Von Babylon träumen ...

Richard Brautigan , Christiane Bergfeld
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Theodor Boder Verlag, 15.06.2009
ISBN 9783905802054
Genre: Romane

Rezension:

Die kurze, aber knackige Geschichte über einen heruntergekommenen Privatdetektiv, der sich permanent in einer finanziellen Bredouille befindet, liest sich schnell und angenehm. Der Hauptcharakter war mir nicht besonders sympathisch, was aber gut in die Atmosphäre gepasst und deswegen nicht gestört hat. Überhaupt war die Atmosphäre sehr stimmig, ich konnte mich sehr gut in das San Francisco der vierziger Jahre einfühlen und wurde mitgerissen von den Erlebnissen des Detektivs C. Card. Zwischen der eigentlichen Geschichte waren immer wieder Abschnitte, in denen Card von Babylon träumte - auch wenn ich diese Abschnitte durchaus interessant fand, hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrund gewünscht. Die eigentliche Kriminalgeschichte war spannend, humorvoll und unterhaltsam, obwohl auch hier einige Fragen offen blieben.
Fazit: Ein sehr schönes und kurzweiliges Buch für zwischendurch.

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(26)

34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Anthologie

Jürgen Zwilling
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Rediroma Verlag, 27.01.2017
ISBN 9783961031214
Genre: Sonstiges

Rezension:

In dem Buch von Jürgen Zwilling geht es um Tiere und wie der Mensch mit ihnen umgeht. Das Buch soll zum Nachdenken (und vor allem: selber denken!) anregen und spricht sich offen gegen Tierquälerei und die Ausbeutung von Tieren aus. Das an sich ist eine aktuelle und wichtige Thematik. Ich stehe voll und ganz hinter der Message, die dieses Buch transportiert. Ich finde es auch gut, dass Dinge wie Ehrenamt angesprochen bzw. gewürdigt werden und natürlich, dass 50 Cent pro verkauftem Buch an die Katzenhilfe gehen. Auch die Fotos finde ich sehr schön und passend. Der Autor geht auf verschiedene Aspekte von Tierschutz und Tierhaltung ein und ruft dabei immer wieder dazu auf, sich über die von ihm behandelten Themen Gedanken zu machen.

Aber... den Schreibstil fand ich stellenweise problematisch. Immerhin, er ist sehr einfach gehalten, sodass ihn jeder verstehen kann, aber an einigen Stellen wirkten die Texte ein wenig holprig. Außerdem habe ich einige Rechtschreibfehler gefunden. Die Gedichte haben mir vom Stil her auch nicht immer zugesagt, einige davon hätte ich z.B. lieber als Kurzgeschichte gelesen.

Dennoch ist dieses Buch eine wohl lohnenswerte Anschaffung für Menschen, die sich noch nicht gut mit dem Thema auskennen oder die sich bisher noch nicht damit beschäftigen wollten. Denn zum Nachdenken regt dieses Buch definitiv an.

Vielen Dank, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

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(49)

82 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Ich koch dich tot

Ellen Berg
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.10.2016
ISBN 9783746632698
Genre: Romane

Rezension:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es nach einer witzigen Idee und guter Unterhaltung klang. Obwohl ich den Kauf nicht bereue, würde ich das Buch auch keinem anderen weiterempfehlen.

Zuerst einmal: das Cover (und auch Vivis verhalten, vor allem am Anfang) lässt nicht vermuten, dass es sich bei der Protagonistin um eine Frau Mitte dreißig handelt - vielmehr hat man das Gefühl, es mit einer Rentnerin zu tun zu haben. Das ging sogar so weit, dass ich mehrfach das Alter geprüft habe und mich zwischenzeitlich gefragt habe, ob das Buch vielleicht in einer anderen Zeit spielt. Mein hauptsächliches Problem mit Vivi war ihre grenzenlose Naivität. Ich habe mehrfach das Buch auf den Tisch geschmissen und gerufen: "So dämlich KANN doch niemand sein!". Doch. Vivi schon. Schließlich fällt sie auf jeden noch so billigen Trick rein und man fragt sich, wie sie ihr Leben überhaupt auf die Reihe bekommt. Daher war ihre Charakterentwicklung zur vorsätzlichen Mörderin auch wenig glaubwürdig. Auch der erste Todesfall - hat Vivi im Chemieunterricht nichts gelernt, oder warum packt sie Rattengift in einen Pfefferstreuer? Da sagt einem doch eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, dass das keine gute Idee ist. Aber davon mal abgesehen: das Buch war an einigen Stellen schon recht amüsant, auch wenn der Humor nicht immer meiner war (wofür das Buch natürlich nichts kann, Humor ist schließlich subjektiv). Ebenfalls überraschend, bzw. unglaubwürdig ist, dass Vivi nicht ganz am Anfang des Buches schon verhaftet wird - hier gehe ich lieber nicht ins Detail, um niemanden zu spoilern, aber es gab mehrere Stellen im Buch, wo Vivi meiner Meinung nach hinter Gittern hätte landen müssen.
Positiv fand ich die Beschreibungen der Gerichte, die Vivi zubereitet, da hat man als Leser direkt Lust bekommen, selbst den Kochlöffel zu schwingen - und falls man dieser Intention tatsächlich folgen wollte, gibts am Ende tatsächlich die Rezepte, was meiner Meinung nach eine wirklich nette Idee ist.
Fazit: Es war keine komplette Katastrophe, aber für meinen Geschmack storytechnisch zu wenig ausgereift und in die Hauptperson konnte man sich kaum hineinversetzen, da es ihr an gesundem Menschenverstand fehlte. 

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138 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Tu es. Tu es nicht.

S.J. Watson , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 25.08.2016
ISBN 9783596191475
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon der Klappentext hat mich wenig beeindruckt, aber da ich von "Ich. Darf. Nicht. Schlafen." begeistert war, habe ich dem Buch dennoch eine Chance gegeben.

Der Schreibstil war nicht besonders gut. Die Ich-Form hat mich an sich nicht gestört, aber die Sätze fingen entschieden zu oft mit "Ich" an.  Das Buch las sich zwar sehr leicht und schnell, allerdings ging mir der Schreibstil dabei oft auf die Nerven. Das wäre zu verschmerzen gewesen, hätte das Buch inhaltlich überzeugen können. Das Hauptproblem war die Protagonistin. Oftmals waren ihre Handlungen nicht nachvollziehbar, sie verhielt sich unlogisch und naiv. Ich habe mich mehrfach gefragt, wie eine erwachsene Frau sich nur so verhalten kann. Auch wurde ich oft an Watsons erstes Buch erinnert (ich möchte hier keines der Bücher zu sehr spoilern, daher werde ich nicht ins Detail gehen, jedenfalls wurde in diesem Buch deutlich schneller offensichtlich, dass etwas nicht stimmt). Die Dialoge wirkten zum Teil unrealistisch und künstlich, als würde der Autor Julia absichtlich dummes Verhalten andichten, damit Spannung entsteht. Denn ganz offensichtlich ist Julia als erwachsene Frau nicht in der Lage, ein offenes und vernünftliges Gespräch mit ihren Mitmenschen zu führen. Aber nicht nur sie verhält sich unlogisch. Auch der "Böse": beschwert sich Julia erst noch, dass sie die Beweisfotos selbst vernichtet hat, kommt ihr Gegenspieler glatt bei ihr vorbei und schenkt ihr seine. Und dann passiert gar nichts. Andere Personen, zum Beispiel ihr Mann, blieben für meinen Geschmack viel zu blass. Dadurch hatte der Leser gar keine richtige Chance, mit den Charakteren mitzufühlen.

Davon abgesehen war keine Wendung in der Story für mich überraschend. Keine Einzige. Alles war relativ schnell offensichtlich, nur Julia hinkte meilenweit hinterher und war dermaßen schwer von Begriff, dass es beinahe wehtat. Auch wenn der Anfang noch in Ordnung war, zum Ende hin wurde das Buch immer schlechter. Im Endeffekt würde ich es als keine komplette Katastrophe werten, da durchaus interessante Ansätze vorhanden waren, aber "Tu es. Tu es nicht." kann nicht nur nicht mit Watsons Erstlingswerk mithalten, es ist auch für sich stehend kein besonders gelungener Thriller.

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(2.635)

3.346 Bibliotheken, 34 Leser, 4 Gruppen, 48 Rezensionen

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Der Schwarm

Frank Schätzing
Flexibler Einband: 992 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 02.09.2009
ISBN 9783596510856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Über Frank Schätzings Roman habe ich viele unterschiedliche Meinungen gehört: die einen fanden ihn todlandweilig, die anderen haben ihn in den Himmel gelobt. Daher bin ich mit gemischten Gefühlen an das fast 1000-seitige Werk gegangen.

Die Idee des Romans ist ungemein interessant: eine unbekannte Macht aus dem Meer greift die Menschheit an. Dabei wirkt die ganze Geschichte in keinster Weise unrealistisch oder abgehoben, stattdessen wird viel naturwissenschaftlicher Hintergrund gegeben. Dieser Hintergrund mag an einigen Stellen etwas langatmig wirken, insgesamt verhilft er dem Werk jedoch zu Authentizität und damit zu einer Menge Lesespaß. Wenn man weder dem Thema Biologie, noch einer hohen Seitenzahl bei Büchern mit Ablehnung gegenübersteht, sollte man definitiv einen Blick in das Buch wagen.

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148 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

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Broken House - Düstere Ahnung

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 64 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 03.11.2015
ISBN 9783596036837
Genre: Krimi und Thriller

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(126)

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Finstere Orte

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 527 Seiten
Erschienen bei Scherz, 19.02.2010
ISBN 9783502100959
Genre: Krimi und Thriller

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563 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Gone Girl - Das perfekte Opfer

Gillian Flynn , Christine Strüh
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.07.2015
ISBN 9783596520725
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Lebensansichten des Katers Murr

E. T. A. Hoffmann , Fritz Eycken , Katinka Eycken , Maximilian Liebenwein
Buch: 320 Seiten
Erschienen bei Zweitausendeins, 18.06.2014
ISBN 9783861507451
Genre: Romane

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EinFach Deutsch - Textausgaben / EinFach Deutsch Textausgaben

Ernst Th. A. Hoffmann , Timotheus Schwake , Timotheus Schwake
Flexibler Einband: 90 Seiten
Erschienen bei Schöningh Verlag im Westermann Schulbuchverlag, 01.10.2004
ISBN 9783140223560
Genre: Klassiker

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Vespasian, Titus, Domitian, Latein.-Dtsch.

Sueton ,
Flexibler Einband: 136 Seiten
Erschienen bei Reclam, Ditzingen, 01.01.1991
ISBN 9783150066942
Genre: Sachbücher

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