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73 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Die Prophezeiung des magischen Steins

Stephan M. Rother , Maximilian Meinzold
Flexibler Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522202442
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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72 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

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A Stranger in the House

Shari Lapena , Rainer Schumacher
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 27.07.2018
ISBN 9783785726112
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vielleicht leidet er ja unter Verfolgungswahn. Oder vielleicht sieht er die Dinge jetzt ja auch so, wie sie wirklich sind. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 17, Seite 120

Fakten zum Buch:
Titel: A Stranger in the House – Das Böse ist näher, als du denkst
Autorin: Shari Lapena
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2018
Seitenanzahl: 336 Seiten
ISBN: 978-3785726112

Inhaltsangabe laut Verlag:
Für deinen Mann bist du ein Engel, für die Polizei eine Mörderin.
Du bereitest gerade das Abendessen für dich und deinen Ehemann vor, als das Telefon klingelt – es ist der Anruf, den du seit Jahren fürchtest. Kurz darauf erwachst du im Krankenhaus. Du hattest einen Unfall – und kannst dich nicht daran erinnern. Als in der Nähe des Unfallortes eine Leiche gefunden wird, glaubt die Polizei an einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen. Dein Mann ist fassungslos angesichts dieser Vermutung. Doch du weißt mehr als dein Mann. Und plötzlich bist du dir nicht mehr sicher, wie abwegig der Verdacht der Polizei wirklich ist … (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist sehr dunkel gestaltet, das Motiv ist auf den zweiten Blick zu erkennen. Es wirkt düster und scheint selbst ein Geheimnis zu verbergen. Für mich passt es gut zur Geschichte.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Karen Krupp ist ein ganz normale Vorstadthausfrau. Eines Abends verlässt sie überstürzt ihr Zuhause. Doch das was danach passiert weiß sie nicht. Denn sie erwacht nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus mit einer Amnesie. Dann wird nicht weit von ihrem Unfallort die Leiche eines Mannes gefunden. Die Polizei behauptet, dass Karen etwas damit zu tun hat, vielleicht sogar die Täterin ist. Verzweifelt versucht sich Karen zu erinnern. Ihr Mann ist schwer erschüttert und versucht ihr so gut er kann zu helfen, obwohl er selbst Zweifel hat. Die Fakten passen einfach zu gut… Was verbirgt seine Frau vor ihm? Niemand ahnt, wie tief die Ereignisse mit Karens Vergangenheit zusammenhängen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich muss sagen, dass mich dieses Buch leider massiv enttäuscht hat. Der Schreibstil lag mir leider überhaupt nicht. Es kam mir vor, als wollte die Autorin nur durch die Geschichte hindurch rasen. Die Geschichte ist im Präsens aus der Erzählperspektive geschrieben. Die Ereignisse wurden mir viel zu schnell abgehandelt. Mir fehlten intensive Beschreibungen und Charaktere, die eine Wandlung erlebten. Die Ereignisse lesen sich einfach zu schnell, ich konnte keinen Bezug zu den Personen herstellen. Ich flog ledig durch die Seiten, weil ich das Buch so schnell wie möglich beenden wollte.

Spannung wollte sich auch nicht wirklich aufbauen. Mir war das ganze Geschehen zu vorhersehbar. Bei den Ermittlungen der Beamten dachte ich mir dann auch, dass gewisse Dinge so im amerikanischen Strafrecht nicht funktionieren. Vor allem wird man in Amerika erst angeklagt, wenn Beweise vorhanden sind. Das heißt auch, dass DNA-Vergleiche usw. abgewartet werden. Und nur weil man verhaftet wurde, ist man nicht sofort angeklagt. Mich haben diese Ungereimtheiten massiv gestört. Richtige Spannung oder überraschende Wendung gab es meiner Meinung nach kaum. Die Ermittlungen der Beamten fand ich langweilig. Vor allem störte mich, dass einer der Ermittler sofort eine fixe Meinung hatte und sich auf nichts anderes eingelassen hat.

Die Protagonisten sind auch so eine Sache für sich. Tom war mir zu sehr Sofie. Er jammert die ganze Zeit und benimmt sich nicht wie ein erwachsener Mann. Auch dieser Wechsel von „Ich glaube meiner Frau“ und dann wieder „vielleicht ist sie doch schuldig“ nervte mich mit jedem Abschnitt aus seiner Sicht mehr. Er entwickelt sich einfach nicht weiter. Karens Amnesie ist relativ gut geschrieben. Allerdings fand ich die Art und Weise, warum sie sich erinnert wenig glaubhaft. Selbst als ich die Wahrheit am Ende erfuhr. Mir war der Storyverlauf einfach zu flach. Auch die Eigenarten der schrulligen Nachbarin waren wenig glaubhaft. Man hätte aus ihr viel mehr machen können.

Die Ideen für das Ende und die Wendung fand ich ganz gut. Aber leider war mir auch hier die Umsetzung zu fad. Es wurde viel zu schnell abgehandelt. Die Ereignisse waren viel zu schnell vorüber und wurden nach dem Motto „Nun ist alles wieder Friede-Freude-Eierkuchen“ abgehandelt. Ich werde wohl kein Buch der Autorin mehr lesen.

Mein Fazit:
Diesem Thriller liegen gute Ideen zu Grunde, leider war die Umsetzung langatmig und spannungslos. Ich konnte keine Verbindung zur Geschichte aufbauen, weil man ich einfach durch die Geschichte raste. Sie kam mir oberflächlich geschrieben vor, da Beschreibungen und Elemente für den Spannungsaufbau fehlten. Die Protagonisten waren genauso nicht greifbar. Besonders mit dem Ehemann Tom kam ich nicht klar. Bei den Ermittlungen sind mir einige Ungereimtheiten aufgefallen, die mich massiv gestört haben. Bei einem Thriller erwarte ich der Realität nachempfundene Ermittlungsarbeit. Es gab kaum überraschende Wendungen, mir gefiel beinahe nur das Ende des Buches, obwohl dieses genauso schnell abgehandelt wurde.


Ich vergebe 2 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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185 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

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Silberschwingen - Rebellin der Nacht

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505789
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Und vielleicht würde aus dieser Nacht wirklich eine neue Welt geboren. In meinem Herzen jedenfalls glomm der Funke der Rebellion. Eine Rebellion der Nacht. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 16, Seite 176

Fakten zum Buch:
Titel: Silberschwingen – Rebellin der Nacht
Autor/in: Emily Bold
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2018
Seitenanzahl: 400 Seiten
ISBN: 978-3522505789

Inhaltsangabe laut Verlag:
Thorn ist nicht länger ein normales Mädchen, sie ist ein mächtiges Halbwesen – zugleich Mensch und Silberschwinge. Ihre flammendroten Schwingen zeugen vom Verrat, den ihr Vater in den Augen des Clans einst begangen hatte. Deshalb wird Thorn nicht nur von deren Oberhaupt gejagt, sondern auch von dessen Sohn Lucien, dem sie ihr Herz geschenkt hat. Seines hat sie zugleich zerbrochen. Thorn flüchtet ins sagenumwobene Glastonbury, um ihre Kräfte zu bündeln. Und als ihre Familie bedroht wird, muss sie das Erbe des Lichts in ihr zum Leuchten bringen, um eine jahrtausendealte Rebellion ein für allemal zu gewinnen! (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Auch das Cover von Band 2 ist für mich ein richtiger Blickfang. Die Gestaltung ist magisch, zog meinen Blick an und ließ mich träumen, wie es wohl mit Thorn weitergeht. Mir gefallen die Farben, die zusammen mit den Motiven zu einem genialen Cover vereint wurden.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes (ACHTUNG, leichte Spoiler):
Thorn hat einen schrecklichen Verrat begangen und wird nun erneut von Lucien und seinem Clan gejagt. Sie flüchtet mit dem gebrannten Rebellen Riley und sucht verzweifelt einen sicheren Ort. Ohne es zu bemerken, ist ihnen Lucien auf der Spur. Es kommt zu einer Konfrontation, doch dann nehmen die Ereignisse einen überraschenden Verlauf. Alles was die Silberschwingen kennen wird auf den Kopf gestellt. Schockierende Geheimnisse aus der Vergangenheit treten ans Licht. Menschen, die Thorn nahe stehen, geraten in Gefahr. Am Ende stellen sich folgende Fragen: Wer ist Freund oder Feind? Wer ist ein Rebell? Wer hat das Recht zu leben? Wer verkündet das Urteil? Und die Wichtigste: Wer sagt die Wahrheit? Das Leben der Schwingen wird niemals wieder wie zuvor sein.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich war schon nach Band 1 vollkommen von der Geschichte verzaubert. Dieser Zauber hat sich auch in Band 2 gehalten. Schon nach wenigen Seiten wurde ich wieder tief in die Geschichte hineingezogen. Ich las das 361 Seiten lange Buch innerhalb eines Tages, weil es mich nicht mehr losgelassen hat und ich unbedingt wissen musste, wie die Geschichte verläuft. Der jugendliche Schreibstil der Autorin nahm mich gefangen. Sie hat das Talent dazu, mich vollkommen in ihre Welt hineinziehen, sodass ich nichts anderes mehr um mich herum wahrnahm.

Die Geschichte um Thorn entwickelt sich schnell weiter. Dabei erfuhr ein erschreckendes und gleichzeitig faszinierendes Geheimnis. Ich fand es genial, wie die Autorin diesen Aspekt aus der Realität in ihre Geschichte eingebaut hat. Aus Spoilergründen kann ich ihn nicht direkt nennen. Die realitätsnähe Darstellung der Ereignisse sorgte für zusätzliche Spannung, weil ich mich dadurch noch besser in die Geschichte hinein fühlen konnte. Ich muss sagen, dass ich zum Buch eigentlich nichts Negatives sagen kann. Das passiert mir relativ selten.

Die Liebe zwischen Thorn und Lucien entwickelt sich trotz der Umstände weiter. Die Emotionen sind in jeder Situation gegenwärtig, egal ob es sich um Wut, Hass, Liebe, Freude oder Sehnsucht handelt. Ich spürte den inneren Zwiespalt der Beiden und konnte die innere Wandlung nachvollziehen. Eine Zeit lang fürchtete ich, dass sich eine Dreiecksbeziehung bilden würde, zum Glück war es dann doch nicht so. Vielmehr entwickelte sich alles in eine angenehme Richtung. So manche Szene war derartig gefühlvoll, dass ich eine Gänsehaut bekam.

Die Welt der Silberschwingen faszinierte mich noch genauso wie in Band 1. Obwohl ich ihre mittelalterlichen Praktiken schrecklich fand und das Handeln der Oberen zuerst nicht nachvollziehen konnte, wollte ich mehr erfahren. Die Hintergründe sind erschreckend, aber auch total spannend. Die Fähigkeiten der Halbwesen sind gewaltig und übertreffen alles was ich erwartet hatte.

Am meisten beeindruckt hat mich allerdings die finale Konfrontation. Sie war so fesselnd, dass meine Augen an den Zeilen klebten. Ich konnte und wollte das Lesen nicht unterbrechen. Die letzten 100 Seiten waren atemberaubend. Flammende Magie ergriff mich und entführte mich in ein hoch emotionales und unfassbares Finale. Meine Leserherz erlebte eine Achterbahnfahrt der Gefühle, welche magisch verstärkt wurde. Am Ende ergriff mich tiefe Traurigkeit, die aber durch ein wundervolles Ereignis in starke Freude umgewandelt wurde.

Mein Fazit:
Liebe, Wut, Leidenschaft und Sehnsucht sind untrennbar miteinander verbunden. Dieser Eindruck bestätigte sich bei der Geschichte um Thorn und Lucien. Selten erlebte ich eine derartig intensive Geschichte, die mich so tief berührte und auf eine Reise in eine andere Welt mitnahm. Sie war emotional, spannend, fesselnd und magisch. Der jugendliche Schreibstil der Autorin entführte mich auf eine Reise voller Magie und atemberaubender Ereignisse. Das Buch wurde von mir innerhalb eines Tages gelesen. Es ließ mich nicht mehr los. Reale Aspekte aus unserer menschlichen Geschichte wurden perfekt in die Vergangenheit der Silberschwingen eingewoben und ließen mich fasziniert zurück.


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Die Kristallbibliothek – Teil 1 (Tad Time #6)

Jonas M. Light
E-Buch Text: 92 Seiten
Erschienen bei null, 15.08.2018
ISBN B07FSDGHH4
Genre: Sonstiges

Rezension:

»Also greift zu, denn man weiß nie, was die Zeit bringen wird. Jeder Moment ist kostbar und in diesem Falle sogar äußerst schmackhaft«, ergänzte die Marktzono mit einem Lächeln. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 5, Seite 37

Fakten zum Buch:

Titel: Tad Time #6 – Die Kristallbibliothek Teil 1
Autor: Jonas M. Light
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 2014
Seitenanzahl: 114 Seiten
ISBN: 978-1980522997

Inhaltsangabe laut Verlag:
Die Schatten greifen an. Eine Höhlenwelt voller Wunder. Eine Tür zu einer neuen Welt.

Die Schattenwesen sind auf Jorum eingefallen, und Tad muss den Bewohnern der Höhlenwelt Zono im Kampf gegen die Monster beistehen. Dabei lernt er ein wundersames Reich unter der Erde kennen, das so manches Geheimnis für ihn bereithält. Schließlich stellt ihn ein mysteriöser Unbekannter vor die Wahl, eine Entdeckung zu machen, die seine Rolle als Schattenwart für immer verändern wird. Wie wird Tad sich entscheiden? (Quelle: amazon.de)


Empfehlung des Autors: Wer in die Fantasyserie einsteigen möchte, der sollte die Vorgängerbände lesen oder zumindest die Episoden-Guides auf dem Tad Time Youtube-Kanal anschauen.

Meine Meinung zum Cover:

Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Cover eher Romantasy erwartet hatte. Trotzdem gefällt es mir gut, da es etwas Magischen an sich hat. Die Gestaltung um das Buch herum ist gut gelungen und weiß daraufhin, dass ein Buch eine Rolle in der Geschichte spielen muss. Die Bandzählung und der Serientitel gehen in der Gestaltung leider ein wenig unter und sind leicht übersehbar. Der Titel des Bandes selbst sticht durch die goldene Schrift stark hervor.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes (ACHTUNG, leichte Spoiler):
Tad Time wird zu einer neuen Mission gegen die Sargaad, den Schattenwesen, in die Höhlenwelt Zono gerufen. Dort soll eines dieser Wesen eingedrungen sein. Doch das Volk der Zonos geht mit der Bedrohung anders um als von Tad erwartet. Tad bekommt die Möglichkeit die Heimat der Zonos zu erkunden und bemerkt dabei nicht, dass er dem Sargaad gefährlich nahe kommt. Der Feind hält sich unerkannt in der Stadt auf und verfolgt seinen eigenen gefährlichen Plan.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich bin mit diesem Band in die Welt von Tad Time eingestiegen. Mir war einfach nicht klar, dass es sich hierbei um einen 6. Band handelt. Die Worte Teil 1 vermittelten mir den Eindruck, dass es eben ein erster Band ist. Die eigentliche Zählung (hierbei irritierte mich das Rautezeichen) und der Serientitel sind mir nicht aufgefallen bzw. nahm ich die Zählung durch das Rautezeichen nicht als Bandzählung wahr.

Da mir die Vorkenntnis fehlte, musste ich mich am Anfang ein wenig orientieren. Zu meiner Erleichterung gelang mir das sehr leicht. Vielleicht liegt das auch an meiner Erfahrung mit solchen Serien, es fiel mir leicht mich in die Fantasy-Welt des Autors hinein zu denken. Die Geschichte las sich flüssig und schnell. Der Autor hat einen angenehmen und lockeren Schreibstil. Er spart sich lange Beschreibungen und kommt sofort auf den Punkt. Trotzdem ist der Verlauf der Geschichte stimmig.

Mir gefiel die Welt aus der Tad kommt, da ich sie mir gut vorstellen konnte. Obwohl ich die vorherigen Bände nicht kenne und mir der Bezug zu den Figuren fehlt, hatte ich kein Problem mit dem Verständnis der Geschichte. Im Gegenteil ich konnte dem Verlauf mit Leichtigkeit folgen. Für mich ist dieses Buch ein Büchlein für zwischendurch, da es sich wirklich schnell lesen lässt.

Die Idee des Gleichgewichts mit Licht und Schatten wurde vom Autor stimmig umgesetzt. Das Böse, die Sargaad, scheinen eine interessante Rasse zu sein, die mich faszinierte. Das Volk von Zono hat mich mit seiner Denkweise überrascht. Die Kristallbibliothek hat mich verzaubert. Besonders die Art und Weise wie Bücher „gefunden“ werden, finde ich absolut genial! Da schlägt mein bibliothekarisches Herz schneller!

Mein Fazit:
Ich bin aus Versehen mit der 6. Episode in die Serie eingestiegen. Allerdings fand ich schnell und einfach in die Geschichte hinein, da der Autor einen angenehmen und lockeren Schreibstil hat. Die Geschichte beinhaltet tolle neue Ideen, die ich so noch nicht gelesen habe. Die Kristallbibliothek war ein besonderer Ort für mich. Die Welt von Tad Time konnte mich auf jeden Fall für sich begeistern und ich bin gespannt, wie es nun weitergehen wird, obwohl ich den Cliffhanger als nicht so schlimm empfand.


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Frau Giraffe zieht um!

Guido Hammesfahr , Markus Zöller
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Baumhaus , 31.08.2018
ISBN 9783833905544
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dieses Kinderbuch wurde von Guido Hammesfahr (er spielt Fritz Fuchs in „Löwenzahn“) geschrieben und von Markus Zöller liebevoll illustriert.

Fakten zum Buch:

Titel: Frau Giraffe zieht um!
Autor: Guido Hammesfahr
Illustrator: Markus Zöller
Verlag: Baumhaus
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
Seitenanzahl: 64 Seiten
ISBN: 978-3833905544
Altersempfehlung: 4 – 6 Jahre

Inhaltsangabe laut Verlag:
Zeit für einen Tapetenwechsel“, sagt sich Frau Giraffe eines Tages und beschließt, sich ein neues Zuhause zu suchen. Sie macht sich auf den Weg und begegnet vielen verschiedenen Tieren mit ganz unterschiedlichen Gewohnheiten, aber einer Gemeinsamkeit: Sie alle sind davon überzeugt, das schönste Zuhause der Welt zu haben. Doch ist es auch das richtige für Frau Giraffe? Neugierig probiert sie alles aus und baut sich schließlich ihr eigenes Traumhaus. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Schon das Cover des Kinderbuches ist liebevoll illustriert und kindlich gestaltet. Die Details wurden wunderschön gezeichnet und ergeben ein richtig schönes Gesamtbild, auf dem Frau Giraffe im Vordergrund steht.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Frau Giraffe beschließt ihre Heimat zu verlassen und sich ein neues Zuhause zu suchen. Sie zieht durch die Welt, entdeckt allerlei Orte und lernt viele andere Tiere kennen. Doch welcher dieser Orte ist das schönste Zuhause der Welt? Frau Giraffe macht ihre ganz eigenen Erfahrungen und wird hoffentlich einen Ort finden, der ihr gefällt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich habe dieses Kinderbuch meiner 5-jährigen Nichte vorgelesen. Es war erfreulich zu sehen, wie sie der Geschichte lauschte und ihre Aufmerksamkeit sich auf meine Stimme fokussierte. Die Bilder waren für sie wunderschön. Sie mochte Frau Giraffe und die Zebras am liebsten. Danach wollte sie sich die Geschichte „selbst“ vorlesen und hat mir erzählt, was sie auf den Bildern sieht.

Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, einfach und direkt, aber trotzdem flüssig. Frau Giraffes Reise wurde stimmig erzählt. Die Bilder von Markus Zöller erweckten die Worte von Guido Hammesfahr zum Leben. Jedes einzelne Bild ist bis ins Detail liebevoll illustriert. Die Bilder sind kindlich gezeichnet und vermitteln ein schönes Feeling. Auch mich konnten sie begeistern. Ich werde meiner Nichte das Buch mit Sicherheit wieder vorlesen, da es mir durch die Worte und die Bilder großen Spaß machte. Ich hoffe, dass die Beiden weitere Kinderbücher schreiben bzw. illustrieren werden.

In der Geschichte schließt Frau Giraffe Freundschaften, die später ihr Zuhause bereichern und eine klare Botschaft überbringen: Jeder Mensch / jedes Tier fühlt sich woanders zu Hause und liebt es sehr.

Vor der Geschichte werden Autor und Illustrator kurz vorgestellt und ihr bisherigen Wirken beschrieben.

Mein Fazit:
Dieses Kinderbuch von Guido Hammesfahr und Markus Zöller beinhaltet eine schöne Geschichte, die die Botschaft von Freundschaft und Zusammenhalt vermittelt. Die Geschichte ist einfach, lässt sich wundervoll vorlesen und brachte die Augen meine Nichte (5 Jahre) zum Strahlen. Ich konnte damit ihre Aufmerksamkeit auf mich ziehen. Zusammen schauten wir uns die liebevoll illustrierten Seiten an. Am Ende wollte sie sogar „selbst“ nochmal lesen und erzählte mir, was sie in den Bildern sah.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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The Dark Invasion: Phase 1

Joshu Tree
E-Buch Text: 215 Seiten
Erschienen bei null, 06.09.2018
ISBN B07H1LB44S
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dann hörte ich es auch: das ferne Rattern von Maschinengewehren. Die Schlacht um New York hatte begonnen. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 5, Pos. 1014

Fakten zum Buch:
Titel: The Dark Invasion – Phase 1
Autor: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 06. September 2018
Seitenanzahl: 215 Seiten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Im Jahr 2025 zerreißt ein Wurmloch vor der Küste Bostons die MS Bremen und die US Navy sieht sich einer außerirdischen Invasion gegenüber. Inmitten der entbrennenden Schlacht zwischen menschlichen Verteidigern und Aliens wird der im Exil lebende Ex-Bundespolizist Frank Engels mit einem SEAL-Team nach New York geschickt, um einen Überlebenden der Bremen-Katastrophe aufzuspüren, der angeblich kriegsentscheidende Informationen über den Feind besitzt, aber untergetaucht ist. Die Zeit für das Team ist knapp, denn der Feind dringt bereits ins Stadtgebiet vor und Frank und sein Team müssen inmitten einer Schlacht von ungeahnten Ausmaßen ihr Ziel finden – ein Ziel, von dem sie nicht einmal wissen, ob ihm zu trauen ist. Welche Informationen hat der Überlebende? Was suchen die Außerirdischen und warum folgen ihre Aktionen keinem erkennbaren Muster? (Quelle: Amaon.de)

Weitere Bände der Serie folgen von Arne Danikowski, Autor der John James Johnson Chroniken und Newcomer Drew Sparks.


Meine Meinung zum Cover:

Für mich ist dieses Cover ein richtiger „Hingucker“. Der Soldat in der Mitte zog meinen Blick auf sich. Die Gestaltung um den Kreis steht für mich für die außerirdische Bedrohung.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Frank Engels lebt im Exil in der USA. Nach dramatischen Erlebnissen in der Heimat, hat er sich ein Leben aufgebaut. Doch das wird schnell zerstört, als er und seine Freunde plötzlich von merkwürdigen Wesen angegriffen werden. Frank wird zur US Navy gebracht und erfährt, dass vor der Küste Bostons ein Wurmloch entstand, durch das Außerirdische die Erde betraten. In Mitten der tobenden Schlacht soll er gemeinsam mit einem SEAL-Team einen Zeugen im umkämpften New York finden, welcher vielleicht kriegswichtige Informationen hat. Frank begibt sich ohne es zu wissen auf eine Reise in die Hölle, die von Tod und Zerstörung beherrscht wird. Es entbrennt ein Kampf um die Rettung des Zeugen, um ihr eigenes Leben und schlussendlich um das Überleben der Menschheit. Inmitten der Invasion wird Frank von seiner Vergangenheit eingeholt.

Meine Meinung zum Inhalt:
Dieses Buch ist diesmal anders konzipiert, als die Bücher, die ich bisher von Joshua Tree gelesen habe. Die Geschichte wird aus der Sicht von Frank Engels in der ICH-Form erzählt. Ich erlebte das Geschehen hautnah und las was sich Frank dachte. Der Schreibstil des Autors ist diesmal rasant und mitreißend, trotzdem achtet er auf eine gute Storyline und einen stimmigen Verlauf des Geschehens.

Schon nach wenigen Seiten wird es actionreich. Die Action riss mich augenblicklich mit sich und ließ mich gespannt aufhorchen. Die Ereignisse in der Geschichte passieren Schlag auf Schlag. Luft holen konnte ich allerdings in den kurzen Zwischensequenzen nach jedem Kapitel. In diesen Zwischensequenzen bekam ich die Möglichkeit, Frank Engels näher kennen zu lernen. Ich blickte hinter die Fassade des verschlossenen Mannes und erfuhr, wie er zu dem Menschen wurde, der er heute ist. Sein Charakter bekam dadurch Tiefe, obwohl die Geschichte schnell voran schritt. Im Verlauf der Geschichte macht er eine intensive und vor allem glaubhafte Wandlung durch. Erst dachte ich, dass er fertig mit der Welt ist, doch dann zeigte sich sein Kampfgeist und sogar eine liebevolle Seite. Dieser Mann ist wirklich voller verschiedener Facetten.

Die Geschichte ist durchgehend voller Action, in jedem Kapitel geht es so richtig ab. Es ist kein sinnloses Geballere, sondern ein rasanter und atemberaubender Kampf durch die Straßen von New York. Ich sah das Geschehen vor meinem inneren Auge, fieberte mit und wollte gar nicht mehr aus der Geschichte auftauchen. Die Invasion ist eindrucksvoll und intensiv dargestellt. Es gab aber auch kollegiale Momente zwischen den Kameraden. So wurde mir die „Beziehung“ zwischen einem Team vermittelt, welches in seinen Einsätzen immer am Rande des Todes balanciert. Bei so mancher Szene befand ich mich derartig „in“ der Geschichte, dass ich nichts mehr um mich herum wahr nahm. Die Schlachten hielten mich vollkommen gefangen. Klar muss den Lesern allerdings sein, dass dies eine blutige Invasion mit Toten und schlimmen Kämpfen ist. Es sterben schnell viele Personen! Die Aliens sind eine Sache für sich, ich konnte sie mir zusammen mit ihren Waffen gut vorstellen. Allerdings sind mir die Motive noch unklar, aber ich denke das wird in den Folgebänden aufgeklärt.

Das große Finale ließ mich sprachlos zurück! Es fühlte sich beim Lesen an, als würde ich vor dem Fernseher sitzen und atemlos das Geschehen beobachten. Ich war in Echtzeit dabei und konnte meine Augen nicht mehr von den Zeilen abwenden. Der Epilog ist ein runder Abschluss dieses Bandes, läutet aber gleichzeitig den Beginn von Band 2 ein.

Ich frage mich wirklich, wie der Autor es immer wieder schafft, mich derartig für seine Werke zu begeistern. Meine Rezension klingt schwärmerisch, aber ich kann einfach nichts bemängeln. Nun bin ich gespannt, wie sich dieses Gemeinschaftsprojekt der drei Autoren entwickelt.

Mein Fazit:
Joshua Tree hat mit seinem neuen Konzept und der ICH-Form eine rasante Science-Fiction-Geschichte mit viel Action und atemberaubenden Szenen geschrieben. Ich fieberte durchgängig, wurde von der Geschichte mitgerissen und wollte nicht mehr daraus auftauchen. Durchatmen konnte ich in den kurzen Zwischensequenzen. Die Invasion ist eindrucksvoll beschrieben, die Schlachten blutig und direkt, aber auch voller Spannung und Gänsehautmomente. Es fiel mir leicht, mich in Frank hinein zu versetzen. Sein Charakter bekam durch die Zwischensequenzen Tiefe. Aber auch die Aliens empfand ich als interessante Spezies. Ihr Motive erfahre ich sicher im nächsten Band. Schon jetzt bin ich ein Fan der Reihe und hoffe, dass die weiteren Bände mit den anderen Autoren genauso fesselnd sind!


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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DOORS - Der Beginn

Markus Heitz , Norman Cöster
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Audible Studios, 01.09.2018
ISBN B07GGZNCV1
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich rezensiere die Hörbuch-Ausgabe des Ebooks DOORS – Der Beginn von Markus Heitz.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: DOORS – Der Beginn
Autoren: Markus Heitz, Norman Cöster
Erscheinungsdatum: 1. September 2018
Sprecher/Innen: Johannes Steck, Detlef Tams, Andreas Borcherding, Thomas Rauscher, Arlette Drexler, Victoria Mayer
Verlag: Audible Studios
Version: Ungekürzte Ausgabe
Spieldauer: 2 Stunden und 14 Minuten

Inhaltsangabe laut Amazon:
Höre jetzt die Vorgeschichte „DOORS – Der Beginn“ und bereite dich auf eine spannende Reise vor. Am Ende der Vorgeschichte wirst du vor die Wahl gestellt: drei Türen, drei Hörbücher – durch welche Tür sollen die Helden treten? Greife zu dem DOORS-Hörbuch deiner Wahl und erfahre, was hinter den Symbolen steckt.

Der schwerreiche Vater der vermissten Anna-Lena van Dam schickt ein sechsköpfiges Team aus, um seine Tochter zu finden – darunter einen Ex-Militär, eine Höhlenkletterin und einen Parapsychologen. Jeder der sechs ist ein Experte auf seinem Gebiet, jeder von ihnen hat etwas zu verbergen. Und keiner von ihnen wird das gigantische Höhlensystem unter dem Anwesen der van Dams unverändert verlassen. Denn in der Dunkelheit entdeckt das Team geheimnisvolle Türen, und muss sich dahinter auf Pfade jenseits aller Wissenschaft und Vernunft einlassen, um Anna-Lena zu retten. (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Das Cover sieht aus wie eine Tür, auf dieser Tür liegt ein richtig cooler Schlüssel. Im Buch gibt es keine Hinweise für was dieser steht, dennoch gefällt er mir richtig gut. Er steht für mich für das paranormale und die Gefahr in der Geschichte.

Meine Meinung zur Geschichte:
Ich habe mit diesem Buch mein erstes Werk von Markus Heitz gehört. Das neue Konzept des Autors war für mich die beste Möglichkeit als Einstieg in seine Bücher. Schon zu Beginn wurde ich positiv überrascht. Die Geschichte wurde wie ein Hörspiel von mehreren Personen gelesen und mit Geräuschen passend zur Situation inszeniert. Es wundert mich daher, dass es als Hörbuch tituliert wird.

Der Einstieg war ein bisschen ungewöhnlich, ich befand mitten in der Geschichte, an einem Ort, an dem ich nicht damit gerechnet hatte. Nachdem ich mich orientiert hatte, viel es mir leicht der Geschichte zu folgen. Sie ist locker und leicht geschrieben. Der Verlauf der Geschichte ist stimmig, obwohl sich die Ereignisse sehr schnell in Gang setzen. Der Autor spart sich lange Beschreibungen und kommt sofort zum Punkt. Während dem Hören stellte sich ein „Gänsehautgefühl“ ein, da sich die Spannung immer stärker aufbaut. Die ganze Sache ist scheinbar viel komplexer als erwartet, ich werde mir auf jeden Fall einen der Fortsetzungsbände holen, da mich die Geschichte absolut begeistert hat.

In der Geschichte agieren mehrere Personen, ich benötigte eine Weile, bis ich alle richtig auseinander halten konnte. Da dies ja erst der Auftakt ist, fehlt mancher Figur noch die Tiefe. Es störte mich allerdings überhaupt nicht, da die Personen logisch agieren. Doppelte Spannung verursachte der zweite Handlungsstrang, dadurch bin ich sehr gespannt, wie sich die gesamte Geschichte entwickeln wird.

Das paranormale Setting konnte mich sofort überzeugen, obwohl sich die Türen erst öffnen müssen. Markus Heitz Stil konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Außerdem finde ich es cool, dass die Vorgeschichte kostenlos als Ebook und Hörbuch erhältlich sind.

Meine Meinung zu den Sprechern:
Dank den Sprechern erlebte ich eine realitätsnahe Inszenierung der Geschichte. Die Emotionen waren lebensecht, in jeder Szene zu spüren und passend in Situationen integriert. Sie bauten mehr und mehr Spannung auf und ließen mich mit leben. Es fiel mir leicht der Geschichte zu folgen, da sich die Stimmen gut auseinander halten lassen. Meine Lieblingsstimme war die vom Erzähler, da die Klangfarbe seiner Stimme meine Aufmerksamkeit fesselte. Zusammen haben die Sprecher ein lebendiges Hörbuch geschaffen, dass man sicher öfters anhören kann. Sie sorgten dafür, dass ich richtig neugierig auf die Fortsetzungen wurde. (Obwohl diese von einer einzigen Person gelesen werden.)

Meine Meinung zur technischen Umsetzung:
Die technische Umsetzung fand ich absolut genial. Die Geräusche, Töne und Melodien wurden perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Sie waren die ganze Zeit klar zu hören und es gab keine störenden Zwischengeräusche. Vielmehr untermalten sie das Gesprochene der Autoren und trugen zur Spannung bei.

Mein Fazit:
Markus Heitz neues Konzept konnte mich sofort überzeugen. Die Vorgeschichte macht Lust auf die Fortsetzungen, ist spannend geschrieben und durch die Sprecher lebendig inszeniert worden. Ich lebte mit, bekam in der Höhle eine Gänsehaut und konnte mich leicht in die Geschichte hineinversetzen. Meine Aufmerksamkeit wurde durch die hörspielartige Inszenierung komplett auf das Buch fokussiert. Für mich ist es ein gelungener Auftakt, der Dank der Sprecher zu einem Abenteuer wurde.

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Aurafeuer: Das Erbe der Macht 1

Andreas Suchanek
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei SAGA Egmont, 31.08.2018
ISBN B07GXLMPM7
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich rezensiere die Hörbuch-Ausgabe des ersten Bandes der Serie „Das Erbe der Macht“ von Andreas Suchanek.

Fakten zum Hörbuch:

Titel: Das Erbe der Macht – Aurafeuer
Autor: Andreas Suchanek
Erscheinungsdatum: 31. August 2018
Sprecher: Clemens Benke
Verlag: SAGA Egmont
Version: Ungekürzte Ausgabe
Spieldauer: 3 Stunden und 46 Minuten

Inhaltsangabe laut Verlag:
Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge! Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft. Jennifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss. Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern. Steig jetzt ein! (Quelle: Amazon.de)

Meine Meinung zum Cover:
Das Cover wirkt auf mich wie magisch. Die Hand mit dem Feuer wurde perfekt als Motiv für das Cover ausgewählt. Die Farbwahl in Kombination mit dem Aurafeuer ergibt ein schönes Gesamtbild.


Meine Meinung zur Geschichte:
Ich habe dieses Buch bereits als Ebook gelesen, musste es aber auch als Hörbuch haben. Schon wie beim Lesen konnte mich die Geschichte nach wenigen Hörminuten fesseln. Obwohl ich die Geschichte bereits kenne, konnte ich nochmal tief hinein tauchen. Für mich ist der Auftakt dieser Reihe geheimnisvoll. Der Autor vereinte verschiedenste TV- und Serien-Elemente und erschuf damit eine vollkommen neue Serie. Die Art der Magie mit den Essenzstäben und das „Erbe der Macht“ zogen mich auch diesmal in ihren Bann. Meine Gedanken wurden von der Geschichte gefesselt.

Da ich die Geschichte auf diese Weise ein zweites Mal erlebte, fielen mir auch die kleinen Hinweise auf, die für das Staffelhalbfinale in Band 6 oder das große Finale in Band 12 von großer Bedeutung sind. Im Nachhinein frage ich mich, wie ich diese übersehen konnte. Von den Protagonisten erfährt man anfangs noch nicht allzu viel, so manche Figur kommt einem überheblich vor. Doch mit der Zeit merkte ich, dass dies nur die Schale ist und sich im inneren ein weicher Kern befindet. Die letzten 1,5 Stunden lauschte ich Geschichte bin einer Art „Aufregung“. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich beim zweiten Mal nochmal so mitfiebern könnte.

Meine Meinung zum Sprecher:
Bewusst kannte ich den Sprecher vor diesem Hörbuch noch nicht. Seine Stimme kam mir bekannt vor, aber ich konnte ihn nirgends zuteilen. An und für sich liest der Sprecher die Geschichte sehr flüssig. Allerdings verschluckt er manchmal ein paar Buchstaben, sodass einige Worte merkwürdig klingen. Ebenso passiert dies, wenn der Sprecher aufgrund der Spannung ein wenig zu schnell liest. Mein Hörerlebnis hat dies zum Glück nicht beeinträchtigt. Ab und an fehlte mir ein wenig die Emotionen, gerade bei den Personen klang seine Stimme zu ähnlich. Der Sprecher hat für sein Hörbuch-Debüt eine tolle Leistung hingelegt. Ich denke die kleineres Stolperer werden sich auflösen, je mehr Hörbücher der Sprecher einspricht.

Meine Meinung zur technischen Umsetzung:
Technisch gesehen gibt es wenig etwas zu bemängeln. Manchmal waren die Abstände zwischen den Kapiteln etwas zu lange. Der Ton war manchmal auch unterschiedlich laut. Die Stimme des Sprechers war immer klar zu hören.

Mein Fazit:
Andreas Suchaneks Geschichte um „Das Erbe der Macht“ konnte mich auch in der Hörbuchfassung in ihren Bann ziehen. Ich hatte nicht erwartet, dass ich nochmal derartig mitfiebern kann. Es fühlte sich an, als würde ich die Geschichte von neuem Erleben. Der Autor hat verschiedenste Elemente zu einer neuen Serie vereint und eine magische Welt erschaffen, die mich einfach nicht loslassen möchte. Die Art der Magie begeisterte mich auch diesmal wieder. Der Sprecher der Geschichte hat die Geschichte recht gut vorgelesen, allerdings hat er manchmal Buchstaben verschluckt, sodass manche Wörter etwas komisch klangen. Dasselbe passierte, wenn er durch steigende Spannung schneller las. Mein Hörerlebnis hat dies nicht beeinträchtigt. Im Gegenteil, die Spannung stieg an und ich konnte hervorragend mitfiebern!

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

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56 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Pheromon - Sie sehen dich

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505543
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es gab Momente im Leben, die konnte man nicht erklären. Noch nicht einmal im Ansatz wusste sie, was sich vor ihren Augen abspielte. Unbarmherzig hatte das Schicksal nach ihr gegriffen. – Zitat aus dem Buch, Kapitel „Küss mich“ A.D. 2118

Fakten zum Buch:
Titel: Pheromon – Sie sehen dich
Autoren: Rainer Wekwerth, Thariot
Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: 17. Juli 2018
Seitenanzahl: 376 Seiten
ISBN: 978-3522505543

Inhaltsangabe laut Verlag:
Stell dir vor, die Menschheit steht vor dem Abgrund – in Gegenwart und Zukunft. Denn du hast etwas Schreckliches herausgefunden: Es herrscht Krieg, und niemand hat es bemerkt! Du gehörst zu einer kleinen Gruppe von Auserwählten, die die fremden Invasoren aufhalten können. Weil jeder von euch besondere Fähigkeiten besitzt. Allein bist du aufgeschmissen, aber zusammen seid ihr stark: Ihr seid „Hunter“, geschaffen in der Zukunft, um das Schicksal der Welt zu verändern! (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Schon wie bei Band 1 hat auch dieses Cover einen richtigen Eye-Catcher. Das Insekt leuchtet einem förmlich entgegen. Durch den schwarzen Hintergrund kommt es richtig zur Geltung.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes (ACHTUNG, leichte Spoiler):
2018: Jake Merdon ist auf der Flucht, der Angriff ist gescheitert und das Signal gesendet. Nun muss er untertauchen, dabei lernt er durch Zufall andere Menschen kennen, die auf seiner Seite zu stehen scheinen. Es stellt sich heraus, dass sie Hunter sind. Doch was sind Hunter? Im Jahr 2118 wird die Anwältin Giovanella Muscat für einen Recherche Antrag angeheuert: Sie soll Jake Merdon finden. Doch was macht es für einen Sinn, einen Menschen zu finden, der schon lange tot ist. Giovanella ahnt nicht, welche schreckliche Wahrheit sie aufdecken wird. 100 Jahre zuvor erhält Jake Hilfe von unerwarteter Seite. Niemand ahnt, dass Gegenwart und Zukunft untrennbar mit den Aliens und ihnen verbunden sind.

Meine Meinung zum Inhalt:
Band 2 schließt exakt an die Ereignisse von Band 1 an. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und es geht rasant weiter. Es gelang mir mit Leichtigkeit mich wieder in die Geschichte hinein zu versetzten. Auch im zweiten Band gibt es zwei Handlungsstränge in der Gegenwart (2018) und in der Zukunft (2118). In diesem Band ist allerdings klar, wie sehr sie miteinander verbunden sind. Diesmal wusste ich, auf was ich mich einlasse und war dementsprechend vorbereitet. Die Geschichte wird aus den Sichten mehrerer Personen erzählt.

Ich fand die „Suche“ im Jahr 2118 sehr spannend, da die Ereignisse im Jahr 2018 eine Zeit lang nach diesen Kapiteln zu lesen war. Auf diese Weise war ich noch gespannter darauf, zu erfahren was 2018 passierte. Allerdings muss ich zugeben, dass die Spannung im Mittelteil ein wenig litt. Meine Gedanken schweiften zu dieser Zeit ab und ich hatte Mühe weiterzulesen. Nachdem ich diese Phase „übertaucht“ hatte, stieg sie wieder an und ich konnte mitfiebern.

Es war gut, dass die Autoren immer wieder keine Erinnerungsstützen eingebaut haben, so wurden mir auch wieder die Details bewusst. Das Lesen von Band 1 ist doch schon eine Weile her.

Dieser Band ist auf jeden Fall dramatischer, actionreicher und emotionaler als Band 1. Ich lernte einige neue Figuren kennen, die mich sehr überraschten. Vor allem die Hunter, ein gewisser Carl und Giovanella. Das Hineinfühlen in die Personen fiel mir nicht schwer, da sie von den Autoren stimmig in die Geschichte integriert wurden. Das heißt aber nicht, dass ich alle mag. Am meisten hat mich wohl Giovanella begeistert. In ihr sah ich eine Frau, die sich nicht abspeisen lässt, sie verfolgt ihre Ziele, lässt sich nicht unterkriegen und kämpft selbst als sie am Boden liegt. Am meisten machte es mir Spaß mit ihr auf die Suche zu gehen und Antworten zu finden. Am Ende wurde mir etwas bewusst, dass mich dann doch sehr schockiert hat. Der Verdacht baute sich langsam auf, die Bestätigung dessen kam dann doch überraschend.

Die Hunter sind charakterlich alle grundverschieden. Jeder hat seine eigene Vergangenheit. Jede Fähigkeit ist anders und doch gehören sie alle am Ende zusammen. Alle haben ihre eigenen Macken und sind nicht perfekt, das machte sie mir sympathisch. Es sind noch einige Fragen offen, die sich im dritten Band sicher klären werden. Denn das Ende beinhaltet eine Tatsache, die mich mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück ließ.

Die letzten Kapitel waren absolut genial. Ich fieberte sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft ununterbrochen mit. Beide Handlungsstränge haben es sich und beinhalten eine schreckliche Wahrheit. Das Ende war einfach nur WOW. Ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Der Cliffhanger am Ende ist jetzt nicht wirklich schlimm, dennoch würde ich am liebsten sofort Band 3 lesen.

Cool finde ich übrigens, dass der Buchschnitt der Broschur-Ausgabe wieder mit dem Wort „Pheromon“ gestempelt wurde.

Mein Fazit:
Band 2 ist definitiv actionreicher, rasanter und ereignisreicher als Band 1. Im Mittelteil hatte ich zwar leichte Aufmerksamkeitsprobleme, dennoch ließ sich das Buch gut lesen. Die beiden Autoren lieferten eine stimmige Geschichte. Beide Handlungsstränge greifen ineinander und offenbaren am Ende ein schockierendes Geheimnis. Die Suche und die Konfrontation fand ich besonders spannend. Am meisten imponierte mir die neue Figur Giovanella. In diesem Band kommen erschreckende Wahrheiten ans Licht. Neue Hunter kommen mit ihre einzigartigen Fähigkeiten ins Spiel. Der Cliffhanger am Ende war nicht gemein, trotzdem würde ich gern sofort weiterlesen.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Avani

Nikolaus Fahrner
Flexibler Einband: 148 Seiten
Erschienen bei epubli, 12.07.2018
ISBN 9783746741956
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wie sollte sie ihn einordnen. Freund oder Feind? – Zitat aus dem Buch, Kapitel 5, Pos. 509

Fakten zum Buch:
Titel: Avani: Eine neue Welt
Autor/in: Nikolaus Fahrner
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 8. April 2018
Seitenanzahl: 145 Seiten
ISBN: 978-3746741956

Inhaltsangabe laut Verlag:
Ein Schiff mit Siedlern erreicht die paradiesische Insel Avani. Das Land erweist sich als weitläufig und voller Reichtum und Schönheit. Doch bald merken die Siedler, dass sie nicht alleine sind. Schon herrscht in der Siedlung reges Treiben, viele sind voller Pioniergeist und Abenteuerlust. Binnen kurzem treten auch die unschönen Seiten zutage, Unterdrückung und Sklaverei. Inmitten dieser Turbulenzen entwickelt sich eine innige Freundschaft zwischen dem jungen Eingeborenen-Mädchen Atsila und dem desillusionierten, alternden Abenteurer Joan Ridle. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Ich finde das Cover ganz schön, hätte aber niemals eine Geschichte dieser Art dahinter vermutet. Für mich passt es nicht ganz zum Thema.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Ein Schiff mit Siedern erreicht die Insel Avani. So wollen hier sesshaft werden, da sich das Land dafür bestens eignet. Einige Männer trennen sich von den Siedlern und beginnen ihren eigenen Plan zu verfolgen: Reichtum mit Hilfe der Sklaverei. Die junge Eingeborene Atsila gerät in die Fänge jener Männer und erfährt wie grausam diese sind. Doch dann ändert die Begegnung mit Joan Ridle alles. Atsila beginnt wieder zu hoffen und sieht sogar die Rettung ihres Volkes.

Meine Meinung zum Inhalt:
Als ich die Geschichte zu lesen begann, musste ich mich erstmal orientieren. Erst nach einigen Sätzen wurde mir klar, mit welcher Art von Personen ich in die Geschichte einsteige. Der Schreibstil des Autors war locker, leicht und flüssig zu lesen. Hin und wieder gab es kleinere Schnitzer, die meinen Lesefluss zum Glück nicht schlimmer unterbrachen. Im Gegenteil, das Buch liest sich sehr schnell und ist eine gute Lektüre für zwischendurch.

Im Buch greift der Autor ernste Themen auf: Sklaverei und Freundschaft. Er beschreibt, wie grausam manche Menschen bei ihrem Bestreben nach Reichtum vorgehen und was sie dafür bereit sind zu tun. Der Egoismus, die Grausamkeit, die Gnadenlosigkeit und die Machtgier sind einige Teile davon. Allerdings zeigt der Autor auch auf, was man mit Nächstenliebe und Zusammenhalt erreichen kann. Im Buch haben diese Aufgabe Atsila und Joan Ridle. Allerdings muss ich sagen, dass sich mir dieses intensive Vertrauen fast zu schnell aufbaut.

Die Idee des Autors ist nicht wirklich neu. Es ist eine klassische Geschichte um die Besiedelung einer neuen Welt, Sklaverei, Hinterhalt, Unterdrückung und Zusammenhalt. Trotzdem hat er eine schöne und runde Geschichte geschrieben, die einige Wahrheiten enthält, die man gut auf das wahre Leben umlegen kann.

Komisch kam mir allerdings vor, wie schnell eine florierende Siedlung aufgebaut war. Ich denke, dass das eigentlich viel länger dauert. Aber da es sich hier um eine erfundene Geschichte handelt, störte es mich nicht. Im Buch deuten deutet Atsila immer wieder an, dass sich die Tiere merkwürdig verhalten und dass man einen bestimmten Teil des Landes nicht betreten darf. Hier fand ich es schade, dass dies in der Geschichte nicht mehr aufgegriffen wurde. Überhaupt fehlt mir ein wenig der Bezug zum einheimischen Volk, ich hätte gerne mehr erfahren.

Die beiden Hauptprotagonisten wurden vom Autor gut ausgearbeitet. Sie handeln aktiv und glaubhaft. Alle anderen Figuren, selbst wichtige bleiben leider stark im Hintergrund. Auch hier hätte ich gerne mehr Hintergrundinformationen gehabt. Die Geschichte entwickelt sich im Verlauf gut weiter. Sie war ein wenig vorhersehbar, aber trotzdem gut geschrieben. Die entscheidenden Momente gegen Ende des Buches waren intrigenreich und spannend. Dennoch empfand ich das Ende doch ein bisschen zu „Friede-Freude-Eierkuchen“. Außerdem wurde es mir zu schnell abgehandelt.

Mein Fazit:
Der Autor hat mit seinem flüssigen und lockeren Schreibstil eine gute Geschichte beschrieben, die sich schnell lesen lässt. Es gibt immer wieder ein paar kleinere Schnitzer, die meinen Lesefluss zum Glück nicht beeinflussten. Die Geschichte selbst handelt von den Themen Sklaverei und Freundschaft. Die Geschichte war ein wenig vorherbar. Dennoch entwickelte sie sich gut und beinhaltet einige Wahrheiten. Das Ende wurde mir allerdings zu schnell abgehandelt und Fragen bleiben offen, was ich ebenso schade fand. Dennoch hat mir das Buch gefallen.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Mundus Perditus

Carmen Gerstenberger
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783961730087
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn der Wächter endlich aufhörte, ein erschrockenes Gesicht zu machen und seinen ansehnlichen Hintern zu ihr bewegen würde, könnten sie dem Miststück in den Arsch treten und Jares endlich befreien. – Zitat aus dem Buch, Kapitel 21, Pos. 3018

Fakten zum Buch:
Titel: Mundus Perditus – Die vergessene Welt
Autor/in Carmen Gerstenberger
Verlag: Eisermann Verlag
Erscheinungsdatum: 24. August 2018
Seitenanzahl: 350 Seiten
ISBN: 978-3-96173-008-7

Inhaltsangabe laut Verlag:
Nicht jedes Märchen sollte wahr werden …

In der Innenstadt von New Rise City taucht aus dem Nichts ein mysteriöser Wald auf, der alles Leben vernichtet. Die Polizistin Vernita wagt sich am Einsatzort entgegen der Vorschrift in das unheimliche Dickicht, denn etwas darin scheint sie anzulocken. Plötzlich steht sie einem Mädchen mit rotem Umhang gegenüber, das sich als Rotkäppchen ausgibt. Bevor Vernita verstehen kann, was vor sich geht, wird sie angegriffen und erwacht erst drei Tage später wieder im Krankenhaus.
New Rise City hat sich in der Zwischenzeit in einen leibhaftigen Albtraum verwandelt. Menschen sterben auf grausame und brutale Weise, unerklärliche Vorkommnisse häufen sich, die alle in Verbindung mit Märchenfiguren stehen. In diesem Chaos trifft sie auf Ruiz, einen Wächter aus der vergessenen Welt, und erfährt schließlich Unglaubliches – Dämonen existieren wirklich und Vernita ist die Einzige, die sie aufhalten kann. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Ich wurde auf dieses Buch durch das Cover aufmerksam, welches ich durch das Durchscrollen meiner Timeline auf Facebook sah. Es zog meinen Blick auf sich. Die kräftigen Farben passen zu den perfekt in Szene gesetzten Motiven. Die gelbe Schrift sticht ebenfalls hervor. Zusammen ergibt das alles ein tolles Gesamtbild.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Vernita ist eine junge und aufstrebende Polizistin. Gemeinsam mit ihrem Partner gehört sie zu den Besten. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge: Ein Wald taucht aus dem Nichts auf und verschluckt ein ganzes Stadtviertel. Die Bewohner sind spurlos verschwunden und der Wald kaum durchdringbar. Nach einem Versuch ins Innere vorzustoßen, wird sie angegriffen und erwacht im Krankenhaus. Während sie bewusstlos war brach das Grauen über New Rise City herein. Grausame Morde geschehen und die Menschen fliehen in großer Angst. Überlebende der Angriffe sprechen von einem Mädchen im roten Umhang. Können Märchen ein Teil dieses Waldes sein? Wenig später trifft Vernita auf den Wächter Ruiz. Er klärt sie über ihr wahres Erbe auf und behauptet nur sie kann die Stadt retten. Vernita hält ihn für verrückt, doch dann wird sie brutal mit der Wahrheit konfrontiert.

Meine Meinung zum Inhalt:
Der Klappentext machte mich auf den Inhalt dieses Buches neugierig. Eine Märchenadaption mit Dämonen und einer tödlichen Gefahr? Ich war sofort begeistert von dieser Idee und stürzte mich in die Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Gekonnt führte sie mich immer tiefer in die Geschichte hinein und ließ mich nicht mehr entkommen.

Die Geschichte beginnt noch relativ ruhig und zwar mit einem Kapitel über die Hüter und dem Auslöser des Grauens, danach lernte ich Vernita kennen. Die Geschichte nimmt ab diesen Zeitpunkt einen schnellen Verlauf und fesselte meine gesamte Aufmerksamkeit. Wenn ich nicht lesen konnte, verfolgte mich die Geschichte in Gedanken, weil ich überlegte welche Gegner Vernita noch besiegen muss, um die Stadt zu retten. Ich bangte mit ihr um ihren Partner und fieberte den nächsten Ereignissen entgegen.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich mir anfangs nicht sicher war, ob ich Vernita mag. Sie wirkte ein wenig hochnäsig und überheblich, doch der Schein trog. Je mehr die Geschichte voranschritt, umso besser lernte ich sie kennen. Dabei merkte ich, dass dies eher ein Schutzmechanismus war. Trotz allem ist sie extrem selbstsicher (ab und an auch sehr impulsiv), ihre Gedanken haben des Öfteren einen Humor, der mich schmunzeln ließ. Ihre Kräfte/die Magie kann sie sehr schnell kontrollieren, obwohl alles neu ist. Der Grund dafür wird in der Geschichte genannt. Diesen Aspekt fand ich total interessant und hätte gern mehr über die Hintergründe dazu erfahren. Den inneren Kampf von Vernita hat die Autorin sehr eindrucksvoll beschrieben. Zusätzlich dazu haben mich Vernitas Kräfte und die Art wie diese sich äußern extrem fasziniert. Ich bewunderte am Ende Vernitas Wille, weiterzumachen und nicht aufzugeben!

Den Wächter Ruiz schloss ich hingegen sofort ins Herz. Seine Art hat etwas Einnehmendes an sich. Seine „altertümliche“ Sprechweise war geheimnisvoll, aber auch süß. Ein kleines Highlight war Ruiz kleiner Begleiter, aufgrund einer Spoilergefahr kann ich nicht näher auf ihn eingehen. Der kleine Kerl lockerte so manche düstere Situation auf und ließ mich manchmal lächeln bzw. laut auflachen. Ich hatte bereits Vermutungen über ihn, allerdings wurden diese später übertroffen. Das Einzige, was mir nicht ein wenig zu abrupt aufkamen, waren die Liebesgefühle. Irgendwie fehlte mir da etwas.

Das Kombinieren der Märchen mit den Dämonen, ist der Autorin wunderbar gelungen! Sie hat eine stimmige Geschichte mit viel Nervenkitzel geschaffen. Die Abschnitte mit dem Bösen sind nicht für schwache Nerven! Sie sind wirklich abgrundtiefböse und manchmal sehr ekelhaft. Die zweite Hälfte der Geschichte las ich beinahe in einem Rutsch durch, ich konnte das Lesen kaum unterbrechen, weil es so spannend war. Die Kämpfe waren gewaltig und fesselnd. Das Finale grandios und atemberaubend. Meine Augen klebten an den Zeilen. Am Ende passierte leider genau das, was ich vermutet hatte. Es machte mich traurig, obwohl es einen Hoffnungsfunken gibt. Schade, dass die Geschichte als Einzelband geplant ist.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass mich die gezeichneten Bilder beeindruckt haben. Immer wieder gab es Zeichnungen von den Personen bzw. Dämonen/Wesen. Das Können ist hier groß! Es freut mich, endlich mal Bilder auch in einem Ebook zu sehen, nicht nur in der Printausgabe.

M ein Fazit:
Carmen Gerstenberger hat mit ihrer Geschichte eine neue Art von Märchenadaption geschrieben. Sie schuf daraus eine völlig neue Geschichte, die meine Aufmerksamkeit komplett fesselte. Ich fieberte vom Anfang bis zum Ende mit, da die Spannung enorm war. Das Böse in dieser Geschichte ist nichts für schwache Nerven. Es ist grausam, direkt und oft ekelhaft. Die Ereignisse passieren schnell aufeinander. Der Magieanteil wird immer höher und gewaltiger. Auch meine Faszination über Vernitas Kräfte wurde immer größer, ich hätte gerne mehr über die Hintergründe erfahren. Das Einbinden der Märchen ist der Autorin wunderbar gelungen. Ihre Art zu Schreiben hat mich vollkommen gefangen genommen und bescherte mich ein geniales Leseerlebnis.


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Roboter weinen heimlich: Band 1 der Bop-Saga

André Nagerski
E-Buch Text: 117 Seiten
Erschienen bei null, 31.10.2017
ISBN B0772L5XM8
Genre: Sonstiges

Rezension:

»Wo kriegen wir denn jetzt etwas zu essen her?« »Schaut mal auf dem Bord dort. Das was ihr bisher für eine Blumenvase gehalten habt, ist ein Multifraß 6000.« – Zitat aus dem Buch, Kapitel 8, Pos. 434

Fakten zum Buch:

Titel: Roboter weinen heimlich – Band 1 der Bop-Saga
Autor: André Nagerski
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 1. November 2017
Seitenanzahl: 115 Seiten
ISBN: 978-1973200512

Inhaltsangabe laut Verlag:
Apokalypse des Weltalls. Wahnsinnige Roboter auf der Suche nach Erlösung. Akku leer. Immer die gleichen Probleme! Auch im Jahr 222.221 und insbesondere auf Bop. Dieser Planet war tragischerweise zum Pilgerziel geworden für Legionen herrenloser Roboter, die von ihren Besitzern ausgesetzt worden waren: weil sie schwer von Begriff waren, ständig Amok liefen oder einfach nicht zur Farbe der Tapeten passten. Ted und seine Freunde haben jedenfalls die Nase mächtig voll vom Leben zwischen Schrottbergen und eskalierenden Robotern. Also auf in die endlosen Weiten des Alls, um das Glück zu suchen! Klar – der Tod wartet an jeder Ecke, mysteriöse Aliens verfolgen ihre dunkle Agenda, Geistwesen aus anderen Dimensionen treiben ihren Schabernack … doch davon lassen sich unsere Helden nicht abschrecken. Überleben ist ihre Kernkompetenz! Schon bald kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung, die nicht nur ihre Geschicke, sondern die des ganzen Universums verändern wird … (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist schon irgendwie ein Hingucker. Ich war über die bunte Gestaltung überrascht, finde sie aber ganz passend für den humorvollen Inhalt. Die Gestaltung ist stimmig und gut gelungen.


Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Es fällt mir ein wenig schwer, den Inhalt der Geschichte zusammen zu fassen. Der Inhalt ist ein wenig konfus. Ted und seine Freunde leben auf einem Planeten voller kaputter und ramponierter Roboter. Es ist der letzte Ausweg für gestrandete und ausgesetzte Roboter, die niemand mehr haben möchte. Doch auch für den Planeten Bop, sowie Ted und seine Freunde sind sie ein Problem. Unerwartet haben sie plötzlich die Möglichkeit den Planeten zu verlassen und ergreifen diese sogar. Hilfe bekommen sie von einem kleinen Roboter, der ihnen immer mal wieder das Leben rettet. Zusammen gelangen die ungleichen Freunde in allerlei Abenteuer, obwohl sie eigentlich nicht wissen, wohin sie am Ende wollen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich glaube, dass dies das ungewöhnlichste Science-Fiction Buch ist, welches ich bisher gelesen habe. Die Mischung aus Science-Fiction mit Comedy und viel Humor war mir vollkommen neu. Zu Beginn war ich wirklich kritisch: Passt das zusammen? Kann das funktionieren? Nun ja, es hat funktioniert. Wenn gleich es mich auch nicht vollkommen überzeugen konnte.

Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen. Trotz einiger sehr verschachtelter Sätze, ließ sich der Text flüssig lesen. Zu meiner Überraschung „spricht“ der Autor den Leser während der Geschichte immer wieder an. Das allerdings mit einer gehörigen Portion Humor. Jener ist im gesamten Werk an den unterschiedlichsten Stellen wieder zu finden. Nach Beenden des Buches stand ich dem „Ergebnis“ mit gemischten Gefühlen gegenüber. Einerseits finde ich es ganz lustig, andererseits fehlte mir die Spannung. In einem vielversprechenden Moment wurde die Szene einfach abgebrochen oder abrupt entschärft. Das sorgte dafür, dass die Geschichte eher vor sich hin plätscherte.

Die Ereignisse wirken irgendwie zusammen geschachtelt. Die Protagonisten wissen nicht wo sie eigentlich hin wollen. Das spiegelt sich im gesamten Werk wieder, denn ich verstand nicht so recht, wohin die Geschichte eigentlich gehen soll. Die Geschichte war amüsant zu lesen, keine Frage und ich konnte immer mal wieder schmunzeln, manchmal sogar laut auflachen. Der Autor nimmt die Protagonisten, den Planeten Bop und manchmal sogar sich selbst „aufs Korn“. So mancher Aspekt der Geschichte war ein wenig skurril, wie zum Beispiel die Planetenbenennung. (Diese entlockte mir ein richtiges Lachen.) Dennoch fehlte mir das gewisse Etwas. Der Humor ist wohl das Beste an dieser Geschichte.

Die Protagonisten selbst sorgten bei mir auch für unterschiedliche Gefühle. Zuerst waren sie mir zu „flach“. Ihre Persönlichkeiten waren irgendwie nicht zu greifen, so dauerte es eine Weile, bis ich zu ihnen fand. Die Dialoge zwischen den Protagonisten waren oft ganz lustig, aber ein wenig verrückt und absurd. Jeder scheint seine eigenen Probleme mit der Welt zu haben. Mit der Zeit kam ich besser mit den Protagonisten klar, dennoch hoffe ich, dass sie im zweiten Teil mehr Tiefe bekommen. Das Besondere an dieser Geschichte sind wohl die Roboter. Diese haben nämlich ein Eigenleben. Sie denken, fühlen und agieren selbstständig. Zumindest war dies mein Eindruck.

Ich war auch ein wenig über die Technik enttäuscht. Für das Jahr 222.221 war sie recht rückschrittlich. Der Autor erklärt zwar warum dies so ist, aber irgendwie konnte das meine Enttäuschung nicht lindern.

Mein Fazit:
Der Autor hat mit diesem Auftakt der Serie einen spritzigen und sich schnell lesenden Auftaktroman geschrieben. Sein Humor ist recht lustig und sorgt für einige Lacher- und Schmunzelmomente. Trotzdem fehlte mir irgendwie die Spannung und Ereignisse, die der Geschichte mehr Tiefe geben. Mir war die Geschichte leider oft zu oberflächlich. Meine Hoffnung ist nun, dass der Science-Fiction-Gehalt im nächsten Band steigt und somit auch die Spannung mehr wird. Der Humor des Autors war für mich das Beste an der ganzen Geschichte. Die Ideen des Autors und die Geschichte hätten wirklich Potenzial, leider konnte mich beides nicht vollkommen überzeugen. Der Schreibstil des ist trotz einiger Sätze flüssig und locker zu lesen.


Ich habe eine Weile überlegt, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es gab viele Punkte, die mich nicht vollständig überzeugen konnten. Dennoch gab es Dinge die mir wirklich gut gefallen haben. Schlussendlich schwankte ich zwischen 3 und 4 Sternen. Aufgrund des Potenzials und des Mangels an halben Sternen, habe ich mich dazu entschieden 4 von 5 möglichen Sternen zu vergeben.

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Das Ministerium der Welten - Band 1: Der Riss

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 150 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 22.08.2018
ISBN 9783958343092
Genre: Sonstiges

Rezension:

Anselms Worte hallten in mir wieder. Die Unterwelt. Geister. Sie kommen. – Zitat aus dem Buch, Pos. 103, Prolog

Fakten zum Buch:
Titel: Das Ministerium der Welten – Der Riss
Autor/in: Luzia Pfyl
Verlag: Greenlight Press
Erscheinungsdatum: 22. August 2018
Seitenanzahl: ca. 150 Seiten

Inhaltsangabe laut Verlag:
Die Welt wird von Geistern und Monstern überrannt. Es gibt nur eine Organisation, die sich ihnen entgegenstellt: das Ministerium der Welten.

London, 1925: Die junge Detective Melody Hampton wird zu einem Tatort gerufen. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn da nicht die äußerst merkwürdige Leiche wäre. Für Melody, die noch nie mit Geistern zu tun hatte, ist klar: Der Fall gehört in die Hände des Ministeriums. Ihr werden River Fields und Norrick Lynch zur Seite gestellt, die beiden besten Jäger des Ministeriums. Gemeinsam versuchen sie, dem unmenschlichen Mörder auf die Spur zu kommen, bevor er außer Kontrolle gerät. Doch Melody muss bald erkennen, dass das Ministerium mit ganz eigenen Regeln spielt. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist sehr schlicht und passt trotzdem perfekt zum Inhalt. Es gibt Hinweise auf den Inhalt und hat etwas Mystisches an sich.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Melody Hampton, aufstrebende Detective und Tochter des Commissioners wird zu einem Tatort mit einer schrecklichen Leiche gerufen. Der Fall scheint von Anfang an merkwürdig und Melody beschließt das Ministerium der Welten um Hilfe zu bitten. Das Ministerium ist für Fälle übernatürlicher Art zuständig. Geister, Monster … alle Wesen fallen in ihren Zuständigkeitsbereich. Allerdrings ist die „Zusammenarbeit“ mit dem Ministerium alles andere als einfach. River Fields und Norrick Lynch, Jäger des Ministeriums, sind Meister ihres Fachs. Doch auch sie hatten noch nie mit einem Fall dieses Ausmaßes zu tun. Zeitgleich löst eine Katastrophe gefährliche Entwicklungen aus.

Meine Meinung zum Inhalt:
Schon als ich hörte, dass Luzia Pfyl eine neue Serie veröffentlichen wird, sehnte ich den Beginn herbei. Meine Erwartungen waren aufgrund ihrer anderen genialen Serie „Frost & Payne“ entsprechend hoch. Diese wurden nicht enttäuscht, viel eher übertroffen! Ihr Schreibstil ist fesselnd und einnehmend. Ich kann mir ihre Welt mit Leichtigkeit vorstellen und werde immer sofort tief in ihre Welt hineingezogen.

Die Geschichte ist in mehreren Handlungssträngen aufgebaut. Einige gehören zusammen, andere Laufen parallel. Im Moment scheinen es 3 Haupthandlungsstränge zu sein. Beim Lesen hatte ich keinerlei Probleme diese auseinander zu halten.

Nach dem Beginn des Buches befand ich mich augenblicklich in einer mystischen und hoch spannenden Situation wieder. Schon nach wenigen Seiten war meine Aufmerksamkeit gefesselt. Ich war live bei dem Ereignis dabei, das als Ursprung des „Übels“ gilt. Danach geht es im Jahre 1925 weiter. Ich landete mitten in einem Einsatz zweier Jäger des Ministeriums der Welten. Dabei erfuhr ich, wie das Ministerium arbeitet. Das Ministerium faszinierte mich beinahe sofort, ich wollte mehr darüber erfahren und bin froh, dass ich dies auch im Laufe der Geschichte tat. Die Mischung aus Mystery und Steampunk ist absolut genial und der Autorin wunderbar gelungen. Ich konnte mich sofort in ihre Welt hineinversetzen.

Melody Hampton ist eine taffe, junge Frau, die ihren Status als Tochter des Commissioners wohl ein klein wenig ausnutzt. Gleichzeitig wirkt sie freundlich und verfolgt ihre Ziele mit Nachdruck. Sie lässt sich nicht unterkriegen und hat mir damit sehr imponiert. Was ich von den Jägern River Fields und Norrick Lynch halten soll, ist mir noch nicht klar. Einzig, dass ich Norrick lieber mag.

Die Spannung wurde während dem Lesen immer stärker. Ich konnte das Lesen kaum unterbrechen und war mit jeder Seite mehr von der Geschichte begeistert. Je weiter sie voranschritt umso gespannter wurde. Die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag, trotzdem bekam ich einen tiefen Einblick in das Ministerium. Mich fasziniert auch die Unterwelt mit ihren Monstern und Geister. Es cool zu lesen, wie sich die Jagd entwickelt und wie die Menschen heute mit diesen Wesen umgehen.

Das Ende des Bandes ist wirklich gemein! Am liebsten würde ich sofort den nächsten Band lesen. Es war emotional, fesselnd und ließ mich nicht mehr los. Die Ereignisse zuvor ließen mich erstaunt aufschauen. Meine Neugier ist so groß! Ich möchte unbedingt erfahren, welchen Verlauf die Geschichte nehmen wird und was hinter all dem steckt.

Mein Fazit:
Luzia Pfyls neue Serie konnte mich schon nach wenigen Seiten begeistern und machte mich schlussendlich süchtig. Sie ist spannend, mystisch und beinhaltet geheimnisvolle Dinge. Die parallel laufenden Handlungsstränge sorgen für einen rasanten Schlagabtausch, Langeweile kommt da niemals auf! Das Ministerium der Welten hat mich am meisten fasziniert. Ich liebe die Action bei den Einsätzen der Jäger. Auch die merkwürdigen Morde habe eine Faszination durch den Täter. Am meisten freue ich mich auf das Entdecken der Geheimnisse und das Erfahren der Hintergründe! ACHTUNG: Suchtgefahr!


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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161011

Aurelia L. Night
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Tagträumer Verlag, 15.08.2018
ISBN 9783946843443
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Wir dürfen die Hoffnung nicht verlieren. Selbst in den dunkelsten Stunden unseres Seins gibt es einen Grund für all das Leid, das wir erleben. – Zitat aus dem Buch, S. 24, Kapitel 2

Fakten zum Buch:

Titel: 161011 – Rückkehr
Autor/in: Aurelia L. Night
Verlag: Tagträumer Verlag
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 247 Seiten
ISBN: 978-3-946843-44-3

Inhaltsangabe laut Verlag:
›Was würdest du tun, wenn derjenige, den du liebst, aufgibt?‹

Als Kaze die Augen aufschlägt, ist Gabriel fort. Geflohen, damit er keinen von ihnen erneut verletzen kann. Um ihn zurückzuholen, würde Kaze alles tun, aber jemand versucht, sie von ihren Plänen abzuhalten, obwohl jede Minute zählt. Denn Gabriel verfällt dem Monster in sich immer mehr. Währenddessen regt sich in Tamieh eine Kraft, die lange tot geglaubt wurde und nur ein Ziel verfolgt: die Vernichtung der Vampire. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:
Dieses Cover gehört definitiv zu meinen Lieblingen. Die Augen sind ausdrucksstark und gefährlich. Sie zogen meinen Blick komplett auf sich. Die anderen Motive fügen sich perfekt in das Bild ein und ergeben zusammen mit dem Muster ein wunderbares Gesamtbild.


Meine Zusammenfassung des Inhaltes (ACHTUNG, leichte Spoiler):
Kaze hat es geschafft, Gabriel ist frei. Doch die Blutlust hält ihn weiterhin gefangen und er beschließt Kaze und seine Familie zu verlassen, damit er niemanden verletzen oder gar töten kann. Natürlich will Kaze das nicht und versucht ihn mit allen Mitteln zu finden, nichts ahnend in welche Hände er sich aus Verzweiflung begaben hat. In Tamieh verändern sich Kaze’s Geschwister und werden für die Menschen gefährlich. Doch das ist nicht die einzige Gefahr. Ein totgeglaubter Feind zeigt sich mehr und mehr. Das Schreckliche: Der Feind stammt aus den eigenen Reihen. Niemand ahnt, wer dahinter steckt, bis es zu spät ist.

Meine Meinung zum Inhalt:
Nach dem schrecklichen Ende von Band 1 fieberte ich der Fortsetzung entgegen. Endlich darf ich sie in Händen halten. Der Wiedereinstieg in die Geschichte fiel mir leicht. Nach und nach fielen mir die Details von Band 1 wieder ein. Aurelia L. Nights Schreibstil ist auch in diesem Buch flüssig und angenehm zu lesen, es gab keine stockenden Stellen.

Die Geschichte selbst war voller Emotionen. Zusammen mit den Protagonisten erlebte ich eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich erlebte schreckliche Schmerzen, Mordlust, tiefgründige Liebe und traurige Verluste. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft, mich vollkommen in ihre Welt hineinzuziehen. Wenn ich nicht lesen konnte, verfolgte mich die Geschichte in meinen Gedanken. Es gab Dinge, die mich nicht mehr losließen und mich ununterbrochen beschäftigten. Am emotionalsten waren für mich die Verluste und die Liebe zwischen Kaze und Gabriel.

Die Blutlust ist ein interessanter Aspekt in der Geschichte. Trotz der Gefährlichkeit faszinierte sie mich und ich wollte mehr darüber erfahren. Sie zeigte mir eine komplett andere Seite des Vampirismus. Allerdings eine auch eine neue Form des Wahnsinns.

In diesem Band offenbart die Autorin einige heftige Geheimnisse, die erschreckende Wahrheiten preisgaben. So manches Mal hat sie mich total überrascht und mich über die Situationen nachdenken lassen. Die Wahrheit über Kaze und die Experimente hat mich wohl am meisten geschockt. Niemals hatte ich gerechnet, dass diese Dinge dahinter stecken. Ich brauchte wirklich einige Zeit, bis ich die Dinge verdaut hatte. Allerdings hatte ich diese Zeit nicht, da die Geschichte rasant voranschritt. Die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag und sorgten für unglaublich viel Spannung. Der große Kampf und die Verluste waren sehr emotional. Als ich dachte, dass endlich alles wieder gut ist, passierte ein schlimmer Verlust, der mich genauso wie Kaze und Gabe mitnahm. Der Epilog hob meine bedrückte Stimmung danach wieder an und zauberte mir ein kleines Lächeln auf die Lippen!

Mein Fazit:
Der zweite Teil um Kaze (161011) ist voller Emotionen und Ereignisse, die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnahmen. Ich fieberte mit, wurde überrascht, litt mit den Protagonisten und wurde manches Mal ziemlich geschockt. Gekonnt baute die Autorin Spannung auf, sodass mich die Geschichte nicht mehr los ließ. Die Spannung war die ganze Zeit konstant hoch und stiegt sich am Ende noch mehr. Es wurden schreckliche Geheimnisse offenbart, aber auch traurige Verluste erlebt. Am Ende war auch ich unglaublich traurig, nur der Epilog konnte ein Lächeln auf meine Lippen zaubern.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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Lady Midnight

Cassandra Clare , Franca Fritz , Heinrich Koop , Simon Jäger
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 17.05.2016
ISBN 9783844521283
Genre: Fantasy

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Die Einherjer: Feuer und Meer

Pascal Wokan
E-Buch Text: 491 Seiten
Erschienen bei null, 03.08.2018
ISBN B07FXGKH5L
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein Held kann nicht vor seiner Vergangenheit davonlaufen. Unser Dasein hinterlässt Narben in dieser Welt, die nicht übersehen werden können – Zitat aus dem Buch, Kapitel Legenden und Geschichten, Pos. 1059

Fakten zum Buch:
Titel: Die Einherjer – Feuer und Meer
Autor/in: Pascal Wokan
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 2. August 2018
Seitenanzahl: 428 Seiten
ISBN: 978-1717820198

Inhaltsangabe laut Verlag:
Ein gefallener Held auf der Suche nach Vergebung.
Ein untergegangener Orden, der neu gegründet werden muss.
Ein uralter Feind, der wieder erwacht.

Skaldheim ist ein von Schnee und Eis beherrschtes Land. Einst von namhaften Kriegern beschützt, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten der Götter wurden, ist es fünfhundert Jahre später von Krieg und Intrigen zerrüttet.
Asgrim Krummfinger, ein Kriegsheld vergangener Tage, läuft vor seinem Schicksal davon und lässt das zerfallene Reich hinter sich zurück. Der Glanz seiner früheren Heldentaten ist längst verblasst und die Erinnerungen in Met ertränkt. Doch die Vergangenheit kann nicht ruhen, als eine Gruppe Abenteurer an ihn herantritt, um ihn für einen geheimen Auftrag anzuwerben: Sie wollen den Krater betreten und nach Skjalmir, dem Hammer der Macht, suchen, der einst von den Auserwählten geschmiedet und geführt wurde. Noch ahnt Asgrim nicht, dass er Teil des großen Spiels um das Schicksal Skaldheims ist und in den Schatten ein alter Feind von neuem erwacht … (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Obwohl das Cover etwas ungewöhnlich für das Genre ist, finde ich es gut gelungen. Allerdings vermutete ich durch die Motive einen anderen Inhalt und wurde hier ein wenig in die Irre geführt. Zeichnerisch hat Adam Michniewicz ein stimmiges Bild geschaffen. Am besten gefallen mir die schneebedeckten Berge!

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
In Skaldheim herrscht Krieg, seit Jahrhunderten wird das Land immer mehr durch die Machtgier der Jarls zerstört. Jeder möchte der wahre König sein. Einst wurde das Land von den Einherjen beschützt. Jenen Kriegern, die als ehrenvoll Gefallene zu Auserwählten wurden und zum immerwährenden Kampf gegen den Feind verdammt waren. Doch dann verändert ein Verrat an den Göttern alles. Seit 500 Jahre sind die Götter nun vergessen, das Erinnern an sie steht unter schwerer Strafe.
Asgrim Krummfinger, ein Held aus rumreichen Schlachten, nun ein Schatten seiner selbst, wird von einer Gruppe Abenteurer auf eine Reise zum düsteren Krater angeworben. Sie sollen das sagenumwobene Artefakt finden, dass der Untergang der Einherjer war: Den Hammer der Macht im Zentrum des Kraters. Die Reise dorthin ist nicht einfach und birgt Gefahren. Doch weit schlimmer sind für Asgrim die Erinnerungen an sein altes Leben als Kriegsheld, welches er vor 15 Jahren hinter sich ließ. Niemand ahnt wie sehr Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.

Meine Meinung zum Inhalt:
Das neue Buch von Pascal Wokan beginnt mit meinem Prolog, der mich gespannt innhalten ließ. Schon nach diesem Kapitel wurde meine Aufmerksamkeit gefesselt. Der Schreibstil des Autors ist auch in seiner neuen Reihe bildhaft, intensiv und mitreißend. Er versteht es einen interessanten Plot in eine außergewöhnliche Geschichte zu verwandeln. Da ich den Stil und die Art des Autors zu Schreiben kenne, fand ich leicht in die Geschichte hinein.

Einherjer ist anders aufgebaut, als alles was ich bisher von ihm gelesen habe. Die Geschichte umfasst zwei Handlungsstränge. Einer spielt in der Gegenwart und der Andere spielt 15 Jahre früher. Die Handlungsstränge wechseln sich nach jedem Kapitel ab. Die erste Hälfte war eher ruhig, zuerst verstand ich nicht, warum ich so tief in die Erinnerungen von Asgrim Krummfinger eintauchen muss. Je weiter die Geschichte voranschritt umso mehr erkannte ich, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen. Zeitweise war die Vergangenheit spannender wie die Gegenwart, (vor allem in der ersten Hälfte). Ab der Mitte konnten mich dann beide fesseln. Je bewusster mir der Zusammenhang wurde, desto mehr wollte ich wissen, wie die Handlungsstränge zusammenlaufen.

Die Geschichte ist extrem düster und dem Leser sollte klar sein, dass es in dieser Geschichte viele blutige Schlachten gibt. Diese sind zwischendurch wirklich nichts für schwache Nerven. Für mich waren die Schlachten sehr eindrucksvoll beschrieben. Ich konnte sie mir in Gedanken gut vorstellen und sah die Ereignisse vor meinem „inneren Auge“.

Die Protagonisten wurden vom Autor detailliert ausgearbeitet. Am meisten Identität hatte natürlich Asgrim Krummfinder. Da er der Hauptprotagonist ist und die Geschichte aus seiner Perspektive in der ICH-Form geschrieben ist, erfährt man von ihm am meisten. Seine Begleiter wirken anfangs noch undurchsichtig, mit der Zeit erfuhr ich mehr über sie. Selbst Asgrims Kriegerfreunde in den Erinnerungen erhielten Tiefe, da sie eine lange Zeit an Asgrims Seite standen. Beeindruckt hat mich dabei die Loyalität und das Ehrgefühl der Nordmänner. Der Autor hat die Kultur hier sehr gut in seine Geschichte integriert. Die Anspielungen auf die „vergessenen“ Götter gefielen mi. Mir war sofort klar, wer diese Götter waren bzw. sind. Ich bin gespannt, welche Rolle sie in der Fortsetzung einnehmen werden. Besonders wegen dem ewigen Winter.

Gegen Ende des Buches, in der finalen Szene im Krater, hat mich der Autor vollkommen überrascht. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit! Die letzten Worte des Kapitels sorgten dafür, dass es mir eiskalt über den Rücken lief. Nach dem Epilog, der ebenso Unerwartetes enthielt, hätte ich am liebsten sofort Band 2 gelesen. Die Idee zu Skjalmir fand ich super, allerdings hatte ich nicht gedacht, dass sich die Geschichte in diese Richtung entwickeln wird. Nun heißt es warten, bis dieser erscheint. Die offenen Fragen werden dort sicher beantwortet.

Das Buch enthält eine Karte von Skaldheim, welche sich vor der Geschichte befindet. Nach der Geschichte befindet sich ein Anhang mit Personenregister, Städte- und Länderverzeichnis, einem Glossar mit wichtigen Begriffen, eine Aufzählung der Runen des Futharks und nähere Beschreibungen besonderer Städte und Orte. Für mich waren diese Sachen ein hilfreicher und interessanter Bonus.

Mein Fazit:
Pascal Wokan hat mit diesem Buch einen beeindruckenden Auftakt zu seiner neuen Reihe geschrieben. Die Geschichte ist anders, als alles was ich bisher vom Autor gelesen habe. Es spielt sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit von Asgrim Krummfinger. Die Geschichte ist blutig und definitiv Dark Fantasy, dennoch trotzt sie vor Spannung. Ich las sie mit großer Neugier, obwohl die erste Hälfte noch ruhiger war. Je weiter die Geschichte voranschritt umso mehr fesselte sich auch meine Gedanken, die letzten 30% habe ich so schnell gelesen, dass ich gar nicht merkte wie das Buch zu Ende ging. Sie beinhaltet überraschende Wendungen und unerwartete Details.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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Goddess 1: Ein Diadem aus Reue und Glut

Andreas Dutter
E-Buch Text: 315 Seiten
Erschienen bei Impress, 02.08.2018
ISBN 9783646604313
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wir rutschten durch ein schwarzes Loch aus Flammen, bis alles so schnell, wie es begonnen hatte, schon wieder vorbei war. Die Schwärze hüllte mich ein und das Erste, was ich hörte, war eine fremde Sprache. – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:

Titel: Goddess – Ein Diadem aus Reue und Glut
Autor: Andreas Dutter
Verlag: Impress (Carlsen)
Erscheinungsdatum: 02. August 2018
Seitenanzahl: 315 Seiten

Inhaltsangabe laut Verlag:
**Finde das magische Diadem oder du zerfällst zu Staub…**
Laneas Leben verläuft nicht sonderlich erfolgreich, abgesehen davon, dass sie die beste Bogenschützin ihres Vereins ist. Ansonsten nerven ihre Adoptiveltern und sie fühlt sich nirgendwo zugehörig. Doch das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein gut aussehender Typ namens Cliff vor der Tür steht und ihr offenbart, dass sie die Tochter der ozeanischen Vulkangöttin ist. Er als ihr Ausbilder soll sie auf die Brautschau für Hiro vorbereiten, den Sohn des Schöpfergottes. Dafür muss Lanea ein magisches Diadem finden, bevor die anderen Göttertöchter ihr zuvorkommen. Lanea lehnt dankend ab, doch da kommt der Haken: Wer das Diadem nicht findet, wird zu Staub zerfallen. Eine tödliche Reise um die ganze Welt beginnt… (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Schon als ich das Cover zum ersten Mal sah, war ich vollkommen verzaubert. Das Gesicht der Frau harmoniert mit den Farben der Gesamtgestaltung. Die Flammen passen zu Laneas Fähigkeiten. Das Diadem sieht ähnlich wie in meiner Vorstellung aus.


Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Laneas Leben ist von Problemen gespickt. In der Schule ist sie durch ihre Launen unbeliebt und mit ihren Adoptiveltern gibt es ständig Streit. Einzig das Bogenschießen und ihre beste Freundin Molly geben ihr ein wenig Halt. Dieser wird allerdings schnell zerstört als ein junger Mann namens Cliff auftaucht. Er teilt ihr mit, dass sie die Tochter einer ozeanischen Göttin ist und außerdem ein magisches Diadem finden muss, ansonsten wird sie sterben. Obwohl Lanea das alles kaum glauben kann, muss sie sich darauf einlassen. Schließlich hängt ihr Leben davon ab und außerdem kann sie nicht leugnen, dass sie plötzlich feurige Fähigkeiten entwickelt. So beginnt nun der Wettkampf um ihr Überleben…

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Bücher von Andreas Dutter sind für mich mittlerweile zum Muss geworden. Bisher habe ich alle seine Geschichten immer gemocht! Auch dieses Mal wurden meine Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Andreas Dutters Schreibstil ist frech und mit Humor gespickt. Die Geschichte lässt sich wunderbar lesen und ich konnte dem Verlauf der Geschichte leicht folgen. Es gab immer wieder Szenen in den ich Schmunzeln musste, aber auch emotional berührt wurde.

Der Prolog allein löste schon eine erwartungsvolle Stimmung in mir aus. Er ist düster und geheimnisvoll. Meine Neugier auf die Geschichte stiegt immens an, weil ich nicht wusste wer die Person darin ist. Danach begann die Geschichte aus Laneas Sicht. Zugegeben, ich war über den direkten Einstieg ein wenig überrascht. Laneas Art war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Je weiter sich die Geschichte entwickelte, umso mehr verstand ich ihr Verhalten. Irgendwann mochte ich sie ziemlich gern. Allerdings ist und bleibt Cliff meine Lieblingsfigur. Selbst die große „Offenbarung“, die Lanea so aus der Bahn warf, konnte mich nicht vom Gegenteil überzeugen. Ich mochte das Geheimnisvolle um ihn.

Die Fähigkeiten von Lanea haben mich mit der Zeit immer mehr fasziniert. Es gefiel mir, dass Lanea Probleme damit hatte und den Umgang lernen musste, somit diese nicht perfekt beherrschte. Noch mehr begeistert hat mich allerdings die ozeanische Mythologie. Ich weiß nicht viel darüber, fand es aber genial wie der Autor sie in die Geschichte integriert hat. Die Idee diese in seine Geschichte einzuweben, war grandios. Hier gibt es wirklich eine Marktlücke!

Die zeitlosen Zwischensequenzen fand ich ebenso gut, obwohl ich nicht wusste was ich von der Person halten sollte, die mitunter dafür verantwortlich war. Die Geschichte selbst schritt rasant voran und ich hatte durch den Humor des Autors viel Spaß beim Lesen. Die Geschichte enthält Action, Spaß, Gefühle und Magie. Zusammen mit der ozeanischen Mythologie sind das die perfekten Komponenten für eine gute Geschichte.

Je näher das Ende des Buches kam, umso nervöser wurde ich. Andreas Dutter machte den Wettkampf um das Diadem extrem spannend. Kurz vor dem Ende hielt ich den Atem an. Danach endete die Geschichte mitten in der wichtigsten Szene überhaupt. Ich konnte und wollte nicht glauben, dass da wirklich das Wort „Ende“ steht. Das Buch wurde von mir im Urlaub gelesen, ich beendete es am späten Abend im Hotelzimmer. Meine Schwester lag neben mir auf ihrem Bett und war über meine Reaktion beim Lesen ziemlich überrascht. Ich reagierte nämlich unter anderem mit einem verärgerten „Das kann er doch nicht machen!“. Naja Andreas Dutter hat es leider getan. Zum Glück muss ich nur bis Oktober auf die Fortsetzung warten. Am liebsten würde ich sofort weiterlesen.

Mein Fazit:
Andreas Dutter hat die ozeanische Mythologie und ihre Götter mit einer spannenden Grundidee vereint. Ich fieberte von der ersten bis zur letzten Seite mit und konnte nicht genug von der Geschichte bekommen. Es gab viel Humor, Action, grandiose Fähigkeiten, Emotionen und Spannung. Das „Schlimmste“ war wohl der gemeine Cliffhanger am Ende. Ich fragte mich wirklich, wie der Autor uns dann antun konnte. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil dieser fulminanten Dilogie.


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Der Verrat

Benno Pamer
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Retina, 01.06.2016
ISBN 9788899834005
Genre: Fantasy

Rezension:  
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Schlafe für immer

Mary Higgins Clark , Alafair Burke , Karl-Heinz Ebnet , Michou Friesz
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 14.05.2018
ISBN 9783837141443
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich rezensiere die Hörbuchumsetzung des Buches „Schlafe für immer“ von Mary Higgins Clark und Alafair Burke.

Fakten zum Hörbuch:
Titel: Schlafe für immer
Autoren: Mary Higgins Clark, Alafair Burke
Erscheinungsdatum: 14. Mai 2018
Sprecherin: Michou Friesz
Verlag: Random House Audio
Version: Gekürzte Lesung
Laufzeit: 7 Stunden 12 Minuten (6 CDs)

Inhaltsangabe laut Verlag:
Vor 15 Jahren wurde Casey Carters Verlobter ermordet – der steinreiche, berühmte Philantrop Hunter Raleigh III. Die Beweislast gegen Casey war erdrückend, auch wenn sie stets ihre Unschuld beteuerte und behauptete, während der Tatzeit tief geschlafen zu haben. Als Dornröschen-Mörderin verspottet, wurde sie zu langjähriger Haft verurteilt. Nun ist sie wieder frei und wendet sich hilfesuchend an Laurie Moran, eine Fernsehjournalistin, die alte Verbrechen aufklärt. Denn auch nach der Gefängniszeit ist Caseys Martyrium nicht vorüber: Keiner glaubt an ihre Unschuld, nicht einmal ihre eigene Mutter; sie bekommt keinen Job und ist ein gesellschaftlicher Outcast. Auch Laurie Moran weiß nicht recht, wie sie den Fall einordnen soll. Dennoch nimmt sie ihn an, weil die Verzweiflung Caseys sie berührt. Sie ahnt ja nicht, welches Unglück sie damit in Gang setzt. (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Obwohl das Cover etwas eigen ist, finde ich es total gelungen. Es vermittelt einen düsteren Eindruck. Die rote Schrift sticht hervor.

Meine Zusammenfassung der Geschichte:
Casey Carter wurde als Mörderin ihres Verlobten verurteilt, obwohl sie auf ihre Unschuld plädiert. 15 Jahre später kommt sie endlich frei. Sofort beginnt sie zu ermitteln und wendet sich an die Fernsehsendung „Unter Verdacht“. Dort versucht Laurie Moran ungelöste Kriminalfälle zu klären. Sie hofft, dass ihr Fall dort nochmal aufgerollt wird. Laurie Moran beginnt zu ermitteln, obwohl die Indizien weiterhin gegen Casey sprechen. Ohne es zu wissen gerät sie in ein gefährliches Intrigenspiel und deckt damit eine schreckliche Tragödie auf, die auch sie in Gefahr bringen wird.

Meine Meinung zur Geschichte:
Die Geschichte begann mitten in der Verhandlung von Casey Carter. Ich benötige einige Minuten, bis ich mich in der Geschichte zu Recht fand. Danach schritt die Geschichte relativ schnell voran. Die Geschichte ist locker geschrieben und gut nachvollziehbar. Im Hauptteil der Geschichte ging es um die Ermittlungen zu Caseys Fall, welche sich immer weiter verzweigten und sehr intensiv wurden. Es war spannend zu verfolgen, wie Laurie Moran ermittelt. Ich war ziemlich überrascht, wie komplex Caseys Fall wirklich ist.

Mary Higgins Clark und Alafair Burke haben die Ermittlungen sehr gut und real dargestellt. Das Kombinieren der Fakten und das Rätseln um die Wahrheit haben mir großen Spaß gemacht. Die Autoren haben mich gekonnt in die Irre geführt. Ganz am Anfang kam mir der Gedanke, wer der wahre Mörder sein konnte. Doch durch dieses raffinierte Intrigenspiel vergaß ich ihn schnell wieder und dachte erst kurz vor dem Ende wieder daran. Dadurch war die Auflösung für mich allerdings nicht ganz so unerwartet. Das Buch war für mich mehr ein Kriminalroman als ein Thriller, erst gegen Ende hin wurden die Thriller-Elemente wieder stärker. Bei der letzten CD war die Spannung höher als in allen zuvor, da es für den Mörder wirklich eng wurde. Ich fieberte an dieser Stelle extrem mit. Ich hielt besonders beim „Finale“ mehrmals den Atem an.

Meine Meinung zu Caseys Unschuld wurde hart auf die Probe gestellt. Als ich ihr endlich glaubte, kamen neue Fakten, die alles wieder änderten. Ich kannte bisher noch kein Buch der Autoren, werde aber nun bestimmt Weitere von ihnen hören oder lesen.
Meine Meinung zur Sprecherin:

Die Sprecherin hat eine sehr prägnante und aussagekräftige Stimme. Sie schaffte es damit meine Aufmerksamkeit bei der Geschichte zu halten. Allerdings hatte ich manchmal leichte Probleme, die sprechenden Personen auseinander zu halten. Ich hatte mir an dieser Stelle stärkere Stimmen bzw. Tonlagenunterschiede gewünscht. Ansonsten wurde das Buch von ihr sehr gut eingelesen. Die letzte CD war voller Emotionen und ich hörte sie in einem durch.

Meine Meinung zur technischen Umsetzung:
Eigentlich war die technische Umsetzung sehr gut. Ich konnte die Stimme der Sprecherin klar hören und es gab keine störenden Geräusche. Die Tracks wurden von mit auf mein Handy geladen, da ich die Geschichte über den MP3-Player hörte. Umso überraschter war ich, dass es bei CD 4 und CD 6 Probleme mit dem Abspielen gab. Jeder kennt es sicher, wenn eine CD im Player „hängenbleibt“. Diese Situation hatte ich bei den MP3-Tracks mehrmals bei beiden CDs. Es fiel mir an diesen Stellen schwer, das Gehörte zu verstehen. Ich weiß nicht woran das lag, meine CDs sind äußerlich nicht beschädigt.

Mein Fazit:
Die Geschichte der beiden Autoren war für mich sehr spannend. Es fiel mir leicht, dem Verlauf zu folgen, da die Ermittlungen um Casey Carters Fall sehr interessant dargestellt wurden. Caseys Fall war weiter verzweigt, als ich erwartet hatte. Es machte mir großen Spaß die Dinge mit Laurie Moran zu entwirren. Das Konzept mit der Fernsehsendung gefiel mir und sorgte für gute Szenen. Manchmal musste ich schmunzeln, manchmal war ich überrascht und manchmal dachte ich mir wie raffiniert die Personen sind. Die Sprecherin hat die Geschichte ausdruckstark eingelesen, obwohl ich mir manchmal größere Tonlagenunterschiede gewünscht hatte. Alles in allem war es für mich ein spannendes Buch!


Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Tödliche Küsse

Mia-Marie Weindorf
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei Kiel & Feder Verlag, 11.03.2018
ISBN 9783946728160
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Familie wird einem auferlegt. Aber Freunde kann man sich aussuchen. Und aus Freundschaft resultiert oftmals ein starkes Familienband. – Zitat aus dem Buch, Pos. 2422

Fakten zum Buch:
Titel: Weltenseelen – Tödliche Küsse
Autor/in: Mia Weindorf
Verlag: Kiel & Feder Verlag
Erscheinungsdatum: 18. Mai 2018
Seitenanzahl: 356 Seiten
ISBN: 978-3961114818

Inhaltsangabe laut Verlag:
Schon in ihrer ersten Nacht auf der neuen Schule wird die fünfzehnjährige May Zeugin eines rätselhaften Mordes. Die Mörder töten ihr Opfer mit einem einzigen Kuss, doch niemand scheint das Verschwinden des toten Mädchens zu bemerken. Ihre Neugierde zieht May immer tiefer in einen Strudel aus Geheimnissen, Misstrauen und Rätseln. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Verzweifelt versucht sie, weitere Morde zu verhindern. Als sie beginnt, Gefühle für einen Jungen zu entwickeln, der vermutlich ihr Feind ist, wird sie erbarmungslos mit einer beängstigenden Frage konfrontiert: Wem kann sie überhaupt noch trauen? Denn für May steht nicht nur ihr Herz auf dem Spiel, sondern auch ihre Seele. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Das Cover ist ein absoluter Eye-Catcher. Die grünen Augen mit dem stechenden Blick zogen meine Aufmerksamkeit auf sich. Auch die anderen Farben sind kräftig und gut auf das Gesicht abgestimmt. Für mich ist es ein rundum gelungenes Cover.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
May, ein 15-jähriges Mädchen muss auf ein Internat wechseln. In ihrer ersten Nacht sieht sie, wie ein fremdes Mädchen mit einem einzigen Kuss getötet wird. Niemand außer ihr bemerkt etwas. Das junge Mädchen versucht mehr herauszufinden und entdeckt dabei Unglaubliches. Sind diese Mörder überhaupt menschlich? Sie versucht weitere Morde zu verhindern. Trotz allem muss sie sich in der neuen Schule zurechtfinden und lernt neue Freunde kennen. Diese scheinen etwas vor ihr zu verbergen. Klar wird May mit der Zeit nur, dass etwas Übernatürliches an der Schule vorgeht und dass sie selbst ein Teil davon. Das alles ist verwirrend genug, doch dann beginnt sich May in einem Jungen zu verlieben, der offensichtlich ihr Feind ist.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich muss zugeben, dass ich mich zu Beginn mit der Geschichte wirklich schwer tat. Mir fehlten die Beschreibungen und die Gefühle. Es ging alles viel zu schnell und ich hatte das Gefühl durch einen Bericht zu rasen. Sie Protagonistin zeigte wenig bis keine Gefühle und akzeptiere mir die Dinge viel zu schnell. Es wirkte dadurch nicht wirklich glaubhaft. Auf dem Internat wurde es dann besser. Die Begegnungen mit den „Mördern“ waren sehr spannend. Auch Mays restliche Beobachtungen in Bezug auf die „arroganten Jungs“ fand ich gut. Den Unterricht und die Stunden dazwischen empfand ich als etwas langweilig, die Tage vergehen schnell und ich hatte kein Zeitgefühl, weil wenig Interessantes passierte.

Erst nach der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl im Buch angekommen zu sein. Es wurde richtig spannend und es kamen mehr Emotionen ins Spiel. Einzig Mays Stimmungswechsel waren etwas nervig, weil sie plötzlich und ohne Grund richtig böse werden kann und dann wieder total nett ist. Die Geschichte selbst kam in der ersten Hälfte irgendwie nicht voran, es dauerte lange bis entscheidende Dinge passieren und es gab zu viel hin und her. Zu den besten Szenen gehören die Träume von May und die Szenen mit Mirrow. Das Finale gehört schlussendlich zu den besten Teilen des Buches. Einzig den Prolog und das Ende fand ich ein wenig frustrierend, weil ich nicht erfuhr was aus Mirror wurde. Die Fähigkeiten der Protagonisten fand ich gut und die Völker haben mich fasziniert, obwohl ich mir mehr Tiefe gewünscht hatte. Ich wollte mehr erfahren, doch leider passierte das nicht. Grade das fand ich schade, da die Geschichte richtiges Potenzial hat. Ich hoffe, dass es im nächsten Band mehr Antworten gibt.

Meiner Meinung nach merkt man stark, dass es sich hier um das Debüt der Autorin handelt. Zu Beginn ist der Schreibstil etwas holprig. Sie beschreibt unwichtige Nebensächlichkeiten. Doch mit der Zeit wird es viel besser und die Entwicklung des Schreibprozesses ist gut zu spüren. Der Schreibstil wird flüssiger, die Autorin konzentriert sich auf die wichtigen Dinge und baut mehr Emotionen ein. Zum Schluss hin konnte ich sie richtig spüren, da sie greifbar wurden. Das letzte Drittel des Buches gefiel mir besonders gut. Manchmal gab es kleinere Logikfehler, die meinen Lesefluss zum Glück nicht unterbrachen.

Während dem Lesen machte ich mir immer wieder Gedanken über die Bewertung des Buches. Wie viele Sterne sollte ich vergeben? Wird es besser? Spannender? Ich schwankte wirklich eine Weile hin und her. Da das Buch dann aber unerwartet gut wurde und ich gegen Ende auch richtig mitfiebern konnte, habe ich mich für 4 Sterne entschieden.

Mein Fazit:
Die Autorin dieses Buches hat ein Debüt mit Potenzial geschrieben. Für mich gibt es noch einige Stellen, an denen man arbeiten muss. . Am meisten sind diese in der ersten Hälfte zu finden. Danach wird die Geschichte langsam spannend und der Schreibstil der Autorin wird stärker. Die Grundidee der Geschichte gefiel mir sehr. Ich mag die Völker und die Seelendiebe. Mit etwas mehr Tiefe und mehr Emotionen wird die Geschichte richtig gut. Das Potenzial ist auf jeden Fall da, muss sich aber erst noch entfalten. Das letzte Drittel mitsamt dem Finale fand ich am besten.


Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Carim: Drachenkrieger

Lena Knodt
E-Buch Text
Erschienen bei Eisermann Verlag, 03.08.2018
ISBN 9783961731022
Genre: Sonstiges

Rezension:

Du bist selbst schuld, raunte eine Stimme in ihm. Du wusstest, was passiert, wenn du Menschen wieder vertraust. – Zitat aus dem Buch, Pos. 2239

Fakten zum Buch:
Titel: Carim – Drachenkrieger
Autor/in: Lena Knodt
Verlag: Eisermann Verlag
Erscheinungsdatum: 3. August 2018
Seitenanzahl: 304 Seiten
ISBN: 978-3-96173-101-5

Inhaltsangabe laut Verlag:
Ein Mann mit rücksichtslosen Zielen.
Ein Drache so treu wie die Sterne dem Mond.
Und ein Weg, der sich vor ihren Füßen gabelt.

Der letzte Kampf hat tiefe Narben auf Carims Seele hinterlassen. Nur sein Streben nach Macht treibt ihn weiter an: Mit allen Mitteln stärkt er seine Beziehungen am Hofe und vor allem sein Verhältnis zur Königstochter. Gerade als Carim und Feana zueinander finden, schickt der König nach ihm. Vor der Hauptstadt Alpetorias soll das Feuer seiner Drachenreiter Tod und Verderben über die Dardanier bringen. Carim wäre der Ruhm des Sieges nur allzu recht. Doch dann holt ihn seine Vergangenheit ein – und zwingt ihn zu einer Reise tief ins Herz der feindlichen Länder … (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Einerseits gefällt mir das Cover, anderseits ist es mir ein wenig zu überladen. Das Feuer ist ein kräftiger Punkt auf dem Bild und zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. Die Schwerter und der Wald im Hintergrund gehen ein bisschen unter. Durch den Nebel wirkte es für mich zusätzlich überladen, weil die einzelnen Motive etwas verschwammen. Am besten gefällt mir die Schrift vom Wort „Carim“.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Carim muss den Verlust seiner Raki verarbeiten, es gelingt ihm allerdings mehr schlecht als gut. Lange kann er nicht trauern, weil die Feuergarde seine Aufmerksam benötigt. Schließlich müssen die Drachen und ihre Reiter einsatzfähig ausgebildet werden. Trotz allem versucht Carim seine Macht auszubauen. Als der König ihn zu einer neuen Schlacht ruft, muss er seine Frau Feana zurücklassen. Die Schlacht verläuft anders als geplant. Es gibt schreckliche Verluste und böse Verletzungen. Ein Verrat und ein Intrigenspiel drohen alles zu zerstören. Zusätzlich wird Carim von seiner Vergangenheit eingeholt. Er ist gezwungen sich dieser zu stellen und muss sogar tief in das feindliche Land der Dardanier eindringen.

Meine Meinung zum Inhalt:
Schon nach dem Beenden von Band 1 war ich gespannt, wie die Geschichte um Carim wohl weitergehen wird. Ich wollte wissen wie Carim nun handelt und ob er seine Ziele trotz der letzten Ereignisse so gnadenlos verfolgen wird.

Anfangs fand ich allerdings nur schwer in die Geschichte hinein. Die Geschichte packte mich nicht so, wie es Band 1 tat. In diesem Band steht die Ausbildung der Feuergarde mehr im Vordergrund. Zum Teil fand ich sie spannend und interessant. Andererseits fand ich sie Szenen etwas langwierig. Auch Carim selbst war mir ein Rätsel: Warum macht er die Dinge, wenn ihm doch das alles eigentlich gar nichts gibt?

Je weiter die Geschichte voran schritt, umso mehr fand ich hinein. Sie wurde spannender und überzeugte mich mit jedem Kapitel mehr. Am meisten fesselten mich die Flashbacks in Carims Vergangenheit. Diese waren sehr aufschlussreich und sorgten bei mir für mehr Verständnis für sein Verhalten.

Beeindruckend fand ich Carims persönliche Entwicklung in diesem Band. Seine Persönlichkeit hat sich nochmal um 180 Grad verändert. Ich sah neue Facetten von ihm und empfand ihn nicht mehr als arrogant. Mit der Zeit schloss ich ihn sogar ins Herz. Feanas Figur war mir manchmal ein Rätsel, manchmal ist sie ruhig und schüchtern. Dann ist sie wiederum impulsiv, bestimmend und ein wenig ignorant. In diesem Buch gibt es viel mehr Protagonisten als in Band 1. Manche sind wirklich gut ausgearbeitet, manchen fehlt aber leider die Tiefe. Es würde hier allerdings den Rahmen sprengen, alle zu beschreiben. Der „familiäre“ Teil der Geschichte hat mich ein wenig überrascht. Ich hatte nicht gedacht, dass diese Personen eine Rolle spielen werden.

Im Verlauf der Geschichte wird der Intrigenteil des Buches höher und gelangt gegen Ende des Buches in einem verheerenden Ereignis zu seinem Höhepunkt. Die Spannung steigt in der zweiten Hälfte mehr und mehr an. Ich konnte sogar mitfiebern und verfolgte den restlichen Verlauf mit großem Interesse. Allerdings fragte ich mich bei einigen Ereignissen, wozu sie für die Geschichte wichtig sind. Je näher das Ende kam, umso öfter bestätigten sich meine Vermutungen, die während dem Lesen aufkamen. So waren für mich die letzten Kapitel nicht wirklich überraschend, aber trotz dem gut zu lesen. Ich fieberte mit, weil ich wissen wollte wie die Ereignisse ausgehen würden. Es gab einige sehr emotionale Momente, die mich richtig „mit rissen“. Das Ende ist natürlich offen. Der Epilog sorgte für einen intensiven Abschluss, sodass ich mich sehr auf den nächsten Band freue! Ich möchte wissen, ob sich meine Vermutung diesbezüglich bestätigt.

Mein Fazit:
Band 2 ist eine solide und spannende Fortsetzung. Anfangs hatte ich leichte Probleme mit Geschichte, welche sich aber im Verlauf verflüchtigen. Ab der zweiten Hälfte konnte ich mitfiebern und folgte den Ereignissen mit Spannung. Dieser Band ist sehr intrigenreich, die Ausbildung der Drachen steht im Vordergrund und es gibt viele Flashbacks in die Vergangenheit von Carim. Die Flashbacks gefielen mir am besten und sorgten am Ende sogar dafür, dass ich Carim in mein Herz schloss. Das Ende des Buches war besonders spannend und emotional. Der Epilog ließ meine Erwartungen an den nächsten Band steigen.


Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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195 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Fire Queen

Vanessa Sangue
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306172
Genre: Liebesromane

Rezension:

Aber das Leben besteht aus Risiken, die wir eingehen, flüsterte eine leise Stimme in ihrem Kopf. Saphira versuchte sie zu ignorieren. Wann hast du dich das letzte Mal richtig lebendig gefühlt? – Zitat aus dem Buch, Pos. 2838, Kapitel 16

Fakten zum Buch:
Titel: Fire Queen
Autor/in: Vanessa Sangue
Verlag: LYX Verlag
Erscheinungsdatum: 27. Juli 2018
Seitenanzahl: 320 Seiten
ISBN: 978-3736306172

Inhaltsangabe laut Verlag:
Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen – und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga – und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen – ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt … (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Das Cover hat mich wie bei Band 1 sofort verzaubert. Das Rot stich heraus und hebt den Glanz des Covers hervor. Es wirkt durch den schwarzen Teil etwas düster, dies passt wunderbar zum Mafiaanteil der Geschichte.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes, ACHTUNG leichte Spoiler:
Nach dem verheerenden Verrat von Madox versucht Saphira wieder auf die Beine zu kommen. Bis sie wieder fit ist, unterstützt Rabia sie tatkräftig. Natürlich steht auch Emilio weiterhin an ihrer Seite. Für Saphira ist diese Zeit besonders schwer, da Madox Verrat sie tief erschüttert hat. In ihrem Wahn nach Rache übersieht sie eine weitere, tödliche Gefahr: Diese kommt nicht von den Vargas, sondern aus ihren eigenen Reihen von komplett unerwarteter Seite. Zusätzlich belasten sie ihre Gefühle zu Madox weiterhin. Bald steht Saphira vor einer Wahl, die die Eisprinzessin vor eine ausweglose Situation stellt. Wer ist Freund und wer ist Feind?

Meine Meinung zum Inhalt:
Seit ich Band 1 beendet hatte, fieberte ich auf Band 2 hin. Band 1 endete mit einem richtig fiesen Cliffhanger. Umso glücklicher war ich, als ich das Buch im Rahmen einer Leserunde früher lesen durfte. Der zweite Band setzt genau an den Ereignissen des ersten Bandes fort. Vanessa Sangues Schreibstil ist weiterhin packend und fesselnd. Sie schafft es, eine besondere Stimmung in ihre Geschichte einzubringen. Anders ist in dieser Geschichte, dass es diesmal 4 verschiedene Sichtweisen gab: Von Madox, Saphira, Rabia und Emilio.

Ich fieberte schon nach wenigen Seiten mit, die ersten 100 Seiten las ich in einem Rutsch und flog damit durch die Seiten. Ich kam schnell und leicht wieder in das Geschehen hinein, da mir Band 1 noch gut vor Augen stand. Die Liebe zwischen Madox und Saphira steht hier zuerst ein wenig im Hintergrund. Die durch die Machtkämpfe ausgelösten Ereignisse sind gefährlich und spannend zugleich. In diesem Abschnitt erfuhr ich zum ersten Mal von einem Verrat, der mich wirklich überrascht hat. Gerade von dieser Seite hatte ich niemals damit gerechnet. Die Person agiert kalt und vollkommen anders als zuvor. Im Laufe der Geschichte kamen bei mir einen Vermutungen auf, die sich später sogar bestätigten. Außerdem beginnt bei Madox ein weiterer Machtkämpf mit dem ich ebenso wenig gerechnet hatte. Mir war klar, dass es Misstrauen geben wird, aber dann kam es doch anders als gedacht. Madox selbst mag ich in dem Abschnitt besonders. Er agiert vorsichtig, lotet seine Chancen aus und schlägt plötzlich zu.

Mit dem zweiten Abschnitt (die nächsten 100 Seiten) hatte ich leider ein paar kleinere Probleme. Die Spannung litt ein wenig und das Intrigenspiel nervte mich ein wenig, weil es irgendwie nicht vorankam. Es gab bei dem Handeln der Personen Dinge, die ich nicht nachvollziehen konnte. Die Offenbarung des Verräters kam zu abrupt. Die nachfolgenden Ereignisse fand ich dann wieder viel besser und konnte wieder ein wenig mitfiebern. Ich fand den Machtkampf bei Madox besser als bei Saphira.

Der dritte und letzte Abschnitt enthielt viele emotionale Szenen. Es wird intensiv, heiß und erotisch. Vanessa Sangue hat wirklich ein Talent beim Schreiben der Sex-Szenen. Sie sind voller Gefühle, intensiv und gut in die Geschichte integriert.

Das große Finale ist sehr fokussiert. Mich störte es nicht, weil ich gut nachziehen konnte, warum das so war. Ich fieberte hier besonders stark mit und saugte jedes Wort in mich auf. Die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag, haben gleichzeitig aber die perfekte Zeitspanne! Danach wurde es mir dann doch allerdings ein wenig zu kitschig. Aber das ist wohl Ansichtssache. Es war romantisch und schön, manche Elemente passten perfekt, manche waren zu viel. Ohne zu spoilern ist es ziemlich schwer, die Ereignisse in Worte zu fassen. Allerdings ist es mir ein wenig zu „Friede-Freude-Eierkuchen“. Ansonsten war der Abschnitt richtig spannend und ich flog wieder durch die Seiten. Mit der Gewalt muss man klar kommen können, das ist wichtig. Aber die Autorin warnt ja in ihrer Anmerkung vor der Geschichte in Band 1 davor.

Mein Fazit:
Die meiste Zeit flog ich durch die Seiten und fieberte intensiv mit. Im Mittelteil hatte ich einige kleinere Probleme mit der Geschichte. Trotzdem enthält Band 2 Spannung, einen komplett unerwarteten Verrat und einen Finalkampf mit Nervenkitzel. Die erotischen Szenen sind intensiv und emotional. Band 1 war für mich ein wenig besser, da er mich mehr fesseln konnte und einfach atemberaubend war. Dieser Band war für mich ein guter Abschluss, löste sämtliche Ereignisse auf und brachte doch noch einige unerwartete Wendungen mit sich.


Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Ich bekam das Ebook im Rahmen einer Leserunde. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Kathy Willow und der goldene Junge

Mary Black Rose
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Walch PublishingGroup GbR, 06.06.2018
ISBN 9783981995923
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Altersempfehlung für dieses Buch von Mary Black Rose lautet zwischen 6-8 Jahre.

Fakten zum Buch:
Titel: Kathy Willow und der goldene Junge
Autor/in: Mary Black Rose
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 209 Seiten
ISBN: 978-3981995923

Inhaltsangabe laut Amazon:
Kathy Willows Entschluss, von zu Hause fortzugehen, steht fest. Sie hat es satt, dass ihr jüngerer Stiefbruder John sich ungeniert an ihren Sachen bedient und von den Eltern bevorzugt wird. Als auf dem Reiterhof ihrer Eltern Lucky Star ein scheinbar krankes Fohlen zur Welt kommt, verschiebt Kathy ihren Plan. Schnell bemerkt sie, dass dieses Fohlen ein Geheimnis in sich trägt. Kathy erfährt, dass eine gefährliche Mission bevorsteht, bei der es um die Rettung des goldenen Jungen geht. Ohne zu zögern, beschließt sie, mitzukommen. Damit ihr Auftrag nicht auffliegt, muss sie den fiesen Nachbarjungen Tacs, der sie belauscht hat, und ihren Bruder John, der ihr hinterherreitet, mitnehmen. Wird Kathy es rechtzeitig schaffen, den mysteriösen Heilungsstab Caduceus zur Rettung des goldenen Jungen zu finden? (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Dieses Cover ist für ein Kinderbuch absolut gelungen. Es passt wunderbar zum Inhalt und ist sicher für junge Mädels ansprechend.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Kathy Willow ist ein 10-jähriges Mädchen. Sie leidet darunter, dass ihre Stiefmutter ihren Bruder immer bevorzugt. In der Schule gibt es jemanden, der sie regelmäßig auf dem Kicker hat. Schnell hat sie den Plan gefasst, von zu Hause weg zu gehen. Doch dann wird ein seltsames Fohlen auf dem Reiterhof geboren, es scheint ein Geheimnis zu hüten und wachst außerordentlich schnell. Dann erfährt Kathy, dass sie nur sie den goldenen Jungen retten kann. Allerdings muss sie ihren Bruder John und den Störenfried Tacs mitnehmen, da sie sonst auffliegen würde. Zusammen müssen sie Aufgaben bestehen und einen magischen Gegenstand erschaffen, der den goldenen Jungen retten kann. Doch die Zeit ist knapp.

Meine Meinung zum Inhalt:
Die Geschichte von Mary Black Rose beginnt ruhig und zu Hause bei Kathy. Sie ist ein junges Mädchen, dass mit den Problemen eines Kinders kämpft. Ihre Probleme wurden real dargestellt und könnten aus dem Leben gegriffen sein.

Die Geschichte schreitet typisch für ein Kinderbuch schnell voran. Sie liest sich flüssig und schnell. Immer wieder lädt sie zum Schmunzeln und mitfiebern ein. Die Aufgaben der Kinder haben mit ihren persönlichen Problemen zu tun und vermitteln gleichzeitig einen leerreichen Aspekt. Ich hoffe an dieser Stelle, dass 6 bis 8-Jährige das alles verstehen können.

Am Ende fand ich die Geschichte wirklich süß, weil die Ideen schön sind und gut umgesetzt wurden. Mich hat allerdings gestört, dass Kathy die magischen Dinge mit dem Fohlen als selbstverständlich annimmt und sich weder wundert noch überrascht ist. Sie war immer fröhlich und glücklich. Ich fand auch die Reaktion der Eltern am Ende auf die Reise der Kinder etwas zu einfach. Aber das ist wohl Ansichtssache und ein Kind wird sich daran nicht stören.

Mein Fazit:
Die Autorin hat mit diesem Buch eine wunderschöne Pferdegeschichte mit tieferem Sinn geschrieben. Kinder können darin einiges lernen und gleichzeitig mitfiebern. Die Geschichte ist fast immer aufregend geschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker, sodass das Buch leicht gelesen werden kann. Die Aufgaben zur Rettung des goldenen Jungen sind gut durchdacht und ergeben Sinn. Alles in allem ist es ein gelungenes Buch, dass ich jedem pferdeliebenden Kind empfehle, das auch ein wenig Magie in Geschichten mag.

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Ganymeds Erbe

Joshua Tree
E-Buch Text: 284 Seiten
Erschienen bei null, 15.07.2018
ISBN B07F3F4X5R
Genre: Sonstiges

Rezension:

Feuerblumen, dann Dunkelheit, dann zwei vorbeisausende Lichter und die Gesichter fremder Menschen. Alles stand kopf, dann auf der Seite und dann wieder gerade. – Zitat aus dem Buch

Fakten zum Buch:
Titel: Ganymeds Erbe
Autor/in: Joshua Tree
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2018
Seitenanzahl (Print): 448 Seiten
ISBN: 978-1717769664

Inhaltsangabe laut Verlag:
Theodore und sein Team müssen in Los Angeles in die Höhle des Löwen gelangen, um Geheimnisse aufzudecken, die nicht nur sein Leben zerstört haben, sondern möglicherweise die einer ganzen Generation: Ihr Weg führt in den Cerberus. Kann er mit Jack, Ludwig und Yuna Saki die Wahrheit ans Licht zerren, die Rhein Ruhr Industries unbedingt begraben lassen will? Im Herzen feindlichen Gebiets finden sie eine Verschwörung, die bis nach Ganymed reicht und plötzlich wird das nackte Überleben zum einzigen Ziel.

Auf Ganymed muss Rachel derweil den Bodeneinsatz evakuieren, als sie zwei unglaubliche Entdeckungen macht: Der außerirdische Roboter hat Instruktionen übersandt, denen niemand an Bord traut und die Expedition muss feststellen, dass sie in der Dunkelheit des Jupitersystems nicht alleine ist. Fieberhaft versucht sie mit Patrick und Julie die Geheimnisse der weißen Ringe zu entschlüsseln und herauszufinden, welche Rolle der Roboter dabei spielt. (Quelle: amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:

Für mich ist dieses Cover das Beste der gesamten Trilogie. Der Astronaut sticht hervor und zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Theodore macht sich zusammen mit seinem Team bereit für die gefährlichste Mission seiner „Karriere“: Sie wollen in den Cerberus einbrechen, dem bestgesicherten Gebäudekomplex der Stadt. Dort wollen sie an die Geheimnisse rund um das außerirdische Material und sämtlicher geheimer Projekte kommen. Die Welt soll endlich erfahren, was sich hinter den Kulissen abspielt. Das Team hat keine Ahnung, dass die Ereignisse mit denen auf Ganymed zusammenhängen und die Konsequenzen verheerend für die Menschen sind. Zeitgleich entdeckt die Crew um Rachel auf Ganymed erstaunliche Dinge: Der Roboter kommuniziert mit ihnen und sendetet ihnen einen waghalsigen Plan. Zuerst wollen sie den Plan nicht ausführen, doch als sie zum Gejagten werden, entscheiden sie sich dafür. Auf Ganymed entdeckt Rachel etwas, dass sie in ihren Grundfesten erschüttert und alles verändern wird.

Meine Meinung zum Inhalt:
Der letzte Band der Trilogie hat mich am meisten überrascht. Der Band ist komplett anders als seine Vorgänger – positiv anders!

Natürlich ist auch in diesem Band die Technik ein zentraler Punkt der Geschichte und Hard Science-Fiction Fans werden auch ihre Freude daran haben. Ich selbst verstand die Dinge diesmal besser und konnte sie auch nachvollziehen.

Auch in diesem Band fand ich den Handlungsstrang mit Theodore viel spannender als der mit Rachel. Theodores Abschnitte waren voller Emotionen, Action und Gänsehaut-Momenten. Rachels Abschnitte waren durch die Technik etwas träge, allerdings störte mich das nur ein klein wenig, da ich die Technik verstehen wollte.

Es gab Szenen bei denen ich total stolz auf die Protagonisten und ihr Handeln war. Es war ehrenhaft und zeigte, wie sich die Protagonisten weiterentwickelt haben. Es gab kurze gefühlvolle und philosophische Gespräche, die dem Charakter der Figuren Tiefe gaben. In diesem Band zeigte der Autor auf, dass die Soldaten trotz ihrer Technik auch nur Menschen sind und jederzeit sterben können. So manches Ereignis machte mich traurig. Theodore Stärke und Willenskraft hat mich besonders beeindruckt.

Die Kämpfe und actionreiche Szenen waren sehr imposant, aber auch heftig und direkt. Die Gewalt wurde schonungslos und real dargestellt und zeigt, wie Krieg wirklich abläuft. Trotzdem gab es immer wieder Überraschungen, die für einen besonderen Kick sorgten. Durch die Spannung wurde ich mitten in das Geschehen hineingezogen.

Die Wendung und gleichzeitige Auflösung um den weißen Ring kam für mich vollkommen überraschend. Mit sowas hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich musste einige Zeit wirklich darüber nachdenken. Die Idee ist für mich vollkommen neu und das Konzept gut durchdacht.

Mein Fazit:
Joshua Tree hat mit diesem Band ein imposantes Ende der Trilogie geschaffen, dass ich nicht so schnell vergessen werde. Seine Ideen sind neu und dabei grandios umgesetzt. Hard Science-Fiction Fans, die Technik lieben, kommen auf ihre Kosten. Es gab Spannung ohne Ende, mit überraschenden Wendungen. Beide Handlungsstränge waren gut, obwohl mir Theodores etwas besser gefällt. Es gab einige Abschnitte, die mich sehr berührten. Außerdem hat der Autor in diesem Band die Machtgier der Menschen und Krieg in schonungsloser Wahrheit dargestellt. Die Szenen sind real und direkt geschrieben. Science-Fiction vom Feinsten!

Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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Lia Ray Gewissenstransfer

Rose M. Black
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Walch PublishingGroup GbR, 06.06.2018
ISBN 9783981995930
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich träumte von einer Heldin, die zuerst tief sinken musste, um aufzusteigen. Die ihre Kräfte sammelte und ihre Helfer um sich scharte. Die unsere Stadt samt ihren Bewohnern aus den Klauen des Bösen befreite. – Zitat aus dem Buch S. 339

Fakten zum Buch:

Titel: Lia Ray Gewissenstransfer
Autor/in: Rose M. Black
Verlag: Self-Publishing
Erscheinungsjahr: 2018
Seitenanzahl: 440 Seiten
ISBN: 978-3981995930

Inhaltsangabe laut Amazon:
New York 2036: Als Lia Ray sich weigert, ihre jüngere Schwester Cecile an den mächtigsten Mann des Landes zu verkaufen, wird ihr alles genommen. Sogar ihr ID-Chip unter der Haut funktioniert nicht mehr und muss ausgetauscht werden. Danach ist nichts mehr, wie es war. Qualvolle Bilder eines sterbenden Mannes überfluten ihren Kopf. Lia ahnt nicht, dass sie mit dem neuen Chip das Gewissen eines Mörders in sich trägt, für das sie die Todesstrafe erwartet. Durch eine List kommt Lia vorübergehend frei. Sie erkennt auf der Suche nach Cecile und dem tatsächlichen Mörder das wahre Ausmaß des menschenverachtenden Systems. (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung zum Cover:
Das Cover ist absolut genial! Die Frau auf dem Cover ist natürlich Lia Ray. Die Frau ist absolut passend zum Inhalt gekleidet. Die Zahlräder und die Waffe sehen allerdings etwas zu Steampunk-mäßig aus.

Meine Zusammenfassung des Inhaltes:
Lia Ray lebt mit ihrer jüngeren Schwester am Rande der Existenz. Der Kampf ums Überleben ist hart und Lia versucht ihre Schwester unter allem Umständen vor den Oberen zu schützen. Als der mächtigste Mann New Yorks ihre Schwester kaufen will und Lia sich weigert, besiegelt sie damit ihr Schicksal. Nach einigen merkwürdigen Zufällen sieht sie in ihren Gedanken plötzlich einen Mann sterben. Mit ihrem neuen Chip wurde ihr das Gewissen eines Mörders transferiert! Lia wird verhaftet und in das schlimmste Gefängnis des Landes gesperrt. Dort muss sie auf ihre Hinrichtung warten. Doch Lia gibt nicht auf und versucht unter allen Umständen zu beweisen, dass sie unschuldig ist. Unerwartet findet sie neue Verbündete bei ihrem Kampf. Dabei stellt sie fest, dass ihr Fall weiter verzweigt ist, als gedacht. Einige Oberen treiben ein fieses Machtspiel unter dem alle Menschen unbewusst leiden. Sie sind die Meister der Manipulation. Lia will ihre Schwester unbedingt retten und vergisst dabei beinahe sich selbst.

Meine Meinung zum Inhalt:
Das Buch begann mitten in der Geschichte. Leider tat ich mir anfangs ziemlich schwer in die Geschichte hinein zu finden. Mir fehlten die Hintergrundinformationen zur Welt, in der Lia lebt. Selbst im Verlauf der Geschichte erfuhr ich nur wenig, warum die Menschen in einer isolierten Stadt leben. Ich verstand die Lebensumstände der Menschen nur zum Teil. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen. Sie schreibt flüssig und direkt. Manchmal fehlten mir allerdings die Beschreibungen für die Umgebungen. So konnte ich mir das Gefängnis nur schwer vorstellen.

Die Geschichte selbst war bis auf ein paar kleinere, etwas langwierige Stellen sehr spannend. Ich mochte die Art und Weise, wie die Autorin mit dem Thema umging. Allerdings muss ich sagen, dass mir das Buch mehr wie ein Krimi als eine Dystopie vorkam. Es dauerte eine Weile, bis ich verstand, wie das System in dem Lia lebt funktioniert. Nachdem ich das verstand, fand ich das Ganze sehr beeindruckend. Die Technik und die Chips sind faszinierend und es war erschreckend was die Oberen damit alles machen konnten. Die Manipulation und die Intrigen der Oberen sind ein wichtiger Teil der Geschichte. Sie zeigten mir, wie wenig sich die Menschen den wahren Umständen ihres Lebens bewusst sind.

Ich muss zugeben, dass es lange dauerte, bis ich mit Lia klar kam. Ihre Stimmungsschwankungen und ihre Verhaltensweisen nervten mich manchmal. Zuerst ist sie fürsorglich und widmet ihr Leben ihrer Schwester. Dann ist sie wieder egoistisch und denkt nicht an die Konsequenzen ihres Handelns. (Meiner Meinung nach war das schon vor dem „neuen Gewissen“ so.) Ich verstand anfangs nicht, warum sie sich mit dem Mächtigsten des Landes anlegt, obwohl sie scheinbar nichts über ihn weiß. Zumal sie ihre Schwester nicht in ihr Handeln eingebunden hat. Es wunderte mich nicht, dass ihre Schwester danach ihr „eigenes Ding“ machen wollte (trotz der Manipulation). Ab der Hälfte des Buches kam ich besser mit ihr klar und fing sogar an sie zu mögen.

Das Buch ist hauptsächlich aus der Sicht von Lia geschrieben, hin und wieder wechselte ich aber zu Lias Schwester oder einem ihrer Verbündeten. Die Szenen aus jenen Sichten fand ich besonders gut. Ich denke, dass die Rolle des einen Verbündeten noch sehr wichtig werden wird.

Die Geschichte selbst nahm einen spannenden Verlauf. Lia kämpft und nimmt so einiges in Kauf. Ich mochte ihre Verbündeten am liebsten. Allerdings war ich schon überrascht, wie schnell sich Lias Situation in den letzten 150 Seiten geändert hat. Zuerst ist es so ein harter Kampf und dann geht es durch eine einfache Tat ganz schnell. Ich saß schon etwas ungläubig vor dem Buch. Es gab in diesem Abschnitt eine traurige Wendung, aber irgendwie konnten mich die beschriebenen Emotionen nicht erreichen.

Das Ende des Buches ist zwar nicht abgeschlossen, aber doch offen und verspricht eine gute Fortsetzung. Es ist ein wenig traurig, aber gibt dennoch Hoffnung. Der Prolog und der Epilog gehören zu den besten Abschnitten. Ich habe schon Vermutungen und bin gespannt, ob sie sich bestätigen.

Mein Fazit:
Die Geschichte von Rose M. Black war bis auf ein paar kleine Stellen sehr spannend und gut durchdacht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig. Zu Beginn kam ich mit Lia nicht so klar, mit der Zeit wurde das aber besser. Die Geschichte selbst nimmt einen interessanten Verlauf und beinhaltet intensive und spannende Ermittlungen, die ein großes Ausmaß an Manipulation und Intrigen aufzeigen. Für mich ist das Buch allerdings mehr ein Krimi als eine Dystopie. Ich erfuhr zu wenig Hintergrundinformationen und warum die Welt isoliert ist. Trotzdem fand ich die Ideen der Autorin sehr gut und freue mich auf die Fortsetzung.


Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen!

Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!

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