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69 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

christina lauren, dirty rowdy thing, weil ich dich will, liebe, leidenschaft

Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will

Christina Lauren , Tilly Johanson
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 18.07.2016
ISBN 9783956495823
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Ich hatte „Dirty Rowdy Thing“ als Rezensionsexemplar angefragt, weil ich bereits vier Bücher des Autorinnen-Dous gelesen habe und besonders den letzten extrem gut fand. Umso enttäuschter war ich dann von dieser Geschichte. Harlow und Finn hatten sich in Vegas kennen gelernt und sich betrunken geehelicht. Die Ehe haben sie dann nach einer Nacht voller Sex am nächsten Tag gelöst. Harlow besuchte ihn dann noch mal in Kanada, aber auch dort haben sie wenig geredet und hauptsächlich hirnlos gevö**lt. Diese Vorgeschichte beschreibt eigentlich auch alles weitere, denn die beiden führen kaum sinnvolle Gespräche, sie haben beide Probleme, über die sie nicht reden, die sie mit viel Sex betäuben und sich dann irgendwie verlieben.

Bis zum Ende habe ich für diese unsterbliche Liebe, oder überhaupt für die Anziehungskraft zwischen den beiden, keine wirkliche Grundlage finden können. Ich fand beide irgendwie unecht konstruiert, nicht wirklich sympathisch und der Sex und die Gespräche darüber waren sehr primitiv. Insgesamt fehlte mir die Spannung und auch ein wenig der Sinn hinter dem ganzen Hin und Her. 

Statt das Buch zu empfehlen, werde  ich es abstoßen und lieber „Beautiful Secret“ noch einmal lesen. Alles in Allem wirklich eine enttäuschende Geschichte, Erotik und Charaktere. Hätte man meiner Meinung nach in der Schreibtischschublade lassen können…

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Adolf total

Walter Moers
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.10.2016
ISBN 9783328100690
Genre: Humor

Rezension:

„Adolf total“ ist ein Sammelband von Walter Moers mit den drei Bänden „Adolf – äch bin wieder da“, „Äch bin schon wieder da“ und der „Bonker“. Im Mittelpunkt steht Adolf Hitler, der in seinem „Bonker“ verschiedene Abenteuer erlebt. Wichtig ist hierbei aber, dass es sich um eine Parodie handelt. Man erlebt zwar alles aus Adolfs Perspektive, entwickelt deswegen aber keine Sympathie zu diesem Charakter. Der Leser sollte allerdings vorher wissen, ob er bereit ist, über Adolf Hitler zu lachen oder ob er das für ein NoGo hält. Wer der Meinung ist, dass man über Hitler und den zweiten Weltkrieg keine Witze reißen sollte, für den wird dieser Band wahrscheinlich kein Vergnügen sein.

Ich für meinen Teil denke nicht, dass Hitler sakrosankt ist und hatte extrem viel Spaß mit den Bildern und Texten. Hitler muss hierbei mit dem verlorenen Krieg klar kommen, trifft auf Hermann Göring, der mittlerweile eine Geschlechtsumwandlung hatte und als Hermine Geld für seinen Drogenkonsum anschaffen muss. Er wird von Aliens entführt, reist durch die Zeit, ist für die Attentate auf Kennedy und den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand verantwortlich und hat außerdem Kurt Cobain, Mutter Theresa und Lady Di auf dem Gewissen. Was Hitler alles verzapft ist haarsträubend und absolut absurd. Manche Situationen und Bilder haben mich sogar ein wenig verstört.

Die Sprache war allerdings teilweise etwas deftig und es wurde mit vielen Schimpfwörtern und Fäkalausdrücken gearbeitet. Das war mir zum Teil etwas too much, aber ich hatte insgesamt viel Spaß und ordentlich was zu lachen. Wer unsere Geschichte mit Humor nehmen kann und kein Problem mit absurden Ideen rund um Adolf Hitler hat, der kann sich ruhig die Zeichnungen von Walter Moers anschauen.

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166 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 51 Rezensionen

the cage, entführt, science fiction, megan shepherd, wüste

The Cage - Entführt

Megan Shepherd , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 29.08.2016
ISBN 9783453268937
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„The Cage“ ist der Auftakt zu einer Jugend-Dystopie, die von der Idee her ganz nach meinem Geschmack war. Sechs Jugendliche werden von Aliens entführt und auf einen fremden Planeten gebracht – mit dem Ziel des Artenschutzes. Oder doch nicht?

Das Setting hat mir hierbei sehr gut gefallen und war für eine gute Dystopie ordentlich perfide. Die Jugendlichen müssen in der für sie geschaffenen Umgebung klar kommen und erst nach und nach herausfinden, was das eigentlich soll. Da sie die Auflagen haben, sich gesund zu ernähren und Rätsel zu lösen, sich regelmäßig gesundheitlich durchchecken lassen müssen und sich zum Ziele des Artenschutzes fortpflanzen sollen, kommen sie sich wie Laborratten vor. Doch irgendwer sät Zwietracht und ihre Fluchtpläne werden immer weiter sabotiert. Das alles und ein ganz wunderbarer bzw. fieser Cliffhanger haben mir unheimlich viel Spaß gemacht, weswegen ich äußerst gespannt die Fortsetzung erwarte.

Allerdings muss ich dennoch Abstriche machen, denn die Gestaltung der Jugendlichen, ihre Handlungen, Dialoge und Gedanken fand ich relativ oft unverständlich und unlogisch. Die Kapitel sind aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, weswegen es mehr als eine Person gab, die mich zum Kopfschütteln animiert hat. Und damit meine ich nicht das übliche: warum verliebt sie sich plötzlich in den Typen, wo sie doch gar nicht zueinander passen. Es waren schon recht unübliche logische Probleme, die mir das Lesen nicht immer schmackhaft gemacht haben. Einige Stellen waren aus meiner Perspektive sogar so unsinnig, dass ich vor Ärger das Buch weglegen musste.

Da ich durch die spannende Grundstory und die zwischenmenschlichen Unsinnigkeiten ziemlich zwiegespalten war bzw. bin, wusste ich zunächst nicht, wie ich das Buch bewerten soll. Die dystopische Idee für sich verdient mindestens 4 Sterne, die Handlungsweise und Dialoge der Charaktere maximal 3. Daher bewerte ich „The Cage – Entführt“ insgesamt mit 3,5 von 5 Sternen und bin dennoch sehr gespannt auf den nächsten Band!

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751 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 146 Rezensionen

mona kasten, begin again, liebe, vergangenheit, new adult

Begin Again

Mona Kasten
Flexibler Einband
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 14.10.2016
ISBN 9783736302471
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Begin Again“ ist eine fluffig, leichte New Adult Liebesgeschichte mit toll ausgestalteten Charakteren und einer ordentlichen Portion kinsternder Spannung zwischen Allie und Kaden. Allie startet einen Neuanfang und zieht bei dem recht wenig begeisterten und unfreundlichen Kaden ein. Ich muss sagen, dass mir richtig gut gefallen hat, wie im Laufe der Geschichte zwischen den beiden immer mehr die Fetzen und die Funken geflogen sind. Das hat Mona Kasten ganz fantastisch hinbekommen und es sorgte definitiv für einen richtig tollen Suchtfaktor beim Lesen! Vor Allem hat mir auch Allie gefallen, die genau wie ich auf allerlei Badeprodukte von Lush steht und sich am liebsten Serien mit Superhelden anschaut, z.B. The Flash oder Arrow – extreeem sympathisch!

Nach und nach wurden dann die Geheimnisse aufgedeckt und ein Stück weit verarbeitet. Was Allie widerfahren ist, ist definitiv nicht schön und hat mich auch sehr ergriffen. Mona hat ihre Geschichte ganz wundervoll und spannend eingebettet. Aber was dann Kaden passiert ist, erschien mir doch zu konstruiert und übertrieben in Hinblick auf das, was sowieso schon mit Allie geschehen ist. Meiner Meinung nach muss man nicht immer noch eins oben drauf setzen, sondern manchmal ist weniger einfach mehr.

Alles in Allem aber ein guter New Adult Roman mit richtig sympathischen Charakteren und einem enormen Suchtfaktor. Daher freue ich mich auch schon sehr auf die Fortsetzung zu Allies und Kadens Freunden „Trust Again“!

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 7 Rezensionen

japan, kurtisane, samurai, liebe, tokio

Die Kurtisane und der Samurai

Lesley Downer , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bertelsmann, C, 02.11.2011
ISBN 9783570100851
Genre: Romane

Rezension:

„Die Kurtisane und der Samurai“ ist eine gut recherchierte Geschichte über das Leben in Japan um 1868. Von Lesley Downer habe ich bereits vor Jahren „Geishas. Von der Kunst, den Kimono zu binden“ gelesen und war damals schon begeistert von der tiefgründigen Recherchearbeit (das war aber mehr ein Sachbuch, als ein Roman). Da es sich hierbei um einen Roman handelt, bekommt man auf wunderbar unterhaltsame Weise historische Fakten, aber auch Kunst, Kultur und Brauchtum präsentiert. Da ich die japanische Kultur rund um Geishas und Teehäuser seit Jahren sehr interessant finde, habe ich mich daher auch an diese Geschichte gewagt. Wobei ich gehofft hatte, dass die in der Inhaltsangabe beschriebene Liebesgeschichte nicht den ganzen Raum einnimmt und auch Platz für die kulturanthropologischen Aspekte lässt.

Man erfährt die Geschichte jeweils abwechselnd in zwei Kapiteln zu Hana und zwei Kapitel zu dem Samurai Yozo. Hana ist zu Beginn die junge Frau eines (tyrannischen und jähzornigen) Samurai, der dann aber in den Krieg zieht und sie mit dem Gesinde zurück lässt. Als Haus und Hof überfallen werden, flieht sie nach Yoshiwara und landet unabsichtlich in einem Kurtisanenhaus. Da sie dorthin „verkauft“ wurde und ihr die Flucht nicht gelingt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Schulden abzuarbeiten und so arrangiert sie sich Stück für Stück mit dem Leben als Kurtisane.

Die Kapitel um Yozo entführen den Leser an die Kriegsschauplätze und sind daher sehr düster und geprägt von vielen kriegerischen Handlungen, Strategien, Kanonenfeuer und Tod. Da ich daran aber nicht ganz so viel Freude habe, habe ich die Kapitel aus Hanas Sicht lieber gelesen. Nach über der Hälfte treffen sich die beiden und dann verschwindet die 2:2 Kapitelaufteilung nach und nach. Es gibt eine Liebesgeschichte, aber sie nimmt nicht den ganzen Raum ein, was ich auch gut fand. Sie müssen auch mit einigen Problemen kämpfen, was man sich aber denken kann. Hier muss ich aber sagen, dass alles dann recht rasant aufgelöst wurde und auch wenn ich die Lovestory persönlich nicht gebraucht hätte, wurde sie dann dennoch viel zu leicht aufgelöst. So ganz stimmig war das aus meiner Perspektive dann leider nicht.

Mehr will ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten. Ich fand die Entführung in diese Zeit und Kultur sehr spannend und kann die Geschichte durchaus empfehlen, v.a. wenn man Interessen in dieser Richtung hat. Wer lieber eine ganz dramatische Liebesgeschichte mit ein wenig kulturellen Flair lesen möchte, ist hier aber nicht ganz richtig. Da empfehle ich eher „Die Geisha“ von Arthur Golden. Ich muss aber auch gestehen, dass die vielen Kriegskapitel mein Lesevergnügen auch etwas gedämpft haben, so dass ich alles in allem 3,5 von 5 Sterne vergebe.

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139 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

1001 nacht, magie, wüste, fantasy, familie

Tausend Nächte aus Sand und Feuer

E. K. Johnston , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.05.2016
ISBN 9783570164068
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ ist neben „Zorn und Morgenröte“ die zweite Märchenadaption rund um die Geschichte von tausendundeiner Nacht. Ich habe zwar gehört, dass sich manche darüber aufregen und nachzuweisen hoffen, wer wohl bei wem abgeschrieben hat, aber ich habe beide gelesen und meiner Meinung nach, haben die beiden Bücher nichts miteinander zu tun. Es geht bei beiden um die Grundgeschichte, dass ein Herrscher ständig junge Frauen heiratet und diese dann sterben müssen, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Beide Romane haben ebenfalls eine völlig unterschiedliche Herangehensweise und Auflösung des ganzen Dramas und ich vermute fast, dass es daher eher wenig Leser geben wird, denen beide Bücher gleichzeitig gefallen – gerade, weil sie so unterschiedlich sind.

Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Wüstendorf und der Angst der Protagonistin, dass der Herrscher dieses Mal in ihr Dorf kommt und das hübscheste Mädchen auswählen wird, nämlich ihre Schwester. Leider haben beide Mädchen keinen Namen, außer dass sie jeweils als die Schwester der anderen bezeichnet werden, daher kann ich immer nur von „Protagonistin“ oder „Heldin“ sprechen. Das ist übrigens auch ein Minuspunkt von mir an das Buch: es gibt eigentlich nur zwei Personen, die einen Namen haben, nämlich der Herrscher: Lo-Melkhinn und eine Wache. Die Heldin bekommt ganz am Ende einen Namen verpasst, aber man kann eigentlich nicht von einem Rufnamen sprechen. Die Entscheidung, ansonsten keine Namen zu verwenden, fand ich persönlich schade, weil dadurch eine gewisse Identifikation verlorengeht. Namen haben ja bekanntlich Macht und diese ist für mich ein Stück weit verloren gegangen.

Die Heldin hat also Angst, dass Lo-Melkhinn ihre Schwester mitnimmt und sorgt mit einem Trick dafür, dass sie statt dessen ausgewählt wird. In dem Märchen würde sie dem Herrscher jede Nacht eine Geschichte erzählen, die so spannend ist, dass sie den Morgen überlebt und es Abends wieder von vorn beginnt. Wie ich aber bereits sagte, ist dieses Buch zwar angelehnt an das Märchen, die Erklärung ist aber eine völlig andere – sowohl für das Handeln des Herrschers, als auch für das Überleben des Mädchens. Warum sie viele Wochen überlebt, will ich hier nicht verraten, aber es hat nichts mit dem Erzählen von Geschichten gemein (auch wenn das in der Inhaltsangabe steht – keine Ahnung warum der Verlag sich dafür entschieden hat, denn es entspricht nicht wirklich der Handlung) und er verliebt sich auch nicht in sie. Und auch wenn ich es gut fand, dass sie sich nicht einfach (grundlos und instant) verlieben, so hat mir die Interpretation leider nicht gefallen. Es spielt sehr viel Magie eine Rolle und wie das alles miteinander verflochten ist, wurde zwar märchenhaft-malerisch erzählt, aber mir persönlich hat diese Umsetzung nicht gefallen.

Ich kann „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ grundsätzlich allen Liebhabern von arabischen Märchen empfehlen, aber wem die Umsetzung gefallen wird und wem nicht, kann ich leider nicht abschätzen. Vom Schreibstil her hat mir das Buch absolut gefallen (bis auf die fehlenden Namen), ich bin wunderbar in der Welt versunken und habe mich gen Osten entführen lassen. Aber die Umsetzung mit der ganzen Magie, dem Feuer, dem Weben und die Tiere, die später entstehen (müsst ihr selbst lesen!), war mir zu weit hergeholt bzw. hat mir einfach nicht gefallen. Geschmäcker sind aber verschieden, weswegen ich das Buch wirklich empfehlen kann, auch wenn ich nur 3 von 5 Sternen vergeben werde.

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110 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 46 Rezensionen

köln, mittelalter, mord, historischer roman, adelina

Frevel im Beinhaus

Petra Schier , ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 02.08.2010
ISBN 9783499254376
Genre: Historische Romane

Rezension:

„Frevel in Beinhaus“ ist der vierte Band aus der Adelina-Krimi-Reihe von Petra Schier. Bisher hatte ich mich noch nicht an ihre historischen Romane gewagt, weil ich mich zwar ab und an in das Genre bewege, die Bücher aber meistens dick und recht behäbig sind. Jetzt bin ich aber ganz froh, dass ich mir Band vier zur Brust genommen habe, denn ich bin hellauf begeistert und habe mir gleich im Anschluss den Nachfolgeband bestellt.

Kurz zur Geschichte: Adelina ist Apothekerin in Köln und hat in den letzten Bänden eine Familie gegründet. Zumindest gehe ich davon aus, dass sie im ersten Roman noch allein war, denn solche Reihen machen ja immer eine gewisse Entwicklung durch. Ich habe die ersten drei Bände zwar noch nicht gelesen (werde dies ganz bald nachholen), aber man hat absolut kein Problem, in der Geschichte anzukommen. Mit nur wenigen Sätzen hier und da holt Petra Schier den Leser komplett ab und nach einigen Kapiteln hatte ich schon das Gefühl, dass ich die Familie seit Jahren kenne und schon allerlei Abenteuer mit ihnen durchgestanden hätte. In jedem Band ereignet sich ein Mord und Adelina schreitet tatkräftig zur Auflösung des jeweiligen Falles. Also sie ist deswegen jetzt nicht gleich eine Detektivin, aber man kann ja Nachforschungen anstellen, sich umhören oder zur rechten Zeit am rechten Ort sein – oder am falschen, je nachdem. In diesem Band geht es um die Schändung eines Beinhauses und den brutalen Mord an einer hochschwangeren Frau und ihrem Baby. Nebenher wird Adelinas Mann der Ketzerei und des Mordes angeklagt, was natürlich zu Handlungen aufruft. Mehr will ich mal nicht verraten.

Adelina ist, ganz klassisch, eine mutige und dickköpfige Frau, die im Mittelalter ihre Interessen durchsetzt. Ich denke, dass es wenige Mittelalter-Romane gibt, in denen die Protagonistin anders ist. Mir hat ihr Auftreten sehr gut gefallen, es war nicht übertrieben und Adelina war mir von der ersten Seite an sympathisch. Auch ihre Familie und Freunde habe ich sofort in mein Herz geschlossen und die Entwicklungen teilweise atemlos verfolgt. Das war am Ende nämlich ganz schön knapp Als Geschichtslehrerin ist mir das mittelalterliche Treiben in Köln nicht ganz fremd, aber ich habe noch viel dazu gelernt (z.B. die Konfekt-Herstellung) und bin der Meinung, dass Petra die Geschehnisse mit viel Liebe und Sorgfalt recherchiert und umgesetzt hat.

Auch wenn ich mit Band vier mitten in der Reihe angefangen habe, bin ich dem Buch restlos verfallen und kann es kaum erwarten, dass mir der Postbote das nächste Buch herbeischafft. Ich werde es ihm vermutlich aus den Händen reißen, da es gewisse Entwicklungen gibt, die ich sofort weiter verfolgen möchte. Ihr seht also, dass ich das Buch mit 5 von 5 Sternen jedem Fan von historischen Romanen bzw. historischen Krimis nur wärmstens ans Herz legen kann. Ich habe die 352 restlos verschlungen und bin sehr froh, dass ich mein Glück mit der Reihe versucht habe!

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

erbschaft, 2016, nordsee, petra schier, liebe

Körbchen mit Meerblick

Petra Schier
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.06.2016
ISBN 9783956495762
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wie in der Inhaltsangabe beschrieben, geht es um Melanie und eine Erbschaft. Nicht beschrieben wird allerdings Melanies Charakter und der ist für die Geschichte nicht unwichtig. Sie ist nämlich geprägt von dem ständigen Männer- und Wohnortwechsel ihrer Mutter und hat dadurch nie wirklich Wurzeln schlagen können. Sie lebt allein, mag es einfach und anonym und meidet tiefergehende Männerbekanntschaften. Eigentlich meidet sie insgesamt festere Beziehungen zu Menschen, denn das überfordert sie. Umso überraschter ist sie, dass ihre Tante, die sie seit rund 20 Jahren nicht mehr gesehen hat, ihr nun ein Haus, ein Antiquitätengeschäft und einen Hund vererben möchte. Und das in dem kleinen Nest in Lichterhaven, wo jeder jeden kennt und Melanie nicht mehr in der Anonymität der Großstadt verschwinden kann.

Der Leser kann sich also denken, dass das alles gar nicht nach Melanies Geschmack ist. Aber ich denke mal, dass jeder davon ausgeht, dass sie sich dann doch in den Ort, die Hündin Schoki und den Nachlassverwalter Alex verlieben wird. Ich denke, dass ich da nicht zu viel verrate, denn man liest solche „Frauenromane“ ja, weil man am Ende zufrieden und glücklich das Buch schließen möchte. Das habe ich auch getan und war wirklich unglaublich zufrieden!

Petra Schier hat mit Lichterhaven einen ganz wundervollen Ort geschaffen, wo die Menschen noch freundlich und hilfsbereit sind, wo man bei Spaziergängen, Gartenarbeit und Backen entspannen und mit Freunden die Probleme vergessen kann. Ich fand Lichterhaven so idyllisch, dass ich am Liebsten meine Sachen gepackt und mich auf den Weg gemacht hätte. Wie Melanie habe ich mich ebenfalls in den Ort verliebt und habe jede Seite dieses wundervoll, locker-leichten und liebevollen Romans genossen.

Ein Manko hatte ich doch, wobei ich davon ausgehe, dass das viele Leser nicht stören wird. Dem Roman würde ich grundsätzlich sofort 5 von 5 Sternen geben, aber mich hat ein Detail gestört und zwar durfte die Hündin Schoki zu Wort kommen. Ich weiß, dass das viele niedlich finden und ich mochte Schoki auch sehr, aber ich kann mit Hunde-Monologen, die über mehrere Sätze gehen, einfach nichts anfangen. Also der Hund konnte jetzt nicht sprechen, aber Petra hat sich ausgedacht, wie sie wohl sagen würde, dass sie sich freut, mit Mel spazieren gehen möchte usw. Das war nicht so ganz meins. Aber, wie gesagt, andere Leser werden dafür sogar noch einen Stern mehr geben, weil sie es sehr niedlich finden.

Auf jeden Fall kann ich das Buch nur empfehlen, ich fand es wirklich gut geschrieben, es war eine unterhaltsame und wunderschöne Liebesgeschichte, eine Hommage an kleine Orte am Meer und eine Rückbesinnung auf das, was wirklich zählt. Ein toller Mix für entspannte Tage auf dem Balkon oder der gemütlichen Couch!

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151 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 50 Rezensionen

dystopie, die auslese, joelle charbonneau, trilogie, auslese

Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

Joelle Charbonneau
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 24.05.2016
ISBN 9783641158972
Genre: Fantasy

Rezension:

Allzu viel verraten darf ich ja nicht, da es sich um den dritten und abschließenden Teil der Auslese-Trilogie handelt. Grundsätzlich geht es darum, dass junge Menschen eine Auslese durchlaufen müssen, wenn sie in der Hauptstadt studieren wollen. Da es nur der „Elite“ erlaubt ist, wichtige Posten zu übernehmen und ihrem Land dadurch umfassend zu dienen, ist Cia überglücklich, dass sie ausgewählt wurde. Doch die Auslese ist nicht wirklich das, was sie erwatet hatte und am Ende werden ihre Erinnerungen gelöscht. Das ist der Grundriss vom ersten Band. Im zweiten erlangt sie ihre Erinnerungen wieder, studiert aber trotzdem, weil sie manche der ungerechten Vorgänge verändern möchte. In dieser Zeit formiert sich ein Widerstand, an dem sie mitwirken möchte.

Zwar mussten wir ein Jahr auf die Fortsetzung warten, aber Joelle Charbonneau hat den Leser sehr gut abgeholt, denn der dritte Band geht dort weiter, wo der zweite aufgehört hat. Einige Kleinigkeiten werden geschickt wiederholt, so dass der Leser sofort wieder mitten im Geschehen ist.

Auch der dritte Teil beginnt mit einer Erkenntnis, denn Cia musste erneut feststellen, dass auch in der Widerstandsbewegung nicht alles so ist, wie es scheint. Darauf weist der Untertitel ja schon hin und dieser passt eigentlich auf diesen Band bzw. eigentlich sogar auf die ganze Reihe. Als Leser hält man sich ja manchmal für schlauer (nicht selten ist man auch schlauer als der Protagonist, sonst hätte das Buch recht wenig Sinn) und denkt, dass das, was Cia gerade wieder herausgefunden hat, bestimmt nur die halbe Wahrheit ist. Soll heißen, dass ich manche Wendungen tatsächlich erwartet habe, aber ich muss sagen, dass die Autorin tatsächlich noch das eine oder andere Ass im Ärmel hatte und dann doch noch den Leser (also mich) verwirren konnte. Das hat mir tatsächlich gut gefallen, denn dadurch ist die Handlung spannend geblieben und hat mich gut unterhalten.

Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass die Autorin sich treu geblieben ist und Cia und ihren Verbündeten viele Steine in den Weg gelegt hat. Das waren durchaus auch brutale Szenen und Verluste, eben, wie man sich eine Dystopie vorstellt. Schließlich hätte es wenig Sinn, wenn Cia viele Strapazen in einem ungerechten System auf sich nehmen müsste und zum Schluss fällt ihr der Sieg in den Schoß. Allerdings war ich dann mit dem Ende doch etwas unzufrieden, da einige Dinge ungeklärt blieben und Probleme ungelöst zurück gelassen wurden und mir der Schluss daher etwas schwammig vorkam. Ebenfalls hatte dieser Band einige Längen, in denen die Handlung nicht wirklich voran kam. Insgesamt ist die Reihe daher aus meiner Perspektive eine wirklich gelungene Dystopie, aber weder der zweite, noch der dritte Band kommen an den ersten heran. Das ging mir bei „Der Bestimmung“ oder „Die Tribute von Panem“ aber auch schon so, vielleicht sind meine Erwartungen daher zu hoch. Auf jeden Fall kann ich die Reihe jedem Fan von Jugend-Dystopien empfehlen!

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842 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 207 Rezensionen

orient, liebe, 1001 nacht, märchen, jugendbuch

Zorn und Morgenröte

Renée Ahdieh , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 12.02.2016
ISBN 9783846600207
Genre: Jugendbuch

Rezension:


"Zorn und Morgenröte" ist eine Märchenadaption der Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht. Auch hier haben wir den scheinbar grausamen Kalifen Chalid, der jeden Tag eine andere Braut heiratet und diese im Morgengrauen umbringen lässt. Da Sharzad dadurch ihre beste Freundin verliert, meldet sie sich freiwillig und möchte dem Grauen ein Ende bereiten. Wie in dem Märchen überlebt sie die erste Nacht, indem sie dem Kalifen eine spannende Geschichte erzählt und ihn mit einem Cliffhanger zurück lässt. Sie versucht also so lange wie möglich zu überleben und wartet auf die passende Gelegenheit, um ihn  überwältigen zu können.

Tja, so einfach ist das aber leider nicht, denn es entwickelt sich allmählich eine gewisse Anziehung zwischen den beiden, der sie sich nicht entziehen können, auch wenn beide gern darauf verzichtet hätten (grundsätzlich wollen sie sich ja umbringen, nicht wahr!?). Doch wie kann man sich in einen herzlosen Mädchenmörder verlieben?

Während der Leser Stück für Stück in die wundervolle arabische Welt aus Tausendundeiner Nacht entführt wird, wartet man voller Spannung auf die Auflösung dieses Konflikts. Und das Geheimnis hinter Chalids Handeln ist wirklich ein ganz fieses!

Leider Stehen Chalid und Sharzi daher einige Steinbrocken im Weg und am Ende des Buches wird man in der Wüste zurück gelassen, denn es gibt eine Fortsetzung, die noch nicht auf dem Markt ist. Wirklich schade, denn die Geschichte und das wundervolle orientalische Flair haben mich voll und ganz in seinen Bann gezogen.

Ich habe nur einen kleinen Bewertungsabzug: es dauert nämlich, meiner Meinung nach, bis man sich in der Welt des Morgenlandes zurecht gefunden hat und ich hatte zu Beginn ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen. Ansonsten ist "Zorn und Morgenröte" aber ein ganz wundervolles Buch und eine unbedingte Leseempfehlung für alle Märchenfans, z.B. von Jasmin und Aladin ;-)

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235 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

märchen, liebe, maya shepherd, märchenhaft erwählt, märchenhaft

Märchenhaft erwählt

Maya Shepherd
Fester Einband: 308 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.08.2015
ISBN 9783734760020
Genre: Fantasy

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

kinderbuch, timm milan, geheimnis nr.32

Geheimnis Nr. 32

Timm Milan , Alexander Knorre
Fester Einband
Erschienen bei Beltz, J, 01.02.2016
ISBN 9783407821102
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Geheimnis Nr. 32“ ist ein von der Idee her spannendes Kinderbuch, wobei mir aber die Umsetzung nicht wirklich gefallen hat. Im Vordergrund stehen die zwei Jungen Daniel und David, die in ihrem Umfeld, v.a. in der Schule, immer mal auf Geheimnisse treffen und diese schriftlich festhalten. Die Geheimnisse hüten sie in einer Pringles-Dose. Im Laufe der Geschichte um das 32. Geheimnis werden immer Mal die vorangegangenen Geheimnisse erwähnt oder abgedruckt – manche davon waren auch recht spannend, andere empfand ich eher als Platzhalter. Die Idee mit dem Aufgreifen der vorangegangenen Geheimnisse fand ich aber sehr gut, da ich recht neugierig auf den geheimnisvollen Inhalt der Dose war.

Auch der Fall mit dem Diebstahl der Einnahmen für den Klassenausflug war grundsätzlich spannend. Nebenbei wurden zwei brisante Probleme angesprochen, nämlich Missbrauch bzw. Nötigung und der Umgang von Kindern mit der Scheidung ihrer Eltern. Aber leider wurden die Probleme wirklich nur aufgeworfen, aber nicht wirklich geklärt. Ich habe kein tiefschürfendes Kinderbuch erwartet, aber ich hatte schon das Gefühl, dass das Buch oberflächlich vor sich hin dümpelte und das war bei dem ganzen angesprochenen Potential sehr schade. Das Geheimnis selbst war durchaus spannend, aber die Auflösung durch völlig subjektive Selbstjustiz hat mir leider nicht gefallen und gibt auch kein wirklich gutes Beispiel dafür, wie man Konflikte lösen sollte.

Die Charaktere haben auf mich ebenfalls einen recht oberflächlichen Eindruck gemacht. Wenn mal etwas Tiefe eingeflochten wurde, z.B. ein Konflikt zwischen den Jungen oder eine Lüge, wurde das einfach so geklärt oder abgetan, ohne die Charaktere wirklich arbeiten zu lassen. Das ganze Buch war aus meiner Perspektive also schon etwas seicht, ich fand es weder besonders humorvoll oder spannend, weder pädagogisch wertvoll noch wurde mit den thematisierten Problemen etwas sinnvolles herausgearbeitet. Besonders sympathisch war mir keine der Figuren und so konnte ich nicht wirklich mitfiebern. Potential war also durchaus vorhanden, aber irgendwie ist daraus ein oberflächliches und seichtes Kinderbuch geworden und ich konnte nicht wirklich etwas damit anfangen.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

kinder, spaß, zaubern, bookshouse, claudia donno

Kikki Krümel und die verhexten Hexen

Claudia Donno
Buch: 171 Seiten
Erschienen bei Bookshouse, 08.04.2016
ISBN 9789963534180
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Kikki Krümel und die verhexten Hexen“ ist die vierte Geschichte aus der Kikki-Krümel-Reihe. Dabei steht im Vordergrund die sympathische kleine Hexe Kikki Krümel, deren Stiefel in einer Gefahrensituation gerne mal weglaufen wollen und deren Lieblingsgetränk Froschaugentee ist. Ihr seht also, es handelt sich um ein Hexenmädchen, das viele Kinderherzen höher schlagen lässt! Diese Beschreibung von Kikki hatte mir auch schon im ersten Band sehr gefallen bzw. war dieser so zauberhaft und witzig, dass ich damals 5 von 5 Sternen vergeben habe.

Warum also dieses Mal nur drei Sterne? An der Geschichte lag es auf jeden Fall nicht, eher an der Umsetzung. Es findet der alljährliche Zaubertrankwettbewerb statt, bei dem Kikki aufgrund ihres Alters noch nicht mitmachen kann. Zum Glück, denn es geht etwas schief und ein gelber Regen verändert das Verhalten der guten Waldhexen und der fiesen Moorhexen, aber auch der menschlichen Bewohner von Waldheim. Die ehemals guten Hexen spielen plötzlich Streiche, die fiesen Waldhexen wollen Kikkis Freunde werden und bei den Menschen zwingen z.B. Eltern ihre Kinder die ganze Nacht aufzubleiben, die Schule findet nur noch im Freibad statt und der Polizist klaut Fahrräder. Grundsätzlich für Kinder bestimmt lustig, aber ich fand die Dinge, die ausgewählt wurden, um sie ins Gegenteil umzukehren, völlig willkürlich zusammen gestellt und dadurch hat die ganze Geschichte für mich viel an ihrer Glaubwürdigkeit verloren. Klar, es ist ein Kinderbuch und Kinder werden damit sicherlich ihren Spaß haben (obwohl auch Kinder Dinge hinterfragen können). Mich hat diese zufällige und inkonsequente Auswahl aber ziemlich gestört und dadurch hat mir dieses Abenteuer von Kikki weitaus weniger gefallen als andere. Trotzdem kann ich die Reihe v.a. jungen Lesern sehr empfehlen, da die Hexenwelt insgesamt schon recht süß und liebevoll gestaltet ist.

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66 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

geister, geisterbahn, kinderbuch, humor, dämonen

Ghostsitter - Geister geerbt

Tommy Krappweis , Timo Grubing
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Egmont Schneiderbuch, 01.10.2015
ISBN 9783505137570
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Ghostsitter - Geister geerbt“ ist ein wundervoll witziges Kinderbuch mit Geistern, Zombies, Mumien, Werwölfen, Vampiren, gewürzt mit einem Schurken, viel Einfallsreichtum und ein wenig Grusel. Tom erbt nämlich eine Geisterbahn und damit sind einige merkwürdige Bedingungen verbunden. Ich fand Tom sehr sympathisch, denn er ist sehr korrekt, fair und hat eine tolle Auffassungsgabe. Das ist natürlich auch wichtig, denn Tom muss sehr bald feststellen, dass er einige „Monster“ mit dieser Geisterbahn geerbt hat und auf diese aufpassen muss. Sie haben zwar ganz tolle und praktische Fähigkeiten, aber jeder bringt auch seine Geheimnisse und Unzulänglichkeiten mit sich. Zum Beispiel ist der Zombie Wombie sehr stark, aber nun mal auch nicht der Hellste und sehr aufbrausend, v.a. was sein Kuschel-Häschen Odor angeht (drei mal dürft ihr raten, warum es so heißt).

Zu dem „normalen“ Monster-Chaos muss Tom auch die Geisterbahn zum Laufen bringen und mit ihr reisen. Außerdem gibt es da einen Bösewicht, der einen lustigen Sprachfehler hat, davon abgesehen aber scharf auf die Geisterbahn ist und daher hinterhältige Pläne ausheckt. Doch zum Glück gewöhnt sich Tom recht schnell an seine neue Aufgabe und kann mit den „Monstern“ vorerst das Unglück abwenden.

Was aus meiner Perspektive (als Erwachsene) etwas besser sein könnte, sind die Erklärungen. Klar sehen Kinder über manche Vorgänge eher hinweg und manches wird in den Folgebänden geklärt, aber ich hätte manche Details gern etwas ausführlicher gehabt. Ich bin eben neugierig und will alles über die Gestalten, Erfindungen und Beschwörungen wissen!

Mir hat das Büchlein insgesamt aber sehr gut gefallen und ich werde die Reihe auch weiterhin verfolgen, da ich wissen will, wie es mit der Chaotentruppe weitergeht und ob es ihnen gelingt, mit der alten Geisterbahn andere Menschen zu erschrecken bzw. Kindern eine Freude zu bereiten.

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70 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

alena coletta, vampire, alexa coletta, impress, dhampir

Geteiltes Blut dot Com

Alena Coletta , Alexa Coletta
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.05.2016
ISBN 9783646602395
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Geteiltes Blut dot Com“ ist ein Vampirroman, der einige bekannte Elemente von Vampirromanen aufgreift, aber dann doch ganz anders ist. Für mich war die Geschichte dadurch sehr erfrischend, v.a. da die Heldin weder ein unschuldiges kleines Ding ist, das man ständig retten muss, noch eine knallharte Kick-Ass Jägerin, sondern eine Hackerin. Das ergibt auf jeden Fall ganz andere Möglichkeiten für eine Vampir-Story.

Besagte Hackerin heißt Julie und würde gerne von den Vampir-Jägern aufgenommen werden. Da sie ein Dhampir ist und aus einer Jäger-Familie kommt, erfüllt sie eigentlich alle Voraussetzungen um selbst Vampire zu jagen. Doch ihre Eltern wurden von den Jägern ausgeschlossen und man wird lange über die Gründe dafür im Dunkeln gelassen. Julie gelingt es dann jedoch, denn sie ist ja eine Hackerin und kann sich Zugang zu dem geheimen Netzwerk „Geteiltes Blut“ verschaffen. In dieser Story ist es nämlich so, dass Vampire nicht mehr wirklich gejagt werden, da sie einen Pakt unterzeichnet haben und dieser beinhaltet unter anderem den Verzicht auf Blut. Klingt nach einem recht einfachen und fairen Frieden oder?

Tja, so einfach ist das für die Vampire aber nicht und das Vampirjäger-Dasein ist weitaus weniger glorreich und edel als man zu Beginn noch glaubt. Um sich mit Blut zu versorgen gibt es daher das illegale Netzwerk und Julie tritt auf den Plan. Nach und nach deckt sie aber die Geheimnisse und Verstrickungen rund um ihre Familiengeschichte, die Jäger und die Untergrundorganisation der Vampire auf.

Ich fand, dass die Autorinnen dabei wunderbar den Spannungsbogen aufrecht erhalten haben und es sich nicht um eine 08/15 Vampir-Lovestory handelt. Man lernt die Charaktere mit all ihren grausamen Geheimnissen Stück für Stück kennen und lieben. Also keine rosarote Liebesgeschichte, sondern ein spannender und aufwändig gestrickter Jugendroman.

Zum Glück handelt es sich um den ersten Teil und ich freue mich schon sehr darauf, wie das finstere Netz weiter gestrickt wird und wie sich die Konflikte zwischen Vampiren und Jägern letzten Endes auflösen werden. Denn diese Welt ist nicht nur schwarz-weiß, sondern hat viele Grautöne, die eine allzu leichte Lösung verhindern werden (50 Shades of Blood ^^). Wer also auf der Suche nach einer etwas anderen Vampir-Story ist, der sollte unbedingt einen Blick auf diese Geschichte werfen!

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123 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

hexen, impress, liebe, teresa sporrer, chaos

Chaoskuss

Teresa Sporrer
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 05.05.2016
ISBN 9783646602531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei „Chaoskuss“ fand ich den Klappentext sehr interessant: Hexen, Dämonen, Vampire, Walküren und ein Schuss ägyptische Mythologie sind für mich die Zutaten für eine tolle Geschichte. Leider konnte Terasa Sporrer meine Erwartungen nicht erfüllen.

Was mir an dem Buch auf jeden Fall gefallen hat: Die Grundidee, die Einblicke in die ägyptische Mythologie (gut, ich als Geschichtslehrer habe das sowohl gelernt, als auch unterrichtet, aber schön war es trotzdem), Mays ägyptischer Flughund Kurt, mit dem sie gerne IZombie und Game of Thrones schaut, die Vodoopuppe Albert und das Versprechen eines Krimis.

Was mir dann aber weniger gut gefallen hat: Die Protagonistin May ist eine ziemliche Zicke und misst mit zwei Maß. Wenn sie andere beleidigt oder mobbt, dann ist das in Ordnung, aber wenn sie jemand ärgert, ist das eben ein totales Arschloch. Die inflationäre Verwendung dieses Begriffes fand ich auch nicht besonder berauschend. Dann haben wir noch Noah, der ein ziemlicher Idiot ist und tatsächlich die Bezeichnung Arsch verdient hat (wobei man ihn trotzdme nicht dauernd verwenden muss). Damit die Lovestory aber funktioniert, muss der ja irgendwann netter werden. Solche Sachen finde ich aber recht unglaubwürdig, da er sich wirklich unmöglich aufführt und dann plötzlich von einem Tag auf den anderen nette Dinge sagt. Mir ist einfach nicht ganz klar, wie man plötzlich sein Wesen verändern kann. Schade fand ich außerdem noch, dass ich mich über den Krimi rund um das mysteriöse Mordopfer wirklich gefreut hatte, die Sache dann aber zum Schluss auf einer halben Seite geklärt wurde. Überhaupt wurde am Schluss ganz fix alles zu einem unlösbaren Kampf aufgebaut und genauso plötzlich wieder aufgelöst. Das ging alles viel zu schnell und dadurch ist der ganze Schluss ziemlich verpufft. Wenn man schon Spannung aufbaut, dann sollte man diese auch nutzen und nicht einfach mit der Schere durchschneiden und den Leser damit zurücklassen. Was die Hexen nun alles können (irgendwie alles) oder nicht können (relativ wenig) war dann auch noch recht willkürlich ausgewählt, fällt für mich bei der Beurteilung aber nicht ganz so stark ins Gewicht.

Wirklich übel nehme ich der Autorin daher die inflationäre (und unkreative) Bezeichnung Arschloch, was die als solche betitelten Personen die Hälfte der Zeit auch gar nicht verdient haben, aber May ist, wie erwähnt, eine ziemliche Zicke (und ein Teenager, woran man ja alles schieben kann) und muss daher nicht rational handeln. Sorry, aber ich treffe jeden Tag auf Jugendliche und die verhalten sich in Mays Alter schon ein wenig anders. Ich liebe einen bissigen, flapsigen und/oder sarkastischen Ton und Jugendliche liegen mit ihren Äußerungen auch schon Mal daneben. Aber ständig und grundlos jemanden als Arschloch zu bezeichnen macht weder die Heldin sympathisch , noch spricht es für den guten Stil der Autorin.

Insgesamt also einige tolle Fantasy-Elemente und tolle Nebencharaktere, aber „Chaoskuss“ hat dennoch einige Schwächen in der Umsetzung. Für mich gibt es tatsächlich wesentlich bessere Fantasy-Jugendbücher, zu denen man greifen kann.

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

tod, abenteuer, familie, freundschaft, abschied

Das wilde Määäh und die Irgendwo-Insel

Vanessa Walder , Zapf
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Loewe, 08.03.2016
ISBN 9783785582138
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dies ist das dritte und letzte Abenteuer für Ham und seine Freunde, daher hier zunächst ein kleiner Rückblick –> Im ersten Band hat man das wilde Määäh kennen gelernt: Ham sieht zwar wie ein schwarzes Schaf aus, wächst aber bei Wölfen auf und fühlt sich auch als solcher. Doch gleich zu Beginn vom ersten Band platzt die Bombe und Ham begibt sich auf die Suche nach seinen biologischen Eltern. In Band 2 dringen dann stählerne Monster in den Wald ein und es wartete ein neues Abenteuer auf Ham und seine Freunde, denn sie wollten ihren Wald unbedingt beschützen.

Nach zwei Büchern voller Abenteuer und vieler neuer Freunde startete jetzt also der letzte Band mit weiteren Sorgen und Enthüllungen. Außerdem müssen die Helden langsam erwachsen werden und bis dahin noch einige Fragen des Lebens klären. Ham, Flöckchen, Grazia und Tupfer begeben sich daher auf die Suche nach der Irgendwo-Insel, lernen neue, verrückte Tiere kennen, müssen ihren Mut beweisen und ihr Freundschaft wird auf die Probe gestellt. Wobei der Anlass für die letzte Reise ziemlich traurig ist, weil sie die Insel suchen, auf die alle irgendwann einmal hingehen und nicht wieder kommen. Dort muss es also ziemlich schön sein, denn sonst würde irgendwer sich ja wieder loseisen können, um den anderen davon zu erzählen!?

Für mich war es wieder eine sehr tolle Geschichte und ein sehr gelungener Abschluss für die Reihe. Obwohl ich wirklich traurig bin, weil ich gerne noch viele Abenteuer mit Ham und seinen Freunden erlebt hätte! Wie in den Bänden zuvor, gibt es wieder ganz süße Zeichnungen und liebevoll beschriebene Charaktere. Ich finde die Umsetzung der Tiere einfach großartig, weil bei jeder Gestalt die tierische Eigenart und die dazugehörigen Laute perfekt und humorvoll ungesetzt wurden.

Das wilde Määäh ist wirklich eine ganz tolle Kinderbuchreihe, die ich jedem wirklich wärmstens ans Herz legen kann. Denn auch Jugendliche und Erwachsene werden Ham ins Herz schließen und am Ende sicher auch ein paar Tränen vergießen. schnief

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

abenteuer, freundschaft, kinderbuch, wolf, schaf

Das wilde Määäh und die Monster-Mission

Vanessa Walder , Zapf
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Loewe, 09.03.2015
ISBN 9783785579701
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt:
Diese Monster-Mission ist nichts für schwache Schafe! Ham ist entsetzt: Da stehen Monster am Waldrand! Sie sind fünfmal so groß wie sein Freund der Bär. Sie haben endlos lange Hälse und spitze Zähne. Sie fressen die Bäume auf. Wo kommen sie her? Und viel wichtiger: Wie wird man sie wieder los? Ham braucht ganz dringend einen Plan. 


Mein Leseeindruck:Ich habe bereits den ersten Teil über alles geliebt und auch der zweite Teil ist mir absolut ans Herz gewachsen! Im ersten Band lernt man Ham kennen, eigentlich ein Schaf, uneigentlich von Wölfen aufgezogen, weshalb er sich natürlich für einen Wolf hält. Alle anderen Tiere des Waldes wissen Bescheid und auch Ham merkte irgendwann, dass mit ihm etwas nicht stimmte. Auf der Suche nach seinen Eltern lernte er einige sehr gute Freunde kennen und bestand mit ihnen sein erstes großes Abenteuer.Nun hatte Ham im ersten Band seine Mutter gefunden, aber die Suche nach seinem Vater war bisher gescheitert. Da der Lebensraum der Tiere des Waldes aber in Band 2 bedroht wird, wagt Ham erneut ein großes Abenteuer, bei dem seine Freunde wiederum nicht fehlen dürfen. Dabei findet er seinen Vater, der jedoch nicht ganz das ist, was sich der Leser bis dahin vorgestellt hat.Mehr will ich dazu eigentlich nicht verraten, denn es ist eine gelungene Überraschung, die der Leser schon selbst herausfinden muss. Wie auch Band 1 geht es um Mut, Freundschaft und irgendwo auch die Selbstfindung. Aber diese wichtigen Themen sind verpackt mit viel Humor, witzigen Begebenheiten und vor allem die Geräusche des Waldes sind wieder wundervoll mit einbezogen. Ein sehr spannendes, süßes Kinderbuch, was ich nicht nur Kindern empfehlen kann, denn ich liebe die Reihe ebenfalls und freue mich schon sehr auf Band 3!!!

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173 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

hypochonder, tod, krankheit, humor, roman

Die sieben Tode des Max Leif

Juliane Käppler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 11.01.2016
ISBN 9783426517253
Genre: Romane

Rezension:

Hach ja. Was habe ich gelacht. In der Inhaltsangabe bekommt man zwar erst einmal das Gefühl, dass sich sehr viel um Maja und dieses ominöse Unrecht dreht. Aber einen Großteil des Buches hat der Leser zunächst mit Grinsen, Lächeln, Schmunzeln, Lachen und an den Kopf fassen zu tun. Max Leif wird nämlich nach dem Tod seines Freundes zunehmend zum Hypochonder und Juliane Käppler berichtet auf eine urkomische Art und Weise wie der ehemalige Musikproduzent von einem Symptom zum nächsten gelangt und nach Ausschluss aller möglichen Krankheiten immer neue Möglichkeiten findet.

Dann kommt aber die recht unfreundliche Barista Maja ins Spiel und der Leser erfährt nach und nach, was es mit der Schuld von Max auf sich hat. Und plötzlich wird der urkomische, humorvolle Roman erfüllt von einer Tragik, die mich nicht nur ein Mal zum Tränen gerührt hat. Max geht es dann auch zunehmend schlechter und ich habe zum Ende hin beinahe meine Fingernägel abgekaut, weil sich Max Zustand und die Beziehung zu Maja immer weiter zuspitzte und sich einfach kein positives Ende einstellen wollte. Jaja, das nennt sich Spannungsbogen und der ist gespannt gewesen wie ein Flitzebogen!

Gewürzt wird das ganze mit jede Menge toller Musik, weil der Max ist (oder war) ja Produzent und kennt sich daher in der Branche aus. Nicht nur kann er fantastisch Gitarre spielen (schmacht), sondern er arbeitet im Laufe der Geschichte fleißig an seiner Beerdigungs-Playlist, so dass man beim Reinhören die jeweilige Stimmung nachempfinden kann. Ich bin ja sowieso der Meinung, dass jedes Buch seine eigene Playlist haben sollte und die gute Juliane Käppler kümmert sich da ganz liebevoll um uns Leser.

Fassen wir also zusammen: der Leser bekommt viel zum Lachen, einiges zum Weinen, so manches zum Mitfiebern und dazu die passende Musik geliefert. Doch wie hat mir das Buch gefallen? – Es ist unbeschreiblich. Ich habe es die letzten 150 Seiten nicht mehr zur Seite legen können, mein Gemütszustand änderte sich ständig und zum Schluss habe ich es mit einem befriedigten Seufzen geschlossen. Ich glaube, das ist mir das letzte Mal bei “Vom Winde verweht” passiert. Nicht, dass man die Bücher miteinander vergleichen könnte (um Gottes willen!), aber dort wurde ich das letzte Mal derartig emotional mitgerissen. Aber keine Sorge, es ist kein trauriges Buch, nur hat es seine tragischen Momente. Und das muss auch mal sein.

“Die sieben Tode des Max Leif” ist einfach ein unbeschreiblich toller Roman und auch wenn das Jahr noch nicht allzu lang ist, gehört es schon Mal auf meine Liste der potentiellen Jahreshighlights. 2015 wäre es auf jeden Fall so gewesen, wobei ich nicht böse bin, wenn ich 2016 tatsächlich ähnlich tolle Bücher finden sollte. Definitiv ein absolutes Must-Read!

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

sex, lucy palmer, kurzgeschichten, leidenschaft, eroti

Mach mich geil! 5 Erotische Geschichten

Lucy Palmer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei blue panther books, 31.07.2015
ISBN 9783862775187
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Mein Leseeindruck:

In diesem Büchlein finden sich 5 erotische Geschichten von Lucy Palmer, auch bekannt als Inka Loreen Minden. Wenn ich so die letzten Jahre betrachte, ist Lucy bzw. Inka die von mir am häufigsten gelesene Erotikautorin, was aber auch daran liegt, dass sie ein unglaublich breites Spektrum hat und v.a. als Selfpublishing-Autorin sehr viel veröffentlicht.

Das breite Spektrum wird in “Mach mich geil” gut sichtbar. Auch wenn es etwas ältere Geschichten sind und ich denke, dass sich die Autorin beim Schreiben und Ausgestalten bis heute sogar noch um einiges verbessert hat, so bieten die fünf Geschichten eine tolle Auswahl und es ist für jeden etwas dabei:

Ein kleiner Sommerflirt mit erotischen Eskapaden auf den Malediven, die zum Träumen anregen. Eine Vampir-Geschichte für alle Fans des Übernatürlichen. Ein Dreier mit eingeölten Gladiatoren im fernen Rom (insgesamt also mit einem Touch SiFi, weil es sich um eine Zeitrese handelt). Eine ausnahmsweise dominante Frau, die ihren devoten Trainer sehr geschickt verführt. Eine etwas düster angehauchte Story mit einem geheimnisvollen Lord, der die Leidenschaft einer jungen Dame weckt und einige Überraschungen für sie bereithält.

Nicht nur die fünf Storys haben sehr abwechslungsreiche Settings, sondern auch die erotischen Szenen sind jedes Mal andersartig und kein Abklatsch derselben Szene. So ist wirklich für jeden was dabei, vorausgesetzt man mag erotische Geschichten. Ich lese zum Beispiel nicht gerne etwas über Vampire, weil es davon tausende Geschichten gibt und ich sie einfach nicht mehr sehen kann. Ein anderer Leser würde sich über diese übernatürliche Story sicher mehr freuen als ich. Dafür gab es aber zwei Storys mit dominanten Frauen, was mal eine schöne Abwechslung war. Besonders seit Shades of Grey gibt es ja überall nur noch reiche, arrogante, dominante Millionäre und kleine Frauchen, die sich gerne hart rannehmen lassen, es aber noch gar nicht wissen. Wie LANGWEILIG. Generell würde ich mich nicht als “Fan” von SM-Geschichten bezeichnen, aber wenn sie gut geschrieben sind, lese ich sie auch ganz gerne. Und das war hier der Fall.

Ein wirklich toller Sammelband mit schön inszenierten Geschichten, verschiedenen Neigungen, Zeiten und Orten, in denen man sich nach Feierabend für eine Weile verlieren kann. Sehr zu empfehlen für Freunde der Erotik, die nicht gleich einen ganzen Schinken lesen wollen, sondern ein paar geschmackvoll geschriebene Geschichten für zwischendurch verschlingen möchten!

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85 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

humor, reha, renate bergmann, hüfte, lustig

Das bisschen Hüfte, meine Güte

Renate Bergmann , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 31.07.2015
ISBN 9783499270444
Genre: Humor

Rezension:

Da ich schon den ersten Band über Renate Bergmann mit Vergnügen verschlungen habe, hatte ich entsprechend hohe Erwartungen an “Das bisschen Hüfte, meine Güte”. Diese wurden zum Teil bestätigt, aber auch ein wenig enttäuscht. Gut fand ich nach wie vor die manchmal etwas ruppige, aber meistens herzliche Renate Bergmann mit ihren vier toten Ehemännern, den Gießgemeinschaften, ihre Selbstgerechtigkeit, weil sie doch schon einiges erlebt und bewältigt hat, ihre schonungslose Art über Freunde aber auch Unbekannte zu urteilen und ihren Hang zum Korn hier und da. Vor allem aber, wie sie immerwährend auf ihrem “Tomatentelefon” rumtippt und ihre Umwelt über ihren Alltag informiert. Wie im ersten Band mochte ich Renate manchmal und an anderen Stellen eben nicht. Aber das macht sie und ihre Denkweise nicht weniger liebenswert.

Was mich schon etwas gestört hat, war der immer gleiche Stil, der sich ab und an auf den Erfolgen der Reihe auszuruhen scheint. Was beim ersten Band noch sympatisch war, wirkt nun immer öfter etwas ausgeleiert bzw. nutzt sich ab. So werden viele Dinge wiederholt, Renate schweift beim Erzählen immer öfter und länger ab. Klar, es soll die Erzählung einer Oma simulieren, aber wenn man es zu oft tut, ist es nicht mehr so witzig und charmant –  und das Buch soll ja nun ein humorvolles sein, auch wenn es natürlich auch auf Umstände hinweist und auch kritisiert. Man versteht nach dem Lesen ein Stück weit besser den Alltag und die Probleme von älteren Menschen, die Krieg, Teilung, Hunger und Tod miterlebt haben und dadurch ganz anders gewachsen sind.

Trotzdem hat mir das Lesen eine Idee weniger Spaß gemacht, z.B. auch durch den übertriebenen Willen auf lustig zu machen. Das “Tomatentelefon” und der “Gockel” oder “Fäcebook” waren vielleicht noch lustig, aber wenn Renate jetzt quasi jedes Fremdwort falsch ausspricht, dann kann ich mir das nun auch wieder nicht vorstellen. Irgendwann muss sie doch auch mal einen Glückstreffer haben, v.a. bei Begriffen, die mit dem Älterwerden zu tun haben. Der Toyota ist ein Kojota, die OP eine Ohpee, dann gibt es noch Phüsietherapie, Händi, Zänter oder Diedschee (DJ). Dass sie eigentlich jedes Fremdwort (bis auf Halloween) falsch ausspricht, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Denn wer jeden Tag das Handy in der Hand hat und das Facebook-Logo sieht …

Naja, jedenfalls ein angenehmer Zeitvertreib, auch wenn mir lieber wäre, es wären eine Idee weniger Übertreibungen und Ausschweifungen. Ich bin dennoch gespannt auf den nächsten Teil, denn Renate hat bestimmt noch einiges zu erzählen!

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1.673 Bibliotheken, 26 Leser, 5 Gruppen, 253 Rezensionen

dystopie, fantasy, liebe, amy ewing, das juwel

Das Juwel - Die Gabe

Amy Ewing ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.08.2015
ISBN 9783841421043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Juwel hat mich positiv überrascht, da ich mit einem recht flachen Jugendbuch gerechnet hatte. Davon gab es in letzter Zeit ja recht viele und ich wurde regelmäßig enttäuscht. Bestes Beispiel ist die “Selection-Reihe”, die wie für ein Jugendbuch typisch eine riesige Schrift hat (um die 400 Seiten zu füllen und 19€ zu rechtfertigen) – in Wirklichkeit passiert in drei Bänden aber nicht viel, es fehlt an Atmosphäre und charakterlicher Tiefe.

Mit diesen Erwartungen bin ich auch an das Juwel heran gegangen und wurde, wie gesagt, positiv überrascht. Die dargestellte Gesellschaft mit dem System der Auktionen und Surrogaten war zwar zunächst ungewohnt, weil die Idee doch recht ungewöhnlich ist, aber sie wird Stück für Stück in mundgerechten Häppchen präsentiert. Daher will ich auch nichts über Handlung und Inhalt verraten, weil man es wirklich selbst herausfinden muss. Mit der Heldin Violet konnte ich mich nicht immer identifizieren, aber sie war mir auch nicht unsympathisch.

Viel spannender ist für mich die Frage, was der Plan der Fürstin vorsieht, ebenso was die Gräfinnen und Herzoginnen vorhaben. Scheinbar hat jedes Adelsgeschlecht seinen eigenen Plan mit den Surrogaten, der Fortpflanzung und der damit verbundenen Zukunft der Gesellschaft. Alle sind schön fies und unsympathisch gestaltet, dass ich mir selbst noch nicht wirklich sicher bin, in welche Richtung die Geschichte laufen könnte. Ich meine, im Grunde genommen läuft fast jede Fantasy-Jugendbuch-Dystopie auf einen Sturz des Systems hinaus. Aber wie, wann und mit Hilfe von wem, das ist mir noch nicht klar und das finde ich doch recht erfrischend. Vor allem das Ende von Band 1 war ein ziemlicher Cliffhanger, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe.

Natürlich könnte auch das Juwel mehr Tiefe vertragen, aber ich bin mit dem Einstiegsband ziemlich zufrieden, weiß noch nicht, wem ich tatsächlich trauen kann und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

Eine kleine Warnung möchte ich dennoch aussprechen:

Manche Szenen bzw. Vorgänge sind ganz schön eklig – nahezu pervers. Blut, egal ob es aus der Nase kommt, erbrochen wird oder entsprechend bei Fehlgeburten zutage tritt, ist stark vorherrschend. Wer sich also nicht gut 1/3 des Buches mit dieser Körperflüssigkeit beschäftigen möchte, dem würde ich definitiv vom Juwel abraten!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

krimi, fesselnd, hotel, kennenlernen, agenten

Scharade mal drei

Mila Roth
Flexibler Einband: 196 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.10.2015
ISBN 9783738628722
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Natürlich brauchen Markus und das Institut zum 9. Mal ein wenig Hilfe und wer wäre da nicht besser geeignet, als die freiwillige Mitarbeiterin, Hausfrau, Ziehmutter von quirligen Zwillingen und einfach mal sehr bodenständige und pragmatisch veranlagte Janna Berg?

Fans der Serie (so wie ich) wissen natürlich sofort, dass der Auftrag dann wesentlich tückischer werden wird, als es vom Institut geplant war. Aber sonst macht das ganze natürlich gar keinen Spaß ;-)

Mila Roth alias Petra Schier hat mal wieder einen wundervollen, spannenden Kurzkrimi für einen tollen Nachmittag auf der Couch geschrieben. Ich liebe ihre Geschichten und verschlinge sie in der Regel auch gleich in einem Haps (wenn ich nicht gerade Klausuren korrigieren muss). Dieses Mal verschlägt es das ungleiche Team in ein Ehevorbereitungsseminar und die beiden haben ganz schön damit zu tun, ihre Tarnung aufrecht zu erhalten. Logischerweise knistert es ordentlich und ich kann es kaum noch erwarten, bis die beiden sich endlich eingestehen dürfen, dass sie wider Erwarten füreinander geschaffen sind!

Witzigerweise passte die Story perfekt zu meinem derzeitigen Lebensabschnitt, denn Janna erzählt endlich die Geschichte von ihrem Ex, der sie ganz schön unfair behandelt und nach Strich und Faden hintergangen hatte. Markus darf sie trösten und stellt sich wesentlich besser an, als man von dem draufgängerischen Einzelgänger erwartet hätte.

Wie immer nur zu empfehlen – die 9 Teile sind einzeln zu genießen, aber die Charaktere entwickeln sich natürlich kontinuierlich von Band zu Band, daher lohnt es sich auf jeden Fall mit Band 1 zu begonnen. Viel Spaß dabei!

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

liebe, der holundergarten, 2015, susanne schomann, leidenschaft

Der Holundergarten

Susanne Schomann
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2015
ISBN 9783956491115
Genre: Liebesromane

Rezension:

 Inhaltsangabe:

Niemals hätte Luisa damit gerechnet, dass Rafael Brix noch einmal in sein Heimatdorf in der Lüneburger Heide kommen würde. Zu schrecklich sind die Vorwürfe, die bis heute auf ihm lasten. Doch ein Todesfall hat ihn zurück nach Lunau geführt, zurück in Luisas Leben. Noch immer umgibt ihn eine dunkle, rebellische Aura. Und genau das lässt Luisas Herz wie damals schneller schlagen. Dabei weiß sie genau, dass sie ihn nicht begehren darf. Denn Rafael will ihr alles nehmen: ihr geliebtes Zuhause und ihre Arbeit. Luisa fühlt sich hin- und hergerissen zwischen Verzweiflung, Wut … und einer noch immer brennenden Leidenschaft.

Mein Leseeindruck:

Erst beim Lesen ist mir aufgefallen, dass es sich scheinbar um eine Reihe handelt, denn es wurde viel auf ein anderes Paar eingegangen (Isabell und Kjell aus “Wilder Wacholder”) und wie es sich gefunden hat. Da mir ihre Geschichte (ein paar Spoiler gab es ja schon) gefallen hat und ich den Schreibstil der Autorin angenehm fand, werde ich Band 1 auf jeden Fall noch nachholen! (die Geschichten kann man aber mit guten Gewissen und ohne Verlust unabhängig voneinander lesen)

Im Holundergarten geht es um Luisa, die seit ihrer Jugend in Rafael verliebt war. Scheinbar gab es auch einen sehr romantischen Kuss, aber Rafael weiß gar nicht, dass das damals Luisa war. Statt dessen ist er als Bad Boy verschrieen und ihm werden seit vielen Jahren einige Taten angelastet, für die er nichts kann. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihn eigentlich nichts in diese Kleinstadt zieht, in der er bis auf wenige Ausnahmen nicht willkommen ist.

Doch dann zwingt ihn ein Trauerfall und die Erbschaftsangelegenheiten zurückzukehren und die ganze Geschichte nimmt natürlich ihren Lauf. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, dass sich die beiden finden und Hals über Kopf verlieben. Ist zwar nichts neues, aber ganz süß geschrieben. Weniger süß sind die Anfeindungen vor Ort, die ganz schön fies werden. Ich finde es ja immer erschreckend, wie engstirnig Menschen doch sein können und ihnen egal ist, was sie anderen mit ihrem Verhalten antun – unabhängig ob diese für irgend etwas tatsächlich die Schuld tragen oder nicht.

Die Geschichte ist nicht weiter überraschend, jeder Leser und jede Leserin eines Frauen- oder Liebesromans kann sich an den Fingern abzählen, was als nächstes passiert. Aber man liest solche Literatur ja auch nicht um sich überraschen zu lassen, sondern um sich von einer süßen Liebesgeschichte einlullen zu lassen und ein wenig zu träumen.

Ich mochte Luisa und ihre Liebe zu ihrem Blumenladen sehr und auch ihre Freunde waren sehr liebenswert, herzerfrischend und ehrlich. Wie man sich gute Freunde eben wünscht. Die Umgebung ist malerisch, sommerlich leicht, die Liebesgeschichte zurckersüß und die erotischen Szenen gut platziert. Ich denke daher, dass Susanne Schomann definitiv einen Blick wert ist und man sogar zum Wiederholungstäter werden kann :-)

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71 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

therapie, humor, frauen-wg, frauen, phobie

Wenn alle Stricke reißen

Jennifer Bentz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.11.2014
ISBN 9783548286471
Genre: Humor

Rezension:

Inhaltsangabe:

Was haben eine Kleptomanin, eine Phobikerin und eine Cholerikerin gemeinsam? Einen toten Therapeuten und ein Wohnungsproblem. An Ersterem sind die drei Frauen zum Glück nicht schuld, und eine WG ist eine geniale Lösung. Denn es gibt Schlimmeres als kleine Macken: rachsüchtige Exfreunde, missionarische Fahrlehrer oder übelwollende Kollegen. Mit alledem werden Lea, Tine und Vivien in Zukunft gemeinsam fertig – die Therapiecouch hat ausgedient, denn das Leben ruft!

Mein Leseeindruck:

Der Zufall will es, dass sich Tine, Lea und Vivien im Vorzimmer ihres Therapeuten begegnen. Doch das sollte eigentlich gar nicht sein. Letztendlich hat sich der gute Mann erhängt und hält im Laufe des Buches noch einige Überraschungen für die drei unterschiedlichen Frauen parat.

Aber nicht nur Herr Friede nimmt noch einigen Einfluss auf das Leben der drei. Die schicksalhafte Begegnung sorgt für viel Chaos im Leben jeder Einzelnen. Von Gesprächen darüber, wer den größten Knacks hat, bis hin zu einer Challenge, wem es am ehesten gelingt, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, ist alles drin. Dabei erwecken die Gespräche und Streitereien hin und wieder den Eindruck, dass sie mehr Schaden als Nutzen bringen, doch im Endeffekt ist jede der drei Mädels auf ihre Art sehr weise und gar nicht so kaputt, wie es manchmal den Anschein hat.

Jennifer Bentz hat hier einen etwas untypischen “Frauenroman” geschaffen, der viele humorvolle Stunden verspricht und die Frauen auf ihre ganz spezielle Art und Weise mit alltäglichen Problemen jonglieren lässt. Darunter mischt sich ein ganz wunderbarer Wortwitz und viele Klischees rund um die Psyche. Ein wenig Romantik darf natürlich auch nicht fehlen, steht aber erfrischender Weise nicht im Vordergrund. Alles in allem ein ganz leichter Roman, der mit viel Witz und Charme die Geschichte von drei chaotischen Frauen erzählt. An manchen Stellen fand ich die Spitzen vielleicht etwas übertrieben und die eine oder andere Protagonistin doch ein wenig zu nervig, aber im Großen und Ganzen waren es drei ganz liebenswerte Weiber, die sich gegenseitig ordentlich unter die Arme greifen konnten. Ein schöner Roman für den Sommer oder einfach mal ganz entspannt zum Lachen auf der Couch!

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