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Gebrauchsanweisung fürs Gärtnern

Gabriella Pape
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492277150
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich habe mich im Mai auf „Gebrauchsanweisung fürs Gärtnern“ gestürzt, da wir dieses Jahr eine regelrechte Balkon-Offensive gestartet haben. Unser Fokus lag zwar mehr auf Nutzpflanzen und Gabriella Pape widmet ihr Buch hauptsächlich Blumen und dem Konzept des englischen Cottage-Gartens, der bei uns in Deutschland gerade sehr im Kommen ist, daher war mir die Anregung dennoch sehr willkommen.
Die zwei zugrunde liegenden Prinzipien sind ihrer Meinung nach zum einen Geduld (die Natur folgt ihren eigenen Regeln) und zum anderen „Unordnung“ – zumindest nenne ich es so. Gemeint ist die Abkehr von der stringenten deutschen Ordnung, in der alles am rechten Fleck sein soll, am besten noch rechtwinklig, und kein Unkraut „herumwachsen“ darf. Sie vertritt den Standpunkt, dass die Steinwege durchaus überwuchert sein können und man lieber alles großzügig bepflanzen sollte, weil Unkraut dann gar keine Chance hat. Braune Blätter und Laub können gern „herumliegen“, denn es handelt sich um organisches Material, was der Boden gebrauchen kann. Außerdem sollte man viele Blumen zufällig pflanzen, z. B. die Zwiebeln mischen, auf die Erde werfen und dort einsetzen, wo sie liegen. Des Weiteren legt sie viel Wert darauf, dass man nicht von „GartenARBEIT“ sprechen sollte, denn das klingt nach Pflicht und Zwang und nicht nach Liebe zum Hobby. Das klingt alles für mich recht natürlich, sympathisch und entspannt.
Für uns handelt es sich auf jeden Fall um eine schöne Inspirationsquelle, v.a. was das Gefühl und die Freunde am Gärtnern angeht. Gabriella Pape vermittelt aber nicht nur Gefühl, sondern gibt sehr viele Hinweise: vom Nutzen der Mondphasen, über die beste Pflanzzeit verschiedener Pflanzen bis hin zur besten Kombination von Zwiebeln, Stauden usw.. Auch die Gedanken zum Anlegen der Beete und wie man Kinder „integrieren“ kann (also Freude am Gärtnern wecken), waren sehr spannend. Alles in allem daher eine gut lesbare, vergnügliche und hilfreiche Lektüre für Hobby-Gärtner, die von mir 4 Sterne bekommt. Ein 100% übersichtlicher Ratgeber ist es allerdings nicht. Es gibt viele Anekdoten und die unterschiedlichen Tipps findet man nicht immer an dafür gekennzeichneten Stellen. Wer einen Ratgeber sucht, bei dem man 1 zu 1 nachschlagen kann, was man gerade braucht, der ist mit diesem Buch nicht so gut beraten.

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261 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 80 Rezensionen

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Jonah

Laura Newman
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 18.12.2017
ISBN 9783739212548
Genre: Jugendbuch

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12 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

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Greystar 02 - Die verbotene Stadt

Joe Dever , Ian Page , Michael Weh
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 24.05.2018
ISBN 9783945493908
Genre: Fantasy

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1.846 Bibliotheken, 7 Leser, 14 Gruppen, 104 Rezensionen

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Die Chirurgin

Tess Gerritsen ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 01.06.2004
ISBN 9783442360673
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der erste Fall für Rizzoli (Isles kommt noch nicht vor) und der hat es in sich. Ein "Chirurg" geht um, fesselt Frauen und schneidet ihnen bei lebendigem Leibe die Gebärmutter heraus ... Einzige Überlebende ist die Chirurgin Catherine Cordell, doch die hat damals ihren Entführer und auch Mörder anderer Frauen erschossen - wer bringt also Jahre später wieder Frauen um und verstümmelt sie? Ist es Catherine, die nun durchgedreht ist? Den Fall fand ich sehr spannend, auch wenn das Büchlein mittlerweile fast 15 Jahre alt ist und die Thriller heute anders geschrieben werden (meistens noch brutaler und blutiger). An Spannung mangelte es meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht.

Ungünstig war allerdings, dass ich die Serie Rizzoli & Isles vor Jahren gerne geschaut habe und mit gewissen Vorstellungen an das Buch heran gegangen bin, die es aber nicht halten konnte. Denn so war mir Rizzoli, die zunächst lediglich eine Randfigur der Ermittlungen ist, leider nicht sehr sympathisch und ich konnte außerdem nicht alle ihre Entscheidungen (und Gedanken) nachvollziehen. Das war sehr schade, lässt sich aber nicht ändern. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich mit Rizzoli im nächsten Band besser zurechtkomme und bin gespannt, welch spannenden Fall Tess Gerritsen für mich bereithält! 

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Die Kameliendame

Alexandre Dumas der Jüngere
Flexibler Einband: 231 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 11.12.2009
ISBN 9783746625683
Genre: Klassiker

Rezension:

Puh, das war ein fragwürdiges Lesevergnügen … Man lernt zunächst einen außenstehenden Ich-Erzähler kennen, der in Paris bei einer Auktion ein Buch ergattert. Es gehörte der Kameliendame – eine Art Mätresse, die verstorben ist. Nach ihrem Tod wurden alle Besitztümer versteigert, da ihre Schuldner schon zu Lebzeiten vor dem Krankenbett warteten. Dann steht unerwartet ein junger Mann vor seiner Tür, es handelt sich um Armand Duval, einen Liebhaber der Kameliendame Margarete Gautier. Nach einigem Hin und Her erzählt dieser dann die recht traurige Liebesgeschichte der beiden.

Als Liebesgeschichte habe ich das Buch auch erst recht weit am Ende wahrgenommen. Vorher war ich hauptsächlich genervt von dem recht oberflächlichen und mir echt zu blöden Armand. Charaktere wurden zu Dumas Zeiten sicher anders beschrieben und vielleicht war diese Gestalt zu Lebzeiten auch ein greifbarer Charakter, aber ich fand ihn einfach fürchterlich. Dieser „verliebte“ sich dann Hals über Kopf in Margarete, die ihn allerdings warnte – sie kann sich durchaus auf ihn einlassen, es ist ja auch schmeichelhaft, wenn jemand so stürmisch seine Liebe gesteht, aber sie muss ihren doch recht teuren Lebenswandel finanzieren und muss daher noch andere Geliebte neben ihm haben. Auch wenn er das zunächst eingesehen hat, wurde es doch immer wieder zum Streitthema.

Doch irgendwann schien sich die Sache zu wandeln und sie waren doch recht glücklich. Margarete schwor endlich ihrem ausschweifenden und gesundheitsschädigenden Lebenswandel ab – sie war bereits sehr krank und ich habe ihr den Leichtsinn bzw. die Todessehnsucht wirklich übel genommen – und dann habe ich mich endlich für die beiden gefreut. Auch wenn ich wusste, dass sie sterben muss und die Geschichte tragisch endet, so war ich doch zumindest kurz mit beiden Charakteren im Reinen.

Doch dann werden sie durch fremde Hand getrennt und Armand fällt zwar auf, dass dieses oder jenes etwas merkwürdig war, aber er kann nicht bis fünf zählen und verteufelt stattdessen seine Geliebte. Er setzt ihr dann so oft zu, tut ihr unglaublich weh und sie muss das in ihrem Zustand aushalten. Ich fand ihr Leid dann derart tragisch, dass ich sogar einige Tränen vergossen habe. Auch wenn Armand nach ihrem Tod die ganze Wahrheit erfährt, muss er meiner Meinung nach nicht genug leiden, um das von ihm verursachte Leid wieder gut zu machen. Denn so sehr geliebt haben kann er sie ja nicht, wenn es ihm letzten Endes immer nur darum ging, dass er sich wegen diesem oder jenem verletzt gefühlt hat und ihr deswegen wieder Leid zugefügt hat. Für mich ist und bleibt dieser Charakter einfach ein Idiot.

Ihr seht, ein recht aufregendes Buch … Zeit, Moral und Sitte hin oder her, aber bis auf die letzten Kapitel würde ich maximal 2 Sterne vergeben, die letzten 30 Seiten haben mich ein wenig getröstet und dadurch werden es trotz viel Aufregung noch 3 Sterne.

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Greystar 01 - Der junge Magier

Joe Dever , Ian Page , Michael Weh
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 24.01.2018
ISBN 9783945493243
Genre: Fantasy

Rezension:

„Greystar – Der junge Magier“ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe rund um den jungen Magier Silberstern. Der Hexenkönig Shasarak will die Menschheit versklaven und ihr Schicksal liegt nun in den Händen Silbersterns. Um das Böse zu besiegen, muss man den Mondstein finden – eine Aufgabe, die sich über alle Bände erstreckt. Der erste Schritt auf diesem Weg sieht vor, das Schattentor zu finden bzw. den Stamm der Kundi, denn diese können Silberstern zum Tor führen.

Die Geschichte spielt im Universum des Einsamen Wolfes und das Spielprinzip orientiert sich ebenfalls an der bekannten Reihe. So zum Beispiel die Zufallszahlen-Tabelle und die Kampfresultat-Tabelle. Man braucht bei diesen Reihen also keine Würfel. Unterschiede gibt es allerdings bei den Fertigkeiten, denn als Magier ist man natürlich auf Magie spezialisiert und man wählt statt Tarnung, Spurensuche und Tierkunde (Einsamer Wolf) nun zwischen Zauberei, Verzauberung, Elementarismus, Alchemie, Prophezeiung, Psychomantie und Herbeirufung. Und dieses Mal gibt es dafür Willenskraft-Punkte, die man bei jedem Kampf ausgeben muss, aber auch, wenn man auf dem Weg einen Zauber nutzen möchte. Diese Spielweise machte das Abenteuer trotz seiner geringen 240 Seiten (die zweite Hälfte umfasst ein ebenfalls sehr gelungenes Bonus-Abenteuer) sehr anspruchsvoll, denn ich musste gut überlegen, für was ich meine Willenskraft-Punkte opfere.

Auch das Bonus-Abenteuer um den Kräuterkundigen Madin hat mir extrem gut gefallen. Eine Seuche geht um und Madin  Rendalim, der höchste Kräuterkundige von Durenor, soll ein Heilmittel finden. Dazu braucht er das Harz des Drusenbaums und damit beginnt auch schon das Abenteuer. Man wird von Rittern begleitet und beschützt und kann ihre Fertigkeiten und Kampfpunkte einsetzen. Daher waren beide Geschichten von der Story und Spielweise her sehr spannend und anspruchsvoll und ich lechze nach mehr!

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Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

Robert McCammon , Nicole Lischewski
Fester Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783958351974
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Klappentext verrät unglaublich viel, daher werde ich zur Handlung nicht mehr allzuviel verraten können. Das Setting um 1699 in der relativ neuen Siedlung Fount Royal gefällt mir sehr gut und ist meiner Meinung nach historisch gut recherchiert. Man erfährt viel über das harte Leben der Kolonisten, mit welchen Krankheiten (und fragwürden Heilmethoden) sie kämpfen mussten und wie man auf Andersartigkeit reagiert hat – mit Aberglauben. Der Reverend ist tot und auch der Mann der vermeintlichen Hexe, das Wetter ist schlecht, die Ernten sind mau, nicht wenige der Siedler sterben an Krankheiten – da muss natürlich ein Sündenbock her: Rachel Howarth. Als der Friedensrichter Isaac Woodward und sein Gerichtsdiener Matthew Corbett nach einer ungeplant beschwerlichen Reise in Fount Royal ankommen, wird von ihnen erwartet, dass die Hexe nun aberganz schnell verurteilt wird, damit sie brennen kann und die Probleme gelöst werden.

Doch der Richter nimmt seinen Job Ernst und will alle „Zeugen“ befragen, die von Begegnungen mit der Hexe berichten, die sich mit allerlei Ungeheuern vergnügt haben soll. Ein Großteil der Zeugen haben es in der untergehenden Siedlung aber nicht mehr ausgehalten und suchten woanders einen Neuanfang. Das macht das Verfahren natürlich nicht einfach und die Wahrheitsfindung ist mehr als fragwürdig. Mich hat der Aberglaube und die Intolleranz oft genug aufgeregt, aber so war es damals und auch heute gibt es noch genügend unbegründete Vorurteile…

Was ich allerdigt nicht sicher weiß: ist Rachel nun die Hexe? Es handelt sich ja um den ersten von zwei Bänden um die Hexe in Fount Royal und bisher ist alles ungeklärt. Es könnte darauf hinauslaufen, dass alles Aberglaube ist und einfach ein Mörder oder Saboteur umgeht und das ganze der „Hexe“ in die Schuhe geschoben wird. Robert McCammon könnte aber wirklich fantastische Elemente eingearbeitet haben und auch dann ist noch unklar, wer die Hexe oder der Hexenmeister ist. Daher ist die ganze Geschichte nach wie vor spannend und ich kann es kaum erwarten, zum zweiten Band zu greifen!

Von mir gibt es für Matthew Corbett 5 von 5 Sterne, denn mir gefällt sowohl das Thema als auch die wunderbar dünstere Atmosphäre. Robert McCammon schreibt einfach nur fantastische Bücher mit dermaßen guten, atmosphärischen und düsteren Bildern, dass ich auch bei 30 Grad im Schatten eine Gänsehaut bekomme. Aber Achtung: nichts für schwache Nerven, denn sein Schreibstil ist ungeschminkt und manchmal auch brutal (ehrlich). Aber mir gefällt genau das unfassbar gut. Auch der 20jährige Matthew ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn er ist nicht nur neugierig und wissbegierig, sondern auch unbequem – er stellt zu viele Fragen und kratzt ab und zu auch mal an der „falschen“ Stelle – ungeachtet der Konsequenzen.

Insgesamt also ein etwas schauriger und wirklich spannender Krimi mit historischen und vielleicht auch fantastischen Elementen. Dafür gibt es meine absolute Leseempfehlung!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Frida Furchtlos lädt zum Tee

Danny Baker , Pippa Curnick
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 18.06.2018
ISBN 9783845827513
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„Frida Furchtlos“ ist ein kurzes, niedliches und buntes Kinderbuch zum Vorlesen und Anschauen. Es geht um die Gans Frida, die sich vor nichts fürchtet, was die gefährlichen Tiere des Waldes irritiert, aber Frida läuft nicht davon. Stattdessen lädt Frida sie zum Tee ein – aber das geht ja nicht, denn welches gefährliche Tier würde sich diese Blöße geben? Aber das Ende … regt zum Schmunzeln an, mehr verrate ich nicht! Die Bilder sind wirklich toll und die Geschichte ist wahnsinnig süß – meiner Meinung nach schreit das nach einer Fortsetzung!

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Die Frau im Orient-Express

Lindsay Jayne Ashford
E-Buch Text: 386 Seiten
Erschienen bei AmazonCrossing, 14.03.2017
ISBN 9781477820582
Genre: Historische Romane

Rezension:

Dieses Buch habe ich mit viel Begeisterung zum Teil gelesen und zum Teil gehört. Es ist zu Teilen ein Ausschnitt aus dem Leben von Agatha Christie, wobei es kleinere Änderungen gab und das ganze durch pure Fiktion ergänzt wurde. Dabei dreht es sich hauptsächlich um die Jahre 1928-30, die Jahre nach ihrer Scheidung, in denen sie sich für ein kleines Abenteuer entschied: sie wollte mit dem Orient-Express nach Bagdad reisen und sich anschließend die Ausgrabungen in Ur anschauen. Das stimmt soweit auch mit ihrer Biographie überein. Dennoch wurde einiges dazu gedichtet, z.B. was auf der Zugfahrt passiert ist. Dort lernt Agatha zwei interessante Frauen kennen, die es zum Teil nicht gibt, bzw. sie erst etwas später kennen lernt. Das trifft ebenfalls auf ihren zweiten Ehemann zu. Dabei kommen einige Geheimnisse ans Licht, zu denen ich hier nicht mehr verraten möchte.
Mich hat dabei nicht nur das Leben von Agatha Christie interessiert (wobei ich ja sowohl die Bücher, als auch Verfilmungen liebe), sondern auch die Reise im Orient-Express und die Erlebnisse im Orient selbst. Vor allem als Frau in den 1920er Jahren war das kein alltägliches Reiseziel und weckt ganz viel Fernweh!
Meiner Meinung nach hat die Autorin eine gute Mischung aus Biographie, Fiktion und Faszination
Orient erschaffen. Da Agatha bei dieser Ausgrabung in Ur auch ihren zweiten Ehemann kennengelernt hat, gab es natürlich auch eine kleine Spur Romantik.
Für mich eine gelungene Mischung und bis auf zwei kleine Details am Ende bin ich rundum zufrieden-  4,5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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212 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 100 Rezensionen

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Pheromon

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.01.2018
ISBN 9783522505536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Pheromon – sie können dich riechen“ ist ein spannendes Jugendbuch, das durch seine Thematik überrascht und auch durch seinen Aufbau kein reines Jugendbuch ist. Denn nur die Hälfte ist aus der Perspektive eines Jugendlichen – Jake – geschrieben. Jakes Kapitel spielen im Jahr 2018, er spielt mehr oder weniger erfolgreich Football, trägt Kontaktlinsen und hat starken Heuschnupfen. Doch plötzlich braucht er keine Linsen mehr und es verschwindet nicht nur sein Heuschnupfen, sondern er kann plötzlich sogar so gut riechen, dass er Brände am anderen Ende der Stadt wahrnimmt und Gefühle riechen kann. Außerdem geschehen merkwürdige Dinge in seiner Stadt. Jugendliche interessieren sich nicht mehr für die Schule, Universität oder alte Freunde und hängen in Jugendclubs von Human Future Project (HFP) herum. Dies ist ein scheinbar gemeinnütziger Verein, aber irgendetwas stimmt damit nicht.

Die anderen Kapitel spielen im Jahre 2118 und sind aus Sicht des 68 Jahre alten Travis Jelen geschrieben. Travis ist ein Arzt, der seine besten Jahre schon hinter sich hat und einiges an unschönen Ballst mit sich herum schleppt. Auch ihm fällt auf, dass es bei HFP nicht mit rechten Dingen zugeht. Zu seiner Zeit handelt es sich um ein weltweit organisiertes Unternehmen, das überall – Politik, Bildung, Gesundheit, Finanzen – seine Finger im Spiel hat. Doch was wollen diese Leute wirklich? Auf die Erklärung, wer hinter HFP steckt, wäre ich nicht unbedingt gekommen. Ich habe tatsächlich ein korruptes System erwartet, obwohl ich mir lange keinen Reim auf Jakes Fähigkeiten machen konnte. Zwischendurch habe ich mich auch gefragt, ob mir der Verlauf der Geschichte nicht etwas zu abgedreht ist und mir letzten Endes gefällt. Im Nachgang kann ich aber sagen, dass sie einfach nur außergewöhnlich ist und im Moment keine 0815-Story. Zum Ende hin gefiel mir die Geschichte immer besser und ich frage mich, wie die „Außenseiter“ gegen die weltweit agierenden Tentakel von HFP bestehen können. Daher freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und kann die Geschichte jedem empfehlen, der ein etwas außergewöhnliches, SiFi-angehauchtes Jugendbuch lesen möchte!

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382 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Paper Party

Erin Watt , Franzi Berg
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492061223
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Paper Party“ ist nach Zählung der 3. oder 3.5 Teil der Paper-Reihe. Ich habe bisher nur den ersten Band gelesen und dieser hatte mir inhaltlich eher wenig zugesagt. Damals hatte mich z.B. Gideon, der große Royal-Bruder, viel mehr interessiert und um diesen soll es in „Paper Party“ gehen. Ich habe Gideon im ersten Band als etwas ernst und unnahbar wahrgenommen, was mich einfach angesprochen hat. Daher wollte ich der Reihe noch eine Chance geben.

In diesem Band geht als also um besagten Gideon, und seine große Liebe Savannah – die er allerdings Jahre zuvor betrogen und die Beziehung in den Sand gesetzt hat. Der Gideon der Gegenwart will sie zurück erobern und legt sich mehr oder weniger geschickt ins Zeug. Dabei ist er im großen und ganzen ziemlich unglaubhaft, denn der Charakter hat keine wirklich klare Linie. Um die Geschichte der beiden zu erzählen, springt die Autorin zwischen der Sichtweise von Gideon und Savannah hin und her und das sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Die abwechselnden Fragmente waren allerdings das einzige, was ich an der Story spannend fand. Gideon stellte sich leider als weniger geheimnisvoll heraus, als ich dachte, war auf jeden Fall großspurig, besitzergreifend und meiner Meinung nach einfach nur ein Idiot.

Überhaupt waren alle Charaktere einfach nur unsagbar oberflächlich in ihrem Denken, aber auch ohne charakterlichen Tiefgang beschrieben. Daher konnte ich keinen wirklichen Zugang finden, auch nicht zu Savannah. Auch die Dialoge waren sehr schwach, beinahe stümperhaft. Und die Auflösung, warum Gideon sie überhaupt betrogen hat … meine Güte, was für ein Unsinn! Nichts gegen gut geschriebene New Adult Bücher, aber müssen sie neuerdings wirklich einen öden bis hin zu schwachsinnigen Plot haben, um sich gut verkaufen zu können?

Alles in Allem bin ich endgültig durch mit der Autorin und auf der Suche nach vernunftbegabten New Adult Romanen. Nehme gerne Tipps entgegen!

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365 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 155 Rezensionen

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Murder Park

Jonas Winner
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453421769
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Grundsätzlich ist die Geschichte um den Murder Park spannend angelegt. Vor 20 Jahren wurden 3 Frauen im Freizeitpark auf Zodiac Island ermordet und nun soll er unter einem anderen Motto wieder eröffnet werden. 12 Menschen wurde dazu eingeladen, u.a. Reporter, die das ganze medienwirksam verbreiten sollen. Doch auch diesmal treibt scheinbar ein Mörder sein Unwesen und schaltet einen nach dem anderen aus. Wurde der ehemalige Täter eventuell doch nicht gefunden? Und wer landete damals auf dem elektrischen Stuhl? Wie gesagt, grundsätzlich ein gutes Setting, allerdings hat der Autor es meiner Meinung nach ein wenig vermurkst. Zum einen, weil der Murder Park eigentlich eine Art Single-Börse ist und man bei dem ganzen Thrill einen Partner kennen lernen soll. Ob und wie sich das finanziell lohnt, kann ich mir nicht zu 100% vorstellen. Damit verknüpft ist auch die Auflösung bzw. die zwei Auflösungen am Ende. Irgendwie eine coole Idee, aber irgendwie auch totaler Humbug. Das "zweite Ende" wurde dann so fix abgehandelt, dass die Idee dahinter ein wenig verpufft ist. Alles in allem spannend geschrieben, mit einer durchaus innovativen Idee, hat bei mir aber leider sein Ziel verfehlt.

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1.045 Bibliotheken, 29 Leser, 3 Gruppen, 212 Rezensionen

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Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Scythe – Die Hüter des Todes“ ist für mich eine absolute Jugendbuch-Überraschung! Wie so viele wurde es gehyped, aber von den meisten bin ich enorm enttäuscht und überlege immer wieder, ob ich das Genre nicht einfach abschreiben sollte. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass in der Bücherwelt noch einige tolle Bücher auf mich warten und ich wurde nicht enttäuscht. „Scythe“ ist innovativ in der Idee, dramatisch in der Umsetzung und wirft ein paar spannende moralische Fragen auf – für mich eine tolle Mischung!

Im Mittelpunkt stehen Citra und Rowan. Sie leben im post-mortalen Zeitalter, d.h. die Menschheit hat den Tod besiegt, niemand muss mehr Angst vor Krankheiten, Seuchen oder dem Tod selbst haben – die können quasi ewig leben. Allerdings würde es dadurch zu einer noch viel schlimmeren Überbevölkerung kommen, als sowieso schon herrscht, was langfristig das Ende der Menschheit bedeuten würde. Darum kümmern sich die Scythe, die gerecht und voll Mitgefühl einige Menschen auslesen sollen – diese sterben dann tatsächlich und werden nicht in Revival-Zentren wieder aufgepäppelt.

Für eine gerechte Gesellschaft sorgt der Thunderhead, was ich insofern innovativ fand, weil es sich diesmal wirklich um eine gute und gerechte künstliche Intelligenz handelt. In dieser Gesellschaft kann die Menschheit tatsächlich ohne Angst und Unterdrückung leben. Doch irgendwo muss ja die Dramatik her kommen … Der Fehler liegt nicht im Thunderhead, sondern im Scythetum, welches sich scheinbar in eine falsche Richtung entwickelt. Dies bekommen auch Citra und Rowan zu spüren, denn sie werden zum Scythe ausgebildet, was sie zum einen von Anfang an nicht wollen und zum anderen mehr Opfer fordert, als sie und der Leser zunächst erahnen.

Sehr spannend erzählt und mit tollen philosophischen Ansätzen. Zum Beispiel denken und handeln die Menschen in der postmortalen Zeit ganz anders, denn sie müssen ja vor Krankheit und Tod keine Angst haben. Im Vergleich scheint unser Leben trotz vieler Fehler dennoch mehr „echtes Leben“ zu enthalten.

„Die ureigentliche Idee von Bildung bestand früher darin, etwas zu lernen, damit wir unser Leben und die Welt besser machen konnten. Aber eine perfekte Welt braucht keine Verbesserung. Wie fast alles, was wir tun, ist Bildung von der Grundschule bis zu den höchsten Universitäten nur etwas, um uns zu beschäftigen.“

„So können wir etwa Literatur und die meisten anderen vergnüglichen Zerstreuungen aus der Sterblichkeitsära nicht mehr verstehen. Was die Gefühle von sterblichen Menschen anrührte, ist uns unbegreiflich. Nur Liebesgeschichten können noch unseren poststerblichen Filter passieren, und selbst bei ihnen erstaunt uns die Intensität von Verlangen und Verlust, die diese Romanzen der Sterblichen bedrohte.“

Es gab für mich viele Gegebenheiten, über die ich nachdenken konnte und die mich sehr fasziniert haben. Meiner Meinung nach handelt es sich daher um ein innovatives, spannendes und auch wertvolles Jugendbuch, was mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat – eine absolute Empfehlung!

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483 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

Rezension:

3,5 Sterne - Eine tolle Idee, denn wie Mona Kasten mag auch ich Superhelden, Mutanten und Co. Dennoch ist die Geschichte um Raven  nicht ganz ausgereift. Man hätte dazu ein dickes Buch schreiben können, eine ganze Reihe sogar. Aber ihren inneren Kampf mit ihren Kräften, ihre Vergangenheit, die fiesen Machenschaften von Forschern, ihre Ankunft in einer Mutanten-Organisation, eine beginnende Liebe und den erfolgreichen Kampf gegen die Forschungseinrichtung auf 320 Seiten zu pressen ist leider nicht das Gelbe vom Ei. Ich weiß, dass Mona gut schreiben kann und ich weiß auch, dass sie sich für ihre Geschichten Zeit nehmen kann - siehe die Love-Story in "Save me", verteilt auf drei dicke Bände. Warum sie dieser tollen Mutanten-Superhelden-Story einfach keinen Raum gegeben hat, weiß ich leider nicht...

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894 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Saeculum

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.06.2013
ISBN 9783785577837
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mit „Saeculum“ hat Ursula Poznanski ein total faszinierendes Setting geschaffen! Es geht um eine Gruppe, die live action Rollenspiele im Wald veranstaltet und sich zu 100% in das Mittelalter versetzt. Dass das nicht so einfach ist, muss der Protagonist Bastian im Laufe der Geschichte feststellen, der von einer Freundin dazu eingeladen wird. Denn das Mittelalterspiel beinhaltet nicht nur eine mittelalterliche Gewandung, campen im Freien und einfaches Essen, sondern auch der Verzicht auf Bastians Brille. Da ich selbst ohne Brille nahezu blind bin, würde ich einer derart strikten Einhaltung eher nicht zustimmen. Ebenfalls wird auf Desinfektionsmittel, Pflaster und moderne Medikamente verzichtet, was im Ernstfall schnell gefährlich werden kann, denn das Spiel erstreckt sich über fünf Tage fernab der Zivilisation. Das Rollenspiel- und Mittelalterfeeling hat mir auf jeden Fall sehr gut gefallen und ich fühlte mich hin und her gerissen zwischen „will ich auch“ und „nicht ohne meine Brille“.

Nervig und mit Klischees überfrachtet fand ich allerdings einige der Nebencharaktere, was mir ein wenig das Lesevergnügen getrübt hat. Da es sich um einen Thriller handelt, darf natürlich der eine oder andere gefährlich-mysteriöse Vorfall nicht fehlen. Das Verschwinden einiger Mitglieder sorgte auf jeden Fall für reichlich Aufregung. Ebenso wie ein Fluch, der auf dem Land liegen soll – was sich natürlich wunderbar mit sämtlichen Missgeschicken, Unfällen und Verschwundenen Menschen vereinbaren lässt – wenn man daran glaubt!

Da ich aber nicht an Flüche glaube, musste mindestens einer der beteiligten hinter den Vorfällen stecken und ich fieberte der Auflösung entgegen. Diese hat mich dann aber etwas enttäuscht, wie sie zu Teilen an den Haaren herbei gezogen war bzw. mir zu viele Personen übertrieben daneben waren. Insgesamt hat mir das Buch aber ganz gut gefallen, es war spannend und hatte ein gutes Setting, daher habe ich mich für 3,5 von 5 Sternen entschieden.

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62 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 14 Rezensionen

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Das Reich der sieben Höfe 2 - Flammen und Finsternis

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst , Ann Vielhaben , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 04.08.2017
ISBN 9783742402011
Genre: Jugendbuch

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578 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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Time School - Auf ewig dein

Eva Völler
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 21.07.2017
ISBN 9783846600481
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

aladin verlag, anderssein, bricht genderstereotypen, children, feministisch, freundschaft, humor, kinderbuch, könig, kreativ, mädchen mit bart, modern, originell, pictures, quatsch

König Guu


Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Aladin Verlag, 31.01.2018
ISBN 9783848921003
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Eine wirklich tolle Geschichte, die ich als Ebook verschlungen habe und so bald wie möglich noch mal als Print genießen möchte. Es geht um Ben, der von einem pummeligen, aber reichen Mitschüler drangsaliert wird. Monty und seine Gang greifen Ben erneut auf und er flieht - doch dann gerät er in eine Sackgasse, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt - wäre da nicht ein Loch im Boden ;) Ben kriecht durch einen Tunnel und ist plötzlich in einem Wald und noch plötzlicher in einer Falle. Dieser Tag schafft es in die oberen 3 Plätze von schlimmen Tagen, wäre da nicht König Guu. Ich fand die Geschichte sehr schön zu lesen, es war lustig, niedlich und herzerwärmend. König Guu ist der Hammer, denn "er" lebt in einer Baumhaus-Stadt und ist Erfinder. Die Bilder mit den ganzen Wegen, Erfindungen und Fallen waren einfach zauberhaft und man kann sich kaum satt sehen. Daher freue ich mich schon sehr auf den Reread. Definitiv eine Empfehlung - nicht nur für junge Leser ;D

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Solo: Tunes of Passion

Jules Saint-Cruz
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Feelings , 01.12.2017
ISBN 9783426216392
Genre: Romane

Rezension:

Im Mittelpunkt steht die junge Chellistin Judith – ein musikalisches Talent aus einer Philharmoniker-Familie. Von Judith und ihren Brüdern wird daher auch ein lupenreiner Orchester-Lebenslauf erwartet. Nach einer unglücklichen Beziehung will sie nun aber eigene Wege gehen und versucht sich zunächst als Chellolehrerin. Jedoch sind die Schüler (manchmal auch ihre Eltern) nicht immer so einfach und Judith stößt auf das Casting der Rock-Band „SOLO“. Auch wenn sie bisher hauptsächlich Erfahrungen mit klassischer Musik gemacht hat, will sie sich dennoch beweben. Auch die Anforderungen, es wird nämlich nur ein männlicher Chellist gesucht, sind ihr reichlich egal und sie mogelt sich auf ganz witzige – und auch sehr mutige – Art und Weise in die Band. Das Spielen auf der Bühne gibt Judith sogar das, was sie gebraucht hat – wenn da nicht der mürrische und verschlossene Lee B. Driver wäre, der ihr den letzten Nerv raubt…

Ich mochte „Solo: Tunes of Passion“ unglaublich gern, denn Jules Saint-Cruz vermittelt, wie in all ihren Werken, eine unsterbliche Liebe an die Musik. Sie schafft es immer wieder, mich mit Worten zu verzaubern und in die Welt der Musik zu entführen. Man kann die Empfindungen von Judith gut nachvollziehen, sei es ihre Leidenschaft beim Spielen oder ihre Gefühle zu Lee, und man fiebert ordentlich mit. Auch die Anziehungskraft zwischen den beiden hat für viel Knistern und erotische Spannung gesorgt. Insgesamt eine tolle Liebesgeschichte, gewürzt mit Musik und Erotik – so liebe ich Jules Saint-Cruz!

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728 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 114 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Die Gabe der Auserwählten

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.10.2017
ISBN 9783846600528
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dies ist der dritte Band der "Chroniken der Verbliebenen"-Reihe und bisher mein Lieblingsband. Viel verraten kann ich nicht, aber grundsätzlich geht es in der Reihe um drei Königreiche bzw. Länder, die nach Macht streben. Morrighan und Dalbreck wollten ihre Beziehung durch eine Heirat verbessern, jedoch passt das der Prinzessin von Morrighan nicht und sie flieht zu Beginn des ersten Bandes. Allerdings wird sie von zwei jungen Männern verfolgt, nämlich dem Prinzen von Dalbreck und einem Attentäter aus dem verfeindeten Land. Obwohl beide sich in sie verlieben, driftet das Buch nicht in eine hirnrissige Dreiecksgeschichte ab, denn die Gefühle stehen eher im Hintergrund und werden dem Leser nicht ständig unter die Nase gerieben.

Nach wie vor liebe ich die tolle Atmosphäre, die Mary E. Pearson geschaffen hat, denn sie entführt uns in verschiedene Länder und Kulturen, mit unterschiedlichen Sitten und Bräuchen, Sprachen und Überlieferungen. Ich finde es großartig, dass sich die Autorin für diese Atmosphäre so viel Zeit gelassen hat, auch wenn sie ein wenig auf Kosten der Geschwindigkeit geschaffen wurde. Die ersten beiden Bände waren durch ihre Länge an der einen oder anderen Stelle vielleicht etwas träge, aber das akzeptiere ich sehr gern, da mir die geschaffene Welt und die Charaktere richtig gut gefallen.

Was mir im dritten Band neben der angenehmen Länge von 352 Seiten noch extrem gut gefallen hat, ist die Heldin Lia. Sie ist mutig und stark, fühlt sich zerrissen von den vielen unterschiedlichen Menschen und Völkern, für die sie sich ein besseres bzw. sicheres Leben wünscht und hat es nicht immer leicht mit den Kerlen. Dennoch wirkt sie nicht zickig und jammert ständig rum und sie lässt sich auch nicht von den Männern dominieren - egal wie viel Macht oder Titel sie haben. Lia ist taff und erkämpft sich ihren Weg, ohne dass sie nervt - eine sehr gelungene und meiner Ansicht nach außergewöhnliche Protagonistin für ein Jugendbuch!

Grundsätzlich gefällt mir die ganze Reihe, aber vor allem mit den Handlungen und der Chemie zwischen den Protagonisten, sticht der dritte Band noch etwas heraus und bekommt von mir ohne wenn und aber verdiente 5 Sterne!

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346 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

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Marthas Widerstand

Kerry Drewery , Sabine Bhose
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei ONE, 16.03.2017
ISBN 9783846600436
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei Marthas Widerstand handelt es sich um eine spannende Dystopie, denn es wird beleuchtet, wie sich das Recht weiterentwickeln könnte, dass sogar Strafe kommerzialisiert werden kann und dass die Medien für den Kommerz auf sämtliche Menschenrechte verzichten könnten – ohne, dass es die Bevölkerung zu stören scheint. Sehr fiese Entwicklungen, die mich oft zum Nachdenken gebracht haben.

Martha sitzt zu Beginn in einer von sieben Zellen, weil sie zugegeben hat, dass sie den berühmten und beliebten Menschenfreund Jackson Paige erschossen hat. Die Menschheit hat ein Rechtssystem entwickelt, in dem die Täter sieben Tage lang immer die Zelle wechseln, während im Fernsehen Sendungen laufen, die die Tat, den Täter und das Opfer beleuchten. Im Laufe der Geschichte merkt man, dass das System lediglich behauptet, demokratisch zu sein, weil am Ende jeder abstimmen kann, ob der Täter schuldig ist oder nicht. Auf die Abstimmung für schuldig folgt dann der Tod. Allerdings hat das mit Demokratie wenig zu tun. Davon abgesehen, dass es keine Grauzonen gibt, keine mildernden Umstände für Notwehr usw., sind die Sendungen extrem parteiisch und berichten an keiner Stelle objektiv über Täter und Opfer. Außerdem kann man nicht nur ein Mal abstimmen, sondern oft und das kostet auch noch Geld. Das heißt, dass die Demokratie keineswegs gewahrt wird, denn es bestimmen nach wie vor die Reichen und Mächtigen über den Ausgang der Abstimmung.

Martha selbst kommt aus der untersten Gesellschaftsschicht – aus den Kratzern (ehemalige Wolkenkratzer) und hat daher, wie so viele, keine Chance. Aber was ist, wenn sie sich freiwillig in das System begeben hat? Was, wenn sie etwas bestimmtes beweisen will? Und kann sie in dieser korrupten und kommerziellen Welt überhaupt etwas erreichen?

Ich fand das Thema sehr spannend, weil es darum geht, wie sich das Recht und die Medien weiterentwickeln können. Auch der Aufbau hat mir sehr gut gefallen, denn man hat nicht nur Marthas Sicht, in der nach und nach ihre Beweggründe aufgedeckt werden, sondern auch die Sicht ihrer psychologischen Betreuerin und Ausschnitte aus der Sendung „Death is Justice“. Dadurch bekommt man einen sehr guten Rundumblick über die Gesellschaft.

Warum ich trotzdem nur 3,5-4 Sterne gegeben habe, liegt daran, dass die Perspektive von Martha immer merkwürdiger wurde. Wenn sie einfach den Alltag in den Zellen, ihre Gedanken und Rückblicke geschildert hätte, wäre das für mich vollkommen in Ordnung gewesen. Aber sie hat begonnen, mit ihrem Freund zu reden. Ich kenne das auch, wenn man in Gedanken ein Gespräch durchgeht usw., aber dann denke ich mir auch beide Gesprächspartner. Ich kann mir ja schließlich auch selbst antworten. Aber Martha spricht in Gedanken irgendwie zu ihm und erzählt ihm die ganze Geschichte (wodurch der Leser darüber informiert wird). Nur stellt sich die Frage : „Warum?“ Denn die Person, der Martha in Gedanken alles erzählt, war live dabei und hat alles miterlebt – warum ihr also noch mal die ganze Geschichte erzählen? Diese Herangehensweise hat mir gar nicht gefallen und hatte mit der Zeit immer mehr Nervpotential, weil es so konstruiert erschien. Daher war das Buch mit all seinen spannenden Ideen insgesamt eher in Ordnung bis gut und leider nicht herausragend.

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1.618 Bibliotheken, 41 Leser, 1 Gruppe, 220 Rezensionen

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Feel Again

Mona Kasten
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.05.2017
ISBN 9783736304451
Genre: Liebesromane

Rezension:

Feel Again ist der dritte und abschließende Band der „Again-Reihe“ von Mona Kasten. Die Reihe habe ich nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet. Grundsätzlich mag ich nämlich ihren Schreibstil sehr, denn sie schafft es ganz wunderbar, ihre Protagonisten mit tollen Hobbies und Macken zu versehen und miteinander agieren zu lassen. Auch wenn mir die Probleme der Protas manchmal eine Idee zu dramatisiert erscheinen, habe ich mich trotzdem wieder sehr wohl in Woodshill und mit dem Freundeskreis von Allie und Kaden gefühlt.

In diesem Band geht es um Saywer, die aufgrund ihrer Erlebnisse als Kind und Teenager eher schroff rüber kommt und selten jemanden an sich ran lässt. Dadurch stößt sie natürlich den einen oder anderen vor den Kopf und das hat sie für mich auch nicht immer sympathisch gemacht. Vor allem ihr Umgang mit Männern bzw. dass sie ihr Leben lang nur One Night Stands hatte und dann plötzlich der „Eine“ auftaucht, ist für mich immer etwas merkwürdig und arg konstruiert.

Isaak mochte ich allerdings sehr – er ist ein gut aussehender Nerd, der nicht nur die richtigen Serien schaut und mit dem Computer zaubern kann, sondern auch sehr liebevoll mit Kindern umgeht, seine Familie über alles liebt und von der Arbeit auf der Farm seiner Familie muskel-gestählt ist – alles in allem also ein Traumtyp, wenn sich Mona Kasten nicht aus Shades of Grey Mrs. Robinson ausgeliehen hätte – auch wenn der Erzählstrang um die ältere Freundin von Isaacs Mom dann irgendwie im Sande verläuft. Aber wenigstens erklärt es, warum der Nerd Isaak, der beim Gedanken an eine Frau sofort rot wird, eine Bombe im Bett ist – mehr oder weniger… Was meiner Meinung nach aber nicht die völlige Schüchternheit erklärt, denn Sawyer bietet ihm sogar einen Deal an und gibt ihm Nachhilfeunterricht im Flirten – er soll insgesamt selbstbewusster werden. Zu 100% habe ich da nicht verstanden, wie Isaak, der in einer riesigen Familie aufgewachsen ist, seine Schwestern trösten kann und allerhand sexuelle Erfahrungen mit einer älteren Frau gesammelt hat, dann irgendwie so schüchtern und verklemmt sein soll …

Daher muss ich sagen, obwohl ich den Freundeskreis, den Schreibstil und die Liebesgeschichten von Mona Kasten sehr mag, war „Feel Again“ für mich der schwächste Band der Reihe. Vor allem, was Sawyer in ihrer Vergangen passiert ist, war meiner Ansicht nach absolut überzogen, ebenfalls das Verhalten ihrer Tante zur Hochzeit ihrer Schwester … So komisch konstruiert kann ich mir das in der Realität einfach nicht vorstellen. Und Isaak war, so perfekt, wie ich ihn fand, als Person irgendwie merkwürdig und auch ein wenig unglaubwürdig zusammengebastelt – siehe seine Schüchternheit.

Ich habe den Roman trotzdem sehr gern gelesen und vergebe aufgrund der angesprochenen Schwächen noch 3,5 Sterne.

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954 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 150 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Das Herz des Verräters

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ONE, 26.05.2017
ISBN 9783846600429
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich war schon sehr gespannt auf die Fortsetzng von „Kuss der Lüge“ und habe mich daher auf das Buch gestürzt. Zur Handlung kann ich aufgrund der Spoiler-Gefahr allerdings nicht allzu viel verraten. Grundsätzlich geht es um Lia, die im ersten Band mit einem ihr unbekannten Prinzen verheiratet werden sollte und aufgrund der ganzen Zwänge bei Hofe flieht. Sie kommt in einem Dorf als Schankmaid unter – immer begleitet von ihrer treuen Zofe Pauline. Dabei waren ihr zwei Männer auf der Spur: der Prinz und ein Attentäter. Beide haben sie auch gefunden, allerdings wusste man als Leser zunächst nicht, wer von ihren neuen Männerbekanntschaften, wer ist. In einen davon hat sie sich verliebt – Gott sei Dank ist aber keine wirkliche Dreiecksgeschichte entstanden! Allerdings stellte sich heraus, dass noch andere Parteien hinter ihr her sind und letzten Endes musste sie wieder fliehen und konnte ihre Lage nicht wirklich verbessern. Dort beginnt der zweite Band, der wieder richtig schön atmosphärisch war und die Welt sehr gut rüber gebracht hat. Ich liebe zum Beispiel die Kleidung, Riten und Bräuche der verschiedenen Völker und bin sehr froh, dass sich Mary E. Pearson immer die Zeit bzw. den Raum dafür nimmt. Im Gegensatz zu „Auf immer gejagt“ von Erin Summerill, die irgendwie gar kein Worldbuilding betreibt, gefällt mir die Welt und Atmosphäre bei dieser Reihe sehr gut.

Allerdings hatte die Handlung ein paar Längen und kam nicht immer voran. Ein wenig unzufrieden war ich auch mit dem Ende, da die Autorin, meiner Empfindung nach, einen ganz anderen Weg angeschnitten hatte und ich dann sehr überrascht und auch ein wenig überrumpelt war. Aber vielleicht geht es im nächsten Band wieder mehr in die von mir angedachte Richtung – ich bleibe gespannt!

Daher freue ich mich schon sehr auf den nächsten Band und vergebe auf „Das Herz des Verräters“ 3,5 bis 4 Sterne.

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431 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 129 Rezensionen

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For 100 Days - Täuschung

Lara Adrian , Firouzeh Akhavan-Zandjani
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783802598210
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Auf „For 100 Days“ war ich doch recht gespannt, zumal ich von der Erfolgsautorin Lara Adrian noch nichts weiter gelesen hatte. Das Ergebnis war dann aber doch eher mäßig. Zunächst baut Lara Adrian eine toughe und kämpferische Protagonistin auf, die mir zu Beginn noch sympathisch war. Avery ist eine eher erfolglose Künstlerin, hält sich mehr schlecht, als recht, mit einem Kellner-Job über Wasser und wohnt quasi in einer überteuerten Streichholzschachtel. Recht früh erfährt sie, dass ihre Bilder nicht mehr in der Galerie ausgestellt werden und dass sie wohnungstechnisch vor die Tür gesetzt wird. Also eine gute Grundlage für eine spannende Geschichte über eine Kämpferin – die dann ja quasi noch mit dem Mann fürs Leben belohnt wird, zumal es noch einige Details aus ihrer Vergangenheit gibt, die das ganze noch dramatischer gestalten. Daher fieberte ich zu Beginn mit der Protagonistin und war sehr gespannt, wie sie das alles meistern wird.

Allerdings trifft sie dann auf Dominic Baine, einen reichen, arroganten und besitzergreifenden Abklatsch vieler anderer Männer dieses Genres und dann wird die Story immer unglaubwürdiger. Die treffendsten Worte für den guten Nick sind „besitzergreifend“ und „dominant“, denn diese werden inflationär bei jeder Tätigkeit benutzt – wie er dasteht, läuft bzw. sich bewegt, wie er sie ansieht, sie behandelt und generell auftritt – immer wieder das gleiche. Sobald sie zusammenkommen, vergisst sie auch quasi alles und gibt sich in allen Belangen kampflos geschlagen. Anstatt sich eine andere Galerie zu suchen, einen Zweitjob oder generell einen besseren Job, eine potentiell neue Wohnung usw. – nichts davon ist mehr wichtig und die lebt irgendwie nur noch vor sich hin – ein willenloses Sexobjekt ohne Persönlichkeit.

Die Geheimnisse aus der Vergangenheit werden zu einer großen Geschichte mit weitreichenden Konsequenzen hochgespielt, um Raum für weitere Bände zu schaffen. Ich fand Averys Handeln einfach generell unglaubwürdig und gegenüber sich selbst und ihrer Umwelt auch verantwortungslos. Dann kommt noch dazu, dass sie als Kellnerin während ihres Jobs jammert, dass sie aus der Wohnung weg muss und eine völlig Fremde ihr spontan 5000 Dollar dafür gibt, ihre Wohnung zu sitten, weil sie just an diesem Abend für vier Monate außer Landes fliegt. Ja klar … Wer macht sowas nicht!? So richtig nachvollziehen konnte ich das Handeln und Denken also nicht immer und die inflationären Sexszenen wurden durch ihre ständigen Wiederholungen auch recht schnell öde. Auch der Cliffhanger am Ende war recht lahm und es fühlte sich eher so an, also würde die sowieso schon recht handlungsarme Erotikgeschichte dadurch nur künstlich und unnötig in die Länge gezogen.

Alles in allem war die Grundstory also gar nicht so verkehrt und die Heldin mit ihren Problemen vielversprechend angelegt, aber durch das unnötige Strecken mit mehr oder minder guten Sexszenen und konstruierten Problemen hat viel von der Spannung genommen und ich habe recht wenig Lust, die Geschichte von Avery und Nick weiter zu verfolgen.

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151 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine

Rebecca Raisin , Annette Hahn
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 11.04.2017
ISBN 9783352008979
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine“ gehört zu den Büchern, die ich zehn Mal abbrechen wollte, es für die Rezension dann aber doch nicht getan habe. Gleich vorab: ich habe weder den Aufbau der Geschichte, noch die Protagonisten verstanden. Die Geschichte beginnt mit den üblichen Klischees – die durchaus gut ankommen können – mir aber zu gewollt waren. Sarah ist zu schüchtern, zu introvertiert, hat, glaube ich, mit 18 den Buchladen in einer kleinen Stadt eröffnet und ist dort ihre einzige Angestellte. Gegenüber ist ein wundervolles Café, in dem es leckere Törtchen und süßen Kakao gibt – und natürlich die besten Freunde der Buchliebhaberin. Schön fand ich ja Sarahs Liebe zu den Büchern, aber sie war zu gewollt schüchtern, hat noch nie einen Fuß oder auch nur einen Blick in die weite Welt gewagt und kann sich auch gar nicht verstehen, wie sie an den absolut tollen Ridge gekommen ist – der als Reporter ständig um die Welt jettet. Gefühlt sehen sie sich zwei Mal im Jahr, er gesteht ihr am Telefon ständig seine Liebe und wie sehr er sie begehrt – zu mehr reicht es aber nicht. Ich fand Ridge ziemlich egoistisch – obwohl er das ja alles „für sie beide“ getan hat – aber mir war das zu oberflächlich und ich habe nicht verstanden, auf was diese Beziehung eigentlich fußte.

Daran zweifelt Sarah auch ein kleines Bisschen und als eine Freundin in Paris ihr anbietet, dass sie die Buchläden tauschen sollten, wagt Sarah dann doch den Sprung und plötzlich ist sie die Chefin eines recht großen – mehrstöckigen – Buchladens, mit min. 3 Festangestellten und 20 ständig wechselnden Aushilfen. Natürlich mag sie dort erstmal keiner, gleich am Anfang lässt sie sich das Gepäck klauen (auf eine Art und Weise … – wie blöd kann man nur sein?) und insgesamt ist sie ziemlich unglücklich. Was mich am meisten gestört bis hin zu genervt hat, ist die Tatsache, dass wohl von einem Moment auf den anderen die Umsätze stark eingebrochen sind und dann wurden jeden Tag etwa 50€ geklaut und ich hatte nicht das Gefühl, dass Sarah etwas dagegen unternommen hat. Monate (und tausende Euro) später erfährt sie, wer es war und von einem Moment auf den nächsten sind die beiden dann beste Freunde. Und zum Schluss ist dann ja sowieso alles gut.

Ja, mir hat das Buch nicht gefallen, ich fand es zu willkürlich und da wurden Geschichten und Klischees aneinander gereiht, mit denen ich nicht viel anfangen konnte. Irgendwie finden sie dann noch alte Briefe, die nämlich auch zufällig eine ähnliche Problematik haben, wie Sarah und Ridge … Irgendwie hat das alles nicht gepasst. Ich vergebe noch 2,5 Sterne, weil mir die Liebe zu den Büchern und auch ein klein wenig zu Paris gefallen hat. Ansonsten gibt es aber bessere Liebesgeschichten – mit Büchern – und in Paris!

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