Wayfarer

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

literatur

Lord of the Flies

William Golding , Friederike Poziemski

Erschienen bei RECLAM PHILIPP JUN., 01.09.1994
ISBN 9783150092361
Genre: Klassiker

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545 Bibliotheken, 15 Leser, 4 Gruppen, 12 Rezensionen

klassiker, jugend, mord, oscar wilde, schönheit

Das Bildnis des Dorian Gray

Oscar Wilde , Hedwig Lachmann , Gustav Landauer
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512348
Genre: Klassiker

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Tags: adel, dorian gray, drama, gesellschaft, mord, reichtum, totschlag, tragisch   (8)
 

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1.521 Bibliotheken, 81 Leser, 3 Gruppen, 156 Rezensionen

satire, hitler, berlin, humor, adolf hitler

Er ist wieder da

Timur Vermes
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2012
ISBN 9783847905172
Genre: Romane

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(183)

277 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

berlin, lehrer, schule, schulalltag, bildung

Isch geh Schulhof

Philipp Möller
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.09.2012
ISBN 9783404606962
Genre: Sachbücher

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Tags: adhs, aushilfslehrer, berlin, migration, schulalltag, sozialkritisch, unterricht   (7)
 

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148 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

nachkriegszeit, nachkriegsliteratur, deutschland, rassismus, belletristik

Tauben im Gras

Wolfgang Koeppen , Michael Gratz , Michael Gratz , Siri Hölperl
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 01.06.2013
ISBN 9783518188927
Genre: Klassiker

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737 Bibliotheken, 9 Leser, 5 Gruppen, 59 Rezensionen

magie, fantasy, skulduggery pleasant, skelett, derek landy

Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand

Derek Landy , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 343 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.02.2011
ISBN 9783785572689
Genre: Jugendbuch

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

horror, mörder, hotel, geniale figur, the shining

The Shining

Stephen King
Flexibler Einband: 497 Seiten
Erschienen bei Hodder & Stoughton General Division, 31.05.2007
ISBN 9780340951392
Genre: Romane

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(35)

58 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

drama, spanien, intrigen, liebe, familie

Don Karlos

Friedrich Schiller , Helmut Nobis , Friedrich Schiller , Helmut Nobis
Flexibler Einband: 381 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 08.02.2010
ISBN 9783518188880
Genre: Klassiker

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643 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

klassiker, theodor fontane, ehebruch, liebe, gesellschaft

Effi Briest

Theodor Fontane
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 15.05.2012
ISBN 9783596512089
Genre: Klassiker

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

schule, asperger-syndrom, freundschaft, familie, mädchen

Der beste Tag meines Lebens

Ashley Miller , Zack Stentz , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Droemer, 20.08.2012
ISBN 9783426226285
Genre: Romane

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(3.524)

5.462 Bibliotheken, 33 Leser, 16 Gruppen, 50 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.03.2010
ISBN 9783551354068
Genre: Jugendbuch

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(5.165)

7.556 Bibliotheken, 62 Leser, 20 Gruppen, 90 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 19.02.2008
ISBN 9783551354044
Genre: Jugendbuch

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(3.880)

6.047 Bibliotheken, 28 Leser, 20 Gruppen, 87 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.01.2000
ISBN 9780828818551
Genre: Jugendbuch

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(6.242)

10.395 Bibliotheken, 43 Leser, 29 Gruppen, 219 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.1999
ISBN 9783551551689
Genre: Jugendbuch

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(12.202)

16.171 Bibliotheken, 59 Leser, 28 Gruppen, 324 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.07.1998
ISBN 9783551551672
Genre: Jugendbuch

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(3.801)

5.900 Bibliotheken, 56 Leser, 17 Gruppen, 71 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, zauberer

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.02.2009
ISBN 9783551354051
Genre: Jugendbuch

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(3.789)

5.625 Bibliotheken, 37 Leser, 14 Gruppen, 65 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.04.2011
ISBN 9783551354075
Genre: Jugendbuch

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(539)

1.010 Bibliotheken, 31 Leser, 5 Gruppen, 108 Rezensionen

england, tod, drogen, kleinstadt, gemeinderat

Ein plötzlicher Todesfall

Joanne K. Rowling , Susanne Aeckerle ,
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.09.2012
ISBN 9783551588883
Genre: Romane

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(408)

780 Bibliotheken, 5 Leser, 4 Gruppen, 35 Rezensionen

horror, telekinese, stephen king, mobbing, carrie

Carrie

Stephen King , Wolfgang Neuhaus
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 10.01.2011
ISBN 3404131215
Genre: Fantasy

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(100)

185 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

schreiben, stephen king, biografie, leben, biographie

Das Leben und das Schreiben

Stephen King , Andrea Fischer
Flexibler Einband: 333 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435742
Genre: Romane

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(255)

512 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

horror, stephen king, misery, autor, schriftsteller

Sie

Stephen King , Joachim Körber
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.02.2011
ISBN 9783453435834
Genre: Krimi und Thriller

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(46)

81 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 24 Rezensionen

liebe, irland, druiden, freundschaft, thriller

Sträflingskarneval

Annette Eickert
Flexibler Einband: 311 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 06.02.2012
ISBN 9783845902449
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Danke für's anklicken.
Vorab: Spoilergefahr. Lest meine Rezension nicht, wenn ihr dieses spannende Buch vollends genießen wollt.

Es folgt meine Rezension zu Sträflingskarneval, in der ich leider offenbaren muss, dass ich den Hype um dieses Buch absolut nicht verstehen kann. Meiner Ansicht nach verdient es nicht einen einzigen Stern. Ich muss ein wenig an der Community zweifeln, dass sie ein solch schlecht geschriebenes Buch derart hoch bewerten.

Aber kommen wir zum Wesentlichen.

Bei Annette Eickerts "Sträflingskarneval" landet man ab der ersten Seite bereits mitten in der Handlung. Man erfährt einiges vom Orden der Druida Lovo und lernt den ersten Protagonisten kennen: Ryan Tavish. Einen nahezu wunderschönen, muskulösen, reichen, jungen Mann (so wurde er zumindest im Buch beschrieben). Dieser macht sich auf, zusammen mit seiner wunderschönen Freundin Kimberly, um bei einer Gerichtsverhandlung um das Schicksal von Aidan McGrath beizuwohnen. Aidan wird als Sträfling verurteilt und muss Schwerstarbeiten verrichten, wobei er von dem Muskelberg Peter Smith gepeinigt wird.
Im Verlauf des Buches deckt Ryan zusammen mit seinen Freunden Geheimnisse des Ordens auf, entdeckt sagenumwobene Geheimnisse und stellt sich seinen größten Feinden.

Puh. Es ist wirklich anstrengend, eine sarkastische Handlungsbeschreibung nicht gemein klingen zu lassen. Vielleicht hat man beim Durchlesen meine zahlreichen Adjektive gemerkt, die man getrost hätte weglassen können. So ging es mir beim Lesen des Buches: Das erste, was einem auffällt, sind dermaßen viele Adjektive und Synonyme, dass man den Eindruck erhält, dass die Autorin versucht hat, möglichst professionell zu klingen. Leider wirkt das auf einen Leser, wie ich es einer bin, sehr laienhaft und überspitzt. Die Formulierungen an vielen Stellen sind unnötig gewesen und verdienen eine gründliche Überarbeitung.

Um ein Beispiel von vielen zu nennen, zitiere ich Seite 7:

"Aufgeregt hielt er in seinem Vorhaben inne und beobachtete sich selbst noch einmal im Spiegel. Sein Konterfei zeigte einen attraktiven siebzehnjährigen jungen Mann mit hellblauen Augen, welche den Himmel vor seinem Fenster widerspiegelten."

Drei Adjektive hintereinander, dabei sollte man gerade mit Adjektiven sparsam umgehen. Das Problem an Frau Eickerts Buch ist: Es trieft quasi davon. Man kann keinen Abschnitt lesen, ohne dass man von jenen erschlagen wird.

Doch habe ich in obigem Zitat nicht nur die Adjektive hervorgehoben, sondern auch einige weitere Wörter, womit ich zu meinem nächsten Kritikpunkt komme: Den Synonymen und überspitzten Formulierungen.
Man sollte nicht absichtlich nach toll klingenden Synonymen suchen und diese in sein Buch hineinpacken. Für die wörtliche Rede reicht "sagte", "fragte", "rief" und manchmal "flüsterte" vollkommen aus. Zwar möchte man meinen, dass man abwechslungsreich schreiben soll, aber Fakt ist, dass sich die Wörter nach einiger Zeit totlesen. Ergo wird man nicht aus dem Schreibfluss geworfen, wie es hier häufig der Fall war.

Mehrere Beispiele aus dem Buch:

"Versuchen Sie es doch", gellte Peter Smiths zornige Stimme zu ihnen herüber (...)" - S. 69

"Hey, du Volltrottel, kannst du nicht aufpassen, wo du hinläufst!", tobte eine männliche Stimme (...)" - S. 143

""Dein Wunsch ist mir Befehl", salutierte Aidan frech schmunzelnd und dann küsste er ihn." - S. 122

Letzteres Beispiel hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe mir zehn Minuten lang mit meiner Liebsten den Kopf zerbrochen, wie man einen Satz salutieren kann. Letztendlich sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass salutieren kein "Sprach"-Wort ist, sondern eine Geste. Und ich kann einen Satz weder salutieren, noch ihn schnauben, knurren, lachen oder bedeuten, was ich auch oft im Buch vorgefunden habe. Ich glaube, das Wort bedeutete war eines der am häufigsten vorkommenden falsch gesetzten Wörter.

Ein weiterer Kritikpunkt, den ich ansprechen möchte, ist die Anzahl der Synonyme, die nicht ohne ist. Um eines klarzustellen: SYNONYME SIND SCHLECHT!
Auch sie werfen einen aus dem Lesefluss und lassen den Text anfängerhaft wirken. Sie 'mal' zu verwenden, ist okay... es in dem Ausmaß zu tun, wie es hier passiert ist, fatal. Es gab keinen Abschnitt, in dem einer der Antagonisten, Peter Smith, nicht als "Muskelberg" bezeichnet wurde. Auch hier möchte ich darauf hinweisen, dass es viel besser ist, den Namen des Charakters hinzuschreiben, als ein Synonym.
Typisch für die Verwendung von Synonymen sind in diesem Fall:

"Der Muskelberg" (ungeschlagen auf Platz 1)
"Der Angesprochene"
"Konterfei"
Und viele mehr

Selbstverständlich sind Synonyme, wenn gut gewählt, vollkommen in Ordnung. Beispielsweise, wenn man eine Wortwiederholung vermeiden möchte. Aber bei oben genannten Worten bekomme ich Plaque.

Formulierungen wie "rauchgrau traf auf himmelblau" im Übermaß zu verwenden, sind ebenfalls ein No-Go. Was mir besonders aufgefallen ist, waren die teils merkwürdigen Formulierungen. Andauernd kneteten sich Charaktere diverse Körperteile, rutschten gespannt auf Sitzgelegenheiten herum oder ihnen lief es mindestens drei Mal pro Kapitel heiß und kalt den Rücken herunter. Und das war keine Seltenheit. Ich verstehe nicht ganz, wie man sich die Hände überhaupt kneten kann... das tut doch weh. Reiben könnte ich noch verstehen... aber kneten?
Worauf ich hinaus will: Die Formulierungen sind an einigen Stellen nicht gelungen. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Die Charaktergestaltung war mehr als flach.
Keiner der Charaktere handelt nachvollziehbar, sie sind alle oberflächlich gestaltet und man konnte für keinen eine besondere Symphatie empfinden. Ich kann nicht begreifen, wieso die Menschen hier alle Ryans Entwicklung als tiefgehend empfinden. Er ist einer der Charaktere, bei denen ich absolut Null Entwicklung entdeckt habe. Er beginnt als cholerischer Wichtigtuer und endet auch so. Nur, dass er zwischendurch eine homosexuelle Beziehung anfängt, wäre noch zu erwähnen.
Das Problem ist, dass man sich im Verlauf der Geschichte zu zwei Dritteln auf die Beziehung zwischen Aidan und Ryan fixiert hat. Oft gab es mehrere Kapitel hintereinander, die nur die Beziehung der beiden beschrieb, wobei es im Plot schleppend (oder gar nicht) voranging.

Die Charaktere handeln irrational.

Ein Beispiel: Ryan und Co. befreien Aidan aus den Händen von Peter Smith. Aidan verbringt eine lange Zeit auf der Krankenstation, seine Klamotten sind zerfetzt und unansehnlich. Ryan wird von Ophelia Buckley dazu überredet, Aidan einige von seinen Klamotten zu überlassen.

Wo liegt der Fehler in der Logik?
Im Prolog des Buches wurde Ryan als stinkreich beschrieben. Sein Konto weist einen achtstelligen Wert auf und er könnte Aidan locker eine ganze Boutique kaufen. Er soll ihm jedoch ein paar seiner abgetragenen Sachen hinterlassen... klingt plausibel, nicht wahr?

Doch nicht nur Ryan leidet unter chronischem Charaktermangel, auch Kimberly, Gillean und Aidan sind nicht einfallsreich gestaltet. Kimberly ist die Vernünftige, Gillean der coole Freund von Kimberly, Aidan der schreckhafte, kleine, schwuchtlige Typ. Keiner dieser Charaktere sticht sonderlich hervor und ich persönlich konnte keinen wirklichen Draht zu ihnen finden. Sie waren alle ziemlich langweilig.

Demgegenüber stehen die 'Bösewichte': Bartholomeus Hinthrone und Peter Smith. Smith scheint das pure Böse zu sein. Er handelt aufgrund seiner grausamen Art und wird durchweg als der Vergewaltiger schlechthin dargestellt. Aber ich frage mich: Warum? Was treibt ihn dazu? Bisher konnte ich in vielen Büchern bei den Bösewichten einen Grund erkennen, warum sie böse waren. Voldemort zum Beispiel hatte eine miese Kindheit, wusste von seiner Begabung und seine Machtbessenheit hat ihn auf die dunkle Seite getrieben. Selbst bei Darth Vader konnte man eine interessante Entwicklung verfolgen... aber warum ist Peter Smith böse?
Meine Hypothese: Er ist böse, weil er böse ist.

Dann gibt es noch Hinthrone, der Charakter, den ich irgendwie mochte. Er war nicht so hirnlos wie sein Sohn, handelt aber dennoch grundlos. Schade eigentlich – denn er war mir auf eine merkwürdige Art und Weise symphatisch. Ich hätte mich gefreut, wenn es zu ihm einen Hintergrund gegeben hätte – über die Geschichte mit seinem unehelichen Kind hinaus.

Weiterhin muss ich, bezüglich der Charaktere, sagen, dass ich es schrecklich finde, wenn man dem Leser punktgenaue Beschreibungen von diesen erbringt. Jeder einzelne Charakter wurde vom Aussehen bis hin zur Kleidung genauestens beschrieben. Und auch noch so langweilig... Ryan, Kimberly und Gillean waren wunderschön und Aidan hat sich auch in ein wunderschönes Wesen entwickelt. Toll. Die Bösewichte waren alt oder hässlich. Welch ein Klischee.
Darüberhinaus fand ich vor einigen Tagen diesen Link, der verschiedene Charakterportraits zeigt:
http://moonangels-world.blogspot.de/2012/06/2-tag-der-blogtour-von-annette-eickert.html

Das raubt einem Leser jegliche Fantasie. Kann man nur kritisieren und nicht gutheißen.

Doch nicht nur Charaktere wurden genauestens beschrieben, sondern auch Umgebung, Kleidung, Autos, Häuser, Landschaften oder geschichtliche Fakten. Es interessiert mich nicht, dass Ophelia Buckley einen grünen Mercedes Vito oder Smith eine Browning 9mm besitzt. Ein einfaches Auto und eine Pistole hätten absolut ausgereicht, der Rest sollte der Fantasie überlassen werden.
Doch als ob das nicht reichen würde, wurde man stellenweise mit Info-Dumps bombardiert. Im letzten Viertel des Kapitels wird man über die gesamte Geschichte von Andalusien aufgeklärt. Da hat sich jemand fein mit Wikipedia auseinander gesetzt und schön abgeschrieben... das Problem ist, mich hat die Geschichte nicht angesprochen und wenn ich etwas über die Stadt erfahren will, lese ich es selbst nach. Ebenso der "Geschichtsunterricht" bezüglich der Djed – wobei es mich gewundert hat, dass jede verstorbene Persönlichkeit der Welt ein Djed war. Aber diese Frage wird wohl, wie viele andere, unbeanwortet bleiben.

Somit habe ich mich auch oft gefragt, was es eigentlich mit dem Druida Lovo auf sich hat. Es kommt mir nämlich vor, dass die Autorin sich schwer einen abgebrochen hat, eine halbwegs vernünftige Hintergrundgeschichte zu erstellen, damit man seine Fanfiction in ein richtiges Buch umwandeln konnte. Was meiner Ansicht nach fehlgeschlagen ist.

Kommen wir zur Handlung...
Die Handlung zieht sich sehr schleppend voran. Passieren tut erst nach guten zwei Dritteln des Buches etwas, davor dreht sich alles nur um Ryans homosexuelle Neuerkenntnisse, beziehungsweise seine Gefühle zu Aidan McGrath. Zwischendurch muss Aidan von Smith vergewaltigt werden, damit man einen Grund findet, ihn ein bisschen weinen zu lassen und Ryan den Tröster spielen kann.
Was mich am meisten an der Handlung gestört hat, war die Sinnlosigkeit dieser. Die Geschichte war einfallslos und langweilig. Es ist nichts passiert. Ich verstehe auch nicht, warum hier alle von "perfekt gesetzten Spannungsbögen" sprechen... ich habe nicht einen gefunden. Der Inhalt lässt viele Fragen offen – Wieso kann das Wissen der Welt einen dritten Weltkrieg hervorbeschwören? Das habe ich nicht nachvollziehen können. Ebensowenig, dass Ryan den "Muskelberg" Peter Smith mehrere Male mit Leichtigkeit niederstrecken konnte. Und was war nun der eigentliche Zweck der Druida Lovo? Wäre man unter einem anderen Gesichtspunkt an die Handlung rangegangen, hätte man etwas aus dieser Geschichte herausholen können. Doch in der Form... nein.

Man merkt deutlich, dass das Buch eines schludrigen Lektorats unterzogen wurde, wobei man an dieser Stelle gar nicht von Lektorat sprechen darf. Seine beste Freundin korrigieren zu lassen, war wohl nicht die beste Entscheidung. An vielen Stellen findet man grammatikalische Unkorrektheiten, dazu viele, viele Rechtschreibfehler und an einer Stelle sogar ein durchgestrichenes "t", welches bei der Überarbeitung übersehen wurde. Kein Aushängeschild für den Verlag, wie ich finde.
Das ganze Buch bedarf einer gründlichen Überarbeitung, wobei man sich nicht nur auf die merkwürdigen Formulierungen, überflüssigen Adjektive und Synonyme, sondern auch auf die Handlung konzentrieren sollte. All diese Faktoren lassen noch zu wünschen übrig.

Zu guter letzt möchte ich auf das Cover zu sprechen kommen.
Um es auf den Punkt zu bringen: Ich finde es hässlich. Es spricht mich nicht an. Die einzelnen Elemente darauf wirken wahllos zusammengeschustert, als hätte man ein bisschen mit Photoshop herumgespielt. Die Farben der Elemente passen nicht zueinander. Hätte man die Hände in Ketten (die den Titel repräsentieren sollen) und Ryan im Vordergrund weggelassen, wäre es weitaus akzeptabler gewesen. Würde ich das Buch im Laden sehen, würde ich es nicht in die Hand nehmen – allein wegen des ersten Eindrucks. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Autorin es selbst gestaltet hat. Beim nächsten mal sollte man einen Profi für solche Arbeiten anheuern – und einen professionellen Lektor noch dazu.

Zusammenfassend kann man sagen, und hiermit komme ich zum tragischen Ende meiner Rezension, ist das Buch verbesserungsdürftig und sollte in der jetzigen Form nicht auf dem Markt sein. Keine Kaufempfehlung, dafür fehlt es sowohl an Qualität im Schreibhandwerk, als auch in der Plot-Gestaltung.

Kurz: Das schlechteste Buch, was ich bisher gelesen habe.

1 / 5 Sterne.

P.S.: Habe gerade mal den Artikel "Granada" auf Wikipedia aufgeschlagen, überflogen und mit Seite 266 verglichen... die Beschreibung wurde paraphrasiert... so kann man sein Buch natürlich auch füllen!

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Tags: aidan mcgrath, andalusien, annette eickert, gedrückt, gillean jaramago, irland, kimberly callahan, langweilig, mystery, rezension, ryan tavish, schlecht, sträflingskarneval, thriller, wayfarer   (15)
 
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