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1.172 Bibliotheken, 54 Leser, 11 Gruppen, 56 Rezensionen

liebe, 1. weltkrieg, england, deutschland, krieg

Sturz der Titanen

Ken Follett , Rainer Schumacher , Dietmar Schmidt , Tina Dreher
Flexibler Einband: 1.038 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 30.03.2012
ISBN 9783404166602
Genre: Historische Romane

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(207)

355 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

sex, frankreich, schmerz, brüder, gesellschaft

Elementarteilchen

Michel Houellebecq , Uli Wittmann
Flexibler Einband: 379 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.08.2006
ISBN 9783499242557
Genre: Romane

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(499)

905 Bibliotheken, 51 Leser, 0 Gruppen, 97 Rezensionen

florenz, thriller, robert langdon, venedig, istanbul

Inferno

Dan Brown , Axel Merz (Übersetzer) , Rainer Schumacher (Übersetzer)
Fester Einband: 685 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.05.2013
ISBN 9783785724804
Genre: Krimi und Thriller

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(245)

473 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

shining, stephen king, horror, thriller, dan torrance

Doctor Sleep

Stephen King , Bernhard Kleinschmidt
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei Heyne, 28.10.2013
ISBN 9783453268555
Genre: Krimi und Thriller

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(261)

497 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

stephen king, horror, thriller, hotel, shining

Shining

Stephen King , Harro Christensen
Flexibler Einband: 623 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.02.2007
ISBN 9783404771707
Genre: Krimi und Thriller

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(3.739)

4.628 Bibliotheken, 19 Leser, 9 Gruppen, 88 Rezensionen

thriller, david hunter, simon beckett, krimi, england

Die Chemie des Todes

Simon Beckett , Andree Hesse , ,
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.09.2011
ISBN 9783499256462
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Dr. David Hunter, der den lange zurückliegenden Tod von Frau und Tochter nach wie vor nicht verschmerzt hat, flüchtet aus seinem Leben als forensischer Anthropologe und lässt sich als zweiter Allgemeinmediziner in der Praxis des Dorfarztes der englischen Kleinstadt Manham nieder. Erst als in dem bornierten und bislang friedlichen Dörfchen eine übel zugerichtete Frauenleiche gefunden wird, die auf sadistische Machenschaften eines Wiederholungstäters schließen lässt, wird er mit seiner früheren forensischen Tätigkeit konfrontiert. Der zuständige Ermittler überredet ihn zur Mithilfe und als eine zweite Dorfbewohnerin spurlos verschwindet, scheint Hunter endgültig in seinen vorherigen Job zurück katapultiert worden zu sein.
Die Spekulationen um einen Serientäter verdichten sich und unter den engstirnigen, vorurteilsbehafteten Dorfbewohnern gedeihen Mutmaßungen und Ängste darüber, dass das Monster aus den eigenen Reihen stammt, wie junge Keime in feuchtem Nährboden.
Als die Verschwundene tot (und ebenso seltsam zugerichtet wie die erste Leiche) aufgefunden wird, spitzen sich Wut und Panik im Dorf zu und das Leben wird für Hunter als 'Zugezogenen' immer schwieriger. Beim Verschwinden einer Dritten Frau bleiben im Bezug auf 'Serientaten' keine Zweifel mehr. Ein eingeritzter, mit Vogelfedern dekorierter Rücken der ersten und ein mit toten Kanninchenbabies ausgestopfter, aufgeschlitzter Bauch der zweiten Frau sollen hierbei nur der Anfang sein.

Stil und Sprache:
Becketts Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Die Sprache ist teilweise wissenschaftlich, teilweise rührend aber niemals zu gefühlsdusselig oder metaphernschwanger. Das Buch lässt sich zügig in einem Rutsch durchlesen, der Aufbau ist logisch sinnvoll, gut durchdacht und abgesehen von einer Passage am Ende wird die Handlung nicht unnötig in die Länge gezogen. Die Spannungskurve wird in den ersten 4/5 des Buches ordentlich hoch gehalten, im Zuge der Endaufflösung hatte ich leider stellenweise das Gefühl, dass ein wenig die Luft heraus ist. Das finale Aufeinandertreffen von Hunter und dem Täter kam mir sehr langatmig vor - hier wäre die ein oder andere Seite weniger, mehr gewesen.

Persönliches Fazit:
Alles in allem ist 'Die Chemie des Todes' sicherlich kein schlechter Thriller. Leider kann ich mich dem nicht abschwellenden Hype um dieses Buch nicht komplett anschließen. Pluspunkte sind der unheimlich sympathische Hauptprotagonist, der großartig gewählte Ort des Geschehens und die bis in die Endzüge des Buches anhaltende Spannung. Der gigantisch große Minuspunkt war für mich die Vorhersehbarkeit. Wer wohl das dritte Opfer werden würde, konnte man bereits an zwei Fingern abzählen, bevor das zweite Opfer überhaupt tot aufgefunden wurde und das Hunter sich im Bezug auf den Täter in Irrvorstellungen verrennen und die alles entscheidende Person dabei außer Acht lassen würde, war leider auch viel zu schnell klar.
Es war kein Buch, bei dem ich sofort zu Beginn schon ganz sicher wusste, wer das frauenverschleppende Monster ist, allerdings stellte sich mein ab etwa 1/3 der Seiten gefestigte Verdacht (und das nehme ich Simon Beckett sehr übel!) als richtig heraus. Schade. Sogar sehr schade, bei einem sonst so spannenden Buch.
Wären die Fährten verwirrender gelegt worden, hätte man aus der an sich guten Geschichte, an diesem wirklich thriller-prädestinierten Ort (borniertes Dorf im tiefsten England, jeder glaubt anfangs jeden zu kennen...) mehr herausholen können.
Trotz das Sympathie von Dr. Hunter und die hübsch sadistisch angehauchten Morde bestechen, lässt sich über die Vorhersehbarkeit (die einem jeden guten Thriller, meiner Meinung nach, den Todesstoß verpasst) nicht hinwegsehen.
Kein schlechtes Buch, leider spielt es dennoch nicht in der Liga der Besten die ich bisher in den Händen hatte - aus diesem Grund: wohlwollende 3 von 5 Sternen.

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(276)

541 Bibliotheken, 6 Leser, 11 Gruppen, 88 Rezensionen

thriller, mord, sqweegel, csi, level 26

Level 26

Anthony E. Zuiker , Duane Swierczynski , Axel Merz
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.11.2009
ISBN 9783785760277
Genre: Krimi und Thriller

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(167)

282 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

sex, tod, therapie, ehe, roman

Schoßgebete

Charlotte Roche
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.02.2013
ISBN 9783492301527
Genre: Romane

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(2.794)

3.666 Bibliotheken, 23 Leser, 13 Gruppen, 157 Rezensionen

thriller, dänemark, entführung, krimi, sonderdezernat q

Erbarmen

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2011
ISBN 9783423212625
Genre: Krimi und Thriller

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(223)

440 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 48 Rezensionen

thriller, stalking, psychiater, mord, jan forstner

Dunkler Wahn

Wulf Dorn
Fester Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 31.08.2011
ISBN 9783453267053
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Da der Psychiater Jan Forstner in seiner Heimatstadt (wider Willen) zu einer lokalen Berühmtheit mutiert ist, misst er dem absenderlosen Rosenstrauß und dem seltsamen Anruf auf seinem Praxistelefon zunächst kaum Bedeutung bei. Erst als die Annäherungsversuche der Unbekannten (die er zunächst für eine, irrenderweise in ihn verliebte Patientin hält) häufiger, persönlicher und Furcht erregender werden, beschleicht ihn der Verdacht, ins Visier einer gefährlich Stalkerin geraten zu sein. Anrufe auf seinem privaten Telefon, Briefe unter seinem Scheibenwischer und vor seiner Haustür, sowie die Ermordung eines lokalen Journalisten bilden hierbei nur den Auftakt eines perfiden Katz-und-Maus-Spieles, an dem Jan  teilzunehmen gezwungen wird. Sein bis dato geregelter Lebensablauf wird von einer alles vereinnahmenden Welle der Paranoia überschwemmt und diejenige Person, die ihm entscheidend bei der Lösung des Rätsels (wer die gefährliche Stalkerin mit dem Namen „Jana“ ist) helfen könnte, ist aufgrund des Beichtgeheimnisses zur Verschwiegenheit verdammt.

Stil und Sprache:
Ähnlich wie Fitzek schreibt auch Wulf Dorn sehr einfach und umschweiflos. Ich persönlich habe damit überhaupt kein Problem - im Gegenteil, ich mag es sogar gerne, wenn ein banaler/zielführender Schreibstil den inhaltlichen Geschehnissen eines Buches nicht die Show stiehlt. Wer allerdings Wert darauf legt, dass Autoren ihre Schreibfertigkeit auf metaphernlastige Weise zur Schau stellen, wird (ähnlich wie bei Fitzek) auch an Dorns Büchern wenig Gefallen finden.
Für mich drosselt die sprachliche Einfachheit die Qualität des Buches allerdings nicht im Mindesten, denn fest steht: Wulf Dorn kann Geschichten erzählen! Und das auf sehr kribbelig spannende Art und Weise.
In weiten Teilen stecken wir Leser in der ahnungslosen Perspektive des Hauptprotagonisten, was an sich eigentlich schon spannend genug wäre – dennoch machen einige (clever platzierte) perspektivische Ausflüge (z.B. in die Innenwelt der Stalkerin oder des hilflos mit sich ringenden Dorfpfarrers) die ganze Sache noch reizvoller als sie ohnehin bereits ist.
Sowohl an der Sprache als auch am stilistischen Aufbau habe ich also nicht das Geringste zu mäkeln.

Persönliches Fazit:
Ich habe bereits mehrere Rezensionen gelesen, in denen sowohl der Vorgänger „Kalte Stille“, als auch Dorns Debut „Trigger“ wesentlich besser davon gekommen sind, als „Dunkler Wahn“.  Vorrangig ließen besagte Verfasser durchblicken, dass ihnen „Dunkler Wahn“ im Gegensatz zu den beiden anderen Büchern zu wenig Action und damit einhergehend scheinbar zu wenig Spannung enthielt. Zumindest im Bezug auf „Trigger“ („Kalte Stille" habe ich nämlich (noch) nicht gelesen) muss ich den Meinungen entschieden widersprechen!


Mir persönlich hat die Stalkingeschichte um Jan Forstner (obgleich ich auch „Trigger“ wirklich gut fand) sehr viel besser gefallen.
‘Weniger Action/Spannung‘ lässt sich nur dann unterschreiben, insofern man die Begriffe mit einer Aneinanderreihung von brutalen Geschehnissen gleichsetzt. Es ist wahr, dass der Thriller weniger, auf den ersten Blick offenkundige Grausamkeiten enthält als „Trigger“ – was allerdings keines Falles bedeutet, dass er weniger grausam ist als Dorns Debut. Im Gegenteil: Die Grausamkeiten im vorliegenden Buch terrorisieren uns eher auf unterschwellige, psychologische Art und Weise. Obgleich in weiten Teilen des Buches extrem wenig Blut fließt, habe ich die perfiden (auf den ersten Blick scheinbar harmlosen) Liebesbekundungen der Stalkerin als wesentlich nervenkitzerliger empfunden als jedes Blutbad, das Dorn an deren Stelle hätte einbringen können. Spannung wird in diesem Buch nicht durch Geschehnisse erzeugt die ein jeder sofort als brutal/grausam identifizieren würde, sondern durch eine hilflose Ungewissheit der Peinigerin gegenüber. Genau wie Forstner selbst kommen auch wir Leser nicht drum herum, uns stets und ständig zu fragen wer Jana ist, was Jana gerade macht, ob Jana den Protagonisten momentan beobachtet, wie Janas nächster, fürchterlicher Schritt wohl aussehen wird und was Jana letztendlich plant. Wulf Dorn hat verstanden, dass ein unbekannter, nicht greifbarer Feind wesentlich Furcht einflößender ist, als ein bekannter und spielt dieses Wissen in sehr gekonnter Form gegen den Protagonisten und uns Leser aus, sodass niemand (weder im Buch Vorkommende noch das Buch Lesende) von einer allgegenseitigen Paranoia verschont bleiben.

Die Hilflosigkeit nimmt im vorliegenden Buch mehrere verschiedene Formen an, was mir ausgezeichnet gefallen hat. Einmal müssen wir Leser hautnah miterleben, wie ohnmächtig (selbst) Jan Forstner (als studierter Psychater) der Gefährlichkeit, die von Janas Geisteskrankheit ausgeht, ausgeliefert ist. Ein anderes Mal beobachten wir einen Pfarrer dabei, wie er auf mitleiderregendste Weise mit sich, seinem Glauben und der Unantastbarkeit des Beichtgeheimnisses ringt und an der Frage, ob er das Geheimnis brechen (und so eine unschuldige Person retten) oder aber an seinem Versprechen gegenüber Gott und der Kirche festhalten sollte, zerbricht.

Die Spannungskurve des Thrillers reißt bis zum Schluss nicht ab und mündet in einer explosionsartigen Endauflösung, mit der man beim besten Willen nicht hat rechnen können. Vorhersehbarkeit (ähnlich wie in „Trigger“ – vielleicht sogar noch ein wenig besser) also gleich Null!

Es gab bloß zwei winzige Aspekte, die mich an „Dunkler Wahn“ gestört haben:
1. Ich fand es an zwei/drei Stellen nicht logisch, wie schnell Jan Forstner gedanklichen einen Zusammenhang zwischen dem Journalistenmord und Janas bis dato (noch harmlosen) Liebesbezeugungen herstellen konnte. Meiner Meinung nach hätte er (selbst intuitiv) nicht so zielsicher davon ausgehen dürfen, dass der Mord und die an ihn adressierten Geschenken etwas miteinander zu tun haben. Aber Schwamm drüber.
2. Kritikpunkt Nr. 2 ist ein extrem persönlicher, den 99% der Leser/innen wohl nicht teilen werden, dennoch muss ich ihn schnell vom Stapel lassen xD
Es hat mir selbstverständlich überhaupt nicht gefallen, dass die Irre denselben Namen hatte, wie ich!
Sehr geehrter Herr Dorn, Keine Ahnung was Sie geritten hat, die Stalkerin „Jana“ zu nennen, aber ich kann Ihnen versichern, dass wir Janas im Grunde ein sehr nettes, friedliches Völkchen sind! ;)

Alles in Allem ist „Dunkler Wahn“ (meiner Meinung nach) ein absolut großartiger Thriller und ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite sehr genossen, an der Hetzjagd des hilflosen Psychiaters teilnehmen zu dürfen. Volle Punktzahl!

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(509)

955 Bibliotheken, 14 Leser, 8 Gruppen, 128 Rezensionen

thriller, psychothriller, schwarzer mann, trigger, psychiatrie

Trigger

Wulf Dorn
Flexibler Einband: 429 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2009
ISBN 9783453434028
Genre: Krimi und Thriller

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(154)

312 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

thriller, mystery, janet clark, wahrheit, suche

Rachekind

Janet Clark
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.01.2013
ISBN 9783453409279
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:
Als Hanna eines späten Abends von einem Kundenevent nach Hause kommt, fällt ihr bis dato sehr glückliches Familienleben wie ein unsicher konstruiertes Kartenhaus in sich zusammen. Sie findet ihre kleine Tochter Lilou (scheinbar erstickt) in deren Babybettchen vor und von ihrem Mann Steve fehlt jede Spur. Obgleich das Baby ins Leben zurück geholt werden kann, bleibt Steve auch in den Folgetagen/-wochen verschwunden. Hanna, die von einem Gewaltverbrechen überzeugt ist, stößt sowohl bei Bekannten als auch bei der Polizei auf reges Unverständnis, weil absolut jeder davon überzeugt zu sein scheint, Steve habe sie (und das Kind) in jener Nacht ganz einfach sang- und klanglos verlassen. Ihr bleibt schließlich nichts anderes übrig, als auf eigene Faust zu versuchen, das Verschwinden ihres Mannes aufzuklären, wobei sich das zunehmend seltsame Verhalten ihrer kleinen Tochter -welches einer übernatürlichen Nahtod Erfahrung geschuldet sein könnte- nur als einer von vielen, bitteren Stolpersteinen in Hannas privatem Ermittlungsvorgang entpuppt.

Stil und Sprache:
Clarks Art, gewisse Umstände und persönliche Empfindungen ihrer Protagonistin zu beschreiben, hat mir extrem gut gefallen. Sie verliert sich weder in unnötig Detail-geschwängerten Darstellungen, noch schreibt sie zu knapp, um dem Leser ein schönes, facettenreiches Bild von Szenerie und Gefühlswelt an die Hand zu geben. Ein gesunder Mittelweg, der willigen Lesern ein funktionsfähiges Sprungbrett in Hannas Welt offenbart, ohne dass man Gefahr läuft, sich im Inneren inmitten überflüssig langatmiger Passagen zu verirren.
Ihre Sprache ist nur an jenen Stellen gefühlvoll, an denen emotionale Tauchgänge auch wirklich angebracht und wünschenswert sind. (z.B. bei Ausführungen bzgl. Hannas liebevollen Muttergefühlen gegenüber ihrer kleinen Tochter) Abgesehen davon ist die Sprache metaphernlos und zielführend genug, um ein hervorragend flüssiges ‚An-einem-Stück-Lesen‘ des Thrillers zu ermöglichen.

Auch der Aufbau ist gelungen. Dank des Prologes haben wir der ahnungslosen Protagonistin gegenüber zwar zunächst einen winzigen Wissensvorsprung, bekommen (auf Grund dessen, dass das Buch in zwei Haupthandlungsstränge unterteilt ist und wir uns den zweiten (Tagebuch-)Handlungsstrang ebenfalls erst mit und mit erschließen müssen) dennoch genug Möglichkeiten, über die genauen Hintergründe von Steves Verschwinden, sowie  seinem vorherigen Leben, zu rätseln.

Persönliches Fazit:
Alles in allem hat ‚Rachekind‘ mir ziemlich gut gefallen, deswegen möchte ich gerne mit den Pluspunkten beginnen.
Obgleich man sich alle nötigen Hintergründe als Leser natürlich nach und nach erschließen kann, ist ‚Rachekind‘ definitiv kein Buch, dessen Endauflösung sich einem bereits von Anfang an völlig vorhersehbar aufdrängt. Es werden zwar keine sonderlich irreführenden Fährten gestreut, dennoch sind die Zusammenhänge der Geschichte so komplex und fein genug durchdacht, dass man sie minimal ab der Hälfte (bzw. ¾ des Buches) komplett überblickt.
In diesem Zusammenhang hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, dass Janet Clark es schafft, beim Leser ein gesundes Misstrauen gegenüber einer jeden Person (abgesehen von Hanna selbst) zu schüren. Ich habe beinahe das gesamte Buch hindurch absolut niemandem vertraut und wurde deshalb im Nachhinein positiv überrascht, als ich feststellen musste, dass so mancher, von mir verdächtigter Charakter doch nicht so übel ist, wie zunächst vermutet.

Der Thriller bezieht seine Spannung (in weiten Teilen) nicht aus blutrünstigen Gewalttaten oder atemlosen Verfolgungsjagten, sondern vielmehr aus der nagenden Ungewissheit über den Zusammenhang der Geschehnisse – auch diesen Aspekt fand ich absolut supi, weil Clark in ‚Rachekind‘ zweifellos belegt, dass Spannung nicht immer durch Tarantino-ähnliche Gemetzelsituationen entstehen muss.

Zum Schluss muss ich allerdings auch einen (für mich leider sehr) negativen Punkt erwähnen:
Der Thriller fußt in extrem weiten Teilen auf übernatürlichen/mystischen Elementen. Während diese Tatsache für den ein oder anderen Leser sicherlich die ‚besondere Würze‘ darstellt,  konnte ich (als leider sehr praktisch-faktisch denkender Mensch) nicht viel damit anfangen. Ich fand es beim Lesen unheimlich schade, dass mir übernatürliche Aspekte so furchtbar unglaubwürdig und fremd vorkamen, weil ich das Gefühl hatte, meine nüchterne Vorstellung von Tod/Nahtod/Nachtod und die Unfähigkeit, an überirdische Zusammenhänge zu glauben, hätten mir den Zugang in die letzten, kribbelnden Ecken des Thrillers verwehrt. Obgleich Janet Clark versucht, dem Leser einen sanften Einblick in diese Nahtod-Welt zu gewähren, habe ich es nicht geschafft, mich darauf einzulassen. Dank meiner (bis zum Schluss) pragmatischen Denkweise habe ich mir das Tor in die mystische Paralellwelt des Buches, selbst zugeschlagen/bzw. verschlossen gehalten und so zum Beispiel keinen Zugang zu Hannas Tochter Lilou und deren seltsamen Verhaltensweisen gefunden.
Da ich das Gefühl habe, das (bis zuletzt) unmögliche, vollständige Eintauchen in ‚Rachekind‘ sei meine eigene Schuld, möchte ich dem Buch (auch im Sinne derjenigen Leser, die mystische Elemente sehr schätzen) dennoch wohlwollende 4 von 5 Sternen geben.
Von meiner persönlichen Unzulänglichkeit einmal abgesehen, ist es allerdings wirklich eine lesenswerte, fein durchdachte Geschichte, die mich bis zum Schluss prima unterhalten hat.

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(59)

160 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

justiz, anwalt, todeszelle, mord, gefängnis

Der Gefangene

John Grisham , Bernhard Liesen , Bea Reiter , Kristiana Dorn-Ruhl
Flexibler Einband: 463 Seiten
Erschienen bei Heyne, 02.01.2008
ISBN 9783453811744
Genre: Krimi und Thriller

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124 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

alex cross, thriller, washington, entführung, lösegeld

Morgen, Kinder, wird's was geben

James Patterson , Dietlind Kaiser (Übers.)
Flexibler Einband: 455 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB
ISBN 9783548252452
Genre: Krimi und Thriller

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85 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 9 Rezensionen

krimi, mord, england, minette walters, psychothriller

Der Schrei des Hahns

Minette Walters , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 143 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 10.03.2008
ISBN 9783442466535
Genre: Sachbücher

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(31)

60 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 3 Rezensionen

thriller, erbe, richter, tod, wz reihe 07 fach 05

Der Richter

John Grisham , Heiner Friedlich , Bernhard Liesen , Bea Reiter
Flexibler Einband: 16 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 30.04.2009
ISBN 9783453722187
Genre: Krimi und Thriller

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(103)

194 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 8 Rezensionen

krimi, england, london, mord, rache

Schlangenlinien

Minette Walters , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.11.2002
ISBN 9783442453771
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

intelligent, spannend, amerika, anwalt, krimi

Kopf ab

David Rosenfelt , Antje Kaiser
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Ullstein TB
ISBN 9783548258539
Genre: Krimi und Thriller

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(14)

23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

fantasy, alpen, zimmer bradley

Im Schatten der Burg

Marion Zimmer Bradley
Fester Einband: 389 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2002
ISBN 9783828971479
Genre: Fantasy

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(58)

134 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

thriller, anwältin, vergewaltigung, jess koster, verfolgung

Schau dich nicht um

Joy Fielding , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 441 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.04.1995
ISBN 9783442430871
Genre: Krimi und Thriller

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(6)

17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

psychologie, heilung, gefühle, franz, lebenshilfe

Der wunde Punkt

Wayne W. Dyer , ,
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 04.12.1980
ISBN 9783499173844
Genre: Sachbücher

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(150)

244 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

krimi, mord, liebe, deutschland, mörderin

Der Hahn ist tot

Ingrid Noll
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 16.03.1993
ISBN 9783257225754
Genre: Romane

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(2)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Kleine Prinz: Mit Zeichnungen des Verfassers

Antoine de Saint-Exupéry
E-Buch Text: 93 Seiten
Erschienen bei Karl Rauch Verlag, 01.01.2012
ISBN 9783792001998
Genre: Sonstiges

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

generationen, oma, mama, tochter, schwangerschaft

Das Handbuch für Rabenmütter

Kate Long , Isabel Bogdan
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.2005
ISBN 9783442542116
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

handel, raub, überraschung, besuch, kunst

Aktennotiz 'Verstorben'

Sarah Lacey
Flexibler Einband
Erschienen bei Econ TB., 01.11.1997
ISBN 9783612250179
Genre: Krimi und Thriller

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