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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Neonregen

James Lee Burke , Hans H. Harbort
Flexibler Einband
Erschienen bei Pendragon, 06.07.2016
ISBN 9783865325488
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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67 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Slade House

David Mitchell , Volker Oldenburg
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 15.05.2018
ISBN 9783498042769
Genre: Romane

Rezension:

Ein Schuss in den Ofen!👎 Anfänglich war es interessant, aber dann endete jedes Kapitel mit der gleichen Auswirkung auf die Protagonisten. Bedingt durch das Genre, war mir alles zu konstruiert. Ist eben alles möglich im Horror-/Gruselgenre. Und gegruselt hat mich nur der Verlauf der Geschichte. Wär mein Nachname Scheck, würde das Buch in die Tonne fliegen.

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Tags: davidmitchell, rowohlt, sladehouse   (3)
 

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

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Schwere Knochen

David Schalko
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 12.04.2018
ISBN 9783462050967
Genre: Romane

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

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Fuck you very much

Aidan Truhen , Thomas Wörtche , Sven Koch , Andrea Stumpf
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 16.04.2018
ISBN 9783518468654
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: aidan truhen, suhrkamp, thriller   (3)
 

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61 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Der Fluch von Pendle Hill

Oscar Muriel , Peter Beyer
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 15.01.2018
ISBN 9783442485062
Genre: Historische Romane

Rezension:

Rezension zu

Der Fluch von Pendle Hill
von
Oscar de Muriel






Beschreibung: Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …

Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Fluch-von-Pendle-Hill/Oscarde-Muriel/Goldmann-TB/e504627.rhd

Erscheinungsdatum: 15.01.2018

Der Autor hat es hier, mit dem zweiten Teil dieser Reihe, wieder geschafft einen tollen britischen Krimi zu schreiben. Die Handlung startet in Edinburgh mit einem, man möchte fast meinen typisch für Schottland, grausamen Mord an der Krankenschwester Miss Greenwood. Daraus entwickelt sich eine Verfolgungsjagd mit vielen Überraschungen, beeinflusst durch viele Verstrickungen von den Ermittlern selbst und der Familie Ardglass mit dem Fall.

Auch wird der Leser über die wahre Funktionsweise von Flüchen und Zaubern aufgeklärt, die Hexen verwenden. Raffiniert inszeniert Oscar de Muriel das Geschehen, Ereignisse die zunächst nebensächlich wirken, bekommen haben plötzlich große Auswirkungen auf das Gesamtgeschehen. Für den gesamten Krimi lässt sich sagen, dass nichts Vorhersehbar ist, dass es aber dann schließlich logisch und harmonisch zu einer Auflösung kommt.

Das Buch hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, auch wegen dem typisch englischen Humor den Oscar de Muriel mit einfließen lässt. Die Handlung ist rasant, einem Ereignis folgt das Nächste. Oscar de Muriel hat einen einfachen Erzählstil, der nicht unbedingt einzigartig aber dafür sehr angenehm ist.

Während ich las, war ich versunken im Buch, und praktisch vor Ort in Schottland und England. Muriel nutzt die richtige Dosis von Details, alles ist klar vorstellbar aber man wird nicht abgelenkt durch Nebensächlichkeiten die zur Langatmigkeit führen könnten.

Insgesamt möchte ich schreiben, dass es eine gelungene Fortsetzung ist und ich mich sehr auf den dritten Teil freuen. Suchtpotenzial ist vorhanden.

Für einen guten Krimi gebe ich gerne 4 Sterne

Euer Weltenwandler










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(95)

145 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 80 Rezensionen

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Niemals

Andreas Pflüger
Fester Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.10.2017
ISBN 9783518427569
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: andreas pflüger, jenny aaron, krimi, meisterwerk, niemals, suhrkamp verlag, thriller, wahnsinn   (8)
 

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

zeitgenössische belletristik

Speicher 13

Jon McGregor , Anke Caroline Burger
Fester Einband
Erschienen bei Liebeskind, 22.01.2018
ISBN 9783954380848
Genre: Romane

Rezension:  
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444 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

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QualityLand

Marc-Uwe Kling
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 22.09.2017
ISBN 9783550050237
Genre: Science-Fiction

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74 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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64

Hideo Yokoyama , Sabine Roth , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Atrium Zürich, 09.03.2018
ISBN 9783855350179
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Stellt euch vor, ich bin fort

Adam Haslett , Dirk van Gunsteren
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 24.01.2018
ISBN 9783498030285
Genre: Romane

Rezension:

Rezension zu
»Stellt euch vor, ich bin fort«
von
Adam Haslett






Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: 24. Januar 2018




Diese Geschichte ermöglicht dem Leser, Einblick zu nehmen in das Leben von Betroffenen der bipolaren Störung und deren Mitmenschen. Soweit ich das überhaupt beurteilen kann, natürlich.

Adam Haslett schreibt immer abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten. Was bei solch einem Buch, das diese Thematik hat und darüber auch aufklären möchte, sehr sinnvoll erscheint.

Hier wird nicht der klinische Teil dieser Krankheit in den Vordergrund gestellt, auch wenn die Tabletten, die Michael nimmt, starke Auswirkungen auf ihn und somit auf die Geschehnisse hat, sondern der menschliche, emotionale und die Auswirkungen auf das soziale Umfeld.

Die Geschichte wirkt stimmig, der Schreibstil ist einfach gehalten und es werden nicht zu viele Fremdwörter verwendet. Haslett schafft es, durch Michaels Fantasien, den Leser auch mal zum schmunzeln zu bringen, was erleichternd wirkt, und die Atmosphäre nicht zu düster werden lässt.

Einen starken Spannungsbogen erwartete ich bei diesem Buch nicht, denn wer nur ein wenig über bipolare Störungen weiß, kennt deren Konsequenzen, die oft eintreten können. Trotzdem schreibt Haslett so interessant, das ich das Buch kaum aus der Hand gelegt habe, wenn ich Zeit hatte zum Lesen.

Aber es ist auch mehr, als nur ein Buch über eine Krankheit, es ist auch ein Buch über Mitgefühl, Aufopferung, Familienbande, Kraft der Liebe und Freundschaft.

Mir hat es gut gefallen und ich gebe gerne 4 Sterne

Kaufempfehlung: Klare Kaufempfehlung, aber zuerst reinlesen!

LG

Der Weltenwandler

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276 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 101 Rezensionen

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Leere Herzen

Juli Zeh
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.11.2017
ISBN 9783630875231
Genre: Romane

Rezension:

Auf Juli Zeh als Autorin war ich schon länger neugierig, nur traf ihr Buch »Unter Leuten« so gar nicht mein Geschmack. Allerdings sprach mich dann die Beschreibung zu »Leere Herzen« zum Glück an.

Das Buch beginnt sehr vielversprechend und der Schreib- und Erzählstil von Juli Zeh sind sehr angenehm, alles ist gut nachzuvollziehen. Sie verliert sich nicht in unnötige Details.

Die Spannung bleibt anfänglich knackig stramm, allerdings nur, bis Britta und Babak sich schützen müssen, vor den »Trittbrettfahrern«, leider!
Ab dem Punkt geht es stetig bergab, und Handlungen werden langweilig, nicht nachvollziehbar, und man wünscht sich, dass einige Passagen doch ausführlicher beschrieben worden wären.

Sicher hat die Autorin, gut dargestellt was uns in der Zukunft, so oder so ähnlich, politisch, blühen könnte, nur reicht mir das nicht, es wäre sicher nicht schwer, das Ende spannender zu gestalten. Vor allem mit der tollen Idee, die Juli Zeh hatte, was das Business angeht, von Britta und Babak.

Insgesamt bin ich leider enttäuscht, denn ein Spannungsaufbau ist immer besser als ein Spannungsabbau in einer Geschichte.

Für die Idee, Schreibstil und ein halbes Buch vergnügen, gebe ich also dann also 3 Sterne

Kaufempfehlung: Auf eigene Gefahr!



LG Der Weltenwandler

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

john burnside

Ashland & Vine

John Burnside , Bernhard Robben
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Knaus, 25.09.2017
ISBN 9783813504613
Genre: Romane

Rezension:


(Abbruch-)Rezension zu:

Ashland & Vine
von
John Burnside


Erscheinungsdatum: 25.09.2018
Verlag: Knaus

Beschreibung:

John Burnsides großer Roman über Amerikas verdrängte Traumata
Mit dem Mord an ihrem Vater, Rechtsanwalt und Gegner der Rassentrennung, endet jäh die behütete Kindheit der jungen Jean und ihres Bruders Jeremy. In der Lebensgeschichte der beiden Geschwister spiegeln sich die politischen Entwicklungen, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts Amerika tief gespalten haben: von der Kommunistenhatz der McCarthy-Ära über die erstarkende Bürgerrechtsbewegung zur Black Panther Party, Vietnam und dem Kalten Krieg. Als der Traum von einer gerechten Welt in immer weitere Ferne rückt, zieht sich Jean in die Einsamkeit zurück. Bis eines Tages eine junge, alkoholkranke Frau vor ihrer Tür steht und ihre Hilfe braucht.

In seinem neuen Roman erzählt John Burnside die Geschichte einer Familie aus den amerikanischen Südstaaten: berührend und poetisch eindringlich.
Quelle:Randomhouse.de

Für diese Rezension werde ich keinen großen Aufwand betreiben, denn dieses Buch war so gar nicht meins.
Alleine das eine schwere Alkoholikerin das Trinken aufgibt nur um die Lebensgeschichte einer anderen Person erzählt zu bekommen, erscheint mir sehr unrealistisch. Teilweise erinnerte mich die Geschichte an eine schlechte Kopie vom Film »Grüne Tomaten«, aber auch an »Shades of Grey« erinnerten mich einige Passagen, und das nicht im positiven Sinne.

Mich sprach die Geschichte nicht an, die Protagonisten lösten bei mir nur Langeweile aus, ich kämpfte mich bis ca Seite 200, dann war ich es satt meine Zeit weiter zu verschwenden. Ich brach ab. Darum kann ich nur diese Seiten auch bewerten.

Im allgemeinen wurde das Buch sehr gut besprochen, darum möchte ich betonen, das meine Meinung absolut subjektiv ist.

Für den gelesenen Teil des Buches von mir also keinen Stern.

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Tags: john burnside   (1)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Blut und Rache

Uwe K. Alexi
Flexibler Einband: 278 Seiten
Erschienen bei UKA Verlag, 01.07.2017
ISBN 9783981767940
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu
»Blut & Rache«
von Uwe Alexi


Beschreibung:

„Der als Mörder verurteilte Luka Basler wird nach guter Führung frühzeitig aus der Justizvollzugsanstalt entlassen. Sein Bewährungshelfer vermittelt ihm für einen perfekten Neustart eine kleine Wohnung im noblen Bad Homburg. Er ist von der Läuterung seines Schützlings überzeugt. Außer der Vermieterin dürfte niemand etwas über Lukas Vergangenheit wissen und doch ist sie plötzlich in aller Munde. Als kurze Zeit später im Kurpark ein brutaler Mord verübt wird, eskaliert die ohnehin schon aufgeheizte Stimmung in der sonst so ruhigen und beschaulichen Stadt. Es beginnt eine gnadenlose Hetzjagd. Armin Anders‘ zweiter Fall.“


Als ich zu lesen begann, irritierte mich zunächst der Schreibstil. Wie Uwe Alexi bestimmte Eindrücke und Begebenheiten verstärkte (betonte), störte mich zunächst beim Lesen und ich befürchtete, das mir dieses Buch, im Gegensatz zu seinen Thrillern zuvor, nicht wirklich Spaß und Spannung bringen würde.

Doch dieses Gefühl hielt nicht lange an. Als ich weiter las, verlor ich mich in der Handlung, die grob in erst 2 Handlungssträngen geschrieben ist, die abwechselnd erzählt werden. Bad Homburg meets Afrika könnte man sagen, und das weckte Neugier in mir, da in beiden der jeweils eigene Spannungsbogen präsent ist und hält. Wie beides dann im Verlauf verbunden wird, ist absolut gelungen.

Zu diesem Buch muss man sagen, das es blutiger und bestialischer wird, als der erste Band dieser Reihe, und mir wurde es bei einer Szene schon ganz anders, aber zum Glück sind diese Momente keine Dauerszenen.

Die Haupthandlung liegt hier auf den Ereignissen die aus den Verbrechen hervorgehen, sprich Wirkung auf die Betroffenen und Ermittelnden (Nachforschenden) und der folgenden Konsequenzen. Und hier macht das Buch wirklich Spaß und ist spannend als auch mal amüsant.

Ich habe dieses Buch innerhalb von nur 2 Tagen gelesen, eine enorme Leistung, da ich sehr beschäftigt bin zur Zeit, soll bedeuten, es ist so rasant und fesselnd geschrieben, das ich jede freie Minute genutzt habe. Sprich, von Langeweile oder Langatmigkeit keine Spur.

Wichtig ist auch, dass der Journalist Armin Anders, ab diesen Band 2 der Reihe, der Hauptprotagonist ist, und wohl auch bleiben wird. Diese Idee gefällt mir, und ich finde die Person, als solche, sehr gut herausgearbeitet. Sehe da auch noch Potential, was das Wirkungsfeld angeht, in dem er, in Zukunft, operieren könnte. Besonders mit seinem Kumpel Manfred, dem »IT-Speziallisten«. Bin da noch sehr gespannt.

Insgesamt ist es ein Thriller, der harmonisch geschrieben ist. Die Verknüpfungen der Szenen sind stimmend, und wirken nicht künstlich oder krampfhaft konstruiert. Auch die spirituellen Szenen finde ich in Ordnung, da mit diesen nicht übertrieben wird. Solange niemand von den Toten aufersteht, und es zum Horror wird, darf es meiner Meinung nach in einem Thriller Thema sein.

Ich denke, so langsam sollten sich die großen Verlage mal mit Uwe Alexi beschäftigen, denn dieser Thriller ist besser, als so einiges, was ich schon, von namhaften Autoren, gelesen habe.

Trotz anfänglicher Bedenken bekommt dieser Thriller von mir 5 Sterne, denn er hat mir sehr gute und spannende Unterhaltung geliefert.

Mehr Infos zum Autor findet ihr hier: https://uwealexi.de

Leseprobe zum Buch: https://uwealexi.de/2017/07/27/leseprobe-aus-blut-rache/

Kauft euch das Buch wenn ihr Thriller mögt, es ist jeden Cent wert!

LG Euer Weltenwandler

  (1)
Tags: blut & rache, niemand wird dich vermissen, opfer & täter, thriller, uwe alexi   (5)
 

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74 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 51 Rezensionen

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Ermordung des Glücks

Friedrich Ani
Fester Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 11.09.2017
ISBN 9783518427552
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem ich im Jahr 2016 »Der namenlose Tag«, dem ersten Fall von Jakob Franck, gelesen hatte, welches das erste Buch von Friedrich Ani für mich war, war ich gespannt auf die Fortsetzung. Der Schreib- und Erzählstil von diesem außergewöhnlichen Autor hatte mich sehr beeindruckt.

Und auch hier wurde ich schon, nach nur wenigen Seiten, selig. Ani nahm mich sofort mit auf die Reise in Jakob Franck’s Welt. Fast zärtlich, rücksichtsvoll, als könnte der Leser selbst vom Geschehen betroffen sein, wird hier das Drama der Familie Grabbe erzählt, welcher Jakob Franck die Todesnachricht überbringt. Hier werden aber keine »Gaffer« befriedigt, die sich am Leid anderer ergötzen, Gewalt wird hier nicht verwendet um Aufmerksamkeit zu erregen, sondern ist Ursache für pure Traurigkeit.

Dieser Roman stellt die Tragik dar, die uns alle widerfahren könnte, durch den gewaltsamen Verlust eines, uns nahestehenden, Menschen. Wie würden wir reagieren, welche Moralvorstellungen gelten dann noch in unseren Leben, wenn das unfassbare in unser Leben tritt, und ein Jakob Franck uns die Nachricht überbringt, dass unser Kind ermordet aufgefunden wurde.

Im Roman fällt Tanja Grabbe, die Mutter des ermordeten Lennard Grabbe in eine tiefe Depression, was die weiteren Geschehnisse auslöst oder stark beeinflusst. In diese düstere Atmosphäre werden wir Leser geführt, ohne ein Happy End erwarten zu dürfen. Alles was bleibt, ist die Hoffnung nach Gerechtigkeit und das dies dann dazu führt, dass die Familie einen Weg ins Leben zurückfindet.

Nun überschlagen sich aber in der Geschichte die Ereignisse, durch unerwartete Erkenntnisse und Ereignisse, welche eine Spannung erzeugen, die im Buch von Beginn an, bis zum Ende erhalten bleibt. Niemand der ein Herz in sich trägt, kann sich wirklich diesen Gefühlen entziehen.

Erleichtert war ich auch, dass das Privatleben von Jakob Franck auch seinen Platz in der Geschichte findet, doch nicht in den Vordergrund gerückt wurde, also nicht zu sehr ablenkte von den zentralen Ereignissen im Fall Lennard Grabbe. Friedrich Ani hat da die ideale Dosis gefunden.

Der Schluss vom Buch ist auch unerwartet, er machte mir klar, das es Friedrich Ani hier wohl nicht darum geht, einen reinen, klassischen, Krimi zu schreiben. Er erzählt in der Hauptsache, wie Menschen funktionieren unter extremen Situation, wenn sie hart geprüft werden vom Leben. Mit ihren Schwächen und Stärken, auch wenn die Schwächen hier wohl in der Familie Grabbe überwiegen. Die Frage ist, möchte Ani erreichen, dass der Leser das Ganze reflektiert, und auf sein eigenes Leben bezieht. Sich vorbereitet auf Unerwartetes, das schließlich jeden treffen kann?
Wissen tut man es nicht, aber für mich macht es Sinn.

Dieses Buch hat mich wieder von Ani überzeugt, die Geschichte ist stimmig, sehr realistisch und wie bekannt fast poetisch und melancholisch erzählt. Ein Markenzeichen von Friedrich Ani. Für Liebhaber von Sprache immer ein Genuss, das nehme sogar ich wahr und lerne durch diesen Autor, die Schönheit des geschriebenen Wortes, zu schätzen.

Dank gilt dem Suhrkamp / Insel Verlag für dieses Rezensions-Exemplar

Mehr Informationen zum Buch findet ihr hier:

http://www.suhrkamp.de/buecher/ermordung_des_gluecks-friedrich_ani_42755.html

  (2)
Tags: ermordung des glücks, friedrich ani, krimi, kriminal roman, roma, suhrkamp   (6)
 

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366 Bibliotheken, 8 Leser, 2 Gruppen, 149 Rezensionen

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Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

Rezension:

Rezension zu
»UNDERGROUND RAILROAD«
VON COLSON WHITEHEAD


Beschreibung:

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.

Quelle: Hanser-Literaturverlage


Erscheinungsdatum: 21.08.2017
352 Seiten
Hanser Verlag
Fester Einband
ISBN 978-3-446-25655-2
ePUB-Format
ISBN 978-3-446-25774-0

Zum Buch:

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn seit ich lesen kann interessiert mich das Thema Unterdrückung, Ausbeutung, Rassismus, Apartheid etc. sehr. Ich konnte und kann bis heute nicht verstehen wie wir Menschen miteinander, teilweise, umgehen.

Ich kenne die Geschichte der Sklaverei in den USA Südstaaten, doch Colson Whitehead zeigt mir hier in diesem Buch, mit dem Thema des Fluchtnetzwerkes »Underground Railroad«, einen neuen Teil der Geschichte. Dieses Netzwerk gab es tatsächlich, auch wenn es nicht wie im Buch beschrieben, sich eines unterirdischen Eisenbahnnetzes behalf. Sondern Metaphern des Eisenbahnzeitalters nutzte, wie zum Beispiel »Station« (Unterkunft), »Passenger« (Flüchtender).
Infos dazu findet ihr hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Underground_Railroad

Mit dieser Geschichte wurde mir sehr bewusst, dass diese »Eisenbahnen« bis heute noch fahren und kein Ende abzusehen ist. Denn egal wohin im Buch Cora flüchtet, es gibt immer wieder Rückschläge nach der Hoffnung es endlich geschafft zu haben, und in Freiheit, gleichberechtigt leben zu dürfen.
Wenn wir in unsere heutige Welt schauen, gibt es reichlich Orte an denen Menschen nicht frei und würdig leben dürfen, benutzt, gequält, verfolgt, verletzt und umgebracht werden.
Aber es gibt eben auch weiterhin Menschen, die diese Eisenbahnlinien in Stand halten, und weiter aufbauen.

Colson Whitehead erzählt also nicht nur die Geschichte einer Flucht mit Hilfe der »Underground Railroad« von der Sklavin Cora, sondern spricht den Leser an, sich umzuschauen in unsere Umgebung, unserer Gesellschaft, unserer Welt!

Es zeigt sich in der Geschichte, wenn du einem Menschen Macht verleihst, zeigt sich sein wahrer Charakter. Ob positiv oder negativ, beides wird im Buch dargestellt in verschiedenen Protagonisten.
Das dieses Buch keine fröhliche Unterhaltung ist, brauche ich so nicht mehr weiter erwähnen denke ich.

Colson Whitehead schreibt in sehr verständlicher Sprache, und das ist sehr vorteilhaft, denn so erreicht er mehr Leser, aller Schichten, und nicht nur Literatur-Intellektuelle. Diese Botschaft an die Menschheit, erreicht zumindest alle die lesen können. Der Erzählstil ist typisch amerikanisch, soweit ich das beurteilen kann. Erinnerte mich an Harper Lee, vielleicht auch wegen der Thematik. Ich empfinde es genau richtig geschrieben, auf das Wesentliche konzentriert.

Den Pulitzerpreis für »Fiction« finde ich hochverdient, und finde, es sollte unbedingt für den Literaturnobelpreis in Betracht gezogen werden. Ein sehr guter Kandidat!

Es gab wieder, im Social Media, Stimmen die schrieben, es sei wieder ein Buch das »gehyped« wird.
Ich sage dazu, ja bitte hyped es ohne Ende, denn wir brauchen solche Bücher um über uns, als Menschen, nachzudenken.

Insgesamt finde ich dieses Buch, wie zu erahnen, großartig, auch wenn es komisch ist dieses Wort im Zusammenhang mit dem Leid, das im Buch beschrieben ist, zu verwenden. Doch ist die Geschichte ein Geschenk an jeden mitfühlenenden Menschen und Anstoß die Welt etwas besser zu machen. Beginnen kann jeder in seiner, kleiner, eigenen Umgebung. Auch wenn es abgedroschen klingt.

Wir sollten, wie die Fluchthelfer im Buch, ohne Erwartungen, etwas zurückzubekommen, unseren Mitmenschen helfen, Hoffnung in schweren Situationen zu haben und vielleicht wieder ein Lächeln auf den Lippen zu haben.

Das ist, was ich mitnehme aus der Geschichte und gebe solch einem wertvollen Werk:
Natürlich:

5 Sterne

Kauft euch dieses Buch, es ist eine Bereicherung für euer Herz und wertvolle Erfahrung für unseren Geist.

Liebe Grüße

Euer Weltenwandler

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Tags: colson whitehead, fluchtnetzwerk, hanser literaturverlage, hanser verlag, historischer roman, sklaverei, südstaatenliteratur, underground railroad   (8)
 

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

depression, dtsch.bpreis-longlist, lichter als der tag, liebesroman, mirko bonné, roman, schöffling & co. verlag

Lichter als der Tag

Mirko Bonné
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Schöffling, 18.07.2017
ISBN 9783895614088
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: lichter als der tag, liebesroman, mirko bonné, schöffling & co. verlag   (4)
 

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White Tears

Hari Kunzru , Nicolai von Schweder-Schreiner
Fester Einband
Erschienen bei Liebeskind, 26.06.2017
ISBN 9783954380787
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: hari kunzru, liebeskindverlag, white tears   (3)
 

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anfang der achtziger, bombenanschlag bologna 1980, ferdinand de saussure, francois mitterand, französiches hochschulsystem, französische literatur, homosexualität, intellektualität, jaques derrida, john searle, juri andropow, karl bühler, krimi, kriminalr

Die siebte Sprachfunktion

Laurent Binet , Kristian Wachinger
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 16.12.2016
ISBN 9783498006761
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: die siebte sprachfunktion, krimi, laurent binet, rowohlt   (4)
 

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103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Schatten von Edinburgh

Oscar Muriel , Peter Beyer
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.02.2017
ISBN 9783442485055
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu » die Schatten von Edinburgh«
von Oscar de Muriel

Genre: Historischer Krimi
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 20.02.2017


Beschreibung:

Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren ...
Quelle: Goldmann Verlag

Auf meiner Rückreise von Schottland, als wir in Edinburgh halt machten, hatten wir endlich wieder Zugang zum Internet. Natürlich informierte ich mich den den sozialen Medien, was so in der Buchszene passiert. Und wie es der »Teufel« ;) so wollte, erschien mir auf Facebook ein Beitrag, von https://www.zwischen-den-zeilen.com, zu diesem Buch. Schon von der Beschreibung war ich sofort angefixt. Keine 2 Tage habe ich gebraucht um es zu lesen, habe jeden Moment an Freizeit genutzt, denn ich klebte, wegen der Spannung in der Handlung, an der Geschichte.

Das ein geborener Mexikaner, einen so grandiosen, klassischen und typisch englischen Krimi schreibt (die Handlung spielt um 1888), hätte ich nie erwartet.

Es macht Spaß, die »Feindschaft« die Engländer und Schotten, die der Londoner Inspector Frey und der schottische Ermittler McGray zelebrieren. Das erinnerte mich als Kölner natürlich sofort an unsere » Freundschaft« mit der »verbotenen Stadt« deren Name ich nicht ausspreche (-schreibe) ;).
Also auf deutsch gesagt, die Handlung enthält auch einen guten Teil an Humor.

Da es der zweite schottische Krimi/ Thriller ist, den ich aufgrund meiner Schottland-Reise lese, stelle ich fest, das die Schottland einen starken Hang zur Tradition haben, das zeigt sich in der Art und Weise, wie sie ihre Opfer Töten, ich denke hier an die Hinrichtungsmethoden die auch dem schottischen Nationalheld William Wallace zuteil wurde am 23. August im Jahr 1305. Oder auch Gift ist immer noch beliebt 1888. Also, selbst wenn man Unschuldige tötet, Tradition bleibt Tradition! ;)
Für mich persönlich war es natürlich auch erfreulich, das einige Orte, die ich kürzlich erst besuchte, in dem Buch eine Rolle spielen, besonders der Pub »Ensign Ewart« auf der Royal Mile in Edinburgh, der schon seit dem Jahr 1680 seine Gäste bewirtet. Haggis habe ich übrigens auch sein gelassen ;).

Die Geschichte schreibt Oscar de Muriel wie gesagt im sehr klassisch englischen Stil. Und er kann das, ein absolut gelungenes Werk. Er bezieht die damals typische englische Gesellschaft sehr gut mit ein, ohne es zu übertreiben. Jack de Ripper mordet zu gleicher Zeit, spielt hier aber nur eine Nebenrolle. Als Frey dann in Edinburgh ankommt und mit McGray die Ermittlungen aufnimmt, wird es zum Teil auch mystisch und düster, Gänsehaut und unter die Decke kriechen sind hier auch garantiert.

Oscar de Muriel übertreibt es aber nie, auch wenn es zunächst an einigen Stellen so wirken wird. Toll ist auch zu welchen Mitteln die beiden Ermittler manchmal greifen, um voranzukommen, damit sie die Steine umgehen können, die Ihnen in den Weg gelegt werden.

Der Autor bleibt, obwohl auch von beiden Ermittlern die familiären Umstände eine Rolle spielen, immer sehr nah an der Haupthandlung. Sein Schreibstil ist sehr gut verständlich und sorgt für Tempo. Die Spannung steigert sich kontinuierlich bis zum Finale.

Die einzelnen Protagonisten werden ausreichend dargestellt so das ich kein Defizit, in dem Bereich, feststellen konnte.

Der Verlauf der Morde, die Zusammenhänge und die Auflösung des Ganzen sind absolut logisch und nachvollziehbar aber nicht vorhersehbar. Nur in der Höhlen-Szene war mir klar, für wen der vierte Haken gedacht war. Nur ist zu dem Zeitpunkt der Mörder schon enttarnt und müsste nur noch dingfest gemacht werden. Ob es gelingen wird, ist natürlich noch eine andere Frage.

Ein sehr kreativer historischer Krimi, der keine Langeweile aufkommen lässt.
Dieser Krimi ist perfekt für den Urlaub, und sollte in keinem Krimi-Regal fehlen.

Perfekt bedeutet bei mir 5+ Sterne

Danke noch einmal Maurice Feiel vom Blog https://www.zwischen-den-zeilen.com
Ohne dessen Beitrag ich so schnell wohl nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre.

Ich danke dem Goldmann Verlag für das Rezensions-Exemplar

LG Euer Weltenwandler

  (1)
Tags: edinburgh, krimi, oscar de muriel   (3)
 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Die Erfindung des Abschieds

Friedrich Ani
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 13.07.2011
ISBN 9783426511749
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu »Erfindung des Abschieds«
von Friedrich Ani
( Tabor Süden Roman Reihe Teil 1)


Genre: Krimi/ Thriller
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsdatum: 13.07.2011

Beschreibung:

Nach dem Tod seines geliebten Großvaters ist der neunjährige Raphael Vogel spurlos verschwunden. Die zerstrittenen Eltern – und bald auch die Öffentlichkeit und Medien – sind in höchstem Alarmzustand.
Quelle: Verlag Droemer Knaur

Auch ein Buch, das ich mir schon länger vorgenommen habe, nachdem ich »Der namenlose Tag« von Friedrich Ani, schon vor einiger Zeit, gelesen hatte.
Mich interessierte diese Reihe, da ich wissen wollte, ob der Autor auch hier so toll mit Sprache umgeht, und wurde nicht enttäuscht. Also war mein Schottland Urlaub die richtige Gelegenheit, und ich habe dieses Buch an einem Tag in den Highlands, in Kenmore am Loch Tay, durchgelesen.

Zu Beginn ist man natürlich gespannt auf den Fall und aber auch auf den Haupt-Protagonisten. Nur da kam erst mal nichts Eindeutiges von Tabor Süden (dachte ich), und ich fragte mich, ob ich das richtige Buch gekauft hatte ;).

Aber Ani ist ein Fuchs, er lies erst mal den Leser im Dunklem, und erzeugte damit schon Spannung. Der Fall des verschwundenen Raphael wird sehr tragisch und dramatisch dargestellt und Mitgefühl stellt sich beim Leser ein, da Ani mit seiner Art zu Schreiben dieses sehr stark erzeugt.

Man fühlt sich zunächst in einer sehr realen Welt, denn Friedrich Ani betreibt keine Effekt-Hascherei, man hat fast das Gefühl die Geschichte beruht auf wahren Tatsachen.
Doch dann kommt Tabor Süden in das Spiel , und es wird auch spirituell. Denn dieser wird nicht umsonst von der Presse »Seher« genannt, da seine Methoden nicht immer der klassischen Polizei-Arbeit gleichen. Das seine Mitmenschen, oft, damit nicht zurechtkommen, wundert mich nicht, denn gerade die deutsche Gesellschaft ist nicht sehr offen, was es angeht, andere Wege zu gehen, als die der üblichen Vorgaben und Regeln. Aber hier muss man auch keine Bedenken haben, denn es wird mit der Spiritualität nicht übertrieben, es hat mehr was von Philosophie des Lebens zu tun, Erfahrungen und Weiterentwicklung unseres Geistes. Was Ängste in uns auslösen und der Vorstellung und Erwartungen vom Glück. Und da sind wir Menschen halt alle verschieden, so wir Friedrich Ani es hier so überzeugend darstellt.

Die Geschichte ist sehr flüssig zu lesen und erfreut mit der Wort- und Satzwahl. Nie war es mir langweilig, obwohl es nicht so vor Spannung im Sinne von Thrill protzt. Die Spannung erzeugt der Autor durch die Entwicklung der einzelnen Protagonisten und deren Reaktionen auf Ereignisse. Und an einigen Stellen kann man sich selbst auch gut mal fragen, was hätte ich an seiner/ihrer Stelle getan oder gedacht. Tabor Süden funktioniert nicht nur als Ermittler sehr gut, sondern auch als Lehrer für das Leben.

Fazit: Friedrich Ani ist einzigartig unter den deutschsprachigen Autoren. Er regt zum Nachdenken an, und verwöhnt mit seinem feinen Schreib- und Erzählstil. Er verwendet seine Krimis nicht nur für Spannung, sondern gibt uns viel mehr. Anstöße uns selbst zu reflektieren.

Bei mir ist es angekommen, und es wird nicht mein letzter Tabor Süden sein.

Gerne 5 Sterne für diesen weiteren Genuss

LG Euer Weltenwandler

  (2)
Tags: friedrich ani, krimi, tabor süden   (3)
 

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159 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

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Interview mit einem Mörder

Bernhard Aichner
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 13.09.2016
ISBN 9783709971338
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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anthony mclean, dämonen, edinburgh, gebeine, goldmann, inspector mclean, james oswald, kellerraum, konserviert, krimi, langweiliger thriller, mädchenopfer, mord, schottland, thriller

Das Mädchenopfer

James Oswald ,
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442480302
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu " Das Mädchenopfer " von James Oswald ( Inspector McLean-Reihe 1 ) Genre: Thriller Verlag: Goldmann Erscheinungsdatum: 21.07.2014 Beschreibung: In Edinburgh werden im Kellerraum eines alten Hauses die entsetzlich zugerichteten Gebeine eines jungen Mädchens entdeckt. Ringsum befinden sich sechs Wandnischen – darin sechs Schmuckstücke und die konservierten Organe des Opfers. Die Polizei misst dem Fall keine besondere Bedeutung bei, geschah der Mord doch vor mehr als 60 Jahren. Nur Detective Inspector Anthony McLean lässt das schreckliche Schicksal des Mädchens keine Ruhe. Bald stößt er auf eine Verbindung zu einer blutigen Mordserie, die seit Kurzem die Stadt erschüttert, und kommt auf die Spur einer unvorstellbar bösen Wahrheit ... Quelle: Goldmann Verlag Vor meiner Schottland-Reise suchte ich natürlich auch Bücher von schottischen Autoren. Auf dieser Suche begegnete mir James Oswald mit dieser Reihe. Ich bin begeistert von diesem ersten Buch der Reihe. Der Autor lässt sogar die zuerst getrennten Fälle sehr fliessend und glaubhaft zusammenfliessen, mit einer leicht verständlichen Sprache. Die Schilderung der Polizeiarbeit wirkt sehr realistisch, und nicht überzogen. Die einzelnen Protagonisten haben alle ihre einzigartigen, interessanten Charakterzüge die sich weiterentwickeln im Buch, und auch für den nötigen Leseschwung sorgen. Auch die zeitlich gut gesetzten wichtigen Ereignisse, lassen nie Langeweile aufkommen. Sprich, der Spannungsbogen hängt an keiner Stelle durch, also ein Buch welches man locker an einen freien Tag durchlesen kann. Ich empfehle dazu einen "Glengoyne Single-Malt" :) Dieser Thriller, auch für reine Krimi-Freumde zu empfehlen, hat mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den nächsten Teil der Reihe. Mich wundert es, das ich bisher noch nie etwas von diesem Autor gelesen habe. 5 Sterne für diesen Auftakt der Reihe

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Tags: edinburgh, james oswald, krimi, schottland, thriller   (5)
 

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inspektor lojacono, krimi, maurizio de giovanni

Die Gauner von Pizzofalcone

Maurizio de Giovanni , Susanne Van Volxem
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.08.2016
ISBN 9783499268397
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension zu "Die Gauner von Pizza Falcone" von Maurizio de Giovanni Lojacono ermittelt in Neapel 2. Band der Reihe

Genre: Krimi
Verlag: Kindler
Erscheinungstermin: 28.08.2015

Beschreibung:
Sie sind Polizisten. Sie wurden ausgewählt, weil man sicher war, sie würden scheitern ... Maurizio de Giovanni, Shootingstar der italienischen Krimiszene, legt den zweiten Band der neapolitanischen Serie um Inspektor Lojacono vor. Im besten Viertel Neapels wird eine Notarsgattin tot aufgefunden. Die Dame sammelte leidenschaftlich Schneekugeln, und ausgerechnet eins ihrer Sammlerstücke musste als Tatwaffe herhalten. Nichts deutet auf ein gewaltsames Eindringen ins Haus. War der Mörder ein Bekannter der Frau? Inspektor Lojacono wurde gerade mit ein paar anderen Polizisten in ein neues Kommissariat, Pizzofalcone, versetzt: Sie müssen den Großteil der alten Besetzung ablösen, die in ein skandalöses Drogendelikt verwickelt war. Mit diesem schlechten Ruf schlagen sich die neuen Beamten nun herum, weshalb sie spaßeshalber nur «die Gauner von Pizzofalcone» genannt werden. Doch während der Regen durch Neapels Straßen peitscht, will bei Inspektor Lojacono so gar keine heitere Stimmung aufkommen …

Wieder einmal ein toller Krimi aus der Hand von Maurizio de Giovanni. Lojacono ermittelt jetzt zusammen mit völlig unterschiedlichen Charakteren, die an einem Strang ziehen. Das Bild vom Einzelgänger wird gelöscht und macht die Handlung noch vielseitiger. Gut so!

Auch lässt Giovanni das Kommissariat realer wirken. Er erzählt auch parallel zum Hauptgeschehen über weitere Einsätze von Teilen des Teams und nimmt diese als Gelegenheit, uns Lesern, die Ermittler selbst weiter vorzustellen. Sicher werden diese auch noch ausserhalb der Arbeit erklärt, aber kurz und knackig.
Einer dieser Fälle könnte schon die Einführung zu einem weiteren Buch sein, ob dies so ist, werden wir ja noch erleben, denn er endet hier mit einem raffinierten "Cliffhänger".

Der Autor schreibt hier sehr kompakt und ein Ereignis folgt dem nächsten, das lässt die Geschwindigkeit, beim Lesen, steigen. Sehr schnell meint man die Lösung auf dem silbernen Tablet serviert bekommen zu haben und wird dann dann sehr überrascht.

Maurizio de Giovanni schreibt sehr verständlich, und verknotet die Handlung nicht in komplizierte Stränge, man verliert den Faden nicht, wem das bei ihm passiert, sollte mehr schlafen oder weniger Wein beim Lesen trinken ;) .

" Die Gauner von Pizza Falcone" ist als zweiter Teil der Reihe sehr gut gelungen, da sich sehr viele Dinge um Inspektor Lojacono verändern, und nicht nur einfach ein weiterer Fall, an feste Begebenheiten des ersten Buches, angehängt werden.
Ich habe diesen Krimi wieder sehr genossen,

Maurizio de Giovanni macht dem Genre Krimi alle Ehre. Man fühlt seine Leidenschaft und Kreativität.

Ich kann dieses Buch ( Reihe ) sehr empfehlen. Umd mich wundert es nicht, das Maurizio de Giovanni als Superstar der italienischen Krimiszene gehandelt wird.

Absolute Kaufempfehlung

Ich gebe hier 5 Sterne

LG Euer Weltenwandler

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Tags: inspektor lojacono, krimi, maurizio de giovanni   (3)
 

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(11)

33 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

bob marley, buch, jamaika, man booker prize, marlon james, roman

Eine kurze Geschichte von sieben Morden

Marlon James , Guntrud Argo , Robert Brack , Michael Kellner
Fester Einband: 864 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.03.2017
ISBN 9783453270879
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: buch, marlon james, roman   (3)
 

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697 Bibliotheken, 36 Leser, 3 Gruppen, 138 Rezensionen

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Meine geniale Freundin

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 422 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 29.08.2016
ISBN 9783518425534
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch habe ich für meine Freundin gelesen, die sich dafür interessiert. Die Familie meiner Freundin stammt aus Neapel, und das macht dann sehr neugierig. Insbesondere da es auch sehr gut rezensiert wurde.

Die Geschichte hat mich gut unterhalten, denn Elena Ferrante schafft mit Ihren Worten fast ein visuelles Bild von dem Milieu, dem Stadtteil, in dem die beiden Hauptprotagonisten aufwachsen und Ihre Freundschaft entsteht. Es ist das Italien, wie ich es mir auch vorstelle, mit Wäscheleinen die über Straßen hängen, Mamas die in den Fenstern das Treiben der Nachbarn beobachten.

Jetzt denken bestimmt einige Männer, dies sei ein reines Frauenbuch, ist es aber definitiv nicht, das Geschlecht der Hauptprotagonisten spielt für das Lesevergnügen keine Rolle, außer natürlich bei wenigen Details. Man hätte diese Geschichte auch mit männlichen Freunden schreiben können, und sie wäre sicher nicht schlechter geworden.

Der Erzählstil lies mich entspannt in eine andere Welt tauchen, die ich gerne gespannt beobachtete. Das Buch ist in einer sehr einfachen Sprache verfasst und lies mich in keinen Moment das Gefühl haben, es würde langatmig werden.

Nur habe ich mich jetzt gefragt, ob ich die Fortsetzungen lesen werde, von diesem ersten Teil, der wohl 4 teiligen Saga, und denke nicht. Das liegt nicht an der Qualität des Buches, sondern viel mehr daran, dass mir die Entwicklung bis zur Hochzeit Lila’s genügt. Außerdem bin ich kein wirklicher Leser von Buchreihen, dazu müsste mich wirklich eine Sucht packen, die hier aber nicht zustande gekommen ist.

Insgesamt hat das Buch mir gefallen, weshalb ich auch gerne 4 Sterne gebe.


Euer Weltenwandler

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