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fantasy, magie, kvothe, patrick rothfuss, der name des windes

Der Name des Windes

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 876 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 18.08.2010
ISBN 9783608938784
Genre: Fantasy

Rezension:

In "Der Name des Windes" von Patrick Rothfuss,geht es um den Arkanisten Kvothe,den berühmtesten Magier seiner Zeit,der sich in einem kleinen Wirtshaus abseits eingerichtet hat.
Doch sein recht friedliches Leben als Wirt mit seinem Lehrling Bast wird unterbrochen,als dunkle Wesen in der Umgebung des Dorfes auftauchen.Als Kvothe gegen diese Wesen antritt,läuft ihm ein Chronist in die Arme,der zum Dorf wollte um Kvothes Geschichte niederzuschreiben.
Und kurz darauf beginnt der zu erzählen:
Von den Anfängen,als Kvothe mit seinen Eltern als Edema Ruh umherzog,über die Jahre in der großen Stadt Tarbean bis zu seiner Zeit auf der Universität hat er viel Erlebt,und auch die Geschichte des Kvothes aus der "jetzt-zeit" wird durch zwischenspiele fortgeführt.
Irgendetwas scheint dort draussen zu sein, und es ist nichts gutes...

Man kommt dem Charakter Kvothes immer näher und versteht wer er war,aber auch,wie er jetzt ist.
Der Schreibstil von Rothfuss ist seht lyrisch,was ich persönlich toll finde.
Die Geschichte ist nicht immer spannend,aber das macht gar nichts,denn jede Seite ist es Wert,aufmerksam gelesen zu werden, und das ist hier kein Problem.Die Geschichte bleibt interressant, und die zwischenspiele sind,finde ich,sehr gut eingebracht.Man vergisst zuweilen ja,dass die Geschichte,die man liest,nur in einer anderen Geschichte erzählt wird.
Die Geschichte hat viele Fassetten und Konflikte,die toll veranschaulicht und erzählt werden.Allerdings ist es kein Buch,das man in einem Atemzug durchlesen kann,weil man sich auch etwas darauf einlassen muss um in der Geschichte zu versinken.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen,ich konnte mich sehr gut darauf einstellen und musste manchmal schmunzeln oder das Buch weglegen um über das gelesene nachzudenken.

Alles in allem zwar nicht das beste Fantasy Buch das ich je gelesen habe,aber zumindest weit oben im Ranking,da es auch nicht eine dieser abgegriffenen Vampir,Hexen oder Elfen Stories ist,die sich meiner Meinung nach so sehr ähneln. Das Buch sticht heraus, und ich spreche an dieser Stelle eine eindeutige Empfehlung aus.
Aber ich muss euch auch warnen:
Dies ist eins der Bücher,die recht offen enden.Um ein Ende der Geschichte zu erfahren,BRAUCHT man hier auch die anderen Bände der Trilogie Die Königsmörder Chronik
:)

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Tags: kvoth, magie, win   (3)
 

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fantasy, karte, schleier, wex, winzlinge

Die Karte der Welt

Royce Buckingham , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.07.2013
ISBN 9783442268849
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Roman "Die Karte der Welt" dreht sich im wesentlichen um den Schweinehirten bzw Kartographen Wexfort Stoli (Wex) (obwohl es viele andere bedeutsame Nebencharaktere gibt).Wex,der das Wesen von Landschaften in wunderschöne Bilder bannen kann begleitet als Kartenzeichner eine Gruppe Soldaten an den Rand des "Schleiers" der die Welt von einem Gebirge an verdeckt.
Eigentlich sollte Wex nur dessen Grenze kartographieren - doch dann malt er heimlich,aus mangel an Farbe mit seinem Blut,auf der Karte einen unter dem Schleier verborgenen Gipfel ein.
Zur Überaschung aller wird der Schleier dadurch zurückgedrängt und legt das gezeichnete frei,und so macht sich die kleine Gruppe auf den Weg um das Gebiet zu erkunden - nur um immer tiefer ins verborgene gezogen zu werden und sich immer neuen Situationen stellen zu müssen.
Mit dabei sind hübsche Frauen,Ausgestossene Begleiter,vergessene Völker,unerkannte Gefahren,starke Männer und unerwartete Momente.
Eigentlich eine gute Idee und an manchen Stellen auch gut durchgebracht,nur leider mit einigen "Haken".
Zwar gibt es einen guten lesefluss und auch gegen die Sprache und den Stil ist nichts einzuwenden,trotzdem kommt einem die Handlung an einigen Stellen unlogisch oder wenig durchdacht vor.
Gestört hat mich beim lesen an einigen Stellen die "Dummheit" von Wex:
Er scheint offensichtliches nicht zu erkennen und trotzdem an einigen Stellen den anderen geistig überlegen zu sein.
(Aber vielleicht kommt das von dem modernen Einfluss,ich kann mir einfach nicht vorstellen,dass ein 17-jähriger so "unaufgeklärt" ist.)
Abschließend kann ich sagen:
Wer eine Runde Geschichte mit Hochspannung in allen Teilen und tollem HC möchte,für den ist dieses Buch leider nichts (die Geschichte ist nicht ganz so,wie uns der Buchdeckel glauben macht)
Wer allerdings auch einige unstimmigkeiten erträgt und mit eher "langweiligen" (Ich setzte das in Anführungszeichen,weil das wohl auch geschmackssache ist) Passagen nicht auf dem Kriegsfuss steht,
für den kann diese Geschichte eine Abwechslung sein von den "verbrauchten Ideen" in den Regalen.

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Tags: die karte der welt   (1)
 

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london, magie, krimi, fantasy, zauberer

Der böse Ort

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2014
ISBN 9783423215077
Genre: Fantasy

Rezension:

In dem Roman "Der böse Ort" von Ben Aaronovitch wird in seinen fast 400 Seiten die Geschichte um den Zauberlehrling/Polizisten Peter Grant fortgeführt,wie wir es gewohnt sind mit humorvollem Schreibstil und ganz eigenem Charme.
Angefangen mit mehr oder weniger zusammenhangslosen Ereignissen,wird die Aufmerksamkeit des uns wohlbekannten Londoner Police Constables und des Follys auf den Sozialwohnblock "Skygarden Tower" gelenkt,mit dem etwas nicht zu stimmen scheint - denn auch der gesichtlose Magier scheint daran nicht uninteressiert zu sein.
Am Anfang des Buches steht ein Autounfall,der Verdacht erregt - aber dabei bleibt es nicht.Ein auffälliger Suizid,Menschen,die auf ungewöhnliche Weise umkommen und ein zufällig entdecktes,wertvolles deutsches Buch über Magie (entwendet aus der weißen Bibliothek zu Weimar) - es gibt viel zu ermitteln.Die Spuren führen,wenn auch über Umwege,zu einem Gebäude - Skygarden,ein Hochhaus.
Und auch der Gesichtslose scheint seine Finger überall im Spiel zu haben...Unerwartete Auftritte und Wendungen sind mit dabei, und es ist durchgehend gut zu lesen,wenn auch nicht immer alzu spannend.
Aus der Perspektive von Peter geschrieben und dadurch aus einer interressanten Sichtweise gesehn und mit vielen Gelegenheiten zum Schmunzeln gefällt mir das Buch ziemlich gut,Ben Aaronovitch lässt London mit einer eigenen Magie lebendig werden und erzählt fesselnd eine originelle Geschichte - ich wollte einfach immer weiterlesen um zu sehen,wie sich alles entwickelt - und hier auch ein negativer Punkt : Im letzten Band der Reihe gab es schon ein Ende,das auf mehr schließen lies,die Hauptkonflikte waren weitgehend gelöst.Hier ist es anders : Es bleibt einiges offen stehen,was ich bei Büchern eigendlich nicht sehr schätze,denn man wird mehr oder weniger gezwungen den nächsten Band zu kaufen,um seine Neugier zu befriedigen.
Wen das allerdings nicht stört und wer nicht durgehend Spannung pur braucht und auch gerne einen humorvollen Roman ( Krimi),dem kann ich diese Fortsetzung wie auch die ganze Reihe wärmstens empfehlen.

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2.216 Bibliotheken, 71 Leser, 8 Gruppen, 196 Rezensionen

london, magie, fantasy, krimi, geister

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Fantasy

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