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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

all age fantasy, fantasy, high fantasy, zwillingsbruder, mut

Pech und Schwefel

Madison Clark
E-Buch Text: 214 Seiten
Erschienen bei Madison Clark, 15.12.2013
ISBN B00HBUPBE2
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: all age fantasy, all age literatur, freundschaft, high fantasy, leben, mut, schicksal, überleben, zwillingsbruder   (9)
 

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(23)

41 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, enge, vampier, engel, spannung

Für immer Du

Savannah Davis
E-Buch Text: 236 Seiten
Erschienen bei Romantasy Verlag, 23.06.2013
ISBN B00DII5Y0M
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt
Für immer du erzählt die Geschichte von Skyler, die aufgrund ihres Fehlverhaltens mit ihrer Mutter von Wiesbaden nach Linden zieht. In Linden soll sie eine kath. Mädchenschule besuchen. Bei einem Reitunfall trifft sie auf Adrian, der sich ihr gegenüber etwas merkwürdig verhält. Doch als sie ihn berührt, löst das etwas in ihr aus. Sie träumt von ihm und sich in einer anderen Zeit. In dieser anderen Zeit hat sie auch einen anderen Namen.

Meinung
Die Autorin entführt uns mit ihrem Buch in eine romantische Geschichte um Engel und Wiedergeburt. Nach und nach erfährt die Ich-Erzählerin Skyler, wer sie ist und was es mit ihren Träumen auf sich hat. Die Geschichte ist geheimnisvoll geschrieben, sodass der Leser mit Skyler zusammen all diese Dinge aufdeckt. In Skylers Träumen wird er in die Vergangenheit der Engel aber auch in frühere Leben von Skyler entführt.
Die Figuren sind lebhaft und glaubwürdig ausgearbeitet. Wobei Adrian eher zurückhaltend wirkt, weil er den unnahbaren mimt und Skyler von sich fernhalten will. Sam dagegen ist ein Draufgänger, der von Anfang an die Fäden zieht, ohne dass Skyler oder Adrian das mitbekommen.
Die Autorin schreibt flüssig, fast jugendlich, was gut zu Skyler passt. Die Perspektivwechsel innerhalb der Träume sind nicht zu lang und reißen den Leser deswegen nicht unnötig aus dem geschehen.

Fazit
Ein romantisches Jugendbuch in dem es nicht nur um Liebe geht, sondern auch um das Aufdecken von Geheimnissen. Das Buch spielt vor dem Hintergrund einer bayrischen Kleinstadt.

  (4)
Tags: enge, liebe   (2)
 

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813 Bibliotheken, 7 Leser, 5 Gruppen, 196 Rezensionen

liebe, ewigseits, fantasy, brodi ashton, cole

Ewiglich die Sehnsucht

Brodi Ashton , ,
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.01.2012
ISBN 9783789130403
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Einstieg in das Buch war spannend. Man lernt Nikki kennen, die gerade 100 Jahre im Ewigseits verbracht hat und fragt sich natürlich, wie es dazu kommen konnte. Die Antwort auf diese Frage erhält der Leser in einem der zwei Erzählstränge.
Die Geschichte wird immer abwechselnd im "Jetzt" und in der Geschichte vor einem halben Jahr erzählt. Durch diese Rückblende bekommt man gute Einblick in die Charaktere und kann sich besser erklären, warum einige heute handeln wie sie eben handeln. Ich finde dies sehr gut von der Autorin gelöst.
Nikki ist eine spannende Hauptfigur, die ihr Leben in die Hand nimmt, aber zuerst nicht so genau weiß, wie sie aus der Misere in die sie hineingeraten ist wieder hinauskommen soll. Dennoch gibt sie, trotz dessen, dass sie oft verzweifelt ist, nicht auf und macht weiter.
Cole war mir vom Anfang bis zum Ende unsympathisch. Dadurch, dass man Nikki heute begleitet hat man auch bei den Rückblenden natürlich schon Aversionen gegen ihn. Wüsste man nicht, was er ihr antut, dann wäre sicher auch der Leser auf ihn hereingefallen, so wie Nikki es tut. Cole ist ein toller Antagonist, den die Autorin sehr lebendig und sehr glaubwürdig dargestellt hat.
Jack ist der Charakter, der mir am besten gefallen hat. Er hat eine gewisse Traurigkeit aufgrund der Ereignisse, aber immer wieder blitzt auch die Fröhlichkeit und der Schalk durch. Man kann sich gut vorstellen, warum Nikki ihn einst geliebt hat. Er ist toll!
Mit dem "Ewigseits" hat die Autorin eine Erfindung gemacht, die sich zwar an das, was die Menschen glauben, anlehnt, aber doch anders ist. Das Wort "Ewigseits" finde ich persönlich sehr passend und lässt sich gut merken.
Das gesamte Buch ist durchzogen von einer Traurigkeit und Melancholie, die dieser Geschichte gut zu Gesicht steht. Der Leser wird in diese Stimmung hinein gezogen und kann sich mit den Charakteren identifizieren. Die Traurigkeit der Personen hat mich ein ums andere Mal gepackt.
Der Schreibstil von Brodi Ahston ist sehr geradlinig, ohne Bandwurmsätze und ohne große Schnörkel. Dadurch liest sich das Buch sehr schnell und flüssig.
Alles in allem ein solider Auftakt einer Trilogie, der allerdings manchmal für meinen Geschmack etwas das Tempo fehlte. Die Traurigkeit des Buches schlägt sich, in meinen Augen auch auf das Tempo der Geschichte nieder. Alles ist etwas tragend und dadurch melancholisch langsam.
Von mir gibt es gute 3 Federn und ich freue mich schon auf die Fortsetzung "Ewiglich - Die Hoffnung", die auch bereits erschienen ist und die ich mir morgen kaufen werde.

Yvonne aus dem Team von Wir Lesen

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Seele einer Eiche

Janine Höcker
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 11.11.2011
ISBN 9783902802095
Genre: Fantasy

Rezension:

Umgebung
Die Geschichte um Aiko und Tetsuya spielt in Japan, Tokio um genau zu sein. Die Geschehnisse werden aus der Sicht von den beiden abwechselnd widergegeben. Der Schreibtsil der Autorin ist angenehm zu lesen. Es gibt nicht so viele unbekannte und schwierige Wörter. Die Beschreibung der Gegenstände und Räume ist nicht zu detailliert.

Personen
Aiko ist 25 Jahre alt und weiß genau was sie will. Um ihre Träume zu erreichen arbeitet sie sehr hart. Durch das Zusammentreffen mit Tetsuya ändert sich jedoch alles.
Tetsuya wird getrieben von seinem Rachedurst und die Trauer um seine Mutter.
Ryo ist der beste Freund von Tetsuya und sein Beschützer. Oftmals muss er die Laune von im aushalten, dennoch steht er ihm immer beratend zur Seite. Ryo ist ein Werwolf, doch durch einen Fluch kann er sich nicht mehr in einen Menschen verwandeln.

Bewertung
Ich persönlich finde Japan, als Thema sehr spannend. Ich mag Mangas, Animes und Karate, daher fand ich es von Anfang sehr spannend ein Buch zu lesen, welches in Japan spielt.
Am Anfang hatte ich doch etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Tetsuya ist ein sehr wütender und zorniger Charakter, dass macht es schwer sich in ihn einzufinden. Erst als Aiko ins Spiel kam wurde es besser. Leider wirkte die Charaktere etwas oberflächlich, die Zerissenheit von Tetsuya hätte viel tiefer gehen müssen, auch Aiko hat sehr schnell akzeptiert, dass es Vampire und Dämonen gibt. Die Liebesgeschichte ist schön, aber leider auch oberflächlich beschrieben.
Spannend dagegen war die Idee der beiden verfeindet Vampirclans, mit Vater und Sohn als jeweiliger Anführer und deren sehr gegensätzlichen Ansichten. Und dann noch der dritte Feind die Vampirjäger, obwohl sie auch nur eine kleine Rolle hatten und meist recht schnell getötet wurden.
Was mich ein wenig stutzig machte ist, dass Nasake selbst sagt, dass er und sein Clan kaum Kontakt zu Menschen haben/hatten, sprechen sie doch sehr modern, es sind keine alten Sprechweisen zu lesen. Ich glaube, dass hätte doch das gewisse Etwas gehabt.

Cover
Ich finde das Cover sehr schön. Es zeigt einen Baum und einen Wolf, was sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Und lila ist ja sowie so eine tolle Farbe.

Fazit
Spannende Story, einige Schwächen (leider), toller Handlungsort. Also auch wenn es noch ein Vampirbuch ist, ist dieses völlig anderes. Ein Blick hinein kann sich lohnen.

3 1/2 Sterne

Jennifer aus dem Team von Wir Lesen

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

krimisatire, mord, ehefrau, milieustudien, satirischer krimi

Der Duft der Maiglöckchen

Heidrun Böhm
E-Buch Text: 190 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 01.05.2012
ISBN B0081Z63G6
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war ich zunächst recht ernüchtert.
Schonmal vorweg: Ich bin mir nicht ganz sicher, wie man das Genre „Krimi“ oder „Krimisatire“ genau definiert, aber dieses Buch war für mich ein Gesellschaftsroman, der höchstens ein paar Krimispuren erkennen lies.
Anfangs ging es noch recht viel versprechend mit einem Mordfall los. Danach erlebt man das Leben des Toten im Rückblick. Das fand ich in Ordnung, aber ich wusste zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht, dass diese Rückblende den Rest der Romanhandlung bestimmen würde. Erst ganz zum Schluss wird es noch mal „kriminell“, wobei jedoch der ursprünglich Mord immer noch unaufgeklärt bleibt. Und das ist mein größter Kritikpunkt, denn dadurch hat die Geschichte nur einen Bruchteil dessen, was der Klappentext suggeriert. Lediglich die Spießbürgerlichkeiten und das gesellschaftliche Treiben kommen in allen Facetten zum Vorschein.
Nun muss ich der Autorin hierbei allerdings zu Gute halten, dass sie (vermutlich) nichts für den Klappentext kann. Da hätte der Verlag mehr bzw. etwas anderes schreiben müssen. Aber so fühlte ich mich in die Irre geführt.
Was das oben angesprochene gesellschaftliche Treiben angeht, hat die Autorin gut gearbeitet. Alles ist reichlich überspitzt dargestellt, doch das hatte ich dem Klappentext zufolge auch nicht anders erwartet. So traf ich auf neugierzerfressene Nachbarn, Tratschtanten, schwarze Schafe und dergleichen mehr. Die Personen wurden im überwiegenden gut dargestellt, aber für meinen Geschmack waren es einfach zu Viele. Hinzu kam, dass ich bis zum Schluss nicht wirklich wusste was ich von Carolin, eine der Hauptfiguren und Frau des Toten, halten sollte. Ihre spirituellen Neigungen und ihr ruhiges, fast devotes Wesen standen im krassen Gegensatz zu der gradlinigen Frau, die ich zwischendurch und besonders am Ende erlebte. Ich bekam weder in der einen, noch in der anderen Phase einen Zugang zu ihr.
Die Verknüpfungen der restlichen Bewohner untereinander (Wer, mit wem und warum) waren zumeist recht schlüssig, trotzdem hatte ich den Eindruck, dass sich die Autorin hier und da zu sehr in Einzelheiten verstrickte.
Der Kriminalteil, der fast am Ende nochmal zum Vorschein kam, war ganz nett zu lesen, zumal ich damit garnicht mehr gerechnet hatte. Leider konnte er den Gesamteindruck nicht mehr deutlich heben, was aber auch an dem schon angesprochenen, recht unbefriedigenden Ende lag..

Nicht schlecht, aber leider ganz anders als erwartet. Daher nur 3*

TaGe aus dem Team von Wir Lesen

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75 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

drachen, fantasy, magie, freundschaft, ynsanter

Ynsanter - Pfade des Feuers

Annette Eickert
Flexibler Einband: 231 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 01.12.2012
ISBN 9783862548255
Genre: Fantasy

Rezension:  
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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

grindcore, splatter, gore, terror, horror

The Terror Compilation

Marc Gore
E-Buch Text: 211 Seiten
Erschienen bei Twilight-Line Verlag GbR, 24.10.2012
ISBN B009WSHCRU
Genre: Sonstiges

Rezension:

Tolle Geschichten zum Gruseln und Fürchten.

Diese Anthologie bietet ein Rundumpakat, was ein Abend zum Angst einjagen und ein richtiger Horrorfan benötigen. Dabei lotet der Autor alle Möglichkeiten aus, die das Genre hergibt und verbindet die einzelnen Geschichten zu einer spannenden und blutrünstigen Sammlung miteinander.
Den Leser erwarten eine Menge Überraschungen und meist auch unerwartete Spannungsbögen und Handlungen.
Da ich im Ganzen weniger auf die einzelnen Geschichten eingehen möchte, kann ich abschließend sagen … ein Blick in dieses Werk lohnt sich auf jeden Fall!
Der Autor Marc Gore hat einen neuen Fan dazugewonnen.

Annette aus dem Team von Wir Lesen

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Aoife

Anja Ollmert
Flexibler Einband: 207 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 12.06.2012
ISBN 9783862549856
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Auch wenn das Buch in Irland spielt und ich verstehen kann, dass man einen “Original”namen verwenden möchte bin ich leider über Aoife immer und immer wieder gestolpert. Die Autorin erklärt zwar gleich auf der zweiten Seite wie der Name ausgesprochen wird, aber ich konnte das geschriebene Wort mit dem wie es gesprochen wird nicht übereinander bringen. Im Kopf stolperte ich beim lesen immer wieder über den Namen und bin irgendwann dazu übergegangen ihn einfach so auszusprechen wie er geschrieben wird. Ab da ging es besser.

Dann gab es Ungereimtheiten, die mich sehr gestört haben. Aoife wird durch ein Buch in die Zeit von Cúchulainn gezogen, also ins erste Jahrhundert vor Christi gezogen. Für Aoife nach einem klitzekleinen Schock gar kein Problem. Sie nimmt es sofort so hin. Das mag ja noch gerade angehen. Aber nachdem Cúchulainn ihr abends noch erzählt, dass sie entweder eine Hexe oder verrückt ist, führt er am nächsten Morgen, also geschätzt maximal 12 Stunden später, völlig nüchtern folgenden Dialog mit Aoife:
“Glauben Sie an Wiedergeburt?” kam es vorsichtig von Aoife.
“Wieso fragt ihr?”
“Ich kannte einen Mann, der Ihnen sehr ähnlich war, aber er ist jetzt tot!”
Cúchulainn reagierte erstaunt:
“Wenn Ihr sagt, dass Ihr den Mann in Eurer Zeit gekannt habt, könnte er doch von mir abstammen! [...]“
Ähm…. ja, schon klar… alles gar kein Problem mehr mit der Frau aus der Zukunft. Für mich völlig unglaubwürdig…

Eine weitere Ungereimtheit:
Auf S. 46 greift Cathy nach der Türklinke von Aoifes Haus und drückt diese herab. Da nicht abgeschlossen ist öffnet sich die Tür.
Auf S. 72 braucht sie den Schlüssel der Nachbarin, da sie “dummerweise die Tür am Tag zuvor in ihrer Panik hat ins Schloss fallen lassen”.

Wie soll das gehen? Entweder es ist eine Tür mit einem Knauf, dann wäre sie auch am Tag zuvor schon zu gewesen oder die Tür muss immer noch offen sein, auch wenn sie die Tür hinter sich zugezogen hat.
Ganz gut gefallen hat mir die Geschichte rund um Aoifes Freundin Cathy. Die Menschen in Aoifes richtigem Leben sind natürlich sehr besorgt, als diese plötzlich verschwunden ist. Diese Geschichte wird schön herausgearbeitet und wirklich authentisch erzählt. So richtig gut gefallen hat mir dann die Zusammenführung der beiden Handlungsstränge auf der Seite 150. Klasse gelöst!

Folgende Fragen warfen sich weiterhin für mich auf:
Wenn Cúchulainn tatsächlich im 1. Jahrhundert vor Christus gelebt hat (zumindest wenn ich richtig recherchiert habe), wie kann es dann christliche Mönche auf der Insel geben?
Cúchulainn erkennt sofort, dass Cathy ein Buch in der Hand hält. Zunächst schrieb man auf Papyrusrollen, später gab es die ersten gebundenen Werke, die Codex genannt wurden. Das Buch selbst entstand erst sehr spät, soweit ich weiß. Wie kann er also wissen, was Cathy da in der Hand hält?
Alles in allem muss ich sagen, dass mich die Geschichte leider nicht in ihren Bann ziehen konnte. Sie kommt stellenweise ziemlich langatmig daher und wirklich Spannendes passiert nicht. Aoife findet sich schnell mit ihrer Situation ab und verliebt sich Hals über Kopf in einen Helden. Eine heiße Nacht, Hochzeit, Flucht, Happy End… Das war es dann auch schon.

Ich sage herzlichen Dank an “wir lesen” und die Autorin für dieses Rezensionsexemplar. Dennoch kann ich, so leid es mir tut, da die Autorin sicher viel Herzblut hineingesteckt hat, für dieses Buch keine Empfehlung aussprechen. 1 Feder von mir.

Yvonne aus dem Team von Wir Lesen

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429 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 85 Rezensionen

tod, liebe, bretagne, kloster, ismae

Grave Mercy - Die Novizin des Todes

Robin LaFevers , Michaela Link
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.09.2012
ISBN 9783570401569
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Grave Mercy ist der erste Teil einer Trilogie und spielt im 15. Jahrhundert in der Bretagne. Bereits der Klappentext hat mich neugierig auf das Buch werden lassen. Eine historischer Jugendroman, mit Fantasy-Elementen gespickt. Mal eine ganz neue Mischung für mich und ich war überrascht, wie gut es mir gefallen hat. Denn obwohl das Buch mit seinen mehr als 540 Seiten schon ziemlich dick ist, war ich innerhalb von drei Tagen damit fertig.
Bereits auf den ersten Seiten erfährt man von der schweren Kindheit, die Ismae hinter sich hat und leidet mit ihr. Ihre Mutter wollte sie schon vor der Geburt töten lassen. Doch das Gift der Kräuterhexe tötete sie nicht, sondern hinterließ nur hässliche Narben. Dass Ismae überlebte, ist nach Meinung der Kräuterhexe ein Zeichen dafür, dass sie vom Gott des Todes persönlich gezeugt wurde. Da ihre Mutter starb, wuchs Ismae nur mit ihrem brutalen Vater auf. Doch auch ihre Zukunft sollte nicht besser werden, denn vom Vater wird sie an den ebenso brutalen Guillo verkauft. Als dieser in ihrer Hochzeitsnacht ihre Narben entdeckt, die sie als Tochter des Todes zeichnen, fühlt er sich betrogen und will sie töten lassen. Doch mit Hilfe eines Priesters gelingt ihr die Flucht, was mich erst mal aufatmen ließ. Dieser bringt sie zum Kloster, wo sie von der Äbtissin vor die Wahl gestellt wird. Entweder dem Gott des Todes zu dienen oder zu ihrem verhassten und brutalen Ehemann zurück zu kehren. Ismae entscheidet sich für das Kloster und wird herzlich aufgenommen. Von da an macht es einfach nur noch Spaß sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten und ihre weitere Entwicklung mitzuerleben. Aus dem hilflosen, verängstigten Mädchen wird während ihrer Ausbildung zur "Novizin des Todes" eine selbstbewusste und mutige junge Frau, die auch über einige außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt. Da sie alle Männer mit ihrem Vater und Ehemann gleichstellt, brennt sie darauf, ihren ersten Auftrag entgegen nehmen zu können.
Nach Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung wird sie an den Hof der bretonischen Herzogin geschickt, um einer Intrige, die aus dem engsten Kreis der Herzogin zu kommen scheint, aufzudecken und sie zu beschützen. Einer der Verdächtigen ist Gavriel Duval. Er arbeitet im Auftrag der Herzogin und Ismae gelangt als dessen angebliche Mätresse getarnt an den Hof. Doch auch seine Absichten der Herzogin gegenüber sind unklar. Allerdings ist der Auftrag der Ismae an den Hof führte schwieriger als gedacht und plötzlich keimen in ihr Gefühle für Gavriel, die sie zu verdrängen versucht. Neben den vielen undurchsichtigen Intrigen am Hofe der Herzogin, entwickelt sich eine sehr zarte Romanze zwischen Ismae und Gavriel, die aber nicht in den Vordergrund rückt, was mir sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil von Robin LaFevers ist wunderschön... flüssig geschrieben, spannend und mitreißend. Ich hatte das Buch, wie schon geschrieben, innerhalb von drei Tagen durch. Erzählt wird es aus der Sicht Ismaes, die mir von Anfang an sehr sympatisch war. Aber auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Duval und seine Weggefährten "Die Bestie" und de Lornay, sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Sehr gerne hätte ich noch etwas mehr über Sybella, die fast zeitgleich mit Ismae ins Kloster gekommen ist und der sie am Hofe der Herzogin begegnet, erfahren. Aber das kommt dann vielleicht im nächsten Teil...

Insgesamt hat mir "Grave Mercy" echt gut gefallen. Eine sehr gelungene und interessante Mischung aus Intrigen, Romanze und Historischem. Sehr zu empfehlen und ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Leselampe aus dem Team von Wir Lesen

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

eisiger kuss, tracey o'hara, aeternus

Eisiger Kuss

Tracey O´Hara , Michael Siefener , Tracey O´Hara
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 13.08.2012
ISBN 9783492268660
Genre: Fantasy

Rezension:

Antoinette ist in dem Glauben aufgewachsen, alle Vampire seien böse. Ihre Eltern wurde ermordet und ihr Onkel hat sie Vampirjägerin ausgebildet: eine sogenannte Venatorin. Sie unterscheidet nicht wie andere zwischen den Aeternus und den Nekrodrenie, für sie sind alle Vampire gleich böse.

Doch dann trifft ein Ereignis auf das nächste und Antoinette sieht sich mit einer Vergangenheit konfrontiert, mit der sie nie gerechnet hätte. Einer Vergangenheit und verborgenen Wahrheiten, die sie in die Arme von Christian treiben. Christian, dem Aeternus, dem sie augenblicklich verfällt.

Gemeinsam müssen sie gegen einen übermächtigen Feind kämpfen und lange Zeit sieht es so aus, als seien sie die unterlegenen. Zumindest so lange Antoinette nur eine Venatorin ist, denn das macht sie verletzlich und sterblich. Muss sie etwa eine der ihr so verhassten Kreaturen werden, um überleben zu können? Und sie die Aeternus wirklich so abscheuliche Monster, wie sie immer dachte oder gibt es mehr von ihnen, die so sind wie Christian?

Meine Meinung
Aeternus – Eisiger Kuss ist der Auftakt zu einer neuen romantischen Vampir-Serie. Dort dreht sich alles um die Venatoren, Aeterni und Nekrodrenie, ihren Kampf gegeneinander, das nackte Überleben und heiße Leidenschaft. Aeternus ist nicht revolutionör, es ist alles schon mal da gewesen, aber vielleicht macht es gerade deshalb Spaß. Es ist eine Reihe von Fans der Cat-Bones Reihe, oder Vampir-Romantasy im Allgemeinen.

Antoinette ist eine interessante Figur. Eine Jägerin mit einer nebulösen Vergangenheit und einem starken Hass gegen Vampire, der sie antreibt. Doch genau diesen Hass lernt sie im Laufe der Geschichte zu widerfragen. Vor allem, als sie selbst eine Verwandlung durchmacht, die sie nie wollte und die sie verabscheut.

Die Lovestory zwischen ihr und Christian ist nett, passt einfach in das Genre der Romantic Fantasy und reiht sich ein neben Autoren wie Lara Adrian oder Nalini Sing. Aeternus begeistert nicht durch neue Ideen, sondern durch Bekanntes. Durch Abläufe und Geschichten, die man kennt, aber trotzdem immer wieder liest.

ForeverAngel aus dem Team von Wir Lesen

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

kurzkrimi, frauen, aachen, buchladen, neugierig

Mimi's Krimis #1

Andrea Tillmanns
E-Buch Text: 46 Seiten
Erschienen bei Satzweiss, 25.02.2012
ISBN 9783845006543
Genre: Sonstiges

Rezension:

Gleich mal vorausgeschickt, eine Konstellation die mir zusagt. Eine Buchhändlerin, Mimi, die Krimis verkauft und gleichzeitig in bester Miss Marple Art Kriminalfälle löst.
Ihr zur Seite steht ihre Verkäuferin und Freundin Roswitha, ein, so könnte man sagen, weiblicher „Mr. Stringer“.

ZITAT: Mimi hatte die Bücher von Anfang an nach Ampelfarben geordnet – bei denen im grünen Regal hatte sie selbst innerhalb des ersten Drittels gewusst, wer der Täter war, bei denen im gelben Regal spätestens nach dem zweiten Drittel, und die roten waren die besonders spannenden, bei denen sich erst im letzten Drittel alle Rätsel enthüllten.

Eine Lösung, die unsere Lebensmittelministerin leider nicht auf die Reihe gebracht hat. Obwohl, möchte man wirklich wissen, ob einem beim ersten Bissen gleich übel wird, oder erst später?

Im ersten Fall, birgt eine alte Fotografie die Lösung. Ein Foto, das Mimi während einer Vernissage kennen gelernt hat. Das Foto wird gestohlen, die Festplatte der Fotografin ebenso.
Die Lösung in einem Fall, der gewaltiges Aufsehen erregt hatte und der ohne Mimis kriminalistischem Instinkt wohl heute noch ungelöst wäre.

Im zweiten Fall geht es um „Das chinesische Rätsel“

Wer manipuliert die Speisen in einem alteingesessenen chinesischen Restaurant?
Immer wieder sind Speisen ungenießbar, obwohl Wirt und Koch sich alle Mühe geben. Wer hat ein Interesse daran, dem Wirt zu schaden.
Roswitha hat einen neuen Schwarm, der angeblich regelmäßig beim Chinesen isst. Sie überredet Mimi, sie zum Essen zu begleiten, um dann „zufällig“ besagten Herrn zu treffen.
Dafür beißt sie auch in den sauren Apfel und speist chinesisch.
Die Zwei kehren jetzt regelmäßig beim Chinesen ein, erwischen auch selbst ein manipuliertes Essen, aber Georg lässt sich nicht blicken.
Dafür entdeckt Mimi eines Abends, wer für das verdorbene Essen verantwortlich ist, und warum.

Die beiden Krimis sind amüsant geschrieben und lassen sich locker lesen.
Macht neugierig auf weitere Abenteuer Mimis.

scrittore aus dem Team von Wir Lesen

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

feuervogel

Der Schrei des Feuervogels

Dave T Morgan , Robert Rocsnyai
Flexibler Einband: 349 Seiten
Erschienen bei Arcanum Fantasy Verlag, 20.12.2010
ISBN 9783939139034
Genre: Fantasy

Rezension:

Eine wahnsinnstolle Geschichte, mit einem emotionalen und actionreichen Spannungsbogen, der mich von Anfang an gefesselt hat. Der Autor schafft es das Interesse des Lesers gleich zu wecken und zieht ihn dann in seinen ganz eigenen magischen Bann. Ich konnte das Buch schwer aus der Hand nehmen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie geht es weiter und das schafft bei mir nicht jedes Buch.
Außerdem fand ich den Erzählstil des Autors sehr angenehm. Man konnte die Szenen direkt sehen und war mitten im Geschehen.
Das Buch kann ich für jeden nur weiterempfehlen und besonders gut finde ich, dass man während des Lesens immer wieder mit seiner eigenen Phantasie spielt.
Ein Buch für Jung und Alt!
Jetzt will ich auch unbedingt wissen, wie es weitergeht!

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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410 Bibliotheken, 13 Leser, 3 Gruppen, 59 Rezensionen

tod, fantasy, thriller, fluch, todesschläfer

Oneiros - Tödlicher Fluch

Markus Heitz
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2012
ISBN 9783426505908
Genre: Fantasy

Rezension:

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wie ich dieses Buch bewerten soll. Der Klappentext bringt auch die Geschichte so in etwa auf den Punkt. Es war mein erstes Buch von Markus Heitz und leider muss ich sagen, wohl auch das letzte Werk.
Die ersten 100 Seiten waren spannend und aufregend und es war interessant zu lesen, wie der Hauptprotagonist Konstantin Korff allmählich sich in das Geschehen integriert hat, doch das war es dann für mich auch schon gewesen. Mir kam es sehr oft vor, als hätte der Autor sich die Sachen immer so gedreht, dass sie auch in die Geschichte passen. Zuerst so, dann so. Ich gehe jetzt speziell nicht auf die einzelnen Szenen ein, das wäre an dieser Stelle zu viel. Und es wird sicherlich auch genügend Fans des Autors das nicht so sehen wie ich, aber es war störend. Nicht nur störend, es hat mich sogar genervt.
Ebenfalls störend fand ich die seltsamen Recht- und Grammatikfehler im Buch. Da wurden beim Drucksatz so einige Fehler eingebaut.
Der Grundgedanke des Buches hat mir wiederum gefallen. Menschen, die durch ihren Schlaf den Tod anziehen. Originelle Idee, nur wie ich es oben schon geschrieben habe, man sollte dann aber versuchen einen Faden zu spinnen und sich daran halten.
Ebenfalls toll finde ich das Cover. Es passt zur Geschichte, ebenso der Titel. Nur leider hat mich der Inhalt nicht so überzeugt, wie ich es mir erhofft hatte.

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

johnny depp

Johnny Depp

Brian J. Robb
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Ubooks, 14.05.2007
ISBN 9783866080874
Genre: Biografien

Rezension:

Diese Biografie beinhaltet alle interessanten Inforationen über den Schauspieler Johnny Depp. Über sein Leben und vor allem sein Schaffen. Angereichert ist dieses Buch mit vielen wundervollen Bildern.
Das Buch macht den Eindruck hervorragend recherchiert worden zu sein und besitzt eine gute sprachliche Umsetzung.
Zum Inhalt möchte ich noch sagen, dass es Rezensionen gibt, die sich beschweren nicht genug Privates vom Schauspieler zu erfahren. Ich denke privat ist privat. Wer so etwas wissen möchte, sollte vielleicht einen Paparazzi interviewen und keine Biografie lesen.
An dieser Biografie gibt es nichts auszusetzen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen vorenthalten wurden. Besondern gut, finde ich die Filmographie am Ende.

Zu bemängeln habe ich lediglich die Qualität des Buches selber. Hier lösen sich vereinzelt Seiten, was meiner Ansicht nach vermieden werden muss.

Da ich der Ansicht bin, dass die mangelnde Qualität auf den Verlag zurück zu führen ist und nichts mit dem Inhalt bzw. dem Schaffen des Autors zu tun hat, gebe ich diesem Buch volle Punktzahl.

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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619 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 113 Rezensionen

götter, liebe, hades, mythologie, fantasy

Das göttliche Mädchen

Aimée Carter , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.05.2012
ISBN 9783862783267
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Das göttliche Mädchen“ vereint eine Kombination aus Fantasy, Romantik und Mythologie. Insbesondere auf die griechische Mythologie wird stark eingegangen.

Die Mischung ist auch gut gelungen, wenn auch das ganze Buch einfach zu oberflächlich ist. Weder die Story selber noch die Charaktere weisen Tiefgang auf. Letztendlich hätte die Geschichte auch auf 150 Seiten erzählt werden können. Dabei hat die Idee der Autorin wirklich großes Potential, was hier aber bei weitem nicht genutzt wurde.
Insbesondere die Hauptprotagonistin Kate, aus deren Sicht das Buch erzählt wird, kann man schon fast als charakterlos bezeichnen. Auch wenn es mir so scheint als wenn Aimée Carter Kate als liebenswürdig und familienbewusst darstellen wollte. So grenzt der Charakter schon ans Fade und Langweilige.

Letztendlich ist „Das göttliche Mädchen“ ein nettes Werk für zwischendurch. Wird aber auch schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

fantasy, hexen, engel, grenzen, andreas dresen

Samson und die STADT des bleichen Teufels

Andreas Dresen
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 27.06.2012
ISBN 9783862820559
Genre: Fantasy

Rezension:

Leider dauert es für meinen Geschmack zu lange bis die Story endlich richtig Fahrt aufnimmt. Hier lässt sich der Autor definitiv zu viel Zeit um endlich zur Sache zu kommen. Sobald man dieses Dahinplättschern aber überwunden hat, steht der Roman dem ersten Teile „Ava und die STADT des schwarzen Engels“ in Nichts nach.

Spannend geleitet Andreas Dresen den Leser durch das neue STADT-Abenteuer. Insbesondere der Charakter Fahrat hat sich beachtlich weiterentwickelt und macht noch mehr Spaß als im ersten Teil.

Auch die Ausführungen des Autors selber und sein Schreibstil haben sich noch weiter verbessert.

Ich gebe dem Roman 4 Sterne

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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fantasy, magie, lahen, ness, bogenschütze

Wind

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2012
ISBN 9783492702584
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit dem Anfang dieser neuen Fantasy-Reihe darf man nun nicht bahnbrechendes und neues erwarten. Irgendwie war alles schon mal da, irgendwie gibt es keine Figur, die besonders heraussticht und irgendwie einfach nur Durchschnitt.

Alexey Pehov erschafft hier zwar eine ganz neue Fantasy-Welt, aber so neu dann auch wieder nicht. Die verschiedenen Völker scheinen einem sehr bekannt vorzukommen und gut von anderen geklaut zu sein. Wobei man hier dem Autor eingestehen muss, dass ihm die Darstellung der einzelnen Charaktere und Völker verdammt gut gelungen ist.

Der Sprachstil des Buches ist ebenfalls einladend, obwohl die große Spannung oftmals fehlt.

Auch wenn sich das Buch größtenteils flüssig und rasch lesen lässt, gibt es doch einige größere sprachliche Holpersteine. Ob dieses nun am Autor oder am Übersetzer liegt vermag ich nicht zu beurteilen. Aber es stört halt.

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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35 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

trier, vampire, seraphim, vampir, medikament

Seraphim: Carpe Noctem

Sandra Baumgärtner
Flexibler Einband: 216 Seiten
Erschienen bei Kleine Schritte, 01.01.2011
ISBN 9783899681345
Genre: Fantasy

Rezension:

Düster, spannend und originell kommt Sandra Baumgärtners Werk daher.

Der Auftakt zur neuen Vampir-Serie verspricht eine neue Variante der Vampire ohne Weichspüler. Fesselnd und spannend verfolgte ich die Geschichte und freue mich auf Nachschub.
Orte werden kopfkinotauglich beschrieben und auch, wenn man diese nicht kennt, hat man das Gefühl dabei zu sein.
Auch der Übergang von der Vergangenheit zur Gegenwart ist der Autorin nahezu fließend gelungen.
Das Cover ist absolut treffend und sprach mich sofort an.
Alles in allem ein etwas kurzes, aber tollen Buch

Ich gebe 5 Sterne

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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mord, rache, thriller, usa, hass

Todesherz

Karen Rose , Kerstin Winter
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.06.2012
ISBN 9783426652787
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Begeisterungsstürme löste dieses Werk bei mir nun nicht aus. Irgendwie war alles ziemlich flach, klischeebelastet und oberflächlich. Ein Buch wie man es schon oft gelesen hat, wenn man Thriller mag. Spannung war zwar da, aber nicht überragend.

Karen Rose stellte sich mir als Ikone auf dem Gebiet der Thriller dar. Bisher hatte ich noch kein Werk von ihr gelesen. Und wenn die alle so enttäuschend schwach sind wie dieses, werden ihre Werke und ich auch keine Freunde.

Die angewandte Sprache und der Sprachstil sind ganz passabel, wenn auch nicht in den höchsten Tönen zu loben.

Alles in allem hatte ich viel mehr von diesem Buch erwartet und wurde enttäuscht.

Für mich ein Buch mit absolutem Durchschnittscharakter. Daher 3 Sterne

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Weißblatt

Peter Hohmann
Flexibler Einband: 87 Seiten
Erschienen bei Arcanum Fantasy Verlag, 31.03.2010
ISBN 9783939139126
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein wunderbares Buch, welches, trotz der Kürze, mit Action und Spannung aufwartet.

Der Hauptprotagonist Askar schlittert nicht nur aalglatt durch sein Abenteuer, sondern weist auch Ecken und Kanten auf.

Mit seinem Schreibstil schafft es Peter Hohmann durchweg ein tolles Kopfkino zu projezieren. Die ganze Geschichte ist in sich stimmig und perfekt abgerundet. Sprachliche Ungereimtheiten suchte ich hier vergebens.

Dieser Kurzroman macht definitiv Lust auf mehr von Peter Hohmann

Ich vergebe 5 Sterne

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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venedig, fluch, abenteuer, magie, kinderbuch

Laqua - Der Fluch der schwarzen Gondel

Nina Blazon , Iacopo Bruno
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei cbj, 27.08.2012
ISBN 9783570154755
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ich fand das Buch toll, weil es von Anfang an sehr spannend war. Ich finde gut, dass Nina Blazon so tolle Jugendromane schreibt. Die Charaktere sind gut ausgedacht wie z.B. Kristina. Sie übernahm so viel Verantwortung für ihren kleinen Bruder Jan, was mich sehr beeindruckt hat. Zeitgleich war es so spannend beschrieben, dass ich es kaum mehr aus den Händen legen wollte.

Leider gab es zwischenzeitlich immer wieder Wörter, die ich noch nicht so ganz verstanden habe. Das war ein bißchen blöd.

Ich vergebe 4 Sterne

Nico aus dem Team von Wir Lesen (Kinderrezensent)

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untote, seele, liebe, fantasy, dead beautiful

Dead Beautiful - Unendliche Sehnsucht

Yvonne Woon , Nina Frey
Fester Einband: 420 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.07.2012
ISBN 9783423760492
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Selten gab es eine bessere Fortsetzung als „Dead Beautiful – Unendliche Sehnsucht“ Während mich Teil 1 schon absolut begeisterte, möchte ich behaupten, dass Teil 2 den Eindruck sogar noch toppt.

Romantisch, spannend und emotional schaffte es die Autorin mich zu fesseln und alles um mich herum zu vergessen. Wobei emotional nicht nur auf die Romantik und Liebe bezogen ist.

Im zweiten Band findet die Hauptprotagonistin Renée einiges mehr über die Untoten heraus und findet einen neuen Freund Noah.

Auch wenn es sich hierbei um einen typischen Jugendroman handelt, hat es die Autorin geschafft sich nicht nur auf eine ungewöhnliche Liebe zu fokussieren.

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne

Vampirspinne aus dem Team von Wir Lesen

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liebe, fantasy, engel, jugendbuch, kira gembri

Verbannt zwischen Schatten und Licht

Kira Gembri
E-Buch Text: 270 Seiten
Erschienen bei null, 10.06.2012
ISBN B008ADUFKE
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die 16-jährige Lily und ihre etwas schräger Freundin Mia, genannt Jinxy, wechseln gemeinsam die Schule. Doch Lilys Start dort ist alles andere als gut, ständig tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste. Und als ob das noch nicht genug wäre hat Jinxy sich auch noch in den Kopf gesetzt Lily zu verkuppeln. Dafür gibt es zwei perfekte Kandidaten. Für Jinxy ist Sam der perfekte Freund für Lily aber Lily fühlt sich vom düsteren „Mr. Schlafzimmerblick“ Rasmus magisch angezogen.
Es kommt zum ersten Date, doch das endet in einer Katastrophe. Lily weiß nicht ob Rasmus nur verstört ist oder aber sogar nach ihrem Leben trachtet.
Als Lilys Eltern wieder geschäftlich verreist sind und Lily alleine zu Hause ist dringen aus der Küche merkwürdige Geräusche zu ihr. Als sie nachschaut findet sie das Armband von Rasmus.
Wer ist Rasmus wirklich? Ein Einbrecher? Ein Mörder?

„Verbannt zwischen Schatten und Licht“ ist der Debütroman der Autorin Kira Gembri. Anzusiedeln ist der Roman, der sowohl als eBook als auch als Taschenbuch erschienen ist, im Jugendfantasygenre.

Die Charaktere hat Frau Gembri alle samt sehr gut ausgearbeitet und durchdacht.
Lily ist ein ziemlich tollpatschiges Mädchen. Egal was sie macht, das Pech verfolgt sie recht hartnäckig. Sie wirkt unscheinbar, besonders neben ihrer Freundin Mia. Mit Literatur kennt sich Lily gut aus, was auch im Buch immer wieder zu bemerken ist. Durch ihre liebenswerte Arte war mi Lily sehr sympathisch und ich habe sie sehr gemocht.
Lilys Freundin Mia, auch Jinxy genannt, ist das komplette Gegenteil. Sie ist selbstbewusst und kontaktfreudig. Allerdings ist Jinxy ziemlich schräg und wird meist als Klassenclown bezeichnet. Gegenüber Lily hat sie einen Beschützerinstinkt und zugegeben an manchem Missgeschick Lilys ist Jinxy nicht ganz unbeteiligt. Trotz allem sind Lily und Jinxy ein perfektes Team und ergänzen sich wunderbar.
Rasmus ist geheimnisvoll und undurchsichtig. Er wird von den anderen Schülern gemieden, da er sich meist schwarz kleidet und ihn dadurch eine düstere Ära umgibt. Doch trotz seiner meist schroffen Art hat Rasmus einen weichen und lieben Kern.
Sam ist in Jinxys Augen der perfekte Freund für Lily. Er entwickelt auch Gefühle für sie, doch Lily hat nur Augen für Rasmus. Daher spielt Sam meist nur die zweite Geige. Er ist sympathisch aber sehr schüchtern. Im Roman spielt Sam seine ganz eigene Rolle und seine Entwicklung ist überraschend überzeugt aber.

Im Buch tauchen kaum weitere Nebencharaktere auf. Vielleicht ist hier und da mal ein Lehrer aber das wars dann auch schon. So kann man sich gut auf die genannten Protagonisten konzentrieren.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Schilderungen von Lilys Alltag und ihrer Tollpatschigkeit zaubern dem Leser nicht selten ein Schmunzeln ins Gesicht.

Erzählt wird die Geschichte aus Lilys Sicht in der Ich-Perspektive. Zwischendurch gibt es aber noch kursiv dargestellte Textpassagen, die von einer anderen Person erzählt werden. Als Leser rätselt man wer diese Person sein könnte.

Die Handlung beginnt sanft, dann aber steigert sich der Spannungsbogen und wächst bis zum Schluss, wo er seinen Höhepunkt erreicht.

Das Ende kommt dann geballt und war für mich etwas unerwartet. Dennoch hat es gut gepasst und war nachvollziehbar.

Fazit:
„Verbannt zwischen Schatten und Licht“ von Kira Gembri ist ein gelungener Debütroman.
Auch wenn die Autorin nichts wirklich Neues einbringt, so überzeugt der Roman dennoch durch seine sympathischen Protagonisten und den tollen Schreibstil.
Absolut empfehlenswert.

manja_82 aus dem Team von Wir Lesen

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tierarzt, liebe, familie, hunde, frauen

Mit Risiken und Nebenwirkungen

Kristan Higgins , Anette Hahn
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.05.2012
ISBN 9783862783199
Genre: Romane

Rezension:

Zum Inhalt:
An ihrem 30. Geburtstag, erfährt Callie, dass Mark, der Mann ihrer Träume, mit dem sie mal zusammen war und sich. nun immernoch Hoffnungen macht eine Freundin hat mit d es ihm sehr ernst ist.
Callie ist am Boden zerstört. Wenig später begegnet sie dem neuen Tierarzt. Der ist allerdings sehr mürrisch und macht keinen Hehl daraus, dass er beziehungstechnisch lieber in Ruhe gelassen werden mag.

Meine Meinung:
Von der Autorin hatte ich zuvor noch nichts gelesen. Die Beschreibung zum Buch klang allerdings bereits sehr witzig und so war dann auch die Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und erfrischend.
Dieses Buch wurde mit ausgesprochen viel Humor geschrieben. Zwar hat die Geschichte nicht sonderlich viel Tiefgang ist aber insgesamt wirklich sehr witzig und unterhaltsam. Dass die Story an manchen Stellen sehr vorhersehbar war, ist bei diesem Buch gar nicht mal schlimm, da es in meinen Augen eher leichte Zwischendurchlektüre zum entspannen ist.
Callie hat ein durch und durch einnehmendes Wesen und ist total sympathisch. Ihre Art hat mir richtig gut gefallen. Manchmal tat sie mir schon mächtig leid, bei dem, was ihr so alles widerfährt. Die Charaktere waren alle sehr vielschichtig und abwechslungsreich, sie wurden sehr eingehend dargestellt. Am besten gefiel mir neben Callie der Tierarzt Ian McFarland, der erst so super mürrisch und abwesend daher kommt , sich dann aber als einfühlsam und liebenswert entpuppt.
Die Liebesgeschichte ist sanft und nicht überzogen, wodurch sie auch glaubhaft erscheint.

Fazit:
Locker leichte humorvolle Unterhaltung und eine schöne Liebesgeschichte. Genau das richtige für Zwischendurch wenn man einfach mal abschalten und nicht groß nachdenken möchte.
4/5 Punkten

Angelheart76 aus dem Team von Wir Lesen

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

vampire, fantasy, magie, hexe, magiegeborene

Das dunkle Volk - Eishauch

Yasmine Galenorn , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 486 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2012
ISBN 9783426511169
Genre: Fantasy

Rezension:

Achtung, wer den ersten Teil der Serie ("Mondschein") noch nicht gelesen hat, könnte in dieser Rezension auf einige Spoiler stoßen!

Das Städtchen New Forest wird von Gewalttätigkeiten ungeahnter Grausamkeit in Atem gehalten: Die machthungrige Blutfee Myst und ihr Hofstaat verbreiten immer offener Angst und Schrecken. Doch auf Geheiß der Vampire halten die öffentlichen Behörden still und verbreiten die Nachricht von wildgewordenen Hunden... Cicely und ihre Freunde wissen es natürlich besser, stecken sie doch selbst mitten in dem ganzen Schlamassel, der sich in dem Machtkampf zwischen Mysts Indigo-Hof und Geoffrey, dem Nordwestregenten der Vampirnation, entfacht hat.
Nachdem Cicely im ersten Band der Serie rund um das Dunkle Volk unvermittelt das Erbe der verstorbenen Anführerin des Hexenzirkels übernommen hatte und damit reichlich überfordert war, muss sie sich in diesem Band geradezu als Kriegerin erweisen. Zugleich steckt sie ordentlich in der Zwickmühle, denn irgendwie wollen alle Gruppen etwas anderes von ihr: Hatte sie sich bereits als Informantin der Vampire in eine ungeahnte Abhängigkeit begeben, will nun auch der Hof von Schilf und Aue mit ihr zusammen arbeiten. Dann wären da ja noch die Magiegeborenen in New Forest - und zur Komplettierung der Verwirrung hegt auch Myst ein ganz besonderes Interesse an der aufmüpfigen Hexe, die bald nicht mehr weiß, wo ihr vor Verstrickungen, Geheimnissen und Verschwörungen der Kopf steht.
Es ist eine komplexe Geschichte, die Galenorn hier gewoben hat. Der magische Krieg um die Vormachtstellung der verschiedenen magischen Völker scheint nicht nur mindestens drei Fronten zu haben, er scheint sich auch durch mindestens so viele Generationen und Zeitebenen zu ziehen. Nur allmählich kann Cicely einzelne Puzzle-Teile zusammenfügen und lernt in diesem Band mehr über ihre Vergangenheit, als ihr eigentlich lieb wäre. So sehr zum Spielball zwischen den Fronten gezwungen, ist es kein Wunder, dass Cicely am liebsten ihrer neu entdeckten Fähigkeit die Gestalt einer Eule anzunehmen folgen und dem Chaos in ihrer Heimatstadt entfliehen möchte - wäre da nur nicht ihre große Liebe Grieve, den sie um jeden Preis aus Mysts Händen befreien will...
Es ist gut, dass in diesem Band ein Personenregister angefügt wurde, denn mittlerweile agieren so viele unterschiedliche Akteure auf der Bühne dieser Geschichte, dass es nicht immer leicht fällt, den Überblick zu behalten. Das gleiche gilt für die äußerst komplexe Hintergrundgeschichte des tobenden Kampfes zwischen den verschiedenen magischen Völkern. Doch so spannend diese Grundgeschichte voller Intrigen und eskalierender Machtbestrebungen auch ist, so ermüdend ist es, ihr aus der Ich-Erzählperspektive Cicleys zu folgen, der in diesem Band eine Verletzung nach der anderen droht, die vom Schicksal schwer gebeutelt wird, und die sich in einer gefährlichen Abhängigkeit ihres Geliebten verstrickt - was für ein Ideal von Liebe soll hier transportiert werden? Cicely wird immer wieder dargestellt als aufmüpfiges und selbstbewusstes Mädel, das sich nichts sagen und gefallen lässt, doch sobald es um Grieve geht, spielt der Verstand keine Rolle mehr - ja, spielt ihr eigenes Leben keine Rolle mehr. Stattdessen wird auf die "romantische" Besonderheit ihrer beider Verbindung hingewiesen, die weit in der Zeit zurück reicht und unauflösbar ist - eine gefährliche Verbindung, die schon nicht mehr als symbiotisch, sondern eher als antibiotisch zu bezeichnen ist... Und sorry, aber wenn es zwischen Cicely und Grieve doch ach so heiß zur Sache geht, dann ist das zwischen Stöhnen und Ächzen hervorgebrachte Liebes-Gesäusel mit Versprechungen von ewiger und einziger Treue und Liebe bis über den Tod hinaus nur noch grotesk lächerlich. Zudem werden im Verlauf der Handlung immer mehr Abhängigkeiten durch Sex geschaffen und Szenen, die fast schon als Vergewaltigung zu werten sind, durch stimulierende Substanzen als doch noch lustvoll dargestellt. Was ist das bitte für ein Frauen-Bild? Und was ist das bitte für eine Auffassung von Sexualität?

Kalliope aus dem Team von Wir Lesen

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