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88 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 3 Rezensionen

elizabeth george, england, erzählungen, goldmann, großbritannien, inspector lynley, kleine krimis, krimi, kriminalgeschichten, krimis, kurzgeschichten, kurzkrimis, lügen, mor, thriller

Vergiss nie, dass ich dich liebe

Elizabeth George , Mechtild Sandberg-Ciletti
Flexibler Einband: 315 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 01.07.2004
ISBN 9783442457250
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

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Die Schokoladenvilla

Maria Nikolai
Flexibler Einband
Erschienen bei Penguin, 08.10.2018
ISBN 9783328103226
Genre: Historische Romane

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(203)

478 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

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Coldworth City

Mona Kasten
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.09.2017
ISBN 9783426520413
Genre: Fantasy

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Macht des Amuletts

Catherine Fisher
Fester Einband: 191 Seiten
Erschienen bei Oetinger
ISBN 9783789135125
Genre: Kinderbuch

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

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Todesgott

Árni Thórarinsson , Tina Flecken (Übers.) , Árni Þórarinsson
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 06.09.2008
ISBN 9783426197431
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In Todesgott geht es um den Zeitungsreporter Einar, der von seinem Chef aus Reykjavik in die tiefste Provinz versetzt wird. Während er noch mit seinem Schicksal hadert und sich in der kleinen Stadt Akureyri langweilt, passieren zwei ungewöhnliche Todesfälle, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Doch Einars Neugierde ist geweckt und schon bald stößt er auf Ungereimtheiten und geht der Sache auf den Grund...

Meinung:
Todesgott ist ein ganz typischer nordischer Krimi. Schreibstil, Flair und Geschichte bewegen sich in dem Rahmen, den man aus dieser Ecke der Welt kennt. Alles ein wenig düster und deprimiert, aber mit einer ganz eigenen Warmherzigkeit versehen. Für Fans von skandinavischen Krimis auf jeden Fall lesenswert.

Was mir persönlich besonders gut gefiel, war die Aufzeigung der Probleme Islands. Dinge wie wirtschaftlicher Fortschritt auf Kosten der Bevölkerung, Drogenprobleme, Einwanderungsschwierigkeiten etc. wurden vom Autor wunderbar in die Geschichte eingebunden. Für mich ein klarer Mehrwert, der die gute, aber eben nur durchschnittliche Story aufwertet.

Fazit:
Für alle Islandfans eine klare Leseempfehlung

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(105)

245 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 87 Rezensionen

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Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

Rose Snow
Fester Einband
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 21.08.2018
ISBN 9783473401697
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Autorinnenduo Rose Snow bringt mit "Ein Augenblick für immer" den Auftakt einer neuen Jungend/Romance-Reihe an den Start.

In dieser Reihe geht es um die junge, deutsche June, die für ihren Abschluss ein Jahr lang nach England geht, um dort eine renommierte Schule zu besuchen, die sie auf ihr Studium vorbereiten soll. Während ihres Auslandsjahres wohnt June bei ihrem Onkel und ihren zwei gut aussehenden Cousins auf einem herrschaftlichen Anwesen in Cornwall. Einem Anwesen, das neben allerlei Komfort auch zahlreiche Geheimnisse birgt. Eins davon wird Junes Leben nachhaltig verändern, denn es weckt in ihr eine alte Gabe, von der sie nie auch nur geahnt hat.

Meinung:
Ein Buch, das in etwa hält, was der Klappentext verspricht. Als Leser bekommt man in erster Linie eine Liebesgeschichte, bzw. in diesem Fall eine Dreiecksgeschichte und nebenbei noch einen magischen Faktor. Die Liebelei steht allerdings klar im Vordergrund und untergräbt den Fantasyaspekt. Ob dem Leser das gefällt, ist natürlich Geschmackssache, ich finde es aber positiv das der Klappentext schon vor der Dreiecksgeschichte warnt.
Diese finde ich an sich auch nicht so schlimm, mag in diesem Fall allerdings die Art und Weise von Blake nicht. Man hat das Gefühl er sei einem Jahrhundert entsprungen, in dem Frauen keinerlei Rechte haben und man dringend das Denken für sie übernehmen muss. Dagegen tut June wenig. Sie versucht ihn anzuzicken, sobald sie aber in seine wahnsinnig blauen Augen schaut, rudert sie wieder zurück. Kein schönes Vorbild für die Zielgruppe und für mich ein Stern Abzug.

Ansonsten gefällt mir die Geschichte wirklich gut. Das Setting in Cornwall ist traumhaft und sehr lebendig beschrieben. Auch die Nebenfiguren sagen mir zu und mildern June und Blakes Makel ein wenig. Was mir noch fehlt ist der magische Anteil. Angerissen wurde er schon, aber was wirklich dahintersteckt, kam nur am Schluss ansatzweise zum Vorschein. Hier freue ich mich auf den nächsten Band, der hoffentlich etwas mehr Fokus auf die Magie legen wird.

Fazit:
Ein angenehmer Einstieg mit viel Potenzial, der aber weniger machohaft hätte sein sollen.

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21 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Bullshit Jobs

David Graeber , Sebastian Vogel
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 09.09.2018
ISBN 9783608981087
Genre: Sachbücher

Rezension:

In diesem Buch geht es in über 400 Seiten um das interessante Thema Bullshit Jobs. Was genau ist das überhaupt und welche Jobs fallen darunter? Wer macht sie und warum? Und vielleicht der wichtigste Punkt, kann oder will die Gesellschaft etwas dagegen unternehmen?

Die Thematik ist wie man sieht durchaus vielfältig und interessant. Man muss aber sagen, das sie für über 400 Seiten einfach nicht reicht. Weniger als die Hälfte an Seiten hätte völlig ausgereicht und dem Buch sogar deutlich besser getan. Denn es wurde viel geschwafelt, wiederholt oder auf andere Weise Lücken gefüllt um auf die besagte Buchlänge zu kommen. Die Infos die rübergekommen sind, musste man sich mühsam zusammensuchen, da es weder gute Übersichten, noch Zusammenfassungen oder gelunge Schaubilder gab. Hier hätte ich mir mehr Ordung, Struktur und Präzision erhofft, um das Thema kurzweilig auf den Punkt zu bringen.
Zum Glück gab es Beispiele von Betroffenen die die Kapitel etwas aufgelockert haben. Leider auch davon wieder zu viele.

Der Schreibstil des Autors konnte mich leider auch nicht vom Hocker reissen. Ich bekam schnell das Gefühl das er sich gerne selbst reden hört, was mir unangenehm auffiel. Auch die mangelnde Konsequenz in seinen Aussagen hat mich eher ratlos gemacht. Ebenso die Frage nach der Zielgruppe. Ich habe auch nach dem Lesen keine Ahnung für wen dieses Buch eigentlich geschrieben wurde.

Bevor man aber nun das Gefühl bekommt, das es gar nichts Gutes zu sagen gäbe, möchte ich natürlich auch noch auf die gelungenen Sachen kommen. Vorneweg das Cover, das für mich wunderbar das Thema wiederspiegelt. Auch der eingängige Titel macht sofort klar worum es geht. Dieser Punkt gefällt mir deshalb besonders gut, weil er nur beim draufschauen schon zur Disskusion anregt, was sicher schon ein Erfolg ist. Ebenso erfreulich fand ich manch für mich neue Information, so das die Lesezeit nicht komplett verschwendet war. Einen Punkt bekommt auch noch die Recherchearbeit, die der Autor sich gemacht hat.

Fazit:
Ich kann für dieses Buch keine Leseempfehlung aussprechen, weil die Struktur in meinen Augen nicht stimmt. Deutlich interessanter finde ich den Zeitungsartikel, der dem Buch zu Grunde liegt. Wer Zeit sparen mag liest lieber den.

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87 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

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Der Welten-Express 1

Anca Sturm , Bente Schlick
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 31.08.2018
ISBN 9783551654113
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Seit Flinns Halbbruder Jonte vor zwei Jahren fast spurlos verschwand, wünscht sich Flinn nichts sehnlicher, als wieder bei ihm zu sein. Deshalb sitzt sie regelmäßig am kleinen Bahnhof von Weidenborstel, dem Ort, an dem Jonte verschwand. Dabei passiert eines Tages etwas Unglaubliches. Ein Zug fährt ein und bringt Flinn in das Abenteuer ihres Lebens, denn es ist kein gewöhnlicher Zug, sondern der Weltenexpress. Ein magischer Internatszug für außergewöhnliche Kinder, der eine Menge Abenteuer für Flinn bereithält.

Meinung:
Anca Sturm hatte mit dem Weltenexpress, eine wie ich finde großartige Idee. Ein rollendes Internat, das immer in Betrieb, quer durch die Welt reist und ganz besondere magische Eigenschaften hat. Ein schöneres Setting hätte sich die Autorin für mich und alle Liebhaber von Harry Potter und anderen Internatsgeschichten kaum aussuchen können. Zum Teil schafft sie es auch ähnlich schöne Details zu zaubern wie Rowling und Co. beispielsweise zeigen Buchstaben unter den Fenstern immer an, wo sich der Zug gerade befindet. Geht es in den nächsten Ort, sortieren sie sich selbst neu.
Auch der Rest der Einrichtung ist wirklich hübsch. Trotzdem fehlt mir überall eine Spur des Zaubers, den andere Bücher in dieser Richtung verströmen. Es wirkt alles ein wenig unausgereift. Ebenso geht es mir mit der Geschichte. Sie ist in ihren Grundzügen wunderbar, schafft es aber nicht richtig mitzureißen. Es fehlt an Spannung und Witz, sodass hier viel Potenzial verschenkt wurde.
Ganz im Gegensatz dazu stehen allerdings die Charaktere. Die Figuren sind allesamt liebevoll und mit viel Fantasie gezeichnet. Hier schafft Anca Sturm das, was man sich auch vom Setting erhofft hätte. Ein Grund für mich auch Band 2 zu lesen, obwohl es ein paar Schwächen gab.

Fazit:
Wunderschönes Setting und eine etwas maue Geschichte. Durch tolle Figuren aber auf jeden Fall Potenzial für den nächsten Band.

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471 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Bestimmung - Letzte Entscheidung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis , Michaela Link
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.09.2016
ISBN 9783570311240
Genre: Jugendbuch

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1.052 Bibliotheken, 20 Leser, 10 Gruppen, 150 Rezensionen

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Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 450 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2012
ISBN 9783570161562
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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Vox

Christina Dalcher , Marion Balkenhol , Susanne Aeckerle
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 15.08.2018
ISBN 9783103974072
Genre: Romane

Rezension:

100 Wörter am Tag. Das ist alles was Frauen in den USA in Zukunft zur Verfügung steht. Sie wissen nicht wie es soweit kommen konnte, aber müssen jetzt mit den Konsequenzen leben. Wird sich die Bevölkerung erheben und die Stimmen der Frauen zurückfordern oder bleibt alles stumm?

Meinung:
Christine Dalcher reiht sich mit ihrem Buch Vox in die aktuelle Disskusion um Frauenrechte ein. Spätestens seit Debatten wie der #metoo-Bewegung rückt öffentlicher Aufstand von Frauen wieder mehr in den Vordergrund. Und genau darum geht es auch in diesem dystopischen Roman. Es betrifft in diesem Fall die Stimme, die sie den Frauen nehmen wollen. Im wörtlichen, wie übertragenen Sinn. Denn mit der Stimme, gehen auch Arbeit, Freizeit und Soziales verloren. Dabei spielen Staat, Kirche und Gesellschaft als Verursacher eine gleichermaßen große Rolle.

Das Thema ist also ebenso wichtig wie interessant wenn man sich die Konsequenzen vor Augen führt. Dafür bekommt die Autorin auf jeden Fall einige Pluspunkte. Auch die Mischung aus Dystopie und wissenschaftlichem Roman verbuche ich als spannende Zusammensetzung. Weniger gut gefallen hat mir teilweise der Schreibstil. An sich schön zu lesen, aber zu häufig mit unnötiger Vulgärsprache. Ebenso gibt es Abzug dafür, dass der Roman immer wieder konstruiert daher kam, besonders beim Ende schüttelt es mich regelrecht. So bleibt von einem spannenden und thematisch tollen Roman leider nur eine mittlere Bewertung übrig. Ich hätte mir nach einem vielversprechenden Anfang mehr von der Autorin gewünscht.

Fazit:
Eine Leseempfehlung von mir trotz Schwachstellen, denn das Thema ist einfach wichtig.

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(39)

130 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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The Crown´s Game

Evelyn Skye , Friederike Levin
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 15.08.2018
ISBN 9783407749482
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Wettstreit auf Leben und Tod ist gestartet - das Spiel der Krone.

Ein Wettreit bei dem die jungen Magier Vika und Nikolai versuchen die Gunst des Zaren zu gewinnen. Denn nur einer von ihnen kann der persönliche Magier des Zaren werden, der Andere muss sterben. Das sie sich während des Spiels ineinander verlieben war nicht geplant. Doch kann die Liebe an ihrem grausamen Schicksal etwas ändern?

Meinung:

The Crown´s Game ist ein ungewöhnliches Jugend-/Fantasyabenteuer. Es bringt zwar alle klassichen Grundzutaten mit, ist aber doch lieblicher und weniger brutal als viele vergleichbare Bücher. Das merkt man schon nach wenigen Seiten. Wenn man den Klappentext liest, geht man von einem spannenden Duell zwischen zwei jungen Magiern aus, das reichlich Gefahren und eine heiße Liebesgeschichte mit sich bringt. Stattdessen zaubern beide eher hübsche Dinge und versuchen nur halbherzig sich gegenseitig umzubringen. Die Liebesgeschichte zwischen der wilden Vika und dem charismatischen Nikolai ist auch deutlich romantischer als man denken könnte. (Es gibt eine angedeutete Dreiecksgeschichte die ich aber nicht wirklich ernst nehmen konnte).
Als Leser muss ich mich also ersteinmal auf ein ganz anderes Setting einstellen. Denn tatsächlich handelt es sich eher um einen historischen Roman mit fantastischen Aspekten als um eine großen Kampf.

Dabei beruht dieses Werk teilweise auf Tatsachen, die die Autorin mit ihrer Fantasie ergänzt hat. St. Petersburg als Hintergrund wird sehr anschaulich beschrieben und auch über die Geschichte und die politischen Zuständen im 19 Jahrhundert erfährt man Manches. Das mochte ich sehr, denn selten ist Russland Hintergrund eines Jugendbuches und damit ist es einfach mal was Anders. Zudem passte die märchenhafte Stimmung, bei der man sich ein wenig fühlte wie unter einer Schneekugel, gut in das Zarenreich.

Leider fehlte durch die liebliche Art einfach die Spannung. Wer sich diese anhand des Klappentextes erhofft hatte, wird wahrscheinlich nicht ganz glücklich damit werden. Wer es schafft sich einfach auf das Buch einzulassen, wird mehr damit anfangen können. Denn die Charaktere, das Setting und auch so manche ungewöhnliche Idee sind wirklich gelungen.

Fazit:

Einfach lesen ohne vorher darüber nachzudenken. Auf jeden Fall etwas für Märchenfans.

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(2.430)

3.971 Bibliotheken, 43 Leser, 7 Gruppen, 217 Rezensionen

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Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 08.09.2014
ISBN 9783570309360
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die junge Beatrice steht kurz vor dem wichtigsten Geburstag ihres Lebens. Denn bald wird sie 16 und muss sich damit für eine von fünf Fraktionen entscheiden, in der sie zukünftig leben will. Diese Entscheidung beeinflusst alles. Familie, Freunde, Beruf, Rechte und Pflichten. Damit die Jugendlichen leichter auswählen können, gibt es einen Auswahltest. Als Beatrice ihre Ergebnisse erfäht ist sie geschockt. Laut Test ist sie eine Unbestimmte und damit eine Gefahr für die Regierung, die sie jederzeit töten könnte. Niemand darf von ihrem Ergebnis erfahren. Ab sofort beginnt für sie ein Versteckspiel auf Leben und Tod...

Meinung:
Die Bestimmung ist eine klassische Dystopie gemixt mit einer jugendlichen Romanze. Die gesellschaftlichen Strukturen und die "neue" Welt sind spannend aufgebaut. Als Leser bekommt man einen ersten Eindruck von Beatrice Umfeld, entscheidende Infos wie z.B. warum die Fraktionen eingeführt wurden und wie es zu dieser Welt kam fehlen aber noch. Sie wurden nur angeritzt, weswegen es von mir einen Punkt Abzug gab. Hier hätte doch mehr Infos dabei sein sollen. Stattdessen erfährt man viel über 3 der 5 Fraktionen und über Beatrice Seelenleben. Beides Eindrücke die ich sehr interessant. fand. Denn ständig habe ich mich beim Lesen gefragt, für welche Fraktion ich mich entschieden hätte. Alle haben ganz klare Nachteile und die Wahl ist wirklich nicht leicht.

Neben den Inhalten ist natürlich auch der Rahmen nicht zu vernachlässigen. Das Setting finde ich sehr gelungen und grade kleine Details wie beispielsweise die farbliche Unterteilung der Fraktionen waren sehr stimmig. Auch der Schreibstil hat für mich zur Geschichte gepasst und lies sich gut lesen. Die Charaktere empfand ich unterschiedlich stark. Beatrice als Protagonistin ist für mich gut gewählt, auch wenn sie mir nicht richtig sympathisch ist. Sie erfüllt auf jeden Fall ihren Zweck. Die Nebendarsteller gefielen mir etwas besser. Gerade der geheimnisvolle Four hat es mir angetan. Ebenso wie Janine, eine der Fraktionsobersten.

Fazit:
Ein gelungener Einstieg, der noch mehr Informationen hätte preisgeben sollen.

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(758)

1.270 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 48 Rezensionen

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Percy Jackson - Die letzte Göttin

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.08.2013
ISBN 9783551312464
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Es geht auf in die letzte große Schlacht. Nicht weniger als die Zerstörung der Welt wie wir sie kennen steht auf dem Spiel. Wird Kronos die Titanen zum Sieg führen und damit den Olymp auslöschen? Oder haben Percy und seine Freunde noch ein letztes Ass im Ärmel?

Meinung:

Bisher gab es für mich bei jedem Band immer einen Punkt Abzug für kleinere Mängel, aber mit diesem letzten Teil bin ich wirklich glücklich. Rick Riordan hat es geschafft ein Finale zu konstruieren, das neben dem Schlachtengetümmel vor allem den Zusammenhalt und die Moral unterstreicht. Themen wie Freundschaft, Verrat, Achtung und Ignoranz kommen sichtbar vor, ohne das der Zeigefinger erhoben wird. Das hat der Autor für mich wirklich gut hinbekommen. Auch die Individualität bei all der Gruppenleistung ist schön herausgearbeitet worden. Alle Figuren konnten mit ihren ganz eigenen Fähigkeiten zur Situation beitragen und sie sind alle gleichermaßen geschätzt worden. Dieser Punkt ging mir bisher in der Reihe etwas unter, hat sich der Autor doch sehr auf Percys Leistung gestürtzt.

Neben dem schönen moralischen Aspekt gab es wieder aufregendes und humorvolles Schlachtengetümmel, wie man es aus den anderen Bänden gewohnt ist. Trotz der Vielzahl schon bekannter Monster fällt dem Autor immer noch etwas Neues ein und er schafft es, mit unvorhersehbaren Wendungen den Leser zu überraschen. Ich kann mir vorstellen, das die meisten Fans am Ende verblüfft sein werden.

Fazit:
Ein tolles Finale für eine amüsante und lehrreiche Jugendbuchreihe, die ich nur empfehlen kann.

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(933)

1.690 Bibliotheken, 15 Leser, 10 Gruppen, 58 Rezensionen

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Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.05.2012
ISBN 9783551311566
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Für Percy und seine Freunde geht es diesmal hinunter ins sagenumwobene Labyrinth des Dädalus. Hier lauern hinter jeder Ecke neue tödliche Gefahren, doch die Heldentruppe hat keine Wahl. Denn es gibt einen Ausgang aus dem Labyrinth der mitten ins Halfblood Camp führt. Geradezu eine Einladung für Kronos und seine Truppen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Meinung:
In der Rezension zum nun vierten Teil versuche ich mich auf die wichtigsten Punkte zu beschränken. Das beispielsweise der Schreibstil angenehm ist sollte klar sein, sonst liest man eine Reihe wohl kaum so weit. Andere Beispiele erspare ich mir und euch und komme gleich zum Wesentlichen, in diesem Fall dem Setting.
Das Labyrinth und seine Eigenarten machen für mich diesen Band aus. Ein recht spezieller Ort ohne klassische Festlegung von Raum und Zeit und mit einer ganzen Reihe scheußlicher Bewohner. Ich hatte eine Menge Spaß dabei, diesen Irrgarten an der Seite der Halbblute zu erkunden. Da man nie weiß was hinter der nächsten Ecke lauert, bleibt die Spannung dauerhaft erhalten und mündet in einen schönen Showdown. Auch Dädalus als Erbauer entpuppt sich als sehr interessante Persönlichkeit. Über ihn konnte ich hier noch einiges lernen.
Als größten Kritikpunkt des Bandes mag ich ausnahmsweise mal Percy selbst nennen. Seine Unfähigkeit im zwischenmenschlichen Bereich ist manchmal wirklich nervig. Da hoffe ich aber sehr das sich dieser Punkt im finalen Band bessert.

Fazit:
Wer Lust hat einen Ausweg zu suchen ist hier richtig.

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(942)

1.607 Bibliotheken, 18 Leser, 9 Gruppen, 61 Rezensionen

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Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.01.2012
ISBN 9783551311139
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im dritten Teil der Percy Jackson Serie geht es wieder hoch her. Die Titanen rüsten zum Krieg gegen die Götter und Percy steckt wie immer mittendrin. Diesmal muss er versuchen die Göttin Artemis aus den Fängen ihrer Feinde zu befreien und ganz nebenbei noch zu überleben. Als ob das nicht schon genug wäre, gibt es da ja auch noch die Prophezeiung...

Meinung:
So viel Neues gibt es nicht zu sagen, da die Reihe ja jedesmal gleich aufgebaut ist. Percy und seine Freunde erleben wieder spannende Abenteuer und müssen sich mit immer neuen Feinden rumschlagen. Dabei kramt der Autor wieder tief in seiner Schatzkiste und verarbeitet immer mehr griechische Mythen und Sagen in seinen Geschichten. Eine Sache die mir an seinen Büchern immer aufs Neue gefällt. Sie lehren ebenso gut, wie sie unterhalten, denn nur die Wenigsten haben wohl die komplette Göttersaga im Kopf.

Negativ fällt mir wie immer die viele Hilfe von Aussen auf. Das ist mir im Regelfall zu einfach für die Heldentruppe. Schmunzeln musste ich allerdings fast am Ende des Buches, wo der Autor sich unterschwellig genau für diesen Umstand entschuldigt. Das Problem scheint ihm selbst klar zu sein.

Fazit:
Unterhaltsam wie immer.

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(44)

76 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.07.2013
ISBN 9783551312129
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im zweiten Band der Reihe rund um das Halbblut Percy Jackson gerät sein Freund Grover in große Gefahr und auch die anderen Halbgötter im Camp bekommen es mit immer neuen Feinden zu tun.
Wird Percy seine Freunde retten können?

Auch der zweite Teil der Reihe macht Spaß. Es kommen immer mehr Figuren der griechischen Mythologie ins Spiel, sodass reichlich Abwechselung herrscht. Trotzdem wird es nicht unübersichtlich, da das Gerüst der Story immer das gleiche bleibt. So kann man sich als Leser voll auf die Handlung einlassen und mit Percy und seinen Freunden mitfiebern. (Hier darf gesagt werden, das für mich eine neue Lieblingsfigur dazukommt, die hoffentlich auch in den nächsten Bänden noch für ein Schmunzeln sorgen wird. Kennenlernen müsst ihr sie aber selber, da ich nicht spoilern mag ;-))

Ebenso abwechselungsreich wie die Figuren sind die immer wechselnden Schauplätze, die die junge Heldentruppe während ihrer Abenteuer bereist. So kommt man als Leser mal in schwindelerregende Höhen und mal in die Tiefen der Meere.
Als Ausgangsbasis dient immer wieder das Half-Blood Camp, das ein wenige Ruhe in die sonst temporeichen Bücher bringt.

Bis dahin finde ich die Bücher also wirklich gelungen. Was mich ein wenig an diesem Teil stört ist die viele Hilfe von Außen, wenn es brenzlig wurde. Da hätte es bestimmt schönere Lösungen geben können. Abgesehen von dieser Kritik hatte ich aber wieder ein paar schöne Stunden mit einem schönen Jugendbuch.




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99 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.08.2015
ISBN 9783551314857
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der junge Percy Jackson hat immer das Gefühl irgendwas falsch zu machen. Zu Hause schnautzt ihn der Stiefvater den lieben langen Tag an und in der Schule bekommt er ständig Verweise, obwohl er für sein Unglück ja gar nichts kann. Irgendwie scheint er für ein normales Leben einfach nicht gemacht zu sein. Wie auch? Schließlich ist er ein Halbgott, wovon er noch nichts ahnt. Doch bei einem Ausflug dämmert ihm die Wahrheit und verändert sein ganzes Leben.

Rick Riordan ist bekannt für seine überbordende Fantasie. Spätestens nach der Lektüre seiner Percy Jackson Reihe weiß man warum. Die Geschichten, in denen er die alten griechischen Göttersagen in ein modernes Phantasymärchen verpackt, strotzen nur so von amüsanten Einfällen. Manchmal gehen dabei ein wenig die Pferde mit ihm durch und er muss aufpassen, das die Ideen statt witzig nicht lächerlich werden. Das passiert aber tatsächlich nur ganz selten. Der Großteil des Buches ist toll zu lesen.

Aber nicht nur die Ideen gefallen mir. Auch die Charaktere, besonders die Heldengruppe und die Beschreibung der Götter sind sehr greifbar, sodass schnell Kopfkino angesagt ist. Wem das Kopfkino nicht reicht, dem sei der Film ans Herz gelegt, der mir auch sehr gut gefallen hat.

Den Schreibstil möchte ich natürlich auch nicht unerwähnt lassen, auch wenn ich finde das dieser doch immer sehr geschmacksabhängig ist. Für mich lässt er sich sehr flüssig lesen, eben so wie es für Jugendbücher typisch ist. Ich habe aber auch schon einige Stimmen gehört, die ihn nicht mögen. Da macht es vielleicht wirklich Sinn mal eine Leseprobe zu begutachten, um sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen.

Fazit:
Ein wunderbarer erster Teil, bei dem der Autor aufpassen muss, das er sich manchmal nicht vergallopiert. Etwas weniger wäre mehr gewesen, ansonsten macht es aber ganz viel Spaß.

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(133)

202 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

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Ins Dunkel

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.07.2018
ISBN 9783499274732
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jane Haper entführt uns mit ihrem Thriller "Ins Dunkel" mitten in den australischen Busch. Fernab der Zivilisation soll Alice Russel, Angestellte in einem erfolgreichen Familienunternehmen, mit 4 weiteren Kolleginnen eine Teambuildingmaßnahme absolvieren. Die Aufgabe für die Frauen besteht aus einer mehrtägigen Wanderung durch den Busch, nur mit Kompass und Karte bewaffnet. Am Tag der erwarteten Rückkehr, kommen allerdings nur 4 Frauen zurück, alle außer Alice. Ermittler Aaron Falk nimmt die Ermittlungen auf.

Meinung:
Die Autorin hat auf einen spannungsreichen Thriller hingearbeitet, was ihr leider nur zum Teil gelungen ist.
Das Setting lädt natürlich sehr ein. Ein dunkler Wald, weit und breit keine Rettung und eine Gruppe einsamer Frauen. So weit so schön. Dazu kommt der klassische Aufbau mit mehreren Verdächtigen und einem unklaren Tatbestand. Auch das kann durchaus seinen Reiz haben. Leider lässt der Thriller für mich trotzdem an Spannung missen. Die wirklich bedrohlichen Szenen und Stimmungen gehen unter Geplänkel über Kleinigkeiten ein wenig unter. Schade drum, denn aus dem Setting hätte man atmosphärisch mehr machen können. Trotzdem war die Spannung zumindest teilweise thrillertauglich und damit in Ordnung.

Etwas mehr Probleme hatte ich da tatsächlich mit den Charakteren. Es war für mich niemand dabei, den ich wirklich sympathisch gefunden hätte oder mit dem ich mich hätte identifizieren wollen. Alle waren irgendwie zickig und sehr oberflächlich. Die Ermittler fand ich noch am normalsten und auch am ehesten sympathisch, wobei nicht so viel über sie berichtet wurde.

Der stärkste Pluspunkt des Buches waren für mich die einzelnen Handlungsfäden, die gut vernetzt wurden. Die Ideen waren stimmig und nicht unlogisch. Hier hat Jane Harper einen soliden Job gemacht.

Fazit:
Ein solider Thriller, mit ausbaufähiger Spannung und wenig liebenswerten Charakteren.

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(1.355)

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Tintenblut

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Buch: 736 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783841500137
Genre: Fantasy

Rezension:

Mit Tintenblut geht es weiter in der Tintenwelt. Autorin Cornelia Funke nimmt uns im zweiten Band der Trilogie mit, tief hinein in ihre Fantasiewelt zwischen den Buchseiten.

Dabei treffen wir auf liebgewonnene Figuren wie Staufinger oder Farid, genauso wie auf neue beispielsweise den schwarzen Prinzen und seinen Bären. Es geht nach Ombra, die Stadt mit den engen Gassen, durch den finsteren weglosen Wald hoch auf die Natternburg mit ihrem schrecklichen Fürsten.

Dabei bleibt die Autorin bei ihrem gewohnten Konezpt aus dem ersten Teil. Eine Mischungs aus Abenteuer, Verzweifelung, Widersehensfreude und der Liebe zur Sprache. Natürlich spielen auch in Tintenblut die Worte die Hauptrolle.
Dazu mag ich sagen, das dieses Konzept durchaus funktioniert, mich auf die Dauer aber nicht vom Hocker reisst. Irgendwie wird es mit der Zeit doch etwas öde, obwohl die Geschichte nicht schlecht ist.
Der Anteil den der Schreiberling Fenoglio erhält, ist in diesem Werk recht hoch, was ich manchmal etwas schade finde. Klar, spielt er als Autor eine wichtige Rolle, gefallen tut mir der Charakter aber nicht wirklich. Seine Feigheit und Überheblichkeit macht mir wenig Freude beim Lesen.

Fazit:
Ein netter zweiter Teil, aber nichts was ich unbedingt gebraucht hätte. Als Einzelband hätte mir wohl Teil 1 auch genügt.

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(113)

147 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 113 Rezensionen

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Wenn die Sterne Schleier tragen

Anna Nigra
Flexibler Einband: 399 Seiten
Erschienen bei A TREE & A VALLEY, 05.07.2018
ISBN 9783947357062
Genre: Romane

Rezension:

Mit dem Auftakt der Cecilia Reihe ist der Autorin Anna Nigra ein tolles Debüt gelungen. Mich hat ihr Werk gleich positiv an Bücher wie die Selectionreihe erinnert, die ich sehr mochte.


Gekonnt mischt Nigra dabei die Prinzessinnenträume von kleinen (und großen Mädchen) mit höfischer Intrige und Weltpolitik.
Hier gefällt mir besonders die drei Reiche Idee, sowie die Monarchie als Form der Macht. Sie gestaltet den Rahmen der Geschichte für mich persönlicher, als wenn es sich um ein großes Abgeordnetenhaus handeln würde.

Aber nun weg von der Politik und hin zur Liebesgeschichte, dem Grund, warum die Meisten wohl zu diesem Buch greifen. Hier muss ich ganz klar sagen, dass der Leser Altbewährtes erwarten darf. Eine junge Frau zwischen zwei Männern, die klassische Dreiecksgeschichte eben. Positiv finde ich, das diese auch gleich im Klappentext angekündigt wird, sodass man sich darauf einstellen kann. Es gibt schließlich genug Leser, die damit gar nichts anfangen können. Ansonsten gibt es wirklich romantische und auch etwas ausgefallenere Szenen, beispielsweise das Turmzimmer, die mir sehr gefielen. Weniger mochte ich die Schnelligkeit der vermeintlichen Liebe. Verliebtheit hätte mir hier besser gefallen.

Der zweite, größere Kritikpunkt weswegen ich einen Stern abziehen musste ist die Protagonistin Cecilia. Sie ist mir eigentlich ganz sympathisch, handelt für mich aber nicht nachvollziehbar. Mal ist sie wahnsinnig mutig, dann wieder absolut feige, mal bedacht, mal völlig gedankenlos, mal aufmerksamkeitsheischend, mal übertrieben schüchtern. Hier hätte ich mir eine etwas festere Persönlichkeit gewünscht.
Der Rest der Figuren sagt mir zu und ich bin gespannt, wie sie sich im nächsten Band noch entwickeln werden.

Fazit:
Eine schöne Prinzessinnengeschichte mit spannendem Hintergrund. Nach einem riesigen Cliffhanger, der relativ abrupt kommt, bin ich sehr gespannt, was Band 2 zu bieten hat.
       

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(62)

135 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Dark Destiny

Jennifer Benkau
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 27.05.2016
ISBN 9783551314604
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dark Destiny von Jennifer Benkau ist der zweite und gleichzeitig letzte Teil der Dilogie über das Rebellenmädchen Joy und den Percent Neel. Allein die Tatsache, das es sich mal nicht um eine Trilogie handelt verdient schon Pluspunkte.

Aber nicht nur damit kann es überzeugen. Wie auch schon im ersten Band Dark Canopy besticht das Buch durch eine gelungene Mischung aus guten Charakteren, einer gefälligen Schreibe, ein paar neuen Ideen und einer abwechselungsreichen Geschichte.
Besonders letzteres fällt positiv auf. Der Klappentext bereitet den Leser auf jeden Fall nicht ansatzweise auf das Abenteuer vor, das ihn hinter den Buchdeckeln erwartet. (Daher auch keine Inhaltsangabe meinerseits)
Ich kann nur sagen, das dieser Schmöker für jeden Freund von Dystopien lesenswert ist, auch wenn es nicht ganz an meine Lieblingsbücher heranreicht. Trotzdem gefiel mir Teil 2 sogar besser als Teil 1 weil die Charaktere erwachsener geworden sind und   deutlich logischere Entscheidungen treffen. Hier war besonders das Ende eine sehr positive Überraschung für mich. Selten so gelesen, umso positiver wahrgenommen.

Fazit:
Ich habe mit beiden Bänden schöne Lesestunden verbracht und kann von daher auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen. Fans von Panem und Co. sind hier auf jeden Fall richtig.

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(6.717)

8.599 Bibliotheken, 72 Leser, 13 Gruppen, 170 Rezensionen

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Tintenherz

Cornelia Funke ,
Buch: 567 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.11.2010
ISBN 9783841500120
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Meisten haben dieses Buch wohl schonmal gelesen, sodass viele Worte zum Inhalt eher verschwendet wären. Für die, die es noch nicht kennen könnte man sagen, es handelt sich um eine Geschichte, die Bücher lebendig werden lässt. Man merkt an ihr schnell, das der Wunsch vieler Leser ihren Lieblingsfiguren mal persönlich zu begegnen, wohl überlegt sein will. 

Einen besonderen Reiz übt dieses Buch auf mich aus, weil kaum eine Geschichte so deutlich macht, wie hoch der Stellenwert der Sprache sein kann. Im positiven wie negativen Sinne. Mancher in der Geschichte wünscht sich er wäre stumm, mancher wünscht sich er könne reden, denn Worte können viel kaputt machen und ebenso
viel heilen.

Neben der Sprache ist die Fantasie ein zentrales Thema in dieser Banditengeschichte. Eine Eigenschaft über die Cornelia Funke zweifelsohne verfügt. Sie lässt in vielen Geschichten ganz eigene Welten entstehen und zeichnet wunderbare Charaktere. Auch in Tintenherz finde ich besonders die Figuren sehr gelungen. Obwohl sie optisch gut beschrieben wurden, bleiben bei mir vor allem die Wesenszüge eindrücklich im Kopf.

Das gelingt der Autorin, durch ihre sehr gezielte Schreibe. Allgemein muss man die Lesbarkeit positiv hervorheben. Eine Geschichte die für viele Alterklassen funktioniert, auf Grund der angedeuteten Brutalität aber nicht für die ganz jungen Leser gemacht ist.

Fazit:
Da die Geschichte eigentlich in sich abgeschlossen ist, bin ich nun gespannt was in den anderen beiden Teilen noch auf mich wartet. Dieser hier hat mir gut gefallen, hätte für die volle Punktzahl aber nicht zeitweise langatmig sein dürfen.

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(66)

78 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

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Sprichst du Schokolade?

Cas Lester , Christine Spindler , Kate Forrester
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 18.06.2018
ISBN 9783845827353
Genre: Kinderbuch

Rezension:

In Sprichst du Schokolade von Cas Lester geht es um die 12 jährige Josie und ihre neue Mitschülerin Nadima aus Syrien. Beide sprechen die Sprache der Anderen nicht, schaffen es aber trotzdem schnell auf kreativen Wegen Freundschaft zu schließen.

Und genau das ist eins der zentralen Themen des Buches. Es dreht sich alles um Freundschaft, Toleranz, Offenheit, gegenseitige Hilfe und natürlich Schokolade. Eingebunden in den Alltag von 12 jährigen Kids rund um Schule, Cliquen und Familie.

Das aktuelle Thema der Flüchtlingskrise ist auf sanfte, aber doch deutliche Weise eingebunden und kindgerecht verarbeitet worden.
Die Autorin schafft es dabei wunderbar, die kindliche Unvoreingenommenheit darzustellen. Eine Lebensspanne, in der es noch nicht so wichtig ist, welche Hautfarbe jemand hat oder welche Sprache er spricht. Natürlich gibt es auch unter Kindern schon Mobbing, allerdings ist die Kennenlernbereitschaft doch deutlich höher. Gewünscht hätte ich mir, dass die Kinder noch ein bisschen jünger wären, da sie manchmal nicht wie 12 wirken.
Nichtsdestotrotz gefallen mir die freche Josie und die intelligente Nadima. Sie geben ein herziges Gespann ab. Auch die Nebencharaktere sind glaubhaft und gut entwickelt, sodass man Cas Lester hierfür nur loben kann.

Der Schreibstil hat mir größtenteils auch gut gefallen, war mir nur manchmal zu möchtegern hip. Ansonsten liest sich das Buch wirklich nett, sowohl für junge, als auch für ältere Leser.

Fazit:
Ein schönes Kinderbuch über ein aktuelles und wichtiges Thema, von dem vor allem Erwachsene noch was lernen können.

 

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(28)

41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

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Der Sommer der Pinguine

Thomas Montasser , Isabel Pin
Fester Einband: 143 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 11.06.2018
ISBN 9783458363460
Genre: Romane

Rezension:

Der Sommer der Pinguine ist ein kleines Schmuckstück mit Ecken und Kanten.

Autor Thomas Montasser hat sich bei seinem Werk von einem Bild inspirieren lassen, was beim Lesen schnell augenfällig wird. Denn neben dem Inhalt stechen besonders die Illustrationen hervor.
Schon das Cover zeigt wohin die Reise geht und die Zeichnungen im Inneren unterstreichen den charmanten Charakter der Geschichte. Einer Geschichte die sich liest wie ein modernes Märchen im schicken Gewand. Sprachlich raffiniert und nicht ganz einfach zu lesen, inhaltlich in verschiedene Bereiche gegliedert. Teilweise sachlich aus Sicht der niedlichen Pinguine, teilweise verschroben aus Sicht der Protagonistin Mrs. Robington. Leider manchmal auch überheblich auf beiden Seiten, was den Lesegenuss etwas trübt.
Der Haupterzählstrang ist wirklich unterhaltsam, doch durch eine überflüssige Liebesgeschichte am Ende wird er sogar eher lahm.

Trotzdem kann man sich in dieses kleine Büchlein verlieben.
Es entführt den Leser aus dem Alltag und zeigt ihm die kleinen magischen Momente im Leben, für die man meist kein Auge hat. Es regt dazu an, seine Umwelt wieder bewusster wahrzunehmen und darüber nachzudenken wie ich mit ihr im Einklang leben kann.

Fazit:
Ein charmantes und nachdenkliches Büchlein, was den Leser verzaubern kann, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Buchsüchtige die es gerne besonders realistisch mögen, sollten Abstand halten.

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