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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Katy Perry

Alice Hudson
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Flame Tree Publishing, 15.03.2012
ISBN 9780857752802
Genre: Sonstiges

Rezension:

“Katy Perry. Rebel Dreamer – Das inoffizielle Fanbuch” ist scheinbar eines der beliebtesten inoffiziellen Biografien der hübschen Sängerin. Jedenfalls ist es das einzige Buch über sie, welches man in den handelsüblichen Buchhandlungen findet. Reichhaltig angefüllt mit Bildern und Informationen. Die Fakten über Katy und ihre Karriere werden abschnittweise mit kurzen Überschriften vermittelt. Mir fehlt bei der Informationsflut einfach die Seele. Das Buch ist wirklich schön gestaltet mit etlichen Bildern und Zitaten der Sängerin, ihrer Familie und diejenigen, die mit ihr zusammen gearbeitet haben. Leider sind Bilder und Gestaltung nicht immer alles, sondern die Art und Weise wie es geschrieben ist. Und das hier ist einfach zu trocken. Es will irgendwie nicht zu der süßen und liebenswerten Art von Katy Perry passen. Außerdem geht es hauptsächlich um ihre Karriere, wie sie gestartet ist und wo die Gute mittlerweile steht. Einblicke in ihr (frühreres) Leben und ihre Lebensweise werden zwar gewährt, aber werden eher so nebenbei angeführt.

Fazit: Wer sich eine Art Bilderbuch und eine übersichtliche Art von Informationsvermittlung wünscht, kann getrost auf das Buch zurückgreifen.

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296 Bibliotheken, 1 Leser, 6 Gruppen, 18 Rezensionen

horror, mord, thriller, freundschaft, vergangenheit

Das Treffen

Richard Laymon , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 541 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.12.2007
ISBN 9783453675438
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch eine ehemalige Schulkollegin bin ich eigentlich erst auf Laymon gekommen. Angefangen hat alles mit einer Kurzgeschichte in der Anthologie “Furien“, welche im Festa-Verlag erschien. Richard Laymons Schreibstil hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Und er hat es wieder einmal mehr geschafft, ich mit “Das Treffen” zu fesseln. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mich vom Klappentext her nur noch wenige seiner Bücher ansprechen. “Das Treffen” war eher so ein “Na ja… Schauen wir mal…”. Sicher ist es nicht sehr überraschend und man kann sich auch beinahe schon denken, was in diesem Buch passiert. Eine Gruppe von Freundinnen, allesamt Mitte 20, verbringen eine Nacht irgendwo in der Pampa. Da muss ja was schief gehen. Dennoch finde ich die 3-Sterne-Bewertung bei Amazon nicht gerechtfertigt.

Sicher, es passiert nicht alles Schlag auf Schlag. Laymon lässt sich Zeit mit bestimmten Ereignissen, schafft es aber, die Zeit ungeheuer spannend zu überbrücken, dass keine Langeweile aufkommt.

“Das Treffen” hat quasi zwei Handlungsstränge. Der eine ist die Geschichte, welche sich mit dem “Hier und Jetzt” beschäftigt. Also eben den Ereignissen in der Totem Pole Lodge. Und der andere beschäftigt sich mit der Vergangenheit der fünf Freundinnen, wie sie zusammengefunden haben und welche “Abenteuer” sie bereits auf dem College erleben. Alle 2-3 Kapitel findet ein eben solcher Wechsel statt und meistens genau dann, wenn es so richtig spannend wird. Das animiert natürlich nur noch mehr zum Weiterlesen…

Ich bin mit recht hohen Erwartungen an das Buch herangetreten und bin kein bisschen enttäuscht. Meine literarische Blutgier wurde vollends gestillt und ich kann´s allen Thriller-Fans nur ans Herz legen.

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

francis, zeit, katzen, krimi, ägypten

Göttergleich

Akif Pirinçci
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 24.09.2012
ISBN 9783453268463
Genre: Krimi und Thriller

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

krimi, fear street, jugendbuch, r. l. stine

Fear Street – Mörderische Verwechslung

R.L. Stine , Maria Rosken , Sabine Rahn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.09.2009
ISBN 9783785567524
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich sag ja immer wieder gern, dass ich ein großer Fan der “Fear Street” – Bücher bin und wie ihr unschwer erkennen könnt, verfolgt sie mich sogar im “Alter”. Manchmal darf es eben auch mal was Leichtes für zwischendurch sein und nach meiner langen Lesepause war “Mörderische Verwechslung” da genau das richtige. Spannend bis zum Schluss und unglaublich einfach zu lesen, dass ich das Buch schon fast komplett auf meiner Zugfahrt nach Berlin durchgelesen hatte.

“Das Geständnis. Denn der Mörder ist unter uns”

Sieben Jugendliche machen sich auf den Weg zu einer Skihütte. Doch der Schnee bleibt am ersten Abend auf, so dass sie auf das gute alte Spiel “Wahrheit oder Pflicht” zurück greifen. Die Antworten sorgen allerdings für ein wenig Turbulenzen. Am nächsten Morgen werden Zwei vermisst. Dara wird tot im Skischrank gefunden. Josh bleibt auch für die nächsten Tage verschwunden, während draußen ein heftiger Schneesturm tobt und die Jugendlichen auf sich allein gestellt sind. Der Verdacht fällt schnell auf Josh, der völlig durchgefroren wieder auftaucht. In der Clique versteckt sich ein kaltblütiger Mörder und jeder verdächtigt jeden. Mit ihrer besten Freundin versucht sie zu fliehen…

“Die Stiefschwester. Wie gefährlich ist Jessie?”

Emilys Mutter heiratet neu. Der Stiefvater bringt zwei neue Kinder mit in die Ehe: Jessie und ihren Bruder. Eigentlich haben sich Emily und Jessie bereits kennen gelernt, aber gleich am ersten Tag ihres Einzugs, reißt Jessie aus Versehen Emilys Kuschelbären den Kopf ab. Und auch sonst verhält sie sich ihr gegenüber ziemlich eigenartig. Als dann auch noch ans Licht kommt, dass Jessie in psychologischer Behandlung ist wegen dem Tod ihrer besten Freundin, für den sie verantwortlich gemacht wird, bekommt es Emily mit der Angst zu tun. Ihre große Schwester Nancy hilft ihr der Sache auf den Grund zu gehen.

Eigentlich bedarf dieses Buch nicht vieler Worte. Ich mag das Format als Taschenbuch mit zwei Geschichte zu lediglich 4,95€. “Fear Street” ist nicht mehr ganz so anspruchsvoll, wie zu Kinderzeiten. Aber das mag daran liegen, dass ich doch etwas erwachsen worden bin. Der Stil von Stine ist sehr simpel und bei manchen Formulieren rolle ich nur mit den Augen. Es ist eben “kindgerecht” geschrieben. Was mich an “Fear Street” immer noch so fasziniert ist, dass ich bisher wirklich jedes Mal im Dunkeln getappt bin, wer denn nun der Täter war und ich meine Meinung gefühlte 100x pro Story geändert habe bis ich dann auf den letzten 3-4 Seiten, die richtige Person im Visier hatte. Ich werde die Reihe weiterhin lesen und irgendwann… Ja… Irgendwann ist sie komplett :P

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187 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

fbi, new york, thriller, area 51, postkarte

Die Namen der Toten

Glenn Cooper , Hans-Peter Kraft
Flexibler Einband: 507 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 04.03.2009
ISBN 9783499249280
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich ist es nicht meine Art Bücher abzubrechen, aber dieses hier halte keine Seite länger aus. Nach lediglich 62 Seiten habe ich das Buch zur Seite gelegt und ich habe auch nicht vor es irgendwann weiter zu lesen. Glenn Coopers Stil bricht mich überhaupt nicht an u.a. weil er zu viele uninteressante Details beschreibt. Jedes Kapitel befasst sich mit einem neuen Buchcharakter, hauptsächlich Opfer. Aber wie Cooper vom Jahre 2009 plötzlich zu Churchill im Jahre 1947 kommt, ist mir ein Rätsel. Möglicherweise klärt sich das irgendwann im Buch auf, aber das werde ich wohl nie erfahren. Beim Durchblättern ist mir außerdem aufgefallen, dass er Sprünge bis ins 8.Jahrhundert wagt. Hallooooo? Habe diese Kapitel ein wenig überflogen, aber das ergibt für mich so alles gar keinen Sinn. Hm… Pech für mich :D

Na ja. Schade für das Buch, aber ich will meine Zeit nicht weiter damit vergeuden. Sorry, Cooper!

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sachbuch lebensführung & lebenshilfe

Wie Sie den tollsten Männern den Kopf verdrehen

Jodi Lipper , Cerina Vincent , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 11.08.2010
ISBN 9783442171781
Genre: Sachbücher

Rezension:

In Rund 10 Kapiteln bereiten Lipper und Vincent die Leserin auf das Finden des perfekten Mannes vor. Dabei wird immer wieder erwähnt, dass man selbst eine Traumfrau ist. Zum Schluss ist dieser Satz “und denken Sie daran, sie sind eine Traumfrau” etwas nervig, aber er verfehlt seine Wirkung nicht. Irgendwann ist man so sehr davon beflügelt, dass man dem Glauben schenkt und man sich selbst nicht mehr die ganze Schuld an fehlenden Dates gibt. Das ist doch mal was. Außerdem geben die beiden Damen Tipps für die perfekten “Vibes” und wie man mit gewissen Sorten von Männern am besten umgeht. Nachdem die grundlegende Frage “Wen oder was will ich eigentlich?” geklärt ist, beschäftigten sich die Autorinnen mit dem ersten Date. Was muss ich als Traumfrau dabei beachten? Was mache ich, wenn das Date schief läuft oder ich den Kerl nicht leiden kann. Jodi Lipper und Cerina Vincent haben auf jede Frage eine Antwort. Darüber hinaus werden auch Tipps gegeben, was passiert, wenn es zu einer Beziehung kommt und man als Traumfrau drauf und dran ist, sich zu verlieben.

Hach… Das Buch war herzig und unglaublich lustig. Ich habe so gelacht und mich in vielen Abschnitten wieder gefunden. Außerdem habe ich mal wieder richtig Lust auf ein Date. Hatte ich schließlich seit fast mehr als 5 Jahren nicht mehr und jetzt weiß ich wenigstens wieder wie das geht. Ich brenne darauf die Tipps und Tricks anzuwenden. Schließlich bin ich neugierig. Bereits während des Lesens habe ich viel über das Buch geredet und einige Freundinnen neugierig gemacht. Vermutlich wird es jetzt zu einer Art Wanderbuch *g*

Ich werde mir definitiv noch die “Diva-Diät” der beiden neu gewonnenen “Freundinnen” holen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Katy Perry: Rebel Dreamer

Alice Hudson , Madeleine Lampe
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.09.2012
ISBN 9783862651757
Genre: Biografien

Rezension:

"Katy Perry. Rebel Dreamer - Das inoffizielle Fanbuch" ist scheinbar eines der beliebtesten inoffiziellen Biografien der hübschen Sängerin. Jedenfalls ist es das einzige Buch über sie, welches man in den handelsüblichen Buchhandlungen findet. Reichhaltig angefüllt mit Bildern und Informationen. Die Fakten über Katy und ihre Karriere werden abschnittweise mit kurzen Überschriften vermittelt. Mir fehlt bei der Informationsflut einfach die Seele. Das Buch ist wirklich schön gestaltet mit etlichen Bildern und Zitaten der Sängerin, ihrer Familie und diejenigen, die mit ihr zusammen gearbeitet haben. Leider sind Bilder und Gestaltung nicht immer alles, sondern die Art und Weise wie es geschrieben ist. Und das hier ist einfach zu trocken. Es will irgendwie nicht zu der süßen und liebenswerten Art von Katy Perry passen. Außerdem geht es hauptsächlich um ihre Karriere, wie sie gestartet ist und wo die Gute mittlerweile steht. Einblicke in ihr (frühreres) Leben und ihre Lebensweise werden zwar gewährt, aber werden eher so nebenbei angeführt.

Fazit: Wer sich eine Art Bilderbuch und eine übersichtliche Art von Informationsvermittlung wünscht, kann getrost auf das Buch zurückgreifen.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

zeitreise, liebe, 50er jahre, 50iger jahre, zeitreisen

Zeitreisen für Anfänger

Sharon Griffiths , Karin König
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 10.05.2011
ISBN 9783596183937
Genre: Romane

Rezension:

Zu Beginn des Buches habe ich mich mit dem Schreibstil von Sharon Griffiths sehr schwer getan. Auch später noch fiel es mir manchmal recht schwer, das Buch flüssig zu lesen. Aber nichts desto trotz, ist die Geschichte irgendwie so niedlich, dass ich sie bis zum Schluss lesen musste.

Es gibt noch einen weiteren Kritikpunkt, den ich anführen möchte. Und zwar Rosies Besessenheit von ihrem Freund Will. Zu Beginn der Geschichte streiten sich beide und auf einmal findet sich Rosie in den 50-ern wieder. Dort trifft sie auf Will, der hier allerdings Billy heißt und bereits verheiratet ist. Und bald jeder zweite Satz hat irgendwas mit ihm zu tun. Wie toll er doch aussieht. Wie sehr sie ihn vermisst. Dass es ihr missfällt, dass er nun verheiratet ist usw. Ich kann Rosies Unmut ja ein Stück weit nachempfinden, aber nur und ständig über ihn nachzudenken, als gäbe es nichts anderes als diesen Will auf der Welt… Na, ich weiß nicht. Da macht sich die liebe Rosie ganz schön abhängig ;) (Das passt allerdings wiederum ganz hervorragend zu den 50-ern.)

Ansonsten spiegelt “Zeitresen für Anfänger” die Zeit in England sehr gut wieder. Frauen hatten es nicht immer ganz einfach, sich in der Welt der Männer durchzusetzen, waren sie doch ursprünglich eher “Heimchen vor´m Herd” und für die Kinder und den Haushalt zuständig. Desweiteren wird eine gewisse feminine Naivität dargestellt, die Griffiths sehr gut getroffen hat.

Schlussendlich war die Geschichte von Rosie, die sich selbst in den 50-ern verliert sehr bewegend und mit Höhen und Tiefen durchzogen. Wie bereits oben geschrieben lässt der Stil an manchen Ecken und Enden zu Wünschen übrig, aber inhaltlich unsagbar liebevoll und süß geschrieben.

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384 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 36 Rezensionen

horror, monster, horrorhaus, keller, mord

Der Keller

Richard Laymon , Kristof Kurz
Flexibler Einband: 1.231 Seiten
Erschienen bei Heyne, 04.08.2008
ISBN 9783453433519
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich unbedingt dieses Buch wieder zum Lesen bewegen würde. Schließlich ist es ein ziemlich dicker Schinken mit über 1000 Seiten. Dafür beinhaltet dieser drei Romane: Im Keller, Im Horrorhaus und Mitternachtstour.
In allen drei Geschichten geht es um einige blutige Morde und den Verdacht, dass die Bestie, die einst dort ihr Unwesen getrieben hat wieder zurück gekehrt sei. Verschiedene Menschen geraten mutwillig in ihre Fälle oder sind einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Wie das eben so ist bei solcherlei Literatur. Im ersten Roman Im Keller fliehen Donna Hayes und ihre Tochter Sandy vor dem wieder frei gekommenen Ehemann. Sie haben so bittere Angst, dass er sie umbringen würde, dass sie Hals über Kopf ihre Sachen packen und durch eine Autopanne in dem kleinen Städtchen Malcasa Point verweilen müssen. Es beginnt ein Katz- und Mausspiel zwischen Mr. Hayes, der sich auf die Suche nach seiner Familie macht und den beiden Betroffenen.
Im Horrorhaus findet nur wenige Jahre nach Im Keller statt und einige bekannte Gesichter tauchen erneut auf. Einem Autor werden geheime Tagebucheinträge der früheren Bewohnerin des Horrorhauses zugespielt und er möchte die Sache selbst unter die Lupe nehmen. Auch die beiden Bibliothekarinnen Tyler und Nora finden sich in Malcasa Point ein und lernen ganz in der Nähe zwei nette Burschen kennen, denen sie sehr angetan sind. Also haben auch sie es nicht sehr eilig das Städtchen zu verlassen.

In Mitternachtstour begegnet und erneut eine bekannte Person aus Im Keller, aber mittlerweile sind einige Jahre vergangen. Es gibt hier also zwei Erzählstränge. Die eine erzählt die Geschichte der jungen "Miss Blume", welche aus ihrem Versteck im Wald von Malcasa Point überstürzt fliehen muss und die der Frauen Dana und Lynn, welche langjährige Freundinnen sind und im Horrorhaus arbeiten, während Lynns Eltern verreist sind.

Die Geschichten sind chronologisch geordnet und es tauchen immer wieder bekannte Charaktere auf. Leider gibt es auch etliche Doppelungen in Form von Auszügen aus dem Tagebuch von Lilly Thorn, die nach dem dritten Mal lesen so langsam langweilig werden. Ansonsten habe ich hier nichts zu beanstanden. Schlaflose Nächte im Sinne von Albträumen hat mit "Der Keller" nicht bereitet, aber ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Richard Laymon schreibt an manchen Stellen unglaublich plump, aber die Geschichte bleibt weitgehend spannend. Man weiß schließlich nie wann die Bestie wieder zuschlägt und was es dieses Mal mit den Eindringlingen oder Besuchern anstellt.

Auf dem Cover ist ein Zitat von Stephen King zu finden: "Es wäre ein Fehler, Richard Laymon nicht zu lesen!" Und damit hat er vollkommen recht. Ich kann nach wie vor mit King nichts anfangen und daher bin ich froh eine grandiose Alternative wie Laymon gefunden zu haben. Schade, dass der Gute bereits unter der Erde liegt und mich storytechnisch nur noch 2 weitere seiner bereits übersetzen Bücher ansprechen. Aber scheinbar erscheinen da ja noch ein paar.

Wer zartbeseitet oder prüde ist, sollte nicht zu diesem Buch greifen. Aber ich vermute, dass jemand, der eben so ist, gar nicht erst die Horrorabteilung der Buchhandlung betritt.

Tolles Buch. Grandioser Autor! TOP! (Mehr kann ich dazu einfach nicht sagen ;) )

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449 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 99 Rezensionen

meer, liebe, guernsey, elodie, nixen

Meeresflüstern

Patricia Schröder
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.01.2012
ISBN 9783649603191
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Elodie hat vor wenigen Wochen ihren Vater durch einen Unfall verloren und zieht vorübergehend zu ihrer Tante auf Guernsey. Ich war selbst vor ein paar Jahren mit meiner Mutter dort. Dies war, neben dem bezaubernden Cover, auch ein Grund das Buch zu lesen. Das Cover ist mit Sicherheit eines der Schönsten aus dem Jahre 2012. Besonders das ganze Glitzer lässt das Damenherz höher schlagen. “Meeresflüstern” ist in dieser Hinsicht wirklich ein Prachtexemplar. Bis zur Hälfte dachte ich das auch vom Inhalt.

Auf der Insel knüpft Elodie schnell Kontakte, besonders zu Ruby und Ashton. Und Cyril. Allerdings steht ihre Ankunft unter einem schlechten Stern und ein Mädchen aus Rubys Clique wird wenige Tage später tot auf Sarke aufgefunden. Sie ist scheinbar ertrunken. Mitten auf der Insel. Dass da irgendwas nicht stimmen kann, wird Elodie schnell klar.

Ich finde leider zu schnell. Sie verbindet den Tod des Mädchen unglaublich schnell mit den alten Legenden über Meerwesen wie Nixen. Auch scheint es sie wenig zu stören, dass der geheimnisvolle Cyril und einige unglaublich gut aussehende Jungs, solche Nixe sein könnten. Sie nimmt das einfach so hin und ist ohne viel Überlegung davon überzeugt. Dies ist mir beim Lesen etwas negativ aufgestoßen, aber konnte noch darüber hinweg sehen.

Elodie träumt von einem Jungen aus dem Meer. Dieser rettet sie vor dem Ertrinken und auch er birgt ein Geheimnis. Gordian ist (Sorry, SPOILER!) ein Nix.

Ich muss leider gestehen, dass mich dieses ganze hin und her sehr an “Twilight” erinnert. Gordian will sich Elodie nicht nähern, weil er Angst hat, dass er ihr aus Versehen weh tun könnte. Elodie bedrängt ihn etwas und letztendlich… Na ja… Die beiden leben putzig munter weiter, schließlich gibt es einen zweiten Band ;) Was soll ich davon halten? Gut, im Gegensatz zu “Twilight” geht das Gejammere im Schnelldurchlauf. Immerhin ein Pluspunkt. Aber es ist trotzdem Teil der Geschichte. Leider. Das letzte Drittel beschäftigt sich beinahe ausschließlich mit Elodie und Gordian bzw. Elodies Besessenheit von Gordian. Sie hat ihn zwar bereits in ihren Träumen gesehen, aber bereits nach dem ersten Treffen ist ihr klar, dass sie ihn abgöttisch liebt. Und der Verlust ihres Vaters ist nur halb so schlimm, als wenn Gordian für ein paar Stunden verschwindet. Diese Reaktion fande ich unglaublich absurd und habe sie als sehr störend gefunden. Schade.

Schade. Bis zur Hälfte, oder sagen wir vielleicht bis zum zweiten Drittel des Buches, war ich unglaublich begeistert. Und dann kam Gordy… Der Jammerlappen ;) Immerhin ist die Thematik von fantastischen Wesen aus dem Meer noch nicht ganz so durchgenudelt und somit hat “Meeresflüstern” für eine frische Brise bei der Jugend-Fantastik gesorgt.

Fazit: Leider hat mich das letzte Drittel des Buches nicht überzeugt und demnach werde ich den zweiten Teil nicht mehr lesen. Die Buchgestaltung ist traumhaft und ich möchte an dieser Stelle noch einmal großes Lob aussprechen.

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93 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

feen, bryony, liebe, jugendbuch, fantasy

Bryony - Rebellin unter Feen

Rebecca J. Anderson , Wolfram Ströle
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 07.02.2011
ISBN 9783446236585
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Habe das Buch leider abgebrochen. Den Klappentext fande ich zuckersüß. aber das erste Drittel hat mich weder inhaltlich noch vom Schreibstil her angesprochen :(

Dabei war der erste Eindruck so unsagbar positiv.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

sex, kuriositäten, unfall, sexualität, autoerotik

Ich habe mich versehentlich auf den Staubsauger gesetzt

Laila Kühle , Detlef Dreßlein , Laila; Dreßlein Kühle
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei mvg, 14.06.2010
ISBN 9783868821710
Genre: Humor

Rezension:

Unglaublich witzig! Auf was für Ideen manche Leute kommen... Kopf schüttel
Klar, Sexunfälle sind unsagbar komisch. Wie bereits oben angesprochen... Auf solche Ideen muss man ja erst einmal kommen. Dennoch sieht manche Sachen doch recht pfui :D ... Wer´s nötig hat. Zumindest wurde der Hinweis gegeben, dass an manchen Universitäten Vorlesungen über solcherlei Aktionen gehalten werden. Aus diesem Grund schau ich immer im Vorlesungsverzeichnis. Könnte lustig werden :D

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

illaun bowe, archäologie, irland, mord, selbstmord

Die Opferstätte

Patrick Dunne , Fred Kinzel
Fester Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Limes Verlag, 25.01.2010
ISBN 9783809025641
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Grimms Märchen

Jacob Grimm , Wilhelm Grimm
Fester Einband
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.09.2003
ISBN 9783426111079
Genre: Kinderbuch

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

geist, florida, orlando, serienkiller, christina hardy

Die Séance

Heather Graham , Volker Schnell
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Cora, 01.05.2010
ISBN 9783899417203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Christina hat eine ganz besondere Begabung: Sie kann Geister sehen. Zumindest hat sie als Kind ihren verstorbenen Opa gesehen. Ihre Familie tat es als kindliches Hirngespinst ab und ihre Oma bläute ihr ein, nie mit jemanden darüber zu reden. Etliche Jahre hat Christina keinen einzigen Geist mehr zu Gesicht bekommen bis sie in das Haus ihrer verstorbenen Großeltern zieht. Die Begegnung mit ihrem Opa ist sehr rührend geschildert, so dass ich mich wirklich anstrengend musste in der Bahn nicht gleich loszuheulen. Leider endetet dieser grandiose Auftakt viel zu schnell. Beim weiteren Lesen fiel meine Begeisterung für den Stil von Heather Graham etwas ab. Am meisten gestört haben mich die ständigen Wiederholungen über ihr wunderschönes gutes Aussehen. Gut, sie hat rote Haare, ist bildschön und passt so perfekt in das Beuteschema des Serienmörders. Nach drei bis vier Mal haben es dann auch wirklich alle verstanden. Anas Cousin Jed, Autor eines Bestsellers über die Geschichte des Interstate-Killers geschrieben hat, und Christina kommen sich aufgrund der neuen Morde immer näher und schwupps! landen sie in der Kiste. Mich hat diese “Liebesgeschichte” etwas aus dem Konzept gebracht. Ich habe sie als störend und als bescheidenen Versuch angesehen, die Geschichte etwas aufzulockern. Ich hätte mir lieber mehr Beau Kidd gewünscht.
Bei Beau Kidd handelt es sich um den erschossenen Polizisten von dem man all die Jahre glaubte, dass er der Mörder sei. Er taucht immer wieder plötzlich mitten im Geschehen auf. – Als Geist versteht sich. Zu Beginn hält er sich weitgehend aus Christinas Privatleben raus und bittet sie lediglich, nein, er drängt sie eher dazu, ihm zu helfen und den Fall aufzuklären. Christina versucht ihn zu ignorieren, was ihr nicht so ganz gelingen will. Spätestens, als Beau ihre Kaffeemaschine (so absurd es auch klingt…) eingeschaltet hat, habe ich ihn ins Herz geschlossen. Ich meine, was für ein cooler Geist ist das denn?
Im Laufe des Romans verschwinden Frauen in immer kürzeren Abständen und die Toten rücken immer näher in Christinas Umfeld. Zu Beginn nimmt Christina die Morde auf die leichte Schulter. Aber als dann eine junge Frau verschwindet, die nur wenige Stunden zuvor neben ihrem Klavier gestanden und vorgesungen hat, wird sie vorsichtiger. Beau steht ihr nach wie vor zur Seite und auch, wenn er nicht den wahren Mörder identifizieren kann, so versorgt er Christina doch mit allen nötigen Informationen, die zur Aufspürung des Interstate-Killers führen sollen.
Was mich am meisten fasziniert hat, ist die Tatsache, dass im Roman selbst so wenig passiert (bis auf die Morde). Die meiste Zeit nehmen private Interaktionen der Charaktere in Anspruch (Techtelmechtel zwischen Christina und Jed, die Einweihungsparty, Ana ist zu Besuch bei Christina etc.). Die Morde selbst werden recht kurz geschildert und nehmen somit nur einen kleinen Anteil des Buches ein. Der einzige, der sich bewusst um Informationen bemüht, ist Jed. Und trotzdem steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel. Die letzten Seites des Buches waren, entgegen meiner Erwartungen, der absolute Overkill ;)
Fazit: Ein wirklich spannender und gelungener Mystery-Thriller, in dem die Morde lediglich Nebenhandlungen sind.

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 25 Rezensionen

bizarro fiction, fantasy, erotik, horror, candyland

Die Kannibalen von Candyland

Carlton Mellick III
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783865520951
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach “Furien” von Richard Laymon dachte ich mir “Schlimmer geht´s nimmer”. Aber es geht!
Aber beginne ich doch ausnahmsweise mal mit dem Cover. Zum Bild an sich muss ich ja nicht viel sagen: bunt und bizarr. Eine Besonderheit hat dieses Cover allerdings. Ihr seht ja diese Zuckerschnecke auf dem Bauch der reizenden Dame, reibt man oder “streichelt” man diese, macht sich ein süßer Chemie-Erdbeergeruch breit. Die Seiten sind übrigens auch alle rosa, was mich irgendwie am meisten angesprochen hat.
Kurzer inhaltlicher Abriss: Franklin macht als Kind die Begegnung mit einer Zuckerfrau -> Zuckerfrau bringt seine Geschwister um -> Franklin schwört Rache -> Franklin gerät ins Candyland -> trifft auf die Zuckerfrau -> kann ihr nicht widerstehen ->wird ein “bisschen” angeknabbert etc. Mehr will ich jetzt nicht vorweg nehmen, aber ihr könnt euch den Rest ja wahrscheinlich denken. Schließlich passiert in dem Buch eigentlich nichts Unerwartetes.
Inhaltlich vielleicht nicht der absolute Burner, ABER die Charaktere Franklin und die Zuckerfrau Jujy sind unglaublich liebevoll ausgestaltet. Gerade die naive Jujy hat es mir angetan. Man muss das ganze so sehen: die Zuckermenschen sind in ihrem Candyland aufgewachsen und habe eine andere Evolution durchlebt, als wir “Normalos” und bei ihnen ist Menschenfleisch, besonders das von Kindern, eben Grundnahrungsmittel.
Das Zwischenspiel zwischen Franklin und Jujy hat mir auch sehr gut gefallen. Trotz der anfänglichen Rachegelüste auf Franklins und des Hungers auf Jujys Seite, haben die beiden schnell geschafft, sich miteinander zu arrangieren. Jujy und Franklin sind nämlich nach dem Gesetz der Zuckermenschen ein Ehepaar, da Jujy Franklin rechtzeitig “unterworfen” und an ihr Bett gefesselt hat. So entgeht sie der “Hochzeit” mit dem dominanten Lakritz und sie behandelt Franklin außerordentlich gut, wenn man vielleicht von den “klitzekleinen” fehlenden Fleischhäppchen aus seinem Körper absieht. Jujy ist der typische Fall von “Sie weiß es eben nicht besser” und ich kann ihr einfach nichts übel nehmen. Vielleicht mag das auch an dem betörenden Erdbeerdufts liegen, welcher mich während des Lesens hin und wieder eingelullt hat…
Zusammengefasst: Bizarres Vollrausch-Leseerlebnis, der einem die Lust auf Süßigkeiten für die nächsten Wochen austreibt.
Ich muss zugeben, die Mischung hat mir sehr gut gefallen. An manchen Ecken und Enden war das Buch schon ziemlich eklig. Besonders dann, wenn die “Fressorgien” beschrieben wurden, aber damit hatte ich ja bereits zu Beginn gerechnet. Wie bereits oben angesprochen, finde ich, sind die Charaktere sehr schön ausgearbeitet worden und Jujy ist auf ihre ganz eigene besondere Art sogar liebenswert.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

carolin kebekus, comedy, humor, pussy terror

Pussyterror

Carolin Kebekus
Flexibler Einband: 157 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2011
ISBN 9783453602243
Genre: Humor

Rezension:

Bei „Pussyterror“ handelt es sich mit Sicherheit nicht um ein literarisches Meisterwerk, dafür aber um 158 Seiten Ehrlichkeit. Ich bin schon lange ein großer Fan von Carolin Kebekus und vergöttere ihren Humor. Die Frau sagt, wie sie denkt und redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ich find´s prima und teile oft ihre Ansichten.
Ich war doch etwas überrascht, als ich las, dass die Kebekus ein Buch heraus bringt. Scheint bei den meisten Comedians zurzeit eine Modeerscheinung zu sein, aber um den Kauf kam ich trotzdem nicht drum herum. Wenn ich schon nicht zu ihrer Tour gehen kann, dann will ich sie wenigstens für Zuhause haben. Etwas enttäuscht war ich dann aber doch, als das Buch lediglich 158 Seiten hatten und ich die Schriftgröße sogar ohne Brille lesen konnte. Hatte mir doch etwas mehr davon erhofft, aber der Inhalt knüppelt dafür umso mehr. Diejenigen, die das gleichnamige Programm kennen, finden hier eine Art „Add-On“ dazu. Teile des Programms finden sich wortwörtlich in „Pussyterror“ wieder, werden aber durch weitere Ausführungen und einige Details ergänzt. Die Dame schreibt, wie sie spricht: einfach frei Schnauze!
In „Pussyterror“ beschäftigt sich Karolin mit ihrer frühen Kindheit (das Aufwachsen im Kölner Ghetto) und der Pubertät (Vom Mädchen zur Frau), sowie mit ihren scheinbaren Lieblingsthemen: Exfrauen und Schönheits-OPs. Außerdem lüftet sie ein gnadenloses Geheimnis über ihre Herkunft.
Unglaublich amüsanter Nachmittags-Spaß. Sollte man allerdings nicht in der Straßenbahn lesen, weil man dann immer so seltsam angeguckt wird, wenn man die ganze Zeit laut vor sich hin kichert. Allerdings auch schon viel zu schnell wieder vorbei.

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97 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

sachbuch, psychologie, wahrnehmung, gehirn, gedanken lesen

Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!

Thorsten Havener , Michael Spitzbart , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2010
ISBN 9783499626098
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Leben kann so einfach sein. Man muss nur wissen wie man es anpacken soll. Thorsten Havener weiß es und teilt sein mentales Wissen in seinem Buch „Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten! Die Macht der Gedanken“. Wir Menschen bzw. unsere Gedanken sind nun mal beeinflussbar, war Havener mehr als einmal beweist („Klopf, klopf, klopf“). Letztendlich ist das nicht neues, denn unsere Gedanken werden ständig und überall beeinflusst. Das beste Beispiel dafür ist die Werbung. Die Bilder brennen Vorstellungen in unseren Kopf, die einfach nicht mehr weg zu denken sind. Thorsten Havener plaudert in seinem Buch aus dem Nähkästchen und reichert es so neben äußerst interessanten Experimenten mit etlichen Anekdoten aus seinem Leben und seinen Auftritten an. Die einen sind zum Nachdenken und wieder andere zum Schmunzeln. Eine ausgewogene Mischung, wie ich finde.

Auch die Experimente haben es wieder in sich und man kann sie gut in den Alltag einbinden (oder auf Partys). Ich habe (fast) alle davon ausprobiert und war überrascht wie hoch die Quote der positiven Ergebnisse war. Mein liebstes Experiment ist das „Zahlen-Raten-Experiment“ (S.46) und eben jenes habe ich mittlerweile mit allen Freunden, Bekannten und Menschen, die mir sonst zwischen die Finger gekommen sind, ausprobiert. Und ich lag IMMER richtig. Das ist unglaublich. Und das besondere an der Sache ist, dass es kein Hokuspokus ist. Gerade bei diesem Experiment lässt man der Versuchsperson im Glauben, dass sie völlig frei entscheidet, dabei schränkt man das Zahlenpensum von 10 bis 50 immer weiter ein, so dass nur noch (unbewusst) ganz wenige Zahlen zur Auswahl stehen. Die Chancen stehen also ebenfalls ziemlich hoch, richtig zu liegen. Faszinierend!

Ich hatte übrigens vor ein paar Tagen wieder eine schlaflose Nacht, da meine Gedanken wirr in meinem Kopf herum schwirrten. Meine innere Stimme wollte einfach keine Ruhe geben. Da ich nicht schlafen konnte, las ich einfach in dem Buch weiter und das nächste Kapitel befasste sich dann auch noch zu meinem Glück mit der „inneren Stimme“, die ja jeder von uns kennt. Ich hatte so viele negative Gedanken in meinem Kopf, die ich erst durch das „Experiment „Traumreise““ (S.154) zur Seite schieben konnte. An sich eine ganz simple Technik auf die ich allein nicht gekommen wäre. Und natürlich, dass man positive Gedanken zulassen muss. Kurz danach hat es mit dem Schlaf und dem positiv Denken doch noch funktioniert und am nächsten Morgen bekam ich sogar eine positive Antwort auf die Frage von letzter Nacht. Es hat also funktioniert =)

Die Mischung macht´s. Das sag ich ja eigentlich auch immer gerne, aber die Kommentare von Dr. Michael Spitzbart hatten es echt in sich. Ich bin kein Mediziner und großes Interesse habe ich auch nicht daran, aber ich habe mich brav durch die wissenschaftlichen Vorgänge des Gehirns gekämpft. Danach hatte ich oft Kopfschmerzen und konnte nicht weiterlesen. Demnach habe ich seinen Beitrag (leider) als Störung des Leseflusses empfunden. Aber immerhin konnte ich mir ein paar Dinge merken und kann damit angeben, haha. Wer weiß denn schon, welche Region im Hirn für was zuständig ist?

Mal abgesehen vom oben genannten, kann ich einfach nichts Schlechtes über das Buch sagen. Ich bin einfach immer wieder begeistert von den funktionierenden Experimenten und auch vom locker flockigen Schreibstil Haveners sehr angetan.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

klassiker, märchen, oscar wilde, englisch, kurzgeschichten

The Happy Prince and Other Stories

Oscar Wilde , Lars Bo
Flexibler Einband: 204 Seiten
Erschienen bei Penguin Books Ltd, 27.10.1994
ISBN 9780140621372
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch umfasst insgesamt 9 Kurzgeschichten: The Happy Prince, The Nightingale and the Rose, The Selfish Giant, The Devoted Friend, The Remarkable Rocket, The Young King, The Birthday of the Infanta, The Fisherman and His Soul, The Star-Child.

Wie das so üblich bei Märchen ist, gefallen die einen mehr und die anderen weniger. Das war bei Oscar Wilde nicht anders, obwohl sein Stil durchweg grandios ist. Nachdem ich mich, mehr oder weniger, durch “Das Bildnis des Dorian Gray” gequält habe (es war übrigens eine deutsche Übersetzung … Fehler somit gefunden ;) ) habe, hatte ich damit nicht mehr gerechnet.

Kurzbeschreibungen der Märchen spare ich mir nun, aber auf manche möchte ich etwas näher eingehen.

“The Happy Prince” hat mich unglaublich gerührt. Ebenso “The Nightingale and the Rose”. Beide Male geben die beiden genannten Figuren (Prinzstatue: Edelsteine, welche u.a. seine Augen darstellen; Nachtigall: Herzblut und letztendlich ihr Leben) ihren größten Schatz um anderen zu helfen. Zwei wunderschöne Geschichten bei denen definitiv Tränchen geflossen sind. “The Star-Child” sollte hier auch noch Erwähnung finden, da die Moral doch auch noch heute gültig ist. Man sollte schließlich nicht zu hochnäsig durch´s Leben gehen. Die Strafe kommt bestimmt.

Ich fand das Englisch (vermutlich zwar überarbeitet) eigentlich recht simpel und gut verständlich. Die Geschichten eigenen sich von ihrer Länge her sehr gut als “Gute-Nacht-Geschichten” und regen zum Nachdenken an. Wer also nachts häufig ins Grübeln gerät, sollte es lieber wann anders lesen. Es sind nicht immer Geschichten mit Happy End, dafür aber mit einer verständlichen Moral, die einem das Leben bereichern kann.

Fazit: Wunderschöne Geschichten mit Herz und Verstand!

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84 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

spannung, fear street, spannend, mord, angst

Tödliche Liebschaften

R. L. Stine ,
Buch: 152 Seiten
Erschienen bei Loewe, 01.01.2003
ISBN 9783785546529
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Schwestern Crystal und Melinda verlieben sich beide in ihren neuen Nachbarn Scott. In den Club der Verliebten gesellt sich aber noch Crystals Freundin Lynn. Die beiden Freundinnen führen einen kleinen Wettbewerb aus und buhlen um seine Aufmerksamkeit. Doch Scott scheint sich am meisten für die unscheinbare Melinda zu interessieren und fängt an sie zu daten.

Durch die Kurzbeschreibung kann man sich ja eigentlich schon denken, was da in diesem Buch passiert. Machen wir uns nix vor, wenn man das Buch wirklich liest und nicht nur überfliegt, weiß man bereits zu Beginn, wer ein Problem mit dem hat und so weiter. Fear Street halt… Obwohl ich als junges Mädchen doch des Öfteren in die Irre geleitet wurde…

R.L. Stine hat aber auch hier wieder bewiesen, dass so eine spannende Nachmittags-Lektüre auch Erwachsene in Spannung versetzen und ihnen ein mulmiges Gefühl bescheren kann. In Angst und Schrecken hat es mich nicht versetzt, aber das muss es auch gar nicht.

Schade nur, dass es sich auch hier wieder um eine sehr kurzweilige Lektüre gehandelt hat… Ich brauche definitiv mehr Fear Street. Aber an meinen favorisierten Band “Halloween. Verhängnisvolle Einladung” reicht “Tödliche Liebschaften. Denn der Schein ist trügerisch…” lange nicht heran.

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

italien, katze, nero corleone, elke heidenreich, katzen

Nero Corleone kehrt zurück

Elke Heidenreich , Quint Buchholz
Fester Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 07.03.2011
ISBN 9783446236615
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nach Nero Corleone war ich natürlich mehr als gespannt auf den zweiten Band. Den ersten fande ich wirklich sehr niedlich und die Illustrationen haben wir sehr gut gefallen. Auch dieses Mal darf ich die Bilder von Quint Buchholz in höchsten Tönen loben. Der Stil gefällt mir einfach. Und im Gegensatz dazu, hat mir “Nero Corleone kehrt zurück” auch deutlich besser gefallen, zu mal Nero endlich ruhiger geworden und ja, irgendwie auch liebenswerter geworden ist. Er treibt zwar immer noch seinen Schabernack, aber ist deutlich ruhiger geworden. Erwähnenswert ist hier, dass Nero eigentlich erst zum Schluss des Buches auftaucht und die Geschichte sich eher um die graue Katzendame Elsa dreht. Anfangs ist sie noch schüchern, aber dann schließt sie mit Isolde Freundschaft, die sie nur zu gern betüddelt.

Isolde kehrt dieses Mal allein nach Italien zurück, da sie sich von ihrem Mann Robert getrennt hat. Irgendwie schade. Ich mochte die beiden als Paar wirklich sehr. Es wirkte alles so harmonisch. Nun ja, im realen Leben ist es schließlich auch nicht anders. Allerdings hat Isolde einen neuen Partner Justus. Möglicherweise ein ganz netter Kerl, der mir aber mit der ständigen Fragerei, ob denn noch Liebe da sei, tierisch auf die Nerven ging.

Ich glaube, der erste Band hat mich doch etwas mehr berührt. Der Schluss bleibt offen, so dass ich nur vermuten kann, dass es noch eine dritte Fortsetzung gibt. Wir werden sehen…

Mit seinen 80 Seiten ist das Büchlein herzlich dünn geraten. Wenn ich mir dann den Preis von 13,90€ ansehe, muss ich doch schwer schlucken. Irgendwie stimmt da das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht so ganz. Ein netter Zeitvertreib vor dem Schlafengehen ist “Nero Corleone kehrt zurück” sicherlich, aber leider auch nicht meh

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175 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

fantasy, historisch, rhein, sage, loreley

Loreley

Kai Meyer
Flexibler Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.08.2006
ISBN 9783404153343
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mir wurde bereits so viel von Kai Meyer berichtet und vorgeschwärmt, was er doch für ein toller Autor sei. Ich lasse mich gerne von Empfehlungen von Freunden zum Buchkauf verführen. Schließlich müssen die ja wissen, was gut ist und was mir gefallen könnte. Die Thematik “Loreley” gefällt mir auch sehr gut. Da ich aber nur die neuere Version der Loreley kenne, die sie als wunderschöne Nixe darstellt, bin ich mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen. Kai Meyer kannte ich bereits durch den Nibelungen-Zyklus, der mich hellauf begeistert hat. Die Songs von dem Album “Arcane” haben mich ebenfalls zu dem Kauf verleitet. Prinzipiell eine gute Grundlage.

Aber ich hatte bereits zu Beginn Schwierigkeiten mich in die Geschichte reinzufinden. Kai Meyer ist mit Sicherheit ein sehr guter und fesselnder Autor, aber “Loreley” hat sich gezogen wie Kaugummi. Es mag aber vielleicht auch mit meiner Antipathie gegenüber Ailis zusammen hängen. Ailis konnte ich ab dem Zeitpunkt nicht mehr leiden, als sie sich die Haare kurz geschnitten hat und einen “auf Kerl gemacht” hat. Das soll jetzt ja nicht heißen, dass ich was gegen Kurzhaarige hätte. Um Himmels Willen! Aber in Büchern und Filmen kann ich es nicht ausstehen, wenn man sich bewusst in eine “typisch männliche” Rolle drängt und sie einfach nicht aufrecht erhalten kann. Ich habe Ailis als sehr schwach und sensibel empfunden. Das Bild passte für mich einfach nicht zusammen. Man kennt das ja aus dem realen Leben: Mit Menschen, die man nicht mag, möchte man seine Zeit nicht verschwenden.

Das Mädchen im Felsen ging mir irgendwann auch auf den Keks. Spannend wurde es also erst (Achtung, Spoiler!) als sie in Ailis beste Freundin Fee gefahren ist. Fee mutierte also von jetzt auf gleich von einer liebenswürdigen Dame zu einer unersättlichen Schla… ähm… Sagen wir Miststück. Ich hab mich köstlich amüsiert.

Charakterlich gut gefallen hat mir die Gruppe der Spielleute, die leider eher zum Schluss aufgetaucht sind und leider auch nicht lange erhalten blieben. Ich finde, ihr Abgang war einfach unnötig :(

Inhaltlich gesehen hat mich das Buch leider nicht überzeugen können. Und ich habe auch ein paar Monate nach dem Lesen auch nur noch minimale Erinnerungen an die Geschichte. Möglicherweise bin ich mit den falschen Erwartungen heran gegangen sein und wenn dann auch noch von den Charakteren etwas nicht stimmt.

Die Aufschrift “Historischer Roman” hat mich auch zu Beginn etwas abgeschreckt, aber ich hatte gehofft, dass es sich wenigstens um eine Art “Irreführung” wie in dem Roman “Totenbraut” von Nina Blazon der Fall handelt. Dementsprechend wurden meine Erwartungen ausnahmsweise übertroffen. Durch das Echo und die Spielleute finden sich in “Loreley” aber eine Vielzahl von fantastischen Elementen.

Tja ja… Was soll ich dazu schon groß sagen? Aber zum Glück gibt es ja verschiedene Geschmäcker.

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93 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

piraten, abenteuer, freundschaft, jamaika, sklaverei

Piraten!

Celia Rees , Monika Schmalz
Fester Einband: 383 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 01.09.2003
ISBN 9783827050045
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf dieses Buch bin ich erst durch mein aktuelles Fachdidaktik-Seminar für das Fach Geschichte gekommen. Aufgrund eines Projektes für den biligualen Fachunterricht mussten wir bzw. wurde uns empfohlen dieses Buch zu lesen. Unsere Schulbuchseite ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ich kann euch jetzt schon sagen, dass sich das Buch tatsächlich für den Unterricht lohnen würde. Besonders der Sklaven-Aspekt ist nett ausgearbeitet. Man sollte dabei aber nicht außer Acht lassen, dass es ein rein fiktiver Roman ist!

Celia Rees beschreibt die Geschicht der jungen Kaufmannstochter Nancy, die nach dem Tod ihres Vaters an den unheimlich Bartholome verheiratet werden soll um die Plantage zu retten, die kurz vor dem finanziellen Ruin steht. Auf der Plantage angekommen bekommt sie die beiden dunkelhäutigen Sklavinnen Minerva und ihre Mutter Phillis. Ihren Geliebten William, der sich für die Seefahrt entschlossen hat, muss sie schweren Herzens zurücklassen. Auf dem Weg zur Plantage ihres Vaters macht sie zum ersten Mal die Begegnung mit völlig verwahrlosten Sklaven. Nancy will ihr helfen, aber der Kutscher, als auch ihre Brüder halten sie davon ab. An ihrem 16. Geburtstag erfährt sie, dass sie einem anderen Mann versprochen ist. Sie flieht mit einigen Sklaven, dir ihr die Treue halten. Kurze Zeit später findet sie sich mit Minerva auf einem Piratenschiff wieder. Die Meinung über die Mädchen ist zweigeteilt. Zum einen Bemühen sie sich, ihre Arbeiten gut zu verrichten, aber die eine Hälfte der Mannschaft ist nicht begeistert, Frauen an Board zu haben.

Ich habe mich letztes Semester mit Piraten im atlantischen Raum beschäftigt und bin dabei auf die zwei Piratinnen Anne Bonnie und Mary Read gestoßen. An manchen Stellen, besonders aber Minerva, erinnerte mich stets an die unerschrockenen Piratinnen, die teilweise viel brutaler als die männlichen Crew-Mitglieder war. Die Autorin hat für das Buch wirklich gut recherchiert, so dass die Handlung zwar fiktiv, aber die Orte real sind. Auch die Piratengesetze lassen sich hier wiederfinden!

Der Piratenaspekt ist ebenfalls gut ausgearbeitet, auch wenn sich hier viele Klischees wiederfinden. Allerdings habe ich die Augenklappen und Papageien vermisst ;)

“Piraten!” ist unglaublich spannend. Nancy wird von unheimlichen Träumen gequält in denen sie von Bartholome verfolgt wird. Dann ist da natürlich noch die Sehnsucht nach William und die Spannungen in der Crew. Der Roman ist zwar einfach geschrieben, aber verliert keinen Augenblick an Spannung. Die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Nancy und Minerva ist wirklich schön beschrieben und im großen und ganzen hat Celia Rees eine ganz wunderbare und süße Geschichte gezaubert.

Fazit: Arrrrrr!

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47 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

england, london, schottland, großbritannien, humor

Bitte ein Brit!

Wolfgang Koydl
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.09.2010
ISBN 9783548281766
Genre: Romane

Rezension:

Wenn ihr dieses Buch lesen wollt, solltet ihr eine gewissen Beziehung zu England aufgebaut haben. Für jemanden, der die Engländer und ihre Eigenarten nicht kennt, könnte das Buch nur halb so witzig sein. Wolfgang Koydl lebt also mit seiner Familie in England. Genau genommen in einem Vorort von Kingston. Und er berichtet von seinen Nachbarn, Freunden und selbstverständlich von seiner Arbeit als Auslandskorrespondet. Das Buch beinhaltet weniger eine Geschichte, als ein Handbuch mit dem richtigen Umgang der Engländer. Ganz besonders hat mich die Einrichtung der (viel zu) kleinen Häuser amüsiert. Wer schonmal in England war und dort eine Privatwohnung von innen gesehen hat, weiß, wovon ich rede. Dagegen ist ein Antiquitätenladen nichts. Im englischen Haushalt findet man eine Mischung aus Trödel- und Antikmarkt, obwohl der Trödel überwiegt. Aber die Engländer geben dafür ein Heidengeld aus! Erinnert mich auch immer wieder an das Wohnzimmer von meiner Oma. Vielleicht fühle ich mich deswegen dort auch so wohl :D

Machen wir uns nichts vor. Die England sind einfach anders. Britisch eben! Ich glaube in Sachen Essen stehen sie den Amerikanern in nichts nach. Wer nicht in den Genuss von eigenartigem Essen kommen will, greift in der Regel auf Fastfood zurück. Obwohl ich sagen muss: Das Essen sieht schlimmer aus, als es schmeckt. Und ich muss es wissen! Ich habe schließlich selbst drei Wochen bei einer englischen Familie gelebt... Und ich bin nicht verhungert!

Und ja, auch die Briten lieben Fußball. Ich glaube, sie sind da den Deutschen von ihrem Missmut gegenüber der "feindlichen Mannschaft" den Deutschen sehr ähnlich.

Was soll ich groß sagen. Habe mich beim Lesen köstlich amüsiert und mich hat das Fernweh gepackt. Seit fast 5 Jahren bin ich mindestens 1x im Jahr in England (oder auch einmal Irland, aber die sind da auch schon wieder anders...) gewesen. Und umso mehr freue ich mich dieses Jahr auf eine gute Woche London ___

Fazit: Unglaublich lustig für alle England-Fans und ein netter Einstieg für diejenigen, die zum ersten Mal nach England fahren wollen und nicht gleich in jedes Fettnäppchen treten wollen.

P.S.: Es handelt sich hier um den zweiten Band von Wolfgang Koydl. Der Vorgänger heißt "Fish and Fritz". Habe ihn selbst noch nicht gelesen. Aber dementsprechend kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

köln, werwolf

Der Werwolf von Köln

Myriane Angelowski
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 11.10.2010
ISBN 9783897057722
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Myriane Angelowski ist mit „Der Werwolf von Köln“ ein kleines Glanzstück gelungen. Ich habe bisher keinen anderen Autor gelesen, der so viele Perspektiven miteinander verknüpft, ohne mich komplett zu verwirren. Die Autorin hat es sogar unglaublich geschickt angestellt. Eine der wichtigsten Perspektiven ist natürlich die von Amanda. Zu Beginn des Buches war sie mir als Protagonistin etwas suspekt. Amanda ist Gothic, aber einer von der Sorte, denen man nicht nachts über den Weg laufen will. Außerdem hat sie psychische Probleme. Das macht sie natürlich unglaublich anfällig für solcherlei mystische Elemente. Aber auch hier hat Angelowski ein geschicktes Händchen bewiesen. Amandas Fassade bröckelt immer mehr und sie von Kapitel zu Kapitel mehr Emotionen zu, was sie mir mit der Zeit sympathisch gemacht hat. Desweiteren wird aus der Perspektive eines Mannes aus dem 16. Jahrhundert geschrieben. Er schließt einen Pakt mit dem Teufel um sich an seinen Brüdern und allen Menschen zu rächen, die ihm nicht wohlgesinnt waren. Myriane Angelowski verbindet die beiden oben genannten Perspektiven mit denen der Opfer des Werwolfs von Köln. Ihre letzten Stunden oder gar nur Minuten sind atemberaubend. Ich habe mehr als einmal schwer schlucken müssen und mir fiel es unglaublich schwer das Buch zur Seite zu legen. Es war unglaublich spannend. Ganz toll finde ich, dass alles zusammenhängend einen Sinn zu machen scheint und man auch gar nicht lange darüber nachdenken muss. Allerdings fügen sich kleinere Details erst beim Weiterlesen zusammen, so dass „Der Werwolf von Köln“ nie langweilig wird.

An dieser Stelle will ich noch ein Lob an das Cover aussprechen! Das Wort „Werwolf“ schimmerte metallisch-rot und die roten Augen des abgebildeten Wolfes schienen mich regelrecht zu verfolgen. Klammheimlich und unberechenbar. Das Buch lag dementsprechend immer auf dem Cover, so dass ich nicht in diese unheimlichen Augen blicken musste. Das Buch war schon so spannend und nervenkitzelnd genug!

Fazit: Ein durchaus frischer Wind zwischen all den ganzen schnöden Vampir- und paranormalen Romanzen. Angelowski geht wieder „back to the roots“ und macht den Werwolf zu dem, was er eigentlich ist: einer mordenden Bestie. Beiden Daumen und sogar die großen Zehen hoch für dieses Buch!

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