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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

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Die Kunst, einfache Lösungen zu finden

Christian Ankowitsch
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 24.07.2018
ISBN 9783737100106
Genre: Sachbücher

Rezension:

Wer wünscht sie sich nicht, die ultimative Lösung für (fast) alle Probleme? Und am besten soll sie auch noch einfach sein und schnell wirken! Klingt unmöglich? Nach der Lektüre von Ankowitschs Ratgeber nicht mehr!

Mit Witz und Charme rückt der Autor darin nämlich unseren Problemen zu Leibe. Was führt eigentlich dazu, dass wir eine Situation oder eine Sache als Problem empfinden? Und wie kann man genau dort ansetzen, um das "Problem" gar nicht erst zu einem solchen zu machen? Damit beschäftigt sich der erste Teil des Buches, und gibt wertvolle Tips an die Hand, wie man allein durch einen Persprktivwechsel oftmals schon ein paar Sorgen weniger sein eigen nennt.

Sollte das nicht ausreichen, so führt der zweite Teil des Buches uns in die Welt der kleinen aber wirksamen Interventionen, die zwar teils skurril und teils banal wirken mögen, dennoch das Potenzial in sich tragen, so einige Probleme aus unserer Welt zu schaffen.

Im dritten Teil geht es schließlich darum, warum wir manche Probleme einfach nicht lösen, obwohl es vielleicht gar nicht einmal so viel Aufwand bedürfte. Aus dem einfachen Grund nämlich, dass (fast) jedes Problem uns auch einen benefit gibt - dessen Fehlen sich dann selbst zu einem Problem mausern würde. Und wenn wir schon ein Problem haben, dann bleiben wir doch lieber beim altbekannten, an das wir bereits gewöhnt sind.

Untermauert werden seine Aussagen durch zahlreiche, vielzitierte Studien aus Psychologie, Neurobiologie und Soziologie. Der Schreibstil ist wie bereits gesagt sehr unterhaltsam und amüsant, dadurch lässt sich der teils theoretische Stoff gut lesen.
Was ich besonders schätze ist, dass es sich nicht um einen der klassischen Ratgeber handelt nach dem Prinzip "tu dies, jenes und das, dann bist du am Ziel". Denn in der Realität lässt sich eine solche Checkliste ja doch niemals zu 100% auf die eigene Situation übertragen. Stattdessen gibt es bei Ankowitsch einen großen Fundus an Vorschlägen, wie man ein Problem angehen kann. Welche davon man nun in der jeweiligen Situation anwendet, das muss man selbst entscheiden, denn jedes Problem ist so individuell wie seine Lösung. Und wenn man einmal nicht sofort Erfolg hat - kein Problem, einfach etwas anderes ausprobieren!

Zwei Tage nach Ende der Lektüre kann ich sogar bereits sagen, dass einige der Ansätze tatsächlich einen positiven Effekt haben. So hat das aus Wut Dinge um sich werfende Kind ganz schnell mit selbigem aufgehört, nachdem ich ein paar (unzerbrechliche) Sachen hinterher geworfen habe und auf seinen verstörten Blick hin amüsiert gefragt habe, ob das jetzt ein neues Spiel ist, und wer am weitesten wirft gewinnt.

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

elemente, fantasy, götter, identität, kampf, liebe, magie

Geheimnis der Götter E-Book Bundle - Band 1 und 2 in einem E-Book

Saskia Louis
E-Buch Text: 588 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 01.02.2018
ISBN 9783960873426
Genre: Fantasy

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126 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Die Klinge des Schicksals

Markus Heitz
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2018
ISBN 9783426654484
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sachbuch

Kindheit ohne Strafen

Katharina Saalfrank
Fester Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Julius Beltz GmbH & Co. KG, 26.01.2018
ISBN 9783407864888
Genre: Sachbücher

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Glühendes Tor

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492704014
Genre: Fantasy

Rezension:

Die Chroniken der Seelenfänger sind nicht nur das absolute Highlight meines Lesejahres 2017! Sie haben auch "Die Chroniken von Siala" vom Thron gestoßen, die seit 8 Jahren den Platz als meine absoluten Lieblingsromane eingenommen haben!

Dabei hielt sich meine Begeisterung zu Beginn des ersten Bandes eher in Grenzen. Statt eines durchgängigen Romanes fand ich mich mit einer Reihe von in sich abgeschlossenen Kurzgeschichten wieder. Zwar folgte man in all diesen Geschichten den gleichen Protagonisten, doch eigentlich war es nicht das, was ich mir erwartet hatte von einem Roman. Generell bin ich kein Freund von Kurzgeschichten. Dennoch wollte ich der Sache eine Chance geben, nicht zuletzt weil Alexey Pehov mein Lieblingsautor ist, und damit einen gewissen Gunstbonus bei mir hat.

Und es hat sich gelohnt, denn gegen Ende des ersten Bandes wurde deutlich, dass sich über all diese Kurzgeschichten hinweg langsam ein umfassender Handlungsbogen zu erstrecken beginnt. Mit dem zweiten Band (der wie alle Bände dieser Reihe weiterhin im Kurzgeschichten-Stil geschrieben ist) nahm diese geschichtenübergreifende Handlung dann so richtig Fahrt auf, und spätestens da war ich total gefesselt. Band drei ließ mich aufs Finale fiebern - und enttäuschte mich damit, dass ich tatsächlich noch auf einen vierten Band warten musste, um zu erfahren wie das Große Ganze zuende geht.

Ein weiteres Mal hat es Pehov geschafft, mich völlig mit einer Story zu fesseln und mich in eine Welt hinein zu ziehen. Letztere wird besonders interessant durch die Mischung von erfundenen Fantasyelementen und altertümlicher europäischer Religion, Geschichte und Geografie.
Zudem ist ihm ein weiteres Mal gelungen Charaktere zu erschaffen, die man einfach mögen muss, mit denen man lachen und weinen möchte, und mit denen man einfach mitfiebert. Dabei sind einmal mehr die Nebencharaktere die eigentlichen Stars, möchte man doch innerhalb kürzester Zeit die schwarzseherische und ständig lamentierende lichte Seele Apostel und die zum Leben erwachte Vogelscheuche Scheuch nicht mehr missen! Die Wortgefechte zwischen Apostel und dem eigentlichen Protagonisten Ludwig sorgten für so manchen Lacher über der Lektüre.

Nachdem die Story zum Ende des ersten Romans an Fahrt gewann legte sie Schlag auf Schlag nach, und wurde tatsächlich zum Finale hin immer spannender - was ich zeitweise schon kaum mehr möglich hielt. Und erst auf den letzten Seiten fügten sich tatsächlich viele kleine Puzzleteile, verstreut über die vielen Kurzgeschichten, zu einem Gesamtbild zusammen. Das packende Finale war zudem ein sehr würdiges Ende für so manchen Aspekt der Geschichte, auch wenn mir schlussendlich tatsächlich die Augen feucht wurden.

Somit verabschiede ich mich von Ludwig, Apostel, Scheuch und den anderen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil sie mir viele wunderbare Lesemomente geschenkt haben, weinend weil ihre Geschichte nun zuende ist und ich ihnen nicht noch länger durch ihre Abenteuer folgen darf.

Fazit: eine absolute Leseempfehlung für jeden, der dem Fantasy-Genre zugeneigt ist! Meine neue Lieblinge auf dem Bücherthron - was mehr kann man da also noch sagen?

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91 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Wédora – Staub und Blut

Markus Heitz
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426517796
Genre: Fantasy

Rezension:  
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56 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die Saat des weißen Drachen: Fantasy-Epos

Uwe Eckardt
E-Buch Text: 540 Seiten
Erschienen bei independently published, 01.12.2017
ISBN B077WC8PDS
Genre: Fantasy

Rezension:

Zugegeben, es hat eine Weile gedauert, bis ich mit dem Roman warm werden konnte. Das liegt vor allem an Finn, dem "Helden" der Geschichte, mit dem ich mich nicht anfreunden konnte. Ein Grund hierfür mag sein, dass ich mich mit dem Charaktertypen den er darstellt - gerade der Pubertät entflohen, ohne Selbstbewusstsein, übersensibel - generell nicht identifizieren kann. Zudem empfand ich ihn im gesamten Verlauf des Romans als Charakter in sich einfach nicht überzeugend dargestellt. Zwar macht er im Laufe der Zeit eine charakterliche Entwicklung durch, die ihn mir als Figur etwas sympathischer macht, doch auch das kann ihn insgesamt nicht als Hauptcharakter in meinen Augen retten.
Was die mangelnden Qualitäten der eigentlichen Hauptfigur jedoch mehr als ausgleicht ist der Rest der Heldentruppe, die nach und nach zusammenfindet. Obwohl von Grund auf verschieden konnte ich mich mit jedem dieser Charaktere sofort anfreunden, und die Gruppe wuchs mir ans Herz.

Die Geschichte an sich beruht auf einer interessanten Idee, sowohl was die Existenz verschiedener paralleler Welten betrifft als auch die Begabungen der Savanten, die in unserer Welt extrem hocbegabt, in der anderen hingegen magisch veranlagt sind.
Der Plot hat seine Höhen und Tiefen, an einigen Stellen war ich wirklich gefesselt und konnte gar nicht schnell genug weiter lesen, andere Abschnitte waren dagegen wieder langatmiger zu lesen.
Generell fand ich, dass Probleme vor denen die Helden stehen fast immer ein wenig zu einfach zu lösen waren, da hätte ich mir manchmal gewünscht, dass es ein wenig kniffliger zugeht, ehe sie die Situation gemeistert haben.

Insgesamt war das Buch ein netter Zeitvertreib, und hat sich vom Stil her einfach lesen lassen. Rückblickend wäre es allerdings sicherlich nicht meine Lektüre erster Wahl, die ich zur Hand nähme wenn ich überlege was ich als nächstes lesen soll. Für ein Erstlingswerk ist es allerdings trotz allen Schwächen eine sehr anständige Leistung und in künftige Werke des Autors werde ich definitiv reinlesen. Das Potenzial ist auf alle Fälle da!

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450 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 219 Rezensionen

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Woman in Cabin 10

Ruth Ware , Stefanie Ochel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.12.2017
ISBN 9783423261784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine Journalistin geht auf Kreuzfahrt, kurz nachdem sie Opfer eines Einbruchs wurde. Und beobachtet den Mord an einer Frau, die niemals an Bord war. Kein Wunder, dass niemand ihr glaubt, denn wie überzeugend ist eine traumatisierte, psychisch labile Reporterin?


Bereits der Auftakt zu "Woman In Cabin 10" lässt den Puls in die Höhe schnellen. Der Roman gibt sich nicht mit Vorgeplänkel ab, sondern kommt gleich zur Sache, bietet Spannung ab der ersten Seite. Lediglich der anschließende Beginn der Kreuzfahrt schaltet spannungsmäßig einen Gang zurück, aber nur um danach wieder Seite um Seite zuzulegen. Dabei spannt nicht nur die Frage auf die Folter, wer denn nun die mysteiöse Frau gewesen sein mag, welche dem beinahe perfekten Verbrechen zum Opfer fiel. Je weiter man in die Geschichte eintaucht desto mehr beginnt man - ebenso wie die Protagonistin und deren Umfeld - am Geisteszustand selbiger zu zweifeln. Ebenso wie Lo Blacklock selbst, weiß man irgendwann nicht mehr, was man für bare Münze nehmen kann, und was möglicherweise lediglich ihrer Fantasie entspringt. Durch die Erzählform aus der ich-Perspektive kommen dieser innere Zwist und die immer stärker werdenden Selbstzweifel besonders gut zur Geltung. Die Frage "was ist real, was ist Hirngespinst" treibt einen dazu, immer noch ein Kapitel mehr zu verschlingen.


Am Ende setzen sich die Puzzleteile immer mehr und mehr zusammen und des Rätsels Lösung war tatsächlich insgesamt nicht vorhersehbar für mich, auch wenn einige meiner Theorien zumindest in Teilen recht dicht an der Wahrheit dran waren.

Ledliglich der letzte Teil des Romans verliert in meinen Augen ein wenig an Qualität. Das mag daran liegen, dass der Rätsel nun gelöst ist, und das Nachgeplänkel im Vergleich zur vorhergegangenen Hochspannung etwas lahm daherkommt. Der Gedanke dahinter war vermutlich, die Geschichte etwas sanft ausklingen zu lassen. Dies hätte man jedoch auch in etwas gekürzter Form tun können.


Dennoch ist der Roman vollumfänglich zu empfehlen, es ist lange her, dass ich eine Lektüre innerhalb von 3 Tagen verschlungen habe!

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