Leserpreis 2018

Wortverzaubertes Bibliothek

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Tod in den Wolken

Agatha Christie , Sabine Herting
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 17.09.2016
ISBN 9783455651300
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags:  
 

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Nibelungen

Auguste Lechner , Friedrich Stephan , Friedrich Stephan
Flexibler Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2008
ISBN 9783401500225
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Inhalt 
Siegfried ist ein echter Heißsporn wie er im Buche steht. Er will wie alle anderen Recken im Reich seines Vaters Abenteuer erleben. Dazu hat er auch bald Gelegenheit. Nachdem sein Temperament ihn zu dem berühmten Schmied Mimir gebracht hatte und dieser ebenfalls mit dem jungen Prinzen nicht fertig wird, schickt dieser ihn auf die Suche nach dem Lindwurm - einem Drachen -, der in der Umgebung sein Unwesen treibt. Siegfried stellt sich dem Drachen und geht als Sieger hervor. Nach einem weiteren Intermezzo in Island mit der starken Brunhild und dem Erbeuten des Nibelungenschatzes gelangt er endlich nach Burgund an den Hof von Gunther und dessen Familie. 

Hier in Burgund kann er das Herz der schönen Kriemhild erobern. Er wird zu einem engen Vertrauten Gunthers, weil er diesem geholfen hatte, Brunhild nach Burgund zu holen. Doch wegen der Missgunst der isländischen Königin gerät Siegfried in eine Intrige, die ihm das Leben kostet. Obwohl er nach dem Sieg über den Drachen in dessen Blut gebadet hatte, war er trotzdem an einer Stelle seines Körpers nicht unverwundbar. Diesen Vorteil nutzten Hagen und Brunhild aus und ermordeten den Drachentöter feige. 

Für Kriemhild beginnt nach dem Tod ihres Geliebten eine lange Zeit des Trauers und des Schmerzes. Erst das Heiratsangebot des Hunnenkönig Etzel gibt ihr wieder Kraft und Mut. Mit den Hunnen in der Hinterhand will sie sich endlich an den Mördern ihres Gatten rächen....

Mein Eindruck 
Dieser Mythos hat - finde ich - alles, was eine gute Geschichte haben sollte: Liebe, Verzweiflung, Rache, Eifersucht, Mord. Naja, die meisten Mythen haben diese Themen als Leitfaden ☻ Doch das Besondere hier ist, dass Hauptfigur nun mal eine Frau ist, nämlich Kriemhild. Kriemhild ist nicht nur schön, sondern auch intelligent. Sie weiß, was sie will und kann auch geduldig abwarten, bis sie ihr Ziel in die Tat umsetzen kann. Wie heißt es so schön: Jeder sollte sich vor rachsüchtigen Frauen in Acht nehmen. Auch hier in dieser Geschichte gilt diese Devise. Hagen von Tronje ist so überheblich und von sich und seinen Entscheidungen überzeugt hat, dass er dabei die burgundische Königin und ihren Zorn und Hass auf ihn unterschätzt. Ich war hin und weg. 

Normalerweise ist die altdeutsche Sprache nicht so mein Fall, aber diese Aufbereitung hier war ein echter Lesegenuss. Auch der Aufbau hat mir gut gefallen. Eigentlich kenne ich die Sage - in der Schule musste ich das schon einmal lesen und es hat mich da nicht so vom Hocker gehauen - so, dass die Jugend von Siegfried rückblickend in dem Lied vorkommt, daher war es schön, dass diese an den Anfang des Liedes gestellt worden ist. Das hat die Geschichte wirklich rund gemacht. 

 
Fazit 
Auguste Lechner hat den Mythos um die Nibelungen gut neu aufbereitet. Das Lesen hat Spass gemacht. Besonders das Sprachbild - zeitgemäß, statt althochdeutsch - trugen dazu bei, dass man dem roten Faden der Geschichte leicht folgen konnte. Die Autorin hat es verstanden, den Mythos dem Leser lebhaft und spannend näher zu bringen. Auch ist sie der Thematik treu geblieben und hat nicht versucht, eine neue Interpretation des Stoffes zu bieten.  Für mich ein absolut gelungenes Buch und eine Geschichte, die man immer wieder lesen kann. 

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Tags: kriemhild, nibelungengold, rachemotiv, siegfried von xanten, volksmythen   (5)
 

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95 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Das Versprechen, dich zu finden

Anne Youngson , Wibke Kuhn
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.11.2018
ISBN 9783959672276
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Tine und Anders leben unterschiedliche Leben in verschiedenen Ländern: Sie in England, er in Dänemark. Doch ihre - voneinander unabhängigen - Schicksalsschläge bringen sie zusammen. Naja, nicht wirklich ☻ Sie sind sich nämlich noch nie begegnet, doch sie beginnen miteinander einen Briefwechsel, der die beiden immer mehr zusammenschweißt. Sie geben sich in ihrer Trauer gegenseitig Halt, aber sie teilen auch die Lust am Leben. Durch ihr Schreiben stellen sie sich auch schließlich auch Fragen, die ihr ganze Lebenssichtweise auf den Kopf stellt. So fragen sich die beiden: Was soll ich mit meinem kommenden Leben anfingen? Kann ich überhaupt noch einmal von Vorne anfangen? Bringt eine Veränderung überhaupt etwas? Diese Fragen münden schließlich darin, ob die beiden - die schon Anfang 60 sind und schon ihr halbes Leben gelebt haben - auch das Leben gelebt haben, welches sie eigentlich führen wollten? ...
 
Mein Eindruck
Eigentlich bin ich nicht der Typ von Briefromanen. Diese sind meist einseitig und lassen einen nach einer gewissen Zeit in die absolute Langeweile abdriften. Doch hier ist das nicht der Fall. Schon nach den ersten vier Briefen wurde mir klar, dass dies kein normaler Briefroman sein kann. Was mir richtig gut gefiel. ☻ Ich war davon angetan, dass die Briefe zwar in sich abgeschlossen waren, doch in ihrer Gesamtheit eine Geschichte erzählten. Es war schön mitzuerleben, wie die beiden Protagonisten mit fortschreitenden Briefwechsel ihre Sicht auf das eigene Leben veränderten und eine klare Position zu bestimmten Fragen, die während der Brieffreundschaft aufkamen, einnahmen.  
 
Fazit
Anne Youngson ist mit ihrem Erstlingswerk eine schöne Geschichte gelungen, die zum Nachdenken einlädt. Ihren Versuch, die essentiellen Fragen: Habe ich das Leben geführt, welches ich führen wollte? Habe ich irgendetwas im Leben verpasst? mithilfe eines Briefromans zu verarbeiten und deren Beantwortung nachzugehen, hat sie gut umgesetzt. Dabei nimmt sie den Leser in die Welt der zwei Protagonisten mit und regt gleichzeitig durch deren Sichtweise zum Nachdenken an.
Was ebenfalls ein Plus für den Roman ist, ist die Tatsache, dass die Autorin als Erzählerin dem Leser auf Augenhöhe begegnet und ihn damit in die Geschichte einbindet. Alles in allem ist es eine lesenswerte Geschichte, die auch durch ihre bildreiche Sprache punkten kann. Wer sich ebenfalls selbst noch an seine eigenen Brieffreundschaften erinnern kann, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten. Ich jedenfalls kann nur sagen, dass ich das Buch genossen habe. ☻☻

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Tags: brieffreundschaft, mitfühlend :), trostspendend   (3)
 

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Der blaue Express

Agatha Christie , Gisbert Haefs
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 14.03.2018
ISBN 9783455002249
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Inhalt
Hercule Poirot wollte diesmal nur seinen Urlaub genießen. Er war mit dem so genannten "Blauen Express" unterwegs an die Riviera. Alles verläuft ruhig und reibungslos, dachte der kleine belgische Detektiv. Doch dann geschieht ein Mord. Dies ruft Poirot auf den Plan, der sich der Sache annimmt. Aber auch ihm gibt dieser perfide Mord Rätsel auf: Warum musste der Täter das Gesicht des Opfers entstellen?...
 
Mein Eindruck
Normalerweise mag ich ja knifflige Kriminalgeschichten, doch diesmal war mir dieser Krimi irgendwie zu durchkonstruiert. Ich fand ihn nicht schlecht, aber es war einfach zu viel von allem. Zu viele Nebenhandlungen, zu viele Charaktere. Irgendwann habe ich tatsächlich den Faden verloren und mich nur noch gefragt: Muss das jetzt sein? Gehört dies zur Haupthandlung dazu? Trotz alledem war ich am Ende über die Auflösung und den wahren Täter überrascht, was mich wieder ein bisschen mit diesem Krimi versöhnt hat. ☻
 
Fazit
Agatha Christie hatte hier eine gute Idee für einen Krimi. Doch an manchen Stellen war sie zu sehr darauf bedacht, den Leser mit einer unnötigen Anzahl von angeblichen Tätern in die Irre zu führen. Zwar hatte der Krimi eine nicht zu leugende Spannung, doch durch die vielen Nebenhandlungen geht diese allmählich verloren. Trotzdem kann man diese Geschichte wegen des guten Themas empfehlen. Also wer sich nicht davor scheut, in den Zeilen verloren zu gehen, der sollte hier auf jeden Fall zu greifen. ☻☻
 

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Tags: agatha christe, hercule poirot-fälle, kniffliger fall   (3)
 

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1.061 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

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Das Parfum

Patrick Süskind
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 22.08.2006
ISBN 9783257065404
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt

Jean-Baptiste Grenouille ist kein stattlicher Mann. Er fällt niemanden auf der Straße auf. Er ist sozusagen jemand, den man gut und gerne leicht übersieht. Doch er hat eine besondere Gabe, die ihn von allen anderen Menschen auf der Welt unterscheidet. Er kann riechen und die Gerüche, die er aufnimmt, in ihre Einzelteile zerlegen. Dies macht ihn zu einem Genie auf dem Gebiet der Düfte. Mit der Zeit hat er sich so viele Gerüche angeeignet, dass er in seinem Inneren eine eigene kleine Bibliothek der Düfte eröffnen könnte.
Doch Jean-Baptiste möchte mehr. Er möchte selbst Düfte kreieren. Dazu braucht er aber eine Ausbildung bei einem Parfümeur. Da kommt ihm plötzlich der Zufall zu Hilfe. Einer der ehemals angesehen Parfümeure der Stadt Paris steckt nämlich in der Bredouille. Er möchte hinter das Geheimnis des gerade angesagtesten Parfums kommen. Jean-Baptiste nutzt diese Stunde und nennt diesem nicht nur die Bestandteile, sondern mischt auch das Parfum zusammen. Damit hat er sich einen Platz als Geselle bei Baldini.
Grenouille will aber noch mehr. Er will ein ganz speziellen Duft entwickeln. Dieser soll ihn beliebter bei den Menschen machen und gleichzeitig über diese erheben. Dafür tut er alles...
 
Mein Eindruck
Ich fand das Buch einfach lesenswert. Als ich es schon in der Schule lesen musste, war ich begeistert. Jetzt hat es mich wieder von Neuem geflasht. Die Geschichte von Grenouille ist spannend, widerlich und an manchen Stellen sogar komisch. Auch hat die Hauptfigur ihren eigenen Reiz. Jean-Baptiste ist kein gewöhnlicher Mensch. Er besitzt unterschiedliche Facetten, die zu bestimmten Zeiten ans Tageslicht treten. Er ist sowohl ein Genie als auch ein durchtriebener Schurke, der es faustdick hinter den Ohren hat.
Seine Selbstfindungsreise - nach seiner Gesellenzeit - zeigt deutlich, wie Grenouille selbst mit sich die ganze Zeit gehadert hat und was ihn eigentlich ausmacht. Ihn macht sein Talent - die Gerüche bis aufs kleinste in ihre Bestandteile zu zerpflücken - aus. Diese Gabe ist sowohl Segen als auch Fluch. Er kann die fantastischen Parfums kreieren. Doch treibt ihn sein Talent immer weiter bis zum Äußersten. Diese Mischung macht den Protagonisten so einzigartig und faszinierend.
 
Fazit
Patrick Süskind erzählt auf lebendige Art und Weise eine Biografie, die den Leser von der ersten Seite in seinen Bann zieht. Seine detaillierten Beschreibungen über die Vorgehensweise beim Riechen und dem Innenleben Grenouilles tragen zu dieser Lebendigkeit bei.
Es ist eine Geschichte, die unterhält und zum Nachdenken anregt. Sie zeigt auf, wie jemand sich von allen irdischen Dingen abkapselt und für seinen inneren Drang alles tut und sogar noch darüber hinausgeht. Es war ein Genuss, dies aufs Neue zu lesen und in die Welt von Süskind einzutauchen.
 

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Tags: äußerst lesenswert, jean-baptiste grenouille, paktrick süskind, schockierende   (4)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Namen der Toten

Sarah Bailey
E-Buch Text: 465 Seiten
Erschienen bei Penguin Verlag, 09.01.2018
ISBN 9783641218935
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Detective Richard Vega traut seinen Augen kaum, als er in der Nacht zu einem Tatort in der Nähe der Kleinstadt Tunbridge Wells gerufen wird. Dort stand er schon einmal: Genau vor sechs Jahren war er ebenfalls gebeugt über einer Teenagerleiche. Das Makabere daran: Der 15-Jährige, den man jetzt gefunden hatte, war auf die gleiche Weise ermordet worden, wie der Teenager vor sechs Jahren. Nun stellt sich Vega die Frage: Hat er damals den richtigen Täter eingesperrt? Hat er wieder Schuld auf sich geladen? Vegas Spürsinn ist gefragt...
 
Mein Eindruck
Ich fand den Krimi wirklich schockierend, im positiven Sinne. Er war spannend und fesselnd zugleich. Ein echt guter Krimi. Auch hat mir der Blick auf das Innen- und Privatleben des Ermittlers gefallen. So blieb er nicht nur eine Randfigur in der Geschichte, sondern nahm für den Leser Gestalt an. Aber was mir absolut gefallen hat an der Geschichte war, dass auf erzählerische Weise eine Verbindung zwischen den beiden Fällen hergestellt worden ist und man sich in die Gegebenheiten des ersten Falles ebenfalls mitreindenken konnte.
 
Fazit
Sarah Bailey ist ein richtig guter Krimi gelungen. Sie hat es geschafft, die beiden verschiedenen Handlungsstränge - die sich aus den beiden Mordfällen ergaben - in Einklang zu bringen und ohne gekünstelte Konstruktionen miteinander zu verknüpfen. Durch ihre bildliche Erzählweise hat sie den Leser in die emotionale Welt der Protagonisten mitziehen und so Empathie für bestimmte Personen beim Leser erwecken können. Ein toller Auftakt für eine Reihe. Ich hoffe, da kommt noch mehr. Ein echtes Herzstück im heutigen Krimi-Genre.

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Tags: schockierende, spannend   (2)
 

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Um Reich und Krone

Philippa Gregory , Anja Schünemann
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.09.2018
ISBN 9783499274602
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt

Wieder einmal ist man im England der Tudors gelandet. Doch nicht alles scheint Rosarot zu sein. Denn König Eduard VI. ist ein kranker König und seine Nachfolge ist auch noch nicht geregelt. Da er keine eigenen Erben hat, muss entschieden werden, wer in Falle seines Ablebens den Thron besteigt. Zur Auswahl stehen eine Menge Kandidaten: seine Schwestern - Maria und Elisabeth - oder seine Cousinen - die Grey-Schwestern.
Am Ende steht die Nachfolge fest: Jane Grey soll Königin werden. Doch da möchte Maria I. Tudor noch ein Wörtchen mitreden. Nach dem Tod Eduards geht es schnell in England voran. Maria ruft sich zur Königin aus; Jane Grey wird zur Königin ausgerufen. Doch dies hilft nichts. Maria setzt sich durch. Aber auch sie bleibt nicht lange auf dem Thron. Ganz zum Schluss ist es Elisabeth, die sich durchsetzen kann. Die übrigen Grey-Schwestern - Katherine und Mary - müssen nun ein Dasein im Schatten ihrer großen Cousine fristen. Ihr Leben ist keinen Pfifferling mehr wert, denn sie stellen immer noch eine Bedrohung für den Anspruch der Königin dar....
 
Mein Eindruck
Mir hat die Biografie richtig gut gefallen. Der Blick auf alle drei Grey-Schwestern, die in der englischen Geschichte stets zu kurz kommen, war sehr erhellend. Meist hat man immer nur etwas von der 10-Tage-Königin gehört, aber das war’s auch schon. Hier lernt man endlich die Cousinen der Kinder Henry’s VIII. genauer kennen. Man erfährt etwas über ihre Sehnsüchte, ihre Lebensumstände - nachdem die Thronbesteigung Jane Greys nicht von Erfolg gekrönt war - und über ihre Beziehung zu den königlichen Verwandten. Beim Lesen habe ich mehr Sympathien für die Grey-Familie entwickelt als für die zwei Königinnen. Die Königinnen - Maria I. und Elisabeth I. - versuchten alles Erdenkliche, um die Grey-Schwestern im Hintergrund zu halten, da sie für sie stets eine Gefahr darstellten.

Fazit
Es war erfrischend, nicht ständig etwas über die üblichen Verdächtigen aus der Tudor-Dynastie zu lesen. Philippa Gregory hat sich mal drei Persönlichkeiten der englischen Geschichte angenommen - was ich wirklich ganz schön fand - die nicht so häufig Erwähnung finden. Ihr gelingt es dabei, den drei Damen vor den Augen des Lesers Leben einzuhauchen. Sie gibt uns zusätzlich einen Einblick in die englische Geschichte des 16. Jahrhunderts. Durch die Augen der drei Grey-Schwestern kann der Leser hautnah das Leben am Hofe in Whitehall oder Greenwich miterleben.
Trotz der guten Geschichte hat mir am Ende noch das Sahnehäubchen gefehlt - ein Happy-End könnte man sagen. ( Ich brauche oft ein gutes Ende bei einer Geschichte, die mir gut gefallen hat) Aber ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal nicht nur über die üblichen Protagonisten der englischen Geschichte mehr erfahren möchte, sondern auch mal andere Persönlichkeiten kennenlernen möchte.

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Tags: lady jane grey, mary grey, philippa gregory, tudor-england   (4)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Sherlock Holmes: Das Tal der Angst

Arthur Conan Doyle , Hannelore Eisenhofer
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Nikol, 01.02.2014
ISBN 9783868201970
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Sherlock Holmes wird zusammen mit Dr. Watson bei der Klärung eines Mordfalles hinzugezogen. In der Grafschaft Sussex wurde ein gewisser Mr. Douglas durch den Schuss einer abgesägten Schrottflinte in den Kopf getötet. Doch schnell findet Holmes heraus, dass der Getötete gar nicht wirklich Douglas hieß, sondern Ted Baldwin. Der echte Douglas hatte sich im Haus selbst versteckt gehalten. Im Laufe der Klärung des Falles kommen die zwei Detektive darauf, dass dies etwas mit einer "Freimaurerloge" in den USA zutun haben musste. Was genau es damit auf sich hatte, wird im weiteren Verlauf der Geschichte durch Rückblenden und dem Schauplatzwechsel in die USA verdeutlicht...

Mein Eindruck
Durch den Text auf dem Buchrücken hatte ich mir versprochen. Doch ich wurde eines besseren belehrt. Zwar fand ich die Klärung des Mordfalles im ersten Teil der Geschichte richtig gut, aber der daran anschließende zweite Teil hat mich wahrlich etwas verwirrt. Ich konnte mit dem Weiterlesen des zweiten Teils - der in Rückblenden die Vorgeschichte des Opfers erzählte - keinen Zusammenhang mehr mit dem ersten Teil in England herstellen. Was ich wirklich schade fand 😟 Ich bin ja - wie ihr schon bei der Rezension zu Einer Studie in Scharlachrot erfahren habt - ein Sherlock Fan und war deswegen sehr euphorisch. 

Fazit
Arthur Conan Doyle hat wie schon in seiner ersten Krimigeschichte über Sherlock Holmes einen guten kniffligen Mordfall konstruiert. Die Aufklärung war ganz auf die Charakteristik Holmes zugeschnitten. Zwar war die Geschichte verständlich und einfach zu lesen, doch hat mir das gewisse Etwas für den absoluten Wow-Effekt gefehlt. Trotz alledem ist es ein Krimi, den ich guten Gewissens weiter empfehlen kann. Ein kleines Mitbringsel ist es allemal. 😃

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Tags: detektiv-geschichte, scotland yard, sherlock holmes, london, sir arthur conan doyle   (3)
 

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Sherlock Holmes: Eine Studie in Scharlachrot

Arthur Conan Doyle , Hannelore Eisenhofer-Halim
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Nikol, 01.02.2013
ISBN 9783868201796
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt 
In seinem ersten Abenteuer lernt Sherlock Holmes erst einmal seinen späteren Mitbewohner und Freund Dr. John Watson kennen. Dieser ist ein ehemaliger Militärarzt und sucht eine neue Beschäftigung. Und so finden die beiden unterschiedlichen Persönlichkeiten zueinander. 
Während ihres Kennenlernens wird Watson in die Aufklärung eines mysteriösen Mordfalles verwickelt. In einem leerstehenden Haus findet die Polizei eine Männerleiche und an der Wand steht mit Blut geschriebenen das Wort "Rach". Dies gibt den Beteiligten Ermittlern Rätsel auf und nun ist das Gespür von Holmes gefragt....

Mein Eindruck
Ich fand die Geschichte lesenswert. Besonders spannend war für mich das Rätsel, das sich durch das an der Wand befindliche Wort ergab. Die Assoziationen, die jeder Beteiligte an der Aufklärung mit dem Wort verband, waren an manchen Stellen wahrlich zum Schießen komisch. 
Auch hat mir die Beziehung und das Miteinander der beiden Protagonisten - Sherlock Holmes und Dr. Watson - richtig gut gefallen. Ich konnte mich nicht satt sehen an der oft auftretenden Bevormundung Holmes gegenüber Watson. Dies gab dem Ganzen die richtige Würze. 

Fazit
Arthur Conan Doyle ist mit seinem Erstlingswerk eine mitreißende und zugleich fesselnde Kriminalgeschichte gelungen. Zu Recht gehört dieser zu den Klassikern. Mit seinem Helden Sherlock Holmes hat er eine zeitlose Literaturfigur geschaffen. Er hat Esprit, Verstand und Witz alles in einem. Und auch sein Adjutant ist das passende Pedant zu seinem Helden. Die beiden ergänzen sich sehr gut und bilden oft eine wunderbare Einheit. 
Dieser Krimi ist zu recht ein Herzstück. 

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Tags: detektiv-geschichte, sherlock holmes #1, sir arthur conan doyle   (3)
 

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Stich ins Wespennest

D. E. Stevenson , Thomas Stegers
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.08.2013
ISBN 9783442479412
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

In einem Dörfchen im England der 1930er Jahre lebt die ältere Dame Barbara Buncle. Um ihren Lebensunterhalt ein bisschen aufzubessern, kommt ihr die Idee ein Buch zu schreiben. Da ihr Phantasie aber nicht so im entferntesten liegt, schreibt sie über Gegebenheiten, die sie kennt - also über ihr kleines Dörfchen. Nachdem sie das fertige Buch einem Verleger geschickt hatte, ging es ganz schnell. Das Buch verkauft sich wie geschnitten Brot. Doch da gibt es einen kleinen, aber feinen Haken: Die Schilderungen sind so authentisch, dass sich jeder Bewohner des Dorfes sofort wiedererkennt. Nun beginnt die Raterei, wer der mysteriöse Autor dieses Werkes ist...
 
Mein Eindruck
Am Anfang fand ich die Geschichte nicht so prickelnd. Erst als es darum geht, wer das Buch über das Dorf veröffentlicht hatte, nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf. Besonders die Passagen über die Raterei, wer der Autor ist, sind amüsant und recht komisch.
Doch am Ende konnte mich das Ganze nicht wirklich überzeugen. Es war so sehr konstruiert, dass ich mich manchmal gefragt habe, wie naiv sind die Bewohner eigentlich. Sie rätseln darüber, wer sie so gut getroffen hat und merken nicht einmal, dass sie erneut Anlass zu einer weiteren Geschichte geben. Einfach nicht zu glauben, da muss man nur noch den Kopf schütteln.
 
Fazit
D.E. Stevenson hat sich wirklich alle Mühe gegeben, eine lebhafte und selbstironische Geschichte zu schreiben, doch ist ihr dies nicht immer gelungen. Ganz im Gegenteil. Man hat oft das Gefühl, die Geschichte ist so gekünstelt und konstruiert geschrieben, dass es wirklich schade um die fantastischen Charaktere ist. Die Persönlichkeiten, die das Buch ausmachen, hätten mehr verdient. So ist einem der Lesespaß total abhanden gekommen.
Für mich war dieses Buch ein Reinfall, was ich absolut schade fand, weil ich mir durch das Cover und den Klappentext mehr versprochen hatte.

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Tags: teils amüsant   (1)
 

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Die Kameliendame

Alexandre (d. J.) Dumas
E-Buch Text: 246 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 13.10.2012
ISBN 9783458786900
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt

Armand Duval, ein junger Mann aus den höheren Kreisen der Pariser Gesellschaft, lernt die Kurtisane Marguerite Gautier zufällig kennen und verliebt sich in sie. Die junge Frau akzeptiert als Blumen nur Kamelien, deswegen schenkt auch Armand ihr nur diese Sorte. Langsam - nach anfänglichen Eifersüchteleien seitens Armand - verliebt auch Marguerite sich in ihn. Sie versucht ihm zuliebe sich zu ändern und eine sittsame Frau zu werden.
Doch die Liaison erregt das Missfallen Armands Vater. Dieser sucht die junge Dame auf und bittet diese, die Zukunft und Ansehen seines Sohnes nicht durch diese ehrlose Verbindung zu zerstören. Daraufhin beugt sie sich der Bitte und trennt sich von Armand und kehrt in ihr altes Leben zurück...

Mein Eindruck
Es beschreibt ganz genau die Beziehung zwischen Mann und Frau. In den letzten 170 Jahren - so alt ist das Buch schon - nichts an den Motiven: Liebe, Eifersucht, Missverständnisse, nackte Angst, Eitelkeiten... Ich fand es gut, doch an manchen Stellen hätte der Autor, nach meiner Ansicht, mehr in die Tiefe gehen könne. Die Personenkonstellationen hätte Dumas noch weiter ausführen können.

Fazit
Alexandra Dumas hat eine ehrliche Geschichte schaffen. Dabei geht er auf der emotionalen Ebene nicht zimperlich mit seinen Charakteren um. Die Sprache setzte er bei der Geschichte gekonnt in Szene, damit wirkt die Erzählung absolut nachvollziehbar. Trotz dieser guten Erzählstruktur fehlt dem Buch am Ende das gewisse Etwas. Dumas hätte mehr auf die Vorgeschichte der Kurtisane eingehen können und mehr Spielraum für die Pariser Gesellschaft lassen können.
Alles in allem war es schöne Geschichte, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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Tags: schonungslose offenheit   (1)
 

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2 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Mark Twain - Die besten Geschichten

Mark Twain
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 28.02.2018
ISBN 9783730606070
Genre: Klassiker

Rezension:  
Tags:  
 

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Señor Gonzalez und der Garten des Lebens

Claus Mikosch
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Gütersloher Verlagshaus, 26.03.2018
ISBN 9783579087009
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Niklas ist 30 Jahre alt und gerade arbeitslos geworden. Nun muss er sich überlegen, wie es weitergeht. Er entscheidet sich, der hektischen Welt in der Großstadt zu entfliehen und eine Auszeit zu nehmen. Er geht nach Andalusien. Dort scheint die Welt ihren eigenen Rhythmus zu haben. Hier will er über sein Leben nachdenken und einen Kurs einschlagen.
Hilfe bekommt er dabei von dem alten Gärtner Senor Gonzalez. Der Gärtner lebt in einfachen Verhältnissen und baut in seinem Garten auf traditionelle Art und Weise sein Gemüse an. Dieser Mann schärft Niklas Blick für das Wesentliche im Leben. Während er dem alten Mann beim Anbau in dessen Garten hilft, lernt er etwas über die Werte wie Achtsamkeit, Genügsamkeit und Gelassenheit.

Meine Eindrücke
Ich fand das Buch sehr schön. Es ist in einer einfachen und bestens verständlichen Sprache geschrieben. Besonders die Gespräche zwischen Niklas und Senor Gonzalez haben mir gut gefallen. Für den Leser sind diese eine Offenbarung. Denn der alte Gärtner öffnet nicht nur Niklas die Augen darüber, dass Achtsamkeit, Genügsamkeit wichtige Werte im Leben sind, sondern auch dem Leser. Diese Werte gehen immer mehr in der heutigen Welt verloren, hier zählt nämlich nur noch Schnelligkeit, Geld.

Fazit
Claus Mikosch verdeutlicht mit seiner Geschichte, dass es im Leben nicht immer nur Geld und Profit geht, sondern auch um die einfachen Dinge. Er gibt dem Leser zu verstehen, dass Werte wie Achtsamkeit und Gelassenheit ebenfalls eine wichtige Rolle im Leben spielen und dass man aufpassen soll, sie nicht zu verlieren.
Die Weisheiten, die Senor Gonzalez Niklas immer wieder eintrichtert, kennen wir alle und sind nicht neu. Aber wir haben sie vergessen oder wir haben sie einfach beiseite geschoben zugunsten unserer eigenen Bequemlichkeit und immer weiter anwachsenden Schnelllebigkeit der Welt. Trotzdem sollten wir sie nicht außer Acht lassen.
Es ist ein schönes Buch, dass man immer wieder zur Hand nehmen kann. Es ist ein echtes Herzstück, dass ich ohne weiteres weiterempfehlen kann.

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Tags: lebensweisheiten. ratschläge, sinndeslebens   (2)
 

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Alibi

Agatha Christie , Michael Mundhenk
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 08.09.2014
ISBN 9783455650044
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Roger Ackroyd ist ein reicher Engländer, der nun den Tod seiner großen Liebe - Mrs. Ferrars - ist an einer Überdosis Veronal gestorben. Angeblich soll sie die Mörderin ihres Mannes gewesen sein. Dieser Todesfall betrübt Ackroyd sehr. Doch war es tatsächlich Selbstmord? Er kann es nicht wirklich glauben. Und dann findet Roger einen wichtigen Hinweis auf die Umstände ihres Todes. Doch sein Wissen kann er nicht teilen, er fällt selbst einem abscheulichen Verbrechen zum Opfer. Nun ist Hercule Poirot gefragt. Kann er Licht ins Dunkle bringen....
 
Mein Eindruck
Die ganze Zeit beim Lesen habe ich mich gefragt, wie konnte das Verbrechen begangen worden sein. Ich war einfach hypnotisiert von der unglaublichen Geschichte. Nie habe ich damit gerechnet, dass der Mörder eine so hochangesehene Persönlichkeit gewesen war. Es war wirklich mit Abstand der ausgeklügelste Krimi, den ich je gelesen habe. Einfach fabelhaft. Bis zur letzten Seite dachte ich immer, es war ein Verwandter von Roger Ackroyd, aber wie vorhin schon erwähnt, musste ich mich eines Besseren belehren lassen.
 
Fazit
Agatha Christie hat mit dieser Geschichte den abscheulichsten Krimi abgeliefert. Fesselnd und spannend zugleich. Doch auch wirklich schamlos und zeitweise in die Irre führend, wer nun tatsächlich der Mörder ist. Sie hat alles ausgeschöpft, was man ausschöpfen konnte. Dafür verdient sie zurecht einen Orden. Sie nimmt den Leser auf eine Reise durch die tiefsten Abgründe eines Menschen und schafft es, ihn trotzdem noch etwas Menschliches abzugewinnen.
Ich kann nur sagen: Holla die Waldfee ☻ Dieser Krimi hat alles, was man zum schocken braucht. Langeweile kommt hier auf gar keinen Fall auf. Ich kann diese Geschichte jedem Krimifan nur wärmsten ans Herz legen. So bleibt mir nichts weiter zu tun, als den Krimi mit 5/5 Sternen zu bewerten.

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Tags: agatha christe, herculepoirot, schamlos, schockierende, #spannend #unglaublich   (5)
 

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Der Wachsblumenstrauß

Agatha Christie , Ursula Wulfekamp
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 17.09.2016
ISBN 9783455651324
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Nach der Beerdigung des Familienoberhaupts Richard Abernethie versammelt sich die ganze Familie gemeinsam mit dem Anwalt, um sich das Testament des Verstorbenen anzuhören. Doch schon da beginnt das Mysteriöse. Richard Abernethie ist zwar überraschend gestorben, aber es war ein natürlicher Tod. Diese Tatsache wird aber durch eine Aussage seiner Schwester Cora Lansquenet "Er ist doch ermordet worden, oder nicht?!" in Frage gestellt. 
Nun beginnt der Familienanwalt Mr. Entwhistle zu ermitteln und kommt schnell dahinter, dass tatsächlich ein Mörder noch frei herumläuft. Als dann auch noch Cora Lansquenet ermordet wurde, bittet der Anwalt Hercule Poirot um Hilfe. Dieser nimmt sich der Sache an und kommt einem perfiden Plan auf die Schliche. Die Jagd nach dem Mörder ist eröffnet...

Mein Eindruck 
Ich fand die Geschichte gut durchdacht und wirklich spannend bis zur letzten Seite. Das Einzige, was mich irritiert hatte, war der Titel des Krimis. Ich habe mich bis zum Schluss gefragt "Was hat das mit dem Wachsblumenstrauß auf sich?". Ich konnte mir wirklich keinen Reim darauf machen, es war mir ein absolutes Rätsel. 😀 Erst als die Auflösung kam, wurde es mir dann klar. Diese Frage aber tat dem Lesegenuss keinen Abbruch. Es ist ein echt gelungener Krimi. 

Fazit
Agatha Christie hat einen spannenden und zugleich fesselnden Krimi abgeliefert. Die Story ist von der ersten Seite an und bis ins kleinste Detail gut durchdacht gewesen. Alles passt wie ein Zahnrad in das nächste zusammen. Jeder Charakter hatte seine bestimmte Funktion perfekt umgesetzt. Zwar ist der Titel des Krimis anfangs ein bisschen verwirrend, doch wird man am Ende eines Besseren belehrt und man erfährt, warum Agatha Christie die Geschichte so genannt hat wie sie sie genannt.

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Tags: agatha christe, krimi   (2)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

abenteuerliche geschichte, julesverne, phileas fogg

In 80 Tagen um die Welt

Jules Verne , Gisela Geisler , Margot Krauss-Weidenheim
Flexibler Einband: 294 Seiten
Erschienen bei Reclam, Philipp, 01.09.2007
ISBN 9783150201466
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt

Der reiche englische Gentleman Phileas Fogg ist ein leidenschaftlicher Whist-Spieler, der in London lebt. Jeden Tag geht er in den Reform Club und spielt eine Partie nach der anderen. Auch an diesem Tag sitzt er wird im Salon seines Clubs und spielt eine Partie Whist. Dabei wettet er mit anderen Mitgliedern um 20.000 Pfund Sterling, dass es ihm gelingen werde, in genau 80 Tagen um die Erde zu reisen. Daraufhin macht er sich noch am selben Abend mit seinem neuen französischen Diener Passepartout auf den Weg. Die Fahrt geht über Paris nach Brindisi, wo sie das Dampfschiff nach Bombay durch den Suez-Kanal besteigen. Zur selben Zeit wurde die Bank of England ausgeraubt und der übereifrige Detektiv Mister Fix glaubt - anhand der Personenbeschreibung aus London - in Fogg den Räuber erkannt zu haben...

Mein Eindruck

Ich habe die Geschichte geliebt. Als blinde Passagierin konnte ich mich an die Fersen von Fogg und Passepartout heften und ihre Reiseroute mit zu erleben. Ich fand es spannend und lustig zugleich. Besonders fieberte ich mit, wenn Mister Fix ganz nah an Fogg dran war und er ihn fast eingefangen hätte. Es war dann sehr amüsant zu lesen, wenn es dem Detektiv wieder einmal nicht gelungen war, Fogg festzunageln und dieser ihm erneut entwischte. 

Fazit

Jules Verne hat ein gutes Händchen für humorvolle Abenteuer. Es gelingt ihn auf eindrucksvolle Weise den Leser in diese Reise um die Welt einzuspannen und ihm das Gefühl zu geben, dass er sich leibhaftig in den exotischen Orten - wie Bombay oder San Francisco - befinde. Mit einem lachenden und weinenden Auge lässt Jules Verne den Leser an einer Jagd nach einem Räuber und an einer aufkeimenden Liebe zwischen Fogg und einer indischen Prinzessin teilhaben.

Ich kann diese abenteuerliche Geschichte jedem nur wärmstens empfehlen. Es hat alles, was ein Roman haben sollte: Herz, Spannung, Witz. Am Ende bleibt mir nur noch eines zu tun: Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen.

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Tags: abenteuerliche geschichte, julesverne, phileas fogg   (3)
 

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Vom Anfang bis heute

Loel Zwecker
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin, 11.12.2017
ISBN 9783328100065
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt

Wir machen eine Reise in die Zeit als die Welt von noch nicht so besiedelt war, wie heute. Danach führt uns unser Weg über das Alte Ägypten nach Mesopotamien bis hin zu den alten Römer und darüber hinaus. Bis wir schließlich in unseren Welt heute angekommen sind. 

Mein Eindruck

Ich fand die Reise durch die Weltgeschichte sehr amüsant und wissenswert. Ich habe neue die Dinge erfahren, die ich noch gar nicht kannte. Es war sehr lesenswert. Was ich besonders gut fand, war, dass der Autor diese historische Reise nicht so trocken erzählt hat, wie man das sonst so von Lehrern und Dozenten an der Uni gewöhnt ist. Ganz im Gegenteil es war sehr erfrischend und lebendig geschrieben.

Fazit

Loel Zwecker erzählt auf humorvolle Weise, wie die Welt entstanden ist und was die Menschen der Antike, Mittelalter und Neuzeit so angetrieben hat; und was uns heute noch so aus der Vergangenheit prägt. Dabei geht er nicht wie ein Lehrer vor und beschreibt einfach nur die damaligen Gegebenheiten. Nein! Er gibt Beispiele aus dem Alltag der Menschen und sorgt damit dafür, dass der Leser sich in die damaligen Gegebenheiten hineinversetzen kann. Dies ist ihm wirklich gut gelungen.

Ich kann jedem dieses Buch, der Geschichte mal anders erleben möchte als in der Schule, nur wärmstens empfehlen. Es ist erfrischend, amüsant und lebhaft zugleich. Ich gebe dem Buch daher 5/5 Sternen.

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Tags: humorr, lebhaft, zeitreise   (3)
 

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110 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Thron der roten Königin

Philippa Gregory , Elvira Willems , Astrid Becker ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2011
ISBN 9783499256721
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt

Margaret Beaufort ist eine Adlige aus dem Hause Lancaster. Sie wird mit gerade 12 Jahren mit Edmund Tudor verheiratet. Es dauert nicht lange und sie gebärt einen Sohn: Henry. Durch ihre Verwandtschaft mit dem englischen König Henry VI. hat sie ebenfalls einen Anspruch auf den Thron. Als die Rosenkriege ausbrechen, verfolgt die junge Adlige nur ein Ziel: Ihr Sohn soll einmal König von England werden. Denn sie ist davon überzeugt, dass Gott ihr diesen Auftrag gegeben hat und dafür tut sie alles... 

Mein Eindruck

Ich fand die Geschichte beeindruckend. Besonders gefallen hat mir die Sicht der Ereignisse des Rosenkrieges aus der Perspektive von Margaret Beaufort. Auch ihre Entschlossenheit, mit der sie an diese schwere Aufgabe heranging, ist bemerkenswert. Damit ist sie ihrer Zeit in vielen Dingen weit voraus und gibt ein gutes Vorbild für heutige Frauen ab. Doch etwas hat mir gefehlt und zwar, die Perspektive ihrer Gegenspieler - wie Eduard IV und später Richard III. 

Fazit

Philippa Gregory ist es gelungen, die Rosenkriege vor dem inneren Auge des Lesers lebendig werden zu lassen. Besonders ihr Versuch den Leser in die Psyche und Empfindungen der Hauptfigur eintauchen zu lassen, kommt ihr dabei sehr zugute. Doch die einseitige Darstellung der Ereignisse tragen dazu bei, dass die Komplexität der Rosenkriege verloren geht. Trotz alledem ist das Buch sehr lesenswert und auch fesselnd von Beginn an.

Jeder, der gern mehr über die Rosenkriege erfahren will sowie über die tragenden weiblichen Persönlichkeiten dieser Zeit, ist dieser Roman zu empfehlen. Aber auch Leute, die mit Geschichte nicht wirklich viel am Hut haben, kann man dieses Buch wärmstens ans Herz legen ☻ Am Ende bleibt mir nur noch zu sagen: Ich gebe dem Buch 4/5 Sternen.

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Tags: im hohen mittelalter, rosenkriege   (2)
 

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 52 Rezensionen

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Die Gärten von Istanbul

Ahmet Ümit , Sabine Adatepe
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei btb, 11.09.2017
ISBN 9783442715138
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Oberinspektor Nevzat lebt in einer der imposantesten Städten der Welt - in Istanbul. Er ist gezeichnet von einem schweren Schicksalsschlag, seine Ehefrau und seine Tochter sind hier einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Eigentlich befindet Nevzat sich noch in der Trauerphase, doch er wird zu einem Fall hinzugezogen, als eine Leiche vor der Atatürk-Statue gefunden worden ist. Das Opfer war ein anerkannter Professor für Kunstgeschichte. Bald darauf wird eine zweite Leiche, wieder an einem Wahrzeichen Istanbuls, aufgefunden. Am Ende sind es sieben Leichen an sieben historischen Stätten. Was sie anscheinend gemeinsam haben, ist die jahrtausendalte Geschichte der Stadt auf zwei Kontinenten....


Mein Eindruck

Ich fand den Krimi überhaupt nicht so toll. Es waren einfach zu viele Handlungsstränge, denn man lernt im Laufe des Krimis viele zu viele Personen kennen. Da fällt es schwer, den Überblich zu behalten.

Was ich aber sehr gelungen fand, war der historische Kontext. Für mich waren die Passagen über die Geschichte der Stadt immer der absolute Höhepunkt. Wie ihr bestimmt aus meiner Bio wisst, bin ich ein echter Geschichts-Nerd ☻ deswegen waren diese Textstellen ein Genuss.

Auch habe ich lange gerätselt, warum das Buch diesen Titel "Die Gärten von Istanbul" trägt, denn der Titel passt überhaupt nicht zur Geschichte. Dies ist für mich auch ein Manko, aber nur ein kleines.


Fazit

Ahmet Ümit hat sich viel Mühe gegeben, einen mitreißenden und spannenden Krimi zu schreiben. Doch es scheint, als habe er sich irgendwann in den unzähligen Handlungssträngen verloren und nicht mehr den Weg hinaus gefunden. Der rote Faden, den man als Leser angeblich immer folgen sollte, war nicht vorhanden. Gut gelungen ist ihm die Zeireise durch die Geschichte Istanbuls. Diese Passagen hatten Herz und Charme zugleich.

Wer mehr über die Geschichte der Stadt am Bosporus erfahren will, dem kann ich diesen Buch wärmsten empfehlen. Den Teil mit den angeblichen Krimi kann man dabei guten Gewissen übergehen. Am Ende bleibt mir nur eins zu tun: Ich gebe dem Buch 2/5 Sternen.

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Tags: serienmmörder. istanbul   (1)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 1 Rezension

düster, fesselnd. schicksal

Hôtel Atlantique

Valerie Jakob
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 15.05.2018
ISBN 9783499290381
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Delphine Gueron hat ihren Abschied von der Pariser Polizei genommen. Sie ist nun für ihren Ruhestand zurück in ihre Heimat gekehrt. Dort trifft sie sich regelmäßig mit ihrer betagten Freundin Aurélie zum Tee im Hôtel Atlantique. Doch bald darauf ist Aurélie tot. Jetzt ist Delphine´s Spürsinn gefragt. Sie ermittelt. Bei den Untersuchungen bekommt sie auch Hilfe vom 15-jährigen Karim, der bei ihr ins Haus gebrochen war. Während den Ermittlungen stoßen die beiden auf ein dunkles Kapitel deutsch-französischer Geschichte, was lieber im Neble geblieben wäre...

Mein Eindruck

Ich fand die Geschichte hatte Charme. Die idyllische Darstellung der französischen Küste, an der sich das Hôtel befand, war amüsant und so geschrieben, als wäre man selber vor Ort und würde von der Terrasse aus direkt aufs Meer sehen.

Doch die Aufklärung des Mordes selber hat mich nicht in den Bann gezogen. Mir fehlte ab und an die Dramatik. Nur das eine Mal konnte ich diese Dramatik beim Lesen wahrnehmen, nämlich als Karim bei Delphine einbrach und zwischen den beiden ein heftiger Dialog ausbrach. Ansonsten war die Geschichte ein genüsslicher Zeitvertreib für einen regnerischen Tag. 

Fazit
Valerie Jakob ist es gelungen, die Idylle sowie die französischen Küste dem Leser bildlich klar vor Augen zu führen. Auch schaffte sie es, das Thema von den ungewollten Kinder aus der düsteren deutsch-französischen Geschichte näher zu bringen. Doch sie kann dieses Thema nur schwer in Einklang mit dem Kriminalaspekt bringen. Trotz alledem kommt mit der Zeit Spannung auf und Liebhaber von Nervenkitzel können sich warm anziehen.
Am Ende bleibt mir nur noch eins zu sagen: Ich geben dem Buch 3/5 Sternen.

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Tags: düster, fesselnd. schicksal   (2)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Die Schatzinsel

Robert Louis Stevenson , Andreas Nohl , Andreas Nohl
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.09.2013
ISBN 9783446243460
Genre: Klassiker

Rezension:

Inhalt

Der Junge Jim Hawkins macht im elterlichen Gasthof an der englischen Küste die Bekanntschaft mit dem alten Seemann Bill Bones. Nachdem kurze Zeit später der Seemann an einem Schlaganfall stirbt, entwendet Jim heimlich aus dessen Kiste ein kleines Päckchen. Und damit beginnt auch alsbald sein Abenteuer. In dem Päckchen befand sich nämlich eine Karte mit einer Insel, auf der sich der Schatz eines berüchtigen Piraten befinden soll. Gemeinsam mit dem Arzt Livesey und dem Gutsherrn Trelawney begibt er sich auf die Reise zu dieser Insel. Doch es dauert nicht lange und sie geraten in eine Meuterei....

Meine Meinung

Ich fand die Geschichte als Zeitvertreib lesenswert. Doch mich konnte das Buch nicht so flashen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich generell nichts mit diesem Gebiet der Seefahrerei und Piraten etwas anfangen kann :) Es war leicht verständlich geschrieben, der Lesefluss wurde also nicht unterbrochen. Doch hat mir auch die Darstellung der Ereignisse aus einer anderen Perspektive gefehlt. 

Fazit

Robert L. Stevenson hat einen zeitlosen Klassiker mit "Der Schatzinsel" geschaffen. Die genaue Beschreibung der Insel und des Schatzes waren nicht zu verachten. Auch die Charaktere passten perfekt zu dem Thema. Doch insgesamt ist diese Geschichte wahrscheinlich nur etwas für Leute, die mehr mit Piraten und der Sehnsucht nach dem Meer etwas anfangen können.

Ich kann daher nur noch sagen: Ich gebe dem Buch 2/5 Sternen.

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Tags: robert louis steveson   (1)
 

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51 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Die Morde des Herrn ABC

Agatha Christie , Gaby Wurster
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 08.09.2014
ISBN 9783455650037
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Scotland Yard muss sich mit einem ganz schlimmen Finger herumschlagen. Doch sie kommen nicht weiter. Aus diesem Grund bitten sie Hercule Poirot um Hilfe. Er lässt sich überreden und nimmt die Fährte auf. Der Täter macht es ihm aber anfangs auch nicht so leicht. Jedes Mal lässt der Mörder bei den Leichen einen ABC-Fahrplan zurück. Er geht strikt nach dem Alphabet vor. Bald kommt Poirot hinter das Motiv und er braucht nicht lange, um den Täter zu ermitteln...


Mein Eindruck

Ich fand dies Geschichte lesenswert. Ich stand auch wie die Polizisten von Scotland Yard von Anfang an auf dem Schlauch. So konnte ich ebenfalls mitfiebern und -raten, warum der Täter stets nach dem Alphabet seine Opfer aussuchte. Bis zur Enthüllung des Täters und seines Motives hatte ich keinen blassen Schimmer, wer es war. Ich war in den Bann gezogen vom ersten Mord an und der ersten Schlussfolgerung unseres charmanten Detektivs. 

Fazit

Mit diesem Krimi ist Agatha Christie wieder einmal etwas Gutes gelungen. Sie hat es geschafft, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln und die Spannung stetig weiter aufzubauen. Auch war der Plot der Geschichte gut gelungen. Die Konstellation von der Vorgehensweise des Täters in Verbindung seines Motives trugen ebenfalls zum Lesevergnügen bei.

Alles in allem war es ein handwerklich gut geschriebener Krimi, den ich jedem nur wärmsten empfehlen kann. Aus diesem Grund geben ich dem Buch 4/5 Sternen.

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Tags: agathachristie, fesselnde story, herculepoirot   (3)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

agathachristie, herculepoirot, land: england

Das Eulenhaus

Agatha Christie
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Atlantik, 15.04.2015
ISBN 9783455170313
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Es findet eine Wochenendparty statt auf dem Anwesen der der Lady Angkatell. Auch Hercule Poirot ist dazu eingeladen. Doch die gute Stimmung wird je getrübt. Als Hercule auf dem Anwesen eintrifft, findet die Feiergesellschaft eine männliche Leiche im Pool. Über die Leiche ist dessen Gattin gebeugt, die eine Waffe in der Hand hält. Es scheint so, als habe sie ihren eigenen Mann ermordet. Nun ist der ganze Spürsinn von Poirot gefragt. Er muss sich durch zig Familiengeheimnisse kämpfen, um das mörderische Spektakel aufzuklären...


Meine Meinung
Ich fand die Geschichte nicht so prickelnd. Zeitweise musste ich sogar das Buch beiseite legen, um nicht einzuschlafen. Mir hatte einfach die Spannung gefehlt und auch irgendwie die angemessene Würze, die ein Krimi braucht.
Natürlich war Hercule Poirot wie immer. Ein richtiger Charmeur und gewiefter Detektiv. Doch dies konnte nicht darüber hinwegtrösten, dass ich mit der Geschichte nicht warm werden konnte.


Fazit
Agatha Christie hat sich mit dieser Geschichte tatsächlich nicht mit Ruhm bekleckert. Sie ist von ihrem Weg abgekommen und hat es nicht geschafft einen spannende Krimi zu erzählen. Man kann nicht bestreiten, dass das Thema gut gewählt war, doch es ist ihr - meiner Meinung nach - nicht gelungen, etwas daraus zu machen. Am Ende bleibt mir nur eines, was ich tun kann: Ich gebe daher dem Krimi 3/5 Sterne.

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Tags: agathachristie, herculepoirot, land: england   (3)
 

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194 Bibliotheken, 2 Leser, 8 Gruppen, 7 Rezensionen

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Die Geschichte der Kinder Hurins

J. R. R. Tolkien , Hans J. Schütz
Flexibler Einband: 170 Seiten
Erschienen bei DTV
ISBN 9783423085878
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt

Es wird die Geschichte von Túrin und Nienor, den Kindern Húrins erzählt. Húrin ist nach der Schlacht der Tränen im Ersten Zeitalter von dem Feind der Menschen und Elben Morgoth gefangen genommen worden. Bald darauf verflucht Morgoth Húrin und seine Familie.

Túrin wird von seiner Mutter Morwen nach Doriath in Sicherheit gebracht. Er wächst unter den Elben auf und wird alsbald einer ihrer besten Krieger. Wenig später verursacht der junge Prinz den Tod eines geachteten Elben. Túrin flieht und wird zu einem Gesetzlosen. Das Schicksal schlägt trotzdem mit voller Härte zu. Er kommt in das verborgene Elbenkönigreich Nargothrond, wo er sich schnell einen Namen als Berater des Königs macht. Er sorgt dafür, dass die Elben sich gegen Morgoth und dessen Drachen Glaurung zur Wehr setzen. Er erlitt eine herbe Niederlage und geht erneut ins Exil...

Meine Meinung

Ich fand es toll, auch mal etwas aus früheren Tagen - vor dem Ringkampf - über Mittelerde zu erfahren. Die Geschichte war spannend und fantastisch zugleich. Doch an manchen Stellen war sie regelrecht abgehackt geschrieben. Mir fehlte teilweise der rote Faden. Es wäre auch schön gewesen, mehr über den Vater von Túrin und dessen Verbleib zu erfahren. Ansonsten hat mir die Geschichte gut gefallen.

Fazit

J. R. R. Tolkien ist es gelungen, dem Leser die Geschehnisse des Ersten Zeitalters in Mittelerde näher zu bringen. Die Perspektive aus der Sicht eines Menschen finde ich sehr gelungen. Sonst erfährt man in späteren Erzählungen - Der Hobbit - alles aus der Perspektive eines Halblings oder eines Elben. Dies war sehr erfrischend. Doch an manchen Stellen konnte er die verschiedenen Erzählstränge nicht zu einer abgerundeten und in sich schlüssigen Erzählungen zusammenfügen. Dies hat zeitweilig den Lesefluss negativ beeinflusst.

Am Ende bleibt mir nur zu sagen: Jeder der die Geschichten über Frodo Beutlin und Legolas liebt, wird diese Geschichte ebenfalls mit Genuss verschlingen. Ich gebe daher dem Buch 4/5 Sternen.

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Tags: erstes zeitalter, j.r.r. tolkien, mittelerde   (3)
 

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75 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

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Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

Carola Dunn , Carmen von Samson-Himmelstjerna
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 18.08.2017
ISBN 9783746633688
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt

Nach dem Tod ihres Vaters möchte Daisy Dalrymple ihr Leben selbst in die Hand nehmen und ihren Lebensunterhalt als Journalistin bestreiten. Aus diesem Grund soll sie für ihren ersten Auftrag, nämlich einen Artikel über Wentwater Court zu verfassen, auf dieses idyllische Gut des gleichnamigen Graf reisen. Doch bald stellt sich heraus, dass der Schein trügt. Denn auf dem zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit dem Inspector Alec Fletcher macht sie sich an die Auflösung des Falles....

Mein Eindruck

Die goldenen Zwanziger Jahre sind für mich schon immer faszinierend gewesen. Und jetzt kann ich mit diesem Krimi richtig in diese Zeit abtauchen. Einfach grandios ☻ Ich fand die Geschichte angenehm zu lesen. Es gab eine klare Linie und ich konnte gut allen Handlungssträngen folgen. Die Geschichte war spannend und amüsant zugleich. Nichts war zu viel und auch nicht zu wenig. Ich hatte als Leser immer genügend Informationen. Die Auflösung hatte für mich ein absolutes Aha-Erlebnis, denn meine Vermutung des Täters wurde dort einfach vom Wind weggeblasen. ☻ 

Fazit

Carola Dunn kann sich zurecht mit Agatha Christie auf ein Podest stellen lassen. Sie schreibt knapp, aber bestimmend. Sie stupst den Leser mal in die eine Richtung, mal in die andere Richtung. Alles natürlich in Maßen, um die Auflösung am Ende zu einer regelrechten Überraschung zu machen. Dabei ist sie stets bedacht, nicht zu viele Akteure auf die Bühne zu lassen, sondern nur die für die Rahmenhandlung nötigen Personen. Es ist wirklich gut gelungen, die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten und den Leser in Verwirrung zu versetzen.

Ihre manchmal zugespitzten und manchmal amüsanten Dialoge tragen ebenfalls zu einem fesselnden Lesegenuss bei. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Krimis liebt und mal in die Welt eines anderen Schreiberlings als in die der berühmtesten Krimiautoren ☻ Ich gebe der Geschichte 5/5 Sternen.

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Tags: goldenen zwanziger, sprachgewandt und spannend geschrieben   (2)
 
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