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299 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 42 Rezensionen

thriller, insomnia, jilliane hoffman, bobby dees, florida

Insomnia

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz , Stefanie Kremer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 27.12.2016
ISBN 9783805250719
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Insomnia war mein zweiter Titel der Autorin nach "Cupido". Ich fand den Preis von fast 20 Euro für die Hardcover-Ausgabe nicht gerade günstig, rückblickend hat es sich aber durchaus gelohnt da Jillane Hoffmann wieder einen geschickt gewebten und gelungen Thriller abgeliefert hat. Einziges Manko: es war schnell absehbar wer der Täter ist - dennoch waren Teile des Finales überraschend und nicht vorhersehbar. Gut gefallen hat mir die Grundidee des Plots, die ich so auch noch nirgendwo gelesen habe. Das Buch konnte mich mit seiner Spannung fesseln, so dass ich es an einem Tag durchgelesen habe. Ich habe definitiv mit Mallory gelitten, auch wenn sie sicherlich nicht der einfachste Charakter ist, so war es doch schwer mit anzusehen, dass ihr niemand mehr Glauben schenken wollte. Der Schreibstil hat mir - wie auch schon in Cupido - sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen und zieht den Leser direkt in seinen Bann. Zu bemängeln gab es für mich lediglich die vielen fachspezifischen Abkürzungen, die das flüssige Lesen für mich als Laien manchmal doch etwas erschwert haben. Insgesamt ein gelungener Thriller - einen Stern ziehe ich für die Vorhersehbarkeit und den stellenweise gestörten Lesefluss ab. Dennoch kann ich jedem nur ans Herz legen das Buch zu lesen :)

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Tags: insomnia, jilliane hoffman, thriller   (3)
 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

lisa borg, kanada, vancouver, gericht, psycholog

Die Tasche aus Vancouver

Lisa Borg
Flexibler Einband: 491 Seiten
Erschienen bei Boder, Th, 31.01.2007
ISBN 9783952199367
Genre: Biografien

Rezension:

Im Rahmen einer Buchverlosung durfte ich das Buch "Die Tasche aus Vancouver" von Lisa Borg lesen. An dieser Stelle erst einmal einen herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag - ich habe mich sehr über das Buch gefreut und es mit großer Freude gelesen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war recht locker und leicht und ermöglichte ein flüssiges Lesen. Der Autorin ist es so gelungen, den Leser gut durch das Buch zu führen und bei der Stange zu halten. Der Schreibstil war nicht besonders außergewöhnlich - muss er in meinen Augen bei einem solchen biografischen Roman aber auch nicht sein. Ich konnte mich durch den Schreibstil gut in die Protagonisten einfühlen und war sofort in der Geschichte angekommen.

Zur Geschichte an und für sich möchte ich gar nicht allzu viel sagen - diese muss jeder Leser für sich selbst entdecken. Da es sich meines Wissens nach ja um einen autobiografischen Roman handelt, fände ich es auch unangemessen die Handlung an und für sich zu bewerten - schließlich erzählt die Autorin ihre persönliche Geschichte. Ich kann aber sagen, dass die Geschichte absolut lesenswert und keinesfalls langweilig ist.

Was mich zeitweise leider etwas gestört hat war, dass die Geschichte teilweise doch etwas langatmig erzählt wurde. Mir ist schon klar, dass bestimmte Dinge sicherlich Erwähnung fanden um die besondere Freundschaft der Protagonisten zu erklären - dennoch hatte das Buch für mich leider einige Längen, für die ich auch einen Stern abgezogen habe.

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Tags: au pair, die tasche aus vancouver, kanada, lisa borg   (4)
 

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47 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 21 Rezensionen

computervirus, thriller, israel, schweden, virus

Mona

Dan Sehlberg , Dagmar Lendt
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 10.09.2014
ISBN 9783462046137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich durfte bei der "Mona" - Leserunde mitmachen und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Ich fand es sehr interessant wie hier ein Computervirus und eine neuartige Nutzung des Internets verknüpft werden sollten. Ich muss aber sagen, dass ich mir irgendwie etwas anderes erhofft hatte und das Buch für mich alles in allem doch etwas lahm daher kam.

Besonders genervt haben mich die Protagonisten, die sich in meinen Augen über weite Strecken des Buches naiv bis grenzdebil verhalten haben. So hat sich zum Beispiel der Herr Computer-Virusschöpfer doch tatsächlich darüber gewundert, dass der Virus sich über die ganze Welt ausgebreitet hat. Ja, was hat er denn erwartet bzw. sich erhofft?
Außerdem empfand ich die Handlung aus zu konstruiert. Ich glaube nicht, dass sich ein einfacher Professor einfach mal so in einen Terroristen-Chat einhacken kann. Das kam mir dann doch etwas unrealistisch vor.

Was mir aber gefallen hat war die Sprache des Buches - in meinen Augen hat der Autor ein gutes Gefühl für Sprache bewiesen. Das Lesen hat mir daher doch irgendwie sehr viel Freude bereitet.

Das Ende fand ich persönlich richtig lahm und irgendwie auch nichtssagend. Ich bin kein großer Freund von offenen Enden aber dieses offene Ende fand ich ganz besonders schrecklich.

Das Buch hat mich zwar ganz gut unterhalten und ich musste mich jetzt nicht gerade "hindurch quälen", insgesamt hat es mich aber doch etwas unzufrieden zurückgelassen. Ich finde einfach, dass man viel mehr aus der Grundidee hätte machen können.

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

junger krimineller, leserunde, kriminalität, gefängnis, schuld, sühne, schul

In den Gangs von Neukölln

Christian Stahl
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 16.09.2014
ISBN 9783455503203
Genre: Biografien

Rezension:

Ich habe dieses Buch bei einer Leserunde gewonnen und mich sehr darüber gefreut. Ich wollte besonders gerne mitlesen da ich selber in Neukölln wohne. Ich war daher natürlich besonders gespannt auf die Geschichte, die hier erzählt wird.

Ich kann vorab sagen, dass ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Man merkt, dass der Autor Christian Stahl sich intensiv mit der Geschichte von Yehya E. aber auch mit der politischen Lage in Deutschland beschäftigt hat. Zwar sagt der Autor zu Beginn des Buches, dass er sicherlich nicht objektiv berichten kann sondern eine subjektive Sicht auf die Dinge hat - ich fand aber, dass der Autor doch sehr rational und objektiv urteilen konnte. Er beschönigt in diesem Buch nichts und in meinen Augen liegt auch kein Schwarz-Weiß-Denken vor, das man in den Medien sonst leider oft findet. Weder sieht der Autor den Jungen als ausschließliches Opfer noch als ausschließlichen Täter. Ich fand es sehr gut und angenehm, dass der Autor diese Haltung einnehmen konnte.


Ich finde dem Autor ist es sehr gut gelungen darzustellen wie das Zusammenspiel der deutschen Asylpolitik und dem Charakter von Yehya zu der unvermeidlichen Entwicklung führte.


Es ist sehr interessant sich gemeinsam mit dem Autor auf eine Reise in die Parallelwelt Neukölln Nord zu begeben - ich konnte so meinen eigenen Bezirk doch noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive heraus kennenlernen (Neukölln hat über 300.000 Einwohner - wenn man nicht in Neukölln Nord lebt, bekommt man eher weniger davon mit). Möglicherweise werde ich nun aber mit anderen Augen durch Neukölln laufen.


Fazit: ein absolut empfehlenswertes Buch!

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

aids, jugendbuch, bamberg, ab 12 jahren, party

Warten aufs Leben

Thomas Kastura
Flexibler Einband: 188 Seiten
Erschienen bei cbt, 06.03.2006
ISBN 9783570302903
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieses Buch spielt in meiner ehemaligen Heimatstadt Bamberg und war als Lektüre schon deswegen ein Muss für mich. Der Heimatbezug war einfach doch sehr verlockend.

In "Warten aufs Leben" lernen wir die 15jährigen Tara und ihre Clique kennen. Zur Clique gehört nicht nur ihr schüchterner Freund Steffen, sondern auch der Draufgänger Claas. Kurz bevor Claas betrunken bei einem Autounfall ums Leben kommt, hat Tara ein ungeschütztes One-Night-Stand mit ihm. Erst nach dem Unfall erfährt sie, dass Claas HIV-positiv war.

Für Tara beginnt folglich das "Warten aufs Leben" - denn erst nach einer Wartezeit von 3 Monaten kann es die endgültige Gewissheit darüber geben ob auch Tara an HIV erkrankt ist oder nicht. Der erste Schnelltest fällt positiv aus - für Tara steht fest: sie hat HIV.
Wie es am Ende ausgeht werde ich hier natürlich nicht verraten - das müsst ihr schon selbst erlesen.

Ich persönlich fand das Buch leider nur mäßig gut.
Was mich extrem gestört hat war der allwissende Erzähler, der sie rüpelhaft ins Geschehen fiel. Ich empfand es z.B. so, dass ein Kapital gerade aus der Perspektive von Tara erzählt wird. Dann erfahren wir aber in ein, zwei Nebensätzen einfach mal so was die Tante gerade denkt. Das fand ich extrem störend.

Auch ein wenig veralbert fühlte ich mich, als die Namen Claas und Winterscheidt in einem Buch zusammen auftauchten - ist da jemand Fan von Joko und Klaas ;)?

Mir persönlich war die ganze Geschichte zu unsensibel erzählt, die Personen teilweise zu klischeehaft gestaltet. Vor allem Steffen hat mich wirklich mit seiner "Nicht-Reaktion" genervt. Tara fand ich auch nicht sehr sympathisch, ich wurde leider nicht so richtig mit ihr warm. Besonders unrealistisch fand ich auch das Verhalten der Mutter von Claas auf der Beerdigung - in meinen Augen war diese Reaktion nicht sehr konsistent.

Insgesamt kann man das Buch sicherlich einmal gut lesen - ein Muss ist es in meinen Augen aber keinesfalls und ich denke es gibt weitaus bessere und spannendere Bücher zu diesem Thema.

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