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2.003 Bibliotheken, 15 Leser, 8 Gruppen, 83 Rezensionen

liebe, alzheimer, nicholas sparks, liebesroman, tagebuch

Wie ein einziger Tag

Nicholas Sparks , Bettina Runge
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.08.2011
ISBN 9783453408708
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension: Wie ein einziger Tag von Nicholas Sparks
„Seine Worte waren so eindringlich, so ernst, dass sie wusste, es waren keine leeren Floskeln. Er glaubte wirklich an ihre Begabung, und das bedeutete ihr mehr, als sie je erwartet hätte. Doch es geschah noch etwas anderes, etwas noch viel Gewaltigeres.“ S. 72
„Und irgendwann in dieser klaren Oktobernacht überkam Noah eine unbändige Sehnsucht, eine Sehnsucht, die schlimmer war als körperlicher Schmerz. […] Einen Mann, der gebeugt in seinem Schaukelstuhl saß, der versuchte, die Tränen hinter seinen Händen zu verbergen.Tränen, die er nicht zurückhalten konnte.“ S. 85
Der Roman „Wie ein einziger Tag“ von Nicholas Sparks erzählt die Liebesgeschichte von Noah und Allie. Der Roman beginnt in der Gegenwart. Noah setzt am Bett einer Frau, deren Name nicht erwähnt wird. Er beginnt der Frau aus seinem Tagebuch vorzulesen, er erzählt die Liebesgeschichte von Noah und Allie.Noah lernte Allie in New Bern kennen, als er 17 Jahre alt war. Allie war damals 15 Jahre alt und verbrachte mit ihren Eltern einen Sommer in New Bern. Noah und Allie verlieben sich in einander und verbringen einen wundervollen Sommer miteinander. Als Allie am Ende des Sommers wieder abreist endet ihre Romanze.14 Jahre später ist Allie mit Lon verlobt. Nachdem sie einen Zeitungsartikel über Noah und sein von ihm restauriertes Haus gelesen hat, verspürt sie den Drang ihn wiederzusehen. Allie fährt nach New Bern und besucht ihre Jugendliebe. Zwischen Noah und Allie knistert es gleich wieder und die beiden verbringen drei wundervolle Tage miteinander. Noah verliebt sich erneut in seine erste Freundin und auch Allie fühlt sich wieder zu Noah hingezogen. Als plötzlich Allies Mutter vor der Tür steht, muss Allie sich entscheiden, welchen der Männer sie wählt.Diese Entscheidung bleibt vorerst offen.Der Roman fährt wieder in der Gegenwart fort. Allie erkennt Noah nicht wieder und die beiden unterhalten sich ein wenig. Allie stellt immer wieder Fragen und versucht herauszufinden, wer der fremde Mann an ihrem Bett ist.Noah und Allie verbringen einen schönen Tag miteinander, sie erinnert sich an immer mehr und am Abend dieses Tages erinnert sie sich sogar an seinen Namen und gesteht ihm, dass sie Angst hat ihn wieder zu vergessen. Auch er hat Angst davor, dass sie ihn wieder vergisst, ist sich aber im Klaren darüber, dass sie schon an diesem Abend nicht mehr weiß, wer er ist und so geschieht das Unausweichliche: Allie vergisst wieder die Liebe ihres Lebens.
Einige Tage später hat Noah einen Schlaganfall, aber das Versprechen an seine Frau zwingt ihn zu kämpfen, denn er hat ihr versprochen, sie nicht alleine zu lassen und so rappelt er sich wieder auf.  Da ich von Nicholas Sparks bereits einen anderen Roman gelesen habe, hatte ich sehr hohe Erwartungen an diese Buch. Leider schaffen es die wenigsten Bücher, diesen hohen Erwartungen gerecht zu werden. Aber hier war es anders: Das Buch ist meinen ohnehin schon hohen Erwartungen nicht nur gerecht geworden, es hat sie sogar übertroffen.Die Geschichte ist sehr traurig, denn Allie muss Noah nach ihrem gemeinsamen Sommer im Jahr 1932 wieder verlassen. Noah beschreibt sehr eindrucksvoll wie sehr er Allie seitdem vermisst, was sich auch daran erkennen lässt, dass er 2,5 Jahre lang Briefe an sie schreibt, obwohl er nicht eine Antwort erhält. Noah und Allie verbindet etwas sehr besonderes, sie teilen Dinge, die anderen wohl nicht mal auffallen würden oder die anderen Menschen einfach egal sind. So liest Noah ihr aus seinen Lieblingsgedichtbänden vor. Als Allie 1946 kurz vor ihrer Hochzeit mit Lon Noah besucht, verleben die beiden ein paar schöne Tage miteinander. So besuchen die beiden in einer kleinen, versteckten Bucht einen ganzen Schwarm mit Gänsen und Schwänen. Danach sitzen sie eine ganze Weile auf dem Teppich vor dem prasselnden Kaminfeuer und sehen in die Flammen und unterhalten sich.Immer wieder streut Nicholas Sparks kurze Gedichte oder Briefe in seinen Roman, bei denen man das Gefühl bekommt, dass die beiden auf einer sehr tiefen Ebene miteinander verbunden sind. Auch die Tatsache, dass Allie zufällig bei ihren Eltern auf den Zeitungsartikel über Noah und die Restaurierung seines Hauses stößt, zeigt mir, dass die beiden für einander bestimmt waren. Als Allie sich kurzzeitig gegen Noah und für Lon entscheidet, bricht es einem fast das Herz, weil man mit Noah mitfühlt und unglaublich gerührt davon ist, dass er sie gehen lässt, weil er weiß, dass er es ihr nur noch schwerer macht, wenn er sie bittet zu bleiben.Diese rührende Liebesgeschichte, die ein ganzes Leben lang hält und auf so vielen tiefen Ebenen stattfindet, ist ein Juwel. Nicholas Sparks schafft es in seinem Roman „Wie ein einziger Tag“ einen sanften Dichter zu erschaffen, dessen Herz immer nur für eine Frau schlug und der bis zum Ende für sie und ihre gemeinsame Liebe kämpft und er schafft eine unglaublich starke Frau, die sich gegen ihre Eltern behauptet und den Mann wählt, der der Richtige für sie ist, was zu der damaligen Zeit bestimmt noch viel schwerer war, als es heute ist. Gleichzeitig würzt der Autor seine Geschichte mit genau der richtigen Portion Romantik und Humor, aber auch die Traurigkeit kommt hier nicht zur kurz, sodass man sich beim Lesen auf ein paar Tränen einstellen sollte. Ein herzergreifende Geschichte, die alles in sich vereint, was eine gute Liebesgeschichte braucht und somit nur weiterempfohlen werden kann.

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32 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

roboter, gesetze, klassiker, künstliche intelligenz (ki), heyne verlag

Ich, der Roboter

Isaac Asimov , Otto Schrag
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.11.2015
ISBN 9783453528420
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Rezension: Ich, der Roboter von Isaac Asimov 

In Isaac Asimovs „Ich, der Roboter“ lernen wir in der Einführung Dr. Susan Calvin aus der U.S. Robot Company kennen. Die Robotpsychologin hat jahrelang gute Arbeit geleistet, geht jetzt aber in den Ruhestand und soll deshalb von einem jungen Reporter interviewt werden, dem sie in der Folge einige Geschichten aus ihrer Laufbahn erzählt. So haben wir grundsätzlich zwei verschiedene Erzählebenen. Die hauptsächliche Erzählebene, in der Dr. Susan Calvin dem Reporter ihre Lebensgeschichte bzw. Geschichten von ihrer Arbeit erzählt. 
In der zweiten Ebene wechseln die Orte immer wieder und auch die Protagonisten ändern sich hin und wieder. 
In der ersten Geschichte lernen wir den Robot Robbie kennen. Robbie wurde dazu konstruiert sich um Kinder zu kümmern und ihr Schützling ist Gloria, mit der er zusammen spielt und sich von ihr Geschichten erzählen lässt. Glorias Mutter hat Angst vor dem Robot und will ihre Tochter nicht von einer Maschine aufziehen lassen, weshalb sie ihn verschwinden lässt. Als Robbie verschwindet, ist Gloria totunglücklich und als sie mit ihrer Familie nach New York fährt, ahnt sie, dass sie dort den „entlaufenen“ Robbie suchen wollen. Letztendlich sorgt ihr Vater, der von dem Plan seiner Frau von Anfang an nicht überzeugt war, dafür, dass Gloria ihren Robbie wieder zurückbekommt. 
Danach lernen wir die beiden Mitarbeiter Gregory Powell und Michael „Mike“ Donovan kennen. Die beiden werden immer zu den gefährlichsten Einsätzen gerufen um die Robots ihrer Firma zu testen und Fehler auszumerzen. 
Nachdem Robots nicht mehr auf der Erde eingesetzt werden dürfen, sollen sie im Weltall eingesetzt werden. Dabei lernen wir die drei bzw. vier Robotergesetze kennen, die von Asimov etabliert worden sind: 
„Das nullte Gesetz: Ein Robter darf der Menschheit keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, dass der Menschheit Schaden zugefügt wird.
Das erste Gesetz: Ein Roboter darf einem menschlichen Wesen keinen Schaden zufügen oder durch Untätigkeit zulassen, das einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird, es sei denn, dies würde das nullte Gesetz der Robotik verletzen. 
Das zweite Gesetz: Ein Roboter muss dem ihm von einem menschlichen Wesen gegebenen Befehl gehorchen, es sei denn, dies würde das nullte oder das erste Gesetz der Robotik verletzen. 
Das dritte Gesetz: Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, es sei denn, dies würde das nullte, das erste oder das zweite Gesetz der Robotik verletzen.“ (Seite 7)
In den folgenden Geschichten geraten die Robotergesetze, die fest in den Maschinen verankert sind, in Konflikt miteinander, sodass es notwendig ist, dass sich mit diesen Gesetzen näher auseinandergesetzt wird und Donovan und Powell es schaffen müssen, dass die Gesetze nicht länger in Konflikt stehen und die Robots einwandfrei funktionieren. 
Auch über Dr. Susan Calvin erfahren wir noch mehr und über ihre Arbeit als Robotpsychologin, so versucht sie in der vorletzten Geschichte beispielsweise, herauszufinden, ob ein Wahlkandidat ein Robot ist oder ein richtiger Mensch, was sie anhand ihrer Erfahrung und ihrer Wissenschaft herauszufinden wünscht. Da ich noch nicht so viel aus dem Science Fiction Genre und noch gar nichts von Isaac Asimov gelesen hatte, habe ich mich zuerst einmal davon überraschen lassen. Aber umso mehr Geschichten ich las, desto interessanter fand ich es. 
Robbies Geschichte war ganz in Ordnung, wobei mir die Geschichten von Powell und Donovan wirklich gut gefielen. Die Charaktere der Männer werden im Laufe der Geschichten immer besser ausdifferenziert und die Wortgefechte zwischen den beiden haben mir besonders gut gefallen. Fast hatte man das Gefühl ein altes Ehepaar vor sich zu haben. Die beiden haben zwei Rollen, in die sie immer mehr schlüpfen umso mehr man von ihnen liest. 
Auch die Lösungen der Konflikte, in die Powell und Donovan geraten haben mir gut gefallen. Immer waren es die einzelnen Robotergesetze, die bei den Robotern in Konflikt gerieten. Bei Speedy, der auf dem Merkur Selen holen soll, geraten die Robotergesetze (s. Inhaltsangabe) zwei und drei in Konflikt, denn das Selen holen bringt Speedy in Gefahr, aber er muss ja dem Befehl von Donovan gehorchen das Selen zu holen, sodass sich die Level der beiden Gesetze an einem gewissen Punkt ins Gleichgewicht gerät. An dieser Stelle fängt Speedy an abzudrehen. 
Auch Cutie hat mir gut gefallen, denn er hinterfragt seine Herkunft. Er kann einach nicht glauben, dass das, was ihm Powell über den dunklen Hintergrund mit den hellen Flecken darauf erzählt stimmt, denn, dass diese kleinen, hellen Punkte riesige Gasbälle sind, scheint ihm doch sehr unglaubwürdig zu sein. Auch, dass so minderwertige Wesen wie es die beiden Menschen sind ihn geschaffen haben sollen, scheint ihm unglaubwürdig, sodass er auf Descartes verweist. Er sagt: „'[...] Ich selbst existiere, weil ich denke...'“ (Seite 79). 
Obwohl oder besser geschrieben gerade weil Isaac Asimov in seiner Science Fiction Erzählungssammlung „Ich, der Roboter“ von seinem Leser größere Belesenheit erwartet, wie ich es soeben oben beschrieb, hat mir dieses Werk sehr gut gefallen. Die kleinen, recht kurzen Geschichten sind wunderbar geeignet um sich immer mal wieder für kurze Zeit in eine mitunter gar nicht so weit entfernte Zukunft zu denken, denn inzwischen spielt ein Teil von Isaac Asimovs Geschichte in der Vergangenheit oder in der Gegenwart. Vor allem ist es interessant mal zu gucken, ob und inwieweit sich seine Gedanken bewahrheitet haben, obwohl er so genau die Funktionsweise nicht beschreibt mit der seine Maschinen und Robots funktionieren, sodass eine eingehendere Betrachtung nicht möglich scheint. Dennoch hat mir dieses Buch „Ich, der Roboter“ von Isaac Asimov sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem guten Gewissens weiterempfehlen. 

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

lori foster

Love Undercover - Tödlich ist die Erinnerung

Lori Foster
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 05.02.2015
ISBN 9783802595837
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dritte Teil der „Love Undercover“-Reihe von Lori Foster heißt „Tödlich ist die Erinnerung“. Es geht um den beschützenden, aber rauflustigen Rowdy Yates und um die mysteriöse, interessante Avery Mullins. Rowdy hat eine schäbige, heruntergekommene Bar gekauft und stellt eine der Kellnerinnen als seine neue Barkeeperin ein. Doch das tut er natürlich nicht ganz uneigennützig, denn die hübsche, junge Frau hat ihn verzaubert. Avery fühlt sich zu dem charmanten, aber rauen Mann hingezogen, kann sich aber nicht überwinden seinen Avancen nachzugeben.

Als sie Rowdy mit einer Fremden in seinem Büro bei einem Stelldichein erwischt, distanziert sie sich von ihm. Sie kann nicht verstehen, wie er so offensiv um sie werben, aber gleichzeitig mit jeder Menge anderer Frauen schlafen kann. Rowdy versucht immer noch an Avery ranzukommen, aber sie kann ihm nicht alles aus ihrer Vergangenheit anvertrauen, denn sie möchte ihn nicht in ihre Probleme mit reinziehen. Als sie aber mehrfach in der Bar angerufen wird und der Anrufer seine Identität nicht preisgeben will, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Einer Abends wird sie von Rowdy nachhause gefahren, weil eine Besprechung länger dauerte. Während der Fahrt fällt Rowdy ein seltsamer Wagen auf, der sie verfolgt. An ihrem Wohnhaus angekommen, begegnen sie drei Männern. Einer von ihnen heißt Cannon Colter und wird später von Rowdy eingestellt um in der Bar als Springer zu agieren und dort auszuhelfen, wo er gerade gebraucht wird.

Einige Tage später wird Rowdy in seiner Bar bedroht. Er geht mit dem Mann nach draußen und entdeckt einen kleinen Jungen im Wagen des Mannes. Rowdy kann sich nicht bremsen und geht auf den Mann los. Zuvor hatte Avery Marcus in Sicherheit gebracht und Rowdys Schwager Logan gerufen. Rowdy wird bei dem Kampf verletzt und Avery kümmert sich von nun an um ihn. Zu Marcus versucht Rowdy eine Beziehung aufzubauen. Nachdem Marcus' Mutter im Krankenhaus liegt und sein Vater verhaftet wurde, lebt der Junge bei Reese, einem Polzisten, und Alice. Die beiden sind Freunde von Rowdy. Averys Verfolger wird immer zudringlicher und schließlich kommt raus, wer der Mann ist. Rowdy versucht Avery zu beschützen. Pepper, Rowdys Schwester kommt die beiden besuchen und Rowdy nutzt die Gelegenheit in Averys Wohnung zu fahren um dort Überwachungskameras anzubringen. Als er weg ist, kommen zwei Männer mit bösen Absichten in seine Wohnung.

Jetzt fließt Blut...und Rowdy muss mitanhören, wie die Frau, die er liebt, verletzt wird. 

Beim dritten Teil der „Love Undercover“-Reihe hatte ich, nachdem der erste und der zweite Teil so genial waren, recht hohe Erwartungen, die der Roman nur schwer erfüllen konnte. Dennoch gelang es ihm einigermaßen und ich bin relativ sicher, wenn meine Erwartungen nicht so hoch gewesen wären, wäre ich begeistert. Die Charaktere kannte ich eben größtenteils schon aus dem ersten und zweiten Teil der Reihe und sie kamen mir genauso sympathisch vor wie ich sie in Erinnerung hatte. Allerdings fand ich es recht schade, dass Pepper und vor allem Alice so kurz kamen. Die Geschichte hat mir recht gut gefallen, obwohl ich fand, dass sie sich nicht richtig entwickelt konnte, denn sowohl die romantische, als auch die kriminalistische Seite kamen recht kurz. Die Tatsache, dass Avery verfolgt wurde, begann mit einem Anruf in der Bar, steigert sich dann langsam, aber irgendwie hatte man das Gefühl, dass einige Schritte fehlten zur Eskalation, mit der das Buch (zumindest fast) endet. So wird sie verfolgt, empfindet aber nicht wirklich Angst oder zumindest kommt die nicht richtig rüber.

Was mir zum Beispiel auch gar nicht gefallen hat, war, dass Rowdy, obwohl er Gefühle für Avery hat, dennoch mit jeder Frau in die Kiste springt, die nicht bei drei aufm Baum ist. Erst als er verletzt wird und sich Avery sicher wähnt, verzichtet er auf den Geschlechtsverkehr mit mehr oder weniger anonymen Frauen.

Auch dass hin und wieder Namen verwechselt werden, hat mich wirklich gestört. Es bringt mich aus dem Lesefluss wenn ich über den Namen „Alice“ stolpere, wo eigentlich „Avery“ stehen müsste. Man blättert zurück und schaut nach und denkt sich: „Alice kam doch in der Szene gar nicht vor, oder?!“. So zum Beispiel auf Seite 350: „'Du möchtest, dass er dir vertraut.' Alice [!] konnte diesen Wunsch nachvollziehen. 'Das braucht Zeit.'“ Hin und wieder fehlen bei der direkten Rede die Anführungszeichen am Ende.

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn mir der Höhepunkt etwas zu plötzlich kam und die Spannung sich somit nicht richtig aufbauen konnte. Die Charaktere sind noch genauso liebenswert wie im ersten und zweiten Teil und auch der Humor, mit dem die Autorin ihre Geschichte würzt, gefällt mir unglaublich gut. Man kann „Tödlich ist die Erinnerung“ von Lori Foster auf jeden Fall lesen. Auch wenn er mir nicht ganz so gut gefallen hat wie der zweite Teil, hoffe ich auf einen vierten Teil, in dem vielleicht Cannon eine nette Frau kennenlernt? 

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1.954 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

humor, science fiction, science-fiction, per anhalter durch die galaxis, 42

Per Anhalter durch die Galaxis

Douglas Adams
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 12.10.2009
ISBN 9783453407848
Genre: Klassiker

Rezension:

In dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams geht es um den Erdenbewohner Arthur Dent, der mit seinem Freund „Ford Prefect“ kurz vor der Zerstörung der Erde flieht.

Arthur Dent erwacht an einem eigentlich schönen Morgen, an dem sein Haus abgerissen werden soll. Als sein Kumpel Ford ihn besuchen kommt, erzählt dieser seinem Kumpel, dass die Erde zerstört werden soll und dass er, Ford, gar kein Mensch ist, sondern vom Planeten Beteigeuze Sieben stammt.

Arthur und Ford werden von einem Vogonen-Schiff mitgenommen. Die Vogonen sind gekommen um die Erde zu zerstören, weil diese im Weg ist, dort wo die Erde sich jetzt befindet soll die Hyperraum-Expreßroute gebaut werden. Die Vogonen wollen die beiden Fremden nicht länger an Board ihres Schiffes haben, sodass sie sie einfach in die Weiten des Weltraumes schmeißen.

In der letzten Sekunde werden Arthur und Ford gerettet und von dem „Herz aus Gold“ einem brandneuen Raumschiff mitgenommen. Arthur kennt die beiden, namens Trillian und Zaphod und auch Ford kennt Zaphod, die mit diesem Raumschiff unterwegs sind, sodass sie sich zusammenrotten und nach einem lange unentdeckten Planeten namens Magrathea suchen.

Auf Magrathea, der bis dahin nur in alten Sagen und Gute-Nacht-Geschichten zu existieren schien, finden Trillian, Zaphod, Ford, Arthur und Marvin, der Roboter, einen alten Gang. Arthur wartet „zur Sicherheit“ am Eingang des Ganges, dort wird er allerdings von einem gar nicht so toten Magratheaner abgepasst. Dieser nimmt ihn mit auf Entdeckungsreise in das Innere des Planeten. Zusammen mit Slartibartfaß, dem Magratheaner, findet Arthur die Zusammenhänge heraus, die hinter der Entstehung der Erde und deren Zerstörung stecken. 


Was mir am ersten Band der „Per Anhalter durch die Galaxis“-Reihe von Douglas Adams gut gefallen hat, ist die Idee der Geschichte. Am Anfang erschafft der Autor eine Parallele zwischen dem Haus, das für eine Umgehungsstraße abgerissen werden soll und der Erde, die für die Hyperraum-Expreßroute zerstört werden soll. Hier kann man gleich am Anfang schon den Humor des Autors erkennen. Dieser Humor zieht sich durch den ganzen Roman und sorgt dafür, dass man „Per Anhalter durch die Galaxis“ leicht nebenbei lesen kann. Der Roman ist sehr witzig und kurzweilig.

Die Charaktere, die man im Laufe der Reise durch das Universum ein wenig besser kennenlernt, sind sehr interessant. Leider bietet der erste Teil der Reihe nicht die Möglichkeit alle Mitreisenden wirklich gut kennen zu lernen, da der Roman nur ungefähr 200 Seiten umfasst.

Die langen und bisweilen recht ungewöhnlichen Namen der Mitreisenden machen es für ungeübte Zungen bzw. Köpfe schwer nicht aus dem Lesefluss zu geraten.

Mir haben die Rückblenden auf Magrathea gut gefallen, in denen Zaphod erzählt, dass er entdeckt hat, dass ihm jemand am Gehirn rumgeschnippelt hat. Obwohl ich nicht wirklich nachvollziehen kann, was Trillian an Zaphod findet, denn er behandelt sie, zumindest nach dem, was man als Leser mitbekommt, nicht besonders gut, ist sie mir noch mit am sympathischsten, denn sie rettet zwei Mäuse von der Erde, als sie mit Zaphod auf Reise durchs Universum geht.

Alles in allem kann ich den ersten Teil der fünfteiligen Reihe auf Grund der kurzweiligen, witzigen Erzählweise weiterempfehlen, obwohl an dieser Stelle nicht verschwiegen werden soll, dass die Mischung aus Satire und Science Fiction nicht jeden Geschmack trifft. 

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(4.611)

5.079 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

klassiker, freundschaft, philosophie, märchen, kinderbuch

Der Kleine Prinz

Antoine de Saint-Exupéry , Grete und Josef Leitgeb
Buch: 96 Seiten
Erschienen bei Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG, 01.01.2016
ISBN 9783792000496
Genre: Klassiker

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(4.007)

4.622 Bibliotheken, 75 Leser, 6 Gruppen, 49 Rezensionen

fantasy, mittelerde, elben, ring, hobbits

Der Herr der Ringe

J. R. R. Tolkien , Margaret Carroux (Übers.) , E.-M. von Freymann (Übers.)
Fester Einband: 1.293 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.12.2014
ISBN 9783608938289
Genre: Fantasy

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(2.195)

3.033 Bibliotheken, 23 Leser, 7 Gruppen, 104 Rezensionen

selbstmord, liebe, leben, psychiatrie, tod

Veronika beschließt zu sterben

Paulo Coelho , Maralde Meyer-Minnemann
Flexibler Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 24.04.2007
ISBN 9783257233056
Genre: Romane

Rezension:

In Paulo Coelhos Roman „Veronika beschließt zu sterben“ geht es um die 24-jährige Veronika. Veronika beschließt sich mit Schlaftabletten umzubringen, sagt aber von sich selbst, dass sie sich nicht umbringt, weil sie unglücklich ist, allerdings sei sie auch nicht besonders glücklich. Ihr Selbstmordversuch misslingt, und sie wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Dort liegt sie einige Tage im Koma und dämert vor sich hin, als sie schließlich das Bewusstsein wiedererlangt, wird ihr gesagt, dass die Schlaftabletten, die sie geschluckt hat, einen Herzfehler verursacht haben, und vermutlich nur noch wenige Tage zu Leben hat.

Veronika erkennt, weshalb sie sich umbringen wollte, und beschließt einige Dinge zu tun, die sie versäumt hatte zu tun, unter anderem gehört zu ihren Erkenntnisse, dass sie den Fehler gemacht hat immer das zu tun, was von ihr erwartet wurde, und sich nie unkonventionell aufgeführt hat.


Paulo Coelhos Werk brachte mich – und bringt sicher auch andere dazu – sich einmal Gedanken über das eigene Leben zu machen. Und stößt Gedanken darüber an, ob man sich nicht auch selbst einmal anders verhalten sollte, als es alle anderen erwarten, und ob man auch einmal unkonventionelle Entscheidungen treffen muss, um wirklich zu leben, und sich seine – und seien es nur kleine – Träume zu erfüllen.

Für mich gehört Paulo Coelhos „Veronika beschließt zu sterben“ zu den Büchern, die man gelesen haben sollte, und nicht nur, weil es, meiner Meinung nach, zur Weltliteratur gehört. 

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(2.337)

2.616 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

karma, humor, wiedergeburt, ameise, liebe

Mieses Karma

David Safier
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Rowohlt TB., 01.07.2013
ISBN 9783499266768
Genre: Humor

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(5.538)

6.506 Bibliotheken, 28 Leser, 10 Gruppen, 85 Rezensionen

mord, klassiker, parfum, frankreich, paris

Das Parfum

Patrick Süskind
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei Diogenes Verlag AG, 01.01.2006
ISBN 9783257016789
Genre: Klassiker

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(3.665)

4.853 Bibliotheken, 19 Leser, 10 Gruppen, 161 Rezensionen

liebe, analphabetismus, nationalsozialismus, schuld, kz

Der Vorleser

Bernhard Schlink
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Diogenes, 01.01.2009
ISBN 9783257060652
Genre: Klassiker

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