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tote ehefrau, angler, schnapspralinen, pfalzkrimi, gummidaumen

Biertrinker sind verdächtig

Angelika Godau
Flexibler Einband: 286 Seiten
Erschienen bei SWB Media Publishing, 20.07.2017
ISBN 9783946686361
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein beeindruckender Regiokrimi ist „ Biertrinker sind verdächtigt“ von Angelika Godau, erschienen im swb media Verlag.



Klappentext:

Detlev Menke, Frauenliebling und einziger Sohn eines großen Weingutes, hält nicht viel von regelmäßiger Arbeit. Er lebt vom Geld, das Mutter und Schwester erwirtschaften, ohne darüber weiter nachzudenken. Erst als ihm der Geldhahn zugedreht wird, und sich seine Freundin Michelle von ihm trennt, ist er gezwungen, etwas zu unternehmen. Am wenigsten Arbeit, dafür viel Spannung verspricht er sich vom Beruf eines privaten Ermittlers. Er wird also Detektiv, und gleich sein allererster Auftrag macht ihn zum Tatverdächtigen in einem spektakulären Mordfall. Die Frau, mit der er verabredet war, um kompromittierende Fotos für deren Ehemann zu machen, liegt erdrosselt und splitternackt im Hotelbett, und seine Ex-Freundin Michelle wurde entführt ...



Meine Meinung:

Ich schaue gerne Krimis im Fernsehen und ich lese sie auch gerne als Bücher. Regiokrimis haben für mich immer einen besonderen Reiz, da man dabei in Gegenden geführt werden die einem bekannt oder auch nicht bekannt sind. Daher war ich total neugierig auf den Pfalz-Krimi „ Biertrinker sind verdächtig“ von Angelika Godau.


Neugierig gemacht hat mich dabei auch das Cover, da es durch den roten Cover mit den in rot-schwarz abgebildeten Frauenbeinen und dem Champagnerklasse spannend und ansprechend auf mich wirkt.


Von den ersten Worten an hat mich der Schreibstil der Autorin mitgerissen, es beginnt sehr spannend und das bleibt es auch im ganzen Buch. Neben der Spannung hat die Autorin Wortwitz und natürlich den pfälzischen Dialekt sehr gekonnt eingebaut. Die wörtlichen Reden mit diesem Dialekt sind auch für Jemanden, wie mich, der nicht aus der Gegend stammt verständlich.


Der Krimi ist in 67 kleinere Kapitel aufgeteilt, die immer nur , recht unauffällig, mit der jeweiligen Ziffer versehen sind.


Ich war schon bei Beginn des Krimis sofort in der spannenden Handlung drin und konnte diesen kompletten Handlungsstrang, als Leser, aus verschiedenen Perspektiven erfahren. Der Perspektivwechsel war sehr gut untergebracht und störte den Lesefluss keineswegs. Meiner Meinung nach sogar das ganze Gegenteil er hielt die Spannung oben. Es gibt im Laufe des Buches sehr viel Wortwitz und auch einige Szenen zum Schmunzeln, wie zum Beispiel ein besoffener Alli(gator) ( was das bedeutet erfährt man im Buch). Besonders gut hat mir hier auch gefallen das die ermittelnden Kommissare bei ihrer Tätigkeit sehr realitätsnah waren und einige der Fernsehklischees ausgeräumt wurden. Im Gesamten gesehen ist das Buch ein perfektes Paket eines Regio-Krimis und muss unbedingt gelesen werden.


Meine Begeisterung für das Buch kann ich kaum in Worte fassen, von mir ist es ein klares 5 Sterne plus Buch.

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kalion die dunkle wunde

KALION. Die dunkle Wunde

Aleš Pickar
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 21.06.2017
ISBN 9783959960427
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch „Kalion. Die dunkle Wunde“ von A. Pickar ist der 2. Band seiner Triologie, erschienen im Verlag Perplaneta im Juni 2017.



Klappentext:

Unter dem gebrochenen Glanz des Stillen Mahners am Firmament dräut großes Unheil. Denn die Peleori schlagen die Kriegstrommeln – was niemand so recht ernst nehmen will. Das Volk vergnügt sich weiterhin sorglos in Arenen und Freudenhäusern, nur ein zierliches Mädchen, dem die Göttin Niobe erschienen ist, predigt Enthaltsamkeit. Die eigensinnige Prinzessin Linederion trifft nach langer Reise auf ihren Bräutigam, allerdings ist der Herrscher des Ostreichs anders als erwartet. Währenddessen treibt Tausende Meilen entfernt die Schwägerin des Königs Belkar ihre umstürzlerischen Pläne voran. Doch alle Mächtigen des rauen Kontinents Neroê entsenden in diesen Zeiten heimlich Spitzel, Assassine und Legaten. Wer kann es da wagen, zwischen ehrlicher Hingabe und eilfertiger Dienstbeflissenheit, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden ... Aleš Pickar erschafft mit KALION ein facettenreiches, geheimnisvolles und vor allem düsteres Epos. Die dunkle Wunde ist der zweite Teil einer Reise in eine rätselhafte und raue Welt und ein spannender Roman, der mit den Normen des High-Fantasy-Genres bricht


Meine Meinung:

Der zweite Band der Fantasytriologie von A. Pickar ist „ Die dunkle Woge“. Ich kenne bereits den ersten Band und war sehr gespannt und neugierig wie es nun weiter geht. Im Juni 2017 erschien das Buch im Periplaneta Verlag.


Dieses mal hat das Cover des Buches einen blauen Farbton, mit einem Pfeil und einem Bogen mit Blutspritzern als Motiv. Auch wenn die Farbe des Covers eine andere ist als im ersten Band, finde ich ist der Wiedererkennungswert durch die Art der Aufmachung sehr hoch.


Geschrieben ist das Buch im gleichen Schreibstil wie der erste Band auch, es war dadurch für mich sehr leicht gleich wieder in die Geschichte einzusteigen. Auch hier ist es dem Autor wieder gelungen trotz der Komplexität des Buches den Leser gut zu unterhalten.

Die Aufteilung ist wieder so gewählt das man den roten Faden der Handlung nicht verliert. Wieder gut gefallen hat mir das am Anfang jedes Kapitels eine kleine Karte ist. Durch diese findet man sich immer sehr schnell zurecht und verliert die Orientierung nicht.


Ich war recht schnell in der sehr facettenreichen Geschichte drin und konnte die Spannung beim Lesen wieder sehr schnell aufbauen. Auch in diesem Band ist der Autor wieder sehr detailreich und beschreibt alles sehr intensiv, so das ich mich wieder mitten drin im Buch befand und mich in die faszinierende Welt einfühlen konnte.

Die Protagonisten aus dem ersten Teil tauchen auch hier wieder auf und durch ihre Unterschiedlichkeit war es nicht nur eine Lesefreude, sondern durch die vielen Facetten war es ein Genuss. Man lernt die Welt und die Völker noch intensiver kennen. Mir gefiel es wieder sehr gut und ich bin regelrecht begeistert, nun muss ich mich etwas gedulden und freue mich schon auf den letzten Band der Triologie



Auch das zweite Buch der Triologie war auf einem sehr hohem Niveau geschrieben, hat überzeugt und begeistert, Neugierde auf den letzten Teil geweckt. Von mir 5 Sterne.

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Paris

Markus Spiegelhalder
Fester Einband
Erschienen bei Provinz Verlag, 06.10.2016
ISBN 9788899444082
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im Provinz-Verlag erschienen im Jahr 2016 ist das Buch „Paris – Lichte Straßen im Abglanz der Zeiten“ von Markus Spiegelhalder.


Klappentext:

Viele kennen Paris, die Stadt der Reiseziele, Mitte und Herz Frankreichs. Aus der Feder dieses Autors ist kein Hotel- und Reiseführer "Paris in drei Tagen abzuhaken" hervorgegangen. Sondern ein höchst lesbares, informationsreiches und besinnliches Werk. Eine Kulturgeschichte darüber, wie das Herz Frankreichs entstand, fortwährend umgestaltet und weiter entwickelt worden ist. Vor und zu seinem Paris-Polyglott sollte jeder Parisreisende dieses Buch gelesen haben.


Meine Meinung:

Paris ist eine Stadt die mich bisher nicht als Reiseziel interessierte, aber der Klappentext des Buches „ Paris – Lichte Straßen im Abglanz der Zeiten“ machte mich sehr neugierig. Da ich vielseitig interessiert bin freute ich mich darauf dieses Buch zu lesen.


Alleine das Cover ist schon außergewöhnlich für ein Buch welches über eine Stadt handelt. Mich persönlich aber sprach es an, denn das Foto darauf ist ganz anders, als ich mir Paris vorstelle. Kein Trubel, sondern Ruhe, Charme und Besinnlichkeit strahlt es für mich aus.


Geschrieben ist das Buch sehr wundervoll und es erinnerte mich nicht an einen Lehr- bzw. Fachtext. Vielmehr ist es zwar eine sachliche Sprache die vom Autor gewählt wurde, aber beim Lesen spürt man die Verbundenheit zwischen ihm und der Stadt unterschwellig. Ich persönlich mag das sehr gern. Das Buch kann man sowohl als Nachschlagewerk nutzen, aber vielmehr die Gesamtheit des Werkes ist es was es für mich so besonders macht. Es ist nicht nur ein einfaches Kennenlernen , sondern ein Aufzeigen des Besonderen, eine Biographie einer Stadt.

Wie ich anfangs schon erwähnt habe hat mich Paris nie als Reiseziel interessiert, Markus Spiegelhalter hat durch das Aufzeigen des Facettenreichtums Paris dieses geändert. Das Geschriebene wird ergänzt durch Fotos und Karten. Ich empfand mich dadurch nicht nur als Leser sondern als Besucher. Die Bilder sind qualitativ hochwertig und unterstreichen aus meiner Sicht den Text hervorragend. Die Mischung ist genau optimal, nach meinem Empfinden.

Am Ende des Buches gibt es eine Zeittafel, in der die „Biographie“ der Stadt noch einmal übersichtlich zusammengefasst ist.


Mir gefiel dieses Buch wirklich sehr gut, mein einziger Kritikpunkt ist das dieses Buch leider zu kurz ist. Meiner Meinung nach hätte es noch umfassender sein können. Ich vergebe für dieses Werk 5 Sterne.

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Von Verwandlungen: Erzählungen

Victoria Hohmann
Flexibler Einband: 202 Seiten
Erschienen bei VHV-Verlag, 22.04.2017
ISBN 9783981862119
Genre: Romane

Rezension:

„Von Verwandlungen“ ein Buch mit mehreren Erzählungen, geschrieben von Victoria Hohmann und erschienen beim Literatur- und Kulturverlag erschienen im April 2017.


Inhaltsangabe ( übernommen):

Ein Mann löst sich in den Überbleibseln seiner verronnenen Liebe auf, eine Frau schlafwandelt durch ihre Vergangenheit, um sich neu zu erfinden, Kinderaugen verändern politische Sichtweisen, Bildschirme befeuern überraschende Transformationen, Gleichschaltung zersetzt Leben – und mündet unverhofft in magischer Metamorphose. Sieben Erzählungen über vielgestaltige Verwandlungen inmitten absurder Alltäglichkeit.


Meine Meinung:

Bücher mit in sich geschlossenen Kurzgeschichte lese ich immer wieder gerne. So bin ich auf das Buch „ Von Verwandlungen“ geschrieben von Victoria Hohmann.


Schon das Cover faszinierte mich sehr, da es sehr schlicht und zeitlos gestaltet ist. Diese zeitloses Gestaltung zieht sich durch das ganze Buch, denn die Seite zwischen den einzelnen Erzählungen sind einfach nur schwarz.


Im Buch findet man 7 Kurzgeschichten die , die Zeitlosigkeit des Covers weiterführen. Mir gefiel dieses Zusammenspiel richtig gut. Zu einem sehr besonderen Werk wurde das Buch für mich nicht nur durch den Inhalt, sondern vor allem der ungewöhnliche Schreibstil der Autorin. Victoria Hohmann schreibt sehr detailreich und sie hat einen einzigartigen Mix, im Prosatext eingewoben finden sich Theateranweisungen. Das fand ich persönlich sehr extravagant und schön.


Inhaltlich sind, wie schon geschrieben, zeitlos. Sie können zu jeder Zeit Zeit stattfinden, auch wenn sie von den Handlungen und den jeweiligen Charaktere sehr unterschiedlich sind. Aber mir ging es beim Lesen so das ich mich persönlich teilweise wieder erkannt haben. Mir gefallen die einzelnen Erzählungen sehr gut, keine der Geschichten hat mich kalt gelassen und alle haben mich angeregt. Meine absolute Lieblingsgeschichte in diesem Buch ist die zweite Erzählung: „Undine“.


Dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch öfter aus dem Regal nehmen und lesen, da es mich extrem begeistert hat.


Ein klares 5 Sterne plus Buch.

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geschichte, schauspieler, das 20 jahrhundert, erster spionagefilm, lebenseschichte

Ein Feuerwerk an Charme - Willy Fritsch

Heike Goldbach
Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei tredition, 08.05.2017
ISBN 9783743912908
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Ein Feuerwerk an Charme Willy Fritsch Der UFA-Schauspieler Über eine grosse Filmkarriere in wechselhaften Zeiten“ ist ein Buch von Heike Goldbach über den wunderbaren Schauspieler Willy Fritsch, der nicht vergessen werden sollte.



Klappentext:

Filmklassiker wie »Die Drei von der Tankstelle« mit Heinz Rühmann, »Spione« von Fritz Lang, »Ein blonder Traum« nach einem Drehbuch von Billy Wilder, »Wiener Blut« mit Hans Moser und Theo Lingen sowie Romy Schneiders Leinwanddebüt »Wenn der weiße Flieder wieder blüht« haben eines gemeinsam: Willy Fritsch hat stets die Hauptrolle gespielt. Genauso wie er als Interpret hinter musikalischen Evergreens steht wie »Ein Freund, ein guter Freund«, »Ich wollt', ich wär' ein Huhn« oder »Ich tanze mit dir in den Himmel hinein«. Zwischen 1923-1945 war er einer der größten Stars der Ufa. Ein Aushängeschild des Filmkonzerns, für dessen Auftreten bei einer Premiere im Vorfeld die Straßen rund um das Kino polizeilich gesperrt werden mussten, weil tausende Fans den Verkehr blockierten – europaweit. Sogar ein Schlager wurde 1931 ihm zu Ehren komponiert: »Ich bin in Willy Fritsch verliebt«. Er spielte im ersten deutschen Tonfilm und im ersten deutschen Farbfilm. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnte Willy Fritsch seine Karriere fortsetzen und lieh in der Adenauerrepublik den erfolgreichsten Heimatfilmen sein Gesicht, bis er sich 1964 nach fast 130 Filmen aus dem Geschäft zurückzog. Er hat über 40 Jahre Filmgeschichte mitgeschrieben. Er liebte schnelle Autos, war ein Langschläfer und sowohl vor als auch hinter der Kamera mit einem subtilen Humor gesegnet. Sein Lächeln machte ihn einst berühmt. Max Reinhardt bildete ihn aus, Max Schmeling war lebenslang sein engster Freund, Max Raabe singt heute seine Lieder. Wer war eigentlich Willy Fritsch? Dieser Frage möchte das vorliegende Buch anlässlich des 100. Geburtstags der Ufa in 2017 nachgehen. Es ist die erste umfangreiche Biografie über den einst sehr bekannten Darsteller und Vater des Schauspielers Thomas Fritsch. Gleichzeitig bietet das Buch immer wieder kurze Einblicke in die deutsche Filmgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Illustriert mit mehr als 100 Fotos.


Meine Meinung:

Es gibt und gab viele Schauspieler, die man nie vergessen sollte. Einer davon ist, aus meiner Sicht, Willy Fritsch. Er war ein sehr großer Schauspieler mit vielen Seiten. Über ihn hat die Autorin Heike Goldbach das Buch „ Ein Feuerwerk an Charme geschrieben“.


Auf den ersten Blick sieht man ein über 470 Seiten dickes Buch. Auf dem schwarz-weiß Cover schaut einen Willy Fritsch an, mit einem Gesichtsausdruck wie ich ihn bei ihm noch nicht gesehen habe. Im ersten Moment gefiel mir das nicht, aber im Laufe des Buches erklärte sich für mich die Auswahl des Bildes, es zeigt einem seinen Facettenreichtum.


Geschrieben ist das Buch sehr informativ und verständlich. Den Schreibstil empfand ich beim Lesen sehr angenehm. Es ist aber auf Grund der vielen Fakten kein Buch was man mal schnell nebenbei lesen kann. Beim Lesen spürt man die Liebe und Hingabe der Autorin die sie in das Buch gesteckt hat, das hat mir beim Lesen noch mehr Freude bereitet.

Gestaltet ist das Buch in 14 Kapitel, die noch ergänzt werden durch Anmerkungen, Filmografie, Sekundäre Quellen und einer Diskografie. Diesen Aufbau empfand ich beim Lesen als sehr hilfreich und angenehm, man hatte zu jedem Moment die Möglichkeit innerhalb des Buches schnell noch einmal etwas nach zu lesen. Neben den vielen Informationen und Fakten die sich in den 12 Kapiteln befinden, gibt es weit mehr als 100 Abbildungen, die für mich das gesamte Buch abgerundet haben und damit zu einer wiklich schönen Biographie.


Inhaltlich hat mich das Buch nahezu geplättet. Wie ich schon erwähnte hat die Autorin Heike Goldbach sehr viel Informationen zusammengetragen. Beginnend mit der Kindheit von Willy Fritsch lernt man viele Seiten von ihm und seinem Leben kennen. Dabei wird er als Privatperson und als Schauspieler beleuchtet. Mir gefällt besonders das sie dabei auch auf seine Schaffenswerke eingegangen ist und man einiges über seine Filme und sein Schaffen erfährt. Mich reizte das Buch dazu noch weitere Medien zu nutzen und mich über seine Filme und Lieder noch intensiver zu informieren.

Willy Fritsch hat wahrlich Filmgeschichte geschrieben, einer der ersten Tonfilme und auch eine der ersten Farbfilme hat er gedreht. Ein Leben und ein Schaffen was man nicht vergessen sollte. In diesem Buch wird das alles deutlich. Die Autorin hat hier wirklich meisterhaft gearbeitet und der Lohn ihrer Recherchen ist, meiner Ansicht nach ein herausragendes Buch.

Die Fotos im Buch mochte ich ebenfalls her, sie zeigen sehr gut wie unterschiedlich Willy Fritsch sein konnte, sie unterstreichen sehr schön das Geschriebene.


Ich bin extrem begeistert über diese weit mehr als nur gelungene Biographie und kann nur 5 Sterne vergeben.



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kinderbuch, monster, freundschaft, umzug, illustriert

Wilma & Wilhelm - Geheim geht anders

Uli Leistenschneider , Isabelle Göntgen
Fester Einband
Erschienen bei Kosmos, 06.07.2017
ISBN 9783440151921
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„ Wilma und Wilhelm: Geheim geht anders“ von Uli Leistenschneider ist ein Kinderbuch zum Vor- und selber lesen. Groß und Klein haben mit diesem bei Kosmos erschienenen Buch sehr viel Spaß und Freude.


Klappentext:

Jaro entdeckt in seiner neuen Wohnung zwei Monster. Zum Glück sind die aber kein bisschen gruselig, sondern blau, lieb und kuschlig. Sie stellen Jaros Leben völlig auf den Kopf. Und sie sind leider nicht sehr nützlich, wenn man neue Freunde finden will. Was Jaro mit Wilma und Wilhelm Verrücktes erlebt und wie er am Ende echte Freunde findet, können die Leser in diesem lustigen Buch herausfinden.


Kindermeinung:

Wilma und Wilhelm sind zwei wirklich niedliche Monster, die jede Menge lustiger Sachen machen und mich beim Lesen zum Lachen brachten. Einfach nur supercool.


Meine Meinung:

Bei uns zu Hause wird viel gelesen und vorgelesen. So nun auch das Buch von Uli Leistenschneider „ Wilma und Wilhelm: Geheim geht anders“. Dieses Buch ist im Juli 2017 im Kosmos-Verlag erschienen.


Allein das Cover hat mir schon ein Schmunzeln entlockt, da es wirklich sehr fröhlich wirkt und unterhaltsame Lesestunden verspricht. Abgebildet sind die zwei kleinen niedlichen Monster Wilma und Wilhelm im Vordergrund und im Hintergrund sieht man ein Haus und einen Baum vor dem zwei Kinder sitzen. Wie die Zeichnungen und der Titel zusammenhängen, erklärt sich im Laufe des Buches von selbst. Das hat mir wieder sehr gut gefallen denn so wird ein Buch richtig rund.


Geschrieben hat die Autorin die Geschichte in einer modernen leichten und kindgerechten Sprache. Das Buch liest sich einfach und schnell. Alles ist gut verständlich geschrieben und auch von Kindern die noch nicht so gut lesen können zu schaffen.


In 12 Kapiteln ist die Monstergeschichte aufgeteilt. Jedes Kapitel ist in Absätzen untergliedert und wird von Bildern aufgelockert. Dieser Mix macht beim Lesen sehr viel Spaß und Freude. Die Liebe die in dem Buch steckt wird einem auf jeder Seite deutlich, da immer im Wechsel einmal Wilma und einmal Wilhelm am Buchrand rausschauen. Mir gefiel diese Gestaltung sehr gut da es die Fröhlichkeit und den Charme des Buches richtig gut unterstreicht.


Alle Zeichnungen im Buch sind sehr niedlich gestaltet. Mir gefällt besonders das sie in hellen Farben und teilweise sehr detailreich gemalt sind. Die abgedruckten Bilder passen immer zur jeweiligen Textstelle, meiner Meinung nach ist das wirklich extrem gut gelungen.


Inhaltlich handelt die Geschichte von einem Jungen namens Jaro der mit seinen Eltern in eine neue Wohnung zieht. Bei der ersten Begehung des Gartens findet er ein paar Gegenstände und lernt kurze Zeit später Wilma und Wilhelm kennen. Die beiden haben jede Menge Unsinn im Kopf und wollen gerne wissen wo her sie kommen. Mit Ihnen zusammen begibt er sich auf die Suche. Jaro und seine Familie waren mir beim Lesen sofort sympathisch, ich konnte sie mir ziemlich gut vor meinem gesitigen Auge vorstellen. Im Laufe des Buches tauchen noch weitere Charaktere auf, die meisten davon kamen sehr nett rüber. Die Menge der im Buch vorkommenden Figuren finde ich optimal gewählt, denn so bleibt die Geschichte sehr übersichtlich.

Beim Lesen hatten wir jede Menge Spaß und haben auch sehr viel gelacht und geschmunzelt. Ich mochte es besonders das es im Buch vor allem um Themen wie Familie und Freundschaften ging.

Das Ende der Geschichte ist überraschend und war beim Lesen von uns auch nicht zu erahnen. Leider ging das Buch viel zu schnell zu Ende und wir waren darüber traurig da wir sehr schöne, lustige und unterhaltsame Lesestunden hatten.


Das Buch bekommt von uns 5 Sterne und auf alle Fälle muss man es gelesen haben.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

wünsche, erfüllung, denkweis, gel, lebe

Erfülltes Leben

Bastian Aue
Flexibler Einband: 116 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 24.05.2017
ISBN 9781546947103
Genre: Sachbücher

Rezension:

Im Freigeist Verlag erschienen, ist das Buch „Erfülltes Leben“ von Bastian Aue.


Klappentext:

Ich wollte erfolgreich und glücklich sein ... Ich träumte davon das zu tun, was ich liebe ... Ich wollte die Welt bereichern und Menschen helfe ... Doch warum sah mein Leben so ganz anders aus? ICH WAR NICHT IN DER LAGE DAZU. ICH WAR VOLL VON ÄNGSTEN, SELBSTZWEIFELN, MÄNGELN UND INNEREN & ÄUßEREN KONFLIKTEN! Ich hatte verlernt, was es heißt erfüllt zu sein und aus dieser Fülle zu handeln. Ich dachte, ich sei nicht genug und sei es nicht wert und müsse unbedingt irgendetwas erreichen, bevor ich Erfolg und das Glück verdient hätte. Doch das war völlig wahnsinnig und reine Selbstsabotage! Dieses Buch erzählt von meinen wesentlichen Einsichten, die raus aus einem Leben von Angst, Mangel & Kampf hin zur Fülle & Verbundenheit führten. Sie entstehen aus einem ganzheitlichen Bewusstsein - aus dem vollkommenen Vertrauen in mich, in die Welt und das Leben


Meine Meinung:

Als ich den Buchtitel „ Erfülltes Leben“ von Bastian Aue das erste Mal las, dachte ich mir – wer will nicht ein erfülltes Leben – und dann freute ich mich auch schon darauf das Buch zu lesen.


Das Büchlein umfasst 115 Seiten und ist in kleine Kapitel unterteilt, am Ende jeden Kapitels gibt es eine Seite die Erfolgstafel heißt, dort kann man dann seine eigenen Gedanken niederschrieben.

Geschrieben hat Bastian Aue dieses Sachbuch aus seiner Sicht und aus seinen Erfahrungen heraus, die er in einer sehr verständlichen Sprache mit dem Leser teilt. Mir gefiel es sehr gut nicht nur was von dem Autor zu erfahren, sondern auch noch daraus für mich selber zu lernen.


Jedes Kapitel beginnt mit einer kleinen Zusammenfassung in Form eines Satzes, der seine Einsicht über bestimmte Themen im Leben ist. Manche Einsichten konnte ich von Anfang an verstehen und teilte sich schon vor dem Lesen, dazu gehörte zum Beispiel: „ Die Saat muss reifen und wachsen“ .

Andere Sätze habe ich erst hinterfragen müssen für mich selber um sie für mich einschätzen zu können und zu verstehen. Eine Einsicht davon ist: „ Angst verschärft die Sinne und verschönert das Leben.“


Dieses kleine Buch hat mich nachdenken lassen über mich, über meine Einstellungen. Ich habe wieder etwas dazu gelernt und konnte meine Denkweisen neu einstellen. Es ist ein Buch welches ich mit Sicherheit noch öfter in die Hand nehmen werde um darin zu lesen.



Es sind 5 Sterne die ich für dieses Buch vergebe, jeder der auch ein erfülltes Leben möchte sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben.

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leserunde, katrin zipse, ya, hardcover

Antonia rettet die Welt - Schildkrötenküsse

Katrin Zipse
Fester Einband
Erschienen bei Magellan, 13.07.2017
ISBN 9783734850172
Genre: Kinderbuch

Rezension:

„ Antonia rettet die Welt“ ist das zweite Buch rund um Antonia von Katrin Zipse, erschienen im Magellanverlag.


Klappentext:

Tanzkurse sind langweilig, findet Antonia. Ihre beste Freundin Paulina sieht das ganz anders. Unbedingt muss sie ihren Freund Bekir davon überzeugen, mit ihr am Sommertanzkurs teilzunehmen. Ohne einen männlichen Tanzpartner kann sie das nämlich voll vergessen! Das ändert sich, als ein Junge aus der Parallelklasse den Mädchen total süße Jungs als Partner vermittelt. Aber warum dürfen sie die Fotos ihrer Tanzpartner niemandem zeigen? Das ist doch eine Verschwörung! Zum Glück kennt Antonia sich schon aus mit krummen Dingern und nimmt die Ermittlungen auf.



Kinder-/Jugendmeinung:

Erfrischende Geschichte rund um ein Mädchen im Jugendalter, das jede Menge Flausen im Kopf hat. Ein sehr unterhaltsamer und witziger Lesespaß.


Meine Meinung:

Schon das erste Buch von Katrin Zipse hatte uns so begeistert das wir nun auch „Antonia rettet die Welt“ unbedingt lesen wollte.


Das Cover ist in einem sanften mintgrün, mit einer schwarz weißen Schildkröte gestalten. Aber es ist nicht nur optisch schön, sondern auch haptisch. Die Schildkröte und der Buchtitel sind richtig schön fühlbar und kommen so noch besser zur Geltung.


Katrin Zipse´s Schreibstil hat mir ja schon im ersten Band sehr gut gefallen, das gleiche gilt auch wieder für dieses Buch. Es ist sehr locker geschrieben und passt durch die aktuelle Wortwahl wunderbar in die heutige Jugendzeit.


Vom Inhalt dreht es sich wieder um das Mädchen Antonia, welches wir schon aus dem ersten Buch kannten. Auch hier ist sie wieder sehr sympathisch und wirkt auch authentisch. Ich bin der Meinung das man dieses Buch auch wunderbar lesen kann ohne den vorherigen Band zu kennen. In diesem Buch ist der Autorin wieder eine wunderbare Mischung gelungen, die Themen Freundschaft, Familie und Tiere lassen das Buch nicht zu einem typischen Mädchenbuch werden und das gefiel mir besonders gut.

Im Laufe des Buches konnte ich gut mit Antonia mitfühlen, ich fand es schön wie sie zum Beispiel versucht hat ihrer Schwester zu helfen beim Abitur. Allerdings fand ich die Freundin von Antonia im Laufe des Buches nicht mehr sonderlich sympathisch, aber ich möchte nicht zu viel verraten, denn dieses Buch sollte man selber gelesen haben


Da uns das Buch wirklich sehr gefallen hat und wir unterhaltsame Lesestunden verbrachten, empfehlen wir dieses 5 Sternebuch gerne weiter.

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briefmarke

Rio Grande do Sul

Ulrich Schierz
Flexibler Einband: 94 Seiten
Erschienen bei Debras Verlag, 07.06.2017
ISBN 9783937150192
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ulrich Schierz schrieb das Buch „Rio Grande do Sul - Briefmarken erzählen Geschichte“. Erschienen ist das Buch im Juni 2017 im Debras Verlag.



Meine Meinung:

Ich lese sehr gern und sehr viel, allerdings war das Buch von Ulrich Schierz „Rio Grande do Sul – Briefmarken erzählen Geschichte“ eine ganz neue Leseerfahrung.

Zugeben muss ich das Briefmarken für mich immer nur Porto bisher waren und ich nicht verstehen konnte wie jemand Gefallen am Briefmarken sammeln hat. Der Autor hat es geschafft in seinem Buch mit 94 Seiten meine Denkweise zu ändern. Erstaunt bin ich wirklich wie viel man mit Hilfe von Briefmarken doch lernen und erfahren kann.


Das Cover des A5 großen Buches ist eher schlich gestaltet in einem hellgrau Ton, darauf sind einige Briefmarken abgebildet, die im Laufe des Buches auch noch beleuchtet werden. Diese Schlichtheit des Buches gefiel mir einerseits sehr gut, aber ein bisschen mehr optisch auffallen kann das Buch ruhig, denn es ist es wert.


Gestaltet ist das Buch aus einer Mischung aus Text und den Briefmarkenabbildungen. Gut gefällt mir das alles mit einem kleinen Vorwort und einer kurzen Einführung der Geschichte der Briefmarke beginnt. Danach ist das Buch immer in kleine Abschnitte unterteilt, die optisch sehr gut gestaltet sind.

Zu den jeweiligen Marken hat der Autor in einer sehr verständlichen Sprache, sehr kompakt und doch extrem informativ etwas zu der abgebildeten Briefmarke geschrieben. Mir gefiel das besonders gut, denn so bekam man wirklich viele Informationen , die man selber mit Hilfe von weiteren Medien vertiefen kann.


Es gibt sehr viel interessantes in dem Buch zu lesen, so das ich gar nicht sagen kann was mir besonders gut gefiel. Im Buch gibt es Briefmarken und Infos zu berühmten Frauen in Brasilien, zum Naturschutzpark, verschieden geschichtliche Briefmarken, aber auch zu einzelnen Bundesländern Brasilien und natürlich auch zum Fußball und vieles mehr.


Aus diesem Buch habe ich für mich soviel Wissen und Erfahrung mitgenommen das ich es nur allen die sich für Geschichte und/oder Brasilien interessieren nur wärmstens empfehlen kann. Dem Autor ist hier wirklich etwas sehr besonders gelungen. Daher vergebe ich für dieses Buch 5 Sterne.



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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

stadtführer, berlin, kiez, berliner geschichte, führer

Am Rand von Berlin

Reiner A. W. Peters
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Berlin Story Verlag GmbH, 20.06.2017
ISBN 9783957231178
Genre: Sonstiges

Rezension:

Im Berlin Story Verlag ist das Buch „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ von Reiner A.W. Peters in diesem Jahr erschienen.


Klappentext:

Exkursionen im Übergangsgebiet zwischen Berlin und Brandenburg. Porträts für „Urbanisten“ aller Art: Ausflügler, Besucher, Flaneure und Drifter aber auch Geographen, Stadtplaner und Historiker. Der Westen wird von der Havel dominiert, die Berlin nach dieser Seite wie ein großer Stadtgraben abriegelt. Der nördliche Teil liegt hingegen auf der Hochfläche des Barnim, einer Grundmoränenlandschaft, die von ausgedehnten Waldstrichen und teilweise sehr fruchtbaren Ackerböden geprägt ist. Der östliche Teil hat einen sehr abwechslungsreichen Verlauf, der ihn vom Barnim quer durch die Niederungen des Berliner Urstromtals führt. Der südlich Teil schließlich quert auf 30 Kilometer Länge den Teltow, eine eiszeitliche Hochfläche wie der Barnim, aber gleichförmiger und sandiger. Mit Fahrrad und Kamera erkundet der Autor seine Heimatstadt und findet dabei mit den Berliner Randgebieten einen unerschöpflichen Gegenstand. Sein Buch widmet sich Kapitel für Kapitel den historischen und geographischen Besonderheiten von zwanzig ausgewählten Orten.



Meine Meinung:

Ich lese sehr gerne Bücher über Städte, Länder, Landschaften. „Am Rand von Berlin – Ein Kaleidoskop“ ist so ein Buch was mich sehr interessierte.

Reiner A. W. Peters ist der Autor, sein Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ist ein harmonisches Zusammenspiel von Informationen, Fakten und sehr schönen Bildern.

Aufgeteilt ist das Buch in mehrere Kapitel, in den 20 „Randteile“ von Berlin kurz skizziert dargestellt werden. Ebenfalls wir Potsdams Mitte kurz angerissen. Mir hat diese Aufteilung sehr gut gefallen, weniger gut gefiel mir die Aufteilung der einzelnen Seite, die wirkten auf mich persönlich zu überladen.

Jedes Kapitel enthält sehr viele Informationen und dazu passende Bilder. Der Autor hat vieles sehr prägnat dargestellt und somit, bei mir als Leser, die Lust geweckt es mir selber anzuschauen.

Schade für dieses Buch ist das sich einige Fehler eingeschlichen haben, die es leider schlechter machen als es eigentlich ist. Es gibt einmal einen Fehler bei der Beschriftung von einem Bild und einen gravierenden geschichtlichen Fehler – diese sind leider sehr prägnant aufgefallen.

Aber der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben ein großes Spektrum aufzuzeigen, wie Berlin und seine Umgebung auch sein kann. So erfährt man zum Beispiel vom Torfabbau im Tegeler Fließ, von der Rieselwirtschaft in Hobrechtsfelde und vieles mehr. Mir persönlich gefiel sehr gut, das er nicht nur die verschiedenen Gebiete vorgestellt hat, sondern auch die geschichtliche Entwicklung und vieles mehr. Er hat es geschafft in wenigen Worten viel wissenswertes zu vermitteln.

Nicht einfach fällt mir die Bewertung des Buches da es Gutes und Schlechtes am Buch gibt.


Ich vergebe für das Buch ganz liebe 4 Sterne, da es doch inhaltliche Fehler gibt – nach einer Ausbesserung dieser ist es definitiv höherwertig (5Sterne). Ich kann das Buch trotzdem weiter empfehlen, aber mit dem Hinweis das leider nicht alles korrekt ist.

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Fortunas Rache

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492500562
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein weiterer historischer Roman von Maria W. Peter ist „ Fortunas Rache“, der neu aufgelegt im Piper Verlag erschienen ist.



Klappentext:

Seit sie denken kann, ist Invita eine Sklavin, doch durch einen Winkelzug des Schicksals, beherrscht sie die Kunst des Lesens und Schreibens, auch sonst scheut sie sich nicht, ihre Meinung zu sagen. Nun arbeitet sie im Haus des Statthalters zu Trier, wo sie ihr Temperament und Eigensinn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Kein Wunder also, dass Invita sofort verdächtigt wird, als einer der Sklaven spurlos verschwindet – da muss die junge Frau doch ihre Finger im Spiel haben! Um ihrer Strafe zu entgehen, beginnt Invita, selbst Nachforschungen anzustellen und stößt schon bald auf ein unerwartetes Geheimnis …


Meine Meinung:

Nachdem ich Invita schon in „ Die Legion des Raben“ kennen lernen durfte, habe ich jetzt noch den Vorgänger „ Fortunas Rache“ gelesen. Beide Bücher sind aus der Feder von Maria W. Peter.


Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Roman wieder sehr gut. Es liest sich wie von ihr gewohnt locker. Leicht und schnell. Sie hat es wieder geschafft mich mit ihren Worten an das Buch zu fesseln. Aufgebaut ist dieses Buch in 11 Kapitel, die sie mit römische Ziffer gekennzeichnet hat, das gefiel mir persönlich sehr gut da es sehr schön zu diesem historischen Roman passt. Ergänzt sind die Kapitel mit einem Nachwort, einem Glossar und einer Karte. Auf der Karte ist Trier im 3. Jh. n. Chr. abgebildet, in dieser Zeit spielt auch dieser Roman. Ich mag es immer sehr wenn es solche Karten im Buch gibt, denn so kann man sich noch besser hinein versetzen.


Inhaltlich begleitet man die Sklavin Invita, man leidet und erlebt wieder mit ihr. Ich war ganz schnell im Buch und in den Geschehnissen angekommen. Von Anfang an war ich begeistert und habe teilweise richtig mit der Protagonistin mit gelebt. Auch in diesem Buch merkt man deutlich das die Autorin wieder vorher sehr gut recherchiert hat, somit erlebt man die Geschichte, meiner Meinung nach sehr authentisch. Neben der eigentlichen Handlung Invitas lernt man das Leben im 3. Jh. n. Chr. aus Sicht einer Sklavin kennen. Mir auch sehr gut gefällt das hier auf Wörter der damaligen Zeit zurückgegriffen wird, wie z. B. die Bezeichung für ein Speisezimmer – Triclinium. ( Diese Worte kann man dann im Glossar nachschlagen.


Mich hat auch dieser historische Roman von der Autorin Maria W. Peter wieder komplett überzeugt und darum vergebe ich 5 Sterne. Weiterempfehlen kann ich ihn definitiv allen die gerne historische Romane lesen.

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24 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

freundschaft, kinderbuch, größter schatz, tiere, konopke

Paul und Konopke

Burger Christin
Fester Einband: 32 Seiten
Erschienen bei Burger, Christin, 01.06.2017
ISBN 9783000565830
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ein Kinderbuch über das Thema Freundschaft ist „ Paul und Konopke „ von Christin Burger.



Inhalt: (übernommen)

Paul, der schnellste Kanarienvogel der Welt, fühlt sich unter den zahlreichen Waldbewohnern allein, weil er nicht ist wie die anderen. Seine Ängste vor dem Alleinsein überspielt Paul mit heftiger Angeberei, mit der er sich auch keine Freunde macht. Eines Tages werden jedoch alle Tiere im Wald von der bösen Rattenhexe Xilvia zu Stein verwandelt, weil jemand ihren Schatz gestohlen hat. Paul kann ihrem Zauberstrahl entkommen, weil er so schnell ist. Und noch jemand entgeht dem bösen Zauber: Der Brummbär Konopke. Denn Brummbären haben so viel Liebe in sich, sie können nie zu Stein verwandelt werden. Wird es den beiden gelingen, Xilvias Schatz zu finden und ihn ihr zurückzubringen? Und wird Paul bei diesem Abenteuer endlich einen Freund finden und nicht mehr allein sein? 



Kindermeinung:

Paul´s Geschichte gefällt mir gut, weil er Mut beweist obwohl er Angst hat. Die Bilder in dem Buch sind auch alle niedlich.


Meine Meinung:

Das Kinderbuch „ Paul und Konopke“ von Christin Burger beinhaltet eine wunderbare Geschichte zu den Themen Mut, Angst und Freundschaft.


Geschrieben ist das Buch in einfachen, kindgerechten Sätzen, die aber auch Erwachsenen beim Vorlesen sehr viel Freude bereiten. Gedacht ist das Buch für Kinder ab 4 Jahren zum Vorlesen, meiner Meinung nach ist es aber auch für Kinder im Erstlesealter zum ersten selber lesen sehr gut geeignet durch den tollen Schreibstil und der Schriftgröße.


Inhaltlich begleitet man Paul einen Kanarienvogel in seinem Leben im Wald. Er ist etwas traurig weil er anfangs einsam ist und keine Freunde hat. Das ist so schön beschrieben das man mit Kindern sehr gut darüber reden kann wie wichtig Freunde sind und aus welchen Gründen man vielleicht eben keine hat. Das Thema Angst wird hier gut aufgegriffen und auch das bietet wunderschönen Gesprächsstoff. Der weitere Verlauf der Geschichte ist spannend und der kleine Kanarienvogel beweist Mut und versteht im Laufe des Buches auch worauf es ankommt. Eine Geschichte die nicht nur die Kleinen begeistert.


Auf jeder Doppelseite gibt es passend zum Text ein Bild. Gezeichnet sind diese Bilder sehr schön, es sind klare Farben und deutliche Abbildungen. Mir gefiel gut das der Text und die Zeichnung immer sehr schön zusammen passten. Die gesamten Abbildungen im Buch harmonieren inhaltlich zusammen und sind sehr ausdrucksstark. Am Ende der Geschichte hatte man sofort Lust noch mehr von Paul und Konopke zu erfahren, ob sie noch weitere Abenteuer bestehen? Wir sind gespannt.


Das Buch hat uns sehr viel Freude bereitet, daher können wir es nur weiterempfehlen und vergeben klare 5 Sterne.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

venedig, mafia, grado, italien, krimi-reihe

Im Namen des Paten

Gerhard Loibelsberger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 24.08.2017
ISBN 9783709978856
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Im Namen des Paten“ ist das zweite Buch Buch um den Expolizisten Lupino Severino aus der Feder von Gerhard Loibelsberger.



Klappentext:

KRIMI-SPANNUNG ZWISCHEN CANAL GRANDE UND DEM HAFEN VON TRIEST Kann ein einfacher Job zu einem einzigen Spießrutenlauf werden? Wolfgang "Lupino" Severino soll als Bote einen Speicherstick von Venedig nach Grado transportieren. Dabei gerät er zwischen die Fronten zweier Mafia-Familien und setzt nicht nur seine große Liebe, sondern auch sein Leben aufs Spiel. Denn was sich anfänglich als leichter Auftrag dargestellt hat, entpuppt sich schnell als mörderisches Katz-und-Maus-Spiel. Und schon bald weiß Lupino nicht mehr, wer Freund ist und wer Feind. SCHWARZER CAFFÈ, DUNKLE RIVIERA UND SALZIGE MEERESBRISE Vor der malerischen Kulisse zwischen dem Dogenpalast in Venedig und dem Hafen von Triest liefert Gerhard Loibelsberger einen packenden Krimi in großem italienischen Stil: mit viel caffè espresso, salziger Luft aus der Lagune und mafiösen Machenschaften.



Meine Meinung:

Gerhard Loibelsberger Werk „Im Namen des Paten“ ist in diesem Jahr im Haymond Taschenbuchverlag erschienen. Es ist nun schon das zweite Buch um den Ex-Polizisten Lupino Severino.


Der Schreibstil von diesem Autor hat mir sehr gut gefallen, das Buch liest sich sehr angenehm und schnell. Aufgebaut ist es in 84 Kapitel die verhältnismäßig kurz sind. Ergänzt wird es durch einen Prolog und ein Personenregister. Ich fand es sehr gut das es dieses gibt, so konnte ich während des Lesens immer mal nachschlagen.


Inhaltlich hat mich das Buch von der ersten Seite an fasziniert und die Spannung blieb bis zum Ende. Ich kenne das erste Buch von Gerhard Loibelsberger um Lupino Severino nicht, aber das war kein Problem man kommt auch ohne richtig schnell in der Geschichte an. Während des Lesens fühlte ich mich mitten im Handlungsort angekommen und habe alles vor meinem geistigen Auge sehen können, da die Szenen wirklich sehr bildlich beschrieben werden. Ich war mitten im Roman dabei, das ganze wurde auch unterstützt durch die wörtlichen Reden die teilweise in italienisch stattfanden. Diese waren mit Fußnoten ergänzt und am unteren Seitenrand stand dann die Übersetzung. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und hat für mich den richtigen Flair und das gewisse Extra des Buches transportiert.

Der Protagonist Lupino Severino wird als ein sehr sympathischer Charakter beschrieben, der während der spannenden Geschichte immer wieder in Lebensgefahr gerät. Die Spannung des Buches ist sehr hoch und die Handlungen teilweise rasant so das man das Buch gar nicht zur Seite legen möchte, weil man Angst hat etwas zu verpassen.


Ein sehr spannender Krimi den ich nur weiterempfehlen kann und natürlich vergebe ich für dieses Werk 5 Sterne.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

alte donau, wien, kaiserwasser, fische, hotel

Kaiserwasser

Fyona A. Hallé
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 14.06.2017
ISBN 9783744836784
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Fyona A. Halle neustes Werk „Kaiserwasser“ ist am 14. Juni 2017 erschienen, er ist meiner Meinung nach als Gegenwartsroman einzustufen.


Klappentext:

Wien, Juli 2017: Im Vorfeld des Lichterfestes verschwinden entlang der Alten Donau reihenweise Hunde. Anwohner verdächtigen den Koch des koreanischen Sejong-Centers am Kaiserwasser; schließlich esse man in Korea auch Hund. Die Freundinnen Conny und Tony jedoch ahnen, dass in dem Gewässer ein (Un-)Wesen auf der Jagd sein könnte, das wenig zur 'schönen blauen Donau' passt. Gleichzeitig bereitet eine Bestseller-Autorin die Publikation ihres neuen Romans vor, in dem es um eine tabuträchtige Liebesgeschichte geht. Wie alles miteinander zusammenhängt, wird erst nach und nach klar. Es entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Showdown kommt es beim Lichterfest, als Tausende Wiener und Wienerinnen auf Hunderten Booten auf der Alten Donau unterwegs sind. Nicht alle davon überstehen die Nacht heil und intakt ... Eine unkonventionelle Krimi-Komödie aus dem heutigen Wien, in der es manchmal tierisch, manchmal menschlich-allzumenschlich zugeht!



Meine Meinung:

Der Roman „ Kaiserwasser“ von Fyona A. Halle hatte für mich beim Lesen Höhen, Tiefen, Spannung und aber auch zähe Momente.


Vom Schreibstil her gefällt mir das Buch sehr gut. Es ist sehr schön geschrieben und da die Handlung in Wien spielt, hat die Autorin auch bei einigen wörtlichen Reden den österreichischen Dialekt einfließen lassen. Das ist so super gestaltet das man es auch als nicht Österreicher gut verstehen und nachvollziehen kann.


Aufgebaut wurden die Kapiteln nach Daten des Geschehens, das gefiel mir sehr gut denn so hatte es für mich einen aktuellen Bezug und man konnte sich noch besser hineinversetzen. Weniger gut gefallen hat mir die Idee der Autorin ein Buch in Buch Geschichte mit einzuflechten, das fiel mir beim Lesen manchmal sehr schwer.


Es gibt während der Handlung sehr viele Charaktere die eine Rolle spielen, mir fiel es hier doch schwer diese auseinander zu halten, es wäre schön gewesen wenn es im Buch ein Personenregister gegeben hätte. Von der Örtlichkeit her spielt die Geschichte , wie schon erwähnt in Wien. Damit man sich das alles noch besser vorstellen kann gibt es am Anfang der Geschichte eine kleine Karte vom Handlungsort.

Inhaltlich gefiel mir die Haupthandlung sehr, es war für mich nachvollziehbar. An manchen Stellen war es mir persönlich etwas zu zäh, aber dann kam ja mit dem Showdown richtig Spannung auf und das Buch hat mich gepackt. Hier an dieser Stelle arbeitete die Autorin mit dem Wechsel der Erzählperspektive. Anfänglich verwirrte mich das – aber dann kam ich schnell damit zurecht. Meiner Meinung nach hat es dadurch die Geschichte noch spannender gemacht. Zum Ende des Buches gab es dann für meine Geschmack noch einmal zu viele Informationen und Provokationen, die für mich persönlich das Buch nicht gebraucht hätte.


Ich bin von diesem Buch ziemlich hin und hergerissen, die Idee gefällt mir sehr gut, aber leider konnte es mich nicht komplett überzeugen. Von mir daher 3 Sterne.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

kinderbuch, wald, phantasi

Die Hobis auf der Jagd nach dem Regenbogenblatt

Thomas Sterr , Martina Mair
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Sequenz Medien / xlibri.de Buchproduktion, 01.07.2017
ISBN 9783946307082
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ein wunderbares Buch zum Vor- und/oder selber lesen, ist „ Die Hobis auf der Jagd nach dem Regenbogenblatt „ von Thomas Sterr.



Klappentext:

Noki hat es satt! Immer weniger Menschen kommen in die Wälder, um die bunten Blätter an den Bäumen zu bestaunen. Bimpf und Rina können Noki nicht von seiner verrückten Idee abbringen, außergewöhnliche Blätter zu färben, um die Menschen wieder in die Wälder zu locken. Als ein kleines Mädchen Nokis Regenbogenblatt findet, merkt er, welchen Fehler er begangen hat. Gemeinsam beschließen die Hobis, das verlorene Blatt zurück zu bekommen. Werden die Freunde es schaffen, das Geheimnis der Hobis zu bewahren?


Kindermeinung:

Ich mag die große Schrift und die etwas andere Buchstabenart, so konnte ich das Buch sehr gut ohne Hilfe lesen. Viel Spaß haben mir die drei Hobis bereitet und ich fand es schön das sie auf ihrer Suche von anderen Tieren begleitet wurde. Lustig fand ich vor allem die Katze Emma.



Meine Meinung:

Thomas Sterr hat das Kinderbuch „ Die Hobis auf der Jagd nach dem Regenbogenblatt“ ursprünglich für seine eigene Kinder geschrieben und sich dann entschlossen es als Selfpublishing

der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das war eine wirklich gute Idee, denn dieses Buch hat die ganze Familie begeistert.


Schon beim ersten Durchblättern fällt auf das sich hier nicht nur Gedanken zum Inhalt gemacht wurde, sondern auch über die Schriftgröße und den Schrifttyp. Ich empfinde die große Schrift und die gewählte Schriftart sehr angenehm und somit kann das Buch auch gut von Erstleseren bewältigt werden. Die Schreibweise des Autors ist locker, leicht und kindgerecht. Das Buch lässt sich gut und schnell lesen.


In der Geschichte sind drei kleine bezaubernde Wesen die Protagonisten. Ihr Aussehen und ihre Charaktere wurden sehr schön beschrieben. Als Leser begleitet man die Drei auf der Suche nach dem außergewöhnlichen Blatt welches von einen von Ihnen gestaltet wurde. Inhaltlich erlebt man eine spannende und kindgerechte Geschichte, wo es um Freundschaft, Zusammenhalt und auch ein bisschen um Übermut geht. Das Buch eignet sich aber auch um mit Kindern über die Natur zu sprechen.


Die Zeichnungen ergänzen sehr gut den Inhalt. Sie passen, bis auf ein Bild, sehr gut zu der Geschichte. Klar und deutlich gestaltet sind die Bilder und passen sehr gut zu dem Geschriebenen auf der jeweiligen Seite.


Wir sind wirklich sehr begeistert von der Geschichte und würden sehr gerne von den Hobis noch mehr lesen. Das Buch bekommt von uns 5 Sterne. Empfehlen würden wir es für Kinder ab 5 Jahren.


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

köstlich, schmackhafte rezepte, neue ideen, einfach, vegetarisch

Einfach Köstlich Vegetarisch


Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Lichtzeichen Verlag, 16.12.2013
ISBN 9783869541471
Genre: Sachbücher

Rezension:

„ Einfach köstlich vegetarisch“ ist jetzt schon der 7. Band aus dem Lichtzeichen Verlag.



Inhalt ( übernommen):

Viele Menschen suchen nach einer alternativen Ernährungsweise. Sich vegetarisch ernähren liegt nicht nur im Trend, sondern hält obendrein gesund. Schon auf den ersten Seiten der Bibel steht: „Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.“

In diesem Buch aus der Reihe „Einfach köstlich“ finden Sie ein reichhaltiges Angebot an leckeren vegetarischen Rezepten. Die kreierten Vorspeisen, Hauptgerichte, Snacks, Salate oder Desserts lassen sich einfach und ohne exotische Zutaten sehr schmackhaft zubereiten. Es muss nicht immer Fleisch sein. Wir wünschen Ihnen guten Appetit!



Meine Meinung:

Ich bin jetzt kein Vegetarier, aber ich ernähre mich auch gerne an manchen Tagen vegetarisch. Dafür habe ich ein Kochbuch gesucht mit Rezepten die sich schnell und einfach umsetzen lassen und auch noch für die ganze Familie geeignet ist.


Das Cover des 7. Bandes „ Einfach köstlich vegetarisch“ hat mich angesprochen, da die abgebildeten Zucchiniröllchen sehr appetitlich aussehen. Leider musste ich feststellen das genau dieses Rezept nicht im Buch enthalten ist, das enttäuschte mich erst einmal sah.


Aufgebaut ist das Kochbuch sehr übersichtlich, alle Rezepte sind in 4 Kategorien aufgeteilt und somit lässt sich schnell ein passendes Gericht finde. Die meisten der Gerichte sprachen mich sofort an und luden mich ein sie nach zukochen. Jedes Gericht hat auf einer Doppelseite seinen Platz enthalten links ist ein Foto und auf der rechten Seiten stehen dann die Zutaten und die Zubereitung.

Die Zutatenliste sind bei allen Rezepten vollständig und auch die Zubereitung ist sehr gut beschrieben und es lässt sich sehr einfach umsetzen. Ein kleiner Kritikpunkt der mir aufgefallen ist das leider nicht immer das Foto und die Zutatenliste übereinstimmen.


Ich war positiv sehr überrascht was man alles leckeres kochen kann ohne tierische Produkte. Das Buch kann ich nur weiterempfehlen. Von mir erhält es auf Grund meiner kleinen Kritikpunkte 4 Sterne.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

ökologische mitte, eifersüchteleien, freunde, familie, haus

Millionärin wider Willen - Elenas Haus

Brigitte Teufl-Heimhilcher
Flexibler Einband: 236 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.06.2017
ISBN 9783744851701
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch „ Millionärin wider Willen Elena Haus“ von Brigitte Teufl-Heimhilcher ist der zweite Band um Elenas Lottogewinn. Erschienen ist das Buch im Juni 2017.



Klappentext:

Weiter geht es mit Elena, der glücklichen Lottogewinnerin, und ihrer Familie. Nachdem Elena ihren Gewinn in ein Mietshaus investiert hat, beziehen ihr Sohn Axel und seine Familie eine der Dachgeschosswohnungen. Doch Axel ist wenig begeistert, als seine Schwester Kerstin ihre neue Anwaltskanzlei ebenfalls dort einrichtet und ihren Freund, der plötzlich als Alleinerziehender dasteht, gleich daneben einquartiert. Und was wird Elenas Freund sagen, wenn ihr Ex-Mann Ossi das alte Hofgebäude in eine Atelierwohnung umbaut? Mit Umsicht und Tatkraft versucht Elena, alle Interessen unter einen Hut zu bringen - ob ihr das gelingen wird?




Meine Meinung:

Schon der erste Band von „Millionärin wider Willen“ hat mich sehr begeistert und sehr gut unterhalten, daher freute ich mich sehr auf das Buch „ Millionärin wider Willen Elenas Haus“.


Der Schreibstil der Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hatte mir ja bereits schon im ersten Band sehr gut gefallen. Auch in diesem zweiten Buch schriebt sie wieder sehr locker und unterhaltsam. Das Buch lässt sich sehr schnell und einfach lesen.


Inhaltlich begleitet man in diesem Gegenwartsroman die Protagonistin Elena wieder. Elena beichtet nun ihren Gewinn und kauft sich ein Mietshaus. Die bunte Gesellschaft die in dieses Mietshaus einzieht sind alle mit Elena verwandt/bekannt oder befreundet. Es geht dort sehr turbulent und mitunter auch für den Lesern sehr witzig zu. Ich war wieder bestens unterhalten und konnte die Handlungen in der Geschichte sehr gut nachvollziehen und mir auch in der Realität sehr gut vorstellen. Bei allem Charme und Witz den das Buch hat werden aber auch aktuelle Themen angesprochen, mit denen sich viele von uns derzeit auch konfrontiert fühlen.

Ich bin von dem Buch wieder einmal sehr begeistert gewesen und es hat mir sehr unterhaltsame und leichte Lesestunden beschert.


Das Buch bekommt von mir 5 Sterne und ich kann es natürlich nur weiterempfehlen.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

mittelalter, werwolf, wölfe, burg, fantasy

Blut schreit nach Blut

Aikaterini Maria Schlösser
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.07.2017
ISBN 9783743187450
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch „ Blut schreit nach Blut“ von Aikaterini Maria Schlösser erschienen 2017 ist mehr als nur ein Roman, er ist ein Erlebnis für Körper und Geist.



Klappentext:

Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272 Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird. Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne. Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.



Meine Meinung:

Aikaterini Maria Schlösser schrieb den Roman „ Blut schreit nach Blut“. Es ist ein historischer Fantasy-Roman der im Jahr 2017 erschienen ist.


Mich hat von Anfang an das Cover des Buches sehr fasziniert und gereizt mehr über dieses Buch zu erfahren. Es ist eine junge Frau mit einer weißen Haube abgebildet und hinter hier sieht man den Vollmond mit dunklen Ästen von Bäumen.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut durchdacht und passt von der Wortwahl sehr gut zu einem historischen Fantasy-Roman. Sie hat von Beginn der Geschichte an mich als Leser in den Bann gezogen und diese Spannung blieb bis zum Ende erhalten.


Inhaltlich faszinierte mich die sehr gut gelungene Mischung aus Mittelalter und Fantasy. Besonders gefiel mir das hier das Mittelalter nicht geschönt dargestellt wurde, sondern es so präsentiert wird wie es auch war, mit Raubzügen und Morden. Sie hat aber auch die Mystik sehr gut eingefangen in ihren Worten und diese Mischung aus Historie und Mystik spürt man als Leser sehr deutlich.


Die Protagonistin Luna begleitet man als Leser durch den kompletten Roman. Da es so gut geschrieben ist hat man das Gefühl auch körperlich mit dabei zu sein und leidet so auch mit ihr mit. All das beschriebene fühlt man als Leser regelrecht und man mag das Buch dadurch auch gar nicht zur Seite legen, man möchte zu jeder Zeit wissen wie es weiter geht.

Das Ende des Buches hat mich überrascht und aber auch gefreut. Es ist eine Art Happy End die das Buch hat, aber ohne das es kitschig wirkt, sondern die Besonderheit des Buches bleibt auch hier weiterhin vorhanden.



Ich bin wirklich tief beeindruckt über dieses Buch und kann daher es nur weiterempfehlen und klare 5 Sterne verteilen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

haiku, japan, sammlung, abschied, gedichte

Südwind

Volker Friebel
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Edition Blaue Felder, 08.05.2017
ISBN 9783960390084
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

„ Südwind“ herausgegeben von Volker Friebel ist eine Sammlung von Haiku und Tan-Renga von verschiedenen Autoren.



Inhaltsangabe:

Das Haiku-Jahrbuch 2016. Eine Auswahl deutschsprachiger Haiku, für das Projekt „Haiku heute“ herausgegeben von Volker Friebel. Aus tausenden Texten ausgewählt 596 Haiku von 115 Autoren sowie 10 Tan-Renga. „Haiku heute“ ist ein Projekt zur Förderung des deutschsprachigen Kurzgedichts. Die Netzpräsenz www.Haiku-heute.de erstellt aus der Vielzahl an eingereichten Texten jeden Monat eine Auswahl nach literarischen Gesichtspunkten. Die Jahrbücher, von denen hier das vierzehnte vorliegt, versammeln davon die interessantesten Haiku jedes Jahres und geben so einen Überblick zum Stand der deutschsprachigen Haiku-Dichtung. Zusätzlich werden im Jahrbuch auch in anderen Foren veröffentlichte Haiku und nur für das Jahrbuch eingereichte Haiku aufgenommen.



Meine Meinung:

Ich mag Lyrik und Poesie in den verschiedensten Formen. Eine davon sind Haiku, wie sie in dem Buch „ Südwind“ sind. Herausgegeben wurde das Buch von Volker Friebel und ist erschienen bei Edition Blaue Felder im März 2017.

Haiku ist eine besondere Form sich auszudrücken, es ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die in den letzten Jahren immer weitere Verbreitung findet. In Deutschland werden sie meist 3-zeilig geschrieben, so sind die meisten Haiku im Buch auch geschrieben. Allerdings merkt man an den Haiku im Buch auch schon die Veränderung, das sie bis zur Jahrtausendwende noch aus 5-7-5 Silben bestehen mussten, das ist hier nicht mehr so. Es gilt derzeit nur das die Gedichte mit weniger als 17 Silben auskommen müssen um als Haiku zu gelten.

In dem Buch ist das auf alle Fälle gegeben, alle Haiku-Autoren haben ihr Gedankenwelt so niedergeschrieben. Mir haben sehr viele davon außerordentlich gut gefallen und ich konnte das regelrecht spüren was der Autor dort hinein gelegt hat. Mein persönliches Lieblings Haiku in diesem Buch kommt von Susanne Leiste-Bruhn:

„Kommt sie oder geht sie

die dunkle Gestalt am Strand

Novemberabend


Verlassenes Haus

Seewind in allen Räumen

Salz auf der Schwelle“


Inhaltlich sind sie alle sehr verschieden und lassen sich meiner Meinung nach , nicht einem bestimmten Thema zu ordnen. Im Buch wurden sie hintereinander weg gedruckt, aber immer mit Kennzeichnung des Autors, oben rechts vor dem jeweiligen Haiku.

Im Buch befinden sich dann auch noch einige Tan-Renga. Tan-Renga ist eine Art Kettengedicht welches von 2 Autoren geschrieben wird.


Mir gefielen persönlich nicht alle Haiku und Tan-Renga im Buch, aber besonders toll finde ich das es jedes Jahr ein Haiku-Buch gedruckt wird, so kann man die Entwicklung dieser Gedichtform in Deutschland gut erkennen.


Von mir bekommt das Buch 4 Sterne und ich kann es natürlich allen Lyrikliebhabern empfehlen.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

glück, kloste, kurzgeschichten, leserunde, erzählungen

Wer verteilt das Glück?

Bastian Aue
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 11.05.2017
ISBN 9781546916208
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Wer verteilt das Glück?“ ist ein kleines Büchlein von Bastian Aue und ist erschienen im Mai 2017 im Freigeist Verlag.


Klappentext:

Paul ist nicht gerade vom Glück gesegnet. Er hat nicht nur seinen Job verloren, sondern auch seine Frau hat ihn verlassen – und das alles am gleichen Tag. „Alles kommt auf einmal und meistens dann, wenn man es nicht erwartet“, sagte sein Großvater immer. Als Paul eines Abends mal wieder durch das Fernsehprogramm zappt, bleibt er bei einer dieser unzähligen Talkshows hängen. Dort wird gerade ein erfolgreicher Musikproduzent zu seinem Leben und seinem Erfolg befragt. Dieser beginnt seine Antwort mit der Frage: “Wer verteilt das Glück?“ Dieser Satz durchfährt seinen ganzen Körper und als er in der darauffolgenden Nacht hellwach im Bett liegt, weiß er, dass er sich auf eine Reise begeben muss. Er muss denjenigen finden, der das Glück verteilt. Schon wenige Tage später ist es soweit und Paul begibt sich auf die Reise – eine Reise nach dem Glück im Leben… (Quelle:'E-Buch Text/27.05.2017')



Meine Meinung:

Der Autor Bastian Aue schreibt in seinem Buch „Wer verteilt das Glück? - Eine Erzählung über das Glück im Leben“ über Paul der sich auf die Suche macht nach der Antwort auf diese Frage.

Geschrieben ist das Buch in einer einfachen, leicht verständlichen Ausdrucksweise, die mir beim Lesen sehr viel Spaß bereitet hat und sehr unterhaltsam war. Die Erzählung umfasst ca. 100 Seiten und liest sich zudem auch sehr schnell.

Der Protagonist Paul ist an einem Tiefpunkt an seinem Leben angekommen und fällt in Depressionen und Selbstmitleid. Viele werden sich an dieser Stelle des Buch wahrscheinlich ein wenig wieder finden. Ich konnte Paul nur allzu gut verstehen, denn es gibt Momente im Leben da denkt man das nur die anderen Glück haben. Im weiteren Verlauf der Geschichte begleitet man Paul bei vielen Begegnungen die ihm seine Frage beantworten sollen. Eine direkte Antwort darauf erhält er nicht, aber jede dieser Unterhaltungen bewegt was in ihm und nicht nur bei ihm. Ich habe mich auch angesprochen gefühlt über die einzelnen Begegnungen nachzudenken, dabei habe ich bemerkt das auch ich noch an der ein oder anderen Stelle umdenken muss. Mir hat besonders gut gefallen wie behutsam und doch prägnant, der Autor die Antwort auf die Frage heraus gearbeitet hat , ohne aber eine konkrete Erkenntnis zu schreiben. Denn diese liegt beim Leser selbst.

Das Ende der Handlung fand ich persönlich sehr traumhaft ohne aber kitschig zu wirken.


Da mir dieses kleine Büchlein sehr viel Freude und Spaß beim Lesen bereitet hat und auch in mir etwas bewirkt hat kann ich es nur weiterempfehlen. Von mir 5 Sterne.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

all age, auf der suche nach dem verlorenen stern, naturverbundenheit, tiere, fabel

Auf der Suche nach dem verschwundenen Stern

Daniela Böhm
Flexibler Einband: 124 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.07.2017
ISBN 9783743196674
Genre: Romane

Rezension:

„Auf der Suche nach dem verschwundenen Stern“ ist ein fabelhaftes kleines Büchlein geschrieben von Daniela Böhm und mit Zeichnungen von Andy Steinbauer.


Klappentext:

"Auf der Suche nach dem verschwundenen Stern" ist eine Fabel über das Leben, die Freundschaft und große Träume. Ein Buch, das Mut machen will und von einer abenteuerlichen Reise und Suche erzählt.


Meine Meinung:

Die Autorin Daniela Böhm hat mir ihrer Fabel „ Auf der Suche nach dem verschwundenen Stern“ ein Buch geschrieben, was nicht nur zeitlos ist, sondern auch für Groß und Klein geeignet.

In einer wunderbar geschriebenen Sprache erzählt sie die Geschichte. Mir hat besonders gut gefallen das ihr mit ihrem Schreibstil einen gekonnten Wechsel zwischen einfacher, kindgerechter Sprache und einem gehobenen, aber leicht verständlichen Satzaufbau gelungen ist.

Ich mochte es sehr das die Geschichte als Form einer Fabel geschrieben ist, der Hauptakteur dabei ist ein Feldhamster der sich einsam und unverstanden fühlt. Er fragt sich nach seiner Bestimmung im Leben. Bei der Suche nach seinem Sinn im Leben begegnet er einem Stern, durch diesen bricht er auf in die Welt. Seine Reise ist sehr abenteuerlich, dabei lernt er verschiedene Tiere kennen und setzt sich auch Gefahren aus.

Daniela Böhm hat in diesem Buch sehr schön verschiedene Themen aufbereitet, wie z.B. Freundschaft, Selbstbewusstsein, Mut, Zielverfolgung und vieles mehr. Meiner Meinung nach ist ihr ein Werk gelungen das nicht nur sehr schön und schnell zu lesen ist, sondern zum Nachdenken anregt und lange nachwirkt.

Ergänzt wird die Geschichte durch kleine schwarz-weiß Zeichnungen von Andy Steinbauer. Mir gefallen diese Illustrationen sehr, da meiner Ansicht nach, nicht nur von der Szene darauf geachtet wurden das sie zum Text passen, sondern auch von der Mimik des Textes.


5 Sterne und eine absolute Weiterempfehlung kann ich für dieses Buch nur aussprechen, da es einfach großartig ist.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

woge, fantasie, sword, könig, game of thrones

Kalion. Die lautlose Woge

Aleš Pickar
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Periplaneta, 19.01.2017
ISBN 9783959960328
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Buch „Kalion. Die lautlose Woge“ von A. Pickar ist der Auftakt einer dreiteiligen Buchreihe, erschienen im Verlag Perplaneta Anfang 2017.



Klappentext:

Die Neun Götter haben Kalion längst verlassen – nur der Stille Mahner am Firmament zeugt noch davon, dass die Welt einmal eine glücklichere war, bevor der Hochmut der Menschen sie zerstörte. Seit Generationen sind die Völker des rauen Kontinents Neroê zerstritten. Im Norden wütet eine rätselhafte Krankheit. Die verwöhnte Prinzessin Linederion aus dem Ostreich soll an einen fremden Hof verheiratet werden, der gefallene Feldherr Gellen ist auf der Flucht, weil er sein Geheimnis nicht preisgeben kann, die ehemalige Sklavin Nelei will Rache nehmen und die Schwägerin des Königs von Kendaré spinnt Intrigen, um ihren unbeliebten Sohn auf den Thron zu setzen. Doch sie alle ahnen nichts von der dunklen Gefahr, die sich im Westen zusammenbraut … Aleš Pickar erschafft mit KALION ein facettenreiches, geheimnisvolles und vor allem düsteres Epos. Die lautlose Woge ist der Beginn einer Reise in eine rätselhafte und raue Welt und ein spannender Roman, der mit den Normen des High-Fantasy-Genres bricht.


Meine Meinung:

Der erste Band der Fantasytriologie von A. Pickar ist „ Die lautlose Woge“.

Schon allein das orangefarbende Cover mit dem roten Tigerkopf hat mich sehr angesprochen und gefiel mir richtig gut.

A. Pickar hat einen Schreibstil der mir sehr gut gefällt und die Lesefreude sehr hoch hält. Ihm ist es gelungenen in einem sehr komplexen Buch, mich den Lesern, immer gut zu unterhalten und auf Grund der tollen Aufteilung den roten Faden nie zu verlieren. Am Anfang jeden neues Kapitel befindet sich eine kleine Karte zur Orientierung des Handlungsortes. Mir gefiel das sehr gut, denn so habe ich mich immer gut zu Recht gefunden.

Die Welt die er in seinem Buch beschreibt, beschreibt er sehr intensiv und detailreich, er ging dabei auf die verschiedene Sprachen, die Kulturen und die Geschichte ein. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so habe ich mich in die Welt hinein gesetzt gefühlt und war mitten drin in der faszinierenden Welt. Ein Fantasybuch in dem auf Drachen und mystische Gestalten verzichtet wurde, das war für mich ein Zeichen das der Autor sich Gedanken gemacht hat, anders zu sein als andere Bücher aus diesem Genre. Diese Gedanken und die Hingabe spürte ich als Leser in dem Buch deutlich, ich denke daher ist das Buch auch so einzigartig gut gelungen. Die Protagonisten waren so gut beschrieben das ich sie direkt vor meinem geistigen Augen sehen konnte.


Ich bin einfach nur begeistert von dem ersten Teil der Triologie so das ich mich jetzt schon auf den zweiten Teil freue. Von mir dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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spätmittelalter, deutschland, räuber lippold

Kaspar's sagenhafte Abenteuer

Riccardo Timpanaro
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.05.2017
ISBN 9783734733772
Genre: Fantasy

Rezension:

Riccardo Timpanaro hat mit „Kaspar´s sagenhafte Abenteuer – Räuber Lipold“ einen Fantasy Roman erschaffen der wohl der Auftakt einer Reihe zu sein scheint.



Klappentext:

Das heutige Deutschland im Spätmittelalter ... Ein junger, mysteriöser Fremder namens Kaspar taucht an einem regnerischen Abend im kleinen Dorf Brunkensen auf. Die verängstigten Gäste im dortigen Wirtshaus berichten ihm zu später Stunde von einem schauerlichen Räuberhauptmann, Lippold genannt, der schon seit langer Zeit mit seiner blutrünstigen Bande das gesamte Gebiet rundum in Angst und Schrecken versetzt! Menschen werden überfallen, kaltblütig ermordet, oder verschwinden einfach und tauchen niemals wieder auf! Zusammen mit seinem alten Freund, dem Schmied, beschließt der mutige Kaspar schließlich, den Leidgeprüften zu helfen und den geheimen Unterschlupf der Räuberbande für sie ausfindig zu machen! Doch begibt er sich dadurch nicht in die einzige Gefahr, die er noch zu meistern haben wird, denn ein weitaus gefährlicheres, uraltes und mächtiges Übel wartet schon seit langer Zeit nur noch auf den richtigen Moment!




Meine Meinung:

Das Buch „Kaspar´s sagenhafte Abenteuer – Räuber Lippold“ von Riccardo Timpanaro ist im Mai 2017 erschienen.


Geschrieben ist das Buch, sehr verständlich, einfach und schnell zu lesen. Das Cover wirkt sehr interessant. Abgebildet ist ein düsterer Wald und ein überdimensional großer Wald, auf beidem ist als durchsichtiger Schatten ein Schädel zu sehen. Ich mag das Cover sehr , weil es einen sofort in seinen Bann zieht und auf ein eher düsteres Buch hindeutet.


Aufgebaut ist das Buch in 17 Kapitel auf insgesamt 273 Seiten. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz gestaltet, was ich persönlich sehr mochte.Ich persönlich hätte mir eine Umgebungskarte gewünscht um die Wege und Handlungsorte mir besser vorstellen zu können, aber die fehlt leider. Genau wie es auch kein Orts- und Personenregister gibt.


Von der ersten Zeile an, ist man sofort in der Geschichte angekommen. Es gibt kein Vorgeplänkel, sondern es geht sofort sehr spannend und extrem fesselnd los, mir persönlich zwar eine kleine Spur zu grausam aber doch sehr packend. Leider hielt das Fesselnde aus dem 1. Kapitel nicht die ganze Zeit an, sondern flachte ab so das ich es persönlich zwischendurch sehr langatmig fand. Ab dem 8. Kapitel empfand ich wieder Spannung und die Lesefreude stieg wieder an. Leider fiel das Packende spannende wieder ab und vieles war für mich als Leser schon voraussehbar.

Die Handlung im Roman fängt sehr spannend an, wie ich schon schrieb, dies Handlung aus dem ersten Kapitel wurde dann auch im zweiten Kapitel komplett beendet, es blieben dann Fragen zurück die im Laufe des Buches nicht wirklich beantwortet wurden. Der Protagonist Kaspar hat eine Hexe besiegt sie nach einem Namen eines Dämons gefragt und auch von dort ein Buch mitgenommen. Leider wurde auf dies Fakten nicht weiter eingegangen. Es folgte ein neuer Handlungsstrang der sich dann aber durch das komplette Buch zog. Leider von der Erzählweise mit vielen Höhen und Tiefen. Die Geschichte die erzählt wird handelt um die Sage des Räuber Lippolds, allerdings wurde sie schon sehr abgewandelt. Die Idee die hinter dem Buch steht mag ich sehr und es sind für mich als Leser auch sehr gut Ansätze zu merken gewesen, aber leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

Das Ende des Buches passte für mich nicht ganz in das Konzept des Buches und klang für mich sehr erzwungen, so das es dann ein Happy End gab. Unterschwellig hat der Autor aber im gesamten Buch und auch noch einmal am Ende immer wieder Neugierde in mir wecken können.


Schade fand ich das man als Leser nicht von Anfang an weiß das es sich um das erste Buch einer mehrteiligen Reihe handelt, das erfährt man erst zum Schluss leider.


Ich bin bei der Bewertung des Romans hin und hergerissen, ich habe doch recht viele Kritikpunkte, aber es gibt durch aus gute Ansätze und der Autor hat es geschafft mich neugierig auf seinen nächsten Band zu machen, daher vergebe ich ganz liebe 3 Sterne.


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sushi, japan, getränke, zutaten, vorspeise

Sushi-at-Home-Party

Angjinsan - Angelika Herzig
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Waldkirch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783864760846
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Sushi at-Home-Party“ von Angjinsan ist in diesem Jahr im Waldkirchverlag Mannheim erschienen und ist meiner Meinung nach ein kleiner Küchenschatz.


Klappentext:

Sie lieben Sushi, Sie sind gerne mit Freunden zusammen, Sie ernähren sich bewusst und Sie haben Spaß am gemeinsamen Tun – dann werden Sie doch auch Mitglied der großen Fangemeinde von Angjinsan und rollen Sie mit bei der Sushi-at-Home-Party. Die perfekte Step-by-Step-Anleitung vom Einkaufszettel über Grundausrüstung, Material- und Warenkunde bis zu Benimm-Regeln beim Japanisch-Essen und bei Tisch – dieses Buch bietet interessante Grundinformationen und verbindet sie mit dem dazugehörigen Spaßfaktor. Sushi bedeutet mitnichten obligatorisch roher Fisch, Sushi kann man ganz nach den eigenen Vorlieben und dem eigenen Geschmack zusammenstellen. Angjinsan gibt eine Fülle von Anregungen dazu, was man Leckeres mit Reis und dem Nori-Blatt umhüllen kann. Egal ob vegan oder vegetarisch, mit Fisch, gekocht oder roh, mit Ei, mit Fleisch, es muss schmecken und soll beim Zubereiten Freude bereiten. Die Sushi-at-Home-Party ist der perfekte Partyspaß ohne Stressfaktor für die Gastgeber. Alles lässt sich in Ruhe vorbereiten, auch dafür gibt es genaue Anweisungen und Listen, und wer was isst, entscheidet jeder selber – Sushi vegan, vegetarisch oder mit tierischen Bestandteilen. Du lebst 75 Tage länger, wenn du das Glück hast, etwas zu essen, was du vorher noch nie gegessen hast. Japanisches Sprichwort



Meine Meinung:

Die Autorin Angjinsan hat mit „ Sushi at-Home-Party“ ein einzigartiges Buch geschrieben, welches

den Leser einlädt Sushi für und mit seinen Gästen gemeinsam zuzubereiten.

Geschrieben wurde das Buch in einem sehr leicht verständlichen Schreibstil, so das die Umsetzung sehr einfach von Hand geht, das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Aufgeteilt ist das Buch in 6 Kapitel, die Kapitel sind dann nochmal unterteilt. Meiner Meinung nach ist es wirklich sehr übersichtlich gestaltet. Man kann jederzeit schnell nachschlagen bzw. nachlesen ohne groß zu suchen, das mag ich sehr gerade bei Büchern mit Rezepten. In dem Buch sind neben dem Text noch ganz viele Bilder. Die Bilder sind sehr schön in das Gesamtwerk eingefügt und haben bei mir die Lust auf Sushi selber machen noch einmal mehr gesteigert.

Inhaltlich blieb für mich keine Frage offen. Die Autorin ging auf alle Fakten einer Party ein und hat sogar Tipps für die Resteverwendung nicht vergessen. Alles ist so beschrieben das ich als Leser es sofort umsetzen konnte. Mir besonders gut gefallen hat die Einkaufsliste, da sie mich gleich darauf hinwies was ich wo bekomme. Das Meiste was man im Buch findet sind Ideen, Anregungen und Grundrezepte um seine eigenen Sushikreationen zu krönen. Ich persönlich war davon sehr angetan, da man so noch mehr Möglichkeiten hat.

Ich persönlich fand es toll das dieses Buch so konstruiert ist das die Gäste nach einer kurzen Einleitung des Gastgebers ihre eigenen Sushi rollen und formen können. Ich als Gastgeber bereite so nur die einzelnen Komponenten zu. Das Buch ist meiner Meinung nicht nur für Anfänger geeignet, sondern auch für Fortgeschrittene.


Ich bin total begeistert von diesem Buch da es sehr viele Möglichkeiten bietet und super toll aufbereitet ist, daher von mir 5 Sterne. Weiterempfehlen kann ich es wirklich Jedem, da man mit Hilfe dieses Buches Sushi neu erleben kann.

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Homöopathie und Praxis

Jacob Voorhoeve , Klaus-Dieter Sedlacek
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 19.07.2017
ISBN 9783744817325
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Buch „ Homöopathie und Praxis - Naturheilkundliche alternative Medizin für den mündigen Patienten“ ist von Dr. ned. J. Voorhoevede und in diesem Jahr neu herausgegeben wurden von Klaus-Dieter Sedlacek.



Klappentext:

Der Zweck des Buches ist es, den Leser mit der homöopathischen Heilweise näher bekannt zu machen. Unter Wahrung des wissenschaftlichen Charakters gibt der Autor zunächst eine gemeinverständliche Übersicht über die Entdeckung, die Grundsätze und den Wert der Homöopathie, und weist sodann im Hauptteil auf diejenigen homöopathischen Heilmittel hin, die erfahrungsgemäß guten Erfolg versprechen. Daneben erwähnt er die wichtigsten hygienischen, diätetischen und sonstigen die Heilung unterstützenden Maßregeln, die sich in der Praxis bewährt haben. Dieses Buch wird zur Beseitigung von Vorurteilen und Missverständnissen beitragen, die in Bezug auf die Homöopathie immer noch vorhanden sind. Auch Ärzte und Studierende soll es veranlassen, sich näher mit Homöopathie zu beschäftigen. Für den mündigen Patienten ist das Buch ein segensreicher Ratgeber zur Wiedererlangung und Bewahrung des kostbarsten Schatzes, nämlich der Gesundheit.



Meine Meinung:

Klaus-Dieter Sedlacek hat das Buch „ Homöopathie und Praxis - Naturheilkundliche alternative Medizin für den mündigen Patienten“ von Dr. med. J. Voorhoeve neu herausgegeben. Das Originalbuch erschien 1908 als Hardcover.

Aufgeteilt ist das Taschenbuch in 4 Kapitel, mit jeweils mehreren Unterkapiteln und hat insgesamt 313 Seiten. Die Kapitel sind sehr logisch und übersichtlich aufgeteilt. Das erste Kapitel sind die eigenen Worte vom Herausgeber Klaus-Dieter Sedlacek und behandelt die Homöopathie und ihren Umgang heute. Es ist sehr verständlich geschrieben und liest sich sehr leicht. Ich mochte diese Worte sehr, denn sie sprachen mir auch zum großen teil aus dem Herzen.

Die weiteren Kapitel sind dann von Dr. med. J. Voorhoeve seinem Originalbuch übernommen, was man auch deutlich am Schreibstil und der Wortwahl merkt. Im zweiten Kapitel geht es dann um das Wesen der Homöopathie und um 50 der wichtigsten Arzneimittel der Homöopathie. Mir gefiel auch dieses Kapitel sehr gut, aber ich als Leser weiß allerdings nicht ob diese 50 Arzneimittel noch die Wichtigsten sind und ich weiß leider auch nicht ob die Einsatzgebiete immer noch die selben sind. Ich hätte mir hier gerne einen Kommentar im Buch vom Herausgeber gewünscht ob er im Vorfeld den Inhalt des Buches auf Aktualität geprüft hat. In diesem Kapitel, wie auch im Rest des Buches finde ich die kleinen Zeichnungen sehr ansprechend und sie passen natürlich auch perfekt zu der Zeit in der die Originalausgabe erschien.

Das dritte Kapitel behandelt einzelne Erkrankungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten in der Naturheilkunde. Durch die sehr übersichtliche Einteilung und dem Stichwortverzeichnis in Kapitel 4 lässt sich die entsprechende Krankheit sehr schnell finden. Auch hier ist zu merken das die Originalausgabe aus dem frühen 20. Jh. kommt. Ich finde dieses Kapitel persönlich sehr stark, da man sehr viel über einzelne Erkrankungen erfährt und über dessen Behandlung. Neben der Einnahme von homöopathischen Arzneimittel werden auch immer weitere alternative Methoden genannt um die Erkrankung zu behandeln. Ich konnte im Buch alle gut verstehen, da ich die Schreibweise mochte. Mir hat besonders gut gefallen das weitgehend auf lateinische - und Fachbegriffe verzichtet wurden, wenn man es konnte.


Mich persönlich konnte das Buch überzeugen, da es sehr verständlich, übersichtlich und doch recht umfangreich die wichtigsten Erkrankungen und Arzneimittel aus der Homöopathie behandelt.

Auf Grund meines kleinen Kritikpunktes gebe ich dem Buch ganz liebe 4 Sterne. Weiterempfehlen kann ich das Buch auf alle Fälle jedem unabhängig ob er sich bereits mit diesem Thema beschäftigt hat oder nicht.

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