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137 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

markus heitz, fantasy, kartenspiel, des teufels gebetbuch, thriller

Des Teufels Gebetbuch

Markus Heitz
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.03.2017
ISBN 9783426654194
Genre: Fantasy

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(185)

450 Bibliotheken, 29 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

new york, louisa clark, roman, liebe, jojo moyes

Mein Herz in zwei Welten

Jojo Moyes , Karolina Fell
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 23.01.2018
ISBN 9783805251068
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Tod an der Aurach

Henning Mützlitz , Bernd Greber
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.04.2018
ISBN 9783740802974
Genre: Krimi und Thriller

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124 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

liebe, silber, geheimnis, kerstin gier, träume

Silber – Die Trilogie der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 1.328 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 13.10.2016
ISBN 9783841440082
Genre: Jugendbuch

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(417)

819 Bibliotheken, 1 Leser, 5 Gruppen, 39 Rezensionen

fantasy, drachen, abenteuer, cornelia funke, kinderbuch

Drachenreiter

Cornelia Funke , Cornelia Funke
Fester Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Dressler, 01.02.1997
ISBN 9783791504544
Genre: Kinderbuch

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(8)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

star wars, bodhi rook, bor gullet, captain antilles, baze malbus

Rogue One

Alexander Freed , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531799
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich dachte, dass das Buch jetzt nicht viel mehr parat halten würde, als der Film. Doch ich wurde positiv überrascht. Alexander Freed hat wirklich meisterhaft geschafft, die Charaktere sehr viel tiefgründiger zu beleuchten, als das im Film der Fall gewesen war.
Das Buch ist sehr viel anders geschrieben als »Der Auslöser« aber trotzdem hat man das Gefühl, den zweiten Band der Geschichte zu lesen.
Zunächst habe ich kaum den Autorenwechsel gemerkt. Doch das änderte sich im Verlauf des Buches schnell.
Es ist definitiv mehr Action vorhanden als im "Vorgänger".
Sichtwechsel lassen die Gefühle der Charaktere deutlich werden. Lyras Tod liest man aus zwei Perspektiven: aus Lyras und aus Jyns. Beides ist interessant zu lesen, da dadurch Emotionen im Spiel sind, die man im Film nicht sehen konnte. Man konnte sie höchstens erahnen. Solche Wechsel der Perspektiven ziehen sich durch das ganze Buch, was die Dramatik und Spannung aufrechterhält.
Der Autor hat sich wirklich Gedanken gemacht und sogar Szenen geschrieben, die man im Film gar nicht sieht.
Dramatische und schreckliche Passagen liest man, als der Todesstern Jedha City vernichtet.
Es werden die Tätigkeiten, Gedanken und Sorgen einiger ahnungsloser Bewohner beschrieben, kurz bevor jeder einzelne von ihnen starb. Der Autor gab sich die Mühe, einzelne Schicksale und Geschichten anzudeuten; er gab den Personen Namen, sodass der Angriff des Todessterns doppelt grausam rüberkam. Schrecklich aber genial geschrieben. Ich hatte eine Gänsehaut, als ich diese Textstellen las.
Generell finden sich in diesem Buch so viele endgültige Formulierungen, die die Spannung und Dramatik steigen lassen. Aber auch die Düsternis der gesamten Geschichte.
Leider ist hier wieder derselbe Übersetzer am Werk gewesen, wie schon in den letzten beiden Star-Wars-Romanen, die ich las. Das hat mich wieder genervt und den Lesefluss ein wenig gestört, da natürlich wieder Fehler vorhanden waren.
Beim Datentresor auf Scarif konnte sich der Übersetzer zwischen den Artikeln "der" und "die" anscheinend nicht richtig entscheiden. Aus "Wolkenkratzern" wurden wieder "Wolkenschneider" und auf Seite 410 liest man sogar einmal "Rogue Eins". Bei den Fehlern wollte ich zwischendurch echt schreien.
Trotzdem ist dieses Buch ein genial geschriebenes Werk mit wirklich spannenden Szenen und einem guten Einblick in die Gefühlswelten der einzelnen Charaktere. Insbesondere Jyn kann man nach Lesen des Buches weit besser verstehen und einschätzen.
Ich habe dieses Buch wirklich sehr, sehr gerne gelesen.

Mein Fazit:
Ein sehr spannendes, dramatisches und düsteres Buch zum Film, das Aufschluss über Gedanken und Gefühle der Protagonisten gibt. Sehr empfehlenswert für Fans des Filmes.

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Tags: bail organa, baze malbus, bodhi rook, bor gullet, captain antilles, cassian andor, chirrut îmwe, darth vader, galen erso, general draven, jedha, jyn erso, k-2so, kyber-kristalle, leia organa, mon mothma, orson krennic, pläne des todessterns, rebellion, rogue one, saw gerrera, scarif, star wars, sternenstaub, tantive iv, todesstern, wächter der whills, wilhuff tarkin, yavin 4   (29)
 

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(59)

107 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

manga, arina tanemura, liebe, fantasy, prinzessin sakura

Prinzessin Sakura 01

Arina Tanemura
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 15.04.2010
ISBN 9783867199315
Genre: Comics

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(2)

11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Der schönste Ort der Welt

Martha Schoknecht , diverse Übersetzer
Flexibler Einband
Erschienen bei Diogenes, 15.12.2017
ISBN 9783257244267
Genre: Romane

Rezension:  
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(1.397)

2.075 Bibliotheken, 32 Leser, 7 Gruppen, 141 Rezensionen

freundschaft, roadtrip, abenteuer, tschick, jugend

Tschick

Wolfgang Herrndorf , , ,
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.03.2012
ISBN 9783499256356
Genre: Romane

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(10)

21 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

galen erso, geheimprojekt, geonosioaner, gouverneur wilhuff tarkin, coruscant

Der Auslöser

James Luceno , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 437 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734161186
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ein Roman, der vor den Geschehnissen vom Film »Rogue One« spielt und mich Jyns Schicksal noch stärker bedauern lässt.
Als ich den Film sah, konnte ich akzeptieren, dass Jyn sterben musste. Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, das hauptsächlich von der Geschichte ihrer Eltern handelt, wollte ich das Ende des Films am liebsten zum Guten verändern, damit Jyn überlebt.

Die Geschichte beginnt kurz nach der Schlacht von Geonosis, 22 Jahre vor der Schlacht von Yavin, und endet als Jyn mit ihren Eltern nach Lah’mu flieht, 17 Jahre vor der Schlacht von Yavin.
Dieser Roman schließt Lücken, beantwortet Fragen und glänzt durch eine eher passive Erzählung, die die Spannung flach hält. Tatsächlich hatte ich zwischendurch deswegen Probleme, das Buch in einem Rutsch durchzulesen, da diese Passivität stellenweise zu Langatmigkeit führt.
Was den Leser fesselt, ist die Geschichte an sich. Das Wie und Warum.
Mich hat vor allem fasziniert, dass ich tatsächlich ein paar neue Erkenntnisse aus diesem Buch mitgenommen habe.
Besonders schockierend war für mich, zu erkennen, wie ausgeklügelt Palpatine wirklich vorgegangen ist. Auf der einen Seite will er die Kampfstation zur Verteidigung der Republik, auf der anderen Seite steht er hinter Count Dooku, der den Bau der Kampfstation mit Hilfe der Geonosianer vorantreiben will. Da wird noch einmal ganz deutlich, was für ein doppeltes Spiel Palpatine wirklich getrieben hat. Diese Erkenntnis hat mir Schauer über den Rücken gejagt.
Während ich Orson Krennic im Film lediglich unsympathisch fand, habe ich durchs Buch angefangen, diesen Menschen richtig zu verabscheuen. Unglaublich, wie intrigant dieser Typ ist! Richtig widerwärtig. Ein wirklich abstoßender Mann. Aber allein, dass er solche Emotionen in mir hervorruft, beweist, dass der Autor hier sein Können bewiesen hat.
Jyn ist wundervoll beschrieben. Man kann sie immer gut vor sich sehen, wenn von ihr die Rede ist. Die elterlichen Gedanken, die sich Galen und Lyra um ihre Tochter machen, ließen mich traurig werden, da Jyns Zukunft alles andere als rosig aussieht... Und diese Traurigkeit hält tatsächlich bis jetzt an.
Ich hatte Probleme, mich an Jyns Kosenamen "Sternenstaub" zu gewöhnen, obwohl er von der Übersetzung her richtiger ist. Im Film nennt Galen sie ja "Kleiner Stern", obwohl es im Original "stardust" heißt. "Sternenstaub" ist tatsächlich treffender, wenn man bedenkt, dass Galen den Kosenamen seiner Tochter für den Decknamen des Todessterns verwendet hat. Die Kampfstation, die Sterne zu Staub verarbeiten kann.
Womit ich gar nicht zurechtkomme, sind die Fehler im Buch. Man könnte sie als Flüchtigkeitsfehler hinstellen, wenn nicht schon im letzten Star-Wars-Roman, »Ahsoka«, der vom selben Übersetzer übersetzt wurde, nicht auch schon solche Fehler aufgetaucht wären.
Ich möchte die Fehler nicht alle hier aufzählen, aber es sind ähnliche, wie in »Ahsoka«.
So etwas stört mich gewaltig. Wenn es mal vorkommt, ist es nicht so schlimm, aber das scheint ja bei dem Übersetzer eher an der Norm zu sein. Das stört den Lesefluss und gibt meiner Freude über dieses Buch tatsächlich einen Dämpfer.
Leider werden nicht alle Fragen beantwortet. Es gibt noch sehr viele Lücken, was Jyns Vergangenheit angeht und wie sie wirklich zu der Frau wurde, die wir aus »Rogue One« kennen.
Vielleicht gibt es ja eines Tages auch darüber noch ein Buch zu lesen. 😊

Mein Fazit:
Interessante Geschichte über die Hintergründe des Baus des Todessterns, die Lücken schließt, eventuell neue Erkenntnisse bringt, aber eine eher passive Erzählung ist. »Rogue One«-Fans dürfen hier aber dennoch zugreifen.

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Tags: coruscant, galen erso, geheimprojekt, geonosioaner, gouverneur wilhuff tarkin, has obitt, imperium, jyn erso, kampfstation, klonkriege, kyber-kristalle, lyra erso, mas amedda, orson krennic, poggle der geringere, rajtari, todesstern, üppige quelle, wissenschaft   (19)
 

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(165)

421 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 105 Rezensionen

izara, primus, fantasy, dämonen, liebe

Izara - Das ewige Feuer

Julia Dippel
Flexibler Einband: 542 Seiten
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 25.10.2017
ISBN 9783522506038
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Julia Dippel schrieb mich auf Lovelybooks an und fragte, ob ich an der Leserunde zu ihrem Buch teilnehmen möchte. Da ich aus Zeitmangel an Leserunden eigentlich eher selten teilnehme, lehnte ich ab. Das Cover des Buches hatte mich aber sofort gefesselt und die Inhaltsbeschreibung klang auch nicht schlecht, weswegen ich mir das Buch sofort kaufte. Ich ahnte zu dem Zeitpunkt aber nicht, dass mich das Buch so fesseln würde, dass ich es kaum zur Seite legen konnte, sodass ich vier Tage praktisch durchgelesen habe.
Danke, Julia, dass du dieses Buch geschrieben hast und danke, dass du mich drauf gebracht hast!

Das Cover ist wunderschön und hat mich, als ich es sah, sofort in den Bann gezogen und mich angebrüllt: "Lies mich, Yuri!" Ich konnte meine Augen nicht davon lösen; es faszinierte mich vom ersten Augenblick.
Es ist die Art Cover, die ich mir eingerahmt ins Zimmer hängen würde, wenn ich könnte und dürfte.
Ich mag die Kapiteltitel sehr. Sie sind erfrischend anders und lassen kaum auf den Inhalt schließen. Sie sind an Zitate und/oder Sprichwörter und/oder bekannte Floskeln angelehnt. Manchmal sind sie auch einfach nur die Pointe des Kapitels, die man erst kapiert, wenn man das Kapitel gelesen hat. Das hat bei mir oft zum Grinsen geführt. (s. "Weißes Pony auf grüner Wiese")
Die Autorin nutzt erfrischende und schön ironisch-sarkastische Formulierungen; ihr Schreibstil trieft vor Sarkasmus. Gerade deshalb, weil die Protagonistin, aus deren Sicht das Buch in Ich-Perspektive erzählt wird, ein sehr sarkastischer Mensch ist.
Das hat bei mir eingeschlagen wie eine Bombe. Ich hab mit allem gerechnet nur nicht damit. Ich saß teilweise über dem Buch und habe wirklich Tränen gelacht. Herrlich.
Es ist schon etwas länger her, dass ein Buch so viele verschiedene Emotionen in mir ausgelöst hat. Es ist wirklich von allem dabei: Spannung, Mitgefühl, Lachen, Wut, OMG-Momente und Awww-Momente. Aber vor allem der Humor hat mir gefallen. Die Anspielung auf die "Twilight"-Reihe auf Seite 76 kam so unerwartet und war so freundschaftlich und realistisch, dass ich ungefähr 5 Minuten lachte und mich dann erst einmal von meinem Lachanfall erholen musste, bevor ich weiterlesen konnte. XD
Die Charaktere sind alle plausibel und auch wenn sie manchmal nerven (s. Gideon), erfährt man, dass sie alle einen Grund haben. Sie harmonieren alle furchtbar gut miteinander. Ihr Zusammenspiel gefällt mir. Es herrscht eine gesunde Balance zwischen Ernsthaftigkeit und sarkastischem Geplänkel mit teilweise echt fetzigen Dialogen. Ich liebe das einfach so sehr.
Die Geschichte ist wenig voraussehbar und hält überraschende Wendungen parat. Auch wenn einiges trotzdem voraussehbar ist, so geschieht es auf eine angenehme Art und Weise, da halt so viel eben nicht voraussehbar ist.
Da es sich hier um ein Buch aus dem Genre Romantasy handelt, hatte ich ein bisschen Angst vor kitschigen, romantischen Dialogen. Aber diese fehlen komplett. Natürlich gibt es romantische Dialoge. Aber sie sind alles andere als kitschig. Sie sind sehr natürlich und wirken dennoch auf mich spannend und fesselnd. Kitschig sind sie so überhaupt gar nicht. Die Autorin hat die Romantik natürlich und schön rübergebracht, ohne dass man das Gefühl hat, vor Kitsch brechen zu müssen. Wundervoll.
Mir gefällt es auch, dass sich mit der Liebe nicht alle Probleme von Ari in Luft auflösen. Sie sind immer noch da. Liebe wird hier nicht als Allheilmittel eingesetzt, was zunächst meine Befürchtung war. Das macht Ari sehr authentisch. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mich auch ein wenig mit ihr identifizieren.
Je näher ich dem Ende des Buches kam, desto hibbeliger wurde ich und an gewissen Stellen hatte ich am ganzen Körper Gänsehaut. Stellenweise lagen meine Nerven richtig blank. Dieses elektrisierende Gefühl beim Lesen liebe ich einfach und das kriegt nicht jedes Buch bei mir hin.
Ich bin froh, dass sich meine Angst vor dem Ende nicht bestätigte. Im Laufe des Lesens hatte ich eine bestimmte Befürchtung, aber die war ein Glück völlig umsonst.
Der Band gibt keinen Ausblick auf den zweiten Band, wenngleich einige Dinge natürlich offen gelassen wurden. Ich bin somit wirklich gespannt, worum es im zweiten Band gehen wird.
Aris Charakterentwicklung ist wirklich awesome. Sie wächst über sich hinaus und das auf eine plausible, realistische und nachvollziehbare Art und Weise.
Die Geschichte ist rund, in sich stimmig und weitestgehend abgeschlossen. Es gibt keine WTF-Momente, die so gar nicht gehen. (s. »City of Bones«)
Leider hat das Fehlerteufelchen doch geschafft ein paar wenige Fehler zu verstecken. (Statt der Präsens-Form eines Verbes wurde öfter mal die Präteritum-Form eines Verbes verwendet. Andere Fehler waren "Gozilla" statt "Godzilla" und "(wort)gewand" statt "(wort)gewandt".)
Das ist jedoch das einzige, klitzekleine Manko an dem Buch. Jedoch wirkt es auf mich so, als wären das alles Flüchtigkeitsfehler, die einfach beim Korrigieren durchgeflutscht sind. Sie störten bei mir wirklich kaum den Lesefluss, anders als bei »Das Rad der Zeit«. Trotzdem wäre es schön, wenn es halt keine solche Fehler gäbe. ;-)
Meine Frage, was ein/e Adelphus/Adelphe ist, wurde im Buch, so weit ich weiß, nicht beantwortet, was ich schade finde. Jedoch kann man dies auf der Webseite zum Buch ganz einfach nachlesen. Dort wird es ganz genau erklärt.
Das Ende ist total klasse und ließ mich mit einen fetten Grinsen im Gesicht zurück. Allerdings war ich auch sehr traurig, dass ich das Buch so schnell durchgelesen hatte. Am liebsten hätte ich zum nächsten Band gegriffen, aber dieser ist ja leider noch nicht erschienen.
Ich bin sehr gespannt auf Band zwei!

Mein Fazit: 
Genialer Auftakt einer neuen Romantasy-Reihe mit elektrisierenden Gefühlsachterbahnen und sehr vielen Lachern. Sehr empfehlenswert. Absoluter Pageturner. Macht Lust auf mehr.

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Tags: aaron egon, ariana morrisson, bruderschaft der phalanx, dämonen, das ewige feuer, fantasy, felizitas rossi, freundschaft, gideon rossi, halbblüter, hexen, izara, kampf, katakomben, krieg, legende, liebe, lucian ankou, lyceum, melisande, omega inc., pageturner, primus, romantasy, ryan woodland, selbstfindung, siegel, toby sullivan, training, wahrheitsfindung, wilson harris   (31)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Feindgeflüster in Fella

Lara Kessing
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Independently published, 09.01.2018
ISBN 9781976838378
Genre: Romane

Rezension:  
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(8)

12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

star wars, rebels, anakin skywalker, aufstand, ashla

Ahsoka

Emily Kate Johnston , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Panini, 27.02.2017
ISBN 9783833234507
Genre: Science-Fiction

Rezension:

DAS Puzzleteil zwischen den Animationsserien The Clone Wars und Rebels. Es beantwortet die Frage: Was wurde aus Ahsoka Tano nachdem sie dem Orden der Jedi den Rücken gekehrt hat und wie wurde sie zu der Frau, die wir aus Rebels kennen?
Auf dieses Buch habe ich mich wirklich lange gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Es handelt sich hier um eine hochwertige Paperback-Bindung mit zwei Einschlagklappen, auf denen die Klappentexte stehen. Das Cover ist matt, während Protagonistin Ahsoka, Titel und Autorenname hochglänzend dargestellt sind. Leider ist die Bindung sehr stramm. Das Buch bleibt nicht offen liegen, wenn man es aufschlägt; man muss es ständig mit den Händen auseinanderhalten. 
Ein angenehmer Zeilenabstand und eine serifenlose Schrift fördern den Lesefluss. Die Schriftart passt im Übrigen sehr gut ins Genre des Buches.

Die Widmung der Autorin gefällt mir sehr und erinnerte mich sofort an ein Zitat aus dem Star-Wars-Film Die dunkle Bedrohung, sodass ich sofort recherchieren musste, wo im Film das Zitat vorkam. Schnell wurde ich fündig: Eine Zofe Amidalas sagt den Satz, als die Königin mit ihren Leuten von Naboo flieht.
Die Anspielung ist sicher Absicht.

E.K. Johnston hat Ahsokas Geschichte gut und mitreißend geschrieben. Das Buch liest sich sehr schnell und man merkt sehr, dass die Autorin storymäßig in der Materie steckt. Sie hat definitiv ihre "Hausaufgaben" gemacht.
Nur mit technischen Details hat sie es anscheinend nicht so. Das ist ungewöhnlich für mich, da die Star-Wars-Romane normalerweise voll davon sind. In jedem anderen Roman hätte man lesen können, was für ein Schiff Ahsoka genau fliegt und wäre nicht mit dem sehr groben Begriff "Frachtraumer" abgespeist worden. Auch die genauen Modelle der Läufer beim Anschlag werden nicht erwähnt. Es wird lediglich erwähnt, dass die genauen Modelle herausgefunden werden. Aber ob es sich nun um AT-AT oder AT-ST oder andere Läufer handelt, wird nicht erwähnt.
Das tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch und ist eigentlich auch nicht storyrelevant, da es grundsätzlich reicht, solche Details grob zu umreißen, wie Johnston das hier getan hat. Bei den Läufern büßt es jedoch an Vorstellung ein, was schade ist.
Dahingegen sind Ahsokas Gefühle und Gedanken so gefühlvoll beschrieben, dass man merkt, wie viel Herz die Autorin hier reingesteckt hat.
Ahsokas Einsamkeit kann man fast greifen. So viele Male denkt sie an Anakin, Obi-Wan und Yoda zurück, dass sich mir jedes Mal krampfhaft das Herz zusammenzog. Man spürt regelrecht, wie sie ihre Freunde und ihren alten Meister vermisst und um sie trauert. Immer wieder sucht sie nach einer Verbindung zu Anakin oder überlegt, was aus den Jünglingen geworden ist.
Zwischenzeitlich wollte ich sie nur noch fest umarmen und trösten. Ihr sagen, dass Obi-Wan und Yoda noch leben. Arme Ahsoka... Es tat mir in der Seele weh, "Snips" so traurig, einsam und verzweifelt zu erleben. 😢
Da es sich hier um einen Roman handelt, der quasi eine Brücke zwischen The Clone Wars und Rebels baut, ist es natürlich nicht verwunderlich, dass viele Dinge vorhersehbar sind. Viele Dinge sind es aber auch nicht.
Ich habe mich sehr gefreut, als die Geschichte auch nach Alderaan schwenkt. 😉 In dem Ausmaß  habe ich nicht damit gerechnet.
Leider hat der Fehlerteufel ein paar Spuren hinterlassen, was zwischenzeitlich den Lesefluss störte und auch mal zu Verwirrung führte.
Ein etwas gravierender Fehler befindet sich auf Seite 104 als Vartan sagt: "Ahsoka hat Recht!" Zu dem Zeitpunkt ist Ahsokas richtiger Name bei den Farmern aber gar nicht bekannt. Hier weiß ich nicht, ob Übersetzer oder Autorin Schuld an diesem Fehler haben.
Weitere kleinere Fehler, die definitiv auf das Konto des Übersetzers gehen, sind leider nicht ausgeblieben. Da liest man schon mal "Sie" statt "Die" oder "hingegen" statt "hingeben" oder "alderaanianisch". Die meisten sind sicher Flüchtigkeitsfehler. Bei "alderaanianisch" bin ich mir jedoch nicht sicher... Ein weiterer Fehler befindet sich auf Seite 309. Es wird beschrieben, wie jemand die Finger um ein "Holo" schließt. Das ist jedoch überhaupt nicht möglich, da ein Holo(gramm) nur eine Projektion ist. Sicher ist ein Stick oder Ähnliches gemeint, auf dem sich die Holo-Nachricht befindet. Auch bei diesem Fehler bin ich mir jedoch nicht sicher, ob es nicht einfach am Übersetzer liegt.
Sehr gefallen haben mir Bails Gedanken und seine Gefühlswelt. Seine Sorge, um seine Tochter ... die sich von so etwas einfachem wie einem Aquarium begeistern lässt. 😊❤️
Es gibt eine Textstelle im Buch auf Seite 179, die aus Anakins Sicht geschrieben ist und seine Gedanken beschreibt, kurz bevor er auf Christophsis auf Ahsoka trifft und erfährt, dass sie seine Padawan ist und nicht Obi-Wans. Die Textstelle gefällt mir sehr, da sie einen guten Einblick in Anakins damalige Gefühlswelt gibt, aber eigentlich ergibt sie keinen Sinn und verwirrt mich immer noch. Sie trägt zur vorliegenden Geschichte nichts bei und Ahsoka kann von diesen Gedanken nichts wissen, weswegen es kein Rückblick ihrerseits sein kann. Es erweckt auch nicht den Eindruck, als würde Vader zurückblicken. Es ist zwar echt nett, das zu lesen, da man Anakin schon sehr an Ahsokas Seite vermisst, aber es ergibt nach wie vor keinen Sinn.
Die Textstelle aus Obi-Wans Sicht wiederum ergibt da schon mehr Sinn, da diese zur gleichen Zeit wie Ahsokas Geschichte spielt. Man erfährt in dieser kleinen Passage so viel über Obi-Wan, wie vielleicht im ganzen Buch »Kenobi« nicht. Ein trauriger, schöner und realistischer Text über Obi-Wan und seine Gefühle auf Tatooine.
Merkwürdig finde ich übrigens, dass immer wieder von "anderen Aufständischen" die Rede ist, als sich diese in den Höhlen verstecken, sodass man den Eindruck bekommt, dass es sich um eine ganze Menge handelt. Zu Wort melden sich jedoch immer wieder nur Kolvin, Miara, Kaeden und Neera. Hier bekomme ich den Eindruck, dass sich die Autorin einfach Ausschmückungen sparen wollte, was ich sehr schade finde.
Ahsokas Traum, in dem sie auf der Suche nach ihrem Lichtschwertkristall ist, ist wundervoll zu lesen und macht noch mal deutlich, dass Johnston wirklich Ahnung vom Star-Wars-Universum hat. Ich sah die The Clone Wars-Folge mit den Jünglingen und der Suche nach ihren Lichtschwertkristallen wieder direkt vor mir. 😍

Mein Fazit: 
Ein wunderbares Puzzleteil zwischen The Clone Wars und Rebels, das plausibel beschreibt, wie Ahsoka zu der Frau wird, die man in Rebels sieht. Bis auf kleine Schwächen ein wirklich tolles Buch.

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Tags: ahsoka tano, alderaan, anakin skywalker, ashla, aufstand, bail organa, bewältigung, breha, einsamkeit, fardi, farmer, farmermond, freundschaft, fulcrum, hedala fardi, imperium, inquisitor, jedi, kaeden larte, kyberkristalle, miara larte, obi wan kenobi, orden der jedi, raada, rebellion, rebels, science fiction, star wars, thabeska, the clone wars, trauer, vergangenheit, widerstand   (33)
 

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293 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

vampire, vampir, lestat, horror, anne rice

Interview mit einem Vampir

Anne Rice
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.06.1994
ISBN 9783442430536
Genre: Fantasy

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(35)

97 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sachbuch, religion, verschwörungstheoriem, christentum, begleitliteratur

Die Wahrheit über den Da-Vinci-Code

Dan Burstein , Michael Müller , Jerry Hofer , Wolfgang Seidel
Flexibler Einband: 600 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.10.2004
ISBN 9783442153305
Genre: Sachbücher

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(251)

488 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

frauen, männer, unterschiede, humor, psychologie

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken

Allan Pease , Barbara Pease
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 01.07.2000
ISBN 9783548359694
Genre: Sachbücher

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Strangers

Taichi Yamada , W.P. Lammers
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Faber And Faber, 20.01.2005
ISBN 9780571224364
Genre: Sonstiges

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(2.918)

5.626 Bibliotheken, 17 Leser, 16 Gruppen, 125 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Halbblutprinz

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 08.10.2005
ISBN 9783551566669
Genre: Fantasy

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(2.832)

5.529 Bibliotheken, 19 Leser, 16 Gruppen, 117 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Orden des Phönix

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Überstz.)
Fester Einband: 1.024 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 15.11.2003
ISBN 9783551555557
Genre: Fantasy

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(2.757)

5.375 Bibliotheken, 12 Leser, 14 Gruppen, 131 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, zauberei, hogwarts

Harry Potter und der Feuerkelch

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.10.2000
ISBN 9783551551931
Genre: Fantasy

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(2.221)

4.100 Bibliotheken, 1 Leser, 13 Gruppen, 123 Rezensionen

harry potter, fantasy, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

Joanne K. Rowling ,
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.08.1999
ISBN 9783551551696
Genre: Fantasy

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(6.174)

10.417 Bibliotheken, 44 Leser, 29 Gruppen, 221 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetz.)
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.03.1999
ISBN 9783551551689
Genre: Jugendbuch

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(12.014)

16.133 Bibliotheken, 57 Leser, 28 Gruppen, 325 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.07.1998
ISBN 9783551551672
Genre: Jugendbuch

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(68)

146 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, ägypten, anubis, archäologie, götter

Anubis

Wolfgang Hohlbein
Flexibler Einband: 763 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 07.07.2008
ISBN 9783404155606
Genre: Krimi und Thriller

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(261)

465 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

fantasy, harry potter, magie, hogwarts, freundschaft

Harry Potter and the Deathly Hallows

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing, 05.07.2008
ISBN 9780747595861
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieser Band ist anders als alle anderen zuvor. Düsterer, actionreicher, emotionaler, heftiger, spannender. Er hat mir tatsächlich von allen am besten gefallen.

Die Bindung ist wie im vorigen Band: nicht zu fest. Auch die Seiten haben die selbe Stärke; sie sind jedoch minimal glatter als im vorigen Band. Es handelt sich auch hier wieder um Recyclingpapier, das zwar nicht besonders schön aussieht aber gut riecht.
Der Druck wirkt minimal dunkler.
Das Buch ist etwas mitgenommen, aber in akzeptablem Zustand. Ich hatte es gebraucht gekauft, da es  in gutem Zustand nicht mehr verfügbar war. Das Cover war sehr geknickt, weswegen ich das Buch in Buchfolie einschlug. Die Bücher sind nicht gerade in guter Qualität gebunden, weswegen sie sehr empfindlich sind und schnell zerknautscht aussehen.

Die Widmung der Autorin ist in diesem Band etwas Besonderes, denn sie hat die Form eines Blitzes und erinnert stark an Harrys Narbe. Durch "and to you, if you have stuck with Harry until the very end" fühlt sich der Leser sofort angesprochen: Das Buch ist auch ihm, dem Leser, gewidmet.
Eine wirklich schöne Idee der Autorin. Mir wurde es richtig warm ums Herz.

Das Buch fängt sehr actiongeladen an. Das typische Herantasten an die Ereignisse und das Vorgeplänkel, wie man es von den vorigen Bänden gewohnt ist, blieb hier völlig aus.
Todesser und Voldemort treten in Aktion und es gibt gleich zu Beginn Tote und Verletzte.
Das macht das Buch sehr spannend. Die Muster aus den anderen Bänden sind völlig verschwunden. Man bekommt ein wenig Angst davor, das Buch weiterzulesen, weil einfach alles passieren kann - doch man liest weiter, weil es so spannend ist, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann.
Lupin ging mir zwischenzeitlich mit seinem Gejammer auf die Nerven. Er lernt erst wieder, vernünftig zu sein, als Harry ihn anbrüllt, allerdings nicht sofort, was ich sehr kindisch und unpassend finde.
Auf den Seiten 258 und 259 hat die Autorin tatsächlich deutsche Sätze eingebracht. Fand ich sehr genial. Hab ich auch so an der Stelle nicht erwartet und auch erst nicht begriffen, warum ich die Sätze auf einmal so total gut und viel leichter verstehen konnte.
Ich hab erwartet, dass es so ist, wie in der deutschen Übersetzung aber nicht, dass tatsächlich deutsche Sätze verwendet wurden.
Irgendwie sind wir deutschsprachigen Leser sind da im Vorteil, da wir nicht nur das Englisch verstehen, sondern auch das, was die Frau auf Deutsch sagt. Fand ich echt cool. Bin deswegen auf den Seiten etwas länger verweilt als nötig.
Ich mochte an diesem Buch aber besonders, dass Harry, Ron und Hermine ihr eigenes Ding machten. Sie laufen durch die Welt, versuchen Hinweise auf Horkruxe zu finden und sie zu vernichten und wenden dabei all das Wissen an, das sie in den letzten Jahren gelernt haben. Eine bessere Prüfung ihrer Fähigkeiten gibt es gar nicht.
Mir gefällt, wie selbständig sie sind. Das liebe ich sehr an diesem Band, obwohl ich es damals gehasst, habe, als ich den Band das erste Mal (damals auf Deutsch) las. Heute mag ich es wirklich sehr. Die Charaktere nehmen eine ganz besondere Dynamik an und man merkt, wie erwachsen sie eigentlich geworden sind. Besonders an Harry merkt man das.
Jedoch ging mir Ron wieder mal sehr auf die Nerven.
Er ist Hermine und Harry auf der Horkrux-Suche leider anfangs so gar keine Hilfe. Er mault, nervt und kritisiert nur herum, anstatt selbst mal seinen Grips anzustrengen und zu überlegen, was als Nächstes zu tun ist. Dabei waren die Konditionen der Reise von Anfang an klar.
Die Krönung war dann, als er einfach abhaute und versuchte, Hermine mit reinzuziehen. Da hätte ich ihn am liebsten kräftig geschüttelt und geohrfeigt.
Klar, man kann vieles von seinem Verhalten auf den Horkrux schieben. Aber meiner Meinung nach nicht alles, da Ron schon immer so’n Drama-Boy war.
Im vorigen Band gab es keinen stimmungsbeinflussenden Horkrux und er hat trotzdem daraus ein Drama gemacht, dass Ginny öffentlich geknutscht hat, was sogar so weit ging, dass er sauer auf Hermine wurde. 🙄
Aber diese Art von Ron ist einfach total typisch für ihn. Nur unnötig, wie ich finde. Unnötig und nervig.
Die Textstelle, wo Harry und Hermine am Grab von Harrys Eltern stehen ist so gefühlvoll und wunderschön geschrieben, dass ich selbst einen Kloß im Hals hatte. Die Art und Weise wie Harry und Hermine den Friedhof dann wieder verlassen macht dem Leser erst klar, was für eine tolle Freundschaft zwischen den beiden existiert.
Geschockt haben mich die Geburts- und Sterbedaten auf Lilys und James’ Grabsteinen. Sie waren so jung, als sie starben.
Erschrocken war ich darüber, wie knapp es bei Bathilda Bagshot wirklich gewesen ist und dass die Schlange tatsächlich Nagini gewesen war. Das wusste ich wirklich nicht mehr. Auch die Erinnerungen von Voldemort über Lilys und James’ Todesnacht, die Harry mitbekommt, hatte ich vergessen.
Wieder eine Stelle im Buch, die so fesselnd geschrieben war, dass ich kaum aufhören konnte. Rowling hat wirklich gute Möglichkeiten gefunden, dem Leser mehr über Harrys Eltern zu erzählen, ohne, dass es langweilig wirkt.
Auch Harrys Trauer über den Verlust seines Zauberstabes ist so mitreißend geschrieben, dass die Trauer einen sofort ansteckt. Warum ich damals beim ersten Mal Durchlesen nur kurz geschockt war und das Drama nicht richtig verstanden habe, ist mir schleierhaft. Vielleicht hatte ich damals das Ausmaß auch einfach nicht begriffen.
Als Harry, Ron und Hermine dann gefunden und gefangen genommen werden, habe ich echt gedacht, das ist das Ende. Ich hatte diese Stelle im Buch komplett vergessen und wusste nicht mehr, wie sie aus dem Schlamassel wieder rauskommen.
Harry glänzt in diesem Band durch seine Schlussfolgerungen und guten und klugen Überlegungen, aber trotzdem braucht es ewig, bis er eine Verbindung zu Grindelwald herstellt, als es um den Dieb geht, der Gregorowitsch etwas Entscheidendes geklaut haben soll. Das dauert so lange, dass ich zwischendurch aufschreien wollte, da es für mich relativ schnell offensichtlich war.
Nach zwei Bänden bekommt Sirius’ zerbrochener Spiegel übrigens hier doch noch einen Sinn. Die Sache mit dem Spiegel mag ich immer noch nicht. Dass die Autorin zwei Bände brauchte, um einen Sinn für den Spiegel zu finden, macht es irgendwie nicht besser. Aber dennoch bin ich froh, dass der Spiegel letztlich doch einen Sinn hat, obwohl es die miese Situation im fünften Band trotzdem nicht mildert.
Je näher das Ende naht, desto spannender wird das Buch. Als es am Ende zurück nach Hogwarts geht, wuchs meine Angst vor dem Ende.
Der Showdown war so mitreißend und Harry hat mir extrem gut gefallen. Er war so selbstbewusst und klug und fast schon ein wenig badass. 😏
Nach wie vor finde ich den Epilog "Neunzehn Jahre später" sehr schön zu lesen, obwohl mir »Das verwunschene Kind« das Ende dann doch ein wenig kaputt macht, da ich ja weiß, wie’s weitergeht. Hier wurde mir einmal mehr bewusst, dass ich es sehr viel besser gefunden hätte, hätte die Autorin sich auf einen ausführlichen Roman konzentriert, in der alle Charaktere berücksichtigt werden. Tja, ich muss wohl lernen, den achten Band zu ignorieren.

Mein Fazit:
Ein gelungenes Finale, das fesselt und mit einem gereiften und intelligenten Protagonisten überrascht. Der für mich beste Band der Reihe. Pageturner!

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