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28 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

erzählungen, geschichte, familie, tagebuch, judenverfolgung

Gesamtausgabe

Anne Frank , Mirjam Pressler , Mirjam Pressler
Fester Einband: 816 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 23.10.2013
ISBN 9783100223043
Genre: Biografien

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(29)

44 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

fantasy, harry potter, zauberei, magic, rowling

Harry Potter and the Half-Blood Prince

Joanne K. Rowling
Flexibler Einband: 768 Seiten
Erschienen bei Bloomsbury Publishing
ISBN 9780747584674
Genre: Kinderbuch

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(985)

1.669 Bibliotheken, 10 Leser, 9 Gruppen, 109 Rezensionen

experiment, schule, faschismus, nationalsozialismus, jugendbuch

Die Welle

Morton Rhue , Hans-Georg Noack
Flexibler Einband: 185 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 01.06.2017
ISBN 9783473580088
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Während meiner Schulzeit, vor über 10 Jahren, haben wir das Buch im Englischunterricht auf Englisch gelesen.
Es ist die einzige Schullektüre, die ich damals schon gerne gelesen habe. Ein wichtiges Buch, das immer noch aktuell sind, da viele weiterhin nicht begreifen, dass so etwas einfach immer und überall passieren kann.
Ich hab es im Urlaub im Buchladen gesehen und musste es unbedingt haben, da ich das Buch noch nie auf Deutsch gelesen habe.
Was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut. Es hat mich erneut gefesselt und am Ende sprachlos zurückgelassen.
Das Deutsch war stellenweise etwas holprig. Es gab ein paar Sätze, die hätte ich anders übersetzt, aber sie störten jetzt nicht übermäßig den Lesefluss und auch nicht die eigentliche Story.
Untermalt wird die Geschichte von Bildern aus Nazi-Deutschland, die einen Vergleich zur Welle ziehen sollen, nehme ich an. Finde ich persönlich nun aber nicht notwendig.
Einige Schlüsselaussagen sind in sehr viel größerer Schriftart gedruckt, was ich ziemlich befremdlich finde. Das Buch hat bei mir denselben Effekt gehabt - ohne diese veränderte Schriftart, die Bilder oder die Wellen-Symbole im Text.
Aber auch das hat mich nicht sehr gestört. Die Geschichte hat mich zu sehr in den Bann gezogen.
Auf eine seltsame Art und Weise hat es gut getan, dieses Buch zu lesen. So als hätte mein Hirn ein Update gekriegt; eine erneute Erinnerung, diese Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht, nicht zu vergessen.
Am Ende des Buches hat der Verlag ein Interview mit dem echten Ben Ross, Ron Jones, angehängt. Es stammt von 1981 und lässt mich einmal mehr fragen, wie die Schüler heute über dieses Experiment denken...

Mein Fazit:
Für mich ein spannender Klassiker, den jeder mal gelesen haben sollte und den man sich immer mal wieder vor Augen führen sollte.

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Tags: adolf hitler, ben ross, die welle, experiment, geschichtsunterricht, highschool, laurie saunders, nazi-deutschland, ron jones, wahre begebenheit   (10)
 

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(294)

580 Bibliotheken, 25 Leser, 2 Gruppen, 67 Rezensionen

dystopie, dave eggers, internet, social media, überwachung

Der Circle

Dave Eggers , ,
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.10.2015
ISBN 9783462048544
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem ich mit Begeisterung den Film sah und ich im Kino teilweise mit offenem Mund dasaß, wollte ich unbedingt das Buch lesen. Ich hatte das Buch schon gekauft, bevor ich den Film sah, wollte es aber erst lesen, nachdem ich den Film gesehen hatte. Eine gute Reihenfolge, wie sich herausstellte, denn der Film kratzt im Vergleich zum Buch nur an der Oberfläche dieser Geschichte. Das Buch ist weitaus detaillierter und taucht tiefer in die Abgründe des Circles ein...

Das Cover ist einfach gehalten, aber auffällig. In einem neonfarbenen Orangerot, das bewirkt, dass der potentielle Käufer das Buch für wichtig befindet. Ein kreisförmiges Symbol, in dem sich vernetzte Linien befinden - das Firmenlogo des Circles - prangt in der Mitte des Buchdeckels.

Die Geschichte beginnt zunächst schleichend; die Spannung hält sich in Grenzen.
Dafür sind die Beschreibungen jedoch sehr toll und sorgen dafür, dass sich der/ein Film vor dem inneren Auge abspielt.
Genauso schleichend wie die Geschichte beginnt, ist Maes Wandlung.
Während die Anzeichen der Gehirnwäsche des Circles anfangs minimal sind, sind sie am Ende so extrem, dass Mae von der Außenwelt sogar angewidert ist.
Ziemlich krass und creepy. Als würde Morton Rhues »Die Welle« über Mae hinwegschwappen - nur im digitalen Zeitalter. In unserer Epoche, in der ständig nach Digitalisierung und Vernetzung geschrien wird.
Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto spannender liest sie sich.
Man hofft, auf ein Aufwachen. Ein Stoppen. Eine Verhinderung. Aber es fehlt an Leuten, die Mae und ihre Kollegen überzeugen könnten.
Und gerade weil es an diesen Gegendarstellungen fehlt und der Circle als das perfekte Unternehmen dargestellt wird, ist das Ganze so beängstigend und erschreckend.
Aber dennoch konnte ich nicht von dem Buch lassen. Trotzdem es so erschreckend realistisch ist und man zwischendurch selbst Mae und dem Circle beipflichtet, während man eigentlich überhaupt nicht will, dass so eine Art von Überwachung eines Tages Wirklichkeit wird, kann man von dem Buch nicht die Finger lassen.
Es ist ein erschreckendes Buch mit Suchtfaktor bei dem man sich ggf. selbst ertappt, in die Circle-Falle gegangen zu sein.
Denn eigentlich sind die Dinge, die der Circle erschafft etwas Gutes.
Eigentlich.
Wenn er sich nicht so ausbreiten würde, wie ein Krebsgeschwür.
Wenn er nicht alles verschlingen würde und auf lange Sicht alles beherrschen würde.

Ja, das Buch regt definitiv zum Nachdenken an und ich kann mir gut vorstellen, dass Leute, die nicht ohne ihr Smartphone können und sich vom Internet nicht mal ein paar Tage Auszeit gönnen können, anders darüber denken, wenn sie dieses Buch gelesen haben.

Mein Fazit
Dieses Buch ist beeindruckend und wichtig. Für uns. Für unsere Privatsphäre. Es zeigt genau, wo Grenzen überschritten werden. So etwas darf nicht passieren. Möge das Buch uns vor so einem Wahn beschützen.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

sciencefictio, tatooine, luke skywalker, jedi ritter, star wars

Kenobi

John Jackson Miller , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 556 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.08.2015
ISBN 9783734160097
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich muss gleich mal loswerden, dass der Klappentext dem Inhalt des Buches so überhaupt gar nicht gerecht wird; der letzte Satz »Ben [...] bleibt nichts anderes, übrig, als die letzten Jedi aufzufordern, seinen Kampf für Gerechtigkeit zu unterstützen - und so die endgültige Vernichtung ihres Ordens zu riskieren.« ist sowas von falsch, denn nirgendwo fordert Obi-Wan die letzten Jedi auf, ihn zu unterstützen. Im Gegenteil: Er ist der Meinung, dass er der letzte der Jedi ist. Abgesehen von Anakins Kindern vielleicht. Aber die sind zum Zeitpunkt des Geschehens gerade mal Babys und die Geschehnisse der klassichen Star-Wars-Filme liegen ca. 20 Jahre in der Zukunft.

Eigentlich trägt diese Geschichte zur Hauptstory nix bei. Sie erzählt, wie Obi-Wan auf Tatooine ankommt, wie er in seine Hütte zieht und sich versucht auf dem Planeten einzuleben. Er lernt, mit den Ereignissen der Vergangenheit umzugehen; mit dem Schmerz und dem Verlust, den er erfahren hat. Man erfährt, wie traurig Obi-Wan ist und wie er auf andere wirkt. Wie er das Image des "verrückten, alten Bens" bekommt und warum er eher zurückgezogen lebt.
Ich glaube, nach den Ereignissen in diesem Buch hat Obi-Wan einiges an Erfahrung gelernt. Er muss neu zurechtkommen. Das Leben in der Wüste ist nicht gerade einfach vor allem dann nicht, wenn man über seine Identität nix preisgeben will und trotzdem auf Unterstützung angewiesen ist.
Er schließt Bekanntschaft mit Annileen Calwell und ihrer Familie, die in einer Oase in der Nähe wohnt. Doch nach und nach deckt Obi-Wan zwangsläufig dunkle Machenschaften auf und sieht sich vor einer ähnlichen Situation wie damals mit Anakin...

Der Schreibstil ist recht flüssig und eher seicht. Nicht so actiongeladen wie ich es aus anderen Star-Wars-Büchern kenne. Ein typisches Feeling kommt hier nicht auf. Aber es ist auch keine typische Star-Wars-Geschichte. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und konnte es ab der zweiten Hälfte nur schwer aus der Hand legen.
Der Autor stellt auf diskrete Weise Verknüpfungen zu Obi-Wans früherem Leben her.
Annileen will er partout nicht Annie nennen.
Die Geschichte mit Anakins Überfall aufs Tusken-Lager wird angesprochen, aber nicht aufgeklärt. Nur der Leser kann sich denken, dass es um diesen einen Überfall ging, wenn er die Filme angeschaut hat.
Er zitiert ein paar Mal Yoda, ohne seinen Namen zu nennen. Und der am Ende erwähnte "alderaanische Gönner" kann nur Bail Organa gewesen sein.
Diese Verknüpfungen haben mir sehr gefallen. Insbesondere haben mir die Meditation-Abschnitte gefallen, da man da einen Einblick in Obi-Wans Gedanken bekommt und wie es ihm eigentlich überhaupt geht.

Die anderen Charaktere der Geschichte kommen überzeugend rüber. Ich mochte Annileen sehr. Aber auch ihre Freundin Leelee.
Am Anfang hat mich Kallie mit ihrem Geschwärme sehr genervt. Aber am Ende mochte ich sie aufgrund eines Schlüsselereignisses.
Ich mag es sehr, wie die Familie Calwell letztlich zusammenhielt.
Während ich die Gaults von Anfang an überhaupt nicht ausstehen konnte.

Trotzdem mir das Buch so gefallen hat, kann ich ihm aber nicht die volle Punktzahl geben, da mir einiges gefehlt hat.
Ich finde es nach wie vor sehr schade, dass das Buch nicht aus Obi-Wans Sicht geschrieben wurde. Nur die Abschnitte der Meditation.
Das Buch heißt »Kenobi« und dann sollte der Fokus auf ihm liegen und nicht auf der Familie Calwell.
Auch hätte ich es toll gefunden, wenn man die Geschichte von Obi-Wans Reisebeginn an erzählt hätte und auch Lukes Ablieferung nicht ausgelassen hätte. Den Konflikt zwischen Obi-Wan und Owen hätte ich auch gern gelesen. Ich kann nur erahnen, warum Owen Obi-Wan nicht ausstehen kann. »Das Päckchen ist überbracht« ist mir ein wenig zu wenig gewesen.
Das ist, als würde man die Endszene von Episode III sehen.
Zum Schluss hätte ich mir gewünscht, dass Qui-Gon antwortet. Das hätte ich mir für Obi-Wan gewünscht, da er ja die ganze Zeit mit seinem Meister geredet hat. Und wir wissen ja, dass er trotz seines Todes in der Lage ist, zu antworten...

Mein Fazit:
Tolle, unterhaltsame und spannende Geschichte über Obi-Wans Einlebung auf Tatooine. Leider mit ein paar Schwächen.

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(267)

569 Bibliotheken, 47 Leser, 3 Gruppen, 32 Rezensionen

schottland, zeitreise, outlander, frankreich, diana gabaldon

Outlander - Die geliehene Zeit

Diana Gabaldon ,
Flexibler Einband: 1.232 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2015
ISBN 9783426518106
Genre: Historische Romane

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(62)

264 Bibliotheken, 14 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

bibliomantik, kai meyer, bücher, fantasy, london

Die Spur der Bücher

Kai Meyer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.08.2017
ISBN 9783841440051
Genre: Jugendbuch

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(165)

315 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

nationalsozialismus, lehrer, mord, gott, schüler

Jugend ohne Gott

Ödön von Horváth , Elisabeth Tworek , Elisabeth Tworek
Flexibler Einband: 194 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 07.03.2012
ISBN 9783518188071
Genre: Klassiker

Rezension:

Dieses Buch habe ich vor über 10 Jahren in der Schule gelesen. Im Deutschunterricht. Ich weiß noch, dass ich es damals gehasst habe. Es hat mich aufgeregt, dass der Lehrer seine Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt. Das war auch so ziemlich das Einzige, was ich von dem Buch behalten hatte. Alles andere hatte ich vergessen.
Nun wird das Buch (erneut) verfilmt und ich sah den Trailer im Kino mit meiner Freundin. Ich erzählte ihr von dem Buch und sie wurde neugierig und fing, noch während ich bei ihr zu Besuch war, das Buch an zu lesen. Durch ihre Kommentare zu diesem Buch, bekam ich selbst auf einmal Lust, es zu lesen und zu rezensieren. Ich muss das damals gewusst haben, dass ich es eines Tages noch mal mit dem Buch versuchen werde, da ich es noch in Besitz hatte und nicht entsorgt hatte.
Tjaaa, und heute denke ich tatsächlich anders drüber. Das liegt wohl auch daran, dass ich damals den Kommentar nicht las. Dazu war im Unterricht nicht die Zeit und ich war einige der Wenigen mit dieser Ausgabe.
Diesmal habe ich den Kommentar gelesen und dadurch habe ich wirklich einiges mehr verstanden. Die Bezüge zu Horváths eigener Situation, die er hat mit einfließen lassen. Wie alt dieses Buch tatsächlich schon ist ...
Es gab Jahre, da fand ich solche Literatur unnötig. Überall wurde man zugeballert mit Hitler, NS-Zeit, Drittes Reich etc.pp.
Aber wenn ich mir die politische Situation heute angucke, kann dieses Werk Horváths als Warnung gelten. Als Warnung davor, wie es nicht sein sollte und nie wieder sein darf. 80 Jahre nach dem Erscheinen dieses Werkes.

Einige Dinge haben mich auch diesmal wieder aufgeregt. Wie schwach und angstvoll der Lehrer am Anfang ist. Dass er die Schüler mit Anfangsbuchstaben abkürzt, hat mich immer noch genervt. Die Ansichten der Welt von damals. Dass man lieber vorher überlegt, ob das, was man Kommentieren möchte, schon im Radio Thema gewesen war, bevor man seine Meinung kundtut. Ist man unsicher oder anderer Meinung, hält man lieber den Mund.
Oder dass der Lehrer die Privatsphäre seines Schülers gestört hat, indem er einfach sein Tagebuch las. Hätte er dies gelassen, wäre es nie zu so einem Ende gekommen.
Alles Dinge, die mich ankotzen und immens aufregen. Aber ich weiß, dass dafür der Autor nichts kann. Es war ja damals leider wirklich so. Auch diese elendige Spionage.

Horváths Schreibstil gefällt mir übrigens sehr. Ich mag es, wie er durch Mikro- und Makrokomposition am Ende eines Kapitels Bezug zum Anfang des Kapitels nimmt oder auch Rückverweise macht und Kapitel aufeinander beziehen lässt; sie miteinander verknüpft.
Unbekanntere Wörter sind übrigens in dieser Ausgabe erklärt. Ich musste nichts nachschlagen. Dadurch wurde mein Lesefluss nicht beeinträchtigt.
Der Schreibstil liest sich einfach und macht eigentlich Spaß, wäre da der Inhalt des Buches nicht. Spaß gemacht hat mir das Buch tatsächlich nach wie vor nicht.
Es war ein wenig lehrreich aber die größte Zeit fand ich es drückend. Würde ich dem Buch eine Farbe geben müssen, wäre es grau mit brauner Schrift. Grau, düster mit einem Hauch von Angst und Verzweiflung und einer winzigen Spur Abscheu.

Mein Fazit:
Klassiker, der einen düsteren Einblick in die damalige Zeit gibt und zu heutiger Zeit eine Art Warnung ist. Vor einem Reich, wie es nie wieder eines geben darf... Vorsicht, drückt auf die Stimmung. Eher lehrreich als unterhaltsam.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

witzig, phantastisch, fantasy, skurril

BRÏN

Sameena Jehanzeb
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Butze Verlag, 15.08.2017
ISBN 9783940611574
Genre: Fantasy

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1.119 Bibliotheken, 11 Leser, 17 Gruppen, 91 Rezensionen

dämonen, fantasy, liebe, schattenjäger, vampire

Chroniken der Unterwelt - City of Ashes

Cassandra Clare , Franca Fritz (Übers.) , Heinrich Koop (Übers.)
Fester Einband: 475 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.06.2008
ISBN 9783401061337
Genre: Fantasy

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Momo

Michael Ende , Michael Ende
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 01.12.2013
ISBN 9783522202107
Genre: Klassiker

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(445)

815 Bibliotheken, 15 Leser, 6 Gruppen, 32 Rezensionen

mittelalter, kloster, krimi, historischer roman, italien

Der Name der Rose

Umberto Eco , Burkhart Kroeber
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.08.2008
ISBN 9783423210799
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ein wahrlich faszinierendes, interessantes und kompliziertes Buch.
Ich hab mich stellenweise wirklich schwer getan, dieses Buch zu lesen, aber es hat sich gelohnt. Mir hat es gefallen und eines Tages werde ich es sicher noch einmal lesen, in der Hoffnung, die Dinge, die ich nicht so ganz verstanden habe, dann besser verstehen zu können.
Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Krimi, wie man vielleicht anhand der Beschreibung und des Klappentextes zunächst vermutet. Es ist auch ein Buch voll mit religiösen, politischen Diskussionen und philosophischen Disputen. Jemand, der von dieser Materie nicht so viel Ahnung hat, so wie ich, wird sich bei dem einen oder anderen Streitgespräch in diesem Buch sicher schwer tun, mitzukommen.
Aber ich finde, genau das macht es so interessant. Denn man kann eine ganze Menge lernen, über die Denkweise der Menschen zur damaligen Zeit. Einiges war mir nicht unbekannt, einiges wusste ich so noch gar nicht und mit den geschichtlichen Hintergrunddaten konnte ich eigentlich so gar nichts anfangen.
Bei einigen Dingen habe ich gedacht: »Ohje, was für einen Schwachsinn die Menschen von damals gedacht haben.« Bei anderen wiederum war ich beeindruckt von Dingen, die damals schon bekannt waren.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund des ungewohnten, altertümlichen und teilweise sehr verschachtelten Schreibstils, konnte ich dann doch abtauchen in die damalige Zeit.

Das Buch beginnt zunächst verwirrend. In dem ersten Text mit dem Titel »Natürlich, eine alte Handschrift« fand ich mich anfangs so gar nicht zurecht. Orientierungslos las ich diesen Text, kapierte aber erst mit der Zeit, dass dies ein Vorwort des Autors zu sein schien und nicht der Prolog zur Geschichte. Leider ist das Vorwort nicht als solches betitelt und auch anderweitig lässt sich nicht erkennen, wer da denn spricht.
So startete ich ziemlich verwirrt in die eigentliche Geschichte.
Das Buch ist unterteilt in sieben Tage. Jeder Tag ist gegliedert in die verschiedenen Abschnitte der liturgischen Stunden. Von Mette bis Komplet. In der Anmerkung auf Seite 15 ist das noch einmal genau aufgelistet und beschrieben.
Es gibt eine Übersicht der Hauptpersonen auf Seite 14.
Im Anhang auf Seite 659 gibt es eine Übersetzung der wichtigsten lateinischen Texte und auf Seite 666 findet sich ein Glossar von Fremdwörtern.
Leider haben mir die Übersetzungen und Erklärungen nicht ausgereicht und wieder einmal habe ich betrauert, dass ich bisher nie Latein lernen konnte. Einzelne Fremdwörter konnte ich recherchieren, bei den lateinischen Sätzen gab ich auf, diese korrekt übersetzt im Internet zu finden.
Was Salvatore von sich gibt, konnte ich eigentlich fast nie richtig verstehen. Manchmal ist es einen Satz später übersetzt worden. Aber das meiste Gerede von Salvatore wird nicht übersetzt und so weiß man oft nicht, was er eigentlich sagte, sondern musste das aus dem Kontext erraten.
Natürlich ärgerte mich auch hier wieder die alte deutsche Rechtschreibung.
Ja, es ist ein altes Buch, erstmals in den 80er Jahren erschienen. Aber wenn man die 5. Auflage von 2016 vorliegen hat, ärgert man sich schon, dass die Rechtschreibung nicht überarbeitet wurde.
Aber das wird wohl ein ewiges, deutsches Problem bleiben.
Lässt man die Schachtelsätze, die gerne auch mal eine Seite lang sein können, außen vor, so kann man sich noch auf den ersten 50 Seiten an den Schreibstil gewöhnen und abtauchen.
William habe ich von Anfang an gemocht. Er hat mich so ein bisschen an Sherlock Holmes erinnert und Adson an Dr. Watson. Zumindest ein bisschen. Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war...
Den anderen Figuren, wenngleich sie auch interessant waren, blieb ich misstrauisch gegenüber. Einer von ihnen konnte schließlich der Mörder sein.

Die Geschichte ist teilweise voraussehbar und am Ende dann doch wieder nicht. Sie hält einige Überraschungen parat und die Auflösung des Falls und das Ende der Geschichte schockierten mich und lassen mich ein wenig betrübt zurück.
Was es jedoch mit der Rose auf sich hat und warum das Buch nun »Der Name der Rose« heißt, ist mir leider schleierhaft geblieben.

Mein Fazit:
Alles andere als einfach zu lesen aber dennoch faszinierend, interessant und fesselnd. Lässt die Titelfrage jedoch offen und den Leser einige Male verwirrt zurück. Will definitiv mehrmals gelesen werden.

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33 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

dystopie, mondgeflüster in fella, fella, senk, andra

Mondgeflüster in Fella

Lara Kessing
Flexibler Einband: 345 Seiten
Erschienen bei Independently published, 31.05.2017
ISBN 9781521386965
Genre: Romane

Rezension:

Nach »Windgeflüster in Fella« musste ich natürlich auch »Mondgeflüster in Fella« lesen. Ich war sehr überrascht, da es ein ganz anderer zweiter Band ist, als ich erwartet habe.
Während man im ersten Band mit Sorija das zerstörerische Unwetter und die Übernahme Fellas durch die Senk erlebt hat, erlebt dies auch im zweiten Band, nur mit Andra und ihrer Familie und deren Freunde und Nachbarn.
»Mondgeflüster in Fella« ist ein Alternativeinstieg in die Fella-Reihe, der ein paar kleine, geniale Berührungspunkte zu Sorijas Seite des Geschehens hat, aber nichts darüber verrät.
Während dieser Band tatsächlich düsterer und ernster ist, als der erste Band, hält er schon auf den ersten Seiten ein paar Szenen bereit, die mich laut auflachen ließen.

"Wollt ihr etwas trinken? Ich habe Wasser ... Wasser ... und hier müsste ich noch", er ging in die Küche und kam mit einer Wasserflasche wieder, "Wasser haben." (S. 27)

Andra war mir sofort sympathisch. Man kann sich gut in sie einfühlen und versteht ihre Beweggründe sofort. Sie ist anders als Sorija, weswegen sie eine weniger tiefgreifende Charakterentwicklung durchmacht als sie. Sie war von Anfang an kein Hasenfuß und hatte schon zu Beginn der Geschichte einen starken Charakter, wenngleich sie wesentlich mehr Fehler in der Vergangenheit gemacht hat als Sorija. Ihre weiße Weste ist also befleckter, als die von Sorija.
Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie die beiden Mädchen im dritten Band zusammenarbeiten werden. Das könnte interessant werden.
Die Story ist spannend, wie schon im ersten Band. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und vermutlich nur zwei Tage oder weniger gebraucht. Fängt man erst einmal zu lesen an, kann man das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen.
Es gibt einige Überraschungen, die ich so nicht vermutet hätte, obwohl ich den ersten Band schon kannte und der Stil der Autorin mir dadurch nicht unbekannt ist. Dennoch war ich oft überrascht und ein paar Mal zwischendurch auch sehr geschockt, da Andra nicht nur mit der Zerstörung ihrer Welt, sondern auch mit dem Tod konfrontiert wird.
Ein bisschen schade finde ich, dass die Geschichte dann doch so kurz ist. Das Ende ist ziemlich abrupt und ich hätte gerne noch weitergelesen. Da war ich vorhin ein wenig traurig.

"Was kümmert es mich, was früher war? Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient." (S. 80)

Wie schon in Band 1 ist der Text in einer serifenlosen Schrift gehalten. Ein etwas größerer Zeilenabstand als normal, begünstigt das schnelle Lesen, auch wenn man müde Augen hat.
Die Qualität des Buches steht der von Band 1 in nichts nach. Die Seiten haben die gleiche Stärke wie bei »Windgeflüster in Fella« und ein Hochglanzcover leuchtet einem erneut geheimnisvoll entgegen. Diesmal allerdings mit größerem Mond, der ganz schön real aussieht.
Das Buch ist im normalen Taschenbuchformat gehalten und dadurch handlicher als der Vorgängerband. Mir gefallen beide Formate sehr und ich kann gar nicht sagen, welches ich besser finde.
Auch hier lässt sich am Anfang der Seiten immer erkennen, welches Buch man gerade liest, was ich wirklich sehr mag.

"Ihr verwöhnter Magen zeigte ihr bereits stündlich einen Vogel, empört über die Tatsache, dass kein Nachschub kam." (S. 98)

Laras Schreibstil zaubert wie gewohnt ein wunderbares Kopfkino ins Hirn und glänzt mal wieder durch kreative und humorvoll-ironische Formulierungen. Schachtelsätze und viel zu ausführliche Beschreibungen sucht man bei Lara Kessing vergeblich. Action und wörtliche Rede stehen im Vordergrund. Ihr Schreibstil ist einfach, locker und direkt. Für jeden, der von seitenlangen Beschreibungen über Flora und Fauna schnell gelangweilt und abgenervt ist, eine Wohltat. 😉
Wieder frage ich mich, wie die Autorin auf die Namen ihrer Charaktere kommt. Hübsche und ausgefallene Namen, die ich vorher gar nicht kannte. Genial.
Ein wenig vermisst habe ich diesmal eine Karte von Fella. Das hätte die Orientierung für mich einfacher gemacht und wäre echt ein tolles Extra gewesen.

Mein Fazit:
Gelungener, leider etwas kurz geratener, sehr spannender Alternativeinstieg in die Fella-Reihe mit einer überzeugenden Protagonistin und einigen Berührungspunkten zu Sorijas Geschichte. Pageturner!

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(422)

783 Bibliotheken, 6 Leser, 8 Gruppen, 45 Rezensionen

fantasy, magie, sonea, liebe, gilde

Die Meisterin

Trudi Canavan ,
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei cbt, 07.08.2006
ISBN 9783570303306
Genre: Fantasy

Rezension:

Bis zu einem gewissen Grad hat mir dieser Band echt gut gefallen und ich hatte gedacht, er kommt an den vorigen Band, »Die Novizin«, locker ran.
Wie gewohnt werden alle Perspektiven und Sichtweisen beleuchtet. Alle Erzählstränge haben Spannung zu bieten und enden oftmals zwischendurch mit einem Cliffhanger, was tatsächlich manchmal sehr gemein ist, aber die Spannung natürlich noch weiter schürt.
Es gab Zeiten, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil die Geschichte mich so gefesselt hat. Dass man Akkarin und seine Geschichte endlich näher kennenlernt, fesselte mich noch weiter ans Buch. Man lernt ihn endlich kennen und mir gefiel das, was ich kennenlernte. Ich begann, ihn wirklich zu mögen, bis er, neben Sonea, mein Lieblingscharakter wurde.
Ich mochte die Vertrautheit zwischen Sonea und Akkarin, die sich langsam bildete. Dieses Bündnis gegen die Ichani.
Doch als die Gilde plötzlich Akkarins Taten aufdeckt, geht alles nur noch den Bach runter. Auf beiden Seiten werden Fehler gemacht. Der größte Fehler war der der Gilde, Akkarin einfach zu verbannen, ohne vorher seiner Geschichte nachgegangen zu sein, um sie auf Echtheit zu prüfen.
Gut, es war von Anfang an klar, dass das eines Tages passieren würde. Aber die Art und Weise, wie das letztlich geschah, ging mir ganz heftig gegen den Strich.
Dennoch faszinierte es mich, wie sich Sonea und Akkarin näher kamen. Wie sie ihren neuen Alltag meisterten und Pläne schmiedeten, um Kyralia zu retten.
Doch am Ende war da so viel Unausgegorenes, was nicht aufgeklärt werden konnte; so viele Fragen, die sich mir stellten, dass ich regelrecht frustriert und wütend bin. Ich hätte mir wirklich ein anderes Ende gewünscht, zumal meine schlimmste Befürchtung auch noch wahr wurde.
Ein Ende, das nicht so viel Ungelöstes beinhaltet und den Leser nicht so unbefriedigt und traurig zurücklässt. Aber die Autorin wollte es nicht so...
Als ich das Buch gestern auslas, wollte ich mich einrollen und weinen, aber ich konnte nicht. Kurze Zeit später bin ich dann wirklich wütend geworden.
Es hätte ganz einfach eine andere Lösung genommen werden können, die ein anderes Ende herbeigeführt hätte und den Leser nicht so unzufrieden zurückgelassen hätte. Erwähnt wurde diese Lösung ja sogar, aber letztlich wurde sie dann doch nicht wahrgenommen. Sehr schade.
Eigentlich wollte ich ziemlich bald mit der zweiten Trilogie von Trudi Canavan anfangen, aber momentan hab ich einfach so gar keine Lust drauf.

Mein Fazit:
Tolle und fesselnde Fortsetzung mit Überraschungen aber auch vielen voraussehbaren Wendungen und einer faszinierenden Charakterentwicklung.
Leider frustriert das Ende der Geschichte sehr.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

irak, is, krieg, farida khalaf, islamischer staat

Das Mädchen, das den IS besiegte

Farida Khalaf , Andrea C. Hoffmann
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 25.01.2016
ISBN 9783431039450
Genre: Biografien

Rezension:

Wow, wow, einfach wow. Dieses Buch hat mich total beeindruckt.
Anfangs war ich echt skeptisch, ob es mich so berühren würde, als ich begann zu lesen, da Farida ihre Geschichte sehr nüchtern und emotionslos erzählt. Auch fand ich es ungewöhnlich, dass sie sich von Anfang an so gewehrt hat. Und dass die IS-Leute sie die meiste Zeit mit ihrer Freundin zusammenließen, kam mir auch unrealistisch vor. Aber mir ist schnell klar geworden, dass Farida Khalaf eine Heldin ist, wie es nur wenige gibt und der IS sie einfach unterschätzt hat. Ich weiß nicht, ob ich es schaffen würde so zu kämpfen wie sie. Aber ich denke, wäre sie komplett allein gewesen, hätte sie nicht so viel Mut aufbringen können. Freundschaft beflügelt und spendet Kraft und Hoffnung. Und dieses Buch zeigt dem Leser noch einmal wie sehr.
Als ich schließlich den Epilog las, standen mir Tränen in den Augen. Dieser hat mehr Emotionen in sich als der Rest der Geschichte und ich bin einfach total glücklich, dass Farida so viel Glück im Unglück hatte. Denn ja, Glück hatte sie wirklich. Es hätte auch alles viel schlimmer für sie ausgehen können.
Das Buch fesselt von Anfang an sehr. Farida erzählt zunächst, wie sie in ihrem Dorf mit ihrer Familie gelebt hat und diese Lebensumstände finde ich besonders interessant, da das Dinge sind, die ich so einfach noch nicht wusste. Ebenso, was für ein wichtiger Part die Religion in ihrem Leben ist. Sie erklärt sehr viel und das finde ich sehr gut, da man dadurch einen guten Einblick bekommt und sich in ihre Situation sehr gut hineinversetzen kann.
Vieles war mir im Ansatz bekannt. Aber nicht alles und ich fand es wichtig, einmal die andere Seite der Medaille betrachten zu können.
Ich hoffe, Farida geht es gut und sie kann eines Tages wieder glücklich werden und ihren Traum verwirklichen; ich wünsche ihr alles Liebe.

Mein Fazit:
Beeindruckende und fesselnde Geschichte einer jungen und sehr mutigen Frau, die erfolgreich mit ihren Freundinnen dem IS entfliehen konnte.

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Tags: farida khalaf, flucht, flüchtling, freundschaft, irak, is, islamischer staat, jesiden, krieg, sklavin   (10)
 

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1.545 Bibliotheken, 43 Leser, 2 Gruppen, 148 Rezensionen

liebe, trauer, jojo moyes, familie, verlust

Ein ganz neues Leben

Jojo Moyes ,
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 24.09.2015
ISBN 9783805250948
Genre: Romane

Rezension:

Endlich erfährt man, wie es mit Lou weitergeht. Wie sie Wills Tod überstanden hat. Was für ein Leben sie lebt.
Ich war so gespannt, wie es ihr mittlerweile geht, sodass die ersten Zeilen, die ich las, mich schockiert haben. Ich habe ja einiges erwartet - aber nicht DAS.
Louisas Trauer und ihre dazugehörige Wut treffen einen schon auf den ersten Seiten wie ein Schlag ins Gesicht. Die Autorin hat diese Trauer so realistisch und authentisch dargestellt, dass ich am liebsten geheult hätte, denn das hatte Will so bestimmt nicht für Lou gewollt.
Aber ich konnte nicht, denn, wie auch schon im ersten Band, ist auch dieser hier voll von urkomischen Dialogen, bei denen ich dann doch wieder laut lachen musste. Ich liebe diesen humorvollen Schreibstil von Jojo Moyes, der den Leser laut loslachen lässt, aber ihn auch genausogut schockieren lässt. Jojo Moyes nimmt kein Blatt vor den Mund. Trotz des Humors ihrer Texte, werden auch ernste Themen angesprochen und nicht geschönt.
Man leidet mit den Protagonisten auch hier wieder mit oder freut sich, wenn sie ein Erfolgserlebnis hatten. Manchmal war ich auch so wütend, dass ich gewissen Personen eine reinhauen wollte. Manchmal atemlos vor Schreck.
Die volle Packung an Emotionen. Jojo Moyes hat es auch hier wieder gekonnt hingekriegt.
Überraschende Wendungen sind nicht rar gesät. Es passiert in dem Buch einiges, dass ich so nie erwartet hätte.
Das Cover ist wunderschön und man weiß natürlich sofort, warum hier Vergissmeinnicht gewählt wurden. Allerdings nervt mich auch hier wieder, dass das Cover nur auf einem Umschlag existiert, da ich das Hardcover besitze. Vom ersten Band besitze ich die Taschenbuchausgabe aus dem Rowohlt-Verlag. Leider gibt es die vom zweiten Band noch nicht.
Das Vorsatzpapier und das Lesebändchen sind im leuchtenden azurblau gehalten. Wunderschön. Passend zu den Vergissmeinnicht.
Eine wunderschöne Fortsetzung, die Lou ihren Weg finden und gehen lässt.
Trotzdem hat mir etwas gefehlt. Das gewisse Etwas, das mich nach »Ein ganzes halbes Jahr« vollkommen baff zurückließ und meine Sicht auf gewisse Dinge bis heute veränderte.
Das fehlt hier im zweiten Band leider komplett.
So ist »Ein ganz neues Leben« eine wunderschöne Fortsetzung und sein Leseerlebnis sicher wert - mehr aber auch leider nicht.

Mein Fazit:
Wunderschöne und liebevolle Fortsetzung von Louisas Geschichte, der aber der Kick aus dem ersten Band leider fehlt.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

star wars

Rogue One

Alexander Freed , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 447 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 22.05.2017
ISBN 9783764531799
Genre: Science-Fiction

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Star Wars™ - Der Auslöser

James Luceno , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 437 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734161186
Genre: Science-Fiction

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49 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

elfen, fantasy, hennen, heyne, buchreihe

Elfenmacht

Bernhard Hennen
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.03.2017
ISBN 9783453268913
Genre: Fantasy

Rezension:  
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schottland, zeitreise, liebe, claire, jamie

Feuer und Stein

Diana Gabaldon , ,
Flexibler Einband: 798 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 01.05.2004
ISBN 9783442361052
Genre: Historische Romane

Rezension:

Wenn ein Buch den Leser von der ersten Zeile bis zur letzten fesselt, ist es ein gutes Buch und der Autor hat definitiv etwas richtig gemacht.
Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ich bin immer noch ein wenig benommen, nachdem ich es letzte Nacht auslas. Es ist definitiv ein gutes Buch. Und das, obwohl die Idee dieser Geschichte nicht mal etwas Besonderes ist. Zeitreise-Geschichten gibt es en masse. Aber die Art und Weise, wie Diana Gabaldon hier Historie mit einem Hauch Fantasy geschafft hat zu verknüpfen, ist etwas Besonderes und hat mich schlicht umgehauen.
Gestört hat mich eigentlich nur (mal wieder) die alte Rechtschreibung, in der das Buch gehalten ist. Da hat man die 21. Auflage von 2004 vorliegen und es ist in alter deutscher Rechtschreibung geschrieben und das nur, weil jemand zu faul war, den erstmals 1995 erschienenen Text zu überarbeiten und in die neue Rechtschreibung zu setzen. Ich werde so etwas nie verstehen und es wird immer meinen Lesefluss stören.
Die Qualität des Buches ist auch nicht unbedingt die beste. Die Bindung ist ein wenig zu eng. Schlägt man das Buch auf, knackt der Buchleim und das Cover ist nach dem ersten Durchlesen schon ein wenig arg in Mitleidenschaft gezogen worden, wie man auf dem Bild oben unschwer erkennen kann. Da, wo meine Finger während des Lesen saßen, haben sich die goldenen Lettern auf dem Buchcover leider abgenutzt und die Ecken der Buchdeckel spalten sich leicht und sind mittlerweile abgerundet und nicht mehr eckig. Wirklich sehr schade. Ich hoffe, die neuen, ungekürzten Ausgaben sind etwas stabiler.
Das Äußere des Buches tut dem Inneren aber keinen Abbruch. Ein paar wenige Stellen wirken etwas abgehackt. Ich nehme an, das sind die Stellen, wo die Übersetzer sich damals entschlossen hatten, den Text einfach zu kürzen. Dafür kann die Autorin jedoch nichts und die eigentliche Geschichte ist dadurch auch nicht wirklich behindert.
Der Schreibstil ist detailliert und enthält Andeutungen, die nicht unbedingt erklären, warum eine Figur etwas tut. Der Leser muss es aus dem Kontext ableiten. (vgl. hierzu Seite 431: »Ich stopfte mir ein Stück Stoff in den Mund.«) Dadurch hält der Text einige Lacher parat. Auf Seite 431 musste ich minutenlang lachen und dachte, ich kriege mich gar nicht mehr ein.
Lacher hält die Geschichte aber auch durch trockene oder freche Kommentare und durch aberwitzige Situationen parat. Claire selbst, aus deren Sicht die Geschichte mit Hilfe eines Ich-Erzählers erzählt wird, hat ein ziemlich loses Mundwerk.
Es ist aber nicht nur alles lustig. Es gibt auch viele Schockmomente und der krasse Unterschied zwischen Jamies und Claires Welt wurde hier ziemlich gut dargestellt. Sowohl die Schönheiten als auch die Grausamkeiten.
Man leidet mit Jamie und Claire immer mit. Manchmal will man nicht aufhören zu lesen und manchmal will man einfach das Buch in eine Ecke knallen und sich die Bettdecke über den Kopf ziehen - aber man kann es nicht.

Mein Fazit:
Ein wahnsinnig fesselndes Buch, das sich nur schwer aus der Hand legen lässt, trotz vieler schockierender Momente. Übrigens besser als die TV-Serie.

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599 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 35 Rezensionen

werwölfe, fantasy, werwolf, rom, markus heitz

Sanctum

Markus Heitz
Flexibler Einband: 606 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur, 01.09.2006
ISBN 9783426631317
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Nachfolgeband zu »Ritus« ist nicht weniger spannend. Stellenweise hat mich dieser Band sprachlos gemacht. Es sind Dinge passiert, die ich im Ansatz geahnt hatte aber dann auch wieder Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
Während mich der erste Band dieser Dilogie voller Fragen zurückließ wurden im zweiten Band alle wichtigen Fragen beantwortet. Ziemlich beeindruckend, dass Markus Heitz das hinbekam. Ich hab mich am Ende vom ersten Band noch gefragt: "Wie soll denn das alles funktionieren auf nur etwas mehr als 600 Seiten? Wie sollen alle Fragen beantwortet werden?"
Aber es geht. Herr Heitz hat beide Erzählstränge meisterhaft miteinander verknüpft und Rätsel gelüftet. Ich bin ziemlich beeindruckt und muss das Ganze nun erst einmal sacken lassen, aber eines Tages lese ich die beiden Bücher ganz sicher noch einmal.
Der Titel des Buches bekommt sehr schnell eine Bedeutung. Man weiß diesmal schon ziemlich am Anfang des Buches, warum das Buch so heißt, wie es heißt.
Auch wechseln sich die Kapitel mit den Erzählsträngen wieder ab und die Anfänge sind wieder hellgrau verziert mit dem Muster vom Cover.
Kapitel X hat mich allerdings sehr irritiert, was die Länge angeht. Ich lag im Bett und wollte nur noch dieses eine Kapitel beenden und stellte fest, dass es ewig lang ist. Ganz anders als die vorangegangenen Kapitel. Es passierte aber auch einfach viel in dem Kapitel. Nur konnte ich es nicht zu Ende lesen. Ich musste da vorzeitig abbrechen, weil mir die Augen zufielen.
Gerade in der ersten Hälfte des Buches rückt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt, sehr in den Vordergrund und der andere in den Hintergrund. Es passiert bei Gregoria und Jean einfach viel mehr als bei Eric. Ich hatte manchmal zwischendrin Schwierigkeiten umzuswitchen, wenn es dann wieder bei Eric in der Gegenwart weiterging. Da wurde mir noch mal bewusst, warum ich immer nur ein Buch zur Zeit lese und nicht mehrere. ;-)
Auch hier wurde wieder Fiktion mit Historie verknüpft und wenn man anfängt zu recherchieren, liest man sich schnell fest, da viele Dinge tatsächlich existierten.
Am Ende ließen mich Geschichte und Protagonisten nicht so richtig los. Auch jetzt grüble ich noch, was mit einzelnen Figuren wohl passiert ist oder wie sie ihr weiteres Leben gelebt haben.

Mein Fazit:
Total spannender Abschluss der Dilogie, der überrascht. Stimmt nachdenklich und macht Lust auf mehr. Pageturner!

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113 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

silber, geheimnis, türen, liv, träume

Silber – Die Trilogie der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 1.328 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 13.10.2016
ISBN 9783841440082
Genre: Jugendbuch

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

die ewigen, chriz wagner, unsterblichkeit, myster, reise durch die zeit

DIE EWIGEN. Erinnerungen an die Unsterblichkeit

Chriz Wagner
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 13.02.2017
ISBN 9783862824595
Genre: Fantasy

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1.577 Bibliotheken, 37 Leser, 2 Gruppen, 278 Rezensionen

dystopie, flawed, cecelia ahern, fehlerhaft, jugendbuch

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Krone der Schwerter

Robert Jordan , Karin König
Fester Einband: 832 Seiten
Erschienen bei Piper, 16.04.2013
ISBN 9783492702874
Genre: Fantasy

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