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Löwenblut

Monika Pfundmeier
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 02.07.2018
ISBN 9783744874755
Genre: Historische Romane

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Sherlock Holmes und die Dame in Violett (Baker Street Tales 7)

Elisabeth Marienhagen
E-Buch Text: 97 Seiten
Erschienen bei Arunya-Verlag, 30.10.2017
ISBN B076PL9DY2
Genre: Sonstiges

Rezension:

Titel: Sherlock Holmes und die Dame in Violett 


Autor: Elisabeth Marienhagen


Genre:  Krimis & Thriller / Detektivromane


Seitenzahl: 97


ISBN: 076PL9DY2


Das Cover zeigt eine gesichtslose Dame in Violett. Man fragt sich bereits beim Betrachten, welches Geheimnis sie umgibt.


Handlung: Sherlock Holmes und sein Partner Doktor Watson werden von der Dame in Violett und deren Schwester engagiert, damit die beiden herausfinden, wer den Sohn der Dame vergiften will. Holmes ist zu Beginn nicht überzeugt, dass es sich tatsächlich um ein Verbrechen handelt. Alle Indizien sprechen dagegen. Aber Holmes wäre nicht Holmes, wenn er nicht doch ein winziges Detail entdecken würden, das den Fall zum Fall für den Privatschnüffler macht.


Figuren:


Der ein wenig in die Jahr gekommene Sherlock Holmes, Detektiv, der mit seinem messerscharfen Verstand den neuesten Fall der Dame in Violett löst, wird sehr bildhaft dargestellt. Es ist die Rede von einem blassen Mann, der wie ein "kranker Adler mit scharf geschnittener Nase und hohen Geheimratsecken" nach Jahren der Abstinenz gegen seine Kokainsucht kämpft.


Doktor Watson, der Mediziner in dem Zweigespann, hilft mit seinem wissenschaftlichen Sachverstand bei der Lösung des Falls, der sich zu Anfang gar nicht als solcher darstellt. Watson meint, dass der kleine Junge einfach nur krank ist. Er stellt seine Kenntnisse als Mediziner zur Verfügung und hilft, wo er nur kann.


Die Dame in Violett, Lady Jane Elwood, wird als Mitvierzigerin mit "traurig dreinblickenden Augen und einem verbitterten Zug um ihren Mund" beschrieben. Sie engagiert gemeinsam mit ihrer Schwerster, Caroline Winfield, das Duo, um denjenigen auszumachen, der ihren Sohn vergiften willt. Sie ist unerschütterlich davon überzeugt, dass jemand dem Jungen nach dem Leben trachtet.


Sprache/Duktus: Die lebhaften Dialoge entführen ins London des jungen 20. Jahrhunderts, genau genommen ins Jahr 1901 und sorgen für Kurzweil. Die Sprache ist angepasst an die damalige Zeit. In der wörtlichen Rede des Sherlock Holmes schwingt immer wieder ein überheblicher Unterton mit, der hervorragend zu seiner Person passt, kurz, er redet so, wie man ihn kennt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des John Watson. 
Die Kapitel sind chronologisch angeordnet. Mir ist kein Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik aufgefallen. Allein dafür muss man der Autorin gratulieren.


Zusammenfassung: Elisabeth Marienhagen entführt den Leser ins London im Jahre 1901. Sie betraut Sherlock Holmes und seinen Freund Watson mit einem neuen Fall, den der Dame in Violett. Die Schauplätze sind sehr bildhaft beschrieben, man spürt beim Lesen förmlich den Duft der dicken Teppiche und Tapeten, den Staub auf den dicken Bilderrahmen im Haus einer Adelsfamilie, riecht den Duft von kaltem Taback, freut sich über die neuesten Errungenschaften der damaligen Zeit. Besonders gefallen haben mir die medizinischen Bezüge, wie zum Beispiel zu Prof. Kocher, dessen Operationsmethode heute noch angewendet werden, die Substitution von getrockneter Schafsschilddrüse nach Schilddrüsenoperation und die Erfindung dünner Gummihandschuhe von Professor Halstedt. Da bin ich auch als Medizinerin voll auf meine Kosten gekommen :-) Aber auch der Nichtmediziner kann hier einiges lernen.

Um nicht zu viel zu verraten, möchte ich nicht weiter ins Detail gehen. In jedem Fall möchte ich aber der Autorin zu einer gelungenen Geschichte gratulieren, die von Anfang bis Ende logisch, gut durchdacht und hervorragend präsentiert wird.

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foltern, folterungen, goslar, harz, hexe, hexen, hexenhammer, hexenturm, hexenverfolgung, historischer roman, mittelalte, mittelalter, scheiterhaufen, stollen, teufelsbuhlschaft

Die Tränen der Hexen

Uwe Grießmann
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Prolibris, 25.11.2015
ISBN 9783954751174
Genre: Historische Romane

Rezension:

Titel: Die Tränen der Hexen


Autor: Uwe Grießmann


Genre: Historischer Roman


Seitenzahl: 272


ISBN: 978-3-95475-117-4


Das sehr passende Cover stimmt den Leser auf die Geschichte ein, die der Autor zu erzählen hat.


Handlung: Im Jahre 1499 stürzt ein Stollen nahe Goslar ein. Die Gesteinsmassen begraben mehrere Bergarbeiter unter sich. Gerlinde Wamst, eine Wasserträgerin und Mutter zweier Töchter, wird schnell die Schuld an dem Unglück gegeben. Sie wird verdächtigt, eine Hexe zu sein und in einen Hexenturm eingesperrt, wo sie auf ihre Aburteilung durch den gefürchteten Henricus Institoris wartet..


Figuren:


Gerlinde Wamst - Wasserträgerin, als Hexe beschuldigt und monatelang in einen Hexenturm eingesperrt.


Wilhelm Wehrstedt - angesehener Druckermeister in Goslar, der in zweiter Ehe mit Elsbeth verheiratet ist und sie über alles liebt.


Elsbeth Wehrstedt - rothaarige, sehr sinnlich beschriebene, aber auch streitbare Frau des Druckers, Mutter der kleinen Sophie. Die Druckerfrau hatte schon als Kind miterlebt, wie ungerecht Frauen behandelt werden und muss es später am eigenen Leib erfahren.


Heinrich Kramer alias Henricus Institoris - dogmatischer Dominikanermönch, Inquisitor und Frauenhasser, der bei Wehrstedt den Druck des Hexenhammers in Auftrag gibt und die Verfolgung der "Hexen" vorantreibt.


Sprache: Passend zum Genre werden alte Begrifflichkeiten genutzt, wie z. B. Heilagmanoth für Dezember, Hübschlerin für Prostituierte, Schecke ... usw. Die Szenen werden sehr bildhaft und detailliert beschrieben, sodass es dem Leser nicht schwer fällt, in die damalige Zeit einzutauchen. Die Dialoge sind glaubhaft und lebendig - eben aus dem Leben gegriffen.


Aufbau: chronologische Abfolge der Kapitel. Die Kapitelüberschriften zeigen das jeweilige Datum an, in das die folgenden Ereignisse anzusiedeln sind. Ein Personenverzeichnis am Anfang des Romans verschafft dem Leser einen Überblick über die Charaktere des Romans. Am Ende werden in einem Glossar nicht geläufige Ausdrücke erklärt und Wissenswertes über die historisch verbrieften Personen mitgeteilt.


Zusammenfassung: Man spricht nicht umsonst vom "düsteren" Mittelalter, diesen Eindruck hinterlässt das Werk Uwe Grießmanns bei mir, nachdem ich die letzten Seiten gelesen und das Buch zugeschlagen hatte. Schonungslos und bildhaft dokumentiert der Autor das Schicksal von Frauen zur damaligen Zeit, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprachen. Die grausamen Folterszenen sind garantiert nichts für schwache Nerven und Zartbesaitete. So hat sich das Bild von Helga, der Tante Eslbeths, wie sie sich ihr eigenes Grab schaufelt, das dann mit Dornenhecken aufgefüllt wird, in die sie hineingeworfen wird, um kurz darauf lebendig begraben zu werden, in mein Gehirn eingegraben, ebenso wie die Szenen, als man Gerlinde folterte. Daumenschrauben anlegen und festziehen, bis die Knochen darunter zerbersten, Schultern auskugeln, malträtierte Beine mit Brandwein begießen und anzünden .... Wenn da kein Kopfkino anspringt, dann weiß ich es nicht!

Alles in allem ist es Uwe Grießmann gelungen, einen spannenden historischen Roman zu schreiben, der einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat.


Fazit: sehr empfehlenswert !!!!!

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