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249 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 59 Rezensionen

dystopie, fantasy, utopie, neal shusterman, tod

Scythe – Die Hüter des Todes

Neal Shusterman , Pauline Kurbasik , Kristian Lutze
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 21.09.2017
ISBN 9783737355063
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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(798)

1.458 Bibliotheken, 43 Leser, 6 Gruppen, 136 Rezensionen

fantasy, throne of glass, assassinin, magie, kampf

Throne of Glass - Die Erwählte

Sarah J. Maas ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 23.10.2015
ISBN 9783423716512
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich wirklich gefreut auf dieses Buch. Endlich mal wieder ein starker Hauptcharakter und dann auch noch die Assassinen-Thematik, die mich sehr gereizt hat.Und bei all den guten Rezensionen musste ich es mir holen, aber dann kam das... 

Inhalt: 

Celaena, die BESTE ASSASSINEN des Landes sitzt in den Mienen. Keine Ahnung, wie sie da hingekommen ist (Das wird vielleicht noch in den anderen Teilen thematisiert). Jedenfalls kommen dann zwei Typen (ein Prinz und sein Bodyguard-Sandkastenfreund), um sie zu befreien. Sie haben die geniale Idee, sie zum Champion für die Hunger Games... äh... irgendwelche anderen Wettkämpfe zu machen. Wenn sie gewinnt, darf sie dem König und damit ihrem erklärten Erzfeind dienen (der ihr auch das mit den Mienen angetan hat) und sie darf in seinem Namen morden... Ja, richtig gehört. Sie darf für ihren Erzfeind die Drecksarbeit machen. Das nenn ich mal einen Preis.

Okay, ich hätte verstanden, wenn sie erstmal zusagt, um den König dann hinterher in einer ruhigen Minute umzubringen oder abzuhauen oder irgendeinen anderen genialen Plan zu verfolgen. Aber falsch gedacht. Celaena will Champion zu werden, um dann 4 Jahre für ihren Erzfeind zu morden und dann endlich frei zu sein. Gut. Ihre Entscheidung. Wenn ich der beste Assassin der Welt wäre, hätte ich das anders gehandhabt.

Aber weiter zu den Wettkämpfen, die leider doch nicht beginnen. Häh? Nein, es gibt eine Planänderung. Erstmal müssen die Wettstreiter, alles ganz böse Verbrecher, ja trainieren und irgendwelche Prüfungen bestehen, um weiter zu kommen. Bogenschießen, Joggen und irgendwelche anderen langweiligen Kategorien. Aber das ist eigentlich nebensächlich, weil Calaena viel zu sehr damit beschäftigt ist, mit Verehrer 1 alias der Prinz zu flirten (Das heißt in ihrem Fall, ihn anzuzicken, zurechtzuweisen oder zu beleidigen). Oder wenn der nicht da ist, das selbe mit dem Bodyguard-Sandkastenfreund zu machen (den beleidigt sie auch ganz gerne). Eigentlich beleidigt sich in diesem Buch ständig irgendwer. Vielleicht ist es kulturell bedingt und ich hab das nicht mitbekommen.

Die beste Assassinen der Welt ist ein instabiles, hormongesteuertes Nervenbündel, die ständig kotzt oder motzt oder mit den "Augen funkelt", (aber niemanden umbringt). Sie wird umgeben von zwei Arten von Männern.Gut aussehenden Männern, die auf sie stehen und deshalb "die Guten sind". Selbst die netten Nebencharaktere können gar nicht oft genug sagen, wie toll sie aussieht. Und dann gibt es da noch die hässlichen, bösen Männer mit gelben Zähnen (Gelbe Zähne haben wirklich alle Bösewichte in diesem Buch). Die stehen nicht auf sie und sind deshalb böse. Einfach zu merken.
Oder nicht? Wollt ihr Beispiele? 
Also, da wären die anderen Wettstreiter. Auch, wenn die im selben Boot sitzen wie unsere Celaena, sind das natürlich böse Menschen. Immerhin sind das böse Mörder (Notiz: Unsere Assassinin ist ein guter Mörder). Nicht böse ist der süße, gutaussehende Dieb, der sie anschmachtet und toll findet. Der ist auch ein guter Verbrecher.
Alle anderen haben gelbe Zähne und sind fies. Punkt. 



Wo war ich? 
Die Prüfungen vor dem Wettkampf.
Eigentlich sind die völlig egal, weil die Mitstreiter eh nach und nach durch plötzlich auftauchende, mysteriöse Morde sterben... Irgendwelche komischen Uhren werden eingeführt. Irgendwelche komischen Gargoyles (Ich liebe Gargoyles, aber wer sich jetzt Hoffnung macht. Nein, die spielen keine Rolle).
Celaena ermittelt, wer an den Morden beteiligt sein könnte, da sie sich totale Sorgen macht um die beiden Verehrer, die sei übrigens beide weiterhin gegen ihren Willen festhalten und zu den Wettkämpfen zwingen. Und obwohl sich ihr die Chance zur Flucht bietet, ja förmlich aufdrängt, bleibt sie an der Seite der unausstehlichen Feinde... Ja, warum eigentlich? Fragt mich nicht. Ich hätte schon längst den bösen König umgebracht... 

*Vorsicht! Der weitere Inhalt enthält SPOILER*
Celaena ermittelt also und natürlich verdächtigt sie ihre einzige Freundin, die für mich nicht eine Minute als Täterin in Betracht kam, aber aus irgendwelchen Gründen schien das Celaena viel logischer zu sein, als die drei ständig erwähnte OBEROBERBösewichte, die die ganze Zeit genannt werden. Überraschung, es ist natürlich nicht ihre Freundin, sondern der, der dem Leser eh schon die ganze Zeit präsentiert wird. 
Aber natürlich tötet die Superassassinen ihn nicht, als sie das rausfindet. Sondern wartet bis zum Ende, um sich dann retten zu lassen. Warum ist diese Frau noch mal die beste Assassinin? UND WARUM TÖTET KEINER DIESEN FIESEN KÖNIG?


Charaktere:
Celaena: Beste Assassinen der Welt, die im ganzen Buch nicht einen  Menschen tötet. Nicht einen... Nicht mal die Bösen. Dafür ist die eine wahre Meisterin darin sich retten zu lassen. Sie kotzt ziemlich häufig-so häufig, dass ich schon fast mitgekotzt hätte. Andere Frauen bezeichnet sie als dumme Flittchen, vor allem, wen die Interesse an ihrem Prinzen haben, wird die kleine Assassine zur eifersüchtigen Furie.
In dem verzweifelten Versuch sie dennoch irgendwie sympathisch zu machen, erklärt die Autorin plötzlich, dass sie total gerne liest und schenkt ihr einen Welpen. 
Passt zwar nicht, ist aber auch egal. Jeder mag Welpen. (Ich auch)

Verehrer 1 und Verehrer 2: Zwei komplett austauschbare Charaktere, die eigentlich Freunde sind, aber na ja... Beide finden Celaena ganz toll, auch wenn sich alle nur anzicken und beleidigen. Und sie findet auch beide ganz toll. Und knutscht erst mit dem einen und dann will sie den aber doch nicht und sagt "Hey, wollen wir nicht Freunde bleiben?" und nimmt den anderen. Ich bin da nicht mehr ganz mitgekommen... 



Fazit:
Für mich war dieses Buch der Flop des Jahres. Kein roter Faden, ständige Wortwiederholungen und Wiederholungen von Sätzen. Plotholes. Und entsetzlich kopflose, hormongesteuerte Charaktere.

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(89)

243 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, die perfekten, gene, freundschaft

Die Perfekten

Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann
Fester Einband: 587 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 25.08.2017
ISBN 9783846600498
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Enthält KEINE SPOILER! Offizieller Inhalt (Nennt sich Klappentext): Ach, den kann ja wohl jeder selbst lesen. 

Kommen wir zum spannenden Teil. 

Wie beginnt die Geschichte? 
Rain lebt mit ihrer Mutter Storm in Grey, einem der Stadtzirkel des Landes Hope. Er ist vor allem durch graue Straßen, Fabriken und enge Wohnräume geprägt. Ganze Straßen und Teile werden durch Smog verseucht, so dass man sich nur mit Gasmaske frei bewegen kann. Ich fand die Stimmung trotz all dem Schmutz gar nicht so bedrückend, was auch daran liegt, dass Rain ihre Lage nicht so empfindet. Irgendwie mag sie die Stadt und selbst den Smog (Was ich toll an dem Charakter finde. Sie versinkt nicht alle Nase in Selbstmitleid, sondern macht immer das Beste aus ihrer Lage) Ich weiß das klingt seltsam, aber ich liebe solche Szenen, wo Rain nach Hause kommt und sich versucht von Asche zu befreien. Die Asche und der Smog ist nämlich so allgegenwärtig, dass man sich jedes Mal, wenn man von draußen kommt, einem "Putzritual" unterziehen musst. Solche kleinen Details könnte ich ihn Büchern auffressen-wisst ihr was ich meine? 

Was geschieht nach dem Putzritual? 
Rain und ihre Mutter leben in einem Smogverseuchten Teil der Stadt und schlagen sich so durch. Ihre wichtigste Devise ist es nicht aufzufallen, aber dann begegnet Rain Lark und aus der Sehnsucht nach einem normalen Leben freundet sie sich mit ihm an. (Achtung: Es gibt keine mega krasse Liebesgeschichte - Gottseidank kann ich nur sagen) Lark verrät sie an die Gesegneten und BUMMM die Geschichte kommt richtig in Fahrt. Ab jetzt wird sie einmal aus Rains Perspektive erzählt, die in Aventin das Leben der Reichen und Privilegierten mitbekommt, während wir Lark weiter in Grey begleiten und so auch in die Rebellen-Szene Einblick bekommen. 
Rebellen? Das sind doch bestimmt die Guten. TEAM REBEL!
Nein. 
Denn es gibt kein Gut und kein Böse in dieser Geschichte. Stattdessen werden die Beweggründe von allen Seiten beleuchtet. Überhaupt findet man viele aktuelle, politische Anspielungen und Fragen wie "Ab wann sind Rebellen eigentlich Terroristen?", "Hilft Gewalt wie Drohnenangriffe wirklich gegen Gewalt oder erschafft es noch mehr Hass?" und "Gibt es im Krieg wirklich eine gute Seite?" Spannend fand ich auch die Frage nach "Freiheit oder Sicherheit" Hier steht Aventin meiner Meinung nach für unsere eigene Welt, die eigentlich in Frieden und Wohlstand lebt, deren größte Sorge Aussehen und Image ist und die Unterhaltungskultur lieben (Aber hey, das ist nicht "böse" oder "schlecht". Das sind wir). Das Ganze wird erschüttert als Terrorangriffe Angst und Unsicherheit verbreiten und diese Angst ändert die Lage. Statt Freiheit wollen die Menschen Mauern und Sicherheit. Na, läutet da was? 

Die Charaktere? 
Rain alias BadAss-Super-Girl. Ich finde sie ist ein typischer Dystopiecharakter, den man einfach nur lieben muss. Loyalität ist ihre größte Eigenschaft. Sie ist zudem mutig, zurückhaltend und clever. Sie kann recht gut kämpfen und wird als muskulös und stark beschrieben, aber sie ist gegen Gewalt. Selbst in dunklen Stunden entscheidet sie sich gegen den Hass und das Töten, was ich anders als in anderen Dystopien finde und was mich sehr beeindruckt hat. 
Außerdem bemitleidet sie sich nicht ständig selbst und denkt bei Larks Anblick nicht mit ihren Geschlechtsteilen. GROßER PLUSPUNKT! 
Lark, der NICHT-GEHEIMNISSVOLLE-BADBOY, sondern der totale Familienmensch, der für seine Schwester alles tun würde. Leider wirklich alles, was ihn in eine ziemlich fiese Lage bringt. Lark tut eigentlich immer das Falsche aus den richtigen, absolut nachvollziehbaren Gründen. Ich habe so mit ihm gelitten. 
Überhaupt sind die Charaktere die große Stärke der Geschichte. ALLE, auch die Nebencharaktere sind komplex und liebevoll gestaltet. Man denkt, man hätte einen Charakter durchschaut, nur um im nächsten Moment überrascht zu werden. Es wird richtig mit Schubladendenken gespielt. So oft habe ich gedacht "Das ist der fiese Malfoy-Typ." "Das ist die Zicke." Und dann wurde ich eines besseren belehrt. 
Ich wusste bis zu letzt nicht, wem ich wirklich trauen kann. Es war zum Mäuse melken.

Die Stimmung: 
Es ist so spannend. Durchgängig ist man auf einem Spannungs-sucht-Level und kann sich kaum von dem Buch trennen. Es ist düster und trotzdem hat es etwas, was sich nach Zuhause anfühlt, denn selbst in den dunkelsten Ecken findet man Hoffnung und Schönheit, nur halt eine dreckige, versmogte Schönheit.
"Die Freiheit roch nach Smog, verbrannten Brötchen und Müllresten."

FAZIT: PERFEKT: für Leser, die es komplexer und tiefsinniger mögen, die Charaktere mit Ecken und Kanten lieben und die keine Schwachen Nerven haben;die Dystopien wie "Brave new world" und "Panem" mögen;die erschrocken sind über die Trumps unserer Welt sind und beten, dass der Terror ein Ende findet und sich alle vertragen mögen. 

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1.639 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 401 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, erotik, new adult

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

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(202)

506 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 51 Rezensionen

sabaa tahir, fantasy, elias und laia, liebe, masken

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken

Sabaa Tahir , Barbara Imgrund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.02.2017
ISBN 9783846600351
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich fand das Buch ... nicht schlecht, habe aber einfach so viel mehr erwartet. Ich hatte eine spannende Geschichte erhofft mit einer interessanten Welt, aber stattdessen traf ich


den PERFEKTEN Elias, der sich unsterblich in die WUNDERSCHÖNE Sklavin Laia verliebt und alles, woran er geglaubt hat über den Haufen wirft. 

Der Charakter Elias hätte einfach so viel Potential gehabt. Er als Elitekrieger und Sohn einer kaltblütige Kommandantin, doch ich kann ihm seine Art nicht wirklich abnehmen. Er wirkt einfach nicht wie jemand, der unter so einer bösen Mutter und Soldaten aufgewachsen ist. Dafür ist er viel zu ... ich weiß auch nicht. Nett? Woher kommen seine Zweifel? Warum stellt er sich gegen seine Leute? (Und die tolle Kriegerin, die ihm immer loyal zur Seite steht. Und warum entscheidet er sich nicht für die, sondern für das langweilige, naive Sklavenmädchen?) 



Charaktere: 
Er: der gutaussehende, unglaublich talentierte Krieger. 
Sie: Die hübsche, naive Sklavin von nebenan.


Fazit: 
Ich glaube, ich habe einfach genug von den perfekten Charakteren und das hat meinen Lesefluss geschmälert, aber das Buch ist wie gesagt ich schlecht. Die Welt ist interessant und das Buch ist gut geschrieben. 
Wer also Lust auf eine typische Liebesgeschichte im Fantasy-Setting hat, ist hier richtig. 

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(619)

1.142 Bibliotheken, 23 Leser, 1 Gruppe, 254 Rezensionen

1001 nacht, orient, liebe, märchen, jugendbuch

Zorn und Morgenröte

Renée Ahdieh , Dietmar Schmidt
Fester Einband: 390 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 12.02.2016
ISBN 9783846600207
Genre: Jugendbuch

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(866)

1.448 Bibliotheken, 42 Leser, 5 Gruppen, 79 Rezensionen

fantasy, magie, kvothe, patrick rothfuss, der name des windes

Der Name des Windes

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer
Flexibler Einband: 876 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 18.08.2010
ISBN 9783608938784
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(2.805)

4.151 Bibliotheken, 44 Leser, 10 Gruppen, 396 Rezensionen

selection, liebe, dystopie, prinz, kiera cass

Selection

Kiera Cass , Sibylle Schmidt
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 01.02.2013
ISBN 9783737361880
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Positives vorweg: Das Cover finde ich wirklich schön und sehr ansprechend. Alleine das hätte 5 Sterne verdient, aber die Geschichte… na ja… 

Ich lass jetzt mal die offizielle Inhaltsangabe weg (die kann ja jeder schnell nachlesen). Die Beschreibung "Bachlor" trifft "Tribute von Panem" ist schon ganz zutreffend (also 90% Bachlor), aber auch wenn ich die Idee gut fand, wurde ich durch die Umsetzung enttäuscht.  

Americas Familie ist sehr arm, da sie einer niedrigen Kaste angehört, und kämpft ums Überleben. Trotzdem haben sie genug Geld für jede Menge Musikinstrumente (z.B Geige und Klavier) und jeder hat sein eigenes Zimmer. Und sie haben sogar einen eigenen Garten und ein Baumhaus. Okay, das fand ich verwirrend… Haben die das alles geerbt? Und wenn es ihnen wirklich so schlecht geht, wie der Leser glauben soll, warum verkaufen die nichts? 

 America ist in Aspen verliebt, der noch ärmer ist. Er ist ihre große Liebe, trotzdem möchte sie an der Auswahl des Bachlors alias des Prinzen mitmachen, der seine herzallerliebste Prinzessin (ja, in einer ähm… romantischen Castingshow) sucht…. Okay, sie macht  mit, weil sie das Geld brauchen (trotz Baumhaus, Garten, eigenem Zimmer…). Na gut, gehen wir davon aus, dass sie wirklich arm sind…
Dann kann ich die Sache verstehen, aber bei ihrer Abreise steht Aspen plötzlich neben einem anderen Mädchen. America und er lieben sich zwar über alles, aber als sie DAS sieht, fühlt sie sich verraten und anstatt seine Version zu hören ist sie natürlich beleidigt. (Macht ja auch Sinn, das er gleich eine Neue hat)

Da ist auch das Problem, was ich mit der Geschichte hatte. America verhält sich so unreif,  wird die ganze Zeit aber als unglaublich perfekt beschrieben. Sie ist unglaublich klug, unglaublich hübsch, unglaublich liebenswert … Selbst wenn eine kleine Kante an dem Charakter sichtbar wird, wird der gleich relativiert. Ich hatte so das Gefühl, dass die Autorin den Leser förmlich zwingen will, America zu lieben. Sie ist übrigens auch eine ganz  tolle Musikerin (Alle sind verzaubert, wenn sie spielt. Das gehört zu den 10% Tribute von Panem)...
Und natürlich verliebt sich der Prinz sofort ins sie und verspricht sie, dass er sie erwählt (das ist nicht gespoilert. Er verspricht es ihr beinahe sofort. Wo bleibt denn da die Spannung?) Um den Schein zu waren, geht er natürlich weiter mit den anderen aus. 
Übrigens fand ich die Szene, wie sie sich kennen lernen, so lustig (Falls jemand das nicht wissen will, sollte er die nächsten Sätze überspringen.

SPOILER: America kriegt im Palast plötzlich Panik, wird hysterisch und schreit eine Wache an, sie rauszulassen. Als der sie zurückhalten will, … fällt sie in Ohnmacht. Bekommt aber trotzdem mit, wie der Prinz sie "rettet", in dem er sie in den Garten trägt. Er ist sofort verzaubert von dem (hysterischen, kreischenden) Mädchen (Obwohl sie ihn nur beschimpft, wenn sie aufwacht) Ja, sehr liebenswert die Kleine… SPOILER ENDE!

Ich muss sagen, dass ich den Prinzen sogar ganz sympathisch fand. Er war zwar auch etwas zu perfekt, aber bei ihm dachte ich: Der Arme ist einsam und sucht nur seine Traumfrau. 
Die anderen Figuren fand ich viel zu flach. Entweder waren sie total lieb oder  die "Bösen", auch wenn sie nichts Böses gemacht haben außer mal "fies zu gucken" oder "schnippisch zu sein". America hat sie viel zu schnell als Böse abgestempelt und der Leser soll es glauben.

Dann war doch noch die Sache mit den mysteriösen Rebellen, über die man im ersten Teil nichts erfährt. Außer das sie den Palast angreifen (und Porzellan kaputt machen?!?)

Die Sprache war einfach, aber flüssig zu lesen. Im Jugendbuchstil halt. Nichts Anspruchsvolles, aber ich kann auch nicht meckern. 

Also, ihr merkt, auch wenn ich die Idee gut fand, hat  mich die Umsetzung nicht überzeugt. Tut mir leid für die Fans dieser Geschichte, von denen es laut Rezis ja offenbar viele gibt. Aber Geschmäcker sind wohl verschieden. 


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(314)

556 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

rick riordan, fantasy, götter, griechische mythologie, percy jackson

Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 22.08.2014
ISBN 9783551313188
Genre: Jugendbuch

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(1.298)

2.574 Bibliotheken, 30 Leser, 28 Gruppen, 237 Rezensionen

märchen, fantasy, cornelia funke, spiegel, brüder

Reckless - Steinernes Fleisch

Cornelia Funke , Lionel Wigram ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 14.09.2010
ISBN 9783791504858
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Worum geht es?

 Jacob Reckless lebt in einer geheimnisvollen Welt hinter dem Spiegel, die er vor seinem Bruder Will geheim hält. Der folgt ihm aber eines Tages doch und wird von einem Goyl angegriffen, woraufhin er langsam zu Stein wird (geile Idee). 
Jacob will ihn retten und macht sich mit Clara, Wille ach so großer Liebe, und der Gestaltwandlerin Fuchs auf den Weg.
An dieser Stelle sei vermerkt, dass das Buch irgendwie mitten drin anfängt. Jacob ist in der Spiegelwelt bereits ein berühmter Meisterdieb und Will und Clara sind ein paar, weswegen wir nichts über ihre Vorgeschichte erfahren. Das fand ich an dieser Stelle nicht so schlimm, hätte mir aber doch ein paar mehr Info gewünscht. 

Die Ideen waren fantasiereich und kreativ. Vor allem die Stadt der Goyl und die Goyl an sich haben mir gefallen, aber irgendwie wurde ich mit Jacob nicht so recht warm. Er war einfach da. Wir haben nicht viel über ihn erfahren, außer dass er ein meisterhafter Dieb ist, der halt seinen Bruder liebt. Aber sonst nicht viele Gefühle oder Gedanken hat. 

Was mich auch extrem gestört hat, ist das er immer nützliche Gegenstände aus seiner Tasche zaubert, wenn es gerade passt, von denen wir zuvor gar nichts wussten. So befinden sie sich zum Beispiel in Gefahr und schwups… da hat er einen Schleim, der unsichtbar macht?!? Äh ja… und solche nützlichen, unbekannten Sachen holt er des Öfteren aus seiner Tasche. (einen Teller, der für Essen sorgt und vieles mehr) So dass ich am Ende gar nicht mehr mitgefiebert hab, da ich dachte, ach egal, der findet schon was passendes in seiner Tasche, um sich zu retten… 
Die Autorin hätte wenigstens erklären könnte, woher er die ganzen coolen Sachen hat, aber "er hat sie halt mal irgendwann gestohlen" soll hier als Erklärung reichen.

Clara fand ich leider recht langweilig und flach. Sie war halt die liebe gutherzige Medizinstudentin, die man mögen soll. Ein typischer Charakter zum gernhaben. 

In Fuchs war ich sofort verliebt, eine der wenigen Figuren mit Ecken und Kanten und die man wirklich sofort ins Herz schließt. Sie ist in Jacob verliebt, leider recht unglücklich, weil der ihre Gefühle gar nicht bemerkt. Die Beziehung zwischen ihr und Jacob fand ich wirklich gelungen dargestellt! Es war eines der Highlight im Buch, was mich doch hat weiter lesen lassen.

Insgesamt bietet die Geschichte eine nette Unterhaltung mit fantasiereichen Figuren, aber vorhersehbarem Ablauf und zu wenig Charakterentwicklung. Teil 2 werde ich wohl eher nicht lesen.

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(770)

1.307 Bibliotheken, 8 Leser, 8 Gruppen, 77 Rezensionen

fantasy, bartimäus, zauberer, dschinn, london

Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

Jonathan Stroud , Katharina Orgaß , Gerald Jung
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 07.06.2004
ISBN 9783570127759
Genre: Jugendbuch

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(87)

197 Bibliotheken, 15 Leser, 4 Gruppen, 12 Rezensionen

fantasy, russland, vampire, moskau, tagwache

Die Wächter-Trilogie

Sergej Lukianenko
Flexibler Einband: 1.530 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 01.08.2008
ISBN 9783453532861
Genre: Fantasy

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(148)

300 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

moskau, metro, russland, zukunft, fantasy

Metro 2034

Dmitry Glukhovsky , M. David Drevs
Flexibler Einband: 700 Seiten
Erschienen bei Heyne, 05.10.2009
ISBN 9783453533011
Genre: Science-Fiction

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