Zelibas Bibliothek

286 Bücher, 233 Rezensionen

Zu Zelibas Profil
Filtern nach
286 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

51 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

"fantasy":w=3,"krimi":w=2,"hund":w=2,"hunde":w=2,"irischer wolfshund":w=2,"erzählungen":w=1,"band 1":w=1,"gestaltwandler":w=1,"detektive":w=1,"kriminalfall":w=1,"ich-perspektive":w=1,"druide":w=1,"spin-off":w=1,"oberon":w=1,"heiteres":w=1

Oberons blutige Fälle

Kevin Hearne , Friedrich Mader
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 30.08.2018
ISBN 9783608962956
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

So ganz auf den ersten Blick erkennt man vielleicht nicht vom Cover her den Zusammenhang zur Hauptreihe, aber sobald man Oberons Namen liest - und die Reihe kennt - weiß man, hier erwartet uns wieder ein witzig-spannendes Abenteuer. Und diesmal mit der wohl beliebtesten Hundenase die je durch ein Fantasybuch erschnüffelt ist.






Handlung


Oberon, der irische Wolfshund des Druiden Atticus, steht in diesem Band ganz im Mittelpunkt. Zwei Kriminalfälle fordern seinen Mut und seine Kombinationsgabe, die der eines Sherlock Holmes nicht nachsteht. Ein Muss für alle Hundeliebhaber und Fans der Reihe »Die Chronik des Eisernen Druiden«.

Oberon wittert sofort ein niederträchtiges Verbrechen, als er von dem Verschwinden eines preisgekrönten Pudels in Oregon hört. Hat sich doch ein ähnlicher Fall erst kürzlich im Bundesstaat Washington ereignet. Die Polizei kümmert sich nicht weiter um die Angelegenheit, aber Oberon hilft der Gerechtigkeit nach. Wenig später fällt ihm auf einer Fahrt nach Portland, die er zusammen mit der Wolfshündin Orlaith und dem Boston Terrier Starbuck unternimmt, ein zweiter Fall vor die Pfoten. Auf dem Bahnsteig finden sie eine Leiche. Die Sache wird noch unheimlicher als das Hundetrio entdeckt, dass der Tote Atticus zum Verwechseln ähnlich sieht




Schreibstil


Ein Fantasy-Krimi der besonderen Art, der aber an Witz und Spannung seinen Hauptbänden in nichts nachsteht. Dabei steht Oberon diesmal im Mittelpunkt. Der "kleine" Hund kann es aber mit jedem aufnehmen und weist auch mal sein Herrchen zurecht. Die beiden kommunizieren über Telepathie, was manche vermutlich etwas seltsam finden werden. Aber hey, wir lesen immerhin Fantasy. Wer das komisch findet, darf nicht vergessen das hier auch der Hund den Krimi leitet. ♥
An sich kann man das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, ich würde aber dennoch empfehlen zumindest den ersten zu kennen. Es sind hier und da einfach Aspekte die mit Hintergrundwissen einfach runder wären.


Meinung

Oberon ist toll. Ich mochte ihn schon in der Hauptreihe und habe meinen Urlaub ausgenutzt, um das Buch zu verschlingen. Und enttäuscht wurde ich nicht. Zwei spannende Krimis erwarten uns und ich hoffe ja, dass dies vielleicht nicht der letzte Band dieser Art war. Gerade der Witz kam wieder toll rüber. ♥ Da mag ich einfach den Stil des Autoren. Das bedeutet Daumen drücken für Oberon und Co. :)
Ein spannender Fantasykrimi der vermutlich nicht jeden Geschmack treffen wird, aber für Fans der Reihe ein Muss ist.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(173)

327 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 105 Rezensionen

"fantasy":w=6,"palace of silk":w=6,"c.e.bernard":w=5,"paris":w=4,"liebe":w=3,"berührung":w=3,"seide":w=3,"magdalena":w=3,"magdalenen":w=3,"die verräterin":w=3,"reihe":w=2,"london":w=2,"dystopie":w=2,"freiheit":w=2,"rea":w=2

Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Genau wie Band 1 begeistert der Folgeband durch ein zartes Cover. Toll finde ich, dass das Seidenband sowohl am Cover als auch am Buchrücken so verläuft, das es zusammen ein Gesamtbild ergibt. Das sind Details, für die ich mich einfach begeistern kann. Toll!





Handlung (Klappentext)


Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?




Schreibstil


Wieder konnte mich die Autorin gefangen nehmen. Man denkt in Paris, könnte Rea neu anfangen, aber schnell wird klar, so leicht wird es nicht. Man findet sich kaum zurecht, als sie die Ereignisse auch schon beginnen zu überschlagen. Die Autorin nimmt das Tempo aus dem vorherigen Band mit auf und spielt gekonnt mit den Gefühlen von Rea zu unserem Prinzen. Auch beginnt man immer wieder das Vertrauen zu den Charakteren abzuwägen. Es ist großartig.





Charaktere


Rea liebt man einfach. Genauso wie Blanc. ♥ Ich gestehe ja ich shippe die beiden. Auch wenn Robin ganz niedlich ist. Der macht Rea in diesem Band ziemlich fertig. Ninon ist auch wieder dabei. Die Freunde müssen zusammenhalten, um den Intrigen zu entgehen, in denen leider unser Prinz ziemlich mit drin steckt. Das Versteckspiel, die Intrigen, beginnen Seiten von den Charakteren zu offenbaren, die man zuvor noch kaum gesehen hat. Gerade Robins Beweggründe kommen hier gut raus.



Meinung


Auch Band 2 lässt mich restlos begeistert zurück. Die Art wie hier die Spannung aufgebaut wird, lässt mich schon gierig nach Band 3 linsen. Ich habe einfach das Gefühl, das plötzlich noch alles passieren kann! Es ist großartig. Vielleicht wird man ein wenig süchtig danach. *lacht*
Alles zusammen ergibt, dass einen zweiten Band, der die Latte sehr hoch ansetzt. Mal schauen, ob es der dritte nochmal schafft zu übertreffen. Ich glaube fest daran.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Gerwod III - Der Magier

Salvatore Treccarichi
Fester Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Mbook, 23.09.2017
ISBN 9789463423458
Genre: Sonstiges

Rezension:

Cover

Kennt ihr die alten Cover noch? Die in rot mit verschiedenen Elementen in der Mitte war? Dieses Cover hat mich damals erst auf die Reihe gebracht. Nun gibt es eine neue Coverrunde und ich muss sagen sie sind schon ein ganz anderes Kaliber. Sehr düster, trotzdem mit einer gleichen Linie. Super. Auch sind die Grundelemente aus dem alten Cover übernommen wurden.
Klasse geworden.



Handlung


Der Magier Teramon trachtet danach, das Böse zur Macht zu führen. Unter seinen Gegnern sät er so lange Zwietracht, bis sie sich zerstreiten. Manfried tötet Alfons Erben und verhindert die Zerstörung des Eberkopfes. Zusammen mit Neron überwältigt er dabei den Adlerritter Herman. Die beiden Verräter machen sich auf den Weg, um das Artefakt Teramon zu übergeben.
Unterdessen ist der Magier Helmko aus der Zwischenwelt zurückgekehrt. Er stellt sich auf die Seite der Allianz, die Teramon aufhalten möchte. Gelingt es ihm den übermächtigen Gegner zu besiegen?
Aber auch der Eberpaladin Boralt, der Magierlehrling Bermer und der Baumritter Isidor setzen sich im Kampf gegen das Böse ein. Der Adlerritter Feodor, der Nachtalp Olef und der Waldkehr Gerold suchen weiter nach Gerwod.
Von Norden aber droht eine neue Gefahr, denn der verdorbene Heilswart Gero führt eine küstländische Armee gegen das belagerte Bernstadt an.




Charaktere


Ein bisschen Angst solltet ihr in diesem Band schon um eure Liebgewonnenen haben. Denn der Sensenmann geht auf den knapp 470 Seiten um. Ich musste mich von so manchem Liebgewonnen Figuren verabschieden und konnte gleichzeitig aber auch neue Begrüßen. So wer mich mancher Verlust aber auch traf, es gibt dem Buch auch viel Spannung. Weil man eben nicht darauf vertrauen kann, das es alle zu einem übertriebenen Happy End schaffen. Grausam aber gut. Appropo gut. Ich liebe die Figuren. Nicht nur unsere Hauptakteure, sondern eben auch die kleinen Randfiguren die - wenn wir schonmal beim Thema tot sind - auch mal draufgehen. Aber sie sind toll gezeichnet. Gut und Böse gibt es, man kann sie nur schwer wirklich zuordnen. Vielleicht ist der Böse ja eigentlich gut? Gleichzeitig sind es dann eben auch keine so langweiligen 0815 Feinde. Die haben schon ziemlich was drauf. Sind glaubwürdig, was mir ja durchaus schonmal in so manchem Buch fehlt. Und keine Sorge, falls ihr euch für leicht verrückt haltet; weil ihr beginnt sie "heimlich" cool zu finden und zu mögen. Das ist normal. ;)



Schreibstil


Eigentlich brauch ich hier nichts mehr zu schreiben. Wer inzwischen auch diesen Band mit seinen Wendungen und Wirrungen verschlungen hat, kennt die Fantasy des Autors, der seine Welt mit immer mehr Leben füllt. Sie Komplex und Greifbar macht. Von Nachtalben zu Sandläufern und und und. Man kann sich im Grunde nie ganz so sicher sein, was da so wuselt und fleucht. *lacht*
Ruhig und gesittet geht es dabei aber nicht immer zu. Es fließt schonmal Blut. Auch mehr. Nehmt einen Schirm mit. Es wird gekämpft, gehackt, gemordet. Und alles so toll verpackt, das man leicht süchtig wird.



Meinung


Gerwod schafft das, was auch so manche großen Autoren nicht immer hinbekommen. Es entwickelt einen Zug, ohne mit Klischees zu spielen. Stattdessen setzt einem der Autor immer dann Wendungen vor die Nase, wenn man glaubt endlich das ganze durchschaut zu haben. Oder man denkt, dass die und die Charas super wichtig sein werden und niemals sterben .... tot.... tja falsch gedacht. Wie oft ich fluchend auf meinem Bett gelegen habe kann ich nicht mehr sagen. Nur das ich süchtig bin und mehr als Happy bin, das hier noch so ein paar Bände kommen werden. Sie steigert sich einfach mit jedem Band. Wohin uns das wohl am Ende führt?

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(375)

845 Bibliotheken, 25 Leser, 0 Gruppen, 194 Rezensionen

"fantasy":w=13,"palace of glass":w=13,"london":w=8,"c. e. bernard":w=7,"die wächterin":w=6,"berührung":w=5,"magdalena":w=5,"penhaligon":w=4,"ce bernard":w=4,"magdalenen":w=4,"kampf":w=3,"königshaus":w=3,"rea":w=3,"liebe":w=2,"freundschaft":w=2

Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Bestimmt ist euch dieses Buch schon in der Buchhandlung aufgefallen. Dieses schöne und doch recht einfache Cover sprang zumindest mir direkt ins Gesicht. Und wenn man darüber streicht, merkt man die leicht erhabene Schrift. Das ist ja genau etwas für mich. Und wenn euch das noch nicht geködert hat, dann müsst ihr Mal sehen wie klasse es im Regal aussehen wird, wenn erstmal alle 3 Teile draußen sind. Ich mag ja solche überlaufenden Cover. Ihr auch?


Handlung

London in der Zukunft. Zwischen Handy und Computern bewegen sich die Menschen immer vollständig bekleidet. Nicht das kleinste Stück Haut darf gesehen werden. Es gilt als unschicklich und gefährlich, denn sie lauern überall. Die Magdalenen. Menschen die durch eine Berührung nackter Haut in den Geist eines anderen Schlüpfen können.
Menschen wie Rea.
Zusammen mit ihrem Bruder lebt sie am Rande der Existenz und versuchen ihr Geheimnis zu wahren. Denn kommt es ans Tageslicht, wird ihr Schicksal schlimmer sein als der Tod. Doch dann wird jemand auf ihre illegalen Faustkämpfe aufmerksam, mit welchen sie ihren Geisthunger versucht zu unterdrücken. Und dieser jemand ist die Königsfamilie. Als Leibwächter soll sie den Prinzen vor abtrünnigen Magdalenen beschützen. Ein gefährliches Spiel beginnt, denn keiner ahnt, wenn sie sich da ins Haus geholt haben.


Schreibstil

Dieser extreme Gegensatz zwischen Technik und fast schon viktorianischer Mode ließ mich immer wieder über Sätze stolpern. Aber eben eher im Guten. Ich hatte Bilder im Kopf wie Damen ihre modernen Handys als klobigen Handtaschen ziehen und gleichzeitig wieder in moderne Schwebebahnen steigen. Und genauso wird das ganze Buch aufgebaut. Auf diesen extremen Gegensätzen, welche sich auch in der Gesellschaft wiederfinden. Weißtöne sind die vorherrschenden Farben und jeder der sich in bunten Tönen schmückt, fällt automatisch in eine der jeweiligen Kasten. Journalisten, Künstler und Prostituierte stehen im Grunde auf der untersten Stufe der Gesellschaft. Alle meiden Berührungen aus Angst vor den Magdalenen. Eine Angst die das Königshaus schürte. Und genau in diese Konstellation setzt man nun unsere Protagonistin, welche immer wieder mit diesen starren Regeln und ihrem eigenen Freiheitsdrang hadert.
Das zusammen baut ein dichtes Bild des ganzen Setting.


Charaktere

Rea ist ein sehr zwiespältiger Charakter und alleine deswegen habe ich sie sehr lieb gewonnen. Wir haben auf der einen Seite ihr bestreben sich anzupassen, ihrem Bruder keine Last zu sein und niemals, wirklich niemals aufzufallen. Und auf der anderen Seite will sie sie sein und traut sich das nur bei illegalen Kämpfen, für die sich am Ende schämt. Ihre Entwicklung im Buch ist toll und bietet noch so viel Raum für mehr.
Dann natürlich unseren Prinzen Robin. Er ist nicht so konventionell wie sein Vater und sucht immer wieder die Nähe zu Menschen. Schnell wirft er ein Auge auf Rea, doch merkt man schnell, das er noch nicht so sehr bereit ist sich gegen seine Eltern zu stellen. Zwischen all dem Geschehen ist er ein merkwürdig schwacher Charakter, der sich aber gerade durch das Geschehen am Ende des Buches noch echt entwickel kann.
Ninon dagegen ist einfach cool. Anfangs weiß man sie nicht ganz zu greifen und eine Weile war ich echt misstrauisch, dann liebte ich sie und wurde am Ende aber nochmals überrascht. Sie ist einfach toll. Sitzt dem König vor der Nase und rebelliert auf ihre eigene so coole Art und Weise. Ich hoffe auch noch mehr von ihr. ♥
Und dann mein heimlicher Liebling Blance. Er ist auch ein Leibwächter des Prinzen und einfach ein cooler Typ. Auch er war einmal Straßenkämpfer wie Rea. Zudem stammt er aus Paris, wo diese strenge - Nicht berühren Regel - viel lockerer gehandhabt wird. Sein Charakter so freundlich und voller Sorge und dazu seine Kraft und der tolle Humor haben ihn schnell zu meinem Liebling auserkoren. Ihr werdet ihn bestimmt auch lieben.


Meinung

 Ich freue mich ja sehr, dass wir nicht so lange auf den nächsten Teil warten müssen. "Palace of Silk" erscheint schon Ende Mai. Gleich mal im Kalender anstreichen. Denn es kann einfach so viel passieren. Doch ob es Rea schafft die seit Jahrzehnten greifenden starren Regeln umzuwerfen, um die Magdalenen zu retten? Und woher soll sie die Verbündeten nehmen? Es sind so viele Fragen offen. Natürlich auch, ob sie Robin wieder sieht oder - und das würde mir ja besser gefallen - ob sie und Blance zusammenkommen. Gleichzeitig fliegen da noch so einige Vermutungen durch den Raum.
Geheimnisse über Geheimnisse.
So gefällt uns das.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(15)

30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

"fantasy":w=1,"jugendbuch":w=1,"dressler verlag":w=1,"fuchs und feuer":w=1,"heather fawcett":w=1

Fuchs und Feuer

Heather Fawcett , Simone Wiemken
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Dressler, 19.03.2018
ISBN 9783791500720
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover

Ist dieses Cover nicht wunderschön? Schaut euch mal alleine diese Farben an. Hach ich bin ganz verliebt. Dabei kommt das Foto gar nicht so richtig ans Original heran. Die Stimmung ist wirklich toll. Direkt zum Verlieben.


Handlung

 Nach dem Verschwinden ihrer Schwester soll Kamzin den kaiserlichen Entdecker River auf den sagenumwobenen Mount Raksha führen. Keine leichte Mission denn bislang ist noch niemand zurückgekommen. Dieser Berg weist mehr Gefahren aus als nur Eis und Schnee. Tückische Felsspalten, grässliche Vogelwesen und Geister machen ihnen den Aufstieg zur Qual. Doch es hängt viel mehr an diesem Erfolg als Ruhm und Ehre. Denn auf der Spitze des Mount Rakshas soll ein mächtiger Talisman verborgen sein. Und nur mit diesem kann der Kaiser das Land erneut vor dem Schrecken der Hexen bewahren. Doch dann beginnt misstrauen de Kopf zu heben und Kamzin muss sich entscheiden.


Charaktere

Kamzin ist toll. Sie ist ein normales Mädchen das im Grunde keinerlei Begabung als Schamane hat. Dennoch wünscht sich ihr Vater nichts lieber, als das sie die nächste Schamanin des Dorfes wird. Damit ist sie gleichzeitig so etwas wie das schwarze Schaf der Familie, den ihre Schwester wird die nächste Älteste werden. Großartige Aussichten also. Ihre einzige Begeisterung gilt dem Klettern, Forschen und Abenteuer suchen. So freut sie sich, als River sie zu seiner Führerin macht. Nicht nur, weil sie ihn sehr bewundert. Endlich kann sie sich beweisen! Doch im verlauf des Abenteuers wächst sie immer wieder über sich heraus und erkennt ihren eigenen Wert. Sie macht eine tolle Charakterentwicklung durch, ohne sich plötzlich verstellen zu müssen. Und gerade weil sie wirklich so normal ist, kann man sich toll in sie hineinversetzen. Und ihr Vertrauter der Fuchs Ragtooth ist mein heimlicher Liebling.
 Abgesehen von dem liebenswerten Tem, der zwar ein ziemliches Händchen für Zauber ist, aber ansonsten eher die Rolle des braven Kerls einnimmt, gibt es da noch River. River einzuschätzen ist die Mammutaufgabe die dieses Buch stellt. Er verhält sich seltsam und widersprüchlich und trieb mich in die Verzweiflung. Ist dann wieder großartig und Mutig. Man beginnt ihn zu mögen und dann BAM! man erfährt etwas und muss beginnen sich zu entscheiden. Gut trauen wir ihm? Oder Vorsicht bei diesem Kerl? Nur das dieses hin und her nicht nur einmal, sondern ständig erfolgt. Genauso wie bei so manchen anderen Charakteren. Es ist großartig. Und am Ende passiert dann noch mal etwas und ich weiß bis jetzt immer noch nicht, ob ich weiß in welche Richtung das geht. Im Grunde ist nämlich alles, wirklich alles!, offen. Sei es Handlung oder Charaktere!


Schreisbtil

Ein wenig fröstelt man schon wenn Heather Fawcett einen in die verschneiten Höhen des Raksha führt. Dabei verwebt sie gekonnt Bergsteigerabenteuer mit Fantasy und Tiefgang. Und gerade am Anfang wo ich dann dachte, cih weiß, in welche Richtung es sich nun entwickeln wird, landete ich recht schnell auf der Nase. Zweifel und Misstrauen gegenüber diesem oder jenem Charakter wogten in mir und zogen mich in den Bann des Buches. Zarte Gefühle erheben sich und dann ... dann war ich wieder vollkommen aus der Bahn geworfen. Besonders dieses Ende!
Das alles verpackt die Autorin in einem herrlichen Stil. Man glaubt fast zusammen mit Kamzin im Schneesturm zu stecken. Mehr als einmal hielt ich erwartungsvoll den Atem an und dachte jetzt aber! Und dann kam es doch immer ganz anders.


Meinung

ch habe das Buch am Abend fertig gelesen und ich glaube das war wohl mit der größte Fehler, den ich begehen konnte. Denn das Ende ist so fies! Fieser als Fies! Im Grunde kann nun alles und nichts passieren. Verdammt! Und dann kommt Band 2 wohl erst nächstes Jahr raus. Wie gemein ist das denn?
Perfekt wäre es natürlich jetzt jemanden zu haben der es auch gelesen hat. Es ist einfach eines dieser Bücher, über die man Diskutieren muss. Einen solch starken Plot habe ich dem ganzen anfangs gar nicht zugetraut. Es wirkte nach den ersten 100 Seiten nach einer spannenden, aber nicht so derartig ausgefuchsten Geschichte. Und gerade am Ende passierte dann nochmal etwas, das mich schon zwei-drei Tränchen hat verdrücken lassen.
Einen anderen meiner lieblingscharaktere darf ich euch leider noch nicht vorstellen, da ich sonst eine entscheidende Stelle im Buch verraten würde. Ihr bekommt die eingepackte Schwärmerei dann bei Band zwei dazu. ♥


Blog : Rubys Tintengewisper

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

12 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 8 Rezensionen

epos, fantasy, grusel, gruselig, magier, ritter

Gerwod II: Alfons Erbe (Gerwod-Serie 2)

Salvatore Treccarichi
E-Buch Text: 632 Seiten
Erschienen bei null, 03.12.2016
ISBN B01M9DAUBJ
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Jeder, der den Vorgänger kennt - und das sollte man dringend ehe man mit diesem Buch anfängt - weiß zu welcher Reihe es gehört. Sowas gefällt mir ja selber immer recht gut. Wenn eine Reihe einem Stil folgt. Und wenn ihr euch die anderen Bände anschaut, wird klar, das bleibt so. :D


Handlung (Klappentext)


Das Abenteuer um Gerwod geht weiter. Begleiten Sie die Helden aus dem Fantasyepos Gerwod durch den zweiten Teil der mehrteiligen Saga! Die Geschichte spielt in einer fantastischen und mittelalterlichen Welt voller Magie und neuartiger Geschöpfe. Es ist eine Welt, die zwar von den Menschen beherrscht, jedoch auch von vielen der sogenannten Alten Völker bewohnt wird. Der wiederbelebte Magier Teramon trachtet danach, das Böse zur Macht zu führen. Mit seinen Eberkriegern belagert er Bernstadt und bedroht den Frieden zwischen den Völkern. Sein Hauptziel ist die Erlangung des Eberkopf-Artefaktes, um zur absoluten Macht zu kommen. Bedrängt durch den bösen Magier legen die einstigen Feinde aus dem Großen Krieg ihre Feindschaft ab. Ausschlaggebend dafür ist die Erzählung der Waldkehrs Gerold, der die Mitglieder der Ritterorden an ihre eigentliche Aufgabe erinnert. Die Suche nach Gerwod! Eine der entscheidenden Persönlichkeiten des neuen Bündnisses ist der unsterbliche Paladin Boralt. An seiner Seite die Ritter des Bundes Feodor, Maarten, Herman und Manfried. Ihnen haben sich aber auch neue Verbündete angeschlossen, wie der Waldkehr Gerold, der Nachtalp Olef und der Zähhäuter Neron. Viele Aufgaben stehen den Bündnispartnern bevor, um das Böse aufzuhalten. Die Gerwod-Serie richtet sich an alle Fantasyfans, die sich mit auf die lange Reise durch eine vollkommen neu erdachte phantastische Welt begeben möchten.




Schreibstil


Ich habe mich in diesen Stil inzwischen verliebt. Schnell war ich wieder in der Welt und begegneten mit den Gefährten Herker, Nachtgreifen und vielen anderen Fantasyvollen Geschöpfen. Sie alle waren eigen, toll beschrieben und besaßen ein anderes Wesen. Dies eingebettet in eine Lebendige, atmende Fantasy Welt in der jeder Schritt in eine neue Katastrophe führen kann. Das sorgt dafür, dass man immer so eine hab-acht-Stellung eingeht. Man ist misstrauisch und fällt dann doch auf Dinge herein. Die bildhafte Sprache tut ihr übriges dazu.
Zart besaitete Gemüter sollten aber auch bedenken, das diese Bildhaftigkeit auch bei Kämpfen besteht. Manchmal wird es also etwas eklig. Aber das gehört einfach zu einem Epos. Grusel, Ekel und wahnsinnig viel Spannung.





Charaktere


Neben unseren gewohnten typischen Verdächtigen finde ich tatsächlich den Bösewicht ziemlich cool gemacht. Teramon ist ein Mistkerl, wie er im Buche steht aber gerade deswegen so großartig aufgebaut. Es ist eben mal ein Bösewicht, der wirklich was drauf hat und nicht vom nächsten Windlein entthront wird. Er kann was und das macht unseren lieben Freunden so ziemliche Probleme.
Aber auch bei den anderen tut sich was. Die Entwicklungen der Protas sind realistisch und nachfühlbar. Man leidet so manches Mal mit, wird enttäuscht, schockiert. Ist einfach mit dabei.
Dazu kommen diese vielen tollen Geschöpfe. Unheimliche, niedliche und manches sogar dazwischen.





Meinung


Wer Abwechslung und mal eine ganz andere Geschichte sucht, der ist hier genau richtig. Diese Reihe entwickelt sich zu einem Epos der ganz anderen Art. Alleine diese Art Gut und Böse, Schwarz und Weiß, zu solch einem Dichten Teppich zu verweben finde ich klasse. Zum Beispiel tauchen Zäher auf - nicht gerade nett - und doch hatte ich am Ende Mitleid mit ihnen. So etwas beim Leser hervorzurufen ist eine klasse Leistung.
Ein muss für jeden der durchdachte und ja, durchaus unberechenbare Fantasy genauso lieb wie ich. Aber erst den ersten Band lesen! ;)


  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(13)

48 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

assassine, assassinen, ermitteln, fantasy, intrigen, kämpfen, mord

Die Stunde des Assassinen

R.J. Barker , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2018
ISBN 9783453318823
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Wer wie ich einen kleinen Fabel für Assasinen hat, freut sich natürlich über dieses Cover. Eine vermummte Gestalt, düsteres Setting und passend dazu diese Schrift. Alles in allem macht es wirklich einen guten Eindruck. Noch besser hätte es mir zwar gefallen wenn er statt Schwertern Messer hätte, aber das ist jetzt meckern auf hohem Nivaue. ;)




Handlung


Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Meister Karn in die Lehre, einer lebenden Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und sein Meister jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto "Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken" heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Meister Karn ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht ...




Charaktere


Girton ist auf jeden Fall nicht der perfekte Kerl für dei Rolle des fast größten Assassinen im Land. Alleine wegen seine Behinderung. Doch er schafft Dinge, die ihm nie zugetraut wurden und das ist alleine seiner Meisterin Marela zu verdanken. Man gewinnt ihn lieb und merkt, wie er eben auch mal anders an Dinge herangeht. Aber man merkt auch, das er zwar ziemlich gut in seinem Job ist, aber ihm auch die Einsamkeit die damit verbunden ist in den Knochen sitzt.


Und Marela ist einfach cool. ♥
Dagegen sticht der König ziemlich hervor ... Naja ich darf ja nicht zu viel verraten. ^-^





Schreibstil


Der Stil ist flüssig wenn auch manchmal etwas langatmig. Die ganze Geschichte fast großteils nur auf der Burg spielen zu lassen war eine mutige Entscheidung. Zudem kommen die eher spärlichen Infos über die Außenwelt. Man erfährt das Magie eigentlich einem Todesurteil gleichkommt und das ein Magier die Welt fast völlig zerstört hat, aber groß in die Tiefe wird nicht gegangen. Das fand ich etwas schade.


Meinung


Dieses Buch ist nicht unbedingt ein typischer Vertreter der Assassinen-Lektüren. Es wird mehr wert auf das Intrigenspiel als auf das wirklich Mördertreiben gelegt. Das wird manche sicherlich enttäuschen, hat aber auch seinen Reiz. Mir selber fehlte dann doch etwas um die Welt wirklich plastisch wahr zunehme. So war dieses Buch eine nette Lektüre für zwischendurch aber leider auch nicht mehr.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(7)

11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Die Trabbel-Drillinge - Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Anja Janotta , Mia Diekow
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei cbj audio, 26.02.2018
ISBN 9783837141900
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Cover

Ein wenig verwirrt war ich ja anfangs schon von diesem Cover. Also nachdem ich das Buch begonnen hatte. Denn da hieß es, die drei Schwestern wären blond. Das sind sie ja nun auf dem Cover nicht gerade. Aber das klärt sich auf.
Das Cover an sich ist sehr farbenfroh und wird so gerade – vielleicht auch wegen den pinken Haaren – junge Mädchen ansprechen. Wer aber wer auf dem Cover ist, kann man sogar nach der Lektüre ziemlich gut erraten.


Handlung

Nach einem Presse-Desaster der Extraklasse ziehen die drei Trabbel-Schwestern zusammen mit ihrer Mutter aufs Land, um ein Bio-Hotel zu eröffnen. Doch der große Traum ihrer Mutter scheint in Gefahr, denn der Empfang im Dorf ist eher frostiger Natur. Das zumindest bekommen die Mädchen bald an ihrer neuen Schule zu spüren. Sie werden ausgegrenzt und gerade der Sohn des Schreiners scheint es auf sie abgesehen zu haben.
Und als dann die Eröffnung immer näher rückt und die Probleme sich häufen, wissen die Mädchen, sie brauchen schnell eine gute Idee. Und Verbündete. Denn alleine gegen eine ganze Horde ist selbst für Trabbel-Drillinge zu viel.


Schreibstil

Ich glaube seltenst gingen wir die Charaktere in einem Kinderbuch so dermaßen auf die Nerven wie hier. Nicht nur das sich diese Mädchen für meine Meinung nicht einmal annähernd dem beschriebenen Alter entsprachen sondern viel älter rüberkamen. Auch ihre ganze Art . . . ich weiß gar nciht mehr wie oft ich die Augen verdreht habe! Immer diese Betonung auf Markenschuhe, Fair-Trade und diese teilweise absolut verwöhnte Art der drei. Schrecklich. Auch das Franke oft einfach außen vor war wenn es eben auch in der neuen Schule um Partnerarbeit ging, fand ich nicht gerade toll. Bei solchen Schwestern braucht man wohl auch keine Feinde. Zwar hielten sie dann auch zusammen und waren ein Team, aber diese anderen Szenen wogen für mich eben irgendwie schwerer.
Dann wird eben auch mal am Anfang in einem Kaffee die Tussi raushängen gelassen, wenn der Milchshake nicht mit Sojamilch - weil man ja irgendwann einmal eventuell eine Laktoseintoleranz entwickeln könnte - durch den ganzen Raum gebrüllt. Grrr . . . solche Menschen mag ich schon im echten Leben nicht.


Charaktere

Die Idee hinter dem Buch ist gut und wäre es auch gewesen, wenn dieser Witz aus dem Klappentext auch im Buch zu finden gewesen wäre. Was bekommen wir stattdessen? Einen Moralhammer nach dem anderen. Ständiges Pochen auf Bio und Dinkel und Fairtrade. Versteht mich nicht falsch, das ist alles gut und schön und ich finde das super. Aber!, in Maßen. Wäre es hier und da mal kurz erwähnt wurden, okay. Kein Problem. Aber nicht ständig und immer und immer wieder. Alleine das Wort "Bio" kommt in den 38! Mal im Buch vor. Ja, ich habe irgendwann angefangen zu zählen. Und von dem Rezept von der heißen Schokolade, die Franka im Buch immer wieder kocht, findet man das Rezept auch am Ende des Buches und wage dem, der nicht vor jede Zutat nochmal das Wort Bio gesetzt hat.
Moralhammer Hallo. Dabei sind Worte wie Fairtrade und Co. mal komplett außen vor gelassen.
Von einem sanften Einschub kann also hier wirklich nicht mehr die Rede sein. Und genau das war es auch, das für mich zusätzlich die Geschichte so sehr zerschossen hat.
  Dazu kommen übrigens auch so mancherlei hingeworfener Fremdworte, die man einem Kind wirklich erstmal erklären muss. Angefangen bei Laktoseintoleranz und Fairtrade bis hin zu Kardamom und Tonkabohnen. Letzteres musste dann übrigens selbst ich erstmal googeln.


Meinung

Neben der täglichen Portion Moral stach mir, aber noch anderes ins Auge was ich auf meine Liste setzen konnte. Dieses Buch schien mich einfach ärgern zu wollen. Dazu kommt das die Mutter einerseits als besorgt und Co. hingestellt wurde, aber dann als es ihren Mädchen durch das tägliche Mobbing nicht gut ging, eher sagte sie sollen das aussitzen weil, dann hört es ja schon von alleine auf, als wirklich mal zu helfen. Das sind so die typischen platten Phrasen, die man immer zu hören bekommt. Schwachsinn. Nun, zumindest waren die Drillinge nicht alleine. Aber das sie mit ihrer Klugscheißerei früher oder später mit den Dorfbewohnern anecken würden, war mir auch schon am Anfang des Buches klar. Klar fand ich das cool das Franka so gut und gerne backte, aber deswegen zum Beispiel beim Bäcker den King raushängen zu lassen und eine Moralpredigt über den Schokoladenanteil runterzubeten . . . seuftz.
Ihr merkt sicherlich das ich nicht wirklich angetan bin.
Das ist noch so eine Sache, die mich gestört hat. Das Nett-sein so runter gemacht wurde. Es als eigentlich etwas Schlechtes hingestellt wird nett zu sein. Was sollen nun Kinder in dem Alter denken die regelmäßig zuhören bekommen das dies und das und jenes echt Nett von ihnen ist?
Und was soll an Nett sein denn bitte schlecht sein?
Muss man denn immer eine Rampensau sein?
Ich glaube nicht.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(56)

85 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 50 Rezensionen

"meerjungfrau":w=9,"london":w=6,"18. jahrhundert":w=5,"bordell":w=4,"england":w=3,"liebe":w=2,"roman":w=2,"historischer roman":w=2,"gesellschaft":w=2,"historisch":w=2,"prostitution":w=2,"kurtisane":w=2,"imogen hermes gowar":w=2,"die letzte reise der meerjungfrau":w=2,"frauen":w=1

Die letzte Reise der Meerjungfrau

Imogen Hermes Gowar , Angela Koonen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 29.03.2018
ISBN 9783431040821
Genre: Romane

Rezension:

Cover

Das Cover gefällt mir recht gut. Zum einen passt es durch die Muschel natürlich perfekt zum Meerjungfrauen-Thema, zum anderen erinnert mich die Hintergrund so sehr an die alten Tapeten in diesen pompösen Herrenhäusern. Die die obere Gesellschaft spielt ja so ihre Rolle. Das einzige was ich als zu viel empfinde ich der Untertitel der so in der unteren Muschelhälfte eingequetscht wurde und sich auch farblich wenig abhebt.

Handlung


Ein Wunder, raunen die einen. Betrug, rufen die anderen. Für den Kaufmann Jonah Hancock zählt nur eines: Die Meerjungfrau, die sein Kapitän aus Übersee mitgebracht hat, versetzt ganz London in Staunen. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Kunde in den Kaffeehäusern, Salons und Bordellen der Stadt. Jonah steigt in die obersten Kreise der Gesellschaft auf und verkauft seine Meerjungfrau schließlich für eine schwindelerregende Summe. Nur die Gunst der Edelkurtisane Angelica Neal bleibt unerschwinglich für ihn, denn als Beweis seiner Liebe fordert Angelica eine eigene Meerjungfrau. Jonah setzt alles daran, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Doch Wunder haben einen hohen Preis.




Meinung

Dieses Buch ist ein starkes Debüt mit einer kraft und Bildhaftigkeit in der Sprache, das es einen in den Bann zieht. Man wird geschockt, überrascht, hofft und und und. Es ist ein wirbel an Ereignissen und Emotionen. Man findet Charaktere, die man mag, dann nicht, dann vielleicht doch. Dieses verschwimmen von Grauzonen hat mich in seinen Bann gezogen. Sei es wegen so mancher ehrhaftigen Figur aus dem Rand der Gesellschaft, oder wegen den verdorbenen hohen Tieren.
Das dabei gleichzeitig auch bei der Meerjungfrau mal weg von der typischen Vorstellung gegangen wird, fand ich toll. Und dann ist da immer noch die Frage, ist sie wirklich was sie ist? Oder mehr? Gar nur ein Symbol? Das muss wohl jeder dann für sich klären.
Die Spannung wird zumeist gut aufrechterhalten und nur hier und da hätte ich mir ein paar weniger Seiten gewünscht. Es ist eben auch eher ein ruhigeres Buch. Trotzdem alleine von der Sprache her sehr gewaltig.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(36)

102 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

"fantasy":w=2,"bibliothek":w=2,"new york":w=1,"drachen":w=1,"elfen":w=1,"parallelwelten":w=1,"bibliothekarin":w=1,"drachen elfen & gedöns":w=1,"gangsterbanden":w=1,"drachen elfen":w=1

Das dunkle Archiv

Genevieve Cogman , André Taggeselle
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.03.2018
ISBN 9783404209033
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Wer die Vorgänger kennt, sieht auf den ersten Blick zu welcher Reihe dieses Buch gehört. Ich mag diese Art. Das Cover wirkt alt, irgendwie verwaschen und besitzt einen ganz besonderen Charme. Genau dieser hat mich damals in die arme des ersten Bandes getrieben. *lacht*
Und im Regal sehen sie zusammen einfach klasse aus.


Handlung

Auch in diesem Teil muss Irene wieder einmal alles geben. Diesmal gehts nach New York und hach ich glaube ich liebe einfach die raue Stimmung dieser Stadt. Zumindest in Büchern zu dieser Zeit. Wo es noch Gangster und Gentleman gab. Und das fing die Autorin auch ein mit ihrem Buch.
Neben "Land und Leute" geht es aber für unsere Irene um weit mehr. Um ihren Job. Die Dinge aus der Vergangenheit wurden ihr immer noch nicht verziehen. Da gibt es einiges wieder gerade zu rücken. Zum Glück ist Kai wieder an ihrer Seite. ♥ Und dann kommen noch die Drachen. Denn Irene soll ein ganz besonderes Buch beschaffen. Und dabei wissen wir alle ja, das Drachen ihre Schätze horten und bewachen.




Charaktere


Ich mag die Entwicklung die Irene von Buch zu Buch durchmacht sehr. Sie wird viel selbstbewusster und durch ihre verrückten Ideen ist sie eben schon was Besonderes. Auch die Beziehung zwischen ihr und Kai wird nochmals auf eine ganz andere Ebene gehoben. Und Kai ist einfach so knuffig, das ich ihn mit seiner ganzen Art ins Herz geschlossen habe. ♥




Meinung


Auch dieser Band konnte mich einfach wieder begeistern und wechselte zwischen Spannung, Humor und allem so fließend hin und her, das es kaum jemals langweilig werden konnte. Die Vielschichten Charaktere bieten die Chance, eben auch die "Bösen" irgendwie zu verstehen.
Besonders toll fand ich das diesmal die Drachen eine größere Rolle spielen. Ich liebe ja Drachen einfach. Deswegen wird dieser Teil wohl zu einen meiner Lieblinge werden. Schon weil sie weder kuschelig noch nur blutrünstig dargestellt werden. Ein toller Mittelweg.



Alles in allem bin ich wieder begeistert und nun gilt es auf das nächste Band zu warten. Die Reihe hat noch Potenzial nach oben. Auch was Irene und Kai angeht. ♥

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(27)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

"freundschaft":w=2,"humor":w=2,"frauen":w=2,"therapie":w=2,"chiemsee":w=2,"leben":w=1,"kinder":w=1,"unfall":w=1,"urlaub":w=1,"neuanfang":w=1,"mann":w=1,"esoterik":w=1,"gericht":w=1,"see":w=1,"restaurant":w=1

Drei aus dem Ruder

Annette Lies
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453418912
Genre: Romane

Rezension:

Cover

Das Cover ist ja genau meins. Helle Farben, toll von der Haptik wegen den erhobenen Fischen. Es hat etwas vom Meer und von Leichtigkeit. Dabei ist das Thema, wie der Klappentext verrät, vielleicht doch nicht ganz so einfach. Außer natürlich man packt noch eine Menge Humor in die Sache rein.


Handlung

Henriette, Mieke und Coco haben nichts gemeinsam – außer dasselbe Problem: eine handfeste Lebenskrise! Als alle drei in der psychosomatischen Klinik Seeblick landen, lauern unbequeme Fragen im Gepäck: Warum will ich immer perfekt sein? Sage ich oft genug Nein? Was ist, wenn Muttersein doch nichts für mich ist? Und nicht zuletzt: Wie konnte mein Leben nur so aus dem Ruder geraten?! Sich selbst als Chefin, Ex-Ehefrau und Geliebte zu entfliehen, ist jedoch leichter gesagt als getan. Und am Ende scheint nur eine einzige Therapie anzuschlagen – Freundschaft …



Schreibstil

Das Buch erlebt man aus der Sicht von Henriette, welche nach dem Unfall dringend eine Auszeit benötigt. Man spürt ihre innere Unruhe und Zerrissenheit und beginnt schnell mit ihr zu fühlen. Sie einfach ins Herz zu schließen. Trotzdem fand ich das Buch nicht schwer. Es war locker und leicht geschrieben, hatte Humor und auch so manche überspitzte Stelle. Die Charaktere waren so unterschiedlich, auch wenn eben etwas an gewissen Klischees gekratzt wird.


Meinung,

Auch wenn alleine in Sachen Therapieablauf hier meilenweit von der Wahrheit entfernt geparkt wird - und das Buch so eigentlich auch einen einem normalen Badesee hätte spielen können - war es Schön mit den Mädels auf die Suche an dem Kern ihrer Probleme zu gehen. Eine neue Freundschaft zu finden. Einfach ein entspannender Roman der alles in allen vielleicht die ein oder andere Kante auf weißt, im Zusammenspiel mit den Charakteren aber viel Spaß gemacht hat. Ob er jedoch lange im Kopf bleiben wird, bezweifle ich.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(11)

27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

"fantasy":w=6:wq=17875,"drachen":w=3:wq=1405,"drachenreiter":w=3:wq=84,"pern":w=3:wq=24,"science fiction":w=2:wq=5315,"fort":w=2:wq=29,"hochland":w=2:wq=28,"weyr":w=2:wq=24,"boll":w=2:wq=10,"benden":w=2:wq=9,"crom":w=2:wq=8,"sean o'connell":w=2:wq=8,"nabol":w=2:wq=7,"emily boll":w=2:wq=7,"jim tillek":w=2:wq=7

Die Suche der Drachen

Anne McCaffrey
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 01.10.1997
ISBN 9783453307841
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

 Auch der zweite Band kann sich im neuen Gewandt mehr als sehen lassen. Fast wirkt das ganze schon etwas dämonisch und viel gruseliger als der Teil in Wirklichkeit ist. Dennoch kann er sich absolut sehen lassen. Besonders, wenn wir uns mal ein paar der älteren mitansehen. Englische wie Deutsche sind schon älter und sehen daher etwas gewöhnungsbedürftig aus.
Da sieht das neue doch schon ziemlich Cool aus, nicht?


Handung

7 Jahre sind seit den Geschehnissen von Band 1 ins Land gezogen. Und es waren keine einfachen Jahre. Die Alten, welche Lessa zur Rettung aus der Vergangenheit geholt hatte, leben sich nur schleppend ein. Immer wieder gibt es Probleme und oft genug werden alte Traditionen vorgeschoben. Und als wäre das nicht genug, beginnen die Fäden unregelmäßig zu fallen. Plötzlich ist der erstellte Kalender nichts mehr wert und sowohl Lessa als auch F´lare haben einiges vor sich. Besonders da Kylara, die Weyrherrin des Südkontinents mit den das Chaos springt und mit ihrer Gier nach Macht fast alles zerstört.

Schreibstil

  Es ist einfach fantastisch, wie es die Autorin schafft die Welt von Pern, in der man sich nach dem ersten Band schon richtig heimisch gefühlt hatte, neu über den Kopf zu werfen. Damit stellte er Charaktere wie Leser vor ungeahnte Probleme und die vielen Fragen machen dieses Buch auch ohne Schlachtengetümmel zu etwas ganz besondere. Auch der Aspekt der Feuerechsen ist neu und ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber so eine kleine süße hätte ich ja schon gerne. ♥

Charaktere

In Band zwei gibt es noch einmal einige Charaktere dazu. Immerhin sind nun auch die anderen Weyr besetzt und es gilt sich Namen und Ränge zu merken. Aber schon durch die Einzigartigkeit jedes Charakters, brauch man sich davor nun wirklich nicht zu fürchten. Drachen und Menschen bekommen schnell ein Gesicht und das Wiedersehen mit alten Bekannten, die sihc in den 7 Jahren ebenfalls verändert haben, ist großartig. So sind Lessa und F´lare zusammen und haben sogar ein Kind. Kylara wird immer machthungriger und auch die anderen neuen Reiter scheinen zwischen Zukunft und Vergangenheit zu stehen. Sie müssen ihren Platz noch finden und das geht leider nicht immer ruhig vonstatten.
Etwas mehr Augenmerk fällt in diesem Band auch auf F´nore, den ich ja im ersten Teil schon sehr lieb gewonnen hatte. Zu viel darf ich an dieser Stelle nur nicht verraten.

Meinung

Band zwei hieß mich mit vertrauten Chararakteren, einem unerwarteten Zeitsprung, neuen Rätseln und Fragen und der ganzen Besonderheit dieser Welt willkommen. Es war ein Nachhausekommen. Ein paar Sätzen und es war als wäre ich nie weg gewesen. Ich könnte immer noch schwärmen.
Auch die Drachen sind mir weiter ans Herz gewachsen und ich mag ja F´nores Drache Canth super gerne und freute mich, das er mehr Zeit bekam.
Über ein wenig liebe dürfen sich die weiblichen Leser ebenfalls freuen. Aber wirklich nur ein wenig. Immerhin steht der Kampf gegen die Fäden im Vordergrund. Und natürlich die Drachen.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(204)

364 Bibliotheken, 11 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

"wonder woman":w=11,"amazonen":w=8,"fantasy":w=6,"superhelden":w=5,"leigh bardugo":w=5,"jugendbuch":w=4,"superheldin":w=4,"krieg":w=3,"dtv":w=3,"kriegerin":w=3,"d.c.":w=3,"new york":w=2,"action":w=2,"götter":w=2,"griechenland":w=2

Wonder Woman - Kriegerin der Amazonen

Leigh Bardugo , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 06.02.2018
ISBN 9783423761970
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cover

Nicht nur Superheldenfans werden bei diesem tollen Cover auf ihre Kosten kommen. Auch jene die einfach Bücher mit Aktion und dem gewissen etwas suchen, sollten mal verweilen und danach greifen.
Besonders dieses spiel von Hell und Dunkel finde ich total gelungen. Es gibt dem ganzen eine tolle Stimmung und wirkt richtig mächtig.
Gefällt mir sehr gut.



Schreibstil

Bestimmt kennen ein paar schon die Autorin. Für mich jedenfalls war es ab da klar, dieses Buch muss ich einfach lesen. Denn ihre "Das Lied der Krähen" Reihe fing schonmal super an und von Grisha brauche ich doch dann fast nichts mehr sagen ;). Ein toller Stil der mir besonders durch Dians schlagfertige Art super zu lesen. Wir haben ein solides Tempo mit schönen Beschreibungen, die aber das ganze nicht zu fall bringen. Ihr merkt, ich bin wieder ganz hin und weg.


Charaktere

Diana ist großartig. ♥ Und Alia darf auch nicht vergessen werden. Die beiden haben sich schon in ihrer Art wahnsinnig toll ergänzt, das es immer richtig Vorfreude gab. Dabei geht es vor allen nicht nur um körperliche Stärke, sondern auch um Mut, Loyalität und Opferbereitschaft. Dinge die einen Helden ausmachen und die auf Diana mehr als zutreffen. Gleichzeitig verliert sie aber auch ihren Humor nicht.
Nim, Theound Jason ergänzten das ganze und zusammen .. Einziger Minikrittelpunkt ist hier, das ich total gerne noch mehr über die anderen Charaktere erfahren hätte. :D Aber das hätte vermutlich den Umfang gesprengt.



Meinung

Nicht nur für Helden-Fans ein klassen Buch, oder besser gesagt Buchreihe. Denn da wird ja noch so einiges kommen. Cat-Woman zum Beispiel. Ich freue mich jedenfals tierisch drauf. Denn Leigh Bardugo hat die Latte schonmal hoch gehängt.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(22)

30 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

epos, fantasy, grusel, gruselig, reihe

Gerwod I: Das Artefakt (Gerwod-Serie 1)

Salvatore Treccarichi
E-Buch Text: 418 Seiten
Erschienen bei null, 13.09.2016
ISBN B01M1EUIUR
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich glaube, ich bin mehr als nur ein kleines bisschen verliebt in diese Welt. ♥ Sie ist riesig, neu, so wild und frisch, dass ich mich habe einfangen lassen.
Und alleine ist diese Welt nicht. Überall tummelt es sich. Wilde Geschöpfe und alte Völker teilen es sich und in allem dazwischen steht unser Waldkehr der eher zufällig einen Kampf zwischen Dunkelheit und Licht neu entbrennen lässt. Wie gut, dass er nicht alleine ist. Denn Nachtgreifen und Co sollte man vielleicht nicht einsam über den Weg laufen. Es könnte sonst schnell ziemlich ungemütlich werden. Doch auch mit Gefährten wird es keine leichte Reise. Dabei hat mir sehr gut gefallen, das er diesen Seitanz zwischen Erklären der Welt, der Leute und allem und dem Tempo gemeistert hat. Man wuselte durch die Seiten, ohne es überhaupt zu merken. Erfuhr immer mehr über die Charas und gewann sie lieb, traute manchen nicht. Ein besonderer Bonuspunkt gibt es dafür, das es nicht in schwarz-weiß geteilt wird. Es gibt so viele Grautöne das es eine Freude ist.
Eine tolle, neue Reihe die frischen Wind ins Regal bringt. :D Wie gut das es noch ein paar Bände gibt.

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(91)

191 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

"china":w=7,"aliens":w=5,"science fiction":w=4,"physik":w=3,"scifi":w=2,"reihe":w=1,"wissenschaft":w=1,"science-fiction":w=1,"sci-fi":w=1,"welt":w=1,"weltraum":w=1,"sf":w=1,"raumschiff":w=1,"angriff":w=1,"weltall":w=1

Die drei Sonnen

Cixin Liu , Martina Hasse
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453317161
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Zitat: "
Das Spektrum der kosmischen Miskrowellenstrahlung entsprach ziemlich genau dem eines Schwarzen Körpers der Temperatur von 2,726 Grad Kelvin und war insgesamt isotrop, also gleichförmig in alle Richtigungen, aber es gab lokale Schwankungen der Temperaturkurve in der Größenordnung von ungefähr fünf Millionsteln. "

Handlung

Also es geht um . . . tja das habe ich mich das ganze Buch über auch gefragt. Denn zwar reden alle viel und hauen einen mit Physikalischen Theorien nur so um, würzen alles mit Erklärungen, die man nicht versteht oder schaffen es nach vielleicht ja 150 Seiten überhaupt mal anzudeuten das da was ist was gefährlich sein könnte. Oder auch nicht. Darüber reden sie dann auch noch. "Umwälzend" oder "Erschreckend" wie es im Klappentext heißt, waren höchstens die Müdigkeitsanfälle, die mich immer wieder heimsuchten, wenn ich mich mal wieder an einen Versuch wagte.
Bis zum Ende. Das Buch kam weder in Fluss, noch setzte da eine Dynamik ein. Ich hatte ganze Sätze, die ich dreimal Lesen musste um sie überhaupt annähernd zu verstehen. Und falls zwischen all dem eine Handlung lief, die man als solche ruhigen Gewissens bezeichnen konnte, dann habe ich sie nicht gefunden. Stattdessen wirkte alles wie ein Vorspann. Ein fast 500! Seiten langer Vorspann der einen ins Land der Träume geleitete. Aber zumindest dies mehr als einmal sehr Erfolgreich.


Schreibstil

Wisst ihr noch, was für einen Satz ich am Anfang der Rezi gestellt habe? Nein? Ihr dürft gerne nochmal spicken. Und nun? Könnt ihr mir sagen, was er dir/uns sagen will? Und nein, wirklich wichtig für die Handlung war es nicht. Nicht einmal für das bisschen was ich da zusammenkratzen konnte.
Dieses Buch ist voll davon. Zwar weiß ich dadurch was genau eine "kosmischen Miskrowellenstrahlung" ist, hätte aber auf dieses Wissen auch getrost verzichten können.
Das Buch kommt einfach nicht voran und dümpelt im selben trägen Stil voran. Irgendwann um Seite 250 wird zumindest mal von der Invasion geredet. Ganz wissenschaftlich natürlich. Und politisch. Gewürzt mit immer mehr Wörtern, die man wohl mal googeln müsste.


Charaktere

Es gibt eine Menge, aber wenn man sie alle überschlägt, sticht im Grunde keiner heraus. Weder habe ich einen lieb gewonnen, noch einem den Tod gewünscht. Alles war grau und gleich. Immer das Schema F, wenn man es mal so ausdrücken darf. Denn es sind immer super kluge Wissenschaftler, die mehr Macht, mehr Wissen oder einfach ihre Ruhe haben wollen. Die zumeist ziemlich Handlungsfaul sind und lieber reden. Viel reden in Dialogen, denen jedes Leben fehlt. Da ist einfach keine Dynamik drin.
Die Aliens selber werden auf den wenigen Einblicken genauso dargestellt. Wir haben also echt Abwechslung. *Ironie*.

Meinung
Nachdem dieses Buch so oft bejubelt wurde, habe ich es fast schon als Sakrileg angesehen das ich es noch nicht gelesen habe. Und nun wünschte ich mir fast, dass ich es nie getan hätte. Aber der Klappentext klang toll und die ersten Seiten versprachen etwas. Was dann aber kam, hätte ich nicht gedacht. Und so kämpfte ich mich durch zähe Kaugummiseiten und hoffte bis zum Ende auf Besserung.
Sie kam nicht.
Von einem Gewinner des Hugo Award´s hätte ich wirklich mehr erwartet. Oder einfach überhaupt mal etwas erwartet. Immerhin ist er einer der wichtigsten Preise in der SF-Literatur!! Und dann steh ich vor sowas . . .
Ihr merkt ich bin enttäuscht. Ziemlich sogar. Vielleicht hätte ich ein Physik-Studium absolvieren müssen, um den tief greifenden Erklärungen etwas abgewinnen zu können. So aber wartete ich nur das es endlich überhaupt mal anfing.
Für mich einfach enttäuschend.
 Ohne Tempo, Dynamik und allem was für mich ein Buch ausmacht, muss ich den Auftakt der Reihe für mich schnell abhacken. Weiterverfolgen werde ich das ganze mit großer Sicherheit nicht. 

  (3)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(5)

10 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Welt der Drachen

Anne McCaffrey
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.11.1999
ISBN 9783453122291
Genre: Sonstiges

Rezension:

Handlung

 Eine unsichtbare Gefahr umgibt Pern. Eine Gefahr die alleine die stolzen Drachenreitern mit ihren geflügelten Gefährten bezwingen kann. Denn nähert sich der rote Stern steht alles vor der Auslöschung. Nur der Phosphoratem der Drachen kann die herabregnenden Fäden zerstören.
Doch nun ist es inzwischen viele Jahre her, das die letzten Fäden fielen und immer mehr Stimmen werden laut, die die Drachenreiter als Nutzlos absetzen wollen. Auch steht das Schlüpfen der neuen Drachenkönigin an und es gilt eine würdige Gefährtin für sie zu finden. So begegnet der junge Drachenreiter F´lare einer jungen Frau die über unglaubliche Kräfte verfügt. Sie scheint perfekt zu sein. Klug, durchtrieben und mit einer Vorahnung behaftet, die die Gefahr verdeutlicht in der sie alle schweben.
Denn der rote Stern nähert sich Pern. Und die Drachenreiter sind viel zu wenige.


Schreibstil

Jetzt muss ich achtgeben, dass ich nicht gleich wieder anfange zu schwärmen. Aber es ist kaum möglich etwas anderes zu tun. Dieses Buch hat einfach alles. Eine Story die schnell voranschreitet und immer wieder zum Schmunzeln verlockt. Geniale Charaktere die so viel für den Verlauf der Reihe versprechen. Dazu das Einbringen der Drachen, die eben keine "einfachen Tiere" sind, sondern Partner. Dabei verwebt die Autorin Fantasy und Sci-Fi auf eine Art und Weise, das sie untrennbar Hand in Hand gehen, ohne das man beim Lesen das Gefühl bekommt, das sich beide Seiten Kannibalisieren.
Ihr Stil ist dabei wunderbar rund so das man fast durch die Seiten fliegt und ach, wie oft habe ich die Zeit dabei vergessen?


Charaktere

 Der erste Band der Reihe mag kaum 200 Seiten aufweisen und doch baut sie schon hier ihre Charakter großartig auf. Da haben wir F´lare der ein stolzer, aber fairer Drachenreiter ist. Er wurde noch nach den alten Werten erzogen und spürt die drohende Gefahr des roten Sterns. Dabei Besitzt er aber auch einen tollen Humor den er hier und da im Buch verstreut und so seinen Charme zur Geltung bringt.
Oder Lessa, die Gefährtin der Drachenkönigin. Sie ist sehr klug, aber auch durchtrieben, wenn es darum geht ihre Ziele zu erreichen. Sie scheut sich nicht davor F´lare in die Schranken zu weisen. Gleichzeitig ist sie aber sehr Loyal zu jenen, die sie einmal ins Herz geschlossen hat.

Neben den Menschen haben aber auch die Drachen ihr eigenes Wesen. Da gibt es die Drachenkönigin Ramoth - Lessas Gefährtin - die aufgeweckt und wild ist. Sie sit eine gute Königin mit der ein oder anderen Macke - besonders wenn es ums fressen geht. Dann den Bronzedrachen von F´lare, der einen sehr eigenen Sinn für Humor besitzt und trotz seiner Größe ein wahnsinnig lieber Kerl ist.  Genauso wie man Canth und andere auch einfach ins Herz schließt.


Meinung

ch könnte den Heyne-Verlag ja immer noch knutschen dafür, das sie dieser tollen Reihe neues Leben eingehaucht hat. Als Kind habe ich damals mal 2 Bände gelesen und mich so sehr in Pern verliebt. Dabei waren es in der langen Reihe nicht mal die ersten und auch keine die Hintereinandergingen. Aber sie waren eben damals schon sehr alt und so eher ein Glücksgriff in einer Wühlkiste. Als ich nun aber dieses Buch sah, war alles plötzlich wieder da und kaum hatte ich angefangen, fühlte ich mich wieder heimisch in Pern. Ein Buch, das so etwas schafft, selbst nach Jahren der Trennung, ist etwas Besonderes.
Jeder Fan von Drachengeschichten sollte sich dieses Band mal näher anschauen. Darin versteckt sich eine Geschichte die sich weder vor der Games of Throne" Story noch vor anderen Autoren wie Naomi Novik oder Christopher Paolini verstecken muss.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(162)

358 Bibliotheken, 11 Leser, 1 Gruppe, 80 Rezensionen

"fantasy":w=9,"kendare blake":w=6,"der schwarze thron":w=6,"katharine":w=5,"fennbirn":w=5,"mirabella":w=5,"magie":w=4,"penhaligon":w=4,"königinnen":w=4,"die königin":w=4,"arsinoe":w=4,"der schwarze thron - die königin":w=4,"high fantasy":w=3,"schwestern":w=3,"königin":w=3

Der Schwarze Thron - Die Königin

Kendare Blake , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 25.09.2017
ISBN 9783764531478
Genre: Fantasy

Rezension:

Cover

Wunderschön. Hach ich bin richtig verliebt. Genauso wie Band 1 versprochen hat, sieht man hier die zweite Hälfte der Krone und hat man beide Bücher zusammen im Regal stehen, ist das schon ein Hingucker.



Handlung


Das Jahr der Entscheidung hatte begonnen. Wer wird die nächste Königin und wer wird sein Grab frühzeitig beziehen müssen. Die Fronten sind erkaltete nach allem, was geschehen ist und besonders die Giftkönigin Kathrin sinnt auf Rache. Doch nicht nur für die drei Schwestern steht viel auf dem Spiel. Auch ihre Häuser kämpfen um den Sieg. Bestimmt er doch alles.
Friedliche Lösung oder Tod?

Charaktere


Ich mochte sie ja schon im ersten Band wahnsinnig gerne und war total fasziniert davon, was sich uns nun bietet. Charaktere die sich nochmal gesteigert haben und gerade bei Katharin hat sich einiges getan. Was ist damals nach dem Fest wirklich passiert? Viele Fragen spuken um einen herum beim Lesen und sorgen nur so dafür, das man durch die Seiten fliegt.
Auch die Nebencharaktere zeigen wieder was sie können. Rund und greifbar präsentieren sie sich dem Leser so das es einfach Spaß macht.

Meinung


Ich war schon zuvor verliebt in den Stil der Autorin, in Charaktere und Cover und bin einfach nur Happy, das sie das Beibehalten und sogar noch gesteigert hat. Diese düstere, fast bedrohliche Stimmung war großartig. Die Perspektiven geben dem Buch wieder Tiefe, ein wenig Romantik darf auch nicht fehlen.
Kurz um, eine wunderbar gelungene Fortsetzung. Diese Autorin gilt es im Auge zu behalten.

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

91 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 33 Rezensionen

"unfall":w=5,"liebe":w=3,"jugendbuch":w=3,"schuld":w=3,"freundschaft":w=2,"roman":w=1,"schicksal":w=1,"jugend":w=1,"gefühle":w=1,"jugendliche":w=1,"erste liebe":w=1,"party":w=1,"therapie":w=1,"vergebung":w=1,"heilung":w=1

Viel näher als zu nah

Angela Kirchner
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Dressler, 25.09.2017
ISBN 9783791500577
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung

Zu behaupten das Lukas Mist gebaut hat, wäre die größte Untertreibung des Jahrhunderts. Denn durch ihn sind zwei Menschen schwer verletzt worden. Sich selbst zählt er nicht mit. Er hat es verdient, denkt er. Und während sein Gewissen ihn langsam auffrisst, er nicht weiß wie er sein Leben überhaupt wieder auf die Reihe bekommen soll, erkennt er, das er eines der Mädchen kennt. Das er Fey auf dieser Party getroffen hatte die der Anfang vom Ende war. Und nun hasst sie ihn. Verständlich. Nachvollziehbar.
Sie wird ihm nie verziehen.
Zufällig begegnen sie sich immer wieder. Ein grausames Spiel oder Heilung für sie beide?


Schreibstil

Dieses Buch ist wahnsinnig zart. Vom Stil, von dieser fast zerbrechlichen Handlung, die durch ein falsches Wort komplett abstürzen könnte. Denn dieser Drahtseilakt zwischen Gewissen, Geschehen und Gefühlen erfordert Fingerspitzengefühl. Sobald es auf einer Seite zu viel wird, stürzt das Buch unweigerlich ab.
Davor hatte ich Angst und wurde von Seite zu Seite mehr beruhigt. Denn Angela Kirchner besitzt genau dieses Gefühl, mit dem sie ihren Charakteren Leben gibt, ohne sie merkwürdig zu verbiegen. Ohne das sie unrealistisch wirken. Sie führt uns durch das Buch - wobei der Großteil aus Lucas Sicht erzählt wird – und setzt uns am Ende auch kein wirkliches Ende, was ich mehr als passend finde. Denn für Lucas und Fey ist es noch nicht vorbei, auch wenn der Leser sie verlassen muss.


Charaktere

Der Großteil des Buches wird von Lucas erzählt und nur hin und wieder bekommt Fey einen Part. Diese Idee fand ich gleich zu Beginn des Buches super. Zumeist werden Geschichten mit Romantik immerhin aus der Mädchensicht erzählt. Hier dreht die Autorin mal den Spieß rum. Dabei habe ich Lucas sehr ins Herz geschlossen. Er ist ein Junge, der sich seine Schwächen – oder eben die Nachwirkungen des Unfalls – nicht vor anderen eingestehen will. Dabei ist er, aber eben kein Arsch dem alles egal ist. Er weiß, dass er Mist gebaut hat. Großen Mist. Und er versucht das irgendwie wieder hinzubekommen. Macht Fehler dabei und steht trotzdem immer wieder auf.
Fey ist gerade am Anfang schwer einzuschätzen. Da geht es dem Leser und Lucas gleich. Hier helfen die kleinen Passagen aus ihrer Sicht, die zeigen, warum sie so sehr versucht ihn zu hassen, und auf eine Art daran scheitert, die für sie neu ist. So wirken ihre Launen zwar Sprunghaft, sind aber auch Selbstschutz.


Meinung

Wer bei diesem Buch eine typische Liebesgeschichte erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht werden. Denn es zieht sich zwar zartes Gefühl durch das Buch, dennoch würde ich es nicht als Hauptaspekt bezeichnen. Im Vordergrund steht der Unfall und seine Folgen. Die sich dadurch Leben verändern. Auf beiden Seiten. Denn Lukas hat mehr als nur die Verletzungen mit sich herumzutragen.
Seine Gedanken dazu tragen dieses Buch. Die Beziehungen zwischen ihm und seinen Eltern und vor allen seinen besten Freund Ben. Gerade bei ihm merkt man, das eine Geschichte im Hintergrund lauert, denn Lucas erkennt, dass er nicht immer ein toller Freund war. Und das Ben es eben auch gebraucht hätte.
So haben wir zarte Fäden die sich von der Hauptgeschichte abspalten und ein Eigenleben entwickeln. Nicht jede davon wird zu Ende erzählt und der Leser bleibt mit Fragen zurück, denn das Buch hat kein richtiges Ende. Aber ich schloss das Buch mit dem Wissen, da die vier das schon hinbekommen würden.

Wie Lucas aber zu seinem Spitznamen gekommen ist, hätte mich schon interessiert. 

Die einzige Scharte, die sich das Buch dann doch geholt hat, lag kurz vor dem Ende. Dieses Detail um Fey´s Mom fand ich zu viel Zufall. Zu gut platziert um wirklich reinzupassen. Hätte man meiner Meinung einfach weglassen können. Das Buch hätte das einfach nicht gebraucht.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(75)

139 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

"fantasy":w=4,"amber":w=4,"die neun prinzen von amber":w=4,"roger zelazny":w=3,"die chroniken von amber":w=3,"chroniken von amber":w=3,"königreich":w=2,"prinzen":w=2,"magie":w=1,"kampf":w=1,"erbe":w=1,"brüder":w=1,"prinz":w=1,"1. band":w=1,"ich-erzähler":w=1

Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

Roger Zelazny , Thomas Schlück
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 14.10.2017
ISBN 9783608981278
Genre: Fantasy

Rezension:

Corwin lebt auf der Erde, einer der "Schattenwelten". Doch dort ist eigentlich nicht sein Platz. Denn er ist niemand anders als der Prinz von Amber. Unglücklicherweise erinnert er sich seit einem Unfall nicht mehr an diese Tatsache und ist demnach ein wenig überrascht, als ein Mitglied seiner Familie ihn plötzlich umbringen will. Nun beginnt er nachzuforschen. Wer er ist. Wo er hinsoll. Und sein neues Ziel. Er muss in sein Reich zurückkehren ehe es zu spät ist.


Mir hat die Idee Corwin ohne Erinnerungen hinzustellen gefallen, da sich so auch der Leser nach und nach mit der neuen Welt vertraut machen muss. Dabei wird aber noch nicht alles aufgedeckt. Amber blieb für mich am Ende dieses Bandes noch unklar. Aber das kann gut sein, wenn es in den nächsten Bänden Raum bekommt sich zu entfalten. So tastet man sich mit unseren Prinz langsam voran und erkennt nach und nach zusammenhänge. Einzig das manchmal ziemliche Sprünge in der Zeit fand ich etwas irritierend, da ich sie selten nachvollziehen konnte. Und vor allen blieb da die Frage was nun dazwischen passierte.
Corwinals Charakter darf man gerade am Anfang nicht ganz ernst nehmen. Er ist eben jung und ein kleiner Angeber, der sich aber entwickeln kann, wenn er Raum dafür bekommt.

  (2)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(24)

38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

abenteuer, elf jahre, fantastisch, fantastische vignetten, fantasy, fantasy für kinder, ferkel, freunde, friedhof, für kinder, graham howells, kinderbuch, knochen, seltsam, tierbestatter

Die verkehrte Stadt. Die wahrscheinlich seltsamste Geschichte, die du je gelesen hast

Alyson Noel , Katja Frixe , Graham Howells
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Dressler, 23.10.2017
ISBN 9783791500584
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Handlung

Grimsly ist so normal und durchschnittlich, dass es in einer Stadt in der es Leute mit Fischschwänzen, Tierohren, Flügeln und besonderen Fähigkeiten geradezu unnormal heraussticht. Kein wunder also, das er unter seiner Normalität leidet und sich manchmal vielleicht wünscht dazuzugehören. Doch als plötzlich alles beginnt langsam normal zu werden, Leute ihre Fähigkeiten verlieren und Hunde Welpen anstatt lila Ferkel zu bekommen, merkt er, das etwas faul ist.

Für diejenigen, die fürchten, anders zu sein.
Und für diejenigen, die glauben, sie seien normal.

Plötzlich muss er seine verrückte Heimatstadt verlassen und in der Außenwelt die Lösung finden. Doch was er dabei herausfindet, ist kaum zu ertragen und stellt alles in Zweifel, was er je zu wissen geglaubt hat. Wie soll er nur Quiver Town retten?


Schreibstil

In diesem Buch geben sich Verrücktheiten, Details und eine rasante Geschichte die Hand. Dabei ist sie aber auch wahnsinnig komplex und wird auf verschiedenen Ebenen erzählt, die man im Kopf behalten muss. So greifen Vergangenheit und Gegenwart über Kapitel ineinander und verweben sich zu einem dichten Teppich. Großartig beim Lesen und doch musste ich schon diesbezüglich etwas über die Alterstempfehlung die Stirn runzeln. Klar gibt es auch bei Kindern unterschiedlich gute Leser, aber kann ein Kind ab 10 wirklich dieses Buch verstehen? Denn neben der komplexen Handlung steht eben auch der Tod immer und unmittelbar im Vordergrund. Wir haben unseren Protagonisten der Tierbestatter ist. Aber damit hört es eben noch nicht auf. Wir haben böse Leute die Knochen stehlen, die ihrer eigenen Verwandtschaft in einem Raum ausstellen, bunte Hasen töten - wird nur benannt es gibt keine Details dazu!! - um an die Knochen zu bekommen.
Der Tod ist also immer irgendwie da. Deswegen würde ich es eher älteren Kindern ans Herz legen.


Charaktere

Grimsly ist normal und fühlt sich gerade dadurch ausgegrenzt in einer Welt, in der gerade das seltsam ist. Als er dann aber in der Normalität landet, wird er auch da wegen seiner sonderbarkeit ausgegrenzt. Ein interessanter Gedanke, der alleine mit dem erschaffen dieser Figur zusammenhängt und der am Ende eine schöne Moral erhält.
Damit sind wir aber mit Grimsly noch nicht fertig. Er ist toll. Kein Held wie er im Buche steht aber mutig genug, um seine eigene Angst zu überwinden. Seine Freunde und das was er liebt zu beschützen. Es ist sehr leicht mit ihm durch das Buch zu gleiten und sich so manches Mal überraschen zu lassen.
Die restlichen Figuren sind mehr oder weniger wichtige Nebencharaktere. Egal ob die direkte Ming, der pragmatische Oliver oder den Rest der Bande. Alle sind da und unterstützen Grimsly, obwohl es scheint das er der "nutzloseste" von allen ist.

Das Einzige, was die Menschen ferngehalten hat, war ihr eigener Unwille, zu glauben, dass es etwas Besseres außerhalb dessen gibt, was ihne beigebracht wurde.

 Das einzige was mich tatsächlich gestört hat, ist das der Teil Nebencharakter den wir am Anfang als böse und fies kennengelernt hat, im verlauf des Buchs – für mich viel zu plötzlich – eine 180° Wendung vollführt hat. Zwar blieb unser lieber Grimsly noch etwas vorsichtig, aber das ging mir zu schnell.


Meinung

Das Buch ist wirklich toll. Komplex und mit Szenen und Sätzen die zum Nachdenken anregen. Es geht also nicht nur um die Knochen, sondern auch um die Erfahrungen die Grimsly lernt. Es geht darum zu erkennen das man nicht nur in den vorgegebenen Bahnen denken sollte, sondern seine Gedanken treiben lassen darf. Ihnen Flügel verleiht und sie von Magie verzaubern lassen muss. Es geht um Freundschaft und das Erkennen wo man selber steht und wie man sich auch selber sieht. Es geht einfach um so wahnsinnig viel.
Darum sage ich, es ist sehr komplex und auch wenn es durch die skurrile Umgebung auch mal zum Grinsen ist, liegt doch überraschenderweise eher Ernsthaftigkeit in diesen Seiten. Der Tod ist präsent bis zur letzten Seite.
Dennoch sollte man es nicht einfach abwinken. Denn die Geschichte ist toll. Wirklich. Nur eher lieber für ältere Kinder.

Blog: Rubys Tintengewisper

  (1)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(16)

24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

amüsan, asche, beerdigung, bestattung, dänemark, finn, freundschaf, gauner, geheimnis, handtasche, hedi, heite, norwegen, reise, senioren

Sind dann mal weg

Simone Veenstra
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.10.2017
ISBN 9783453421509
Genre: Humor

Rezension:

Tina hat sich das irgendwie anders vorgestellt. Doch seit sie im Seniorenheim lebt, ist ihr Alltag eintönig, leer und viel zu vorbestimmt. Kein wudner also, das man keine Lust mehr aufs Leben hat. Das muss sich ändern! Doch das ändert sich nach dem Tod von Ole. Denn dessen letzter Wunsch war es, das seine Asche im norwegischen Meer verstreut wird. Und so müssen sie nicht nur plötzlich Oles Asche entführen, sondern auch eine Reise antreten, die mehr ebreit hält als nur ein Ziel.


Dieses Buch ist großartig. Ich weiß nicht wie oft ich vor mich hin gekichert habe. Aber zwischen all dem Witz liegt mehr. Eine leise Kritik an den Charakteren selbst aber auch mit viel Feingefühl diesem eben auch nicht leichten Thema gegenüber. Es geht eben auch ums älter werden und am Ende ums gehen. Um die Würde, die sich jeder behalten sollte in seinen letzten Tagen. Aber auch um Freundschaft und so viel mehr. Dabei mit einem lockeren Stil der einen durch die Seiten führt.
Besonders die Gedanken der Senioren sind dabei spannend. Jeder hatte sein eigenes Leben und so zielen alle in doch unterschiedliche Richtungen. Kleine und große Geheimnisse warten auf ihre Enthüllung.
Wir haben hier also ein Buch das am Rande zwischen Humor und Ernst wandelt und diesen Drahtseilakt mit bravo meistert.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(46)

79 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

"paris":w=9,"krimi":w=6,"frankreich":w=4,"historisch":w=4,"18. jahrhundert":w=3,"1761":w=3,"mord":w=2,"korruption":w=2,"historischer krimi":w=2,"kommissar":w=2,"komplott":w=2,"jean-françois parot":w=2,"commissaire le floch und das geheimnis der weißmäntel":w=2,"geheimnis":w=1,"polizei":w=1

Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

Jean-François Parot , Michael Killisch-Horn
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Blessing, 25.09.2017
ISBN 9783896675736
Genre: Historische Romane

Rezension:

Handlung

Nicolas Le Floch hätte als Waisenjunge vermutlich schlechtere Karten ziehen können, als bei seinem Vormund aufzuwachsen. So jedoch standen ihm Bildung und nun eine solide Karriere als Ermittler offen. Doch das Treiben in Paris ist nicht nur bunt. Es gibt auch dunkle Ecken, in denen sich wohl lieber niemand verirren sollte. Und auch Nicolas hätte es wohl am liebsten so gehalten, wäre nicht plötzlich Lardin - sein Gastgeber - verschwunden. Die Fäden spinnen sich dichter und obwohl vergangen erhebt dieses Paris plötzlich das Haupt und wird zu einem Spielplatz von Mord und Intrigen.


Schreibstil

Ich denke, wenn man das Buch nicht gelesen hat, ist es sehr schwer zu erklären, wie genial dieser Stil ist. Der Autor packt so viel Atmosphäre und Leben in das Buch, in diese Stadt das ich bald das Gefühl hatte mit Le Floch gemeinsam durch die Gassen zu streichen, dem Karneval zuzusehen und dem Geheimnis hinterherzujagen. Dabei verknüpft er gezielt Handlungsstränge und verwebt sie so dicht miteinander, das es eine Freude ist sich selber im Raten zu versuchen und doch nur all zu oft auf dem Glatteis zu landen.


Meinung


Was uns hier präsentiert wird, ist ein intelligenter, spannender Krimi, der nichts zu wünschen lässt. Besonders dieses Können des Autors diese Zeit so sehr mit Leben zu füllen, haben mich tief beeindruckt und trotz der doch ausgedehnten Seitenzahl wurde es nie langweilig. Historisch toll recherchiert und spannend bis zur letzten Seite. Besonders freut es mich das die Reihe noch weitergeht. Denn so leicht will ich Paris nun einfach nicht mehr verlassen.
Für jeden Fan von historischen Krimis ist dieses Buch mit Sicherheit etwas.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(29)

73 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

"leben":w=1,"selbstverwirklichung":w=1,"selbstliebe":w=1,"oetinger verlag":w=1,"selbstwahrnehmung":w=1

Was uns ganz macht

Kendra Fortmeyer , Fabienne Pfeiffer
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 25.09.2017
ISBN 9783789108457
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Handlung

Morgan ist kein normales Mädchen auch wenn es auf den ersten Blick so scheint. Aber sieht man genau hin, bemerkt man, das sie immer die letzte ist, die sich in Sport umzieht. Die einzige, die nicht Schwimmen geht. Eine der wenigen die im Sommer auf Bauchfreie Tops verzichten. Denn Morgan hat ein Geheimnis. Durch ihren Unterbach führt seit ihrer Geburt ein fast perfektes Loch, groß wie ein Pfirsich. Sie weiß das macht sie anormal. Zu einem Freak.
Dann verspricht eine Ärztin Heilung.
Sie lernt Howie kennen. Ihr perfektes medizinisches Gegenstück. Ein Junge der das Schicksal und die Ausgrenzung ebenso ertragen hatte wie sie. Doch die Medien spinnen sich ihre eigene Geschichte zusammen und drängen Morgan immer mehr in die Enge.


Charaktere

Morgen ist so vollkommen normal wie du und ich, von ihrem Wesen her, das man sich leicht mit ihr identifizieren kann. Sie hat ihre Ängste und Sorgen, weiß noch nicht was die Welt wirklich für sie bereithält. Ob sie immer alleine ist und wie sie zeigen kann, wer sie ist. Durch ihre besondere Krankheitsgeschichte kommen dazu noch andere Sorgen hinzu, die sich aber gut auf viele übertragen lässt, wenn man mich fragt.
Howie ist das Gegenteil von ihr. Er ist in einer liebevollen Familie aufgewachsen und hat sein Lächeln nie verloren, auch wenn er eine vorsichtig-schüchterne Art und Weise besitzt, die so wahnsinnig liebenswürdig ist, das ich ihn am liebsten knuddeln würde.
Aber bei diesen beiden gibt es auch Morgans Mutter, der ich schon von Beginn an die Pest an den Hals gewünscht hatte. Diese kalte Frau zieht ihre Karriere ihrem Kind vor und meint dann einfach über ihren Kopf zu entscheiden. Sprich, im Grunde hat Morgan bei ihr gar nichts zu sagen und soll Karriere machen, damit niemand mehr mit dem Finger auf sie zeigt. Klar kann ich verstehen, dass es für sie bestimmt auch nicht einfach ist, aber Morgan muss oft zurückstecken und ihr Verhältnis ist daher eher kühl.
Und dann gibt es noch einige andere, mehr oder weniger wichtigere, Nebencharaktere. Wie die behandelnden Ärzte wo ich gerade Dr. Morse bis zum Ende nicht sicher einordnen konnte. Steht nun ihre Karriere oder doch die Heilung für sie an erster Stelle? Oder Morgans beste Freundin Caro, die wahnsinnig Optimistisch und knuddelig ist.


Schreibstil

Dieses Buch ist nicht laut. Es ist leise und voller Gefhl, das es sich beim Lesen wie eine Decke um einen legt. Mal weich und warm, mal erstickend. Man springt von Gefühl zu Gefühl, lernt Morgan – aus deren Sicht das Buch erzählt – immer besser kennen und sehr gut verstehen. Ich konnte ihre Entscheidungen und Gefühlsausbrücke nachvollziehen. Kaum einer hätte vermutlich anders reagiert. Dazu passt der zarte Stil der Autorin perfekt. Denn neben Morans Geschichte gibt sie den Lesern etwas mit auf den Weg. Eingefangen in der Frage "Was fehlt dir" ihrer Ausstellung, bis zu seiner Antwort gegen Ende des Buches. Diese verrate ich euch nicht. Wo bleibt denn der Spaß. Aber nun wo ich es gerade geschlossen habe, lässt es mich mit einem Lächeln zurück.


Meinung

Was ist dein Loch?
Diese Frage stellt euch bald das ganze Buch und die Antwort wird euch überraschen. Denn sie ist nicht einheitlich. Sie ist viele. Hunderte. Jeder hat eine eigene. So komplex und anders. Das gibt einem das Buch nach dem Ende mit. Eine eigene Antwort darauf, verpackt in einer tollen Geschichte, deren einziger Knackpunkt für mich darin liegt, das mir Morgans und Howies "Makel" viel zu konstruiert erschien. Nicht das ihre Mutationen auf genetischer Ebene das perfekte Ebenbild des anderen sind, nein, das nicht. Eher das es eben auch auf physiologischer so ist. Warum muss das eine genau an der gleichen Stelle sein wie das andere? Genau das hat mich gestört. Hätte Howie es an anderer Stelle, wäre mir das vermutlich nicht so ins Gesicht gesprungen. Nicht einmal das die beiden die einzigen mit diesem Defekt sind, hat mich so arg gestört wie dieses Detail. So fand ich auch die "Einpassungen" absolut als Schikane von Dr. Morse. Denn ihren Sinn konnte weder Morgan noch ich nachvollziehen.

"Du siehst beschissen aus", sagte sie.
"Hab gerade gekotzt."
"Nein, ich meine, ganz grundsätzlich", sagte sie. "Du siehst aus, als hätten George Romero und Tim Burton ein Kind bekommen und das führt gerade in deinem Leben Regie."

Aber diese Kante kann man verziehen, denn dieses Buch mit wirklich etwas ganz besonderes. Nicht nur, weil es dem Leser etwas mit gibt, sondern auch weil es das mit einer Ruhe tut, die sich unweigerlich um einen legt. So wird Morgan zu einem Symbol, das sie zwar nie sein wollte, aber dessen Kraft sie zu verstehen beginnt.
Das Ende fand ich übrigens grandios gehalten. Aber leider würde hier ein Spoiler beginnen und deswegen … Psst!

  Eine besondere Geschichte mit einer ganz eigenen Magie. Ruhig und wunderschön.

Blog: Rubys Tintengewisper

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

22 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

birma, blessing verlag, burma, fabel, fabeln, jan-philipp sendker, lerngehalt, märchen, myanmar, reisen, sendker

Das Geheimnis des alten Mönches

Jan-Philipp Sendker
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Blessing, 11.09.2017
ISBN 9783896675811
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich bin ein wahnsinniger Jan-Philipp Sendker Fan und kann nur jedem raten, der je die Chance hat, ihn live zu erleben, das auch wahrzunehmen. Und diese Begeisterung für seine Bücher war es auch, die mich so freudig auf dieses Werk hat warten lassen. Diesmal jedoch ist es kein Roman. Nein, diesmal begegnen uns in diesem Buch eine Vielzahl an Geschichten aus dem Land dem der Autor mit viel Liebe begegnet. Da ich selber auch Märchen und Fabeln sehr gerne lese, freute ich mich also doppelt und kann nur sagen, enttäuscht war ich nicht. Die Geschichten waren allesamt so wunderbar anders und doch immer mit einer Moral, über die man oft eine Weile nachdenken konnte. Manche Traurig wie die von Tiger und Hase, manche zu schmunzeln. Einige waren schon auch heftiger als andere und so würde ich trotz des Fabeln Aspekts vielleicht doch eher davon abraten es am Ende den Kindern vorzulesen. Alleine, weil das Ende oft eben nicht ganz so typisch ist. Weder typisch schwarz-weiß, noch anders.
Jeder der Fabeln und Märchen liebt, sollte sich dieses hier unbedingt ansehen. Es ist besonders. Ein Schatz im Regal und immer mal wider, kann man sich das Buch zur Hand nehmen und darin versinken.

  (0)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(18)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

"berlin":w=2,"mord":w=1,"flucht":w=1,"reise":w=1,"rache":w=1,"macht":w=1,"hass":w=1,"geld":w=1,"russland":w=1,"europa":w=1,"killer":w=1,"gier":w=1,"terrorismus":w=1,"kapitalismus":w=1,"politthriller":w=1

Giftflut

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei carl's books, 04.09.2017
ISBN 9783570585658
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Cover

Nach "Heldenfabrik" und "Zwei Sekunden" ist "Giftflut nun inzwischen der dritte Teil rund um den Kommissar de Bodt. Und das Cover hat es mir gleich wieder angetan. Düster und geheimnisvoll, leicht bedrohlich, präsentiert es sich dem Betrachter. Gefällt mir sehr gut.


Handlung

Das gerade fehlendes Wasser unseren Kommissar zu seinem neuen Fall führt hätte er wohl auch nie gedacht. Doch als erst der Direktor des Wasserwerks tot in seiner Badewanne aufgefunden wird und dann weitere Dinge geschehen, kann keiner mehr von einem Zufall sprechen. Dahinter steckt System. Und irgendwie scheint alles mit dem Wasser zusammen zu hängen. Und noch ehe sich alle besinnen können, gibt es eine Explosion. Paris und London Folgen. Keiner fühlt sich mehr sicher. Politik, Polizei und Bevölkerung stehen vor einem Feind, den sie nicht sehen können. Eine verheerende Abwehrspirale beginnt.


Charakter

Kommissar Eugen de Bodts ist mir schon von den anderen Fällen wohlbekannt und so freute ich mich sehr mich wieder an seine Fersen zu heften. Seine Art ist mir einfach sehr sympathisch. Eben auch das er mal eine Regel leicht ausreizt oder eben gleich bricht, um erfolg zu haben. Manche extreme Dinge erfordern eben extreme Mittel. Und da kommt er wie gerufen.
Die anderen Charaktere bleiben wieder eher im Hintergrund und man merkt das Eugen de Bodts hier der Held ist. Dennoch gewinnt man auch andere einfach lieb, wie den jungen Floire aus Paris.


Meinung

Mit einem tollen Stil und einem aktuellem, vielleicht etwas zu realistischem Thema baut der Autor etwas auf, aus dem man sich nur schwer lösen kann. man dreht sich im Kreis, hat selber nie das Gefühl sich wirklcih sicher zu fühlen. Alleine von der Stimmung großartig geworden. Einfach weil es wahr werden könnte und es hoffenltich nie wird. Auch die reaktion der Bevölkerung war authentisch. Nichts hochgezogenes. Viel zu wahr, wie ich schon sagte.
Und so ist auch Fall drei wieder großartig und ich freue ich mich jetzt schon auf mehr.

  (1)
Tags:  
 
286 Ergebnisse

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks

Mit der Verwendung von LovelyBooks erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir und unsere Partner Cookies zu Zwecken wie der Personalisierung von Inhalten und für Werbung einsetzen.