Zibbi1987

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797 Bibliotheken, 7 Leser, 21 Gruppen, 137 Rezensionen

tod, fenestra, fantasy, liebe, meridian

Meridian - Dunkle Umarmung

Amber Kizer , Karin Dufner
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei PAN, 05.10.2009
ISBN 9783426283011
Genre: Jugendbuch

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(342)

767 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 152 Rezensionen

san francisco, liebe, geister, geist, tod

In dieser ganz besonderen Nacht

Nicole C. Vosseler
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.02.2013
ISBN 9783570155349
Genre: Jugendbuch

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(208)

544 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

königin, fantasy, erika johansen, die königin der schatten, dystopie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

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(381)

830 Bibliotheken, 20 Leser, 0 Gruppen, 123 Rezensionen

dystopie, pandora, dschungel, wüste, heilmittel

Feuer & Flut

Victoria Scott , Michaela Link
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.05.2015
ISBN 9783570162934
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung: 
Tella findet eines Tages einen geheimnisvollen Kopfhörer, der ihr sagt, dass sie herzlich eingeladen sei, am Brimstone Bleed teilzunehmen. Ein Wettkampf oder überhaupt eine Aufgabe, ist für die junge Frau mehr als willkommen, nachdem ihre Eltern in die abgelegendste Stadt der Welt gezogen sind - ohne Freunde oder Internet. Doch all dies ist für ihren kranken Bruder Cody passiert. Als die Stimme aus dem Gerät, bei Tellas Teilnahme, ein Heilmittel für ihren Bruder verspricht, muss sie einfach mitmachen. Doch was anfangs ein tolles Abenteuer zu sein scheint, entpuppt sich schnell zu einem sehr realen Albtraum.

Meine Meinung: 
Diese Rezension musste ich direkt schreiben, nachdem ich "Feuer & Flut" beendet habe. Meine Eindrücke möchte ich euch nicht nur direkt schildern, sondern auch schreiben, wie begeistert ich bin.

Als ich mir den Klappentext durchlas, erinnerte mich der geschichtliche Grundgedanke sehr an die Hunger Games von Suzanne Collins. Teilnehmer treten gegeneinander an, um selbst zu überleben und eine Belohnung zu erhalten. Gekämpft mit harten und unfairen Mitteln - zumeist bis zum Tod. Und auch, wenn ich anfangs an das Werk von Collins erinnert wurde, so kann ich im Nachhinein sagen, dass Victoria Scott ihre eigene Geschichte so etabliert hat, dass es dem Prinzip der Hunger Games ähnlich und doch ganz anders ist.

Zunächst möchte ich mich der Proatgonistin - Tella - widmen. Schon lange habe ich nich mehr so viel Sympathie für einen Hauptcharakter empfunden. Tella ist aufgeweckt, dem Alter entsprechend leicht naiv, mutig - ohne es wirklich zu wissen und all das macht sie sehr authentisch. Sie ist jedoch nicht nur glaubwürdig, ich habe mich auch mit ihr identifiziert. Alle Strapazen hat sie für ihre Familie auf sich genommen, die bei mir ebenso an erster Stelle steht. Und doch war sie nicht perfekt. Handelt impulsiv, manchmal nicht bedacht, hat mehr Glück als Verstand.

Die Autorin hat es nicht nur geschafft, dass ich Tella mag, sondern alle Charaktere. Mir sind alle wichtig geworden, um so weiter die Geschichte voran gegangen ist. Jeder hat auf seine Weise die Gruppe und den gesamten Verlauf bereichert. Sei es der leicht grimmige Guy, der nicht nur ein Auge auf Tella, sondern auf die gesamte Gruppe geworfen hat. Er ist der Aufpasser, der stets einen kühlen Kopf behält. Oder sogar die Pandoras. Tiere, mit besonderen Fähigkeiten. Sei es ein Löwe, der Feuer spucken kann oder ein kleiner Babyfuchs, der alle Pandoras abscannt und ihre Form und Begabung imitiert.

Der Schreibstil hat mir ebenso sehr gefallen. In 39 Kapiteln gibt es Freude, Liebe, Hass, immens viel Spannung, Trauer und wieder Freude. Victoria Scott hat mich unheimlich gut unterhalten. An den jeweiligen Stellen ist die Spannungskurve genau richtig und wenn es einen trauriger Moment gibt, hat der Leser auch seine Zeit für Abschied, bevor sich in ein weiteres Abenteuer gestürzt wird. Der Schreibstil ist dynamisch und gleichzeitig ausgeglichen. Nicht leicht zu beschreiben, wie man vielleicht merkt.

Zusammengefasst hat mich das Buch wahnsinnig überrascht und noch mehr begeistert! Hinter dem recht einfach gehaltenem Cover, befindet sich eine spannende, emotionsvolle (ja, ich habe auch ein Tränchen verdrückt) und abwechslungsreiche und sehr unterhaltende Geschichte. Das Buch wartet mit authentischen Charakteren auf, mit denen ich mich identifizieren kann. Eine Art Hunger Games und doch ganz anders.

Fazit: 
Ich muss wissen, wie es weitergeht. Der kommende Teil wird "Salz & Stein" heißen und erscheint im kommenden Frühjahr. Die Richtungen, in die sich der kommende Band zu entwickeln scheint, sind so spannend und vielversprechend, dass ich 2016 kaum abwarten kann. Wer also Lust hat, sich auf eine facettenreiche Geschichte einzulassen, ist bei "Feuer & Flut" genau richtig!

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Tags: fantasy, feuer&flut, victoriascott   (3)
 

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(149)

372 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 54 Rezensionen

fantasy, ransom riggs, london, besondere kinder, mystery

Die Stadt der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.02.2015
ISBN 9783426653586
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung: 
Nachdem Jacob und weitere besondere Kinder von ihrer Insel und sogar aus ihrer schützenden Zeitschleife fliehen mussten, wissen sie nicht, wie es weitergeht. Miss Peregrin, die Schutzbefohlene der Kinder, ist in ihrer Rabengestalt gefangen und benötigt Hilfe einer anderen Ymbryn. Sich allen Gefahren bewusst und doch felsenfest sicher, ihrer Ersatzmutter zu helfen, machen sich die besonderen Kinder auf, zu einem mehr als riskanten Unterfangen. Nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern auch ihr Zusammenhalt, wird auf eine harte Probe gestellt...

Meine Meinung: 
Zwischen "Die Insel der besonderen Kinder" und "Die Stadt der besondern Kinder" liegen fast 4 Jahre und nachdem ich vorher kein Re-Read vorgenommen habe, kann ich das im Nachhinein wirklich jedem empfehlen. Auf den ersten Seiten gibt es zwar Bilder der Charaktere, sowie eine Zusammenfassung ihrer Fähigkeiten - dennoch muss ich anfangs einige Male hin- und herblättern, da hier viele Menschen eine tragende Rolle haben. Es hat also etwas gedauert, bis ich mich eingefunden habe. In der ersten Zeit des Lesens finde ich das ziemlich bescheiden, da deswegen ein paar Details verloren gehen. Zumindest habe ich das Gefühl. Daher kann ich es wirklich jedem ans Herz legen, "Die Insel der besonderen Kinder" nochmals vorher zu lesen.

Nachdem ich mit der Vorgeschichte und den altbekannten Charakteren im Bilde war, entwickelt sich das Buch zu einem wahren Pageturner und innerhalb von drei Tagen (für meine Verhältnisse flott), habe ich die Geschichte beendet.

Alles wird aus Jacobs Perspektive erzählt. Im ersten Band und auch im zweiten Teil ist seine Sichtweise recht nüchtern. Allerdings empfinde ich es als passend, da gewisse Handlungen und Aktionen keinen Raum für emotionsvolle Abwägungen  haben. Viele Entscheidungen müssen pragmatisch getroffen werden und das hat sowohl zur Geschichte als auch zu Jacobs Wesensart gepasst. Außerdem wäre es dann doch zu viel des Guten, wenn sich der Autor, nebst seitenstarken und actiongeladenen Szenen, auch noch mit einem zerrissenem oder traurigen oder gar überschwänglich glücklichen Protagonisten aufgehalten hätte. Der junge Mann hat natürlich Gefühle gezeigt, besonders wenn er mit Emma zusammen ist, aber alles war eher rational, leicht distanziert. Das hat einfach sehr gut gepasst.

Wie bereits erwähnt, ist das Buch ein Pageturner, was der stets anhaltenden Dramatik zu verdanken ist. Mir fallen tatsächlich nur zwei Momente ein, in denen die besonderen Kinder mal nicht gejagt werden oder selbst jagen. Diese stets präsente Spannung ist zu keiner Sekunde zu viel, sondern gibt der Geschichte dadurch eine ganz eigene Dynamik.

Die oben genannten Aspekte und der Schreibstil von Ransom Riggs, begeistert mich wieder. Obwohl der Autor im Buch mit Bildern arbeitet, bräuchte er diese kaum, da er mit seinen Worten schon eine ganz eigene Magie versprüht. Er hält sich nicht an Details auf, was ich als sehr gut eingebracht halte, denn so lässt der Autor Raum für Spekulationen. Aber die eingepflegten Bilder sind dennoch ein sehr schönes Detail, was "Die Stadt der besonderen Kinder", sowie das Vorgänger-Buch, zu einem schaurig schönem Leseerlebnis macht.

Außerdem erwartet den Leser am Schluss eine große Überraschung. Denn egal, wie ich meine zu wissen, in welche Richtung es geht - falsch. Ransom Riggs hat mich ein paar Mal auf die falsche Fährte gebracht und am Ende immens verblüfft.

Fazit: 
Tolle Geschichte, toller Schreibstil und pure Spannung, ohne überladen zu wirken. Die Geschichte hat einen ganz eigenen Zauber, der das Buch - gepaart mit den Bilder - zu einem ebenso erlebnisreichen wie auch ansehnlichem Erlebnis macht.

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Tags: die stadt der besonderen kinder, fantasy, fortsetzung, kinder, knaur, ransom riggs, schaurig, schö   (8)
 

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(148)

421 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

spin-off, maggie stiefvater, liebe, wölfe, schimmert die nacht

Schimmert die Nacht

Maggie Stiefvater , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei script5, 09.03.2015
ISBN 9783839001776
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:
Isabel und Cole haben nicht nur ihre aufwühlende Vergangenheit in Minnesota gelassen, sondern auch ihre Beziehung, die nie wirklich eine war. Isabel versucht in L.A. ein neues Leben aufzubauen und Cole will wieder Fuß fassen im Musikgeschäft - ebenso in Los Angeles. Doch noch viel mehr konzentriert sich Cole auf Isabel, denn er hat nicht nur der Musik wegen, sich für L.A. entschieden. Cole ist noch immer der alte - charmant, unberechenbar und besonders unwiderstehlich -, doch er möchte für Isabel ein echter, ungestellter und neuer Cole Str. Clair sein. Im Laufe von "Schimmert die Nacht" lesen wir, wie die zwei schwer miteinander auskommen, aber ohne einander das Leben fast gar nicht meistern.

Meine Meinung: 
Als ich das Buch beendet habe, schoss mir ein bestimmter Gedanke durch den Kopf, den ich sehr passend finde: Zwei unperfekte Menschen, in einer perfekten Geschichte. Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich "Schimmert die Nacht" gelesen habe, doch ich konnte mich nun erst durchringen, die Rezension zu schreiben. Denn nun ist das Buch abgeschlossen, dieser Teil der Geschichte beendet und ich vermisse jetzt schon alle. Kennt ihr dieses Gefühl? Wenn eine Geschichte so schön war, dass ihr nicht damit abschließen möchtet? Doch kommen wrir zur eigentlich Buchbesprechung...

Maggie Stiefvater bleibt ihrer altbekannten Erzählart treu - wie man sie aus der Mercy - Falls - Trilogie kennt und wechselt zwischen den Protagonisten. Mal lesen wir alles aus Isabels Sicht und dann aus der von Cole. Das hat natürlich den Vorteil, dass ich als Leser, beiden sozusagen hinter den Kopf schauen und ihre Gefühlsregungen besser nachempfinden kann. Des Weiteren mag ich die welchselnde Sichtweisen, da dadurch niemand zu kurz kommt. Die Story wird um Isabel und Cole aufgebaut, also spielen beide - zu gleichen Teilen - eine tragende Rolle.

Doch nicht nur die Erzählart begeistert mich, sondern ebenso der wunderbare Schreibstil. Die Charaktere der Protagonisten spiegelt sich darin wider. Wird aus Coles Sicht erzählt, werden die Sätze kürzer, denn Cole hält sich nicht lange an unwichtigen Dingen auf. Die Sätze sind aggressiver, alles heizt sich mit der Zeit auf und genauso schnell entspannt sich die Situation. Genauso verhält es sich bei Isabel. Alles und jeden abwägend, wird teilweise vieles mit sich ausdiskutiert. Daher werden bei Isabel-Kapiteln die Sätze länger. Gleichzeitig wird von oben herab geschrieben, damit die unannahbare junge Frau stets präsent ist, auch dem Leser natürlich. All das gepaart, mit einer ausdrucksstarken Weise zu schreiben, mit einem gepfefferten Schuss Melancholie, macht "Schimmert die Nacht" zu einem besonderen Lesevergnügen.

Es ist eine tolle Idee der Autorin, dem Leser die Gelegenheit zu bieten, die Mercy-Falls-Wölfe wieder zu treffen. Zwar unter anderen Umständen, ohne dabei wirklich die Mercy-Falls-Wölfe zu sein, auch nicht "neu", anders oder gar überschwänglich zu sein und doch ein schönes Wiedersehen.

Fazit: 
Nachdem ich "Schimmert die Nacht" beendet habe, ist in mir eine besondere Art des Vermissens erwacht. Und wenn es ein Autor schafft, dieses Gefühl in mir zu wecken, kurz nachdem ich die letzte Seite des Buches gelesen habe, kann es einfach nur eine wunderbare Geschichte sein. Maggie Stiefvater hat - meines Erachtens nach - wieder etwas schönes abgeliefert.

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597 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:
Eureka ist eine junge Frau, die gelernt hat ihre Gefühle zu kontrollieren. Einst gab sie ihrer Mutter das Versprechen, nie zu weinen. Selbst als Eurekas Mutter stirbt, vergießt sie keine Träne. Nie hat sie wirklich verstanden, wieso sie gerade die Emotion unterdrücken soll. Doch das Auftauchen eines geheimnisvollen jungen Mannes, namens Ander, dem sich Eureka verbunden fühlt, wirft viele weitere Fragen auf: Wieso vermacht Diana, Eurekas Mutter, ihr all diese Relikte? Wieso benimmt sich ihr bester Freund so komisch? Und warum wird sie auf einmal gejagt? Um Antworten zu finden, beginnt die junge Frau, sich ihren Ängsten und Hoffnungen zu stellen...

Meine Meinung: 
Bis auf den Pro- und Epilog, wird die Geschichte aus Eurekas Sicht erzählt. Der Anfang, also im Prolog macht Ander. Der geheimnisvolle junge Mann, der aufeinmal im Leben der Protagonistin auftaucht. Und der Abschluss wird von Brooks, Eurekas besten Freund, erzählt. Also eine altbekannte Konstante im Leben der Hauptcharaktere. Aufgrund dessen, dass der Mittel- bzw. Hauptteil von Eureka erzählt wird, schließt sich der Erzählkreis auf eine schöne Weise. Doch kommen wir mal auf Eureka zu sprechen... 

Die junge Frau hat früh gelernt, ihre gesamten Emotionen nicht zu zeigen bzw. zu kontrollieren, insbesondere jedoch weint sie nicht. Wieso ihre Mutter sie um diesen Gefallen gebeten hat, weiß sie nicht, geht dem Wunsch aber nach. Selbst als Diana bei einem Unfall stirbt, vergießt Eureka keine Träne. Diese augenscheinliche Gefühlskälte oder eher angelernte Emotionsstörung empfand ich anfangs sehr authentisch. Sei es als Charakterzug von Eureka oder von der Autorin geschrieben. Aus eigener Erfahrung konnte ich verstehen, dass Eureka bei dem schlimmen Verlust nicht geweint hat. Sie ging nicht dem Wunsch ihrer Mutter nach, sondern arbeitete noch an dem Realisieren. Da ich nach dem Tod meines Opas auch eine ganze Weile gebraucht habe, konnte ihr ihr Verhalten nachempfinden und fühlte mich Eureka verbunden. Doch irgendwann brach bei mir der Damm - bei der Protagonistin nicht. Weswegen im Laufe des Lesens diese Verbundenheit & ein Stück der Authentizität verloren gegangen ist. Eureka schloss alle emotional aus, auch ich als Leser hatte das Gefühl, ausgeschlossen zu werden. Gedankenänge konnte ich nicht so ganz nachvollziehen, genauso wenig wie ihr Handeln und das plötzlich auftretende naive Verhalten. 

Wie oben kurz angesprochen, wird lediglich der Pro- und Epilog, aus Anders bzw. Brooks Sichtweise erzählt. Hinsichtlich meines Empfindens, dass die Protagonistin mich ausschloss oder ich so einfach das Gefühl hatte, hätte etwas mehr von Ander oder Brooks Abwechslung in die Geschichte gebracht. Außerdem hätte ich einen besseren Eindrück der männlichen Hauptcharaktere gewinnen können. 

Der Schreibstil ist angenehm. Keine langgezogenen Dialoge, eine tolle Spannungskurve. Jedoch fehlte mir stellenweise das gewisse etwas. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass gerade Orte oder Personen ein wenig lieblos beschrieben wurden. Bis jetzt weiß ich nicht, ob sich die Autorin extra nicht an Details aufhielt, um der stets präsenten Melancholie nicht zu viel Farbe zu bieten oder es schlichtweg an meinem Gefühl liegt. Allerdings hätte ich mir an manchen Stellen mehr "Farbe" gewünscht. 

Auch, wenn die Rezension bisher den Eindruck hinterlässt, ich sei semibegeistert, so stimmt das nicht ganz. Die vorgangegangenen Kritikpunkte vertrete ich weiterhin, aber die Geschichte hat ungemein viel Potential. Und ich habe das Gefühl, dass die Autorin dieses Potential noch ausschöpfen wird und mir mit Band 1 nur so viel Input geben will, dass ich zwar neugierig bin, sie aber nicht direkt ihr halbes Pfeffer verstreut. Sozusagen soll der erste Teil der Reihe ein leichter Einstieg sein. Zumindest ist empfinde ich so. Natürlich können Autoren das Rad nicht neu empfinden. So haben Schreiber, die sich beispielsweise dem Thema "Vampire" widmen, schon ein Stein im Brett bei Vampir-Fans. Aber Lauren Kate nimmt sich dem Thema "Atlantis" und die sagenumwobene Geschichte drum herum an und verknüpft das mit neuen Charakteren. Daher sollte man dem ganzen, auch wenn es neu und unbekannt ist, ebenso eine Chance geben. Auch und gerade weil der erste Teil vielleicht schwächelt. 

Fazit: 
Ein vielversprechender Auftakt einer neuen Reihe aus Lauren Kates Feder, die zwar wegen der Protagonistin ein wenig schwächelt, doch ich bin gespannt, was mich noch erwarten wird, denn die Geschichte birgt gerade gen Ende viele Überraschungen auf, die ich weiter verfolgen möchte.

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Tags: lauren kate, rezension   (2)
 

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189 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

hexen, schwestern, jessica spotswood, magie, töchter des mondes

Töchter des Mondes - Schicksalsschwestern

Jessica Spotswood , Stefanie Lemke
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 15.01.2015
ISBN 9783863960261
Genre: Jugendbuch

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

wilder westen, arizona, detektivin, romanze, 19. jahrhundert

Detektivin aus Leidenschaft

Carol Cox
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 12.02.2013
ISBN 9783775154529
Genre: Historische Romane

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

glaube, 19. jahrhundert, neuanfang, gefahr, cox

Wirbel um Mary-Lou

Carol Cox
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei SCM Hänssler, 21.01.2014
ISBN 9783775155311
Genre: Historische Romane

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89 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

ceylon, liebe, laila el omari, schattenmädchen, jugendbuch

Schattenmädchen

Laila El Omari , Laila el Omari
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.02.2014
ISBN 9783649615279
Genre: Jugendbuch

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

fee, kansas, staubstürme, jugendbuch, entführun

Ein Kleid aus Staub

Sarah Zettel , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbj, 14.04.2014
ISBN 9783570402337
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Ein Kleid aus Staub

Sarah Zettel
E-Buch Text: 321 Seiten
Erschienen bei cbj, 14.04.2014
ISBN 9783641128296
Genre: Sonstiges

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105 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

love, erbe, spannend, jugendbuch, spannend;

Alera - Geliebter Feind

Cayla Kluver , Henriette Zeltner
Flexibler Einband: 555 Seiten
Erschienen bei Piper, 06.10.2011
ISBN 9783492268394
Genre: Fantasy

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hymne an die Nacht

Sylvia Madsack
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 11.03.2014
ISBN 9783455404388
Genre: Krimi und Thriller

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1.233 Bibliotheken, 17 Leser, 3 Gruppen, 108 Rezensionen

dystopie, liebe, ich fürchte mich nicht, berührung, jugendbuch

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442478491
Genre: Jugendbuch

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402 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

liebe, fantasy, nina blazon, ghan, amad

Der dunkle Kuss der Sterne

Nina Blazon
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.02.2014
ISBN 9783570161555
Genre: Jugendbuch

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171 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

götter, liebe, griechische mythologie, kate, unsterblichkeit

Der Preis der Ewigkeit

Aimée Carter , Freya Gehrke
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 13.01.2014
ISBN 9783862788699
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung: 
Im dritten Teil der Trilogie, muss sich Kate ein letztes Mal ihren Erzfeinden stellen: Calliope und Kronos. Kronos, von Rache geleitet, will den gesamten olympischen Rat - seine Kinder -, ausschalten, weil sie ihn vor vielen tausenden Jahren in den Tartarus sperrten. Und Calliope verfolgt nur ein Ziel: Kate alles und jeden nehmen, den sie liebt. Gemeinsam stellen sie sich nun gegen Kate's Familie und wollen diese vernichten. Und es liegt nur in ihrer Macht, ihre Feinde auszuschalten. Obwohl ihre Familie sie auf ein Neues unterschätzt, unternimmt Kate alles, um ihre neu gewonnene Familie zu retten. 

Meine Meinung: 
Falls ihr meine Rezensionen zu "Das göttliche Mädchen" und "Die unsterbliche Braut" gelesen habt, wisst ihr, dass ich ziemlich begeistert war. Und auch hier setzte sich die Begeisterung fort. Wenn man eine Geschichte beginnt zu lesen, wohlwissend, dass es mehrere Teile geben wird, wünscht man sich immer, dass sich Charaktere und Geschichte weiterentwickeln. Nicht nur immer ein Thema behandelt, gleichzeitig nicht zu vieles eingearbeitet wird und man als Leser einfach "mitwachsen" kann. Wieder einmal hohe Ansprüche für ein Buch. Aber auch dieses Mal schaffte Aimée Carter es, mich zu überzeugen, denn die Geschichte nahm ein neues Level an und bescherte mir zum Schluss ein zufriedenes Ende. 

Im ersten Teil fanden die Protagonisten, Henry und Kate, zueinander. Im zweiten stand Kate kurz vor ihrer Krönung und durch Calliopes Intrigen, musste die junge Frau und Neuherrscherin der Unterwelt ihre Familie aus den Fängen der verrückten Göttin und Kronos' retten. Gen Ende des zweiten Teils erfuhr der Leser, dass Kate schwanger war und schlussendlich befasste sich der dritte Teil auch (mitunter) damit. Diese kurze Rückblende soll euch nur der Darstellung dienen, wie ich das mit der Entwicklung der Geschichte meine. Jedes Mal erreichte man ein neues Level. Die Autorin behandelte nicht nur die Thematik der griechischen Mythologie oder die Liebesgeschichte. Die Geschichte blieb nicht stehen, sondern entwickelte sich weiter. Und das gefiel mir ganz besonders, denn so war man als Leser wirklich ein Stück "mit gewachsen". 

Der flüssige und zugleich fesselnde Schreibstil machte es mir ganz einfach, wieder in die Geschichte einzusteigen bzw. weiter lesen zu wollen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Genau wie die Geschichte, so wuchs auch Kate - die Protagonistin. Zu Beginn war sie ein selbstzweifelndes und verzweifeltes Bündel, welches kurz davor stand, ihre Mutter zu verlieren. Im zweiten Teil kämpfte sie schon eher und im dritten Teil kämpfte sie um alles und um jeden Preis. Aufgrund ihres Sohnes lernte sie eine neue Art der Kampfeslust und Liebe kennen und versuchte alles, ihren Lütten zu retten. Und auch verstand sie langsam aber sicher, dass die olympischen Götter tatsächlich ihre wahre und einzige Familie waren. Somit lernte Kate auch immer mehr dazu und entwickelte sich weiter. Natürlich blieben immer leichte (Selbst-)Zweifel noch übrig, da sie im Buch gerade mal 18 war und sie allgemein dem gesamten Braten immer wieder schwer trauen konnte, aufgrund ihrer Vergangenheit. Und mal ehrlich: Wie würdet ihr reagieren, wenn sich herausstellen würde, eure Mutter ist eine der ersten sechs Götter und Hades, der Gott der Unterwelt, soll euer Ehemann werden. Jedenfalls fand ich die Entwicklung allgemein sehr schön und glaubhaft dargestellt. Der Unterhaltungswert steigerte sich hierdurch. 

Zu Anfang des dritten Buchteiles war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei um den letzten Teil handeln soll. Denn leicht schwammige Äußerungen der Autorin verhießen gutes, sprich mehrere Teile. Und doch wird die Geschichte, zumindest von Kate und Henry, mit diesem Ende besiegeln. Das wurde mir spätestens dann klar, als es nicht für alle ein Happy End gab und es stellenweise sehr endgültig wirkte. Es gab auf beiden Seiten Opfer, Tote und Verrat. Ein weiterer positiver Kritikpunkt also für die Autorin. Ich wusste anfangs wirklich nicht, ob das Buch hiermit endet und es warteten einige schöne und böse Überraschungen auf mich. So ließ Carter beispielsweise Charakteren sterben und Intrigen aushecken, die mir sehr ans Herz gewachsen waren. 

Das einzige, was ich bemängeln würde, was natürlich im Auge des Betrachters liegt: Als Kate von ihrem Sohnemann kurzweilig getrennt war und einen Plan auf die Beine stellte, Kronos und Calliope zu stürzen, verfiel sie so oft in schlimme Selbstzweifel und Schwarzmalerei. Diese Monologe hielten sich stellenweise auf zwei Seiten auf. Daher war ich ein paar Mal geneigt, den Part zu überspringen. Doch das hat meinem Lesespaß keinen großen Abbruch getan :) 

Fazit: 
Ein schönes, trauriges und episches Ende von Henry's und Kate's Geschichte. Wie oben bereits erwähnt, beschreitet man mit jedem Buchteil ein neues Level, was mich gefesselt, begeistert hat und auch verzweifeln ließ. (Ich sage nur Cliffhanger und Einblick in kommende Kapitel und zack - erstmal Ende.) Für alle, die Jugendbücher und griechische Mytholigie mögen, einfach ein Muss. Charakteren, die (über sich hinaus-) wachsen, Geschichte, die sich weiterentwickelt und ein zufriedenes Ende - danke dafür, Aimée Carter.

Tipp: Falls ihr Lust und Laune auf eine kleine Vor- und Kurzgeschichte habt, könnt ihr auf amazon "Hades und das zwölfte Mädchen" erwerben. Hier lernt man Ingrid, das Mädchen, was Henrys erste Braut nach Persephone sein sollte, kennen. Des Weiteren ist die Kurzgeschichte ein schöner Einstieg in die Trilogie an sich, da man dann etwas Vorkenntnis hat, wobei das nicht zwingend notwendig ist, um die Bücher zu verstehen.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

ebook, 3sterne, bettina münster, cindy, orientalisch

Das Leichentuch

Anonyma
E-Buch Text: 243 Seiten
Erschienen bei BookRix, 27.03.2014
ISBN 9783730994849
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zusammenfassung:  Cindy ist eine junge aufstrebende Journalistin, die mit beiden Beinen im Leben steht. Doch nervenaufreibende und real werdende Träume, stellen ihr Leben auf den Kopf. Im wahrsten Sinne des Wortes, wird ihr der Boden unter den Füßen weggerissen und der mysteriöse Traummann, namens Akim, bittet Cindy um einen speziellen Gefallen. Damit er seine letzte Ruhe finden kann, muss die junge Frau ans Ende der Welt reisen und an ihre Grenzen gehen. Denn wenn sie dies nicht macht, finden weder Akim noch Cindy jemals ihre Ruhe. 
Meine Meinung:  Schon zu Beginn habe ich gemerkt, dass die Geschichte eine Dynamik aufwies. Ohne große Umschweife oder Erläuterungen stand man mit der Protagonistin mitten im Leben. Das war zwar kein Grund dieser oben angesprochenen Schnelllebigkeit, sondern vielmehr, dass man von einer Szene direkt in der nächsten landete. Im ersten Moment wachte Cindy aus einem nervenaufreibenden Traum auf, schon stand jemand an der Tür. Kaum hatte sich der Besuch verabschiedet, kam der nächste Mann, der etwas von der Protagonistin wollte. Diesem Schwung konnte ich positives und auch negatives abgewinnen. Zum einen wurde Cindy mir dadurch unheimlich sympathisch. Sie hatte stets einen schlagwertigen Satz parat und schloss Cindy dadurch schnell ins Herz. Der negative Kritikpunkt ist, dass ich mich anfangs etwas überrumpelt gefühlt habe. Ich brauchte eine Weile, um mich zurecht zu finden und die Namen nicht durcheinander zu bringen. 
Um die Rolle der Protagonistin nochmal aufzugreifen, ein paar Worte zu Cindy: Sie war von Anfang an sehr sympathisch und durch ihre leicht verwirrte Ader, konnte ich mich mit ihr identifizieren. Sie war nicht perfekt, hatte Ecken und Kanten - das hat mir sehr gut gefallen. 
Bettina Münster hat eine ganz tolle und vorallem unterhaltende Art, dieser Geschichte Leben einzuhauchen. Daher konnte ich "Das Leichentuch" gar nicht weglegen und musste wissen, wie es weitergeht. Jedoch folgte meiner Begeisterung, ab dem letzten Drittel, eher Verwirrung und leichte Überforderung. Nachdem Cindy nämlich nun herausfand, was sie tun hat, um Akim und sich selbst zu helfen, traf sie auf drei verschiedene Männer, die ihr nacheinander, gleichzeitig und mittendrin den Kopf verdrehten. Kaum hatte sie sich in den ersten verliebt, machte der zweite ihr auch schöne Augen und sie stand im ständigen Zwist, den ich als Leserin natürlich verfolgen konnte. Als dann noch der dritte Mann ins Spiel kam, war ich leicht genervt, denn die Gedankengänge konnte ich einfach nicht nachvollziehen, geschweige Verständnis für Cindy's Verhalten aufbringen.
Aufgrund des vorangegangenen Aspekts, muss ich sagen, dass die Geschichte ein klein wenig an anfänglicher Begeisterung einbußen müsste. Denn "Das Leichtentuch" hat ungeheim Potential, der Plot ist vielversprechend und angesichts dessen, dass Vampire, Elfen und Co. in letzter Zeit in fast jeder Fantasygeschichte die Oberhand hatten, eine sehr willkommene und gelungene Abwechslung.
Fazit:  "Das Leichentuch" von Bettina Münster hat Schwächen, die man jedoch verzeihen kann, denn der Rest - Inhalt, Charaktere, Lesevergnügen - stimmt einfach und ich habe die Geschichte gern gelesen. Wenn ihr also Lust habt, von Elfen, Feen, Vampiren Abstand zu nehmen, dennoch eurem Genre "Fantasy" treu bleiben möchtet, kann ich euch die Geschichte absolut empfehlen. Doch auch, um in den Fantasybereich reinzuschnuppern, seid ihr hier ebenso richtig und gut unterhalten.

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Tags: 3sterne, cindy, ebook, fantasy, orientalisch   (5)
 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liebe, drogen, mila, familie, vergangenheit

If you stay - Füreinander bestimmt

Courtney Cole
E-Buch Text
Erschienen bei Knaur eBook, 20.12.2013
ISBN 9783426423394
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zusammenfassung: 
Mila ist eine junge Künstlerin, die gemeinsam mit ihrer Schwester ein Restaurant führt. Im Grunde lebt sich ein ruhiges Leben, ohne einen Mann an ihrer Seite. Denn seit dem Tod ihrer Eltern hatte sie ganz andere Dinge im Kopf als ihre große Liebe zu finden. Doch zumeist geht es unerhofft im Leben zu und so trifft sie auf Pax. Ihre erste Begegnung stand nicht unter einem guten Stern, doch Mila fühlte sich vom ersten Moment mit Pax verbunden. Und so erfahren beide im Laufe der Geschichte, die Höhen und Tiefen der ersten großen und wahren Liebe. 

Erst einmal...
Vor einer Weile erhielt ich eine eMail von Droemer Knaur, in der eine Stilrichtung angepriesen wurde. Hierbei handelt es sich um das Genre "New Adult" und der Verlag wartete direkt mit einem neuen Buch auf, welches perfekt in diese Richtung passt - "If you stay: Füreinander bestimmt" von Courtney Cole. "New Adult" im Grunde genommen ein Zwischending von Young Adult und Adult. Für einige von euch sicherlich keine neue Stilrichtung, doch für mich ist es Neuland. Generell bin ich eher der YA- Leser und auch bei meinem geliebten Fantasybüchern, sind die Protagonisten eher noch Schüler und nicht bereits 18 bis 30. Jedenfalls durfte ich für Knaur die Geschichte rund um Mila und Pax lesen und hoffe, dass euch meine Rezension gefällt. 

Meine Meinung: 
Mila war mir als einer der Protagonisten nicht authentisch genug. Ihr Seelenheil, nach dem Tod ihrer Eltern, erhält sie durch ihre Passion des Malens und durch ihre Schwester. Der Schicksalsschlag scheint sie, den Umständen entsprechend, gut verarbeitet zu haben. Ihre Vergangenheit sollte Mila jedoch etwas von ihrer Naivität geheilt haben, doch das schien mir nicht der Fall zu sein. Natürlich habe ich Verständnis, wenn sie unsicher ist, wenn sie auf Pax trifft, mit wenig Erfahrung, was Beziehung und Liebe angeht, daher nehme ich ihr die Rolle des Mauerblümchens vollends ab. Sie war für mich dennoch irgendwie ein Charakterzwiespalt. Entweder fand ich sie total süß und hatte Verständnis für ihr Handeln oder verdrehte ab und an die Augen. Im Gegensatz dazu war Pax für mich sehr toll dargestellt. Er wies eine tiefgründige Traurigkeit auf, hatte Probleme, war emotional - etwas, was ihn für mich "zum Anfassen" machte. Nicht perfekt, aber auch kein furchtbarer Mensch. Von Anfang an, stand Pax für mich mehr im Mittelpunkt. Wegen seiner Drogenproblematik, die direkt am Anfang der Geschichte ein Thema war, fühlte ich mich für ihn verantwortlich und so rückte Mila in den Hintergrund. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus Mila's und Pax' Perspektive erzählt. Vom Autor ist diese Schreibweise wieder einmal gut durchdacht. Denn so bekam ich während dem Lesen die Möglichkeit, in die Gedankenwelt beider Charaktere einzutauchen, ihr Handeln zu verstehen und kam ihnen dadurch auch näher. (Wobei das bei Mila stellenweise eben nicht zutraf). Der Schreibstil war angenehm zu lesen und wies keine überflüssigen oder sich in die Länge ziehenden Dialoge auf. Was mir besonders gefiel: auch wenn ich zeitweise Milas etwas überdrüssig war, hatte die Autorin mich dennoch gebannt. Es war so gut geschrieben, dass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe und nicht gelangweilt war. Auch den Spagat, die Geschichte aus der Sicht eines männlichen und einer weiblichen Person zu schreiben, ist hier gelungen. Beide wurden glaubhaft als absolute Gegensätze dargestellt und Courtney Cole hat dieses raue Verhalten von Pax und das mauerblüm'sche Handeln von Mila ganz wunderbar geschrieben. 

Generell finde ich, dass die Autorin ihr Potential perfekt ausgeschöpft und umgesetzt hat und mit "If you stay" super in die Sparte "New Adult" passt. Sie hat mit dem Buch mehrere Problematiken angeschnitten, die in der realen Gesellschaft dazu zählen oder ob es nun privater Natur ist. Gab der Geschichte eine Tiefgründigkeit und zeigt, dass man nicht immer direkt vorurteilig handeln sollte. So hat die Geschichte also auch eine gewisse Moral, die der Leser definitiv beherzigen sollte. 

Meine Meinung:
Wer sich in dieses Genre hineintasten möchte, dem kann ich "If you stay" wärmstens empfehlen. Eine Geschichte, die aus dem Leben ist, mit tollen Charakteren und doch ein Happy End hat. 

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Tags: erste liebe, mila, new adult, pax   (4)
 

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57 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

technik, steampunk, verrat, england, intrigen

Stranwyne Castle - Das trügerische Flüstern des Windes

Sharon Cameron , Bettina Arlt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei INK, 02.05.2014
ISBN 9783863960094
Genre: Romane

Rezension:

Zusammenfassung: 
Katharine Tulman hat von ihrer hinterhältigen Tante den Auftrag erhalten, nach Stranwyne Castle zu reisen, um als Angehörige zu bezeugen, dass ihr Onkel unzurechnungsfähig ist. Denn so kann sich ihre Tante Alice das gesamte Tulman-Vermögen unter den Nagel reißen. Katharine stellte sich darauf ein, dass sie einem wahnhaften Mann begegnen wird und sich die Angelegenheit schnell erledigen lässt. Doch die junge Frau hat nicht damit gerechnet, dass sie den jüngsten Bruder ihres Vaters so schnell ins Herz schließt, besonders weil er anders ist. Allerdings entwickelt sie nicht nur für Onkel Tully Gefühle und so erlebt sie ein Abenteuer auf Stranwyne Castle, welches gefährlich, doch ganz besonders großartig ist...

Meine Meinung: 
Ich liebe Bücher, deren Geschichten im 18. oder 19. Jahrhundert handeln. Deshalb und wegen der fesselnden Leseprobe, war "Stranwyne Castle" ein Must-read für mich und ich wurde nicht, trotz kleinerer Schwächen, enttäuscht. Cameron erschafft mit Katherine Tulmann eine herrliche Protagonistin. Im 19. Jahrhundert verhielten sich alle Frauen bereits in jungen Jahren sehr erwachsen, da man früh heiratsfähig war. Katharine spielte junge erwachsene Frau jedoch nicht nur so gut, da sie es musste, um auf Männerfang zu gehen, sondern ihr Leben verlief bisher so, dass sie keine Zeit hatte, um Kind zu sein. Ihr Vater starb als sie noch ein Baby war und so nahm sich ihre Tante Alice ihrer an. Und diese hat nichts Gutes im Sinn. Zwar konnte Katharine die Bücher und Finanzen im Auge halten, doch alles andere wurde ihr nicht zugetraut. Außerdem wurde sie niemals in die feinen Kreise Englands eingeführt, da ihr Stand nicht ansprechend war, noch wurde ihr eine gewisse Schönheit nachgesagt. Diese Ausgrenzung, obwohl sie zur Familie gehört, tat mir leid für die junge Frau und war ein weiterer Grund, weswegen ich sie ins Herz schloss. Eine weitere Ursache, die Katharine zu einem liebgewonnenen Charakter macht, ist die Stärke, die sie trotz alledem ausstrahlt. Genauso wie die Protagonistin habe ich alle mitwirkende Rollen liebgewonnen. Onkel Tully, der geistig zurückgeblieben zu sein scheint und wirklich etwas besonderes ist. Selten hat es ein Autor geschafft, dass ich eine Nebenfigur so schnell und so sehr ins Herz geschlossen habe. Onkel Tully kann aufgrund seiner Einschränkung kein Blatt vor den Mund nehmen und mit seiner jungenhaften Art musste ich immer Grinsen, wenn Katharine einen Dialog mit ihrem ihm führte. Trotz seines Alters, hatte er das Wesen eines kleinen Kindes und ein unsagbares Talent, Maschinen zu bauen. Auch die anderen Persönlichkeiten, wie Lane - Katherines Herzblatt -, Tante Bit und Davy. Was Anfangs danach aussah, als würden sich alle Charaktere das Leben gegenseitig schwer machen, entwickelte sich zu einer Familie. Ein toller Zusammenhalt. 

Durch die tolle Schreibweise der Autorin, fühlte ich mich wirklich ins späte 19. Jahrhundert versetzt. Die vornehmen Art, die man nicht mal bei den eigenen Verwandten ablegt, die gehobene Sprache oder vieles mehr. Die Art und Weise, wie Sharon Cameron den Figuren und der Geschichte Leben einhauchte, hat mir außergewöhnlich gut gefallen. Als das Buch seinen normalen Lauf nahm, fühlte ich mich ungemein unterhalten. Das einzige, was mich an "Stranwyne Castle" störte, war die Tatsache, dass die Autorin die Spannungskurve zu sehr strapazierte, gen Ende. Die kleine Stadt, die dank Katherine's Großmutter geschaffen wurde und sich Tante Alice annehmen wolte, ist überschwemmt worden. Diese Tatsache gab der Geschichte natürlich die dramatische Wendung. Doch dann stand auch Tante Alice im Türrahmen und wollte von ihrer Nichte Fakten hören. Damit nicht genug, denn der augenscheinlich nette Familienanwalt, der Katherine beratend zur Seite stand, schien sie zu hintergehen. Und noch weitere Gesichtspunkte kommen dazu, die zu sehr spoilern würden. Dieses ganze Zusammenspiel machte das vorerste Ende der Story nicht sehr angenehm. Zwar bin ich persönlich sehr gespannt, wie es weitergeht - besonders mit Katharine und Lane -, doch vieles ging unter. Man konnte nicht lange genug verweilen, denn das nächste Problem wartete auf und dann das nächste und so weiter. 

Auch, wenn der letzte Absatz so erscheint, als hätte ich nur bis zur Hälfte des Buches Spaß beim Lesen gehabt, dem sei folgendes gesagt: Tolle Charaktere, wunderschöne Geschichte, traumhafte Kulisse und ansonsten ein sehr angenehmer Schreibstil, machen diese Aneinanderreihung von Problemen am Schluss, fast schon wett. 

Fazit: 
Wer eine abenteuerliche Geschichte, die im 19. Jahrhundert handelt, mit wunderbaren Charakteren lesen möchte, den kann ich "Stranwyne Castle" ans Herz legen. Onkel Tully war mit seiner Andersartigkeit eine ganz besondere Person, Katharine war eine starke Frau und das komplette Zusammenspiel war wirklich unterhaltend. Nebst den angesprochenen Punkten, lädt zudem das herrliche, leicht Steampunk angehauchte, Cover ein, einen Blick ins Buch zu werfen. Ich wette, euch wird die Leseprobe ebenso verzaubern, wie es bei mir war.

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Tags: 19. jahrhundert, england, steampunk, technik, tully   (5)
 

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455 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 81 Rezensionen

liebe, musik, geige, wettbewerb, jugendbuch

Virtuosity - Liebe um jeden Preis

Jessica Martinez , Sabine Bhose
Fester Einband: 253 Seiten
Erschienen bei Boje, 17.02.2012
ISBN 9783414823229
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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794 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 88 Rezensionen

feen, nimmernie, julie kagawa, liebe, fantasy

Plötzlich Prinz - Das Erbe der Feen

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 20.01.2014
ISBN 9783453268661
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zusammenfassung: 
Der 18-jährige Ethan würde sehr gern ein normales Leben führen. Doch wenn man Feen sehen kann und eine gemeinsame Vergangenheit hat, sind Komplikationen vorprogrammiert. Nun hat Ethan nicht nur Ärger mit Feen, für die er von seiner Schwester Meghan sitzen gelassen wurde, sondern eine Unbekannte Art dieser Wesen bereiten ihm großen Ärger. Und aus persönlicher Erfahrung, weiß Ethan, dass es für ihn und seine neugewonnen Freunde sehr gefährlich werden kann. Es scheint so, als müsste er um die Hilfe seiner Schwester bitten, um herauszufinden, was es sich mit den unbekannten Wesen auf sich hat...

Meine Meinung: 
Ich muss gestehen, dass ich bereits nach dem zweiten Buch der "Plötzlich Fee"-Reihe, eben diese abgebrochen habe. Julie Kagawa hat einen tollen Schreibstil und die Idee an sich war ebenso toll, wenn auch nicht neu. Doch ich wurde in der Vergangenheit einfach nicht warm, weder mit den Charakteren, - hier Ethans Schwester Meghan, noch fand ich den roten Faden. Also beließ ich es dabei, wollte dennoch in Zukunft ein Julie Kagawa-Buch lesen. Durch diesen Spin-Off-Start, die sich nun mit der Schilderung von Ethan - Meghans junger Bruder -, befasst, hatte ich die Chance, auf ein Neues, mich auf Kagawa einzulassen. 

Die Geschichte wird durch Ethan aus der Ich-Perspektive erzählt, sodass man stets in seiner Gedankenwelt in der ersten Reihe sitzt und sein Handeln und seine Gefühle versteht. Dadurch konnte man sich viel besser in den Protagonisten versetzen. Denn Ethan hat, aufgrund seiner gemeinsamen Vergangenheit mit den Elfen, einen Groll gegen das Volk entwickelt und hat sich ein Schild der Selbstschutzes aufgebaut. Er will und kann niemanden an sich heranlassen, denn sonst könnte er jeden in Gefahr bringen. Aufgrund dieser Erzählsicht, konnte man das wahre Ich von Ethan erkennen. Denn eigentlich ist er ein junger Mann, der sehr zerbrechlich ist und in Wahrheit große Angst hat. Wenn man eben nicht die Möglichkeit gehabt hätte, die Geschichte aus dieser Sicht zu verfolgen, hätte man nur den Eindruck gewonnen, er sei ein eingebildeter und rebellierender Mann.

Nebst gut durchdachter Erzählsicht, fand ich den Protagonisten, sowie die Nebencharaktere ebenso toll ausgearbeitet. Sei es nun die toughe Mackenzie oder Todd, Halb-Púca, der gerne und oft Handel mit Feen handelt und die daraus resultierenden Konsequenzen unterschätzt. Alle entwickeln sich weiter und wachsen mir im Laufe des Buches sehr ans Herz, sodass ich mich schon freue, sie in den folgenden Büchern wiederzusehen. 

Es gefällt mir aber nicht nur, was Julie Kagawa schreibt, sondern auch das Wie. Die leicht melancholisch angehauchte Präsenz, dieser dennoch flüssiger Schreibstil. In richtigen Momenten zieht sie die Spannungskurve an, ohne diese zu überstrapazieren und sie schafft es auch, in passenden Passagen ruhigere Töne anzuschneiden. Der Einstieg fiel mir, im Gegensatz zu "Plötzlich Fee" sehr einfach und ich fühlte mich sofort in den Bann gezogen. Toll finde ich ebenso, dass die Autorin die Geschichte so verfasst hat, ohne dass man die Geschichte rund um Meghan, also die "Plötzlich Fee"- Reihe, gelesen haben muss. Sicherlich gibt es einige Momente, in denen man Dialogen folgt und irgendwelche Namen werden in den Raum geworfen, sodass man das Gefühl hat. "Muss ich den jetzt kennen?", doch das tut dem Lesen keinen Abbruch. Einigen wird es sicher so gehen, dass sie die Bedeutung von Meghans Rolle im Buch richtig deuten und ihr eine gewichtige Rolle aus der Vergangenheit zutragen, sodass der ein oder andere bestimmt auch ihre Geschichte kennen lernen möchte. 

Fazit: 
"Plötzlich Prinz" ist für mich ein gelungender Auftakt einer neuen Buchreihe, der Lust auf mehr macht. Konnte Kagawa mich mit den "Plötzlich Fee"-Büchern nicht überzeugen, so hat sie es hier gleich doppelt so schnell und gut geschafft. Ich freue mich darauf, wie es weitergeht. Wer also große Freude an Feengeschichten hat, die noch viel versprechen, solltet ihr euch "Plötzlich Prinz: Das Erbe der Feen" unbedingt anschauen.

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Tags: ethan, fantasy, fee, spin-of   (4)
 

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

romantasy, liebe, göttin, fantasy, guter anfang

Mythica - Göttin des Meeres

P.C. Cast
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei S.Fischer Verlage, 23.05.2012
ISBN 9783104020525
Genre: Fantasy

Rezension:  
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mythologie, kronos, persephone

Der Preis der Ewigkeit

Aimée Carter
E-Buch Text
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.01.2014
ISBN 9783862789085
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kurzbeschreibung: 
Im dritten Teil der Trilogie, muss sich Kate ein letztes Mal ihren Erzfeinden stellen: Calliope und Kronos. Kronos, von Rache geleitet, will den gesamten olympischen Rat - seine Kinder -, ausschalten, weil sie ihn vor vielen tausenden Jahren in den Tartarus sperrten. Und Calliope verfolgt nur ein Ziel: Kate alles und jeden nehmen, den sie liebt. Gemeinsam stellen sie sich nun gegen Kate's Familie und wollen diese vernichten. Und es liegt nur in ihrer Macht, ihre Feinde auszuschalten. Obwohl ihre Familie sie auf ein Neues unterschätzt, unternimmt Kate alles, um ihre neu gewonnene Familie zu retten. 

Meine Meinung: 
Falls ihr meine Rezensionen zu "Das göttliche Mädchen" und "Die unsterbliche Braut" gelesen habt, wisst ihr, dass ich ziemlich begeistert war. Und auch hier setzte sich die Begeisterung fort. Wenn man eine Geschichte beginnt zu lesen, wohlwissend, dass es mehrere Teile geben wird, wünscht man sich immer, dass sich Charaktere und Geschichte weiterentwickeln. Nicht nur immer ein Thema behandelt, gleichzeitig nicht zu vieles eingearbeitet wird und man als Leser einfach "mitwachsen" kann. Wieder einmal hohe Ansprüche für ein Buch. Aber auch dieses Mal schaffte Aimée Carter es, mich zu überzeugen, denn die Geschichte nahm ein neues Level an und bescherte mir zum Schluss ein zufriedenes Ende. 

Im ersten Teil fanden die Protagonisten, Henry und Kate, zueinander. Im zweiten stand Kate kurz vor ihrer Krönung und durch Calliopes Intrigen, musste die junge Frau und Neuherrscherin der Unterwelt ihre Familie aus den Fängen der verrückten Göttin und Kronos' retten. Gen Ende des zweiten Teils erfuhr der Leser, dass Kate schwanger war und schlussendlich befasste sich der dritte Teil auch (mitunter) damit. Diese kurze Rückblende soll euch nur der Darstellung dienen, wie ich das mit der Entwicklung der Geschichte meine. Jedes Mal erreichte man ein neues Level. Die Autorin behandelte nicht nur die Thematik der griechischen Mythologie oder die Liebesgeschichte. Die Geschichte blieb nicht stehen, sondern entwickelte sich weiter. Und das gefiel mir ganz besonders, denn so war man als Leser wirklich ein Stück "mit gewachsen". 

Der flüssige und zugleich fesselnde Schreibstil machte es mir ganz einfach, wieder in die Geschichte einzusteigen bzw. weiter lesen zu wollen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Genau wie die Geschichte, so wuchs auch Kate - die Protagonistin. Zu Beginn war sie ein selbstzweifelndes und verzweifeltes Bündel, welches kurz davor stand, ihre Mutter zu verlieren. Im zweiten Teil kämpfte sie schon eher und im dritten Teil kämpfte sie um alles und um jeden Preis. Aufgrund ihres Sohnes lernte sie eine neue Art der Kampfeslust und Liebe kennen und versuchte alles, ihren Lütten zu retten. Und auch verstand sie langsam aber sicher, dass die olympischen Götter tatsächlich ihre wahre und einzige Familie waren. Somit lernte Kate auch immer mehr dazu und entwickelte sich weiter. Natürlich blieben immer leichte (Selbst-)Zweifel noch übrig, da sie im Buch gerade mal 18 war und sie allgemein dem gesamten Braten immer wieder schwer trauen konnte, aufgrund ihrer Vergangenheit. Und mal ehrlich: Wie würdet ihr reagieren, wenn sich herausstellen würde, eure Mutter ist eine der ersten sechs Götter und Hades, der Gott der Unterwelt, soll euer Ehemann werden. Jedenfalls fand ich die Entwicklung allgemein sehr schön und glaubhaft dargestellt. Der Unterhaltungswert steigerte sich hierdurch. 

Zu Anfang des dritten Buchteiles war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei um den letzten Teil handeln soll. Denn leicht schwammige Äußerungen der Autorin verhießen gutes, sprich mehrere Teile. Und doch wird die Geschichte, zumindest von Kate und Henry, mit diesem Ende besiegeln. Das wurde mir spätestens dann klar, als es nicht für alle ein Happy End gab und es stellenweise sehr endgültig wirkte. Es gab auf beiden Seiten Opfer, Tote und Verrat. Ein weiterer positiver Kritikpunkt also für die Autorin. Ich wusste anfangs wirklich nicht, ob das Buch hiermit endet und es warteten einige schöne und böse Überraschungen auf mich. So ließ Carter beispielsweise Charakteren sterben und Intrigen aushecken, die mir sehr ans Herz gewachsen waren. 

Das einzige, was ich bemängeln würde, was natürlich im Auge des Betrachters liegt: Als Kate von ihrem Sohnemann kurzweilig getrennt war und einen Plan auf die Beine stellte, Kronos und Calliope zu stürzen, verfiel sie so oft in schlimme Selbstzweifel und Schwarzmalerei. Diese Monologe hielten sich stellenweise auf zwei Seiten auf. Daher war ich ein paar Mal geneigt, den Part zu überspringen. Doch das hat meinem Lesespaß keinen großen Abbruch getan :) 

Fazit: 
Ein schönes, trauriges und episches Ende von Henry's und Kate's Geschichte. Wie oben bereits erwähnt, beschreitet man mit jedem Buchteil ein neues Level, was mich gefesselt, begeistert hat und auch verzweifeln ließ. (Ich sage nur Cliffhanger und Einblick in kommende Kapitel und zack - erstmal Ende.) Für alle, die Jugendbücher und griechische Mytholigie mögen, einfach ein Muss. Charakteren, die (über sich hinaus-) wachsen, Geschichte, die sich weiterentwickelt und ein zufriedenes Ende - danke dafür, Aimée Carter.

Tipp: Falls ihr Lust und Laune auf eine kleine Vor- und Kurzgeschichte habt, könnt ihr auf amazon "Hades und das zwölfte Mädchen" erwerben. Hier lernt man Ingrid, das Mädchen, was Henrys erste Braut nach Persephone sein sollte, kennen. Des Weiteren ist die Kurzgeschichte ein schöner Einstieg in die Trilogie an sich, da man dann etwas Vorkenntnis hat, wobei das nicht zwingend notwendig ist, um die Bücher zu verstehen.

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Tags: kronos, mythologie, persephone   (3)
 
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