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2.013 Bibliotheken, 22 Leser, 15 Gruppen, 179 Rezensionen

liebe, engel, lucian, hamburg, fantasy

Lucian

Isabel Abedi
Fester Einband: 553 Seiten
Erschienen bei Arena, 15.09.2009
ISBN 9783401062037
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lange, lange lag „Lucian“ auf meinem geliebten Stapel ungelesener Bücher und ich bin wirklich froh, dass das ein Ende hat und ich in Isabel Abedi eine neue Favoriten-Autorin finden konnte.


Ich empfand ihren Schreibstil als wirklich einfühlsam, intensiv und doch leicht. Das Lesen von „Lucian“ war wie das mitgenommen werde von einer Welle von Worten. Einzig der Einstieg war etwas schleppend – und um die Metapher fortzusetzen – musste ich mich wohl erst einmal an die Wassertemperatur gewöhnen! ;)


Zunächst hatte ich das Gefühl, dass ich die Geschichte von Becks und Lucian schon zig mal gelesen hätte und mich ein altbewährtes Schema erwarten würde. Aber ich scheine mich in letzter Zeit öfters zu irren, glücklicherweise, denn die Entwicklung war für mich mehr und mehr überraschend, tief berührend und mitreißend. Ich las immer gehetzter, weil ich endlich wissen wollte was alles zu bedeuten hatte und wie es für beide ausgeht. Und als ich das Ende erreichte, konnte auch dies mich überzeugen, auch wenn es mich mit einem Stich im Herzen zurückließ.


Die Charaktere waren trotz anfänglicher Namensverwirrung – Spatz, Suse, Becky, Becks, Rebecca .. - ausdrucksstark, überzeugend, leidenschaftlich, nachhaltig. Sie gaben mir das Gefühl ein Teil von ihnen sein zu wollen und sie kennenlernen zu müssen.


Auch an der Szenerie und deren Beschreibung konnte ich mich kaum satt lesen. Mein Kopf verarbeitete all die Kopfkinoeindrücke in ein paar Träumen, so dass mich die Geschichte zu keiner Zeit richtig losließ.


Das Cover ist für mich wundervoll. Ein wenig düster, aber doch so zart und leicht. Es ist einfach schlicht und ansprechend und für mich auch passend zum Inhalt.



Das Rundumpaket ist für mich 4,5 von 5 Augenblicke wert.

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

mar

Stunde Null

Michael Green , Axel Merz
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.07.2011
ISBN 9783404160655
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Erwartungen an „Stunde Null“ waren groß und auch schon ziemlich spezifisch. Und zu Beginn des Buches jauchzten diese auch vor Erfüllung bis sie peu à peu niedergemetzelt wurden. Zurück blieb das Gefühl von Enttäuschung und so gönnte ich der Geschichte und mir eine kleine Beziehungspause. Begonnen hab ich mit „Stunde Null“ Ende April und beenden konnte ich es Mitte Juni.


Wo der Klappentext noch einen Endzeitklassiker mit Dramatik verspricht, und der Anfang diesem alle Ehre macht, beginnt im zweiten Teil die eigentliche Geschichte rund um einen Neustart ; Stunde Null hat geschlagen und nahezu jegliche Spannung schleicht sich davon. Das war der Punkt in dem meine Enttäuschung das Buch in die Ecke pfeffern wollte und ich mich zaghaft von der Lektüre entfernt habe.

..

Wendepunkt!

..

Frei von Erwartungen setzte ich mich also Mitte Juni erneut an Green‘s Drama und fand unmittelbar wieder in die Geschichte rein, konnte mich an der Entwicklung erfreuen und empfand die Erzählung als nicht mehr enttäuschend. Denn für mich ist diese Geschichte mehr als Drama einzuordnen als Dystopie. Natürlich hat es dystopische Elemente, dennoch ist der Hauptaugenmerk auf das was danach kam, den Aufbau nach dem Ende. Und als ich das für mich erkannte, konnte ich auch die Botschaft des Autors verstehen bzw erreichte mich zumindest eine. Das menschliche Verhalten wird in seinem für und wider dargestellt, ebenso wie sein verbissener Selbsterhaltungstrieb. Manchmal war es mir zuwider, aber meistens stimmte es mich nachdenklich und ich fragte mich mehr als einmal wie wohl ich handeln würde. Tatsächlich glaube ich, dass das auch ein Part war, den sich der Autor gewünscht hat. Vielleicht sollte man sogar Stellung beziehen, aber das ist gar nicht so einfach, weil es eben doch nicht nur schwarz oder weiß gibt.



Der Stil des Autors mit Worten umzugehen hinterlässt prinzipiell einen angenehmen Leseeindruck, dennoch bestückt er jeden Satz mit vielen Details, die mal mehr, für mich eher weniger relevant waren und meinen persönlichen Lesefluss teilweise gestört hat, so dass ich manches auch eher nur grob überflog. Die Szenerie wurde allerdings zum Leben erweckt und man durfte mitreisen, mit denken, mit leiden.


-


Alles zusammen ergibt für mich ein gelungenes Buch mit einem irreführendem Klappentext und teilweise schleppenden Kapiteln. Das Cover könnte kaum treffender sein und auch das grün hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, wenn man es sich länger ansieht. So ergibt als Ganzes für mich 4 von 5 Blutstropfen.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Book of Love - Ein Milliardär fürs Herz

Lotte Römer
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Independently published, 16.06.2017
ISBN 9781521520635
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wenn ich eines von Lotte Römer‘s (neuen) Büchern in die Hand nehme bzw mir auf den eReader lade, schleicht sich von vornherein ein Lächeln auf mein Gesicht. Denn ich weiß was mich erwartet und doch werde ich auch immer ein kleines bisschen überrascht.


Mit „Book of love – Ein Milliardär fürs Herz“ hat Lotte Römer wieder eine Geschichte erschaffen, die mich in sich aufgesogen hat und mich an die Seite der Protagonisten stellte. Ebenso ist der Schreibstil wieder angenehm flüssig, dass es mir wiederum ein leichtes war die Geschichte in mich aufzunehmen und auch die Charaktere werden ausdrucksstark rübergebracht.

Ich empfinde die Protagonisten als authentisch, weil sie nicht immer logisch handeln, Dramen sich erübrigen würden, wenn sie miteinander reden würden, statt voreinander wegzulaufen und weil es sich hier zwar um einen attraktiven Milliardär handelt, aber nicht um ein kleines Naivchen, dass sich mir nichts, dir nichts seinem Charme ergibt.

Auch die Beschreibung der Schauplätze waren wie zu erwarten ein Genuss des eigenen Kopfkinos, dass sich farbenfroh und lebhaft entfalten konnte.


Ebenso bin ich begeistert wie Lotte Römer die Fakten der eBook-Piraterie in die Geschichte hat einfließen lassen und so dem Leser – und auch dem eventuellem Unterstützer solcher Piraterie - Plattformen – gehörig die Ohren schlackern sollten, zumindest war das bei mir der Fall, da ich mich bisher nur sehr oberflächlich mit diesem Thema befasst hatte.


Zusammenfassend ist dieser Liebesroman für mich wieder eine volle Punktlandung – 5 von 5 Gondeln - und auch das Cover ist ebenso schön anzusehen, wie passend zum Inhalt.


Ps. Eine für mich passende Untermalung des Buches ist übrigens noch folgendes Lied : https://www.youtube.com/watch?v=SZQIfEN_p2A

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(95)

161 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

thriller, jugendthriller, caleb roehrig, niemand wird sie finden, vermisst

Niemand wird sie finden

Caleb Roehrig , Heide Horn , Christa Prummer-Lehmair
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.05.2017
ISBN 9783570173343
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Niemand wird sie finden“ ist Caleb Roehrig‘s Debütroman und unter dem Genre des Jugendthrillers zu finden, auch wenn ich dieses Buch als mehr empfand als das es in nur eine Genre-Schublade passen könnte.


Der Schreibstil ist leichte Kost und der Autor bringt seine Geschichte so flüssig lesbar rüber. Dennoch war für mich die Erzählweise nicht die eines 15-Jährigen, aus dessen Sicht hier geschildert wird. Zwischendrin bekommt man Rückblicke von Erlebnissen der Hauptprotagonisten Flynn & January, was die Eindrücke und Empfindungen nur verstärkt.

Die Charaktere waren ausdrucksstark, geheimnisvoll und teilweise echt widerlich, so dass man mit ihnen über Dinge nachdenken konnte, eigene Schlüsse ziehen und sich dann auch irgendwie verraten fühlte.


Der Thrilleranteil ist packend bis zum Schluss und lässt einen doch leer zurück, denn viele Fragen werden zum Ende hin aufgeworfen, die dann aber leider auch unbeantwortet bleiben, denn stattdessen widmet sich der Autor der vermeintlichen Nebenhandlung – Flynn‘s Homosexualität. ( Da dieses „Geheimnis“ bereits auf Seite 43 offiziel gelöst wird und mir als Leser das Ganze recht schnell klar war, sehe ich hier keinen Spoiler. ) Ich finde es toll wie der Autor diesen Aspekt in die Geschichte eingefügt hat, ohne dem Thriller die Spannung zu nehmen, doch gerade zum Ende hin war das Thema von Flynn‘s Sexualität für mich fehl am Platz, da ich mir lieber Antworten zu January‘s Geschichte gewünscht hätte um dem Buch einen runden Abschluss zu geben. So bleibt ihre Geschichte offen im Raum hängen, was mir dem Buch einen bitteren Nachgeschmack verlieh.


Das Cover finde ich wirklich toll anzusehen, da die riesige Schrift und der doch düstere Titel einiges versprechen. Ebenso das Mädchen im dunklen Hintergrund ist eher unheimlich und somit treffend gewählt. Dennoch hätte es mich in einer Buchhandlung nicht wirklich angesprochen, aber das liegt wohl eher daran, dass ich es dezenter bevorzuge.


- Das Buch zu bewerten gestaltete sich diesmal für mich etwas schwieriger, denn auch wenn mir der Thriller des Gesamten zusagte & auch Flynn‘s Geschichte toll rübergebracht wurde, empfand ich das Mischverhältnis beider Elemente als nicht ganz so gut getroffen. Und auch das offene Ende von January‘s Geschichte ist für mich einfach ein dicker Abstrich des Ganzen. Für mich sind das 3 von 5 Blutstropfen.


Ps. Während des Schreibens meiner Gedanken zu dem Buch, gewann ich immer mehr den Eindruck, dass „Niemand wird sie finden“ ein tolles Buch für den Unterricht gewesen wäre. Durch den spannenden Thriller & das Thema von Homosexualität könnte diese Geschichte viele Schüler ansprechen.

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869 Bibliotheken, 12 Leser, 4 Gruppen, 105 Rezensionen

entführung, raum, gefangenschaft, vergewaltigung, emma donoghue

Raum

Emma Donoghue , Armin Gontermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.11.2012
ISBN 9783492301299
Genre: Romane

Rezension:

„Raum“ war für mich ein schwieriges Buch. Ohne den Klappentext hätte ich wohl fix abgebrochen, denn die ersten Seiten sind gewöhnungsbedürftig. Im Nachhinein denke ich aber, dass diese „Eingewöhnung“ wichtig war, auch wenn es erst einmal abschreckend ist.


Erschreckend wiederum war die Geschichte selbst, und doch kam ich nicht von ihr los. Eigentlich komme ich es noch immer nicht. Denn auch wenn der Schreibstil teilweise anstrengend ist, ist die Erzählperspektive des kleinen Jack haftend. Ich empfand mit, obwohl ich mich nach Distanz gesehnt habe. Und kaum bekommt man selbst einen kleinen Anfall von diesem ewigen Teufelskreis, den Jack und seine Mutter so gut es geht zu bewältigen versuchen, kommt Spannung in den Trott und man wird einer noch größeren Tragödie ausgesetzt.


Für mich war der zweite Teil der Geschichte schon fast ein wenig intensiver, denn so sehr man sich ein Happy end für die Protagonisten gewünscht hat, so glaubwürdig wirkte der Werdegang der beiden, der mich innerlich zerrissen zurück ließ.


Mit „Raum“ ist Emma Donoghue ein echtes Meisterstück gelungen, dass nichts für schwache Nerven ist. Dieses Buch ist der Realität entnommen und genau das ist es was man spürt und vor dem ich mich am liebsten verkrochen hätte. So wird mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben, auch wenn ich sie kein weiteres Mal lesen werde, da mich die Intensität des Buches während des Lesens im Klammergriff fast erdrückte.


Das Cover finde ich übrigens wirklich gelungen. Es ist spiegelt das Buch auf verstörend friedliche Art wieder und lässt Platz für eigene Gedanken.


„Raum“ bekommt von mir 4/5 Sterne, da ich das hinein lesen als anstrengend empfunden habe und ohne perfide Neugier wohl auch abgebrochen hätte.

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700 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

liebe, trauer, brittainy c. cherry, wie die luft zum atmen, verlust

Wie die Luft zum Atmen

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 13.01.2017
ISBN 9783736303188
Genre: Liebesromane

Rezension:

» Und dein Herz? Es bricht einfach auseinander. Es zerbricht, und zwar völlig kompromisslos. Es zerspringt in eine Million kleiner Einzelteile, und du stehst da, taub, und starrst auf die Scherben, denn dein ganzer Wille, dein Verstand, den du einmal hattest, ist weg. Du hast alles aufgegeben, für dieses verdammte Ding, das man Liebe nennt, und jetzt bist du einfach nur völlig hinüber. «



Ach .. schon mit „Verliebt in Mr. Daniels“ hat mich Brittainy C. Cherry von sich überzeugt und nach „Wie die Luft zum Atmen“ weiß ich es ganz genau – ich bin gefangirlt! Für mich steht Mrs. Cherry auf einer Stufe mit Mrs. Herzensbrecher – und kitterin Colleen Hoover.


Mit einem mir sehr zusagenden Schreibstil, bin ich mit ganzem Herzen in die Geschichte katapultiert worden. Man wird mit einem Eimer kaltem Wasser begrüßt, damit man direkt weiß – das hier wird keine einfache Kost, das hier ist Drama. Und Liebe. Einfach eine grenzwertige Kombination aus Emotionen. Warum grenzwertig? Weil es um Verlust geht, der auch den Leser mit einem gebrochenem Herzen zurück lässt.


Die Geschichte wird in abwechselnder Perspektive zwischen Liz und Tristan erzählt und man bekommt dadurch einen intensiveren Einblick in beider Schicksale, ebenso wie in ihre Gefühlswelt. Trotzdem gab es tatsächlich Handlungsstränge die mich überraschten.

Im krassen Kontrast und auch zur Erleichterung des Dramas gibt es noch zwei Sonnenscheine : Emma, Liz‘ Tochter & Faye, Liz‘ beste Freundin, dir mir beide den Kleber zum Herzscherben zusammen pappen gegeben haben. Tatsächlich ist es die Komposition der verschiedenen Charaktere und deren Handlungen, die dieses Drama erträglich und auch liebenswert macht.


Und auch hier habe ich wieder unzählige Post it‘s verbraucht, um schöne, bewegende, herzzerreißende und herzkittende Sätze schnell wiederzufinden. Die Idee bzw den Gedanken mit den weißen Federn werde ich mit in meinen Alltag nehmen, denn auch ich habe Trost in ihm gefunden.


» ( .. ) hatten eines Tages einmal weiße Vogelfedern im Vorgarten gelegen. Als Emma fragte, woher sie kämen, sagte meine Mutter, das seien Zeichen von den Engelchen, um uns wissen zu lassen, dass sie immer in unserer Nähe seien und auf uns aufpassten. «


Das Cover .. gnah, es ist nichts meins. Ich mag weder den echt scharfen Kerl, noch die Anordnung des Titels mit den Federn – es passt zum Buch, aber es ist nicht meins.


-

Für manche ist es zu viel – zu viel Drama, zu viel Kitsch, zu viel alles. Für mich ist es ein Buch, dass ich empfehlen werde, wenn ich nach einem Buch gefragt werde, aus dem die Emotionen nur so heraus triefen.


Für mich ist es ein ♥ - Buch & damit ganz klar 5 von 5 weißer Federn.




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1.319 Bibliotheken, 21 Leser, 2 Gruppen, 174 Rezensionen

mondprinzessin, mond, ava reed, liebe, fantasy

Mondprinzessin

Ava Reed
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 01.10.2016
ISBN 9783959913164
Genre: Fantasy

Rezension:

Die „Mondprinzessin“ von Ava Reed war mein erstes beendetes Buch von ihr. Im vergangenem Jahr habe ich mit „For Good“ begonnen, konnte es aber nicht weiterlesen, da ich durch einen familiären Todesfall zu sehr von der Geschichte mitgerissen wurde. Ich habe es also nicht abgebrochen sondern musste nur pausieren. Für mich ein klarer Punkt dafür wie sehr mich „For Good“ schon in der ersten Hälfte eingenommen hatte. Leider war das bei „Mondprinzessin“ nicht der Fall.

 

Lynn‘s Geschichte beginnt packend und auch spannungsgeladen. Man wird mitten in ihr Leben geworfen, die Neugier auf sie wird geweckt und kaum entwickelt man Sympathie für sie, muss man sich schon mit ihr den ersten Gefahren stellen. Bis dahin, das war der erste Teil der Leseabschnitte bei der Leserunde von wasliestdu.de, war ich voll und ganz dabei und begeistert von der Geschichte. Die weiteren 2 Leseabschnitte hingegen habe ich mich durch die Geschichte gewunden, denn so sehr mir die Basis des Ganzen zusagte, so unausgefeilt empfand ich sie letztendlich. Sogar die Charaktere empfand ich immer blasser werdend und ihre Handlungen waren entweder vorhersehbar oder nicht nachvollziehbar. Einerseits war Lynn, und auch ich als Leser, neugierig was all das zu bedeuten hatte, andererseits nahm sie alles schnell als gegeben hin, statt ihren Eltern Löcher in den Bauch zu Fragen, ihren Stiefbruder kennenzulernen oder sich wirklich Zeit zu nehmen all das Neue in seinem kompletten Ausmaß zu begreifen. Zeit war aber generell Mangelware innerhalb der Geschichte, denn kaum war die verloren geglaubte Prinzessin wieder da musste sie sich einer „Prinzenschau“ stellen, was ich persönlich so dermaßen daneben fand, dass mir bis heute die Worte fehlen. Das Drama als sie weg war, war enorm – natürlich und nachvollziehbar, aber kaum haben sie einander wieder schubst man sie wieder von sich? Es wird nicht einmal der Versuch unternommen das Ganze zu verschieben? Ohne sie wäre es ja auch ganz anders gelaufen. Für mich nicht verständlich.

Und leider häufen sich auch all die altbekannten Klischees von „Ich mag keine Kleider & möchte Hosen tragen“ bis zu „Ich verliebe mich natürlich nicht in einen Prinzen, sondern in jemanden, den ich nicht lieben darf“. Und für diese „Liebe“ würde sie direkt ihre Eltern wieder im Stich lassen. Ehrlich? Hmpf. Aber gut, das ähnelt leider dem, dass sie sich auch eher fragt, was aus ihren „Feinden“ auf der Erde geworden ist bzw ob diese mal an sie denken, als der, den sie als einzigen Freund empfand.

Puh.

 

Wunderschön und auch passend gewählt waren die kleinen Sätze vor jedem neuem Kapitel, die mit vielen Sternen versehen waren. Es passte. Und auch das Cover ist wunderschön. Es bezauberte mich von Beginn an.

Und auch der Schreibstil konnte mit Leichtigkeit trumpfen. Er vereinfachte auch meinen inneren Kampf das Buch weiterzulesen.

 

Alles in allem bin ich wirklich begeistert von der Grundidee, nur eben nicht von der Umsetzung.

 

Für mich ist das Buch 2,5 bis 3 Sterne von 5 wert. Die Sympathie der Autorin gegenüber macht mir das Festlegen wirklich schwer.

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694 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 156 Rezensionen

liebe, reise, wünsche, ava reed, tod

Wir fliegen, wenn wir fallen

Ava Reed , Alexander Kopainski
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag , 17.02.2017
ISBN 9783764170721
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach meinem Missfallen der „Mondprinzessin“ gegenüber, konnte ich der Wanderbuchrunde zu „Wir fliegen, wenn wir fallen“ nicht widerstehen. Warum? Ich mag Ava Reed‘s Art zu schreiben, zumindest was ihre Posts angeht und wollte mich einfach davon überzeugen, dass sie mich eben doch als Leserin mitreißen kann.

Mitgerissen war ich zwar wieder nicht, aber ich war auch nicht enttäuscht. Ich war ein interessierter Zuschauer der Geschichte von Yara und Noel, die gemeinsam die Schritte in Richtung Neuanfang gemacht haben, nachdem beide vom Leben enttäuscht wurden.


Die Basisidee, dass eine hinterlassene „Bucket List“ eines geliebten Menschen, zwei Fremde zusammenführt ist nicht neu, doch Ava Reed hat sie zuckersüß verpackt, wenn nicht sogar mit eine Prise rosa Glitzer bestäubt.

Ich musste mich erst in ihren Schreibstil rein lesen, weil er so anders war, als der in meinen vorherigen Büchern, dennoch konnte sie mit ihren ausdrucksstarken Charakteren überzeugen. Leider gingen sie mir teilweise mit ihrem klischeehaften Teenieverhalten und deren dadurch resultierenden Dramen ein wenig auf den Keks, aber als Teenager, die sie eben verkörperten, dürfen sie das auch irgendwie.


Auch bei dieser Geschichte hatte ich wieder das Gefühl, dass ein paar Seiten mehr dem Ganzen nicht geschadet hätten, auch wenn dieses „Manko“ nicht mit meinem Gefühl bei der „Mondprinzessin“ vergleichbar ist. Aber vielleicht hätte es den Gesamteindruck intensiviert und mir wäre die Geschichte näher gegangen.

Dennoch bin ich froh, diesen Leseweg mit Yara und Noel mitgegangen zu sein, denn es gibt einige Sätze die bewegend und aufbauend sind, auch noch lange nach dem Auslesen.


Natürlich bin auch ich ein Fan dieses absolut fantastischen Covers, dass so zart und doch intensiv daherkommt – auch noch nach des entfernen des Schutzumschlags.


„Wir fliegen, wenn wir fallen“ ist für mich ein 3,5 Fallschirmspringerbuch. ♥

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159 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

drogen, baby, schnee, winter, flucht

Sweetgirl

Travis Mulhauser , Sophie Zeitz-Ventura
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.01.2017
ISBN 9783423261265
Genre: Romane

Rezension:

"Und das ist das echt Üble am Winter in Cutler County - eigentlich nicht so sehr die Kälte, mehr die Tatsache, dass es sich irgendwann persönlich anfühlt."



„Sweetgirl“ ist meiner Meinung nach ein Buch, dass man entweder mag oder es absolut absurd findet. Für mich ist Travis Mulhauser‘s Debüt ein absolut grandioser Roman, den ich definitv re-readen werde.


Zu Beginn wird man mit einer ordentliche Prise Zynismus in eine eigentlich dramatische Geschichte geführt. Das machte mir den Einstieg leichter, auch wenn mit jeder weiteren Schneeböe ein wenig Leichtigkeit genommen wurde. Durch wechselnde Erzählperspektiven lernt man die überschaubare Anzahl an Charakteren kennen und schließt sie ins Herz. Ich konnte tatsächlich jedem Protagonisten etwas Positives abgewinnen und sei es nur der Situationskomik wegen gewesen.


Die Geschichte hat mich mitgerissen und mitempfinden lassen, wie ich es nicht erwartet hatte. Sie ist voller überraschender Wendungen, Schreckensszenarien, Luft – anhalt - Momenten und einer wahren Heldin. Die kurzen Kapitel und deren folgenden Perspektivwechsel sorgten für einen im Nacken kitzelnden Spannungsbogen und hinterließen ein dickes Knäuel Energie. Auch das Ende konnte mich überzeugen, denn ist zwar knallhart, aber eben nur dadurch stimmig und realitätsnah.


Der Klappentext wird dem Buch leider nicht gerecht, aber er hinterlässt ja einen ersten Eindruck & wem bei diesem ein leichtes Lese – wollen – Gefühl

überkommt, sollte sich definitiv an dieses Buch wagen.


Das Cover ist schlicht, ein wenig kühl und schön. Meinen persönlichen Geschmack trifft es vollends, aber ich denke, dass es auch der Geschichte gerecht wird.


Ich habe geschmunzelt, geweint & mitgelitten – deshalb gibt es für mich nur eine klare Bewertung. 5 von 5 zarten, aber eisigen Schneeflocken.




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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

christelle zaurrini, forbidden desire, forbiddendesire, liebesroman, selfpublisher

Forbidden Desire: Amy & Sean

Christelle Zaurrini
E-Buch Text: 171 Seiten
Erschienen bei null, 03.09.2016
ISBN B01L7O162I
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Forbidden desire : Amy & Sean“ ist für mich ein ganz besonderer New Adult Roman, da er sich mit so vielen Facetten des Lebens beschäftigt, ohne dabei unruhig / chaotisch zu werden und die Liebesgeschichte dadurch trotzdem nicht überschattet.

Christelle Zaurrini‘s Schreibstil war für mich wirklich ein Leserschmaus, denn die Leichtigkeit ihrer schwerwiegenden Worte plätschert nur so dahin und hinterlässt ein Gefühl der Überraschung, in dem Moment, in dem man feststellt, dass schon wieder ein paar Stunden und viele kleine Prozente des eBooks verstrichen sind.

Nicht überraschend ist das Mitfühlen mit den Charakteren, die so ausdrucksstark sind, dass sie nur so durch mein Kopfkino tanzten. Ich war beeindruckt von der Entwicklung Amy‘s und Sean‘s, die gemeinsam wachsen und doch in ihrem eigenem Weg Spuren hinterließen.

Die Geschichte hinterlässt ein flaues Gefühl, wie nach einer Achterbahnfahrt, da eine Überraschung der nächsten folgt und die Dramatik bis zur Spitze getrieben wird. Als Ausgleich wird das Herz während der kleineren, aber umso intensiveren Erotikszenen zum Stolpern gebracht, nur um im nächsten Moment auszusetzen und der Atem angehalten wird, um ja kein Wort zu verpassen.

Das Cover versprüht einen sommerlichen, leichten Charme, der so nicht ganz zu dieser ausdrucksstarken Geschichten passt und dennoch passt er wie die Faust auf‘s Auge. - Ja, das geht.

Ich liebe dieses Buch vom Cover, über all die kleinen Kapitel, bis zum allerletzten Wort.

5/5 Surfboards.

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(46)

103 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

geheimnisse, lügen, venice beach, mündigkeit, wg

Little Secrets - Lügen unter Freunden

M.G. Reyes , Alessa Krempel
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.10.2016
ISBN 9783959670654
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Little secrets“ hab ich bei einer Leserunde von wasliestdu.de gewonnen und im Nachhinein bin wirklich froh darüber, dass ich keine 16€ für dieses Buch ausgeben musste, denn das hätte meinen Unmut wohl gesprengt.


Das Buch ist unter dem Genre des „Jugendthrillers“ wiederzufinden, doch das Einzige was mich erschaudern ließ, war die Oberflächlichkeit, mit der das Buch scheinbar abgefertigt wurde.

Der Klappentext versprach eine spannende Geschichte, mit der ich mich gern auseinandersetzen wollte, aber bereits in den ersten 32 Seiten wird man mit sage und schreibe 6 verschiedenen Haupt(!)protagonisten konfrontiert, die durch die Sichtwechsel alle ihre eigene Welt bekommen sollten. Leider hat das, meiner Ansicht nach, nicht funktioniert, denn die jeweiligen Prota – Geschichten wurden lediglich hauchdünn angeschnitten, was wohl etwas geheimnisvolles an sich haben sollte, aber eigentlich nur Verwirrung stiftete. Und falls so etwas wie „Spannung“ zu spüren war, wurde man durch einen erneuten Perspektivwechsel direkt wieder davon fortgerissen.

Das sorgte auch dafür, dass die Charaktere völlig farblos blieben und selbst nach beenden des zweiten Drittels musste ich gelegentlich noch nachdenken, wer jetzt eigentlich wer war. Auch das Verhalten der Teenager war weder Altersgerecht noch nachvollziehbar, ebenso wie die Beziehungen untereinander, so dass ich meist kopfschüttelnd vor dem Buch saß.


Das Ende des Buches nahm dann tatsächlich noch an Fahrt auf, um dann allerdings abrupt zu Ende, keine Ahnung was ich davon jetzt überraschender finden soll. Das war dann der Moment, wo ich die letzten Sätze nochmal las und nochmal, einfach weil ich mich vor den Kopf gestoßen fühlte. Oder um es noch deutlicher zu sagen, ich kam mir völlig verarscht vor. Ich als Leser fühlte mich betrogen. Die Autorin beendet das Buch mit tausend offenen Fragen, nur um einen weiteren Teil zu veröffentlichen? Ich kenne logischerweise den zweiten Teil noch nicht ( er erscheint voraussichtlich im August 2017), aber vermutlich werde ich mit folgender Aussage recht behalten : ein Buch hätte völlig ausgereicht.


Der Schreibstil von Mrs. Reyes wirkte distanziert und leider völlig emotionslos.


Soweit ich meine Recherchen stimme, war das ihr erstes veröffentlichtes Buch, so dass vielleicht einfach das falsche Genre gewählt hat. Da ich die Grundidee des Buches aber gut finde, ist sie vielleicht auch nur das Gesamtkonzept falsch angegangen. Ich weiß es nicht und zu ändern ist es auch nicht mehr.


Etwas Positives kann ich dann aber doch noch vermerken : das Cover! Es ist wirklich schön anzusehen, durch den Sonnenuntergang / - aufgang wirkt es so warm und verspricht dank der händchenhaltenden Personen eine Geschichte unter Freunden, die etwas zusammen schweißt.


Mhm .. was mir bleibt mir? Viel heiße Luft. Also ist es für mich nur 1 / 5 Lügen.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

thriller, knochen, krimi, festa crime, extrem

Bleiche Knochen

Graham Masterton
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 27.05.2016
ISBN 9783865524515
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit „Bleiche Knochen“ von Graham Masterton habe ich nun mein erstes Buch aus der Festa Crime Reihe gelesen. Ich hatte schon bedenken, dass es mich zu sehr langweilen könnte, da mich Krimis bisher nicht beeindrucken konnten, doch diese Geschichte war mehr ein kaltblütiger Thriller und ging mir definitiv unter die Haut.

 

Zu Beginn hatte ich leichte Startschwierigkeiten, was die unzähligen irischen Namen und Begriffe der „An Garda Síchoána“ (Nationalpolizei der Republik Irlands) und die doch sehr stumpfe Polizeiarbeit herbeigeführt haben, dennoch hinterließen auch die ersten Seiten einen solchen Eindruck, der es mir unmöglich machte nicht weiter zu lesen.

Für mich kam die große Wende bei Kapitel 8 und dem Erscheinen des Mörders, der skrupellos und völlig abgedreht war. Die Beschreibung seiner Taten gingen mir durch Mark und Bein ( ;) ) und kann an Intensität mit jedem vergleichbarem Film mithalten.

Die Charaktere waren für mich bis dato nicht vollends ausgereift und hatten nicht sonderlich viel Wiedererkennungswert, abgesehen von der Hauptprotagonistin Katie Maguire und des Mörders und auch dem herausstechenden Pathologen Dr. Reidy, der ein bisschen schwarzen Humor mit in die Geschichte brachte.

 

Generell ist der Schreibstil für mich dem Genre angemessen und baut geschickt Spannung auf, um eine weitere Bombe platzen zu lassen und vor allem dem Ende ein Krönchen des Entsetzens aufzusetzen, aber er ist auch detailliert und somit an manchen Stellen etwas langatmiger.

 

Erstaunlicherweise finde ich das Cover wirklich, wirklich gut. Für mich zeigt es Hauptprotagonist Katie Maguire in einer tristen Momentaufnahme und spiegelt wunderbar die Atmosphäre des Buches wieder.

Und auch der Titel spiegelt den Inhalt des Buches so simpel und doch perfekt wieder.

 

Ich freue mich auf weitere Bände mit Katie Maguire.

 

4/5 Voodoopüppchen

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

5, tilly, strand, rezension, sommer

Küss mich, Pirat

Cat Lewis
E-Buch Text: 148 Seiten
Erschienen bei Amrûn Verlag, 26.07.2016
ISBN 9783958691186
Genre: Liebesromane

Rezension:

„Küss mich, Pirat“ ist eine Liebesnovelle und war mein Einstieg in die Bücherwelt von Cat Lewis. Diese süßen 148 Seiten haben mich definitiv zum Fan gemacht.


Binnen eines Nachmittages hatte mich das Buch in sich auf- und auf eine Reise der Gefühle mitgenommen. Der Herzschmerz, die Urlaubsatmosphäre, das Herzklopfen und die Wut haben mich begleitet, mir ein Schmunzeln, eine Sorgenfalte oder ein Tränchen ins Gesicht verpasst und das in dieser kurzen Zeit des Kennenlernens. Die Charaktere, besonders natürlich Emily und Colin, waren ausdrucksstark und hinterließen ihre Spuren im Leserherz. Oder auf dem imaginären Mond, auf den ich sie schoß.


Natürlich ist eine „Novelle“ immer kürzer und meinem Empfinden nach hätte diese Geschichte viel mehr Platz verdient, dennoch hat die Autorin ihre Geschichte so emotionsgeladen an den Leser bringen können, wie es nur wenigen Kurzgeschichtenerzählern (kann man das so sagen?) gelingt.


Ihr Schreibstil ist leicht und erschafft ein herrliches Kopfkino, so dass ich mich in den letzten Sonnenstrahlen des Herbstes nach Ibiza fühlen konnte.


Das Cover hat eine herrliche Urlaubsbrise, die auch durch die Cocktails neben den Kapitelanfängen durch das gesamte Buch weht. Und auch der reizvolle Titel ist wirklich toll in Szene gesetzt.


4/5 Piratenhüte -


Ps. Passend zum Winter werde ich mir dann auch die vorhergegangene Novelle „Zimtsternküsse: Weihnachtliche Liebesgeschichte“ & den ersten Teil von „Falling Paradise - Kein Winter ohne dich“ näherbringen.


Pps. Vielen lieben Dank an – in flagranti books – für das Wanderbuch. ♥

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142 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

jugendbuch, battle, battle island, schatz, insel

Battle Island

Peter Freund
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 25.07.2016
ISBN 9783570153802
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext des Buches hatte mich sehr angesprochen und  eine kleine Leserunde auf Facebook hatte den letzten Stupser getan, so dass ich "Battle Island" dann schnell von der Wunschliste entfernt habe, um es in den Händen halten zu können. Leider emfand ich direkt die Broschierung als unhandlich und hätte mir für die Fülle des Buches lieber ein Hardcover gewünscht. Auch das Cover selbst empfand ich nicht als ansprechend, was aber einfach meiner Meinung gegenüber Menschen auf Titelbildern zu verschulden ist.

Ich habe mich durch die ersten Seiten gekämpft, bevor ich mich einem anderen Buch gewidmet habe .. und dann noch einem und noch einem. Kurz vor Ende der Leserunde hatte ich noch einmal einen Motivationsschub und kam bis etwa Seite 101 - dabei blieb es leider auch, da ich bis dahin keinerlei Spannung, Emotionen oder sonst irgendeine Regung beim Lesen verspürte. Der Schreibstil war für mich so unstetig und unangenehm zu lesen, dass ich öfters das Handy zur Hand nahm, um mich abzulenken. Auch die Charaktere konnten mich bis dato nicht von sich überzeugen, bzw blieben sie mir teilweise in negativer Erinnerung.

Bis jetzt ist es das zweite Buch in meinem "Leserleben", das ich abgebrochen habe und vielleicht werde ich es in unbestimmter Zeit noch einmal zur Hand nehmen - bis dahin bleibe ich aber bei einer 1/5 Sterne - Bewertung.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

horror

Gone Mad

A.C. Hurts
Flexibler Einband: 292 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 31.03.2016
ISBN 9781530721832
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Du denkst, du fürchtest dich nicht? Dieses Buch wird es dich lehren!“ - So beginnt der Klappentext der Kurzgeschichtensammlung „Gone Mad“ von A.C. Hurts und ich kann mich dem nur anschließen.


Vorab : ich werde nicht auf jede der 11 Shortstorys eingehen, möchte aber dem Ganzen vorweg nehmen, dass mich jede Einzelne auf ihre Art ansprechen konnte. Ebenso wie die 4 Bonusstorys mich in den Bann gezogen haben.


- Wie gehabt: Spoilerfrei -


Der Einstieg mit der Kurzgeschichte „Der Schlachter“ schmeißt einen direkt in die Blutlache der Perversion und Abartigkeit, des Phantomschmerzes und des Ekels. Über die gesamte Sammlung hinweg erkennt man den Hang zu detaillierten Beschreibungen, zum Blutigem und auch zum Zynismus, wie z.B. die Geschichte „Aufhören!“ für mich bewiesen hat. Eine Prise Fantasy, die den Blutspritzer keinen Abbruch tat, konnte ebenfalls miteingebaut werden, dank der Protagonistin in der Shortstory „Marys Lover“, die mir als Namensvetterin auf Anhieb sympathisch war. Somit ist eine Vielfältigkeit erschaffen worden, die ich so gar nicht erwartet hatte und die mir sogar das ein oder andere Schmunzeln entlocken konnte, auch wenn sich die Gänsehaut des Ekels nie abschütteln ließ.


Man muss dem Genre schon angetan sein, um zu verstehen, dass man sich zwar ekeln darf, aber das Ganze auch eine Faszination auslösen kann. In dieser Anthologie war auf jeden Fall alles gegeben und noch weit darüber hinaus.


Der Schreibstil ist präzise und einfach gut zu lesen, was den Einstieg in jede neue Geschichte bestens ermöglichte.


Der Titel gefällt mir wirklich gut und passt zu jeder einzelnen Shortstory, nur das Cover war für mich nicht auf Anhieb ansprechend. Das Bild empfinde ich noch als „ansprechend“ und vor allem passend, was ich bei der Schrift – und Farbauswahl nicht sagen kann.


4 / 5 Hackebeilchen

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

horror, teufel, gewalt, entführun

Albino Devil

André Wegmann
E-Buch Text: 208 Seiten
Erschienen bei null, 17.03.2015
ISBN B00UVOXEF8
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Albino Devil“ ist wieder einmal mein „erstes Mal“ mit einem Autor. In
diesem Fall : André Wegmann. Ich wurde in die Tiefen des Bösen gezogen
und kann nur sagen .. hello darkside!

Mit der Geschichte einer
Gruppe bestehend aus mehr oder weniger Freunden, die einen Trip durch
den Dschungel Rumäniens machen und dort auf Gefahren treffen, die sie so
zunächst als Legende abtaten, hat der Autor nichts neu erfunden,
dennoch konnte er mich mit seiner Erzählung in den Bann des düsteren
ziehen.
Zu Beginn lernt man die starken Charaktere kennen, erfährt
viel von und durch sie, dank der variierenden Erzählperspektiven. Die
Legende der „Albino Devils“ wurde kurz in Lagerfeuerstimmung erzählt und
als Leser überzog mich die erste Gänsehaut, weil ich dank des
Klappentexts schon böses ahnen durfte. Doch bevor der tatsächliche
Wahnsinn in das Buch einziehen konnte, bekam man nach einer kurzen
Sexszene, einen tatsächlich unerwarteten Herzaussetzer. Ein
Spannungsappetizer sozusagen. Hier weiß jemand mit Worten umzugehen, was
natürlich auch im Schreibstil zu erkennen ist, der mich mitreißen und
völlig unter Strom setzen konnte.
Natürlich ist das Buch blutig,
pervers und beänstigend, wenn auch nicht das non plus ultra der
Widerwärtigkeit. Genau das richtige Maß für einen Einstieg in die
dunkleren Genres.
Einziger Kritikpunkt ist für mich wieder einmal das
Ende. Ich bin einfach kein Freund von Zeitsprüngen die noch eher Fragen
aufwerfen statt sie zu beantworten.

Das Cover ist auffallend und
passt auffallend gut zur Geschichte, ebenso wie der Titel, der in
Schrift und Größe eindrucksvoll in Szene gesetzt wurde.

4 / 5 blutigen Lagerfeuern

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565 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 90 Rezensionen

märchen, liebe, magie, die dreizehnte fee, fee

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Julia Adrian , So Lil` Art
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 29.08.2016
ISBN 9783959911337
Genre: Fantasy

Rezension:

„Die dreizehnte Fee – Entschlafen“ ist der finale Band der magischen Trilogie von Julia Adrian .. oder?


Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch beendet und eure Kinnlade beinah den Fußboden erreicht? So erging es mir mit dem Finale meiner geliebten dreizehnten Fee. Ich bin ein Fan von Julia Adrian‘s Schreibstil und der Welt, die sie erschaffen hat. Ihre Worte haben eine solche Leichtfüßigkeit, dass man keinerlei Probleme mit dem wiederfinden des Anschlusses an die vorhergegangenen Bücher hat und man kopfüber in die weiterführende Geschichte rauscht. Mein Kopfkino war erfüllt von Farben, Emotionen und sogar Gerüchen und selbst wenn ich der Realität wegen das Buch zur Seite legen musste, lief der Film weiter.


Auch der dritte Band bescherte mir Wendungen und Überraschungen, die ich größtenteils mit angehaltenem Atem und rasendem Herzen las, nur die Tränen liefen mir nicht ganz so überraschend über die Wangen.


Ich gestehe, ich bin kein Fan des Endes, das mir zwar weitere Einblicke in die magische Welt beschert, aber doch für mich nicht vollends zufriedenstellend war. Ich bin noch immer hin und her gerissen, obgleich mehrere Wochen vergangen sind, seit ich Lilith‘s Geschichte beendet habe. Und auch wenn ich das Ende nicht als „gut“ bezeichnen kann, bleibt durch dieses Ende immer ein Spalt der Tür nach Pandora offen. Danke Julia, danke!



Das Cover? Der Wahnsinn! Noch intensiver, etwas düsterer und märchenhafter als seine Vorgänger – ich liebe es!


Das Buch strotzt vor Spannung, Emotionen ( vor allem herzzereißenden ), Überraschungen und diesen kleinen Zuckermomenten. Und genau deshalb möchte ich „die dreizehnte Fee“ jedem ans Herz legen, jedem der Märchen & Fantasy liebt. Liebe & Herzschmerz. Hass & das über sich hinaus wachsen. Finsternis & Glück. Gegensätze. - Einfach eine Herzbuchreihe.


Ps. Ich las nun auf manchen Blogs die Frage nach einem Buch, dass verfilmt werden sollte .. hier sind sie. Aber versaut‘s nicht! :p


4 / 5 Uhren. <3

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151 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

eis, italien, familie, dolomiten, familientradition

Die Eismacher

Ernest van der Kwast , Andreas Ecke
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei btb, 09.05.2016
ISBN 9783442756803
Genre: Romane

Rezension:

Dank einer Leserunde bei www.wasliestdu.de durfte ich mein erstes Buch von Ernest van der Kwak lesen. Ein Buch, das meine Liebe zu Eis intensivierte und auch der Poesie ein Stück näher brachte.


„Die Eismacher“ ist ein Geschichte über die Herkunft und Entstehung von Eis, von dessen Genuss und der Liebe zum Detail. Leider habe ich nach dem Lesen viele Fragezeichen im Kopf schwirren.


Der Schreibstil ist sehr blumig, detailliert und doch flüssig zu lesen. Man wird direkt in eine Geschichte geworfen und dann in noch eine und noch eine und noch eine .. immer wieder variieren die Geschichte, ohne eine Kennzeichnung, wie ein neues Kapitel oder ähnlichem und doch verliert man nur selten den Faden bzw kann den Faden jeder Geschichte schnell wieder aufnehmen.

Der Klappentext verspricht leider etwas anderes, als das was einem begegnet und doch kann ich nicht sagen, dass ich enttäuscht bin. Man erfährt viel über die Charaktere, bekommt ihre Geschichten zu hören und doch ist es als säße man nur im Publikum eines Theaterspiels.


Meine Meinung zu diesem Werk zu schreiben fällt mir unfassbar schwer, weil das Gefühl beim Lesen kaum zu beschreiben ist und ich sachlich betrachtet einfach etwas ganz anderes versprochen bekommen habe. Die Beschreibungen der Herstellung von Eis habe ich als etwas Magisches empfunden und mein nächstes Eis werde ich wohl auch anders wahrnehmen. Und auch an die vielfältig verwendete Poesie wurde ich sachte herangeführt. Dennoch blieb die eigentliche Geschichte, zumindest die, die ich mir versprochen hatte, ein bisschen auf der Strecke und auch das Ende hinterließ ein Gefühl der Leere.


Das Cover empfand ich als schmackhaft, sommerlich und leicht – nicht 100% dem Inhalt entsprechenden und dennoch (oh Gott, hab ich das jetzt oft gesagt) liebe ich es. Auch das schlichte Blau und der weißen, klaren Schrift unterhalb des Schutzumschlags finde ich einfach schön.


Jedem der auf das Buch neugierig geworden ist, empfehle ich die XL – Leseprobe (beispielsweise) auf Amazon.


Ich vergebe 3/5 Eistüten. <3

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

Der letzte Bus: Wenn Kinder verschwinden

Rebecker Renate Gatzemeier
E-Buch Text: 406 Seiten
Erschienen bei null, 06.06.2015
ISBN B00Z3LEYYO
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Der letzte Bus“ war für mich das erste Buch von Rebecker, Renate Gatzemeier, einer Selfpublisherin, die auf vielen Seiten wiederzufinden ist. Leider wird es für mich auch das letzte Buch von ihr sein.


Ihre Schreibweise macht auf mich den Eindruck, als hätte sie ihren eigenen Stil noch nicht finden können und das obwohl sie schon einige Bücher geschrieben hat und „der letzte Bus“ eins ihrer bisher letzten Veröffentlichungen war. Dadurch wurde das Lesen ein holpriger Weg für mich und ich kam nur schwer in die Geschichte rein, die von der Grundidee potenzial gehabt hätte.

Auch die Charaktere wirkten eher blass und hinterließen bei mir kein Mitgefühl, trotz der Widrigkeiten denen sie sich stellen mussten. Auch die Hürden, die die Protagonisten auf sich nehmen mussten, konnten bei mir weder einen Gänsehautmoment hervorbringen, noch einen bleibenden Gedanken hinterlassen.


Das Cover finde ich in Ordnung, aber auch da fehlt es mir ein bisschen an der richtigen Gruselwürze. Der Hauch von „oha“ wird durch die mir unangenehme Schrift direkt wieder im Keim erstickt. Vergleichsweise find ich das Cover zu „Verhängnisvolle Abkürzung“ total ansprechend.


Ich möchte dieses Buch nicht empfehlen, aber jeder der sich selbst eine Meinung zu Rebecker, Renate Gatzemeier machen möchte, empfehle ich ihren persönlichen Beststeller „Verhängnisvolle Abkürzung“.


Von mir gibt es nur 1/5 Busse, für die Grundidee.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

folter, ekel, ekelfaktor, qual, horror

Dort unten stirbst du!

Moe Teratos
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 27.10.2014
ISBN 9781480208384
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Dort unten stirbst du!“ ist mein zweites Buch von Moe Teratos, das ich auch diesmal mehr verschlungen als gelesen habe.


Wieder hat mir der leichte, klare Schreibstil von Mrs. Teratos den Weg in das Buch einfach gemacht und ich war direkt in der Geschichte drinnen. Auch in diesem Buch empfand ich die Protagonisten nicht gerade als Sympathieträger, aber das ist in den beiden mir bisher bekannten Büchern auch nicht notwendig gewesen, denn die Geschichte selbst ist das, was das Leseempfinden so stark prägte.


Die Story war für mich ein spannendes Leseerlebnis, das durch die verschiedenen Perspektiven an Intensität gewonnen hat. Wieder beschlichen mich Ekel und Gänsehaut, während der Beschreibung der verschiedenen Folter – und Todesarten und auch die übrigen Empfindungen des Grusels ließen sich nicht lange bitten. Meine innere Angespanntheit während des Lesens war auch über meinen Alltag recht simpel zu erkennen, denn jedes kleine ungewohnt laute Geräusch oder der Postbote vor dem Fenster ließ mich zusammen zucken und quieken wie ein Schweinchen vor der Schlachtbank. Kann man mehr von einem Thriller erwarten?


Leider fiel mir in diesem Buch die Wortwiederholung doch des öfteren ins Auge, was mir nach dem wiederholten „schalte“ (von „schelten“) / „schaltete“ (von „einschalten“) ein leichtes Stocken beim Lesen bereitete. Auch das Ende fand ich im Verhältnis zu sanft und die Charaktere verhielten sich ungewohnt daneben.


Auch bei diesem Buch war das Cover ein echter Hingucker und passend zur Geschichte gestaltet.


Alles in allem möchte ich auch diesen Thriller jedem Fan von Spannung, mordlustigen Charakteren und überraschenden Wendungen ans schwarze Leserherz legen.


4/5 Ratten


Ps. Unbedingt das Nachwort lesen! :)

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

mirror, künstliche intelligenz, prequel, mirror welt, fernsehshow

Mirror Welt: Prequel

Karl Olsberg
E-Buch Text: 64 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 11.07.2016
ISBN 9783841212030
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Mirror Welt ; Prequel“ ist ein netter Appetizer für den am 15. August 2016 erscheinenden Thriller „Mirror“.

Man wird in süßen 64 Seiten in eine nicht ganz so abwegige Welt geschleudert, die eine leichte Erinnerung an „I, Robot“ aufkommen und von Beginn an nichts Gutes vermuten lässt.

Verschiedene Blickwinkel werden einem kurz Nahe gebracht, die alle eine Blickrichtung haben : Mirror.

Das Prequel hat mich definitiv neugierig auf das kommende Buch gemacht & da es kostenlos erhältlich ist (Kindle sowie Tolino) sollte wohl jeder mal reinschnuppern der auf „Technologie – Dystopien“ steht.

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zombie, x, a.l. kahnau, x-reihe, es beginn

Es beginnt

A.L. Kahnau
Flexibler Einband: 296 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.05.2016
ISBN 9783741236679
Genre: Science-Fiction

Rezension:

n „X – Es beginnt“ begegnen einem nicht nur Zombies, sondern auch charakterstarke Protagonisten, die sich durch die neue Welt schlagen (müssen). Für mich ist dieses Buch eine zombiereiche, realitätsnahe ( darf man das sagen, wenn man von Zombies spricht? ) und einfach gut geschriebene Dystopie, die wie ein Teenie – Roman beginnt und einen somit völlig aus der Bahn wirft ; eben so, wie es den Charakteren des Buches ergeht.

Der Titel des Buches hätte für mich kaum treffender sein können, denn wie auch früher im Mathematikunterricht, bin ich mir am Ende doch nicht sicher was „x“ ist, doch eben genau damit hat es begonnen. Ich hab das Buch bereits seit geraumer Zeit beendet gehabt, und auch den 2. Teil direkt verschlungen, dennoch fiel es mir bis jetzt schwer meine Begeisterung in Worte zu fassen. Natürlich hab ich 'n wahnsinnigen Zombiefaible, aber dieses Buch hat auch in den Kategorien Schreibstil, Charaktere und Emotionen voll bei mir ins Schwarze getroffen. Auch wenn ich zu Beginn des Buches dachte, ich lese einen Teenie – Roman, hätte die Autorin mir Mila, eine der Hauptpersonen bzw DIE Hauptperson, nicht besser näher bringen können. Sie weiß, wie man Spannung aufbaut, Kopfkino entstehen lässt und auch wie man ganz, ganz, ganz(!) miese Cliffhanger schreibt -
Dieses Buch ist das Erste von 4 Büchern, Teil 1 & 2 ( „X – Es breitet sich aus) sind bisher erschienen, Teil 3 +4 werden aller Wahrscheinlichkeit dieses Jahr noch erscheinen.

Mein Fazit ist also ganz klar .. DEFINITIV KAUFEN! - wenn du auf eine gute Zombiegeschichte stehst.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

x reihe, 5, al kahnau, tilly, es zerstört dich

Es zerstört dich

A.L. Kahnau
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 30.05.2016
ISBN 9783741236730
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Den dritten Band einer Reihe zu rezensieren bedeutet immer einen Balanceakt der Informationsweitergabe. Da ich mich mit meinen Meinungen aber generell vorsichtig zurückhalte, möchte ich nur eins vorweg sagen : ICH LIEBE DIESE REIHE!


Natürlich birgt so eine Fortsetzung immer die Gefahr des „Mau“ werdens, doch davon kann hier nicht die Rede sein. Band 3 schließt direkt, wie Band 2, an seinen Vorgänger an und man ist wieder mitten im Geschehen. Zu Beginn empfand ich es als etwas langatmig, doch im Nachhinein konnte ich dadurch Mila‘s Gefühlen besser folgen. Kaum ist die Zeit des Wartens hinter einem, stürzt man wieder von einem „ach du scheiße“ - Moment in den nächsten. Und auch in diesem Band hat die Autorin ein Geheimnis gelüftet, um dem Leser direkt das Nächste auf dem Silbertablett zu servieren.


Mehr oder weniger neue Charaktere schafften sich ihren Platz in meinem Leserherz (wenn auch unerwartet ;)), alte Protagonisten vergrößerten den ihren (weniger unerwartet) und manche hinterließen ein verwüstetes Feld aus Schmerz, Verunsicherung und der nie sterbenden Pflanze namens „Hoffnung“.


Weiterhin empfinde ich A. L. Kahnau‘s Schreibstil als unglaublich leichtfüßig und man rutscht nur so in die Geschichte hinein. Zum Schluss gab es noch ein besonderes Schmankerl und ich möchte mich für dieses kurze, aber schlichtweg herzberührende Danksagung bedanken.

Mein einziges, mikroskopisch kleines Manko ist wohl das neue Cover, das mir leider so gar nicht zusagt. Das liegt allerdings an meiner „Mensch auf Cover“ - Phobie und ändert nichts an dieser grandiosen Weiterführung einer absolut EMPFEHLENSWERTEN Reihe, die so viel mehr bietet als Zombies und ich liebe Zombies.

5/5 x


Ps. Wer darauf wartet, dass eine Reihe komplett erscheint, muss sich nur noch bis August gedulden.

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133 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 21 Rezensionen

geister, horror, haus, spuk, bentley little

Haunted

Bentley Little
E-Buch Text: 300 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 12.08.2013
ISBN 9783902802668
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Haunted“ ist mein erstes Buch von Bentley Little und leider konnte mich dieses Buch nicht von ihm überzeugen.


„Haunted“ ist ebenso eins meiner ersten „Grusel“bücher, doch leider konnten mich nur die ersten ¾ des Buches mitreißen. Die Geschichte wurde in der personalen Erzählperspektive der gesamten Familie Perry geschrieben, was mir persönlich nicht sonderlich zusagt, auch wenn man so aus der Sicht jedes Familienmitglieds einen Eindruck gewinnen konnte. Dieser Schreibstil führt allerdings zu fehlender Nähe zu den Charakteren. Dafür bekam ich durch Rückblicke, bezogen auf das Stück Land, ein besseres Verständnis für die Geschehnisse rund um das Haus.


Zu Beginn ist die Spannung noch auf dem Höhepunkt, nach dem man in den Familienalltag eingeführt wurde, doch dann nahm sie bei mir stetig ab. Je näher man der Lösung des Bösen kam, desto einfältiger empfand ich jedes weitere Kapitel und das ist das erste, und hoffentlich auch letzte Buch, bei dem ich mir eher ein offenes Ende gewünscht hätte als das vorhandene, denn dieses schrie förmlich nach der Suche eines schnellen Endes. Und auch der letzte Bestandteil an Grusel löste sich förmlich in Luft auf.


Das Cover war für mich das Gruseligste am gesamten Buch, ebenso wie der Klappentext deutlich mehr versprach, als das Buch zu bieten hatte.


Für den Ansatz der Story, ebenso wie für das Cover bekommt das Buch von mir 2 von 5 Spukhäusern.

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489 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

liebe, verlust, trauer, tod, schule

Verliebt in Mr. Daniels

Brittainy C. Cherry , Barbara Först
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 04.05.2016
ISBN 9783802599187
Genre: Liebesromane

Rezension:


Auch hier hat ein Buch zu mir gefunden, dass mich von allen Seiten ansprang. Der Klappentext war verheißungsvoll, das Cover war sogar für mich ein Hingucker und trotzdem war ich nicht auf das vorbereitet, was das Buch mit mir während und auch noch nach des Lesens anstellen sollte.



Ich fang diesmal mit den simpelsten Feststellungen an : der Schreibstil von Brittainy C. Cherry war unfassbar leicht und wirklich toll zu lesen, die wechselnden Blickwinkel der zwei Protagonisten taten ihr übriges. Die Charaktere hatten Tiefe, ebenso wie die Geschichte selbst, was ich dem Klappentext so nicht entnommen habe. Ich fand das Buch so facettenreich mit all seinen kleinen Geschichten, dass ich es seltenst aus der Hand legte. Die kleinen „Songausschnitte“ über den einzelnen Kapiteln sorgten für kleine Schmunzler und das ein oder andere Klößchen im Hals. Auch hab ich wohl mein Monatsvorrat an Haftmarkern aufgebraucht, denn das Buch war für mich der reinste Zitatenhimmel.



Meine Erwartungen waren durch den Klappentext in eine völlig andere Richtung gegangen, so dass ich überrascht wurde. Ich versank mehr und mehr in dem Buch und verliebte mich in die Protagonisten. Der Wandel gegen Ende war für mich das einzige Manko, aber das muss wohl jeder für sich selbst empfinden und entscheiden.



Definitiv gehört „Verliebt in Mr. Daniels“ zu meinen Highlights 2016 und ich möchte es jedem ans Herz legen, der auf viel Herz steht.



Logisch : 5/5 ♥

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