Leserpreis 2018

Zombodys Bibliothek

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Komm in die Dunkelheit

Daniel I. Russell , Michael Preissl
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 01.05.2014
ISBN 9783950270181
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und wieder diese eine Frage, .. was soll ich da jetzt bloß zu sagen ..


Fange ich mal so an, „Komm in die Dunkelheit“ hat mich vor allem damit glücklich gemacht, dass es ‚nur‘ 220 Seiten kurz ist & ich es günstig erworben hatte. Was als erster Eindruck meiner Meinung schon ziemlich aussagekräftig ist.


Mit irgendeiner Art von Spannung, Angst oder Schockern konnte das Buch zumindest nicht auftrumpfen. Die gesamte Geschichte wirkt fahrig, undurchdacht & es fehlt rundum an Pfiff. Und das nicht nur inhaltlich, auch die Charaktere lassen sich vor allem mit dem Wort ‚lasch‘ beschreiben.

Auszugsweise erinnert es an einige, mir heißgeliebte, Thriller wie „Saw“ und diesen Film mit dem Mörderhaus .. Herrgott, ich werde alt, aber ihr [zumindest die, die sowas gucken] wisst welchen ich meine. Aber mithalten kann es halt nicht. Noch nicht einmal mit dem Verbrauch an Blut.


Der Schreibstil war mir nicht mitreißend genug oder hatte sonst irgendwas nennenswertes hervorzubringen. Außer man erfreut sich daran, dass der Autor sich nicht auch noch mit unnötigen Details aufhält. Er kommt auf den Punkt und dafür sollte ich dankbar sein, sonst hätte ich mich noch länger damit auseinandersetzen müssen, wo ich doch so ungerne Bücher abbreche.


Das Cover hätte mir schon eine Warnung sein sollen, da es ja doch ziemlich .. abstrakt daherkommt. Wenn man nicht weiß was da stehen soll, kommt es doch erstmal den ersten Schreibversuchen eines Kindes gleich.


Also alles auf eine Waage legend, gebe ich sogar gerne einen Stern, weil der werte Herr Autor zumindest Sinn für das Makabere hat.

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(318)

628 Bibliotheken, 15 Leser, 3 Gruppen, 22 Rezensionen

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Kafka am Strand

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
Flexibler Einband: 896 Seiten
Erschienen bei btb, 21.09.2009
ISBN 9783442740437
Genre: Fantasy

Rezension:

Würde ich „Kafka am Strand“ mit nur einem Wort beschreiben dürfen, würde ich mich für „beeindruckend“ entscheiden & das obwohl ich mit diesem 600 Seiten Koloss wirklich zu kämpfen hatte.


Zuerst muss ich gestehen, dass ich dieses Buch wohl weder gekauft, noch begonnen oder nun schlussendlich zu Ende gebracht hätte, wenn es kein Buddyread mit meiner ♥ - Shani gewesen wäre. Der Klappentext ist einfach so .. nichtssagend bzw konnte ich mir beim Lesen nicht vorstellen um was es gehen soll oder in welches Genre das Buch gehört. Letzteres könnte ich noch immer nicht sagen.

Es ist mein erster Murakami und es ist das erste Buch, bei dem ich das Gefühl hatte, dass es an mir lag & nicht am ihm. - Ob wir wohl Freunde bleiben? -


Murakami hat eine ganz besondere Art zu schreiben. Es ist philosophisch, kühl, voller Atmosphäre, hat aber auch seine Längen, die es mir schwer gemacht haben stetig am Ball zu bleiben.

Verschiedene Handlungsstränge, verschiedene Charaktere, die alle am Ende zusammenfinden, zumindest irgendwie, war das, was mir wirklich zugesagt hat, da zu Beginn alles so weit voneinander entfernt schien. Die Geschichte selbst hätte ich mir weniger detailliert gewünscht, vor allem ohne die häufigen Wiederholungen, die teilweise einfach zu Langeweile führten. Aber durchhalten lohnt sich. Vor allem das letzte Drittel hatte es mir angetan und es kam sogar eine gewisse Spannung auf, wenn man das so subtil bei diesem Buch sagen kann.

Alles in allem regt diese einzigartige Geschichte einfach zum Nachdenken an & man stellt sich selbst, das eigene Handeln & vieles andere in Frage bzw überdenkt doch noch einmal das ein oder andere. Zumindest war das bei mir so.


Für mich war dies eine Art Ausflug in eine mir noch unbekannte Welt, weswegen ich es nur passionierten Lesern empfehlen würde, wenn man mich nach einem Geheimtipp fragt.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Mein Sohn ist schwerbehindert

Ian Brown , Martin Ruben Becker
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei btb, 12.02.2018
ISBN 9783442716104
Genre: Biografien

Rezension:

Wie schon bei „Splitterfasernackt“ von Lilly Lindner, habe ich auch bei „Mein Sohn ist schwerbehindert (und hat mir geholfen, die Welt besser zu verstehen)“ Schwierigkeiten das Buch zu bewerten, denn das hier ist etwas ganz persönliches. Eine wahre Geschichte aus dem Leben eines greifbaren Menschen.

Was ich aber sagen kann ist, dass mir Ian Brown und seine Art seine Erfahrungen zu teilen sehr zugesagt haben, denn er beschönigt die Schwierigkeiten nicht und zeigt sich und seinen Sohn gänzlich ohne Filter. Und das war das was ich mir erhofft hatte. Es gab mir ein Gefühl nicht alleine zu sein, gerade wenn einem mal wieder alles über den Kopf wächst und man sich dafür auch noch schuldig fühlt. Trotzdem muss ich sagen, dass die Emotionen ein wenig oberflächlich blieben, denn so intensiv die Erfahrungen auch sind, behält dieses Buch ein gewisses Maß an Diskretion und so wenig mir das als Leser gefallen hat, so sehr habe ich es auch nachvollziehen können. Man möchte reden, man möchte daran aber auch nicht zerbrechen – so zumindest habe ich die Erzählweise aufgefasst. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass Ian Brown Journalist und Sachbuchautor ist und ihm diese Schreibart liegt.

Wer also einfach mal in dem Leben eines Anderen, eines jener Menschen mit einem größeren Paket auf den Schultern, Zuschauer sein möchte, sollte sich dieses Buch näher ansehen und vielleicht mit Hilfe einer Leseprobe entscheiden, ob es für ihn nicht emotional zu zurückhaltend ist.

Für mich ist ein gutes Buch zum einmaligen lesen gewesen, das ich so zwar nicht jedem uneingeschränkt empfehlen würde, aber eben jenen, die mit diesem besonderem Inhalt umgehen können und wollen.

» Und so wandte ich mich der Wissenschaft zu, um zu sehen, ob das Labor mir meinen Jungen erklären konnte. «

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27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Die Terranauten

T.C. Boyle , Dirk van Gunsteren , August Diehl , Ulrike C. Tscharre
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 09.01.2017
ISBN 9783844523843
Genre: Romane

Rezension:

Knapp 17 Stunden, 3 verschiedene Sprecher und nur ein Wunsch : lass es endlich ein Ende nehmen!


Den Klappentext fand ich noch verheißungsvoll, das Cover ist für mich ein Science-Fiction-Träumchen & die drei Sprecher waren auszuhalten. Tja. Und das war‘s. Das sind meine positiven Äußerungen zu diesem Buch.

Over and out.


..


Die Story von T.C. Boyle basiert auf einer wahren Geschichte und erinnert entfernt an „Big Brother“. Aber ich muss gestehen, ich habe mich mit der ‚echten‘ Geschichte nicht weiter befasst, da mich das Buch einfach zu sehr angeödet hat als das ich mich damit noch hätte auseinandersetzen wollen.

Um es direkt vorab zu sagen, wir lesen hier eine Art Tagebuch 3er missgünstiger, egoistischer, vermeintlich erwachsener Menschen. Und genau so liest es sich auch. Es entsteht keinerlei Spannung, abgesehen von der Anspannung bei mir. Und der rote Faden des Buches, der, der alles zusammenschnürt, ist die schiere Entnervtheit aller 3 Hauptcharaktere, ebenso wie die der Nebenakteure & man selbst entkommt ihr auch nicht.

Der wissenschaftliche Part der Story bleibt völlig auf der Strecke & nach den Charakteren, kann ich das Astronauten ähnliche Projekt nicht einmal ernst nehmen. Und das erwähne ich nur, weil ich soweit gehen würde, dass ich mich schlussendlich sogar über eine Art Dokumentation gefreut hätte, wenn dafür nur dieses Gemähre [ hochdeutsch : Gejammer ] aufgehört hätte.

Das Ende hatte dann noch diesen „wtf“ - Moment, der einen in der Luft hängen lässt und man den Atem anhält, darauf wartend, dass doch noch etwas kommt. Tut es nicht. Aber zumindest war das mein Höhepunkt an Emotionen.


Kurz gesagt, ich fühlte mich einfach in keinerlei Weise unterhalten & wenigstens das sollte ein Buch doch. Deshalb würde ich, wenn ich könnte, dieser Aneinanderreihung von Worten keinen einzigen Stern geben und meinen Kopf reseten.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Klang brechender Rippen

Edward Lorn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 20.09.2018
ISBN 9783865526755
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


»Der Klang brechender Rippen« ist keine volle Punktlandung, leider, aber es ist schon ein bisschen Kino. Und wäre nicht das Ende, dieses wirklich haarsträubende Ende, dann würde ich es als Lieblingsbuch bezeichnen. 

Die Geschichte geht gut los, der Schreibstil ist entspannt, mühelos & das Kopfkino flimmert. Auch die wechselnden Sichtweisen, mal Opfer, mal Täter, beleben die gesamte Szenerie. Ganz ehrlich, ich war / bin richtig begeistert von den Geschehnissen, den Verkettungen & der Erzählweise des Ganzen. Und auch das erste, zaghafte Auftauchen der ‚Gestalt‘ war für mich hinnehmbar, generell deren Rolle ; zumindest bis kurz vor Schluss. 

Wir erleben die Tat, wir erleben die Gedanken beider Seiten, wir erleben ihre Werdegänge & alles wirkt so nah, so dass ich mich in beide Hauptakteure hinversetzen konnte & auch die Nebencharaktere sind so unglaublich greifbar – ich fühlte mich wirklich mittendrin. 
Aber nicht nur die Spannung ließ mich durch die Geschichte gleiten, auch die Geschichte selbst ist so mitreißend – so lesenswert! 

.. Und dann kommt das Ende. Ein anderer Part, ein für mich nichtiger Teil, übernimmt die Hauptrolle & es passt null. Es erinnerte mich ein wenig an Graham Masterton, aber weniger gekonnt. Denn das Ende kommt doch sehr unerwartet daher, nicht im positiven Sinn. Es wirkt aufgesetzt, gewollt & nicht gekonnt, obwohl man ja im Vorfeld gelesen hat, dass der Autor es kann. Es passt einfach nicht. Das hat mir doch ein wenig die Euphorie über das Buch genommen, so dass mir ein [ wütendes Adjektiv einfügen ] Cliffhanger lieber gewesen wäre als das. 

Und doch blicke ich auf das Buch & möchte es jedem Liebhaber altbewährter Thriller an‘s Herz legen,  insofern ich vorher die letzten Seiten raus reißen darf. 
Aber ganz ehrlich, wer geht schon an so einem Cover vorbei & würde es nicht mit an die Kasse nehmen, wenn der Klappentext gelesen wurde? .. Eben. Ohne das Finale wäre es ein Highlight, so ist es nah verdammt nah dran.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

97,5 Zombies

Maria Engels , David Michel Rohlmann , Piper Marou
E-Buch Text: 47 Seiten
Erschienen bei null, 09.06.2015
ISBN B00ZC8FAT6
Genre: Sonstiges

Rezension:

»97,5 Zombies« verspricht vier Kurzgeschichten aus 3 verschiedenen Perspektiven. Mir persönlich hat die erste Geschichte »Streifzug« am besten gefallen, weil mir hier als Leser mal ein anderer Blickwinkel ermöglicht worden ist. Zudem sagt mir Maria Engels Schreibstil absolut zu, da sie mit Liebe zum Detail eine ganz besondere Atmosphäre in so wenig Raum erschaffen hat. Der schale Geschmack des Endes der Welt verließ mich aber keineswegs nach Ende ihrer Geschichte.

Denn auch in David Michel Rohlmann‘s »Lärm« wird die Darstellung der „Fresser“ mit einer derartigen Unverblümtheit beschrieben, dass man jedes Knacken und Röcheln förmlich hören kann. Hier wird in wenigen Seiten eine Spannung aufgebaut, die einem das Herz zum Flattern bringt & dennoch ist hier auch viel Wert auf das schon Jahre andauernde Dilemma der übrig gebliebenen Menschen gelegt worden. Viel Inhalt mit wenig Worten.

Mit »Hass« ist es schwieriger, da ich das Gefühl habe, die Geschichte hätte mehr Platz gebraucht, um weniger zusammen geschrumpft zu wirken, um der Protagonistin mehr Spielraum zu geben, um mich wirklich vollends zu überzeugen. Mehr Platz für Piper Maron! :D

Und dann kommt in »Stille« ein Wiedersehen mit der Gruppe aus »Lärm« und die Titel könnten kaum passender zueinander gewählt worden sein. Wo ich bei erster Geschichte noch Platz zum Durchatmen fand, ist die Zweite wirklich nur noch grausam und ein würdiges Ende für diese süße, kleine Anthologie.
Süß ist hierbei natürlich nur auf die Länge bezogen. Denn mit 4 Kurzgeschichten & 49 Seiten, ist es leider nur ein kurzes Erlebnis. Aber definitiv eines, das sich lohnt.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Rape Van

Tim Miller
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei GutWrench Productions, 20.01.2017
ISBN B01MTAE67P
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit dem Festa Verlag hatte ich bereits viele „erste Male“ & auch mit „Rape Van“ hatte ich wieder einen dieser Momente - mein erster Tim Miller!


Noch immer bin ich ein bisschen erstaunt, wie der Autor es geschafft hat auf so wenigen Seiten so viel Atmosphäre zu schaffen & den Charakteren so viel Leben einzuhauchen. Aber das hat er! .. Und wie er das hat.


Die Geschichte selbst hat irgendwie einen oldschoolen Flair, was mir total zusagt und auch den ausschlaggebende Punkt für die Authentizität gibt. Durch den kurz und knackigen Sprachstil Miller‘s kommt man ohne Umschweife auf den Kern des Buches, ohne das Gefühl zu bekommen, dass irgendetwas fehlen würde.

Natürlich ist es blutig, brutal und übel (ist ja nicht umsonst ein »Festa extrem«, nech), aber innerhalb dessen schafft er es sogar noch dem ganzen Humor beizumengen, so dass ich in jedweder Art meinen Spaß an dem Buch hatte. Und am Ende habe ich mich dann tatsächlich noch gefragt, ob das einem Mörder / Mörderpärchen so oder so ähnlich schon einmal passiert ist ..


Ein bisschen missfallen hat mir das Ende, das war dann doch sehr abrupt gekommen und neben all den kniffligen, skurrilen Wendungen etwas .. dürftig. Dem Gesamteindruck hat es aber nicht geschadet, weshalb ich das Buch direkt meinem Vater zu lesen gegeben habe.


Das Cover ist absolut meins. Mit kleinen Details & ordentlich Rotstift gezeichnet vermittelt es direkt den richtigen Einruck, obwohl es nicht zu 100% zum Inhalt passt.

Definitiv ein Highlight für mich – in jedem Bereich. 5 von 5 abgetrennten Gliedmaßen!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

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Im Dunkel der Angst

Lori Rader-Day , Anne Fröhlich
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.09.2018
ISBN 9783442487714
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Magisch vom Cover angezogen, dass so ruhig, aber auch zeitgleich so unheilvoll wirkt, musste ich „Im Dunkel der Angst“ definitiv haben. Und kaum beginnt man mit den ersten Seiten, landet man direkt inmitten von Anna Winger‘s geheimnisvollen Leben, die eine undurchdringbare Aura umgeben zu scheint, zumindest vorerst. Seite für Seite, Stück für Stück kommt man ihr, aber vor allem ihrem Geheimnis immer näher. Natürlich bekommt man durch das erste Kapitel und auch schon den Klappentext einen Einblick in das was einen erwartet, aber es ist doch anders als ich es mir gedacht hatte und insgesamt bietet es inhaltlich mehr als das.

So war für mich das Highlight der Geschichte definitiv die Arbeit der Protagonistin als Graphologin, die in den Schriften Anderer so vieles herauslesen kann und das dieser Punkt eben auch eine durchgehende Rolle innerhalb des Buches spielt.
Aus meiner Sicht ist es der Autorin ebenso geglückt, die Spannung rund um den Aufhänger der Geschichte bis fast zum Schluss aufrecht zu erhalten, auch wenn Anna und ihr pubertärer Sohn nicht gerade die sympathischsten Charaktere sind, sind sie doch auf ihre Art geradewegs realistisch aufgebaut, so dass man sich vorstellen kann ihnen jederzeit auf der Straße zu begegnen.

Das was mir an diesem wirklich gelungenen Psychothriller nicht zugesagt, war dann allerdings der Schluss. Es war mir im Verhältnis zum Rest einfach zu plump und wirkte auf mich nicht mehr stimmig.

Alles in allem ist es für mich ein solides Buch, dass ich Fans von Psychothrillern empfehle. 4 von 5 Wassertropfen

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Chain of innocent souls

Patrizia Rodacki
Flexibler Einband: 434 Seiten
Erschienen bei MASOU Verlag, 01.10.2017
ISBN 9783944648767
Genre: Fantasy

Rezension:

Vor einigen Jahren habe ich „Krieger des Lichts“ von Jasmin Welsch gelesen und mich gnadenlos in diese Trilogie verliebt. Bis dato habe ich auch nichts vergleichbares gefunden .. und dann kam „Chain of innocent souls“, ein überzeugender Anfang einer mitreißenden Fantasystory.


Patrizia Rodacki ist jung, ambitioniert und hat einen wirklich klaren, schön zu lesenden Schreibstil. Sie haucht ihren Charakteren leben ein und erschuf eine neue, magische Welt.

Während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass viele Emotionen von ihr selbst in die Geschichte einflossen, so dass es irgendwie heimelig wirkte, obwohl es natürlich kein Stück realistisch .. oder? ;)


Zu Beginn wird man mit kurzen Fakten über eine Vielzahl der Charaktere bombardiert, was mir bisher selten gefallen hat, hier leider auch nicht. Vor allem da hier wirklich viele, viele Protagonisten aufgeführt werden sowie deren Status und Eigenschaften ; etwas über das ich mir lieber selbst ein Bild mache, mal abgesehen davon, dass ich mir das nie im Leben hätte merken können.

Die Geschichte selbst brauchte viel Platz um sich entfalten zu können und es fehlte mir inhaltlich erst mal etwas, das mich bei der Stange hielt. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt, denn sobald der Stein in‘s Rollen kam, wurde es für mich zu einem klaren Fall von einem Pageturner. Was als nächstes passiert war kaum vorherzusehen, das was einen da überrollte, nahm einen den Atem und dann? Dann war das Buch auch schon wieder zu Ende. So offen, so voller Fragen, dass ich mich erst noch einmal vergewissert habe, das das wirklich das Ende war. Und jetzt sitze ich hier auf heißen Kohlen. Gefangen im Cliffhanger – Universum. Segen und Fluch zugleich, was mich der Heldin, die keine sein will, irgendwie noch näher bringt.


Eine klare Empfehlung für jeden Fantasyleser mit Geduld und ausreichend Tee und Plätzchen zum Warten auf Teil II .. - gut Ding will schließlich Weile haben.

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(40)

47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski , Gabrielle Pietermann , Marius Clarén
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 05.03.2018
ISBN 9783837141658
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Wenn es tatsächlich noch jemanden gibt, der nicht weiß, dass ich ein riesiger Fan von „Der Marsianer“ - Buch sowie Film – bin, der weiß es zumindest jetzt. Meine Begeisterung zum im Oktober 2015 gelesenen „Marsianer“ ist ungebrochen und zum Glück hat auch der neue Science – Fiction Roman „Artemis“ von Andy Weir mich ein weiteres Mal glücklich zurückgelassen.

Für mich kommt die Geschichte rund um Jasmin Bashara, genannt Jazz, nicht ganz an Mark Wattney‘s ran, aber vielleicht sollte man die Zwei auch einfach nicht vergleichen. Es fängt ja schon damit an, dass wir uns hier auf dem Mond und nicht dem Mars befinden.

So oder so trumpft Mr. Weir wieder einmal mit einem beeindruckenden Wissen rund um den Mond und seine Materie auf, welches fließend in die Geschichte eingebunden war. Auch seine Art zu Schreiben ist wieder klar und einfach weg zu lesen, so dass der Inhalt an einem vorbeirauscht, naja, zumindest ab dem Moment wo sie an Fahrt aufgenommen hat. Wie auch schon in seinem ersten Roman, braucht Andy Weir auch hier wieder viel Platz um vom ersten Akt zum Nächsten zu kommen, doch Jazz ist eine so sympathische Hauptprotagonistin, dass man ihr gerne zuhört. Charme und Witz gehören nicht nur zu ihren Eigenschaften, sondern finden sich im gesamten Text wieder. Und auch mein persönliches Bild von Artemis konnte sich trotz famoser Beschreibungen frei entfalten, so dass ich diese einzigartige Stadt auf meine „to travel“ - Liste setzen würde.

Vielleicht war es sogar ein Vorteil für die Geschichte, dass ich sie als Hörbuch gehört habe, denn so waren die inneren Monologe viel eindringlicher und fühlten sich persönlicher an. Gabrielle Pietermann ist eine grandiose Sprecherin und das sage ich, obwohl ich total vernarrt in David Nathan‘s Stimme bin. Sie hat sich für mich voll in ihre Rolle einfinden können und so eine Bindung zwischen mir als Leser und ihr als Jazz aufgebaut, die sich über das Lesen vielleicht nicht vollkommen entfalten hätte können.

Das Cover ist für mich ein weiteres Highlight und gehört definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr, ebenso wie das Buch selbst. Für mich machen somit weniger als 5 Punkte keinen Sinn und ich würde mich echt freuen mehr von Andy Weir in der deutschen Blogszene zu sehen.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Girls vs Zombies

Anja Hansen
E-Buch Text: 132 Seiten
Erschienen bei null, 09.07.2018
ISBN B07FDDBH3J
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit „Girls vs Zombies“ kann ich endlich einen weiteren deutschen Zombie – Roman auf meiner Leseliste verbuchen, auf der sich definitiv zu wenig deutsche Z - Autoren tummeln.


In die Geschichte selbst bin ich überraschend schnell reingekommen, da der Schreibstil angenehm leicht den Leser mit sich zieht. Die bildliche Darstellung von der Umgebung hat mir dabei besonders gut gefallen, vor allem im Vergleich zu den Charakteren, die mir mit ihrer kindlichen Art mächtig gegen den Strich gingen und so auch nicht wie junge Erwachsene rüberkamen.

Ein bisschen schwierig empfand ich zudem die Erzählperspektive (personale Erzählform), die irgendwie chaotisch wirkte und die wechselnden Sichtweisen haben die Geschichte nicht einmal vorangebracht.


Nichtsdestotrotz konnte ich dem Verlauf nur mit angehaltenem Atem verfolgen, da hinter der nächsten Tür, der nächsten Ecke ja schon der nächste Zombie hätte lauern können und man trotz aller Abneigung ungern einen weiteren Protagonisten verliert. Und wenn dann ist es eh immer der Falsche. (So wie im richtigen Leben! .. :D)

Anja Hansen verliert keine Zeit mit zu viel drumherum Geplänkel, was mir nicht nur gut gefallen hat, sondern auch das Buch in schnellen Schritten vorantreibt, doch manche Sätze wirkten wie noch schnell dazwischen gequetscht, weil man die und die Information noch loswerden wollte / musste. Erstaunlicherweise störte das allerdings nicht den Lesefluss.


So ist für mich klar, dass die Autorin eine echt gute Zombiegeschichte zu Papier gebracht hat, mit einer lesenswerten Art des Schreibens und es einfach an der Vollendung des großen Ganzen haperte, dazu zähle ich leider auch den Klappentext.


Eine absolute Punktlandung legt dagegen das Cover hin! Ich meine, seht es euch an, eine bewaffnete, blutverschmierte Frau in ihren Mannschaftstrikot sieht sich einer Menge Zombies entgehen – da dudeln direkt die »Bee Gees« im Kopf .. » Ah, ha, ha, ha, stayin' alive, stayin' alive «

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231 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 82 Rezensionen

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

„Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ ist für mich vor allem äußerlich eine wahre Perle, was nicht im Umkehrschluss bedeuten soll, dass der Inhalt scheußlich ist, er kann für mein dafürhalten nur nicht mit dem Eyecatcher selbst mithalten.


Zunächst einmal musste ich mich an die Gestaltung des Textes gewöhnen, da das Ganze an etwas maue Tagebucheinträge erinnert und die eh schon eher sachten Emotionen wurden so nicht gerade hervorgehoben. Dennoch vermittelt die Geschichte inhaltlich so fuckin‘ viel! Vermutlich weil man daran auch einfach immer mal erinnert werden muss ; was zählt im Leben, auf was könnte man verzichten?


Leider kratzt es aber nur an der Oberfläche und mir fehlt einfach mehr Text an der ein und auch anderen Stelle. Die anfänglichen Wiederholungen einzelner Sätze fand ich dadurch nur noch unnötiger.

Der Schreibstil ist eigentlich recht einfach gestrickt, und für mich hat er sogar etwas abweisendes, als ob der Autor mich von der eigentlichen Intensität fernhalten wollte.


Doch je näher sich die Woche im Buch dem Ende neigt, desto mehr bekommt man diesen Kloß im Hals. Nicht weil es hier auf einmal vor Gefühlen sprudeln würde, sondern weil der Tod näherrückt, für jeden von uns und das löst doch in den meisten – auch in mir – einfach ein ganz eigenes Gefühl aus. So konnte ich dann auch nicht verhindern das sich doch noch eine Träne davon stahl, als der drollige Postbote ( der btw bis zuletzt namenlos blieb) seine letzte Entscheidung trifft.


Ein Fazit zu ziehen ist für mich daher einfach nur schwierig, aber da das Buch so kurz und knackig ist, verliert man auch nicht viel Zeit, falls es einem am Ende so gar nicht zusagen sollte. Dieses Buch legt viele Facetten des Lebens und Sterbens dar und man muss sich darauf einlassen wollen, am besten ganz erwartungsfrei.

Das Preis - / Leistungsverhältnis sehe ich daher als größtes Manko. 18 € für nicht mal 200 Seiten – die auch noch mit einem mega Rand hochgepusht wurden, sind für mich in keiner Weise gerechtfertigt.


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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Stiller Schrei

Marc Prescher
E-Buch Text: 172 Seiten
Erschienen bei nn, 11.10.2016
ISBN B01M4IGHGH
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

[Gelesen Januar 2017]


Wenn der eigentliche Horror erst hinterher beginnt, dann bist du mitten in die psychische Schlingfalle getappt. Tja, .. In »Stiller Schrei« passiert genau das.


Die Geschichte beginnt mit den Beobachtungen eines labilen Anfängerstalkers, der eigentlich nicht den Mumm hat seine kranken Fantasien auszuleben. Aber all der Frust der ihn belastet, gibt ihm den Schubser in die verkehrte Richtung und er findet sich als Einbrecher wieder, der sogar vor lauter Panik zum Mörder wird. Und so schnell wie er auf der Verbrecherleiter hinauf klettert, so schnell stürzt er wieder in die Tiefe und wird zum Opfer, das er ja eigentlich von Anfang an war. Und so fängt der eigentliche Psychothriller erst an.


Die Charaktere und deren Denken, vor allem das paranoide Gedankengut von Sandra, der Hauptprotagonistin, nahm mich völlig ein und ich wusste nicht mehr, wer hier wer war. Freund oder Feind? Jeder konnte alles sein. Leider wurde sie aber auch schnell nervtötend mit ihrer Hysterie und Anfällen, die ich natürlich nachvollziehen kann, dennoch ist ihr Verhalten dadurch nicht leichter zu ertragen. Aber mehr als die Gedanken der einzelnen Personen kam leider auch nicht rüber.


Insgesamt empfand ich alles sehr oberflächlich und nicht langanhaltend packend geschrieben. Und so flott die Geschichte eigentlich voranschreitet, so langsam kam es mir beim Lesen vor.

Brutal? Ja. Spannend? Weniger. Potenzial? Auf jeden Fall. Die Intensität, die Idee selbst und das Gesamtgefüge ist einfach ausbaufähig.

Das Cover find ich übrigens grandios! Ob es inhaltlich passt, sei mal dahingestellt.

2/5 Stille Schreie.

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(172)

321 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 88 Rezensionen

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Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

SCHOCKIEREND! Nicht nur das Buch selbst, sondern auch das ich fast nichts in der Bloggerwelt von diesem kleinen Thrillerschatz  gesehen habe. Nur Dank der großartigen Nessi bin ich überhaupt darauf aufmerksam geworden & holy moly, THANK GOD!

Diese knapp 300 seitige Geschichte ist ein Paradebeispiel für einen wirklich gut durchdachten Psychothriller. Mit den verschieden Erzählperspektiven nimmt auch die Erzählform noch einen besonderen Teil der Spannung ein & trotz der vielen verschiedenen Informationen wurde ich wieder & wieder überrascht. Zudem beherrscht Kanae Minato  jede ihrer Erzählformen, haucht den zunächst unnahbaren Charakteren den nötigen Gruselfaktor ein & hinterließ bei jedem Kapitel das Gefühl von Beklemmung, Angst und den Zwang weiterlesen zu müssen. 

Das erste Kapitel ist ein reiner Monolog und war für mich nicht die beste Art des Erzählens, doch inhaltlich war es an Fassungslosigkeit kaum zu steigern. Danach folgen Erinnerungen, (Folge-)Ereignisse und Gedanken der Täter. Oder Opfer? Hier gibt es keine Schubladen – Charaktere, hier gibt es nur Taten die wie Dominosteine, einer nach dem anderen, fallen. Und dabei bleibt das Ganze dann auch noch irgendwie distanziert. Man schaut nur zu, was für mich das Gesamtkonzept vollendet. 

Und dann dieses Ende. Es ist ein bisschen offen, aber es passt auch wieder in dieses Konstrukt des nie endenden, heimtückischen Karussells. 

Das Cover .. ich finde es wirklich schön. So schlicht & doch auch wieder so unheimlich, nur passt es für mich nicht so richtig zur Geschichte, außer ich interpretiere einfach ein bisschen herum. 

Schlussendlich  denke ich, wird mir dieses Buch noch eine Weile im Kopf erhalten bleiben & ich bin mir sicher, dass ich irgendwann noch einmal danach greifen werde. So ist es für mich ein Highlight & eine ganz klare 5 von 5 Punktlandung!

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101 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Muss es denn gleich für immer sein?

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442487769
Genre: Liebesromane

Rezension:

Endlich, endlich habe auch ich mein erstes Kinsella Buch gelesen. Nachdem ich damals [2009!] die Verfilmung von „Shopaholic“ wirklich gut fand, wollte ich das schon längst getan haben. 9 Jahre später halte ich also „Muss es denn gleich für immer sein“ in den Händen, einer Leserunde sei Dank!


Sophie Kinsella hat einen wirklich tollen Schreibstil! So locker flockig, dass man trotz ernsteren Themen, leicht durch die Geschichte kommt. Sie dosiert ihren Humor passend, ohne der Ernsthaftigkeit einen Abbruch zu tun. Und ich möchte glatt behaupten, dass man beim Lesen ihrer Bücher Gefahr läuft Herzchen in den Augen zu bekommen.


Trotzdem hat mich die Geschichte enttäuscht. Schuld daran hat für mich der Klappentext. Ich wurde mit einem Inhalt konfrontiert, der leider wenig mit dem Klappentext gemeinsam hat. Was nicht bedeutet, dass das Buch schlecht ist. Abseits meiner Enttäuschung empfand ich es als emotional, so dass sogar einen Kloß im Hals hatte, als ob man mich betrogen hätte. Und auch die Charaktere sind einfach nur als stark, amüsant und aus dem Leben gegriffen zu beschreiben.

Die Auflösung war überraschend, die Reaktionen oder auch nicht – Reaktionen fand ich ein bisschen drüber.


Gewünscht hätte ich mir weniger Panik(!), weniger Drama & definitiv mehr überraschende Ideen von Dan und Sylvie, die für mich das eigentliche Thema hätten sein sollen. Und so großartig ich das Cover finde, so wenig hat es für mich mit dem Inhalt gemeinsam.


Fazit? Ich werde definitiv Kinsella‘s ältere Bücher noch bei Zeiten lesen und würde dieses unter Vorbehalt empfehlen ; ohne Klappentext.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 4 Rezensionen

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Das Blut des Messias

John Heubusch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 26.06.2018
ISBN 9783865526557
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn ein Autor sich in ein Genre wagt, welches bereits von einem anderen Autoren völlig vereinnahmt wurde, so setzt man die Werke des Neulings fast immer mit dem Altbewährten in Vergleich. So habe ich bei „Das Blut des Messias“ natürlich erst einmal an Dan Brown‘s Bücher denken müssen. Dennoch würde ich sagen, das abgesehen vom Genre, die 2 nicht viel gemeinsam haben. Naja, und das Talent zu Schreiben! ;)

Jon Heubusch‘s Schreibstil finde ich überzeugend. Er weiß mit Witz umzugehen, entwickelt liebenswerte, eigenwillige Charaktere, sowie wackelige Spannungsbögen und jongliert mit detailreichen Fakten. Für meinen Geschmack hätte das Ganze zwar  lockerer und dadurch leichter zu lesen sein dürfen, aber es ist bei Weitem nicht so abschreckend wie Brown‘s Detailliebe.
Dennoch hätte ich mir eine gewisse Konstante der Spannung gewünscht, denn so sehr ich während der Spannungsbögen mitgerissen wurde, so oft hat Mr. Heubusch es aber auch leider wieder abflauen lassen und die Worte sickerten so stellenweise vor sich hin.

Was mich am Ball gehalten hat, war das Gesamtpaket. Hier fließen nicht nur Historie und Action zusammen, sondern auch Emotionen, Mysterium und dieser unfassbare Unglaube. Ich blätterte mit Ungeduld Seiten für Seite um, darauf gefasst jetzt doch noch eine logische Erklärung für die vorausgegangenen Ereignisse zu bekommen. 
Und dann dieses Ende! Natürlich darf der obligatorische Cliffhanger nicht fehlen, der für mich allerdings ausbaufähig war. Und doch sitze ich jetzt hier, recherchierte das Erscheinen des nächstes Bandes, weil ich wirklich, wirklich(!) gespannt bin, auf was das alles hinausläuft. Was könnte wohl mehr für ein gelungenes Buch sprechen? 

- » Für mich ist das etwas anders. Mein Fundament ist die Wahrheit und ich gehe dorthin, wohin sie mich führt. « - [ Seite 274 ] 

Mein Fazit ist also zu 90% positiv. Der „Mitreiß – Faktor“ ist noch verbesserbar, die Idee des Buches ist ultimativ.
Das Cover ist definitiv ein Eyecatcher und lässt viel Platz für Interpretationen. 
Empfehlen würde ich es allen Liebhabern von historisch angelehnten Thrillern, die offen für etwas mehr sind. Oder auch denjenigen, die sich noch nicht an Dan Brown gewagt haben. Aber auch denen, die Dan Brown mochten.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Verfluchte Städte

Anett Arnold , Christin Schäfer , Lea Baumgart , Tim Pollok
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 24.10.2016
ISBN 9783946381112
Genre: Sonstiges

Rezension:

Neben guten Geschichten finde ich gute Aufmachungen bei Büchern ebenso wichtig wie schön. Bei „Verfluchte Städte“ war die Optik sogar ein ganz besonderes Highlight, da jede einzelne Geschichte mit einem schwarz/weiß Foto eingeleitet wird. Für mich mal mehr, mal weniger gelungen. Stimmiger hätte ich es gefunden, wenn jedes Foto der Beschreibung der jeweiligen verfluchten Stadt ähnlich gesehen hätte.


Ebenso besonders und deshalb erwähnenswert finde ich die kurze Info des Autors am Ende seiner Geschichte.


Gerade bei dieser Anthologie habe ich noch einmal gemerkt, wie besonders Kurzgeschichten sein können. Wenn sich der gesamte Plot um 180 Grad dreht und das mit so wenigen Worten.


Die ersten Geschichten fand ich sehr melancholisch angehaucht, sehr trist und obwohl sie nicht für mich zum Klappentext passen, empfand ich sie als anregend. Ab der 3. / 4. Geschichte packte mich dann endlich der Gruselfaktor, erst zaghaft, dann stärker und unheilvoller.


Meine Lieblingsgeschichten sind „Grenzgebiet“, „Die Augen der Geisha“, „Bruckhafen“ & „Weilersreuth“, der Rest ist nicht schlecht, hinkt aber in Spannung und Schauder hinterher.

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358 Bibliotheken, 9 Leser, 6 Gruppen, 24 Rezensionen

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Die Saat

Guillermo Del Toro , Chuck Hogan , Jürgen Bürger , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2010
ISBN 9783453435186
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Phantasma Goriana

Markus K. Korb
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 27.04.2018
ISBN 9789995756536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mehr und mehr entdecke ich meine Liebe zu Anthologien und ihren Weiten. So war ich natürlich auch absolut verzückt „Phantasma Goriana“ innerhalb einer Leserunde lesen zu können, wo doch der erste Satz des Klappentexts direkt mein schwarzes Herz höher schlagen lässt : » Wenn Disneyland von Zombies überrannt wird .. «


Wie in jeder Kurzgeschichtensammlung gibt es Geschichten, die einem mehr zu sagen und andere wieder weniger. In diesem Fall war das Verhältnis ziemlich ausgeglichen. Für mich waren die richtig kurzen Geschichten, die, die mich mit ihrer überrumpelnden Art beeindruckt und mir eben auch zugesagt haben. Und die längeren verloren sich für mich in den Details und ich atmete angespannt aus, als sie zu Ende waren.


Dennoch bzw gerade das hat mich aber auch absolut beeindruckt, denn die gesamte Anthologie stammt aus der Feder eines Autors : Markus K. Korb, der jeder Geschichte einen eigenen (Schreib)Stil einhaucht und somit mit einer Vielschichtigkeit überwältigt, die ich so noch nicht gelesen habe. Ebenso bietet er eine breite Palette an Untergenres, die ich teilweise bis dato auch noch nicht kannte und die mir für mich eine Richtung weisen, welches davon mir mehr zusagt .. oder eben nicht.


Meine Favoriten sind » Disneyland Zombie Massacre « (natürlich .. ;)), aber auch » Ultimate Stagediving Experience « oder » Im Bauch des Wals « ; das ist allerdings nur eine kleine Auswahl aus den gut 20 Stories.


Und liebe Lesenden, habt ihr dieses Cover gesehen? Es ist pure Kunst. Mich hat es direkt an „Der Zauberer von Oz“ erinnert und es bietet einfach eine Unmenge an Interpretationsspielraum, so dass es zumindest immer einen Eindruck hinterlässt. I like!


Ganz klar für mich wieder ein Anthologie – Highlight & 5 von 5 Sterne!

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41 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 29 Rezensionen

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Scherbenfrau (Thriller)

Olaf Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 09.05.2018
ISBN 9783960873952
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich den Klappentext zu „Scherbenfrau“ las, war ich davon überzeugt einen guten Thriller in die Hände zu bekommen, letzten Endes wurde meine Überzeugung jedoch jäh enttäuscht. Diese Geschichte geht für mich maximal als Jugendthriller durch.


Die Sprache wirkte auf mich nicht altersentsprechend, das gesamte Verhalten ließ mich ständig den Kopf schütteln, so manches wirkte unsäglich erzwungen und all die Klischees die bedient wurden, waren zum Haare raufen. So vorhersehbar wie die Geschichte vor sich hinplätscherte, so wenig Platz war da um Spannung aufkommen zu lassen. Alles rennt im Eiltempo an einem vorbei ohne eine Spur zu hinterlassen.


Für mich bedarf es da viel mehr Tiefe, um überhaupt einen Eindruck von Thriller zu hinterlassen. Und das gibt schon der recht simple Schreibstil leider nicht her.


Das Cover verspricht insgesamt dann auch noch etwas mehr als der Inhalt hergibt, dennoch hätte ich wohl jederzeit dazu gegriffen.


Alles in allem ist die Verpackung (Cover und Klappentext) besser aufgemacht als das Gesamtpaket und für mich ist es ein 2 von 5 Sterne Buch.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Mojo Verde (Kurzgeschichte, Krimi) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)

Julia Meumann
E-Buch Text
Erschienen bei booksnacks.de, 26.04.2018
ISBN 9783960872177
Genre: Sonstiges

Rezension:

Short Story, short minds.


Für so wenig Text, ist es verdammt viel Inhalt. Die Spannung wurde gemächlich aufgebaut, steigerte sich zum Höhepunkt und fiel wie eine Welle über mich nieder, um mich dann doch letzten Endes ein wenig im Nassen stehen zu lassen. Denn das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Wie gesagt, der Aufbau war echt top, aber die Enthüllung füllte sich etwas schal an. Es wurde für mich verwirrend und an manchen Stellen erschien alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Der Schreibstil wirkte ebenso unstetig.

An manchen Stellen hätte es mehr sein dürfen und anderen weniger. So konnte mich dieser Booksnack nicht überzeugen, obwohl ich Kurzgeschichten mag.

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126 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 29 Rezensionen

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Die Kannibalen von Candyland

Carlton Mellick III
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783865520951
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn die Realität sich mit Fiktion vermischt, kann etwas echt absurd Gutes bei rumkommen. So zum Glück auch bei „Die Kannibalen von Candyland“, weshalb ich das abstruse Handeln der Printausgabe zwar verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen kann.


162 Seiten ist zwar nicht die Welt, aber in diesen Seiten steckt eine ganze Welt. Bilder von „Charlie und die Schokoladenfabrik“ schwirrten mir im Kopf herum, während ich die Beschreibung von Candyland las. Auch wenn dieses sich deutlich schneller zum Negativen verändert und natürlich auch letztlich deutlich brutaler wurde. Aber, das weiß ich ja jetzt, gibt es nichts, was man nicht mit Süßigkeiten lösen kann! ;)


Nähe zu Franklin aufzubauen war nicht schwer und auch seine Gefühle konnte ich nur allzu leicht nachvollziehen. Aber auch die weiteren Charaktere fanden schnell ihre Rolle, so dass viel Geplänkel nicht notwendig war.

Generell ist Carlton Melick‘s (III) Schreibstil so simpel, wie auch vollendet. Atmosphäre und Protagonisten bauen sich schnell auf und man selbst wird von den Zuckermenschen entführt.


Und so surreal das Gesamtpaket daherkommt, so nah an der Realität ist es doch irgendwie, so dass ich sogar eine leichte Gänsehaut im Nacken bekam.


Für mich ein klares 5 / 5 Paket, das Cover ist so abgedreht, dass es wieder gut ist.


- - -


» Wie kann sich jemand in Naschwerk verwandeln? « Franklin senkt die Pistole. » Das ergibt keinen Sinn. « » So wie sich die Spinnen ihre Netze entwickelt haben, um Antilopen zu jagen, oder wie der Laternenfisch Licht entwickelte, das kleinere Fische in sein Maul lockt, haben wir Zuckermenschen uns auch angepasst, damit wir unsere Beute besser fangen können : Kinder. Unsere Vorfahren waren ein Stamm von Menschenfressern, der kleine Kinder mit Süßigkeiten angelockt hat. Nach einigen Generationen kamen unsere Nachkommen mit Süßigkeiten zur Welt, die direkt aus ihren Händen heraustropften. Schließlich wurden sie mit einer Bonbonhaut geboren. So läuft das nun mal mit der Evolution. «

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

endzeit, horror, zombies

Brutal Planet: Zombie-Thriller, Endzeit, Apokalypse, Dystopie

Sean P. Murphy
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei LUZIFER Verlag, 29.04.2015
ISBN 9783958350670
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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100 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 9 Rezensionen

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Rosemarys Baby

Ira Levin , Herta Balling
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.1998
ISBN 9783442440894
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Klassiker aus dem Jahr 1967, der mittlerweile schon mehrfach verfilmt wurde, mal mehr, mal weniger gelungen. ;)

Ich muss gestehen, bisher bin ich eher selten mit Büchern oder auch Filmen älteren Jahrgangs warm geworden und auch bei „Rosemarys Baby“ fiel mir der sprachliche Stil der Zeit eher negativ auf. Das Gesamtpaket wirkt dadurch sehr unpassend distanziert zur eigentlich psychisch gruseligen Story, was für mich zum Spannungsflop beigetragen hat.

Inhaltlich ist es eigentlich düster, die Nackenhaare stellen sich auf und man möchte Rosemary an der Hand packen und sie von dort, von all dem Unheil, fortzerren. Das die Geschichte allein diese Gefühle hervorruft, spricht für sie.
Der Schreibstil wirkt da eher dagegen und mattiert die Aktionen, ich denke, würde die Geschichte noch einmal moderner geschrieben, könnte sie ganz anders wirken, sich vielleicht sogar besser entfalten, ebenso wie die Charaktere.

Letztendlich sind die knapp 250 Seiten lesbar, aber auch kein - muss -

2,5 Teufelshörner für dieses Werk.

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252 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 26 Rezensionen

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Infiziert

Scott Sigler , Martin Ruf
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.10.2008
ISBN 9783453433632
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder einmal hat mich ein Klappentext ein klein wenig in die Irre geführt, aber vermutlich bin ich einfach zu zombifiziert, als das ich bei - „normale Menschen verwandeln sich in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen“ - nicht an Zombies denken könnte.


Nun gut, kaum war ich erst einmal in der Thematik des Science-Fiction Thrillers, ließ er mich auch nicht mehr los. Trotzdem fand ich den Einstieg zunächst etwas schwerfällig, weil ich mich an den fakten- und detailreichen Schreibstil erst wieder gewöhnen musste. Dann aber wurde es wiederum auch schnell blutig, was ebenfalls präzise beschrieben wurde und das Gesamtpaket gewann für mich Seite fürSeite mehr an Anziehungskraft, Spannung und Nervenkitzel.

Ich persönlich brauche nicht derart viele Hintergrundinformationen oder taktische Feinheiten, dennoch geht bei all dem glücklicherweise die Spannung kaum verloren. Ganz besonders hat mir aber der leicht gestreute Humor gefallen, der einen in den absurdesten Momenten überraschte.


Bei den Charakteren empfand ich den Perspektivwechsel als überaus gelungen, ebenso wie den Informationsfluss des jeweiligen Protagonisten, so dass ich das Gefühl hatte, jeden kennenlernen und deren Handlung nachvollziehen zu können. Natürlich fehlt mir bei manchen einfach die Sympathie, aber auch das darf ein Charakter! ;)


Und am Ende des Buches saß ich da, überrascht über die, die überlebten und die, die sterben mussten. Oder den gnadenlos kurzen Auftritt des großen Feindes. Weswegen die Fortsetzung rasch bei mir eingezogen ist, ..


Das Cover ist für mich natürlich ein absolutes Schmankerl. Passiv aggressiv, dank der Geflügelschere, die btw noch eine ganz besondere Rolle bekommt & dem Sepiaton, der alles etwas bedrohlicher wirken lässt. Für mich gut gewählt.


Einen halben Stern würde ich alles in allem abziehen, weil man sich an die Art des Geschichtenerzählens von Scott Sigler erst gewöhnen muss. Und deshalb würde ich diese 4,5 Sterne Story jedem Science – Fiction Fan an‘s Herz legen. Aber Vorsicht, es besteht die Gefahr, dass man Juckreiz bekommt.

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