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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Verfluchte Städte

Anett Arnold , Christin Schäfer , Lea Baumgart , Tim Pollok
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 24.10.2016
ISBN 9783946381112
Genre: Sonstiges

Rezension:

Neben guten Geschichten finde ich gute Aufmachungen bei Büchern ebenso wichtig wie schön. Bei „Verfluchte Städte“ war die Optik sogar ein ganz besonderes Highlight, da jede einzelne Geschichte mit einem schwarz/weiß Foto eingeleitet wird. Für mich mal mehr, mal weniger gelungen. Stimmiger hätte ich es gefunden, wenn jedes Foto der Beschreibung der jeweiligen verfluchten Stadt ähnlich gesehen hätte.


Ebenso besonders und deshalb erwähnenswert finde ich die kurze Info des Autors am Ende seiner Geschichte.


Gerade bei dieser Anthologie habe ich noch einmal gemerkt, wie besonders Kurzgeschichten sein können. Wenn sich der gesamte Plot um 180 Grad dreht und das mit so wenigen Worten.


Die ersten Geschichten fand ich sehr melancholisch angehaucht, sehr trist und obwohl sie nicht für mich zum Klappentext passen, empfand ich sie als anregend. Ab der 3. / 4. Geschichte packte mich dann endlich der Gruselfaktor, erst zaghaft, dann stärker und unheilvoller.


Meine Lieblingsgeschichten sind „Grenzgebiet“, „Die Augen der Geisha“, „Bruckhafen“ & „Weilersreuth“, der Rest ist nicht schlecht, hinkt aber in Spannung und Schauder hinterher.

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348 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 24 Rezensionen

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Die Saat

Guillermo Del Toro , Chuck Hogan , Jürgen Bürger , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 515 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2010
ISBN 9783453435186
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

anthologie, fantasy, grusel, horror, makaber, mystery, phantastik, scifi

Phantasma Goriana

Markus K. Korb
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 27.04.2018
ISBN 9789995756536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mehr und mehr entdecke ich meine Liebe zu Anthologien und ihren Weiten. So war ich natürlich auch absolut verzückt „Phantasma Goriana“ innerhalb einer Leserunde lesen zu können, wo doch der erste Satz des Klappentexts direkt mein schwarzes Herz höher schlagen lässt : » Wenn Disneyland von Zombies überrannt wird .. «


Wie in jeder Kurzgeschichtensammlung gibt es Geschichten, die einem mehr zu sagen und andere wieder weniger. In diesem Fall war das Verhältnis ziemlich ausgeglichen. Für mich waren die richtig kurzen Geschichten, die, die mich mit ihrer überrumpelnden Art beeindruckt und mir eben auch zugesagt haben. Und die längeren verloren sich für mich in den Details und ich atmete angespannt aus, als sie zu Ende waren.


Dennoch bzw gerade das hat mich aber auch absolut beeindruckt, denn die gesamte Anthologie stammt aus der Feder eines Autors : Markus K. Korb, der jeder Geschichte einen eigenen (Schreib)Stil einhaucht und somit mit einer Vielschichtigkeit überwältigt, die ich so noch nicht gelesen habe. Ebenso bietet er eine breite Palette an Untergenres, die ich teilweise bis dato auch noch nicht kannte und die mir für mich eine Richtung weisen, welches davon mir mehr zusagt .. oder eben nicht.


Meine Favoriten sind » Disneyland Zombie Massacre « (natürlich .. ;)), aber auch » Ultimate Stagediving Experience « oder » Im Bauch des Wals « ; das ist allerdings nur eine kleine Auswahl aus den gut 20 Stories.


Und liebe Lesenden, habt ihr dieses Cover gesehen? Es ist pure Kunst. Mich hat es direkt an „Der Zauberer von Oz“ erinnert und es bietet einfach eine Unmenge an Interpretationsspielraum, so dass es zumindest immer einen Eindruck hinterlässt. I like!


Ganz klar für mich wieder ein Anthologie – Highlight & 5 von 5 Sterne!

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 24 Rezensionen

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Scherbenfrau (Thriller)

Olaf Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 09.05.2018
ISBN 9783960873952
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als ich den Klappentext zu „Scherbenfrau“ las, war ich davon überzeugt einen guten Thriller in die Hände zu bekommen, letzten Endes wurde meine Überzeugung jedoch jäh enttäuscht. Diese Geschichte geht für mich maximal als Jugendthriller durch.


Die Sprache wirkte auf mich nicht altersentsprechend, das gesamte Verhalten ließ mich ständig den Kopf schütteln, so manches wirkte unsäglich erzwungen und all die Klischees die bedient wurden, waren zum Haare raufen. So vorhersehbar wie die Geschichte vor sich hinplätscherte, so wenig Platz war da um Spannung aufkommen zu lassen. Alles rennt im Eiltempo an einem vorbei ohne eine Spur zu hinterlassen.


Für mich bedarf es da viel mehr Tiefe, um überhaupt einen Eindruck von Thriller zu hinterlassen. Und das gibt schon der recht simple Schreibstil leider nicht her.


Das Cover verspricht insgesamt dann auch noch etwas mehr als der Inhalt hergibt, dennoch hätte ich wohl jederzeit dazu gegriffen.


Alles in allem ist die Verpackung (Cover und Klappentext) besser aufgemacht als das Gesamtpaket und für mich ist es ein 2 von 5 Sterne Buch.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Mojo Verde (Kurzgeschichte, Krimi) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)

Julia Meumann
E-Buch Text
Erschienen bei booksnacks.de, 26.04.2018
ISBN 9783960872177
Genre: Sonstiges

Rezension:

Short Story, short minds.


Für so wenig Text, ist es verdammt viel Inhalt. Die Spannung wurde gemächlich aufgebaut, steigerte sich zum Höhepunkt und fiel wie eine Welle über mich nieder, um mich dann doch letzten Endes ein wenig im Nassen stehen zu lassen. Denn das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Wie gesagt, der Aufbau war echt top, aber die Enthüllung füllte sich etwas schal an. Es wurde für mich verwirrend und an manchen Stellen erschien alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Der Schreibstil wirkte ebenso unstetig.

An manchen Stellen hätte es mehr sein dürfen und anderen weniger. So konnte mich dieser Booksnack nicht überzeugen, obwohl ich Kurzgeschichten mag.

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120 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 29 Rezensionen

bizarro fiction, bizarro-fiction, candyland, carlton mellick iii, crabcake, erdbeeraroma, erdbeeren, erotik, erotik-horror, fantasy, festa, festa verlag, horror, kannibalismus, zuckermenschen

Die Kannibalen von Candyland

Carlton Mellick III
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783865520951
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn die Realität sich mit Fiktion vermischt, kann etwas echt absurd Gutes bei rumkommen. So zum Glück auch bei „Die Kannibalen von Candyland“, weshalb ich das abstruse Handeln der Printausgabe zwar verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen kann.


162 Seiten ist zwar nicht die Welt, aber in diesen Seiten steckt eine ganze Welt. Bilder von „Charlie und die Schokoladenfabrik“ schwirrten mir im Kopf herum, während ich die Beschreibung von Candyland las. Auch wenn dieses sich deutlich schneller zum Negativen verändert und natürlich auch letztlich deutlich brutaler wurde. Aber, das weiß ich ja jetzt, gibt es nichts, was man nicht mit Süßigkeiten lösen kann! ;)


Nähe zu Franklin aufzubauen war nicht schwer und auch seine Gefühle konnte ich nur allzu leicht nachvollziehen. Aber auch die weiteren Charaktere fanden schnell ihre Rolle, so dass viel Geplänkel nicht notwendig war.

Generell ist Carlton Melick‘s (III) Schreibstil so simpel, wie auch vollendet. Atmosphäre und Protagonisten bauen sich schnell auf und man selbst wird von den Zuckermenschen entführt.


Und so surreal das Gesamtpaket daherkommt, so nah an der Realität ist es doch irgendwie, so dass ich sogar eine leichte Gänsehaut im Nacken bekam.


Für mich ein klares 5 / 5 Paket, das Cover ist so abgedreht, dass es wieder gut ist.


- - -


» Wie kann sich jemand in Naschwerk verwandeln? « Franklin senkt die Pistole. » Das ergibt keinen Sinn. « » So wie sich die Spinnen ihre Netze entwickelt haben, um Antilopen zu jagen, oder wie der Laternenfisch Licht entwickelte, das kleinere Fische in sein Maul lockt, haben wir Zuckermenschen uns auch angepasst, damit wir unsere Beute besser fangen können : Kinder. Unsere Vorfahren waren ein Stamm von Menschenfressern, der kleine Kinder mit Süßigkeiten angelockt hat. Nach einigen Generationen kamen unsere Nachkommen mit Süßigkeiten zur Welt, die direkt aus ihren Händen heraustropften. Schließlich wurden sie mit einer Bonbonhaut geboren. So läuft das nun mal mit der Evolution. «

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

endzeit, horror, zombies

Brutal Planet: Zombie-Thriller, Endzeit, Apokalypse, Dystopie

Sean P. Murphy
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei LUZIFER Verlag, 29.04.2015
ISBN 9783958350670
Genre: Sonstiges

Rezension:  
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99 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 9 Rezensionen

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Rosemarys Baby

Ira Levin , Herta Balling
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.1998
ISBN 9783442440894
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Klassiker aus dem Jahr 1967, der mittlerweile schon mehrfach verfilmt wurde, mal mehr, mal weniger gelungen. ;)

Ich muss gestehen, bisher bin ich eher selten mit Büchern oder auch Filmen älteren Jahrgangs warm geworden und auch bei „Rosemarys Baby“ fiel mir der sprachliche Stil der Zeit eher negativ auf. Das Gesamtpaket wirkt dadurch sehr unpassend distanziert zur eigentlich psychisch gruseligen Story, was für mich zum Spannungsflop beigetragen hat.

Inhaltlich ist es eigentlich düster, die Nackenhaare stellen sich auf und man möchte Rosemary an der Hand packen und sie von dort, von all dem Unheil, fortzerren. Das die Geschichte allein diese Gefühle hervorruft, spricht für sie.
Der Schreibstil wirkt da eher dagegen und mattiert die Aktionen, ich denke, würde die Geschichte noch einmal moderner geschrieben, könnte sie ganz anders wirken, sich vielleicht sogar besser entfalten, ebenso wie die Charaktere.

Letztendlich sind die knapp 250 Seiten lesbar, aber auch kein - muss -

2,5 Teufelshörner für dieses Werk.

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246 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 26 Rezensionen

außerirdische, cia, dreiecke, epedemie, geflügelschere, horror, invasion, krankheit, mord, science fiction, scott sigler, thriller, usa, virus, wahnsinn

Infiziert

Scott Sigler , Martin Ruf
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.10.2008
ISBN 9783453433632
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder einmal hat mich ein Klappentext ein klein wenig in die Irre geführt, aber vermutlich bin ich einfach zu zombifiziert, als das ich bei - „normale Menschen verwandeln sich in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen“ - nicht an Zombies denken könnte.


Nun gut, kaum war ich erst einmal in der Thematik des Science-Fiction Thrillers, ließ er mich auch nicht mehr los. Trotzdem fand ich den Einstieg zunächst etwas schwerfällig, weil ich mich an den fakten- und detailreichen Schreibstil erst wieder gewöhnen musste. Dann aber wurde es wiederum auch schnell blutig, was ebenfalls präzise beschrieben wurde und das Gesamtpaket gewann für mich Seite fürSeite mehr an Anziehungskraft, Spannung und Nervenkitzel.

Ich persönlich brauche nicht derart viele Hintergrundinformationen oder taktische Feinheiten, dennoch geht bei all dem glücklicherweise die Spannung kaum verloren. Ganz besonders hat mir aber der leicht gestreute Humor gefallen, der einen in den absurdesten Momenten überraschte.


Bei den Charakteren empfand ich den Perspektivwechsel als überaus gelungen, ebenso wie den Informationsfluss des jeweiligen Protagonisten, so dass ich das Gefühl hatte, jeden kennenlernen und deren Handlung nachvollziehen zu können. Natürlich fehlt mir bei manchen einfach die Sympathie, aber auch das darf ein Charakter! ;)


Und am Ende des Buches saß ich da, überrascht über die, die überlebten und die, die sterben mussten. Oder den gnadenlos kurzen Auftritt des großen Feindes. Weswegen die Fortsetzung rasch bei mir eingezogen ist, ..


Das Cover ist für mich natürlich ein absolutes Schmankerl. Passiv aggressiv, dank der Geflügelschere, die btw noch eine ganz besondere Rolle bekommt & dem Sepiaton, der alles etwas bedrohlicher wirken lässt. Für mich gut gewählt.


Einen halben Stern würde ich alles in allem abziehen, weil man sich an die Art des Geschichtenerzählens von Scott Sigler erst gewöhnen muss. Und deshalb würde ich diese 4,5 Sterne Story jedem Science – Fiction Fan an‘s Herz legen. Aber Vorsicht, es besteht die Gefahr, dass man Juckreiz bekommt.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

rezension, voodoopress, zombies

Adrians Untote: Teil1 - Zombie-Thriller

Chris Philbrook
E-Buch Text: 330 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 30.06.2015
ISBN 9789995756208
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zombilicious! Seitdem ich zusammen mit Juliane meinen SuB abarbeite, lese ich endlich wieder mehr Bücher mit und über Zombies. Zuletzt „Adrians Untote“.


Tatsächlich war ich aber zunächst ein wenig abgeschreckt davon, dass die Geschichte in Tagebuchform geschrieben war, der Schreibstil und der Humor von Chris Philbrook haben mir allerdings jegliche Skepsis genommen.


90% wird aus der Sicht von Adrian beschrieben, empfunden und nacherzählt – zunächst für mich etwas unstrukturiert, doch sobald ich meinen persönlichen Faden gefunden hatte, wirkte es nachvollziehbar. Die restlichen 10% Geschichte waren Einblicke in den Tag der alles veränderte zweier weiterer Figuren inklusive Dialogen.


Wie auch schon bei Begegnungen mit Vampiren und anderen bisher nur erfunden Wesen, setzt auch hier der Autor wieder auf neue Fakten bezüglich des Daseins dieser. Mich persönlich reizen all die verschiedenen Spektren und Ideen zu den einzelnen Gestalten und gerade bei Zombies kann man wirklich tief in die Untiefen greifen und sich etwas Neues einfallen lassen. Auch deshalb fand ich die Aufzählung von Adrians eigenen Erfahrungen (;)) gut zu lesen.

Philbrook hat einen sehr bildlichen Schreibstil, der mal amüsant, aber eben auch äußert brutal auftritt. Nur seine Beschreibungen von Adrian lassen viel Spielraum für den Leser und sein Verhalten ist für mich nicht immer nachvollziehbar, aber ich war ja auch noch nicht in der Situation (;) ich komm aus dem Zwinkern gar nicht mehr raus!).


Zusammenfassend gesagt, hat dieses Buch meine Erwartungen übertroffen, überrascht und mich aber vor allem mit seiner Spannung bei der Stange gehalten. Ein paar bissige Untote, einige Gewissensbisse und der schwarze Humor waren einfach eine gelungene Konstellation.


Das Cover entspricht nicht ganz dem Stand des Inhaltes, den trotz 330 Seiten Apokalypse, war das erst der Anfang und der Verfall spiegelt sich nur in den Fratzen der wandelnden Toten wieder. Trotzdem gefällt es mir.


„Der Großteil des Kopfes fehlte, nur ein paar Fetzen grauen Haares waren übrig, sodass ich mich beider Frage, ob sie tot war, recht wohl fühlte.“



4,5 / 5 Hirne

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78 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

familientyrann, geld, gesund in der psychatrie, gier, hass, hinterhältig, intrigant, intrigen, liv constantine, macht, mukoviszidose, neid, psychopath, reichtum, thriller

Dein Leben gegen meins

Liv Constantine , Alexander Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671538
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon durch den Titel „Dein Leben gegen meins“ versprach ich mir einen guten Thriller, aber auch der Klappentext und verheißungsvolle Statements anderer Thrillerautoren bestärkten meine Erwartungen. Bekommen habe ich hingegen eher eine ausgelutschte Version von „Desperate Housewives“, mit vorhersehbaren Psychospielchen und klassischen Weiberintrigen. Erst im zweiten Drittel des Buches sorgten Vergeltungsschläge und der Sinn für Gerechtigkeit zu dem Anreiz weiterzulesen. Jedoch fehlt es dieser Geschichte trotzdem alles in allem an Spannung und Intensität.


Das Buch wird zunächst aus der Perspektive von Amber, der Intrigantin, erzählt, danach folgt Daphne, das vermeintliche Opfer als Erzählerin. Letztere sorgte dafür, dass die Geschichte an Fahrt aufnahm und man nicht mehr den kindischen Gedanken („alle hatten es viel besser als ich, ich will auch mal, mimimimi“) von Amber folgen musste. Allerdings fehlt es mir auch hier bei allen Charakteren an Tiefe und das obwohl meine Antipathie grenzenlos war. Vor allem aber machte vieles einfach keinen Sinn und ich kam kaum noch aus dem Kopfschütteln raus. Ein vorher gerissener Typ wird auf einmal strotzenblöd, während ein drangsaliertes Kind zurück zum „Täter“ will? Wtf?!


Inhaltlich war die Geschichte nicht neu, dennoch hätte ich sie interessiert gelesen, wenn die Umsetzung gut gewesen wäre. Und vielleicht hätte der Aufdruck „Thriller“ nicht sein müssen, da es eher an einen Roman erinnert, der in verschiedene Schubladen gesteckt werden kann.

Der Aspekt, dass das Buch von zwei Schwestern geschrieben wurde fand ich hingegen gut umgesetzt, da mir im Schreibstil kein Unterschied aufgefallen ist – oder lag das am Übersetzer?


Rückblickend hat mir dieses Buch einfach fast gar nicht zugesagt. Ich bin ausschließlich mit dem Ende des Buches zufrieden, obwohl es keine Überraschung war.

Das Cover des Prints ist somit das Positivste für mich, schlicht, aber direkt aussagekräftig.


Mehr als 2 Sterne kommen da für mich nicht zusammen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, vergangenheit, verschiedene welten

Coming Home

Evy Winter
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 26.02.2018
ISBN 9783961730773
Genre: Romane

Rezension:

Mit „Coming home – Alles oder nichts“ hat Evy Winter für mich eine Geschichte erschaffen, die mich überrascht hat. Sie hat in diese knapp 380 Seiten so viele Emotionen verpackt, dass ich lange darüber nachdenken musste, wie mir dieses Debüt schlussendlich gefallen hat.


Zu Beginn der Geschichte war ich nicht wirklich begeistert, die Charaktere wirkten sehr stereotypisches, vorhersehbar und die – in meinen Augen – unnötigen Dramen, zogen vieles für mich in eine entbehrliche Länge. Oftmals bekam ich den Eindruck, das einige Protagonisten nur auf der Bildfläche erschienen um für weitere Katastrophen zu sorgen. Auch die Charaktere der Hauptfiguren ließen mich immer wieder stutzen, wenn sie nicht altersgerecht oder gar widersprüchlich zu ihren vorausgegangenen Aussagen agierten. Alles in allem verlief die erste Hälfte des Buches für mich eher abgehackt und stockend. Was mich allerdings am Ball hielt war der wirklich gute Schreibstil von Evy Winter, trotz all meiner Schwierigkeiten lesen sich all ihre Worte von selbst. Zudem lässt sie des öfteren kleine Details einfließen, die mich an so manch einen Film oder ein Buch erinnerten.


Ab der zweiten Hälfte des Buches veränderte sich vor allem Lynn, die Hauptprotagonistin. Sie machte einen Sprung nach vorn, wuchs mit ihren Hindernissen und ließ sich kaum mehr unterkriegen und das imponierte mir, denn gerade die zweite Hälfte der Geschichte enthält noch einmal wirkliche Tragödien, Herzschmerz und so viel Liebe, dass mir das Herz tatsächlich ein bisschen weh tat.

Rückblickend war es so vielleicht auch notwendig, dass Lynn zu Beginn kein 100% Charakter ist, allerdings ist das ein schmaler Grad.

Das das letzte Kapitel aus Aiden‘s Sicht geschrieben hat mir von der Idee her sehr gut gefallen, wenn auch für mich der Charakterwechsel nicht ganz geglückt ist.


Alles in allem ist diese Geschichte weitaus mehr als ein Liebesroman, sie hat für mich dieses „und die Moral von Geschichte“ - Gefühl vermittelt, dass nicht belehrt, sondern aufzeigt wie wichtig das miteinander ist.


Das Cover passt einfach perfekt zum Inhalt, dennoch hätte mich das ältere Cover eher im Buchladen angesprochen.


Für mich ist es schlussendlich ein 4 von 5 Sterne Buch, das ich gerne noch einmal mit meinem jetzigen Wissen lesen möchte :)

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

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Bis zum Himmel und zurück

Catharina Junk
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 13.03.2018
ISBN 9783463406947
Genre: Liebesromane

Rezension:

- "Wo bleibt eigentlich der Abspann, wenn man ihn braucht?" -  


Obwohl bereits ihr Debütroman „Liebe wird aus Mut gemacht“ große Wellen geschlagen hat, ist „Bis zum Himmel und zurück“ mein erstes Buch von Catharina Junk. Ich denke aber, dass das nicht lange so bleiben wird, denn diese Autorin beherrscht es, so schwerelos leicht zu schreiben, während sie einem inhaltlich die volle Breitseite verpasst, das man dem weder entkommen kann, noch will.

Die Thematik des Buches ist wie aus dem Leben gegriffen und selten habe ich mich einem Charakter so ähnlich gefühlt wie ich es bei Katja tat,  denn erst ihre unperfekte und dennoch nicht weinerliche Art, machte sie so nahbar (ebenso wie ihr Faible für Toast mit Schokocreme & Cola). Die gesamten Protagonisten könnten der eigenen Familie oder dem eigenen Freundeskreis entsprungen sein, so individuell hat die Autorin sie darstellen können. Dadurch, aber auch durch die eigenen Erfahrungen als Drehbuchautorin von Junk, ließen die gesamte Geschichte noch greifbarer wirken. Diese Authentizität lässt mich bis jetzt einfach nicht los.

Durch Rückblenden in Katja‘s Kindheit kommt man Stück für Stück dem Drama näher, was mir vom Lesefluss her nicht immer zusagte. Aber natürlich war dies der beste Weg, mir als Leser, die emotionale Achterbahnfahrt der Protagonistin nahe zu bringen. So schnürte mir manche Szene die Luft ab, während ich bei der nächsten vor Erleichterung weinte. Ebenso wie auch Humor und Liebe die schwierigeren Seiten wieder auflockerten.


Dieses Buch, aber vor allem die Charaktere hinterließen bei mir das Gefühl aus dem Leben einer Freundin gelesen zu haben, vielleicht auch aus meinem eigenen Tagebuch und darum werde ich dieser Geschichte wohl immer wieder einen Besuch abstatten.


Das Cover ist definitiv hübsch anzusehen, fällt aber neben anderen Romancovern auch nicht besonders auf, da es leider nichts besonderes ist. Der Titel hingegen hinterlässt nach den ersten paar Seiten einen tiefemotionalen Eindruck.


Ganz klar ist es für mich ein Favorit unter meinen Bücher & ich kann deshalb auch nur die volle Sternenanzahl vergeben.


- "Im Schutz meines kleines Verstecks harre ich aus, bis es mir im Rhythmus eines sehr, sehr flachen Atems gelungen ist, die Traurigkeit wieder Stück für Stück zusammenzufalten und unter all den anderen aufgewühlten Gefühlen zu begraben." -  

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137 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

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Bis zum Himmel und zurück

Catharina Junk
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 13.03.2018
ISBN 9783463406947
Genre: Liebesromane

Rezension:

- "Wo bleibt eigentlich der Abspann, wenn man ihn braucht?" -  


Obwohl bereits ihr Debütroman „Liebe wird aus Mut gemacht“ große Wellen geschlagen hat, ist „Bis zum Himmel und zurück“ mein erstes Buch von Catharina Junk. Ich denke aber, dass das nicht lange so bleiben wird, denn diese Autorin beherrscht es, so schwerelos leicht zu schreiben, während sie einem inhaltlich die volle Breitseite verpasst, das man dem weder entkommen kann, noch will.

Die Thematik des Buches ist wie aus dem Leben gegriffen und selten habe ich mich einem Charakter so ähnlich gefühlt wie ich es bei Katja tat,  denn erst ihre unperfekte und dennoch nicht weinerliche Art, machte sie so nahbar (ebenso wie ihr Faible für Toast mit Schokocreme & Cola). Die gesamten Protagonisten könnten der eigenen Familie oder dem eigenen Freundeskreis entsprungen sein, so individuell hat die Autorin sie darstellen können. Dadurch, aber auch durch die eigenen Erfahrungen als Drehbuchautorin von Junk, ließen die gesamte Geschichte noch greifbarer wirken. Diese Authentizität lässt mich bis jetzt einfach nicht los.

Durch Rückblenden in Katja‘s Kindheit kommt man Stück für Stück dem Drama näher, was mir vom Lesefluss her nicht immer zusagte. Aber natürlich war dies der beste Weg, mir als Leser, die emotionale Achterbahnfahrt der Protagonistin nahe zu bringen. So schnürte mir manche Szene die Luft ab, während ich bei der nächsten vor Erleichterung weinte. Ebenso wie auch Humor und Liebe die schwierigeren Seiten wieder auflockerten.


Dieses Buch, aber vor allem die Charaktere hinterließen bei mir das Gefühl aus dem Leben einer Freundin gelesen zu haben, vielleicht auch aus meinem eigenen Tagebuch und darum werde ich dieser Geschichte wohl immer wieder einen Besuch abstatten.


Das Cover ist definitiv hübsch anzusehen, fällt aber neben anderen Romancovern auch nicht besonders auf, da es leider nichts besonderes ist. Der Titel hingegen hinterlässt nach den ersten paar Seiten einen tiefemotionalen Eindruck.


Ganz klar ist es für mich ein Favorit unter meinen Bücher & ich kann deshalb auch nur die volle Sternenanzahl vergeben.


- "Im Schutz meines kleines Verstecks harre ich aus, bis es mir im Rhythmus eines sehr, sehr flachen Atems gelungen ist, die Traurigkeit wieder Stück für Stück zusammenzufalten und unter all den anderen aufgewühlten Gefühlen zu begraben." -  

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

angst, dystopie, emma s. ros, endzeit, indie, kindleunlimited, rezensio, selfpublisher, virus, zeitgenössisch

Virus: Die neue Welt (Episode 1)

Tessa Tormento
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 04.07.2016
ISBN B01I06WNP0
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Virus: Die neue Welt – Episode 1“ ist ein 94 Seiten kurzer Buchquickie. Oder wie meine Oma es nennen würde, ein „Groschenroman“.


Wir finden uns in einem nach dem Ende Szenario, ganz ohne Zombies, wieder und leider auch ganz ohne Spannung oder nennenswerten Inhalt. Viele der für mich interessanten Themen, wie zum Beispiel die Details des Weltendes, das bisherige Überleben der Protagonistin oder ähnliches, werden maximal angekratzt. Im Großen und Ganzen drehen sich die ersten 70% ausschließlich um die vor Selbstmitleid triefenden Gedanken der eigentlichen Heldin, was ich situationsbedingt sogar noch verstehen kann, auch wenn ich es nicht lesen möchte. Tatsächlich ist es bis dahin auch ein reiner Monolog, mit zeitweise sehr abgehackten Sätzen, was meiner Leselust einen weiteren Dämpfer versetzte.

Neben all ihrem „mimimi“, macht sie dann allerdings auch noch einen Haufen widersprüchlicher Aussagen, die leider auch noch voller Logikfehler sind.

So war es für mich alles in allem leider ein absoluter Flop, obwohl auch hier wieder die Grundidee echtes Potenzial hatte.

Positiv aufgefallen ist mir hingegen noch das Cover, das ein stimmiges Gesamtbild abgab und mein Interesse weckte.


Der erste Band von 5 bekommt von mir daher nur einen mageren Stern.

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

action, festa, horror, military

The best of SNAFU

Jeremy Robinson , Jonathan Maberry , Geoff Brown , Amanda J. Spedding
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 30.01.2018
ISBN 9783865526137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Situation Normal, All Fucked Up“ - oder kurz „SNAFU“. In „The best of SNAFU“ findet sich eine Auswahl der besten Stories der SNAFU-Reihe wieder und was soll ich sagen, 6 von 8 Kurzgeschichten haben mich absolut begeistert.


Das äußerliche Erscheinungsbild des Buches ist faszinierend wie strange zugleich. Die gesamte Aufmachung hat mir sehr gut gefallen, dennoch hätte ich wohl selbst nie zu diesem Buch gegriffen – rein covertechnisch. Tendenziell lag das daran, dass ich bis dato nichts mit dem Bild anfangen konnte. Aber wie so oft bin auch ich hier hinterher schlauer geworden und widme solchen Büchern ab sofort wohl einen zweiten Blick – den Klappentextblick! ;)


Eins haben alle acht Geschichten gemeinsam, den Schreibstil. Alle lesen sich recht flüssig & ohne in die Länge ziehende Beschreibungen. Na gut, fast alle. Was die Theorien nahelegt, dass es entweder a) am Übersetzer lag oder b) alle Autoren wissen was sie tun .. oder c) beides.


Mit „Das Fossil“ startet das Buch, das einen makaberen Humor birgt, mir allerdings kleinere Schwierigkeiten durch Zeitenwechsel und Erzählungen Dritter bereitet hat. Das Ende hingegen hat alles verändert und ich wollte die Geschichte noch einmal lesen, mit dem Wissen, das ich nun hatte - was definitiv für die Geschichte spricht.


In der zweiten Story „Back to Black“ kamen direkt meine heißgeliebten Zombies, deren Inhalt mich detailreich mitreißen konnte. Die Protagonisten ließen mich mit ihnen bangen und ich war wirklich froh, dass das Ende so nah war. Obwohl es bei Zombiegeschichten natürlich nie wirklich endet .. ;)


Die erste Zeichnung barg die 3. Geschichte „Begraben im Gewölbe“, die die Beschreibung des Autors wirklich treffend wiedergab & die Schreckstellen noch schrecklicher gestaltete. Definitiv eine meiner Favoriten.


Bei „Jagd auf den Mann“, Geschichte Nummer 4, war ich froh, dass es eine Kurzgeschichte war und der Autor so schnell auf den Punkt kam. Trotz allem wurde auch hier mit etwas Verzögerung nicht mit Spannung gegeizt, wenn auch nicht so einnehmend.


In „Von Sturm und Feuer“, mein erster Flop, insgesamt Story Nummer 5, wurde allerdings mit vielen beschwerlichen Begriffen und gestelzten Dialogen um sich geworfen. Darum und insgesamt wirkte die Geschichte generell sehr öde auf mich.


„Machtdemonstration“, Geschichte 6, riss mich wieder aus der kleinen Kuhle des Unbehagens, indem sie sich durch rasante, kurze, wenn auch detaillierte Spannung profilierte und mir ein weiteres Highlight bescherte.


Die vorletzte Geschichte „Ungeziefer“ war leider eher viel Wind um nichts , es gab viele drum herum Gerede und die Spannung von der vorhergegangenen Shortstory suchte ich vergeblich.


Und last but not least enthielt Story Nummer 8 „Gift“ alles. Ein paar unnötige Details, die dann durch ein Haufen Action wieder wett gemacht wurden.


Fazit : Diese Anthologie ist ein perfektes Buch, um zu erkennen, was einem so zusagt oder auch was nicht. Vor allem aber sticht es durch einen soliden, flüssigen Schreibstil hervor, der einnehmend sein kann, wenn einem der Inhalt der jeweiligen Geschichte zusagt.


Für mich 4,5 von 5 Mutationen.

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195 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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92 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 48 Rezensionen

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Der Todesmeister

Thomas Elbel
Flexibler Einband
Erschienen bei Blanvalet, 20.11.2017
ISBN 9783734104145
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zunächst war mir „der Todesmeister“ ein wenig zu viel des Guten, denn obwohl er mitten im Geschehen beginnt, wird all die Spannung mit doppelt und dreifach ausgeschmückten Details abgeflacht und der Reiz weiterzulesen war auf Sparflamme gestellt. Abgesehen davon und wenn man erst einmal drinnen ist, hat Thomas Elbel einen angenehmen Schreibstil, der auch gelegentliche Spuren von Humor enthält.


Um die Charaktere näher kennenlernen zu können, ist natürlich ein bisschen Hintergrundwissen nötig, welches gut mit in die Geschichte eingebaut wurde ohne den Fluss zu stören, dennoch kam für mich ein wenig der „Grand Guignol“ selbst zu kurz, auf dem der Thriller quasi basiert. Nichtsdestotrotz versprüht die Handlung, gerade gegen Ende, die pure Gewalt – vor allem psychisch aber auch ein wenig blutig brutal.


Die männlichen Hauptcharaktere Viktor und Ken sind mir durchaus sympathisch und sehr authentische, individuelle Persönlichkeiten, die Frauen Begüm und Stella wiederum wirken dagegen sehr Klischee behaftet und übertrieben. Die eine bemitleidet sich selbst am meisten und ist unsäglich distanziert, während die Andere alles an sich nimmt was nicht bei drei auf dem Baum ist und einschnappt, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es möchte. Manchmal ist weniger einfach mehr (ähnlich wie bei den Details ;)).


Abstriche würde ich noch beim Cover machen, dass mich weder durch die Optik, noch der gewählten Schrift- und Schreibart anspricht.


Alles in allem ist „der Todesmeister“ ein gelungener Thriller, der auch durch die überraschenden Wendungen, die die Neugier wecken und der zum Ende hin steigenden Spannung trumpfen kann. Und dank des Cliffhangers und der noch ungelösten Geschichtssträngen freue ich mich auf den nächsten Band.


Für mich ist es ein 4 von 5 Blutstropfen Thriller.

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ebook, emotiona, emotionen, ergreifen, freundschaft, gefühle, gefühlvol, geschwister, hass, internat, intrigen, jugendbuch, jugendroman, juli im winter, mobbing

Juli im Winter

A.L. Kahnau
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 08.12.2017
ISBN 9783746047898
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Juli im Winter“ ist nicht mein erstes Buch von A.L. Kahnau gewesen, also wusste ich eigentlich, dass sie die Kunst des Schreibens beherrscht und doch hat mich Juli‘s Geschichte vollkommen beeindruckt zurückgelassen. Aber auch verletzt.


Kahnau‘s Schreibstil kommt so locker flockig daher, während sie ein Thema behandelt, dass so schmerzhaft und akut ist, das mir die Luft teilweise weg blieb, während ich mit Juli mitlitt. Alles fühlte sich so unfassbar echt an, als seien es meine eigenen Schmerzen.

Zeitweise flogen die Seiten nur so dahin, weil ich darauf hoffte, dass es eine rasche Aufklärung gab ; während ich es anderseits manchmal einfach zur Seite legen musste um nicht vollkommen in dem Schmerz unterzugehen.


Natürlich sind die Charaktere dementsprechend ausdrucksstark und authentisch und handeln (leider) realistisch und nicht immer so, wie man es sich wünschen würde. Aber genau das hat mir nur noch mehr zu denken gegeben ; wie hätte ich gehandelt?


Diese Geschichte ist so hautnah, so schmerzhaft, dass ich hoffe, das alle, die dieses Buch lesen etwas gegen Mobbing tun oder zumindest selbst nie zum Täter werden. Tatsächlich wäre es, meiner Meinung nach, ein wahrer Schatz an Schullektüre, da es wichtige moralisch Werte vermitteln kann, ohne belehrend oder gar langweilig zu sein.


Die Optik des Buches macht natürlich auch so einiges her, auch wenn ich es zunächst mit einer Fantasygeschichte verbunden habe. Trotzdem ist es ein absoluter Hingucker und nach dem Lesen der Geschichte, empfinde ich es im vollkommenen Einklang mit dem Inhalt.


Den einzigen Abstrich würde ich im Klappentext machen, der leider Platz für eine Unmenge an Interpretationen lässt und mich nicht neugierig auf das Buch gemacht hat. Würde ich die Seite der Autorin nicht verfolgen und bereits einige ihrer Geschichten kennen, hätte ich diesen Schatz wohl nie gelesen.


Alles in allem kann ich diesem Buch nur 5 von 5 ♥ geben.

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autobiographie, biografie, biographie, bordell, bulemie, essstörung, gewalt, kindesmissbrauch, lilly lindner, magersucht, missbrauch, prostitution, sexueller missbrauch, splitterfasernackt, vergewaltigung

Splitterfasernackt

Lilly Lindner
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.07.2013
ISBN 9783426784884
Genre: Biografien

Rezension:

Wie bewertet man ein Buch, das das Leben des Autors darstellt? Darf man das überhaupt? Sollte man das? Die Geschichte selbst zu bewerten kann ich persönlich nicht, denn es sind die Erinnerungen von Lilly Lindner und somit ihr Leben – wie viele Sterne es wert ist, sollte nicht ich als Fremde beurteilen. Aber den Schreibstil und die Gabe etwas so Schmerzliches rüberzubringen kann und möchte ich beschreiben, auch um meine Gedanken über „Splitterfasernackt“ zum Ausdruck bringen zu können.


Ich habe dieses Buch mit dem Gefühl gelesen hautnah dabei zu sein / sein zu müssen. Wegsehen war keine Option und auch die Anspannung, Neugier und Trauer wurden mir als Leser übertragen. Etwas, dass man ihr, meiner Meinung nach, erst einmal nachmachen muss, während man über ein Leben schreibt, das eigentlich keiner alleine tragen kann.

Ihre Sätze sind nicht leicht – was nicht nur an deren Inhalt liegt, sondern auch an der ausschweifenden Art mit der Lilly Lindner in meinen Augen schreibt. Einen richtigen Lesefluss hatte ich deswegen nicht, dennoch war das Bedürfnis nach einem „happy end“ für das kleine Mädchen zu groß, als das ich das Buch längere Zeit beiseite legen konnte. Ebenso es abzubrechen, hätte in mir nur das Gefühl ausgelöst jemanden im Stich zu lassen.


Auch wenn mich ihre Art des Schreibens nicht vollends überzeugen konnte, empfinde ich ihre Geschichte als wichtig, denn mit diesem Buch fühlte ich mich weniger allein, obwohl ich nicht einmal ähnliches durchmachen musste.


Ich bin froh, dass ich ihre Geschichte gelesen habe und ich werde auch ihre anderen Bücher lesen, da ich mehr über Lilly Lindner und ihr Gedankengut erfahren möchte. Ich empfinde wirklich großen Respekt vor Lilly Lindner und ihrem Buch.

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Paper Swan - Ich will dich nicht lieben

Leylah Attar , Patricia Woitynek
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei LYX, 14.10.2016
ISBN 9783736302891
Genre: Romane

Rezension:

Und das nächste Buch, das auf meine imaginäre Liste „außen hui, innen pfui“ kommt.


Über den Punkt, dass man vieles direkt erahnen kann, - hier möchte ich noch anmerken, dass ich eigentlich immer falsch liege, mit meinen Vorahnungen - kann ich noch hinweg sehen, aber das die Hauptprotagonistin nicht einmal den Hauch von Gegenwehr leistet, sondern sich nur um die Genitalien ihres Peinigers(!) Gedanken macht, kann und will ich einfach nicht mehr lesen. Erniedrigt, geschlagen, gedemütigt und doch voller Erregtheit, wie realistisch kann das sein? Und natürlich wird es wieder einmal mit sich im Kreis drehenden Gedanken in die Länge gezogen, während sich die Spannung in Luft auflöst. Auch der Perspektivwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten Skye und Damian änderte daran leider nichts. Obwohl ich Damian Skye ganz klar vorziehe, da sie mit allem was sie tut den Bogen des Klischees weit überspannt.


Das Ende des Buches war noch einmal wie ein Sprung in ein ganz anderes Genre – kitschig, moralische Lovestory - und insbesondere Skye hat noch einmal einen positiven Wandel gemacht. Allerdings widerspricht dies noch einmal mehr den Erwartungen, die der Klappentext gesetzt hat.


Den Schreibstil fand ich ok, nichts was ich besonders hervorheben würde oder schlecht machen müsste. Ein bisschen mehr „wumms“ an Spannung und Emotionen, ohne es noch mehr zu dramatisieren wäre mir allerdings lieber.


Alles in allem für mich ein Buch, das man zwar lesen könnte, aber es zu lassen bedeutet vor allem mehr Zeit für bessere Bücher.


Leider ein ein Sterne Buch, dem Cover sei dank.



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Tags: außen hui, innen pfui, coverliebe, storyfail   (3)
 

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2.013 Bibliotheken, 22 Leser, 15 Gruppen, 179 Rezensionen

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Lucian

Isabel Abedi
Fester Einband: 553 Seiten
Erschienen bei Arena, 15.09.2009
ISBN 9783401062037
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lange, lange lag „Lucian“ auf meinem geliebten Stapel ungelesener Bücher und ich bin wirklich froh, dass das ein Ende hat und ich in Isabel Abedi eine neue Favoriten-Autorin finden konnte.


Ich empfand ihren Schreibstil als wirklich einfühlsam, intensiv und doch leicht. Das Lesen von „Lucian“ war wie das mitgenommen werde von einer Welle von Worten. Einzig der Einstieg war etwas schleppend – und um die Metapher fortzusetzen – musste ich mich wohl erst einmal an die Wassertemperatur gewöhnen! ;)


Zunächst hatte ich das Gefühl, dass ich die Geschichte von Becks und Lucian schon zig mal gelesen hätte und mich ein altbewährtes Schema erwarten würde. Aber ich scheine mich in letzter Zeit öfters zu irren, glücklicherweise, denn die Entwicklung war für mich mehr und mehr überraschend, tief berührend und mitreißend. Ich las immer gehetzter, weil ich endlich wissen wollte was alles zu bedeuten hatte und wie es für beide ausgeht. Und als ich das Ende erreichte, konnte auch dies mich überzeugen, auch wenn es mich mit einem Stich im Herzen zurückließ.


Die Charaktere waren trotz anfänglicher Namensverwirrung – Spatz, Suse, Becky, Becks, Rebecca .. - ausdrucksstark, überzeugend, leidenschaftlich, nachhaltig. Sie gaben mir das Gefühl ein Teil von ihnen sein zu wollen und sie kennenlernen zu müssen.


Auch an der Szenerie und deren Beschreibung konnte ich mich kaum satt lesen. Mein Kopf verarbeitete all die Kopfkinoeindrücke in ein paar Träumen, so dass mich die Geschichte zu keiner Zeit richtig losließ.


Das Cover ist für mich wundervoll. Ein wenig düster, aber doch so zart und leicht. Es ist einfach schlicht und ansprechend und für mich auch passend zum Inhalt.



Das Rundumpaket ist für mich 4,5 von 5 Augenblicke wert.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

mar

Stunde Null

Michael Green , Axel Merz
Flexibler Einband: 445 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 18.07.2011
ISBN 9783404160655
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Erwartungen an „Stunde Null“ waren groß und auch schon ziemlich spezifisch. Und zu Beginn des Buches jauchzten diese auch vor Erfüllung bis sie peu à peu niedergemetzelt wurden. Zurück blieb das Gefühl von Enttäuschung und so gönnte ich der Geschichte und mir eine kleine Beziehungspause. Begonnen hab ich mit „Stunde Null“ Ende April und beenden konnte ich es Mitte Juni.


Wo der Klappentext noch einen Endzeitklassiker mit Dramatik verspricht, und der Anfang diesem alle Ehre macht, beginnt im zweiten Teil die eigentliche Geschichte rund um einen Neustart ; Stunde Null hat geschlagen und nahezu jegliche Spannung schleicht sich davon. Das war der Punkt in dem meine Enttäuschung das Buch in die Ecke pfeffern wollte und ich mich zaghaft von der Lektüre entfernt habe.

..

Wendepunkt!

..

Frei von Erwartungen setzte ich mich also Mitte Juni erneut an Green‘s Drama und fand unmittelbar wieder in die Geschichte rein, konnte mich an der Entwicklung erfreuen und empfand die Erzählung als nicht mehr enttäuschend. Denn für mich ist diese Geschichte mehr als Drama einzuordnen als Dystopie. Natürlich hat es dystopische Elemente, dennoch ist der Hauptaugenmerk auf das was danach kam, den Aufbau nach dem Ende. Und als ich das für mich erkannte, konnte ich auch die Botschaft des Autors verstehen bzw erreichte mich zumindest eine. Das menschliche Verhalten wird in seinem für und wider dargestellt, ebenso wie sein verbissener Selbsterhaltungstrieb. Manchmal war es mir zuwider, aber meistens stimmte es mich nachdenklich und ich fragte mich mehr als einmal wie wohl ich handeln würde. Tatsächlich glaube ich, dass das auch ein Part war, den sich der Autor gewünscht hat. Vielleicht sollte man sogar Stellung beziehen, aber das ist gar nicht so einfach, weil es eben doch nicht nur schwarz oder weiß gibt.



Der Stil des Autors mit Worten umzugehen hinterlässt prinzipiell einen angenehmen Leseeindruck, dennoch bestückt er jeden Satz mit vielen Details, die mal mehr, für mich eher weniger relevant waren und meinen persönlichen Lesefluss teilweise gestört hat, so dass ich manches auch eher nur grob überflog. Die Szenerie wurde allerdings zum Leben erweckt und man durfte mitreisen, mit denken, mit leiden.


-


Alles zusammen ergibt für mich ein gelungenes Buch mit einem irreführendem Klappentext und teilweise schleppenden Kapiteln. Das Cover könnte kaum treffender sein und auch das grün hinterlässt einen bitteren Beigeschmack, wenn man es sich länger ansieht. So ergibt als Ganzes für mich 4 von 5 Blutstropfen.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Book of Love - Ein Milliardär fürs Herz

Lotte Römer
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Independently published, 16.06.2017
ISBN 9781521520635
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Wenn ich eines von Lotte Römer‘s (neuen) Büchern in die Hand nehme bzw mir auf den eReader lade, schleicht sich von vornherein ein Lächeln auf mein Gesicht. Denn ich weiß was mich erwartet und doch werde ich auch immer ein kleines bisschen überrascht.


Mit „Book of love – Ein Milliardär fürs Herz“ hat Lotte Römer wieder eine Geschichte erschaffen, die mich in sich aufgesogen hat und mich an die Seite der Protagonisten stellte. Ebenso ist der Schreibstil wieder angenehm flüssig, dass es mir wiederum ein leichtes war die Geschichte in mich aufzunehmen und auch die Charaktere werden ausdrucksstark rübergebracht.

Ich empfinde die Protagonisten als authentisch, weil sie nicht immer logisch handeln, Dramen sich erübrigen würden, wenn sie miteinander reden würden, statt voreinander wegzulaufen und weil es sich hier zwar um einen attraktiven Milliardär handelt, aber nicht um ein kleines Naivchen, dass sich mir nichts, dir nichts seinem Charme ergibt.

Auch die Beschreibung der Schauplätze waren wie zu erwarten ein Genuss des eigenen Kopfkinos, dass sich farbenfroh und lebhaft entfalten konnte.


Ebenso bin ich begeistert wie Lotte Römer die Fakten der eBook-Piraterie in die Geschichte hat einfließen lassen und so dem Leser – und auch dem eventuellem Unterstützer solcher Piraterie - Plattformen – gehörig die Ohren schlackern sollten, zumindest war das bei mir der Fall, da ich mich bisher nur sehr oberflächlich mit diesem Thema befasst hatte.


Zusammenfassend ist dieser Liebesroman für mich wieder eine volle Punktlandung – 5 von 5 Gondeln - und auch das Cover ist ebenso schön anzusehen, wie passend zum Inhalt.


Ps. Eine für mich passende Untermalung des Buches ist übrigens noch folgendes Lied : https://www.youtube.com/watch?v=SZQIfEN_p2A

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177 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 73 Rezensionen

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Niemand wird sie finden

Caleb Roehrig , Heide Horn , Christa Prummer-Lehmair
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei cbj, 22.05.2017
ISBN 9783570173343
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Niemand wird sie finden“ ist Caleb Roehrig‘s Debütroman und unter dem Genre des Jugendthrillers zu finden, auch wenn ich dieses Buch als mehr empfand als das es in nur eine Genre-Schublade passen könnte.


Der Schreibstil ist leichte Kost und der Autor bringt seine Geschichte so flüssig lesbar rüber. Dennoch war für mich die Erzählweise nicht die eines 15-Jährigen, aus dessen Sicht hier geschildert wird. Zwischendrin bekommt man Rückblicke von Erlebnissen der Hauptprotagonisten Flynn & January, was die Eindrücke und Empfindungen nur verstärkt.

Die Charaktere waren ausdrucksstark, geheimnisvoll und teilweise echt widerlich, so dass man mit ihnen über Dinge nachdenken konnte, eigene Schlüsse ziehen und sich dann auch irgendwie verraten fühlte.


Der Thrilleranteil ist packend bis zum Schluss und lässt einen doch leer zurück, denn viele Fragen werden zum Ende hin aufgeworfen, die dann aber leider auch unbeantwortet bleiben, denn stattdessen widmet sich der Autor der vermeintlichen Nebenhandlung – Flynn‘s Homosexualität. ( Da dieses „Geheimnis“ bereits auf Seite 43 offiziel gelöst wird und mir als Leser das Ganze recht schnell klar war, sehe ich hier keinen Spoiler. ) Ich finde es toll wie der Autor diesen Aspekt in die Geschichte eingefügt hat, ohne dem Thriller die Spannung zu nehmen, doch gerade zum Ende hin war das Thema von Flynn‘s Sexualität für mich fehl am Platz, da ich mir lieber Antworten zu January‘s Geschichte gewünscht hätte um dem Buch einen runden Abschluss zu geben. So bleibt ihre Geschichte offen im Raum hängen, was mir dem Buch einen bitteren Nachgeschmack verlieh.


Das Cover finde ich wirklich toll anzusehen, da die riesige Schrift und der doch düstere Titel einiges versprechen. Ebenso das Mädchen im dunklen Hintergrund ist eher unheimlich und somit treffend gewählt. Dennoch hätte es mich in einer Buchhandlung nicht wirklich angesprochen, aber das liegt wohl eher daran, dass ich es dezenter bevorzuge.


- Das Buch zu bewerten gestaltete sich diesmal für mich etwas schwieriger, denn auch wenn mir der Thriller des Gesamten zusagte & auch Flynn‘s Geschichte toll rübergebracht wurde, empfand ich das Mischverhältnis beider Elemente als nicht ganz so gut getroffen. Und auch das offene Ende von January‘s Geschichte ist für mich einfach ein dicker Abstrich des Ganzen. Für mich sind das 3 von 5 Blutstropfen.


Ps. Während des Schreibens meiner Gedanken zu dem Buch, gewann ich immer mehr den Eindruck, dass „Niemand wird sie finden“ ein tolles Buch für den Unterricht gewesen wäre. Durch den spannenden Thriller & das Thema von Homosexualität könnte diese Geschichte viele Schüler ansprechen.

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