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Chain of innocent souls

Patrizia Rodacki
Flexibler Einband: 434 Seiten
Erschienen bei MASOU Verlag , 01.10.2017
ISBN 9783944648767
Genre: Fantasy

Rezension:

Vor einigen Jahren habe ich „Krieger des Lichts“ von Jasmin Welsch gelesen und mich gnadenlos in diese Trilogie verliebt. Bis dato habe ich auch nichts vergleichbares gefunden .. und dann kam „Chain of innocent souls“, ein überzeugender Anfang einer mitreißenden Fantasystory.


Patrizia Rodacki ist jung, ambitioniert und hat einen wirklich klaren, schön zu lesenden Schreibstil. Sie haucht ihren Charakteren leben ein und erschuf eine neue, magische Welt.

Während des Lesens hatte ich das Gefühl, dass viele Emotionen von ihr selbst in die Geschichte einflossen, so dass es irgendwie heimelig wirkte, obwohl es natürlich kein Stück realistisch .. oder? ;)


Zu Beginn wird man mit kurzen Fakten über eine Vielzahl der Charaktere bombardiert, was mir bisher selten gefallen hat, hier leider auch nicht. Vor allem da hier wirklich viele, viele Protagonisten aufgeführt werden sowie deren Status und Eigenschaften ; etwas über das ich mir lieber selbst ein Bild mache, mal abgesehen davon, dass ich mir das nie im Leben hätte merken können.

Die Geschichte selbst brauchte viel Platz um sich entfalten zu können und es fehlte mir inhaltlich erst mal etwas, das mich bei der Stange hielt. Aber das Durchhalten hat sich gelohnt, denn sobald der Stein in‘s Rollen kam, wurde es für mich zu einem klaren Fall von einem Pageturner. Was als nächstes passiert war kaum vorherzusehen, das was einen da überrollte, nahm einen den Atem und dann? Dann war das Buch auch schon wieder zu Ende. So offen, so voller Fragen, dass ich mich erst noch einmal vergewissert habe, das das wirklich das Ende war. Und jetzt sitze ich hier auf heißen Kohlen. Gefangen im Cliffhanger – Universum. Segen und Fluch zugleich, was mich der Heldin, die keine sein will, irgendwie noch näher bringt.


Eine klare Empfehlung für jeden Fantasyleser mit Geduld und ausreichend Tee und Plätzchen zum Warten auf Teil II .. - gut Ding will schließlich Weile haben.

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46 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Artemis

Andy Weir , Jürgen Langowski , Gabrielle Pietermann , Marius Clarén
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 05.03.2018
ISBN 9783837141658
Genre: Science-Fiction

Rezension:


Wenn es tatsächlich noch jemanden gibt, der nicht weiß, dass ich ein riesiger Fan von „Der Marsianer“ - Buch sowie Film – bin, der weiß es zumindest jetzt. Meine Begeisterung zum im Oktober 2015 gelesenen „Marsianer“ ist ungebrochen und zum Glück hat auch der neue Science – Fiction Roman „Artemis“ von Andy Weir mich ein weiteres Mal glücklich zurückgelassen.

Für mich kommt die Geschichte rund um Jasmin Bashara, genannt Jazz, nicht ganz an Mark Wattney‘s ran, aber vielleicht sollte man die Zwei auch einfach nicht vergleichen. Es fängt ja schon damit an, dass wir uns hier auf dem Mond und nicht dem Mars befinden.

So oder so trumpft Mr. Weir wieder einmal mit einem beeindruckenden Wissen rund um den Mond und seine Materie auf, welches fließend in die Geschichte eingebunden war. Auch seine Art zu Schreiben ist wieder klar und einfach weg zu lesen, so dass der Inhalt an einem vorbeirauscht, naja, zumindest ab dem Moment wo sie an Fahrt aufgenommen hat. Wie auch schon in seinem ersten Roman, braucht Andy Weir auch hier wieder viel Platz um vom ersten Akt zum Nächsten zu kommen, doch Jazz ist eine so sympathische Hauptprotagonistin, dass man ihr gerne zuhört. Charme und Witz gehören nicht nur zu ihren Eigenschaften, sondern finden sich im gesamten Text wieder. Und auch mein persönliches Bild von Artemis konnte sich trotz famoser Beschreibungen frei entfalten, so dass ich diese einzigartige Stadt auf meine „to travel“ - Liste setzen würde.

Vielleicht war es sogar ein Vorteil für die Geschichte, dass ich sie als Hörbuch gehört habe, denn so waren die inneren Monologe viel eindringlicher und fühlten sich persönlicher an. Gabrielle Pietermann ist eine grandiose Sprecherin und das sage ich, obwohl ich total vernarrt in David Nathan‘s Stimme bin. Sie hat sich für mich voll in ihre Rolle einfinden können und so eine Bindung zwischen mir als Leser und ihr als Jazz aufgebaut, die sich über das Lesen vielleicht nicht vollkommen entfalten hätte können.

Das Cover ist für mich ein weiteres Highlight und gehört definitiv zu meinen Favoriten in diesem Jahr, ebenso wie das Buch selbst. Für mich machen somit weniger als 5 Punkte keinen Sinn und ich würde mich echt freuen mehr von Andy Weir in der deutschen Blogszene zu sehen.

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Girls vs Zombies

Anja Hansen
E-Buch Text: 132 Seiten
Erschienen bei null, 09.07.2018
ISBN B07FDDBH3J
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit „Girls vs Zombies“ kann ich endlich einen weiteren deutschen Zombie – Roman auf meiner Leseliste verbuchen, auf der sich definitiv zu wenig deutsche Z - Autoren tummeln.


In die Geschichte selbst bin ich überraschend schnell reingekommen, da der Schreibstil angenehm leicht den Leser mit sich zieht. Die bildliche Darstellung von der Umgebung hat mir dabei besonders gut gefallen, vor allem im Vergleich zu den Charakteren, die mir mit ihrer kindlichen Art mächtig gegen den Strich gingen und so auch nicht wie junge Erwachsene rüberkamen.

Ein bisschen schwierig empfand ich zudem die Erzählperspektive (personale Erzählform), die irgendwie chaotisch wirkte und die wechselnden Sichtweisen haben die Geschichte nicht einmal vorangebracht.


Nichtsdestotrotz konnte ich dem Verlauf nur mit angehaltenem Atem verfolgen, da hinter der nächsten Tür, der nächsten Ecke ja schon der nächste Zombie hätte lauern können und man trotz aller Abneigung ungern einen weiteren Protagonisten verliert. Und wenn dann ist es eh immer der Falsche. (So wie im richtigen Leben! .. :D)

Anja Hansen verliert keine Zeit mit zu viel drumherum Geplänkel, was mir nicht nur gut gefallen hat, sondern auch das Buch in schnellen Schritten vorantreibt, doch manche Sätze wirkten wie noch schnell dazwischen gequetscht, weil man die und die Information noch loswerden wollte / musste. Erstaunlicherweise störte das allerdings nicht den Lesefluss.


So ist für mich klar, dass die Autorin eine echt gute Zombiegeschichte zu Papier gebracht hat, mit einer lesenswerten Art des Schreibens und es einfach an der Vollendung des großen Ganzen haperte, dazu zähle ich leider auch den Klappentext.


Eine absolute Punktlandung legt dagegen das Cover hin! Ich meine, seht es euch an, eine bewaffnete, blutverschmierte Frau in ihren Mannschaftstrikot sieht sich einer Menge Zombies entgehen – da dudeln direkt die »Bee Gees« im Kopf .. » Ah, ha, ha, ha, stayin' alive, stayin' alive «

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176 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

Genki Kawamura , Ursula Gräfe
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 23.04.2018
ISBN 9783570103357
Genre: Romane

Rezension:

„Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden“ ist für mich vor allem äußerlich eine wahre Perle, was nicht im Umkehrschluss bedeuten soll, dass der Inhalt scheußlich ist, er kann für mein dafürhalten nur nicht mit dem Eyecatcher selbst mithalten.


Zunächst einmal musste ich mich an die Gestaltung des Textes gewöhnen, da das Ganze an etwas maue Tagebucheinträge erinnert und die eh schon eher sachten Emotionen wurden so nicht gerade hervorgehoben. Dennoch vermittelt die Geschichte inhaltlich so fuckin‘ viel! Vermutlich weil man daran auch einfach immer mal erinnert werden muss ; was zählt im Leben, auf was könnte man verzichten?


Leider kratzt es aber nur an der Oberfläche und mir fehlt einfach mehr Text an der ein und auch anderen Stelle. Die anfänglichen Wiederholungen einzelner Sätze fand ich dadurch nur noch unnötiger.

Der Schreibstil ist eigentlich recht einfach gestrickt, und für mich hat er sogar etwas abweisendes, als ob der Autor mich von der eigentlichen Intensität fernhalten wollte.


Doch je näher sich die Woche im Buch dem Ende neigt, desto mehr bekommt man diesen Kloß im Hals. Nicht weil es hier auf einmal vor Gefühlen sprudeln würde, sondern weil der Tod näherrückt, für jeden von uns und das löst doch in den meisten – auch in mir – einfach ein ganz eigenes Gefühl aus. So konnte ich dann auch nicht verhindern das sich doch noch eine Träne davon stahl, als der drollige Postbote ( der btw bis zuletzt namenlos blieb) seine letzte Entscheidung trifft.


Ein Fazit zu ziehen ist für mich daher einfach nur schwierig, aber da das Buch so kurz und knackig ist, verliert man auch nicht viel Zeit, falls es einem am Ende so gar nicht zusagen sollte. Dieses Buch legt viele Facetten des Lebens und Sterbens dar und man muss sich darauf einlassen wollen, am besten ganz erwartungsfrei.

Das Preis - / Leistungsverhältnis sehe ich daher als größtes Manko. 18 € für nicht mal 200 Seiten – die auch noch mit einem mega Rand hochgepusht wurden, sind für mich in keiner Weise gerechtfertigt.


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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Stiller Schrei

Marc Prescher
E-Buch Text: 172 Seiten
Erschienen bei nn, 11.10.2016
ISBN B01M4IGHGH
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

[Gelesen Januar 2017]


Wenn der eigentliche Horror erst hinterher beginnt, dann bist du mitten in die psychische Schlingfalle getappt. Tja, .. In »Stiller Schrei« passiert genau das.


Die Geschichte beginnt mit den Beobachtungen eines labilen Anfängerstalkers, der eigentlich nicht den Mumm hat seine kranken Fantasien auszuleben. Aber all der Frust der ihn belastet, gibt ihm den Schubser in die verkehrte Richtung und er findet sich als Einbrecher wieder, der sogar vor lauter Panik zum Mörder wird. Und so schnell wie er auf der Verbrecherleiter hinauf klettert, so schnell stürzt er wieder in die Tiefe und wird zum Opfer, das er ja eigentlich von Anfang an war. Und so fängt der eigentliche Psychothriller erst an.


Die Charaktere und deren Denken, vor allem das paranoide Gedankengut von Sandra, der Hauptprotagonistin, nahm mich völlig ein und ich wusste nicht mehr, wer hier wer war. Freund oder Feind? Jeder konnte alles sein. Leider wurde sie aber auch schnell nervtötend mit ihrer Hysterie und Anfällen, die ich natürlich nachvollziehen kann, dennoch ist ihr Verhalten dadurch nicht leichter zu ertragen. Aber mehr als die Gedanken der einzelnen Personen kam leider auch nicht rüber.


Insgesamt empfand ich alles sehr oberflächlich und nicht langanhaltend packend geschrieben. Und so flott die Geschichte eigentlich voranschreitet, so langsam kam es mir beim Lesen vor.

Brutal? Ja. Spannend? Weniger. Potenzial? Auf jeden Fall. Die Intensität, die Idee selbst und das Gesamtgefüge ist einfach ausbaufähig.

Das Cover find ich übrigens grandios! Ob es inhaltlich passt, sei mal dahingestellt.

2/5 Stille Schreie.

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303 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

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Geständnisse

Kanae Minato , Sabine Lohmann
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 27.03.2017
ISBN 9783570102909
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

SCHOCKIEREND! Nicht nur das Buch selbst, sondern auch das ich fast nichts in der Bloggerwelt von diesem kleinen Thrillerschatz  gesehen habe. Nur Dank der großartigen Nessi bin ich überhaupt darauf aufmerksam geworden & holy moly, THANK GOD!

Diese knapp 300 seitige Geschichte ist ein Paradebeispiel für einen wirklich gut durchdachten Psychothriller. Mit den verschieden Erzählperspektiven nimmt auch die Erzählform noch einen besonderen Teil der Spannung ein & trotz der vielen verschiedenen Informationen wurde ich wieder & wieder überrascht. Zudem beherrscht Kanae Minato  jede ihrer Erzählformen, haucht den zunächst unnahbaren Charakteren den nötigen Gruselfaktor ein & hinterließ bei jedem Kapitel das Gefühl von Beklemmung, Angst und den Zwang weiterlesen zu müssen. 

Das erste Kapitel ist ein reiner Monolog und war für mich nicht die beste Art des Erzählens, doch inhaltlich war es an Fassungslosigkeit kaum zu steigern. Danach folgen Erinnerungen, (Folge-)Ereignisse und Gedanken der Täter. Oder Opfer? Hier gibt es keine Schubladen – Charaktere, hier gibt es nur Taten die wie Dominosteine, einer nach dem anderen, fallen. Und dabei bleibt das Ganze dann auch noch irgendwie distanziert. Man schaut nur zu, was für mich das Gesamtkonzept vollendet. 

Und dann dieses Ende. Es ist ein bisschen offen, aber es passt auch wieder in dieses Konstrukt des nie endenden, heimtückischen Karussells. 

Das Cover .. ich finde es wirklich schön. So schlicht & doch auch wieder so unheimlich, nur passt es für mich nicht so richtig zur Geschichte, außer ich interpretiere einfach ein bisschen herum. 

Schlussendlich  denke ich, wird mir dieses Buch noch eine Weile im Kopf erhalten bleiben & ich bin mir sicher, dass ich irgendwann noch einmal danach greifen werde. So ist es für mich ein Highlight & eine ganz klare 5 von 5 Punktlandung!

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86 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Muss es denn gleich für immer sein?

Sophie Kinsella , Jörn Ingwersen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 16.07.2018
ISBN 9783442487769
Genre: Romane

Rezension:

Endlich, endlich habe auch ich mein erstes Kinsella Buch gelesen. Nachdem ich damals [2009!] die Verfilmung von „Shopaholic“ wirklich gut fand, wollte ich das schon längst getan haben. 9 Jahre später halte ich also „Muss es denn gleich für immer sein“ in den Händen, einer Leserunde sei Dank!


Sophie Kinsella hat einen wirklich tollen Schreibstil! So locker flockig, dass man trotz ernsteren Themen, leicht durch die Geschichte kommt. Sie dosiert ihren Humor passend, ohne der Ernsthaftigkeit einen Abbruch zu tun. Und ich möchte glatt behaupten, dass man beim Lesen ihrer Bücher Gefahr läuft Herzchen in den Augen zu bekommen.


Trotzdem hat mich die Geschichte enttäuscht. Schuld daran hat für mich der Klappentext. Ich wurde mit einem Inhalt konfrontiert, der leider wenig mit dem Klappentext gemeinsam hat. Was nicht bedeutet, dass das Buch schlecht ist. Abseits meiner Enttäuschung empfand ich es als emotional, so dass sogar einen Kloß im Hals hatte, als ob man mich betrogen hätte. Und auch die Charaktere sind einfach nur als stark, amüsant und aus dem Leben gegriffen zu beschreiben.

Die Auflösung war überraschend, die Reaktionen oder auch nicht – Reaktionen fand ich ein bisschen drüber.


Gewünscht hätte ich mir weniger Panik(!), weniger Drama & definitiv mehr überraschende Ideen von Dan und Sylvie, die für mich das eigentliche Thema hätten sein sollen. Und so großartig ich das Cover finde, so wenig hat es für mich mit dem Inhalt gemeinsam.


Fazit? Ich werde definitiv Kinsella‘s ältere Bücher noch bei Zeiten lesen und würde dieses unter Vorbehalt empfehlen ; ohne Klappentext.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Das Blut des Messias

John Heubusch
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 26.06.2018
ISBN 9783865526557
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wenn ein Autor sich in ein Genre wagt, welches bereits von einem anderen Autoren völlig vereinnahmt wurde, so setzt man die Werke des Neulings fast immer mit dem Altbewährten in Vergleich. So habe ich bei „Das Blut des Messias“ natürlich erst einmal an Dan Brown‘s Bücher denken müssen. Dennoch würde ich sagen, das abgesehen vom Genre, die 2 nicht viel gemeinsam haben. Naja, und das Talent zu Schreiben! ;)

Jon Heubusch‘s Schreibstil finde ich überzeugend. Er weiß mit Witz umzugehen, entwickelt liebenswerte, eigenwillige Charaktere, sowie wackelige Spannungsbögen und jongliert mit detailreichen Fakten. Für meinen Geschmack hätte das Ganze zwar  lockerer und dadurch leichter zu lesen sein dürfen, aber es ist bei Weitem nicht so abschreckend wie Brown‘s Detailliebe.
Dennoch hätte ich mir eine gewisse Konstante der Spannung gewünscht, denn so sehr ich während der Spannungsbögen mitgerissen wurde, so oft hat Mr. Heubusch es aber auch leider wieder abflauen lassen und die Worte sickerten so stellenweise vor sich hin.

Was mich am Ball gehalten hat, war das Gesamtpaket. Hier fließen nicht nur Historie und Action zusammen, sondern auch Emotionen, Mysterium und dieser unfassbare Unglaube. Ich blätterte mit Ungeduld Seiten für Seite um, darauf gefasst jetzt doch noch eine logische Erklärung für die vorausgegangenen Ereignisse zu bekommen. 
Und dann dieses Ende! Natürlich darf der obligatorische Cliffhanger nicht fehlen, der für mich allerdings ausbaufähig war. Und doch sitze ich jetzt hier, recherchierte das Erscheinen des nächstes Bandes, weil ich wirklich, wirklich(!) gespannt bin, auf was das alles hinausläuft. Was könnte wohl mehr für ein gelungenes Buch sprechen? 

- » Für mich ist das etwas anders. Mein Fundament ist die Wahrheit und ich gehe dorthin, wohin sie mich führt. « - [ Seite 274 ] 

Mein Fazit ist also zu 90% positiv. Der „Mitreiß – Faktor“ ist noch verbesserbar, die Idee des Buches ist ultimativ.
Das Cover ist definitiv ein Eyecatcher und lässt viel Platz für Interpretationen. 
Empfehlen würde ich es allen Liebhabern von historisch angelehnten Thrillern, die offen für etwas mehr sind. Oder auch denjenigen, die sich noch nicht an Dan Brown gewagt haben. Aber auch denen, die Dan Brown mochten.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Verfluchte Städte

Anett Arnold , Christin Schäfer , Lea Baumgart , Tim Pollok
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Shadodex - Verlag der Schatten, 24.10.2016
ISBN 9783946381112
Genre: Sonstiges

Rezension:

Neben guten Geschichten finde ich gute Aufmachungen bei Büchern ebenso wichtig wie schön. Bei „Verfluchte Städte“ war die Optik sogar ein ganz besonderes Highlight, da jede einzelne Geschichte mit einem schwarz/weiß Foto eingeleitet wird. Für mich mal mehr, mal weniger gelungen. Stimmiger hätte ich es gefunden, wenn jedes Foto der Beschreibung der jeweiligen verfluchten Stadt ähnlich gesehen hätte.


Ebenso besonders und deshalb erwähnenswert finde ich die kurze Info des Autors am Ende seiner Geschichte.


Gerade bei dieser Anthologie habe ich noch einmal gemerkt, wie besonders Kurzgeschichten sein können. Wenn sich der gesamte Plot um 180 Grad dreht und das mit so wenigen Worten.


Die ersten Geschichten fand ich sehr melancholisch angehaucht, sehr trist und obwohl sie nicht für mich zum Klappentext passen, empfand ich sie als anregend. Ab der 3. / 4. Geschichte packte mich dann endlich der Gruselfaktor, erst zaghaft, dann stärker und unheilvoller.


Meine Lieblingsgeschichten sind „Grenzgebiet“, „Die Augen der Geisha“, „Bruckhafen“ & „Weilersreuth“, der Rest ist nicht schlecht, hinkt aber in Spannung und Schauder hinterher.

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354 Bibliotheken, 11 Leser, 6 Gruppen, 24 Rezensionen

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Die Saat

Guillermo Del Toro , Chuck Hogan , Jürgen Bürger , Kathrin Bielfeldt
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2010
ISBN 9783453435186
Genre: Fantasy

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9 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

anthologie, fantasy, grusel, horror, makaber, mystery, phantastik, scifi

Phantasma Goriana

Markus K. Korb
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 27.04.2018
ISBN 9789995756536
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mehr und mehr entdecke ich meine Liebe zu Anthologien und ihren Weiten. So war ich natürlich auch absolut verzückt „Phantasma Goriana“ innerhalb einer Leserunde lesen zu können, wo doch der erste Satz des Klappentexts direkt mein schwarzes Herz höher schlagen lässt : » Wenn Disneyland von Zombies überrannt wird .. «


Wie in jeder Kurzgeschichtensammlung gibt es Geschichten, die einem mehr zu sagen und andere wieder weniger. In diesem Fall war das Verhältnis ziemlich ausgeglichen. Für mich waren die richtig kurzen Geschichten, die, die mich mit ihrer überrumpelnden Art beeindruckt und mir eben auch zugesagt haben. Und die längeren verloren sich für mich in den Details und ich atmete angespannt aus, als sie zu Ende waren.


Dennoch bzw gerade das hat mich aber auch absolut beeindruckt, denn die gesamte Anthologie stammt aus der Feder eines Autors : Markus K. Korb, der jeder Geschichte einen eigenen (Schreib)Stil einhaucht und somit mit einer Vielschichtigkeit überwältigt, die ich so noch nicht gelesen habe. Ebenso bietet er eine breite Palette an Untergenres, die ich teilweise bis dato auch noch nicht kannte und die mir für mich eine Richtung weisen, welches davon mir mehr zusagt .. oder eben nicht.


Meine Favoriten sind » Disneyland Zombie Massacre « (natürlich .. ;)), aber auch » Ultimate Stagediving Experience « oder » Im Bauch des Wals « ; das ist allerdings nur eine kleine Auswahl aus den gut 20 Stories.


Und liebe Lesenden, habt ihr dieses Cover gesehen? Es ist pure Kunst. Mich hat es direkt an „Der Zauberer von Oz“ erinnert und es bietet einfach eine Unmenge an Interpretationsspielraum, so dass es zumindest immer einen Eindruck hinterlässt. I like!


Ganz klar für mich wieder ein Anthologie – Highlight & 5 von 5 Sterne!

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

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Scherbenfrau (Thriller)

Olaf Büttner
E-Buch Text
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 09.05.2018
ISBN 9783960873952
Genre: Sonstiges

Rezension:

Als ich den Klappentext zu „Scherbenfrau“ las, war ich davon überzeugt einen guten Thriller in die Hände zu bekommen, letzten Endes wurde meine Überzeugung jedoch jäh enttäuscht. Diese Geschichte geht für mich maximal als Jugendthriller durch.


Die Sprache wirkte auf mich nicht altersentsprechend, das gesamte Verhalten ließ mich ständig den Kopf schütteln, so manches wirkte unsäglich erzwungen und all die Klischees die bedient wurden, waren zum Haare raufen. So vorhersehbar wie die Geschichte vor sich hinplätscherte, so wenig Platz war da um Spannung aufkommen zu lassen. Alles rennt im Eiltempo an einem vorbei ohne eine Spur zu hinterlassen.


Für mich bedarf es da viel mehr Tiefe, um überhaupt einen Eindruck von Thriller zu hinterlassen. Und das gibt schon der recht simple Schreibstil leider nicht her.


Das Cover verspricht insgesamt dann auch noch etwas mehr als der Inhalt hergibt, dennoch hätte ich wohl jederzeit dazu gegriffen.


Alles in allem ist die Verpackung (Cover und Klappentext) besser aufgemacht als das Gesamtpaket und für mich ist es ein 2 von 5 Sterne Buch.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Mojo Verde (Kurzgeschichte, Krimi) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)

Julia Meumann
E-Buch Text
Erschienen bei booksnacks.de, 26.04.2018
ISBN 9783960872177
Genre: Sonstiges

Rezension:

Short Story, short minds.


Für so wenig Text, ist es verdammt viel Inhalt. Die Spannung wurde gemächlich aufgebaut, steigerte sich zum Höhepunkt und fiel wie eine Welle über mich nieder, um mich dann doch letzten Endes ein wenig im Nassen stehen zu lassen. Denn das Ende hat mich ein wenig enttäuscht. Wie gesagt, der Aufbau war echt top, aber die Enthüllung füllte sich etwas schal an. Es wurde für mich verwirrend und an manchen Stellen erschien alles ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Der Schreibstil wirkte ebenso unstetig.

An manchen Stellen hätte es mehr sein dürfen und anderen weniger. So konnte mich dieser Booksnack nicht überzeugen, obwohl ich Kurzgeschichten mag.

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(66)

122 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 29 Rezensionen

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Die Kannibalen von Candyland

Carlton Mellick III
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.10.2010
ISBN 9783865520951
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn die Realität sich mit Fiktion vermischt, kann etwas echt absurd Gutes bei rumkommen. So zum Glück auch bei „Die Kannibalen von Candyland“, weshalb ich das abstruse Handeln der Printausgabe zwar verstehen, wenn auch nicht nachvollziehen kann.


162 Seiten ist zwar nicht die Welt, aber in diesen Seiten steckt eine ganze Welt. Bilder von „Charlie und die Schokoladenfabrik“ schwirrten mir im Kopf herum, während ich die Beschreibung von Candyland las. Auch wenn dieses sich deutlich schneller zum Negativen verändert und natürlich auch letztlich deutlich brutaler wurde. Aber, das weiß ich ja jetzt, gibt es nichts, was man nicht mit Süßigkeiten lösen kann! ;)


Nähe zu Franklin aufzubauen war nicht schwer und auch seine Gefühle konnte ich nur allzu leicht nachvollziehen. Aber auch die weiteren Charaktere fanden schnell ihre Rolle, so dass viel Geplänkel nicht notwendig war.

Generell ist Carlton Melick‘s (III) Schreibstil so simpel, wie auch vollendet. Atmosphäre und Protagonisten bauen sich schnell auf und man selbst wird von den Zuckermenschen entführt.


Und so surreal das Gesamtpaket daherkommt, so nah an der Realität ist es doch irgendwie, so dass ich sogar eine leichte Gänsehaut im Nacken bekam.


Für mich ein klares 5 / 5 Paket, das Cover ist so abgedreht, dass es wieder gut ist.


- - -


» Wie kann sich jemand in Naschwerk verwandeln? « Franklin senkt die Pistole. » Das ergibt keinen Sinn. « » So wie sich die Spinnen ihre Netze entwickelt haben, um Antilopen zu jagen, oder wie der Laternenfisch Licht entwickelte, das kleinere Fische in sein Maul lockt, haben wir Zuckermenschen uns auch angepasst, damit wir unsere Beute besser fangen können : Kinder. Unsere Vorfahren waren ein Stamm von Menschenfressern, der kleine Kinder mit Süßigkeiten angelockt hat. Nach einigen Generationen kamen unsere Nachkommen mit Süßigkeiten zur Welt, die direkt aus ihren Händen heraustropften. Schließlich wurden sie mit einer Bonbonhaut geboren. So läuft das nun mal mit der Evolution. «

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(1)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

endzeit, horror, zombies

Brutal Planet: Zombie-Thriller, Endzeit, Apokalypse, Dystopie

Sean P. Murphy
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei LUZIFER Verlag, 29.04.2015
ISBN 9783958350670
Genre: Sonstiges

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101 Bibliotheken, 1 Leser, 4 Gruppen, 9 Rezensionen

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Rosemarys Baby

Ira Levin , Herta Balling
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 01.01.1998
ISBN 9783442440894
Genre: Fantasy

Rezension:

Ein Klassiker aus dem Jahr 1967, der mittlerweile schon mehrfach verfilmt wurde, mal mehr, mal weniger gelungen. ;)

Ich muss gestehen, bisher bin ich eher selten mit Büchern oder auch Filmen älteren Jahrgangs warm geworden und auch bei „Rosemarys Baby“ fiel mir der sprachliche Stil der Zeit eher negativ auf. Das Gesamtpaket wirkt dadurch sehr unpassend distanziert zur eigentlich psychisch gruseligen Story, was für mich zum Spannungsflop beigetragen hat.

Inhaltlich ist es eigentlich düster, die Nackenhaare stellen sich auf und man möchte Rosemary an der Hand packen und sie von dort, von all dem Unheil, fortzerren. Das die Geschichte allein diese Gefühle hervorruft, spricht für sie.
Der Schreibstil wirkt da eher dagegen und mattiert die Aktionen, ich denke, würde die Geschichte noch einmal moderner geschrieben, könnte sie ganz anders wirken, sich vielleicht sogar besser entfalten, ebenso wie die Charaktere.

Letztendlich sind die knapp 250 Seiten lesbar, aber auch kein - muss -

2,5 Teufelshörner für dieses Werk.

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249 Bibliotheken, 0 Leser, 5 Gruppen, 26 Rezensionen

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Infiziert

Scott Sigler , Martin Ruf
Flexibler Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 06.10.2008
ISBN 9783453433632
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wieder einmal hat mich ein Klappentext ein klein wenig in die Irre geführt, aber vermutlich bin ich einfach zu zombifiziert, als das ich bei - „normale Menschen verwandeln sich in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen“ - nicht an Zombies denken könnte.


Nun gut, kaum war ich erst einmal in der Thematik des Science-Fiction Thrillers, ließ er mich auch nicht mehr los. Trotzdem fand ich den Einstieg zunächst etwas schwerfällig, weil ich mich an den fakten- und detailreichen Schreibstil erst wieder gewöhnen musste. Dann aber wurde es wiederum auch schnell blutig, was ebenfalls präzise beschrieben wurde und das Gesamtpaket gewann für mich Seite fürSeite mehr an Anziehungskraft, Spannung und Nervenkitzel.

Ich persönlich brauche nicht derart viele Hintergrundinformationen oder taktische Feinheiten, dennoch geht bei all dem glücklicherweise die Spannung kaum verloren. Ganz besonders hat mir aber der leicht gestreute Humor gefallen, der einen in den absurdesten Momenten überraschte.


Bei den Charakteren empfand ich den Perspektivwechsel als überaus gelungen, ebenso wie den Informationsfluss des jeweiligen Protagonisten, so dass ich das Gefühl hatte, jeden kennenlernen und deren Handlung nachvollziehen zu können. Natürlich fehlt mir bei manchen einfach die Sympathie, aber auch das darf ein Charakter! ;)


Und am Ende des Buches saß ich da, überrascht über die, die überlebten und die, die sterben mussten. Oder den gnadenlos kurzen Auftritt des großen Feindes. Weswegen die Fortsetzung rasch bei mir eingezogen ist, ..


Das Cover ist für mich natürlich ein absolutes Schmankerl. Passiv aggressiv, dank der Geflügelschere, die btw noch eine ganz besondere Rolle bekommt & dem Sepiaton, der alles etwas bedrohlicher wirken lässt. Für mich gut gewählt.


Einen halben Stern würde ich alles in allem abziehen, weil man sich an die Art des Geschichtenerzählens von Scott Sigler erst gewöhnen muss. Und deshalb würde ich diese 4,5 Sterne Story jedem Science – Fiction Fan an‘s Herz legen. Aber Vorsicht, es besteht die Gefahr, dass man Juckreiz bekommt.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

rezension, voodoopress, zombies

Adrians Untote: Teil1 - Zombie-Thriller

Chris Philbrook
E-Buch Text: 330 Seiten
Erschienen bei Voodoo Press, 30.06.2015
ISBN 9789995756208
Genre: Sonstiges

Rezension:

Zombilicious! Seitdem ich zusammen mit Juliane meinen SuB abarbeite, lese ich endlich wieder mehr Bücher mit und über Zombies. Zuletzt „Adrians Untote“.


Tatsächlich war ich aber zunächst ein wenig abgeschreckt davon, dass die Geschichte in Tagebuchform geschrieben war, der Schreibstil und der Humor von Chris Philbrook haben mir allerdings jegliche Skepsis genommen.


90% wird aus der Sicht von Adrian beschrieben, empfunden und nacherzählt – zunächst für mich etwas unstrukturiert, doch sobald ich meinen persönlichen Faden gefunden hatte, wirkte es nachvollziehbar. Die restlichen 10% Geschichte waren Einblicke in den Tag der alles veränderte zweier weiterer Figuren inklusive Dialogen.


Wie auch schon bei Begegnungen mit Vampiren und anderen bisher nur erfunden Wesen, setzt auch hier der Autor wieder auf neue Fakten bezüglich des Daseins dieser. Mich persönlich reizen all die verschiedenen Spektren und Ideen zu den einzelnen Gestalten und gerade bei Zombies kann man wirklich tief in die Untiefen greifen und sich etwas Neues einfallen lassen. Auch deshalb fand ich die Aufzählung von Adrians eigenen Erfahrungen (;)) gut zu lesen.

Philbrook hat einen sehr bildlichen Schreibstil, der mal amüsant, aber eben auch äußert brutal auftritt. Nur seine Beschreibungen von Adrian lassen viel Spielraum für den Leser und sein Verhalten ist für mich nicht immer nachvollziehbar, aber ich war ja auch noch nicht in der Situation (;) ich komm aus dem Zwinkern gar nicht mehr raus!).


Zusammenfassend gesagt, hat dieses Buch meine Erwartungen übertroffen, überrascht und mich aber vor allem mit seiner Spannung bei der Stange gehalten. Ein paar bissige Untote, einige Gewissensbisse und der schwarze Humor waren einfach eine gelungene Konstellation.


Das Cover entspricht nicht ganz dem Stand des Inhaltes, den trotz 330 Seiten Apokalypse, war das erst der Anfang und der Verfall spiegelt sich nur in den Fratzen der wandelnden Toten wieder. Trotzdem gefällt es mir.


„Der Großteil des Kopfes fehlte, nur ein paar Fetzen grauen Haares waren übrig, sodass ich mich beider Frage, ob sie tot war, recht wohl fühlte.“



4,5 / 5 Hirne

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

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Dein Leben gegen meins

Liv Constantine , Alexander Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671538
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon durch den Titel „Dein Leben gegen meins“ versprach ich mir einen guten Thriller, aber auch der Klappentext und verheißungsvolle Statements anderer Thrillerautoren bestärkten meine Erwartungen. Bekommen habe ich hingegen eher eine ausgelutschte Version von „Desperate Housewives“, mit vorhersehbaren Psychospielchen und klassischen Weiberintrigen. Erst im zweiten Drittel des Buches sorgten Vergeltungsschläge und der Sinn für Gerechtigkeit zu dem Anreiz weiterzulesen. Jedoch fehlt es dieser Geschichte trotzdem alles in allem an Spannung und Intensität.


Das Buch wird zunächst aus der Perspektive von Amber, der Intrigantin, erzählt, danach folgt Daphne, das vermeintliche Opfer als Erzählerin. Letztere sorgte dafür, dass die Geschichte an Fahrt aufnahm und man nicht mehr den kindischen Gedanken („alle hatten es viel besser als ich, ich will auch mal, mimimimi“) von Amber folgen musste. Allerdings fehlt es mir auch hier bei allen Charakteren an Tiefe und das obwohl meine Antipathie grenzenlos war. Vor allem aber machte vieles einfach keinen Sinn und ich kam kaum noch aus dem Kopfschütteln raus. Ein vorher gerissener Typ wird auf einmal strotzenblöd, während ein drangsaliertes Kind zurück zum „Täter“ will? Wtf?!


Inhaltlich war die Geschichte nicht neu, dennoch hätte ich sie interessiert gelesen, wenn die Umsetzung gut gewesen wäre. Und vielleicht hätte der Aufdruck „Thriller“ nicht sein müssen, da es eher an einen Roman erinnert, der in verschiedene Schubladen gesteckt werden kann.

Der Aspekt, dass das Buch von zwei Schwestern geschrieben wurde fand ich hingegen gut umgesetzt, da mir im Schreibstil kein Unterschied aufgefallen ist – oder lag das am Übersetzer?


Rückblickend hat mir dieses Buch einfach fast gar nicht zugesagt. Ich bin ausschließlich mit dem Ende des Buches zufrieden, obwohl es keine Überraschung war.

Das Cover des Prints ist somit das Positivste für mich, schlicht, aber direkt aussagekräftig.


Mehr als 2 Sterne kommen da für mich nicht zusammen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, vergangenheit, verschiedene welten

Coming Home

Evy Winter
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 26.02.2018
ISBN 9783961730773
Genre: Romane

Rezension:

Mit „Coming home – Alles oder nichts“ hat Evy Winter für mich eine Geschichte erschaffen, die mich überrascht hat. Sie hat in diese knapp 380 Seiten so viele Emotionen verpackt, dass ich lange darüber nachdenken musste, wie mir dieses Debüt schlussendlich gefallen hat.


Zu Beginn der Geschichte war ich nicht wirklich begeistert, die Charaktere wirkten sehr stereotypisches, vorhersehbar und die – in meinen Augen – unnötigen Dramen, zogen vieles für mich in eine entbehrliche Länge. Oftmals bekam ich den Eindruck, das einige Protagonisten nur auf der Bildfläche erschienen um für weitere Katastrophen zu sorgen. Auch die Charaktere der Hauptfiguren ließen mich immer wieder stutzen, wenn sie nicht altersgerecht oder gar widersprüchlich zu ihren vorausgegangenen Aussagen agierten. Alles in allem verlief die erste Hälfte des Buches für mich eher abgehackt und stockend. Was mich allerdings am Ball hielt war der wirklich gute Schreibstil von Evy Winter, trotz all meiner Schwierigkeiten lesen sich all ihre Worte von selbst. Zudem lässt sie des öfteren kleine Details einfließen, die mich an so manch einen Film oder ein Buch erinnerten.


Ab der zweiten Hälfte des Buches veränderte sich vor allem Lynn, die Hauptprotagonistin. Sie machte einen Sprung nach vorn, wuchs mit ihren Hindernissen und ließ sich kaum mehr unterkriegen und das imponierte mir, denn gerade die zweite Hälfte der Geschichte enthält noch einmal wirkliche Tragödien, Herzschmerz und so viel Liebe, dass mir das Herz tatsächlich ein bisschen weh tat.

Rückblickend war es so vielleicht auch notwendig, dass Lynn zu Beginn kein 100% Charakter ist, allerdings ist das ein schmaler Grad.

Das das letzte Kapitel aus Aiden‘s Sicht geschrieben hat mir von der Idee her sehr gut gefallen, wenn auch für mich der Charakterwechsel nicht ganz geglückt ist.


Alles in allem ist diese Geschichte weitaus mehr als ein Liebesroman, sie hat für mich dieses „und die Moral von Geschichte“ - Gefühl vermittelt, dass nicht belehrt, sondern aufzeigt wie wichtig das miteinander ist.


Das Cover passt einfach perfekt zum Inhalt, dennoch hätte mich das ältere Cover eher im Buchladen angesprochen.


Für mich ist es schlussendlich ein 4 von 5 Sterne Buch, das ich gerne noch einmal mit meinem jetzigen Wissen lesen möchte :)

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143 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

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Bis zum Himmel und zurück

Catharina Junk
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 13.03.2018
ISBN 9783463406947
Genre: Romane

Rezension:

- "Wo bleibt eigentlich der Abspann, wenn man ihn braucht?" -  


Obwohl bereits ihr Debütroman „Liebe wird aus Mut gemacht“ große Wellen geschlagen hat, ist „Bis zum Himmel und zurück“ mein erstes Buch von Catharina Junk. Ich denke aber, dass das nicht lange so bleiben wird, denn diese Autorin beherrscht es, so schwerelos leicht zu schreiben, während sie einem inhaltlich die volle Breitseite verpasst, das man dem weder entkommen kann, noch will.

Die Thematik des Buches ist wie aus dem Leben gegriffen und selten habe ich mich einem Charakter so ähnlich gefühlt wie ich es bei Katja tat,  denn erst ihre unperfekte und dennoch nicht weinerliche Art, machte sie so nahbar (ebenso wie ihr Faible für Toast mit Schokocreme & Cola). Die gesamten Protagonisten könnten der eigenen Familie oder dem eigenen Freundeskreis entsprungen sein, so individuell hat die Autorin sie darstellen können. Dadurch, aber auch durch die eigenen Erfahrungen als Drehbuchautorin von Junk, ließen die gesamte Geschichte noch greifbarer wirken. Diese Authentizität lässt mich bis jetzt einfach nicht los.

Durch Rückblenden in Katja‘s Kindheit kommt man Stück für Stück dem Drama näher, was mir vom Lesefluss her nicht immer zusagte. Aber natürlich war dies der beste Weg, mir als Leser, die emotionale Achterbahnfahrt der Protagonistin nahe zu bringen. So schnürte mir manche Szene die Luft ab, während ich bei der nächsten vor Erleichterung weinte. Ebenso wie auch Humor und Liebe die schwierigeren Seiten wieder auflockerten.


Dieses Buch, aber vor allem die Charaktere hinterließen bei mir das Gefühl aus dem Leben einer Freundin gelesen zu haben, vielleicht auch aus meinem eigenen Tagebuch und darum werde ich dieser Geschichte wohl immer wieder einen Besuch abstatten.


Das Cover ist definitiv hübsch anzusehen, fällt aber neben anderen Romancovern auch nicht besonders auf, da es leider nichts besonderes ist. Der Titel hingegen hinterlässt nach den ersten paar Seiten einen tiefemotionalen Eindruck.


Ganz klar ist es für mich ein Favorit unter meinen Bücher & ich kann deshalb auch nur die volle Sternenanzahl vergeben.


- "Im Schutz meines kleines Verstecks harre ich aus, bis es mir im Rhythmus eines sehr, sehr flachen Atems gelungen ist, die Traurigkeit wieder Stück für Stück zusammenzufalten und unter all den anderen aufgewühlten Gefühlen zu begraben." -  

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143 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 91 Rezensionen

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Bis zum Himmel und zurück

Catharina Junk
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Kindler, 13.03.2018
ISBN 9783463406947
Genre: Romane

Rezension:

- "Wo bleibt eigentlich der Abspann, wenn man ihn braucht?" -  


Obwohl bereits ihr Debütroman „Liebe wird aus Mut gemacht“ große Wellen geschlagen hat, ist „Bis zum Himmel und zurück“ mein erstes Buch von Catharina Junk. Ich denke aber, dass das nicht lange so bleiben wird, denn diese Autorin beherrscht es, so schwerelos leicht zu schreiben, während sie einem inhaltlich die volle Breitseite verpasst, das man dem weder entkommen kann, noch will.

Die Thematik des Buches ist wie aus dem Leben gegriffen und selten habe ich mich einem Charakter so ähnlich gefühlt wie ich es bei Katja tat,  denn erst ihre unperfekte und dennoch nicht weinerliche Art, machte sie so nahbar (ebenso wie ihr Faible für Toast mit Schokocreme & Cola). Die gesamten Protagonisten könnten der eigenen Familie oder dem eigenen Freundeskreis entsprungen sein, so individuell hat die Autorin sie darstellen können. Dadurch, aber auch durch die eigenen Erfahrungen als Drehbuchautorin von Junk, ließen die gesamte Geschichte noch greifbarer wirken. Diese Authentizität lässt mich bis jetzt einfach nicht los.

Durch Rückblenden in Katja‘s Kindheit kommt man Stück für Stück dem Drama näher, was mir vom Lesefluss her nicht immer zusagte. Aber natürlich war dies der beste Weg, mir als Leser, die emotionale Achterbahnfahrt der Protagonistin nahe zu bringen. So schnürte mir manche Szene die Luft ab, während ich bei der nächsten vor Erleichterung weinte. Ebenso wie auch Humor und Liebe die schwierigeren Seiten wieder auflockerten.


Dieses Buch, aber vor allem die Charaktere hinterließen bei mir das Gefühl aus dem Leben einer Freundin gelesen zu haben, vielleicht auch aus meinem eigenen Tagebuch und darum werde ich dieser Geschichte wohl immer wieder einen Besuch abstatten.


Das Cover ist definitiv hübsch anzusehen, fällt aber neben anderen Romancovern auch nicht besonders auf, da es leider nichts besonderes ist. Der Titel hingegen hinterlässt nach den ersten paar Seiten einen tiefemotionalen Eindruck.


Ganz klar ist es für mich ein Favorit unter meinen Bücher & ich kann deshalb auch nur die volle Sternenanzahl vergeben.


- "Im Schutz meines kleines Verstecks harre ich aus, bis es mir im Rhythmus eines sehr, sehr flachen Atems gelungen ist, die Traurigkeit wieder Stück für Stück zusammenzufalten und unter all den anderen aufgewühlten Gefühlen zu begraben." -  

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Virus: Die neue Welt (Episode 1)

Tessa Tormento
E-Buch Text: 94 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 04.07.2016
ISBN B01I06WNP0
Genre: Science-Fiction

Rezension:

„Virus: Die neue Welt – Episode 1“ ist ein 94 Seiten kurzer Buchquickie. Oder wie meine Oma es nennen würde, ein „Groschenroman“.


Wir finden uns in einem nach dem Ende Szenario, ganz ohne Zombies, wieder und leider auch ganz ohne Spannung oder nennenswerten Inhalt. Viele der für mich interessanten Themen, wie zum Beispiel die Details des Weltendes, das bisherige Überleben der Protagonistin oder ähnliches, werden maximal angekratzt. Im Großen und Ganzen drehen sich die ersten 70% ausschließlich um die vor Selbstmitleid triefenden Gedanken der eigentlichen Heldin, was ich situationsbedingt sogar noch verstehen kann, auch wenn ich es nicht lesen möchte. Tatsächlich ist es bis dahin auch ein reiner Monolog, mit zeitweise sehr abgehackten Sätzen, was meiner Leselust einen weiteren Dämpfer versetzte.

Neben all ihrem „mimimi“, macht sie dann allerdings auch noch einen Haufen widersprüchlicher Aussagen, die leider auch noch voller Logikfehler sind.

So war es für mich alles in allem leider ein absoluter Flop, obwohl auch hier wieder die Grundidee echtes Potenzial hatte.

Positiv aufgefallen ist mir hingegen noch das Cover, das ein stimmiges Gesamtbild abgab und mein Interesse weckte.


Der erste Band von 5 bekommt von mir daher nur einen mageren Stern.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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The best of SNAFU

Jeremy Robinson , Jonathan Maberry , Geoff Brown , Amanda J. Spedding
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 30.01.2018
ISBN 9783865526137
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Situation Normal, All Fucked Up“ - oder kurz „SNAFU“. In „The best of SNAFU“ findet sich eine Auswahl der besten Stories der SNAFU-Reihe wieder und was soll ich sagen, 6 von 8 Kurzgeschichten haben mich absolut begeistert.


Das äußerliche Erscheinungsbild des Buches ist faszinierend wie strange zugleich. Die gesamte Aufmachung hat mir sehr gut gefallen, dennoch hätte ich wohl selbst nie zu diesem Buch gegriffen – rein covertechnisch. Tendenziell lag das daran, dass ich bis dato nichts mit dem Bild anfangen konnte. Aber wie so oft bin auch ich hier hinterher schlauer geworden und widme solchen Büchern ab sofort wohl einen zweiten Blick – den Klappentextblick! ;)


Eins haben alle acht Geschichten gemeinsam, den Schreibstil. Alle lesen sich recht flüssig & ohne in die Länge ziehende Beschreibungen. Na gut, fast alle. Was die Theorien nahelegt, dass es entweder a) am Übersetzer lag oder b) alle Autoren wissen was sie tun .. oder c) beides.


Mit „Das Fossil“ startet das Buch, das einen makaberen Humor birgt, mir allerdings kleinere Schwierigkeiten durch Zeitenwechsel und Erzählungen Dritter bereitet hat. Das Ende hingegen hat alles verändert und ich wollte die Geschichte noch einmal lesen, mit dem Wissen, das ich nun hatte - was definitiv für die Geschichte spricht.


In der zweiten Story „Back to Black“ kamen direkt meine heißgeliebten Zombies, deren Inhalt mich detailreich mitreißen konnte. Die Protagonisten ließen mich mit ihnen bangen und ich war wirklich froh, dass das Ende so nah war. Obwohl es bei Zombiegeschichten natürlich nie wirklich endet .. ;)


Die erste Zeichnung barg die 3. Geschichte „Begraben im Gewölbe“, die die Beschreibung des Autors wirklich treffend wiedergab & die Schreckstellen noch schrecklicher gestaltete. Definitiv eine meiner Favoriten.


Bei „Jagd auf den Mann“, Geschichte Nummer 4, war ich froh, dass es eine Kurzgeschichte war und der Autor so schnell auf den Punkt kam. Trotz allem wurde auch hier mit etwas Verzögerung nicht mit Spannung gegeizt, wenn auch nicht so einnehmend.


In „Von Sturm und Feuer“, mein erster Flop, insgesamt Story Nummer 5, wurde allerdings mit vielen beschwerlichen Begriffen und gestelzten Dialogen um sich geworfen. Darum und insgesamt wirkte die Geschichte generell sehr öde auf mich.


„Machtdemonstration“, Geschichte 6, riss mich wieder aus der kleinen Kuhle des Unbehagens, indem sie sich durch rasante, kurze, wenn auch detaillierte Spannung profilierte und mir ein weiteres Highlight bescherte.


Die vorletzte Geschichte „Ungeziefer“ war leider eher viel Wind um nichts , es gab viele drum herum Gerede und die Spannung von der vorhergegangenen Shortstory suchte ich vergeblich.


Und last but not least enthielt Story Nummer 8 „Gift“ alles. Ein paar unnötige Details, die dann durch ein Haufen Action wieder wett gemacht wurden.


Fazit : Diese Anthologie ist ein perfektes Buch, um zu erkennen, was einem so zusagt oder auch was nicht. Vor allem aber sticht es durch einen soliden, flüssigen Schreibstil hervor, der einnehmend sein kann, wenn einem der Inhalt der jeweiligen Geschichte zusagt.


Für mich 4,5 von 5 Mutationen.

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201 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Der Marsianer

Andy Weir ,
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.09.2015
ISBN 9783453316911
Genre: Science-Fiction

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