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Tod im Anflug

Karin Bergrath
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.08.2012
ISBN 9783596189571
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tom ist ja eigentlich nur ein Gänserich. Genauer gesagt, ein Nilgänserich. Er lebt mit vielen anderen auf einem idyllischen Campingplatz mit See.

Als eines Tages der Reiher Neptunus tot aufgefunden wird, wittert Tom seine Chance. Ist er doch totaler C.S.I. und Magnum Fan und ist überzeugt, dass der Reiher ermordet wurde. Also fängt Tom zusammen mit seinem Assistenten Rio, der Kormoran, zu ermitteln an.

Was nicht ganz einfach ist, denn zum einen verstehen diese seltsamen Flügellosen die Sprache von Tom nicht und zum anderen sind die menschlichen Ermittler nicht gerade begeistert, dass eine Gans einfach so durch ihren Tatort tappt.

„Tod im Anflug“ ist ein tierischer Gänsekrimi aus der Feder der Autorin Karin Bergrath.

Das Cover ist schon irgendwie ganz witzig, obwohl es eher nach Kinderbuch aussieht. Es ist trotzdem ein Krimi mit Ermittlungen und Leichen, also eigentlich nichts für Kinder.

Der Fall ist trotz der Toten recht locker und leicht gehalten. Natürlich kann Tom nicht ermitteln, wie der Kommissar. Gerade deswegen finde ich die Story schön gesponnen. Es ist jetzt auch nicht so geschrieben, dass Tom hier enorme Entdeckungen macht. Er tut, was er eben als Gans noch logisch tun kann. Auch finde ich sehr gut, dass die Menschen die Tiere nicht verstehen können. Sonst ist das immer etwas seltsam geschrieben, wenn Tiere irgendwie etwas tun und mit Menschen reden können oder eben Dinge tun, die ein Tier normal nicht kann.

Tom ist auch nicht der überschlaue Ermittler, der alles weiß und kann. Er sieht eben viel und gerne Krimis und setzt nur um, was er aus den Serien in Erfahrung gebracht hat.

Daher fand ich Tom als ganz sympathisches Kerlchen. Der Fall selbst war auch recht spannend und das Ende war schon eher schwarzhumorig. Also alles in allem, genau mein Fall.

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Tags: ermitteln, gans, krimi, mord, nilganz, tiere   (6)
 

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Teelöffel auf der Flucht

Klaus Hansen
Flexibler Einband: 141 Seiten
Erschienen bei Konkret Literatur Verlag
ISBN 9783894582579
Genre: Comics

Rezension:

„Teelöffel auf der Flucht“ ist eine satirische Abrechnung mit verschiedenen wissenschaftlichen Forschungen aus der Feder des Autors Klaus Hansen.

Das Buch ist in ziemlich viele kleine Kapitel unterteilt und lässt sich so super lesen.

Im Buch werden somit recht viele Punkte behandelt. Sei es nun der im Titel schon erwähnte Teelöffel oder Harnlassverzögerungen bei Männern auf der öffentlichen Toilette oder das Kriegsspielzeug in Kinderzimmern oder der Sinn und Unsinn falsch geschriebener Wörter. Es wird wirklich sehr viel erwähnt.

Manche Storys fand ich sehr humorvoll und musste lachen. Manche verstand ich einfach nicht so recht. Auf jeden Fall waren viele interessante Punkte dabei.

Dazwischen waren immer schlaue Sprüche verschiedener Personen, die mir sehr gut gefallen haben und mich auch das ein ums andere Mal zum Schmunzeln brachten.

Das Ganze ist ein lockeres Buch, das sich recht schnell durchlesen lässt. Ein Buch, genau richtig, um eine Abwechslung zu den anderen Büchern zu sein, die ich sonst immer lese.

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Tags: humor, satire, wissenschaft   (3)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Kati Küppers und der entlaufene Filou

Barbara Steuten
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 17.10.2018
ISBN 9783958131521
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kati ist gerade in der Kirche beschäftigt, da läuft ihr ein kleiner Terrier zu. Er lässt sich nicht vertreiben und der Besitzer ist auch nicht in der Nähe. So nimmt Kati den kleinen Streuner mit nach Hause. Während Kati auf die Suche nach dem Herrchen geht, kümmert sich Jo rührend um den Hund.

Selbst Kommissar Rommerskirchen fragt Kati nach Hilfe. Der hat aber alles andere zu tun, als das Herrchen von Filou, so heißt der Kleine, zu suchen. Rommerskirchen muss sich um eine Leiche kümmern, die im Wald gefunden wurde. Auch noch von Filou und Jo.

Kati wäre nicht Kati, wenn sie da nicht wieder die große Verschwörung riechen würde.

„Kati Küppers und der entlaufene Filou“ ist der zweite Teil über Kati Küppers aus der Feder der Autorin Barbara Steuten.

Das Cover ist allerliebst und fällt direkt ins Auge. Wobei diese seltsam schwebende Sandale schon etwas komisch wirkt. Die Inhaltsangabe ist flott und verspricht einen humorvollen Krimi.

Auch wenn dies der zweite Teil der Serie ist, kann man den Krimi gut, ohne den anderen Band zu kennen, lesen.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Selbst den grummeligen Rommerskirchen mochte ich sehr. Kati ist naseweis aber nicht übertrieben und nervig. Und den Rest kann man einfach auch nur gern haben.

Der Krimi ist ein richtig schöner ruhiger Fall ohne viel Aktion, Liebesgeschichten oder übertriebene Brutalität. Es wird gemordet, ermittelt, geschnüffelt und getratscht was das Zeug hergibt. Ich liebe solche Krimis, allerdings sind sie leider selten geworden.

Schade war nur, dass diese eine Person am Ende dann wirklich der Mörder war. Ich hätte mir eine andere gewünscht. Trotzdem war das so in Ordnung und ich fand den ganzen Fall klasse gestrickt.

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall von Kati und der krummen Bande aus Niederbroich.

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Tags: ermitteln, kati küppers, krimi, leiche, mord, schnüffeln   (6)
 

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64 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 52 Rezensionen

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Gschlamperte Verhältnisse

Felicitas Gruber , Robert Fischer
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Diana, 10.09.2018
ISBN 9783453359574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Truppe um die Gerichtsmedizinerin Sophie ist am schönen Isar Ufer versammelt. Gefeiert wird die Taufe der kleinen Ayrun Sofie Elfe. Doch genau während der schönen Tauffeier schwimmt eine Leiche an. Also wird nicht groß was aus feiern, es muss er mittelt werden.

Derweil sucht Frau Dr. Elke Falk verzweifelt nach dem Traumpartner schlechthin. Warum sollte man sich da nicht einmal bei einer Dating-Plattform anmelden.

Und dann verschwinden auch noch ein paar Frauen. Was geht hier eigentlich vor?

„Gschlamperte Verhältnisse“ ist der 5. Band der Kalte Sofie Reihe aus der Feder der Autorin Felicitas Gruber.

Das Cover mit der Schwarzwalduhr passt eigentlich ganz gut zum Titel, die Wespe wieder weniger. Mit der Inhaltsangabe passt es zusammen und verspricht einen humorvollen Krimi.

Leider war das Buch mehr Privatleben und die Suche nach der großen Liebe, als ein Krimi.

Ermittelt wurde eigentlich nur auf den Seiten der Dating-Portale. Ich fand das Verhalten von Dr. Falk schon sehr peinlich.

Auch den ständigen Streit um diesen Mops ging mir gehörig auf die Nerven. Wenn man so dringend einen Hund haben will, dann kauft man sich eben einen eigenen. Ja, auch wenn man in diesen einen vernarrt ist, ich würde das ständige Theater und hin und her nicht mitmachen wollen.

Über den Krimi an sich gibt es nicht viel zu sagen, er fehlte einfach. Man weiß schneller die Auflösung, als man „Kalte Sofie“ buchstabieren kann. Außerdem muss man den Fall zwischen den ganzen Seiten schon gehörig suchen.

Ich mag ja Krimis in denen Dialekt verwendet wird. Leider konnte ich das tiefbayerische nicht immer übersetzen und es wurde mit der Zeit ziemlich müßig, das Geschriebene zu verstehen. Das ging so weit, dass ich manche Zeilen einfach nicht gelesen und nur übersprungen habe. Vielleicht ist mir auch da einiges vom Krimi abhandengekommen. Es war aber einerlei, ob ich es nicht gelesen oder gelesen und nicht verstanden habe.

Zwischen dem Dialekt ist das Buch soweit ganz gut zu lesen. Der Schreibstil ist schon locker und flott. Nur leider total am Thema vorbei und nicht gerade ein Krimi, sondern eher ein Liebes- und Verhältnisroman. Und selbst das bisschen Krimi im Buch war eher zäh und langweilig.

Das Buch hat mir nicht gefallen und ich hab mich mehr durch gequält, wie alles andere. 

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Tags: dating-portal, ermitteln, kalte sofie, krimi, liebesroman, mops, mord   (7)
 

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62 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Das Geheimnis der Grays

Anne Meredith , Barbara Heller
Fester Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 22.09.2018
ISBN 9783608962994
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

England 1931. Es ist kurz vor Weihnachten und die Familie Gray ist im Landhaus King’s Polar versammelt und erwartet die Feiertage.

Doch so selig wie die Gesellschaft erscheinen soll, ist sie lange nicht. Das Familienoberhaupt Adrian Gray hat seine Verwandtschaft mehr muss als will zu den Feierlichkeiten in sein Haus eingeladen.

Jeder der versammelten hat ein Anliegen an den alten Herrn. Was könnte es sonst sein, als vorzeitig an das Erbe zu kommen, weil jeder auf seine Weise über seine Verhältnisse gelebt hat.

Und dann ist es noch nicht einmal Weihnachten und Adrian Gray liegt tot in seinem Haus und keiner will etwas gesehen haben.

„Das Geheimnis der Grays“ ist ein Kriminalroman aus der Feder der Autorin Anne Meredith.

Der Roman selbst wurde bereits 1933 veröffentlicht und nun vom Klett-Cotta Verlag neu aufgelegt.

Das Optische des Buches ist sehr ansprechend. Der feste und doch biegsame Umschlag macht das Lesen wirklich sehr angenehm. Auch dass sich das Buch wie in Stoff gebunden anfühlt, fand ich sehr gut gelungen.

Die Inhaltsangabe verspricht einen schönen alten Krimi. Ich mag diese alten Neuauflagen wirklich gerne. Diese Krimis beschränken sich wirklich nur auf das Ermitteln und die Familiengeheimnisse. Sie sind anders wie die heutigen, in denen die Ermittler entweder abgewrackte Personen sind oder nur überlegen, wie sie die Kollegin ins Bett bekommen. Auch das Fehlen von Handy, Computer und übertriebene Aktion finde ich sehr angenehm.

So freute ich mich auf ein angenehmes ermitteln, erschnüffeln und aufklären eines Geheimnisvollen Falles.

Von der Story her fand ich mich nicht gerade im Jahr 1931. Für mich spielte das Ganze weitaus früher. Eher so 1890 oder 1900, als mitten im zweiten Weltkrieg. Aber das machte überhaupt nichts, denn man bekam von dem Drumherum gar nichts mit und somit war das Jahr eigentlich absolut egal.

Auf den ersten 58 Seiten wird die bucklige Familie vorgestellt und warum jeder hinter dem Geld des alten Herren her ist. Mein Gehirn drehte schon Runden, wer denn am Ende der Mörder sein könnte, denn alle hatten ein gutes Motiv dazu. Auf Seite 61 wurde mir der Fall dann Madig gemacht. Da wird nämlich der/die Mörder/In aufgedeckt. Somit war das Buch für mich eigentlich schon erledigt.

Mich interessiert nicht, wie die Ermittler die Spur aufnehmen, wenn ich bereits weiß, wer der/die Mörder/In ist. Und so war es dann auch. Ellenlange langweilige Seiten voll mit Gejammer um das Geld, mit Gier und dem Generve der einzelnen Personen. Selbst als der Kommissar auftauchte, wurde die Sache nicht besser. Denn der Kommissar machte überhaupt nichts. Und ist man auf der einen Seite noch bei den Ermittlungen ist man zwei Seiten weiter schon bei dem Schuldspruch bei Gericht.

Es war nicht eine sympathische Person in dem Buch zu finden. Eine war auch noch am schlimmsten nervig, ich konnte ihr Selbstmitleid und Hass allen anderen gegenüber kaum ertragen.

Am Ende kann ich leider zu sagen, das Buch war absolut enttäuschend für mich. Ich erwartete einen schönen alten und spannenden Krimi um viele Familiengeheimnisse und Intrigen und bekam irgendwie gar nichts. 

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Tags: 1933, geld, gierige verwandtschaft, krimi, mord   (5)
 

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Aposimz - Land der Puppen 1

Tsutomu Nihei , Jan-Christoph Müller
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 11.04.2018
ISBN 9783959817066
Genre: Comics

Rezension:

Die Menschen auf dem künstlichen Planeten Aspoimz müssen auf der eiskalten Oberfläche ums Überleben kämpfen. Vor 500 Jahren haben sie den Kampf gegen die Cyborgs verloren und wurden auf die Oberfläche verbannt.

Esro ist einer dieser Menschen. Immer auf der Suche nach Nahrung und Unterschlupf muss die Truppe ständig auf der Hut vor den Cyborgs, die sogenannten Puppen sein.

Und dann fällt mehr oder weniger ein Mädchen der Truppe vor die Füße. Doch das Mädchen ist kein Mädchen sondern ein besonderer Cyborg.

Die Truppe nimmt das Mädchen mit und wird in ihrem Unterschlupf überfallen. Fast alle sterben bei dem Angriff. Doch Esro hilft dem Mädchen immer noch.

„Aposimz 1“ ist der Auftakt einer Manga Serie aus der Feder des Autors Tsutomu Nihei.

Das Cover ist sehr einfach gehalten. Doch die rote Farbe der Hand und der Zahl fällt direkt ins Auge. Der Zeichenstil ist dann auch sehr minimalistisch gehalten. Es gibt nur klare Linien und keine Ausschmückungen. Der Manga sieht fast aus, als wäre er noch nicht fertig gezeichnet und man hätte nur Risszeichnungen vor sich liegen. Ich fand den Stil eigentlich recht interessant und gelungen.

Mit dem Inhalt hatte ich dann doch so meine Probleme. Zum einen fand ich manche Worte irgendwie fehl am Platz oder eben falsch übersetzt. Sie wie zum Beispiel das Wort „Plazenta“. Es wurde für einen Ausstoß benutzt und ich weiß nicht, was damit gemeint war.

So ging es mir leider mit der gesamten Story. Man wird in ein Geschehen hinein geworfen, bekommt aber auch so gar keine Erklärungen gereicht. Es ist ja oft so bei einem Serienauftakt, trotzdem bekommt man dann im ersten Band schon die ein oder andere Erklärung. Hier fand ich die Erklärungen aber leider genauso minimalistisch wie der Zeichenstil.

Am Ende des 1. Bandes wusste ich weder etwas über diesen Krieg, noch etwas Genaues über diese Puppen / Cyborgs, noch über diese Krankheit oder die Umwandlung von manchen Menschen. Es wird eigentlich wirklich gar nichts erklärt.

Ich fand das etwas schade für diese Serie. Durch dieses verwirrte zurück bleiben hab ich eigentlich den Draht zum nächsten Band verloren. Auch das Ende dieses Bandes war für mich jetzt nicht so spannend gestaltet worden, dass ich auf den nächsten Band hibbeln würde.

Ich werde den 2. Band einfach mal abwarten und mit einem Blick in den Manga entscheiden, ob ich die Serie weiter verfolgen mag oder nicht.

Ich vergebe trotzdem 3 Sterne, weil mir die Optik des Mangas sehr gut gefallen hat und doch einige Szenen sehr gut waren. 

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Tags: cyborg, kämpfen, manga, puppen, zukunft   (5)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Abaddons Tor

James Corey , Jürgen Langowski , Matthias Lühn
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 21.05.2018
ISBN 9783844529951
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Lange liegt der seltsame Ring um die Venus. Doch jetzt macht er sich auf den Weg zur Erde.

Da keiner weiß, was der Ring genau ist, machen sich Vertreter von Erde, Mars und Außenwelten auf den Weg, um das zu erkunden.

Mit an Bord sind nicht nur das Militär, sondern auch eine Menge Privatpersonen. Wie zum Beispiel Geistliche und ein Filmteam auf der „Rosinante“.

Doch kaum ist die Truppe am Ring angekommen, setzten sich Vorgänge in Gang, die man so nie erwartet hätte.

„Abbadons Tor – HB“ ist der dritte Band einer Science Fiction Serie aus der Feder des Autors James Corey.

Ich durfte hier das Buch als Hörbuch genießen. Matthias Lühn ist der Sprecher und hat seine Arbeit wirklich fantastisch gemacht.

Und wieder einmal sieht man dem Buch / Hörbuch nicht an, dass es ein Teil einer Serie ist. Erst zum Ende hin, weil ich vieles nicht verstanden habe, googelte ich und fand heraus, dass dies bereits der dritte Teil einer Serie ist. Was mir jetzt einiges klar aber nicht verständlich macht.

Daher muss ich wieder einmal erwähnen, es wäre schön, wenn Verlage die Bücher / Hörbücher auf den ersten Blick als Serie zu erkennen geben würden. Ich entscheide mich für Bücher / Hörbücher wenn ich sie sehe und nicht erst, wenn ich vorher bei Amazon und Co nachgeforscht habe, was ich da haben will.

Der Inhalt ist leider zu zwei Dritteln überaus langweilig. Dadurch, dass ich die Vorgängerbände nicht kenne, öffneten sich mir beim Hören große Lücken, die ich nicht verstanden hatte.

So konnte ich nichts mit Leuten anfangen, die mit einem Protomolekül infiziert sind. Auch die „Rosinante“, ihre Besatzung und Geschichte blieb mir fremd. Ich verstand auch nicht, warum manche über ihre Mütter oder Väter sprachen. Den Einstieg fand ich deswegen sehr schwierig und langweilig.

Es hat mir auch nicht sonderlich gefallen, dass dieser Band mehr als Religiös war. Die Priesterin Anna ging mir gehörig auf die Nerven. Ich fand ihre Gespräche schon regelrecht als Gelaber. Es hat ja keiner Schuld und es ist ja alles nur ein Missverständnis und Friede, Freude, Eierkuchen. Nein, Danke, darauf hätte ich gut und gerne verzichten können. Ich fragte mich sowieso, was Geistliche auf dieser Mission zu suchen hatten.

Ich konnte auch nichts mit diesem Glühwürmchen Miller anfangen oder der Figur von Claire. Ich verstand ihre Geschichten einfach nicht richtig.

Zum Ende hin wurde die Story wirklich interessanter und besser. Mit den Kämpfen und Intrigen war das Ganze dann noch recht spannend zum Schluss hin. Wobei das richtige Ende des Hörbuches dann doch wieder eher öde und unverständlich war.

Auf jeden Fall zeigte die Geschichte wieder die typische Art der Menschheit, ihre unermessliche Gier und der schon mit Wahnsinn anmutende Hochmut. Leider kann ich hier nicht genauer darauf eingehen, Leser oder Hörer des Buches werden wissen, was ich meine.

Da dieser Teil wirklich nicht mein Fall war, werde ich wohl auf die nächsten und auch die vorigen Bände verzichten.

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Tags: ausserirdische, intrigen, kämpfen, raumschiffe, science fiction, überleben, weltall   (7)
 

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237 Bibliotheken, 21 Leser, 0 Gruppen, 99 Rezensionen

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Die Party

Jonas Winner
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453439184
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Brandon will unbedingt die abgebrochene Halloween Party von 1986, also vor 30 Jahren, wiederholen und lädt 10 seiner ehemaligen Freunde dazu ein.

Alle kommen vorbei. Doch der Beginn ist schon anders, als erwartet. Der Partyveranstalter wird gleich zum Anfang von seinem eigenen Kronleuchter erschlagen.

Doch dies ist nicht alles. Einer nach dem anderen soll sterben. So will es der Gastgeber. Und so startet die Halloween Party mit dem ganz besonderen Thrill.

„Die Party“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jonas Winner.

Das Cover ist recht einfach gehalten, aber trotzdem recht unheimlich. Mit dem Glanz und den Hochdruck ist es wirklich sehr ansehnlich.

Der Rest des Werkes geht leider so gar nicht. Es fängt schon mit dem Untertitel an „Wer Glück hat, stirbt als erster“. Ich finde ihn sehr unpassend gewählt. Er sollte wohl den Thrill in der Sache unterstreichen. Nun gut, ob das wirkt oder nicht, ist wohl Ansichtssache.

Weiter geht es mit den Protagonisten. Vor 30 Jahren passierte etwas und sie sollten die Party verlassen. 30 Jahre lang, hat sich keiner der 10 für Brandon auch nur die Bohne interessiert. Keiner der 10 hat jemals nach ihm gefragt oder was damals passierte. Nun lädt der vergessene Loser zur Party und alle kommen gerannt. Feiern für Omme, da gehen wir doch glatt hin. Alleine den Punkt fand ich schon recht erbärmlich und ich konnte keinen leiden.

!!! Achtung!! Ab hier können Spoiler stehen!!!

Ich warne hier schon mal vor Spoilern, denn es geht bei dieser Rezension wirklich nicht ohne.

Also, alle bekommen ihre Handys abgenommen, weil es die ja 1986 noch nicht gegeben hat. Werden auf eine Insel gekarrt und an einem Anwesen ausgesetzt. Wie schon aus der Inhaltsangabe des Buches heraus zu lesen, stirbt der Gastgeber nach kürzester Zeit im eigenen Haus.

Und hier hat der alte, billige Horrorfilm bereits angefangen. Im Haus soll es Festnetztelefone mit Verkabelung geben. Man will nach dem Unfall den Notarzt rufen. Natürlich haben die Telefone keine Verbindung. Die Fähre, mit der die versammelte Mannschaft übergesetzt ist, kann man natürlich auch nicht zurück beordern. Diese Art Filme gab es schon vor Jahrzehnten. Ich hab sie schon immer Teenie-Schrei-Filme genannt. Hier ist es eben ein Midlife-Crisis-Schrei-Film, da die Protagonisten eben schon älter sind.

Weiter geht die Reise recht flott. Die Leute werden im Haus eingeschlossen und erhalten die erste Aufgabe. Einer muss sterben. Es soll an einer Bombe ein Stromkreislauf geschlossen werden, in dem jemand die beiden Kabel anfasst und den Strom durch seinen Körper leiten lässt. Dieser stirbt dann natürlich. So, eine Bombe mit Stromunterbrechung, 10 Leute und eine Leiche. Bin ich jetzt wirklich die einzige, die auf die eigentlich richtige Lösung kommt? Tut mir leid, ich kann da nur noch mit dem Kopf schütteln.

Nach der Aktion sind die Leute wieder frei. Sie könnten aus dem Haus gehen, tun es aber nicht. Warum denn in aller Welt nicht? Weiter hinten kommen sie auf die Idee, sie schwimmen durch den Fluss auf die andere Seite. Meint die eine doch glatt, durch den Fluss schwimmen und auf der andere Seite nass 40 Meilen zur nächsten Stadt laufen, das überleben wir nicht. Ja, gut, dann geht eben wieder ins Haus, das überlebt ihr bestimmt.

Ich konnte die Aktionen der Protagonisten durchweg nicht verstehen. Die Story war so dermaßen an den Haaren herbei gezogen, dass man davon Kopfweh bekommen konnte. Auch die „spannende“ Auflösung des Ganzen, machte die Story nicht besser.

Tut mir leid, ich konnte dem Buch, außer der optischen Aufmachung, wirklich gar nichts Positives entnehmen. Wer gerne die alten Filme wie „Scream“ oder „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ mag, liegt bei „Die Party“ mit Sicherheit genau richtig. Wer einen wirklich gut durchdachten Thriller lesen mag, sollte sich besser für ein anderes Buch entscheiden.

Ich kann hier leider nicht mehr als einen Stern vergeben. Und das eigentlich auch nur, weil man mindestens einen Stern vergeben muss.

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Tags: geheimnis, langweilig, leichen, morden, thriller   (5)
 

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67 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Das Relikt der Fladrea

Dominik Schmeller
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 14.09.2017
ISBN 9783945493540
Genre: Fantasy

Rezension:

Larima wurde als Baby im Wald gefunden. Ihre Zieheltern und ihr Bruder lieben sie über alles. Doch die restlichen Bewohner von Burg Groveflyk gehen ihr lieber aus dem Weg.

Larima ist anders, sie hat eine andere Hautfarbe. Genauer gesagt, die Hautfarbe des Volkes der Fladrea, die vor vielen Jahren einfach verschwunden sind. Woher kommt Lamira also so plötzlich?

Als Larima eines Tages mit einem fast doppelt so alten Mann verheiratet werden soll, flüchtet sie mit nichts, als dem Amulett, dass sie als Baby getragen hat. Mit ihr geht ihr Bruder Semi, der alles für sie tun würde.

Doch die Realität außerhalb der schützenden Burg ist nicht das schillernde Abenteuer, das sich die beiden vorgestellt hatten. Sehr schnell werden sie von der Wirklichkeit eingeholt und müssen sich ihr Überleben erkämpfen.

„Das Relikt der Fladrea“ ist der Auftakt einer Fantasy Reihe aus der Feder des Autors Dominik Schmeller.

Das Cover ist jetzt nicht so sehr der Hingucker. Die Figur auf dem Bild finde ich auch etwas zu neumodisch, für diesen Fantasy Roman. Doch die Inhaltsangabe machte mich neugierig. Super finde ich hier, dass der Verlag gleich auf eine Trilogie hinweist. Nicht wie viele andere Verlage, die das mit keinem Wort auf dem Cover oder im Buch erwähnen, dass man einen X-ten Teil einer Serie in der Hand hält.

Die Aufmachung ist dann wieder ganz schön. Direkt am Anfang gibt es eine Karte. Nach fast jedem Kapitel ist das Amulett abgebildet. Am Ende gibt es dann noch ein paar Seiten Anhang mit Erklärungen.

Die Kapitel selbst sind für mich etwas merkwürdig aufgeteilt. Es gibt am Anfang eines größeren Kapitels eine Überschrift, danach folgen dann ein paar kleine Kapitel mit Zahlen. Das nächste größere Kapitel fängt dann wieder mit einer Überschrift an und die Zahlen starten neu. Nur sind die großen Abschnitte selbst nicht sehr groß.

Mit dem Schreibstil hatte ich etwas Probleme. Der Autor benutzt für mich viele „fremde“ Worte, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Diese Schreibweise, wo zum Beispiel A und E zusammen geschrieben sind, ist für mich schwer zu lesen.

Die Welt an sich ist die übliche Welt im Mittelalter. Frauen haben nichts zu sagen, keine Rechte und sollten tun, was ihre Männer wollen. Ich hab es da eher mit den aufmüpfigen und kämpferischen Damen, die mal auf den Tisch hauen.

Larima ist zwar halbwegs so eine Dame, dafür muss sie aber auch flüchten. Sie will Wissen erlernen und für sich selbst bestimmen, was ihr in der Burg verwehrt bleibt.

Die Story selbst ist schon spannend. Man will wissen, was es mit Larima und dem Amulett auf sich hat. Was ist mit den Fladrea passiert? Wohin sind sie verschwunden und warum ließen sie Larima in diesem Wald zurück? Trotzdem hat das Buch auch einige Längen.

Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte am Ende auflösen wird. „Das Relikt der Fladrea“ ist auf jeden Fall ein guter Auftakt zu der Trilogie.

  (2)
Tags: anders, fantasy, flüchten, freundschaft   (4)
 

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

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Opfermond - Ein Fantasy-Thriller

Elea Brandt
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 16.10.2017
ISBN 9783945493366
Genre: Fantasy

Rezension:

Varek ist eigentlich ein Auftragsmörder und nichts anderes. Trotzdem wird er beauftragt, den Mord an dem Sohn eines reichen Alchimisten aufzuklären. Also macht er sich auf den Weg, der Sache nachzugehen. Vor allem, wer dessen alchimistisches Rezeptbuch gestohlen hat.

Die Hure Idra hat den Mord beobachtet. Doch so einfach will sie Varek nicht helfen. Sie versucht Geld aus der Sache zu schlage, denn ohne Geld geht im Elendsviertel Sha-Quai gar nichts.

Es bleibt aber beiden nichts anderes übrige, als am Ende zusammen zu arbeiten. Und nichts ist, wie es auf den ersten Blick erscheint.

„Opfermond“ ist ein düsterer Fantasy Thriller aus der Feder der Autorin Elea Brandt.

Das Cover selbst macht jetzt nicht so viel daher. Der Untertitel „Fantasy Thriller“ weckte allerdings mein Interesse. Die ungewöhnliche Inhaltsangabe tat dann ihren Rest dazu.

Das Buch ist kein schillernder Fantasy Roman, wie man ihn aus anderen Geschichten kennt. Die Welt ist dreckig, brutal, blutig und von Morden durchweicht. Gerade das hat mir hier sehr gefallen.

Kein Glitzer, Blingbling und zarte Liebe, sondern eher Blut, Mord und Elend. Wobei mir die sexuelle Gewalt jetzt auch nicht so gefallen hat. Ich bin kein Fan von brutalem Sex Storys. Aber leider passte es hier dann auch in die Geschichte mit rein.

Die Charaktere sind auch recht einzigartig. Varek als eigentlicher Auftragskiller, der hier aber Ermittler spielen soll. Der zudem auch noch ein Geheimnis mit sich trägt. Ich fand das erfrischend anders, als sonst in den Storys.

Auch Idra ist eine ganz eigene Person, mit eigenen Zielen. Eine von vielen muss sie sehen, wo sie am Ende bleibt. Sie ergreift alle Mittel, die sie hat, um zu überleben.

Der Inhalt des Buches selbst hat mich fasziniert. Die Geschichte ist super gesponnen und spannend bis zum Schluss. Die Autorin schafft es, viele einzelne Stränge am Ende zu einem Ganzen zusammen zu bringen. Auch die Welt an sich war genial erdacht und verwoben.

Ich fand die Mischung zwischen Fantasy und Thriller sehr spannend zu lesen. Ich kann das Buch wirklich nur weiter empfehlen.

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Tags: alchimist, auftragskiller, ermitteln, fantasy, hure, mord, thriller   (7)
 

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Granblue Fantasy 01

Cygames , cocho , Makoto Fugetsu
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Altraverse GmbH, 24.05.2018
ISBN 9783963580031
Genre: Comics

Rezension:

Gran will unbedingt zu den Sternenkämpfern und mit den Schiffen fliegen. Seinen Traum hat er, seit er ein Kind ist.

Als Gran im Wald mit dem Schwert trainiert, wird das Dorf, in dem er lebt von einem Sternenschiff ausgelöscht. Zur gleichen Zeit fällt ihm ein Mädchen vor die Füße und schon ist er im Abenteuer seines Lebens.

„Granblue Fantasy 1“ ist der Auftakt einer Manga Fantasy Serie aus der Feder des Autors Makoto Fugetsu.

Der Manga besticht durch die wunderbaren Zeichnungen. Das Augenmerk wird hier auf Kleinigkeiten gelegt und nicht auf große Brüste und nackte Hintern in Spitzenhöschen.

Die Story ist am Anfang noch recht flach. Man bekommt kaum etwas von der Geschichte mit, ist aber halt so zu Beginn einer Serie.

Etwas lächerlich fand ich den Schurken, den Bösewicht des Mangas. Der Typ erinnerte mich sehr an Don Quijote, vor allem vom Aussehen und seiner trotteligen Art her. Ich fand das etwas übertrieben lächerlich, aber nun gut.

An sich bin ich gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird. Die nächsten Teile werde ich auf jeden Fall lesen. Da ich der Serie einen guten Start geben möchte, verteile ich hier volle 5 Sterne, auch wenn ich nicht mit allem zufrieden war.

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Tags: fantasy, freundschaft, kämpfen, manga   (4)
 

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Warning Light - Notlandung in Sirdschan

David Ricciardi
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.08.2018
ISBN 9783865526717
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zac Miller ist auf dem Weg nach Singapur. Doch der Linienflug bekommt Probleme und muss im Süden des Irans notlanden. Sirdschan ist jedoch keine normale Gegend. In der Nähe des Flughafens, der durch ein Erdbeben ganz schön in Mitleidenschaft gezogen wurde, liegt eine geheime Militärbasis der Iraner.

Zac knipst beim Aussteigen ein paar Bilder der Landschaft und verschwindet kurz darauf in den Verhörkellern der Iraner. Angeblich soll er diese geheime Basis aufgenommen haben.

Zac ist doch nur ein normaler Tourist Richtung Singapur, wie jeder andere an Bord auch. Oder etwa doch nicht?

„Warning Light“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors David Ricciardi.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Dazu die spannende Inhaltsangabe und ich musste das Buch lesen.

Die Story hat mich ein bisschen an die französische Serie „Büro der Legenden“ erinnert. Ein Buch über einen nicht so schillernden Agenten, der in etwas hinein rutscht, wo er nicht sein wollte.

Die Geschichte an sich lässt sich super und schnell lesen. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, dass man kaum noch stoppen kann.

Klar ist die Story um Zac auch mächtig übertrieben. Mutiert doch ein eigentlicher Bürohengst zum Survival Special Agenten. Aber nun gut, das war mir vorm Lesen des Buches ohnehin klar. Dabei fand ich Zac noch ganz in Ordnung, im Gegensatz zu manch anderen Mega-Hollywood-Helden.

Wobei ich mir jetzt den ganzen Trubel um Zac, den die Iraner am Anfang veranstalteten, nicht so ganz erklären konnte. Aber nun gut, Action eben und kein logisches Denken, ist hier gefragt.

Ein Thriller in guter Festa Manier. Wer gerne Action Filme ansieht, liegt hier genau richtig. Ich fand manche Teile etwas arg übertrieben, die komplette Story aber richtig gut.

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Tags: acton, agenten, flüchten, iran, militärbasis, thriller, verhör   (7)
 

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Die Kamuelsfeder

Helmut Vorndran
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.07.2018
ISBN 9783740803988
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kommissar Haderlein und seine Truppe sind etwas angeschlagen. Soll doch jetzt eine neue Kollegin mit an Bord. Eine Kollegin, eine Frau! Gerade dieser Umstand macht besonders Honeypenny, der guten Seele des Büros, großes Kopfzerbrechen. Wird das Weib ihr etwa den Rang ablaufen?

Mitten in diese Überlegungen schlägt ein alter Fall ein. Vor einem Jahr ertrank die Gattin des fränkischen „Sidimuff“ Milliardärs Siefgried Dinkel im Mittelmehr. Ausgerechnet jetzt tauchen neue Erkenntnisse auf. Doch leider auch neue Leichen, wie sich schnell heraus stellt.

Selbst die italienische Polizia rollt den Fall neu auf. So müssen die fränkischen Kollegen mit den italienischen Carabinieri auf Mörderjagd gehen und versuchen, gemeinsam den Fall zu lösen.

„Die Kamuelsfeder“ ist ein Krimi der Kommissar Haderlein Reihe aus der Feder des Autors Helmut Vorndran.

Ich fand das Cover sehr einfach, aber auch sehr schön. Die Inhaltsangabe hörte sich sehr spannend an, gespickt mit etwas Humor. Also eigentlich genau mein Ding.

Das Buch selbst ist auch ganz gut aufgemacht. Auf den ersten Seiten findet man zwei Karten, die einem die Tatorte etwas näher bringen. Also Franken und Italien. Am Ende des Buches ist dann nochmal eine Karte der Sidimuff Firma. Ich fand das sehr gelungen.

Der Inhalt selbst war dann doch nicht so meines. Mit dieser Art Humor kann ich leider nichts anfangen. Es kam mir alles so aufgedrückt vor. Es fehlte manchmal nur noch das „Rumpta“ aus der Bütt von den Karnevalssitzungen.

Dazu kamen Dinge in Sachen Ermittlungen, da konnte ich nur den Kopf schütteln. Wie kann ein Kommissar, ein neues Boot durch die Kriminaltechnik auf Spuren von vor einem Jahr überprüfen lassen? Die Dame verschwand auf dem Vorgängerboot. Da braucht sich der Herr Carabinieri nicht zu wundern, wenn keine Spuren von der Dame auf dem Boot gefunden werden. Mysteriös, wie er so schön sagte.

Auch interessierte mich nicht 8 Seiten lang, die Beschreibung des Lebens eines Flussregenpfeifers weiblichen Geschlechts. Es interessierte mich einfach nicht, woher sie kam, wohin sie wollte und ob sie unter Terrorverdacht stand.

Ich könnte noch so einiges anführen, lasse es jedoch. Die beiden Punkte sind am Anfang des Buches, ansonsten müsste ich tieferes Wissen spoilern, was ich nicht möchte.

Die Personen an sich kamen mir auch nicht näher. Fast alle waren mir egal oder unsympathisch und irgendwie auch absolut unecht. Alleine der Chef der Truppe kam mir vor, als wäre er dumm wie Brot, nur dass Brot noch schimmeln kann.

Nein, dieser Krimi war absolut nicht mein Ding. Ich mag humorvolle Krimis sehr, aber für diese Art Humor muss man gemacht sein. Den muss man wirklich mögen. Aber wie auch schon erwähnt, es war der schlechte Humor nicht alleine, das mir den Krimi madig machte. Es haperte auch so an der Substanz des Falles.

Nicht mein Ding, es gibt aber mit Sicherheit viele Leser, die das Buch super finden.

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Tags: ermitteln, ertrunken, frankenland, kommissare, krimi, mittelmeer, mord   (7)
 

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Die Raben-Saga

Marcel Weyers
E-Buch Text: 278 Seiten
Erschienen bei null, 26.07.2018
ISBN B07FY1XTBD
Genre: Sonstiges

Rezension:

Abigail Willow, kurz Abi genannt, hat es nicht leicht. Ihre Eltern sind Tod und die Mitschüler können sie nicht besonders leiden. Ist sie doch nicht die strahlende Schülerin, sondern eher der düstere Sonderling. Abi stört es nicht. Sie verbringt ihre Zeit lieber bei ihren Eltern auf dem Friedhof, wie auf einer Party. Doch eines Nachts trifft sie auf dem Friedhof auf einen unheimlichen Kerl. Ab dem Zeitpunkt läuft er ihr ständig über den Weg. Sie fühlt sich gestalkt von ihm und sagt ihm das auch ins Gesicht. Doch er behauptet, sie wäre eine Hexe und könnte in der Zeit reisen. Welch ein Blödsinn, denkt sich Abi … bis sie im 17. Jahrhundert auftaucht. Zum Glück nur kurz, sonst wäre ihre Zukunft sehr schnell zu Ende gewesen. So muss sie sich wohl mit dem Unbekannten, der sich als Corvus Raven vorgestellt hat, zusammen arbeiten. So beginnt Abis Reise und der Kampf gegen das Böse und vor allem gegen die Hexenjäger.

„Die Raben Saga“ ist die komplette Saga in einem Band aus der Feder des Autors Marcel Weyers.

Ich fand den Schreibstil recht erfrischend. Ohne viel Tamtam kam der Autor gleich auf das wesentliche zu sprechen.

Abi ist zwar manchmal recht zickig, aber doch auch sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen, weil es mir im Grunde ebenso geht. Wer eben nicht zur breiten Masse gehört, ist anders.

Corvus Raven war für mich der typische Schönling. Kann man mögen, muss man aber auch nicht. Ich wurde nicht so richtig warm mit ihm.

Die Story selbst war recht gut durchdacht. Obwohl es im letzten Kapitel etwas flacher wurde, hat das Ende dann doch wieder alles heraus gerissen. Die Wendungen und Ereignisse im Buch fand ich gelungen und spannend.

Der Fantasy Roman mit einer etwas anderen Heldin ist sehr gelungen und sympathisch. Zudem wird nicht nur geschmachtet, es wird auch kräftig gekämpft und der ein oder andere Kopf kommt da schon mal leicht ins Fliegen.

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Tags: fantasy, freundschaft, hexen, intrigen, kämpfen, raven   (6)
 

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Im Turm

Josiah Bancroft , Sabine Thiele
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319509
Genre: Fantasy

Rezension:

Der Turm von Babel. Ein im Reiseführer angepriesenes wunderbares Weltwunder, das man unbedingt besuchen muss.

Thomas und Marya Selin sind auf den Flitterwochen. Lange hat Thomas gespart um seiner Angetrauten dieses Weltwunder zu zeigen.

Doch vor Ort angekommen, ist der Turm alles andere als wunderbar. Und dann verlieren sich Thomas und Marya auch noch vor dem Turm im Trubel des Marktes.

Aber ganz so schlimm erscheint es Thomas nicht, dann die beiden haben einen Treffpunkt ausgemacht. Und so macht sich Thomas auf den nicht ganz einfachen Weg, seine Angetraute wieder zu finden.

„Im Turm“ ist ein fantastischer Roman aus der Feder des Autors Josiah Bancroft.

Das Buch hat mich durch sein Cover bestochen. Der Turm wirkt irgendwie wie ein Wimmelbild und man muss ständig hin sehen, ob man nicht noch eine Kleinigkeit entdeckt. Dazu diese rote Wolken, alles in allem, ein Hingucker.

Leider muss ich hier erwähnen, dass das Buch wieder einmal eine Serie ist. Ich hasse es, wenn man einem Buch nicht ansieht, ob es aus einer Serie ist und welcher Teil es sein soll. Es ist weder aus der Inhaltsangabe noch aus sonstigen Hinweisen auf den Innenseiten zu entnehmen, dass es der Start einer Serie ist.

Lediglich, wenn man es liest merkt man am Ende, dass es eben nicht das Ende ist. Ich mag das nicht und es macht mir diese Bücher unsympathisch. Ich würde gerne vor dem Kauf wissen, ob das Buch einen Abschluss hat oder ich Jahrelang auf das Ende warten muss.

Die Story selbst ist sehr gewöhnungsbedürftig. Am Anfang hatte ich schon meine Schwierigkeiten, in diese Welt abzutauchen. Fand das aber mit der Zeit recht gelungen. Irgendwie passt nichts zusammen und gerade das passt dann doch wieder zusammen. Allerdings sollte man nicht viel darüber nachdenken, sonst fallen einem zu viele Logikfehler auf.

An Thomas muss man sich auch gewöhnen. Zu Beginn der Geschichte hat er mich schon arg genervt. Er war einfach zu übertrieben naiv und tapsig. Ich kann mit solchen Figuren nicht viel anfangen. Mit der Zeit wurde er aber besser und erträglicher für mich.

Der Geschichte im Ganzen fehlte irgendwie die Spannung. Das Fesseln an die Story und das wiederfinden von Marya. Keine Ahnung, dem Buch fehlte einfach etwas.

Da ich keine Ahnung habe, wie viele Teile für die Reihe vorgesehen sind, weiß ich nicht einmal, ob ich noch den zweiten Teil lesen werde. Das Buch hat mich jetzt nicht so gepackt, dass ich unbedingt in ein paar Monaten wissen möchte, wie alles weiter geht. Und ob es dann ein Ende gibt oder erst mit Band Nr. 25.

Ich bin eigentlich etwas enttäuscht über das Buch. Ich hab mir viel versprochen von der Inhaltsangabe. Viel Spannung, Labyrinthe, Wesen, tödliche Gefahren und und und. Den Hintergedanken an der Story fand ich schon gut, nur mit der Umsetzung haperte es etwas.

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Tags: fantasy, suchen, turm, verlieren   (4)
 

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Gork der Schreckliche

Gabe Hudson , Wieland Freund , Andrea Wandel
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.09.2018
ISBN 9783608962680
Genre: Fantasy

Rezension:

Gork ist ein Drache. Er sollte groß, laut, böse und feurig sein. Doch das ist er nicht. Er mag keine Kämpfe und auch nicht böse sein.

Doch sein Großvater steckt ihn in die Militärakademie WarWings. Dort mutiert Gorks Status zu „Kuschelbär“, was so gar nicht geht. Außerdem braucht er zur Abschlussfeier einen weiblichen Drachen, seine Queen, seine Königin. Ansonsten droht ihm die lebenslange Sklaverei.

„Gork – Der Schreckliche“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder des Autors Gabe Hudson.

Das Cover ist recht lustig und hat mich direkt an Heavy Metal erinnert. Die Inhaltsangabe verspricht auch sehr viel von dem Buch.

Leider war der Inhalt eher lahm, wiederholend und mit obszönen Begriffen gespickt. Am Anfang fand ich alles noch recht locker und witzig. Doch mit der Zeit wurden die ständigen Wiederholungen von Begriffen einfach nur nervig. Irgendwann dachte ich, ja, ich weiß ja, dass Gork schwimmhäutige Füße hat, das muss man nicht auf jeder gefühlten dritten Seite erwähnen.

Dazu kommt die ständige obszöne Aussprache. Ich bin nicht spröde oder sonst etwas, aber es nervte einfach nur noch, ständig irgendwelche Schimpfworte lesen zu müssen. Dazu kommt dann noch die Brutalität, die ich irgendwie fehl am Platz fand.

Ich kann das Buch auch nicht einordnen, wo es hin sollte. Ich empfand es weder als Kinder- und Jugendbuch, noch eines für Erwachsene. Mögen andere Autoren mit dem queren Humor auch mein Geschmack treffen, so lag dieser Autor voll daneben. Ich liebe Situationskomik wie bei Terry Pratchett. Aber dieses „es muss jetzt auf Druck humorvoll sein“ fand ich einfach nur nervig.

Ich weiß auch nicht, was das unnötige Seitenfüllen sollte. Da stand auf einer Seite nur „flapp“. Im Übrigen ist „flapp“ auch ein Wort, das dem Autor wahnsinnig gut gefallen hat.

Apropos Seitenfüllend. Nach jedem Kapitel ist der Rest der Seite leer. OK, ist öfters in Bücher so brauch, würde mich im Grund auch nicht stören. Aber wenn Kapitel dann nur eine halbe Seite lang sind, ist da ziemlich viel Leerstand, für das Buch und den Preis.

Fakt ist, ich war am Anfang begeistert von dieser nicht alltäglichen Geschichte. Auch dass Fantasy und Science Fiction verwoben wurde, fand ich eine super Idee. Die Ausführung am Ende war dann leider nur etwas für eingeschlafene Füße, schwimmhäutige Füße, die beständig nur am Schimpfworte ausspucken sind.

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Tags: anders sein, drachen, fantasy, science fiction   (4)
 

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Ein Keim kommt selten allein

Markus Egert , Frank Thadeusz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 10.08.2018
ISBN 9783864930683
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Ein Keim kommt selten allein“ ist ein Sachbuch aus der Feder der Autoren Prof. Dr. Markus Egert und Frank Thadeusz.

Das Cover des Buches ist sehr humorvoll gehalten. Der Titel machte fing meine Aufmerksamkeit ein und die Inhaltsangabe gab dann den Rest dazu.

Ich muss gleich zu Anfang sagen, ich habe bisher noch kein Buch gelesen, dass mich gleich zeitig so ekelte, interessierte, gruselte, zum Lachen brachte und so informativ war.

Ich würde behaupten, dass Phobiker und Hygiene Fanatiker die Finger von diesem Buch lassen sollten. Das Lesen dürfte eine schwere Kost für sie sein.

Es ist natürlich alles normal, aber wer will schon wirklich wissen, dass er seinen Körper mit Milliarden von anderen Lebewesen teilt?

Zumindest weiß ich jetzt, dass mein „Hände waschen Spleen“ eigentlich nützlich und gut ist, anstatt ins lächerliche abzurutschen.

Natürlich ist das Buch nicht das Lehrbuch für Mikrobiologen schlechthin. Für den normalen Leser, der sich mit der Materie noch nicht ganz so tief befasst hat, ist der Inhalt aber mehr als interessant. Herr Egert hat viele Seiten der Mikrobiologie angeschnitten, die für mich neu waren.

So war für mich ganz neu, dass durch die normale Geburt wichtige Mikroben von der Mutter an das Baby weiter gegeben werden, was bei einem Kaiserschnitt zum Beispiel fehlt.

Beruhigend fand ich, dass Herr Egert Kochsendungen genauso unhygienisch findet, wie ich.

Der Schreibstil ist locker und humorvoll ohne ins lächerliche abzudriften. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Kleine lustige Mikroben zwischen den Texten heitern das Buch noch etwas auf. Natürlich ist der Stiel nicht jedermanns Sache, mir hat das Gesamtwerk richtig gut gefallen.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich traut, es zu lesen. Ich war vor dem Lesen kein Hygienefanatiker und danach auch nicht. Ich weiß jetzt nur mehr über die Welt der Mikroben und sehe meinen Küchenschwamm aus einem anderen Winkel heraus.

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Tags: humorvoll, hygiene, invormativ, keime, mikroben, sachbuch   (6)
 

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Nur der Hamster war Zeuge: Soko Elsbeth ermittelt

Heike Hoyer
E-Buch Text
Erschienen bei Midnight, 06.08.2018
ISBN 9783958192102
Genre: Sonstiges

Rezension:

Filou ist ein Hamster und lebt bei Elsbeth. Er mag sie sehr, weil sie sich gut um ihn kümmert. Eines Tages jedoch bekommt Filou mit, dass sich Marcel, der Neffe von Elsbeth, mit ihr um Geld streitet.

Filou sieht, dass Marcel etwas macht und Elsbeth anschließend reglos auf dem Sofa liegt. Schnell stellt sich heraus, das Elsbeth tot ist.

Doch Filou weiß, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben ist. Er will Marcel zur Strecke bringen. Doch was soll ein Hamster im Käfig schon ausrichten können?

„Nur der Hamster war Zeuge“ ist ein tierischer Krimi aus der Feder der Autorin Heike Hoyer.

Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich zu dem Buch gebracht. Der Hamster ist einfach nur süß und der Inhalt hörte sich spannend an.

Der Krimi an sich ist halt eher einfach gehalten. Klar, wie sollen Tiere auch groß ermitteln können.

Im Gesamten geht es hier mehr um die Lebensgeschichten der einzelnen Tiere. Immerhin hat nicht nur Filou eine Geschichte, sondern auch die anderen Protagonisten hatten einiges zu erzählen.

Ich empfand den Krimi als eine nette Abwechslung zu den normalen Krimis. Wie schon gesagt, um dann doch ein spannender Krimi zu sein, fehlte hier so einiges. Es war aber eine schöne Idee, die Tiere hier in den Vordergrund zu stellen.

Auch der Schreibstil war flott und gut zu lesen. Wer Tiere und Krimis mag, liegt hier mit Sicherheit nicht falsch.

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Tags: dohle, ermitteln, hamster, kampfhund, katze, krimi, mord, ratte, tiere   (9)
 

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Als Larson das Glück wiederfand

Martin Widmark , Ole Könnecke , Emilia Dziubak
Fester Einband: 40 Seiten
Erschienen bei arsEdition, 16.08.2018
ISBN 9783845825991
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Larson ist ein alter gebrochener Mann, der nichts mehr vom Leben erwartet.

Eines Tages kommt der Nachbarjunge angerannt und übergibt ihm einen Topf mit einem Samen. Er soll sich darum kümmern, so lange er in den Ferien ist.

Larson hat echt besseres zu tun, als sich um diesen Topf zu kümmern. Wie kann der Junge ihm den nur hin stellen. Doch dann regt sich in Larson etwas und er ist gespannt darauf, was aus dem Samen wohl werden wird.

„Als Larson das Glück wiederfand“ ist ein Bilderbuch aus der Feder des Autors Martin Widmark.

Die Bilder alleine sind schon phantastisch anzusehen. Sie sind mit so viel Liebe und Wärme gestaltet, dass einem alleine vom Ansehen schon das Herz aufgeht.

Die Story ist dann auch genauso Herz erwärmend und schön.

Hat sich Larson nach dem Tod seiner Frau total gehen lassen und erwartet nichts mehr vom Leben. Erhellt dieses kleine Pflänzchen seine Welt aufs neue und bringt wieder Licht in seine Seele.

Das Buch, vielleicht eher ein Comic oder eine Novelle, ist nicht groß, die Geschichte nicht lange, dafür aber umso intensiver.

Ich bin einfach begeistert und kann das Buch nur weiter empfehlen. Ein wirklich herzliches Werk, dass einem auch zum Nachdenken anregt.

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Tags: bilder, einfach schön, erwärmend, herz   (4)
 

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Kill Mr Bitcoin

Lisa Graf-Riemann , Lisa Graf , Ottmar Neuburger
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 28.06.2018
ISBN 9783740803858
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Noah ist Barmann. Aber er hat keine Lust mehr, weil ihm sein Chef seit Wochen den Lohn schuldig ist. Kurzerhand nimmt er sich das Geld aus dem Safe und kündigt seine Stelle.

Als er dann nachts nach Hause geht, hört er in einem dunklen Treppeneingang einen Satz. „Kill Satoshi Nakamoto!“

Dieser Satz ist der Beginn einer wilden Verfolgungsjagd von Berlin über Mailand, Rom Santiago de Compostela und Jerusalem.

Wird Noah diese Verfolgungsjagd überleben und was hat das alles mit Bitcoins zu tun?

„Kill Mr Bitcoin“ ist ein Thriller aus der Feder der Autoren Lisa Graf und Ottmar Neuburger.

Das Cover ist der Hammer. Für mich ein absoluter Hingucker. Dazu die zufälligen Erhebungen bei den Ziffern, einfach klasse.

Das war es aber schon fast mit meiner Begeisterung. Ich hab wirklich viel von dem Thriller erwartet. Die optische Aufmachung, der Titel, die Inhaltsangabe versprachen sehr viel Spannung, Hintergrund zum Bitcoin und den Machenschaften darum.

Bekommen habe ich von allem leider sehr wenig. Ob die Hintergründe zum Bitcoin stimmen, weiß ich nicht, ich hab nicht nachgelesen. Dass man sehr viel Computerleistung zur Erstellung eines Bitcoins braucht, wusste ich vorher schon. Jetzt weiß ich auch, dass der Erfinder nur unter einem Pseudonym bekannt ist. Das habe ich dann nachgeprüft. Das nehme ich als positives aus dem Buch mit.

Das Buch fing noch recht spannend und rasant an. Noah auf der Bank, das Verhör des Gefangenen. Das war es aber auch schon.

Noah selbst fand ich nicht passend für einen Thriller. Er entstammte eher aus einer schlechten Comedy Sendung. Die eingespielten Lacher konnte man fast hören.

Auch die anderen Charaktere waren alle schwach. Nicht einer davon war mir sympathisch oder interessierte mich näher.

Die ganze Geschichte war so an den Haaren herbei gezogen, dass ich öfters den Kopf schütteln musste. Ein genuschelter Satz im dunklen Hauseingang. Da muss man sich erst einmal den Namen merken können und auch richtig schreiben, damit man den im Internet findet. Warum sollte dieser Barmann so wichtig sein, dass man ihn durch halb Europa jagt? Und dann auch noch zufällig die Bekannten, die dann im Bitcoin Geschäft tätig sind und der geheimnisvolle Verräter.

Dazu das übliche, das unbedingt mit in die Story musste. Wilde Verfolgungsjagden, die Liebesschnulzen dürfen auch nicht fehlen, die Verräter, die mysteriösen Freunde und Punkte, die einfach nicht passten. Näher kann ich nicht darauf eingehen, ich möchte nicht spoilern.

Nach dem spannenden Anfang bin ich einfach nur noch in ein Loch gefallen. Teilweise hab ich die Seiten nur noch überlesen, weil es mich nicht mehr interessierte. Schade eigentlich, es hätte ein wirklich gutes Buch werden können, wenn man sich auf das wesentliche konzentriert hätte, auf den Bitcoin. Hier war er zwar da, aber eher so eine kleine Randfigur, die man halt eben durch das Buch mitnimmt.

Dazu war es auch noch gezwungen humorvoll, anstatt ernst, wie ein Thriller, meiner Meinung nach, sein sollte. Nervenaufreibend in der Story war nur Noah selbst, das ist ein bisschen wenig für einen Thriller. Und das wiederum auch nur, weil er einfach nervte und nicht, weil er so toll war.

Mit Augen zudrücken gibt es hier für 2 Sterne. Die Grundidee um die Sache mit dem Bitcoin war gar nicht mal so übel. Mit einer anständigen Story drum herum, hätte es echt was werden können. So muss man schon solche hanebüchenen Storys mögen, um davon begeistert zu sein.

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Tags: bitcoin, flucht, folter, internet, krimi, mord, online währung, thriller   (8)
 

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Weltenzerstörer

Cixin Liu , Marc Hermann
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.08.2018
ISBN 9783453319257
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Irgendwann taucht ein Kristall auf, der eine seltsame Botschaft enthält. Der Weltenzerstörer kommt!

Die Menschheit soll sich auf ihre Versklavung zu Futter einstellen und die Erde soll verschlungen werden.

Doch die Menschen nehmen das nicht so einfach hin und wollen sich zur Wehr setzen.

„Der Weltenzerstörer“ ist eine Kurzgeschichte aus der Feder des Autors Cixin Liu.

Das Cover sieht megamäßig aus und die Inhaltsangabe versprach viel Spannung und Science Fiction.

Als ich das Buch in den Händen hatte, fragte ich mich, wo die Geschichte ist. Ich habe nicht auf die Seitenzahl geachtet. Das Buch umfasst gerade mal 122 Seiten. Davon sind gerade mal 62 Seiten die eigentliche Story. Wenn ich die 8 Seiten am Anfang noch abziehe, auf denen soweit nichts steht.

Danach kommen 24 Seiten Anhang, der mich nicht interessierte. Und 28 Seiten Leseprobe eines anderen Romans des Autors, was mich dreimal nicht interessierte.

Die Geschichte selbst war soweit ganz witzig. Natürlich war sie nicht sehr ausgereift. Es gab nicht wirklich Personen die agierten oder Aktionen die passierten. Alles blieb fad und oberflächlich. Obwohl die Story an sich, wirklich gut hätte sein können, wenn man dem Ganzen etwas mehr als 62 Seiten gegeben hätte.

Eigentlich fand ich an dem Buch nur 45 Seiten wirklich lesenswert. Denn der Epilog zerschlug irgendwie den Aha-Effekt bei mir wieder.

Wenn ich dann die Preis Leistung vergleiche, kann ich nur den Kopf schütteln. 9 Euro für so ein kleines Werk, das nicht einmal zur Hälfte mit der eigentlichen Geschichte gefüllt ist, ist definitiv zu teuer. Vor allem, wenn man bei der Bestellung nicht auf die Seitenzahl geachtet hat.

Die Story ganz nett, die Ausführung leider mangelhaft und das Ende ziemlich an den Haaren herbei gezogen, gebe ich mit viel Augenzudrücken noch 2 Sterne.

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Tags: aliens, kurzgeschichte, science fiction, zerstören   (4)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Der kleine König

Felix A. Münter
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 28.06.2018
ISBN 9783959622073
Genre: Sonstiges

Rezension:

200 Jahre ist es nun her, dass die Herrschaft der Zwerge beendet ist. Und fast genauso lange ist es her, dass es noch Zwerge gab. Doch das ist egal, die Menschen hassen noch immer alles, was mit Zwergen zu tun hat.

Caspar hat in dieser Welt unglaubliches Pech. Ist er doch als Kleinwüchsiger geboren worden. Obwohl seine Eltern normal groß waren, hörte er eines Tages auf zu wachsen. So sehen die Menschen nun einen Zwerg in ihm und machen Jagd auf ihn.

Unterwegs auf seinem Marsch kommt er an einem Dorf vorbei. Dort wird, wie so oft, ein Hexenprozess abgehalten. Eine junge Frau soll umgebracht werden, weil sei angeblich Zwergenmagie benutzt hat.

Caspar schreitet ein und hilft der Frau, die Anka heißt. Zusammen machen sie sich auf den Weg, weg von diesen von Hass beseelten Menschen.

„Der kleine König“ ist ein Fantasy Buch aus der Feder des Autors Felix A. Münter.

Felix A. Münter hat schon einen ganz eigenen Schreibstil. Das merkt man auch an diesem Werk wieder.

Die Geschichte ist teils schwermütig teils aber auch rasant. Es wird viel über Vorurteile gezeigt, wie unnötig und sinnlos sie eigentlich sind. Wie wichtig Freundschaften sind, die über diese Vorurteile hinweg sehen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Am Anfang mutet das Werk vielleicht dem ein oder anderen Leser als langweilig an. Mir hat es aber sehr gut gefallen. Mir war das Ende sogar etwas zu rasant und actionreich.

Caspar und Anka sind zwei sympathische Charaktere. Ich mochte sie beide auf Anhieb. Auch die Feinheiten der Story sind sehr gut gelungen. Wie am Anfang mit der alten Scheune als Unterschlupf. Man lässt immer etwas zurück, was der nächste gebrauchen könnte. Ich fand das eine schöne Idee.

Ich bin wie immer begeistert von dem Buch und kann es nur weiter empfehlen.

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Tags: fantasy, freundschaft, hexenprozesse, kämpfen, kleinwüchsig, magie, verfolgen, zwerge   (8)
 

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Der Horror der frühen Medizin“ ist ein Medizingeschichtsbuch aus der Feder der Autorin Lindsey Fitzharris.

Der Titel sagt eigentlich schon alles aus. Die Anfänge der Medizin waren der pure Horror, vor allem aus Schmerzen, Blut und Sterben. Und wieder bin ich froh, dass ich in der Vergangenheit nicht gelebt habe.

Das Cover ist einfach, passt jedoch perfekt. Die glänzende blutrote Schrift auf schwarzem Grund sticht direkt ins Auge. Die Knochensäge besagt dann auch schon alles weitere.

Um das Buch zu lesen muss man schon gute Nerven haben. Die Kapitel gehen ganz schön unter die Haut. Ich musste selbst ab und zu Pausen beim Lesen einlegen und zu einem anderen Buch greifen.

Es ist schon fruchtbar sich vorzustellen, wie früher operiert und behandelt wurde. Und das an allem möglichen und unmöglichen Stellen ohne Narkose oder saubere Gerätschaften. Kein Wunder, dass die Menschen, wenn sie denn die OP überlebt haben, danach an Infektionen gestorben sind.

Dazu kam dann noch, dass OP‘s oftmals eine Sensation für die Massen war. Oft quollen die Operationssäle vor Schaulustigen über. OK, würde heute vielleicht auch noch so sein, wenn OP’s öffentlich wären. Die Sensationslust der Menschen hat sich ja nicht verringert. Allerdings läuft es heute doch eher gesitteter und sauberer ab, als vor rund 150 Jahren, hoffentlich.

Das Buch selbst ist sehr informativ und auch gut geschrieben. Ich fand alles verständlich und konnte mir, leider, alles sehr gut vorstellen.

Zum Glück gab es früher Menschen, die auf sehr gute Dinge gekommen sind. Wie Hygiene, Medikamente, Narkose und noch vieles mehr. Kaum auszudenken, wenn diese Zustände heute noch gelten würden.

Für Interessenten des Themas ist das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Für Leser mit leichtem Magen und dem Hang zur Ohnmacht würde ich vorsichtig empfehlen, die Finger von der Lektüre zu lassen. Denn das Buch ist keine Fiction, es war die reine Realität.

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Tags: dreck, erforschen, frühe medizin, horror, krankenhaus, operieren, sterben   (7)
 

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Das Kreuz am Deich

Hannes Nygaard
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.07.2018
ISBN 9783740803933
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Während der Eutiner Festspiele fällt eine Leiche auf die Bühne. Denken die Zuschauer noch an einen makabren Punkt der Aufführung, ist den Leuten hinter der Bühne schnell klar, dass die Leiche echt ist. Es ist der hiesige Dompropst des Hamburger Domkapitels.

Das Ganze wird ein Fall für Kommissar Lüder Lüders. Doch stößt Lüders mit seiner Suche nach dem Mörder nur auf schweigende Mauern. Von der kirchlichen Seite her besteht kein Interesse an der Aufklärung des Mordes.

Schnell wendet sich Lüders Augenmerk auf einen Exorzismus, der vor Jahren von statten ging. Dieser endete mit dem Tod eines Menschen. Ob es da Zusammenhänge gibt. Die Kirche schweigt beharrlich.

Und dann überhäufen sich die Ereignisse. Kann Lüder den Fall überhaupt lösen?

„Das Kreuz am Deich“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Hannes Nygaard.

Ich finde das Cover einfach gehalten, aber gerade deswegen schlägt es gleich ein. Die Farbgebung ist schon ein Hingucker.

Der Autor taucht mit seinem Krimi in die kirchlichen Abgründe ein. Ich war in dem Fall hin und hergerissen zwischen Abscheu und Anerkennung der katholischen Kirche. Ich selbst bin ungläubig und in keiner religiösen Gemeinschaft. Doch respektiere ich jeden, der einen Glauben hat. Hier muss man allerdings öfters darüber nachdenken, was sich die hohen Herren der Kirche so alles erlauben und ob das noch etwas mit ihrem Glauben zu tun hat. Ich fand das vom Autor sehr gut dargestellt.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, das war der beste ernste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe!

Der Schreibstil und der Spannungsbogen waren perfekt. Lüders war ein normaler Ermittler ohne kaputte Familie ohne Sex mit Kolleginnen und Alkoholproblemen. Es gab keine Liebesgeschichten, keine Bettgeschichten, keine abartigen Tode und Quälereien von Menschen. Kein unnötiges herum Geballere, keine Mega Verfolgungsjagden, keine überaus bösartigen Bösewichte.

Es war ein ganz normaler, spannender Krimi mit einer genialen Handlung und ein wenig Privatleben. Man merkte auch, dass der Autor viel recherchiert hatte, und das mag ich sehr. Ich fand nichts an den Haaren herbei gezogen, übertrieben oder erfunden. Selbst das Ende ist stimmig und in dem Fall typisch, wenn es auch nicht jedem gefallen mag. Ich finde den Krimi in allem absolut gelungen.

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Tags: ermitteln, exorzismus, katholische kirche, kirche, krimi, mord, tod   (7)
 

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Ultraman 01

Eiichi Shimizu , Tomohiro Shimoguchi
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei TOKYOPOP, 10.08.2017
ISBN 9783842039674
Genre: Comics

Rezension:

Shin Hayata kann sich an bestimmte Ereignisse aus seiner Vergangenheit nicht mehr erinnern. Als Shinjiro, sein Sohn, im „Museum des strahlenden Riesen“ mehrere Etagen in die Tiefe stürzt, ohne dass ihm etwas passiert, eröffnet Ide, ein Freund von Shin, ihm ein Geheimnis.

Eigentlich was Shin Ultraman und kämpfte damals gegen die Außerirdischen. Aus verschiedenen Gründen wurde das Gedächtnis von Shin gelöscht.

12 Jahre danach. Shinjiro geht auf die Schule und gibt sich eher schüchtern. Er weiß um seine Stärke und meidet eher den Kontakt zu anderen Schülern. Doch es kommt, wie es kommen muss, als er einem Mädchen helfen will.

„Ultraman 1“ ist der erste Teil der Manga Serie um Ultraman – Die Ära eines neuen Helden aus der Feder der Autoren Eiichi Shimizu und Tomohiro Shimoguchi.

Aufgefallen ist mir der Manga, weil mir das Cover sehr gut gefallen hat. Den Inhalt konnte ich mir nicht gleich ansehen, weil das Buch zugeschweißt war. Als Beigabe lag ein Poster dabei. Auf der einen Seite ist Shinjiro zu sehen, auf der anderen der erste Teil eines größeren vier Teile Posters.

Gleich zu Anfang muss ich erwähnen, dass ich die Serie über Shinjiros Vater nicht kenne. Also werde ich nur den vorliegenden Band rezensieren ohne auf vorherige Bände einzugehen.

Bei Zeichenstilen bin ich sehr eigen und mag nur lesen, was mir zeichnerisch auch gefällt. Der Stil von Ultraman hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem die ersten bunten Seiten sind klasse.

Die Story ist am Anfang noch nicht so durchschaubar und ich blieb mit einigen Fragen zurück. Dafür ist es aber auch der erste Teil einer Serie und man darf natürlich noch nicht alles erwarten.

Die Figuren selbst sind erst einmal alle sympathisch. Die Geschichte startet spannend. Also werde ich mir demnächst den zweiten Teil zulegen und auf jeden Fall weiter lesen.

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Tags: manga, science fiction, ultraman   (3)
 
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