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Blutschatten

Kathy Reichs , Klaus Berr , Britta Steffenhagen
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 05.03.2018
ISBN 9783837141429
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sunday Night ist eine abgewrackte Ex-Polizistin im vorzeitigen Ruhestand. Doch bekommt sie ab und an Aufträge und arbeitet als private Ermittlerin.

Auch jetzt wird sie zu einem Fall hinzugezogen. Eine Frau beauftragt sie, ein Mädchen zu finden, das während einem Bombenanschlag verschwunden ist.

Alle glauben, dass das Mädchen bereits tot ist, weil es schon ein Jahr her ist. Doch Sunday verbeißt sich in den Fall, weil sie fest der Meinung ist, das Mädchen lebt noch.

So beginnt die Jagd nach einem verschwundenen Mädchen und den eigenen Dämonen.

„Blutschatten – HB“ ist der erste Band einer neuen Serie aus der Feder der Autorin Kathy Reichs.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Die Sprecherin Britta Steffenhagen hat ihre Arbeit wirklich gut gemacht.

Zum Hörbuch selbst muss ich direkt am Anfang zwei Dinge sagen. Erstens, ich hab selten so viel Text mit so wenig Inhalt. Das Buch war so langweilig und nervig, dass ich es nicht zu Ende gehört habe. Mir war dann auch völlig egal, wie der Fall zu Ende gekommen ist.

Zweitens ist dies das erste Buch dem ich auf das Cover schreiben würde: „Unterstützt durch Produktplazierung!“ Es hat mich furchtbar genervt, dass alles namentlich benannt werden musste. So kenne ich jetzt jede Biersorte die im Buch vorgekommen ist, persönlich mit Namen. Ebenso die Sonnenbrillen, Schuhe, das Essen, eben alles was Rang und Namen hatte. In jedem anderen Buch ist es ein Schokoriegel mit Nüssen. Hier ist es ein Snickers, danke für die unterschwengliche Werbung.

Sunday selbst ist nicht auszuhalten. Ich weiß nicht, was die Autorin hier an Personalität kreieren wollte. Heute angeschossen, morgen ist sie schon dabei, einem Killer das Handgelenk auszurenken. Superwoman in Person. Nein danke. Ich mag starke und intelligente Frauen, aber das geht gar nicht.

Dazu kommt, sie ist ja so schlau, dass sie das Passwort eines Computers mit drei Befehlen umgehen kann. Dann frage ich mich doch glatt, warum man in der realen Welt Informatikspezialisten und Entschlüsselungsprogramme braucht, wenn man nur drei Befehle eingeben muss. Nein, ich habe es nicht ausgetestet, ob es funktioniert oder nicht.

Dann ist sie bis etwa in der Mitte des Hörbuches ein Einzelkind. Und dann taucht aus dem Nichts der Zwillingsbruder auf. Bis zu dem Punkt, bei dem ich aufhörte, war er der Bruder von Sunday. Ob es sich bis zum Ende des Buches aufgeklärt hat, ob er ein wirklicher Bruder ist oder nur ein guter Freund, weiß ich jetzt nicht. Ist für mich aber auch unrelevant, wenn man es nicht gleich anständig aufklären kann.

Fazit, der Fall ist langweilig, die Protagonistin mehr als nervig und vor allem unglaubwürdig und der Rest auch sehr konstruiert.

Da ich schon erwähnt habe, dass ich das Buch nicht zu Ende hörte, kann man davon ausgehen, dass es absolut nicht mein Fall war.

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Tags: entführung, ermitteln, glaubenskrieg, private ermittlerin, thriller   (5)
 

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Blake

Jack Heath
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, Deutschland, 11.01.2019
ISBN B07LGBYZLT
Genre: Sonstiges

Rezension:

Blake arbeitet als freier Mitarbeiter für’s FBI. Er hilft bei Entführungsfällen, wenn die Ermittler des FBI nicht weiter kommen. Er sieht Dinge und Zusammenhänge, die anderen meistens verborgen bleiben.

Doch das ist nicht der einzige Punkt, der ihn von den anderen Ermittlern unterscheidet. Nur Lucien weiß mit was Blake bei seiner Arbeit entlohnt wird.

Wieder wird Blake zu einem Entführungsfall hinzugezogen. Doch der Fall ist auch nicht das, was er auf den ersten Blick erscheinen lässt. Und im Laufe des Falls versinkt Blake immer tiefer in sein Geheimnis und der Gefahr, dass es aufgedeckt wird.

„Blake – HB“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Jack Heath.

Ich durfte das Buch als Hörbuch genießen. Der Sprecher Martin Bross hat wirklich hervorragende Arbeit geleistet. Ich habe seiner Stimme mit Spannung zugehört.

Das Cover erinnert etwas an die Serie „Dexter“. Doch muss ich an dieser Stelle verraten, dass Blake noch kranker ist, als Dexter.

Der Inhalt selbst ist absolut gelungen. Blake ist wirklich ein hammermäßiger Charakter. Intelligent, krank und richtig irre.

Vom Inhalt und Blake möchte ich hier wirklich gar nichts verraten. Nur so viel, dass ich schon lange kein so gutes Buch mehr gehört oder gelesen habe. Auch, weil es einfach so anders ist, als alle anderen Krimi/Thriller, die ich bisher gelesen habe. Man kann es einfach nicht mit anderen Werken vergleichen.

Ich kann aber auch wirklich keinen Punkt ansprechen, weil alles so spannend ist und ich definitiv nichts verraten möchte.

Ich sage nur so viel, wenn ich könnte, würde ich hier 10 Punkte verteilen.

Wer sich gerne auf außergewöhnliche Protagonisten einlassen möchte, schwarzen Humor hat und keine Panik- oder Ekelattacken bekommt, kommt an „Blake“ nicht vorbei.

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Tags: entführung, fbi, irre, krank, mord, profiler   (6)
 

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H.O.M.E. - Das Erwachen

Eva Siegmund
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.12.2018
ISBN 9783570312308
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Leben von Zoe könnte nicht besser sein. Sie ist auf einer Eliteakademie und wird für einen wichtigen Auftrag ausgebildet. Sie hat Freunde, ein tolles Leben und vor allem, einen super süßen Freund.

Und dann wird sie wach. Nun ist sie in Berlin in einem Krankenhaus. Keiner glaubt ihr die Sache mit der Akademie. Sie lag angeblich 12 Jahre lang im Koma.

Nichts ist mehr so, wie es war. Von wegen schönes Leben und Freunde. Europa leidet unter einer furchtbaren Dürre. Wasser ist kaum noch zu bekommen. Sie selbst ist auch nicht die Schönheit, aus der Akademie. Ihre schönen langen Haare sind nur noch Stoppeln auf dem Kopf. Und nicht nur das ist anders.

Seltsam ist jedoch, dass sie angeblich 12 Jahre im Koma gelegen hat und trotzdem normale Muskeln hat. Dazu mehrere Sprachen sprechen kann und so einiges weiß, was sie gar nicht wissen könnte.

Ist die Akademie doch nicht eingebildet gewesen? Und wem kann sie noch trauen?

„H.O.M.E. – Das Erwachen“ ist der Auftakt einer neuen Serie aus der Feder der Autorin Eva Siegmund.

Das Cover passt ganz gut zur Story. Wobei mir der Teil von Berlin noch zu sauber und komplett erscheint. Ich hab es mir schon schlimmer und dreckiger vorgestellt.

Die Inhaltsangabe hört sich super an und verspricht ein spannendes Buch.

Der Schreibstil der Autorin ließ sich flüssig lesen. Ich fand die Kapitelbezeichnungen schon sehr einfallsreich. Es wird von 44 rückwärts gerechnet und fängt hinten dann wieder mit 1 an. Was auch sehr gut zur Story passt.

Am Anfang des Buches fand ich die Geschichte auch richtig spannend. Zur Mitte hin hat der Schwung etwas nachgelassen und es wurde im Ganzen zäher. Es war mir zu viel drum herum geschrieben. Zum Ende hin zog die Spannung wieder mächtig an. Das Buch endet schließlich in einem Cliffhanger den man wirklich gerne weiter verfolgt.

Zoe ist soweit ganz sympathisch. In ihr wohnt eine mächtige Wut über alles. Was man aber auch nachvollziehen kann, wenn man aus seiner rosa Welt heraus gerissen wird und in das dreckige Wirkliche geworfen wird. Auch Tom und Kip sind sympathische Personen. Soweit ist nichts an den Figuren auszusetzen.

Leider zieht sich wieder eine Liebesbeziehung durch das Buch. Und das ist auch gleich noch eine Dreiecksbeziehung. Und wenn Tom nicht der Bruder wäre, wäre es wohl eine Vierecksbeziehung. Für Jugendliche ist das bestimmt schön und aufregend. Für mich sind es mittlerweile nur noch nervige Textpassagen, die ich, wenn es geht, überspringe.

Im Ganzen ein gelungener Start mit ein paar Punkten, die mich nicht ganz zufriedenstellen konnten. Trotzdem freue ich mich schon auf den zweiten Teil, der mir die Story weiter erzählt.

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Tags: akademie, berlin, dystopie, erwachen, freundschaft, kämpfen, koma, suchen   (8)
 

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Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.

Neal Stephenson , Nicole Galland
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Der Hörverlag, 17.12.2018
ISBN B07LB45KV5
Genre: Sonstiges

Rezension:

Melisande Stokes ist nicht wirklich zufrieden mit ihrer Arbeit. Da kommt es ihr ganz gelegen, dass sie ein seltsames Angebot bekommt. Ohne lange zu überlegen greift sie zu. So ist sie nun ein neues Mitglied der geheimen Organisation D.O.D.O.

D.O.D.O. hält sich dafür zuständig, die aus der Welt verschwundene Magie wieder zurück zu bringen. Und tatsächlich schafft die Organisation es, ein Gerät zu bauen und dazu auch noch eine passende Hexe zu finden, um zumindest Zeitreisen möglich zu machen. So wollen sie versuchen, ja, was eigentlich?

„Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O. – HB“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Neal Stephenson.

Das Cover sieht klasse aus und die Inhaltsangabe verspricht eine spannende Geschichte. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Dass das Buch hier von mehreren Sprechern gesprochen wird, hat mir sehr gefallen.

In dem ersten Teil der Story geht es um grundlegend um Zeitreisen. Autoren, die über Zeitreisen schreiben bewegen sich für mich auf sehr dünnem Eis. Zu oft verheddern sie sich im Laufe ihres Buches in unlogischen Erklärungen und Ungereimtheiten. Auch hier ist es dem Autor passiert, was er aber knall auf fall einfach abgehakt hat, weil er die Sache dann Zack aufgeklärt hat, wie es ihm gerade in den Kram gepasst hatte.

Ich sage dazu nur so viel, wenn man zwischen verschiedenen Zeitsträngen hüpft und seinen eigenen sucht, ist es unrelevant, wenn auf einem bestimmten Zeitstrang eine Fabrik gebaut wird, wenn auf seinem eigenen, dort keine ist. Also war der halbe Anfang von dem Buch, der noch der spannendste war, für mich völlig für die Füße. Denn alle Aktionen, die folgten, waren einfach sinnlos, was sich auch am Ende des Punktes dann auch zeigte.

Ich fand, dass dem Autor so einige Fehler in seiner Logik passierten. Klar kann man über Zeitreisen ewig diskutieren, trotzdem gibt es immer noch eine gewisse Logik in der Sache, die man beachten sollte. Vor allem, wenn man sie selbst noch vorlegt.

Auch fehlten mir Erklärungen zu einigen Punkten. Wie zum Beispiel wussten die Hexen auf allen Zeitsträngen Bescheid? Man nahm es eben so hin, hinterfragte da aber nichts. Auch warum die Hexe Elisabeth von der Sache von Anfang wusste und warum sie Mel einfach kannte. Egal, es war nun einmal so.

Um ehrlich zu sein, habe ich nach der Hälfte des Hörbuches angefangen Kapitel zu springen. Und bis dahin habe ich mich schon durchgequält. Keine der Figuren war auch nur annähernd sympathisch. Alles dümpelte nur so dahin, aber dafür mega lange und zäh.

So interessierte es mich auch nicht, dass vor jedem Kapitel der Dame des Hauses, diese aufzählte, wie es ihrem Salat und den Blumen im Garten geht.

Als der erste Erzählstrang beendet war, ging es dann steil bergab, was ich nicht dachte, dass das noch zu schaffen wäre. Es wurden Biografien von allen möglichen Mitarbeitern herunter gekaut. Notierte Gesprächsmitschnitte, Aufzählungen und Ausführungen, die für das eigentliche Buch absolut unnötig waren. Zwischendurch blitzten ab und zu dann noch einmal ein paar spannende Zeilen auf. Die aber gleich wieder durch irgendwelche ellenlange Langeweile abgeschnitten wurden.

Kurzum, ich habe irgendwann aufgegeben. Mir war mittlerweile egal, was aus Mel oder dem Projekt wurde. Ich habe mir dann noch die letzten beiden Kapitel angehört und mich gefragt, ob ich ausversehen wieder am Anfang angefangen habe.

Am Ende kann ich sagen, dass ich froh war, dass das Hörbuch ein Ende hatte. Wer gerne Bücher mit vielen Abschweifungen und Ausführungen liest und nicht unbedingt die geschriebenen Texte hinterfragt, könnte hier genau richtig sein. Vielleicht hat der Autor auch einen ganz eigenen super tollen Schreibstil, mir blieb dieser allerdings verborgen. Das Buch hätte wirklich gut werden können, dafür müsste man es aber mindestens um die Hälfte kürzen und nochmal überarbeiten.

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Tags: geheimorganisation, hexen, magie, zeitreisen, zeitstrang   (5)
 

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91 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

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Der Verrat

Ellen Sandberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Penguin, 27.12.2018
ISBN 9783328100904
Genre: Romane

Rezension:

Pia, Birgit und Nane sind drei Schwester, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Pia lebt mit ihrem Mann Thomas auf einem Weingut an der Saar. Während Thomas mit Hilfe von Margot, der adoptierten aber nicht angenommenen Schwester, das Weingut führt, ist Lissy die Tochter auf ihr Studium fixiert. Sie soll später das Weingut übernehmen. Pia geht weiterhin ihrer Arbeit als Restaurateurin von alten Bildern nach.

Birgit war einst Lehrerin. Nach einem großen Fehler in der Vergangenheit hat sie das Antiquitätengeschäft ihrer Eltern übernommen. Sie ist harmoniesüchtig und hätte gerne, dass sich die drei Schwestern wieder vertragen.

Nana, eigentlich Ariane genannt, kommt nach 20 Jahren Haft frühzeitig wieder aus dem Gefängnis. Sie hat eingesessen, weil sie Schuld am Tod von Henning, Thomas Sohn, hat. Durch ihre Schuld kam er durch einen Autounfall ums Leben. Sie hasst Pia seit über 20 Jahren.

Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf.

„Der Verrat“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin Ellen Sandberg.

Die Inhaltsangabe hörte sich spannend an. Dazu spielt der Roman noch in meiner Heimat, das Saarland. Ich freute mich also auf einen spannenden Fall aus meiner Heimat.

Das Buch an sich wurde dann doch ganz schnell eine Herausforderung an mich. Ich mag solche Serien wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ überhaupt nicht. Und „Der Verrat“ fiel für mich in genau diese Sparte.

Spannend fand ich das Buch so gut wie gar nicht. Man hatte durch Zeitsprünge Einblicke in die Jahre 1997/98 und 2018. Ab und an fand ich die Erzählung interessant, aber mehr war da bei mir leider wirklich nicht. Auch die Verbindung zum Saarland war mehr als spärlich. Grinste ich noch auf der ersten Seite über Schwenker, Gefillde und die Saar, war es das auch schon fast wieder.

Der Schreibstil selbst ließ sich recht flott und gut lesen. Auch kam man nicht durch verwinkeltes schreiben oder Handlungsstränge aus dem Lesefluss heraus.

Die Personen waren für mich durchweg nervig und unerträglich. Einzig Pia war mir anfänglich sympathisch, was sich aber später dann auch wieder legte.

Ich fand Pia gut, dass sie keine große Lust auf Familienzusammenführung und heile Welt hatte. Nur weil man zufällig mit bestimmten Personen verwandt ist, muss man sich trotzdem nicht mit denen in den Armen liegen. Ich fand die Einstellung sehr gut und kann sie nachvollziehen.

Birgit ging mir auf die Nerven mit ihrer Harmonie und dem Verständnis, das man Nane gegenüber zeigen sollte. Das Gleiche gilt für Lissy, die Tochter von Pia. Den Kiffersohn lasse ich mal ganz weg.

Auf Sonja hätte ich auch verzichten können, gehörte aber zur Story und musste sein. Eine unzufriedene, nichtsverdienende Möchtegernschriftstellerin. Als Enkeltochter von Thomas zieht sie im Buch ins Haus ein und will einen Roman schreiben.

Nane ist die Krönung der Unsympathie. Sollte man Mitleid mit ihr haben? Wahrscheinlich. Habe ich Mitleid mit ihr? Nein. Selbst am Ende des Buches habe ich kein Mitleid mit ihr.

Im Großen und Ganzen war der Roman nicht überraschend für mich. Alleine ein paar Teile von Pia überraschten mich am Ende dann doch und machten sie im Nachhinein ebenfalls unsympathisch für mich.

Die Story an sich setzte sich aus Intrigen, Hass, Rache, Sex und Geheimnisse zusammen. So ziemlich alle Punkte, bis auf Geheimnisse, die ich an einem Roman nicht sehr mag. Dazu fehlte mir einfach die Spannung. Gerade die Abschnitte aus der Vergangenheit fand ich recht langweilig. Wichtig vielleicht, aber eben langatmig. Man hätte sie für mich wohl besser stark eingekürzt. Auch hatte der Roman so einige Hänger, die für mich nicht schlüssig waren. Näher möchte ich nicht darauf eingehen, sonst müsste ich spoilern.

Für mich war das Buch am Ende nicht so der Renner, da ich kein Fan von Familien Soaps und Intrigenspinnerei bin.

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Tags: familie, geheimnisse, hass, intrigen, mord, schwestern   (6)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Walter Moers , Andreas Fröhlich
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.11.2018
ISBN 9783844530612
Genre: Fantasy

Rezension:

Hildegunst von Mythenmetz erzählt seinem Brieffreund Hachmed Ben Kibitzer in einem Brief die Höhen und Tiefen von dem Hamoulimepp Fest, dass jedes Jahr von neuen gefeiert wird.

Man könnte am Ende fast meinen, das Hamoulimepp Fest hätte stark etwas mit Weihnachten zu tun.

„Weihnachten auf der Lindwurmfeste – HB“ ist eine weitere Geschichte um Hildegunst von Mythenmetz aus der Feder des Autors Walter Moers.

Gelesen wurde das Hörbuch von Andreas Fröhlich. Ich fand, dass der Sprecher seine Arbeit sehr gut machte, ich hab seiner Stimme gerne gelauscht.

Als erstes muss einem bei dem Kauf des Hörbuches klar sein, dass es nur 68 Minuten lang ist. Man darf hier keine Mehrstundenerzählung erwarten. Es ist auch kein Roman im normalen Sinne. Es wird hier lediglich ein Brief mit Erklärungen vorgelesen. Wer einen Roman mit großer Geschichte erwartet, liegt hier falsch und wird enttäuscht.

Die Story selbst fand ich eigentlich recht locker und humorvoll. Was sich der Autor mal wieder alles an neuen Wörtern einfallen gelassen hat, war schon nicht schlecht. Ich fand es für mich auch schon sehr lustig zu überlegen, wo das Stück aus Hamoulimepp in der Weihnachtszeit zu finden ist. Alles brachte ich dann doch nicht unter.

Das Hörbuch an sich hat mir gut gefallen. Wie gesagt, es ist sehr kurz, aber wer lesen kann ist klar im Vorteil, es steht nämlich hinten drauf.

Was mir weniger gefallen hat, waren die lieblosen Zeichnungen aus dem 28-seitigen Booklet. Es ist auch nicht gerade das wahre, wenn man auf gelben Körpern mit orange die Feinheiten druckt. Allerdings finde ich eben auch die anderen, besser gedruckten Zeichnungen nicht gerade ansprechend, was ich schon sehr schade finde.

Für Walter Moers Fans bestimmt ein Muss. Alle anderen sollten sich überlegen, ob sie bei dem Hörbuch zuschlagen wollen. Ich bin kein unbedingter Moers Fan, mag aber Hildegunst sehr gerne und fand das Hörbuch eben auch ganz in Ordnung.

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Tags: freundschaft, hamoulimepp, hildegunst von mythenmetz, humor, lindwurmfeste, weihnachten   (6)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Starship - Verloren im Weltraum

Brian Aldiss
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 18.07.2018
ISBN 9783961880171
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Dass sie alle seit Jahrhunderten in einem gigantischen Raumschiff durchs Weltall treiben, ist den Bewohnern schon lange nicht mehr klar.

Als kleine Nomadenstämme leben sie im inneren des Schiffs. Mittlerweile ist es mit Pflanzen überzogen und ist mehr Dschungel als Schiff.

Die Führer der Stämme herrschen mit Gewalt und Angst. Egoismus wird groß geschrieben. Als Roy Complain seine Stellung im Clan verliert flüchtet er. Auf der Flucht schließt er sich einer Gruppe an, die sich die Erkundung des Schiffes zum Ziel gemacht hat.

Was wird die Truppe auf ihrer Reise herausfinden? Roy entdeckt Dinge, die sein bisheriges Leben komplett in Frage stellt.

„Starship – Verloren im Weltraum“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder des Autors Brian Aldiss.

Das Cover des Buches ist düster und beklemmend. Sehr passend zum Inhalt des Romans. Geschrieben wurde das Buch bereits 1958 und ist dementsprechend nicht mit neuen SF Romanen zu vergleichen. Der Schreibstil, sowie die Story selbst sind den heutigen Geschichten nicht gleichzusetzen und haben mir trotzdem gut gefallen.

Der Anfang der Geschichte mutet eher als ein Buch aus der Neandertalerzeit an. Wilde Stämme, Brutalität, Urwald und weit und breit keine SF Sachen die passen würden. Dass man sich seit Jahrhunderten in einem Raumschiff befindet, kommt erst mit der Zeit so richtig rüber.

Es ist spannend zu lesen, wie sich diese Menschen zurück anstatt voran entwickelt haben. Was eigentlich um die Menschen ist, dass alles anders ist, als die Bewohner denken. Wobei das Ende schon etwas gewöhnungsbedürftig für mich war.

Ein Buch, das düster und beklemmend ist, aber ohne große Raumschlachten auskommt. Mir hat das Werk sehr gut gefallen.

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Tags: jahrhunderte, raumschiff, science fiction, starship, urwald, vergessen, weltraum   (7)
 

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Kiel ahoi!

Cornelia Leymann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.11.2018
ISBN 9783740804220
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Grossmanns haben mal wieder gewaltige Eheprobleme. Warum eigentlich? Sonja ist überaus eifersüchtig und wirft Uwe vor, mal wieder fremdgegangen zu sein. Kurzum wandert Uwe samt seiner Bettdecke auf sein Boot aus.

Uwe, der auch noch zu sehr dem Alkohol zugesprochen hat, wird von einem Klopfgeräusch total genervt. Mit dem Bootshaken versucht er, das Stück nervendes Holz vom Boot weg zu bekommen. Doch das Holz ist leider kein Holz und Uwe nun mehr als vorher in der Bredouille.

Ein Fall für Kommissar Schneider. Vor allem, als Sonja endlich auf dem Revier auftaucht um ihren Ehemann zu identifizieren und abzuholen. Ruckzuck hat Schneider mehr Verdächtige, als ihm lieb ist.

„Kiel Ahoi!“ ist ein Küstenkrimi aus der Feder der Autorin Cornelia Leymann.

Das Cover ist recht seltsam. Es sieht mehr aus, als wäre das Foto schief gegangen, weil die Möwe bereits am Abflug ist. Auch der Korb erscheint sehr verschwommen. Aber gerade deswegen gefällt mir das Cover wirklich gut. Und am Ende passt das Cover super zum Inhalt.

Der Krimi selbst machte mir einige Probleme. Der Schreibstil der Autorin ist einfach der Hammer. Ich habe, glaube ich, noch nie so einen Schreibstil gelesen. Er ist einfach göttlich und ich musste stellenweise ziemlich lachen. Einfach genial.

Der Fall selbst war eigentlich gar nicht so meins. Der Krimi besteht eigentlich weitestgehend wer mit wem und wie und vor allem wie oft fremd geht oder fremdgehen möchte. Dazu ein ziemlich dämlicher Kommissar und eine recht hohle Gerichtsbarkeit. Eigentlich ein Fall für einen Stern. Außerdem würde ich normalerweise eine schnellere Leseart für solche Krimis wählen, wenn ich sie denn überhaupt fertig lesen würde.

Hier allerdings hat mich die Autorin mit ihrem Stil so dermaßen überzeugt, dass ich wirklich alles gelesen und genossen habe. Auch wenn mich das Fremdgehen und der Sex mega störten. Ich fand auch keine Person wirklich sympathisch, bis auf die Frau Staatsanwältin. Die fand ich absolut genial.

Den Krimianteil kann ich eigentlich weniger empfehlen, weil er fast nicht vorhanden ist. Das Gesamtwerk allerdings finde ich absolut gelungen. Wenn man sich gerne mal auf einen neuen Schreibstil und schrägen Humor einlässt, ist man hier genau richtig.

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Tags: eifersucht, ermitteln, frau staatsanwalt, fremdgehen, kommissar, leichen, mord   (7)
 

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Weiße Eifel

Stefan Winges
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.11.2018
ISBN 9783740804596
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
Tags: freundschaft, geld, krimi, machenschaften, mord, schnee, vertuschung, weihnachten   (8)
 

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Das krumme Haus

Agatha Christie , Giovanni Bandini , Ditte Bandini , Patrick Roche
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 26.11.2018
ISBN 9783844528176
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Drei Generationen von Leonides leben in einem Haus unter einem Dach. Dann wird das Oberhaupt Aristide Leonides ermordet aufgefunden. Sophia bittet ihren Verlobten Charles zu kommen und ihr beizustehen.

Nicht nur das Domizil wird als „Das krumme Haus“ bezeichnet, auch die Anwohner könnte man als „Krumme Leute“ bezeichnen. Hat doch jeder irgendwie ein Motiv für den Mord an Arsitide.

Charles hält die Augen offen, denn es ist nichts, wie es scheint. Und dann passiert auch noch ein zweiter Mord. Wer von der Familie könnte so verzweifelt sein, gleich zwei Morde kurz nacheinander zu begehen?

„Das krumme Haus – HB“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorin Agatha Christie.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Gelesen wurde es von Patrick Roche, der seine Arbeit sehr gut machte. Ich habe seiner Stimme gerne gelauscht.

Logischerweise ist der ursprüngliche Krimi schon recht alt. In typischer alter Manier wird hier das Hauptaugenmerk auf das kriminalistische Schnüffeln gelegt. Die Personen untereinander wirken verschlagen und jeder hat ein Motiv zum Mord. Der Fall ist herrlich verwoben und verschachtelt.

Ich mag alte Krimis, weil sie wirklich noch den Punkt auf die Geheimnisse und Aufklärung legt und nicht auf Sex und Action ohne Ende.

Ich kam zwar bei dem Hörbuch sehr schnell auf den Täter, konnte mir aber trotzdem nicht vorstellen, dass derjenige es wirklich sein sollte. Auch die Lösung am Ende fand ich ganz in Ordnung.

Ein Krimi, der ganz ohne Pistolen und Verfolgungsjagten ausgekommen ist. Ein herrliches Gegenstück zu den neuen Krimis. Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen.

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Shadow Dragon. Die falsche Prinzessin (2 mp3 CD)

Kristin Briana Otts , Carolin Liepins , Sandra Keck
Audio CD
Erschienen bei Oetinger Media GmbH, 25.09.2017
ISBN 9783837310221
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kai wird als Waisenkind von den Onna Bugeisha aufgenommen und aufgezogen. Sie wird eine Kriegerin der Prinzessin Noriko. Nur dafür bestimmt, die Prinzessin zu beschützen.

Als sich die Prinzessin auf den Weg zur Körnung des neuen Kaisers ins Imperium macht, passiert unvorstellbares. Es wird ein Attentat auf die Prinzessin verübt. Sie kann sich nicht mehr auf den Weg machen. Dafür wird Kai ausgesucht, die Prinzessin zu vertreten. Zu ähnlich sieht sie Noriko, dass der Schwindel funktionieren könnte.

Doch Kai ist eine Onna Bugeisha und keine Prinzessin. Sie fühlt sich in diesen Kleidern wie in einem Käfig, die Hofintrigen sieht sie nicht und eigentlich will sie nur noch nach Hause.

Und dann steht sie auch noch vor dem Shadow Dragon höchst persönlich!

„Shadow Dragon – Die falsche Prinzessin – HB“ ist der erste Teil der Shadow Dragon Reihe aus der Feder der Autorin Kristin Briana Otts.

Das Cover des Hörbuches ist schon irgendwie eine seltsame Mischung. Diese blauen Drachenschuppen und das menschliche Auge passen nicht ganz zusammen. Aber gerade deswegen muss man wohl hin sehen.

Gelesen wird das Hörbuch von Sandra Keck. Leider hat mir ihre Vorlesung nicht ganz gefallen. Sie hat die einzelnen Personen wirklich sehr gut gesprochen. Doch hat sie ab und an im geschriebenen Text, wenn sie etwas humorvoll fand, beim Lesen gelacht. Ich mag Emotionen im Text zwischen den Gesprächen gar nicht. Ich finde, es passt nur in Kinderbücher, wenn man beim Vorlesen lacht.

Die Story in sich hatte schon ihre Tücken. Manchmal dachte ich, die Autorin selbst hat vergessen, was sie ein paar Seiten vorher geschrieben hatte. Der größte Fehler im Buch passiert bei der Sache mit den Prüfungen. Wieso wusste Kai / Noriko nichts von den Prüfungen, wenn sie der Kaiserkrönung beigewohnt hat? Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, sonst müsste ich spoilern.

Kai selbst macht eine Verwandlung mit. Sie wächst mit der Zeit von der kleinen Kriegerin zur herrischen Prinzessin. Ich mochte sie eigentlich nicht. Bis ich mir dann dachte, ja, so ist das mit der Macht, man verändert sich wohl. Dann fand ich das eigentlich doch noch passend.

Was mich nervte war diese Dreiecksliebesgeschichte. Gut, es ist ein Jugendbuch und Liebe muss da rein. Heute geht ja kein Jugendbuch mehr ohne große Liebesschnulze. Trotzdem nervte es, wie Kai, die taffe Kriegerin, beim Anblick des ersten Prinzen ihr Hirn verlegt hat. Dieses Gesabbel und Geschwärme für diese Typen war schon fast peinlich. Und was sie dann noch zum Ende hin anstellte, naja.

Die Story selbst ist leider auch sehr vorausschaubar. Nach dem ersten Drittel hatte ich eigentlich die komplette Story schon im Kopf. Das einzige, was mich da noch überraschte war das, was der Shadow Dragon am Ende mit zwei Personen machte. Das hätte ich wirklich nicht erwartet.

Das eigentliche Gerüst um das Buch fand ich recht gelungen. In die Richtung von asiatischer Tradition mit Samurai Kriegern und Geisha mäßigen Prinzessinnen. Auch das System der Kaiserwahl und die vier Königreiche hat mir gefallen.

Die Idee war soweit gut, die Ausführung wäre für mich noch bearbeitungswürdig. Vor allen Dingen, dieser Fehler bei den Prüfungen tut weh und müsste irgendwie verbessert / abgeändert werden.

Da das Hörbuch gute und schlechte Seiten hatte, vergebe ich hier 3 Sterne. Richtig schlecht war das Buch nicht, aber auch nicht richtig gut.

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Tags: drachen, fantasy, intrigen, mord, prüfungen, shadow dragon, täuschen   (7)
 

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Play to Live - Der Cyber-Clan

Dmitry Rus , Christiansen & Plischke
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.09.2018
ISBN 9783453319080
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Max ist jetzt in der realen Welt wirklich an seiner Krankheit gestorben und lebt in dem virtuellen Fantasy Rollenspiel „AlterWorld“ weiter.

Es könnte jetzt alles so schön sein, doch auch in der virtuellen Welt läuft nicht alles so, wie es die Entwickler geplant hatten. Plötzlich werden die NPC’s intelligent und treffen eigene Entscheidungen. Das Spiel scheint nicht mehr ganz unter Kontrolle zu sein.

Außerdem wird die Welt auch langsam voller. Immer mehr Menschen entscheiden sich, ihr reales Leben aufzugeben und für immer in dem Spiel zu bleiben.

Max steigt in dem Spiel schnell auf. Er bekommt extra Quests und wird ein gefragter Mitspieler. Doch nicht jedem gefällt, das Max so ein guter Spieler ist. Schnell zieht er einige Neider und Missgünstige an, die ihn gerne fallen sehen würden.

„Play to Live – Der Cyber-Clan“ ist der zweite Teil des MMORPG Romans über Max aus der Feder des Autors Dmitry Rus.

Auch beim zweiten Teil finde ich das Cover wieder sehr gelungen. Auch der Aufbau des Inhaltes gefällt mir gut. Am Ende findet man wieder Erklärungen zu verschiedenen Begriffen aus dem Roman. Da ich aber eine Suchtzockerin von „Lineage2“ war, sind mir alle Begriffe bekannt und ich musste nichts nachlesen.

Der Schreibstil ist wie im ersten Band, einfach genial. Ich bin regelrecht durchgerauscht. Und wieder juckte es mir in den Fingern, an den PC zu rennen und selbst wieder zu zocken.

Ich brauch eigentlich gar nicht viel zu sagen. Ich kann nur positiv über den zweiten Band reden, so wie vom ersten Teil schon. Für Gamer wohl echt genial, für Nicht-Gamer dürfte das ganze etwas schwieriger werden.

Kurz und gut, das Buch ist genial! Der Inhalt spannend, die Figuren genial, die Welt gut durchdacht und überhaupt. Also, mir hat es gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Tags: mmorpg, online, zocken   (3)
 

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Codename Eisvogel

N.N.
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Random House Audio, Deutschland, 16.10.2018
ISBN B07J5CQ2G1
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Grace Elliott ist mehr oder weniger eine Journalistin. Für ein Lästerblättchen schreibt sie Kolumnen über die Problemchen der Reichen und möchtegern Schönen.

Doch sie fühlt sich zu höherem berufen. So denkt sie, ist sie auf der Spur einer Story, die sie in den journalistischen Himmel katapultieren soll. Ein Pornostar will über ihre Affäre mit dem Mann reden, der der neue Präsident werden könnte. Das muss doch genau das Thema sein, der ihr den Pulitzer Preis verleihen könnte.

Nun, weit gefehlt. Ihr Chef will die Story zwar kaufen, aber nicht veröffentlichen. Viel zu nah sind die Wahlen, um mit so einer Story zu punkten. Kurzum schickt sie der Chef nach Europa.

In Prag soll sie mit einer reichen Geschäftsfrau eine neue Kolumne auf die Beine stellen. Leser fragen, Elena antwortet.

Interessant wird es, als Grace herausfindet, dass Elena die Ex-Frau des neuen Präsidenten Anwärters ist. Und nun beginnt es für sie interessant zu werden. Was kann man ausgraben, um nicht doch noch den Pulitzer Preis zu ergattern.

„Codename Eisvogel – HB“ ist ein Thriller aus einer unbekannten Feder.

Der Autor oder die Autorin möchte hier unbekannt blieben. Auf der Hülle des Hörbuches steht, um ihre Quelle zu schützen. Ich vermute, nach dem Hören des Buches fast, damit sie nach dem Werk keinen schlechten Namen bekommt.

Die Aufmachung des Covers ist einfach, aber gerade deswegen sehr auffällig. Ich fand es sehr gelungen und auch passend.

Die Sprecherin Vera Teltz hat ihre Arbeit sehr gut getan. Ich habe ihrer Stimme sehr gerne gelauscht.

Die Story selbst hätte noch spannend sein können, wenn nicht nach jedem Abschnitt von Grace gleich ein Abschnitt von Elena gekommen wäre. Durch diese parallele Erzählung wurde jedes kleine Stückchen Geheimnis gleich ausführlich erklärt und beschrieben. Dies machte das ganze Hörbuch einfach nur zu einem öden und langweiligen Text, der aneinander gereiht wurde. Daher verstehe ich auch die Bezeichnung „Thriller“ nicht.

In dem Buch kam wirklich Null Spannung rüber. Dazu kam, dass Grace eine unerträgliche Person war. Auf ihrem Weg zum Ruhm war ihr wirklich alles egal. Selbst Lügen kamen ihr ungetrübt über die Lippen, als würde sie einen guten Kaffee trinken. Und dann konnte sie nicht verstehen, warum Leute wütend wurden, weil sie die Lügen erkannten. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich sie selbst nach der ersten halben Stunde erschossen.

Auch die restlichen Personen, bis auf Elena, waren zum weg werfen. Teilweise rochen sie schon nach dem, was sie waren, dass es nervte. Elena hingegen fand ich schon irgendwie sympathisch. Auch ihre Reaktionen und Taten in Sachen Grace fand ich gut.

Das Ende ist dann auch recht vorhersehbar. Wobei es sich auch nicht mehr sehr um das eigentliche Thema dreht, denn das ist recht schnell abgehandelt und driftet in den Hintergrund ab. Schlussendlich kann ich sagen, es ist wie immer. Geld regiert die Welt. Und bei dem Ende, gerade in Sachen Grace, könnte mich eine leichte Übelkeit überfallen.

In Anbetracht der Storyline von Elena vergebe ich hier gerade noch 2 Sterne.

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Tags: journalistin, kgb, präsident, schwalbe, spionieren, thriller, usa   (7)
 

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Dragid Feuerherz (1). Hüter der Drachen

Grit Poppe , Anke Dammann
Flexibler Einband: 104 Seiten
Erschienen bei Arena, 06.06.2018
ISBN 9783401511092
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dragid bekommt die große Aufgabe übertragen, auf das goldene Ei der Königin aufzupassen. Bevor die Nacht vorbei ist, ist er eingeschlafen und das Ei ist weg.

Die Königin Otronia ist sehr wütend über den Verlust, wird in dem Ei doch die neue Prinzessin erwartet.

Dragid macht sich sofort auf die Suche nach dem Ei. Ihm hilft Ylvia, die Wolfsdrachin und seine Freundin bei der Suche. Als erstes machen sie sich auf den Weg zu Adino, dem mutigen Salamanderjungen. Gemeinsam versuchen sie das Ei zu retten und zurück zu bringen.

„Dragid Feuerherz – Hüter der Drachen“ ist der erste Teil der Reihe über Dragid den Drachen und seine Freunde aus der Feder der Autorin Grit Poppe.

Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet. Der Umschlag etwas dicker als gewohnt und dafür sind die Drachen am Rande richtig geprägt. Optisch wirklich ein sehr schönes Buch.

Die Schrift innen ist recht groß und gut für jüngere Leser geeignet. Jede zweite Doppelseite ist von schönen Zeichnungen geprägt. Das lockert das Buch auf und man kann sich an den tollen Bildern erfreuen.

Die Geschichte selbst ist herzlich und von Freundschaft geprägt. Nicht einmal der Bösewicht ist so richtig böse und kann einem eher leidtun.

Ich finde das Buch im Gesamten sehr gelungen und kann es für junge und ältere Leser wirklich empfehlen. Gut, es gibt ein paar Punkte, die man als älterer Leser vielleicht etwas in Frage stellen könnte, aber dem jungen Leser dürfte das recht egal sein.

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Tags: drachen, ei, freundschaft, helfen, kinderbuch, suchen   (6)
 

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Mörderspiel - LARP-Krimi

Daniela Beck
Flexibler Einband: 330 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 06.08.2018
ISBN 9783961880546
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lilli und Markus sind erst kurz zusammen. Markus hat ein Hobby, mit dem Lilli eigentlich nichts anfangen kann. Trotzdem geht sie, auf seine Bitte hin, mit ihm auf so einen seltsamen Con.

Markus ist leidenschaftlicher LARP-Spieler. Und dieses Wochenende ist ein Krimi im Stile der 60er Jahre im Gange. Lilli geht eher müßig mit und ist eher skeptisch der Sache gegenüber.

Das alte Landhaus findet sie dann doch sehr interessant, obwohl ihr das Spiel am Anfang nicht gefällt. Muss sie doch so tun, als würde sie Markus überhaupt nicht kennen.

Richtig interessant wird es für Lilli, als sie zufällig ein altes Tagebuch in einem geheimen Versteck in ihrer Nachttischkommode findet. Liegt es nur so da oder gehört es zum Spiel?

„Mörderspiel“ ist ein LARP Krimi aus der Feder der Autorin Daniela Beck.

Das Cover ist schon mal ein Hingucker. Es ist düster und verspricht eine unheimliche Atmosphäre. Außerdem wollte ich unbedingt wissen, wie sich ein LARP Krimi lesen lässt.

Die Figuren selbst sind sehr sympathisch und gut beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und wenn man sich mit LARP auskennt auch kein Problem. Für alle anderen gibt es am Ende des Buches einige Erklärungen zu verwendeten Begriffen.

Das Buch selbst fand ich sehr gut geschrieben. Die abwechselnden Kapitel zwischen Lilli und ihrer Figur Victoria kamen sehr gelungen herüber. Vor allem wusste man dann gleich, ob sie sich IT ( In Time ) oder OT ( Out Time ) befand.

Ab und an war dann noch ein Kapitel aus dem Tagebuch eingearbeitet. So erfuhr man dann auch ein bisschen über Charlotte, die Eigentümerin des Tagebuches.

Das Ganze um dieses LARP Spiel fand ich sehr gelungen und gab auch mal Nicht-Spielern einen Einblick in diese Art von Spiel. Den Krimi Anteil für sich, fand ich etwas fad. Eigentlich geht es fast nur darum, die Rätsel des Spieles zu lösen. Der Krimi um die Auflösung des Ganzen kommt dann auch wirklich erst ganz am Ende zum Zuge. Mag sein, dass das für Krimi Leser etwas enttäuschend wirkt. Mich persönlich interessierte hier mehr, wie dieses Spiel als Buch umgesetzt wurde.

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Tags: freunde, krimi, larp, life rollen spiel, lösen, rätsel, suchen, verstecke   (8)
 

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Das Original

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.01.2019
ISBN 9783453439528
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Aus der Universität von Princeton werden 5 handgeschriebene original Manuskripte von F. Scott Fitzgerald gestohlen. Eigentlich unmöglich und doch passiert.

Doch trotz allen Vorbereitungen geht im Nachhinein alles schief. Recht fix werden zwei der Diebe in Haft genommen, die anderen sind auf der Flucht.

Die Versicherungsgesellschaft der Universität ist auf der Suche nach den Manuskripten, da sie den Versicherungspreis nicht bezahlen will. Dafür haben sie eigens Ermittler, die sich der Sache annehmen. Ebenso das FBI ist der Sache auf der Spur.

Die Versicherung heuert Mercer Mann an, eine möchte gern Autorin im tiefen Tal des Schreibens. Vermutet man doch die Manuskripte bei Bruce Cable und seiner besonderen Buchhandlung. Und da kommt es gerade Recht, dass Mercer mit Camino Island einige Verbindungen hat und ohne aufzufallen dort herum schnüffeln könnte.

Und so reist Mercer nach Camino Island und fängt an, die Spur der Manuskripte aufzunehmen.

„Das Original – HB“ ist ein Roman von John Grisham.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Gelesen wurde das Ganze von Charles Brauer. Ich fand seine Stimme sehr gut und hab ihm gerne zugehört.

Das Buch selbst war leider so gar nichts. Es ist jetzt das zweite Grisham Hörbuch, das mich erstaunt zurück lässt. Ich bin so erstaunt, dass ich mich mittlerweile frage, ob Grisham Urlaub macht und Ghostwriter seine Werke verfassen lässt. Selten so langweile Grishams gelesen oder gehört. Auch hier habe ich zum Ende hin einfach Kapitel übersprungen, weil ich endlich zum Ende kommen wollte.

Der Anfang des Buches ist noch relativ spannend. Der Raub der Manuskripte verspricht ein spannendes Katz und Maus Spiel.

Leider war es das dann aber auch schon. Im Grunde hätte es gereicht, wenn ich die ersten und letzten paar Minuten gehört und mir den Rest einfach erspart hätte.

Die Diebe, mega böse aber auch mega blöd. Hab das Verhalten der Typen nicht so ganz nachvollziehen können.

Das FBI, nur blöde. Die haben ja gar nichts auf den Apfel bekommen. Die Versicherungstypen dafür intelligenter, als die Polizei erlaubt. Aber immer noch zu dämlich, um selbst was zu tun.

Mercer, eine Frau, die sich als Autorin träumt. Vor Jahren eine Kurzgeschichtensammlung und ein mehr schlecht als Recht zu bezeichnender Roman veröffentlicht. An ihrem neuen Werk ist sie jetzt schon, ich hab es vergessen, aber mindestens 3 Jahre im Rückstand. Eine Schaffenskriese ohne Idee, was sie weiter schreiben sollte. So quartiert sie sich in der alten Familien Villa ein um dort ihr Buch zu beenden und Cable sein Geheimnis zu entreißen.

Und so starten fast 10 Stunden Gerede über Partys, Buch schreiben, Buch weg werfen und neu schreiben, spazieren gehen, Leute kennen lernen, wieder Partys, keine Idee für neues Buch haben, reden über Bücher, reden über Manuskripte, Antiquitäten, wieder keine Idee was zu schreiben … und und und …

Zwischendurch taucht der eine Dieb mit einem neuen Kumpel auf, der recht rabiat zur Sache geht, weil er die Manuskripte wieder haben will. Wobei ich mich jetzt frage, wo hat er sie eigentlich hin geschafft? Das Buch ist so einschläfernd, dass ich das einfach vergessen habe und mich jetzt wirklich frage, hat er sie vorher verkauft? Verlegt? Verloren? Naja, auf jeden Fall hat er sie nicht mehr und will sie wieder haben.

In dem Ganzen Werk war nicht eine Person die auch nur annähernd sympathisch gewesen wäre. Alles nur oberflächliche und teilweise nervige oder langweilige Typen, bei denen man einfach so über die Seiten huschen konnte. Nicht mal der Fall selbst hatte Tiefgang, bei dem man mal länger verweilen konnte. 

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Tags: bücher, buchladen, diebstahl, ermitteln, krimi, manuskript, verstecken   (7)
 

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Weihnachtsdieb auf hoher See

Mary Mary & Carol Higgins Clark , Cornelia Dörr , Cornelia Dörr , RADIOROPA Hörbuch - eine Division der TechniSat Digital GmbH
Audio CD: 7 Seiten
Erschienen bei RADIOROPA Hörbuch, 27.09.2010
ISBN 9783836805612
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der „Commodore“ verwirklicht seinen Traum ein altes abgewracktes Schiff zu restaurieren und elitäre Kreuzfahrten anzubieten.

Die erste Fahrt geht vier Tage nach Weihnachten los. An Bord nur Leute, die sich sozial engagiert haben. Was bedeutet, der Commodore hat erst einmal nur Kosten, erhofft sich damit, aber gute Werbung für sein Kreuzfahrtschiff.

Das Schiff ist voll belegt. Sogar so voll, dass der Enkel des Commodore aus seiner Kabine ausziehen und für Passagiere Platz machen muss. Und nicht nur der Enkel zieht aus, nein, auch noch zwei geflüchtete Schwerverbrecher.

Das Chaos fängt dann richtig an, als zwei der zehn Weihnachtsmannkostüme verschwunden sind.

Doch zum Glück befinden sich die Detektivin Regan Railles und ein richtiger Kommissar an Bord.

„Weihnachtsdie auf hoher See – HB“ ist ein Krimi aus der Feder der Autorinnen Mary & Carol Higgins Clark.

Gleich zum Anfang, das Cover passt nicht zum Inhalt. Es gibt auf dem ganzen Boot kein einziges niedliches Kätzchen zu finden, zumindest bis dorthin, wo ich entnervt das Hörbuch beendet habe. Ich mag solche Verwirrspiele überhaupt nicht.

Die Sprecherin des Buches ist Cornelia Dörr. Normal sage ich nichts Negatives über Sprecher, da ich großen Respekt vor ihrer Arbeit habe. Hier muss ich allerdings echt etwas loswerden. Die Dame hat eine sehr geeignete Stimme und Betonung für ein Kinderbuch, aber bei weitem nicht für einen Krimi. Wenn jemand einen Text liest, keine Unterhaltung, und lacht dabei, weil derjenige das vielleicht humorvoll findet, finde ich das ziemlich daneben. Vor allem, bei einem Krimi. Die Betonung war völlig danebengegriffen.

Der Inhalt an sich konnte schlechter kaum sein. Es war keiner der Protagonisten sympathisch. Alles absolut klischeehaft und in einer Spur. Dazu waren alle irgendwie reichlich dämlich und dann doch wieder oberschlau. Es haben alle irgendwie total genervt.

Einzig und alleine hatte ich mit den Weihnachtsmännern Mitleid. Erst werden die armen Kerle für ihre Arbeit mit der Fahrt belohnt und dann sollen sie die ganze Fahrt über in diesen Weihnachtsmannkostümen herum laufen. Es waren soweit nur zwei Kinder an Bord, die restlichen Passagiere waren alles erwachsene Leute. Ich fand das mehr als unangebracht so etwas von den Männern zu verlangen.

Nach 2/3 des Buches habe ich dann entnervt aufgegeben. Die Story war einfach nur kindisch, die Sprecherin leider unpassend und der Rest hat mich auch nicht mehr interessiert.

Ich mag humorvolle Krimis, keine Frage. Aber irgendwo muss das Ganze auch noch Hand und Fuß haben und darf nicht in kindische Comedy abrutschen, bei dem gerade noch das eingespielte Lachen fehlt.

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Tags: detektivin, ermitteln, geschenke, hörbuch, kreuzfahrt, krimi, meer, verbrecher, weihnachten   (9)
 

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Das Meer

Wolfram Fleischhauer , Johannes Steck
Audio CD
Erschienen bei Argon, 01.03.2018
ISBN 9783839816226
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der alte Fischer und das Meer. Klingt so romantisch. Ist es aber seit langem nicht mehr. Eine richtige Mafia mit Millionenumsatz beherrscht das Meer. Kaum jemand kann noch kontrollieren was auf dem Meer passiert.

In geschützten Regionen wird massenhaft Fisch abgefangen, Müll wird illegal im Meer versenkt, Plastik entsorgt, Menschen versklavt und vieles mehr.

Da bringt es auch nichts, Fichereibeobachter auf den Kähnen zu stationieren. Nicht selten passiert es, dass diese Leute einfach verschwinden. So auch die junge Teresa, die offiziell als Beobachter auf dem Kutter ist, heimlich aber für eine Organisation gegen den Raubbau am Meer arbeitet.

Ragna gehört auch dieser Organisation an. Sie haben großes vor. Keiner soll mehr Fisch essen, damit sich dich Bestände im Meer erholen und dass keine Gelder mehr in diese Mafia fließen können.

Doch nicht nur Ragnas Vater sucht sie, sondern auch die Bosse dieser Mafia sind hinter ihr her.

„Das Meer – HB“ ist ein Ökothriller aus der Feder des Autors Wolfram Fleischbauer.

Das Cover des Hörbuches sagt eigentlich schon alles aus. Genossen habe ich das Hörbuch durch den Sprecher Johannes Steck, der eine hervorragende Arbeit leistete.

Die Story selbst ist mehr als fesselnd. Auch wenn ich ab und an die Geschichte um die Protagonisten als zu viel empfand.

Das Buch zeigt erschreckend den Raubbau des Menschen an der Natur auf. Man macht sich nicht wirklich viele Gedanken, was auf den Meeren passiert. Viele denken auch, es ist ja nur ein Fisch. Ich hätte teilweise echt heulen können bei der Vorstellung, was Menschen alles tun um Geld scheffeln zu können.

Es ist nicht nur der Raubbau an den Fischbeständen. Es ist auch noch die Zerstörung des Meeresbodens und das Zumüllen der Meere.

Da kann man sich fragen, was nutzt es, wenn ich in Deutschland auf die Plastiktüte verzichte, wenn Taiwan und Co ganze Container Ladungen an falsch produzierten Raubkopien an Plastikkram ins Meer kippen? Und ja, ich glaube schon, dass es auch so gemacht wird. Ist billiger, als an Land wieder zu entsorgen.

Das Hörbuch tut in der Seele weh und genau das ist das Gute daran. Man sollte sich immer vor Augen halten, wozu der Mensch fähig ist, wenn es um Macht und Geld geht.

Auch der Rest der Hintergrundgeschichte geht einem an die Nieren. Ob das jetzt diese Fischmafia und ihre Machenschaften sind, die Leute, die wie Sklaven auf den Kuttern gehalten werden oder die Scheinfirmen, die EU Gelder abgreifen.

Trotzdem ist es auch fraglich, ob eine Massenvergiftung das Ganze entschuldigen kann. Es ist schwer, aber man sollte darüber nachdenken.

Ich finde, jeder sollte dieses Buch gelesen oder gehört haben, damit er sich in seiner Gier vielleicht auch mal etwas zurück hält. Damit wir wieder von dieser Wegwerfgesellschaft und dem Konsumwahn etwas Abstand halten können.

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Tags: eu, gift, kämpfen, kutter, mafia, meer, überfischung   (7)
 

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Wer den Tod ruft

Laura Griffin , Herbert Fell
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Taschenbuch Verlag, 20.08.2012
ISBN 9783442377886
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im schwer zugänglichen Marschland wird eine Frauenleiche entdeckt. Die frisch gebackene FBI Profilerin Elaina McCord wird zu dem Fall gerufen.

Doch die Kollegen vor Ort wollen sie gar nicht dabei haben und lehnen sie direkt ab. Dazu kommt, dass sie gleich nach Sekunden ein Täterprofil abgibt, das recht unüberlegt ist und sie zusätzlich lächerlich macht.

Aufgeben ist allerdings keine Option für Elaina. Erst einmal kehrt sie in ihr Hotelzimmer zurück und wird dort von einem Fremden überrascht.

Dabei wartet auf einer Insel bereits die nächste Leiche auf Elaina und die Polizei von Lito Island, Texas.

„Wer den Tod ruft“ ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Laura Griffin.

Das Cover mit dem blutigen Wasser hat mich sehr angesprochen und versprach einen guten Thriller. Die Inhaltsangabe hörte sich soweit auch gelungen an. Wobei ich auf diese „sehr sexy Helden“ wirklich gut verzichten kann.

Beim Lesen bin ich dann nicht wirklich weit gekommen. Das Lektorat hat hier und da etwas versagt. Sätze wie, zum Beispiel auf Seite 25, „und dass ihr Hosenanzug in einem gertenschlanken Körper steckte.“, erschrecken mich. Was hat hier mehr Probleme? Der Hosenanzug der im Körper steckt oder der Körper, in dem der Anzug steckt?

Dazu kommt eine absolut unsympathische Protagonistin und einen mega nervigen sexy Protagonisten. Ebenso unrealistisch ist am Anfang das Verhältnis zwischen den beiden.

Er erscheint einfach an ihrem Hotelzimmer und quatscht sie voll. Später steht er sogar einfach in ihrem Zimmer, da ist er einfach mal eingebrochen und gibt es auch noch zu. Klar was da eine FBI Ermittlerin als erstes tut. Klar, über den Fall quatschen anstatt die Polizei zu rufen. Kann auch sein, dass sie mal kurz ihr Hirn geparkt hat, weil der Typ ja so sexy ist.

Vor der Hälfte des Buches musste ich dann kapitulieren. Solche Storys sind so gar nicht mein Fall. Manchmal wünsche ich mir wirklich, die Autoren würden Krimi und Thriller weg lassen und einfach nur gute Liebesromane schreiben. Dann würden die Protagonisten auch nicht so unrealistisch handeln.

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Tags: ermitteln, fbi, mord, profiler, serienmörder, sex   (6)
 

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Drudenholz

Dominik Heinz
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 11.10.2018
ISBN 9783740804503
Genre: Historische Romane

Rezension:

Spätherbst 1920. Der erste Weltkrieg ist gerade beendet. Doch die Welt ist trotzdem nicht friedlich.

In dem kleinen Dorf Obergubach im abgelegenen Pegnitztal geschieht ein grauenvoller Doppelmord. Der Altbauer und sein Sohn brutal abgeschlachtet.

Zu der Tat wird die Nürnberger Kriminalpolizei gerufen. Max Reinhardt und Paul Ebertz mit ihrer Truppe nehmen die Ermittlungen auf.

Schnell wird gemunkelt, dass der Altbauer einen Pakt mit dem Teufel hatte und hinter dem Hof im Wald schwarze Messen abgehalten werden. Doch die Ermittler lassen sich von so einem Quatsch nicht verunsichern und ermitteln wie gewohnt unter den Lebenden.

„Drudenholz“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Dominik Heinz.

Ich finde das Cover schon sehr gelungen. Dieser Wald im Nebel mit der Straße verspricht schon eine erdrückende Story.

Ich fand den Krimi auch sehr besonders. Der Autor beschreibt nicht nur den Mord und die umfassenden Ermittlungen in seiner Story. Er lässt auch immer wieder Rückblicke in das eben erst beendete Kriegsgeschehen einfließen.

Immer wieder bekommt man Rückblicke in die gerade hinter sich gelassenen Grabenkämpfe und Schlachten. Die Grauen, die Soldaten auf dem Schlachtfeld mitmachen. Ich fand es sehr gut, aber eben auch sehr bedrückend.

Der Fall selbst ist spannend und verzwickt. Am Ende kommt dann auch noch der große Aha-Effekt, der mehr veröffentlicht, als man gedacht hatte. Dazu kann ich nur sagen, super gesponnene Story.

Der komplette Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Autor lies den Blick auf den wichtigen Dingen und schweifte nicht unnötig in die Ferne ab.

Der Krimi war an sich zwar sehr bedrückend, für mich aber ein seltenes Kleinod. Selten hat man Krimis, die ohne Liebe, Sex und verkorkste Ermittler auskommt. Herrlich auch, dass man sich hier schon über ein warmes Büro freute. Keine große Aktion, bis auf das Ende, keine Verfolgungsjagden oder unnötige Ballereien bis zum Erbrechen.

Ich fand den Krimi einfach nur bemerkenswert und gelungen. Das Level des Autors lag vom Anfang bis zum Ende hin gleich hoch und lies auch nicht nach. Ich habe selten so gute Krimis gelesen.

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Tags: 1920, düster, ermitteln, krimi, mord, nachkrieg   (6)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Forderung

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 19.03.2018
ISBN 9783837131956
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zola, Todd und Mark sind kurz vor dem Examen. Sie sind wegen ihrem Studium ihr Leben lang verschuldet. Die Prüfungen vor der Nase stellen sie fest, dass sie den Abschluss nicht schaffen werden.

Ohne Abschluss wird es auch keinen Job geben und keiner der drei kann seine Schulden zurückzahlen.

Also überlegen sie sich eine andere Art an Geld zu kommen und es vielleicht der Organisation hinter dem Kreditinstitut ordentlich zu zeigen.

Also tauchen die drei erst einmal ab und beginnen zu recherchieren.

„Forderung“ ist ein Roman aus der Feder des Autors John Grisham.

Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Der Sprecher Charles Brauer hat seine Arbeit ganz gut gemacht.

Die Inhaltsangabe versprach einen spannenden Grisham, wie ich ihn eigentlich kenne.

Der Roman war am Anfang noch recht spannend. Dachte ich da noch, es geht um dieses Kreditinstitut und wie man es schafft, diese große Maschinerie und den Big Boss lahm zu legen.

Doch leider ging es gar nicht direkt um diese Sache. Eigentlich ging es nur darum, dass die drei keine Lust mehr hatten für ihren Abschluss zu pauken und das Studium gut abzuschließen. Sie hatten irgendwie nur im Kopf, wie man ohne viel Aufwand viel Geld verdienen kann.

Auf der einen Seite sind die drei zu dumm, um ihren Abschluss zu machen. Auf der anderen Seite meinen sie glatt, sie könnten sich einfach schon mal als echte Anwälte ausgeben und keiner würde es merken.

Das Ende des Romans war dann auch noch der Hammer. Muss ich das jetzt toll finden, was die drei Loser erreicht haben? Nein, definitiv nicht.

Grisham schreibt schon schöne verzwickte Storys, die erst mit der Zeit an Fahrt und Tiefgang aufnehmen. Daher habe ich das Hörbuch bis zum Ende gehört, weil ich hoffte, da kommt noch der große Knall. Doch leider kam da gar nichts mehr.

Ich frage mich echt, ob das Grisham noch selbst geschrieben hat oder ob da ein Ghostwriter am Werk war. Der Roman ist so dermaßen verschandelt, dass ich den spannenden Grisham darin gar nicht mehr erkennen konnte.

Ich war leider total enttäuscht von dem Hörbuch, da es die Spannung älterer Grishams bei weitem nicht erreichen konnte. Gut, eigentlich war gar keine Spannung vorhanden. 

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Tags: anwälte, schulden, studium, thriller   (4)
 

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Soulless, Band 2

Gail Carriger , REM , Harriet Fricke , REM
Flexibler Einband: 246 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.10.2013
ISBN 9783551763846
Genre: Comics

Rezension:

Alexia ist nun verheiratet und heißt Lady Maccon. Sie ist das neue Alphaweibchen des Clans und somit unterstehen ihr alle Werwölfe des Rudels.

Gleich zu Anfang gibt es einige Probleme, da das gesamte Rudel Regiment in ihrem Vorgarten seine Zelte aufgeschlagen hat. Da aber eine Dinnerparty ansteht, ist Alexia fast aus dem Häuschen, als sie das Chaos sieht.

Aber das sind nicht alle Probleme, die Alexia zu klären hat. Irgendetwas stimmt nicht. Die Werwölfe des Rudels können sich nicht mehr in Wölfe verwandeln. Alexia muss auf die Suche der Ursache gehen. Dazu muss sie auf Reisen gehen.

Kaum hat sie ihren Mann erreicht, wird ihr Unerhörliches vorgeworfen und sie muss flüchten.

„Soulless 2“ ist der zweite Teil der Soulless Reihe aus der Feder der Autorin Gail Carriger.

Das Buch ist eine Mischung aus Comic, Manga und Buch. Es hat die Größe eines Hardcover Buches, die Zeichnungen sind Comic mäßig mit Manga Einschlägen. Eine gelungene Mischung.

Die Story geht auch im zweiten Band spannend weiter und hört mit einem gehörigen Cliffhanger auf. Die humorvollen Einschläge finde ich einfach klasse. Die Mischung von Spannung, Ernst, Humor und mysteriösen Gestalten und Geräten ist sehr gelungen.

Der Zeichenstil ist schon sehr in die Manga Richtung gehalten, auch wenn die Gesichter recht normal sind und eher in die typische Comic Sparte passen. Die Hauptaugenmerke der Zeichnungen in diesem Band sind nicht mehr so sehr auf große Brüste und ewig tiefe Ausschnitte gelegt. Das hat mir doch gleich viel besser gefallen. Ich bin nicht prüde oder gegen freizügige Szenen, aber nicht jede Frau muss bis zum Bersten aufgeblasene Brüste haben, die kurz davor sind, das Mieder zu sprengen.

Auch der zweite Band hat mir super gefallen und ich freue mich jetzt schon, wenn ich den dritten Band lesen kann.

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Tags: comic, ermitteln, manga, mord, steam punk, werwölfe   (6)
 

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Die Holzhammer-Methode

Fredrika Gers
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.06.2012
ISBN 9783499258763
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es ist Sommer im schönen Alpenländle. Es wäre alles heiles Leben, wenn nicht just in dem Moment der Schönheit ein Gleitschirmflieger vom Himmel fallen würde. Das kann einem schon mal den Feierabend versauen, zumindest dem Hauptwachtmeister Franz Holzhammer.

Zur gleichen Zeit bekommt Frau Dr. Dr. Christine Müller-Halberstadt den Anruf einer fremden Frau. Angeblich ist sie die Neue und Christines Mann kommt nicht mehr nach Hause. Das erste was Frau Doktor einfällt ist, nicht mehr nach Hause zu gehen.

Kurzentschlossen entscheidet sie sich für einen One Night Stand. Der sich ausgerechnet als Holzhammers Chef entpuppt. Was Holzhammer redlich egal ist, denn der hat den vom Himmel gefallenen Gleitschirmflieger auf dem Tisch und muss nach der Ursache des Unfalls suchen. Oder war es gar kein Unfall?

„Die Holzhammer Methode“ ist der erste Teil einer Krimiserie aus der Feder der Autorin Fredrika Gers.

Das Cover ist irgendwie ganz witzig und verspricht einen heiteren Alpen Krimi. Leider verrät das Bild doch schon viel zu viel zum Inhalt. Auch die Inhaltsangabe versprach eigentlich einen spannenden, humorvollen Krimi.

Leider hat sich das komplette Buch etwas an dem Versprechen vorbei gedrängt. Geht Holzhammer und der Fall gerade noch so einigermaßen, ist Christine nicht auszuhalten.

Ich glaube, ich habe noch nie so eine dämliche Doktorin erlebt. Und dann ist sie auch noch Leiterin der psychosomatischen Abteilung in der Reha Klinik. Sie bekommt den Anruf einer ihr unbekannten Frau, die sagt, sie wäre die Geliebte ihres Mannes. Frau Doktor hat nichts Besseres zu tun, als einfach nicht mehr nach Hause zu gehen, man muss ja nicht einmal mit dem Ehemann über die Sache reden, und sich in den nächsten One Night Stand zu werfen.

Aber es wird ja noch besser. Frau Doktor bequatscht den Holzhammer, damit sie den verunfallten Gleitschirmflieger obduzieren kann. Lasst mich mal kurz überlegen … ist Frau Doktor vielleicht eine geeignete Medizinerin für gerichtsmedizinische Untersuchungen? Sie hat ein Studium in Gynäkologie absolviert und zwei weitere fachärztliche Ausbildungen abgeschlossen, und zwar für Psychotherapeutische Medizin und Rehabilitationsmedizin. Tja, da würde ich sagen, sie hat voll den Plan von dem, was sie da an der Leiche macht. Zumal der Tote nicht mal eine Frau für die gynäkologischen Untersuchungen wäre.

Und das ist jetzt nur ein kleiner Teil, der mir an diesem Krimi schwer im Magen liegt. In der Story ist viel zu viel „möchtegern“ und viel zu wenig „kannichgut“ Krimi enthalten.

Das Meiste ist einfach völlig unnötig und langweilig. So wie der komplette Part der Christine. Den hätte man besser komplett weg gelassen. Dann hätte man auch auf die unnötige Liebesgeschichte verzichten können. Somit wäre mehr Platz für den Krimi gewesen. Den die Autorin zwischen den ganzen Säuseleien fast vergessen hat.

Das Buch war für mich leider gar nichts. Zum Ende hin hab ich die Seiten auch mehr überflogen, als dass ich noch gescheit gelesen hätte.

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Tags: alpem, bayrisch, ermitteln, gift, krimi, mord, tote   (7)
 

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INTRIGO

Hakan Nesser , Gabriele Haefs , Christel Hildebrandt , Dietmar Bär
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 08.10.2018
ISBN 9783844529647
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Intrigo – HB“ ist eine Anthologie von drei Kurzgeschichten aus der Feder des Autors Hakan Nesser.

Gelesen wurde das Hörbuch von Dietmar Bär, der seine Aufgabe fantastisch machte. Ich höre dem Sprecher prinzipiell schon sehr gerne zu.

Das Hörbuch beinhaltet die drei Geschichten „In Liebe, Agnes“, „Die Wildorchidee aus Samaria“ und „Tod eines Autors“. Leider muss ich mich hier dann schon fragen, warum das Hörbuch nur drei von fünf Geschichten enthält. Das Printbuch beinhaltet laut Inhaltsangabe zwei Storys mehr. Alleine dafür ziehe ich schon einen Stern in der Wertung ab. Wenn ich schon ein Hörbuch zu einem Buch höre, dann möchte ich schon alles hören, zumal nicht einmal auf dem Umschlag des Hörbuches zu lesen war, dass es sich um eine gekürzte Fassung handelt.

Wenn ich jetzt überlege, dass von diesen drei Kurzgeschichten jeweils ein Film gedreht wird, muss ich mich letztendlich fragen, was da verfilmt werden sollte.

Die erste Geschichte „In Liebe, Agnes“ besteht lediglich aus ein paar Briefen, die hin und her geschrieben werden. Zumal mir in der Hälfte der Story schon klar war, wie sie endete. Ich fand diesen Teil weder spannend noch sehr gekonnt verwoben.

Die zweite Story „Die Wildorchidee aus Samaria“ fand ich so zäh und langatmig, dass ich schon gar nichts mehr darüber sagen kann.

Der dritte Teil des Hörbuches „Tod eines Autors“ war leider so einschläfernd, dass ich angefangen habe, die Kapitel zu springen. Am Ende ersparte ich mir sogar die Auflösung des Falles.

Leider konnte ich mit dem Autor und seinem Werk so gar nichts anfangen. Keine Spannung, kein tiefes Abtauchen in die Geschichte, kein hängen bleiben an den Zeilen. Da hilft auch die versprochene Verfilmung als Trilogie mit Stars nichts.

Für Fans des Autors ist das Werk mit Sicherheit ein Leckerbissen. Für mich liegt es eher schwer im Magen. Vor allem auch noch, weil 2/5 des Umfangs einfach fehlen.

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Tags: anthologie, hörbuch, krimi, langweilig   (4)
 

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Die Toten vom Djatlow-Pass

Alexej Rakitin , Kerstin Monschein
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei btb, 10.09.2018
ISBN 9783442716043
Genre: Biografien

Rezension:

Im Januar 1959 macht sich eine Gruppe von neun jungen Wanderern auf den Weg durch den eisigen Gebirgspass im Ural. Einen Monat später werden alle tot gefunden. Doch sie sind nicht nur einfach gestorben. Irgendetwas ist passiert, aber was?

„Die Toten vom Djatlow Pass“ ist kein Roman, sondern eine Zusammenfassung und Überlegung über die Ereignisse dieser Wanderung. Zusammengefasst wurde das Ganze von dem Autor Aleksej Rakitin.

Ich selbst muss gestehen, ich habe von dem Ereignis noch nie gehört. Ich bin also absolut voreingenommen in dieses Buch eingestiegen.

Das Buch ist natürlich sehr umfassend, weil auch erst einmal alle Personen vorgestellt werden. Ich muss auch sagen, ich konnte nicht so schnell lesen und musste immer wieder zurück blättern. Ich konnte mir am Anfang schlecht die Namen merken.

Das Werk ist sehr fesselnd geschrieben. Zwischendurch sind auch einige Originalbilder eingefügt, was ich sehr gut fand. Das Buch selbst umfasst 670 Seiten und ist sehr voll geschrieben. Da ich auch nicht jeden Tag daran lesen konnte, dauerte es seine Zeit, bis ich damit durch war. Ich fand das sehr positiv, denn durch solche Berichte sollte man nicht rennen, wie durch manchen Roman.

Manche Punkte wurden vielleicht etwas zu ausführlich oder zu oft erwähnt. Da hätte man evtl. ein paar Seiten kürzen können, aber so schlimm empfand ich das jetzt nicht.

Ich fand das Buch sehr gut geschrieben und recherchiert. Auf jeden Fall war es gut zu lesen, auch wenn man von dem Ereignis noch nie gehört hat. Ob alles so stimmt, weiß ich nicht, ich hab im Nachhinein keine Forschungen angestellt und hab alles als so geschehen hingenommen.

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Tags: ermittlungen, recherchieren, sachbuch, tot, verschwörung   (5)
 
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