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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

abenteuer, freundschaft, geheimnis, kämpfen, kinderbuch

Zoya

Dan Walker , Nadine Mannchen , Jann Kerntke
Fester Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.01.2018
ISBN 9783522505871
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Zoya wohnt schon lange in dem Waisenhaus von Mr. Whycherly. Als sie wieder einmal etwas anstellt, nämlich heimlich in Mr. Whycherlys Büro einzubrechen um ihren Anhänger zurück zu holen, wird sie natürlich bestraft. Sie muss oder eher darf, mit den jüngeren Kindern ins Luftfahrtmuseum. Doch als sie zurück fahren, ist im Waisenhaus etwas Schreckliches passiert. Mr. Whycherly wurde umgebracht und sie wird kurz darauf entführt.

Als sie flüchten will, merkt sie, dass sie von Piraten auf ein Luftschiff verschleppt wurde.

Doch es ist alles anders, als es auf den ersten Blick erscheint. Für Zoya beginnt nun ein großes Abendteuer.

„Zoya – Heldin der Lüfte“ ist ein Jugendroman aus der Feder des Autors Dan Walker.

Das Cover ist ein richtiger Hingucker. Mir hat das große fliegende Segelschiff gleich gut gefallen und hat Spaß gemacht, direkt die Inhaltsangabe zu lesen.

Das Buch ist für junge Jugendliche. Die Geschichte selbst empfand ich stark übertrieben und nicht ganz mein Geschmack.

Zoya fand ich auch nicht gerade sympathisch. Kinder mit solchem Auftreten sind nicht gerade meine Wellenlinie. Großspurig und Weltklug, kann gleich kämpfen und kann überhaupt eh alles. Ich fand es sehr übertrieben. Aber nun gut, es ist ein Jugendbuch für jüngere Leser, dann darf das wohl so sein. Und wenn man die Tochter von echten Piraten ist, wird man vielleicht mit all den extrem wichtigen Dingen schon geboren, man hat es direkt in den Genen. Meins war es nicht.

Auch die anderen Charaktere empfand ich jetzt nicht unbedingt sympathisch. Auch fand ich, dass sich die Geschichte schon etwas zog. Hach, und dann passierte das unheimliche und das furchtbar wichtige und dann hier noch und da. Es war irgendwie Action an Action gereiht, aber irgendwie auch nur, um Action zu sein. So richtig wirklich rund empfand ich die Story nicht.

Und am Ende ging es dann hopplahopp und Zack und fertig. Aha, und das war es dann mit dem großen bösen Unbekannten. Und ich dachte dann: Was? Wie? Schon fertig? Einfach so?

Gut, wenn ich das Buch für mich alleine bewerten würde, dann würde ich 3 Sterne vergeben. Die Geschichte an sich hat mir schon gut gefallen. Da ich aber hier für ein junges Jugendbuch eine Bewertung schreibe, vergebe ich 4 Sterne. Denn für Kinder und Jugendliche ist die Story bestimmt um einiges besser und spannender, als für mich. 

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Tags: freundschaft, geheimnis, kämpfen, luftschiffe, priaten, schatz   (6)
 

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

dämonen, prinz, gestaltwandler, dämonenjäger, verrat

Die Dämonenkriege

Michael Hamannt
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453318380
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Krieg gegen die Dämonen ist vorbei. Die Tore werden durch Magie versiegelt gehalten.

Trotzdem liegt wieder Krieg in der Luft. Diesmal allein unter den Menschen. Bei der Konferenz an der alle Fürsten der schwebenden Reiche teilnehmen kommt es zu Unstimmigkeiten. Verras con Femen wagt es dem mächtigsten Fürsten die Stirn zu bieten.

Am nächsten Tag ist con Femen er mordet und sein Sohn steht im Verdacht, es gewesen zu sein. Hat er sich doch gerade noch vor allen Konferenz Teilnehmern mit ihm gestritten. So wird er erst einmal in die Kerker gesteckt.

Doch eine Assassine hilft ihm zu entkommen. Gemeinsam versuchen sie Ryk Vangar den Dämonenjäger zu finden. Ist Ishan con Femen doch davon überzeugt, dass ein Dämon seinen Vater ermordet hat.

Doch wie kann das sein, wenn alle Tore verschlossen sind? Und dann entdecken Ishan und seine Freunde, die Wahrheit. Schon lange sind Humanos unter ihnen. Dämonen in Menschengestalt, die mittlerweile alle hohe Machtpositionen innehaben.

„Die Dämonen Kriege“ ist der erste Band der Reihe über die Dämonen aus der Feder des Autors Michael Hamannt.

Die Optik des Buches ist wirklich genial. Das Rot Schwarze Cover mit dem glänzenden geprägten Titel ist schon ein Hingucker. Hinten und vorne gibt es auf dem ausklappbaren Umschlag auch zwei farbige Karten. Sie sind sehr groß und übersichtlich gehalten, was mir sehr gut gefällt.

Am Ende ist ein kleines Personenregister zu finden, was manchmal auch sehr hilfreich war. Tat ich mir mit den Namen in dem Buch doch etwas schwer.

Das Werk ist mit seinen rund 750 Seiten ein großes und schweres Werk. Ich brauchte einige Zeit, um durch das Buch zu kommen. Das heißt nicht, dass es langweilig oder gar schlecht war. Trotzdem musste ich ab und zu unterbrechen und etwas anderes lesen.

Sie Story selbst fängt auch langsam an. Es wird viel erklärt und erzählt. Die einzelnen Personen werden ausführlich vorgestellt. Manchmal war es mir ein bisschen zu viel des Guten und ich hätte es mir kürzer gewünscht.

Interessant waren die Ideen zu den verschiedenen Dämonen, die der Autor auferstehen lies. Auch ansonsten gibt es nicht viel an dem Werk auszusetzen.

Trotzdem mir manches zu ausführlich war, fand ich das Werk im Gesamten schon genial geschrieben. Ich kann es für Leser anspruchsvoller Fantasy wirklich weiter empfehlen. Denn anspruchsvoll ist dieses Buch. Man kann es nicht mit weicher bunter Blümchenfantasy vergleichen und gerade deswegen hat es mir auch sehr gut gefallen.  

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Tags: dämonen, fantasy, freundschaft, intrigen, kämpfen, mord   (6)
 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

humor, kreuzfahrt, hörbuch, freundschaft, dav

Besser als Bus fahren. Die Online-Omi legt ab

Renate Bergmann , Carmen-Maja Antoni
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 04.08.2017
ISBN 9783742400444
Genre: Humor

Rezension:

Renate will jetzt endlich eine Kreuzfahrt machen. Wann, wenn nicht jetzt? Man weiß, wie lange man so etwas noch auf die hohe Kante schieben kann.

Also bucht sie fix mit ihrer Freundin Gertrud eine Mittelmeerkreuzfahrt auf einem flotten Dampfer. Und weil sie ja unverhofft zu Geld gekommen ist, lässt sie sich nicht lumpen und bezahlt die Fahrt für Gertrud gleich mit.

Und so schippern die beiden los ins große Abendteuer.

„Besser als Bus fahren – HB“ ist ein Teil der Online Omi Bücher aus der Feder der Autorin Renate Bergmann.

Gelesen wird das Hörbuch von Carmen-Maja Antoni. Ich glaube, es gibt keine bessere Sprecherin für das Hörbuch als Frau Antoni. Ich fand ihre Stimme einfach passend und wunderbar. Ich hab ihr wirklich gerne gelauscht und sie hat auch der Atmosphäre des Buches einiges gegeben.

Die Story war diesmal wirklich humorvoll. Manchmal war es zwar arg übertrieben, trotzdem musste ich sehr oft schmunzeln. Da hat mich auch nicht so die Wiederholung ihres Namens gestört.

Da ich selbst nie auf ein Kreuzfahrtschiff gehen würde, konnte ich bei der Übelkeit von Gertrud richtig mit leiden.

Der Urlaub der schrulligen alten Damen hat mir wirklich gut gefallen. „Besser als Bus fahren“ ist ein schönes Hörbuch für zwischendurch. Ich kann es wirklich weiter empfehlen. 

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Tags: freundschaft, kreuzfahrt, omi, urlaub   (4)
 

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16 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

humor, renate bergmann, erbe, bank, dav

Wer erbt, muss auch gießen. Die Online-Omi teilt auf

Renate Bergmann , Marie Gruber
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 22.07.2016
ISBN 9783862318278
Genre: Romane

Rezension:

Renate Bergmann ist in dem Altern, in dem man sich schon seine Gedanken macht, wer am Ende das Erbe bekommt und dann auch das Grab gießen muss. Vor allem, wenn man zu plötzlichem Reichtum kommt, an den man überhaupt nicht mehr gedacht hat.

Zum Glück kann man während seines Lebens schon einmal ein bissel vorsorgen und kleine Namensaufkleber auf Gegenstände verteilen. So ist zumindest ein Teil des Erbes schon zu Lebzeiten vergeben und es gibt keine Streitereien mehr.

So sinniert Renate vor sich hin und plant schon einmal kräftig vor.

„Wer erbt, muss auch gießen – HB“ ist ein Teil der Online Omi Bücher aus der Feder der Autorin Renate Bergmann.

Gelesen wurde das Hörbuch von Marie Gruber. Sie konnte das Buch wirklich gut vertonen. Ich habe ihr gerne zugehört.

Den Inhalt selbst fand ich jetzt nicht so gelungen. Dass es in diesem Hörbuch viel um Sterben und Erben geht, war ja von vorne herein klar. Dass das auch nicht sehr humorvoll ist, auch. Trotzdem läuft das Buch von Humor fast über, den ich oftmals ziemlich deplatziert empfand.

Außerdem ging es mir irgendwann gewaltig auf die Nerven immer wieder zu hören, was eine Hausfrau können muss und wie toll Renate alles kann. Es nervte einfach nur, wie widerlich sie diese Mitbewohnerin sah, die nicht ständig am Putzen und Wienern war. Man soll es nicht glauben, doch die Frau von heute hat noch mehr zu tun, wie den ganzen Tag zu putzen und den Herrn Gemahl zu bedienen.

Dazu kam, dass ich bereits nach dem ersten Mal wusste, wer die Autorin des Hörbuches war. Dass man dann ständig „Renate Bergmann“ wiederholen musste, war völlig überflüssig. Eine Renate Bergmann hier, eine Renate Bergmann da …

Ich empfand das Hörbuch gegenüber „Besser als Bus fahren“ um einige Längen schlechter. Ich kann es nicht dem Thema Erben zuschreiben, das hätte auch gut werden können. Ich fand einfach die Punkte Hausfrau und Wiederholungen extrem nervig.

Daher gibt es hier auch nur zwei Sterne von mir.

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Tags: erben, freundschaft, humor, omi, sterben   (5)
 

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23 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

psychopathinnen, mord, psyche, monster, sachbuch

Psychopathinnen

Lydia Benecke
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 29.03.2018
ISBN 9783431039962
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Psychopathinnen“ ist ein Buch der Psychologin, Therapeutin und Autorin Lydia Benecke.

Lydia Benecke selbst ist mir soweit schon in Berichten wie z.B. aus dem „Krimi Magazin“ bekannt. Da mich das Thema an sich sehr interessiert hat, habe ich zu diesem Titel gegriffen.

Die Fälle, die von Frau Benecke geschildert werden sind schon erschreckend brutal. Doch warum sollten Frauen auch weniger Psychopathisch sein, wie Männer? Sie sind genauso Grausam und Manipulativ wie Männer.

Interessant an dem Buch war für mich wieder, das ein oder andere im Internet selbst nachzulesen. Manchmal will man es ja doch noch genauer oder noch mehr dazu wissen.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin wusste in allem sehr sachlich zu bleiben. Ich mag es nicht, wenn in solchen Fällen der Autor oder die Autorin versucht, den Leser in eine bestimmte Richtung zu lenken. Ich finde es besser, wenn alles neutral gehalten wird und der Leser sich selbst seine Gedanken darüber machen kann.

Die wissenschaftlichen Stellen waren ab und an etwas zu viel für mich. Da konnte ich mir, ehrlich gesagt, auch nicht alles merken. Was das Buch allerdings nicht schlechter macht.

Es war für mich an sich etwas problematisch, da ich das Werk als ebook gelesen habe und nicht so blättern konnte, wie ich es sonst gerne bei Printwerken mache. Daher ist hier meine Empfehlung, das Buch als Print zu kaufen, da es sich so wesentlich besser lesen lässt.

Da es hier auch um Kindesmisshandlungen geht, ist das Buch mit Sicherheit auch nicht für jeden Leser gut geeignet. Man sollte sich im Klaren sein, dass so manche Kapitel stark an die Nerven gehen.

Trotzdem finde ich das Werk im Gesamten einfach lesenswert und gelungen. Denn Frauen sind nicht immer die kleinen zarten Wesen, die sich alles gefallen lassen. Manche entwickeln sich im Laufe des Lebens zu wahren Monstern in Engelsgestalt.

Volle 5 Sterne für ein außergewöhnliches Werk. 

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Tags: monster, mord, psyche, psychopathinnen   (4)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

fantasy, krimi, magie, steampunk, verschwörung

Das Siegel von Rapgar

Alexey Pehov , Christiane Pöhlmann
Flexibler Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2018
ISBN 9783492702737
Genre: Fantasy

Rezension:

Till er’Cartya wurde vor Jahren für ein Verbrechen ins Gefängnis geworfen, das er nicht begangen hat.

Da neue Indizien aufgetaucht sind, wurde er entlassen, aber nicht rehabilitiert. Er ist trotz allem noch ein Geächteter. Da er aber nun auf freiem Fuße ist, macht er sich höchst persönlich auf die Suche, nach dem wahren Mörder.

Dazu kommt, dass gerade in der Stadt ein grausamer Schlächter sein Unwesen treibt. Scheinbar wahllos sucht sich dieser eine Opfer aus, doch ist es wirklich so wahllos, wie es erscheint?

Immer wieder stolpert Till über Leichen und gerät ins Fadenkreuz der Polizei.

Die Verschwörung in Rapgar zieht immer weitere und tiefere Kreise.

„Das Siegel von Rapgar“ ist ein phantastischer Roman aus der Feder des Autors Alexey Pehov.

Das Cover hat direkt meine Aufmerksamkeit erregt. Es ist so schön düster und viktorianisch. Es hat mich auch etwas an Jack the Ripper erinnert.

Von der Welt, die der Autor erschaffen hat, bin ich total begeistert. Auch wenn ich mir einen Anhang mit Erklärungen zu den Wesen, Dingen und noch mehr gewünscht hätte. Ich habe das Buch hier als ebook gelesen. Leider konnte ich daher nicht so vor und zurück blättern, wie ich es sonst in Büchern gerne tue, um noch einmal etwas nachlesen zu können.

Wenn man am Anfang in diese Welt eintaucht, ist es auch sehr schwer, sich zurecht zu finden. Das muss ich schon ehrlich gestehen. Trotzdem fand ich diese Welt nach den ersten Seiten einfach genial. Ich musste auch sehr oft über die Ideen des Autors schmunzeln oder gar lachen. Auf solche Sachen muss man erst einmal kommen. Die verschiedenen Wesen und ihre Art, die Namen, Orte und Eigenschaften von alles und jedem.

Der Fall an sich hat mir sehr gut gefallen. Spannend und rasant, wenn es auch auf der anderen Seite Kapitel mit etwas Längen gab. So interessierte mich nun wirklich nicht, wie genau dieses Duell in dem Haus von statten ging. Solche Sachen hätten dann doch etwas gekürt werden können.

Auch wenn der Anfang schwierig war, es einige Längen gab, fand ich die Welt so dermaßen gut heraus gearbeitet und erfrischend neu, die Charaktere so sympathisch, dass ich hier volle Sterne vergebe.

Das Buch ist auf jeden Fall eine Versuchung wert. Es ist eine Mischung aus Steampunk, Fantasy, Krimi und viktorianisches Leben, also fast für jeden Geschmack etwas dabei. 

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Tags: fantasy, krimi, magie, steampunk, verschwörung, viktorianisch   (6)
 

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

fantasy, kämpfen, litrpg, mmorpg, online

Play to Live - Gefangen im Perma-Effekt

Dmitry Rus , Christiansen & Plischke
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453319073
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Russland in der Zukunft. Max erfährt, dass er an einem tödlichen Krebsleiden erkrankt ist. Er hat nicht mehr viel Zeit. Er überlegt, ob er seinen Körper einfrieren lassen soll, damit er irgendwann später vielleicht geheilt werden könnte. Doch das ist viel zu teuer und er kann es sich nicht leisten.

Dann wird Max auf einen anderen Gedanken gebracht. „AlterWorld“ heißt die Lösung seines Problems. Wenn man dieses Online Game zu exzessiv spielt, ist man in der Welt gefangen. Doch wie kann er die Sicherungen die es mittlerweile gibt umgehen, damit sein Geist in dem Game gefangen bleibt?

Und vor allem, was kommt in dem Game auf ihn zu?

„Play to Live – Gefangen im Perma-Effekt“ ist der erste Teil der Serie über das Leben im einem MMORPG aus der Feder des Autors Dmitry Rus.

Ich bin MMORPG Zockerin aus Leidenschaft. Ich musste dieses Buch einfach haben. Das Cover ist für mich schon ein Hingucker und die Inhaltsangabe hat mir dann den Rest gegeben.

Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, das soweit alle Begriffe erklärt. Allerdings hat sich da gleich in der ersten Reihe ein Schreibfehler eingeschlichen. Denn es heißt MMORPG und nicht MMPORG. Hat das Game doch nichts mit den Porg aus Star Wars zu tun.

Zum eigentlichen Inhalt des Buches … was soll ich sagen, mir ging das Herz auf. Ich habe den Roman regelrecht gefressen. Aus dem Glossar brauchte ich keine Begriffe nachzulesen. War mir doch alles gleich bekannt und hatte es vor Augen. Ob es jetzt das Interface, die Buffs oder Mobs waren.

Es war mir alles aus meinen eigenen Games bekannt. Das Lesen war für mich einfach, wie ein Game zu spielen. Einfach der Hammer! Ich kann da auch nicht mehr viel sagen, ich kann das Buch echt nur lobpreisen!

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass eventuell Nicht – Gamer mit dem Buch so einige Probleme haben dürften. Es ist doch schon schwierig, sich alles vorzustellen, wenn man selbst nie gespielt hat. Daher kann ich ehrlich gesagt, gar nicht so einschätzen, wie das Buch für Nicht – Gamer am Ende wirklich ist. Kann sein, dass der Leser dann ziemlich enttäuscht ist und sich fragt, warum das Buch so viele starke Bewertungen hat.

Für Gamer von MMORPGs kann ich das Werk zu 100% weiter empfehlen. Man bekommt beim Lesen richtig ein jucken in den Fingern um mit zu zocken.

Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Teil erscheint. Ich kann nur hoffen, dass der Autor das Level des ersten Bandes halten kann.

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Tags: fantasy, kämpfen, mmorpg, online, online-game, spielen   (6)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

comic, cory doctorow, das echte leben, farmen, china

Das echte Leben: Digitale Welten

Cory Doctorow , Jen Wang
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Panini, 18.05.2015
ISBN 9783957983046
Genre: Comics

Rezension:

Anda wird in der Schule dazu eingeladen, das MMORPG Coarsegold Online zu spielen. Wenn sie sich als weiblicher Charakter anmeldet soll sie in eine angesehene Gilde aufgenommen werden. Offensichtlich trauen sich Mädchen nicht als weibliche Charaktere zu spielen.

Anda sinkt immer weiter in die Welt des Online Games ab. Dort trifft sie auch auf sogenannte Goldfarmer. Diese will sie mit ihrer neuen Freundin vom Server fegen, weil diese nur Gold farmen um es in der realen Welt für echtes Geld wieder zu verkaufen.

Doch alles ist nicht so einfach, wie es erscheint.

„Das echte Leben“ ist ein Comic aus der Feder der Autoren Cory Doctorow und Jen Wang.

Ich selbst zocke gerne MMORPGs und musste das Buch deswegen auch gleich lesen.

Anda ist hier das propere junge Mädchen, das anscheinend im Real Life nicht viele Freunde hat. Sie sinkt in die Welt ein, weil sie da eine tolle Kriegerin sein kann.

Die Story selbst hat für mich so einige Ecken. Das Klischee, dass Frauen keine Frauen in MMORPGs spielen würden, kann ich absolut nicht bestätigen. Alle weiblichen Spieler die ich kenne haben auch weibliche Charaktere und spielen diese gerne.

Dass man in einem Comic auch ein Online Game anpreist, bei dem man auch gleich bezahlen muss, finde ich auch nicht so gelungen. Vor allem jüngere Leute sollten erst einmal mit kostenlosen Games anfangen.

Die Aussage der Autoren verstehe ich im Grunde schon. Man sollte sich um die Probleme der Mitmenschen kümmern und nicht immer weg sehen. Allerdings wurde die Story hier herrlich verschönt und so richtig unrealistisch gestrickt.

Man sollte tunlichst die Finger von den Gegebenheiten fremder Länder und Personen lassen. Auch wenn man nur Gutes tun möchte. Ich schätze, wenn das so gelaufen wäre, hätte sie ihrem Goldfarmer bei weitem nicht mehr helfen können. Denn einen Rundbrief interessiert der Geldscheffler im Ausland wenig. Wer nicht arbeiten will, kann gehen.

Man sollte immer sehen, dass ein Comic von verschiedenen Altersklassen gelesen wird. Und es ist nicht gut, wenn sich Kinder irgendwo einmischen und die Konsequenzen nicht abschätzen können, weil es eine Comic Figur vorgemacht hat.

Die Autoren hätten sich auf das Online Game selbst konzentrieren und die Nebengeschichte weg lassen sollen.

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Tags: farmen, freunde, helfen, mmorpg, online-game, rollenspiel, spielen   (7)
 

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103 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 45 Rezensionen

fantasy, intrigen, krieg, götter, highfantasy

Der Mond des Vergessens

Brian Lee Durfee , Andreas Heckmann
Fester Einband: 880 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.03.2018
ISBN 9783608961416
Genre: Fantasy

Rezension:

Der König ist tot, lang lebe der König! Jovan übernimmt den Thron von seinem Vater. Doch gelenkt durch andere entwickelt er sich zu einem wahren Tyrann.

Seine Schwestern Tala und Jondralyn versuchen, jede auf ihre Weise, den Bruder vom Thron zu stürzen.

Doch noch eine andere Person ist in der Geschichte wichtig. Der Waisenjunge Nail, der sich in den Bergen versteckt hält.

„Der Mond des Vergessens – Die fünf Kriegerengel“ ist der erste Band der Fantasy Reihe aus der Feder des Autors Brian Lee Durfee.

Das Cover ist der totale Hingucker. Ich hab mich direkt in das Bild verliebt. Auch der Titel des Buches hat mich angesprochen.

Das Buch umfasst rund 890 Seiten und ist ein ziemlich schweres und dickes Werk. Ich konnte das Buch nicht so einfach wie andere Bücher lesen. Es war mir von der Schwere her nur möglich auf dem Sofa zu lesen. Dementsprechend brauchte ich lange, bis ich durch war.

Der Schreibstil ist umfangreich, aber auch sehr interessant und tiefgehend. Bei einem so großen Buch ist es natürlich normal, dass auch einige Längen auftauchen. Auch war es am Anfang etwas schwierig mit den vielen Personen klar zu kommen. Ich brauchte einige Zeit um die Figuren immer zusammen zu bekommen. Hilfreich dazu war dann der Anhang mit der Auflistung der Figuren. Alleine daran kann man erkennen, wie viele Charaktere im Laufe der Zeit im Buch auftreten.

Es war eine sehr interessante und tiefgängige Welt. Mit vielen verschiedenen Charakteren. Mir hat hier sehr gut gefallen, dass es keine zwei Lager wie Gut und Böse gab. Jede Figur hatte ihre zwei Seiten und ihre Gründe so zu handeln wie sie eben handelte.

Natürlich habe ich hier und da die Augen verdrehen müssen, was man sich unter dem Punkt Religion alles schön reden konnte. Da war es egal wie bösartig man handelte, es stand immerhin unter der Hand eines Gottes. Ok, wie im realen Leben halt auch.

Nicht nur, dass das Buch an sich schwer war, der Inhalt war auch nicht leicht zu lesen. Trotzdem hat es mir recht gut gefallen. Durch den etwas schwierigen Anfang und die Längen, die ab und an aufgetreten sind, kommt das Buch nicht ganz an die volle Sternezahl. Ich vergebe hier gute vier Sterne.

Empfehlen kann ich das Werk an Leser, die gerne große Welten, viele Charaktere und schwere Bücher mögen. An die anderen Leser, probiert es gerne aus, auch wenn sich das Lesen über ein paar Wochen dahin ziehen könnte. Es lohnt sich!

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Tags: fantasy, götter, intrigen, kampf, könig   (5)
 

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30 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

bayerischer wald, bayern, lebensmittelkontrolleur, krimi, mord

Eiskalter Hund

Oliver Kern
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.03.2018
ISBN 9783453438699
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im beschaulichen Bayerischen Wald passiert ein Mord. Dieser wird auch noch durch Zufall von dem Lebensmittelkontrolleur Fellinger entdeckt. Gemordet und aufgehängt findet er einen Hund in der Kühlkammer eines chinesischen Restaurants. Da hilft es auch nichts, wenn der Herr Luang beteuert, dass der Hund bereits überfahren gefunden wurde und dies nur die Endverwertung für die wehrte Familienfeier am Wochenende ist.

Schnell stellt sich der Hund als der Beaver heraus, hat man doch das Halsband noch aufgehoben. Doch als Fellinger bei der Frau Poschinger vorbei gehen will, wegen dem Beaver halt, stellt er fest, dass von ihr auch jede Spur fehlt.

Gleich meldet er die Sache dem Polizisten Lechner, den das aber nicht sonderlich interessiert. Ist die Helga Poschinger offiziell doch in Indien in Urlaub.

Fellinger bleibt nichts übrig, als die Sache selbst in seine Hände zu nehmen, Kruzifix!

„Eiskalter Hund“ ist der erste Fall von Fellinger aus der Feder des Autors Oliver Kern.

Das Cover selbst hat schon meine Blicke angezogen. Chinesisches Essen To Go und ein Bier, passen so gar nicht zueinander. Die Inhaltsangabe gab dann ihr letztes dazu und das Buch war meins.

Der Schreibstil ist genau meins. Die Kapitel kurz, der Text schräg humorvoll, der Fellinger der absolute Härtefall und der Rest sowieso. Kurz gesagt, ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen.

Der Hauptcharakter Fellinger hat mir wirklich super gefallen. Es ist einfach mal erfrischend, keinen super mega tollen egomanen Typen zu haben, der nur die Brauen heben muss und alle Frauen verlieren ihren kleinen Restverstand. Er ist auch nicht so selbstverliebt, dass er meint, er könnte den Fall ohne Polizei aufklären. Er zieht ja nur alleine los, weil die Polizei, in diesem Sinne der Lechner, meint, er müsste nichts unternehmen, weil ja klar ist, wo die vermeintliche Leiche eigentlich abhängt.

Für mich ist „Eiskalter Hund“ der beste Krimi, den ich in den letzten Monaten gelesen habe.

Natürlich darf man hier keine tiefgründigen Ermittlungen erwarten. Keine wilden Actionszenen und keine wilden Schießereien. Aber genau deswegen war das Buch genau mein Fall. Einfach herrlich schräg, humorvoll und in verschiedenen Dialekten erzählt der Autor seinen Krimi.

Wer den lockeren Humor von „Hubert & Staller“ mag, liegt bei „Eiskalter Hund“ absolut richtig. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Fall von Fellinger.

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Tags: bayern, ermitteln, hund, krimi, mord, schnüffeln, schräger humor   (7)
 

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(3)

13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten

Jean-François Parot , Michael Killisch-Horn
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Blessing, 19.03.2018
ISBN 9783896675729
Genre: Historische Romane

Rezension:  
Tags:  
 

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

star wars, imperium, intrigen, kampf, raumschiffe

Star Wars™ Thrawn

Timothy Zahn , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 420 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 19.02.2018
ISBN 9783734161384
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ein Angriff auf imperiale Truppen auf der namenlosen Welt, rufen noch mehr Truppen auf den Plan. Doch irgendetwas ist seltsam an der Sache. Soldaten verschwinden einfach oder liegen tot am Boden.

Da nichts weiter zu erkennen ist, zieht die Strikefast wieder ab. Doch der Kapitän entdeckt, dass sie etwas mit an Bord gebracht haben. Es entpuppt sich als ein Chriss. Eine seltene menschenähnliche Spezies.

Der Kapitän ahnt welch ein großes Geschenk der Chiss an Imperator Palpatine wäre und nimmt ihn mit.

Palpatine ist wirklich von dem taktischen Geschick von Thrawn, dem Chiss, eingenommen.

So beginnt für Thrawn seine Ausbildung an der Akademie. Ihm als Übersetzer zur Seite gestellt ist der Kadett Eli Vanto. Zusammen durchlaufen sie die Akademie und werden anschließend auch zusammen in den imperialen Dienst gestellt.

Die Geschichte von Großadmiral Thrawn beginnt ihren Lauf.

„Star Wars Thrawn“ ist der erste Teil der Trilogie um Großadmiral Thrawn aus der Feder des Autors Timothy Zahn.

Ich mag Großadmiral Thrawn aus den ersten drei Star Wars Bücher von Timothy Zahn wirklich gerne. Ich fand die Figur sehr gelungen und stark. Aus einer Nebenfigur nun eine Trilogie zu machen fand ich trotzdem sehr gewagt.

Ich habe mich wirklich auf den ersten Teil gefreut. Wurde leider jedoch etwas enttäuscht.

Der Schreibstil des Autors ist hier wirklich sehr eigen. Die Kapitel fangen mit Gedanken von Thrawn in Ego-Perspektive an. Die Story selbst ist aus der Sicht der dritten Person geschrieben. Was meinen Lesefluss auch extrem ausgebremst hat, waren die ständigen Gedanken von Thrawn mitten in den Gesprächen oder Ereignissen. Es sollte wohl seine Taktik darstellen, was aber hier für mich völlig übertrieben war. Es ging so weit, dass ich diese Zeilen einfach übersprungen habe.

Das Buch selbst hat unheimliche Längen, die es zu überwinden gilt. Auch finde ich, dass Thrawn hier in seiner eigenen Geschichte wieder nicht der Hauptcharakter ist. Eli Vanto ist einfach ein zu großer Charakter und läuft somit Thrawn zu viel der Geschichte ab. Dazu kommt dann noch die Story mit den Mienen, die sich unendlich zieht.

Natürlich gibt es auch tolle Beispiele seiner Taktik, die er geschickt einzusetzen vermag. Das war auch wirklich spannend und ich konnte mich kaum losreißen.

Trotzdem finde ich, dass wenn man aus der Trilogie einen knackigen Einteiler gemacht hätte, wäre die Geschichte wesentlich besser geworden. Eigentlich kann ich nur hoffen, dass Band zwei und drei rasant an Fahrt aufnehmen und den eher langweiligen und zähen ersten Band wieder heraus reißen.

Für eingefleischte Star Wars Fans sicher ein Muss. Für mich, obwohl ich den Autor selbst sehr gerne lese, war es schon etwas enttäuschend.

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Tags: imperium, intrigen, kampf, raumschiffe, star wars, thrawn   (6)
 

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

thriller, mord, manganknollen, big short, chile

Offshore

Till Berger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.02.2018
ISBN 9783442487004
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Weltmächte haben es auf die Manganknollenförderung im Pazifik abgesehen. Bergen doch diese Knollen immense Mengen an Kupfer, Cobalt, Zink, Eisen und Nickel. Um aufzuzeigen, dass diese Förderung aus den Tiefen des Meeres mittlerweile mit einer neuartigen Maschine kaum noch Schäden verursacht wird Paul Margis nach Chile geschickt.

Chile ist auch das Partnerland, das Deutschland zugeteilt wurde. Durch ein Auswahlverfahren wurden die Großmächte an finanziell weniger gute Länder verknüpft, damit jeder einen Vorteil aus der Sache ziehen kann.

Doch ist nicht alles so einfach, wie es scheint. Denn kurz nach der Präsentation der neuen Fördertechnik wird Margis aus seinem Hotelzimmer in den örtlichen Knast verfrachtet.

Die Anklage heißt, Mord an einem Wissenschaftskollegen.

Durch seinen Anwalt im Gefängnis wird Margis jedoch relativ schnell wieder in die Freiheit entlassen. Hat er doch schließlich ein Alibi für den Mordzeitpunkt.

Doch damit endet die Hatz auf Margis auf keinen Fall. Irgendetwas scheint er zu haben, was bestimmten Leuten ziemlich schwer im Magen liegt. Sie setzen alle Mittel ein, um Margis im Auge zu behalten und ihm das bestimmte Teil wieder abnehmen zu können. Die Jagd beginnt.

„Offshore“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Till Berger.

Das Cover und seine besondere Druckart sind schon ein richtiger Hingucker. Dieser punktuelle Glanz und das eigentümliche Gefühl beim Anfassen sind schon einzigartig. Bislang hatte ich so einen Druck noch nicht in der Hand.

Die Inhaltsangabe auf dem Rücken verspricht ein interessantes Thema und viel Spannung.

Der Hintergrund selbst war auch sehr interessant. Ich mag Bücher über solche Themen wirklich sehr gerne. Ich muss auch sagen, ich habe ziemlich früh über diese Manganknollen gegoogelt, weil ich darüber mehr wissen wollte. Ein sehr spannendes Thema, was allerdings auch wieder Raubbau an der Natur voraussagt.

Paul Margis war mir nicht gerade sympathisch. Ein selbstverliebter Gockel, der zum Wach werden die einen Tabletten einwirft und gleich darauf zum Einschlafen die anderen. Am liebsten mit Alkohol eingenommen. Diese kaputten, egomanischen Charaktere in Büchern sind mittlerweile für mich nur noch erschreckend. Dazu kommt, dass mal wieder die Polizei zu dämlich erscheint, um in der Sache etwas zu unternehmen. Da ist es auch egal, ob wir in Chile oder Deutschland sind. Herr „überschlau“ Margis nimmt natürlich alles in seine eigenen James Bond Händchen.

Dazu kommt dann die überaus ansehnliche mit High Heels ausgestattete Agentin vom BND, Anna Kolping. Eigentlich ein recht guter Charakter, der trotzdem wieder, wie so oft die Frauen in Büchern, schmachtend in den Armen des Möchtegern James Bond landet. Was bei mir mal wieder nicht so gut ankommt.

Dazu ein überaus böses und knalliges Killerpärchen, das ja eigentlich gar keinen killen möchte. Aber, ups, dann doch ein paar Leichen zurück lässt.

Der Fall selbst zieht sich wie Kaugummi unter der Schuhsohle. Bis man überhaupt einmal weiß, was, wieso, warum, dieses eine Teil denn so überaus wichtig ist, vergehen schon mal gute 100 Seiten. Und danach wird es leider auch nicht gerade rasanter.

Margis wird immer nerviger, Kolping verliert langsam ihre guten Eigenschaften und das Killerpärchen killert eben so vor sich hin. Die Manganknollen an sich rücken in den Hintergrund und die Machenschaften der Firmen kommen langsam ins Laufen.

Der Hintergrund selbst ist ganz interessant. Wie ich schon erwähnte finde ich das Thema selbst äußerst spannend. Die Machenschaften der Wirtschaft und die Ausbeutung der Erde wegen Macht- und Geldgier sind auch Themen, die mich sehr interessieren und mitreißen.

Die Zusammenstellung und Ausführung in diesem Buch sind für mich aber nicht unbedingt passend oder erträglich. Zumal zum Ende hin dann auch wieder unbedingt eine Liebesgeschichte mit in die Story musste. Zumal Margis im kompletten Geschehen ständig irgendwelche Ex-Freundinnen bedrängte, bzw. schon erpresste, ihm zu helfen. „He, ich lasse dich zwar ohne Worte einfach sitzen, aber jetzt musst du deinem Ex-Schnuckiputz unbedingt helfen, sonst sag ich allen ein Geheimnis über dich!“ Das ging für mich gar nicht.

Nun gut. Da die Ausführung der eigentlichen Sache für mich nicht gerade ausreichend war und ich auch zu wenig über das eigentliche Geschehen erfahren habe, kann ich hier nicht mehr als 1 Stern vergeben.

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Tags: intrigen, manganknollen, mord, offshore konten, thriller   (5)
 

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75 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

uwe laub, sturm, wettermanipulation, wetter, thriller

Sturm

Uwe Laub , Heiko Arntz
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453419803
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auf der ganzen Welt treten extreme Wetterlagen auf. Ein Tornado zerstört das Olympiastation in Berlin. Viele Menschen werden dabei verletzt. In Sibirien taut der Permafrostboden unter einer Stadt auf. Diese droht in dem Schlamm zu versinken. In Australien verschwindet ein See und hinterlässt unzählige, durch die Hitze, gekochte Fische.

Da nun Amerika vor einer Tornado Katastrophe steht, wird der Meteorologe Daniel Bender auf den Plan gerufen. Hat er doch einmal versucht eine Arbeit über Wettermanipulationen zu schreiben. Nun sieht es so aus, als wäre dieser bestimmte Tornado ein Produkt eben solcher Manipulationen. Doch wer hätte die Möglichkeiten, ein solches Projekt zu starten?

Mitten hinein in dieses Chaos stürzt aus Versehen die Wissenschafts-Assistentin Laura Wagner. Eigentlich ist sie nur zufällig an Ort und Stelle und wird in die Ereignisse einfach mit hinein gerissen.

Daniel und Laura versuchen zusammen hinter die Kulissen der Machenschaften um diese Wetterphänomene zu blicken und kommen so einer unglaublichen Wahrheit auf die Spur.

„Sturm“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Uwe Laub.

Das Cover ist einfach gestaltet, trotzdem oder gerade deswegen hat es meinen Blick direkt aufgesaugt. Dazu das spannende Thema um Wettermanipulationen und das Buch war meins.

Die Grundgeschichte um diese Wettermanipulationen ist richtig spannend. Solche Sachen erschrecken mich immer unendlich. Daher frage ich mich mittlerweile auch, in wieweit der Mensch mit diesen Manipulationen die Erde und die Natur schon geschädigt hat und es an anderer Stelle einfach auf unser eigentliches Leben schiebt, um davon abzulenken. Und das Werk hätte mit diesem Hintergrund so gut sein können.

Die Story um Laura und Daniel fand ich nun wirklich nicht sehr prickelnd. Am Ende wusste ich auch nicht, ob das Alter von Laura, verglichen mit ihrem Sohn und ihrer Stellung überhaupt zusammen passt. Wo ich auch schon an dem unnötigsten Punkt in diesem Buch angekommen bin. Robin, der Sohn von Laura. Etwas überflüssigeres gibt es wirklich nicht. Gleich gefolgt von Laura selbst.

Mit Laura kam ich so gar nicht klar. Zum einen die Übermutti, die mit 15 schon Mutter wurde. Zum anderen ist ihr ihr Kind ziemlich egal. Robin taucht auch nur auf, wenn man Mitleid haben muss/sollte. Dazu gehört dann auch das komplette Ende, das überhaupt nicht in das restliche Buch passt. Auch wenn da noch einiges aufgedeckt wird. Hätte man besser anders geregelt und auch das Kind komplett weg gelassen.

Daniel war auch nicht viel besser, aber noch zu ertragen.

Wirklich interessiert hat mich alles, was mit dem eigentlichen Thema zu tun hatte. Was am Ende dann auch leider noch zu kurz kam.

Vorsicht! Spoiler Gefahr! Vorsicht!

Vorsicht, ab hier könnte ich spoilern, allerdings ich musste das einfach noch ansprechen, weil es ausschlaggebend für meine 2 Sterne Bewertung ist. Ich habe versucht, trotzdem so neutral wie möglich zu bleiben.

Ist die ganze Zeit noch dieser Tornado, der Amerika bedroht, das Highlight im Buch. Wird er am Ende, als es richtig spannend wird, einfach vergessen. Er verpufft regelrecht und wird aus dem Hirn gelöscht. Ich dachte dann nur so: „Hallo? Wieso wird er gerade jetzt tot geschwiegen, wo es so interessant wird?“

Dieses enttäuschende Ende bringt mich dann leider auch nicht über 2 Sterne hinaus. Der Autor hätte die eine Sache weglassen und die andere dafür ausbauen und beenden müssen. Dann wäre das Buch bestimmt an die 4 Sterne heran gekommen. So blieb ich am Ende einfach enttäuscht und ratlos zurück.

Es gibt bestimmt eine Menge Leser, die die Thematik von Laura, Robin und Daniel richtig gut finden. Die Leser werden mit dem Thriller sicher hoch zufrieden sein. Ich finde, solche Beziehungen passen nicht in ein solches Buch. Da sollte mehr auf das eigentliche Thema eingegangen werden, als noch unnötige Kinder in die Geschichte mit einzubauen. 

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Tags: sturm, thriller, umwelt, unwetter, wettermanipulation   (5)
 

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38 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

fantasy, assassinen, ermitteln, assassine, intrigen

Die Stunde des Assassinen

R.J. Barker , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2018
ISBN 9783453318823
Genre: Fantasy

Rezension:

Girton wächst als Sklave auf. Als er mit 6 Jahren auf dem Markt verkauft wird, will ihn keiner haben. Denn der Junge hat einen Klumpfuß. Doch er hat Glück und eine Frau kauft ihn.

Sie stellt sich als Assassine heraus. Durch viele Jahre und lange harte Arbeit bildet sie Girton auch als Assassine aus.

Eines Tages werden sie an den Königshof gerufen. Der Thronfolger ist in Gefahr und die beiden sollen einen weiteren Assassinen, der auf ihn angesetzt ist, aufspüren und eliminieren. Doch nicht nur einer ist hinter dem Königssohn her. Viele wollen seinen Tod sehen.

„Die Stunde des Assassinen“ ist der Auftakt einer Serie aus der Feder des Autors R. J. Barker.

Das Cover selbst ist schon mal ein Hingucker. Obwohl mir die Klamotten der Figur nicht gerade für Assassinen tauglich erscheinen und ich mich frage, wo der Bogen zu den Pfeilen ist.

Die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken ist kurz, verspricht aber trotzdem ein spannendes Buch.

Die Hauptfiguren selbst sind schon nicht ganz die Norm. Girton hat als Assassine einen Klumpfuß und muss lernen damit umzugehen. Sein Meister ist eine Frau, was auch nicht ganz üblich ist. Die Punkte fand ich eigentlich sehr gelungen.

Mit dem Rest des Werkes hatte ich dann allerdings so meine Probleme. Es tauchen unendlich viele Personen auf. Und die meisten davon wollen dem Thronfolger an den Kragen. Es gibt so viele Intrigen und Verschwörungen, dass man fast nicht mehr durchblickt, wer jetzt was gegen wen hat. Es war mir einfach zu viel des Guten.

Dazu kommt, dass ich eigentlich eine Geschichte über Assassinen erwartet hatte. Immerhin verspricht dies die Inhaltsangabe des Buches. Doch irgendwie bekam man wenig bis gar nichts in Sachen Assassinen Arbeit mit. Für mich war es am Ende eher ein detektivisches Duo, das bei Königs ermittelte. Im Grunde nicht schlecht, aber eben nicht, was ich von der Story erwartet habe.

Die eigentliche Welt erscheint sehr düster und interessant. Jedoch spielt sich fast alles an einem Ort ab, was ich auch etwas schade finde. Kann allerdings noch sein, dass die weiteren Bände an anderen Orten spielen und es dann doch noch in der Hinsicht interessant wird.

Was mir auch zu viel war, waren die ganzen Rückblicke von Girton in seine Kindheit und Ausbildung. Es war mir einfach zu langatmig. Man hätte das alles Kürzen können, dann wäre an den Stellen auch nicht so viel Luft aus der Spannung genommen worden, die ohnehin nicht sehr hoch war.

Für 4 Sterne konnte mich der Inhalt nicht ganz überzeugen. Da der Band zwar der Start einer Serie ist, sich eigentlich aber abgeschlossen anfühlt, weiß ich noch nicht, ob ich den nächsten Teil noch lesen werde.

Man kann das Buch lesen, wenn man die Assassinen komplett weg nimmt und vielleicht Krieger daraus macht. Würde dann wohl auch besser passen. Und wenn man Fan von ausufernden Intrigen ist. Vor allem, kann man nach diesem Band aufhören. Zumal es eh nicht wirklich erkennbar ist, dass es ein Mehrteiler sein soll. Nur im Innenteil kann man erkennen, dass der Originaltitel „Age of Assassins – The Wounded Kingdom Book 1“ ist. Kann ein nächster Teil kommen … muss aber nicht.

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Tags: assassine, ermitteln, fantasy, intrigen, kämpfen, mord   (6)
 

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

steampunk, waffen, mode, bildband, uniformen

Steampunk Soldiers

McCullough Joseph , Philip Smith , Diana Bürgel , Mark Stacey
Fester Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Zauberfeder Verlag, 16.11.2015
ISBN 9783938922927
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Steampunk Soldiers“ ist eine Auflistung verschiedener Steampunk Soldaten aus verschiedenen Ländern aus der Feder der Autoren Philip Smith und Joseph A. Mc.Cullough.

Das Werk zählt verschiedene Soldaten, Ausrüstungen und Erklärungen von 9 Mächten auf.

Die Gestaltung des Covers ist sehr gelungen. Es hat direkt meinen Blick angezogen und ich musste nach dem Buch greifen. Die Verarbeitung ist sehr edel und das Werk ist ganz schön schwer.

Die Bilder sind sehr detailgetreu und schön dargestellt. Zu jedem Bild gehören natürlich der Titel des Soldaten, sowie eine Erklärung dazu.

Das Buch ist natürlich nicht Maßgebend für Steampunk an sich. Trotzdem ist es ein wunderschönes und informatives Werk, das mir sehr gut gefallen hat.

Ich kann das Werk jedem Steampunk Fan, sowie interessierten Lesern weiter empfehlen. 

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Tags: bilder, mächte, soldier, steampunk, uniformen, waffen   (6)
 

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graphic novel, fantasy, walter moers, hildegunst von mythenmetz, comic

Die Stadt der Träumenden Bücher - Buchhaim

Walter Moers , Florian Biege
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Knaus, 06.11.2017
ISBN 9783813505016
Genre: Comics

Rezension:

Hildegunst von Mythenmetz ist bei dem Dichter Danzelot in der Lehre. Doch dann stirbt dieser und hinterlässt Hildegunst ein Manuskript als Erbe. Das ist so makellos, dass Hildegunst auf die Suche nach dem Verfasser geht.

So verlässt er die Lindwurmfeste und macht sich auf den Weg nach Buchhaim. Dort will er dem Verfasser auf die Spur kommen und ihn bitten, ihn zu unterrichten.

Doch findet Hildegunst zunächst dort alles andere, als den mysteriösen Verfasser des Schreibens.

„Die Stadt der Träumenden Bücher – 1“ ist der Comic zum Buch aus der Feder des Autors Walter Moers.

Ich habe das Buch selbst nicht gelesen, wollte aber unbedingt den Comic lesen. Somit wurde ich erst einmal in eine Welt geworfen, die ich nicht kannte.

Das Cover und die Zeichnungen haben mich auch gleich angesprochen. Ich finde die Bilder wunderschön gestaltet.

Der Comic selbst ist dann auch genau mein Humor. Die Geschichte ist witzig, spannend und mit zwielichtigen Gestalten durchzogen. Und vor allem einer Menge an Bücher, die selbst meine Türme klein erscheinen lässt.

Für den Anhang selbst hab ich fast länger gebraucht, wie für den kompletten Comic. Ich fand allerdings alles sehr informativ.

Die Gestaltung des Gesamtwerkes ist wirklich gelungen. Der Preis von 25 Euro ist schon sehr teuer, trotzdem finde ich ihn gerade noch angemessen. Und somit darf der zweite Teil auch noch bei mir einziehen.

Ich freue mich auch schon darauf, die Geschichte von Hildegunst weiter zu verfolgen.

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Tags: bücher, comic, fantasy, intrigen, zeichnungen   (5)
 

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freundschaft, heliosphere, heliosphere 2265, hinterhalt, hörspiel

Heliosphere 2265 - Entscheidung bei Nova

Andreas Suchanek
Audio CD
Erschienen bei Greenlight Press, 26.01.2018
ISBN 395834030X
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die HYPERION gehört jetzt endlich richtig der Rebellenflotte an. Nun stehen große Ereignisse an. Tess Kensington und Ivo Coen sind immer noch vor Ort und infiltrieren die Nova Station.

Währenddessen setzt sich die restliche Flotte um Admiral Pendergast in Richtung der Nova Station in Bewegung. Ein Trojaner ist eingeschleust und soll der Flotte den Weg zur Station ebnen. Doch auch dieser Weg ist nicht ohne Rückschläge gangbar.

Auf dem Weg zum Sieg verlieren viele ihr Leben. Doch trotzdem keimt neue Hoffnung unter den Rebellen auf.

Dazu wird ein großes Geheimnis gelüftet und alte Freund erscheinen wieder auf der Bildfläche. Wird das alles helfen, den Diktator Sjöberg zu stürzen und wieder etwas Normalität herrschen zu lassen?

„Heliosphere 2265 – 9 – Entscheidung bei Nova“ ist der neunte Band der Heliosphere Saga aus der Feder von Autor Andreas Suchanek.

Auch bei diesem Hörspiel war ich wieder sehr angespannt und habe das Werk richtig genossen. Die Sprecher haben wieder eine geniale Arbeit abgeliefert.

Die Verschwörung um Sjöberg zieht weitere Kreise und es wird immer mehr seines Vorhabens aufgedeckt.

Die Rebellion schreitet voran und man fiebert bei jedem Vorhaben mit, ob es denn auch funktioniert.

Auf der einen Seite ist man froh über jede Person, die man kennt und überlebt. Auf der anderen Seite ist sich keine Person des Überlebens sicher. Also gibt es am Ende jeden Bandes ein kurzes Aufatmen oder eben ein Jammern.

Der Schreibstil hat sich auch in Band 9 nicht geändert. Er ist immer noch spannend, knapp und doch ausreichend. Die Liebe ist hier etwas mehr vorhanden, aber immer noch so gering, dass ich keine Augen verdrehen müsste.

Die Story an sich steigert sich mittlerweile so dermaßen, dass ich es kaum erwarten kann, den nächsten Teil zu lesen.

In diesem Sinne, volle Sterne für Teil 9 und ab zu Teil 10 „Zwischen Himmel und Hölle“.

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Tags: freundschaft, heliosphere, hinterhalt, intrige, kämpfen, raumschiffe   (6)
 

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zeichenstil, schule, panzer, anime, manga

Girls und Panzer 02

Seisaku Iinkai , Ryouichi Saitaniya , Christine Steinle
Flexibler Einband: 194 Seiten
Erschienen bei Egmont Manga, 29.06.2017
ISBN 9783770495405
Genre: Comics

Rezension:

„Wo ein Panzer ist, ist auch ein Weg.“ Yukari und ihr Team sind mitten in der Schlacht gegen die Girls von der St. Gloriana Schule. Durch ihre hervorragende Strategie gewinnen sie das Battle und kommen in die nächste Runde.

Nun müssen die Mädels die italienischen Gegnerinnen um das Team der Anzio Oberschule platt machen.

Der Kampf beginnt!

„Girls und Panzer 2“ ist der zweite Manga der erfolgreichen Anime Serie.

Ich habe bereits den ersten Manga gelesen und finde den zweiten Teil genauso abgefahren.

Natürlich ist die Story irre und sehr abgedreht. Mädchen fahren Panzer und schießen sich gegenseitig ab. Ich finde es einfach nur klasse und sehr humorvoll. Irgendwie erinnert mich Yukari an mich. Wenn sie einen Panzer sieht, vergisst sie alles und fällt ins Schwärmen. Panzerselig, wie es ihre Freundinnen nennen.

Den Zeichenstil finde ich absolut gelungen. Gerade die Panzer sind sehr detailgenau gezeichnet. Die Mädels sind süß und teilweise auch ein bissel schräg gezeichnet. Ich musste dabei wirklich öfters darüber lachen. Der Humor der Serie ist wirklich schon einzigartig und genau nach meinem Geschmack.

Ich werde natürlich an der Serie dran bleiben und weiter berichten, wie die Geschichte um Yukari und ihre Freundinnen weiter geht.

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Tags: anime, girls, manga, panzer, schule, zeichenstil   (6)
 

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ermitteln, langweilig, max raabe, mord, nervig

Schlüssel 17

Marc Raabe , Sascha Rotermund
Audio CD
Erschienen bei Hörbuch Hamburg, 09.02.2018
ISBN 9783957130938
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Berliner Dom wird eine Leiche gefunden. Es ist die Leiche der Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Übel zugerichtet hängt wie an der Decke der Kuppel. Um ihren Hals hängt ein Schlüssel mit einer Nummer drauf.

Tom Babylon vom LKA soll erst den Fall übernehmen, wird aber kurz vorher von seinem Chef abgezogen. Trotzdem fährt er hin und nimmt den Schauplatz in Augenschein.

Der Schlüssel fällt ihm gleich ins Auge und als er ihn näher betrachtet, reißt es seine alten Wunden wieder auf. Tom beginnt mit eigenen Ermittlungen in einer alten Sache, die ihn persönlich betrifft.

Mit von der Partie ist die, dem Fall zur Seite gestellten Psychologin, Sita Johanns. Zusammen versuchen sie den alten, wie den neuen Fall zu lösen und überlegen, ob beide etwas miteinander zu tun haben.

„Schlüssel 17“ ist der erste Teil der neuen Tom Babylon Serie aus der Feder des Autors Marc Raabe.

Ich habe den Thriller als Hörbuch gehört. Normal schreibe ich hier „genossen“. Der Sprecher Sascha Rotermund selbst hat seine Arbeit bestens gemacht. Seiner Stimme habe ich wirklich gerne gelauscht. Weniger dem Inhalt des Hörbuches.

Leider muss ich sagen, selten so ein schlechtes Buch erwischt. Nervig, langweilig, nervig, unspannend, nervig und eigentlich einfach nur noch zum weg legen. Habe ich schon „nervig“ erwähnt?

Das Cover selbst finde ich eigentlich sehr gelungen. Einfach, aber trotzdem ein Hingucker. Die Inhaltsangabe fand ich auch sehr spannend. Das war es dann aber auch schon.

Tom Babylon gehört für mich eigentlich schon in die Geschlossene. Er hängt in seiner Vergangenheit fest. Für ihn zählt nur seine Vergangenheit und sein eigenes Ego. Das alleine würde ihn noch nicht in die Geschlossene verfrachten. Allerdings sieht er ständig seine eigentlich tote Schwester und redet mit ihr. Der Zustand sagt mir, dass er absolut nichts im Polizeidienst zu suchen hat. Mal ganz von seiner Tablettensucht abgesehen. Dazu kommt, dass er seiner Freundin ständig fremdgehen unterstellt, sich aber bei dieser Sita beschwert, seine Freundin wäre ja so was von eifersüchtig. Dabei wühlt er nachts in den Manteltaschen seiner Freundin. Ich glaube, der hat den Knall nicht gehört. Trotzdem ist er der gutaussehende, große, tolle Ermittler, den man wohl als weiblicher Leser umschwärmen sollte. Hat bei mir nicht funktioniert.

Sita Johanns, ihres Zeichens eigentlich Psychologin, gehört auch selbst dringend in Untersuchung. Irgendein psychologisches Problem hat auch sie. Außerdem bezeichnet sie sich selbst als Sita 1 und Sita 2. Natürlich die superhübsche Dame, der man nicht widerstehen kann.

Der Kollege von Babylon, natürlich der böse Cop. Ekelhaft, schleimig und Dreck am Stecken ohne Ende. Was Tom, der Held, natürlich heraus bekommt, wie soll es auch anders sein.

Im ganzen Roman war mir nicht eine Person auch nur annähernd sympathisch. Wäre so weit ja nicht so schlimm, wenn der Rest wenigstens gepasst hätte.

Im Buch selbst springt der Inhalt immer von heute auf die frühe Kindheit von Tom und zurück. Die Vergangenheit ist ewig langweilig. Die drei Punkte, die man da erfährt, hätte man echt flüssiger und schneller erwähnen können. Und dabei hab ich noch das gekürzte Hörbuch gehört.

Wenn ich den ganzen Inhalt überblicke, frage ich mich mittlerweile, ob Autoren eine Liste von den Verlagen haben, was für Punkte abgearbeitet werden müssen. In der letzten Zeit wiederholen sich einige Punkte bis zum Erbrechen. Manche davon kann ich echt nicht mehr lesen oder hören. Das fängt bereits mit den kaputten Ermittlern an. Diese heruntergekommenen egomanischen Ermittler machen mir Angst. Da kann man nur noch hoffen, dass die Ermittler im wirklichen Leben nicht solche abgewrackten, selbstverliebten Typen sind.

Was auch wirklich nicht mehr fehlen darf ist die Erwähnung von Flüchtlingen und wie arm sie dran sind, Rechtsradikale und in dem Zusammenhang vor allem das Wort Nazi, Terroranschlag und Bettgeschichten. Und das, ob es ins Buch passt, oder nicht.

Das Ganze hat mir, den vielleicht wirklich spannenden Grundplot völlig vermiest. Zum Ende hin habe ich 40 Kapitel im Hörbuch übersprungen und mir hat trotzdem nichts gefehlt.

Es gibt mit Sicherheit eine Menge Leser, die das Buch wirklich toll finden. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Daher werde ich mit Sicherheit auch keinen weiteren Tom Babylon Teil mehr lesen oder hören.

An sich kann ich das Buch auch nicht weiterempfehlen. Wer natürlich auf solche Charaktere steht und die oben genannten Punkte abgearbeitet haben will, ist bei dem Thriller genau richtig. 

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Tags: ermitteln, langweilig, mord, nervig, psychisch kaputte ermittler, terror, vergangenheit   (7)
 

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wuppertal, familiendynastie, intrigen, in, familie

Tod in der Tuchagentur

Sibyl Quinke
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei edition oberkassel, 15.08.2015
ISBN 9783958130029
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Am Tag der 175 Jahres Feier der Broersen Tuchagentur wird zu allem Überfluss, Swantje, die uneheliche Tochter des Firmenchefs Paul Broer, tot aufgefunden. Der erste Blick des Doktors sagt, Herzversagen.

Also lässt Marie-Claire, die in ihrer Zeit hängen gebliebene Familien Matriarchin und Mutter Pauls, die tote und ungewollte Swantje ganz schnell aus dem Hause abtransportieren. Aus dem Auge, aus dem Sinn, die Feierlichkeiten können beginnen.

Zum Glück ist die Tragödie, die passiert ist, für alle anwesenden Personen keine Tragödie. Nur Paul und Achim, ein alter Freund Pauls und zum Glück auch ein Kommissar, kommt der Tod von Swantje seltsam vor. Heimlich beginnt Achim Untersuchungen in die Wege zu leiten.

Währenddessen wird das sogenannte „freie Erbe“ schön unter allen Anwesenden aufgeteilt, natürlich ohne Paul, dem eigentlichen Eigentümer der Firma.

„Tod in der Tuchagentur“ ist der zweite Krimi aus der Feder der Autorin Sibyl Quinke.

Das Cover ist typisch für den Edition Oberkassel Verlag. Eigentlich gefallen mir die Cover wirklich gut. Nur dieses hier hat leider ein Problem bei mir aufgeworfen. Ich kann es einfach nicht ansehen. Das Bild der Agentur und dem Fingerhut im Vordergrund ist so dermaßen verschwommen, dass es einem in den Augen weh tut. Schade eigentlich um das schöne Bild.

Der Krimi fängt direkt rasant an. Dazu sind die Kapitel kurz, dass man eigentlich durch das Buch rennen könnte.

Nach dem rasanten Anfang wird man recht schnell eine Woche zurück geschleudert. Ab da fand ich das Buch dann zwar noch interessant, für mich wechselte das Genre jedoch von Krimi auf Familiendrama.

Paul, der arme Ex-Vater der unehelichen Tochter, kann sich kaum vor seiner rechthaberischen Mutter zur Wehr setzen. Ein gestandenes Mannsbild, das zum kleinen Küken wird, wenn seine Mutter den Mund aufmacht.

Marie-Claire, ihres Zeichens in einer anderen Welt zurück geblieben, wahrscheinlich um die Zeit vom Deutschen Kaiserreich, setzt nur auf Etikette und ihren Willen.

Achim, der Kommissar, seines Zeichens Ermittler und mit Schurken und Banditen konform, verliert im Beisein von MC, wie sie genannt wird, jegliche Kontenance und mutiert zum kratzfüßigen Jüngelchen.

Und der Rest der illustren Familienbande, entsinnt einzig und allein, wie er das meiste Geld aus der Firma und Paul aussaugen kann.

Das Problem für mich an dem Krimi war wirklich, dass im Inhalt kaum Krimi war. Es ging zu 90% um die Familie und die einzelnen Mitglieder. Die Intrigen, deren Leben, was sie tun, wie sie das Geld mit beiden Händen zum Fenster raus werfen, und wie sie am besten zu Geld kommen, ohne einen Finger krumm zu machen.

Der Krimi war am Anfang, mittendrin dann ab und zu erwähnt und am Ende dann Ratzfatz aufgelöst. Und das fast mal wieder von der Praktikantin Louisa alleine.

Hat mir der erste Fall mit den Ermittlern noch sehr gut gefallen, kann ich diesem hier nicht wirklich viel abgewinnen. Mir haben das Ermitteln und der Humor des ersten Buches einfach gefehlt.

Mein Wunsch wäre, dass die Autorin wesentlich weniger Privatleben in ihren Krimi und mehr Ermittlungen und Aufklärungen rein packen würde. Denn die Grundidee und die Verwicklungen sind wirklich gelungen. Doch leider viel zu wenig für meinen Geschmack.

Mit sehr viel gutem Willen vergebe ich hier dann noch drei Sterne. Und hoffe, dass sich die Autorin in Zukunft etwas mehr auf den Fall und weniger um die Familie Gedanken macht.

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Tags: drama, familie, gier, in, intrigen, krimi, leiche, mord   (8)
 

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54 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

fantasy, flucht, freundschaft, glaube, blut

Wächter und Wölfe - Das Ende des Friedens

Anna Stephens , Michaela Link
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.01.2018
ISBN 9783734161308
Genre: Fantasy

Rezension:

Rillirin ist eine Sklavin des Königs von Mirak. Sie begeht ein schweres Verbrechen und bevor sie von der Hohepriesterin geopfert werden kann, gelingt ihr die Flucht.

Dom ein Seher aus Rilpor sieht, dass er eine Person finden muss, die ihm wichtige Dinge erklären könnte. Dom findet auf einem Streifzug Rillirin und sieht in ihr diese Person.

Rillirin warnt vor der Invasion und einem Krieg. Doch niemand außer Dom will ihr Glauben schenken. Hinzu kommt, dass in alles Richtungen Intrigen geschmiedet werden.

„Wächter und Wölfe – Das Ende des Friedens“ ist der erste Teil einer neuen Fantasy Serie aus der Feder der Autorin Anna Stephens.

Am Anfang tauchen wirklich viele Personen auf. Manchmal war ich etwas verwirrt und musste zurück blättern um Personen wieder einordnen zu können. Das war stellenweise etwas müßig, aber kein so großes Problem.

Die Figuren fand ich sehr gelungen. Rillirim ist am Anfang kaum einer eigenen Handlung fähig und wächst im Buch zu einer tapferen Frau heran. Das hat mir schon sehr gut gefallen.

Auch die anderen Figuren wachsen und lernen. Man erfährt viel während des Lesens über sie.

Die Spannung steigt und fällt bis zum Ende hin immer. Für mich war es so aber genau die richtige Mischung. So hatte man zwischendurch immer Zeit zum Aufatmen und erfuhr wieder wichtige Dinge, die nicht so rasant dargestellt wurden.

Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Auch die kurzen Kapitel spornten immer wieder an, noch ein Kapitel weiter zu lesen.

Das Cover an sich ist ein richtiger Hingucker. Der Titel und der Wolfskopf passen perfekt zusammen. Die Farben sind passen auch sehr gut zur kalten Stimmung in der Story. Auf der Innenseite befindet sich dann auch gleich eine Karte, wo man immer nachsehen kann, wo man sich gerade befindet. Ich liebe Karten in Büchern.

Als erster Teil einer Serie fand ich den Fantasy Roman absolut gelungen. Natürlich hat die Geschichte ein paar Ecken, die vielleicht nicht jedem gefallen. Mir macht der erste Teil auf jeden Fall Vorfreude auf den nächsten Band, den ich kaum erwarten kann. 

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Tags: fantasy, freundschaft, intrigen, kämpfen, mord   (5)
 

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

roman, rache, berliner spd, die königin von lankwitz, clevere geschäftsidee

Die Königin von Lankwitz

Max Urlacher
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548290195
Genre: Humor

Rezension:

Bea und Irene lernen sich im Knast kennen. Die eine sitzt wegen falscher Steuerangaben, die andere wegen Mord an ihrem Ehemann.

Als beide endlich wieder den Duft der Freiheit erschnüffeln dürfen, stellt sich ihnen das nächste Problem in den Weg. Wie soll man mit einer solchen Vorgeschichte Geld verdienen?

Sie gründen eine ganz besondere Agentur. Eine Agentur, die auf Rache sinnt, aber nur für Frauen ist. Denn Bea und Irene sind von Männern herein gelegt worden und wollen nun Frauen helfen, denen es genauso ergangen ist.

Alles läuft super. Bis eine zweite Agentur mit den gleichen Zielen auf den Plan tritt.

„Die Königin von Lankwitz“ ist ein krimineller Roman aus der Feder des Autors Max Urlacher.

Der Schreibstil ist flott und die Kapitel kurz. So konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Der Humor ist anfangs sehr schwarz und ich musste viel Lachen. Zum Ende hin, flacht er leider etwas ab, da wurde es stellenweise dann auch recht ernst.

Das Cover ist leider nicht so der Hingucker, deswegen hoffe ich trotzdem, dass das Buch seine Leser findet. Der Gehstock der Dame passt auch nicht wirklich zum Inhalt der Geschichte.

Bea, Irene und ihre Ecke sind wirklich sympathisch. Die Gegner natürlich das komplette Gegenteil. Die Figuren waren für mich ganz gut heraus gearbeitet und jede hatte ihr eigenes Auftreten.

Die Story selbst hatte schon einige Haken und Ecken. So hätte ich gerne gewusst, warum Irene ihren Mann überfahren hatte. Auch das Ende fand ich nicht ganz rund. Oder dass bei den ganzen Rachefeldzügen in einem Ortsteil keine Polizei aufmerksam wurde.

Ich fand das Werk recht gelungen, allerdings fehlte mir dann doch der absolute Höhepunkt für die volle Sternezahl. Auf jeden Fall ist das Buch ein gutes Buch für den Urlaub oder für entspanntes Lesen. Locker leicht und doch bitter böse mit einer gewaltigen Prise an schwarzem Humor. 

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Tags: frauen, freundschaft, intrigen, krimi, mord, rache   (6)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

liebe, erinnerungen, freundschaft, partnerschaft, worte

Weil ich dich liebe

Florian Langenscheidt , André Schulz
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.02.2018
ISBN 9783453202764
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Weil ich dich liebe“ ist wunderbares Werk aus der Feder der Autoren Florian Langenscheidt und André Schulz.

Das komplette Buch ist in Rot- und Lachstönen gehalten. Jede Seite ist mit einem Blumen oder Schmetterlingsmuster verziert. Das Buch ist ein Hardcover, was es sehr angenehm in der Hand macht.

Das Buch beginnt mit zwei Seiten voller schöner Schlagworte, die zu einer Beziehung gehören sollten. Verschiedene Schriftarten, mit Blumen verziert und zart rosa unterlegt. Wunderschön!

Das Werk ist unterteilt in mehrere Kapitel. Zu jedem Kapitel gibt es am Anfang die Möglichkeit ein Bild einzukleben. Dazu sind die Kapitelüberschrift und ein passender Spruch abgedruckt. Die beiden Seiten sind dann auch in satten Farben bedruckt.

Das einzelne Kapitel selbst ist jeweils immer mit dem Text der Autoren, Platz für eigene Eintragungen und wieder Sprüche die meistens mit einem Herzen unterlegt sind, eingeteilt.

Optisch ist das Buch wirklich sehr schön und liebevoll gestaltet.

Vom Inhalt selbst hätte ich mir ein bisschen weniger Text von den Autoren gewünscht und dafür mehr Platz für eigene Kreationen. Vielleicht aber auch nur ein paar mehr Seiten für das Werk. Ich hätte es schön gefunden, wenn auch mal komplett leere Seiten vorhanden gewesen wären für Zeichnungen oder noch ein Bild mehr einzukleben. Auch fand ich manchmal die Zeilen für den eigenen Text etwas zu kurz. Da wären 10 Seiten mehr wirklich schön gewesen und hätten das Werk noch besser gemacht.

Ich finde das Buch ist eine schöne Idee um ausgefüllt an einen geliebten Partner verschenkt zu werden. 

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radikal, biografie, kampf, journalistin, glauben

Nur wenn du allein kommst

Souad Mekhennet , Sky Nonhoff , Hilke Rusch
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 29.01.2018
ISBN 9783844530001
Genre: Biografien

Rezension:

„Nur wenn du allein kommst“ ist eine Art Biografie der Journalistin Souad Mekhennet.

Souad Mekhennet ist eine Journalistin die in Deutschland aufgewachsen ist und türkisch-marokkanische Wurzeln hat.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Die Sprecherin Hilke Rusch war einfach perfekt um die Geschichte von Souad vorzulesen. Ich bin froh, dass ich das Buch als Hörbuch hatte. Denn ehrlich gesagt, ich hätte mir beim Lesen der fremden Namen und Orte wirklich schwer getan. Dazu ist die Lesung vollständig und man verpasst wirklich nichts.

In ihrem Buch beschreibt sie ihren Werdegang über die Jahre hinweg. Der Anfang beginnt schon mit ihrer Großmutter in Marokko. Geht über ihre Kindheit in Marokko und das Problem, als die als kleines Mädchen dann von ihren Eltern nach Deutschland geholt wird.

Ihr Werdegang ist schwer und sie muss sehr um ihren Platz in der Gesellschaft kämpfen. Trotzdem schafft sie es, eine Journalistin zu werden, die Dinge hinterfragt und nicht einfach so hinnimmt.

Ihre Geschichte ist spannend und mitreißend. Oft musste ich mir wieder vorsagen, dass das Ganze kein erfundenes Buch, sondern die Realität ist.

Was mir wirklich gut gefallen hat, dass hier keine bestimmte Partei ergriffen wird. Souad stellt klar da, dass sie alles selbst hinterfragt. Es gibt kein Weiß und Schwarz, sondern viele Graustufen dazwischen. Nicht jeder Muslim ist radikal und nicht jeder Christ ist gut. Sie zeigt, dass man nicht stur alles glauben soll, was einem die Medien vorkauen. Man soll sich immer eine eigene Meinung bilden und selbst überlegen, anstatt alles hin zu nehmen, was einem vorgelegt wird. Dabei reicht es auch schon, selbst ein paar Sachen nachzulesen. Man muss nicht selbst in die Gebiete fahren und nachfragen, das wäre nun wirklich die falsche Art und Weise. Aber nachlesen, nachfragen und selbst darüber nachdenken, das ist wichtig!

So versucht sie auch zu erklären, wie manche Menschen radikal werden. Wobei ich das für mich einfach nicht verstehe, wie man sich gegenseitig ermorden kann, weil man sich nicht einig ist, wer der Nachfahre vom Propheten im 7. Jahrhundert ist. Gut, ich kann auch nicht verstehen, wie man Menschen wegen irgendeinem anderen Glauben ermorden kann. Ich kann es im Allgemeinen nicht verstehen, dass man andere Menschen tötet, weil es einem seine Religion sagt. Was auch ein Punkt ist, warum ich weder gläubig bin, noch einer Religion angehöre. Trotzdem respektiere ich jeden in seinem Glauben, außer radikale Gläubige, versteht sich. Und da ist es egal, welcher Religion sie angehören.

Auf jeden Fall bin ich von dem Hörbuch absolut begeistert und kann es jedem nur nahe legen, es selbst zu hören. 

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