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Der kleine König

Felix A. Münter
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 28.06.2018
ISBN 9783959622073
Genre: Sonstiges

Rezension:

200 Jahre ist es nun her, dass die Herrschaft der Zwerge beendet ist. Und fast genauso lange ist es her, dass es noch Zwerge gab. Doch das ist egal, die Menschen hassen noch immer alles, was mit Zwergen zu tun hat.

Caspar hat in dieser Welt unglaubliches Pech. Ist er doch als Kleinwüchsiger geboren worden. Obwohl seine Eltern normal groß waren, hörte er eines Tages auf zu wachsen. So sehen die Menschen nun einen Zwerg in ihm und machen Jagd auf ihn.

Unterwegs auf seinem Marsch kommt er an einem Dorf vorbei. Dort wird, wie so oft, ein Hexenprozess abgehalten. Eine junge Frau soll umgebracht werden, weil sei angeblich Zwergenmagie benutzt hat.

Caspar schreitet ein und hilft der Frau, die Anka heißt. Zusammen machen sie sich auf den Weg, weg von diesen von Hass beseelten Menschen.

„Der kleine König“ ist ein Fantasy Buch aus der Feder des Autors Felix A. Münter.

Felix A. Münter hat schon einen ganz eigenen Schreibstil. Das merkt man auch an diesem Werk wieder.

Die Geschichte ist teils schwermütig teils aber auch rasant. Es wird viel über Vorurteile gezeigt, wie unnötig und sinnlos sie eigentlich sind. Wie wichtig Freundschaften sind, die über diese Vorurteile hinweg sehen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Am Anfang mutet das Werk vielleicht dem ein oder anderen Leser als langweilig an. Mir hat es aber sehr gut gefallen. Mir war das Ende sogar etwas zu rasant und actionreich.

Caspar und Anka sind zwei sympathische Charaktere. Ich mochte sie beide auf Anhieb. Auch die Feinheiten der Story sind sehr gut gelungen. Wie am Anfang mit der alten Scheune als Unterschlupf. Man lässt immer etwas zurück, was der nächste gebrauchen könnte. Ich fand das eine schöne Idee.

Ich bin wie immer begeistert von dem Buch und kann es nur weiter empfehlen.

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Tags: fantasy, freundschaft, hexenprozesse, kämpfen, kleinwüchsig, magie, verfolgen, zwerge   (8)
 

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92 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

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Der Horror der frühen Medizin

Lindsey Fitzharris , Volker Oldenburg
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 09.07.2018
ISBN 9783518468869
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Der Horror der frühen Medizin“ ist ein Medizingeschichtsbuch aus der Feder der Autorin Lindsey Fitzharris.

Der Titel sagt eigentlich schon alles aus. Die Anfänge der Medizin waren der pure Horror, vor allem aus Schmerzen, Blut und Sterben. Und wieder bin ich froh, dass ich in der Vergangenheit nicht gelebt habe.

Das Cover ist einfach, passt jedoch perfekt. Die glänzende blutrote Schrift auf schwarzem Grund sticht direkt ins Auge. Die Knochensäge besagt dann auch schon alles weitere.

Um das Buch zu lesen muss man schon gute Nerven haben. Die Kapitel gehen ganz schön unter die Haut. Ich musste selbst ab und zu Pausen beim Lesen einlegen und zu einem anderen Buch greifen.

Es ist schon fruchtbar sich vorzustellen, wie früher operiert und behandelt wurde. Und das an allem möglichen und unmöglichen Stellen ohne Narkose oder saubere Gerätschaften. Kein Wunder, dass die Menschen, wenn sie denn die OP überlebt haben, danach an Infektionen gestorben sind.

Dazu kam dann noch, dass OP‘s oftmals eine Sensation für die Massen war. Oft quollen die Operationssäle vor Schaulustigen über. OK, würde heute vielleicht auch noch so sein, wenn OP’s öffentlich wären. Die Sensationslust der Menschen hat sich ja nicht verringert. Allerdings läuft es heute doch eher gesitteter und sauberer ab, als vor rund 150 Jahren, hoffentlich.

Das Buch selbst ist sehr informativ und auch gut geschrieben. Ich fand alles verständlich und konnte mir, leider, alles sehr gut vorstellen.

Zum Glück gab es früher Menschen, die auf sehr gute Dinge gekommen sind. Wie Hygiene, Medikamente, Narkose und noch vieles mehr. Kaum auszudenken, wenn diese Zustände heute noch gelten würden.

Für Interessenten des Themas ist das Buch auf jeden Fall eine Empfehlung von mir. Für Leser mit leichtem Magen und dem Hang zur Ohnmacht würde ich vorsichtig empfehlen, die Finger von der Lektüre zu lassen. Denn das Buch ist keine Fiction, es war die reine Realität.

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Tags: dreck, erforschen, frühe medizin, horror, krankenhaus, operieren, sterben   (7)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Das Kreuz am Deich

Hannes Nygaard
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.07.2018
ISBN 9783740803933
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Während der Eutiner Festspiele fällt eine Leiche auf die Bühne. Denken die Zuschauer noch an einen makabren Punkt der Aufführung, ist den Leuten hinter der Bühne schnell klar, dass die Leiche echt ist. Es ist der hiesige Dompropst des Hamburger Domkapitels.

Das Ganze wird ein Fall für Kommissar Lüder Lüders. Doch stößt Lüders mit seiner Suche nach dem Mörder nur auf schweigende Mauern. Von der kirchlichen Seite her besteht kein Interesse an der Aufklärung des Mordes.

Schnell wendet sich Lüders Augenmerk auf einen Exorzismus, der vor Jahren von statten ging. Dieser endete mit dem Tod eines Menschen. Ob es da Zusammenhänge gibt. Die Kirche schweigt beharrlich.

Und dann überhäufen sich die Ereignisse. Kann Lüder den Fall überhaupt lösen?

„Das Kreuz am Deich“ ist ein Krimi aus der Feder des Autors Hannes Nygaard.

Ich finde das Cover einfach gehalten, aber gerade deswegen schlägt es gleich ein. Die Farbgebung ist schon ein Hingucker.

Der Autor taucht mit seinem Krimi in die kirchlichen Abgründe ein. Ich war in dem Fall hin und hergerissen zwischen Abscheu und Anerkennung der katholischen Kirche. Ich selbst bin ungläubig und in keiner religiösen Gemeinschaft. Doch respektiere ich jeden, der einen Glauben hat. Hier muss man allerdings öfters darüber nachdenken, was sich die hohen Herren der Kirche so alles erlauben und ob das noch etwas mit ihrem Glauben zu tun hat. Ich fand das vom Autor sehr gut dargestellt.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, das war der beste ernste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe!

Der Schreibstil und der Spannungsbogen waren perfekt. Lüders war ein normaler Ermittler ohne kaputte Familie ohne Sex mit Kolleginnen und Alkoholproblemen. Es gab keine Liebesgeschichten, keine Bettgeschichten, keine abartigen Tode und Quälereien von Menschen. Kein unnötiges herum Geballere, keine Mega Verfolgungsjagden, keine überaus bösartigen Bösewichte.

Es war ein ganz normaler, spannender Krimi mit einer genialen Handlung und ein wenig Privatleben. Man merkte auch, dass der Autor viel recherchiert hatte, und das mag ich sehr. Ich fand nichts an den Haaren herbei gezogen, übertrieben oder erfunden. Selbst das Ende ist stimmig und in dem Fall typisch, wenn es auch nicht jedem gefallen mag. Ich finde den Krimi in allem absolut gelungen.

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Tags: ermitteln, exorzismus, katholische kirche, kirche, krimi, mord, tod   (7)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Ultraman 01

Eiichi Shimizu , Tomohiro Shimoguchi
Flexibler Einband
Erschienen bei TOKYOPOP, 10.08.2017
ISBN 9783842039674
Genre: Comics

Rezension:

Shin Hayata kann sich an bestimmte Ereignisse aus seiner Vergangenheit nicht mehr erinnern. Als Shinjiro, sein Sohn, im „Museum des strahlenden Riesen“ mehrere Etagen in die Tiefe stürzt, ohne dass ihm etwas passiert, eröffnet Ide, ein Freund von Shin, ihm ein Geheimnis.

Eigentlich was Shin Ultraman und kämpfte damals gegen die Außerirdischen. Aus verschiedenen Gründen wurde das Gedächtnis von Shin gelöscht.

12 Jahre danach. Shinjiro geht auf die Schule und gibt sich eher schüchtern. Er weiß um seine Stärke und meidet eher den Kontakt zu anderen Schülern. Doch es kommt, wie es kommen muss, als er einem Mädchen helfen will.

„Ultraman 1“ ist der erste Teil der Manga Serie um Ultraman – Die Ära eines neuen Helden aus der Feder der Autoren Eiichi Shimizu und Tomohiro Shimoguchi.

Aufgefallen ist mir der Manga, weil mir das Cover sehr gut gefallen hat. Den Inhalt konnte ich mir nicht gleich ansehen, weil das Buch zugeschweißt war. Als Beigabe lag ein Poster dabei. Auf der einen Seite ist Shinjiro zu sehen, auf der anderen der erste Teil eines größeren vier Teile Posters.

Gleich zu Anfang muss ich erwähnen, dass ich die Serie über Shinjiros Vater nicht kenne. Also werde ich nur den vorliegenden Band rezensieren ohne auf vorherige Bände einzugehen.

Bei Zeichenstilen bin ich sehr eigen und mag nur lesen, was mir zeichnerisch auch gefällt. Der Stil von Ultraman hat mir wirklich gut gefallen. Vor allem die ersten bunten Seiten sind klasse.

Die Story ist am Anfang noch nicht so durchschaubar und ich blieb mit einigen Fragen zurück. Dafür ist es aber auch der erste Teil einer Serie und man darf natürlich noch nicht alles erwarten.

Die Figuren selbst sind erst einmal alle sympathisch. Die Geschichte startet spannend. Also werde ich mir demnächst den zweiten Teil zulegen und auf jeden Fall weiter lesen.

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Tags: manga, science fiction, ultraman   (3)
 

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15 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

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MEG

Steve Alten , Bernhard Kleinschmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453439016
Genre: Romane

Rezension:

Oktober 1874 – Philippinensee. Mehrere Expeditionen befinden sich auf See. Eine davon findet einen rießigen Haizahn.

Vor sieben Jahren startet eine Expedition in den Mariannengraben. An Bord der Fahrer Jonas Taylor. Eigentlich will er an dem Tag nicht mehr tauchen, weil er schon zu oft in zu kurzer Zeit unten war. Doch er wird von seinen Vorgesetzten gezwungen. Und so kommt es, wie es kommen muss. Taylor meint in seinem Schlaf einen rießigen Hai zu sehen und macht einen Notaufstieg. Dabei sterben die beiden Forscher, die mit in seiner Kapsel sind.

Taylor wird raus geworfen und zum Psychologen geschickt. Denn wo soll denn schon ein dermaßen großer Hai herkommen?

Heute. Nun sollen wieder Expeditionen in den Mariannengraben starten. Doch die Drohnen, die vorgeschickt werden, werden zerstört. Geborgen zeigen sie ungeahnte Beschädigungen. Eigentlich könnte dies gar nicht passieren. So wird Taylor zu der Mission dazu gezogen. Ist er doch mittlerweile der beste Wissenschaftler in Sachen „Megalodons“.

„MEG“ ist ein Roman aus der Feder des Autors Steve Alten.

Das Buch wurde ursprünglich bereits 1997/2015 aufgelegt. Ich habe hier die erweiterte und überarbeitete Fassung gelesen. Dazu muss ich gleich sagen, vorne im Buch ist ein Druckfehler. Die vollständige deutsche Erstausgabe ist diese und kommt nicht erst 2019 heraus. Dies wurde durch eine Nachfrage beim Verlag bestätigt.

Dem Buch voraus gingen recht viele geniale Cover. Eins gefiel mir besser als das andere. Leider kam das langweiligste auf’s Cover drauf. Ich finde es aber trotzdem noch Mega-lodon.

Die Story selbst ist eigentlich wie immer. Menschen finden Hai, nerven ihn bis er heraus kommt, wundern sich dann, dass er Menschen zum fressen gern hat und töten ihn dann.

Normal mag ich solche Geschichten nicht. Hier zieht mich allerdings der megamäßige Megalodon. Vielleicht habe ich auch zu viele „Sharknado“ Filme gesehen, dass dies sein musste.

Die Teile mit dem Hai mochte ich sehr. Ich konnte mir das auch richtig gut vorstellen. So ein großes Tier unten im Meer mit den ganzen seltsamen Arten die da leben. Herrlich.

Taylor war mir erst richtig unsympathisch. Auch wie er Terry zu Anfang behandelt fand ich nicht gerade berauschend. Im Laufe der Geschichte wird er besser und erträglicher. Dicke Freunde werden wir nicht werden, aber zum Ende hin fand ich ihn ganz OK.

Terry ist die übliche Frauenfigur. Hübsch anzusehen, aber keiner traut ihr etwas zu. Sie hat schwer daran zu arbeiten, dass man ihr vertraut und ihr auch etwas zutraut.

Die Geschichte habe ich ja schon erwähnt. Der Mensch findet ein Tier und reizt es so lange, bis es zubeißt. Und schon hat man die Berechtigung es zu töten. Dazu kommt, wie immer, die Gier des Menschen nach Macht und Geld.

Das Ende des Buches kann man so machen. Aber Sinn macht es nicht wirklich. Nicht das Ende selbst, sondern die Entscheidung, was gemacht wird.

Ich fand das Gesamtwerk ganz gut. Wohl nicht mit dem Film zu vergleichen. Ich denke der ist um einiges Bildgewaltiger und spannender. Ich kann mir zwar alles gut vorstellen, doch so einen Hai sehen oder vorstellen sind schon zwei Paar Schuhe.

Die Liebesgeschichte durfte im Buch natürlich auch nicht fehlen. Es nervt mich mittlerweile, dass in jeder Story irgendwie eine Liebesgeschichte eingewebt werden muss. Das ganze hätte mir ohne besser gefallen.

Negative und positive Seiten des Buches halten sich die Waage. So gebe ich gute 3 Sterne für das Werk und werde mir demnächst den Film ansehen.  

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Tags: geld, gier, hai, kämpfen, macht, meer, megalodon, tauchen, töten   (9)
 

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Komet - Der Einschlag

Larry Niven , Jerry Pournelle
Flexibler Einband: 660 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 13.11.2017
ISBN 9783945493977
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Tim Hamner spielt am liebsten Astronom in seiner Freizeit. Er sieht oft stundenlang durch sein Fernglas. So ist es nicht erstaunlich, dass er einen großen Kometen entdeckt. Gleichzeitig entdeckt auch ein weiterer Sternenseher diesen Kometen. So bekommt der Brocken den Namen Hamner-Brown.

Alle beobachten den Kometen erstaunt. Erst soll er knapp an der Erde vorbei schrammen ohne Auswirkungen. Doch je näher er kommt, umso wahrscheinlicher wird es, dass er doch einschlägt.

Und so kommt, wie es kommen muss. Der Komet schlägt in die Erde ein und nichts ist mehr so, wie es einmal war.

Der Kampf um die letzten Flecken Erde beginnt.

„Komet – Der Einschlag“ ist ein Science Fiction Roman aus der Feder der Autoren Larry Niven und Jerry Pournelle.

Gleich zu Anfang muss ich erwähnen, dass das Buch bereits 1977 heraus gekommen ist und mir hier in der neuen Auflage des Mantikore Verlags vorliegt.

Man darf den Inhalt also nicht mit heutigen Science Fiction Büchern vergleichen. Ist heute alles auf Action, Action und Action ausgelegt, ist es hier noch sehr gediegener. Die Story schleicht am Anfang dahin. Es wird viel erklärt, Personen werden vorgestellt, Pläne geschmiedet, bis dann Richtung der Mitte des Buches dann der Komet endlich dann einschlägt.

Der Anfang war schon etwas zäh. Vor allen Dingen, weil das Buch auch noch so dick und schwer ist. Es hat aber irgendwie den Scharm alter Science Fiction Filme, die nicht nur auf Action ausgelegt sind, sondern noch mit Sinn und Hintergrund.

Der Schreibstil ist natürlich auch nicht mit neuen Romanen zu vergleichen, mir hat er allerdings gefallen. Positiv finde ich auch, dass es sich hier um ein einzelnes Werk handelt und nicht wieder eine ganze Reihe gelesen werden muss.

Inhaltlich hat das Buch eigentlich neue Themen behandelt. Trotz Not und Elend auf der Welt, hängen viele Menschen immer noch an Macht, Geld und Egoismus. Egal was auch passiert, der Mensch ist von Gier gelenkt.

Vor allem lässt sich nach dem Lesen noch lange über das Thema diskutieren.

Auch wenn das eigentliche Werk etwas älter ist und die Story erst langsam in Fahrt kommt, vergebe ich volle Sterne.

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Tags: dystopie, einschlag, komet, science fiction, sterben, überleben   (6)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Wiedergeburt der ISombies

Karsten Krepinsky
Flexibler Einband: 106 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 26.11.2016
ISBN 9781540629975
Genre: Sonstiges

Rezension:

Theodor Gutenzwerg benimmt sich wie ein Cowboy im Wilden Westen. Vor allem denkt er, er wäre ein Cowboy im Wilden Westen Berlin.

In der Zwischenzeit sitzen drei nicht minder bekannte Politiker zusammen fest. Trutin, Erdogram und der nordkoreanische Präsi. Wie hält man das nur aus?

Auf der anderen Seite sind Kai, Frank, Can und Sophia immer noch auf der Suche nach einem Gegenmittel. Auf der Suche nach dem Mittel erklimmen sie den Teufelsberg und entdecken seltsames. Haben sich hier etwa die letzten Nazies verschanzt und von der restlichen Welt nichts mitbekommen?

„ISombies 4 – Wiedergeburt der ISombies – HB“ ist der vierte Teil der satirischen Zombie Romane aus der Feder des Autors Karsten Krepinsky.

Den vierten Teil habe ich ebenfalls als Hörbuch genossen. Gelesen wird auch der Teil von meinem Lieblingssprecher David Nathan, für mich die Stimme von Nick Stokes aus CSI.

Auch der Inhalt des vierten Teiles ist alles andere als politisch korrekt und eher bei bitterböse anzusiedeln.

Dieser Teil hat mich wieder absolut unterhalten. Hier hat mir jetzt der Teil mit den Politikern besser gefallen, als die Suche nach dem Gegenmittel. 

Erst dachte ich auch, es wird hier wieder mit der Nazi-Nerv-Keule geschwungen, aber die Auflösung lies mich wieder einfach nur lachen.

Der Autor trifft mit seiner Serie absolut meinen Humor. Es ist natürlich nicht jedermanns Humor und einige dürften über die Zeilen nur ihren Kopf schütteln und denken, man müsste den Autor wegen Diskriminierung, Verachtung und sonstiges verklagen. Wobei ich mich dann bei solchen humorlosen Personen fragen müsste, ob sie denn auch schon konvertiert wurden.

Auch diesen Teil kann ich uneingeschränkt an Fans des schrägen satirischen Humors weiter empfehlen. Und Vorsicht für alle anderen Leser, es könnten einige Fragezeichen und viel Unverständnis zurück bleiben, bei den vielen bösartigen Anspielungen.

Ich freue mich schon auf den fünften Teil der Hörbücher. Ich sage nur, konvertieren geht über Studieren.


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Tags: fressen, freundschaft, isombies, kämpfen, suchen, zombies   (6)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Apokalyptika - Gesamtausgabe

Tom K. Williams
E-Buch Text: 473 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 07.12.2017
ISBN 9783955309855
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Die Welt Jahre nach der Apokalypse.

Zum einen leben die Menschen in Stammesgesellschaften. Geprägt vom Jagen, der Familie und der Zusammengehörigkeit.

Zum anderen gibt es die gehobene Gesellschaft. Sie fühlt sich als die Herrscherebene, die über andere bestimmen kann. Ihre Welt ist eher der Luxus, Sklaven und Gehorsam.

In diese Welt wird Tyr geboren. Ein junger Stammesmann. Als seine Zeit gekommen ist muss er sich als wahrer Krieger beweisen. Wenn er das nicht schafft, droht ihm eine Verbannung in die verstrahlte Ödnis und somit sein sicherer Tod.

Doch es kommt alles anders, als geplant. Tyr wird gefangen und als Sklave verschleppt.

„Apokalyptika – Gesamtausgabe“ ist Teil 1 – 6 der dystopischen Reihe aus der Feder des Autors Tom K. Williams.

Das Cover ist sehr genial und hat mich gleich in den Bann gezogen. Leider, muss ich erwähnen, dass es recht wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Es geht der Geschichte zwar ein apokalyptischer Vorfall voraus, jedoch hat der Rest des Buches recht wenig damit zu tun.

Es wird zwar hin und wieder von dem unbekannten Material Plastik geredet oder von den Atomkraftwerken und Jod gibt es auch noch. Doch ansonsten erinnerte mich die Story eher an einen Fantasy / Science Fiction Roman.

Die Geschichte selbst hatte, für mich gesehen, einige Haken. An für sich existiert nichts mehr aus der „alten“ Welt. Beim Stammesvolk hat zB ein alter Regenmantel aus Plastik überlebt. Also sind schon einige Jahre ins Land geflossen, weil keiner mehr weiß, wie man Plastik nennt. Trotzdem funktionieren die Schusswaffen immer noch. Ohne Wartung und Ölung, kann ich mir das nach all der Zeit kaum vorstellen. Gerade die Waffe beim Stammesvolk.

Auch reden die Menschen der gehobenen Klasse Lateinisch. Das ist heute schon eine ausgestorbene Sprache, die kaum noch einer benutzt. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sich gerade diese Sprache nach einer Apokalypse durchsetzen sollte.

Es bleibt auch so vieles ein Rätsel oder nur oberflächlich. Am Ende ist die Geschichte um Tyr zwar erzählt, aber es bleiben so noch viele Fragen offen.

Die einzelnen Teile der Gesamtausgabe sind richtige einzelne Kapitel. So wird im ersten nur von der Kindheit von Tyr erzählt. Die Welt etwas näher gebracht und seine Laufbahn aufgezeichnet. Im zweiten Teil macht die Geschichte schon einen Sprung und Tyr ist älter. So lässt sich die komplette Gesamtausgabe schildern. Ich fand das ganz in Ordnung. So hat sich der Autor die ein oder andere Länge im Buch erspart. Für mich hatte das Buch so schon genug Stellen, die sich gezogen haben.

Wenn ich die komplette Story überdenke, war sie für mich eben keine Dystopie. Es gab auf der einen Seite die einfachen Menschen. Die unter der Erde hausten, alte Götter anbeteten und in Stammesgesellschaften lebten. Sie waren wie die Wikinger.

Auf der anderen Seite gab es die höher gestellten Leute mit ihren Sklaven und dem Luxus, die Römer eben.

Dazwischen dann hier und da ein seltsames Objekt, alte funktionierende Waffen und ein paar mutierte Tiere. Das war mir für eine Dystopie zu wenig.

Der Schreibstil selbst war flüssig und gut zu lesen. Die Idee war auch wirklich ganz gut. Nur hat mir am Gesamtwerk doch etwas gefehlt. Die Geschichte war für meinen Geschmack, nicht ganz rund.

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Tags: alte götter, dystopie, freundschaft, kämpfen, römer, sklaven, stamm   (7)
 

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21 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Caldera - Die Wächter des Dschungels

Eliot Schrefer , Ulrike Köbele , Emilia Dziubak
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522506069
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Mali und Chumba sind zwei Panther Mädchen. Sie leben bei ihrer Tante im Bau, da ihre Mutter gestorben ist. Doch irgendwie ist Mali anders, als alle anderen Panther und Nachtwandler.

In letzter Zeit kann sie über Tag nicht mehr schlafen wie alle anderen Panther in der Höhle. Sie liegt wach da und zählt die Ameisen, die an ihr vorbei kriechen. Das „anders“ sein macht ihr Angst. Da es nicht normal ist und sie mit einem Ausschluss aus der Gemeinschaft rechnen muss.

Eines Tages hält sie es nicht mehr aus. Sie will die Tagwelt sehen und verlässt ihre sichere Höhle. Draußen trifft sie auf die Schlange Auriel. Diese erzählt ihr von ihrer Besonderheit.

Mali ist eine Schattenwandlerin. Von ihrer Art gibt es mehrere und Auriel versucht alle zu finden. Denn nur gemeinsam können sie die bösen Plan der Ameisenkönigin zu Nichte mache.

„Caldera 1 – Die Wächter des Dschungels“ ist ein Kinderbuch aus der Feder des Autoren Eliot Schrefer.

Das Cover ist sehr schön gestaltet und fällt direkt ins Auge. Die Inhaltsangabe verspricht eine spannende Geschichte für junge Leser.

Die Story um Mali und die Schattenwandler ist eine wirklich schöne Geschichte für Kinder und Jugendliche. Die Altersempfehlung ist zwar ab 10 Jahre, ich könnte mir aber gut vorstellen, dass man sie auch jüngeren Kindern gut vorlesen kann. Als erwachsener Leser hat man dann ja auch immer die Möglichkeit, Fragen gleich zu beantworten.

Mali ist ein sympathisches kleines Panther Mädchen mit Ecken und Kanten. Sie ist halt ein Zwischenwesen, das erst seinen Platz finden muss. Schnell merkt sie aber, dass es noch mehr ihrer Art gibt. So sollen Kinder lernen, dass sie nie alleine sind, egal wie „anders“ sie sein mögen.

Die Geschichte ist einfach schön, herzlich und spannend geschrieben. Sie greift vor allem das Thema Vorurteile auf und zeigt, wie egal es unter Freunden ist.

Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen.

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Tags: anders sein, dschungel, fantasy, freundschaft, schattenwandler, tiere   (6)
 

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55 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

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League of Fairy Tales - Die letzte Erzählerin

Tina Köpke
E-Buch Text: 364 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 25.01.2018
ISBN 9783646300543
Genre: Fantasy

Rezension:

Peyton, bekennende Morgenmuffel wohnt mit Rufus in einer recht miesen Gegend. Nicht nur die Wohnung ist herunter gekommen, der ganze Stadtteil ist es. Aber was soll man machen, wenn es für mehr nicht reicht.

Eines Tages erscheint Eli bei ihr auf der Arbeit, gibt ihr eine Karte und will, dass sie sich bei ihm meldet, wenn etwas Seltsames passiert. Die mysteriöse Situation spitzt sich zu, als Peyton und Rufus von seltsamen Wesen angegriffen werden. Nach dieser heiklen Situation wird Peyton offenbart, dass sie eine Nachfahrin der Gebrüder Grimm ist.

Außerdem gibt es nicht nur die „normale“ Welt, sondern auch noch die Welt der Märchenwesen. Peyton muss ihren Platz finden, denn das Böse bedroht diese Märchenwelt.

„League of Fairy Tales“ ist ein Fantasy Roman aus der Feder der Autorin Tina Köpke.

Cover, Titel sowie Inhalt sind für mich eine Mischung aus der Serie „Grimm“ und dem Film „Sucker Punch“. Also schon mal zwei Punkte, um das Buch zu lesen.

Der Hintergrund der Geschichte hat mir schon gefallen. Es ist so ähnlich wie in der Serie „Grimm“. Ich konnte mir die Wesen auch sehr gut vorstellen.

Was mich etwas störte war Peyton. Ihre Handlungen waren manchmal etwas nervig. Die Figur fand ich nicht ganz ausgereift. Ah, ich bin eine Grimm und jetzt kann ich super kämpfen. Das sind Sprünge, mit denen ich nicht ganz klar komme.

Dazu eine Liebesgeschichte, die wirklich nicht unbedingt in die Geschichte rein musste, bzw. passte. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ganz weggelassen worden wäre. Es nervt irgendwie, wenn in jedes Buch unbedingt eine Liebesgeschichte rein muss.

Auch wusste ich am Ende nicht so genau, warum das Böse unbedingt so handelte. Eine wirkliche Erklärung fehlte da. Es kam mir vor so vor als wenn eine Heldin einfach einen Bösewicht bekämpfen muss. Egal warum. Und am Ende war es eben auch so, dass alles zu fix abgehandelt wurde. Es war mir zu schnell und abgehackt.

Dazu kommt, dass ich es nicht mag, wenn man eine Seitenzahl durch Leseproben und Werbung verlängert. Da denkt man am Ende, man hat noch Seiten, wo etwas erklärt wird und der Schluss länger ist. Doch dann kommt eine Leseprobe und das eigentliche Buch lässt einem mit Fragezeichen zurück.

Die Story an sich war ganz gut, hatte aber viel verschenktes Potential.

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Tags: fantasy, grimm, kämpfen, märchen, zwei welten   (5)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

comedy, ironisch, satiere, unmöglich

Ausnahmezustand

Florian Schroeder , Florian Schroeder , Susanne Herbert
Audio CD
Erschienen bei Der Hörverlag, 25.06.2018
ISBN 9783844530469
Genre: Humor

Rezension:

„Ausnahmezustand – HB“ ist ein Buch aus der Feder des Autors und Kabarettisten Florian Schroeder.

Ich habe zu dem Hörbuch gegriffen, weil ich, ja ich gebe es zu, die Inhaltsangabe nicht komplett gelesen habe. Ich dachte, das Buch würde sich ernst mit den Zuständen unserer Zeit befassen. Die smarte Welt, in der wir leben, wo alles von Computern übernommen wird. Über die Entscheidung, wer gut oder wer böse ist. Über Egoismus und Hass. Interessante und schwere Themen unserer Zeit eben.

Recht schnell wurde mir dann klar, dass es sich hier um eine komödiante Aufführung handelte.

Dazu fängt der Autor auch recht politisch an, damit man auch gleich weiß, in welcher Richtung er schwelgt.

Danach kommt ein Thema nach dem anderen. Und da fing dann auch mein persönlicher Ausnahmezustand an.

Zeitweise fragte ich mich, ob der Autor das, was er sagte wirklich ernst meinte. Dazu kam, dass die Lacher und Klatscher im Hintergrund anmuteten, wie in den billigen amerikanischen Soaps, in denen ständig diese Lacher an absolut jeder hirnrissigen Stelle eingespielt werden.

Ich habe das Hörbuch nicht fertig gehört. So einen Müll will und muss ich mir wirklich nicht anhören. Mag sein, dass dies Comedy der höchsten Stufe ist, ich weiß es nicht. Mein Humor ist wirklich sehr schwarz und böse, aber über so etwas, kann und will ich nicht Lachen.

Weder darüber, dass man ungestört und ungestraft alte, fette HartzIV Empfänger überfahren sollte, noch dass die Landbevölkerung mit jedem Jahr, die sie auf dem Land lebt an Hirnmasse verliert. Auch nicht, dass alle Schwaben die Pest sind oder dass alle Amerikaner fett sind und stinken. Oder das alte Menschen alleine Schuld an der Verspätung der Bahn sind.

Nein, das ist nicht lustig. Und meiner Meinung nach ist nicht alles erlaubt, wie es auf dem Hörbuch geschrieben ist. Dazu macht der Herr auch noch in seiner Beilage zur CD darauf aufmerksam, ich zitiere aus dem Inlay: „ Falls Sie eine Form der Satire, Übertreibung und vor allem Ironie irritieren sollte, fahren Sie bitte rechts ran und helfen dann erst mitreisenden Kindern. Landbewohner, Schwaben, Amerikaner, Briten und Spanier könnten Probleme kriegen, aber die verstehen sowieso nix. Das klang für Sie schon beleidigend? Na, dann viel Spaß!“

Sorry, für mich sollte eher der Autor aus dem Verkehr gezogen werden. Denn das was er von sich gibt, ist für mich mehr als unangebracht. Für mich hat das weder etwas mit Satire, noch Übertreibung oder Ironie zu tun. Auch als schwarzhumoriger Comedian, sollte man manche Grenzen nicht überschreiten, vor allem in dieser Masse nicht

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Tags: comedy, ironisch, satiere, schlechter gehts immer, unmöglich   (5)
 

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83 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Das Gift der Wahrheit

Julia Corbin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.07.2018
ISBN 9783453359772
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mannheim, Klärwerk. Eine Leiche wird angespült. Die Ermittlungen erhalten die Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern. Interessant ist es für die Biologin vor allen Dingen, weil die Tote ein nicht gerade oft gesehenes Medaillon um den Hals trägt. Eine in Harz konservierte Kreuzspinne.

Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf einen Fall von 1998. Da wurde in Kolumbien ein Massengrab entdeckt. Darin lagen nur Frauenleichen und alle hatten eine Spinne im Mund.

Als die Identität der Toten endlich bekannt ist, stoßen die Ermittler auf die Freundin der Frau. Ihr Ex-Mann ist nicht gerade begeistert, dass sich seine Frau wegen einer anderen Frau von ihm getrennt hat. So tyrannisiert er seine Ex-Frau und Tochter.

War etwa der Ex der Mörder? Und müssen jetzt Ex-Frau und Tochter unter Schutz gestellt werden? Doch wie hängt wirklich alles zusammen?

„Das Gift der Wahrheit“ ist der zweite Teil der Hall & Hellstern Reihe aus der Feder der Autorin Julia Corbin.

Zu Anfang kann ich erwähnen, dass der zweite Teil sehr gut unabhängig von ersten zu lesen ist. Ich kenne den ersten nicht, hatte aber keinerlei Probleme den zweiten gut zu verstehen.

Probleme hatte ich eher mit dem Inhalt an sich. Karen Hellstern ist in ihrer Art für mich wie Temperance Brennan aus Bones. Wahnsinnig auf sich bezogen und alle anderen können nichts. Als sie am Anfang den neuen Gerichtsmediziner angefahren hat, konnte ich nur die Augen verdrehen. Zum Glück hatte dieser dann auch gleich die richtige Antwort parat. Mir erschien es zwar als wollte die Autorin den Mediziner schlecht dastehen lassen, mir hat er aber gefallen. Er war soweit die einzige Person im Buch, die mir sympathisch war.

Ich fand auch, dass die Autorin zu sehr vom eigentlichen Fall abschweifte. Viel in Anspruch nahm das Privatleben der beiden Hauptpersonen. Liebesgeschichten und private Ärgernisse überschatteten viel den eigentlichen Fall. Mir fiel beim Lesen ständig die Spannung ab, wenn schon wieder von dem Onkel geredet wurde oder sonstige unwichtige Sachen.

Ich fand den Fall auch nicht sehr rund. Es wurde von Anfang an zu sehr auf diesen einen Täter hingewiesen. Ich fand das nicht als verwirrend und verlockend, ich fand es langweilig.

Dazu kommt, dass man merkt, dass die Autorin selbst Biologin ist. Diese Stellen waren mehr als ausführlich beschrieben. Ich bin sehr an der wirklichen Arbeit der Ermittler interessiert. Aber in einem reinen Krimi / Thriller muss ich nicht die genaue Temperatur zum Aufheben von Käfern wissen. Dafür lese ich dann lieber andere Literatur, die sich dann nur um diese Themen dreht und keinen Krimi / Thriller darstellen sollen.

Irgendwie witzig fand ich dann, dass sich die Autorin so über diese in Harz gegossene Spinne monierte. Dass niemand ein solches Schmuckstück hätte oder tragen würde. Ich selbst besitze so ein Amulett, in dem ein kleiner Skorpion eingegossen ist. Dieses erstand ich vor Jahren in Tunesien und die Schmuckstücke waren dort alles andere als selten.

Den Fall selbst fand ich schon interessant. Schade war halt, dass auf zu vielen Seiten Sachen standen, die nichts mit dem Fall zu tun hatten und das Buch so in die Länge gezogen haben. Ich persönlich brauche ein Buch, das mich nicht mit belanglosem Privatkram füttert, sondern an dem Fall dran bleibt wie der Bluthund an der Beute. Das hat mir hier schon sehr gefehlt.

Ansonsten ein Fall, den man lesen kann, wenn man keine Spinnenphobie und etwas Durchhaltevermögen hat.

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Tags: ermitteln, kolumbien, krimi, massenmord, mord, spinnen, thriller   (7)
 

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Himmelfahrtskommando - Ein Mordsacker-Krimi

Cathrin Moeller
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.07.2018
ISBN 9783956497995
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Klara und Paul Himmel leben jetzt schon seit einiger Zeit in Mordsacker. Klara ist genervte Hausfrau und soll auch noch bei den Tieren mithelfen.

Ihr Mann Paul ist der Dorfpolizist und geht auf dem Land richtig auf. Stecken die beiden doch gerade im Zeugenschutzprogramm und kommen von Berlin Mitte direkt nach Mordsacker Misthaufen.

Als Paul dann Klara überredet an diesem Theaterstück der Dorffrauen teilzunehmen, ist Klara noch mehr genervt. Geht aber hin um sich die Sache wenigstens anzusehen. Da die Schriftstellerin des Stücks nicht auftaucht, macht sich die geschlossene Dorffrauengemeinschaft auf um nachzusehen, wo sie bleibt.

So wird die ältere Dame dann auch ziemlich tot an ihrem Kaffeetisch gefunden. Eine gefundene Ablenkung für Klara, die das langweile Dorfleben so richtig satt hat.

„Himmelfahrtskommando“ ist der zweite Teil der Klara Himmel Krimireihe aus der Feder der Autorin Cathrin Moeller.

Ja, wie ich so schön sage: Schlimmer geht’s wirklich immer. Für mich war dieser „Krimi“ wirklich das reinste Himmelfahrtskommando. Um es gleich zu sagen, ich hab etwa in der Hälfte aufgehört zu lesen und hab mir den Rest einfach erspart. Sorry, aber das Buch was so schlecht, es hat mich nicht einmal mehr die Auflösung des Falles interessiert.

Zugegriffen habe ich bei dem Buch wegen dem wirklich humorvollen Cover, dem Titel und der eigentlich ganz netten Inhaltsangabe. Wobei ich mittlerweile mit diesen privaten Schnüfflern schon vorsichtig geworden bin, weil das meistens nach hinten losgeht.

So auch hier mit Klara. Sie ist eine so egoistische, hochnäsige Person wie sie es selten gibt. Was sie so alles bis in die Hälfte des Buches anstellt, lässt mir mein Hirn weg schmelzen.

Einzig und allein fand ich Paul sympathisch. Und er tat mir richtig leid, mit so einer Frau geschlagen zu sein.

Vom Inhalt her kann ich nicht viel schreiben, sonst müsste ich spoilern, was ich etwaigen Lesern nicht antuen möchte. Ich erwähne nur einen Punkt von vielen, der mich den Kopf schütteln lies. Wie kann eine Autorin in einem Krimi eine private Tante in einem Polizeibüro herum schnüffeln lassen? Die Unterlagen in der Ablage der Kollegin ihres Mannes durchsuchen lassen. Und das ist echt nur ein kleiner Punkt, der für mich unverständlich ist.

Manch einer mag den Schreibstil als humorvoll und spannend empfinden. Ich fand ihn einfach zum Abgewöhnen. Vor allem weil es mir bis zur Mitte hin vorkam, als hätte die Autorin Null Erfahrung in der Sparte „humorvoller Krimi“ oder „Krimi“ allgemein. Dazu schätze ich, dass hier eben so viel recherchiert wurde, was passiert, wenn Leute wie Klara, tun was Klara getan hat. Es sah für mich so aus, als würde einfach nur etwas herunter geschrieben werden, was witzig sein soll und spannend, es aber bei aller Liebe nicht war.

Auch wenn ein Krimi mit viel Humor gespickt ist, sollte er schon wenigstens etwas realitätsnah bleiben.

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Tags: dorf, ermitteln, humor, krimi, leiche, private schnüfflerin   (6)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

artefakte, comic, computerspiel, fantasy, kämpfen

Dark Souls

George Mann , Alan Quah , Mick Schnelle
Flexibler Einband
Erschienen bei Panini, 23.04.2018
ISBN 9783741607677
Genre: Comics

Rezension:

Die Kämpferin Fira ist mit dem Seher Aldrich auf der Suche nach den Artefakten um den Drachen Andolus wieder zu erwecken.

Dieser soll erneut ihre Welt retten. Die beiden müssen sich einigen schweren Kämpfen stellen, bevor sie an ihr Ende gelangen.

„Dark Souls“ ist ein Comic zu dem gleichnamigen Computer Spiel. Der Comic entstand aus der Feder des Autors George Mann. Die Zeichnungen sind von Alan Quah.

Der Comic ist mir durch seine Optik aufgefallen. Das Cover ist schon phantastisch. Die Zeichnungen fand ich auch sehr gelungen. Später erst ist mir aufgefallen, dass es ein Comic zu einem Computerspiel ist. Wobei mir der Name schon etwas sagte.

Die Story selbst fand ich jetzt leider nicht ganz so berauschend. Vergleiche mit dem Spiel kann ich persönlich jetzt nicht ziehen, da ich es nie gespielt habe. Aber so fand ich die Geschichte schon etwas seltsam.

Vor allem, weil man nicht viel mitbekommt. Man weiß nach dem Lesen nicht so genau, was nun mit Fira genau war. Die Geschichte war sehr schwammig und zu schnell erzählt. Zumal das Cover auch nicht direkt zum Inhalt passte, da es darin um eine Frau geht.

Ich könnte mir vorstellen, dass der Comic ein Muss für die Fans des Spiels ist. Vielleicht verstehen sie die Story besser als ich, die das Spiel nicht kennt.

Ich gehe mal davon aus, wenn die Serie fortgesetzt wird, werde ich mir keine weiteren Teile davon kaufen.

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Tags: artefakte, comic, computerspiel, fantasy, kämpfen   (5)
 

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durchschlagen, endzeit, fressen, kämpfen, manga, pflanzen

Green Worldz 1

Yūsuke Ōsawa , Jan-Christoph Müller
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 11.04.2018
ISBN 9783959816748
Genre: Comics

Rezension:

Akira Urabe ist mit der U-Bahn unterwegs als der Strom ausfällt. Den Leuten bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß zur nächsten Station zu gehen. Doch bei der nächsten Station treffen die Fußgänger nur auf verängstigte Menschen.

Akira stürmt aus der U-Bahn nach oben und erstarrt. Nichts ist mehr so, wie es war. Anscheinend haben Pflanzen in kürzester Zeit die Stadt übernommen. Doch sind die Pflanzen alles andere als nur Pflanzen. Sie trachten den Menschen nach dem Leben und greifen sich jeden, den sie erwischen können.

Rei Nishina rettet Akira das Leben und sie ziehen sich in die U-Bahn zurück. Dort müssen sie zusehen, wie sie und die anderen überlebenden Menschen zurechtkommen.

„Green Worldz 1“ ist der erste Band einer neuen Serie aus der Feder des Autors Yusuke Osawa.

Das Cover hat mich direkt angesprochen. Die kurze Inhaltsangabe machte dann den Kauf perfekt.

Der Zeichenstil hat mir sehr gut gefallen. Auch gerade deswegen, weil hier das Hauptaugenmerk nicht auf übermäßige dicke Brüste und nackte Hintern gesetzt ist. Die Charaktere sind alle recht normal gezeichnet, was mir das Ganze sehr sympathisch macht.

Die Story selbst ist am Anfang etwas fraglich. Was mag wohl passiert sein, dass innerhalb 2-3 Stunden eine Stadt komplett mit Pflanzen überzogen ist? Ich denke aber, dass man da noch den ein oder anderen Teil braucht, um dahinter zu kommen.

Akira ist am Anfang sehr egoistisch, was er auch gesagt bekommt. Ich bin gespannt, wie sich die Figur mit der Zeit vielleicht ändern wird. Im Ganzen bin ich auf die Entwicklung der Reihe gespannt. Deswegen werde ich auch dran bleiben.

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Tags: durchschlagen, endzeit, fressen, kämpfen, manga, pflanzen   (6)
 

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

intrigen, später, thriller, verschwunden, vertuschen

Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit

Claire Douglas , Sabine Thiele , Cathlen Gawlich , Laura Maire
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 11.06.2018
ISBN 9783844528992
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Vor 18 Jahren verschwand die beste Freundin von Frankie in einer Nacht am Pier. Sophie wurde nie gefunden.

Jetzt, 18 Jahre später meldet sich Sophies Bruder Daniel und teilt ihr mit, dass ihre Leiche angespühlt und gefunden wurde.

Frankie reist sofort nach Oldcliffe-on-Sea in Cornwall zurück um Daniel zu unterstützen und die Wahrheit heraus zu finden.

Doch Frankie fühlt sich seltsam an dem alten Ort. Und will wirklich jeder die Wahrheit über diese Nacht herausfinden?

„Missing – HB“ ist ein Thriller aus der Feder der Autorin Claire Douglas.

Ich habe das Buch als gekürztes Hörbuch gehört. Gelesen wurde es von den beiden Sprecherinnen Cathleen Gawlich und Laura Maire. Die beiden haben ihre Arbeit wirklich sehr gut gemacht und ich hab den beiden von ihren Stimmen her gerne gelauscht.

Der Inhalt des Buches zeigt die Geschichte aus zwei Perspektiven. Zum einen die von Frankie heute und die von Sophie von vor 18 Jahren. So an sich die Art war schon sehr interessant.

Die Story selbst fand ich eher langweilig und ewig dahin gezogen. Und das auch noch bei einem gekürzten Hörbuch. Eigentlich war an der Sache auch recht schnell klar, dass da ein rießen großer Haken an der Sache ist.

Zuerst wurde etwas von einer angespülten Leiche erzählt. Sorry, nach 18 Jahren soll noch eine Leiche angespült werden? Dann war es doch nur noch ein Schuh mit einem Fuß darin, auch nicht wirklich Real. Dass Frankie auch erst nach 18 Jahren herausfinden will, was in der Nacht passiert ist, klingt auch einfach zu abstrakt. So in etwa geht es durch das Ganze Buch durch. Erzählte Frankie, war Sophie die beste Freundin. Erzählte Sophie, merkte man auch gleich, dass sie da ein anderes Gefühl hatte.

Ich fand alles so offensichtlich und lahm, mir hat das Hörbuch wirklich nicht gefallen, es konnte mich absolut nicht mitreißen. Die Aufklärung am Ende war dann abstrus, aber noch ganz nett. Wobei ich sagen muss, keiner der Protagonisten ist besser, als der andere. Was am Ende passiert ist, entschuldigt wirklich überhaupt nichts an der kompletten Sache. Ich finde es sogar noch schlimmer, als der Anfang der Story und jeder denkt, wie toll er jetzt ist.

Nein, ich komme mit diesem Buch wirklich nicht klar. Wie gesagt, vor allem das Ende ist erschreckend. Nicht erschreckend spannend oder fesselnd, nein, einfach was die Autorin als „gelungen“ stehen lässt und dem Leser glauben machen will, mit was man alles seine Taten entschuldigen kann.

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Tags: intrigen, später, thriller, verschwunden, vertuschen   (5)
 

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Kalter Kaffee

Harry Kämmerer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.06.2018
ISBN 9783453271463
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sergio Baroli ist die Koryphäe auf dem Gebiet der Kaffee – Mafia in Italien. Er hat schon Bücher darüber veröffentlicht und macht nun eine Tour nach Bayern, wo ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen werden soll.

Im Kreise einer Krimilesung im Circus Krone soll die Feier von statten gehen. Doch es geht alles schief, was schief gehen kann. Kaum versieht man sich, ist Baroli mit Hauptkommissar Hummel im Schlepptau auf der Flucht vor der italienischen Mafia.

Auch im Revier fliegt durch die Sache einiges durcheinander. Der Chef wird kurzerhand suspendiert und die Kollegen sollen die Finger von der Sache lassen. Doch wie soll man die Finger von einem Fall lassen, wenn der eigene Kollege verschwunden ist?

„Kalter Kaffee“ ist ein Band der Chefinspector Mader Reihe aus der Feder des Autors Harry Kämmerer.

Ich kenne die anderen Teile nicht und weiß auch ehrlich nicht, wie viele Teile es von dem Team gibt. Ist aber völlig egal, man kommt auch so in der Story mit. Am Anfang ist es kurz etwas schwer, den ganzen Personen zu folgen, da auch sehr kurze und sehr viele Kapitel aufeinander folgen. Durch den Schreibstil findet man sich aber recht fix zurecht.

Als nächstes muss ich das tolle Cover loben. Ich liebe diese Bilder, wo man zweimal hin schauen muss. Der Totenschädel im Kaffee ist einfach genial und die Brezeln einfach lecker. Leider hatte ich beim Lesen ständig Lust auf Kaffee und Hunger auf die Brezen.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Es gab eigentlich keine Kapitel, die ich schneller lesen wollte, weil etwas langweilig oder uninteressant war. Das ist doch recht selten bei mir und einem Krimi. Oft wird etwas arg in die Länge gezogen oder zu viel des Guten im Privatleben der Ermittler verbracht. Baroli war jetzt nicht sehr sympathisch, trotzdem war sein Part richtig gut.

Allerdings muss ich gestehen, am aller besten haben mir die Helfer des Bestatters Miller, Sorry, der Trauerhilfe Miller gefallen. Andi, Diego und Wotan, der Ex-Rocker im Rollstuhl. Was hab ich über die drei gelacht. Herrlich. Nur schade, dass dieser Strang der Geschichte am Ende in der Luft hängen geblieben ist. Ich hoffe, im nächsten Krimi sind meine drei Helden wieder mit von der Partie.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Ich war begeistert vom Schreibstil, der locker und flott zu lesen war. Ich mochte die Spannung in der Story und die Personen, die mitspielten, von Baroli mal abgesehen. Und den offiziellen Autor von Hummels Krimi, aber das ist eine andere Ecke.

Wer Krimis mit einem Touch Humor mag, liegt mit „Kalter Kaffee“ genau richtig. Ich kann den Krimi wirklich nur weiter empfehlen.

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Tags: ermitteln, humor, intrige, krimi, maifa, mord   (6)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Greystar 01 - Der junge Magier

Joe Dever , Ian Page , Michael Weh
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 24.01.2018
ISBN 9783945493243
Genre: Fantasy

Rezension:

„Greystar 1 – Der junge Magier“ ist der Auftakt einer neuen Spielbuch Reihe aus der Feder der Autoren Ian Page und Joe Dever.

Der Aufbau hier ist typisch für Spielbücher. Allerdings gibt es hier zu Anfang direkt schon mal eine bunte Karte auf der man seinen Weg verfolgen kann. Anschließend folgen die Aktionsblätter, die Vorgeschichte, die Spielregeln und was sonst noch wichtig erscheint. Am Ende findet man dann auch noch die Kampf- und Zufallstabelle.

Auf Seite 37 kann man sich dann auch schon wagemutig in das Abenteuer stürzen. Das Buch besteht auch gleich aus zwei Abenteuern, durch die man sich kämpfen kann.

Ich finde das sehr praktisch, ansonsten wäre es eine ganz schöne Blätterei, wenn man sich durch das komplette Buch auf einmal kämpfen müsste. So kann man sich erst einmal in der einen Hälfte austoben und anschließend die zweite Hälfte angehen.

An sich bin ich wie immer begeistert von solchen Büchern. Ich liebe Spielbücher und wusel gerne durch die Geschichten. Was ich immer dazu sagen muss, ich schreibe nie in diese Bücher. Ich habe immer Blätter und Stifte parat liegen, damit es nachher im Buch keine Schmiererei gibt. Ich mag es zum einen nicht, wenn man in Bücher schreibt und zum anderen ist es so leichter zu handhaben. Ich notiere mir auch immer die Zahlen, wo ich gerade vorbei laufe, falls mir mal mein Lesezeichen heraus fällt, ist es so einfacher, wieder den Faden zu finden.

Es hat mir wieder richtig Spaß gemacht, zwischen den „normalen“ Büchern wieder so ein wirres Buch zu lesen. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der gerne Spielbücher mag oder gerne einfach mal testen möchte.

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Tags: fantasy, kämpfen, spielbuch, suchen   (4)
 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

fantasy, häuser, hexer, intrige, intrigen, kämpfen, leichen, magie, maschine, m.r. forbes, mystery, nekroman, nekromant, nekromantie, urban fantasy

Der Nekromant - Totennacht

M.R. Forbes
Flexibler Einband: 428 Seiten
Erschienen bei Mantikore-Verlag, 18.05.2017
ISBN 9783945493823
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Conor ist anders … die Welt ist anders. Die Welt hat sich verändert. Aus Menschen haben sich mittlerweile auch andere Wesen entwickelt. Viele verschiedene Wesen.

Conor ist zwar optisch noch ein Mensch, aber trotzdem anders, als die anderen. Er ist ein Nekromant und kann Tote erwecken. Selbst ist er allerdings auch todkrank und kann sich nur mit sehr teuren Medikamenten am Leben erhalten. Zumal der Einsatz seiner Fähigkeiten sehr an seiner Lebensenergie saugt.

Es gibt zwar viele verschiedene Magier, die auch zu bestimmten Häusern gehören, jedoch will keiner etwas mit den Nekromanten zu tun haben. So trifft er auf Danelle, die Söldnerin, die ihn aufnimmt und in ihre Geschäfte einbindet.

Eines Tages erhalten sie einen sehr lukrativen Auftrag. Doch noch wissen die beiden nicht, welchen mächtigen Gegnern sie gegenüber stehen.

„Der Nekromant – Totennacht“ ist der erste Teil der Nekomanten Reihe aus der Feder des Autors M. R. Forbes.

Das Cover ist schon mal der totale Hingucker. Das blaue Bild mit der roten Hand finde ich einfach gelungen.

Die Geschichte hinter dem Cover finde ich einfach genial. Sie ist so viel anders, als die meisten Fantasy Geschichten. Stecken in den anderen Büchern immer niedliche Frauen, selbstverliebte Männer und Schönheit sowie viel Liebe drin, ist hier fast das Gegenteil vorhanden.

Conor ist nicht gerade der stahlende Held. Er ist krank und seine Fähigkeiten sind auch nicht gerade nett. Was er dann teilweise mit den auferstandenen Toten macht, ist sehr schwarzer Humor. Also genau meiner.

Dazu finde ich sympathisch, dass Conor nicht der Superheld schlechthin ist. Er schafft es immer wieder in offensichtliche Fallen zu tappen und muss dann zusehen, wie er wieder glimpflich dort raus kommt. Es macht die Figur einfach ehrlicher.

Dazu kommt dann der Aufbau dieser Welt. Ich fand sie faszinierend mit ihren Ideen und Reichtum an Wesen. Dazu auch recht düster ohne hoffnungslos zu wirken.

Mir hat der Auftakt sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen, vor allem an Leser, die gerne mal ohne Liebesstory und Blingbling auskommen möchten.


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Tags: fantasy, freundschaft, intrige, kämpfen, nekromant, tote   (6)
 

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

ermitteln, kindesmissbrauch, krimi, missbrauchsring, mord, suizid, vertuschen

Lübsche Wut

Jobst Schlennstedt
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 24.05.2018
ISBN 9783740803100
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kriminalhauptkommissar Birger Andresen wird in die JVA Lauerhof gerufen. Man kann es kaum glauben. Doch der bekannteste Insasse Ralf Blum soll sich selbst ermordet haben. Man mag es kaum glauben. Seit über 30 Jahren sitzt Blum in Haft, weil er einen kleinen Jungen missbraucht und ermordet hat.

Andresen und seine Kollegin Berg glauben jedoch nicht an einen einfachen Suizid. Und fangen an zu ermitteln. Weit kommen die beiden jedoch nicht, da sich gleich das LKA einbringt und den beiden jegliche Ermittlung untersagt.

Andresen und Berg lassen sich jedoch von ihren eigenen Ermittlungen nicht abbringen und stechen damit in mehr als nur ein Hornissennest.

„Lübsche Wut“ ist der siebte Fall von Birger Andresen aus der Feder des Autors Jobst Schlennstedt.

Der Krimi ist der erste Fall von Andresen den ich gelesen habe. Rein vom Cover und der Inhaltsangabe kommt man leider nicht darauf, dass es bereits der siebte Teil einer Serie ist. Für den Falls selbst ist es nicht relevant. Für das Privatleben von Andresen müsste man schon etwas mehr wissen, um alles genau zu verstehen. Da mich aber das Privatleben von Ermittlern nicht interessiert, war es mir hier also fast egal. Zumal ich eh viele Stellen übersprungen habe, da mich zB nicht interessierte, wo Andresen mit seiner neuen Freundin Urlaub machen möchte.

Den Fall selbst fand ich sehr interessant. Zumal es schon mehr als glücklich laufen müsste, um die Parallelen so laufen zu lassen. Aber nun gut, der Fall selbst war recht gut gestrickt.

Mit Andresen bin ich überhaupt nicht klar gekommen. Für mich ist er ein absolut unsympathischer, selbstverliebter und hochnäsiger Mensch. Alleine wie er mit seinem erwachsenen Sohn umgeht, ging bei mir gar nicht. Anstatt bei sich selbst mal nach Fehlern zu suchen, fährt er seinen Sohn an. Und mit dem Rest der Menschheit ging er auch nicht besser um.

Sympathisch war mir da eher Jörg Prange. Der ja leider am Ende auch nicht gut weg kam. Da wurde er ja auch leider ziemlich dumm und nichts könnend dahin gestellt. Und ganz klar, dass Andresen dann auch noch gut nachtreten musste.

Die Zwischengeschichten von Winter und Hansen habe ich nicht ganz verstanden. Das liegt wohl daran, dass ich nicht alle Fälle gelesen habe. Zumal ich die zwei Personen zeitweise nicht auseinander halten konnte.

Da mir der Fall soweit gefallen hat, ich es auch toleriere, wenn mir ein Charakter nicht gefällt und das auch noch konsequent durchgezogen wird, bekommt der Krimi bei mir trotzdem noch 4 anstatt 3 Sterne.

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Tags: ermitteln, kindesmissbrauch, krimi, missbrauchsring, mord, suizid, vertuschen   (7)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

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Jurassic Park

Michael Crichton , Klaus Berr , Oliver Rohrbeck
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 29.05.2018
ISBN 9783837143140
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Milliardär John Hammond hat eine gewaltige Vision. Er will Dinosaurier wieder auferstehen lassen. Durch sein Geld hat er auch erfolgt und will einen Dino Park eröffnen.

Doch kurz vor Eröffnung scheinen die Aktionäre nicht mehr ganz sicher zu sein, ob der Park auch wirklich sicher ist.

Hammond lädt die zwei Paläontologen Dr. Alan Grant und seine Kollegin Dr. Ellie Sattler, sowie den Chaostheoretiker Dr. Ian Malcolm ein, den Park zu inspizieren. Ebenso lädt Hammond seine zwei Enkelkinder Lex und Tim in den Park ein um zu sehen, wie er auf Kinder wirkt.

Während die Leute eine Führung mit Elektroautos durch den Park antreten stiehlt der Computer Programmierer Nedry Dinosaurier Embryos um sie einer Konkurrenz Firma zu verkaufen.

Durch diese Tat schaltet Nedry die Sicherheitszäune ab. Somit beginnt das Chaos seinen Lauf.

„Jurassic Park – HB“ ist aus der Feder des Autors Michael Crichton. Gelesen wurde das Buch von Oliver Rohrbeck, der Stimme von Ben Stiller. Ich fand den Sprecher absolut klasse und hörte ihm gespannt zu.

Das Buch selbst ist so eine Sache. Ich habe 1993 den Film im Kino gesehen und habe mich in ihn verliebt. Damals hab ich mir dann das Buch gekauft und nicht fertig gelesen. Das Buch hat bis auf die Dinos, die Grundidee und die Namen nichts bis wenig mit dem Film zu tun. Ich habe das Buch gehasst und weg gegeben.

Nach den ganzen Jahren dachte ich mir, ich gebe dem Hörbuch nochmal eine Chance. Nach all der Zeit kann ich es unabhängig vom Film betrachten. Dies habe ich auch getan. So beläuft sich meine Rezi nur auf den Inhalt des Hörbuches und lehnt sich nicht auf den Vergleich zu dem Film an.

Das Cover des Hörbuchs ist mir direkt ins Auge gefallen. Ich mag das Bild sehr, es ist einfach klasse.

Die Personen, die in der Geschichte vorkommen sind fast komplett unsympathisch oder unheimlich nervig.

Hammond ist der typische Milliardär, dem man nichts Recht machen kann und der immer und ewig auf seine Meinung plädiert.

Malcolm, ist hier ein nerviger Dauerredner, der jedem, der es nicht hören will in den Ohren liegt, wie schlecht alles ist.

Dr. Sattler ist für die Frauenquote zuständig. Viel mehr macht sie auch nicht.

Dr. Grant ist noch der sympathischste Charakter im Buch. Bis auf seinen Ausreißer am Ende, fand ich ihn noch am besten der ganzen Truppe.

Tim ist der Crack in allem schlechthin. Kann alles, weiß alles und verliert nie die Nachtsichtbrille, komme was mag. Und seine gebrochene Nase nimmt er auch ohne Probleme oder zu erwähnen wie ein Seal-Soldat hin.

Lex, ich hätte sie schon dem ersten Dino zum Fraß hingeworfen, so nervig war sie. Ich kann es nicht beschreiben, wie nervig sie war. Irgendwann brannten mir die Ohren, wenn sie wieder anfing zu quengeln, bestimmen, fordern und einfach nerven.

Die Story an sich war auch nicht gerade prickelnd. So merkt man zum Beispiel nicht, dass 5 Stunden lang nur das Notstromaggregat die wichtigsten Systeme am Laufen hält, aber die kompletten Zäune nicht versorgt werden.

Genauso wie 80% des Buches die Dinos hinter den Menschen her sind. Der Tyrannosaurus Rex hat beispielsweise nichts Besseres zu tun, als drei kleine Menschen durch den ganzen Park zu jagen, als hätte er sonst nichts zu essen. Ebenso die Raptoren am Hotel, die unbedingt die Metall-Oberlichter zerbeißen wollen um an die schmackhaften Happen zu kommen.

Und als dann der Strom am Hotel wieder komplett fliest, wissen diese Menschen nicht besseres mit ihrer Freizeit anzufangen, als spazieren zu gehen. Die eine Gruppe macht sich zu einem Raporten Gehege Such Lauf auf, um die Eier zu zählen. Warum in aller Welt sollte man sich in der Situation auf die Suche nach Eiern machen, wenn man gerade einem Ansturm von Raptoren gerade noch so entgangen ist? Auf der anderen Seite macht sich dann noch einer auf, einen Spaziergang im Freien zu machen, um frische Luft zu schnappen. Ist ja auch kein Dino da, der frei herum läuft, wie komme ich darauf.

Und schwups ist das Ganze dann auch schon herum und erledigt. Wobei ich mich dann doch noch frage, woher das Militär das alles wusste und warum dieses bemächtigt ist, eine private Insel zu zerbomben? Und das alles innerhalb von 24 Stunden, wo doch sonst keiner was von der Insel wusste? Und wieso wird so eine Anlage nur von einer Handvoll Leute gewartet und kontrolliert? Warum sind alle so furchtbar emotionslos gegenüber den Dinos. Die Kinder interessierten sich überhaupt nicht für die lebenden Tiere. Selbst Dr. Grant, war jetzt nicht arg von den Socken gerissen und Dr. Sattler spielte lieber nur die Ärztin für Malcolm, anstatt nach Dinos zu sehen. Bis auf den einen kranken Dino natürlich. Warum interessierte sich keiner für die anderen Helfer auf der Insel? Und am Ende ist irgendwie jeder Tod absolut egal und emotionslos hingenommen. Gerade bei den Kindern hatte ich mit den Emotionen am Ende absolute Probleme. Naja, Hauptsache das Wasser im Pool stimmt.

Nun gut. Die Jahre hat das Buch leider nicht besser gemacht. Ich konnte mir mittlerweile zwar unabhängig vom Film ein Bild machen, allerdings brachte das immer noch nicht viel. Die Idee dahinter ist gut, der Film war super, das Hörbuch hat ein paar ganz gute Punkte gehabt. Teilweise war es ganz interessant, den Aufbau dieser Insel mitzubekommen. Die Probleme und Ecken, die man im Film nicht ganz mitbekommen hat. Daher gebe ich auch mit zwei zugekniffenen Augen 2 Sterne, anstatt nur 1 Stern.

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Tags: ausbrechen, dinos, dinosaurier, insel, jagen, jurassic park, park   (7)
 

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Der zauberhafte Trödelladen

Manuela Inusa
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.06.2018
ISBN 9783734106255
Genre: Liebesromane

Rezension:

Gleich zu Anfang möchte ich erwähnen, dass ich das Buch im Rahmen der „Hello Sunshine“ Kampagne gelesen habe. Weder der Verlag, noch die Autorin oder andere Personen haben mich bei meiner Rezension beeinflusst. #Anzeige #Werbung

Rezension zu „Der zauberhafte Trödelladen“

Der kleine Antiquitätenladen in der Valerie Lane hat es nicht leicht. Und Ruby, die Inhaberin erst recht nicht.

Zu Hause muss sie sich um ihren Vater kümmern, der seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr der alte Mensch ist. Verschroben benimmt er sich wie ein kleines Kind und hat den Spleen, immer eine Woche lang das gleiche Lebensmittel zu essen.

Der schöne Laden, das Herzstück von Ruby, will auch nicht so recht gehen. Oft kommen Leute herein, doch kaufen will keiner etwas. Trotz dass sie von ihren Freundinnen aus der Valerie Lane tatkräftig unterstützt wird, muss sie sich mit ihrem Laden umorientieren.

Einerseits schweren Herzen, andererseits mit viel Elan versucht sie, den Laden umzubauen und einen neuen Start zu wagen.

Und immer wieder schwirrt ihr Valerie und vor allem Gary in ihren Gedanken herum. Gary, der verschlossene Obdachlose, der ihr in so mancher Situation hilft.

„Der zauberhafte Trödelladen“ ist der dritte Band der Valerie Lane Reihe aus der Feder der Autorin Manuela Inusa.

Der Roman hat ein wirklich schönes Cover. Der Titel und die Inhaltsangabe haben mir die Entscheidung, dieses Buch zu lesen sehr erleichtert. Auch wenn es der dritte Teil einer Reihe ist, was ich eigentlich erst beim Schreiben meiner Rezension merkte, konnte ich das Buch ohne Probleme lesen. Man braucht die ersten beiden Bände also nicht unbedingt zu kennen. Ich glaube allerdings, dass es sehr schön ist, alle Bände zu lesen, weil es sich jeweils um die Geschichte einer anderen Freundin aus der Valerie Lane handelt.

Ruby und ihre Freundinnen waren mir sehr sympathisch. Selbst der etwas seltsame Vater von Ruby war schon irgendwie sehr schwierig, jedoch musste man ihn einfach gern haben. Gary hatte fast nicht in die Geschichte gepasst mit seinem ständigen zurückziehen und seltsam sein. Trotzdem fand ich auch ihn auf seine Art recht sympathisch.

Die Geschichte um den Trödelladen, der ja eigentlich ein Antiquitätenladen ist, fand ich sehr schön, aber auch sehr traurig. Wenn man sein ganzes Herzblut in einen Laden steckt und ihn dann, so wie er war, aufgeben muss ist sehr hart.

Was mir, ehrlich gesagt, nicht gefallen hat, war der ständige Hype um Valerie selbst. Ja, sie hat natürlich einen großen Anteil an der Straße, trotzdem war mir das etwas zu viel.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. Eigentlich mochte ich kaum aufhören, weil ich immer wieder wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht.

Ich fand die Geschichte von Ruby sehr herzlich und warm. Ich kann das Buch wirklich für ein paar schöne gemütliche Schmökerstunden auf dem Sofa weiter empfehlen. Und die gute Tasse heißen Tee dabei nicht vergessen. Am besten eine Sorte aus Lauries Teeladen, aber bitte ohne Pfeffer.

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Tags: freundschaft, liebe, neuanfang   (3)
 

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Kühn hat Ärger

Jan Weiler , Jan Weiler , Angela Kübrich
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Der Hörverlag, 12.03.2018
ISBN 9783844525540
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Kühn wird zu einem Mord gerufen.

Zwei Jugendliche, die verschiedener nicht sein können verlieben sich.

Kühn ist auf dem Weg zum Mord.

„Kühn hat Ärger – HB“ ist ein Buch, Krimi, Drama, keine Ahnung aus der Feder des Autors Jan Weiler.

Gehört habe ich das Buch als Hörbuch. Gelesen wurde das Ganze vom Autor selbst.

Normal fange ich meine Rezension mit einer kurzen Inhaltsangabe an, hier war mir das nicht möglich. Ich habe das Hörbuch 3 Stunden von 11 Stunden und 13 Minuten gehört und dann völlig entnervt aufgegeben.

Ich habe schon öfters mal geschrieben, dass Autoren ihre Werke besser nicht selbst vorlesen sollten. Man mag damit mit Sicherheit eine Menge Geld einsparen, jedoch sind die wenigsten Autoren auch gute Sprecher. Herr Jan Weiler ist leider alles andere, als ein guter Sprecher. Hier wären ein paar Euro mehr, für einen guten Sprecher sicher gut angelegt gewesen.

Die Story selbst kam in den drei Stunden nicht wesentlich weiter, als ich oben in drei Sätzen geschrieben habe.

Es kam bis dahin absolut keine Spannung auf. Nicht mal mein Interesse wurde leicht geweckt. Gut, Bücher brauchen einen Anlauf, das ist schon klar. Aber ein Viertel des Buches ist definitiv zu viel des Guten. Dazu das tonlose, singsangmäßige, emotionslose Vorgelese ist wirklich nicht mein Ding.

Es gibt bestimmt viele Leser und Hörer, die total begeistert von dem Werk sind. Ich bin es keinesfalls und kann es auch nicht weiter empfehlen.

Ich hatte auf jeden Fall keine Lust, meine Zeit weiter mit dem Werk zu verschwenden.

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Tags: drama, hörbuch, krimi, mord, nervig, roman   (6)
 

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Die ISombies 1-3

Karsten Krepinsky
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei Die Typonauten GmbH, 30.01.2018
ISBN B079C2HXLS
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es ist so weit. Die Welt wird langsam überrollt und konvertiert. Es fängt in Berlin an, der Nabel der Welt. Von wegen Amerika und Co …

In der Bahn treffen sich zufällig vier absolut verschiedene Charaktere und schließen sich zusammen. Gemeinsam versuchen sie den Kampf gegen die ISombies anzutreten und zu gewinnen.

Doch viele Steine werden ihnen in den Weg gelegt. Ob das nun von der Politik her oder von einem Prepper, der nur per Funkgerät zu sprechen ist.

Frank, Sophia, Kai und Can tappen von einem Fettnäpfchen ins andere und von einem Kampf in den nächsten.

Ob die Vier den Kampf am Ende gewinnen können?

„Die ISombies 1-3 – HB“ sind die ersten drei Teile der satirischen Zombie Romane aus der Feder des Autors Karsten Krepinsky zusammengefasst.

Das Buch habe ich als Hörbuch genossen. Gelesen wird es von meinem Lieblingssprecher David Nathan, für mich die Stimme von Nick Stokes aus CSI.

Der Inhalt des Buches dürfte wohl nicht jeden Geschmack treffen, mich hat es fast umgehauen, vor Lachen. Also genau mein schräger Humor.

Manch ein Leser mag hier den Tiefgang oder den Sinn des Buches vermissen. Doch welcher Zombie Roman hat schon einen tieferen Sinn? Und hier wird nicht nur gebissen und abgeschlachtet, nein, hier wird so einiges mehr geboten.

Vor allem mag ich diese kleinen aber feinen Einwürfe, die man erkennen muss, um sie zu verstehen. Wie zum Beispiel „Mombies – halb Moslem halb Zombie“. Da musste ich sofort an „Spaceballs“ denken, „Möter – halb Mensch halb Köter“. Einfach klasse. Oder solche Seitenschläge wie Daniela Mäuseberger und Uwe Moll. Oder die ganzen anderen Anspielungen von wegen Politik oder Computer Games.

Natürlich ist der Roman auch eine Gratwanderung. Manch einer könnte sich stark an der Richtung stören, in der die Zombies oder andere Personen dargestellt werden. Politisch gesehen dürfte das Buch ziemlich „unkorrekt“ sein.

Für mich war einfach alles perfekt in der Szenerie des Romans. Selbst Sofia, die Medusenfrau und selbsternannte Genderisierungsbeauftragte, ging mir zwar gewaltig auf die Nerven, passte jedoch hervorragend in die Geschichte hinein. Sie musste sogar zwangsläufig dabei sein, sonst hätte etwas gefehlt.

Was soll ich groß sagen, wer satirisch schrägen Humor mag, ist bei dem Buch genau richtig. Wer Probleme damit hat und überaus politisch korrekt ist, sollte wohl besser zu einem anderen Buch greifen.

Ich kann nur sagen … Top! Top! Top!

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Tags: freundschaft, horror, humor, kämpfen, schwarzer humor, zombies   (6)
 

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bundespräsident, cheerleader, commandante, die glorreichen sieben, feuerwehrauto, freundschaft, gebiss, ironisch, islamische staat, isombies, kaiser, kämpfen, kanzlerin, würmer, zombies

Bekehrung der ISombies

Karsten Krepinsky
Flexibler Einband: 126 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 28.04.2016
ISBN 9781530642397
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Konvertierung treibt sich der Spitze zu und Hauch strebt den Kaisertitel an … oder gibt es etwa einen noch höheren Titel?

Unsere Vier schlagen sich weiter mehr schlecht als recht … oder besser gesagt, besser als jeder andere, weiter durch die wurmverseuchte Welt. Frank, Sophia, Kai und Can müssen weiterhin versuchen, die Welt zu retten. Egal wie, Hauptsache retten.

Und wieder werden sie in ein Abenteuer hinein gezogen, das sie so eigentlich nicht wollten. Am Ende kommt dann der große Knall und eine wahnsinnige Erkenntnis.

„Rückkehr der ISombies 3 – HB“ ist der dritte Teil der satirischen Zombie Romane aus der Feder des Autors Karsten Krepinsky.

Den dritten Teil habe ich ebenfalls als Hörbuch genossen. Gelesen wird auch der Teil von meinem Lieblingssprecher David Nathan, für mich die Stimme von Nick Stokes aus CSI.

Auch der Inhalt des dritten Teiles ist alles andere als politisch korrekt und eher bei bitterböse anzusiedeln.

Auch dieser Teil hat mich wieder absolut unterhalten. Wobei mir der Anfang mit der Politik nicht ganz so gefallen hat. Aber am Ende passte eben alles zusammen.

Der Teil endet diesmal mit einem gewaltigen Cliffhanger und ich hibbel schon auf den nächsten Teil.

Der Autor trifft mit seiner Serie absolut meinen Humor. Es ist natürlich nicht jedermanns Humor und einige dürften über die Zeilen nur ihren Kopf schütteln und denken, man müsste den Autor wegen Diskriminierung, Verachtung und sonstiges verklagen. Wobei ich mich dann bei solchen humorlosen Personen fragen müsste, ob sie denn auch schon konvertiert wurden.

Auch diesen Teil kann ich uneingeschränkt an Fans des schrägen satirischen Humors weiter empfehlen. Und Vorsicht für alle anderen Leser, es könnten einige Fragezeichen und viel Unverständnis zurück bleiben, bei den vielen bösartigen Anspielungen.

Ich freue mich schon auf den vierten Teil der Hörbücher.

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Tags: freundschaft, ironisch, kämpfen, schwarzer humor, zombies   (5)
 
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