Leserpreis 2018

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Lucretia L’Incarto - Krieg

J. H. Praßl
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 25.10.2016
ISBN 9783862824403
Genre: Fantasy

Rezension:

Band Vier der Reihe „Chroniken von Chaos und Ordnung“ hat den Untertitel „Krieg“. Und es ist ein Krieg, auf allen Ebenen. Beschrieben wird der Anfang eines tatsächlichen Krieges, doch dabei muss auch jeder der Protagonisten seinen eigenen Krieg mit sich ausfechten. Und der Leser muss mit dem Krieg der Gefühle fertig werden, die die verschiedenen Perspektiven ihm aufzwingen. Wer ist gut und wer böse? Wer ist mir sympathisch und macht dann doch etwas, das mir die Schamesröte oder den Ekel aufzwingt? Mit wem kann ich mich eigentlich identifizieren, wen zumindest verstehen, wer erregt Mitleid und wer ist schon jenseits dieser Gefühle?

Wir begleiten unsere leicht veränderte Heldentruppe ein zweites Mal auf die exotischen Kabugnainseln, wo sie jedoch mit einer ganz neuen, völlig veränderten Situation fertig werden müssen. Für die Hauptfigur Chara dürfte es der Anfang des Endes ihrer Welt sein, die sich langsam aber sicher als Kartenhaus entpuppt. Die eigentliche Hauptfigur Lucretia, nach der der Band benannt wurde, bekommt hier auch eine Prophezeiung, die nebulöser und aber auch treffender nicht sein könnte. Frühere Protagonisten treten in den Hintergrund um frischen und neuen Charakteren Platz zu machen, und alte Bekannte zeigen sich wieder auf der Bühne. Wer die ersten drei Teile gelesen hat wird erleichtert sein ob der Szenen, auf die man schon so lange gewartet hat, und gleichzeitig enttäuscht, dass nicht mehr Geheimnisse enthüllt werden. Aber wie es bei einem guten Zyklus so ist werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet, und obwohl dieser Band nicht mit einem Cliffhanger aufhört kann man es nicht erwarten, wieder in diese Welt einzutauchen.

Die „Chroniken von Chaos und Ordnung“ brauchen den Vergleich mit bekannten Fantasy-Zyklen nicht scheuen: Amalea ist politisch weniger komplex-intrigant wie etwa das „Lied von Eis und Feuer“, man muss sich weniger Helden und Verstrickungen merken, und die Handlung springt nicht so sehr von einem Schauplatz zum anderen. Die Sprachen, die in den Chroniken verwendet wurden sind nicht so linguistisch ausgetüftelt wie in „Herr der Ringe“, und es gibt (noch?) keine Innensicht von Orks. Wir haben hier jedoch Handlungsstränge vor uns, die aus anderen Gründen faszinieren und das Zeug dazu haben, in die Fantasy-Geschichte einzugehen. Wenige andere Autoren schaffen es so meisterhaft, die innere Entwicklung der Protagonisten so real und lebensnah in eine Welt voller Magie und Elfen einzubauen, dass man mit ihnen mitlebt, mit ihnen hofft und weint, erschöpft ist und liebt. Man pendelt beim Lesen von einer mütterlichen Sicht zur erzieherischen Perspektive, vom Befehlshaber zum Kritiker, um irgendwann einmal das Gefühl zu haben, schon so lange mit den Helden befreundet zu sein, sich in sie hineinversetzen zu können, wie es selten bei einem Roman der Fall ist, und man möchte sie wachrütteln, sie trösten, umarmen, oder einfach nur wieder einmal mit ihnen Zeit verbringen.

Trotz dieser Dichte an emotionalen Aspekten kommt auch der Plot selbst nicht zu kurz. Wir erfahren von einem großen Krieg der sich noch anbahnt, der die ganze Welt ins Verderben stürzen kann, wir erfahren dass es notwendig ist, einen Präventivschlag durchzuführen und trotzdem an mehreren Fronten geheime Operationen am Laufen zu halten. Dabei fragt man sich natürlich immer wieder nach dem Grund des Ganzen, denn da gibt es keinen Dunklen Herrscher, dessen Ring man zerstören muss. Wir kennen nur die Perspektive der Untergebenen von Al'Jebal, die sich selbst noch nicht sicher sind, wofür ihr Herr und Meister denn eigentlich steht, und ob das alles so richtig geplant sein könnte. Es bleibt aber zu hoffen, dass einige unserer lieb gewordenen Helden soweit aufsteigen werden, dass sie seine Geheimnisse offenbaren, hinter seine Fassade blicken oder ihm sogar die Stirn bieten können.

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Bargh Barrowson - Chaos

J. H. Praßl
Flexibler Einband: 692 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 26.10.2015
ISBN 9783862823956
Genre: Fantasy

Rezension:

Der dritte Band des Autorenpaares J.H.Praßl legt die Latte noch höher als es der zweite Band getan hat. Weitere Missionen der Protagonisten lassen den Leser nicht nur die Welt mit ihnen erkunden, neue Völker und Rassen, neue Sprachen und geheime Künste kennenlernen, sondern führen auch tiefer in das Seelenleben der einzelnen Figuren ein. Man liebt sie, man hasst sie, man hat Mitleid und Verständnis, man ist angeekelt, man spürt ihre Leidenschaft. Auf einer Achterbahn der Gefühle wird man über das Meer getragen, in die Tundra, in den Dschungel, in die Wüste und in tiefe Stollen und unterirdische Städte.


Wer das Fantasy-Genre mag wird sich hier nicht nur heimisch fühlen, man wird auch überrascht sein, was es eigentlich noch so zu bieten hätte, wenn man sich nicht immer strikt an althergebrachte Regeln halten würde. Natürlich ist vieles von anderen Werken schon bekannt, aber die Art, wie es hier zusammengestellt wird, harmonisch in die Erzählung eingefügt wird und niemals aufgesetzt wirkt, wie es dem Leser Rätsel aufgibt bis es mit einem Erlebnis der Erkenntnis endlich enthüllt wird, spricht für das kreative und schriftstellerisch handwerkliche Talent dieser Autoren.


Wenn man leichte Lektüre haben will sollte man lieber nicht zu diesen Büchern greifen. Sie spielen nicht nur mit den schon bekannten Klischees des Genres und überraschen mit unorthodoxen Wendungen, sie fesseln den Leser auch in die Welt und lassen in nicht mehr los. So langsam entwickelt sich über diesen dritten Band hinweg auch schon ein Blick auf ein mögliches Finale, aber es sind noch zu viele Fragen offen, zu viele Rätsel zu lösen, zu viele Abenteuer zu bestehen.


Man glaubt schon, ein Meisterwerk in Händen zu halten und freut sich auf noch intensivere Charaktere, noch spannendere Ereignisse, noch überraschendere Wendungen. Aber können sie das auch über die weiteren fünf Bände aufrechterhalten? Man darf gespannt sein.

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63 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Thorn Gandir - Aufbruch

J. H. Praßl
Flexibler Einband: 548 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 21.10.2013
ISBN 9783862822102
Genre: Fantasy

Rezension:

Das Erstlingswerk des Autorenpaares J. und H. Praszl beeindruckt nicht mit Wortgewalt, ausgefeilten Dialogen und eindrucksvoll beschriebenen Landschaften, obwohl es all diese Elemente auch beinhaltet. Vielmehr sind es die Details, die diesen Auftakt des Fantasy-Epos aus dem Meer von klassischen Zyklen und Neuerscheinungen der fantastischen Literatur hervorheben. 


Thorn Gandir ist weder ein Held im traditionellen Sinn noch ein Antiheld wie er in der modernen Literatur so gerne vorgestellt wird, er ist weder eine tragische noch eine komische Figur, sondern ein Mensch wie viele, mit Prinzipien, Gedanken, Zweifeln und Erinnerungen an bessere Zeiten, die immer mehr zu einem Ideal verschwimmen, dem er nachzujagen versucht. Er ist gefangen in einer Welt, die er sich selbst erschaffen hat, und er beginnt zu erkennen, dass nur er selbst sie verändern kann. In diesem Sinn ist das Buch eher als Entwicklungsroman einzuordnen, was durch den Eindruck noch verstärkt wird, dass auch die Autoren sich noch in einer Entwicklung befinden. Die Sprache ist klar und anschaulich, die Gedanken der handelnden Personen werden tiefgründig und philosophisch erforscht, es fehlt jedoch das Handwerkszeug des geübten Schriftstellers, der die Fäden auch zu einem gleichmäßigen Gewebe zusammenführen kann. Dialoge und Reaktionen sind oft überzeichnet oder nicht nachvollziehbar, und manchmal will man dem Buch ein verzweifeltes "Warum?" entgegen wispern. 


Trotzdem überzeugt die Geschichte mit allem, was zu einem solchen Anfangsband dazugehört. Quälend langsam wird die ausmergelnde Reise durch die Wüste beschrieben, pfeilschnell ziehen die Schlachtszenen am Leser vorbei, ekelerregende Rituale lassen uns ob unseres Voyeurismus erzittern, und Ohnmacht in ausweglosen Situationen wecken unser Mitgefühl. 


Jedoch werden keine traditionellen Regeln der Fantasy-Literatur streng beachtet, und so weiß man nicht ob der Held, den man gerade eben lieb gewonnen hat, nicht schon auf den nächsten paar Seiten einem tragischen Schicksal erliegt oder ob eine Reise nicht doch noch ein paar Monate verschoben werden muss. Die Hauptpersonen sind komplexe Wesen, die sich einer Kategorisierung entziehen sobald man glaubt, sie durchschaut zu haben, und die Handlung bleibt - obschon insgesamt klassisch - mit Wendungen und Umwegen eine ewig unvorhersehbare Reise auf der Suche nach dem Sinn des Daseins. 


Wer sich hier leichte Lektüre in althergebrachter Fantasy-Manier erwartet, wird bitter enttäuscht sein, wer jedoch Stilbrüche, Tiefgang und Philosophie mit einem offenen Geist begrüßt, wird mit Denkanstößen, paradoxen menschlichen Verhaltensweisen und Überlegungen zu Wahr und Falsch, Chaos und Ordnung reich belohnt werden.

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Telos Malakin - Prüfung

J. H. Praßl
Flexibler Einband: 584 Seiten
Erschienen bei Acabus Verlag, 11.11.2014
ISBN 9783862823161
Genre: Fantasy

Rezension:

Der zweite Band von J.H.Praßls Fantasyzyklus der „Chroniken von Chaos und Ordnung“ ist in zweifacher Hinsicht eine Repräsentation des Guten. Der Schreibstil des Autorenpaares hat sich merklich verändert, und es wird mehr Liebe zum Detail und mehr Aufmerksamkeit auf Kohärenz gelegt. Es gibt zwar noch einen kleinen Spielraum für Verbesserungen, aber das „Sehr Gut“ ist zum Greifen nahe – was aber auch nur für die handwerkliche Seite J.H.Praßls gilt, denn alle anderen Aspekte heben das Buch deutlich von den restlichen Werken des Genres hervor und verdienen die höchste Bewertung.


Auf der anderen Seite ist Telos für mich der Inbegriff des Guten – jedoch nicht des Prinzips der Ordnung, wie er sich selbst oft so gern sieht. Wie ein liebender Familienvater begeht er oft den Denkfehler, Menschen um sich herum verändern zu müssen, ihnen ins Gewissen zu reden oder sie mit Nichtbeachtung zu strafen, er wendet jedoch weder körperliche noch seelische Gewalt an, um andere zu bekehren. Dabei hat er aber selber selbstverständlich menschliche Laster und schwache Momente, die ihn sogar für berechtigte Zweifel blind oder taub machen.


Im Vergleich zu Thorn hat er seinen fixen Anker – seinen Gott Agramon – der ihm die Richtung zuverlässig weisen kann, weil wir uns in einer Fantasywelt befinden: die Götter zeigen den Auserwählten, ob sie etwas gut oder schlecht finden. Dieses Gedankenexperiment führt einmal mehr zu philosophischen Überlegungen bei der Lektüre eines eigentlich als Trivialliteratur verschrieenen Genres. Was, wenn Götter wirklich existierten? Sind sie weiser als Menschen? Sind sie eine zuverlässige Quelle für Handlungsanweisungen? Kann man ihnen trauen oder haben auch sie menschliche Schwächen wie Gier und Neid? Und wenn die Götter allwissend sind, warum geben sie den Menschen so viel Spielraum für Fehler? Warum kann es Menschen geben, die sich wissentlich und/oder willentlich von ihnen abwenden? Telos repräsentiert das eine Extrem – sein Gott ist allwissend und allmächtig, und er zeigt ihm den Weg der Wahrheit – während Chara anfangs das andere Extrem verkörpert, und die Idee von Göttern schlichtweg ablehnt. Sie hat jedoch – und hier sieht man eine schöne Parallele zu unseren realen, nominell laizistischen, Welt – andere Götter, denen sie blind folgt. Ihren Meistern, wer auch immer das sein mag, schuldet sie unbedingten Gehorsam, sie sind für sie allwissend und allmächtig, und sie ist deren Auge und Arm, und nicht zuletzt deren Waffe. Ihre Tagebucheinträge spiegeln einen gewissen Reifeprozess, der jedoch lange noch nicht abgeschlossen ist. Sie schreibt sie aus der Perspektive von fünf Jahren danach, so dass man typische Stilisierungen und Verklärungen erkennen kann, die noch aufgelöst werden müssen. Die Entwicklung von Chara steht deutlich im Zentrum beider Bände, und wie sie zu dem Punkt kommt, an dem sie ihre Einträge schreibt – und darüber hinaus – wird noch spannend werden. Interessant wäre auch, mehr über die Götter dieser Welt zu erfahren.


Die Figur von Thorn, der den ersten Band dominiert hat, tritt deutlich in den Hintergrund, auch im zweiten Teil des zweiten Bandes, wo er wieder mehr zu tun und zu sagen hat, will sich der Leser mit seinen lästigen Zweifeln eigentlich nicht mehr beschäftigen. Man sieht keinen Fortschritt im Denken oder Handeln, er taumelt von einem Schicksalsschlag in den nächsten und reagiert nur mehr – und das unzulänglich und unreflektiert.


Bargh hingegen wird sehr langsam und graduell interessanter. Seine Hintergrundgeschichte kennt man noch gar nicht, es gibt nur von Zeit zu Zeit winzige Hinweise die wirken wie Blitzlichter, mit denen man jedoch noch nichts anfangen kann. Man darf gespannt sein, wie sich diese Geschichte noch entwickelt und was es mit seinem leiblichen Vater auf sich hat.


Die Wahrnehmung Al'Jebals ändert sich dramatisch während der Lektüre des zweiten Bandes. War er im ersten Band noch der unnahbare, möglicherweise schwarzmagische Chaosanhänger, dem die Abenteurer zufällig in die Arme gelaufen waren, ist er hier der alle Fäden ziehende Stratege, eine fast göttliche Figur, die man anbeten, lieben, hassen oder fürchten kann. Trotzdem sieht man auch bei ihm menschliche Züge, er hat etwas von einem Patriarchen, der seine Familie zusammenhalten will und seinen Machtbereich erweitern will. Nicht um der Machtgier willen – auch wenn es anderen oft so scheinen mag – sondern aus der Not heraus, seinen Clan vor allen zukünftigen Wellengängen zu schützen. Er verspricht am Ende sogar, uns im nächsten Band ein wenig in seine Geheimnisse einzuweihen. Allein dieses Versprechen dürfte genügen, all jene die die ersten beiden Bände gelesen haben, zuverlässig als Leser des dritten Bandes gewinnen zu können.


Das Fazit nach dem ersten Band dürfte für die meisten Leser sein, dass sie an der Geschichte interessiert sind und mehr erfahren wollen. Spätestens nach dem zweiten Band ist man jedoch völlig angefixt und in die Welt eingetaucht, man will wissen, was weiter passiert und wie sich die Figuren weiter entwickeln. Während man im ersten Band überrascht ist, wie die Autoren sich absichtlichen Stilbrüchen des Fantasy-Genres hingeben, erkennt man den eigenen Stil der beiden im zweiten Band schon deutlich und liest sozusagen schon auf bekanntem Terrain. Trotzdem überrascht die Geschichte mit unorthodoxen Passagen, es wird deutlich, dass das Wissen über die Welt Amalea nur in winzigen Auszügen geteilt wird – auf der Homepage gibt es Wikipedia-ähnlich viel mehr Hintergrundinformation als man aufnehmen kann – und ein einfaches Vergessen des Gelesenen ist nach dem Eintauchen undenkbar.


Wie ich es anstellen soll, dass ich über die Jahre hinweg auf das Erscheinen des jeweils neuen Bandes warten können soll, bereitet mir jetzt schon Kopfzerbrechen, und ich spüre schon jetzt den fast körperlichen Schmerz, den mir diese Sehnsucht verursachen wird. Abhilfe kann da nur die Homepage und Leserunden im Internet geben, in denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Es ist wie wenn man einen lange nicht gesehenen geliebten Menschen vermisst: Man sieht sich melancholisch alte Fotos an und liest Briefe, denkt an gemeinsame Erinnerungen, aber nichts kann sich mit dem Gefühl messen, wenn dieser Mensch in der realen Welt wieder bei einem ist. In diesem Sinne: Ich hoffe, der nächste Band lässt nicht allzu lang auf sich warten!

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Tags: fantasy, philosophie   (2)
 
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