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49 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

thriller, vater-tochter beziehung, familie, road-movie, flucht

Die Rache der Polly McClusky

Jordan Harper , Conny Lösch
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 23.02.2018
ISBN 9783550081507
Genre: Krimi und Thriller

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59 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

roman, matthew weiner, gesellschaft, alles über heather, arm und reich

Alles über Heather

Matthew Weiner , Bernhard Robben
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 07.11.2017
ISBN 9783498094638
Genre: Romane

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die letzten Meter bis zum Friedhof

Antti Tuomainen , Niina Wagner , Jan Costin Wagner
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 24.01.2018
ISBN 9783498065522
Genre: Romane

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

So dunkel der Wald

Michaela Kastel
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 15.03.2018
ISBN 9783740802936
Genre: Krimi und Thriller

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250 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 72 Rezensionen

thriller, psychothriller, berlin, puppe, max bentow

Das Porzellanmädchen

Max Bentow
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.07.2017
ISBN 9783442205110
Genre: Krimi und Thriller

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(35)

83 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

joel dicker, familie, niedergang amerika, cousins, dicker

Die Geschichte der Baltimores

Joël Dicker , Andrea Alvermann , Brigitte Große
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492310796
Genre: Romane

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

Robert McCammon , Nicole Lischewski
Fester Einband: 516 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 23.03.2017
ISBN 9783958351974
Genre: Historische Romane

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal - Band 2

Robert McCammon , Nicole Lischewski
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783958352308
Genre: Historische Romane

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(223)

576 Bibliotheken, 49 Leser, 2 Gruppen, 75 Rezensionen

thriller, barcelona, dan brown, spanien, robert langdon

Origin

Dan Brown
Fester Einband: 670 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 04.10.2017
ISBN 9783431039993
Genre: Krimi und Thriller

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162 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

horror, hexe, fluch, heyne, hex

Hex

Thomas Olde Heuvelt , Julian Haefs
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 16.10.2017
ISBN 9783453319066
Genre: Krimi und Thriller

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903 Bibliotheken, 60 Leser, 0 Gruppen, 141 Rezensionen

flugangst, thriller, sebastian fitzek, psychothriller, flugangst 7a

Flugangst 7A

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer, 25.10.2017
ISBN 9783426199213
Genre: Krimi und Thriller

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119 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

wulf dorn, thriller, kinder, die kinder, mystery

Die Kinder

Wulf Dorn
Flexibler Einband
Erschienen bei Heyne, 04.09.2017
ISBN 9783453270947
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

roman

Fay: Roman

Larry Brown
E-Buch Text: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 09.05.2017
ISBN 9783641196585
Genre: Sonstiges

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(138)

243 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

thriller, blake crouch, science fiction, roman, quantenmechanik

Dark Matter. Der Zeitenläufer

Blake Crouch , Klaus Berr
Flexibler Einband: 408 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 27.03.2017
ISBN 9783442205127
Genre: Science-Fiction

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(32)

73 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

hexe, usa, prozess, historischer krimi, richter

Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

Robert McCammon
E-Buch Text
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 28.02.2017
ISBN 9783958351981
Genre: Historische Romane

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160 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

amnesie, thriller, psychothriller, berlin, koma

Das Gesicht meines Mörders

Sophie Kendrick
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 16.12.2016
ISBN 9783499272738
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Debüts sind für mich immer etwas ganz besonderes: Der Autor/Die Autorin beschäftigt sich unfassbar lange mit der Story, viel länger, als er/sie es wahrscheinlich mit einem nachfolgendem Buch tun würde/könnte. Vor allem steckt in so einem Erstlingswerk (von der zeitlichen Intensität mal ganz abgesehen) jede Menge Arbeit, Arbeit, Arbeit. Durchhaltevermögen und die fortwährende Imaginationskraft des Autors/der Autorin, sind die wahrscheinlich wichtigsten Faktoren, um das erste Buch erfolgreich platzieren zu können. Für mich als Kritiker ist es außerdem interessant zu beobachten, wie jene Debütromane bei der Masse ankommen, bzw. ob sie evtl. Potenzial zum Bestseller haben.

Dass Sophie Kendrick nicht gerne um den heißen Brei herumredet, wird dem Leser spätestens nach dem ersten Kapital glasklar. Sie steigt unmittelbar in die im Klappentext angepriesene Handlung ein, versucht die Selbsttherapie der Hauptprotagonistin zu nutzen, um eine Kennenlernphase zwischen Leser und Figur stattfinden zu lassen und arbeitet sich schlussendlich mit Hilfe der Ich-Perspektive weiter vor. Durch diese Art der Erzählweise ist es dem Hauptcharakter stets möglich, Selbstreflektionen durchzuführen, was wiederum gut für den Leser ist, da dieser schließlich an den Gedankenspielen der Figur ganz einfach teilhaben kann. Die Ich-Form eignet sich außerdem hervorragend dafür, den Leser für sehr, sehr lange Zeit im Dunkeln zu lassen, da es für die Aufklärung des Falles lediglich nur eine Sichtweise gibt: Nämlich die Hauptfigur, die sogenannte Ego-Perspektive. Kendrick hat somit zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigt.

Die Autorin hat sich aber zu Beginn der Geschichte trotzdem einen kleinen Stolperstein in den Weg gelegt: Sie spielt nämlich mit derart offenen Karten, versorgt den Leser auf den ersten Seiten, mit viel zu vielen Informationen und geht somit das große Risiko ein, dass sich für die Story kaum mehr Irrwege finden lassen, bzw. mögliche Twists nicht mehr glaubwürdig dargestellen lassen. ABER eine Frage bleibt dennoch bestehen: "WARUM hat jemand versucht, die Protagonistin umzubringen? Und vor allem WER?" Dürfte im Normalfall Grund genug sein, dem Handlungsverlauf bis zum bitteren Ende folge zu leisten. Fazit: Sophie Kendrick hat mit ihrem ersten Thriller - "Das Gesicht meines Mörders" - ein stilistisch grundsolides Buch vorglegt, das durchwegs seine guten Momente hatte, leider aber vom Storykonzept her viel zu sehr an andere Titel erinnert. Spontan fallen mir da "Lauf Jane, Lauf!" (Joy Fielding), oder "Du darfst nicht schlafen" (S. J. Watson) ein. Um sich hier vom Genre-Massengeschäft klar abheben zu können, bedarf es einer kräftigen Portion 'Eigenständigkeit'/'Außergewöhnlichkeit', die ich sowohl beim Stil, als auch bei der Story ein klein wenig vermisst habe.

Eine Empfehlung gibt's von meiner Seite nur bedingt.

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153 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 78 Rezensionen

thriller, hamburg, mord, bernhard aichner, totenrausch

Totenrausch

Bernhard Aichner
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei btb, 09.01.2017
ISBN 9783442756377
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Anfang 2014 habe ich den Titel "Totenfrau" beim Durchstöbern der btb Verlagsvorschau entdeckt, und mich beschlich - ehrlicherweise, ganz ohne Pathos - ein unheimlich seltsames Gefühl.

1. Ein Österreicher beim btb?? (...das meine ich selbstverständlich mit dem allergrößten Respekt für den Autor!!)

2. So viel Aufwand/Marketing für einen unbekannten Erstling??

3. Noch dazu in gebundener Ausgabe???

Die Vorzeichen standen bereits auf '...DAS könnte GANZ GROSS werden!'

Kurz und knapp: Nachdem ich die Lektüre beendet hatte (...und das ziemlich zügig...), wusste ich, dass ich einen zukünftigen Bestseller vor mir liegen hatte. Klingt zwar ein wenig schmeichelhaft, entspricht aber der Wahrheit. Und: Ich kenne keinen einzigen Krimiautor, den man auf literarischer Ebene mit Bernhard Aichner vergleichen könnte. Sein unverwechselbarer, reduzierter Schreibstil, seine Dialog-Punktlandungen, seine perfekt ausgearbeitete Protagonistin, sind nur ein paar wenige Beispiele, die seine unfassbare Stärke unter Beweis stellen. Zudem bleib er seinem Konzept stets treu (ganz, ganz wichtig!!), schafft es anhand weniger Worte, Tiefgang enstehen zu lassen und konzentriert sich vor allem immer wieder auf das Wesentliche: Das Schreiben. Und das merkt man.

Dass ich nicht der einzige Lobeshymnen-Sänger auf dieser Erde bin, zeigen euch die unzähligen nationalen und internationalen Pressemeinungen zu seinem Debüt.

Zur Info: Sein Thriller Totenfrau stand in Österreich und Deutschland monatelang auf den Bestsellerlisten. Der Roman wurde bisher in 16 Länder verkauft (wahrscheinlich sind schon wieder ein paar dazugekommen), u.a. auch nach USA und England. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. (http://www.bernhard-aichner.at/page.cfm?vpath=autor) Zum Buch: Bernhard Aichner widmet abermals - wie er es auch bereits in Band I und II getan hat - seine gebündelte Aufmerksamkeit jener einen Person, die ihn schon so lange begleitet und seiner Geschichte - immer wieder - unheimlich viel Esprit verleiht: Seine Heldin, Brünhilde 'Blum'. Sie ist und bleibt Dreh- und Angelpunkt seiner dreiteiligen Rachestory,...mit ihr steht und fällt sozusagen das gesamte Konstrukt. Das Seltsame/Faszinierende/Entscheidende an der Charakterisierung seiner Protagonistin ist die Tatsache, dass Aichner sie NICHT aktiv formt, sie NICHT zwanghaft mit Background vollstopft, sondern dass er sie allein durch ihr Handeln und ihre Monolog-/Dialogführung zu genau DER Figur hat werden lassen, die sie nach wie vor ist: Eine umsorgende, liebevolle, aber auch vollkommen "durchgeknallte" Mutter. Die perfekte Schwiegertochter. Die gute Freundin. Die Bestatterin. Die Mörderin.

Aber nicht nur die zurückhaltende Art und Weise der Figurenausarbeitung machen Band III zu etwas ganz Besonderem, auch die Geschichte selbst, nämlich jene einer Flüchtigen, die in den schlimmsten/abgef***testen Winkeln herumwühlen muss, um ihren beiden Kindern das unbeschwerte Leben wiedergeben zu können, tut dem knapp 470 Seiten langen Handlungsverlauf unfassbar gut! Und: Auch diese wiederkehrenden - stilistisch durch kursive Parts dargestellten - Flashbacks, oder Zukunftsvisionen der Hauptfigur, nutzt Bernhard Aichner geschickt, um so eine schnelle und einfach Gedankenübertragung zwischen Charakter und Leser herstellen zu können. Fazit: Selbstverständlich ist es für einen dritten und letzten Teil unfassbar schwierig, (wenn nicht gar unmöglich) an die "Formstärke" des hochgelobten ersten Bandes heranzukommen. ABER: 'Totenrausch' nähert sich verdammt gut an: Aichner nimmt die eiskalten Killer-Momente aus Band I, vermischt sie mit der zurückhaltenden Erzählstruktur aus Band II und lässt daraus einen ganz neuen Roman entstehen: Eine rundum gelungene Kombination aus "emotionaler Charakterentwicklung" und "irrationalem Töten", die den Leser gefühlschaotisch auf das herannahende Ende vorbereitet.

Summa Summarum: Unvergleichlicher Erzählstil, raffiniertes Storykonzept, unheimlich stark charakterisierte Protagonistin. Aichner in absoluter Höchstform!!!

Daher kann ich das gute Stück - unter Anbringung einer kleinen Warnplakette für den außergewöhnlichen Schreibstil - zu 100% weiterempfehlen.

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264 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 118 Rezensionen

cornwall, stiefkind, thriller, psychothriller, weihnachten

Stiefkind

S. K. Tremayne , Susanne Wallbaum
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426516621
Genre: Krimi und Thriller

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931 Bibliotheken, 33 Leser, 0 Gruppen, 96 Rezensionen

zirkus, magie, fantasy, liebe, erin morgenstern

Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern , Brigitte Jakobeit
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.10.2013
ISBN 9783548285498
Genre: Fantasy

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96 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 8 Rezensionen

klassiker, oscar wilde, gespenst, england, märchen

Das Gespenst von Canterville u.a.Märchen

Oscar Wilde , Richard Zoozmann
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Anaconda Verlag, 01.01.2008
ISBN 9783866472440
Genre: Sonstiges

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

liebe, mutter-tochter-beziehung, mutter-sohn-beziehung, schauspieler, eifersucht

Hin und weg

Ethan Hawke , Kristian Lutze
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 11.08.2016
ISBN 9783462049626
Genre: Romane

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

wald, zwietracht, horror, grusel, horro

Zwietracht - Mörderische Freundschaft

Tanja Hanika
E-Buch Text: 188 Seiten
Erschienen bei null, 03.09.2016
ISBN B01LJUIEPC
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Rezension - "Zwietracht"

Im September 2016 brachte die literarische „Newcomerin“ Tanja Hanika ihre ästhetische Perle „Zwietracht – Mörderische Freundschaft“ auf den Markt. (Die Story ist jeweils in Taschenbuch- bzw. eBook-Format über Amazon.de erhältlich.)

Eines war mir sofort klar als ich das Buch durch Zufall im Internet entdeckte: Das ist genau die Art von Genre/Plot, die man in der modernen Literaturszene so unendlich selten zu Gesicht bekommt: Intelligente Horrorromane. Mittlerweile haben diese Raritäten absoluten Seltenheitscharakter. Klar, unter literarischen Hochgenuss stellt man sich grundsätzlich etwas anderes vor, man darf aber den so immens wichtigen Unterhaltungswert beim Lesen auf keinen Fall unterschätzen.

Außerdem überschlagen sich im Netz die Kundenrezensionen: Von „unheimlich“, „fesselnd“ und „packend“ ist die Rede. Da war es für mich nur allzu verständlich, dass ich mir diesen Titel näher ansehen musste.

Jetzt zu der 'Gretchenfrage':

„Hält die Story was sie verspricht?“

Obwohl ich ehrlicherweise zugeben muss, dass – so sehr ich den Plot auch zu schätzen weiß - die Protagonisten eine Spur mehr Tiefe gebraucht hätten und der Text in Sachen Satzaufbau/Wortwahl/Dialoggestaltung hin und wieder einige Adaptionen gut hätte vertragen können, bin ich umso erstaunter, dass die Geschichte so unfassbar unterhaltsam war. Lässt man jetzt mal die technischen Einzelheiten beiseite, so darf man sich bei „Zwietracht“ - kurzum - auf einen geradlinigen, ambitionierten Horrorroman freuen, der durchwegs seine schaurigen Momente hatte und - so ging es mir zumindest – das Interesse am Storyverlauf durch das wirklich gut gelungenen Setting konstant hochhalten konnte.

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

thriller

Töte deinen Chef

Shane Kuhn ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 08.12.2015
ISBN 9783832163440
Genre: Krimi und Thriller

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

daniel kehlmann, du hättest gehen sollen, mystery, kurzgeschichte, betrug

Du hättest gehen sollen

Daniel Kehlmann
Fester Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 21.10.2016
ISBN 9783498035730
Genre: Romane

Rezension:

Dem gebürtigen Münchner, Daniel Kehlmann, ist 2008 mit "Die Vermessung der Welt" ein sensationeller Erfolg geglückt. Sein Werk, in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Kehlmann wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Im Oktober 2016 ist unter der Rowohlt-Flagge sein neues Buch - "Du hättest gehen sollen" erschienen und schafft es erneut, Fans und Presse wahrlich zu begeistern:

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"In dieser Erzählung, seinem vielleicht besten und abgründigsten Text bisher, nimmt Kehlmann den Skandal der Zeitlichkeit mit besonderer Raffinesse in den Blick." (Ronald Pohl, Der Standard)

"Daniel Kehlmann macht, dass unser eigener Kopf zum Spukhaus wird – und dreht die Schauerliteratur eine ganze Umdrehung weiter." (Martin Ebel, Die Welt)

"Eine kleine Erzählung, die einen packt und lange nicht loslässt. So einfach wie kunstvoll. Sorgsam geschliffen und in der Tiefe ein Funke Schmerz." (Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland)

"Es ist das unzuverlässige Erzählen, die permanente Erschütterung der Wirklichkeit, welche die Verführungskraft des Buches ausmacht. (…) Sein Schöpfer ist eben ein Magier des Abgründigen, ein Grenzvermesser zwischen Spuk und Wahrheit und nicht zuletzt ein Reiseführer in die versteckten Windungen des menschlichen Unterbewusstseins." (Björn Hayer, Berliner Zeitung)

"Kehlmann gelingt es, auf nur 92 Seiten ein konzentriertes, virtuoses literarisches Rätsel zu stellen … und schreibt in diesem Sinne seine «Vermessung der Welt» in die Zukunft und auf notwendigerweise leeren Seiten fort." (Nils Minkmar, Literatur Spiegel)

"Auf Länge (oder eben Kürze) ist es bei diesem ebenso pfiffigen Schriftsteller (und Literaturkenner) noch nie angekommen. Kurzweilig, aber auch spannend." (Gerald Schmickl, Wiener Zeitung)

"Kehlmann bestätigt sich als ein Sprachkünstler, der auch Kompliziertes in plausible, fesselnd zu lesende Zusammenhänge zu übersetzen vermag. (...) Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. " (Thomas Groß, Mannheimer Morgen)

"Kehlmann treibt seinen Erzähler gnadenlos in die Enge und erweist sich dabei – ähnlich wie sein großes Vorbild Borges, den das Thema der Unendlichkeit ebenso wenig losließ wie die Phänomene Zeit und Realität und die Frage, wie der menschliche Verstand und das Gefühl sie wahrnehmen – als beeindruckender philosophischer Zweifler." (Peter Henning, Spiegel online)

"Als Leser folgt man diesem großen Erzähler gerne überallhin." (Welf Grombacher, Rheinische Post) "So klein wie fein (…) Kehlmann inszeniert mit sparsamen Mitteln und einer klaren, nüchternen Sprache ein Spiel mit Raum und Zeit." (Jörg Magenau, Der Tagesspiegel)

"Daniel Kehlmann ist ein ausgekochter Verführer, er trifft auch diesmal wieder ins Schwarze. Zwei, drei Seiten, und er hat die Leser für sich gewonnen." (Heide Soltau, NDR Kultur)

"Selten hat Kehlmann ein derart raffiniertes Realitätslabyrinth entworfen, selten den Leser so tief ins Dickicht des Zweifels geschickt. (…) der verwegenen Fantastik steht nicht nur eine glasklare, wohltuend gelassene und nie raunende Sprache zur Seite, sondern auch enorme Menschen- und Sozialkenntnis." (Ursula März, DIE ZEIT)

"Eine Erzählung, die daran erinnert, wie groß gerade kleine Kunstwerke sind." (Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)

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Zum Buch:

Zuallererst muss ich sagen, dass es für mich lediglich eine handvoll Autoren gibt, die auf eine ähnlich kurze Distanz wie Kehlmanns, unglaublich viel zu erzählen haben. Beim Lesen war ich sehr stark an eine Mixtur aus Köhlmeier und Aichner erinnert. "Köhlmeier", aufgrund der extrem komprimierten, dennoch sehr aussagekräftigen Story, "Aichner" in Bezug auf die reduzierte Sprache, die meist sogar innerhalb eines Satzes, sehr trächtig bzw. kraftvoll wirkt. Ähnlich verhält es sich bei Kehlmanns "Du hättest gehen sollen": Er nimmt nimmt sich - auf sprachlicher Ebene - sehr zurück, wird kaum ausführlich, verzichtet auf ausgedehnte, seitenfüllende Beschreibungen und bleibt seiner Linie bis zum Ende treu. Hinzu kommt, dass er aus seinem Plot - so seltsam das bei 96 Seiten(!!!!) auch klingen mag -, das absolute Maximum rausholt und seine kleine aber feine "Ghoststory", sein kluges Familiendrama, mit dem nötigen Tiefgang blitzsauber zu Ende erzählt. Klar ist aber auch, dass seine Charaktere - aufgrund der geringen Seitenanzahl - keinesfalls die Aufmerksamkeit erhalten haben, die sie vllt. verdient hätten und somit ein klein wenig in Mitleidenschaft gezogen wurden. Im Endeffekt aber relativ unwichtig, da die Story so viele intelligenten Phasen, so viele feine Schachzüge zu bieten hatte, dass man über die Knappheit der Figurenausarbeitung sehr gerne hinwegsieht.

"Lass eine Nebenfigur zweimal das Wort 'Firmament' verwenden. Mehr braucht man nicht, schon hat man sie charakterisiert."

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Smith & Wesson

Alessandro Baricco , Annette Kopetzki
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Hoffmann und Campe, 17.09.2016
ISBN 9783455405774
Genre: Romane

Rezension:

Zu Beginn muss ich gleich mal etwas loswerden: ICH LIEBE THEATERSTÜCKE!!! Egal ob sie lyrisch oder darstellerisch verarbeitet werden,...der Dialog ist und bleibt die ehrlichste/direkteste Ausdrucksform.

Was wir bei "Smith & Wesson" vorfinden, ist ein - mehr oder weniger - klassisches Kammerspiel, wie es besser nicht hätte sein können: Man nehme zwei völlig konträre Protagonisten (...in diesem Fall 'männliche'), schanzt ihnen jeweils unterschiedliche Präferenzen zu und lässt sie dann aufeinander los. Anschließend mischt man - zu dieser ohnehin schon skurrilen Situationskomik - noch das mit Abstand gefährlichste Wesen bei: eine Frau. 😉 Ab diesem Zeitpunkt wird's tricky: Denn ab sofort gleichen die Dialoge einer einzigen humorististischen "Eskalation"! (So muss das sein!!!!!) Außerdem werden die Handlungen der Figuren waghalsiger (...durch kurze/knappe Regieanweisungen dargestellt.), die eigene Selbstüberschätzung höher und der Drang sich beweisen zu müssen, stärker. Perfekte Voraussetzung dafür, den Gesprächen eine kräftige Portion Zynismus und Ironie mitgeben zu können, ohne dabei aber an Glaubwürdigkeit, bzw. Ernsthaftigkeit zu verlieren. Ich würde sogar meinen, dass Alessandro Baricco einen verdammt starken Weg gefunden hat, durch konstante Balance, Humor und Seriosität unter einen Hut zu bringen. (Wohlgemerkt, dass er für sein "Vorhaben" lediglich 111 Buchseiten gebraucht hat!)

Incredibile!

Fazit: Die Geschichte eines erfolglosen, schuldenscheffelnden Meteorologen und eines selbstmordgefährdeten Leichenfischer, die um die Aufmerksamkeit (jeglicher Art) der jungen, geldlosen Journalistin buhlen, hat Alessandro Baricco phantastisch in Szene gesetzt. Die vielen ironischen Feinheiten im Dialog, die leichten Slapstickeinlagen und der permanente Zynismus, machen "Smith & Wesson" zu einem ganz besonderen Buch. Aber nicht nur die Tatsache, dass jeder Charakter einen Berg voller Probleme mit sich herumschleppt und diese - früher oder später - an die Oberfläche treten müssen, macht diese Story erzählenswert, auch die Abhängigkeit aller Personen voneinander, sorgt durch und durch für interessante an die Seiten fesselnde Furore. Und zum krönenden Abschluss, lässt Baricco all diese wunderbaren Absurditäten, diese humorvollen Elemente, qualvoll verenden und baut sie zum finalen Fiasko um. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mich ganz einfach PERFEKT UNTERHALTEN gefühlt. Ich nenne es: Sprachliches Entertainment höchster Güte. Und wie kann es anders sein: GLASKLARE LESEEMPFEHLUNG!!!

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