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706 Bibliotheken, 20 Leser, 1 Gruppe, 160 Rezensionen

dämonen, liebe, gargoyles, dark elements, fantasy

Dark Elements - Eiskalte Sehnsucht

Jennifer L. Armentrout , Ralph Sander
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.02.2016
ISBN 9783959670043
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meinung

Am Anfang war ich mir nicht ganz so sicher mit welchen Erwartungen ich an das Buch herangehen sollte. Die Bücher von Jennifer L. Armentrout unterhalten mich zwar meistens, aber von den Charakteren bin ich nicht der größte Fan. So auch hier. Layla ist so sprunghaft in Sachen Jungs, dass es schon richtig nervt. Sie vermisst Roth ja so sehr, aber freut sich schon darauf Zayne oberkörperfrei zu sehen im gleichen Satz. Wie geht das? Man kann doch nicht um den einen Geliebten trauern, aber im gleichen Moment an einen heißen Typen, den man in ein paar Stunden sieht, denken und den anderen vergessen. Ich habe ihren Zwiespalt gehasst, weil es doch recht offensichtlich ist, wen sie liebt und ihr das eigentlich auch klar ist. Auch was die Dialoge angeht, bin ich manchmal fast an die Decke gegangen, weil die so kitschig waren. Eigentlich habe ich nichts dagegen, aber Jennifer L. Armentrout scheint es doch öfters zu übertreiben und das nicht nur in dieser Reihe.
Zayne ist zwar ganz nett und liebevoll, aber auch langweilig. In diesem Teil liegt der Fokus eindeutig auf ihm, aber ich konnte mich nicht so recht mit ihm anfreunden. Er bleibt für mich noch immer der langweilige zweite Kerl, der als Lückenfüller dient. Dieses Gefühl wurde ich auch im Laufe des Buches nicht los und ich kann mir auch gar keine andere Lösung vorstellen. Roth ist der einzige Charakter in der Reihe, den ich wirklich gerne habe. Auch wenn er hier einen anderen Weg eingeht, hat er seine Gründe dafür, die verständlich sind. Selbst wenn er sich total bescheuert verhält, kann ich es ihm nicht übel nehmen und freue mich immer auf seine Auftritte.
Außerdem nehmen hier einige Nebencharaktere eine größere Rolle ein, die auf mich aber sehr gezwungen wirkte. So als wollte die Autorin krampfhaft versuchen denen eine wichtigere Bedeutung zu geben, damit Layla nicht ganz so alleine dasteht. Mir hat das aber nicht gefallen und ich hoffe, dass diese Charaktere im nächsten Teil nicht ganz so oft auftauchen, auch wenn ich das Gegenteil befürchte.
Die Handlung dagegen war ganz interessant und konnte mich gut unterhalten, weil da einige unerwartete Dinge passiert sind. Besonders zum Ende hin hätte ich nie mit diesem Ausgang gerechnet, weil der mir so absurd vorkam. Jedoch wurde ich positiv überrascht. Als Leser kann man aber keine neue originelle Geschichte erwarten, weil doch auf einige altbekannte Muster zurückgegriffen wird.

Fazit

Wer Jennifer L. Armentrouts andere Reihen schon gemocht hat, wird mit Sicherheit auch seinen Spaß an "Dark Elements- Eiskalte Sehnsucht" haben, da sie ihrem Stil weiterhin treu bleibt. Mich konnte das Buch weitestgehend mit der Handlung und Roths Auftritten gut unterhalten, auch wenn die Geschichte nicht dauernd vorankam. Allerdings hat mich das Liebesdreieck und vor allem Layla sehr genervt, die sich nicht klar entscheiden konnte. 

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Tags: harper collins ya   (1)
 

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(75)

143 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

fantasy, london, dystopie, seher, wächter

The Bone Season - Die Denkerfürsten

Samantha Shannon ,
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 14.09.2015
ISBN 9783827012302
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nach "The Bone Season - Die Träumerin" war ich gespannt darauf, was die Autorin in diesem Teil alles zu bieten hat, nachdem Paige aus Sheol I. geflohen ist und die Rephaims hinter ihr her sind. Das Buch knüpft direkt an das Ende vom ersten Teil an und ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mich hineinzufinden, weil die Reihe doch ein sehr komplexes World Building hat, das nicht leicht zu durchschauen ist. Hier wird es noch weiter ausgeführt und durch die gefühlt tausend Charaktere, die auftauchen, kam es bei mir zu leichter Verwirrung. Zur Hilfe wird zwar ganz vorne und hinten das Kastensystem der Seher abgebildet, aber einen richtigen Durchblick hatte ich trotzdem nicht. Nach einer Weile jedoch konnte ich mich wieder daran gewöhnen und es ist mir leichter gefallen alles genau zu verstehen. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt, wovon ich den ersten sehr langweilig fand, weil kaum etwas Wichtiges passiert ist und die Geschichte eher vor sich hingeplätschert ist. Die Autorin legt viel Wert auf Details, die mir manchmal zu viel wurden, da ich nicht alle Einzelheiten brauche. Auch deshalb wurde es etwas langweilig und ich habe stellenweise Absätze überflogen. Erst ab dem zweiten Abschnitt wurde es langsam spannend und entwickelte sich immer mehr in eine Richtung mit der ich nicht gerechnet habe. Besonders der letzte Abschnitt war spannend und hat einige Überraschungen bereitgehalten, da es endlich ernst wurde und Intrigen aufgedeckt wurden. Paige fand ich im ersten Band bereits schon schwierig und distanziert. Hier bin ich zwar ein bisschen wärmer mit ihr geworden, aber ich bin noch immer kein großer Fan von ihr. Ihre Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen und stellenweise wirkte sie sehr naiv. Damit hätte ich bei ihr nicht unbedingt gerechnet, weil sie sich im Londoner Underground auskennt und deren Bewohner doch sehr gut einschätzen kann. Ihr Boss Jaxon stand hier mehr im Vordergrund, aber ich finde ihn noch immer schwierig einzuschätzen. Ich würde nur zu gerne seine Motive kennen, weil er kein eindeutiger Charakter ist bei dem man seine Handlung nachvollziehen kann. Was den Wächter Arcturus angeht, taucht der kaum auf. Und wenn er mal auftaucht, reagiert er wie eine Eisfigur. Ich bin schon gespannt darauf, welche Funktion er im nächsten Teil einnehmen wird, da er hier kaum etwas gemacht hat. Einige andere Charaktere, die im ersten Band Randfiguren waren, lernt man besser kennen, aber auch die konnten mich nicht begeistern. Die wirken alle sehr distanziert, was wahrscheinlich auch darin liegt, dass der Fokus auf Paige liegt. Wenn sie mit anderen Charakteren interagiert, sind nie viele Emotionen dabei. Selbst wenn, konnte mich das nicht berühren, weil man kaum etwas über deren Persönlichkeiten erfährt. 
Fazit
"The Bone - Season - Die Denkerfürsten" ist eindeutig keine leichte Lektüre für zwischendurch, weil man sich auf das komplexe World Building einlassen muss und durch die vielen Charakteren leicht verwirrt werden kann. Die Charaktere wirken distanziert und die erste Hälfte zieht sich, bis es ab der zweiten anfängt spannend zu werden. Nach diesem Cliffhanger würde ich nur zu gerne weiterlesen, da ich absolut keine Ahnung habe, was die Autorin in den nächsten fünf Bänden noch vorhat.

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Tags: bloomsbury   (1)
 

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(72)

261 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, wunderland, herzbube, netherling, alice

Dark Wonderland - Herzbube

A. G. Howard ,
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 23.11.2015
ISBN 9783570163740
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meinung
Ich habe mich so auf das Buch und vor allem auf Morpheus gefreut und bin wie verrückt herumgehüpft, als ich es endlich in den Händen hielt. Allerdings hatte ich etwas Angst, dass es mir nicht so gut wie der erste Teil gefällt, den ich wirklich geliebt habe. Besonders nach einigen Rezensionen, die ich mitbekommen habe, scheint es auch nicht allzu gut angekommen zu sein. Leider war das bei mir auch der Fall. Beim Lesen wurde ich zwar noch immer unterhalten, aber es konnte mich nicht ganz begeistern, weil mich einige Sachen daran gestört haben.
Der Anfang ist wie im vorherigen Band, in dem Alyssa schon mit einer etwas verrückten Sache beginnt, die so typisch für die Reihe ist. Was die Storyline angeht, dreht sich eigentlich alles mehr oder weniger im Kreis. Es passiert kaum etwas Wichtiges, was die Story vorantreibt und wenn da mal was passiert wird es sehr schnell abgehandelt. Vielmehr beschäftigt sich Alyssa mit ihrer Gefühlswelt und der Fokus war nicht mal auf ihren normalen Alltag, was schon nicht sonderlich spannend wäre mir aber besser gefallen hätte. Es werden Seiten verschwendet in denen Alyssa ihren inneren Konflikt mit sich austrägt, der auch nur auf das eine hinauslief. Dabei wiederholt sich dieser Konflikt andauernd und zieht sich durch das ganze Buch. Das einzig wichtige ist ihre Vergangenheit und die Rolle ihrer Mutter, über die man mehr erfährt. Darüber hätte ich auch gerne noch mehr erfahren, mal sehen, ob das noch kommt.
Alyssa ist mir in diesem Teil tierisch auf die Nerven gegangen. Eigentlich mochte ich sie sehr gerne, aber sie beredet seitenweise ihre Gefühle für Morpheus und den Konflikt, ob sie zurück ins Wunderland gehen möchte. Das erstere ist noch halbwegs zu vertragen, aber das letzte war einfach nur so nervig, weil es nicht nur kurz behandelt wird, nein, sondern ganz lang und ausführlich. Das auch noch durch das ganze Buch hinweg. So langsam kommt ihre Netherlingseite aber mehr in Sicht, die ich sehr gerne mag und ich hoffe mehr davon im nächsten Band zu sehen. Was mir auch im Herzen weh tat war Morpheus. Ich habe ihn so geliebt und vergöttert im ersten Band. Hier? Nein, also hier war er nicht immer mein Fall. Dass er Alyssa zum Größeren verhelfen möchte, indem er ihr nicht bei jeder Situation zur Hilfe eilt, sondern es sie selbst lösen lässt, mochte ich an ihm. Aber die hier vorkommenden Situationen haben ihn wie ein Mistkerl da stehen lassen. Im ersten Drittel hat er sich somit in einen unsympathischen Charakter entwickelt, wobei es danach besser wurde und er durch einige Aktionen mich wieder für sich gewinnen konnte. Mit Jeb dagegen bin ich besser klar gekommen. Im letzten Band fand ich ihn so nervig, weil er zwischen Alyssa und Morpheus stand. Hier dagegen mochte ich ihn schon beinah und er tat mir manchmal so Leid, weil Alyssa ihn nicht gut behandelte.
Dann kam auf einmal dieses Ende und ich habe mich leicht veräppelt gefühlt. Als das Finale begann waren nur noch ein paar Seiten übrig geblieben und innerhalb von diesen 10? Seiten passiert eine Sache nach der anderen, während auf den restlichen paar hundert gefühlt nichts war.

Fazit

Wer "Dark Wunderland - Herzkönigin" bereits mochte, wird um den zweiten Teil nicht herumkommen können, sollte aber nicht mit allzu hohen Erwartungen rangehen, denn das Buch ist mehr auf Alyssa Gefühlslage fokussiert und die Handlung schreitet kaum voran. Selbst Morpheus konnte mich nicht durchgehend begeistern, von Alyssa kaum zu sprechen, die mit ihren inneren Konflikten nervt. Ich werde aber positiv an den letzten Band rangehen, wenn dieser erscheint, da das Ende doch sehr vielversprechend ist.

  (26)
Tags: cbt verlag   (1)
 

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(44)

127 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

fluch, hexen, magie, teufel, hexe

Spellcaster - Düstere Träume

Claudia Gray , Ira Panic
Flexibler Einband
Erschienen bei HarperCollins, 09.10.2015
ISBN 9783959670098
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Dieses Buch war einfach nur langweilig. Schrecklich langweilig und nervig. Und wieso? Tja da wäre zuerst die Story, die schon schrecklich klischeehaft klingt und kaum langweiliger sein könnte. Gegen klischeehafte Geschichten habe ich eigentlich nichts, denn die lese ich manchmal sehr gerne und manche meiner Lieblingsbücher weisen mehr als nur ein paar auf, solange sie unterhalten. Von der Evernight Serie der Autorin habe ich schon gehört, aber mir selbst zu Beginn des Lesens noch keinen eigenen Eindruck gemacht. Von daher ging ich auch unvoreingenommen an das Buch heran. Was ich mir gewünscht habe, waren nur ein paar Stunden gute Unterhaltung, aber da wurde ich enttäuscht. Dabei war der Anfang gar nicht mal schlecht. Ich wurde mehr oder weniger direkt in die Geschichte geworfen, aber alle wichtigen Informationen waren trotzdem gegeben. Es beginnt damit, dass Nadia mit ihrem Bruder und Vater in eine neue Stadt zieht und schon gleich ein Unfall geschieht. Und wer kommt wohl als strahlender Ritter zur Rettung? Natürlich der männliche Protagonist. Soweit, so gut. 20 Seiten später und schon spüre ich, dass die Geschichte anfängt mich zu nerven. Was vor allem an den Charakteren liegt. Nadia ist eine nervige Göre, die dümmer kaum sein kann. Ich meine wieso versicherst du dich nicht, dass du wirklich keine ungebetenen Zuschauer beim Ausüben von Magie hast? Wo zum Teufel ist dein Verstand geblieben, Mädel? Sie ist so langweilig und hat kaum Persönlichkeit. Mir ist kein einziger Charakterzug von ihr in Erinnerung geblieben. Bei Mateo sieht es nicht anders aus. Er ist so ein schwacher Charakter und hat sogar noch weniger Persönlichkeit als Nadia. Die Liebesgeschichte von den beiden ist schon fast lachhaft. Mateo sieht das schöne Mädchen aus seinen Träumen. Nadia ihren Retter in der Not. Und bam man hat eine Liebesgeschichte, die aus dem nichts kommt. Wieso lieben die beiden sich? Was mögen sie aneinander?  Die restlichen Charaktere sind kaum nennenswert. Aber verdammt nochmal was für eine Rolle spielt Verlaine, die Freundin von Nadia? Wieso taucht sie überhaupt auf? Sie ist auch so langweilig und hat  auch kaum Charakter. Außerdem ist die Geschichte so vorhersehbar. Ich habe Seiten voraus schon gewusst, worauf alles hinauslaufen wird. Wo ist da die Überraschung? Dann habe ich auch schon das Ende erreicht und aber ausgerechnet das ging mir zu schnell. In dem einen Moment begann der Show Down und auf einmal ist alles zu Ende. Und wie ist der Kampf überhaupt zu Ende gegangen? Das war mir alles zu verwirrend und ich war einfach nur froh, als das Buch zu Ende war.
Fazit
Spellcaster war schlichtweg langweilig und wer Klischees sowieso nicht mag, wird nichts mit dem Buch anfangen können. Die Charaktere sind wie leere Hüllen, die nichts zu erzählen haben. Davon abgesehen hat die Geschichte kaum etwas Außergewöhnliches und ist sehr vorhersehbar. Von der Fortsetzung werde ich mich fernhalten.
                              Bewertung
                                    1,5!

  (16)
Tags: harpercollins   (1)
 

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(49)

105 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

selbstmord, trauer, tod, cynthia hand, geschwister

Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

Cynthia Hand , Sarah Heidelberger
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.09.2015
ISBN 9783959670029
Genre: Romane

Rezension:

Wie ist meine Meinung?
Von Cynthia Hand kannte ich bereits die "Unearthly" Reihe, die mir gut gefallen hat und in der das Thema Tod auch schon aufgegriffen wurde, aber mir war trotzdem nicht ganz klar, worauf ich mich mit dieser Geschichte einlasse. In dem Buch wird das Thema Selbstmord einer sehr nahen Person behandelt und wie die Protagonistin damit umgeht, denn diese Person war ihr Bruder, Ty. Lexie wohnt mit ihrer Mutter alleine in einem Haus und kommt mit dem Verlust verständlicherweise nicht klar, weshalb sie einen Psychater besucht, der ihr ratet ein Tagebuch zu führen, von dem wir immer wieder mal etwas zu Gesicht bekommen. Auch gibt es zwischendurch wieder mal Rückblenden auf Ereignisse als Ty noch am Leben war. Allerdings dreht sich die Geschichte fast auschließlich um den Selbstmord und behandelt kaum tiefe Freundschaften oder hat gar eine Liebesgeschichte. Deshalb fiel es mir manchmal schwer das Buch zu lesen, weil es an manchen Stellen sehr depressiv und zum Teil sogar zu viel war. Natürlich erwarte ich bei solch einem Thema nicht unbedingt Friede, Freude, Eierkuchen, aber es gab kaum Lichtblicke. Lexie hat sich nach dem Tod ihres Bruders in ihre eigene Hütte zurückgezogen und hat kaum noch Freude an etwas. Sie ist so zerfressen von Schuld, Hass, Trauer und Wut, dass es kaum Platz für gute Gefühle gab. Mir fiel es schwer sie zu begleiten, denn man erfährt eigentlich kaum etwas über sie als Person und ich habe nicht wirklich einen Zugang zu ihr gefunden. Von den anderen Charakteren möchte ich eigentlich gar nicht erst reden, weil sie fast alle nur unwichtige Randcharaktere sind. Keiner schien mir wirklich wichtig für die Geschichte oder herausstechend und schlussendlich war da wirklich nur der Selbstmord von Ty. Klar kamen da immer wieder mal Figuren vor, die versucht haben Lexie rauszuholen, aber selbst da hatte ich andauernd ein bedrückendes Gefühl. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die mathematischen Vergleiche. Normalerweise hassen die Protagonisten Mathematik über alles und können damit nichts anfangen. Hier war es das genaue Gegenteil, denn sie sieht vieles aus dem naturwissenschaftlichen Blickwinkel und das hat sich auf den Schreibstil aufgewirkt. Zum Ende hin geschehen noch einige Ereignisse, die für mich aber dann doch zu weit hergeholt sind, wenn auch alles andere sehr realistisch wirkt. Denn nicht zu allem gibt es eine Antwort, sowie es im wahren Leben auch ist.
Fazit
Wer ein Jugendbuch, das sich mit Trauerbewältigung beschäftigt, lesen möchte und sich nicht daran stört, dass wirklich die Trauer im Vordergrund steht, wird Gefallen am Buch finden. Für mich war es an manchen Stellen einfach zu depressiv, ohne Hoffnung und mit schwachen Charakteren, denen ich nicht viel abgewinnen konnte, weshalb das Buch für mich nicht das passende war.

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262 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

liebe, seelenspiegel, joss stirling, savants, gefahr

Die Macht der Seelen - Misty Falls

Joss Stirling ,
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 24.07.2015
ISBN 9783423761239
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie ist meine Meinung?
Wie sehr ich mich auf dieses Buch gefreut habe und wie eine verrückte herumgehüpft bin, als ich es erhalten habe, könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Schon seit dem ersten Band schlägt mein Herz für diese Reihe und je öfter ich sie lese, desto mehr liebe ich sie. So neugierig wie ich war habe ich natürlich nach Rezensionen zum neusten Band gesucht und die waren leider oft nicht so prickelnd. Es wurde bemängelt, dass die Charaktere langweilig und oberflächlich wären und es immer die gleiche Geschichte nur anders verpackt sei. Deshalb hatte ich etwas Angst enttäuscht zu werden und bin mit gemischten Gefühlen an das Buch gegangen. Auf der einen Seite konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, dass "Misty Falls" schlecht wird, aber auf der anderen Seite spukten die enttäuschten Rezensionen noch in meinem Hinterkopf. Eine Weisheit an mich: Nie wieder Rezensionen zu meine absoluten Wunschbücher lesen, wenn ich davon nicht beeinflusst werden möchte. Und am Ende kann ich sagen, dass ich überhaupt nicht enttäuscht wurde und frage mich, wie ich an der Reihe überhaupt zweifeln konnte. Schon am Anfang begegnet man alte Bekannte, da Misty mit Crystal verwandt ist und diese seit dem letzten Band der Benedict Sippe angehört, konnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis alle zu verschiedenen Zeitpunkten wieder auftauchen. Ein Highlight immer ist es über die früheren Hauptcharaktere und deren Leben nach dem zugehörigen Band zu lesen. Im Gegensatz zu den vorherigen Büchern finden die Protagonisten ihre Seelenspiegel diesmal nicht in einen der Benedicts, sondern in einem anderen Savant, der sich nicht unbedingt in Savantkreisen befindet. Ich fand es interessant zu sehen, wie das "normale" Savantleben bei anderen als den Benedicts aussieht. Zwischen Alex und Misty herrscht am Anfang große Feindseligkeit, die im Nachhinein etwas kindisch wirkt, wenn die Gründe ans Licht kommen, aber auf der anderen Seite ist es auch süß. Wer das Buch gelesen hat, wird wissen, was ich meine, für die anderen möchte ich es nicht vorwegnehmen. Misty ist zwar nicht meine Lieblingsprotagonisten, aber ich mag sie trotzdem sehr gerne mit ihrer etwas unbeholfenen Art und der "Gabe" nur die Wahrheit sagen zu können. Damit tritt sie vielen Leuten auf den Schlips, aber es gehört zu ihrer Persönlichkeit. Alex ist Mr. Charming der jeden mit seiner Art verzaubert. Solange Misty nicht in seiner Nähe ist. Bei anderen Seelenspiegeln ergänzen sich die Gaben, bei den beiden ist es aber das genaue Gegenteil. Das ist der Konflikt in der Beziehung von den beiden, wo es bei den anderen ihre Unwissenheit oder Hintergrund war. Zusätzlich zu dieser Storyline hat es ein Mörder auf junge Savants mit besonderen Fähigkeiten abgesehen. Diese Handlung ist allerdings erst ab der zweiten Hälfte mehr in den Vordergrund gerückt. Leider wurde die Story je näher das Ende gerückt ist vorhersehbarer und die Kritik von einigen dazu kann ich gut nachvollziehen. Die Bücher sind nämlich alle nach einem bestimmten Prinzip aufgebaut, das nur anders umgesetzt worden ist. Ich habe nichts dagegen, weil ich es als etwas Neues ansehe, aber für manche könnte es langweilig sein. 
Fazit
Wer schon alle vorherigen Bände geliebt hat und sich nicht daran stört, dass die Bücher einem bestimmten Prinzip mit anderer Umsetzung folgen, wird auch mit "Misty Falls" seinen Spaß haben, auch wenn das Buch nicht ganz so gut wie die anderen ist. Aber das ist Geschmackssache.

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95 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

dschinn, liebe, darkiss, lilif, die entscheidung des flammenmädchens

Die Entscheidung des Flammenmädchens

Samantha Young , Alexandra Hinrichsen
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.03.2015
ISBN 9783956491672
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?


Also dieses Mädchen-/Frauengesicht sieht jetzt auch schon wieder anderes als auf den beiden anderen Covern. Vielleicht symbolisiert das immer erwachsener Aussehen auch das reifer werden von Ari, von dem ich jedoch nicht so viel gesehen habe. An eine wichtige Entscheidung, auf die der Titel anspielt, kann ich mich auch nicht erinnern.


Wie ist meine Meinung?


Wie lange ist es her seitdem ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe? Gefühlt eine Ewigkeit und ich wusste überhaupt nicht mehr, was so alles geschehen ist, weshalb ich schon am Anfang Schwierigkeiten hatte, in das Buch einzusteigen. Eigentlich kann man vom Leser schon erwarten, dass er die grundlegenden Dinge noch halbwegs kennt, aber bei mir war das nicht wirklich der Fall, weshalb ich andauernd überlegen musste, wieso einige Dinge so sind und habe mir dabei etwas schwergetan. Bis etwa zur Hälfte des Buches ist wirklich kaum etwas passiert und die ganze Geschichte hat sich gezogen. Manchmal sind neue Dinge ans Licht gekommen, aber sonst gab es kaum etwas Nennenswertes. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wieso die Reihe so viele Teile hat, da der Hauptstrang für mich abgeschlossen ist und die Charaktere auch nichts mehr erzählen zu haben. Ab der Mitte kam zwar bisschen Action auf, aber auch da hat es sich nur wie ein Lückenfüller angefühlt und ich sehe nicht wie die Intrigen, die gegen Ari gestrickt werden, die Handlung voranbringen.

Ari finde ich mittlerweile nur noch nervig und auch wie jeder Kerl auf sie steht und dass sie ja so etwas ach Besonderes ist. Also manchmal kann man es auch wirklich übertreiben und Jai ist auch nicht viel besser. Ich finde die beiden haben sich verdient, so nervig wie die sind mit ihrem Liebesschwöre. Dann wäre da ja auch noch Charlie, der irgendwie mit ins Bild gehört. Also seine Love Interests sind auch nicht ganz ohne, aber wie er seine Meinung ändert, geht mir auf den Keks. Von den verschiedenen Dschinns mit ihren Stimmungsschwankungen will ich erst gar nicht sprechen. Wobei ich einen ganz toll finde und von dem hätte ich noch viel mehr lesen können, weil er mal etwas Action in die langweilige Bude bringt, aber nein, von ihm gab es natürlich nicht so viel. Was ich auch noch anmerken muss ist, dass manche Sachen wirklich an den Haaren herbeigezogen sind. Man kann mir nicht verkaufen, dass ein Dschinn seine Freizeit opfert, um die Twilight Bücher zu lesen. Also nein, das ist dann doch auch bisschen zu unglaubwürdig. Von den anderen Charakteren möchte ich gar nicht mehr reden, weil die keine Rolle spielen. Sie tauchen zwar auf, aber auf der nächsten Seite habe ich schon wieder vergessen, wie sie heißen.

Am Ende passieren noch einige interessante Wendungen und es gibt einen Vorausblick auf die Handlung im nächsten Band. Ich habe aber nicht das Bedürfnis herauszufinden, was passieren wird.


Fazit


Das war wohl nichts. Die Handlung könnte langweiliger nicht sein und die meisten Charaktere gingen mir auch nur noch auf die Nerven. Zum Teil wirkten einige Dinge zu sehr gewollt und wurden schnell abgehandelt, obwohl sie als total wichtig dargestellt wurden. Für mich ist die Reihe beendet und ich empfehle das Buch nur denen, die die vorherigen Bände wirklich gerne mochten und über diese Sachen hinwegsehen kann, ansonsten verschwendet man seine Zeit damit.

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Tags: darkiss   (1)
 

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772 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

alice im wunderland, dark wonderland, wunderland, fantasy, liebe

Dark Wonderland - Herzkönigin

A. G. Howard , Michaela Link
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei cbt, 24.11.2014
ISBN 9783570163191
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Wie finde ich das Cover?
Das Cover finde ich so toll, besonders wegen den Pflanzen und Insekten, da die nicht ganz unwichtig sind, allgemein finde ich die kleinen Details auf dem Cover so schön und passend zum Buch. Der Titel trifft es auch wirklich und macht neugierig auf das Buch.
Wie ist meine Meinung?
OH.MEIN.GOTT. Dieses Buch ist...unglaublich mega bombastisch geil. Einfach nur episch. So mega genial. VERDAMMT genial. Ich dachte am Anfang erst nur, dass es schon ganz gut wird, aber was ich geliefert bekommen habe, hat mich einfach nur aus den Socken gehauen.   Alyssa, die Protagonistin, unterscheidet sich deutlich von anderen. Am Anfang dachte ich erst einmal sie wäre total durchgeknallt, weil direkt auf der ersten Seite wird beschrieben wie sie Insekten umbringt und wie es ihr auch mehr oder weniger Spaß macht. Man kann mir wohl nur schlecht verübeln, dass sie auf mich einen verrückten Eindruck gemacht hat. Aber sie ist schon ungewöhnlich, alleine ihr Kleidungsstil ist schrill. Im Laufe des Buches lernt sie auch ihre verrückte (wortwörtlich) Seite kennen und aktzeptieren. Die Situation mit ihrer Mutter, die in einer Anstalt ist, belastet sie sehr und ihre Loyalität und Kampfgeist fand ich wirklich beeindruckend. Was sie alles auf sich genommen hat um ihren Liebsten zu helfen. Da wäre dann auch noch Morpheus, der wirklich verdammt hinterlistig ist und dem man nie über den Weg trauen kann. Aber seine verdrehte dunkle Art wird wahrscheinlich viele Mädchenherzen anlocken, die er mit seinem Charme schnell um den Finger wickeln wird. Ich habe mein Herz total an ihn verloren und wer das nicht tut, steht dann wohl eher auf die weichen Kerle. Von denen gibt es auch hier einen, nämlich Jeb, der mich allerdings nicht überzeugen konnte. Eigentlich gehört er wirklich der Sorte an, die Mädchenherzchen schneller schlagen lassen, wäre da nicht Morpheus. Der stiehlt ihm nämlich alle, weil er so viel toller ist. Hach ja, ich könnte noch eine Weile länger wegen Morpheus fangirlen, aber das wollt ihr glaube ich nicht mitbekommen xD Also wäre er nicht da, würde ich Jeb glaube ich ganz gerne mögen, aber das ist nun einmal nicht der Fall. Er ist anhänglich und nervig, was eigentlich süß ist, aber hier hat es mich gestört. Ja das hört sich wie eine Dreiecksbeziehung an, was zum Teil auch der Fall ist. Aber diese ist nicht wirklich ausgeprägt, weil Alyssa in eine bestimmte Richtung tendiert und sich von dem anderen zwar verwirren lässt, aber nicht hin und her springt. Nicht zu vergessen ist natürlich auch das Wunderland mit samt seinen Bewohnern, die zum Teil total durchgeknallt sind. Das verrückt sein ist dort allerdings normal, aber diese Welt...ich weiß nicht wie die Autorin das angestellt hat, aber sie beschreibt alles spannend und diese Atmosphäre im Buch ist wirklich mit Händen zu greifen. Das Weiterspinnen von Alice Geschichte mit Hilfe von Alyssa ist einfach so genial und ahh ich möchte nicht, dass es endet. Ich will viel mehr vom Wunderland sehen und erleben. Das Ende ist auch recht abgeschlossen, sodass man das Buch als Einzelband lesen kann, aber da ich mit dem Ende nicht ganz zufrieden bin, werde ich wohl weiterlesen.
Fazit
"Dark Wonderland" ist eine einzigartige Geschichte, die so verrückt ist bei der man sich nie sicher sein kann was noch alles passiert und die Linie zwischen verrückt sein und normal verschwimmt. Das Buch ist einfach nur episch mit der Storyline, den Charaktere (natürlich ganz vorne Morpheus) und das Wunderland. Je mehr ich über das Buch nachdenke, desto mehr liebe ich es, weil einem danach erst klar wird wie bombastisch es eigentlich ist und es fallen mir immer mehr Sachen ein, die ich an dem Buch liebe. Die Genialität des Buches ist kaum in Worte zu fassen und ich hatte andauernd Gefühlsausbrüche. Wer sich vollkommen auf das Buch einlässt, besonders dann auch noch mit geringen Erwartungen, wird von dieser tollen Geschichte umgehauen.  
Bewertung
5!

  (9)
Tags: cbt verlag   (1)
 

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(102)

233 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

internat, kieran, joss stirling, raven, agenten

Raven Stone - Wenn Geheimnisse tödlich sind

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2014
ISBN 9783423760973
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?
Naja ich bin jetzt nicht wirklich davon begeistert, weil es mich eher an ein Kinderbuch erinnert durch dieses rosa und dann die Pose von den beiden vorne. Also das sieht doch mal wirklich bisschen kindlicher aus. Der Titel klingt auch nicht schlecht, aber das halt auch ein bisschen kindlich. Wüsste ich nicht, dass es von Joss Stirling ist, hätte ich wohl keinen weiteren Blick auf das Buch geworfen.
Wie ist meine Meinung?
Als ich das Buch auf Englisch schon in Hugendubel entdeckt habe dachte ich mir schon, dass ich es unbedingt brauche einfach weil es von Joss Stirling ist, die "Finding Sky" und Co. geschrieben hat, was ich absolut liebe! Mir fällt auf, dass ich gerade voll Lust habe die Reihe nochmal zu lesen, aber es sind noch so viele ungelesene Bücher hier ._. Als das Buch dann endlich zu Hause ankam konnte ich kaum abwarten es zu beginnen und war voll aufgeregt. Jedoch bemerkte ich schnell, dass "Raven Stone" nicht wie die Finding Sky Reihe ist. Erstens ist das Buch aus der 3. Person geschrieben und die Sichten zwischen Raven und dem männlichen Hauptcharakter wechseln hin und her. Ich bin nicht unbedingt ein Fan davon und tue mir mit Sichtwechseln und dann auch noch aus der 3. Person ein bisschen schwerer, aber finde das jetzt nicht allzu schlimm. Manchmal passiert bei der einen Person gerade etwas Spannendes und schon wird die Sicht gewechselt. Eigentlich ist das ja gut, weil man dadurch weiter lesen möchte, aber wenn das Kapitel gerade spannend endet und dann ein langsames Kapitel folgt, fand ich es nervig. Ich weiß auch nicht genau ob das an der Erzählersicht liegt, aber die Charaktere waren für mich nicht wirklich greifbar, weil man kaum etwas über ihre Vergangenheit erfährt. Also eigentlich schon, aber die wurde nicht vertieft, was ich schade finde, da man so viel mehr erfahren und die Charaktere näher kennengelernt hätten können. Manchmal haben Raven und Kieran mich auch wirklich genervt und ich konnte ihre Gefühle nicht nachvollziehen. Kieran der nie wirklich an Mädchen interessiert war hat sofort ein großes Interesse für Raven entwickelt und hat sich Gedanken darum gemacht was sie über ihn denkt und wie es ihr wohl geht. Bei Raven war es genauso, dass ihre Gedanken oft bei Kieran sind und das konnte ich irgendwie nicht verstehen. Bei den Savants okay, da sind sie schon von Beginn für einander bestimmt, aber hier ging mir die Liebesgeschichte viel zu schnell. Joe und manch andere Nebencharaktere mochte ich jedoch gerne, auch wenn ich es manchmal schwierig fand die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander zu verstehen. Joss Stirling scheint auch ein großer Krimi Fan zu sein, weil ihre Geschichten immer etwas mit Polizei und Gerechtigkeit zu tun haben. So auch hier. In diesem Fall sind Kieran und sein Kollege Agenten, die für eine besondere Organisation arbeiten, die Verbrecher jagen. Auch hier sind die Informationen über die Organisation eher spärlich und ich hätte gerne mehr darüber erfahren, wobei auch Ravens Alltag eher im Vordergrund stand. Wie sie das Mobbingopfer der Schule scheint, weil sie angeblich stiehlt, was nicht der Fall ist. Das Finale ist dann doch spannend ausgefallen und eher anders als gedacht, aber die eine Entscheidung am Ende für Kieren und Raven war für mich dann doch zu viel des Gutes, weil es zu übertrieben war.
Fazit
Von "Raven Stone" habe ich mir ehrlich gesagt viel mehr erwartet als das, was dann tatsächlich daraus geworden ist. Zu den Charakteren konnte ich keinen Bezug herstellen und die Entwicklung von manchen war dann doch unglaubwürdig. Mir fehlte es auch an Informationen, die eher spärlich behandelt werden und manches viel zu schnell abläuft, anderes aber langsam bleibt. Jedoch mag ich die Idee mit der Organisation von Verbrechensbekämpfung (und es ist Joss Stirling), weshalb ich die Reihe weiterhin im Blick behalten werde.
Bewertung 2!

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

freundschaft, liebe, zweite chance, jugendbuch, mobbing

Zur Hölle mit Bridget

Paige Harbison
E-Buch Text: 210 Seiten
Erschienen bei darkiss, 10.11.2014
ISBN 9783956493744
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?
Ich mag es, wie das Buchcover so friedlich aussieht, aber dann auch wieder zum Teil tot, weil das Mädchen einfach tot aussieht durch die Perspektive und man ihren Kopf erst gar nicht sieht. Jedoch erinnert mich das Pink an Chick Lit, weil es überhaupt nicht zu dem Rest harmoniert.
Wie ist meine Meinung?
Am Anfang wollte ich das Buch gar nicht lesen und musste mich mehr oder weniger dazu zwingen es zu beginnen, weil mir der Klappentext nicht zugesagt hat. Dementsprechend hatte ich auch nur geringe Erwartungen, aber wurde echt überrascht! Zu Beginn wurde Bridget vorgestellt, die wirklich ein grausames Biest ist. Behandelt ihre Stiefmutter wie Dreck, obwohl diese mega nett zu ihr ist und führt sich wie die Queen auf. Alles muss nach ihre Nase laufen, sie ist gemein zu jedem, selbst zu ihren Freunden und ihr geht Popularität über alles. Ich habe diese blöde Zicke wirklich gehasst, wie sie selbst ihre Freunde schlecht behandelt hat. Sie hat manchmal so gemeine Sachen gesagt und hält es wirklich nicht aus mal einen Moment anderen die Chance zu geben ihr die Meinung zu sagen. Wie kann man nur mit so einer Person befreundet sein? Michelle, eine ihrer besten Freunden, hatte sogar Angst ihre wahren Gefühle Bridget zu zeigen, weil sie weiß, dass Bridget sie dann fertig gemacht hätte. Was für eine Freundschaft. Wieso sie sich so entwickelt hat, ist eher im Hintergrund geblieben und wurde nicht ganz geklärt. Dabei hätte es mich wirklich interessiert. Dann jedoch kam Anna Judge auf die Schule und gewann ganz schnell an Beliebtheit und Aufmerksamkeit, was Bridget natürlich überhaupt nicht ab kann. Bridget bekommt gezeigt wie schlimm und grausam sie zu anderen war, auch wenn sie es nicht so meinte. Ab da bilden sich natürlich Schuldgefühle in ihr, weil sie jetzt auch mal die Sicht der Opfer mitbekommt und sie beginnt langsam zu begreifen, dass ihre Handlung auch Konsequenzen mit sich bringt. Von da an fängt sich auch langsam an sympathisch zu werden und ich mochte sie am Ende dann doch ganz gerne. Aber mir hat eine Person gefehlt, die zu sehr aus dem Fokus fiel, und von der ich mir gewünscht hätte, dass sie auch aufgetaucht wäre am Ende. Insgesamt hat alles zu schnell und einfach sein Ende genommen und es ist zum Teil auch übertrieben gewesen. Die Autorin hätte gerne noch mehr schreiben können und es langsamer angehen lassen. Also ich mochte es sehr gerne, dass Leute von oben auf die Erde gekommen sind und Bridget gezeigt haben, wie grausam sie doch war und dann entschieden haben, ob sie weiter leben darf oder sterben muss. Ich habe noch nichts in der Art gelesen, aber mochte es hier voll gerne, obwohl es nicht wirklich erklärt wurde, jedoch fand ich es nicht schlimm. Manche Sachen bleiben halt geheim. Ich wollte auch unbedingt wissen wie es weiter geht und was nach dem Unfall passiert, der sich im Prolog ereignete und habe das Buch in ein paar Stunden durchgelesen, weil es mir wirklich Spaß gemacht hat zu lesen wie Bridget sich verändert.
Fazit
"Zur Hölle mit Bridget" hat mich wirklich überraschen können, dadurch, dass ich wirklich gefesselt war und nicht aufhören wollte zu lesen, weil ich ständig die Frage hatte, was passiert als nächstes, wann kommt der Unfall denn? Bridget ist am Anfang auch absichtlich zickig dargestellt und ihr Verhalten zum Ende hin macht sich jedoch sympathisch. Einzig das Ende und das Fehlen einer Person haben mich gestört, weil es zu übertrieben und übereilt dargestellt wurde und die Person wirklich dazu gehören sollte. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, weil die Kritikpunkte eher unwichtig sind und das positive eindeutig überwiegt.
Bewertung 4,5!

  (5)
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(58)

117 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

dschinn, liebe, das erbe des flammenmädchens, samantha young, zauber

Das Erbe des Flammenmädchens

Samantha Young , Alexandra Hinrichsen
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.09.2014
ISBN 9783956490569
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?
Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob die Person auf dem Cover die gleiche wie vom ersten Band ist. Also die Augenbrauen stimmen schon mal, aber wieso sieht sie sooo anders aus? Und wen soll sie überhaupt darstellen? Jetzt an sich finde ich das auch nicht unbedingt schön, der Gesichtsausdruck ist hochnäsig, weil sie ihr Kinn hochgehoben hat. Den Titel verstehe ich jetzt auch nicht unbedingt, weil das Erbe ja schon im ersten Band herausgekommen ist.
Wie ist meine Meinung?
Nachdem ich den ersten Teil eher nicht gemocht hatte, aber diesen Teil noch vor mir hatte, war ich mir nicht ganz so sicher, wie der mir gefallen wird. Das Ende vom ersten klang zwar ganz gut, aber nein, einfach nein, ich dachte schon, dass ich mir so einen Mist wie vom ersten in abgeänderter Form hier vorfinden würde. Jedoch war der zweite Band erstaunlich gut, damit habe ich nicht gerechnet. Wobei wenn ich hier die Rezensionen überfliege, fanden die meisten den ersten besser. (Aber fragt mich nicht wieso xD). Durch die Geschichte kommen immer neue Ideen hervor, die jedoch nur selten eine größere Handlung einnahmen, was ich wirklich schade fand. Diese waren nämlich mein größtes Interesse an dem ganzen Buch. Die restliche Handlung war eher langweilig, irgendwie war es nämlich klar, dass ein Gegner auftauchen muss, der Aris Kräfte missbrauchen möchte mit dem ganzen Programm. Eigentlich ist das Buch mehr oder weniger nur ein Lückenfüller, weil das, was hier passiert, fast gar nicht wichtig ist für die Haupthandlung. Wobei es tauchen schon ein paar neue Charaktere auf, von denen ich nur zu gerne mehr erfahren würde, leider muss ich mich gedulden. Ich frage mich ja auch in welche Richtung sich es entwickeln wird, weil öfters Andeutungen fallen, die sich aber mit der momentanen Handlung nicht übereinstimmen. Ach man, alleine wegen der neuen Entwicklungen würde ich mich sofort auf den nächsten Band stürzen. Von Ari war ich auch überrascht, wie sie sich entwickelt hat. Langsam werde ich mit ihr warm, wobei ich noch immer nicht daran glaube, dass ich sie mal wirklich leiden würde. Ihre Entscheidungen werden verständlicher, wobei sie sich manchmal was vornimmt, es am Ende aber gar nicht umsetzt, was schon offensichtlich war. Charlie bekommt hier auch mal seine eigenen Kapitel, durch die man endlich in seinen Kopf schauen kann und sein Wesen mehr durchschaubar wird. Im ersten war er ja überhaupt nicht zu erfassen, so undurchsichtig war sein Charakter. Jai, na was soll ich schon groß sagen. Natürlich kam wieder das Thema auf von wegen er und Ari dürfen nicht zusammen sein, dass ich unprofessionell oder was auch immer. Ehrlich gesagt kann ich mich gar nicht mehr genau an den Grund erinnern, so nichtig ist der. Wenn die zusammen sein wollen, sollen die das verdammt nochmal auch sein und mich als Leser nicht damit nerven, dass es doch nicht gut ist und die sich fernhalten müssen. Ich verstehe auch gar nicht, was die beiden eigentlich aneinander finden, außer ihr Aussehen vielleicht und dass sie eine bisschen ähnliche Geschichte verbindet. Zwischen den Beiden ist überhaupt kein Knistern oder überhaupt ein Funke. Einfach nix. Wieso lieben die beiden sich?! Ja die würden füreinander sterben blablabla, aber ich verstehe die Beziehung zwischen den Beiden einfach nicht, in diesem Band nervt es mich nur noch mehr. Der Höhepunkt ging mir wie im ersten auch zu schnell, einfach mal kurz etwas gemacht und schon löst sich das Problem in der Luft auf und ein anderes taucht auf. Da bin ich wirklich sehr gespannt, wie lange dieses andauern wird.
Fazit
Durch die neuen Charakteren, die wirklich vielversprechend sind auch was die Nachfolgebände angeht, kommt frischer Wind auf und lenkt die Geschichte in eine andere Richtung. Jedoch ist die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jai noch nerviger als sonst und Charlie schlägt auch einen anderen Weg ein, als ich erwartete habe, was nicht unbedingt schlecht ist. Insgesamt lässt sich sagen, dass mir "Das Erbe des Flammenmädchen" mehr Spaß gemacht hat und ich wirklich neugierig bin, wie es weiter geht.
Bewertung 2,5!

  (5)
Tags: darkiss verlag   (1)
 

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597 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 110 Rezensionen

atlantis, lauren kate, teardrop, eureka, tränen

Teardrop

Lauren Kate , Michaela Link
Fester Einband: 528 Seiten
Erschienen bei cbt, 25.08.2014
ISBN 9783570162774
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?
Das Cover ist mega schön, sowohl durch das Mädchen als auch der Kulisse in der sie steht. Das Wasser, was sie umgibt, passt auch wirklich gut zum Thema des Buches und der Titel sowieso.  Mir gefällt es auch sehr gut, dass die Schriften und das Logo vom Verlag in blau gehalten ist, was man ja mit Wasser verbindet.
Wie ist meine Meinung?
Von Lauren Kate habe ich schon "Engelsnacht" gelesen, was ich total gerne mag, und Engelsmorgen mal begonnen, aber abgebrochen, weil es mich einfach nicht packen konnte. Dann erreichte mich auf einmal die Neuigkeit, dass ein neues Buch von ihr erscheint und noch mit einem absolut schönen Cover, da ist es doch keine Verwunderung, dass ich es lesen musste.  Eigentlich ist das Buch von der Idee her absolut genial, zu blöd nur, dass es eher schlecht umgesetzt wurde. Ich meine die Autorin hätte so vieles machen können, aber nein stattdessen passiert erst mal überhaupt nichts, die erste Hälfte ist bis auf den Anfang komplett überflüssig. Danach kommen dann immer mal wieder Andeutungen und wir kommen in der Geschichte bisschen voran, aber das dauert natürlich auch wieder lange. Währenddessen gibt es immer mal wieder Familien und Freundschaftsdramen, natürlich darf Ander auch nicht fehlen, über den man auch kaum was erfährt, aber zweifellos ist er der Held in der Not und was weiß ich noch alles. Er war auch so ein langweiliger Charakter, den ich nicht durchschauen konnte, was mir in diesem Fall überhaupt nicht gefiel. Wieso verdammt nochmal liebt er Eureka? Das ist jetzt auch kein Spoiler, weil man es sofort erahnt und schon im Prolog erwähnt wird. Toll, da hat er sie halt schon ihr ganzes Leben begleitet und kennt sie in und auswendig. Seine Liebe zu ihr wird zwar geschrieben, aber sie war nicht in der Luft, bei mir waren überhaupt keine Gefühle.  Eureka ging mir auch total auf den Keks. Es ist ja alles so unfair, keine Person versteht sie und alle wollen nur böses von ihr. Na klar. Sie sollte mal über ihre kleine Welt hinausschauen und nicht sofort jeden verurteilen, der ihr nichts Böses getan hat und nur helfen möchte. Sie suhlt sich so in Selbstmitleid und stößt jeden vor den Kopf. Ihre Handlung konnte ich zum Teil überhaupt nicht nachvollziehen, ich meine sie hasst ihre Stiefmutter und versucht nicht mal was gutes in ihr zu sehen, obwohl diese nur versucht ihr zurück ins Leben zu helfen. Aber bei Ander fühlt sie schon bei ihrer ersten Begegnung ein leichtes Kribbeln im Bauch und er geht ihr überhaupt nicht aus dem Kopf. Wo bleibt da die Logik, wo sie sich sonst für keine Person außer aus ihrem Umfeld interessiert? Dadurch, dass das Buch auch aus der Erzählersicht geschrieben ist, hat es mir den Zugang zu Eureka noch mehr erschwert. Die Autorin beschreibt alles andere zu sehr und verliert sich darin, weshalb es manchmal einfach nur langweilig war. Zum Ende hin passiert aber alles sehr schnell und es werden mehr oder weniger Fragen beantwortet, die aber überraschende Antworten hatten. Das Buch endet mit einem bösen Cliffhanger, wobei ich mir aber noch unsicher bin, ob ich den zweiten Band überhaupt lesen möchte.
Fazit
Die Idee war wirklich originell und gut, aber leider mies umgesetzt. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht an einen einzigen Charakter erinnern, den ich wirklich gerne mochte, weil die meisten eh nur am Rande da sind, aber die Hauptcharaktere haben es wirklich in sich mir den letzten Nerv zu rauben. Die sind so langweilig und nervig, sei es durch ihre Einstellung oder bei Ander dieser perfekte Junge in den sich jeder verliebt. Auch passiert einfach überhaupt nichts, es wird am Ende alles hin gequetscht, aber davor nur nerviges Teeniedrama. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das Buch jemandem gefällt, weshalb ich an niemanden eine Empfehlung abgeben kann, obwohl die Idee an sich wirklich gut ist.

Bewertung
1,5!

  (11)
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(102)

159 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 65 Rezensionen

gargoyles, dämonen, dark elements, steinerne schwingen, jennifer l. armentrout

Dark Elements - Steinerne Schwingen

Jennifer L. Armentrout
E-Buch Text
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 11.08.2014
ISBN 9783956493485
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?
Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Cover so gar nicht anspricht und auch von den Farben her nicht so meines ist. Jedoch beschreibt die Szene, die in dem "Ring" abgebildet ist mehr oder weniger Laylas Fähigkeiten, die auch nicht ganz unwichtig sind. 
Wie ist meine Meinung?
Bis jetzt habe ich nur "Obsidian" von Jennifer L. Armentrout gelesen und fand es ganz okay, aber dieses Buch hat mich schon in der Vorschau letztes Jahr groß angesprochen (wobei ich gar nicht mehr so genau sagen kann, wieso) , weil ich Dämonengeschichten wirklich gerne lese. Mich interessiert es ja auch, wie die Autoren den böser/guter Dämon machen. Eigentlich soll der Dämon böse sein, aber durch die Protagonistin entdeckt er an sich auch eine gute Seite, die er zu verdrängen versucht, da er es nicht einsehen möchte, weil er ja ein Dämon ist und bla. Der Anfang war sehr vielversprechend, man lernt Laylas Welt kennen, die Halbdämonin und Halbwächter ist, was in ihrem Universum eigentlich eine Schande ist, da die Wächter die Dämonen bekämpfen sollen. Die Welt der Wächter besteht ausschließlich aus Regeln und Aufgaben für jeden, selbst für Layla, die eigentlich nichts großes machen kann. Nach paar Kapiteln taucht auch schon Roth, ein Dämon, auf, welcher ihr aus einer misslichen Lage hilft. Ab da fängt es erst an wirklich interessant zu werden und mit Roth gibt einen sarkastischen, heißen, bösen Dämonen. Er hat immer einen Spruch parat, egal in welch blöden Situation die beiden stecken, kann er es sich einfach nicht verkneifen. Natürlich habe ich das geliebt, welche Person, die das Buch gelesen hat, tut es nicht? Auf solche "Jungs" steht innerlich doch jeder :D Durch ihn haben sich Layla und mir viele Fragen gestellt, aber irgendwie wollte er nie so richtig mit der Sprache herausrücken. Was eigentlich auch gut war, da ich nach der Enthüllung zum Großteil das Interesse an der Geschichte verloren habe. Dabei kann ich euch gar nicht so genau sagen, wieso. Die ganze Spannung ist einfach raus und dann wird natürlich versucht eine Lösung für das Problem zu finden und das war eher unspektakulär. Eigentlich war die Idee schon neu und gut, damit habe ich auch nicht gerechnet, aber auf der anderen Seite ist da eigentlich nicht viel passiert um das Problem zu lösen, auf einmal haben die beide eine Lösung gefunden und das war es. Natürlich kann es nicht ohne einige Komplikationen ablaufen und diese waren zwar nicht besonders, aber mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet, das kam auf einmal so plötzlich. Bei Layla hat mich ihre Naivität nur bisschen gestört, aber sonst mochte ich sie als Protagonistin gerne, obwohl sie mit ihrer Verliebtheit in Zayne auch genervt hat, die ich nicht ernstzunehmen konnte, weil ich von ihrer Seite aus keine Gefühle für Zayne gesehen habe. Er ist einfach heiß und das war es, so in etwa kam es mir vor. Aber dieser humorvolle und sarkastischer Schreibstil von Jennifer L. Armentrout lässt sich so angenehm lesen und macht voll Spaß, sodass mir die Längen, in denen einfach nichts passiert ist, mir nicht wirklich was ausgemacht haben.

Fazit
Ich kann nicht unbedingt sagen, dass "Dark Elements" ein außergewöhnlich gutes Buch ist, aber es macht Spaß und darum geht es doch eigentlich oder nicht? Der Schreibstil der Autorin hat insbesondere dazu beigetragen, dass das Buch mich unterhalten hat, obwohl es durchschnittlich ist, da weder die Charaktere noch die Handlung an sich irgendwo herausstechen. Dabei muss ich schon sagen, dass Roth mein kleiner Liebling ist, aber auf der anderen Seite sowie jeder andere typische "Bad Boy" ist.  Also wer Lust hat sich für ein paar Stunden zu amüsieren, aber nicht unbedingt eine ausschweifende Geschichte braucht, wird mit diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Bewertung
3!

  (10)
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337 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

liebe, jugendbuch, noah, trauma, familie

Noah und Echo - Liebe kennt keine Grenzen

Katie McGarry , Cornelia Niere
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.02.2014
ISBN 9783789142727
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Wie finde ich das Cover?
Das Cover trifft überhaupt nicht meinen Geschmack und hätte ich nicht gewusst, dass es die Übersetzung zu "Pushing the Limits" ist, hätte ich das Buch wohl auch nie gelesen. Dieses Mädchen mit dem Haar im Gesicht ist zwar nicht üblich, aber auch nicht sehr interessant und dann kommt noch der Titel "Liebe kennt keine Grenzen". Muss ich dazu noch was sagen?
Wie ist meine Meinung?
Wunderschön. Das ist das erste Wort, was mir zu diesem Buch einfällt. Eigentlich wollte ich keine Rezension dazu schreiben, aber ich kann einfach nicht anders. Ich dachte, dass das Buch ein kurze süße Liebesgeschichte parat hält, aber nein, da kam auf einmal noch so vieles mehr! Echo ist eigentlich das beliebte Mädchen, hat den Basketball Kapitän als Freund, aber dann kam dieser Tag, an dem sich alles verändert hat. Und dann führen Umstände sie und Noah zusammen. Der böse, allseits bekannte, sexy Bad Boy, für den alle innerlich schwärmen. Aber nein, dieses mal ist das keine dieser klischeehaften Geschichten, wo die beiden sich ineinander verlieben, das aber nicht dürfen. Reiches, gutes Mädchen trifft den armen Kiffer. So könnte es auf dem ersten Blick vorkommen und es verläuft auch einigermaßen so ab, aber da sind die Eltern jetzt nicht die bösen, und Echo muss ihren Vater nicht übers Ohr hauen um sich mit Noah treffen zu können. Wäre es so abgelaufen, hätte ich wahrscheinlich ganz schnell das Interesse an dem Buch verloren, weil es mittlerweile zu viele Geschichten dieser Art gibt. Aber so ab dem Mittelteil hatte ich bisschen die Lust an der Geschichte verloren, jedoch kommt da dann immer mal wieder was interessantes auf, von dem ich den Ausgang gerne wissen möchte und weshalb ich dann weitergelesen habe. Die Konflikte, die auftauchen waren auch nie einfach aus der Luft gegriffen um das Buch zu füllen, nein, die waren der Situation gerecht und die Reaktionen darauf auch verständlich. Es gab da nur eine Szene, die ich wirklich ein bisschen übertrieben fand und obwohl ich Kitsch sehr gut vertrage, war es mir wirklich zu viel. Aber keine Sorge, in dem Buch gab es wirklich nur die eine Szene, die vor Kitsch triefte, alles andere ist einfach süß. Manche Nebencharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, sowie Mrs. Collins, die Therapeutin von den beiden. Sie war sozusagen Freund und ein bisschen Ersatzmutter, besonders für Noah. Na klar fand er sie nervig, aber ich mochte es voll gerne, wie sie sich um ihn gekümmert hat ^-^
Fazit
Wie froh ich bin das Buch in der Bücherei doch mitgenommen zu haben und nicht einfach da gelassen habe, weil ich keine Lust habe es wieder zurückzubringen. Hinter dem (meiner Meinung nach) wirklich unspektakulären Cover, das mich gar nicht anspricht, steckt eine süße tiefgründige Geschichte, die mich manchmal zu Tränen gerührt hat und mich nie vollkommen loslassen konnte. Obwohl ich im Mittelteil eine kleine Pause machen wollte, weil ich keine Lust mehr auf das Buch hatte, komm da auf einmal eine spannende Stelle und ich konnte wieder nicht aufhören. Wer Contemporary Bücher gerne liest, sollte es mal mit "Noah und Echo" versuchen.
Bewertung
☺☺☺☺

  (8)
Tags: oetinger verlag   (1)
 

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(67)

114 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

vampire, hexen, liebe, clann, verlust

Herzblut - Stärker als der Tod

Melissa Darnell , Peer Mavek
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2013
ISBN 9783862787562
Genre: Fantasy

Rezension:

Seitenanzahl: 444
Verlag: darkiss
Broschiert: 12,99€
Autor: Melissa Darnell
ISBN-13: 978-3862787562

Reihe (2/3)

1. Herzblut- Gegen alle Regeln
2. Herzblut-Stärker als der Tod
3. Herzblut-Wenn die Nacht stirbt







Kurzbeschreibung

Wenn du deinen Freund vor dem Tod rettest, indem du ihm das menschliche Leben nimmst was würdest du tun?
Savannah weiß, dass sie Tristan nicht lieben darf. Sie hat es dem Hohen Rat der Vampire geschworen. Es ist zu riskant. Was, wenn ihr Blutshunger erwacht? Wenn durch sie der Waffenstillstand zwischen den Vampiren und Tristans Familie, dem magischen Clann, zerstört wird? Sie sollte Tristan aus dem Weg gehen. Aber das ist unmöglich, denn jeden Tag sehen sie sich in der Jacksonville High, und wenn sich ihre Blicke kreuzen, will Savannah nur ihn Noch während sie versucht, sich an ihren Schwur zu halten, stacheln dunkle Mächte einen Krieg zwischen ihren Welten an. Die Gefahr bringt Savannah und Tristan wieder zusammen aber die Folgen sind unwiederbringlich!
Wie finde ich das Cover?
Der Hintergrund ist fast identisch wie vom ersten Band und den fand ich ja schon sehr schön und harmonisch. Was mir auch sehr gefällt, ist, dass man sofort sieht, dass sie eine Reihe sind, was man vom dritten Band leider nicht behaupten kann. Ich meine ein weißer Hintergrund?! Mir gefällt der Gesichtsausdruck von der Person auf dem Cover aber nicht, weil das einfach nicht zum Buch passt.
Wie ist meine Meinung?
Mir gefiel der erste Band gut, aber es war halt oftmals auch langweilig und ich konnte mir nicht so recht vorstellen, wie es weiter gehen soll, aber wie ich mich doch getäuscht habe. "Herzblut" ist eines der Beispiele, dass man Reihen eine weitere Chance geben sollte, obwohl man gar nicht vorhat sie weiter zu lesen.
Das Buch knüpft direkt mit dem Ende vom ersten Band an und der Schluss wird noch einmal clever zusammengefasst, was es mir leicht machte wieder einzusteigen. Wie schon erwähnt, lies sich der ersre Band manchmal schwierig lesen, aber hier gab es absolut keine Stelle, bei der ich überhaupt anfangen konnte mich zu langweilen. Das lag wohl daran, dass für mich der Verlauf nicht klar vorhersehbar war, da ich außer der einen Offensichtlichen Sache echt keine Ahnung hatte, wie es weiter gehen könnte. Aber es hat mich brennend interessiert, wie die Geschichte fortgeführt wird und sogar weiter gelesen hätte, obwohl meine Eltern meinten, dass ich ins Bett gehen sollte, wenn ich es nicht so spät wäre und ich extrem früh aufstehen müsste xD Aber eine Nervenkitzelspannung ( gibt es das Wort überhaupt? :P) gab es nicht und war auch nicht zu erwarten, wobei ich nichts gegen einzuwenden hätte, wenn das wenigstens im Höhepunkt aufgetaucht wäre. Nun ja, vielleicht will die Autorin uns das Beste auch Bloß bis zum Schluss aufbewahren.
Obwohl Savannah immer mehr ihre vampirische Seite heraushängen lässt, bleibt sie trotzdem die Alte, was ihre Persönlichkeit angeht, was ich wirklich gut finde, wobei ich an ihrer Stelle alles genossen hätte und es deshalb nicht ganz nachvollziehen, wie sie sich aufgeführt hat. Ich meine in jedem Mädchen steckt das Mädchen, welches auch wenigstens einmal nur so in Glamour schwimmen möchte. Da konnte ich manch Reaktion total verstehen. Was mich aber auch total an Savannah gestört hat, war, dass sie sich an allem die Schuld gegeben hat, auch in den Sachen für die sie nichts konnte. Das hat mich manchmal echt zur Weißglut getrieben! Und Tristan war ja mal das totale *rsch. Ich kann verstehen, wenn er versucht für seine Liebe zu kämpfen, aber zu manchen Mitteln, die er hier getroffen hat, sprechen nicht gerade für seine Liebe zu Sav. Dann waren auch manch seiner Gedankengänge ein bisschen too much und wirkten teilweise aufgesetzt. Manch Nebencharaktere bekommen hier außerdem eine größere Rolle, worüber ich mich sehr gefreut habe, da ich sie echt gerne mag.
Wie schon oben erwähnt, hatte der Show Down nicht diese gewisse Spannung und es war für mich auch zu abprubt. Bei manchen Büchern sind plötzliche Enden zwar sehr passend, aber bei "Herzblut-Stärker als der Tod" wäre ein langsameres Ende geeigneter gewesen. Ich hatte manchmal sogar das Gefühl, dass die Autorin das Ende einfach nur hingeklatscht hat, damit das Buch endlich zu Ende geht.
FAZIT
"Herzblut-Stärker als der Tod" hat mich mit seinem unvorhersehbaren Verlauf, was mich dazu gebracht hat das Buch unbedingt weiterzulesen, und den Nebencharakteren bezaubern können. Leider versetzen manche Handlungen von Sav und Tristan meiner Freude an dem Buch einen Dampfer und das Ende konnte mich nicht wirklich begeistern.
Bewertung 3,5!

  (6)
Tags: darkiss verlag   (1)
 

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(119)

222 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 76 Rezensionen

vampire, hexen, herzblut, melissa darnell, fantasy

Herzblut - Gegen alle Regeln

Melissa Darnell , Peer Mavek
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.03.2013
ISBN 9783862785131
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 396
Verlag: Darkiss
Broschiert:12,99€
Autor: Melissa Darnell
ISBN 978-3-86278-513-1
1. Herblut - Gegen alle Regeln
2. Herzblut - Stärker als der Tod










Kurzbeschreibung   Eine verbotene Liebe, Blutsgeheimnisse und eine Heldin zwischen zwei Welten: Melissa Darnells mitreißendes Romandebüt!

Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst was würdest du tun?
Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu Tristan.
Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffen will
Wie finde ich das Cover?
Das Cover finde ich wundervoll gestaltet! Die ganzen Blätter um Savannah, die in einem weißen Kleid steckt, was sie und die Schrift, welche auch weiß ist hervorhebt. Der Titel "Herzblut-Gegen alle Regeln" klingt sehr romantisch, was das Buch auch ist.
Wie ist meine Meinung?
Ich muss zugeben die Kurzbeschreibung klingt nach einer 0815 Geschichte, die keine Besonderheit aufweist. Tja, ob das stimmt werde ich in dieser Rezension noch beantworten. Das Buch beginnt mit einem Prolog der mich neugierig darauf gemacht hat, was Savannah und Tristan gemacht haben um in diese eine Situation zu gelangen und danach begann das "richtige" Buch. Ich wurde ich in den Alttag von Savannah eingeführt und der schien nicht besonders interessant zu sein. Aber dann passieren einige Dinge die sich nicht erklären ließen und bäm, das Geheimnis wurde gelüftet und das erklärt viele Dinge. Wie zum Beispiel, warum sich alle Clann Kinder sich von ihr abgewendet haben. Ich traf dabei auf bekannte Wesen und die haben meine Vermutung bestätigt, dass "Herzblut" ein Buch wie jedes andere ist, aber dann kam die Autorin mit Clanns an und mixte die Geschichte neu, was ich viel interessanter fand, als wenn nur eines der Wesen im Buch aufgetaucht wäre. Und ab da hat mich das Buch gefesselt, ich wollte immer mehr wissen, warum lässt man Savannah und Tristan nicht selbst entscheiden? Spannung und Action blitzten nur ab und zu kurz auf, was dabei gar nicht so schlimm war, denn ich hab lieber den Alltag von den beiden begleitet, weil der so schön harmonisch beschrieben wurde und auch recht abwechslungsreich war.
Savannah tat mir voll Leid, weil sie von den Clann Mitglieder geärgert wurde, aber ich konnte nicht ganz verstehen, warum sie sich nicht gegen sie gewehrt hat. Ich hätte das nicht auf mir sitzen gelassen. Und als sie vom Geheimnis erfahren hat, hat sie das einfach hingenommen. Erst später beginnt sie dagegen anzukämpfen und hat eine Entwicklung durch, sie wurde für mich greifbarer. Tristan kommt erst mal als der große Mädchenschwarm an, aber da das Buch in der Ich-Form von Savannahs und Tristans Sicht ist, habe ich seine Gefühlswelt kennen gelernt und habe gemerkt, dass er sich für die anderen Mädchen gar nicht interessiert, sondern nur für Savannah. Was mich gestört hat, war dass sie erst gar nicht anfangen für den anderen zu kämpfen, obwohl sie sich lieben. Erst als sie in die richtige Richtung geschubst wurden nahm alles seinen Lauf. Manche Nebencharaktere sind mir auch sehr positiv aufgefallen, wie Savannahs beste Freundin, die hab ich sogar lieber als Savannah habe.
Das Ende war mal überraschend und für mich ein bisschen zu schnell behandelt, aber ich habe merke, dass die Autorin schon die ganze Zeit auf dieses Ende gebaut hat und es nicht zu plötzlich kam. Ich mochte, dass das Buch aus Savannahs und Tristans Sicht war, aber es war manchmal anstrengend dem Verlauf zu folgen, weil es viele nichtaussagende Stellen gab und so Längen folgten, die aber nach einer kurzen Zeit immer verschwanden.
Fazit
"Herzblut - Gegen alle Regeln" ist die perfekte Lektüre für Leser, die noch nicht genug von Fantasygestalten haben, denn die Geschichte bereitet mit seinem Unterhaltungswert angenehme Lesestunden. Manchmal gab es kurze Längen und mit den Hauptcharaktere wird man nicht immer klar kommen, aber im großen und ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band.
Bewertung 3,5!

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239 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

mobbing, homosexualität, freundschaft, schule, sprachlos

Speechless - [Sprachlos]

Hannah Harrington , Iris Homann
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.12.2013
ISBN 9783862788484
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 300
Verlag: darkiss
Broschiert: 12,99€
Autor: Hannah Harington
ISBN-13: 978-3862788484


Kurzbeschreibung

Neuigkeiten verbreiten, über andere reden Gossip-Girl Chelsea liebt es. Als sie auf einer Party Zeugin einer intimen Situation wird, erzählt sie natürlich allen davon. Mit schrecklichen Folgen: Ihr Freund Noah wird so zusammengeschlagen, dass er im Koma landet; die Polizei ermittelt; und Chelsea wird von allen gemieden. Um ihren Fehler nicht zu wiederholen, legt sie ein Schweigegelübde ab, genau wie der buddhistische Mönch, über den sie gelesen hat. Einen Monat will sie schweigen, in der Schule und zu Hause. Manche hassen sie dafür aber plötzlich öffnen sich in ihrer stillen Welt Türen: zu einem wunderbaren Jungen, zu Menschen, die ihr verzeihen könnten. Vorausgesetzt, sie kann sich selbst verzeihen.
Wie finde ich das Cover?
Das Cover ist ein Traum, wenn man es in den Händen hält. Leider kommt es auf Bildern nicht so wundervoll rüber, wie es ist, denn der Titel ist hervorgehoben, weiß und nur manche Buchstabenlinien sind grau. Die Oberfläche des Buches ist auch nicht flach, sondern es gibt so glänzende Kacheln und auf der Rückseite steht auch "nur ein SORRY reicht nicht" im Stil wie vom Titel, was mir echt gut gefällt! Selbst im Regal hebt sich das Buch mit dem Buchrücken von allen anderen ab und ist ein echtes Highlight (siehe Bild).
Wie ist meine Meinung?
Als ich den ersten den ersten Abschnitt gelesen und Chelsea kennen gelernt habe, war ich erst mal sprachlos und fand sie so unsympathisch! Ich habe auf den ersten Blick so überhaupt nicht herauslesen können, dass Kirsten ihre "beste Freundin", sondern nur mit ihr befreundet ist, um beliebt zu sein. Was ich ja immer wieder komisch finde ist, dass die Zicken die Beliebtesten sind. Aber beliebt ist man ja, wenn man von allen gemocht wird und die Zicken werden ja nicht gemocht und man scheut sich auch nicht davor zurück zu Zicken. Also wieso verdammt nochmal ist es bei Büchern und Filmen immer so, dass sie die Beliebtesten sind?! Ich blicke echt nicht durch. Bei Kirsten ist es nicht wirklich der Fall, dass sie eine richtige Zicke ist. Jedenfalls hatte ich nicht das starke Gefühl. Ich konnte gut verstehen, wieso sie sich von Chelsea abgewandt hat, denn ich hätte es an ihrer Stelle auch getan. Und da wären wir wieder bei Chelsea, die echt Kirstens Schoßhündchen war und sich so leicht von ihr beeinflussen ließ, damit die beiden gut befreundet bleiben und schreckt auch nicht vor gewissen Dingen zurück. Chelsea benahm sich anderen gegenüber total unfreundlich, die nicht in ihrer Rangordnung sind und dachte auch extrem oberflächlich. So langsam bin ich auch total genervt von den Mädchen die eigentlich nur für einen Jungen schwärmen, aber so tun als ob sie unsterblich in ihn verliebt sind, wobei sie sich noch nicht mal kennen! Hier war wieder so ein Fall und ihre Gedankengänge als es um den besagten Jungen ging, waren fast nicht zum aushalten. 
Aber nachdem sie ihre "Freunde" verraten hat, sich alle von ihr abgewendet haben und sie ihr Schweigegelübde gemacht hat war sie nicht mehr das oberfläche Ding und began sich selbst zu finden, denn sie beginnt zu verstehen, dass ihre Entscheidungen auch Konsequenzen mit sich ziehen, die mal mehr, mal weniger hart sind. Die Entwicklung ging mir aber etwas zu schnell, denn irgendwie von dem einen Tag auf den anderen Tag ist die banale Chelsea wie vom Erdboden verschluckt. Ja klar hat es auch was damit zu tun, dass keiner gut auf sie zu sprechen ist, aber es musste doch noch ein altes Stück von Chelsea in ihr stecken.
Ich fand die Themen wie Homosexualität und Mobbing, die hier angesprochen wurden auch sehr gut. Bloß denke ich, dass sie etwas unrealistisch dargestellt wurden, nur weil ein Junge schwul ist wird ihm aufgelauert und er wird krankenhausreif geprügelt? Ich denke in der Gesellschaft, in der wir heutzutage leben, würde so etwas nicht passieren. Ja okay Ekel, Verachtung und Beschimpfungen kann ich mir schon vorstellen, aber solche Maßnahmen bei einem Typ, den man nicht mal kennt?
Der Schreibstil ist jugendlich gehalten und lies sich insgesamt gut lesen und dass die Großschreibung bei Schreibaustausche (als Ersatz für das Sprechen) manchmal nicht beachtet wurde machte das Buch authentischer. Aber so wirkliche Spannung kam bei mir nicht auf und ich hatte ebenso nicht das Gefühl das Buch unbedingt weiter lesen zu müssen. Es hat mich nicht an sich gebunden und ich konnte immer gut aufhören und hatte nicht das dringende Bedürfnis genötigt worden zu sein die Geschichte weiter zu lesen. An manchen Stellen war es auch langweilig, weil da einfach nur der uninteressante Alltag beschrieben wurde. Das ist so ein Ding bei "realistischen" Jugendbücher welches bei mir fast immer auftaucht und ich verstehe noch nicht mal wieso! 
Fazit
Leider bin ich nicht so begeistert von "Speechless" wie alle anderen Leser. Zwar finde ich die Themen gut, den Schreibstil authentisch, aber Chelseas Entwicklung ging mir viel zu schnell, auch konnte mich das Buch einfach nicht fesseln und dieser Drang zum Weiterlesen hat mir oftmals gefehlt.
Bewertung
2,5!

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67 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

engel, dämonen, seele, michelle rowen, jugendbuch

Gray Kiss

Michelle Rowen
E-Buch Text
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.11.2013
ISBN 9783862789368
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 412
Verlag: darkiss
Broschiert: 12,99€
Autor: Michelle Rowen
ISBN-13: 978-3862788811

Reihe (1/2)

1. Dark Kiss
2. Gray Kiss
 Kurzbeschreibung
Ich bin Samantha, eine Gray . Ein entsetzlicher Hunger brennt in mir, und um ihn zu stillen, muss ich küssen. Als der Fluch begann, habe ich Seelen geraubt jetzt bringe ich den Tod. Nur bei einem wirkt dieser grausame Zauber nicht: Bei Kraven, einem Dämon. Dabei ist er der Bruder von Bishop, den ich wirklich will, aber nicht haben darf. Denn Bishop ist ein Engel mit sterblicher Seele. Verliebt in einen Engel, geküsst von einem Dämon, gefangen zwischen zwei Brüdern das ist erst der Beginn meiner Probleme! Denn immer mächtiger werden in mir die übernatürlichen Kräfte. Plötzlich kann ich in Bishops Vergangenheit schauen. Und was ich dort sehe, raubt selbst mir, einer Gray , den Atem.
Wie finde ich das Cover?
Der Stil ist der selbe wie von "Dark Kiss" nur mit anderen Motiven und der pinken Farbe. Ich finde die Person auf dem Bild wirkt auch etwas gruselig, wegen dem Blick. "Gray Kiss" ist wieder mal der perfekte Titel für das Buch. Und ich finde es auch gut, dass nicht der erste schon so heißt, weil die Wirkung mit dem Kuss ist ja ebenso bei Bishop und so kann man die beiden Bücher als eine Reihe identifizieren anhand den Namen. "Dark Kiss" würde hier nicht wirklich passen.
Wie ist meine Meinung?
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, diese Kurzbeschreibung ernsthaft?! [...]gefangen zwischen zwei Brüdern[...] also echt, mich würde es nicht wundern, wenn manche das Buch dann sofort in den Wind schießen würden. Dabei ist das noch nicht mal ein richtiges Dreieck. Ja, ja okay es werden paar nicht ganz unschuldige Küsse ausgetauscht zwischen Sam und Kraven, aber die kommen nicht durch Liebe. Auch hatte ich gar nicht das Gefühl, dass sie sich wirklich von Kraven angezogen fühlt. Es sprühten zwar Funken, aber nein ich kann mir die beiden als Paar echt nicht vorstellen, also haut diesen Teil vom Klappentext in den Wind und überliest es, denn das Buch lohnt sich wirklich!
Zu Anfang wurde die Situation kurz erläutert, sodass ich nicht ins kalte Becken gesprungen, sondern langsam wieder in die Geschichte eingetaucht bin. Auch gab es dieses mal keine stockende Momente die meinen Lesefluss unterbrochen haben, weshalb ich das Buch sehr schnell durch hatte. Ich wollte auch gar nicht aufhören, weil die Autorin es geschickt geschafft hat immer Häppchen an Informationen rauszurücken, die Fragen aufgeworfen hat, welche ich natürlich beantwortet haben wollte. Aber um die Antwort zu bekommen muss ich weiter lesen und schon wieder kam eine unerwartete Erkenntnis an Licht, die ich beantwortet haben musste und so weiter, da kann ich ja schlecht aufhören. Im ersten Band sind gar nicht mal so viele unerwartete Wendungen passiert, deshalb war ich sehr überrascht darüber, dass hier auf einmal so extrem viele gekommen sind! Bei "Dark Kiss" habe ich schon einen bestimmten Ablauf gesehen, der oft auch so eingetreten ist, aber hier keine Spur von meiner Vermutung!  
Sam hat sich auch weiter entwickelt und läuft nicht mehr so bläulings durch Leben und sie beweist schon wieder ihre Stärken, aber sie hat auch Schwächen, die nur allzu deutlich ans Licht kommen. Die Beziehung von Bishop zu Kraven lichtet sich immer weiter und ich hatte bei "Dark Kiss" eine Schwäche für Kraven und das was ich hier erfahren habe hat mich ihn auch verstehen lassen können und etwas anderes als die sarkastische Maske in ihm gesehen, die er immer aufsetzt und ich konnte auch seine Motive sehr gut nachvollziehen. Interessant ist auch der neue Charakter, der hier auftaucht und manches Blut in Wallungen bringt, ob durch Neid oder Liebe ist eine andere Frage. Ich habe es sehr genossen, dass meinem gewissen unbekannten  Lieblingscharakter (abgesehen von Kraven) mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Leider meinte das Schicksal es nicht gut mit ihm.
Das große Show-Down hat es auch wirklich in sich, denn da wird noch die ein oder andere große Bombe knallen gelassen, die es echt in sich hat. Meinem Gefühl nach, war es aber etwas kurz und die Atmosphäre hat sich nicht ganz auf mich übertragen lassen und ich finde die Opfer waren dafür nicht wert. Auch lässt das Ende paar unbeantwortete Fragen zurück, aber die Handlung und die Reihe sind an sich abgeschlossen.
Fazit
"Gray Kiss" konnte mich mit seinen überraschenden Wendungen, den Charakteren und dem Schreibstil überzeugen. Nur den Show-Down habe ich mir etwas ausschweifender gewünscht und der Klappentext könnte falsche Erwartungen wecken, ansonsten kann ich euch die Reihe echt nur ans Herz legen, weil der Spaßfaktor sehr groß ist! Und die Kritikpunkten eindeutig unterliegen ;)
Bewertung
4,5!

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175 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 60 Rezensionen

dämonen, engel, fantasy, dark kiss, seele

Dark Kiss

Michelle Rowen , Alexandra Hinrichsen
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.05.2013
ISBN 9783862787319
Genre: Fantasy

Rezension:

Seitenanzahl: 380
Verlag: Darkiss
Broschiert: 12, 99€
Autor: Michelle Rowen
ISBN-13: 978-3862787319

Reihe (1/2)

1. Dark Kiss
2. Gray Kiss Kurzbeschreibung

Was bleibt von deiner Seele übrig, wenn der dunkle Kuss endet?
Gefährliches? Oh nein, nicht mein Ding. Übervorsichtig, unauffällig das bin ich, Samantha. Zumindest war ich das. Bis ich durch einen leidenschaftlichen Kuss eine Gray wurde. Seitdem hat sich etwas geändert. In mir tobt ein Hunger, der nichts mit Essen zu tun hat. Und nur wenn ich anderen ihre Seele raube, kann ich ihn stillen. All dies weiß ich von Bishop. Zuerst hielt ich ihn für einen verwirrten Straßenjungen, aber er ist ein Engel, in einer gefährlichen Mission zur Erde gesandt. Denn das Böse, das mich zur Gray gemacht hat, muss bekämpft werden. Ich kann nur hoffen, dass Bishop mich und meine Seele retten kann. Dafür werde ich alles tun.
Wie finde ich das Cover?
Das Cover erinnert mich an das englische von "City of Bones" vom Stil her, was ich nicht wirklich mag, ich meine was soll der offengelegt Oberkörper da? Ich mag die düstere Atmosphäre die das Cover ausstrahlt, aber das mit dem Buch in Verbindung bringen mach ich nicht wirklich. Den Titel "Dark Kiss" dagegen trifft es gut auf den Punkt.
Wie ist meine Meinung?
Ach ja "Dark Kiss" ist eines der Bücher die wieder mal zeigen, dass sie kein besonders großen Tiefgang haben und auch gar keinen brauchen um mich in ihren Bann zu ziehen und Spaß bereiten
In diesem Buch geht es um Grays, Wesen, die sich von Seelen ernähren, weil ihre weg ist, aber in letzter Zeit außer Kontrolle geraten sind und deshalb Engel&Dämon geschickt wurden um sie wieder zurück zu zwingen. Ich bin immer für Himmel und Hölle Geschichten zu haben, bleibt nur die Frage ob sie mich auch wirklich begeistern können oder in den Wahnsinn treiben.  Engel und Dämonen sind nicht neu, aber ich mochte es sehr gerne, wie die Autorin die beiden Wesen aber trotzdem anders integriert hat in die Geschichte. Nein, hier bekämpfen sie sich nämlich nicht, sondern arbeiten zusammen um das Gleichgewicht der Welt zu halten, was aber nicht gleich heißt, dass sie sich deswegen mögen. Das hat mir echt gut gefallen! Mitten im Geschehen steckt Sam, die unabsichtlich von ihrer Seite aus in eine Gray verwandelt wurde und alles dafür tut ihre Seele zurück zu bekommen. Endlich mal jemand der ein Mensch bleiben will und nicht in die Kreatur verwandelt werden möchte die im Buch auftaucht!
Sam gehört zwar zu den unscheinbaren grauen Mäuschen, die immer denken, dass sie so gar nicht cool und was weiß ich noch sind, aber ich mochte sie echt gerne, denn sie zeigt trotzdem Stärke und versucht alles mögliche zu tun um andere nicht zu verletzten, aber trotzdem an ihr Ziel zu gelangen. Auch lässt sie sich nicht von ihrer Meinung abbringen, egal wer es versucht, was manchmal total hinrissig ist, aber so ist sie halt und lässt sich nicht verbiegen. Dann wäre da auch noch Bishop der attraktive Engel, der echt alle Klischees ausfüllt, aber auf der anderen Seite das ein oder andere in was neues verwandelt, weshalb es dann doch abwechslungsreich gestaltet war. Was mir aber echt auf den Senkel ging war, dass es schon wieder ein Problem für die Beziehung von den beiden Hauptcharaktere da war! Ja klar wäre gar kein Drama auch langweilig, aber mein Gott hier hat es mich richtig genervt, weil sie sich dann wieder genähert haben, er sie abgestoßen hat und bla. Hätte der Verlauf nicht wenigstens nicht ganz so vorhersehbar sein können?!  Klar darf hier auch nicht der Bad Boy fehlen, was in dem Fall Kraven ist. Und nein, ich kann euch beruhigen, ein richtiges Dreieck wird es in diesem Buch nicht geben. Das wäre ja noch schöner! Aber ich mochte Kraven total gerne, weil seine Motive bei manchen Punkten nicht ganz klar waren und ich mich natürlich gefragt habe, ob er es ehrlich meint. Die Nebencharaktere finde ich nicht wirklich nennenswert, die waren alle recht unsichtbar, nur ein gewisser anderer Dämon hat mich in seinen Bann gezogen, leider hat sich die Autorin nicht groß mit ihm beschäftigt.
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, aber bei manchen Sachen wird die Autorin nicht müde genug es immer mit dem selben Wortlaut zu betonen. Das hat mich zum Teil echt gestört, weil es echt viele andere Wörter gegeben hat, die man stattdessen benutzen könnte. Ansonsten gefiel es mir auch, wie ich die Spannung und das Knistern an den richtigen Stellen auch förmlich gespürt habe. Das Buch endet auch nicht direkt mitten im Geschehen, sondern der erste Handlungstrang wird auch abgehandelt, aber trotzdem ist noch längst nicht alles geklärt.
Fazit
Das Buch mag im großen und ganzen nichts besonderes sein und es gibt auch paar Kritikpunkte, wie die vorhersehbare Liebesgeschichte, Wortwiederholung und reichlich an Klischees bedient, trotzdem hat das Buch aus manchen Klischees was neues verwandelt und ich mochte die Hauptcharaktere sehr gerne und hab immer mit ihnen sympathisiert. Auch spricht für das Buch, dass das Ende von der Handlung an sich abgeschlossen ist, aber ich trotzdem wissen will, wie es weiter geht.
Bewertung
3,5!

  (4)
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92 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

vampire, fantasy, hexen, wicca, hexe

Forever - Das ewige Mädchen

Rebecca Hamilton , Ralph Sander
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.11.2013
ISBN 9783862788392
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 412
Verlag: Darkiss
Broschiert: 12,99
Autor: Rebecca Hamilton
ISBN-13: 978-3862788392

Kurzbeschreibung

Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist
Wie finde ich das Cover?
An sich gefällt mir das Cover eher weniger mit dem Mädchen und dem zum Teil rosa Haar, aber in Verbindung mit der Story passt es wieder gut durch die schwarzen Schatten, die das Mädchen umkreisen. Der Name "Forever-Das ewige Mädchen" ist gut gewählt und dieser Untertitel klingt mal nicht dämlich.
Wie ist meine Meinung?
Ich gebe es zu ich bin ein kleines bisschen oberflächlich, aber als ich den Namen Charles gelesen hab in der Kurzbeschreibung, wusste ich nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Bei der Namenssache bin ich eh etwas komisch drauf. Wenn ich einen Namen sehe der mir nicht gefällt oder mit dem ich was blödes verbinde, bin ich sehr voreingenommen, was den Charakter angeht. Also es ist nicht so, dass ich sie dann total hasse, aber sie haben es etwas schwerer ein guten Eindruck bei mir zu machen, auch wenn ich sie absolut nicht kenne. Bei Charles muss ich an einen kleinen pummeligen Mann mit Schnurbart denken, der total schleimig ist. Fragt mich nicht wieso, aber es taucht automatisch so ein Bild in meinem Kopf auf xD Ob er wirklich so ist, darauf greife ich später wieder auf.
Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat ist nicht direkt neu, aber anders verpackt und hebt sich sehr von den gewohnten Jugendbüchern ab. Was für paranormale Wesen außer Hexen sonst noch auftauchen und wie sie zueinander stehen müsst ihr selbst heraus finden, aber ich empfehle euch ein Zettelchen zu nehmen und euch zu notieren was was ist, da doch sehr viele Kreaturen auftauchen für die es unterschiedliche Namen gibt und ich so meine Probleme damit hatte sie wieder zuzuordnen, was auch den Lesefluss gestört hat. Ansonsten mochte ich den Schreibstil gerne, da die düstere und ernste Atmosphäre auch so rüber gekommen ist und ich nicht das Gefühl hatte durch Blumenwiesen zu gehen. Leider war manches auch zu detailreich, was die Spannung etwas gestoppt hat.
Da wäre die Protagonistin, Sophia, die sich nicht im Teenie Alter befindet und nicht total gefühlsduselig und naiv benimmt, sondern erwachsen. Das war sehr abwechslungsreich und ich musste mir nicht gegen die Stirn klatschen, weil sie so dumm ist wie bei manch anderen Bücher, aber manchmal hätte ich das doch gerne gesehen, ach das ist einfach so ungewohnt. Ich bin gerne in ihre Welt eingetaucht und sie tat mir manchmal so Leid! Durch ihren Glauben wird sie als Außenseiterin in ihrem Dorf betrachtet, angefeindet, bedroht und selbst ihre Mutter versucht Sophia von ihrem Glauben abzubringen. Dann wird sie auch noch von allen möglichen Wesen gejagt und erfährt, dass ein Fluch auf ihr lastet, wenn das mal nicht ernsthafte Probleme sind, als sich zwischen zwei Jungs zu entscheiden, weiß ich auch nicht. Dann gibt es auch nochmal Charles, der keineswegs pummelig und schleimig ist :p Ich konnte ihn zu Anfang nicht richtig einschätzen, ob er jetzt der Böse oder der Gute ist und ich fand ihn manchmal komisch, wie er sich zu Sophia verhalten hat. Wie zu erwarten gab es zwischen den beiden auch eine Liebesgeschichte, die aber sehr authentisch rüber kam und die Funken nur so geknistert haben, so was wünsche ich mir als Leserin, aber manchmal war es mir doch ein bisschen zu erwachsen. Dann gab es auch noch viele interessante Nebencharakter, die das Buch noch lesereicher gestaltet haben, weil sie alle so unterschiedlich waren.
Fazit
"Forever" ist eines der Bücher, die altbekannte Ideen in eine komplett neue Geschichte verwandelt und einen die Klischees vergessen lässt. Auch sind die Charaktere neu und entsprechen nicht dem bekannten Bild, nur haben mir die vielen Namen der verschiedenen Wesen zu schaffen gemacht und manchmal war es etwas zu detailreich, ansonsten hatte ich echt Spaß mit dem Buch!
Bewertung 4!

  (2)
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504 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

vampire, dystopie, liebe, vampir, fantasy

Unsterblich - Tor der Dämmerung

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 580 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.06.2013
ISBN 9783453268579
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 608
Verlag: Heyne fliegt
Gebundenes Buch: 16,99€
Autor: Julie Kagawa
ISBN-10: 3453268571

Reihe (1/?)

1. Unsterblich - Tor der Dämmerung
2. Unsterblich - Tor der Nacht
Kurzbeschreibung
Nur sie kann die Menschheit retten

Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.

Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hofft, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten …
Wie finde ich das Cover?
Ich muss ehrlich sagen, mir sagt das Cover überhaupt nicht zu und ich finde es verwunderlich und witzig, dass der Autorenname größer als der Titel ist. Nun ja ich muss aber zu geben, dass ich auch daran vorbei latschen würde ohne dem Buch beachten zu schenken, wenn der Autorenname mir nichts gesagt hätte. Mir gefällt das Mädchen leider so gar nicht und ich weiß auch gar nicht so genau, was diese Wellen sein sollen, vielleicht Blut? Die Zusammenstellung der Farben sagt mir auch gar nicht zu.
Wie ist meine Meinung?
Als ich das Buch in der Vorschau entdeckt habe, wusste ich sofort, dass ich es haben muss. Ich meine Julie Kagawa?! Sie ist eine der Autoren von denen ich jedes neue Buch unbedingt haben muss, weil ich schon von Anfang an weiß, dass ich das Buch lieben werde, einfach weil ihr Schreibstil so toll ist! Mit ihm kann ein Buch gar nicht blöd sein und auch die Idee klang einfach genial. Für Blutsauger bin ich eh immer zu haben und die dann auch noch in einer Dystopie? Sofort her damit! Ich sage es euch, auch wenn ihr euch weigert Vampirbücher zu lesen, bitte macht hier eine Ausnahme! Ihr werdet sehen, dass nicht alle glitzern und ekelhaft süß sind, sondern alles andere als das sind, denn sie sind böse, grausam und egoistisch.
Allison ist das genaue Gegenteil von Meghan und das hat mich total überrascht, denn ich habe trotzdem gedacht, dass sie sich etwas ähneln, wenn auch nur ein kleines bisschen, aber ich habe nichts von Meggi in Alli entdeckt. Ich fand das sehr erfrischend, kein kleines verängstigtes Mädchen, das keine Ahnung von der Welt da draußen hat, sondern ein mutiges und starke junge Frau, die schon früh gelernt hat in der Welt der Vampire klar zu kommen und auch verantwortungsbewusst ist. Aber auf der anderen Seite fand ich Alli am Anfang beängstigend, weil sie so unterkühlt war und eiskalt gehandelt hat. Doch mit der Zeit zeigte Alli dann Gefühle und das machte sie greifbarer für mich und diese Gefühle hat Julie Kagawa sehr gut rübergebracht. Besonders gelungen fand ich, wie sie Allis Emotionen und Gedanken mir nahe gebracht hat, als sie in ein Vampir verwandelt wurde, ein Wesen, das sie mehr als alles andere verabscheut. Aber sie wollte leben und das war ihre einzige Chance. Auch wenn sie jetzt eine grässliche Kreatur ist, hat sie immer noch nach ihrem alten Moralverstand gehandelt und nicht wegen ihrem neuen da sein das Handtuch geschmissen und sich selbst aufgegeben, das macht sie unglaublich faszinierend. Zeke, der männliche Gegenpart, ist auch gar nicht wie erwartet der extreme Beschützer oder sonstiges, sondern nett und süß. Hier waren die Rollen vertauscht, denn diesmal liegt es nicht am dem Jungen weshalb sie nicht zusammen sein können/sollten, sondern an dem Mädchen und das ist so unglaublich erfrischend! Allgemein kann ich sagen, dass keiner der Charaktere ansatzweise Stereotypisch ist, sondern jeder individuell und hinter jedem steckte mehr als der Anschein zu sagen vermag. Die Liebesgeschichte nahm auch nicht ein sonderlich großen Teil der Geschichte ein, sondern tauchte nur immer wieder mal auf.
Das Hauptmerkmal der Geschichte liegt auch gar nicht auf der Handlung sondern eher auf die Entwicklung der Charaktere, was es manchmal etwas schleppend gemacht hat dem Verlauf zu folgen, besonders zur Mitte des Buches. Aber danach war der Fokus dann auch wieder auf die Handlung und ein Ereignis nach dem anderen passiert, sodass ich manchmal atemlos durch das Buch geschwebt bin. Auch Actionliebhaber werden gefallen an dem Buch finden, denn das Buch bietet unteranderem anschauliche Kämpfe mit Blutvergießen und Spannung wird auch geboten, was will man mehr?
Wie schon erwähnt, mag ich den Schreibstil der Autorin sehr gerne, weil sie weiß, wie sie ihre Leser in eine neue Welt mitreißt mit liebevollen Details mal hier und dort eingestreut, sodass ich mir auch ein gutes Bild von Allisons Umgebung machen konnte, die mich auch sehr fasziniert hat. Auch hatte ich das Gefühl mitten im Buch zu sein, denn das Buch ist so atmosphärisch geschrieben, die oft sehr drückend war. Und als ich mit dem Buch angefangen habe, konnte ich mich auch nicht mehr losreißen und musste mich dazuzwingen aufzuhören, weil es schon so spät war. Die Geschichte schließt im ersten Band in sich ab, aber es sind noch sehr viele Fragen offen, die ich beantwortet haben möchte und es gibt da auch paar Andeutungen, was im zweiten Teil wohl passieren wird, auf den ich mich schon total freue.
Fazit
Vampire und Dystopien mögen mittlerweile sehr ausgelatscht sein und ich kann verstehen, wenn ihr keine Lust mehr drauf habt, aber probiert es doch mal mit einer Mischung von beidem. Das bringt neuen Schwung in dem großen weiten Meer und dann auch noch von Julie Kagawa? Damit kann man gar nicht falsch liegen, denn die Charaktere sind so einzigartig, der Schreibstil genial und auch die Story sehr spannend und fesselnd.  Na klingt doch gut oder? ;)
Bewertung
5!

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360 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

liebe, seelenspiegel, venedig, savant, xav

Macht der Seelen - Calling Crystal

Joss Stirling , Michaela Kolodziejcok
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.05.2013
ISBN 9783423760706
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 384
Verlag: dtv
Gebundenes Buch: 16,95€
Autor: Joss Stirling
ISBN-10: 3423760702

Reihe (3/3)
1. Finding Sky 2. Saving Phoenix 3. Calling Crystal




 

Kurzbeschreibung

Crystal leidet darunter, dass sie ihre paranormalen Fähigkeiten nur unzureichend kennt. Versucht jemand, telepathisch Kontakt zu ihr aufzunehmen, wird ihr schlecht – ein Umstand, der ihr das Leben in einer Welt von Savants nicht gerade erleichtert. Doch als in Venedig bei einer von Crystal organisierten Feier Mitglieder der Familie Benedict entführt werden, ist sie es, die entscheidend zur Rettung beitragen kann. Und dabei bemerkt sie, dass der Benedict-Bruder Xav gar nicht so übel ist, wie sie anfangs dachte...
Wie finde ich das Cover?
Im Gegensatz zum ersten und zweiten Band, fühlt sich der Schutzumschlag transparent an und die Schnörkel füllen nicht mehr das ganze Cover sondern bilden nur noch das Herz, was mir aber auch sehr gefällt! Auch unter den Schutzumschlägen gefallen mir die Bücher sehr, auch wenn da nichts besonderes drauf ist, die Farbe macht es! Erstes Band so ein grau lila, zweites ein weinrot und der dritte ein intensives blau. Was mich aber etwas nervt ist, dass nur Finding Sky eine andere Schriftfarbe hat und Saving Phoenix ein weißen Hintergrund hat, das sieht so komisch im Regal aus, pink, weiß, rosa?! Was ich auch nicht verstehen kann ist, wieso zum Teufel der Titel geändert wurde! Das war bei Saving Phoenix schon so, und jetzt statt "Seeking Crystal" "Calling Crystal". Ich finde den Titel nicht schlecht und er passt auch gut, aber der originale passt ein Tick mehr.
Wie ist meine Meinung?
Und schon wieder ein Abschluss einer geliebten Reihe, wobei man die Teile auch einzeln lesen kann, trotzdem bin ich traurig darüber. Wie man sich schon denken kann geht es im dritten Teil um Xavier, auch Xav genannt, der Witzbold der Familie und ich habe mich voll darüber gefreut endlich mal seine Geschichte zu lesen. Was ich an der Reihe echt gut finde ist, dass sie nicht gleich aufgebaut ist. Die Idee an sich bleibt immer gleich, aber der Verlauf ist jedes Mal unterschiedlich. Hier weiß die weibliche Prota, dass sie ein Savant ist, aber als sie auf ihren Seelenspiegel trifft, merkt sie es nicht sofort. Da wird das Thema angeschnitten, was passiert wenn man seinen Seelenspiegel nicht findet? Es gab interessante Ansätze, die leider nicht vollständig ausgeführt worden, aber okay so sei es. Auch wurde die Sache mit der Berühmtheit weiter angeschnitten, wieso Savants nicht prominent sein sollten, was ich was sehr geschickt eingefädelt wurde. Im ersten Band wurde schon etwas darüber gesprochen, aber hier wurde es noch um einiges mehr behandelt. Im Buch gibt es zwei Handlungen, einmal die Sache mit den Seelenspiegeln und dann noch das Zeug wo die Bösen ihre Finger im Spiel hatten, die durch Crystal ein ganzes ergeben. Die erste Hälfte war recht zäh und wollte nicht so richtig vorwärts kommen, auch fand ich die Einleitung in die Savant und Seelenspiegel Welt langatmig, dadurch, dass ich schon weiß, was es damit auf sich hat und es plätscherte eher alles vor sich hin, aber zur zweiten Hälfte stieg die Spannung und nahm langsam sein Ziel in Visier, aber die Autorin hat auch nicht vergessen immer wieder mal in dem ein oder anderen gefährlichen Moment die Spannung mit Witzen zu lockern, was sehr angenehm war.
Wie man auch schon am Titel hört, ist Crystal die Protagonistin im Buch und wir merken schon wieder den ungewöhnlichen Namenstick von der Autorin, denn Crystals ganze Familie ist nach Edelsteinen benannt, aber wir hatten ja schon ungewöhnlichere Namen hust Unicorn?! hust Crystal ist ein echt sympathischer Charakter, den man echt mögen muss, auch wenn sie mich manchmal mit ihren Selbstzweifeln genervt hat. Wobei ich sie aber auch verstehen konnte, denn sie steht immer im Schatten ihrer Schwester und seit ihr Vater gestorben ist, geht es ihrer Mutter auch total schlecht und nur ihre Schwester Diamond hat sich wirklich um sie gekümmert, ihre anderen Geschwister haben mehr auf ihre Mutter geachtet. Sie gewinnt im Laufe des Buches auch mehr an Selbstvertrauen und erblüht später zu einem wunderschönen Schwan, auch mit Hilfe ihrer Fähigkeit, die echt überraschend kam und manche Sachen hab ich noch immer nicht verstanden. Xavier kennen wir mittlerweile doch etwas näher, aber ich habe hier Seiten an ihm entdeckt, die ich ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten habe. Er riskiert echt alles für diejenigen die er liebt, außerdem kann er auch ernst sein und ist ein kleiner Styler, der manchmal verrückte Sachen für seine Klamotten zulässt.
Dann das Ende, hach, unglaublich süß! Ich freue mich schon darauf mehr von der Autorin zu lesen zu bekommen, mit ihrer Savant Reihe hat sie gezeigt, was sie kann und ihre neue Reihe klingt echt nicht schlecht, mal sehen ob diese auch auf Deutsch erscheint, ich denke aber bestimmt.
Fazit
Ein wundervoller Abschluss einer weiteren geliebten Reihe, in der die Autorin wieder mal zeigt, dass man mit einer Grundidee unterschiedliche Geschichten zaubern kann, die sich sonst nicht ähneln. Auch wenn der erste Teil etwas zäh war, ging es im zweiten wieder steil hoch. Crystal und Xavier sind echt ein tolles Paar und sie passen so gut zu einander! Hier ergänzen sie sich mal nicht wie man es bei Sky und Zed sehen kann, sondern sind aufeinander abgestimmt.
Bewertung
4!

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200 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

seher, fantasy, rephaim, geister, london

The Bone Season - Die Träumerin

Samantha Shannon , Charlotte Lungstraß
Fester Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 12.11.2013
ISBN 9783827011718
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Wie finde ich das Cover?
Das Cover ist ganz hübsch und auch nicht zu auffällig mit der eher schlichten Farbgestaltung, wobei ich das Motiv mit der Uhr noch nicht ganz verstehe oder was es auch immer sein soll. Der Untertitel trifft auf die Protagonistin perfekt zu! 
Wie ist meine Meinung?
Ich weiß gar nicht mehr wie lange ich mir dieses Buch gewünscht habe, aber nie dazu gekommen bin es mir irgendwie zu kaufen, weil es ausgerechnet in den Tagen, wo ich es kaufen wollte nie da war. Dieser Klappentext klingt nämlich absolut gut, also erst einmal scheint die Idee hinter dem ganzen Buch anders und in die Beschreibung deutet auf eine interessante Liebesgeschichte hin. Außerdem fanden alle, die ich kenne, das Buch wirklich gut, also wenn das Buch dann nicht anziehend ist, weiß ich auch nicht weiter. Der Einstieg in das Buch ist ein bisschen verwirrend und ich brauchte Zeit um mich an die Geschichte gewöhnen zu können und erst langsam wird klar in welcher Zeit es überhaupt spielt und wie die Welt da aussieht. Die Einführung zu den Sehern fand ich manchmal auch schwierig zu verstehen, aber danach hatte ich keine Probleme mehr mit den verschiedenen Kräften. Nur manchmal sind die ausgedachten Begriffe schwierig in Verbindung zu bringen, aber wie ich am Ende herausgefunden hab, gibt es ein Glossar ganz hinten xD Paige ist besonders zu Beginn eine eher kühle und distanzierte Person, die sich nicht weinerlich verhält, sondern wie es der Situation entsprechend reagiert. Das habe ich an ihr bewundert, dass sie mal nicht so wie die anderen Protagonistinnen ist, so voller Mitgefühl, sondern auch an sich selber denkt. Meistens wollen die ja immer allen und jeden retten, was zum Teil einfach übertrieben ist, aber hier ist das nicht der Fall. Paiges Überlebensinstinkt ist realistisch dargestellt und wie sie mit manchen ihrer Handlungen nicht zurechtkommt konnte ich gut nachvollziehen. Aber gerade wegen ihrer kühlen Art fand ich es manchmal schwierig in sie hineinzusehen und ihre Gedanken und Gefühle zu verstehen, obwohl das Buch aus ihrer Sicht ist. Allgemein hatte ich zu keinem der Charaktere einen richtigen Draht, ihre Persönlichkeiten werden immer nur ganz bisschen angekratzt, aber sie waren mir emotional viel zu weit weg, die meisten waren mir wirklich egal.  Warden ist der männliche Hauptcharakter, der aber auch irgendwie total nichtsagend ist. Man erfährt über ihn als Person und seine Eigenschaften eher weniger und mir fällt auf, dass man eigentlich so gut wie nichts über ihn weiß am Ende.  Aber die Idee mit den Sehern, die auf den Aether zugreifen und mit Geistern arbeiten/kommunizieren können habe ich in dieser Weise noch nicht entdeckt. Besonders als die Rephaim noch auftauchten, wusste ich erst einmal gar nicht was los ist und selbst am Ende ist die Frage nicht geklärt, wieso das alles so ist, aber ich habe gerne gelesen, wie die unterschiedlichsten Personen die Weltordnung da ansehen und wie das ganze funktioniert.  Allerdings passierte manchmal kaum was und selbst nach zehn Seiten noch immer nichts. Jedoch konnte ich mir die Zeit mit Paiges Erlebnissen während dessen, die sie im "Alltag" dort kennenlernt vertreiben.  Das Ende ist schon anders, als ich erwartet habe, aber nicht völlig abgedreht und lässt noch viel Spielraum für die Folgebände offen, auf die ich mich schon freue. 
Fazit
"The Bone Season - Die Träumerin" ist definitiv kein schlechtes Buch, besonders durch die Idee und dem Auftreten davon, allerdings sind die Charaktere nicht zu fassen und haben auch kaum Persönlichkeit, weshalb es das Buch schwerfällig machte, weil ich kaum Interesse an jemanden hatte. Manchmal ist auch nichts passiert, aber das fand ich jetzt nicht so schlimm, weil man dann halt alltägliche Aspekte kennengelernt hat. Für dieses Buch muss man Geduld mitbringen, damit man es wirklich genießen kann. Ansonsten könnte es ein bisschen schwer werden, weil die Geschichte eine Zeit braucht bis sie in Fahrt kommt.
Bewertung
3!

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hausboot, liebe, hamburg, mädchen, mädchenbuch

River Girl

Usch Luhn
Buch: 200 Seiten
Erschienen bei PINK!, 01.04.2013
ISBN 9783864300318
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 186
Verlag: Pink
Taschenbuch: 9,99€
Autor: Usch Luhn
ISBN 978-3-86430-031-8

Reihe (1/?)

1. River Girl
2. River Love

Kurzbeschreibung
RE@ALITY ROMANZEN RIESENSTORY

Lio ist nach einem echten Asteroiden benannt. Und tatsächlich fühlt sie sich gerade wie nicht von dieser Welt: Ständig gibt es Stress mit ihrer Mutter, und dazu ist Lio auch noch mächtig in Jasper verliebt. Und der ist blöderweise Chef der Schülerzeitung.

Da schickt ihr das Universum genau die richtige Story, um Jasper zu beeindrucken: ein Hausboot. Auf dem macht nämlich ihr Vater nach jahrelanger Schipperei in Hamburg fest. Im Schlepptau: dessen neue Freundin Patty, deren langweiliger Sohn Niclas und jede Menge Ärger. 
Wie finde ich das Cover?
Ich finde das Cover zwar nicht schön, aber auffallend durch diese grellen Farben und auch teilweise passend, da Möwen abgebildet sind und die immer für Gewässer stehen. Und die mit dem Fernrohr soll wohl Lio sein, nur was das unter ihr sein soll kann ich nicht erkennen. Auch mag ich den Titel, da Hamburg an einem Fluss liegt und das Buch dort spielt.
Wie ist meine Meinung?
Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich erst mal ein starkes Problem mit dem Schreibstil. Die Sätze klangen in meinem Kopf sehr komisch und sie waren öfters sehr kurz und sind nicht ineinander geflossen, sie waren nur nebeneinander gereiht hatte ich das Gefühl und ließen sich dadurch nicht flüssig lesen. Später kam dann auch noch das Niederländisch manchmal dazu und setze mir echt zu, von wegen, wenn man deutsch spricht, versteht man auch Niederländisch. Das liegt daran, dass Lios Vater Holländer ist und dann ab und zu mal mit ihr holländisch spricht. Aber nach einer Zeit habe ich mich daran gewöhnt und es lies sich dann viel leichter lesen und es gab manchmal Songtexte, welche die rüberzubringenden Gefühle nochmal verstärkten, das mochte ich sehr gerne. Was ich auch noch sehr gerne an dem Buch mochte ist, dass es sich in Hamburg abspielt. Endlich mal ein Handlungsort den ich auch selbst kenne und von dem ich mir in etwa ein Bild machen kann.
Lio ist ein 14-Jähriges Mädchen und schlägt sich mit den alltäglichen Problemen rum. Ihre Mutter hat nicht so viel Zeit für sie, weil sie ein eigenen Laden führt und ihr Vater wohnt gar nicht bei ihnen. Hier ist aber besonders, dass ihr Vater auf einem Hausboot lebt und seit neustem auch nicht alleine, sondern mit seiner Freundin und deren Sohn. Eigentlich wollte sie nur ihren Vater besuchen und einen Bericht über das Leben auf einem Hausboot schreiben, damit sie ihren Schwarm Jasper beeindrucken kann. Die Autorin versucht auch das Thema getrennte Eltern-ein Elternteil-neue Freundin+Kind zu behandeln, wie man sich da fühlt besonders, wenn diese neue Freundin auch noch ein Kind hat, aber an manchen Stellen konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass man sich so fühlt. Okay ich habe zwar das Glück, dass meine Eltern nicht geschieden sind, aber ich kann mir schon denken, wie man sich fühlen könnte. Aber das komische war halt, dass Lio mit Patty, der Freundin, total gut klar kam und nur mit ihrem Sohn, nicht, weil sie Angst hat, dass ihr Vater sich mehr auf ihn konzentriert. Das kann ich halbwegs verstehen, fand es nur unrealistisch, dass sie aber kein Problem mit Patty hat. Ich wäre nicht freundlich gewesen, sondern angriffslustig und würde wann immer es geht gegen sie sticheln.
Niklas ist der Sohn von Patty, mit dem sich Lio zu Anfang nicht so gut verträgt, dabei ist er eigentlich voll nett zu ihr und ein echter Gentleman, ich sage nur der Song auf der Straße. Mit der Zeit freundet sie sich auch mit ihm an und findet auch herraus, dass er gar nicht mal so doof ist wie auf dem ersten Blick... Lio ist eine echt verrückte, aber liebe Nervensäge und mit ihrer besten Freundin Mimi sind sie echt unschlagbar-aber manchmal leider auch doppelt so nervig. Das Teeniegehabe ging mir manchmal auf den Geist, da ich es zu übertrieben fand, wie sie sich benommen haben. Oh Gott, das wäre ja mal peinlich, wenn ich solche Freunde hätte xD  Und Jasper, ihr eigentliches Ziel, stellt sich immer mehr als Blödmann herraus. Mit ihm wäre ich nicht so gerne zusammen. Er kommt mir nur halbherzig rüber und so jemanden würde ich nicht gerne als Freund haben. Aber das Ende, uii das war ja sehr niedlich. Mal sehen wie es weiter geht im nächsten Teil.
Fazit
"River Girl" ist ein süßes Buch für zwischen durch, dass die alltäglichen Probleme einer Jugendlichen widerspiegelt, aber auch auf das ein oder andere ernstere Thema zugreift, es mir aber nicht komplett realistisch vermitteln konnte und manchmal war es auch zu viel des guten. Auch ist der Schreibstil sehr Gewöhnungdürftig. Besonders zu Anfang, aber je weiter ich voran schritt, desto mehr legte es sich.
Bewertung
3,5!

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tiger, liebe, indien, fluch, kuss des tigers

Kuss des Tigers - Eine unsterbliche Liebe

Colleen Houck , Beate Brammertz
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.07.2013
ISBN 9783453534360
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seitenanzahl: 544
Verlag: Heyne
Gebundenes Buch: 16,99€
Taschenbuch: 8,99€
Autor: Colleen Houck
ISBN (HC): 978-3-453-26773-2
ISBN (TB): 978-3-453-53436-0

Reihe (1/4)
1. Kuss des Tigers
2. Pfad des Tigers
3. Fluch des Tigers
4. Tiger's Destiny (eng.)



Kurzbeschreibung
Eine Liebe für die Ewigkeit

Nie im Leben hätte die achtzehnjährige Kelsey Hayes gedacht, dass sie einmal nach Indien reisen würde. Und schon gar nicht mit einem Tiger als Reisegefährten! Doch ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert ihr Leben ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, dem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt Kelsey, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht.
Wie finde ich das Cover?
Ein weißer Tiger! Wenn das nicht eure Aufmerksamkeit auf sich zieht, seid ihr echt blind :P Der weiße Tiger soll Ren sein und ja, er sieht mäjestätisch aus und diese blau Töne sind echt hübsch und wunderbar kombiniert! In der Hardcover Version glänzt das Cover sogar im Gegensatz zum Taschenbuch. Den Titel "Kuss des Tigers" ertrage ich sehr gut, aber "Eine unsterbliche Liebe"? Das klingt dann doch etwas zuuu kitschig.
Wie ist meine Meinung?
Mittlerweile hab ich mitbekommen, dass der letzte Teil von "Kuss des Tigers" wahrscheinlich nicht weiter übersetzt wird, was ich gar nicht nachvollziehen kann, einfach weil ich die Reihe echt gerne hab und mir nicht vorstellen kann, wer nicht. Wobei das dann wohl an den Verkaufzahlen liegt und nicht, weil die Reihe nicht geliebt wird. Deshalb versuche ich euch jetzt mal die Gründe aufzuzählen, wieso ihr die Reihe kaufen lieben MÜSST! Am besten neu damit der vierte Teil noch übersetzt wird, ansonsten werde ich in Tränen ausbrechen und wollt ihr das? Blöd nur das ich euch schlecht zwingen kann, deshalb muss meine Rezi euch überzeugen und die Arbeit erledigen.
Erstmal wäre die Idee, ich meine ein Prinz der als Tiger verflucht wird und von einem Mädchen gerettet wird? Erinnert mich etwas an den Froschkönig, hat sich die Autorin vielleicht von dem Märchen inspirieren lassen? Wer weiß, wer weiß... (Okay wie ich herausgefunden habe, basiert das Buch auf ein indisches Märchen, tja wohl falsch geraten :D) Mir hat es auch super gefallen, dass es nicht an den üblichen Handlungsorten wie London, New York etc. spielt, sondern in Indien. Ich meine INDIEN, wie genial ist das denn? Ich hab wirklich noch kein einziges Buch gelesen, welches in Indien spielt, da war das hier echt ein Highlight und dann noch im Dschungel. Ich muss zugeben ich wusste gar nicht, dass Indien überhaupt ein Dschungel hat shame on me Außerdem bin ich auch ein sehr großer Fan von Mythen, egal ob griechische, römische oder nordische, immer her damit. Und wir ihr euch denken könnt, enthält das Buch die indische Mythologie, die mich schon immer interessiert hat, aber von der ich nie wirklich viel mitbekommen habe. Der Prolog zu Anfang hat mich auch schon total neugierig gemacht und viele Fragen aufgeworfen und ich habe den Momenten entgegen gefiebert, wo immer ein kleines Stück aufgedeckt wurde.
Kelsey finde ich echt zum Knuddeln! Manchmal ist sie ein kleines Naivchen und echt unbeholfen, aber das finde ich so süß, was mich echt wundert, denn normalerweise hasse ich solche Protagonistinnen. Und Dhiren, auch Ren genannt, ist der perfekte Gentleman! Er ist sofort zur Stelle, wenn Kelsey ihn braucht und versucht immer zu helfen. Aber da wäre auch sein Bruder Kishan, der mir um einiges mehr gefällt. Er ist der geheimnisvollere Typ und ich steh halt auf Bad Boys, kein Wunder das ich ihn bevorzuge und ja, es gibt schon eine Dreiecksbeziehung, aber die ist in keinster Weise aufdringlich, sondern spielt mehr am Rand, denn die Beziehung von Kelsey und Ren liegt im Fokus.
Das Buch lies sich auch sehr schön lesen, schwups, war ich schon auf der letzten Seite, blicke zur Uhr und wundere mich wie lang ich gelesen habe. Manchmal habe ich mich aber von den ganzen Informationen erdrückt gefühlt und wusste nicht so recht wohin mit den ganzen Fakten, aber dort wo sie gebraucht wurde habe ich sie auch sofort gefunden.
Fazit

"Kuss des Tigers" ist ein bezauberndes Märchen um ein Mädchen, welches mithilfe ihres Prinzen manch unentdeckte Fähigkeiten aus sich selbst herauskitzelt und alles mögliche versucht ihm und seinem Bruder zu helfen. Manchmal fühlte sich der Informationsfluss erdrückend an, aber ansonsten lies sich das Buch schön lesen und auch die ganzen Charaktere sind so einzigartig und passen perfekt in die Handlung. Außerdem spielt das Buch in Indien und beinhaltet die indische Mythologie und wenn euch diese Gründe nicht überzeugen, dann weiß ich auch nicht weiter. Egal wie, besorgt euch das Buch und LEST es!
Bewertung
4,5!

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