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274 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, psychiatrie, mord, psychatrie, salzburg

Stimmen

Ursula Poznanski ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 26.02.2016
ISBN 9783499267437
Genre: Krimi und Thriller

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329 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 130 Rezensionen

vergewaltigung, thriller, manipulation, wendy walker, therapie

Dark Memories - Nichts ist je vergessen

Wendy Walker , Verena Kilchling
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 23.06.2016
ISBN 9783651025424
Genre: Krimi und Thriller

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Lassen Sie sich nicht über den Tisch ziehen!: Wie Sie Ihre Interessen erfolgreich vertreten

Heinz Ryborz
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Walhalla, 23.08.2016
ISBN 9783802940071
Genre: Sonstiges

Rezension:


Professor Dr. Heinz Ryborz studierte in Berlin Naturwissenschaften und Psychologie. Er war in leitenden Positionen in der Industrie tätig und trainiert heute Führungskräfte im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation und Verkauf. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen zu verzeichnen und ist Autor von über 20 Büchern, die zum Teil in 10 Sprachen übersetzt wurden.

Heinz Ryborz zeigt in seinem Buch, wie wir mit Menschen umgehen können, die Verhandlungen sabotieren, negative Stimmung verbreiten oder die Verhandlungspartner bewusst unter Druck setzen, nur um ihre eigenen Ziele durchzusetzen. Und dies immer auf Kosten anderer.
Viele kennen das, bei Versicherungen, bei Banken, bei verschiedensten Käufen und Verkäufen oder auch bei Mitarbeitergesprächen. Viele kennen das Gefühl, welches einen nach so mancher Situation beschleicht. Das Gefühl, dass nicht alles mit rechten Dingen zu ging, das Gefühl übervorteilt worden zu sein. Im Nachhinein ist dies oft, auch unter großem Einsatz, nicht mehr zu drehen.
Dem zu entgehen wäre es gut die spezifischen Techniken zu erkennen und erfolgreich abwehren zu können.


Ryborz Buch gliedert sich in zwei Teile.

Teil 1 bringt die Techniken für den Aufbau einer starken Persönlichkeit auf den Punkt. Über die eigene Sicht und Wahrheit, verschiedene Strategien von Gegnern, wissenswertes über Selbstwerte und Selbstvertrauen inclusive seiner Stärkung sowie zu dem bewussten Treffen von Entscheidungen gibt er nötiges Hintergrundwissen, um die angebotenen Taktiken auch bewusst und gekonnt umsetzen zu können.

Teil 2 liefert Vorgaben für eine zeitgemäße Rhetorik und Dialektik. Der Autor beginnt mit den Bausteinen zur modernen Eristik und Dialektik, geht über eigene Fehlschlüsse, effiziente Fragetechniken, beleuchtet unfaire Methoden und endet mit Strategien, Taktiken sowie Tricks.

Es ist ein Buch, welches viel Wissen vermittelt. Besonder im ersten Teil kommen Heinz Ryborz Psychologiekenntnisse zum Tragen. Das eigene Ich zu stärken ist der erste Weg zu einer aktiven und situationsangemessenen Kommunikation. Dazu kommen wirksame Fragetechniken und das Wissen um mögliche bewusst schädigende Rhetorik-Techniken meines Gegenübers.

Es werden Checklisten an die Hand und immer wieder konkrete Praxistipps gegeben. Mit zahlreichen Beispielen verdeutlicht der Autor das Gesagte.

Die einzelnen Kapitel sind aufbauend aneinandergereiht. Am Ende appelliert Heinz Ryborz, das gelesene nicht blind einzusetzen. Er stellt das Beobachten und Üben in den Vordergrund, ohne dass das vermittelte Wissen nicht seine Wirkung erzielen kann. Nun liegt es an jedem Leser selbst, was er daraus macht.

„Eristik (von gr. Eris, Streit, Zwietracht, bzw. der Göttin Eris) ist die Kunst des Streitens und Debattierens mit dem Ziel, Recht zu behalten um des Rechtbehaltens willen.“
www.rhetorik-netz.de


Für mich impliziert das Buch, das heute die meisten Menschen immer wieder betrogen, benachteiligt, übervorteilt werden. Sicher ist das dem einen oder anderen bereits passiert, oder man hatte im Nachhinein das Gefühl, es wäre so.


Natürlich hat Ryborz recht, wenn er sagt: „Interessenskonflikte werden heute schärfer und bissiger ausgetragen denn je.“


Daher bin ich der Überzeugung, dass es wichtig ist, die beschriebenen Methoden zu erkennen und abwehren zu können. Diese aber bewusst selbst anzuwenden, nur um meinen Willen durchzusetzen – für mich – sehr fragwürdig. Wird damit nicht Fairness überhaupt verdammt?
Ist es nicht wichtiger, eher positiv und offen auf unsere Mitmenschen zuzugehen, statt diese stets mit Argwohn zu betrachten? Dem Argwohn, der andere will mich eh nur betrügen?


Der Autor meint: „Vergessen Sie Win-Win“

in seinem Praxistipp. "… Sie werden nur dann ein gutes Ergebnis erreichen, wenn sie den festen Willen dazu haben, zu gewinnen.“. Später heißt es, dass beide Verhandlungspartner mit einem guten Gefühl rausgehen, wenn sie das Beste erreicht haben. Geht es beim klassischen Win-Win nicht genau um dieses Gefühl? Es geht doch darum, zu wissen, was man will und zu erreichen, was dazu nötig ist, jedoch ohne „Leichen“ zu hinterlassen. OK – zumindest für mich.

Toll finde ich das Erkennen und Aufbauen eines selbstbewussten Ich’s. Auch die Vermittlung von Fragetechniken für eine bessere zwischenmenschliche Kommunikation ist unverzichtbar. Das Aufdecken möglicher Psychotricks und das Aufzeigen einer funktionierten Abwehr sind unumgänglich und gelungen.

Ich gehe davon aus, das Heinz Ryborz nicht die Absicht hatte und hat, dem Leser die Erlaubnis für den bewussten Betrug zu geben, den er selbst mit Sorge betrachtet.

Dieses Buch kann jedem helfen, der sich bei Gesprächen, Verhandlungen oder gar Präsentationen behaupten will.

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live-streaming, youtub, generation , tv
Rezension:

Gunnar Sohn hat sein Studium in Berlin absolviert und ist Diplom-Volkswirt. Er lebt in Bonn und ist Wirtschaftsjournalist, Kolumnist, Buchautor, Moderator und Blogger. Als Chefredakteur des Online-Magazins ne-na.me (Nachrichten im Netz-Dschungel) bringt er viele Details und Ansichten in die Welt. In der wöchentlichen Sendung (bloggercamp.tv) erfahren die Zuschauer viel Interessantes und Wissenswertes nicht nur über das Streaming. Als leidenschaftlicher Barcamper und Wanderer lebt er zwischen den Welten.


Hannes Schleeh bewegt sich seit Beginn des Internets zielsicher darin. Er entdeckt Neues, Trends und Entwicklungen. Als Medienberater, Buchautor, Blogger und Experte für Google und Livestreaming ist er der perfekte Partner beim bloggercamp.tv. Sein Wissen nutzt er auch bei seiner Tätigkeit als Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums Ingolstadt.


Gedacht ist das Buch für jeden, der sich ins rechte Licht setzen, eine eigene Sendung generieren möchte, für Journalisten, PR-Agenturen, Online Marketing-Manager und Medienmacher. Im Inhalt findet man Erklärungen und Anleitungen für Hangout on Air.


Es gibt Checklisten, Hintergrundinformationen, viel Medienkompetenz und reichlich guten Journalismus. Im Start mit den Grundbegriffen und Vorbereitungen zu einer Sendung geht es über mobilen Journalismus und bewegte Bilder zur Medienkompetenz. Auch andere Plattformen werden aufgeführt und beleuchtet.


„Hannes Schleeh ist mehr für die Technik und die neuen Varianten wie Live-Drohnen, Messe-TV oder Greenscreening verantwortlich. Gunnar Sohn ist der Chef-Moderator und belesene Kopf im Team. Er findet sofort die Informationstrüffel in jeder Geschichte.“

Und das kann ich bestätigen. Das Buch steckt voller Ideen, Aussichten und Trends. Die Anleitungen animieren zum Ausprobieren, auch wenn es nun schon einige Änderungen sowohl im Hangout on Air als auch in der vorgestellten Software gegeben hat. Sie sind immer noch sehr nützlich und führen sicher zum Ziel. Schleeh bringt Informationen und gibt Hinweise auf Fehler, die am Anfang auftreten können.


Gerade im Kapitel: „Vorbereitung ist alles“ bringt er es auf den Punkt.

Was so einfach aussieht und technisch wenig aufwendig ist, ist doch das Produkt guter Planung. Ja auch ein Hangout on Air sollte geplant werden. Natürlich ist mit aller Mobilität auch ein spontanes, flexibeles Handeln möglich. Gerade das macht den Reiz aus. So zeigt er genau, welche Technik notwendig ist und welche Einstellungen zu beachten sind. Damit gelangt man sicher zum ersten eigenen Live-Stream via Hangout on Air, egal wo.


Sehr kritisch wird die eigene Entwicklung beschrieben. Durchgeführte Veranstaltungen werden beleuchtet und für den Leser zu seinem Nutzen aufbereitet. Das kann man natürlich auch auf Youtube sich selbst anschauen.


Hannes Schleeh bringt auf seinem Kanal alle Videos zum Buch und in Verlinkung zum Bloggercamp.tv natürlich noch viel mehr. Wem sich also der Text nicht erschließt, hat zusätzlich die Videos. Ein: „Das versteh ich nicht“ gibt es garantiert nicht mehr.

 Bloggercamp.tv sendet immer mittwochs um 11:00 und 16:00 Uhr. Auch hier lohnt es sich, reinzuschauen.


Nicht nur die Gaming-Szene sitzt heute nicht mehr vor dem klassischen TV. Viele jungen Leute suchen sich gezielt raus, was sie sehen wollen. Das Fernsehen wird zwar nicht so schnell verschwinden, doch das Publikum ist – nach meinen Erfahrungen - mittlerweile gespalten. Es gibt Zuschauer, die schauen, egal was kommt und es gibt Zuschauer mit einem gewissen Anspruch an das, was sie sehen. So werden die TV-Geräte eher für die Nutzung des Internets eingesetzt. Ein Klick und das TV-Programm ist weggeschalten. Youtube und andere Plattformen stehen hoch im Kurs. Ebenso Streaming. Das sich hier ein Wechsel abzeichnet wird – oder will nicht – wahrgenommen werden. Momentan scheint das ZDF zu experimentieren. Mit Live-Hangout und Periscope. Zumindest eine Möglichkeit das Publikum auf anderen Plattformen zu erreichen.


Gunnar Sohn beschreibt in seinen Kapiteln die Entwicklung in der Medienlandschaft. Medien sollen weder manipulieren noch verfälschen. Zugegeben ein sehr hoher Anspruch, denn jeder nimmt auf, was er in seiner Welt sieht. Doch wozu sonst Journalisten und Medienmacher? Dann können wir es doch beim SocialMedia-Lärm belassen. Es wird was geschrieben – andere sehen es, passen es in Ihre Welt ein und verbreiten es weiter. Objektivität? Fehlanzeige. Doch viele Nutzer lesen, recherchieren und bewerten erst danach. Wenn es dann wirklich aktuelle und objektive Berichte gibt – z.B. via Hangout on Air – vereinfacht es dies.


Besonders hat es mir das Kapitel 12: „Warum Unternehmen eine erweiterte Medienkompetenz benötigen“ angetan.
Viele Manager und Firmeninhaber kommen aus der Welt des Büros nicht heraus, verschließen sich neuer Technik und so neuen Möglichkeiten. Oft gibt es nicht nur Berührungsängste, wie ich immer wieder feststelle, sondern eher die Angst etwas nicht kontrollieren zu können. Kein Wunder – denn wir haben in Deutschland keine Fehlerkultur. Fehler sind schlecht und machen dich zum Verlierer! Damit werden – hoffentlich wurden – wir groß.
Öffentlich etwas von mir geben, was sofort im Netz landet – das geht nicht, das muss vorher genau durchdacht werden, dafür gibt es Pressemitarbeiter und gesonderte Schulungen. Sicher, es schadet nicht vor dem Sprechen zu denken, doch ist eine Verweigerung wirklich hilfreich?


Ein weiterer Punkt ist der Wechsel in der Arbeitsplatzbeschaffenheit. Immer mehr Menschen suchen verschiedene, auf ihre Bedürfnisse angepasste Möglichkeiten die Arbeit effektiv und ohne Stress zu erledigen. Oder sie suchen – in puncto Zeit und Raum - flexible Arbeitsplätze. Ein Wandel, der sich immer mehr durchsetzt und ein Umdenken der Chefs nötig macht, wenn sie motivierte sowie gute Mitarbeiter bekommen und halten wollen.


„Wünsche des Nachwuchses: .. Sie fordern Selbstbestimmung und Sinn bei der Arbeit. …“


Dies kann ich nur unterstreichen! Das große Geschrei um die Generation Y und die verlotterte Jugend. Die Aussagen sind gleich: „Ich möchte was bewegen, die Arbeit muss Sinn machen, ich will nicht von früh bis spät im Büro sitzen und eintönige Tätigkeiten abarbeiten – ich bin doch kein Roboter …“ Das hört man, wenn man sie fragt und wirklich zuhört. Sie wollen keine Arbeit, die sie lediglich lebenslang ausführen. Sie wollen eine Arbeit die sie ausfüllt, die ihre Ideen und Anregungen aufnimmt, die sie verändern können, wann und wo ist egal. Flexibilität steht im Vordergrund. Eben Selbstbestimmung.


Und so könnte ich Kapitel für Kapitel zitieren und kommentieren. Gunnar Sohn bringt es immer wieder auf den Punkt. Sein feiner, bissiger Humor macht das Buch zu einem Erlebnis. Hannes Schleeh und er leisteten und leisten Pionierarbeit. Man kann anhand des ungeschönten Textes sehr gut nachvollziehen, welche Nerven es gekostet hat, die Entwicklung bis heute mit voran zu treiben, sich gegen Ämter und Behörden zu stellen. Mitunter wird brisantes Hintergrundwissen preisgegeben, welches sich zu lesen lohnt.


Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Buch wirklich an die richtigen Leute kommt. Für mich ist der Titel zu sehr auf das Live Streaming via Hangout on Air eingeengt, obwohl es ungemein mehr Potenzial hat. Es ist ein Statement für Innovation und Qualität.


Dieses Buch sollte in die „Pflichtlektüre“ der Unternehmer, Firmenchefs, Marketingverantwortlichen, PR-Mitarbeitern und Politikern aufgenommen werden. Auch wenn keiner von ihnen Live-Streams machen will.


Wie immer bei Hanser, mit dem Erwerb des Buches bekommt man das E-Book. Einfach genial. Damit bin ich unabhängig, kann unterwegs nachschlagen oder weiterlesen und habe doch das Buch, um damit zu arbeiten.

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Tags: generation , live-streaming, tv, youtub   (4)
 

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fachbuch, content marketing, www, tipps, ratgeber

Professionelle Webtexte & Content Marketing

Michael Firnkes
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 16.01.2014
ISBN 9783446439092
Genre: Sachbücher

Rezension:

Professionelle Werbetexte & Content Marketing
Handbuch für Selbstständige und Unternehmen

Michael Firnkes
Hanser Fachbuchverlag

Firnkes zweite Auflage seines Buches „Professionelle Werbetexte“ beinhaltet bewährtes, aktualisiertes, erweitertes und neues. Ein komplett neues Kapitel behandelt das Thema Content Marketing. Besonders dieser Bereich ist für jeden Selbstständigen und Unternehmer wesentlich, denn im Grunde erklärt es die eigene Wirkung im Netz. Spätestens an diesem Kapitel sieht man auch, wie schnell sich im WorldWideWeb die Begriffe – und deren Inhalte – bilden, austauschen als auch unentbehrlich machen.
Content Marketing ist der Inbegriff für Qualität und Werbetexte, ohne selbst aufdringlich zu sein. Es gilt dem Kunden, einen kostenfreien, soliden Nutzen zu geben. Empfehlungsmarketing und Strategie in einem. In sozialpädagogischen Kreisen würde man auch dazu sagen: Den Kunden dort abholen, wo er gerade steht.
• Wie funktioniert Content Marketing?
• Was macht zugehörige Inhalte aus?
• Was kann ich für eigene Pläne auf dem Weg zur bestmöglichen Online-Arbeit ableiten?
Content Marketing gibt:
„ … hilfreiche und den Leser in seiner jeweiligen Situation weiterbringende Inhalte. Dies gepaart mit einer individuellen, persönlichen Ansprache.“
Jeder Unternehmer oder Selbstständige muss sich im Klaren sein, wo und wer seine Zielgruppe ist, wie seine Positionierung im Markt aussieht und wie er seine Kunden ansprechen kann. Auch das kommt hier noch einmal sehr anschaulich zur Geltung. Leser-/Kundenorientiert arbeiten geht nur, wenn ich diese auch kenne.
Content Curation – ein für mich neuer Begriff, um Lesern aktuellen, erweiterten Nutzen zu präsentieren sowie auch glaubhafte Informationen zu übermitteln. Der Autor zeigt Möglichkeiten über Möglichkeiten, die eigene Leistungen zu offerieren, Kunden anzusprechen und diese als solche zu gewinnen, ohne sie mit reiner, plumper Werbung zu ködern. Für den Autor zählt echtes Interesse und zielführendes Miteinander. Verfolgt man seinen Blog und seine Arbeiten, kann man erkennen, er lebt was er vermittelt– und das sehr erfolgreich. Sprachgewandt zeigt Michael Firnkes in seinem Buch anhand umfangreicher Beispiele, wie es im Netz zielführend eingesetzt wird, welches Denken es voraussetzt und was erreicht werden kann.
Im Kapitel „Leitfaden für Ihre Content Marketing Strategie“ fühlt man sich regelrecht an die Hand genommen. Schritt für Schritt kann ich eine passende eigene Strategie entwickeln.
Natürlich ist das neue Kapitel nicht der alleinige Grund dieses Buch zu lesen und damit zu arbeiten.
Seine zahlreichen Praxistipps weisen immer einen klaren Nutzen für den Leser auf. Hiermit gibt er nicht nur Hinweise, sondern konkrete Beispiele und Anhaltspunkte, die man selbst sofort umsetzen kann.
„Haben Sie es mit einzelnen Lesergruppen mit einem jeweils sehr unterschiedlichem Wissenstand zu tun, so sollten Sie darüber nachdenken, einzelne Portalbereiche oder gar spezielle weitere Homepages für diese bereitzuhalten …“
In den Hinweisboxen gibt der Autor Hintergrundinformationen, die helfen, dass eigene Angebot zu optimieren oder auch Handlungsbedarf und Trends zu erkennen.
„Google bemüht sich derzeit nicht nur um mehr Qualität innerhalb seiner Suchergebnislisten, was die konkreten Inhalte der aufgeführten Webseiten anbelangt. Der Suchmaschinenprimus versucht zudem, der …“
In seiner lockeren, flüssigen Art zu schreiben, zeichnet Firnkes die Begriffe, fachlichen Hintergründe und Strategien so, dass diese jeder nachempfinden und verinnerlichen kann. Man versteht leicht, worum es geht, kann dies nachvollziehen und wird gleichzeitig motiviert das eine oder andere sofort umzusetzen. Die Gedanken gehen auf eine kreative Reise und schmieden Pläne für Kommendes.
Selbst wenn man die eigentliche Arbeit an andere abgibt, liefert dieses Buch die Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit und echte Entscheidungen zugunsten des angestrebtem Online-Erfolgs.
Wieder ist in dem Buch das kostenlose E-Book enthalten. Das ist für mich genial, denn so bin ich unabhängig und flexibel.
Für mich ist dies ein sehr rundes und gelungenes Fachbuch. Nutzbar auch als Nachschlagewerk. Mit jedem Reinlesen – wie oft dies auch schon gelesen wurde – erhält man neue Inspirationen.
Einfach ein Must-have!

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kodex des guten benehmens, freiherr von knigge

Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!

Andreas Hock
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei riva, 09.11.2015
ISBN 9783868837063
Genre: Sachbücher

Rezension:


Andreas Hock brach sein Studium der Rechtswissenschaften vor dem Examen ab, um Journalist zu werden. Nach seiner Arbeit bei der „Nürnberger Zeitung“ und der „Abendzeitung für Nürnberg und München“ wechselte er zum Pressesprecher der CSU-Landesleitung München. Mit einem tiefen Einblick in die Politik kam er an die Spitze der Nürnberger „AZ/8-Uhr-Blatt“. Kurz nach dem Verkauf des Traditionsblattes entschloss sich Hock, als freier Journalist und Autor tätig zu werden.
Seither schrieb er mehrere Bücher, die mit dem Spiegel Bestseller-Autor deklarieret wurden.


In „Ich verbitte mir diesen Ton, Sie Arschloch!“ zeigt er die Umgangsformen der heutigen Gesellschaft auf der Grundlage von Adolph Freiherr von Knigge auf. Dies im direkten Vergleich zur Generation seiner Großeltern. Er nimmt

•         Respekt
•         Hilfsbereitschaft
•         Bescheidenheit
•         Kameradschaft
•         Rücksicht
•         Geduld
•         Loyalität
•         Zurückhaltung
•         Benehmen

genau unter die Lupe, stellt anhand vieler Beispiele, Studien sowie Umfragen seine Meinung dar und uns einen Spiegel vor Augen.

Anhand des Titels erwartete ich etwas Humoristisches.
Doch Humor, in welcher Art auch immer, sucht man vergebens.

So war ich– mit vielen Widerworten zu seinen Thesen – schnell gewillt dieses Buch dem Staub des Regales preiszugeben. Doch je tiefer ich eindrang, je weiter ich Seite für Seite sowie Kapitel für Kapitel weiter las, musste ich ihm mehr und mehr recht geben. Viele der Eigenschaften, die ein soziales Miteinander ausmachen sind verloren gegangen. Und schlimmer noch, sie werden bewusst vertrieben, aberzogen, verlacht und verpönt.

Andreas Hock beginnt sein Buch mit der Geschichte des heutigen Knigge und dem, was Adolph Freiherr von Knigge an sich publizierte. Schon hier dürfte sich der eine oder andere wundern.

Mich irritierte Anfangs der Vergleich unseres Alltags mit der Generation seiner Großeltern. Begonnen beim Respekt, der sich heute sehr in Grenzen hält, klagt er die gegenwärtigen Generationen an. Respekt vor Amtsträgern, Respekt vor Polizei und Lehrern? Fehlanzeige. Auch wenn er den Nagel auf den Kopf schlägt, sollten wir nicht dem nachgehen, woher das kommt? Ist wirklich die antiautoritäre Erziehung schuld daran? Wo wird denn begonnen, die Autorität zu untergraben und wie? Schauen wir doch einmal in die Medien. Dabei meine ich nicht die sozialen Netzwerke. Was wird uns von Amts- und Würdenträger gezeigt und berichtet? Was wird über Lehrer gezeigt und berichtet? Was wird über …? Als Journalist sollte er sich auch dieses genauer betrachten.

Hock klagt an, dass viele alte Menschen sich allen entfremden sowie in tiefer Einsamkeit untergehen und sterben.
Selbst die, die Familie haben, schieben diese in Altenheime ab, wo sie allein dahinsiechen. Doch er fragt nicht, ob es anders überhaupt machbar ist. Familien, in denen beide Elternteile arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt zu sichern, können in einem Leben mit 24 Stunden pro Tag nicht noch Kraft und Zeit für die Pflege aufbringen. Diesem sollte der Autor einmal objektiv nachgehen.

Hock klagt an, den Mangel an Zivilcourage.

Schaut er auch, warum dies so ist? Leider nicht. Er vergleicht nur wie es war und wie es heute ist. Sicher mit recht, doch die Frage nach dem Warum und dem Weshalb erfolgt nicht.

Genau so ist es bei der Bescheidenheit.

In jeder Werbung wird den Menschen gezeigt, was man so haben muss, wie man sich darzustellen hat…
Wo soll denn Bescheidenheit herkommen, wenn schon in der Grundschule Kinder gemobbt werden, weil sie keine Markenkleidung besitzen?

Wo soll Bescheidenheit herkommen, wenn man zu einem Geschäftstermin mit einem Fiat kommt, der entsprechende Partner einen begrüßt und sich dann schnell verabschiedet. Wochen später, wenn man einen großen Mercedes -Benz fährt, plötzlich auf einen zukommt?

All das saugen unsere Kinder mit der Muttermilch auf. Sie sehen wie Lehrer Lieblingskinder haben, wie Eltern alles gegen Lehrer durchsetzen. Was ist noch richtig, was ist falsch?

In Stellenanzeigen oder Ausbildungsanzeigen werden junge Leute gesucht, die komplett ausgebildet sind und am Besten noch große Berufserfahrung besitzen. Schon Verkäufer werden heute mit Realschulabschluss oder besser Abitur gesucht. Wer sucht noch jemanden, der seinen Beruf mit Liebe macht?

Und so klagt er an und klagt an. Klagt Hock an?

Andreas Hock schreibt: „Es ist ein Spiegelbild unserer Zeit, dass wir, die wir selbst immer häufiger die nötige Aufrichtigkeit vermissen lassen, von Protagonisten regiert werden, denen wir ebenfalls nicht mehr recht glauben wollen.“

Und ich muss dem Autor recht  geben,

auch wenn es immer wieder schmerzt, in den Spiegel zu sehen, wir sind auf dem Weg eine narzisstische Gesellschaft zu werden. Eine EGO-Gesellschaft sind wir bereits.

Fast. Denn es gibt noch ein paar Lichtblicke,

einige Generationen – ich denke da an die 1994 - 1996 Jahrgänge – sind gerade diesbezüglich auf einem guten Weg. Sie suchen und nutzen die alten Werte.

Wir selbst haben es in der Hand. Wir selbst müssen entscheiden: Wo wollen wir leben? Wir selbst haben es in der Hand: In welche Gesellschaft wollen wir leben?
Es liegt alleinig an uns!

Der Autor beendet das Buch mit einem Quiz. Man kann meinen, es ist die Frage: Hat der Leser ihm die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, also den nötigen Respekt gezollt? Oder hat er alles nur oberflächlich überflogen?

Fazit:
 Alles in allem lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Lohnt es sich, Fragen zu stellen. Lohnt es sich, Gedanken zu machen.




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lesen, verkauf, erkennen, gesichter, erproben

Kunden lesen: Wie Sie in drei Sekunden wissen, wie Ihr Gegenüber tickt

Wiebke Lüth
E-Buch Text: 295 Seiten
Erschienen bei Redline Verlag, 10.08.2012
ISBN 9783864142925
Genre: Sonstiges

Rezension:

Wiebke Lüth lebt in Oberbayern und arbeitet als NLP-Expertin. Sie ist Inhaberin der Firma mutario, Training & Coaching sowie Geschäftsführerin der fresh-academy GmbH. Sie unterrichtet Trainer. Sie begleitet und motiviert Menschen neue Wege einzuschlagen, ihr Potenzial maximal zu entfalten.
Wiebke Lüth ist NLP Master-Trainerin der Society of NLP, Bestseller-Autorin und Meister-Fechterin. Lüth gehörte zu den 100 besten Degenfechterinnen der Welt und hat zahlreiche Siege sowohl in Deutschland, als auch international errungen. Ihre Begeisterung für Face-Communication spiegelt sich in diesem Werk wieder. Mit ihrem Buch richtet sie sich an Verkäufer, aber auch an die, die ihr Gegenüber besser und bewusster schätzen und einschätzen wollen.

In „Kunden lesen“ beschreibt Wiebke Lüth, wie man an den Gesichtszügen den Charakter und die Denkweise eines Menschen erkennen kann. Man erkennt somit an Hand der Gesichtsstruktur (Anordnung der Augen, Ausbildung der Nase, Prägung der Lippen) sich selbst und/oder sein Gegenüber und kann sich bzw. sein Gegenüber so anzunehmen. Mit ihrer Arbeit möchte Wiebke Lüth erreichen, „dass Menschen mit sich selbst und anderen liebevoller umgehen.“
Ihre Intension ist ein Buch mit Alltagstauglichkeit, keine Faktensammlung für Theoretiker, sondern ein Werkzeug mit konkretem Nutzen zu schaffen.
Lüth startet mit einem Stück Alltag, den fast jeder schon einmal erlebt hat. Die Liebe zum Detail und genaue Beschreibungen führen direkt in einen Abenteuerroman hinein.
Nein, nicht um die Mimik geht es bei Face-Communication, sondern um bestimmte, unveränderbare (es sei denn durch plastische Chirurgie) und klar hervortretende Gesichtsmerkmale. Das erste beschriebene Merkmal ist das Augenbrauenpaar. Sitzt dieses hoch oder tief über dem Auge, so haben sie entweder einen Kumpeltyp oder einen Beobachter vor sich.
Für jedes Merkmal benennt Wiebke Lüth einen Typ und gibt sowohl eine Einschätzung und einen 3-Sekunden-Scan an die Hand, als auch eine Handlungsempfehlung. Diese Handlungsempfehlung ist immer ausgerichtet auf die Art und Weise der Kommunikation, das Beste für den Kunden zu schaffen.
Natürlich sind Gesichtsmerkmale nicht immer eindeutig und klar bestimmbar und oft sind es auch deren Mischungen, die den Typen ausmacht. Diese Typenbeschreibung dient nicht der Stigmatisierung, sondern hilft auf dem Weg zu einer gesunden und freundlichen Kommunikation.

Welcher Verkäufer kennt dies nicht, er bemüht sich sehr um den Kunden, er erklärt, berichtet, führt vor und bringt Argument für Argument. Am Ende aber kauft der Kunde nicht, sondern er geht mit der Bemerkung:“Ich muss mir das noch mal überlegen.“
Was habe ich jetzt schon wieder falsch gemacht? Ich hab doch alles gegeben.
So oder so ähnlich könnte dann die Reaktion aussehen. Es kommt immer wieder vor, das ein Verkäufer seinen Kunden falsch einschätzt und entsprechend nicht optimal bedienen kann, obwohl er für diesen genau die richtige Lösung anbietet.

Ich sehe es in deinem Gesicht!
Spätestens nach „Lie to me“ wissen wir alle: Unsere Gesichter sprechen Bände.
Lüth geht noch einen Schritt weiter. Sie ist der Überzeugung, das bereits die Gesichtszüge tiefen Bezug auf unsere Persönlichkeit zeigen. Anhand der Augenbrauen und -lieder, der Nasenwurzel und -flügel, der Lippen oder der Kopfform können wir erkennen, wie wir auf den Menschen am besten reagieren können. Haben wir eine Drama-Queen vor uns, so ist es günstig wir gehen auf ihre Emotionen ein, denn nichts ist wichtiger als ihr emotionales Wohlbefinden.
Sehen wir uns einem Mutigem gegenüber, so ist es einfacher, wenn wir entsprechend selbstbewusst, freundlich, höflich und bestimmt in das Gespräch gehen. Ok – freundlich und höflich sollte ein Verkäufer immer sein, aber auch die Art und Weise kann direkt an den Kunden angepasst werden.
Es ist faszinierend, wenn man sich die Merkmale genauer ansieht, vergleicht und erkennt, welche Muster sich ergeben.

Wiebke Lüth schreibt leicht verständlich und mit viel Charme. Sie vermittelt ihr Wissen mit Spaß und macht neugierig auf die Menschen. Jedes Beispiel ist leicht nachvollziehbar und mit eigenen Erfahrungen zu verknüpfen.

Meine Empfehlung:
Nimm Dir ein Bild von Dir und erkunde anhand der Beschreibungen im Buch, welche Stärken Dir innewohnen. Einfach genial!

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coaching, lebenshilfe, erkennen, ressourcen, leben

Sabine Asgodom - So coache ich

Sabine Asgodom
Fester Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Kösel, 02.04.2012
ISBN 9783466309351
Genre: Sachbücher

Rezension:

25 überraschende Impulse, mit denen Sie erfolgreicher werden

Sabine Asgodom
Kösel Verlag

Sabine Asgodom ist heute eine der bekanntesten Coaches in Deutschland und arbeitet auch als Management-Trainerin, Journalistin, Moderatorin, Speakerin und Autorin.
Als ausgebildete Journalistin schrieb sie lange für die Tageszeitung „tz“, die Zeitschrift „Eltern“ und das Magazin „Cosmopolitan“. 1999 gründete sie eine eigene PR Firma - Asgodom live. Training.Coaching.Potenzialentwicklung- in München.
Mehrere Auszeichnungen umrahmen ihr Leben, wie zum Beispiel der „Teaching Award in Gold“, der „Conga Award“ oder der „Certified Speaking Professional“.
Sie schrieb unzählige Bücher. Bücher die Wege im Leben beschreiben, Möglichkeiten aufzeigen, Ideen mitteilen und Mut machen. Ihr Leben spiegelt sich in Ihrer Arbeit wieder. Positiv, lebendig, humorvoll und voller Begeisterung. So zeigt sie sich ihrem Publikum. So coacht sie. So schreibt sie.

In vielen Köpfen steht Coaching als Inbegriff für einen längeren Prozess, für Begleitung und Hilfe. Warum aber unbedingt für einen längeren Prozess? Menschen, die sich Hilfe holen, so meint Asgodom zu Recht, haben bereits ein Ziel in sich, nur noch nicht vor Augen. Oft ist es nur noch ein kleiner Anstoß, den sie benötigen. Wäre da ein langer Prozess nicht eher kontraproduktiv, eher verwirrend?
Ein Coach muss einfach die richtigen Fragen stellen – so meint man. Einfach?
Sabine Asgodom fragt nach konkreten Zielen und Wünschen. Sie kreist die Lösung regelrecht ein. Nur wenn es konkret benannt werden kann, ist ein ergebnisorientiertes Coaching möglich. Dies macht sie in verschiedenen Beispielen deutlich.
Das Buch startet mit den Ausführungen über das Coaching selbst: Was ist Coaching, Wie geht es und wie ist sie selbst zum Coach geworden. Sie erläutert ihr Vorgehen beim Coaching. Schritt für Schritt - nachvollziehbar.
„Nicht den ersten Blick werten“, „Achtsam zuhören“ oder „Stringent auf die Stärken achten“ gehören zu den Acht Prinzipien des Coachens, ebenso wie zu einer positiven Kommunikation. Das Wichtigste dabei: sich selbst zurücknehmen. Die Autorin kennt die Fallstricke und die Schwierigkeiten auf diesem Weg. Die Ausführungen von Asgodom sind neben aller Klarheit auch mitfühlend und voller Leichtigkeit. Diese Art zu schreiben erleichtert sowohl das Lesen, als auch das Lernen. Ihr Humor ist zielführend. Sich selbst zu erkennen ist ein Schritt auf dem Weg zum Coach oder beim Öffnen neuer Türen, beim Erkennen eigener Kräfte für die eigene Ziele.
Die von ihr entwickelten LOKC-Strategien (Lösungsorientiertes Kurzcoaching) sind ein Handwerkzeug zum Selbstcoaching und eine individuelle Anleitung für Coaches in ihre Praxis.
Die nachfolgenden Coaching-Impulse verdeutlichen ausgeklügelte Vorgehensweisen, um Klarheit über Wege, Ziele und Wünsche zu bekommen. Diese werden detailliert erläutert, so dass diese jeder für sich nutzen kann. Die Impulse sind sehr wertvoll und lassen einen tiefen Blick auf das eigene Auftreten und Leben zu.
Da ist zum Beispiel die Stärkenanalyse. Die eigenen Ressourcen erkennen, gibt Kraft und Schwung für das was vor einem liegt.
Der Ich-bin-doch-nicht-blöd-Ausweg ist wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden, um sich selbst aus der Falle der Selbstbeschimpfung zu holen. Denn wir selbst sind unseren schlimmsten Feinde.

Führungskräften hat die Autorin ein extra Kapitel gewidmet. Führungskräfte sind nicht mehr nur Vorgesetzte die einem sagen wo es lang geht und der Mitarbeiter folgt der Ansage. Da sind sich inzwischen alle einig, eine Führungskraft muss mehr können. Gerade im Bereich Motivation, Kommunikation und Teammanagement sind Kompetenzen gefragt. Asgodom rät zur Menschlichkeit, denn Mitarbeiter sind Menschen die Ehrlichkeit, Vertrauen oder auch Wertschätzung spüren. Die Autorin zeigt wie es gehen kann, wie auf professioneller Ebene starke funktionierende Beziehungen aufgebaut und aufrecht erhalten können.

Sabine Asgodom zeigt durch ihre Arbeit, das Coaching zu konkreten Lösungen führt und das in kurzer Zeit. Ein Buch, was zum arbeiten anregt und den nötigen Elan schafft. Einfach gut.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

akzeptiere, frei, leben, harz iv, berühmt

Ich bleib so scheiße, wie ich bin

Rebecca Niazi-Shahabi
E-Buch Text: 257 Seiten
Erschienen bei Piper (com), 15.01.2013
ISBN 9783492959148
Genre: Humor

Rezension:

Rebecca Niazi-Shahabi
PIPER Verlag

Rebecca Niazi-Shahabi stammt aus einer deutsch-israelisch-iranischen Familie und lebt in Berlin. Dort hält die Autorin Seminare zum Thema Charisma und arbeitet als Journalistin sowie Werbetexterin. Das ist der Satz, der überall zu finden ist. In ihrem Buch erfährt man, dass sie ihr Psychologiestudium selbst finanzieren musste und das sie Seminare für literarisches/kreatives Schreiben gibt. 


Rebecca Nizazi-Shahabi benennt das Thema Selbstverbesserung / Weiterentwicklung zu ihrem persönlichem Widersacher. Gezielt geht sie gegen alle Ratgeber vor und zeigt mit Zitaten, die die Kapitel einleiten, den Weg zu neuer Klarheit, Leichtigkeit und dem Leben im Allgemeinen.
Es geht um Glaubwürdigkeit – warum den 1000sten Ratgeber noch lesen, wenn die vorherigen 999 schon nicht geholfen haben? Warum mich ändern wollen, wenn ich damit nicht wirklich glücklicher werde und eher das Gegenteil der Fall ist? Das Beste ist, so zu sein und sich so zu geben, wie man eben ist. Nichts tun, nichts ändern, nichts bewirken – einfach nur da.
Am Ende jeden Kapitels kann man, für den eigenen Ausblick in das zukünftige Leben und für empfohlene Handlungsweisen einige Fragen beantworten.


Zugegeben, ich bin zu diesem Buch gekommen, wie das Kind zum Bade. Auch nach der Lektüre bin ich mir sicher – ich gehöre nicht zur gewünschten Zielgruppe der Autorin.
Ausgewählt wurde es von einer jungen Frau anhand der Farbe, des reißerischen Titels, des Aufklebers „Bestseller“ und auch durch den iranisch-israelischen Namen der Autorin.
Der Klapptext las sich gut. Viele begeisterte Kritiken tingeln durch das Netz, also landete das Buch auf meinem „Lesetisch“.
Ironie, Sarkasmus oder Ernst? Bis heute zweifle ich noch an meinem Empfinden beim Lesen. Was will uns die Autorin damit auf den Weg geben?
„‘Ich bleibe so scheiße, wie ich bin‘ ist der amüsante Befreiungsschlag zum Mehr –Wollen, Mehr-Erreichen und Mehr-Sein.“ OK – Humor ist so eine Sache und vielleicht ist es eben nicht meiner. Vielleicht sehe ich es auch nur zu verbissen?


Auffallend ist in diesem Buch eine allgemeine Pauschalisierung und schlechte Recherche der aufgeführten Fakten. Zum Beispiel gliedert sich das Christentum in die römisch-katholische Kirche, die orthodoxen Kirchen, die protestantischen und die anglikanischen Kirchen. Warum sind nun die Protestanten schuld an unserem heutigen Streben nach Verbesserung? Gerade Protestanten legen vor Gott nicht Rechenschaft über das im Leben Erreichte sondern über das Leben und Handeln im Sinne der Menschlichkeit ab. Dies gibt es auch in anderen Religionen und hat nichts mit dem menschlichen Drill zu tun, den die Autorin beschreibt.
Hier werden Ausreden mit Ausreden bekämpft. Ironie? Zynismus? Fest steht, annehmen kann ich das hier Hinterlassene nicht.

Doch dazwischen sind immer wieder ernsthafte und tolle Gedanken. So meint sie zum Beispiel: „Ich weigere mich aber zu glauben, dass etwas Gutes dabei herauskommt, wenn man einer Tätigkeit nachgeht, die einen unglücklich macht.“

Große Menschen zeigen es, wenn man seine Tätigkeit liebt, sie engagiert betreibt, dann wird man damit auch erfolgreich. Wobei „erfolgreich“ vom eigenen Blickwinkel zu sehen ist. Nicht für jeden ist Erfolg gleich zu setzen mit Geld oder berühmt zu sein.
Immer wieder blitzen helle Gedanken im trüben Text auf. Leider werden diese nicht verfolgt und von den folgenden unbedeutenden Aussagen schnell wieder verschüttet.


Sind die existierenden Ratgeber unbefriedigend, muss der Antiratgeber her. Wir sind gegen alles, was schon einmal gesagt, geschrieben, gezeigt oder publiziert wurde. Auffallen und provozieren, der richtige Weg bemerkt und/oder berühmt zu werden?
Wenn Selbstverbesserung / Weiterentwicklung nicht möglich ist, warum gibt Rebecca Niazi-Shahabi dann überhaupt Seminare zum Charisma? Wer geht zu einem Seminar, wo die Trainerin nicht an das Ergebnis glaubt? Schließlich geht es hierbei doch auch um Veränderung und Verbesserung.
Wenn es nach der Autorin geht, kann man sich eigentlich nur erschießen, denn alles, was kommt, ist schlecht für mich oder aber ich geh an Langerweile ein. Es gibt einfach keine Hoffnung. Das richtige Buch für Selbstmörder. Es liefert massig Argumente, um dem Leben schnell ein Ende zu setzen. Doch wie passt dies, mit dem extremen Wunsch der Autorin immer im Mittelpunkt zu stehen, zusammen? Ist dieses Buch für sie selbst eine Art „Schreiben als Therapie“?

Irritiert haben mich die Fragen von Rebecca Niazi-Shahabi am Ende der Kapitel. Als ausgebildete Journalistin sollte sie die Regeln kennen. Doch viele der Fragen sind suggestiv und vor allem sind es Doppelfragen. Auch sind sie keinesfalls selbst erläuternd. Was soll das Ergebnis des Ganzen sein? Sag ich ja und strenge mich weiter an, oder bin ich ein Lama? Übrigens:
„Lamas und Alpakas sind erstaunlich wachsame und neugierige Tiere. Sie sind sehr an ihrer Umwelt interessiert, nehmen jede kleine Veränderung wahr. Ihr Sozialverhalten ist sehr ausgeprägt.“
http://www.begegnung-mit-tieren.de/lama-alpaka-charakter.php

Niazi-Shahabi benennt die vielen Fernsehshows, wie zum Beispiel DSDS, in denen jungen Menschen ohne eigene Leistung zu erbringen, viel Geld verdienen wollen. Verdienen ist doch hier das Hauptwort!?
Auch beschreibt sie beide Seiten des „berühmt“ Seins. Ja, wo Licht ist, ist auch Schatten und je heller es scheint, um so mehr Schatten gibt es. Doch will man die Sonnenseiten des Lebens, muss man die Schattenseiten akzeptieren. Wer macht sich von den Jugendlichen darüber eigentlich Gedanken? Wer zeigt ihnen, worauf sie sich einlassen, was auf sie zukommt? Vor allem aber, welche Rolle spielen gerade dabei die Medien?


Nachdem ich mich im wahrsten Worte durch das Buch quälte, kam doch noch ein Lichtblick. Für mich das wichtigste und auch ernsthafteste Kapitel des Buches ist das Letzte.
Gesellschaftskritisch benennt die Autorin zum Beispiel den Missstand zwischen Erwartungen und möglichen Leistungen von Angestellten. Die Anforderungen, die heute an Arbeitnehmer gestellt werden, sind überzogen und doch versuchen viele Menschen, diese zu erfüllen.
Das Ergebnis: Kollektives Burn-out.
Dieses Thema wäre es wert, genauer untersucht zu werden. Also Rebecca Niazi-Shahabi – ran an die Recherche.

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Tags: akzeptiere, berühmt, frei, harz iv, leben   (5)
 

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interview, titan, schwermetall, vergiftung, betroffene

"Das hat mir geholfen!" - Schwermetallentgiftung: als Basistherapie bei chronischen Erkrankungen

Peter Jennrich
E-Buch Text: 253 Seiten
Erschienen bei Aurum Verlag, 05.03.2013
ISBN B00BPD9L5Q
Genre: Sonstiges

Rezension:

Peter Jennrich ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Akupunktur. Sein Interesse gilt den chronischen Erkrankungen. Beobachtungen und Forschungen über viele Jahre hinweg bestätigen seine Aussage:

„Wer beginnt, nach den materiellen Ursachen für chronische Krankheiten zu suchen, der wird früher oder später auf das Thema Schwermetalle stoßen.“

Jennrich zeigt in seinem Buch, dass die Schulmedizin die Ignoranz zur Schwermetallvergiftung des menschlichen Körpers überwinden muss. Schwermetalle werden hauptsächlich mit der Zahnmedizin in Verbindung gebracht, ist jedoch nur ein Bruchteil der Umwelteinflüsse auf den Menschen. Bereits, wenn sie Medikamente nehmen, werden sie nicht umhin kommen Schwermetalle ihrem Körper zuzuführen. Denn die Tabletten enthalten zum Beispiel Großteiles Titan. Der Körper deponiert die Stoffe im Körper. Nur ein ganz geringer Teil wird wieder ausgeschieden. So kommt es nach und nach zu einer Anreicherung, die in ihrer Gesamtheit ganz unbemerkt, zu einer Vergiftung führt.

Hunderttausend Studien gibt es bereits in den medizinischen Datenbanken, die aufzeigen, welche Auswirkungen Schwermetalle psychisch und physisch auf unseren Körper haben. Zivilisationskrankheiten verlaufen meist chronisch und sind auf dem Vormarsch. Man bedenke nur die Themen Demenz, Schlaganfall und auch Krebs. Schwermetalle lösen chronische Entzündungen aus, verstärken bereits bestehende und behindern eine Heilung. Jedoch kann man Schwermetalle isoliert betrachten. Daher wahrscheinlich auch die Ablehnung der Schulmedizin begründet.

Interview mit Betroffenen

Der Autor führt anhand konkreter Beispiele die Wirkung von Schwermetallvergiftungen bei verschieden Krankheiten an. Betroffene berichten. In einem Interview, geführt von einem unabhängigen Journalisten, wird der Krankheitsverlauf und die folgende Änderung nach der Schwermetallausleitung im Zusammenhang mit einer Mineralienaufbaukur beschrieben. Diese Beispiele zeigen deutlich, was Schwermetallvergiftungen auslösen.

Die alternativmedizinische Schwermetallausleitung wird jedoch von der wissenschaftlichen Medizin abgelehnt. Wie so oft eine alternative Methode abgelehnt wird.

„Patienten mit chronischen Multisystemerkrankungen, wie SBS, MCS, EMS TE, FMS, CFS, werden oft von ihren Ärzten nicht ernst genommen, weil für diese Krankheiten ein Informationsdefizit besteht.“ http://www.csn-deutschland.de/aerzteinfo.pdf

Wollen wir nicht nur länger leben, sondern auch noch gesund sein?
Dann kommen wir an dem Thema Umweltverschmutzung und Schwermetallvergiftung nicht vorbei.

Peter Jennrich zeigt deutlich, dass wir unsere Lebensweise dringend überdenken müssen. Nicht nur in Heilung von Krankheiten liegt der Schwerpunkt, sondern auch im Umgang mit unserer Umwelt.

Das Buch ist gerade für Laien verständlich und nachvollziehbar geschrieben. Anhand der angegebenen Quellen kann man sich intensiver mit dem Thema befassen.

Jennricht gelingt es aufzurütteln, zu sensibilisieren und klärt auf. Man kann nur hoffen, dass sich gerade auch Schulmediziner stärker mit dem Thema Schwermetallvergiftung befassen.

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Tags: betroffene, blei, hilfe, interview, quecksilber, schwermetall, titan, vergiftung   (8)
 

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junge, mobbing, freunde, comic

Bleibt locker, Leute!

Dagmar Geisler , Dagmar Geisler
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.12.2012
ISBN 9783423715256
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Dagmar Geisler – 1958 geboren – studierte Kommunikations-Design mit dem Schwerpunkt Illustration und ist heute freie Autorin sowie Illustratorin. Ihre Zeichnungen finden sich nicht nur in ihren eigenen Büchern wieder, für die sie mehrere Auszeichnungen erhielt, auch entwickelte sie Cartoons für verschiedene Zeitschriften.

Zwei Freunde – Luis und Vincent – gehen gemeinsam in die Schule. Sie sind nicht nur Banknachbarn. Sie machen alles zusammen, verstehen sich fast ohne Worte, haben die gleichen Vorlieben und Interessen. Da kommen zwei Neue in ihre Klasse – Detlef und sein Freund Ritschie. Beide machen Luis das Leben schwer. Auf seine Kosten machen sie Witze, schikanieren ihn, wo sie nur können. Selbst Cleo, das einzige coole Mädchen der Welt, nennt ihn Weichei. Und noch mehr – nicht einmal zu Hause fühlt er sich verstanden. Jess und Julian sind viel älter als er und haben ihre eigenen Probleme und seine Eltern sind stark beschäftigt. Ist das nun sein Schicksal oder kann er es ändern?

Wer hätte gedacht, dass ich noch einmal Kinderbücher lese. Aber irgendwie hat mich der Titel des Buches aus der Ecke geholt. Mein Interesse galt gerade dem Thema Mobbing. Und soweit ist es ja nicht vom Inhalt des Buches entfernt.
Luis wird von den beiden Neuen geärgert und die ganze Klasse macht nach und nach mit. Also doch mein Thema, nur etwas abgeschwächter. Mit viel Einfühlsamkeit zeigt die Autorin, wie Luis seinen Peinigern entgegentreten kann. Misserfolge werden erkannt und Erfolge erzielt.

Dagmar Geisler schreibt mit einem ganz besonderen Schwung, eindrucksvoll und nachvollziehbar. Jede Regung, jeder Satz ließ mich mit dem Helden der Geschichte leiden, kämpfen und lachen. Ihre Illustrationen sind außergewöhnlich, sie passen sich in den Text ein und ergänzen ihn. Das Buch wird im Gesamten zum Schauplatz der Gefühlswelt eines Jungens, in den Höhen und Tiefen seines Erlebens.
Parallelen erkennen? Nicht ausgeschlossen.

Die wichtigste Aussage des Buches: Lass dich nicht unterkriegen und mit Unterstützung und ein wenig Glück bleibst du nicht das Opfer.
Leider ist das mit dem Glück im Hier und Jetzt meist so eine Sache, die nicht funktioniert. Trotzdem ist dieses Buch für Kinder empfehlenswert, auch wenn kein Mobbing besteht.

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Tags: comic, freunde, junge, mobbing   (4)
 

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internet, aufgaben, schreiben, gestalten, pc unterricht

PCfit mit Inga, Ivan und Igitt!

Margit Bauchinger , Alexandra Maier , Peter Sykora
Spiralbindung
Erschienen bei VERITAS Linz, 01.11.2002
ISBN 9783705862708
Genre: Sachbücher

Rezension:

Margit Bauchinger, Alexander Maier – beide selbst Lehrerinnen – und Peter Sykora - er Seminarleiter und Referent am Pädagogischen Institut der Stadt Wien sowie Referent an der PH Wien – haben zusammen die Reihe PC fit mit Inga, Ivan und Igit erarbeitet. Sie beinhalten Lernvorlagen für das 1. und 2. Lernjahr. Zu dem Schülerbuch gehört auch das Handbuch für LehrerInnen.

Die vorliegende Anleitung ist optimiert für MS-WindowsXP mit MS-OfficeXP. Einsetzbar ist es ebenfalls für Windows95, 98, 2000, ME sowie Office97, 2000.
Das ist der Nachteil von Computerbüchern: die beschriebene Technik und Software veralten sehr schnell.

Das Schülerbuch für das 1. Lernjahr beinhaltet:
· Computergrundlagen
· Anwendung mit Paint
· Schreiben in Word
· Der Einstieg in Powerpoint
· Kleine Schritte ins Internet mit dem Internet Explorer.

Es gibt eine Lernziel-Kontrollseite (pro Thema) und eine Urkunde, wenn das gesamte Material durchgearbeitet wurde.

Spielerisch, mit vielen verschiedenen Farben und Methoden werden die Kinder an das jeweilige Thema herangeführt. So können sie malen, basteln und praktisch am PC arbeiten. Schritt für Schritt werden die Begriffe erklärt und durch die unmittelbare Handhabung gefestigt. Jede Seite baut auf das Vorhergehende direkt auf. Die SchülerInnen entdecken den Computer – nicht als Spielgerät, sondern als Hilfsmittel für viele Aufgaben.

Lernen die Kinder die Handhabung eines Programmes, so können sie dieses Wissen der nächsten Seite effektiv einsetzen und erobern sich damit komplexe Anwendungen. Mit dem Schülerbuch haben die Kinder sowohl ein Lehrbuch als auch ein Nachschlagewerk. Nach und nach werden die Aufgaben erledigt und damit das Schülerbuch weiter gefüllt. Eine wunderbare Methode, SchülerInnen mit allen Sinnen lernen zu lassen.

Die Auswahl der Programme und Aufgaben passt sich sehr gut in den Unterricht ein. Durch das Lernen des Paint-Programmes werden die notwendigen logischen Verknüpfungen der Befehle geschaffen und der Umgang mit Tastatur und Maus geübt. Bis zum InternetExplorer steigt der Anspruch, dass bereits gelernte wird ständig wiederholt. Das so erlangte Wissen sitzt. Es macht Spaß den SchülerInnen bei ihrer Entdeckungsreise zu begleiten und zu sehen, wie diese selbstständig ihr Wissen erweitern, durch eigenes Probieren und neues Aufspüren. Aufgaben für eine Computer-Olympiade runden das Ganze optimal ab.

Mit diesen Materialien wird es leicht gemacht, den Unterricht am Computer bereits in der 1. Klasse nutzbringend und begeisternd zu gestalten.

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Tags: aufgaben, computer, gestalten, internet, pc unterricht, schreiben, spaß   (7)
 

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kreativ, glück, wert, lernen, pädagogik

Positive Pädagogik

Olaf-Axel Burow
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 12.07.2011
ISBN 9783407255679
Genre: Sachbücher

Rezension:

Olaf Axel Burow ist Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Kassel. Für ihn sind unter anderem Begabungs- und Innovationsförderung sowie Schul- und Organisationsentwicklung wichtige Forschungsschwerpunkte.

Bereits während des Studiums befasste sich Burow intensiv mit der kreativen Entfaltung des menschlichen Potenzials. Seine Motivation erhielt er schon früh, durch die eigene Schulerfahrung wollte er es anders, besser machen. Bei der Arbeit in Ferienlagern und internationalen Jugendherbergsprojekten sowie der außerschulischen Jugendarbeit konnte er die Defizite im Bildungsprozess entschlüsseln. Auch heute noch werden die Kinder und Jugendlichen in ihrem Bildungsprozess mehr behindert als gefördert.

Burow beginnt seine Ausführungen, warum das Glück aus unseren Schulen verschwand. Er stellt Bildungsreformen dar, wie die Illusion der Chancengleichheit oder das Lob der Disziplin. Auch sieht er die Überforderung der LehrerInnen. Der Autor beweist anhand von verschiedenen wissenschaftlichen Studien aus der Pädagogik, Verhaltens- und Hirnforschung, dass: „Bildung ist hier nur selten noch beglückende Erfahrung, aber immer häufiger bewusstloses Bulimie-Lernen, ein rasanter Parcours durch ein engmaschiges Netz von Prüfungen, das – wie der Frankfurter Erziehungswissenschftler Frank-Olaf Radtke schon früh bemerkte – zur "Inhaltsgleichgültigkeit" vieler Studierender beiträgt.“

Als weiteres Übel sieht Burow die Benotung von SchülerInnen.
Zensuren haben eine sehr begrenzte Aussagekraft. Sie bringt keine Motivation zum begreifenden Lernen. Diese Art der Leistungsbewertung fördert oberflächliche Anpassung. Kreativität und echte Leistung wird zerstört.

Zurzeit wird in vielen Unternehmen händeringend nach Auszubildenden gesucht. Demgegenüber stehen 1000de Jugendliche ohne Ausbildung und Job. Sind sie alle wirklich nicht ausbildungsfähig? Und wenn ja – warum?
Der Demografische Wandel öffnet den Jugendlichen Möglichkeiten, wo sie sich entfalten könnten. Doch sie haben nie herausgefunden, wo ihre Stärken liegen, wozu sie sich eignen. So ist durch die Qual der Wahl eine Resignation entstanden. Die Jugendlichen reagieren mit Langeweile, Unlust und Demotivation. Eine entsprechend wertschätzende, kreative und fördernde Schulbildung könnte diesem entgegengehen. Lösungsorientiertes Lehren, nicht auswendig gelerntes und daherbeten von Fakten sowie Gesetzmäßigkeiten.

Wie kommt das Glück nun wieder in die Schulen hinein? Immer wieder kommt er auf eine offene Umgebung (kreatives Feld) und auf den authentischen Lehrer zurück. Gut ausgestattete Räume, mit moderner Technik und nach neuen Methoden, ist kein Garant für guten Unterricht.
Ob Montessori, Birkenbihl, Hüther, Gatto und viele andere mehr, alle kamen wie Burow zu der Überzeugung: „Das Sitzen in schlecht ausgestatteten Räumen mit vorwiegend frontalunterrichtlicher Belehrung erwies sich im Nachhinein als verlorene Zeit.“ Oder wie Gerald Hüther es auszudrücken pflegt: „Wir lernen nichts, was nicht unter die Haut geht.“ Auch hier setzt Burow an.

Olaf Alex Burow zeigt anhand verschiedener bereits umgesetzter Konzepte, dass das Schulglück hier und heute existiert.
Lehrer sollen die SchülerInnen nicht unterhalten.
Sie sollen sie begeistern, sollen das Interesse wecken. Dies geht am besten, indem sie ihnen den Raum für kreatives und eigenständiges Lernen ermöglichen. „Wertschätzung, Wohlfühlen und bedingungslose Zugehörigkeit zu einer unterstützenden Gemeinschaft sind Grundbedürfnisse.“ Schon daran sieht man, wo Lehren ansetzen muss.

Burow brennt für die Vision, das Schulglück zurückzuholen. Seine Begeisterung trägt mit jedem Wort, mit jedem Beispiel die Botschaft nach außen. Wie Gerald Hüther (Roadshow „Lernlust statt Schulfrust“ Januar 2013) ist er überzeugt, es geht auch durch kleine Schritte, eine Oase des Lernens zu entwickeln. Wir müssen die Schritte nur gehen.

Burow schreibt sehr detailliert. Seine Ansichten sind belegt und nachvollziehbar. Ein Manko – manche ellenlange Sätze. Daher nicht immer einfach zu lesen, aber sehr gut zu verstehen.

Die vom Autor dargestellten Beispiele sind leider noch nicht so zahlreich, wie man es sich wünschen könnte. Doch sie machen Mut den Weg zu gehen, unseren Kindern und Jugendlichen eine wirkliche Zukunft zu ermöglichen. Wir brauchen mehr Potenzialentwicklung, mehr Kreativität. Wahre Innovationen in unserer Gesellschaft sind sonst unmöglich.

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Tags: glück, kreativ, lehren, lernen, pädagogik, schule, wert   (7)
 

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freiberuflich, content, selbstständig, texte, unternehmer

Professionelle Webtexte

Michael Firnkes
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 01.09.2012
ISBN 9783446433342
Genre: Sachbücher

Rezension:

Michael Firnkes ist Blogger mit Leib und Seele. Er machte sich mit der Arbeit im Internet selbstständig und betreibt mehrere Seiten. Auch ist er an verschiedenen Blogs beteiligt – wie: http://www.meinstartup.com oder http://www.topkonto.de/.

Er schreibt nicht nur, er zeigt wie es geht. Seit einem Jahr betreibt er die Seite http://www.blogprofis.de, welche einen starken Anziehungspunkt für Blogger und Texter darstellt. Er stellt sein Wissen, zur Vermarktung von Blogs und Webseiten als Alternative zu den herkömmlichen Medien, zur Verfügung. Er bezeichnet es als: „… leicht zu bedienendes Sprachrohr des World Wide Web“. Auf BlogProfis.de teilt er Erfahrungen mit Machern von semi- und professionellen Weblogs sowie Corporate Blogs mit allen, die es interessiert.

In seinem Buch geht es, um mehr als „nur“ Texte für das Web zu verfassen. Mehr als das Übliche, wie zum Beispiel: Wie muss ein Text aussehen, welche stilistischen Mittel setze ich ein oder die vorherige Recherche und den Pressekodex. Natürlich sind dies auch Themen des Autors. Doch ausgehend davon, das das Web als Medium anders funktioniert als herkömmliche Printpublikationen, ist der Umfang dieses Ratgebers erheblich ausführlicher. Inhaltlich geht es von der Onlinerecherche und den optimalen Inhalten über die grafische Gestaltung bis hin zur Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Firnkes unterteilt das Schreiben von Webtexten erst einmal in Theorie und Praxis. Immer wieder betont er die Punkte: Emotionen wecken, authentisch sein und vor allem aber Mehrwert.
Mehrwert muss ein Text für den Leser aufweisen, keine Worthülsen oder gar leere Versprechungen. Mit vielen Beispielen unterstreicht er seine Ausführungen, definiert Pro und Kontra. Von anderen lernen: „Nicht ‚klauen‘, sondern inspirieren lassen lautet hierbei die Devise“, das stellt er in den Vordergrund.

Für professionelles Schreiben, in den digitalen Medien, wird der Mut zur eigenen Meinung benötigt. Die Angst, nicht fehlerlos zu sein, oder auch sein Wissen zu vermitteln, mit den Gedanken danach überflüssig zu sein, kann man überwinden.

Firnkes selbst ist „… ein Verfechter des Teilens von Informationen jeglicher Art“ und sein Erfolg gibt ihm recht.

Welche Methoden sind nutzbar, damit der Leser erreicht wird? Ob grafisch aufbereitete Absätze, Zwischenüberschriften, Gastartikel oder Interviews, der Autor beschreibt Wirkung und Nutzen. Wichtig ist: „Informationen sowie Lösungen einfach nur vorsetzen war gestern, die Kunden daran beteiligen ist heute“.

Sein letztes Kapitel befasst sich allein mit Strategien für Onlinemarketing und SEO. Auch wenn er im gesamten Buch auf die Auswirkungen von Überschriften und Zwischenüberschriften sowie Keywords hingewiesen hat, hier erläutert er ausführlich, wie sie mit ihren Texten gefunden werden können. Kommentieren, weiterleiten, empfehlen, liken oder teilen, das Weitergeben von Inhalten ist das Ziel. Er zeigt anhand von Google und diverse Tools, wie die Texte optimal promotet werden können. Auch gibt er Einblicke in Dos und Don’ts der Webkommunikation.

Was mich ein wenig amüsierte, ist der Datenschutzhinweis. „Alle in diesem Buch enthaltenen Informationen, Verfahren und Darstellungen …“. Allerdings macht dies wieder einmal sehr deutlich, wie wichtig es ist, die digitalen Medien und das Internet nicht als rechtsfreien Raum zu betrachten.

Michael Firnkes schreibt leicht verständlich. Soweit es ihm möglich ist, lässt er Fachwörter außen vor oder er erklärt genau, was damit gemeint ist.
Kurzweilig und anregend sind seine Ausführungen, anschaulich seine Beispiele und nachvollziehbar die Vorschläge und Hinweise.
Ob Freiberufler oder mittelständiges Unternehmen, jeder findet sich hier wieder und findet Anregungen. Es ist wahrlich ein Ratgeber, ein Nachschlagewerk.

Fünf von fünf Sternen – einfach nur zu empfehlen!

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Tags: content, firnkes, freiberuflich, journalist, mehrwert, obptimierung, selbstständig, seo, suchmaschinen, texte, unternehmer, web   (12)
 

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führer, beschreibungen, geschichten, spaß, stadt

Dresden zum Weitererzählen

Andreas Golinski
Flexibler Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 21.06.2010
ISBN 9783837050608
Genre: Sonstiges

Rezension:

Andreas Golinski ist freier Journalist und Medienpädagoge. Über seine Firma go4media - Studio im St.-Benno-Gymnasium Dresden - bietet er unter anderem Projekte in den Bereichen TV, Social‑Media und Sprachen an. Er schreibt für verschiedene Agenturen und wirkt als Autor.

Andreas Golinski liebt seine Heimatstadt Dresden. Diese Liebe möchte er mit seinem Buch weitergeben.
So berichtet er über praktische Erfindungen wie den Kaffeefilter und berühmte Musiker wie Friedrich Schiller. Er beschreibt architektonische Kunstwerke, die einerseits genial, andererseits als moderne Architektur die Geister scheiden. Golinski widmet sich einer Emanzipation in Rot und Grün genauso herzlich wie der Eierschecke, eine der Dresdner Köstlichkeiten. Kennen Sie eigentlich den Hintergrund des Pflaumentoffels?

Neben der Führung anhand der geschichtlichen Ereignisse ist der Autor auch in Sachen Aufklärung zu Ost und West oder im Besonderen über das Tal der Ahnungslosen unterwegs.

Sachlich und journalistisch ist das Buch perfekt, obwohl der Autor gerade darauf keinen Anspruch erhebt. Und doch: Was mir fehlt, ist die Begeisterung. Die glühende Begeisterung, die der Autor seiner Stadt entgegenbringt. Dem Leser, der sich die Geschichten und Beschreibungen erschließt, sollte eine flammende Botschaft entstehen – „das muss ich mir anschauen“ oder „da muss ich unbedingt hin“.
Außergewöhnlich und genial finde ich die Angabe der Koordinaten für die beschriebenen Orte. Folgt man ihnen, so kann man Dresden mit seinen vielen verschiedenen Facetten kennenlernen.

Dresden? SO müssen Sie es erlebt haben.

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Tags: beschreibungen, dresden, führer, geschichten, spaß, stadt   (6)
 

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alkohol, krimmi, star, ironie, drogen

Sternchenhimmel

Carl Hiaasen , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Manhattan, 03.09.2012
ISBN 9783442546930
Genre: Romane

Rezension:

Carl Hiaasen ist 1953 geboren und beim »Miami Herald« in Florida als Journalist tätig. Für ihn sind Themen wie Umweltschutz, Politik- und Wirtschaftsverfilzung, Verbrechen sowie Korruption und Umweltzerstörung eine Herzensangelegenheit. Daher sind sie auch in den Werken des Autors immer wieder Grundtenor. Seine Gesellschaftskritik umfasst besonders die Gedankenlosigkeit, die Leichtgläubigkeit, den Machthunger und die Skrupellosigkeit sowie die Profitgier der Menschen.

Teilchen für Teilchen setzt Hiaasen seine Geschichte zusammen. Gedanken puzzeln sich wie Bilder aneinander. Immer wenn man denkt, man kommt dem Zusammenhang der Handlung näher, nimmt das Geschehen eine andere Richtung. Selbst dann, wenn man die eine oder andere Anekdote voraussieht, wartet Carl Hiaasen mit einer Überraschung auf.

Seine Ausdrucksweise ist unkonventionell, salopp. Seine Dialoge sind voller Ironie, die Handlungsweise zynisch. Mit seinen ungezwungen Worten verweist er auf die Wunden der Gesellschaft. Trotz des ernsten Hintergrunds kann man sich des Lachens oft nicht erwehren. Schnell ist es gelesen, doch lange wirkt es nach.

Ein absolutes MUSS in jedem Buchregal.

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Tags: alkohol, diva, drogen, entführung, geschichte, ironie, krimmi, politik, pop, star, sternchen, umwelt   (12)
 

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mut, hilfe, neue wege, sinn, leben

Liebe dich selbst und entdecke, was dich stark macht

Eva-Maria Zurhorst , Wolfram Zurhorst
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.11.2012
ISBN 9783442220229
Genre: Sachbücher

Rezension:

„Jeder ist zu hundert Prozent verantwortlich für sein Erleben und sein Tun. Das ist doch eine perfekte Voraussetzung für persönliche Weiterentwicklung.“
Wolfram Zurhorst

„Die Lösungen für die Herausforderungen in Ihrem Leben finden Sie nirgendwo da draußen sondern in sich selbst. Deshalb geht es eigentlich nur darum, den kürzesten Weg nach innen zu finden.“
Eva-Maria Zurhorst

Eva-Maria und Wolfram Zurhorst arbeiten als Coach in den Bereichen Beziehung und Karriere. Gemeinsame Entwicklung und Lebenserfahrung begründen ihre Arbeit als Coaches und Autoren. Gemeinsam und auch eigenständig gingen und gehen sie durch ein Leben aus vollem Herzen.

„Liebe dich selbst und erkenne, was dich stark macht.“ ist ein Buch aus einer Ratgeberreihe. In der Überzeugung, dass Karriere und Beruf vereinbar sind, sich dies für ein glückliches und kreatives Leben sogar bedingt, schreiben die Autoren über ihre Erfahrungen als auch über Erlebnisse und Erkenntnisse aus ihrem Coachingalltag. Ausgebrannt, müde sein – unzufrieden mit dem eigenen Leben. Immer mehr Menschen empfinden tiefe Leere in ihrem Alltag. Doch was ist es, was ihnen fehlt, was diese Leere verursacht?

„Du wirst wissen, wenn etwas für dich richtig ist, denn es entzündet einen Funken in deinem Herzen.“
Einmal angefangen konnte ich das Buch kaum noch auf die Seite legen. Da war jetzt nichts – für mich – weltbewegend Neues. Da beschrieb jemand meinen Lebensweg, meine Erfahrungen, meine Entwicklung.
Auch ich stand einst vor einem Abgrund, darunter ein tiefes, schwarzes Loch, welches alles zu verschlingen schien. Schluss - Ende!
Genau da war das Erstaunliche. Dieses Ende kam nicht. In mir begann es zu kribbeln - endlich andere Wege gehen.

In Ihrem Buch beschreiben Eva-Maria & Wolfram Zurhorst das Auf und Ab in einer solchen Situation. Lernen mit dem Herzen zu leben wurde uns schon sehr früh ausgetrieben. In Schule, Gesellschaft und auch in Familie haben wir zu funktionieren. Kaum einer fragt nach unserem Inneren. Wir müssen es wagen.

Gerade in der Schule werden sehr selten Möglichkeiten geschaffen, dass sich Kinder und Jugendliche mit ihren Talenten auseinandersetzen, sie entdecken und ihre Neigungen finden können. Im Gegenteil.

„Weder in der Schule noch im Berufsleben schaut jemand auf unsere Individualität und die Einzigartigkeit unseres Wesens. Meist wird nur geprüft, in welches bestehende Kästchen wir am ehesten hineinpassen könnten. Geht es um die Berufswahl, fragt kaum jemand: Wer bist du? Wofür schlägt dein Herz? Was macht Dir wirklich Spaß? Was macht dich einzigartig?
Und was zeichnet dich aus? Sind wir jung, schaut man, wie unsere Noten sind, wo wir gute Leistungen bringen könnten und welche Berufe gerade sicher scheinen oder gute Bezahlung versprechen. Werden wir älter, schaut man, was wir schon geleistet haben und wo wir noch mehr Leistung bringen könnten.“

Wissen Sie, welcher Tätigkeit Sie gern nachgehen möchten? Weg vom Stress und der Sinnlosigkeit? Etwas finden, was Sie wirklich erfüllt? Den Spagat zwischen Beruf und Familie oder Freizeit beenden? Ein Leben im Ganzen zu führen, statt eins für die Arbeit und eins für danach?

Endlich begann ich, meinen Kindheitstraum zu verwirklichen. Arbeiten, so wie ich es will. Da brauch ich keinen Urlaub, da gibt es keinen negativen Stress. Da ist Zufriedenheit und Glück, etwas geben zu können und gewollt oder gebraucht zu werden. Doch der Weg dahin ist nicht gradlinig.

„Die eigene Berufung zu finden und zu erfüllen ist ein kontinuierlicher Prozess des Herantastens durch Versuch und Irrtum.“

„Es kommen immer neue Veränderungen, gerade jetzt in Zeiten großen und schnellen Wandels auf der ganzen Welt. Wie abrupt, überraschend oder überwältigend die Veränderungen sind, können wir nicht bestimmen, wohl aber unseren Umfang mit ihnen und unserer Bereitschaft uns ihnen zu stellen, mit ihnen zu wachsen und uns mit ihnen zu entwickeln.“

Ängste, Scham, Schuld, Wertlosigkeits- und Opfergefühle dominieren mitunter den Alltag. Sie erschweren das Leben. Wie kann man denen entgehen oder ist es besser, diesen zu begegnen? Und wenn - wie?

Die Antworten finden Sie in sich selbst. Der Weg dorthin wird von Eva-Maria und Wolfram Zurhorst mit verschiedenen Methoden aufgezeigt.

Sind Sie an einem Scheideweg in Ihrem Leben angelangt?

In diesem Buch finden Sie Chancen und Möglichkeiten aus anderen Blickwinkeln zu schauen, sich neu zu orientieren und Ihrem Leben einen Sinn zu geben!

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Classroom in a book Photoshop CSNext

Adobe Creative Team
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Addison Wesley ein Imprint von Pearson Deutschland, 08.08.2012
ISBN 9783827331601
Genre: Sachbücher

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Content Management mit TYPO3 für Kids

Johann-Christian Hanke , Birgit Rühring , Sigrid Born , Jari-Hermann Ernst
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei mitp/bhv, 01.10.2012
ISBN 9783826686719
Genre: Sachbücher

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Blog Boosting

Michael Firnkes
Flexibler Einband: 438 Seiten
Erschienen bei mitp/bhv, 24.11.2011
ISBN 9783826692383
Genre: Sachbücher

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Web 2.0 in der Unternehmenspraxis

Andrea Back , Norbert Gronau , Klaus Tochtermann
Fester Einband: 328 Seiten
Erschienen bei Oldenbourg, R, 01.06.2012
ISBN 9783486598322
Genre: Sachbücher

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Mobiles Web von Kopf bis Fuß

Lyza Danger Gardner , Jason Grigsby , Lyza Danger Gardner
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei O'Reilly, 01.05.2012
ISBN 9783868993448
Genre: Sachbücher

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social, strategie, beispiele, best, marketing

Erfolgreiche Social-Media-Strategien für die Zukunft

Claudia Hilker
Fester Einband: 248 Seiten
Erschienen bei Linde Verlag Wien, 23.03.2012
ISBN 9783709303689
Genre: Sachbücher

Rezension:

Claudia Hilker ist Unternehmensberaterin und führt die Firma Hilker Consulting. Ihr Hauptthema ist Social Media. So führt sie Strategieberatungen durch, gibt Seminare, hält Vorträge und hat Lehraufträge an Hochschulen. Sie schreibt Marketing Bücher und ist aktive Bloggerin (http://socialmedia24.eu/).

Claudia Hilkers Buch „Erfolgreiche Social-Media-Strategien für die Zukunft“ ist eine logische Fortsetzung von „Social Media für Unternehmer“. Ausgehend davon, dass viele Unternehmen bereits die Möglichkeiten von Facebook und Co nutzen, erläutert sie die Herausforderungen bei der Implementierung von Social-Media und zeigt Wege auf, diese zukunftstauglich zu meistern.
Klassisches Marketing lässt in seiner Wirkung stetig nach. Social-Media bieten Alternativen für die Zukunft. Hilker hofft, dass sie mit ihrem Buch die Leserinnen und Leser inspiriert, ihre eigenen Strategien zu entwickeln. Mittels praktischer Beispiele beschreibt die Autorin, welches Potenzial in der Nutzung der Social-Media für Marketing, PR, Personal und Vertrieb liegt. Sie benennt Chancen und Risiken, erörtert bestehende, erfolgreiche Strategien und stellt neuste Studien dazu in den direkten Vergleich.

Gerade im Kapitel „das Mitmachweb für Kunden“ überzeugt Hilker von der Wirkung des Sozial-Media-Marketings anhand der Best-Practice-Beispiele. Ob Porsche, Starbucks oder Old Spice, sie charakterisiert und demonstriert die Strategien, gibt Hinweise und Anregungen für die Entwicklung eigener Ansatzpunkte.
So, wie die Autorin auf die bestehenden Risiken aufmerksam macht, gibt sie gleichzeitig Tipps und Tools an die Hand. Damit kann man Gefahren vorbeugen beziehungsweise ihnen begegnen. Besonders im Kapitel „Social-Media-Monitoring“ zeigt die Autorin auf, wie wichtig eine geeignete Strategie ist.
Ihr aufgezeichneter Ausblick zeigt deutlich, dass Unternehmen von heute nicht mehr umhinkommen Social-Media zu nutzen und entsprechendes Marketing auf- und auszubauen. Es ist kein Trend, der sich nach einiger Zeit überholt hat. Es ist ein Weg, den die Gesellschaft im Umbruch zu neuen Beziehungsstrukturen bedingt.

Viel gibt es im Internet und in Büchern über das Thema Social-Media-Strategien zu lesen. Viele reden darüber. Doch leider wird immer noch zu wenig in Social Media gesetzt, gerade bei Klein- und Mittelständigen Unternehmen. Die Entwicklung ist rasant. Kunden und Unternehmen bewegen sich mehr und mehr im Internet. Die Kommunikation nimmt neue, schnellere Wege. Wer jetzt in Social-Media investiert hat zukünftig entscheidende Vorteile für sein Unternehmen. Denn der Erfolg einer solchen Strategie zeigt sich nicht sofort. Hier heißt es beobachten, mitmachen und dran bleiben.

Claudia Hilker bietet umfassende Modelle, beschreibt ausführlich ihre Erfahrungen und gibt umfangreiches Wissen an die Leser weiter. Sie schreibt ansprechend und formuliert für alle verständlich.
Mein Tipp: lesen und anwenden!

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erreichen, diziplin;. leben, lernen, erfolg

Die Macht der Disziplin

Roy F. Baumeister , John Tierney , Jürgen Neubauer , Roy Baumeister
Fester Einband: 326 Seiten
Erschienen bei Campus, 13.01.2012
ISBN 9783593393605
Genre: Sachbücher

Rezension:

Erfolgreich ist nur der, der Selbstdisziplin besetzt und entsprechend zielgerichtet handelt. Das wissen wir. Also ist eine Zielsetzung Bedingung für Erfolg? Oder doch der Weg zum Ziel?
Auf der Suche, nach eigener besserer Organisation und Disziplin, fiel mir das Buch von Roy Baumeister und John Tiernes in die Hände.
Selbstdisziplin - wie kann man diese erlangen? Der Gedanke ließ mich nicht mehr los.
Roy Baumeister - Psychologie-Professor der Florida State University - und John Tierney - Wissenschaftskolumnist der New York Times - geben einen tiefen Einblick in die Psyche des Menschen. Zahlreich aufgeführte Experimente zeigen wie und warum unser Wille so funktioniert, wie wir es erleben. Unser Wille ist eine Art Muskel. Er kann erschlaffen, doch man kann ihn auch trainieren! Das macht Hoffnung.

Doch was genau ist eigentlich Willensstärke?
Wenn ich stark motiviert bin etwas zu erledigen, dann benötige ich sie nicht. Alles geht wie von selbst. Also ist Willensstärke die Kraft, die ich benötige, wenn ich nicht oder zu wenig motiviert bin, etwas zu erledigen?
Für Routinetätigkeiten benötige ich keine Willenskraft. Diese führe ich mal eben so aus. Oder nehmen Routinearbeit die Motivation? Ein schwieriges Thema, das viele Wissenschaftler bereits untersucht haben. Immer noch bieten sie alles auf, um einer Klärung wirklich nahe zu kommen.

Was haben nun Radieschen mit Disziplin zu tun? Warum sind Entscheidungen oft so schwierig? Was bedeuten Empathie und Selbstverpflichtung? Der Scheißegal-Effekt, das Gehirn auf Autopilot und Rettungsanker sowie Leuchttürme, sind Themen, die Roy Baumeister und John Tiernes tiefer beleuchten und dabei hilfreiche Anleitungen geben, das eigene Handeln zu überdenken.

Roy Baumeister und John Tierney geben Empfehlungen für einen festeren, stärkeren Willen – Ernährung, genug Schlaf, realistische Ziele setzen – kurz- und längerfristige.
„Aber während eine Henne zufrieden auf ihren Eiern sitzt, leiden die Menschen, wenn sie zu viele widersprüchliche Ziele verfolgen und deshalb keines davon erledigen und stattdessen nur tatenlos herumsitzen.“
Jeder einzelne aufgeführte Tipp, seine Selbstdisziplin – oder besser: Willenskraft - zu stärken birgt eine reelle Chance.

Das Kapitel: „Vom Selbstbewusstsein zum Narzissmus“ ist sehr interessant. Ein Spiegel unserer Gesellschaft oder was machen wir falsch? Ein wenig erschreckend, wenn ich das Ergebnis unseres Handelns heute sehe. Doch sind diese vermeidbar oder nur Extreme? Wird morgen nicht etwas anderes entdeckt, das diesem widerspricht?

Für mich stand bisher fest, Ziellosigkeit ist das Ergebnis von zu geringem Selbstbewusstsein. Bei „Deutschland sucht den Superstar“ - zum Beispiel - sieht man, was übertriebenes oder falsches Selbstbewusstsein anrichten kann.
Mit jeder Seite die ich verschlang, gelangte ich zu neuen Blickwinkeln.

Was mich sehr erfreute, war die Sichtweise der Autoren über Videospiele. Bisher werden sie meist verteufelt. Doch nicht jedes Spiel macht aggressiv oder stiftet gar zum Amoklauf an.
Gerade Videospiele erfordern Kompetenze, die unsere Kinder und Jugendlichen wirklich brauchen.
Sie müssen konzentriert arbeiten, komplizierte Regeln lernen, präziese Schritte machen, sich klare und erreichbare Ziele setzen. Dabei erhalten sie sofortiges Feedback und Motivation. Damit sie das Spiel bis zum Ende durchlaufen können, müssen sie es immer wieder versuchen. Also lernen, umsetzen, scheitern, üben und am Ende können sie siegen.
„Wer Erfolg haben will, muss bestimmte Voraussetzungen mitbringen – und die Disziplin haben, es wieder und wieder zu versuchen.“
Es ist eben doch alles Medizie – in den richtigen Dosen!

Mit weniger Aufwand mehr erreichen, das wollen wir alle. Der eine arbeitet besser kurz vor der Deadline, der andere arbeitet strikt seine To-do-Liste ab.
Jeder muss für sich entscheiden, was für ihn am effektivsten ist.
Oft sind es die einfachsten Hilfsmittel, die mich erstaunten und die ich in mein Leben übernehme. Zum Beispiel: Nichts tun und andere Tricks.
Besser kann ich Kinder und Jugendliche nicht dazu motivieren, doch bei meinen Medienprojekten mitzuarbeiten.

Für mich war dieses Buch ein echter Gewinn. Entscheiden Sie selbst!

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fell, liebe, katze, leben

Langenscheidt Katze-Deutsch/Deutsch-Katze

Nina Puri
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Langenscheidt, 04.10.2012
ISBN 9783468738630
Genre: Humor

Rezension:

Nina Puri ist gebürtige Engländerin. Sie studierte Geschichte, Anglistik und Politologie an der Universität Köln. Nach dem Grafik-Design-Studium arbeitete Sie unter anderem als Cartoon-Illustratorin, Texterin/Kreativdirektorin. Seit 2007 hat sie mehrere Bücher veröffentlicht.

Katze * Deutsch / Deutsch * Katze zeigt, wie sich eine Katze bei Ihnen heimisch fühlt. Puri geht den Themen nach:
• „Was hat die Katze, wenn sie das heimische Sofa zu Konfetti verarbeitet oder auf Ihrem Gesicht schläft?
• Wie bekommen Sie Flöhe, Holzleim und andere Katzen aus dem Fell Ihrer Katze?
• Elementare Kommandos verstehen:
‚Her mit dem Futter!’, ‚Kraul mich!’ oder ‚Wach auf, es ist 5:30 Uhr!
• Die Top-5-Methoden, wie Sie Ihre Katze erziehen – beziehungsweise Ihre Katze Sie.
• Der ultimative Test: Sind Sie wirklich bereit für eine Katze?“

Diesmal kommt das Buch nicht im üblichen Langenscheidt-Design daher. Edler Bezug, der an das Fell einer roten Katze erinnert, umschließt die Seiten. Es macht schon beim Sehen lust auf’s Lesen.
Sorgfältig gewählt und gut gegliedert führen die einzelnen Kapitel von „Ich bekomme eine Katze“ bis „Katze und Urlaub“ durch ein Katzenbesitzerleben. Alles, was im Alltag mit einer Katze wichtig ist, hat Nina Puri fair bedacht und beleuchtet.
Ihr trockener Humor lässt nicht nur schmunzeln. Bestimmte Elemente werden Sie nie mehr vergessen. Unverblümt deckt Puri die Eigenarten der Katzen auf. Man sieht das Geschehen im Buch regelrecht vor sich. Haben Sie eine Katze oder kennen Sie sich mit deren Charakteren aus? Sie werden in diesem Buch einiges wiederfinden.
Die Illustrationen von Jörg Saupe verfehlen ihre Wirkung im Kontext des Buches nicht. Sie verschmelzen zu einer einzigartigen Liebesgeschichte.
Sehr schön ist auch der ultimative Test: „Sind Sie ein Katzenmensch?“ Allerdings war bei mir schon klar: Ich bin hoffnungslos in ein vollkommen durchtriebenes Exemplar verliebt.
Dieses kleine Büchlein erheitert mich immer wieder neu, auch ohne es erneut zu lesen. Verschenken Sie dieses Büchlein an alle Menschen die Erfahrungen mit Katzen gesammelt haben. Sie werden es Ihnen danken!

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