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299 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

phantastische tierwesen, tierwesen, zauberer, newt scamander, newt

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

J.K. Rowling , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 14.01.2017
ISBN 9783551556943
Genre: Jugendbuch

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116 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 12 Rezensionen

vegan, ernährung, ratgeber, abnehmen, diät

Skinny Bitch

Rory Freedman , Kim Barnouin , Christiane Burkhardt
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 13.10.2008
ISBN 9783442170395
Genre: Sachbücher

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(1.248)

2.469 Bibliotheken, 30 Leser, 26 Gruppen, 230 Rezensionen

märchen, fantasy, spiegel, cornelia funke, brüder

Reckless - Steinernes Fleisch

Cornelia Funke , Lionel Wigram ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 14.09.2010
ISBN 9783791504858
Genre: Jugendbuch

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20 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

humor, eishocke, jugendlicher, alleinerziehend, teenager

Billy the Beast - Ein Traum von einem Tiger

Jörg Menke-Peitzmeyer
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 24.02.2017
ISBN 9783548289113
Genre: Romane

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

nora roberts, liebe, familie, tennessee, betrug

Ein Leuchten im Sturm

Nora Roberts , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Diana, 29.08.2016
ISBN 9783453291829
Genre: Romane

Rezension:

Eigentlich bin ich ein großer Fan von Nora Roberts. Eigentlich. Mit diesem Buch hat sie mich leider das erste Mal sehr enttäuscht, denn es war so gar nicht mein Fall.

Es gibt leider keinen einzigen Spannungsbogen, geschweige denn Momente in denen man am Ausgang der Geschichte zweifelt. Es ist genau das eingetroffen, was ich mir nach den ersten Kapiteln schon gedacht habe. Das spricht meiner Meinung nach nicht für das Buch. Es ist eine Geschichte die man nicht gelesen haben muss, es ist nichts Neues und im Stil eines typischen ARD-Filmes. Langweilig.

Die Charaktere hat Nora Roberts ganz ihrem Stil gerecht gut hinbekommen. Für die guten Personen hegt man sofort viel Sympathie, während man die bösen Menschen meist sofort erkennt und ebenso wenig ausstehen kann wie unsere Protagonisten, um die es geht. Ich denke Shelby ist niemand der mir lange im Gedächtnis bleiben wird, dennoch war sie eine angenehme Hauptprotagonistin. Sie hat durch Naivität große Fehler gemacht, bügelt diese aber im Laufe des Buches mehr als aus. Ihre Tochter Callie wünscht man sich direkt selbst als Kind und Griffin ist der Traummann schlechthin, fast schon zu perfekt für meinen Geschmack.

Das ganze Buch über herrscht eigentlich eine, in meinen Augen, total unrealistische Idylle. Selbst kleine negative Vorfälle, werden davon nicht wirklich überschattet. Das ist natürlich schön und ich habe mich für alle Beteiligten gefreut, aber irgendwie war mir das zu weich gespült, wenn ihr versteht was ich meine?!

Dank des tollen Schreibstils, kann man das Buch dennoch sehr gut lesen und wer die Romane von Nora Roberts kennt und liebt, weiß in der Regel ja auch was einen erwartet. Trotzdem konnte mich „Ein Leuchten im Sturm“ leider einfach nicht in seinen Bann ziehen.

Da Nora Roberts eine meiner Lieblingsautorinnen ist, verzeihe ich ihr diesen Fehltritt und bin schon auf das nächste Werk von ihr gespannt, welches ich lesen werde.

Fazit: Kein Meisterwerk von Nora Roberts.

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527 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 114 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, verrat

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Rezension und die Bewertung dieses Buches so schwer fallen würde. Dies ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, daher wusste ich nicht genau was mich erwarten wird. Ich durfte das Buch in der Lovelybooks-Leserunde lesen und das hat mir wirklich viel Spaß gemacht, weil man während der einzelnen Abschnitte schon einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Meinungen bekommen hat.

Der Anfang des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Es hat sich über 100 Seiten so angefühlt, als hätte ich einen Film im Kopf ablaufen. Das passiert mir nur sehr selten. Ich war richtig gefesselt und konnte mir alles bildlich vorstellen. Ab einem gewissen Punkt fiel mir das mit der Vorstellungskraft allerdings immer schwerer und das liegt vor allem an der mangelhaften Beschreibung des Schauplatzes. Die Autorin gibt uns hier definitiv zu wenige Informationen.

Die Beschreibung von Adelina hat bei mir ordentlich Pluspunkte eingefahren. Sie ist nämlich alles andere als perfekt und hat ihre Makel, auch äußerlich. Traurig aber wahr, in den meisten Jugendbüchern sind die Mädels ja immer wunderschön, ob nun oberflächlich oder innerlich. Hier ist beides mit großen Mangeln behaftet und das macht die Protagonistin zu etwas besonderem. Einzig ihre Sprunghaftigkeit in Meinungen und Gedanken hat mich extrem an ihr gestört.

Alle anderen Charaktere werden immer nur sehr schwach angedeutet, ebenso die Schauplätze und das hat mich ab einem gewissen Punkt sehr gestört. Man kann sich irgendwann kein genaues Bild mehr von der Umgebung machen und das hat ziemlich viel Potenzial eingebüßt. Erst zum Ende hin konnte das Buch wieder einiges rausholen und zwar so sehr, dass ich auf jeden Fall den zweiten Band lesen möchte.

Der zarten Liebesgeschichte zwischen Enzo und Adelina konnte ich absolut nichts abgewinnen. Die Funken sind bei mir überhaupt nicht übergesprungen und auch den beiden Protagonisten konnte ich es irgendwie nicht abkaufen. Das war total seltsam und wirkte oft total aufgezwungen, als hätte die Autorin sowas zwingend mit einbringen müssen. Da die Liebesgeschichte meiner Meinung nach aber nur kurz und nebensächlich dargestellt wird, hätte man das auch gut komplett weglassen können.

Der Verlauf der Geschichte hatte leider seine Schwächen und Längen. Der Anfang war bombastisch und ich dachte das wird ein neues Highlight, dann kam der Mitteilteil, der einfach total abgeflaut ist und ich wurde enttäuscht. Und das Ende hat dann mit dem Epilog so viel rausgeholt, dass man um den zweiten Teil kaum herum kommt. Aufgrund der doch vielen Schwächen, kann ich das Buch leider nicht mit 4 Buchpunkten bewerten. Nichtsdestotrotz fiebere ich Teil 2 entgegen.

Ich bin schon sehr auf das Cover und das genaue Erscheinungsdatum zum zweiten Band gespannt und ihr?

Fazit: Ein Buch das viel Potenzial verschenkt, mit dem Ende aber einiges rausgeholt hat.

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887 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 40 Rezensionen

internat, night school, jugendbuch, schule, liebe

Night School - Du darfst keinem trauen

C. J. Daugherty , Carolin Liepins , Axel Henrici , Peter Klöss
Buch: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.12.2014
ISBN 9783841503213
Genre: Jugendbuch

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87 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

schokolade, würzburg, chocolaterie, geheimnis, liebe

Novemberschokolade

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453359062
Genre: Romane

Rezension:

Auf dieses Buch bin ich aufgrund des schönen Covers gestoßen. Schokolade und Bücher – was will man mehr? Nachdem ich mir die Inhaltsbeschreibung durchgelesen habe, war es um mich geschehen. Ich mag diese Art von leichten, einfachen Büchern, bei denen man einfach mal für ein paar Lesestunden abschalten und entspannen kann. Und genau das konnte mir dieses Buch auch geben. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, allerdings sind mir die Szenenübergänge teilweise viel zu schnell beschrieben worden. Von dem einen auf den anderen Satz war die Protagonistin schon bei dem nächsten Tag oder Geschehen und die Geschichte bekommt dadurch kaum Zeit sich zu entwickeln und wirkt sprunghaft. Es geschieht für meinen Geschmack alles etwas zu schnell. Dadurch konnte man das Buch zwar auch sehr schnell durchlesen und man war auch sofort mittendrin, aber mir fehlte dadurch etwas die Nähe zu den einzelnen Charakteren und deren Beziehungen zueinander.

Ab einem gewissen Punkt zieht sich das Buch leider etwas wie Kaugummi. Irgendwie wusste ich nicht worauf die Geschichte letztendlich hinaus möchte. Leas Mutter konnte ich von Anfang an nicht leiden und die anderen Charaktere, ausgenommen Alessandro, wuchsen mir auch nicht wirklich ans Leserherz. Hier wurde leider etwas Potenzial verschenkt.

Das Buch macht große Lust auf richtig gute Schokolade und man lernt nebenbei einiges über die Pralinenherstellung. Dieser Einblick hat mir sehr gefallen und las sich auch sehr authentisch. Die Düfte die Lea täglich riechen kann, haben mich ganz neidisch werden lassen und ich hatte große Lust mir auch Pralinen zu gönnen.

Ich persönlich lese gerne mal ganz einfache Geschichten aus dem Leben ohne viel Schnickschnack und „Novemberschokolade“ ist so ein Buch für mich. Es fehlte etwas der Spannungsbogen und man hätte etwas mehr daraus machen können, es funktioniert aber auch so ganz gut.

Dadurch, dass sich die Geschichte kaum Zeit gelassen hat, hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Nichtsdestotrotz hat mir „Novemberschokolade“ von Ulrike Sosnitza alles in allem ganz gut gefallen und ich bin gespannt, ob noch mehr Bücher der Autorin erscheinen werden.

Fazit: Für Fans von leichter, kurzweiliger Frauenunterhaltung mit einer schokoladigen Note.

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186 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 85 Rezensionen

new york, geschwister, familie, usa, erbschaft

Das Nest

Cynthia D'Aprix Sweeney , Nicolai Schweder-Schreiner
Fester Einband: 410 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 13.02.2017
ISBN 9783608980004
Genre: Romane

Rezension:

Mit diesem Buch habe ich mich mal in neue Gefilde getraut und war sehr gespannt darauf, ob mich diese Art von Geschichte fesseln kann. Die Beschreibung klingt humorvoll, das Buch wurde hoch gelobt, da konnte ich praktisch nichts falsch machen. Konnte ich leider doch und es fällt mir unglaublich schwer eine Meinung zu dem Buch zu haben und diese zu formulieren. Versteht mich bitte nicht falsch, das Buch ist auf keinen Fall schlecht.

Es ist stellenweise wirklich lustig gewesen und ich hatte ein paar schöne Lesestunden, allerdings hat mir das gewisse Etwas gefehlt und ich empfand es als sehr anstrengend die verschiedenen Perspektivenwechsel und Handlungsstränge der einzelnen Personen nachzuvollziehen. Ich habe sehr lange gebraucht um die einzelnen Geschwister und Familien zu sortieren. Für meinen Geschmack waren es einfach zu viele Personen, denn es gibt neben den Geschwistern auch noch etliche Nebencharaktere mit eigenen Handlungssträngen. Hier hat man auf jeden Fall ein Buch in der Hand, welches man nicht mal eben nebenbei liest oder welches man mal ein paar Wochen zur Seite legen kann.

Leider konnte mich kein einziger Charakter in dieser Familiengeschichte von sich überzeugen, niemand lag mir wirklich am Herzen. Ich finde alle Mitglieder in ihrer Art und Weise teilweise unverschämt, verwöhnt und fern ab der Realität. Das hat es mir unter anderem auch sehr schwierig gemacht, der Geschichte weiter folgen zu wollen. Es passiert im Grunde nichts, was in meinen Augen wichtig ist. Klar, es wird erzählt, warum jeder das Nest (Die Erbschaft) braucht, aber meiner Meinung nach passiert viel zu wenig. Natürlich ist nicht jedes Leben unglaublich spannend, aber ich empfand es oft als langatmig und uninteressant.

Die Mutter ihrer Sprösslinge ist eine höchst unsympathische Frau. Während ich ihre Kinder einfach nicht sonderlich mochte, weil sie meiner Meinung nach keinen Sinn für das echte Leben haben, habe ich die Mutter echt gehasst. Natürlich zielt die Geschichte auch darauf ab. Nicht ohne Grund sind ihre Kinder so geworden wie sie sind. Dass sie Leo mit dem Nest unterstützt hat, habe ich ihr dabei noch nicht mal übel genommen.

Das Ende der Geschichte ist mir etwas zu rosig, wenn ich ehrlich bin. Ich hätte es besser gefunden, wenn ein paar Charaktere etwas aus der ganzen Geschichte gelernt hätten, aber dem ist nicht wirklich so.

Sehr gut gefallen hat mir die Tatsache, dass das Buch in New York spielt. Es hatte dadurch diesen gewissen New York-Flair, den man aus Büchern und Serien kennt. Hier hat die Autorin echt Großes geleistet, denn ihr Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, ebenso ihr Aufbau der Geschichte. Der Charme der Geschichte liegt tatsächlich im Umgang mit dem klischeehaften Thema „Erbschaft unter Geschwistern“, welches ich mir als Film gut vorstellen könnte. Ich denke das Thema „Erbe“ beschäftigt viele Menschen und wenn es um Geld geht hört die Freundschaft ja bekanntlich auf – auch innerhalb von Familienmitgliedern, leider.

Im Nachhinein könnte meine eher negative Bewertung aber auch daran liegen, dass ich noch nicht in dem Alter der jeweiligen Protagonisten bin und auch keine Erbschaft erwarten kann, dass ich mich einfach zu wenig mit den Personen identifizieren konnte. Ich wollte etwas Neues ausprobieren und das habe ich mit diesem Buch auf jeden Fall getan.

Fazit: Ein Buch, das mich nicht überzeugen konnte, jedoch viele Anhänger finden kann.

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132 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

kunst, zwillinge, jugendbuch, familie, liebe

Ich gebe dir die Sonne

Jandy Nelson , Catrin Frischer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 21.11.2016
ISBN 9783570164594
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lasst alles stehen und liegen und lest dieses Buch, ihr werdet es nicht bereuen! Dieses Buch ist das Beste was ich seit langem im Jugendbuchbereich gelesen habe. Es verdient viel mehr Aufmerksamkeit, ebenso wie die Autorin Jandy Nelson. Dieses Buch sticht aus der Masse an Jugendbüchern sowas von heraus. Tut euch den Gefallen und lasst euch diese Geschichte nicht entgehen.

Ich konnte das Buch einfach nicht loslassen und wollte es partout nicht beenden. „Ich gebe dir die Sonne“ hat mir so viel gegeben. Dieses Buch ist etwas ganz besonderes. Und der Schreibstil der Autorin sowieso. So einen Schreibstil habe ich noch nie erlebt, er ist so unfassbar gut und unschlagbar wundervoll. Jandy Nelson schreibt nicht nur einfach einen Satz, sie schmückt diesen künstlerisch so aus, dass man beim lesen noch viel intensiver und mit allen Sinnen gepackt wird.

Man macht sich wesentlich mehr Gedanken und man nimmt die Charaktere viel deutlicher wahr. Die Gefühlswelt von Noah und Jude ging mir so nah und das alles wegen dieses einzigartigen Schreibstils. Ich kann euch das gar nicht richtig beschreiben, deswegen müsst ihr dieses Buch einfach unbedingt selbst lesen. Wirklich, ich verspreche euch da nicht zu viel! Es ist so viel mehr als ein einfaches Jugendbuch.

Noah und Jude. Die beiden sind zwei sehr realistisch, dargestellte Charaktere. Man wird im Laufe der Geschichte ein bisschen mit ihnen erwachsen und kann viele Gedanken und Situationen nachvollziehen. Keiner der beiden wurde mir fremd, sie wuchsen mir mehr und mehr ans Herz. Beide sind sehr facettenreich und besonders in ihrer Art und ihrem Handeln. Zwei Zwillinge, sich so nah und doch so fern.

So bunt wie das Cover entwickelt sich auch die Geschichte. Es passt einfach alles, ist stimmig bis zum Schluss. Es ist wohl auch das erste Buch für mich gewesen, in dem das Thema „Schwul sein“ eine tragende Rolle gespielt hat. Das war eine neue und sehr wertvolle Erfahrung für mich. Ich habe dadurch viel über mich selbst gelernt und dadurch prägt mich dieses Buch auch teilweise.

Ich werde mir auf jeden Fall das Buch „Über mir der Himmel“ von der Autorin zulegen, denn das kenne ich zum Glück noch nicht. Ebenso wird dies nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich das Buch gelesen habe. Denn das Buch fängt einen auf, tröstet, gibt einem Hoffnung und wiegt einen sanft in den Ruhemodus des Alltags. Es gibt einem wortwörtlich die Sonne.

Ein Buch über die Liebe, das Leben und Familienbande. Wir brauchen mehr von Jandy Nelson, wir brauchen mehr solcher Bücher!

Fazit: Ein herausragendes Jugendbuch von einer wortgewandten Autorin!

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(2.113)

3.243 Bibliotheken, 69 Leser, 7 Gruppen, 273 Rezensionen

liebe, lux, onyx, daemon, fantasy

Onyx - Schattenschimmer

Jennifer L. Armentrout , Anja Malich
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 21.11.2014
ISBN 9783551583321
Genre: Jugendbuch

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30 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

dan wells, 2016, junger serienkiller, du bist noch nicht tot

Du bist noch nicht tot

Dan Wells , Jürgen Langowski
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2016
ISBN 9783492281126
Genre: Fantasy

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

weihnachten, tolkien, weihnachtsmann, briefe, kinderbuch

Briefe vom Weihnachtsmann

J.R.R. Tolkien , Baillie Tolkien , Anja Hegemann , Hannes Riffel
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 15.10.2016
ISBN 9783608960365
Genre: Fantasy

Rezension:

Oh ihr Lieben, dieses Buch müsst ihr euch unbedingt merken, vor allem, wenn ihr Kinder habt! Es tut mir unendlich Leid, dass ich dieses Buch erst jetzt rezensieren kann, da der Dezember im privaten Bereich ordentlich zugeschlagen hat und mich etwas aus der Bahn geworfen hat. Nichtsdestotrotz möchte ich euch diese Empfehlung nicht vorenthalten, denn dies ist ein Buch, welches ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Viele kennen den Autor durch sein Meisterwerk „Der Herr der Ringe“, doch er war nicht nur Autor, sondern auch Vater. Und das bringt uns dieses Buch näher. Er hat seinen Kindern in der Weihnachtszeit Briefe zukommen lassen. Natürlich nicht als ihr Vater, sondern als Weihnachtsmann. Er hat die Briefe so liebevoll geschrieben, bebildert und fantastisch gestaltet, dass ich mir gewünscht hätte, als Kind auch solch schöne Briefe bekommen zu haben. Wahrscheinlich würde ich noch heute an den Weihnachtsmann und seinen Polarbären glauben.

Auf der einen Seite im Buch sind die Originalbriefe abgebildet und auf der anderen Seite dann die dazugehörige deutsche Übersetzung. Da ich bisher kein „Englischleser“ bin, kam mir das sehr zugute. Der Schreibstil ist wunderbar und nebenbei kann man sich den originalen Brief anschauen. Es sind die kleinen Kostbarkeiten in den Bildern, der Schriftart (denn der Weihnachtsmann hat eine zittrige Handschrift) und der aufgebauten Weihnachtswelt, die mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Selten hat mich ein Buch so in Weihnachtsstimmung bringen können, wie dieses hier.

In einigen Briefen bekommt man auch mit, wie Tolkien den Weihnachtsmann als Sprachrohr gegenüber seinen Kindern verwendet hat. In einigen Jahren herrschte scheinbar eine Lebensmittelknappheit (auch der Krieg spielt später eine Rolle), daher gab es manchmal weniger Geschenke. Das hat der Weihnachtsmann aber auf eine so liebevolle Art und Weise erklärt und rübergebracht, dass wahrscheinlich kein Kind der Welt enttäuscht, sondern eher verständnisvoll gewesen wäre. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Zudem hat Tolkien sehr oft Bilder gemalt, die er mitgeschickt hat, um den Kindern zu zeigen, wie der Weihnachtsmann und sein Polarbär so leben. Und auch die Bilder und ausgedachten Schriften wurden in das Buch übernommen und abgebildet.

Die Briefe erstrecken sich von 1920 bis 1943. Das ist so ein gewaltiger Zeitraum, der mich fast sprachlos werden lässt. Wie schön ist diese Geste bitte, wenn sie dann auch noch 23 Jahre fortgeführt wird? Ich finde es herzzerreißend schön und bewundere J. R. R. Tolkien sehr dafür. An die Figur des Polarbären habe ich mein Weihnachtsherz verloren. Dieses Buch wird definitiv öfter gelesen, denn der Weihnachtsmann und sein Polarbär zaubern einem ein großes Lächeln ins Gesicht.

Auch wenn ich diese Rezension VOR Weihnachten geplant hatte und es auch wesentlich besser gepasst hätte, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen auch nach Weihnachten oder zumindest für die nächste Weihnachtszeit, die schneller kommt als es uns manchmal lieb ist. Die Zeit die rennt. Auch das merkt man in dem Buch. Wie schnell die Kinder groß werden und die Zeit einfach vergeht.

Fazit: Das wertvollste Weihnachtsbuch, welches ich bisher gelesen habe. Für Groß und Klein ein Meisterwerk.

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(48)

82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

katzen, kinderbuch, italien, humor, katze

Nero Corleone

Elke Heidenreich , Quint Buchholz , Quint Buchholz
Flexibler Einband: 87 Seiten
Erschienen bei dtv, 01.11.2003
ISBN 9783423621557
Genre: Jugendbuch

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(56)

166 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

liebe, freundschaft, dani atkins, familie, der klang deines lächelns

Der Klang deines Lächelns

Dani Atkins , Sonja Rebernik-Heidegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2016
ISBN 9783426519356
Genre: Romane

Rezension:

Auf das neue Buch von Dani Atkins habe ich mich sehr gefreut. Bereits ihre ersten beiden Bücher „Die Achse meiner Welt“ und „Die Nacht schreibt uns neu“ konnten mich begeistern. Mit „Der Klang deines Lächelns“ hat die Autorin eine weitere wundervolle Geschichte mit realitätsnahen Charakteren geschaffen, die sofort mein Herz erobern konnte.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dieses Mal nicht ganz so schwer wie bei den anderen Büchern. Man wird sofort mit den jeweiligen Situationen konfrontiert und landet relativ schnell im Krankenhaus. Es wird abwechselnd aus Allys und Charlottes Sicht erzählt. Es gibt sehr viele Rückblicke in die Vergangenheit der beiden, die im Endeffekt auch allesamt unglaublich wichtig sind. Ich persönlich wusste nie, mit wem ich mehr sympathisiere. Das ganze Buch hat meine Gefühlswelt komplett durcheinander gebracht.

Auf der einen Seite konnte ich jede Aktion der beiden Frauen nachvollziehen, während ich David so manches Mal total gehasst habe. Mit David hatte ich wohl meine größten Probleme. Und gerade das zeigte mir aber auch, wie sehr mich das Buch mitgenommen hat. Dieses Buch ist so unglaublich realistisch geschrieben und die Charaktere sind in fast allen Situationen auf den Punkt so genau nachvollziehbar, dass es mir schwer fiel die Charaktere am Ende loszulassen. Oft habe ich mit mir gehadert und wollte Charlotte doof finden, weil sie sich in die Beziehung von Ally und David eingeschlichen hatte, aber das ging einfach nicht. Ich konnte am Ende auch Charlotte sehr gut verstehen und fand auch sie sympathisch.

Joe ist wahrscheinlich mein Liebling der Geschichte, obwohl man von ihm am wenigsten erfährt. Er ist ein Held und er ist ein wunderbarer Mensch und Ehemann. Ich denke jede Frau könnte sich glücklich schätzen, jemanden wie ihn an der Seite zu haben.

Das Buch ist nicht unglaublich spannend und es gibt auch nicht den großen Twist, den es bei vielen Büchern gibt, aber das braucht es meiner Meinung nach auch gar nicht. Es ist stellenweise etwas mühsam jedem Perspektivenwechsel und jeder Schilderung im Großen und Ganzen zu folgen, allerdings ist dies der einzige Minuspunkt, den ich für mich persönlich entdeckt habe und am Ende löst sich alles auf.

Dieses Buch bietet eine knallharte und tragische Realität, dass es fast weh tut. Ich habe diese Geschichte wirklich unglaublich gern gelesen. Und wie bei den anderen Büchern von Dani Atkins, werde ich auch dieses hier niemals vergessen. Man wird hier auf eine Reise mitgenommen. Auf eine Reise in das Leben von vier Menschen und wie sie miteinander verbunden sind.

Am Ende bleibt ein dicker Kloß im Hals, das Bedürfnis mit jemandem über das Buch zu reden und die Hoffnung, dass es nicht zu viele Menschen auf der Welt gibt, die eine ähnliche Situation durchmachen müssen.

Mein Lieblingsbuch der Autorin ist und bleibt „Die Nacht schreibt uns neu“, aber „Der Klang deines Lächelns“ folgt dicht dahinter und ist eine absolute Leseempfehlung von mir an euch. Wer realistische Romane mag, wird diesen hier lieben. Ich hoffe, dass man noch viel mehr von der Autorin lesen wird.

Fazit: Eine tragisch schöne Geschichte über die Liebe und das Leben.

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(765)

1.450 Bibliotheken, 68 Leser, 4 Gruppen, 232 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

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(13)

19 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

studium, graphic novel, doktorarbeit, oder, studentenleben

Studierst du noch oder lebst du schon?

Tiphaine Rivière , Mathilde Ramadier
Fester Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Knaus, 11.10.2016
ISBN 9783813507409
Genre: Comics

Rezension:

Seit langem habe ich keine Graphic Novel mehr gelesen. Dies habe ich aber mit „Studierst du noch oder lebst du schon?“ geändert. Ich selbst bin keine Studentin oder habe jemals studiert, dennoch fand ich das Thema sehr interessant und habe mit großer Freude gelesen und gelacht.

Die Charaktere die einem im Laufe der Geschichte begegnen sind zum schreien charakteristisch gezeichnet. Besonders reizend fand ich die Institutssekretärin, die ist einfach der Oberknaller. Jeanne selbst war mir gar nicht so besonders sympathisch, aber trotzdem lebt die Novel von ihr. Am witzigsten fand ich ihre Erklärungen in der Uni oder ihrer Familie gegenüber.

Die Zeichnungen waren sehr unterstützend gestaltet. Die Hintergründe sind nicht zu detailreich gewesen und das Gesamtbild hat sich sehr gut an den Humor angepasst. Der ganze Zeichenstil ist etwas Besonderes. Er ist meiner Meinung nach nicht besonders schön, aber die Geschichte wirkt dadurch sehr authentisch und realitätsnah. Das zeichnet diese Graphic Novel auch besonders aus. Das wahre Leben auf 184 Seiten.

Das Ende kam auf einmal überraschend schnell, das fand ich etwas schade, dennoch hat mich der gesamte Ablauf überzeugen können. Die jeweiligen Stimmungen wurden immer gefühlvoll rübergebracht und ich denke jedes Mädchen und jede Frau kann sich teilweise mit Jeanne identifizieren. Auch die Entwicklung der Charaktere war bezaubernd komisch und zugleich sehr ehrlich.

Im Freundeskreis habe ich einige Studenten, daher werde ich denen diese Graphic Novel wärmstens empfehlen. Ich denke, wenn man selbst Student ist oder war, ist das Buch noch eine Ecke witziger. Nichtsdestotrotz konnte auch ich eine Menge schmunzeln.

Sollten noch mehr Geschichten der Autorin veröffentlicht werden, werde ich diese auf jeden Fall verfolgen, um stets eine Portion Humor abzubekommen.

Fazit: Eine witzige Hommage an das Studentenleben.

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(77)

176 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

dänemark, schloss, hypnose, geheimnis, glimmer

Glimmernächte

Beatrix Gurian
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 04.07.2016
ISBN 9783401602165
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(29)

57 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

thriller, anders, psychothriller, anita terpstra, entführung

Anders

Anita Terpstra , Jörn Pinnow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2016
ISBN 9783734102578
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Durch viele positive Rezensionen bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und wollte es unbedingt lesen. Ich hatte gehofft, dass es noch vor meinem Amsterdam-Urlaub bei mir eintreffen wird, da das Buch selbst auch in den Niederlanden spielt. Das hätte doch richtig gut gepasst. Leider habe ich die Zustellung um eine Viertelstunde verpasst und ich war bereits auf dem Weg nach Hamburg.

Nichtsdestotrotz, habe ich das Buch dann direkt nach meinem Amsterdam-Urlaub zur Hand genommen und angefangen es zu lesen. Der Anfang liest sich sehr gut, den kannte ich bereits aus der Leseprobe und man wurde schnell mit den wichtigsten Fakten versorgt. Sander ist elf Jahre alt und verschwindet bei einer Nachtwanderung eines Ferienlagers. Noch dazu wird ein Freund von Sander in der gleichen Nacht tot aufgefunden.

Man lernt seine Mutter Alma kennen und bangt mit ihr auf den ersten Seiten um ihren Sohn. Kurz darauf folgt der Cut und wir befinden uns nun ganze sechs Jahre später, nach der unheilvollen Nacht, bei der Familie Meester wieder ein. Die Ehe beider Eltern ist nach der Geburt eines dritten Kindes gescheitert. Der Vater leidet inzwischen an Depressionen und die Mutter gibt die Suche nach ihrem verschwundenen Sohn nicht auf. Iris, die große Schwester von Sander, ist nach Amsterdam gezogen.

Plötzlich bekommt die Familie dann die frohe Botschaft, dass ihr Sohn wieder aufgetaucht ist. Er konnte vor seinem Peiniger fliehen als dieser gestorben ist. Die Wiedersehensfreude ist groß und gleichzeitig etwas unterkühl. Iris kommt nach Hause und auch Linc, der Vater, nimmt wieder mehr am Familienleben teil. Es könnte alles so schön sein. Ist es aber nicht. Sander zieht sich zurück, redet nicht viel über das Geschehene und lässt seine Eltern kaum an sich ran.
Schnell wird klar. Irgendetwas ist anders. Sander ist anders.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, dennoch hatte das Buch für mich einige Längen. Oft hatte ich das Gefühl, dass ich schon wusste, worauf das Ganze hinauslaufen würde und einige Tatsachen konnten mich nicht ganz so überraschen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Charaktere sind gut gezeichnet. Alma war mir allerdings sehr unsympathisch und das hat sich bis zum Ende hin nicht geändert. Die Kapitel sind immer aus einer anderen Perspektive geschrieben worden. Vorherrschend aber aus Almas Sicht. Auch wenn es hier keinen auffälligen Hinweis auf die jeweilige Perspektive gegeben hat (z.B. in Form einer Überschrift), hat es mich nicht gestört und man wusste nach dem ersten Satz meist sofort aus welcher Sicht man gerade liest.

Bis zur Hälfte des Buches musste ich mich teilweise echt dazu zwingen, das Buch weiterzulesen. Man bekommt kaum Infos, es gibt immer mehr Geheimnisse und trotzdem  hat sich der Verlauf der Geschichte für mich etwas hingezogen und kam nicht so richtig in die Puschen. Die letzten 150 Seiten waren dafür umso spannender. Es gab da ein paar Szenen, die ich als furchtbar gruselig empfunden habe, weil ich mir das ganze wie in einem Horrorfilm vorgestellt habe. Gestern Nacht musste ich das Buch aus diesem Grund auch beiseitelegen, sonst hätte ich Alpträume bekommen.

Es fällt mir wirklich schwer eine Bewertung für das Buch abzugeben. Ich wollte wirklich, dass mir das Buch gefällt und deswegen finde ich es auch so schade, dass es mir im Endeffekt leider nicht das erhoffte geben konnte. Meine Erwartungen waren scheinbar etwas zu hoch und das Ende konnte mich leider auch nicht vollends überraschen. Der letzte Satz hat mir aber nochmal eine Gänsehaut verpasst.

Das Buch ist also keinesfalls schlecht und hat auch seine Stärken. Man wird auf bestimmte Fährten gelockt und erfährt Dinge, die man sich am liebsten nicht vorgestellt hätte. Alles in allem ist es ein wirklich guter Thriller, der leider erst auf den letzten 150 Seiten Vollgas gibt.

Fazit: Trotz guter Ansätze, konnte es mich leider nicht vollständig vom Hocker hauen.

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1.394 Bibliotheken, 66 Leser, 1 Gruppe, 168 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, theaterstück, zauberei

Harry Potter und das verwunschene Kind

J.K. Rowling , John Tiffany , Jack Thorne
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.09.2016
ISBN 9783551559159
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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173 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

liebe, coffeeshop, hamburg, liebesroman, zimt

Liebe, Zimt und Zucker

Julia Hanel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.09.2016
ISBN 9783548287881
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich mich auf dieses Buch im September besonders gefreut habe. Mir hat das erste Buch der Autorin 2015 sehr gefallen, daher war für mich sofort klar, dass ich ihr neuestes Werk auch lesen möchte. Und ich darf stolz verkünden, dass mir die Autorin mit diesem Buch ein Jahreshighlight beschert hat, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Das Cover ist mindestens so süß wie der Titel und der Inhalt. Mit Marit hat Julia Hanel eine Figur erschaffen, mit der man sich leicht anfreunden kann. Marit wird von ihrer großen Liebe sitzen gelassen und sitzt nun mehr oder weniger in Altberg fest. Um über die Runden zu kommen und sich klar zu werden, was sie im Leben wirklich will, fängt sie einen Job im einzigen Coffeeshop der Stadt an. Dort lernt sie unter anderem ihren Kollegen Moritz kennen, der eine Ausstrahlung wie Johnny Depp haben soll.

Die Geschichte kommt ins Rollen, als Marit einen USB-Stick findet. Neugierig wie sie ist, schaut sie sich die darauf gespeicherten Dateien an. Neben einigen Urlaubsfotos findet sie auch die E-Mail-Adresse des Besitzers und zögert nicht lange ihn zu kontaktieren. Die beiden schreiben sich mehrfach humorvolle Mails hin und her und man fiebert auf das erste Treffen hin. Es handelt sich hier aber um keinen „E-Mail-Roman“!

Der Plot hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe eine süße Liebesgeschichte erwartet und habe mehr als das bekommen, wenn ich ehrlich bin. Das Buch ist überaus realistisch geschrieben worden und ich habe bis heute das Gefühl Marit im echten Leben zu kennen. Das ist natürlich etwas bescheuert, aber in meinem Leserherz ist sie nun ein fester Bestandteil. Marit hat mich mit einigen Entscheidungen echt überrascht und ich dachte oft, dass die Geschichte in eine komplett andere Richtung gehen wird.

Und gerade die Tatsache, dass ich nicht mit diesem Verlauf und dem Ausgang der Geschichte gerechnet habe, macht es sehr besonders für mich. Noch dazu musste ich es mir verkneifen, beim nächsten Bäcker eine Zimtschnecke zu kaufen, denn die konnte ich förmlich beim Lesen riechen und schmecken.

Nicht nur Marit hat mir gut gefallen, nein, auch Emil, der Opa von Moritz, konnte mein Herz für sich gewinnen. Was für ein liebenswürdiger älterer Mann. Aber auch etliche Nebenfiguren wurden so schön charakterisiert und realitätsnah geformt, dass ich einfach das Gefühl hatte, selbst dabei gewesen zu sein. Um euch nicht so viele Dinge vorweg zu nehmen, halte ich hier aber mal meinen Sabbel.

Das Buch zeigt uns zudem einen Aspekt des Erwachsenwerdens, auch wenn Marit schon Ende zwanzig ist. Dadurch ist das Buch für mich viel mehr als ein klassischer Frauenroman, in dem es darum geht in seine nächste Beziehung zu schlittern oder ähnliches. Wenn man genau liest, kann man auch zwischen den Zeilen entdecken, was auf den ersten Blick vielleicht verborgen bleibt.

Mich konnte das Buch auf ganzer Linie überzeugen und ich hoffe, dass Julia Hanel noch mehr schreiben wird. Mein Leserherz würde sich über eine weitere Geschichte mit Marit natürlich sehr freuen, aber ich denke es wird hier bei einem Einzelroman bleiben. Und schreiben kann Julia Hanel. Das hat sie schon mit „Zwei fürs Leben“ gezeigt, doch hier mit „Liebe, Zimt und Zucker“ hat sie sich selbst übertroffen. Und daher ist es schon jetzt ein Jahreshighlight für mich und ich werde Julia Hanel nun voll uns ganz fangirlen.

Fazit: Wer auf süße, leichte Romane steht, sollte sich den Namen Julia Hanel merken. Starke Literatur aus Deutschland.

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fantasy, liebe, magie, nina blazon, verrat

Der Winter der schwarzen Rosen

Nina Blazon
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbt, 05.10.2015
ISBN 9783570163641
Genre: Jugendbuch

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casting, selection, kiera cass, liebe, prinzessin

Selection - Die Kronprinzessin

Kiera Cass , Susann Friedrich , Lisa-Marie Rust
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 23.07.2015
ISBN 9783737352246
Genre: Jugendbuch

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dystopie, liebe, ich fürchte mich nicht, berührung, tahereh mafi

Ich fürchte mich nicht

Tahereh H. Mafi , Mara Henke
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.07.2014
ISBN 9783442478491
Genre: Jugendbuch

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liebe, elizabeth craft, flower, jugendbuch, rezension

FLOWER

Elizabeth Craft , Shea Olsen , Katja Hald , Anja Hansen-Schmidt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.06.2016
ISBN 9783570164181
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auf dieses Buch hatte ich mich wirklich gefreut. Die Beschreibung versprach mir, ein locker, leichtes Jugendbuch zu werden, bei dem man einfach mal abschalten und sich berieseln lassen kann. Und dies ist es durchaus, wenn auch mit einigen Schwächen, denn mehr konnte es mir nicht bieten. Und das fängt leider schon bei den Charakteren an.

Am Anfang fand ich Charlotte noch echt gut dargestellt, aber das änderte sich leider sehr schnell im Laufe der ersten Kapitel. Tate fand ich nur am Anfang kurz sympathisch, ansonsten hat er von mir den Stempel „Arschloch“ bekommen. Ich weiß leider überhaupt nicht, was Charlotte an ihm findet. Gut, er soll fantastisch aussehen, ist ein Superstar und hat viel Geld, aber ist das wirklich schon alles? In meinen Augen ja. Er benimmt sich Charlotte gegenüber sowas von ekelhaft, dass ich regelrecht genervt von ihm war und Charlotte mir unglaublich leid getan tat.

Charlotte selbst konnte mich auch nicht richtig von sich überzeugen. Sie ist zwar relativ normal und arbeitet hart an ihren Noten, um in Stanford angenommen zu werden, aber ihrer Familie gegenüber benimmt sie sich total überheblich. Ihre Schwester Mia wurde geschwängert sitzen gelassen und eine gute Meinung von ihrer Mutter, die nicht mehr lebt oder abgehauen ist (das ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar geworden), hat sie auch nicht. Sie ist der festen Überzeugung, dass die Frauen in ihrer Familie ihre Zukunft für Männer und Liebschaften hingeschmissen hätten. Dafür, dass Charlotte immerhin schon 18 Jahre alt sein soll, fand ich das dann doch schon sehr unerwachsen und unfair betrachtet.

Wovon ich wirklich begeistert war, ist der Schreibstil der Autorinnen. Dem konnte man wirklich bildlich folgen und als ich erfahren habe, dass beide Autorinnen in der Film- und Fernsehbranche tätig sind, wurde mir auch einiges klarer. Viele beschriebene Situationen lassen tatsächlich an diverse Serientypische Szenen erinnern. Allerdings habe ich auch hier einen Kritikpunkt.

 Ich kann es absolut nicht ausstehen, wenn innerhalb eines Satzes ohne Absatz o.ä eine Art Zeitsprung eingeläutet wird. Oft kam es in dem Buch vor, dass innerhalb eines Nebensatzes mal einfach so paar Tage oder gar Wochen vergangen sind. Das hat mich im Lesefluss wirklich gestört und es wäre für mich persönlich stimmiger gewesen, wenn man an diesen Stellen einen Absatz eingefügt hätte.

 Dadurch ist die Geschichte auch relativ schnell erzählt und die Gefühle wirkten oft aufgesetzt. Ich konnte leider gar nicht mitfühlen, was aber vielleicht auch an den Charakteren an sich gelegen hat. Vieles war mir auch schlichtweg zu überdramatisiert. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass ich das Buch im Alter von 14 Jahren besser und vielleicht auch etwas aufregender empfunden hätte.

Das Cover und den Titel finde ich zu nichtssagend. Selbst im Original heißt dieses Buch „FLOWER“ und ich habe schon verstanden womit dies verbunden wurde, denn Charlotte arbeitet nebenbei in einem Blumengeschäft und dort findet auch die erste Begegnung der beiden Hauptcharaktere statt, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich nicht viele Leser/innen dieses Buch im Buchhandel genauer anschauen würden.

Fazit: Kurze, knackige Liebesgeschichte für Leserinnen im Alter von 14 Jahren.

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