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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

pflanzen, farbig, herbst

Herbstzauber

Ursel Borstell , Kathrin Hofmeister , Ursel Borstell
Fester Einband
Erschienen bei DVA, 19.09.2016
ISBN 9783421040350
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das im September bei DVA erschienene Buch Herbstzauber - Traumhafte Gartenideen für die zweite Jahreshälfte wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.
Ich besitze viele Bücher, an denen die Autorin und Fotografin Ursula Borstell beteiligt war, daher erwartete ich auf jeden Fall hochwertigen Augenschmaus. Von der Autorin Kathrin Hofmeister hatte ich zumindest noch nicht bewusst etwas gelesen.

Gleich beim Auspacken war ich von der Machart des Bucheinbandes begeistert. Ein Leineneinband wird in den unteren 2/3 vom Coverfoto bzw. den rückseitigen Fotos umschlungen. Das sieht nicht nur gut aus, das fühlt sich auch gut an!
Der Einbandtext macht schon mal Appetit aufs Lesen.
Im Vorwort wird gesagt, das es bisher noch kein Buch über den Herbstgarten gab. Das stimmt so nicht, ich habe ein Solches im Bücherregal aber der Markt verträgt ganz bestimmt noch ein Zweites.

Wer im Groben wissen möchte, was der Inhalt bietet, schlägt das doppelseitige Inhaltsverzeichnis auf.
Unter Kapiteltiteln wie "Astern" oder "Dahlienzeit" kann man sich was Konkretes vorstellen, bei "Nebelzauber" oder "Ernteglück" bleibt es spannend.
Jedes Kapitel wird von einem doppelseitigen Prachtfoto eingeleitet, das Appetit auf das Kommende macht. Manchmal beinhaltet ein Kapitel Pflanzenvorstellungen, die man mit dem Kapiteltitel nicht unbedingt in Verbindung gebracht hätte. So fand ich z.B. am Ende des Nebelzauberkapitels Angaben zu Heide, Agastachen und Steinquendel. Ganz ohne Nebel. Das macht aber nichts, weil diese Pflanzen den Herbstgarten wunderbar bereichern. Agastachen und Steinquendel sind für einen bienenfreundlichen Garten ohnehin ein Muss mit ihrer sehr langen Blütezeit vom Sommer bis tief in den Herbst hinein.

Das Kapitel "Sonnenhüte - Aus der Prärie in den Garten" habe ich besonders aufmerksam gelesen, bin ich doch gerade dabei, ein Beet mit Steppen- bzw. Präriepflanzen neu zu gestalten. Es wird auch auf andere Präriepflanzen eingegangen außer Sonnenhüten.

In "Samenstände" wird der herbstliche Verfall zauberhaft ins Bild gesetzt. Zusammen mit "Gräser", die im neuen Beet natürlich zahlreich einziehen werden, ist es mein Lieblingskapitel!

Das Buch schafft den Spagat zwischen Foto-Prachtband und informativem Sachbuch, weil es außer ausgezeichneten Fotos viele nützliche Empfehlungen und Tipps enthält. Ich habe Dinge erfahren, die mir gärtnerisch noch nicht bekannt waren.
Wem die herbstliche Pracht im Garten nicht unwichtig ist, der kommt an diesem schönen Buch nicht vorbei. 5 Sterne von mir trotz der erwähnten kleinen Unschärfen.

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Tags: farbig, herbst, pflanzen   (3)
 

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

europa, china, reisebericht, kultur, chinesen

Neuschweinstein - Mit zwölf Chinesen durch Europa

Christoph Rehage
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei MALIK, 17.10.2016
ISBN 9783890294353
Genre: Sachbücher

Rezension:

Der Auto hat mehrere Jahre in China gelebt und spricht Mandarin. Er hat den Wunsch, sich von China aus einer Reisegruppe anzuschließen und gemeinsam mit den Chinesen Europa zu besuchen. Als er das umsetzt, wirkt das zunächst mal etwas befremdlich auf die anderen Gruppenmitglieder aber so nach und nach tauen sie auf. Der Schreibstil ist locker, das Erzählte nimmt den Leser flüssig mit auf die Reise. Von Seite zu Seite wünschte ich mir mehr, ich wäre auch dabei gewesen!
Entgegen der Erwartungen werden sie weder beraubt noch passiert sonst ein Ungemach. Die Gruppenmitglieder sind stets zuvorkommend und höflich, es wird selbst dann nicht gemeckert, wenn der Busfahrer wegen eines vergessenen Passes eine Extratour mit allen fahren muss.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es nicht mehr aus der Hand legen mochte! Am Ende habe ich es liebevoll zugeklappt und gelächelt. Ich habe etwas über Chinesen gelernt und werden chinesische Reisegruppen nun mit anderen Augen sehen. Vielleicht entdecke ich irgendwann mal zwischen ihnen den Riesenjungen oder Tante Ju. Ganz bezaubernd, unbedingt lesen!

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Tags: chinesen, europa, reisegruppe   (3)
 

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39 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 32 Rezensionen

geld, sebastian schnoy, zinsen, hyperinflation 1923, lustig

Von Krösus lernen, wie man den Goldesel melkt

Sebastian Schnoy
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492060554
Genre: Humor

Rezension:

Der Autor beschäftigt sich sehr umfangreich, frisch, frech und frei mit der Entwicklung des Geldes in der Welt und der Geschichte. Ohne das man es so recht bemerkt, hat man am Ende des Buches die Jahrtausende durchflogen und aus jeder Epoche einschneidende Ideen zur Geldvermehrung oder -schöpfung kennengelernt.

Mein Eindruck:
Das nicht ganz dünne Taschenbuch liegt satt in der Hand und hat ein lustiges Cover.
Der Autor ist Kabarettist, da erwartet man, ein humorvolles Werk zu erwerben. Auf den ersten Seiten bestätigt sich diese Erwartung schnell, die Geschichte der nur in russischen Beziehungsgeflechten vorhandenen Umzugshelfer im Gegensatz zur nicht vorhandenen Hilfsbereitschaft in modernen deutschen Freundeskreisen ist schon mal sehr amüsant, man will mehr lesen.

Der Autor ist aber auch Historiker, zwei Seelen schlagen in seiner Brust. Deshalb vielleicht nehmen die geschichtlichen Abhandlungen dann doch sehr viel Raum ein und es gibt Längen. Dabei geht er aber wunderbar respektlos vor (bravo!) und ist auch mal (sicher gewollt) politisch unkorrekt. Leider verliert er sich in der Mitte des Buches auch mal im Ungefähren, es zieht sich wie Kaugummi und er präsentiert Dinge, bei denen ich mich frage, was die in diesem Werk verloren haben. Gerade als ich mich richtig zu langweilen beginne, kommt dann ein lustig freches Kapitel und er hat mich wieder aufgegleist.

Der Schreiber kommt vom Hölzchen auf Stöckchen und ich kann ihm nicht immer begeistert folgen. Er hat sicher ganz viel recherchiert und ohne, das ich es ganz genau besser wüsste, denke ich, es sind nur kleine Fehlerchen in der Historie enthalten.

Mein Fazit:
Wer am Ende gelernt haben wollte, wie man nun persönlich sein Geld vermehrt, der wird enttäuscht sein. Aber wenn man den Klappen- bzw. Rückseitentext genau gelesen hat, dürfte man das auch nicht erwartet haben.

Für den Humorfaktor bekommt das Werk von mir 4 Sterne.

Super auch, das es als "Papego"-Exemplar gekennzeichnet ist. Ein beiliegendes Lesezeichen erläutert das Verfahren: man fotografiert Textteile des vorliegenden Buches ab, mit der App auf Smartphone oder Tablet kann man dann elektronisch weiterlesen, man hat das E-Book quasi umsonst dazu bekommen.

Weil es mich dann aber doch nicht so mitgerissen hat und mir das Buch abends auch mehrfach auf die Nase gefallen ist, während ich mich gerade langweilte, gibt es in der Gesamtnote nur 3 Sterne von mir.

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Tags: geldwirtschaft   (1)
 

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191 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 85 Rezensionen

liebe, coffeeshop, hamburg, liebesroman, zimt

Liebe, Zimt und Zucker

Julia Hanel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.09.2016
ISBN 9783548287881
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Protagonistin Marit zieht aus ihrem geliebten Hamburg fort und landet in einer Kleinstadt - der Liebe wegen. Leider hat der zukünftige Liebste sich doch anders entschieden und vergessen, es ihr mitzuteilen. Da sie alle Brücken hinter sich abgebrochen hat, bleibt sie in der ungeliebten Kleinstadt, verdient in einem Coffeeshop ihren Lebensunterhalt und gerät mit ihrem Kollegen Moritz aneinander, der so ganz anders ist als sie. Der Fund eines USB-Sticks ist dann der Beginn eines amüsanten Emailaustausches.

Mein Eindruck:
Das Cover lässt es schon vermuten, Kaffee und der Coffeeshop spielen eine ganz große Rolle in diesem leicht geschriebenen Roman. Und ja, auch Liebe kommt vor. Wir lernen eine Reihe von Menschen kennen, die Marit in ihrem Single-Leben in der Kleinstadt über den Weg laufen. Manche mag man, andere kommen weniger gut weg und irgendwie bin ich beim Lesen auf der Hälfte der Strecke ein wenig in Marits Haut geschlüpft und habe mitgelitten, wenn ihr Unheil widerfuhr. Habe ihre Zerrissenheit spüren können und nachfühlen können, was in ihr vorgeht.
Leider bleibt Julian, der Besitzer des USB-Sticks eine recht blasse Figur, die sich aber viel rausnimmt. Moritz bleibt zynisch und haut auch mal Sprüche raus, für die man ihn schütteln möchte.

Mein Fazit:
Das Buch liest sich locker in einem Rutsch bis zum Ende durch. Titel und Klappentext lassen einen etwas anderen Inhalt vermuten, was meiner Ansicht nach aber nicht schlimm ist. Nicht immer ist drin, was drauf steht. Trotzdem hat mir die Geschichte gefallen.
So ein bisschen unglaubwürdig sind für mich die Offenbarungen am Schluß des Buches und welche Rolle Julian verpasst bekommt, gefällt mir nicht wirklich.
Einen großen Pluspunkt gibt es für den alten Herren Emil und wie Marit mit ihm umgeht.
Marits meiner Meinung nach halbherzige Entscheidung am Ende gibt einen Punkt Abzug. Mädchen, das hält nicht lange auf diese Art möchte man ihr zurufen!

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Tags: coffeeshop, liebe   (2)
 

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rezepte, knoblauch, kochbuch, kochen, jenny linford

Knoblauch

Jenny Linford , Manuela Schomann
Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei ars vivendi, 15.09.2016
ISBN 9783869137148
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das ist nicht nur ein Kochbuch, das ist eine umfassende Liebeserklärung an Knoblauch in allen Varianten! Ich besaß bisher schon ein schmales Büchlein mit Knoblauchrezepten aber dieses tolle Werk bietet viel mehr als nur Rezepte.

Optik und Haptik sind sehr gut und die begleitenden Fotos sind wunderschön. Die Autorin ist ein wahrer Knoblauchfan und hat reichlich Wissen über Knoblauch zusammengetragen. So hatte ich noch nie von schwarzem Knoblauch oder Knoblauchstielen gehört.

Die Unterteilung des Buches macht es zu einem kurzweiligen Lesebuch!
Zunächst folgen einige Seiten mit Wissenswertem, dann kommt ein Rezeptteil, dann wieder Wissenswertes und so fort.

Für uns als vegetarisch lebende Menschen ist reichlich Material vorhanden, sogar ausgefallene Sachen, wie Bohnen-Knoblauch-Dip oder Rote-Bete-Suppe mit geröstetem Knoblauch aber auch Fleischesser werden hier satt. Das wird ganz entschieden eines meiner Lieblingskochbücher!

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Tags: rezept   (1)
 
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