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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

ink rebels, familie, young adult, umzug, jugendroman

Und irgendwo ich

Franziska Fischer
E-Buch Text: 207 Seiten
Erschienen bei null, 28.02.2017
ISBN B01MV3KGAZ
Genre: Sonstiges

Rezension:

Nachdem ich "Es war einmal Aleppo" von den Ink Rebels verschlungen habe, durften auch die anderen Bücher bei mir einziehen. Mit "Und irgendwo ich" habe ich meinen zweiten Inky heute morgen abgeschlossen und bin begeistert. Franziska Fischers Schreibstil ist authentisch, irgendwie poetisch und geht unter die Haut. Die Geschichte fängt langsam an, fast hat man das Gefühl, es passiert nicht so viel, aber das, was passiert, passiert zwischen den Zeilen. Zum Ende hin fügt sich plötzlich alles zusammen, all die kleinen Hinweise und Charakterstärken bzw. -schwächen bekommen einen Sinn. So macht mir das Lesen Spaß. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin und werde dieses ins Regal meiner Lieblingsbücher einsortieren.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

weihnachten, liebe, familie, freude, weihnachtsmarks

Hundert minus einen Tag

Kim Leopold
Flexibler Einband: 100 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 08.11.2016
ISBN 9781540306210
Genre: Sonstiges

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82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 54 Rezensionen

liebe, new york, liebesroman, familie, trauer

Love, Kiss, Cliff

Kim Leopold
E-Buch Text: 403 Seiten
Erschienen bei Kim Leopold, 15.04.2016
ISBN B01DW93D2W
Genre: Liebesromane

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

dystopie, wunderschönes cove, super buch

Wither

Lauren Destefano
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Harpercollins Publishers, 28.07.2011
ISBN 9780007425471
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Diese Rezension gehört zu den Kurzrezensionen auf meinem Blog: allthesespecialwords.blogspot.de
In einer Welt, in der Frauen nur noch zwanzig Jahre alt und Männer nur noch fünfundzwanzig Jahre alt werden, ist Nachwuchs das A und O, um ein Heilmittel für die Menschheit zu finden. Junge Frauen werden entführt und als Bräute an Männer verkauft. Rhine ist eine von ihnen. Zusammen mit drei anderen Frauen gehört sie nun zu Linden, der sich hoffnungslos in sie verliebt. Doch sie kann an nichts anderes denken als zu fliehen.

Der Unterschied zwischen einer guten Dystopie und dieser hier ist vor allem Glaubhaftigkeit. Mit Wither hätte Lauren DeStefano einen spannenden Einstieg in eine neue Trilogie schaffen können, wenn die Wissenschaft, die dem Problem zugrunde liegt, nicht so unlogisch sein würde.

Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Rhine als Protagonistin ist zwar zielstrebig, doch sie entwickelt sich wenig weiter. Linden, ihr Ehemann, verliebt sich ohne jeglichen Grund in sie und lässt ihr so viele Dinge durchgehen, die in so einer Gesellschaft und unter solchen Umständen einfach nicht glaubhaft sind. Auch der große Bösewicht in diesem Buch erschien mir an keiner einzigen Stelle wirklich bedrohlich.

Besonders letzteres wurde dadurch verstärkt, dass das Buch nur wenige Höhen hat und keine unerwarteten Wendungen. Im Prinzip verläuft es wie die EKG-Linie eines Toten. Jawohl, die nächsten werde ich wohl ganz sicher nicht mehr lesen. Ich kann mir schon denken, wie es ausgeht. Ganz klar also keine Leseempfehlung und nur 2 Stifte, wobei sich die gerade auch nicht mehr berechtigt anfühlen.

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447 Bibliotheken, 6 Leser, 3 Gruppen, 87 Rezensionen

tod, liebe, bretagne, kloster, ismae

Grave Mercy - Die Novizin des Todes

Robin LaFevers , Michaela Link
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.09.2012
ISBN 9783570401569
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Diese Rezension gehört zu den Kurzrezensionen auf meinem Blog: allthesespecialwords.blogspot.de
Ismae bekommt eine einmalige Chance, um der Zwangsheirat zu entgehen: Als Tochter des Todes wird ihr die Ausbildung im Kloster St. Mortain zur Auftragsmörderin angeboten und sie akzeptiert. Nach der Ausbildung führt ein Auftrag sie an den bretonischen Hof, an dem ein dichtes Netz an Intrigen gespannt ist. Zu allem Überfluss fühlt sie sich auch noch zu dem Mann hingezogen, der die Zielscheibe ihres Auftrags ist.

An diesem Buch habe ich so viele Dinge einfach geliebt. Die ersten Seiten habe ich sehr skeptisch gelesen, weil mir das Konzept sehr drastisch vorkam, aber als ich dann in der Geschichte angekommen bin, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonistin ist eine Kick-Ass-Heldin, die wohl überlegt handelt. Das Love Interest ist ein starker Mann mit großartigen Charakterzügen, die ihn für mich sehr sympathisch gemacht haben. Zusammen sind die beiden ein tolles Team und so ist es besonders schön zu sehen, wie sie sich Stück für Stück ineinander verlieben und die Geschichte, die sowieso schon super verstrickt ist, noch komplizierter wird.

Gefallen hat mir auch das Setting, das zwar historisch angehaucht ist, aber eine Art Parallelwelt zeichnet, denn viele Charaktere und Handlungen sind erfunden. Dafür steht aber auch Fantasy drauf und nicht Historischer Schinken, deswegen empfand ich das als vollkommen in Ordnung und wenig störend. Für Fans von Abenteuern, Auftragsmördern und Kick-Ass-Helden eine klare Leseempfehlung! 5 Stifte gibt es von mir!

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

paris, fantasy, seine, ambrose, young adult

Die for Me

Amy Plum
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Little, Brown Book Group, 05.05.2011
ISBN 9781907411021
Genre: Sonstiges

Rezension:


Diese Rezension gehört zur Kategorie Kurzrezensionen auf meinem Blog: allthesespecialwords.blogspot.de
In Die For Me entführt uns die mittlerweile gut bekannte Amy Plum in die Welt der Revenants ein und entwirft eine Art "Nebenwelt" in einer der schönsten Städte Europas: Paris.
Leider ist das Buch gespickt von Klischees des Genres. Um nur ein paar Beispiele zu nennen: die Eltern der Protagonistin Kate sind natürlich tot, ihre Schwester kommt mit dem Verlust natürlich viel besser klar; das Love Interest Vincent sieht irre heiß aus und kann alles und weiß auch alles und obwohl die Protagonistin keinen blassen Schimmer hat, wieso er überhaupt Interesse an ihr zeigt, verlieben sie sich natürlich sofort und unsterblich ineinander...

Gut gefallen hat mir vor allem der Schauplatz. Ich liebe die Stadt einfach und kenne so viele Schauplätze. Das Flair der Stadt kommt im Buch ganz gut herüber, wobei ich hier Bücher wie Anna and the French Kiss oder Eines Abends in Paris eindeutig mehr empfehlen kann, wenn ihr in die Stadt abtauchen möchtet.

Weiteren Abzug gab es, weil die Geschichte arg vorhersehbar gewesen ist und ich sie eigentlich nur zu ende gelesen habe, weil ... Ja, wieso weiß ich eigentlich auch nicht so genau. Irgendwas muss sie dann wohl gehabt haben, was mich lange genug bei der Stange halten konnte. Gereicht hat es jedenfalls nur für 2 Stifte.

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71 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

erwachsen werden, freundschaft, pubertä, krankheit, coming of age

Das Glück wächst nicht auf Bäumen

Wendy Wunder , Stefanie Retterbush
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.03.2015
ISBN 9783442314003
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hannah und Zoe sind schon immer beste Freundinnen gewesen. Als Zoe die kleine Heimatstadt in New Jersey verlassen will, folgt Hannah ihr sofort. Sie lassen alles hinter sich, während Zoe Hannah das Leben zeigt. Doch ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit, denn Zoe ist krank.

Das Glück wächst nicht auf Bäumen ist definitiv eins der Bücher, von denen ich mir viel versprochen habe, die aber lange nicht mit meinen Erwartungen mithalten konnten.

Die Idee, die dahinter steckt, hätte eine großartige Geschichte über das Leben, Freundschaft und Glück werden können. Zoe leidet unter einer bipolaren Störung und als sie mit Hannah aufbricht, verschlechtert sich ihr Zustand immer weiter. Sie macht immer verrücktere Sachen und glaubt daran, dass Aliens auf der Suche nach ihr sind.

Die Protagonistin Hannah begleitet Zoe die meiste Zeit über. Leider ist ihr Charakter recht dumpf und schwach geblieben, so dass ich mich nun – ein paar Monate nach dem Lesen – kaum noch an sie erinnern konnte. Da ich das Buch in einer Leserunde gelesen habe, konnte ich natürlich unsere Diskussion nachvollziehen, die hauptsächlich ihre widersprüchlichen und teilweise wirklich unnachvollziehbaren Handlungen kritisiert hat und die Tatsache, dass man hinterher nicht erfährt, was wirklich aus ihr geworden ist.

Die Geschichte insgesamt war eher verworren und hätte dringend einen klaren, roten Faden gebraucht, um für mich zu funktionieren. Vielleicht war es so beabsichtigt, da auch Menschen mit einer bipolaren Störung oft keinen roten Faden mehr in ihrem Leben haben – aber ich finde, dadurch ist die Geschichte einfach nur anstrengend gewesen und am Ende war man froh, dass man das Buch beiseite legen konnte.

Das Ende war leider auch nicht wirklich überzeugend. Man wusste eigentlich schon relativ früh, was geschehen wird – was beim Lesen auch in Ordnung war, denn manche Dinge müssen unweigerlich kommen. Was mich jedoch am meisten gestört hat, war, dass kaum eine Frage vernünftig abgeschlossen wurde und man als Leser sehr unbefriedigt zurückgelassen wurde.

Von mir gibt es für Das Glück wächst nicht auf Bäumen keine Kaufempfehlung. Die Charaktere zu flach, die Story zu verworren und abgedreht und das Ende viel zu offen. Da helfen auch das süße Cover und der sympathische Nebencharakter Noah nicht mehr weiter!

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652 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

fantasy, königin, erika johansen, die königin der schatten, magie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

Rezension:

Alle meine Rezensionen findet ihr auch auf: allthesespecialwords.blogspot.de

Kelsea Raleigh ist die Thronfolgerin, deren Reich Tearling in Schutt und Asche liegt. 19 Jahre hat man sie versteckt, weil ihr von allen Seiten Gefahr droht. Jetzt ist sie alt genug, um gekrönt zu werden und Tearling vor dem Einfluss der Mort zu retten. Aber schafft sie es überhaupt bis auf den Thron oder wird sie vorher schon sterben?

Die zwiegespaltenen Rezensionen deutscher Blogger haben mich dann endlich neugierig genug gemacht, um das Buch endlich zu lesen und es gibt so viel darüber zu erzählen, dass ich mich noch in meiner Bachelorarbeitspause sofort aufraffen musste, um eine Rezension zu schreiben. Den Drang habe ich bei den Büchern davor nicht verspürt, also muss das schon was heißen.

Aber zunächst einmal: Was habe ich überhaupt erwartet? Definitiv nicht das, was mir dieses Buch geliefert hat. Ich habe mit einer High-Fantasy-Geschichte mit weiblicher Protagonistin gerechnet, ein bisschen Throne of Glass, ein bisschen The Kiss of Deception vielleicht, aber bekommen habe ich eine Geschichte, die ich so noch nie gesehen habe. Lasst euch gewarnt sein: wenn ihr High Fantasy erwartet, werdet ihr vermutlich enttäuscht sein.

Das Setting, in dem diese Geschichte spielt, ist super interessant und ich hätte gerne mehr darüber erfahren. Die Tearling (also das Volk, über das Kelsea bald herrschen soll) entstammt einem Teil der Menschheit, der auf eine neue Landmasse übergesiedelt ist, die sich plötzlich aus dem Meer erhoben hat und das zu einer Zeit, in der es Harry Potter und Haarfarbe schon gab. Und hier beginnen die ersten Logiklücken, die mich teilweise stark gestört haben. Wieso siedeln diese Menschen mit Schiffen über, obwohl sie offensichtlich nicht einmal wussten, ob es wirklich ein neues Land gibt (Hallo Kartografie, hallo GPS, hallo Flugzeuge). Zufällig geraten die Schiffe dabei in einen Sturm und ausgerechnet das Schiff mit dem gesamten medizinischen Equipment und den einzigen Ärzten geht unter. Keiner kann gerettet werden, also gibt es im gesamten Tearreich keine Medizin. Auch nach 400 Jahren nicht, weil offensichtlich keiner der Bewohner irgendeinen Drang dazu verspürt irgendetwas zu erforschen oder auf das Wissen zurückzugreifen, dass man aus Amerika mitgebracht hat…

Abgesehen davon ist die Idee, ein mittelalterliches Setting mit moderner Sprache und moderneren Ansichten zu paaren ganz okay gelungen. Manchmal war ich so tief drin, dass mich Worte wie „Scheiße“ oder „Harry Potter“ aus dem Lesefluss gerissen haben und ich mir in Erinnerung rufen musste, wo die Tearling herkommen. Das liegt aber vor allem daran, dass der Bezug zum Leben vor der Überfahrt so gut wie gar nicht vorkommt und wenn dann eher in so „banalen“ Dingen wie Haarfarbe und Vergleichen mit Taschenrechnern und Computern.

Aber genug vom Setting – ihr könnt euch denken, dass ich noch eine Weile so weitermachen könnte. Was mir dagegen wirklich gut gefallen hat, war die Ausführlichkeit der Beschreibungen, die mir das Gefühl gaben, wirklich in Tearling zu sein. Kelsea ist eine sehr aufmerksame, intelligente Protagonistin, die den Leser an ihren Gedanken teilhaben lässt, die auch in den meisten Fällen wirklich intelligent sind. Manchmal passieren ihr dann zwar Ausrutscher, bei denen man nur laut lachend mit dem Kopf schütteln kann (z.B. wenn sie eine etwas ältere Adlige dafür verurteilt, dass diese versucht, immer noch hübsch auszusehen oder wenn sie eine Frau für ihre Schönheit beneidet, obwohl ausgerechnet diese Schönheit dafür gesorgt hat, dass ihr Onkel sie als persönliche Hure hielt und misshandelt hat…), aber im Großen und Ganzen hat es wirklich Spaß gemacht, Kelsea durch die Geschichte zu folgen.

Sie ist eine starke Königin, trifft manche Entscheidungen, die nicht wirklich intelligent sind, aber vielleicht ist das auch ihre Stärke – das sie sofort das tut, was sie für richtig hält und nicht erst über die ganzen Konsequenzen nachdenkt, die das mit sich tragen könnte.

Ihr Berater am Hof ist Mace, der Leiter der Königinnen-Garde. Er bevormundet sie häufig, was mir nicht so gut gefallen hat, denn normalerweise gibt man einer Herrscherin doch keine Widerworte, wenn sie einen Befehl ausspricht. Auch der Rest der Königinnen-Garde hat sich nicht immer seiner Rolle entsprechend verhalten, was ich beim Lesen zwar nicht so wild fand, aber als ich hinterher darüber nachgedacht habe, hat es sich zu dem Haufen an Logikfehlern geschlichen.

Ein richtiges Love Interest gibt es übrigens nicht. Da ist zwar jemand, den alle nur den Fetch nennen und den Kelsea ziemlich toll findet (was eigentlich keinen richtigen Grund hat, außer sein gutes Aussehen, wenn ich so darüber nachdenke), aber Kelsea hat gar keine Zeit, um sich mit irgendwem einzulassen bei all den Regierungsangelegenheiten, die sie mit ihrer ersten Amtshandlung losgetreten hat. In manchen Büchern vermisse ich ein Love Interest, aber hier war die Handlung spannend und interessant genug, dass es mich nicht im Geringsten gestört hat.

Damit komme ich auch schon zum nächsten Punkt, den ich unbedingt ansprechen möchte: die Handlung und was ich so interessant daran fand. Das Buch ist aufgeteilt in drei große Teile, davon ist der erste die Reise zur Burg, im zweiten beginnt Kelsea mit ihrer Herrschaft und im dritten gibt es dann noch mal eine Reise, die dieses Mal mehr actiongeladen ist.

Kelsea hat ziemlich viele Gegner, von denen keiner sie mit der Krone sehen möchte. Dazu gehört ihr Onkel, der aktuell „herrscht“, die Rote Königin der Mort (das hat mich total irritiert, dass sie auch die Rote Königin heißt – dabei musste ich ständig an das gleichnamige Buch denken, was ja etwa zur gleichen Zeit erschienen ist) und noch so ein paar andere im Volk, darunter der Arvath, der Zensus und die Caden... Attentate auf ihr Leben stehen also an der Tagesordnung, doch etwa in der Mitte des Buches entdeckt Kelsea dann etwas über sich, was ihr hilft, sich auch ohne die Königinnen-Garde zu verteidigen. Was das ist, verrate ich natürlich nicht – ich sage euch nur, dass mir das gut gefallen hat und ich gespannt bin, wie es sich auf den Kampf gegen die Rote Königin auswirken wird.

Die Handlung im ersten Teil ist trotzdem nicht stark actiongeladen, sondern beinhaltet sehr viel Beschreibungen, sehr viel Kennenlernen der Welt und viele Diskussionen was politische Belange angeht. Der Einblick in Außenpolitik und Innenpolitik hat mir übrigens sehr gut gefallen. Hier haben wir endlich mal eine Dystopie, die nicht mit einem Widerstand anfängt und aufhört, wenn das aktuelle Regime gestürzt ist, sondern eine Dystopie, die dem Leser zeigt, wie man ein Reich wieder aufbaut, nachdem es vollkommen in sich zusammen gestürzt ist. Während des Lesens habe ich mir häufig Gedanken dazu gemacht, wie ich gehandelt hätte und an welcher Stelle ich angefangen hätte und fand es toll, dass man nicht vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, sondern die Entscheidungstreffung quasi „live“ miterleben konnte.

Ihr seht – ich bin nicht wirklich zufrieden, da es viel zu viele Logiklücken gab und zu viele Dinge unklar geblieben sind, aber trotzdem fand ich Die Königin der Schatten ziemlich spannend und habe das Lesen wirklich genossen. Ich spiele jetzt schon mit dem Gedanken, mir den zweiten Teil auf englisch zu holen, um sofort weiterlesen zu können. Teil 1 soll übrigens mit Emma Watson in der Hauptrolle verfilmt werden – ich hoffe, bei der Verfilmung achten sie auf Logiklücken, dann könnte das ein ziemlich genialer Film werden.

Fazit also: Wenn ihr ohne Erwartungen oder mit dem Wissen in diese Geschichte geht, das es sich nicht um High Fantasy, sondern eine etwas andere Dystopie handelt, könntet ihr diese Geschichte mögen. Die Handlung ein bisschen ruhiger, aber dafür sehr detailgetreu gefällt nicht allen, aber ich glaube, Die Königin der Schatten ist echt ein Buch, das jeder für sich selbst entdecken muss.

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537 Bibliotheken, 8 Leser, 3 Gruppen, 160 Rezensionen

roadtrip, liebe, krebs, james patterson, freundschaft

Heart. Beat. Love.

James Patterson , Emily Raymond , Stephanie Singh
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.04.2015
ISBN 9783423761079
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Alle meine Rezensionen findet ihr auch auf: allthesespecialwords.blogspot.de
Axi Moore hat den perfekten Plan, um ihrem Leben (tote Schwester, entlaufene Mutter und alkoholkranker Vater) zu entkommen: sie will einen Roadtrip quer durch die USA machen und ihr bester Freund und heimliches Love Interest Robinson soll sie begleiten. Zusammen reisen sie in gestohlenen Autos quer durchs Land, schlafen unterm Sternenhimmel und erleben das Abenteuer ihres Lebens. Eines Tages wird ihnen aber klar, dass sie zwar vor ihrer Heimatstadt davon laufen können, das Schicksal sie aber trotzdem einholen kann. Und plötzlich hat der Roadtrip eine ganz andere Bedeutung gewonnen…


Bei Büchern wie diesen fällt es mir schwer, eine Rezension zu schreiben, in der ich euch meine Begeisterung mitteilen kann, ohne euch zu spoilern. Ich werde es natürlich trotzdem versuchen, immerhin will ich, dass ihr dieses Buch alle genauso sehr liebt wie ich.

Die Idee, die hinter First Love steckt, ist ziemlich simpel. Axi und Robinson entfliehen ihrem Leben, gehen auf Entdeckungsreise und entdecken dabei vor allem, dass sie ohne einander nicht wirklich leben können. In diesem Buch kommt ein Roadtrip-Feeling auf, das ich in vielen Roadtrip-Büchern eher vermisst habe. Sie besuchen Orte in den USA, die mich so neugierig gemacht haben, dass ich gleich im Internet nachsehen musste.

Die großen Sanddünen in Colorado, das Villenviertel der Stars und Sternchen in LA, das NASCAR-Zentrum in Michigan – so viele tolle Sehenswürdigkeiten, die perfekt zu den Charakteren gepasst haben. Jeder dieser Orte hatte eine größere Bedeutung, überall haben sie mehr über sich selbst und das Leben gelernt.

Auch die Charaktere konnten mich auf voller Länge überzeugen. Axi ist eine süße Protagonistin, die sich über alles einen Kopf macht und von Robinson liebevoll GG (=Good Girl) genannt wird. Sie entwickelt sich in diesem Buch ein großes Stück weiter und akzeptiert, dass man auch mal Dinge riskieren muss, wenn man wirklich leben will.

Mein Herz schlägt allerdings für Robinson. Er ist ein Traum-Bookish-Boyfriend, wenn da nur nicht dieser klitzekleine Haken wäre (den ich euch natürlich nicht verrate). Mit seiner Leichtigkeit und humorvollen Art kann er jede Situation meistern und begeistert jeden Menschen für sich. Er ist quasi der Inbegriff des Lebens und leitet Axi und den Leser dazu an, ein bisschen mehr Risiko ins Leben zu lassen. Erst später erfährt man, wieso er so tickt, und das ist dann der Moment, an dem alles ein bisschen… intensiver wird (besser umschreiben kann ich nicht ohne euch zu spoilern).

Die Handlung wäre ziemlich überraschend gewesen, wenn ich nicht schon vorher gespoilert worden wäre. Dann hätte ich nämlich nie im Leben damit gerechnet, dass aus einem lustigen Roadtrip-Buch plötzlich ein Buch über den Ernst des Lebens wird und aus einer jugendlichen Liebe plötzlich eine Liebe, die mir lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird.

Spoiler hin oder her, ich habe das Buch trotzdem genossen. Ich habe jede einzelne Seite geliebt und wünschte mir, es wäre nicht so schnell wieder vorbei gewesen. Ein bisschen traurig bin ich darüber, dass ich die englische Version gekauft habe. Die deutsche sieht nämlich sehr viel schöner aus und hat soweit ich weiß einige Bilder mehr in petto. Wenn ihr das Buch also noch nicht gekauft habt und es jetzt unbedingt tun möchtet, kann ich euch die deutsche Version nur empfehlen. Das bisschen mehr Geld ist sie auf jeden Fall wert.

In diesem Jahr ist First Love das bisher beste Roadtrip-Buch, das ich gelesen habe. Für jemanden, der tiefe Gefühle und hervorragend ausgearbeitete Charaktere gerne mag, ist First Love ein perfektes Sommerbuch. Taschentücher und Smartphone zum Recherchieren bereithalten!

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

freundschaft, liebe, musik, young adult, sommer

Open Road Summer

Emery Lord , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 02.02.2015
ISBN 9783407745248
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Reagan hat einen gebrochenen Arm und ein Leben, das sie nicht mehr will. Als ihre beste Freundin Dee in diesem Sommer mit ihrem neuen Album auf Tour geht, beschließt Reagan also, sie zu begleiten.
Es dauert nicht lange und die Presse erfährt etwas von Dee, was diese lieber geheim gehalten hätte. Um von den Negativ-Schlagzeilen abzulenken, wird Matt Finch als Opening Act und Love Interest für Dee angeheuert. Die Presse beißt an, während Reagan eher genervt davon ist, dass ihre Keine-Jungs-Zone von einem gut aussehenden, sympathischen Kerl durchschnitten wird, der dann auch noch beginnt, sich für sie zu interessieren.
Aber drei sind einer zu viel, oder?

Dieses Buch! Ich habe mich soooo sehr darauf gefreut, dass ich es endlich lesen kann. Ein Roadtrip, eine starke Freundschaft und die große Liebe – so etwas muss doch in einem Meisterwerk enden. Tja, falsch gedacht. Ein Meisterwerk ist es meiner Meinung nach nicht, aber es ist auch nicht für die Tonne. Dafür ist es dann doch zu gut.

Emery Lords Schreibstil ist schön zu lesen, sie schreibt mit sommerlicher Leichtigkeit und vielen tollen Stellen, die ich mir markiert habe, weil ich sie so sehr geliebt habe. Allein dafür werde ich ihre weiteren Bücher sicher lesen.

Die Charaktere waren größtenteils ebenso wundervoll. Reagan, die Protagonistin, ist der Bad Boy in weiblicher Person und natürlich ein bisschen abgeschwächter, aber dadurch umso realistischer. Sie hat eine harte Vergangenheit, die geprägt von Verlassenwerden und falschen Entscheidungen ist. Kein Wunder also, dass sie genug hat und ihre Koffer packt, um mit der einzigen Konstante in ihrem Leben durch Amerika zu reisen.

Dee oder auch Lilah Montgomery (wie sie für ihre Fans heißt) ist das komplette Gegenteil. Sie ist eine Südstaatenschönheit, die in ihrem Leben fast alles richtig gemacht hat und nun mit ihrer Musik so berühmt geworden ist, dass die Presse in ihrer Vergangenheit gräbt. Dee ist im wahrsten Sinne des Wortes das Sternchen des Buches. Sie ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich ihre Geschichte beinahe interessanter fand als Reagans. Für sie habe ich mir so sehr ein Happy End gewünscht, dass ich am Ende leicht enttäuscht war, als es nicht so gekommen ist, wie ich das erwartet habe.

Opening Act, Love Interest und bester Freund Matt Finch ist eine tolle Abwechslung in der Landschaft der Bookish Boyfriends. Auch er hat in der Vergangenheit einiges durchmachen müssen, aber – oh, Wunder! – er ist trotzdem herzlich und süß und hach… Ihr wisst schon. Er ist kein Bad Boy. Er ist einfach nur Boy und das hat mir besonders gut gefallen.

Die Idee, mit dem Tourbus einen Roadtrip zu machen, fand ich klasse. Allerdings hat mir das typische Roadtrip-Feeling gefehlt. Dazu hat sich Open Road Summer zu sehr auf das konzentriert, was sich im Tourbus abspielt, so dass man vom Leben außerhalb eigentlich so gut wie gar nichts mitbekommen hat.

Der Plot konnte mich nicht komplett überzeugen. Ab einem gewissen Punkt hatte ich eine bestimmte Erwartungshaltung, die für mich ein perfektes Buch ausgemacht hätte. Emery Lord bleibt weit dahinter zurück, in dem sie ihre Charaktere manchmal so handeln lässt, wie man es nicht von ihnen erwartet hätte, und in dem sie relativ spät einen Charakter einführt, der sich wie eine Notbremsung anfühlt.

Ich schimpfe auf hohem Niveau – dennoch hat die Geschichte von diesem Moment an für mich an Qualität abgenommen. Der große Knall, den ich erwartet habe, blieb aus, stattdessen versickerte die Geschichte in Missverständnissen und persönlichen Problemen, die nicht ganz nachzuvollziehen waren, und endete mit einem schwammigen Gespräch, das wohl der Realität entsprechen sollte.

Das tut es auch. Aber sind wir doch mal ehrlich: wenn wir Bücher lesen, wollen wir mehr. Wir wollen, dass unsere Helden unglaublich tief fallen und sich noch einmal aufraffen, um es wieder zu versuchen. Wir wollen Leidenschaft und tiefe Gefühle. Wir wollen nicht das Leben, das sich vor unserer Haustür abspielt, sondern eine Geschichte, die uns leiden, weinen und lachen lässt, so dass wir am Ende vor Erleichterung seufzen können.

Open Road Summer ist aus oben genannten Gründen kein Meisterwerk für mich, aber trotzdem eins der Bücher, die ich diesen Sommer in Erinnerung behalten werde, weil es schön war. Ich hoffe, dass Emery Lords nächstes Buch dieses Buch toppen kann.

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83 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

liebe, martina, rain, riemer, thrill

Glasgow Rain

Martina Riemer
Flexibler Einband: 298 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 18.03.2014
ISBN 9781496061850
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Alle meine Rezensionen findet ihr auch auf: allthesespecialwords.blogspot.de
Die Schule hat gerade wieder begonnen, ein Jahr noch, dann kann Vic das endlich alles hinter sich lassen. Aber dann begegnet sie Rafael und kommt ihm unweigerlich näher. Mit Rafael kommt aber auch das Gefühl, beobachtet zu werden. Hinzu kommen die mysteriösen Frauenmorde in der Gegend um Glasgow. Hat er etwas damit zutun oder kann sie ihm vertrauen?

Das Buch hat mich jetzt schon solange gereizt, weil ich dieses Cover einfach unglaublich schön finde, deswegen bin froh, dass ich es jetzt endlich gelesen habe und morgen sogar ein Interview mit der Autorin für euch habe!

Nun aber erstmal mehr zu Glasgow RAIN, einer Liebesgeschichte mit einem Mystery-Twist, also einem Genre, das momentan in Verlagsliteratur gar nicht so sehr gefragt ist. Da ich leider am E-Book-Reader gelesen habe, habe ich dieses Mal auch keine Stellen markiert, die mir besonders gut gefallen haben.

Dennoch hat mir Martina Riemers Schreibstil zugesagt, denn sie benennt die Dinge beim Namen und redet nicht viel um den heißen Brei herum. Für ihren Debütroman hat sie sehr gut geschrieben, auch wenn da noch Potenzial nach oben ist. Diesen Monat ist übrigens ihr neues Buch Road to Hallelujah erschienen, was ich in den kommenden Tagen lesen werde. Ich bin gespannt, denn ich glaube, dass ihr Schreibstil noch an Qualität zugenommen hat.

Die Charaktere waren leider nicht ganz mein Fall. Vic ist gerade zu Beginn der Geschichte eine ziemliche Ziege, so dass es mir nicht leicht fiel, in die Geschichte hineinzufinden. Rafael hat Humor, der mich zum Kichern gebracht hat, aber irgendwann mittendrin mutiert er zum Softie. Ja, es ist süß, dass er Vic so gerne hat und es so offensichtlich zeigt, und vielen dürfte gerade das auch besonders gut gefallen, da er eben nicht der typische Bad Boy gewesen ist. Aber mir fehlte da irgendwie ein bisschen mehr Format.

Der Plot war dagegen sehr viel spannender, so dass ich mir manchmal gewünscht hätte, die Geschichte würde mehr Wert auf den Plot als die Romanze legen. Vic hat schon früh ihre Mutter verloren und lebt nun mit ihrem Vater zusammen, der fast nie da ist und sie eigentlich auch nicht so wirklich gut leiden kann. Nach und nach deckt Vic dann Geheimnisse über ihre Familie auf, die sie eigentlich gar nicht wissen will.

So richtig in Schwung kommt die Geschichte dann, als ihr Verfolger plötzlich zur physischen Realität wird und damit die Bedrohung durchaus real wird. Das alles gipfelt in einem Show-Down vor einer schottischen Kulisse, bei dem man sich eine Zeit lang nicht sicher ist, wer nun überlebt und wer nicht.

Besonders gut gefallen haben mir die Zwillinge Amy und Stew, die Vics beste Freunde sind und eine Dynamik in die Geschichte gebracht haben, für die allein es sich schon lohnt, das Buch zu lesen.

Auch die Zitate vor jedem Kapitelanfang sind ein kleines Highlight für sich, da sie doch immer sehr passend ausgewählt waren (ohne zu viel zu verraten) und an sich auch gut zitierfähig sind.

Insgesamt hat mir Glasgow RAIN ganz gut gefallen, auch wenn es ein bisschen Abzug wegen der oben genannten Punkte gibt. Ich bin auf jeden Fall auf Martina Riemers weitere Bücher gespannt, denn ihrem Debütroman merkt man bereits an, dass da sehr viel Potenzial drin steckt!

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(202)

368 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

liebe, insel, vergangenheit, cottage, erbe

Cottage gesucht, Held gefunden

Susan Elizabeth Phillips , Claudia Geng
Flexibler Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.04.2015
ISBN 9783734101113
Genre: Liebesromane

Rezension:

Worum geht’s?

Nach dem Tod ihrer Mutter reist Annie nach Peregrine Island, einer kleinen Insel vor der Küste Maines, um dort das kleine, geerbte Cottage zu beziehen und auf der Suche nach ihrem Erbe auf den Kopf zu stellen. Unter allen Umständen möchte sie ein Aufeinandertreffen mit ihrer Jugendliebe Theo Harp vermeiden, mit dem sie eine schreckliche Vergangenheit hat. Kein Wunder, dass sie ihm prompt in die Arme läuft und in eine weitere Geschichte verwickelt wird, deren Ende ungewiss ist…

Schreibstil

Phillips‘ Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen zugesagt. An manchen Stellen konnte man den Altersunterschied zwischen Autorin und Leserin anhand der Wortwahl merken – das und auch manche Stellen im Buch haben mir ab und zu das Gefühl gegeben, dass ich eigentlich nicht so wirklich in die Zielgruppe passe.

Meine Meinung

Im Abschnitt zum Schreibstil habe ich es bereits erwähnt und hier möchte ich noch einmal genauer auf mein Gefühl, was dieses Buch angeht, eingehen.

Aber zunächst ein bisschen mehr zur Geschichte und den Charakteren. Im Gegenzug zu dem Versprechen, welches das Cover, der Titel und der Klappentext gibt, handelt es sich hier NICHT um eine Sommergeschichte. Wer wie ich mit der Einstellung an dieses Buch geht, eine süße Sommergeschichte zu lesen, wird mit seiner Enttäuschung zu kämpfen haben, wenn die Protagonistin zum ersten Mal mit ihrem Wagen im Schnee stecken bleibt.

Die Geschichte spielt auf einer kleinen Insel an der Küste von Maine, wo es häufig stürmisch und sehr atmosphärisch ist. Sobald man mit seiner Enttäuschung abgeschlossen hat, kann man das Setting eigentlich nur bewundern und genießen. Gerade das Klippenhaus, in dem der seltsame, geheimnisvolle Theo wohnt, ist ein sehr schauriger Ort, der die Handlung im ersten Teil sehr gut unterstreicht.

Annie kommt dort in das Cottage ihrer Mutter, um auf „Schatzsuche“ zu gehen und hat natürlich mit ihrer Inselvergangenheit zu kämpfen, als sie auf Theo trifft. Die beiden haben eine düstere Vergangenheit miteinander, die die Autorin so gut darstellt, dass man als Leser immer nur schreien will, dass Annie endlich weglaufen soll.

Im ersten Teil des Buches war ich mir noch nicht sicher, ob ich die Protagonistin wirklich mag, weil ich mich nicht so wirklich mit ihr identifizieren konnte. Sie hat alles verloren: ihren Job, ihr Geld, ihre Heimat und ihre Mutter. Und statt stark zu sein und nach Alternativen zu suchen, kam sie mir im ersten Abschnitt vor, als würde sie bloß in Selbstmitleid baden.

Vielleicht liegt es an meiner Einstellung, vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nicht im Arbeitsleben stecke und alles mit einer rosaroten Brille sehe: aber dieses baden in Selbstmitleid, weil das Leben einem übel mitspielt, macht mich einfach wütend. Gut für sie, dass sie später quasi ihren Frau gestanden hat und zu einer sympathischen Protagonistin wurde.

Ihr Hobby bzw. Beruf wurde in einigen Rezensionen ja scharf kritisiert, mir gefiel es jedoch sehr gut, auch wenn ich mich im ersten Augenblick gewundert habe. So etwas behält man dafür länger in Erinnerung.

Theo erschien mir im ersten Teil des Buches zunächst wie ein misslungener Bad Boy (nicht, in dem er zu lieb wäre, sondern in dem er wirklich wahrhaftig böse ist), aber dann mochte ich seine Rolle des Psychopathen und Annies Reaktionen darauf irgendwann sehr. Ob er die Rolle des Psychopathen wieder verlassen kann oder nicht, war mir sehr lange nicht klar und ich werde es euch natürlich auch nicht verraten.

Der Plot war ebenfalls sehr dicht gestrickt, es gibt einige kriminelle Elemente, die zur Spannung beitragen und dafür sorgen, dass man eigentlich niemandem so wirklich vertrauen möchte.

Ein bisschen Kritik ist schon angeklungen, die hauptsächlich darin liegt, dass ich mir die Erfahrung fehlt, die dafür sorgen könnte, dass ich mich mit den Charakteren besser identifizieren könnte. Jemand, der in seinem Leben schon eine ähnliche Phase wie Annie durchlaufen hat, kann dieses Buch sicher mehr genießen.

Dass Susan E. Phillips eben Chick-Lit und kein New Adult schreibt, merkt man nicht nur an der Protagonistin und ihrer aktuellen Lebensphase, sondern auch an der Wortwahl und der Beschreibung mancher Stellen im Buch. Älteren Lesern fällt es vielleicht gar nicht mal auf, jüngere Leser werden sich wie ich darüber wundern, aber trotzdem weiterlesen.

Fazit

Insgesamt konnte mich Cottage gesucht, Held gefunden nach einige Anlaufschwierigkeiten doch noch überzeugen. Die Charaktere waren skurril, aber liebenswürdig, die Geschichte spannend, aber eigentlich eher etwas für einen stürmischen Tag im Spätherbst.

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116 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

vampire, lynsay sands, vampir, fantasy, liebe

Ein Vampir für alle Lebenslagen

Lynsay Sands , Ralph Sander
Flexibler Einband: 340 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.01.2015
ISBN 9783802595325
Genre: Fantasy

Rezension:

Nicole Phillips ist eine talentierte und sehr bekannte Porträtmalerin, die gerade mitten in der Scheidung von einem absoluten Idioten-Ehemann steckt. Kurz vor der Scheidung häufen sich die Anschläge auf ihr Leben und sie akzeptiert eine Haushaltshilfe, die ihre Tante vorgeschlagen hat. Die ist allerdings nicht alt und weiblich, sondern männlich, muskulös und noch dazu unsterblich. Schnell wird auch Jake klar, dass Nicole mehr für ihn sein könnte, als ein bloßer Auftrag…

Ich habe Band 19 der Argeneau-Reihe im Urlaub gekauft und gleich verschlungen und ja, bevor ihr fragt: ich verfolge die Reihe tatsächlich schon seit einigen Jahren mit und lese die Bücher immer wieder gerne.
Auch das neunzehnte Buch ist meiner Meinung nach kein absoluter Bestseller, den man unbedingt gelesen haben muss (ich glaube auch nicht, dass die Autorin mit dem Anspruch daran geht), sondern eher ein lustiges, befriedigendes Buch für Zwischendurch. Eigentlich ist es ja immer das Gleiche: Vampir trifft Frau, sie kommen sich näher und Bumm! – irgendetwas kommt dazwischen, sei es ein Unfall, Bösewicht, Widerwille, X (könnt ihr selbst einsetzen), aber am Ende kriegen sie sich doch, so dass ich guten Gewissens behaupten kann, dass ich diese Bücher immer gerne dazwischen schiebe, wenn ich Lust auf etwas leicht verdauliches habe, bei dem ich nicht allzu sehr bangen muss.

Auf jeden Fall kann ich euch sagen, dass Band 19 eins der besseren Bücher der Reihe gewesen ist und ich mich - mal wieder - auf Band 20 freue. 3,5 von 5 Sonnen!

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517 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 75 Rezensionen

liebe, samantha young, schottland, erotik, india place

India Place - Wilde Träume

Samantha Young , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.10.2014
ISBN 9783548286921
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Hannah Nichols war schon immer in Marco verliebt und erlebt mit ihm eine wundervolle Nacht, aber am nächsten Morgen ist er verschwunden und lässt sie mit einem gebrochenen Herzen zurück. Wenn Hannah eins genau weiß, dann, dass sie ihm niemals verzeihen kann. Fünf Jahre später kehrt er plötzlich zurück nach Edinburgh und bringt die Erinnerungen zurück, die Hannah um alles in der Welt hinter sich lassen wollte. Zusammen stürzen sie in ein emotionales Chaos, aus dem sie nur wieder hinausfinden, wenn sie absolut ehrlich zueinander sind. Aber die Verletzung sitzt so tief, dass Hannah nicht weiß, ob sie über die Vergangenheit hinweg kommen kann.

„Ich dachte, ich hätte die gesagt, dass wir nur Freunde sind.“ – „Ich habe dich schon verstanden. Ich glaube nur nicht, dass du mich verstanden hast.“

So viel Gutes habe ich bereits von Samantha Young gehört, dass ich im Urlaub spontan zu „India Places“ gegriffen habe. Die Geschichte hat mich gereizt, aber als ich dann angefangen habe zu lesen, wurde ich doch recht schnell eher enttäuscht. Das Buch war nicht schlecht, aber der Schreibstil war einfach nicht meins. Es kam mir so vor, als wolle Samantha Young beweisen, dass es Infodump nicht nur bei phantastischer Literatur gibt, sondern auch im Bereich New Adult. Das hat es mir unglaublich schwer gemacht, mit den ganzen Charakteren warm zu werden, die ich ja leider nicht kannte, weil ich die anderen Bücher nicht gelesen habe.
Zeitweise hatte ich auch meine Probleme mit der Protagonistin, deren Handlungen ich manchmal einfach nicht nachvollziehen konnte. Marco dagegen empfand ich als ziemlich gut gelungen. Er ist auch der Grund, wieso es letztendlich doch noch für 3 von 5 Sonnen gereicht hat!

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(2.483)

4.199 Bibliotheken, 61 Leser, 14 Gruppen, 256 Rezensionen

liebe, götter, griechische mythologie, halbgötter, fantasy

Göttlich verdammt

Josephine Angelini , Hanna Hörl , Simone Wiemken
Buch: 496 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.10.2013
ISBN 9783841501370
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als die Delos-Familie auf die Insel Nantucket kommt, steht Helens Welt Kopf. Ein unerklärlicher Hass schwelt in ihr und sorgt dafür, dass sie ständig mit Lucas Delos zusammenkracht. Noch dazu hat sie plötzlich Alpträume, die sie sich nicht erklären kann. Aber die Delos-Familie scheint zu wissen, was dahinter steckt. Wieso sonst interessieren sie sich plötzlich für Helen?

Eine Geschichte, die mir als Jugendliche sicher richtig gut gefallen hätte. Mittlerweile weiß ich jedoch zu viel über griechische Mythologie und die Geschichte, die Göttlich verdammt zu Grunde liegt, als dass mich der Plot noch großartig hätte überraschen können. Als ungewohnt empfand ich auch den Schreibstil, denn die Geschichte ist aus der 3. Person geschrieben, was mittlerweile ja eher eine Seltenheit in dem Genre ist. Vergleiche ich es mit anderen Büchern in der 3. Person, muss ich leider sagen, dass Göttlich verdammt nicht unbedingt glänzen konnte. Dennoch war es fesselnd genug, so dass ich fast pausenlos daran gelesen habe und Teil 2 zügig bei mir einziehen musste.

Fazit: Es war nicht schlecht, aber auch nicht so gut, wie ich erwartet habe. Nun hoffe ich natürlich, dass der Plot von Teil 2 mich überraschen kann! 3 von 5 Sonnen!

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(2.092)

3.102 Bibliotheken, 99 Leser, 4 Gruppen, 246 Rezensionen

liebe, hardin, anna todd, tessa, erotik

After truth

Anna Todd , Corinna Vierkant-Enßlin , Julia Walther
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Heyne, 14.04.2015
ISBN 9783453491175
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Vorsicht SPOILER zu Teil 1!

Worum geht’s?
Nach dem fiesen Cliffhanger von Teil 1 ist Tessa fertig mit Hardin. Wie könnte sie ihm je verzeihen, was er angerichtet hat? Aber die Erinnerungen an ein Leben mit ihm sind zu tief, zu leidenschaftlich, als dass sie ihn wirklich vergessen könnte. Als er dann auch noch beginnt, um sie zu kämpfen, weiß sie nicht mehr, was sie glauben soll. Spielt er mit ihr oder liebt er sie wirklich?

Schreibstil
Wie auch schon beim ersten Teil zeugt diese Reihe nicht gerade von einem atemberaubenden, schriftstellerischen Talent. Es ist wie bei jedem guten Online-/Wattpad-Roman – hauptsächlich liest man weiter, weil die Charaktere irgendwie doch süß sind und die Cliffhanger am Ende jedes Kapitels den Leser umzubringen drohen. Da ich aber auch schon deutlich schlimmere Sachen gelesen habe, gibt es für den Schreibstil die Hälfte der Punkte.

Meine Meinung

Beim Lesen habe ich mir wieder und wieder die Frage gestellt, wieso ich diese Reihe lese. Ich weiß doch, was passiert. Ich weiß doch, dass Hardin und Tessa sich versöhnen, sich streiten, sich versöhnen, sich streiten… Und ich weiß, dass die beiden solche Dummbatzen sind, dass sie sich ständig alles versauen, weil sie erst handeln und dann nachdenken. Grrr, machte mich das beim Lesen aggressiv.
Und puuh – war ich erleichtert, als sie dann doch wieder zueinander gefunden haben. Das, liebe Leute, schaffen nur wenige Autoren: so viele unterschiedliche Gefühlsregungen beim Lesen hervorzurufen, dass ich die Protagonisten lauthals anfeuere oder beschimpfe.
After Truth hat mir besser gefallen als der erste Teil, denn hier wird abwechselnd aus Tessas und Hardins Perspektive geschrieben. Hardin hat bereits eine solche Entwicklung durchgemacht, dass es toll ist zu sehen, wie sehr er Tessa verfallen ist. Tessa entwickelt sich dagegen eher zum schlechteren. Der Einfluss durch Hardins Clique ist ihr anzumerken, sie trinkt jetzt öfter und macht ziemlich viel Blödsinn, aber dafür hat sie auch mal den Mut, aufzustehen und zu sagen, wenn ihr etwas nicht passt. Eine Szene hat mir da ja besonders gut gefallen, aber welche das war, verrate ich euch natürlich nicht.
Irgendwann ging mir das ewige Hin und Her dann doch auf die Nerven, vor allem, da ich dank unterschiedlicher Perspektiven längst wusste, dass die beiden aneinander vorbeireden und sich absolut grundlos streiten. Immer wieder habe ich mich gefragt: „Wie kann man nur so blöd sein?“ – und das lauthals! Ich hoffe, meine Nachbarn haben mich nicht schimpfen und lachen gehört.
Wieder endete After Truth mit offenen Fragen, die im nächsten Teil für ziemlich viel Konfliktpotenzial sorgen werden. Das finde ich irgendwie schade, denn ich hätte mir gewünscht, dass sie sich in After Love endlich ein gemeinsames Leben aufbauen, was nicht mehr aus Hin und Her besteht. Aber irgendwie macht das wohl auch den Reiz aus, von dem ich fürchte, dass er sich mit der Zeit abnutzen wird. Ich denke, da ist es von Person zu Person unterschiedlich, wie viel man davon wirklich aushält.
Ob ich alle vier Bücher durchhalte, weiß ich auch noch nicht so genau. Wahrscheinlich schon, auch wenn ich mir beim Lesen die Haare rausreiße, weil ich mich so ärgere. Aber dann sind da wiederum die unglaublich süßen, herzzerreißenden Momente, die mich dann doch an Tessa und Hardin binden. Unglaublich, aber wahr – ich glaube, ich bin dem Fieber verfallen.

Fazit

Positive Rezension hin oder her, wenn ich meine Punkte für das Buch zusammenrechne, komme ich trotzdem nur auf 3 ½ Sonnen. Mehr hat es meiner Meinung nach handwerklich auch nicht verdient. Trotzdem gebe ich ihm dieses Mal vier Sonnen, denn der Suchtfaktor spricht für sich. Teil 3 – wo bleibst du?!

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(59)

82 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

on the island, insel, tracey garvis graves, überleben, liebe

On the Island. Liebe, die nicht sein darf

Tracey Garvis-Graves
E-Buch Text: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 16.02.2015
ISBN 9783641123925
Genre: Liebesromane

Rezension:

Worum geht’s?

Die junge Lehrerin Anna soll den sechzehnjährigen T.J. im Feriendomizil seiner Eltern unterrichten, doch auf ihrem Hinflug hat der Pilot einen Herzinfarkt und sie stürzen irgendwo in den Malediven ab. Die beiden schaffen es gerade so sich auf eine verlassene Insel zu retten, wo ein Kampf ums Überleben beginnt. Die Hoffnung auf Rettung wird jeden Tag geringer, aber dafür wachsen die Gefühle füreinander. Aber eine Liebe wie diese darf nicht sein, oder?

Schreibstil

Fesselnd bis auf die letzte Seite, so würde ich ihren Schreibstil beschreiben. Das Buch ist immer abwechselnd aus T.J.s und Annas Sicht geschrieben, was einen tollen Einblick in die Gefühlswelt beider gegeben hat. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass die beiden Stimmen ruhig noch ein bisschen unterschiedlich hätten ausfallen können, aber in den meisten Fällen habe ich das Buch so sehr genossen, dass ich es in wenigen Stunden durchgelesen habe.

Meine Meinung

Die Idee, die hinter dem Buch steckt, hat mich schon gereizt, als ich es zum ersten Mal bei englischen Bloggern und Booktubern entdeckt habe. Als es dann auf Deutsch erschien und so viele liebe Bloggerkollegen begeistert davon waren, musste ich es lesen.
Dabei ist es nicht einmal die Idee, zwei Menschen mit einem relativ großen Altersunterschied zu einem Paar zu machen, die mich interessiert hat, sondern das Überleben auf einer Insel.
Und es war genauso, wie ich mir das Buch ausgemalt habe – nein, eigentlich sogar besser. Die Geschichte beginnt an ihrem Abflugtag in Chicago. T.J. findet seine Lehrerin zwar heiß, aber er würde nie im Traum daran denken, dass sich mal etwas mit ihr entwickeln würde. Er hat gerade erst das Hodgkins-Lymphom bekämpft und deswegen so viel Stoff in der Schule verpasst, dass er eine Nachhilfelehrerin über die Sommerferien braucht.
Anna nutzt die Chance, um ihren langjährigen Freund zu entfliehen, der sie immer noch nicht nach dem Ja-Wort gefragt hat. Sie ist längst bereit für eine Familie, umso schlimmer für sie, als sie plötzlich mit einem Jugendlichen auf einer Insel strandet und die Sicht auf Rettung verschwindet gering ist.
Gemeinsam bauen sie sich in den folgenden Jahren ein Leben auf der Insel auf. Hier hätte ich mir manchmal gewünscht, dass tiefgründigere Gespräche zwischen den beiden stattgefunden hätten, dass sie über das Leben philosophieren und mehr von Träumen und Ängsten sprechen. Gerade als Lehrerin hätte ich von Anna erwartet, dass sie mit T.J. über ihre Lieblingsbücher spricht oder dass sie andere, interessante Gespräche führen, die sie beide nach vorne bringen.
Versteht mich nicht falsch, das Buch empfand ich trotzdem als tiefgründig und wunderschön, aber es hätte eben noch diesen Tick besser sein können, wenn es länger und einen Hauch „philosophischer“ gewesen wäre.
Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Anna, die immer dagegen ankämpft, weil er noch so jung ist, und T.J., der sich längst mit der Situation abgefunden hat und sich so sehr in seine Lehrerin verliebt, dass er selbst nach einer Rückkehr, wenn diese denn stattfinden sollte, niemals auf die Idee käme, sie zu verlassen.

Fazit

Ich möchte nicht zu viel über den Verlauf des Buches verraten, aber ich kann euch sagen, dass mich die Geschichte wahnsinnig glücklich gemacht hat und ich sicher noch lange Zeit an das Buch denken werde. On the Island gehört jetzt schon zu meinen absoluten Jahreshighlights!

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374 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 80 Rezensionen

mars, dystopie, pierce brown, red rising, science fiction

Red Rising

Pierce Brown , Bernhard Kempen
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 27.10.2014
ISBN 9783453269576
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Worum geht’s?

Darrow ist ein Roter, ein Höllentaucher in den Minen tief unter der Oberfläche des Mars, der dort Tag um Tag für ein besseres Leben schuftet. Dann zeigt ihm seine Frau Eo, dass der Mars längst bewohnbar ist und die goldene Elite die Führung an sich gerissen hat. Sie opfert sich und ihm bleibt nichts anderes übrig, als für ihre Träume von einer besseren Welt zu kämpfen.

Schreibstil

Männlich. Nein, Spaß beiseite, man merkt sofort, dass dieses Buch von einem Mann geschrieben wurde. Schimpfwörter, Kampfansagen und Co sprechen da für sich – aber mal ehrlich: es war eine willkommene Abwechslung und den Schreibstil so sehr genossen habe ich bisher nur bei wenigen Büchern.

Meine Meinung

Was für ein Buch! Gleich auf den ersten 50 Seiten hätte ich am liebsten weinen mögen, weil Pierce Brown mich so sehr berühren konnte. Was er da schildert, ist grausam – die ganze Gesellschaft ist so grausam, dass ich sofort mit Darrow auf einer Wellenlänge war. Ich habe jetzt noch eine Gänsehaut, wenn ich an dieses Buch und seinen Anfang zurückdenke.
Ich empfinde Red Rising als ehrlicher und schonungsloser als andere Dystopien. Hier steht Gewalt an der Tagesordnung, hier ist Tod und Verderben näher als ein Moment des Glückes – man merkt auf jeder Seite, dass hier keine Frau am Werk gewesen ist, aber genau das ist es auch, was ich so sehr genossen habe. Kein Wischiwaschi-Liebeskram, sondern „Budda bei die Fische“, wie mag so schön sagt.
Darrow ist ein toller Protagonist. Er hat so viele Ecken und Kanten, dass er bei Weitem nicht perfekt ist. Besonders zu Beginn des Buches handelt er häufig unüberlegt, aber dann – wie soll es auch anders sein, bei so viel antiker Mythologie – entwickelt er sich zu einem wahren Helden, der mein Herz im Sturm erobert hat. Angetrieben wird er immer von seiner Liebe zu Eo und dem Hass auf die Goldenen. Aber dann findet er selbst unter den Goldenen neue Freunde und stellt fest, dass nicht alle so grausam sind, wie er es sich ausgemalt hat. Ich bin gespannt, wie sich das im zweiten Teil auswirken wird.
Der Plot hat mich am allermeisten überrascht. Ständig entwickelte er sich in eine Richtung, die ich nie im Leben erwartet hätte. So war ich die ganze Zeit über gefesselt von diesem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen.
Auch die Welt, die Pierce Brown erschaffen hat, konnte mich begeistern. Die Unterteilung in Gesellschaftsschichten ist zwar nicht neu, aber die Merkmale, die die einzelnen Farben aufweisen, haben mir gut gefallen. Die Bezüge zur Antike fand ich als Archäologie-Studentin übrigens überaus gelungen. Das Einzige, woran ich mich das ganze Buch über nicht gewöhnen konnte, waren diese schrecklichen Nachnamen mit „au“, weil ich nie wusste, ob man sie „oh“ oder tatsächlich „au“ aussprechen sollte.

Fazit

Die Liste an Beschwerden ist dieses Mal unglaublich kurz, die Gänsehaut dagegen währt lang. Soll heißen: ein absolutes Lieblingsbuch und ich kann es kaum erwarten, endlich Teil 2 in meinen Händen zu halten.

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531 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 100 Rezensionen

buchladen, bücher, liebe, schweden, roman

Ein Buchladen zum Verlieben

Katarina Bivald , Gabriele Haefs
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei btb, 11.08.2014
ISBN 9783442754564
Genre: Romane

Rezension:

Worum geht’s?

Die Schwedin Sara reist um die halbe Welt, um ihre Brieffreundschaft Amy in Broken Wheel, einem verschlafenen, kleinen Ort in Iowa, zu besuchen. Doch als sie ankommt, muss sie feststellen, dass Amy in der Zwischenzeit verstorben ist. Die Dorfbewohner wollen sie jedoch so schnell nicht gehen lassen und so bleibt sie in Amys Haus und eröffnet mit ihrer Büchersammlung einen kleinen Buchladen. Mit viel Arbeit bekommt Sara die Dorfbewohner ans Lesen – und die Dorfbewohner bekommen sie ans Leben. Nicht ganz unschuldig daran ist ihr persönlicher Mr Darcy…

Schreibstil

Der Schreibstil des Buches ist der Grund, warum ich es beinahe abgebrochen hätte. Der allwissende Erzähler hat einen so nüchternen Tonfall, die Dialoge sind so gering, dass mir die Charaktere alle ziemlich unterbelichtet vorkamen und ich schnell die Motivation verlor. Das Durchhalten hat sich aber gelohnt, denn nach einiger Zeit habe ich mich an den Stil gewöhnt und ihn schätzen gelernt.

Meine Meinung

Ein Buchladen zum Verlieben ist gleichermaßen ein Buch für Bücherwürmer wie für unerfahrener Leser. Geschichten spielen hier eine große Rolle, es werden zahlreiche Werke der Literatur genannt, aus allen Genres und aus allen Zeiten. Manchmal findet man ein paar Hinweise darauf, wie die Geschichte in diesen Büchern ausgeht, was ein bisschen doof ist, wenn man die Bücher noch nicht gelesen hat. Das hält sich aber glücklicherweise in Grenzen und so kommt es doch eher vor, dass das ein oder andere Buch auf die Wunschliste wandert.

Nicht nur die Geschichten sind in diesem Buch besonders wichtig, sondern auch die schrägen, aber liebenswerten Bewohner des Dorfes. Broken Wheel ist ein kleines Dorf, das darunter leidet, dass alle Firmen und Geschäfte geschlossen haben, um sich in der nächstgelegenen, größeren Stadt Hope anzusiedeln. Die Dorfbewohner haben sich damit abgefunden, dass ihr Dorf vom Aussterben bedroht ist und beginnen erst wieder eine andere Sichtweise anzunehmen, als Sara ins Dorf kommt und den Buchladen eröffnet.

Damit startet sie nämlich einen Konkurrenzkampf, denn in Hope gibt es keinen Buchladen und nun hat Broken Wheel etwas, was nicht jeder hat. Drum herum geschieht eine Entwicklung, die das Dorf zart aufblühen lässt, und die wirklich Spaß gemacht hat zu lesen. Gerade mit den vielen unterschiedlichen Charakteren wie Caroline, der spießigen, gottesfürchtigen Single-Frau, den beiden schwulen Barkeepern Andy und Carl, der nervtötenden „Reporterin“ Jen und dem trockenen Alkoholiker George hat die Geschichte viel Leben bekommen. Ein persönlicher Mr Darcy für Sara durfte natürlich nicht fehlen – der ist zwar nicht ganz so Darcy-haft, wie man das gerne hätte, aber von der Bettkante stoßen, würde Frau ihn sicher nicht.

Die Liebesgeschichte steht allerdings eher im Hintergrund – wer hier also einen romantischen Liebesroman erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Vielmehr geht es darum, wie Sara ihren Lebensweg bestreitet und ein ausgewogenes Miteinander von Buch und Leben findet. Ein sehr charakterbasierter Roman also, der – bis auf einen gewöhnungsbedürftigen Schreibstil – purer Zucker für die Seele gewesen ist und an den man eine Weile später immer noch denken muss.

Fazit

Eine uneingeschränkte Leseempfehlung gibt es von mir und den Rat, sich beizeiten mit dem ungewöhnlichen Schreibstil abzufinden, damit man tiefer in die Geschichte tauchen kann. 

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175 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

liebe, bad boy, fantasy, hölle, teufel

Verdammt. Verliebt.

Simona Dobrescu
E-Buch Text: 842 Seiten
Erschienen bei null, 21.09.2014
ISBN 9783000473456
Genre: Liebesromane

Rezension:

Worum geht’s?

Nach einem tragischen Unglück, bei dem Mimis Familie ums Leben gekommen ist, zieht sie zu ihrer Tante und deren Familie an einen neuen Ort und versucht, sich ein neues Leben aufzubauen. Sie geht durch die Hölle, doch damit nicht genug, sie verliebt sich ausgerechnet in den aufgeblasenen Highschoolstar Morgan Vegard, der sie nicht nur in ein Leben aus Leidenschaft hineinzieht, sondern in eine schicksalhafte Geschichte, der sie nicht aus dem Weg gehen kann.

Schreibstil

Das erste Kapitel hat mir den Einstieg ein wenig schwer gestaltet, weil mir der Schreibstil ein bisschen zu geschwungen und blumig war, um ihn über das ganze Buch durchzuhalten. Nach dem ersten Kapitel hat sich aber doch einiges geändert, so dass ich gut durch die Seiten geflogen bin. Insgesamt kann ich mittlerweile sagen, dass ich Simona Dobrescus Schreibstil als sehr abwechslungsreich empfunden habe. Sowohl die actiongeladenen Szenen als auch die charakter- bzw. beziehungsbasierten Stellen haben mir von der Schreibe her sehr gut gefallen.

Meine Meinung

Was ich wusste, bevor ich das Buch angefangen habe: „Morgan ist ein typischer Bad Boy – aber bei ihm ist es genetisch bedingt.“ Ihr könnt euch vorstellen, dass mich das ziemlich neugierig gemacht hat und tadaa – viel mehr werdet ihr von mir auch nicht erfahren, weil gerade dieses „Geheimnis“ um den Roman das ist, was sicher viele zu schätzen wissen.

Nicht nur Morgan ist sehr liebevoll gestaltet, auch die anderen wichtigen Charaktere wirken lebensecht. Besonders ans Herz gewachsen sind mir allerdings Jared und Gabe, umso gespannter bin ich also auf Teil 2, der nicht nur aus Mimis Perspektive, sondern auch aus Jareds Sicht geschrieben sein wird. Auch Mimi ist ganz entgegen ihres Namens, mit dem ich mich lange Zeit überhaupt nicht anfreunden konnte, eine tolle Protagonistin, deren großes, reines Herz mich sehr begeistern konnte. Der Plot hängt zu einem großen Teil auch von ihren Entscheidungen ab, die immer charaktergetreu geschehen, was nicht vielen Autoren gelingt.

Der Plot war insgesamt ziemlich umwerfend. Mit der Geschichte hätte ich im Leben nicht gerechnet, als ich zum ersten Mal von diesem Buch gehört habe. Ihr bekommt hier eine Geschichte, die zu einem großen Teil in einer Highschool spielt, aber trotzdem so viel mehr bietet. Neben den Klassikern wie eifersüchtigen Cheerleadern, konkurrierenden Sportmannschaften und ein paar anderen typischeren Charakteren gibt es in dieser Geschichte auch ein paar Tiere und andere Wesen, die man sehr zu schätzen lernt. Gepaart wird dies mit einigen Traumsequenzen, die wichtig für die Handlung sind und spannend zu lesen sind.

Mich begeistert vor allem der ganze Ideenreichtum, der hinter der Geschichte steckt. Man merkt einfach, wie viel Mühe die Autorin in ihr Erstlingswerk gesteckt hat. Diese Welt, die die Autorin hier entworfen hat, ist mir in dieser Weise noch nie begegnet, so dass ich viel Freude beim Entdecken hatte und mich auf weitere Geschichten mit den gleichen Charakteren freue.

Man merkt zwar, dass es Indie publiziert wurde, da es manche Stellen gab, die man sicher hätte verkürzen können, aber es ist tatsächlich eins von den besten Indie-Büchern, die ich bisher gelesen habe.


Fazit

Ihr lest es sicher raus: von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. Von Charakteren über die Welt bis hin zum Plot stimmt fast alles, so dass man mit dem Buch ein sehr unterhaltsames, umfangreiches Werk bekommt, welches man so schnell nicht wieder vergessen wird.

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109 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

erotik, fahrrad, reise, liebesroman, romance

Bis ans Ende der Welt und zurück

Ruthie Knox , Antje Althans
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 15.01.2015
ISBN 9783802593048
Genre: Liebesromane

Rezension:

Worum geht’s?

Tom und Alex planen eine Radtour quer durch die USA und werden durch Toms Schwester zusammengeführt, die Tom nicht alleine fahren lassen möchte. Jedoch hat Tom keine Lust auf Gesellschaft und plant Alex gleich am Treffpunkt eine Absage zu erteilen, aber dann muss er mit Schrecken feststellen, dass Alex kein Mann ist, sondern eine äußerst attraktive Frau, die er unmöglich alleine fahren lassen kann.
Auch Alex hat sich eindeutig mehr von ihrem Begleiter erhofft als einen wortkargen, sexy Einzelgänger, der sie vom ersten Augenblick an in den Wahnsinn treibt. Trotzdem machen sie sich gemeinsam auf den Weg und erleben ihr Glück auf dem Sattel gemeinsam.

Schreibstil

Das Buch ist im Wechsel zwischen Lexies und Toms Perspektive geschrieben, so dass man als Leser gleich weiß, dass die beiden sich voneinander angezogen fühlen und man so umso mehr mitfiebern kann, wann sie sich denn endlich kriegen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und hatte das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen (voll schade, es hätten gerne noch 500 Seiten mehr sein dürfen). Der Schreibstil orientiert sich ein wenig am übrigen LYX-Programm, das ist mir komischerweise sofort aufgefallen, finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Wer viel aus dem Verlagshaus liest, wird sich sicher darüber freuen, anderen wird es wahrscheinlich nicht mal auffallen.

Meine Meinung

Hach ja – eindeutig ein Sommerbuch, das man einfach lieben muss. Lexie und Tom sind zwei wahnsinnig süße Charaktere, die beide ihren Packen zu tragen haben. Man weiß instinktiv, dass sie nur gemeinsam aus ihrem Schneckenhaus kriechen können, um endlich wieder ein schönes Leben zu leben.
Das Konzept des Roadtrips gepaart mit noch mehr Natur hat mich übrigens so sehr an diesem Buch gereizt, dass ich es unbedingt sofort haben musste. Ich hatte gehofft, dass man noch mehr über die einzelnen Staaten erfährt, durch die sich der TransAmerica Trail schlängelt, dafür war das Buch dann aber leider nicht dick genug, so dass dieser Teil einfach zu kurz gekommen ist. Deswegen gibt es auch ein bisschen Abzug.

Sonst hat mich die Geschichte jedoch so sehr fesseln können, dass ich im Urlaub sogar im Auto gelesen habe und mir nicht schlecht wurde. Roadtrip-Geschichten haben für mich immer so einen tollen Reiz, den die Autorin in dieser Geschichte wunderbar vermitteln konnte. Sie hat in mir Sehnsucht danach geweckt ein Land und dessen Natur aus eigener Kraft zu entdecken und auch mal spontan zu handeln. Die Geschichte hat also nicht nur den Charakteren, sondern auch mir unheimlich viel gegeben.

Auch auf philosophischer Ebene hatte das Buch überraschend viel zu bieten. Gerade der enge Zusammenhang mit der Natur und Toms Geschichte regen zum Nachdenken über nachhaltiges Leben und Umweltschützen an. Lexie und Tom beziehen sich häufig auf Henry D. Thoreaus Werk „Walden oder Leben in den Wäldern“, was sich nach einem sehr interessanten Titel anhört und – schwupsdiwups – auf meinem Kindle gelandet ist, weil mich ihre Diskussion wirklich neugierig gemacht hat.

Nicht nur die Natur wird zum Diskussionsthema, sondern auch das „Entscheidungen treffen“ bzw. „Falsche Entscheidungen treffen“. Beide Charaktere haben eine Vergangenheit, die sie ihre Entscheidungen in Frage stellen lässt, bei Tom ist es sogar so schlimm, dass er eigentlich gar keine wichtigen Entscheidungen mehr treffen möchte. Die Radtour ist ein schwieriger Weg zu sich selbst. Beide Charaktere müssen sich selbst neu entdecken und lernen, auch mit schlechten Entscheidungen leben zu können. Ob sie das schaffen, bevor sie das Ziel erreichen, bleibt allerdings bis fast zum Schluss offen und natürlich werde ich euch nicht verraten, wie das Buch ausgeht.

Fazit

Dieses Mal ist es ganz einfach: Ihr müsst dieses Buch auf der Stelle lesen! Die Geschichte ist zuckersüß, die Charaktere sehr sympathisch und das richtige Feeling kommt auch auf. Wer Roadtrips liebt, wird auch dieses Buch lieben!

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Style

Lauren Conrad
Fester Einband: 230 Seiten
Erschienen bei mvg, 11.07.2014
ISBN 9783868824605
Genre: Sachbücher

Rezension:

Lauren Conrad ist Model und Autorin mehrerer Bücher, die euch vielleicht sogar geläufig sind (L. A. Candy Series, nur auf Englisch erhältlich). Sie hat zwei Beautyratgeber geschrieben: Style und Beauty. In ihrem Buch Style gibt sie jede Menge Modetipps, zählt Kleidungsstücke auf, die Frau unbedingt im Kleiderschrank haben sollte, gibt Tipps zum Shoppen und dazu, die richtigen Accessoires auszuwählen.

Eigentlich sollte man meinen, dass ihr Buch eine Art Bibel für Frauen wäre, allerdings muss ich sagen, dass es mich ein bisschen enttäuscht hat. Es ist zwar sehr sympathisch geschrieben und man erfährt auch Dinge, die man vorher vielleicht nicht unbedingt gewusst hat, aber ihre Modetipps waren mir viel zu sehr auf einen Modetypen ausgerichtet. Viele der It-Pieces würde man in meinem Kleiderschrank gar nicht finden, weil sie einfach nicht zu mir passen, sondern eben nur zu großen Blondinen mit Kulleraugen. Der Abschnitt zum Make-Up hat mir dagegen in diesem Buch sehr gut gefallen, weil mir ihr Make-Up grundsätzlich sehr gut gefällt und super easy nachzuschminken ist.
Alles in allem hat es dann aber für „nur“ 3,5 Sonnen von 5 gereicht. Für ihre Fans sicher ein Must-Have, andere, die nicht zufällig groß und blond sind, haben von anderen Büchern sicher mehr!

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The Glam Guide

Fleur de Force
Fester Einband
Erschienen bei Headline, 15.02.2015
ISBN 9781472228406
Genre: Sachbücher

Rezension:

Fleur de Force ist eine der bekanntesten Fashion- und Beautybloggerinnen auf YouTube und nun hat sie ein Buch herausgebracht, auf das ich schon eine Weile sehr gespannt war. „The Glam Guide“ ist eine Sammlung an Tipps und Tricks für Mode, Schönheit, Lifestyle und vieles mehr, gepaart mit tollen Illustrationen und einigen schönen Fotos.

Ein paar von euch wissen vielleicht, dass ich vor nicht allzu langer Zeit einen Nebenjob in einer kleinen Mode-Boutique angefangen habe, so dass ich nach einigen Büchern gesucht habe, die mir verraten, wie ich Kunden besser und individueller beraten kann. Das konnte dieses Buch nicht so wirklich (das war mir aber vor dem Kauf schon klar, trotzdem musste ich es unbedingt mitbestellen – ist ja schließlich die perfekte Ausrede gewesen), stattdessen habe ich ein Buch gefunden, das mir viele neue Tricks und Kniffe beigebracht hat, die ich versuche, in meinem Alltag anzuwenden. Vieles davon weiß man schon, wenn man sich mit der Materie gerne auseinander setzt, es gab jedoch auch einiges zu entdecken. Am besten gefällt mir jedoch die Aufmachung, so dass dieses Buch die perfekte Dekoration für meine Make-Up- und Schmuckecke ist.
Wegen der tollen Illustrationen und dem sympathischen Schreibstil gibt es von mir 4 von 5 Sonnen!

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Mein schönstes Ich

Veronika Wimmer
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kreuz Verlag, 01.06.2014
ISBN 9783451612619
Genre: Sachbücher

Rezension:

Veronica Wimmer ist Farb- und Typstylistin und gibt mir ihrem Buch wahnsinnig gute Tipps, um seinen eigenen Farbtypen herauszufinden und sich dementsprechend zu kleiden. Neben Farbtypen und Empfehlungen dazu, finden sich in diesem Buch verschiedene Stilrezepturen und Tipps zum Verstecken von Problemzonen oder zum Hervorheben von Lieblingskörperstellen.

Von der Aufmachung her schon eher ein Ratgeber, mit wenigen, gut ausgewählten Bildern und leicht verständlichem Text. Besonders gut hat mir die Einführung in die Farben gefallen, die ich gleich mal als Anlass genommen habe, um meinen Kleiderschrank typgerecht auszumisten (ihr glaubt gar nicht, wie viele nutzlose Klamotten ich hatte…). Vieles davon empfand ich als sehr sinnvoll und passend und konnte verschiedene Farben und Style an mir entdecken, die ich vorher eher unterbewusst durch Lieblingsteile „ausgelebt“ habe. Jetzt weiß ich, welche Stoffe und Farben mir wirklich gut stehen und kann zielgerichteter einkaufen gehen, um nicht wieder einen Riesenstapel Fehlkäufe verantworten zu müssen. Allerdings muss aber auch der Hinweis darauf gegeben sein, dass man sich nicht sklavisch an so ein Buch halten sollte. Letztendlich kommt es immer noch mehr darauf an, was man gerne trägt. Das Buch kann lediglich eine gute Hilfestellung dabei geben, seinen eigenen Stil zu entdecken und umzusetzen. Deshalb 4 von 5 Sonnen!

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zauberei, gabe, das allgemeine chaos, vermittlungsagentur, partnervermittlungsagentur

Eine zauberhafte Gabe

Heather Webber , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.02.2014
ISBN 9783442479856
Genre: Liebesromane

Rezension:

Worum geht’s?

Lucy Valentine gehört zu einer Familie, die Auren sehen kann und darauf eine Partnervermittlungsagentur gegründet hat, weil sie sehen können, wer zueinander passt. Durch einen dummen Zufall hat Lucy jedoch nur die Fähigkeit verlorene Dinge wiederzufinden, so dass sie einen neuen Zweig in der Agentur gegründet hat, bei dem sie sich darauf spezialisiert hat, verlorene Lieben wiederzufinden. Dann wird sie jedoch in einen Mordfall verwickelt, der gar nicht so leicht aufzuklären ist. Da benötigt sie wohl eindeutig die Hilfe von sexy Privatdetektiv Sean, mit dem sie ja längst zusammen wäre, gäbe es da nicht diesen Fluch…

Schreibstil

„Eine zauberhafte Gabe“ ist ein Roman, der zu einem auffällig großen Teil aus Dialogen besteht, was mir sehr gut gefallen hat, da es so zügig voran ging. Ansonsten fühlte ich mich vom Ton der Geschichte an einen waschechten Krimi erinnert, woran das lag, weiß ich allerdings selbst nicht so genau. Für jemanden, der sonst eher Fantasy liest, ist diese Geschichte mal eine willkommene Abwechslung in der Schreibweise.

Meine Meinung

Vorweg: „Eine zauberhafte Gabe“ ist Teil 2 der Reihe – wenn ich das gewusst hätte, hätte ich natürlich erst das erste Buch gelesen. Wenn man es nicht gelesen hat, ist es aber nicht so schlimm, weil viele Dinge noch einmal gut erklärt werden und einem so die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gut bewusst werden.

Die Ermittlerin Lucy ist eine interessante Persönlichkeit, die gar nicht so leicht zu beschreiben ist. Sie ist ein bisschen quirlig, ein bisschen romantisch und sehr abergläubig, was wohl damit zusammenhängt, dass ihre Familie eben Auren sehen kann und sie Dinge durch Berührung wiederfinden kann.

Das Konzept hat mir wirklich gut gefallen, auch ihre anderen Familienmitglieder passten perfekt in diese sonderbare, aber aufregende Familie. Überhaupt ist jeder der Charaktere mit viel Liebe gezeichnet. Das merkt man auch bei ihren beiden besten Freundinnen Marisol und Em, genauso wie bei ihrem sexy Privatdetektiv Sean, dem sie einfach nicht näher kommen will, weil ihre Familie seit Ewigkeiten einen Fluch mit sicher herumträgt.

Im Buch gibt es mehrere verschiedene Handlungsstränge, die gut miteinander verflochten wurden und sich an vielen Punkten berührten. Gerade die Handlungen, die Lucy persönlich betrafen, waren meiner Meinung nach auch die spannendsten, wobei ich für Leo ja tatsächlich fast ein paar Tränen verdrückt hätte.

Fazit

Insgesamt hat „Eine zauberhafte Gabe“ meine Erwartungen übertroffen. Es ist sicher nicht mein neues Lieblingsbuch, aber für einen Einsteiger in das Genre Krimi war es wirklich perfekt. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen!

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