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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

Orpheus

Salih Jamal
Fester Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 17.09.2018
ISBN 9783752822847
Genre: Romane

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Schall und Rauch

Lyl Boyd
E-Buch Text
Erschienen bei Books on Demand, 03.09.2018
ISBN 9783752847512
Genre: Sonstiges

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28 Bibliotheken, 7 Leser, 6 Gruppen, 1 Rezension

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Geträumte Welten - Anthologie fantastischer Autoren

Daniela Zörner , Michael Haag , Frank W. Werneburg , Yves Patak
E-Buch Text
Erschienen bei neobooks, 01.10.2018
ISBN 9783742720634
Genre: Fantasy

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Ab morgen für immer

Leslie Cohen , Anke Brockmeyer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 03.09.2018
ISBN 9783956498046
Genre: Liebesromane

Rezension:

An einem Chipskrümel kann man nicht ersticken

 

Der erste Teil war nicht mein Fall, aber dann war der Roman besser zu lesen

 

Inhaltsangabe zu "Ab morgen für immer"

Das klassische Szenario: Mann trifft Frau … Frau geht mit einem anderen nach Hause. So beginnt die Geschichte von der quirligen Eve und dem realistischen Ben. Ein halbes Jahrzehnt lang lieben sie aneinander vorbei und verlieren sich dennoch nie aus den Augen. Doch plötzlich scheint ihre gemeinsame Zeit gekommen zu sein. Nach einer überraschenden Liebesnacht entsteht zwischen ihnen etwas Neues. Wird diese zarte, zerbrechliche Verbindung halten – vielleicht sogar für immer?

 

Meine Meinung:

 

Am Anfang hatte ich große Probleme mit diesem Buch, ich fand es einfach nur langweilig. Am liebsten hätte ich es abgebrochen. Das Buch ist unterteilt in zwei Erzählstränge, Eve und Ben. Da ich es in einer Leserunde gelesen habe, gab eine Mitleserin uns Mut und schrieb, dass das Buch besser würde. So war es auch und es steigerte sich bis zum Schluss.

Eve, auf die sich dieses Buch hauptsächlich bezieht,  hat große Verlustängste und immer Angst, dass sich ihre Partner von ihr trennen, so trennt sie sich selbst von Ihnen. Der 11. September spielt  eine sehr wichtige Rolle, aber leider wurde dieses Thema nur am Rande erwähnt, Schade eigentlich. Aber das ist leider ein Manko des Buches, dass Themen angesprochen werden, aber dann wieder fallen gelassen. Der Erzählstrang von Ben (leider viel zu kurz) hat mir sehr gut gefallen, da er doch Optimismus ausstrahlt. Aber für ihn ist  schwierig, da Eve ihre Eigenheiten hatte, die auch skurril waren. Für sie war es wichtig, dass von Gebrauchsgegenständen immer beide Partner da waren, da ja sonst der andere Partner traurig wäre.

Ich hatte mir auf Grund des Klappentextes eine doch interessante Geschichte vorgestellt, aber leider wurde ich enttäuscht. Auch der Schreibstil hat mir wenig zugesagt.

Dieses Buch habe ich innerhalb einer Leserunde bei Lovelybooks gelesen.

 

 

 

 

 

 


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76 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

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Schnee in Amsterdam

Bernard MacLaverty , Hans-Christian Oeser
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 20.09.2018
ISBN 9783406727009
Genre: Romane

Rezension:

Resümee einer Ehe, die noch lange nicht am Ende ist

Ein bezauberndes Buch, welches sehr ergreifend ist und mich sofort in seinen Bann gezogen hat

Inhaltsangabe zu "Schnee in Amsterdam"

Ein älteres Ehepaar aus Glasgow, Gerry und Stella Gilmore, fliegt für ein verlängertes Wochenende nach Amsterdam. Die kleine Reise soll die beiden aufmuntern, sie wollen die Stadt erkunden und etwas für ihre Ehe tun. Sie lieben sich noch, man kennt einander samt allen kleinen Fehlern – aber in den vier Tagen treten tiefe Risse in ihrer Beziehung zutage. Und es wird klar, dass Stella einen ganz eigenen Plan verfolgt. Dieser Plan hängt mit einem der bezauberndsten Orte in Amsterdam zusammen, dem Beginenhof, und mit einem Gelübde, das Stella einst getan hat. Gerry dagegen, ehemaliger Architekt, hat weitgehend abgeschlossen mit seinem Leben, in dem der Alkohol eine zu große Rolle spielt. Während ihrer Reise drängt allmählich ein Ereignis aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit in Belfast, Nordirland, immer stärker an die Oberfläche, etwas, das ihr ganzes Leben geprägt hat. Am Ende der Reise zeigt sich, wie tief der Graben zwischen ihnen wirklich ist. Ein dichter, bewegender und aufwühlender Roman voller Lebensklugheit, Komik und Tragik.

 

Meine Meinung:

Gerry und Stella, ein irisches Ehepaar aus Glasgow, um die 70,  fliegen für ein verlängertes Wochenende nach Amsterdam. Diese Reise hat Stella Gerry zu Weihnachten geschenkt, um ihrer Ehe einen neuen Schwung zu geben. Auch verfolgt Stella einen Plan, da sie vor vielen Jahren ein Gelübde gemacht hat. Gerry, der praktisch mit dem Leben abgeschlossen hat, sich ganz dem Alkohol hingibt. Stella hingegen hasst es, wenn Gerry so viel trinkt und hat sich ganz ihrer Religiosität verschrieben. Sie lieben sich noch immer, das zeigen die kleinen Neckereien und der doch liebevolle Umgang mit dem Anderen, obwohl ich einiges übertrieben fand, aber das ist Ansichtssache. Es wird klar, dass doch plötzlich diese Ehe, wobei beide sich noch lieben, einige Risse deutlich werden. Sie leben nicht miteinander, sondern nebenher. Es wird nur allzu deutlich, dass Kommunikation und Respekt bei Beiden einfach nicht vorhanden ist. Auch Stella muss erkennen, dass man Träume nicht aufschieben sollte, sonst ist es einfach dafür zu spät.

Ich hatte das Gefühl, dass der Autor Bernard MacLaverty ein Ehepaar als Vorbild hatte, denn diese ganzen Details haben mich doch auch selbst erkennen lassen. Ich war von dem bezaubernden Schreibstil doch fasziniert, dass das Buch mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und mich sehr ergriffen hat. Die Protagonisten waren sehr authentisch dargestellt und auch die Situationen waren nachvollziehbar. Dies ist ein Buch, das noch lange nachhalt.

 

 


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30 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Katharina von Bora & Martin Luther

Maria Regina Kaiser
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Verlag Herder, 13.09.2016
ISBN 9783451068836
Genre: Biografien

Rezension:  
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25 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 15 Rezensionen

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Honolulu King

Anne-Gine Goemans , Andreas Ecke
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 10.09.2018
ISBN 9783458177623
Genre: Romane

Rezension:

Die Wahrheit hat viele Gesichter

 

Dieser Roman hat mich schon sehr bewegt und war sehr aufwühlend

 

Inhaltsangabe zu "Honolulu King"

Hardy Hardy, Betreiber eines indonesischen Imbiss’ in Haarlem, hat mit seinen fast achtzig Jahren schon jede Menge erlebt: als Elfjähriger musste er auf Java mit ansehen, wie Unabhängigkeitskämpfer seine Familie ermordeten. Einen Trost fand er als Erwachsener in der Hawaii-Musik, bei seiner Band »Honolulu Kings« – und bei seiner Frau Christina, einer bildschönen Holländerin, der Liebe seines Lebens. Doch während sie immer tiefer in der Demenz versinkt, tritt seine eigene Vergangenheit zunehmend klarer ans Licht: Blieben die Morde an seiner Familie doch nicht ungesühnt? Hat Hardy sich gar selbst mit Schuld beladen? Er kann dem, was geschehen ist, nicht entfliehen, und muss sich den Dämonen seiner eigenen Geschichte stellen.
Ein großer Roman über das, was war und was bleibt – und über ein außergewöhnliches Leben, bevölkert von Figuren, die dem Leser ans Herz wachsen.

 

Meine Meinung:

Hardy Hardy, betreibt in Haarlem/Holland ein Toko zusammen mit seinen Freunden Cok und George. Auch Synne hilft ihm dabei, die statt zu studieren, wie ihre Mutter es will, doch lieber Köchin werden will. Nebenbei interviewen die drei alten Herren Personen, die die Gräueltaten während des zweiten Weltkrieges in Indonesien miterlebt haben. Hardy hat als 11jähriger diese Gräueltaten miterlebt und musste zusehen, wie seine Mutter und seine beiden Geschwister umgebracht wurden. Seit dieser Zeit hat er einen Hass auf die Japaner, die die indonesischen Unabhängigkeitskämpfer gedrillt hatten. Seit dieser Zeit ist Hardy zerfressen um Hass auf die Japaner. Er hat aus dieser Zeit ein Geheimnis, das er nicht preisgibt. Er ist später nach Holland ausgewandert. Dort gründete er die Honolulukings, einer Band, in der er auf einer Steelgitarre hawaiianische Musik spielte, die seinem Vater gehörte. Später lernt er seine geliebte Frau Christina, eine hübsche Holländerin, die jetzt leider immer mehr in Demenz versinkt und in einem Hotel, das heißt einer Pflegeeinrichtung für Demenzkranke lebt, und leider ihren Mann nicht mehr erkennt. Da er immer mehr in Einsamkeit versinkt, möchte er, wie sein Vater, auch zu den Freimaurern. Allerdings muss Hardy ein sogenanntes Baustück über sich schreiben, das heißt seinen Lebenslauf. Er gibt in diesem Baustück vor allen Menschen, den Brüdern der Freimaurer, seinen beiden  besten Freunde Cok und George, sowie seiner Tochter Aswani und Enkelin Synne sein Geheimnis preis, welches großes Entsetzen zur Folge hat.

 

Fazit:

Am Anfang hatte ich sehr große Schwierigkeiten in das Buch zu kommen, es war einfach zu viel an Informationen, gepaart mit Musik und ohne richtige Ordnung. Das hat sich aber dann gelegt und ich konnte das Buch gut lesen. Der Schreibstil war flüssig und die Protagonisten sehr authentisch dargestellt.  Die drei alten Herren sind mir richtig ans Herz gewachsen. Zwar hat mich das Überangebot an Musiktiteln gestört, aber es geht auf der anderen Seite in diesem Buch ja unter anderem um hawaiianische Musik.

Ich gebe 3,5 Sterne, aufgerundet 4 Sterne

 

 

 

 

 

 


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15 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Steven Plodowski Krimi / Der Tod kam in der Nachtschicht

Paul Steinbeck
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei epubli, 17.06.2018
ISBN 9783746733425
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Tod kam in der Nachtschicht – Paul Steinbeck

 

Leider wurde dieser Krimi erst zum Ende spannend

 

Inhaltsangabe zu "Steven Plodowski Krimi / Der Tod kam in der Nachtschicht"

 

Die Welt bereitet sich auf die Weltmeisterschaften der Berufe vor. Die Besten ihres Landes werden in wenigen Wochen bei der größten Veranstaltung ihrer Art in Kolumbien antreten. Doch aus-gerechnet im Betrieb eines der deutschen Teilnehmer geschieht ein grausamer Mord. Der unglückliche Tote ist niemand Geringeres als der Bundestrainer und Ausbilder für die Polymechaniker.

Kommissar Plodowski taucht im ober-schwäbischen Ravensburg in eine Welt der internationalen Mafia und Industriespionage ein, die unglücklicherweise kollidiert mit den Weltmeisterschaften der Berufe und den Vorbereitungen für die Veranstaltung in Kolumbien. Mittendrin Julian, einer der besten Polymechaniker Deutschlands. Die Ermittlungen drohen ihm den erhofften Sieg bei den Meisterschaften zu rauben.

Für Plodowski entwickelt sich aus einem Mordfall eine dramatische wirtschaftspolitische Affäre, die ihn selbst in große Gefahr bringt – und sein Leben verändert.

 

Meine Meinung:

Der Autor Paul Steinbeck hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil, sodass sich das Buch sehr gut lesen lässt. Die Seiten fliegen nur so dahin. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es eine Aneinanderreihung von Ereignissen war, ohne irgendwelche Spannung. Diese Spannung tauchte erst gegen Ende des Buches auf, was eindeutig zu wenig ist.

Dass der Autor in Oberschwaben wohnt, vielleicht auch schon dort sein Leben lang , macht sich dadurch bemerkbar, dass er sehr genau auf landschaftliche Details eingeht. Auch bei der Beschreibung von Bogota/Kolumbien und deren Umgebung ging der Autor sehr in Detail. Die Krönung des Ganzen war noch eine Liebesgeschichte, die in dem Ausmaß in einem Krimi nichts verloren hat.

Ich will es dem Autor Paul Steinbeck nicht ankreiden, dass er absoluter Fan von Worldskills ist und somit einen Krimi schreiben wollte, der Worldskills mit beinhaltet, aber er hat sich eindeutig zu wenig um die eigentliche Idee gekümmert. So wurde diese Krimihandlung zeitweise doch sehr verworren und unglaubwürdig.

Auch wurde einiges am Ende des Buches nicht geklärt. Der Autor Paul Steinbeck verwies darauf hin, dass dieses Buch der Anfang einer Reihe sei und diese fehlende Aufklärung im zweiten Band geklärt würde. Da bin ich allerdings der Meinung, dass so etwas einfach nicht geht. Für mich muss ein Krimi in sich abgeschlossen sein, ich will nicht gezwungen werden (nur weil es mich doch interessiert) auch noch den zweiten Band zu lesen.

 

Fazit:

Leider wurde dieser Krimi erst zum Ende spannend 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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117 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

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Mit der Faust in die Welt schlagen

Lukas Rietzschel
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 07.09.2018
ISBN 9783550050664
Genre: Romane

Rezension:

Ein Bild das gezeichnet ist von Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit

 

Ein beindruckendes Buch, welches mich deprimiert, wütend und traurig gemacht hat und noch lange nachwirken wird.

Inhaltsangabe zu "Mit der Faust in die Welt schlagen"

Zwei Brüder, ein Dorf in Ostsachsen und eine Wut, die immer größer wird

Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es.

Lukas Rietzschels Roman ist eine Chronik des Zusammenbruchs. Eine hochaktuelle literarische Auseinandersetzung mit unserem zerrissenen Land.

 

Meine Meinung:

Das Buch „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ist unterteilt in 3 Handlungsstränge 2000 – 2004, 2004 – 2006 und 2013 – 2015. Wir begleiten die Familie Zschornak mit ihren Söhnen Philipp (geb. 1991) und Tobi (geb. 1995). Die Familie baut 2000 ein Haus in Neschwitz(Sachsen) und es sieht nach einem glücklichen Familienleben aus. Doch leider täuscht das, denn unter der Oberfläche brodelt es ganz gewaltig. Das Geld ist knapp (der Vater Elektriker und die Mutter Krankenschwester) und eine liebevolle Familie sieht anders aus. Unterhaltungen finden kaum statt und über Politik wird überhaupt nicht gesprochen. Fragen der Jungen bleiben unbeantwortet. Die Gegend ist gezeichnet von stillgelegten LPG – Höfen, der schon lange geschlossenen Tongrube und auch das Schamottwerk ist schon lange stillgelegt, nur der Schornstein bröckelt vor sich hin. Der Verfall des Ortes nimmt ihren Lauf und schon bald gibt es nichts mehr, auch die Schule wird geschlossen. Es herrscht Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit.

Die Jungen sind weites gehend sich selbst überlassen und auch die Ehe steht vor dem Aus.

Lukas Rietzschel hat einen sehr beeindruckenden Debütroman geschrieben, der mich deprimiert, wütend und traurig gemacht hat. Er schreibt auf der einen Seite fast poetische, wenn es darum geht Situationen zu beschreiben (z. B. flirrende Hitze) auf der anderen Seite erzählt er nur, er kommentiert nicht, aber er hat mich gefesselt. Er überlässt es dem Leser, dass er sich seine Gedanken darüber macht und mit anderen diskutiert. Ich bewundere Lukas Rietzschel dafür, dass er den Mut hatte, dieses Buch zu schreiben. Auch ich habe begriffen, warum es so ist, wie es ist und es ist nicht nur in Sachsen so.

 

Ich war froh, dass ich das Buch innerhalb einer Leserunde bei Lovelybooks lesen durfte und darüber diskutieren konnte.

 

Fazit: Es ist ein Buch mit einem offenen Ende und ich hoffe, dass viele dieses Buch lesen und sich ihre Gedanken (so wie ich) darüber machen. Bei mir wird das Buch noch sehr lange nachklingen. Es ist absolut empfehlenswert.

 

 

 

 


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76 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 31 Rezensionen

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Gun Love

Jennifer Clement , Nicolai von Schweder-Schreiner
Fester Einband: 251 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.09.2018
ISBN 9783518428320
Genre: Romane

Rezension:

So steht es nicht im Lebensbuch des Lammes

 

Ein sehr beeindruckender Roman, der aber auch sehr bedrückend ist

 

Inhaltsangabe zu "Gun Love"

Seit ihrer Geburt lebt Pearl im Auto, sie vorne, ihre Ausreißer-Mutter auf der Rückbank. Vierzehn Jahre stehen die beiden jetzt schon am Rande eines Trailerparks irgendwo in Florida. Draußen vor der Windschutzscheibe ist die Welt den Waffen verfallen: Kinder wachsen mit Pistolen statt Haustieren auf, Schießübungen immer und überall, mal Alligatoren, mal den Fluss, mal Polizisten im Visier, und sonntags sitzt man beim Gottesdienst mit der geschulterten Schrotflinte in der ersten Reihe. Doch im Ford Mercury wirken andere Kräfte, hier lernt Pearl das Träumen. Bis ein schöner Mann und seine Pistolen alles verändern …

 

Meine Meinung:

Seit 14 Jahren lebt Margot mit ihrer Tochter Pearl in einem alten Ford Mercury Topaz Automatik auf dem Trailerplatz in der Nähe einer Müllkippe, auf der tödliche Abfälle aus dem Krankenhaus, korrodierende Batterien, Reinigungsmittel und Abfälle aus der Stadt lagerten. Dadurch kam es Mutationen: Siamesische Alligatorenbabys, Exen mit 12 Beinen und Margot sagte „Säst du eine Rose, kommt eine Nelke, pflanzt du einen Zitronenbaum kommt eine Palme.“ Auf die Toilette gehen sie auf dem Platz, aber wenn das Wasser wegen des Gestanks der Müllkippe zu sehr riecht, gehen sie zu McDonalds. Pearl war ein hübsches Mädchen mit silbrigweißem Haar und einer Haut so weiß wie Porzellan. Pearl lebt vorne im Auto, ihre Mutter auf der Rückbank. Sie essen von Limogesteller aus dem Kofferraum, ein Relikt aus der wohlhabendender Vergangenheit ihrer Mutter.  Pearl geht in die Schule und ihre Mutter Margot arbeitet als Putzfrau in einem unterversorgtem Veteranenkrankenhaus. Sie sind scheinbar glücklich, aber Pearl kennt nichts anderes. Ihr größter Wunsch ist ein Tisch und ein Stuhl. Sie erzählen sich Geschichten und Pearl lernt das Träumen, während draußen die Männer Schießübungen machen, auf Bäume und in den Fluss. Margot konnte in ihre Tochter hineinsehen und sagte: Pearl, Kleines, du darfst mich nicht zu sehr lieben. Das bin ich nicht wert.“ S. 30 Ihre Mutter sagte auch: „Ich weiß, dass die Erinnerung der einzige Ersatz für die Liebe ist.“ S. 37

Doch eines Tages kommt Eli auf den Platz und Margot ist ihm sofort verfallen. Wenn Eli bei Margot ist, dann macht Pearl Hausaufgaben in einem verlassenen Wohnwagen. Dort werden Waffen gelagert und diese Waffen erzählen Pearl ihre Todesgeschichten. In Florida herrschte ich Meinung: „Ruf niemals die Polizei, kauf dir eine Waffe.“ S. 12 „In diesem Teil von Florida bekamen Dinge schnell mal eine Kugel verpasst, einfach nur so.“ S. 17

 

Jennifer Clement hat einen eindrucksvollen, ja fast poetischen Roman geschrieben, über Liebe und Hass, Fantasie und Wirklichkeit inmitten des Irrsinns geschrieben, der aber auch sehr bedrückend ist. Sie hat es verstanden, mich als Leserin, sofort in ihren Bann zu ziehen.

 

 

 


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91 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783827013668
Genre: Romane

Rezension:  
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81 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 37 Rezensionen

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Der Platz an der Sonne

Christian Torkler
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 02.09.2018
ISBN 9783608962901
Genre: Romane

Rezension:

Nur ein Narr tut, was er nicht lassen kann für einen Platz an der Sonne

Es ist ein sehr beeindruckender Roman, der spannend geschrieben wurde und der mich sehr bewegt hat.

Inhaltsangabe zu "Der Platz an der Sonne"

Berlin, 1978: Die Hauptstadt der Neuen Preußischen Republik liegt in Trümmern, die Kinder klauen Kohlen und in der Politik geben sich die Halunken die Klinke in die Hand. In dieser Welt entfaltet sich die faszinierende Lebensgeschichte von Josua Brenner – ein wagemutiger Tausendsassa, der sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Doch als ihn die Ereignisse überrollen, wird der Gedanke an eine Flucht ins reiche Afrika plötzlich real.

Josua Brenner kennt sich aus im Leben der kleinen Leute. Im zerbombten Berlin fährt er Suppe aus, schachert auf dem Schwarzmarkt und holt sich Ratschläge fürs Leben bei Opa Lampbrecht. Eine Zeitlang scheint er die Nase vorn zu haben. Die Umstände sind ihm gewogen, seiner kleinen Familie geht es prächtig und auch die Geschäfte laufen gut. Die Strippenzieher in der Neuen Preußischen Republik versuchen zwar, ihm das Leben schwerzumachen, doch so leicht gibt Josua Brenner nicht auf. Ihn treibt ein unbezwingbarer Wille zum Glück, egal wie oft ihm der Teufel ins Handwerk pfuscht. Erst als es für ihn so richtig knüppeldick kommt, bricht er auf in Richtung Süden. Wie all die anderen vor ihm hat er vor allem ein Ziel: ein besseres Leben in einer besseren Welt. Wunderbar leichtfüßig erzählt Christian Torkler von einem modernen Helden, der sein Schicksal herausfordert und sich niemals geschlagen gibt.

 

Meine Meinung:

In Deutschland tobte nach dem zweiten Weltkrieg noch ein Krieg,  der in den 50iger Jahren stattfand. Nach dem Friedensvertrag von 1961 wurde Deutschland in sechs Teile aufgeteilt, unter anderem in die Neue Preußische Republik. Ganz Europa wurde zerstört und es herrscht bittere Armut, nur Afrika, das heißt in der Afrikanische Union herrscht Wohlstand. Die Neue Preußische Republik wird diktatorisch verwaltet, Menschen verschwinden einfach und freie Wahlen gibt es nicht. Josua Brenner wurde 1978 geboren und musste schon früh bei der Ernährung der Familie helfen, da sein Vater abgeholt wurde und verschwand. Josua hat nie etwas über sein Schicksal erfahren. Auf eine weiterführende Schule kann er nicht gehen, da diese Geld kostet und die Mutter es sich nicht leisten kann, zumal er noch zwei Geschwister hat.

Josua ackert wie ein Pferd, fällt hin und steht wieder auf. Als er sich den Traum einer Kneipe erfüllen will bekommt er die Widrigkeiten der Behörden zu spüren. Es werden ihm Schwierigkeiten gemacht, aber Josua gibt nicht auf. Erst als es wirklich knüppeldick kommt, entschließt er sich zur Flucht in den Süden,  denn er möchte auch einen Platz an der Sonne haben und das gute Leben genießen.

Das Buch ist in zwei Teile unterteilt: der erste Teil schildert Josuas Leben in der Neuen Preußischen Republik, der zweite Teil die Flucht und das Ankommen.  

Auf der Flucht sind die Flüchtlinge den Fluchthelfern ausgesetzt, Menschlichkeit Fehlanzeige im Gegenteil ihnen wird das Geld aus der Tasche gezogen. Aber Josua nimmt alles in Kauf, denn er hat ja das Ziel auf eine bessere Zukunft.

Der Autor Christian Torkler hat diesen fiktiven Roman geschrieben, dessen Schreibstil recht locker ist. Man muss sich daran erst gewöhnen, aber dadurch liest sich das Buch sehr gut. Es ist die Geschichte des Josua Brenners, die mich einfach gefangen nahm.  Es zeigt mir aber auch mit welchen Schwierigkeiten heute Flüchtlinge zu kämpfen haben, nicht nur dass sie ihre Heimat und ihre Familie verlassen, sondern auch die Schwierigkeiten der Flucht.

Fazit:

Dieser beeindruckende Roman hat mich sehr bewegt und beschäftigt mich noch eine ganze Weile. Hintergrundinformationen sind nur teilweise vorhanden, aber es ist die Geschichte des Josua Brenners und das wichtigste ist vorhanden. Das einzige was ich dem Verlag ankreide ist, dass er die Karte von Deutschland nach dem Friedensvertrag von 1961 nicht im Buch veröffentlicht hat. Das würde dem Leser noch einiges erleichtern.


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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

anekdoten, bibelübersetzung, biografie, deutsch, deutscher, erfurt, junker jörg, leben, luther, martin luther, reformation, reformator

Aus einem traurigen Arsch fährt nie ein fröhlicher Furz

Mario Süßenguth
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Eulenspiegel Verlag, 12.09.2016
ISBN 9783359017271
Genre: Sonstiges

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78 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

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Sechs Koffer

Maxim Biller
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 08.08.2018
ISBN 9783462050868
Genre: Romane

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

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Ich war Diener im Hause Hobbs

Verena Rossbacher
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.08.2018
ISBN 9783462048261
Genre: Romane

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Königskinder

Alex Capus
Fester Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 20.08.2018
ISBN 9783446260092
Genre: Romane

Rezension:

Ein Märchen – oder doch eine wahre Geschichte

Dieses bezaubernde Büchlein hat mich total verzaubert

Inhaltsangabe zu "Königskinder"

Als Max und Tina in ihrem Auto eingeschneit auf einem Alpenpass ausharren müssen, erzählt Max eine Geschichte, die genau dort in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution, ihren Anfang nimmt.
Jakob ist ein Knecht aus dem Greyerzerland. Als er sich in Marie, die Tochter eines reichen Bauern, verliebt, ist dieser entsetzt. Er schickt den Jungen erst in den Kriegsdienst, später als Hirte an den Hof Ludwigs XVI. Dort ist man so gerührt von Jakobs Unglück, dass man auch Marie nach Versailles holen lässt. Meisterhaft verwebt Alex Capus das Abenteuer des armen Kuhhirten und der reichen Bauerntochter mit Max' und Tinas Nacht in den Bergen.  Ein hinreißendes Spiel zwischen den Jahrhunderten.

Meine Meinung:

Max und Tina sind mit ihrem Auto auf einem Alpenpass im Greyerzerland unterwegs und es fängt an zu schneien. Dabei fangen sie sich an zu streiten, ob sie nun die Scheibenwischer einschalten oder nicht. Sie stritten über alle möglichen Dinge – aber in den großen Dingen des Lebens – den Dingen, auf die es wirklich ankam – waren sie sich schon immer einig. S. 12  Wie es so kommt, befahren sie den gesperrten Jaunpass und bleiben nach einiger Zeit im Schnee stecken. Die Handys funktionieren nicht und so müssen sie bis zum nächsten Morgen ausharren. Max will Tina eine Geschichte erzählen, die genau hier in den Bergen, zur Zeit der Französischen Revolution ihren Anfang nahm. Auf Nachfrage von Tina, ob die Geschichte auch wahr sei, entgegnete Max: „Wobei es gar nicht so wichtig ist, ob eine Geschichte wahr ist oder nicht. Wichtig ist, dass sie stimmt.“ S. 19 Es ist die Geschichte des armen Kuhhirten Jacob und der reichen Bauerntochter Marie. Die Geschichte beginnt 1779 und endet mit der Französischen Revolution im Jahre 1789. Es ist eine ganz bezaubernde Geschichte und durch die Nachfragen von Tina erfährt der Leser auch geschichtliche Begebenheiten.

Alex Capus hat eine moderne mit einer alten Geschichte so zauberhaft verwoben, dass ich total fasziniert war. Ich hatte das Gefühl, dass ich mit im Auto sitze und die Geschichte höre. Im Auto ist es kalt und draußen tobt der Schneesturm. Es ist eine so wunderbare Nacht, da Max die Geschichte immer in wachen Momenten erzählt. Ob diese Geschichte wahr ist, wer weiß das schon. Mich hatte sie auf jeden Fall verzaubert, denn sie hatte etwas Märchenhaftes.

 

 

 


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Die Liebesbriefe von Montmartre

Nicolas Barreau , Sophie Scherrer
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Thiele & Brandstätter Verlag , 04.09.2018
ISBN 9783851794106
Genre: Romane

Rezension:

Manchmal hat das Schicksal eine Überraschung im Gepäck

 

Ein sehr berührender und herzerwärmender Roman über die Trauer und die Rückkehr ins Leben.

 

Inhaltsangabe:

Als seine Frau Hélène mit nur dreiunddreißig Jahren stirbt, ist Julien Azoulay, ein Autor von Liebeskomödien, am Boden zerstört. Doch Hélène hat ihrem Mann ein Versprechen abgenommen: Julien soll ihr nach ihrem Tod dreiunddreißig Briefe schreiben – für jedes gelebte Lebensjahr einen. Verwundert stellt Julien fest, dass ihn das Schreiben der Briefe auf seltsame Weise tröstet. Er berichtet Hélène von dem Leben, das er jetzt ohne sie führen muss. Von seiner Liebe, die keine Antworten mehr bekommt. Von ihrem Sohn Arthur, der keinen traurigen Papa möchte. Von Cathérine, die ihn so gern trösten will, aber selbst zu unglücklich ist über den Tod ihrer Freundin. Hélène liegt auf dem Friedhof am Montmartre begraben, und dort, in ein Geheimfach am Grabstein, legt Julien seine Korrespondenz. Doch eines Tages sind alle Briefe verschwunden. Statt ihrer entdeckt Julien ein kleines Herz aus Stein. Julien ist fassungslos. Er hat keinem Menschen von den geheimen Briefen erzählt. Und noch seltsamer: Auf jeden Brief, den er nun schreibt, erfolgt eine »Antwort«: ein Gedicht von Prévert, Kinokarten für Orphée, ein Vergiss-mein-nicht-Sträußchen .. Was Julien nicht ahnt, ist, dass jemand ihn beobachtet. Jemand, der seine Briefe liest und den mit seinem Schicksal hadernden Mann mit sanfter Hand in die Welt der Lebenden zurücklenken will. Jemand, der sich in ihn verliebt hat.

 

Meine Meinung:

Dies war mein erster Roman von Nicolas Barreau, der mich von Anfang an mit seiner tiefen Traurigkeit gefangen genommen hat.

Julien, ein Schriftsteller von romantischen Komödien,  hat seine Frau Helene auf dem Friedhof an Heinrich Heines Grab kennen und lieben gelernt. Als dann der Sohn Arthur auf die Welt kam, schien das Glück einfach perfekt. Doch Helene erkrankte an Krebs und nun liegt sie, welch eine Ironie des Schicksals, Julien Helene versprechen, dass sie ihm 33 Briefe schreibt, für jedes Lebensjahr einen. Julien sinkt in ein tiefes Loch und nur der 4jährige Arthur bringt ihn dazu, dass er seinen Pflichten nachkommt, was ihm sehr schwer fällt. Arthur möchte einen Papa, der wieder lacht. Alle wollen ihn trösten, nur Alexandre, sein bester Freund, geht ganz normal mit ihm um, denn Catherine, die beste Freundin von Helene, ist selber von der Trauer gefangen genommen und zieht ihn noch weiter herunter.

Julien versucht immer wieder den ersten Brief an Helene zu schreiben, aber es geht nicht. Doch eines Tages, als der Verleger Favre ihn aufsuchen will, sagt er, dass er schreibe. So schreibt er zwar nicht an dem Buch, sondern seinen ersten Brief an Helene. Dieser Brief ist so wunderschön voller Liebe und Trauer. Julien fühlt sich durch diesen und die nächsten Briefe seltsam getröstet. Er bringt diese Briefe zu Helenes Grab, wo er eine geheime Vorrichtung hat machen lassen, in die er die Briefe hineinlegt. Er hat niemandem von den Briefen erzählt.  Doch eines Tages sind die Briefe verschwunden und stattdessen liegt ein steinernes Herz in der Schachtel. So bekommt er auf jeden Brief eine Antwort und das große Rätselraten beginnt.

Nicolas Barreau hat einen so warmherzigen und gefühlvollen Roman geschrieben, der mich von der ersten Seite an gefangen genommen hat und in seinen Bann gezogen hat. Die Protagonisten waren authentisch dargestellt, wobei ich Catherine nicht mochte und den kleinen Arthur mit seiner herzerfrischenden Art einfach nur goldig fand. Der Schreibstil war flüssig und so geschrieben, dass ich nicht mehr aufhören konnte, zu lesen. Ich war einfach nur begeistert. Dies war mein erster Roman von Nicolas Barreau und weitere werden auf jeden Fall folgen.

Zitate aus dem Buch:

„Die Toten sollten immer ein Zimmer in unseren Erinnerungen haben. Wir können sie dort besuchen, doch es ist wichtig, dass wir sie in diesem Zimmer zurücklassen und die Tür von außen zu machen, wenn wir gehen.“  S. 111

„Wenn sich ein Tor des Glücks schließt,

öffnet sich ein anderes.

Aber oft schauen wir so lange

auf das verschlossene Tor,

dass wir das andere,

das sich für uns geöffnet hat,

gar nicht sehen.“ S. 227

 

Ich danke dem Thiele-Verlag, dass ich dieses Buch bei LovelyBooks lesen durfte.

 

 

 

 

 

 

 


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Worte, die leuchten wie Sterne

Brigid Kemmerer , Henriette Zeltner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959672160
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein Buch über Freundschaft und Vertrauen

 

Ein sehr berührender und emotional bewegender Roman

 

 

Worte, die leuchten wie Sterne

Brigid Kemmerer , Henriette Zeltner
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.08.2018
ISBN 9783959672160
Genre: Jugendbuch

Inhaltsangabe zu "Worte, die leuchten wie Sterne"

Rev hat immer noch mit den Schatten seiner harten Kindheit zu kämpfen. Aber seine liebevolle neue Familie hilft ihm dabei zu heilen.

Emma ist ein Computerfreak und hat selbst ein Online-Spiel entwickelt. Die virtuelle Welt ist wie ihr zweites Zuhause.

Doch plötzlich erhält Rev Briefe von seinem leiblichen Vater, der ihm nicht nur seelische Narben zugefügt hat. Und auch Emma erhält beängstigende Nachrichten von einem Online-Troll, der ihr das Leben zur Hölle macht. In dieser schweren Zeit treffen die beiden aufeinander – und fühlen sofort eine besondere Verbindung. Können sie sich gegenseitig helfen, die traumatischen Ereignisse zu überwinden?

 

Meine Meinung:

Emma, 16, eine onlinegamerin mit Leib und Seele hat ein Spiel „Otherland“ entwickelt. Doch plötzlich treibt ein Troll sein Unwesen in dem Spiel. Emma versucht ihn zu blockieren, aber er tritt immer wieder auf. In dieser Situation trifft sie online auf Ethan. Hinzu kommen noch einige familiäre und persönliche Probleme.

Rev, 18, der immer nur mit einem Hoodie  bekleidet ist, die Kapuze in die Stirn gezogen, wird nur der Sensenmann genannt. Rev wird von den Dämonen seiner Vergangenheit eingeholt und leidet sehr darunter.

 an. Können sie sich gegenseitig vertrauen und wird vielleicht Freundschaft oder mehr daraus?

Das Buch ist so geschrieben, dass Emma und Rev abwechselnd zu Wort kommen und ihre Gedanken und Ereignisse schildern. Das ist teilweise so spannend, dass plötzlich die andere Person zu Wort kommt. Da möchte man am liebsten weiter blättern, aber die andere Geschichte ist auch spannend. So bleibt einem nichts anderes übrig, als kontinuierlich weiter zu lesen. Die Personen sind sehr real und authentisch dargestellt, obwohl ich anfangs meine Probleme mit Emma hatte, aber so reagiert eine 16jährige, manchmal doch recht zickig. Während Rev mir gleich sympathisch war und auch die Nebenpersonen, besonders Declan haben mir sehr gut gefallen.

Besonders hat mir gefallen, dass auf die Gefahren des Internets, insbesondere Onlinespiele hingewiesen wird. Die Personen verstecken sich hinter ihrer Figur und sollten sie Kontakt zu anderen Spielern aufbauen, so ist Vorsicht geboten, denn hinter jedem kann ein Monster stecken.

 

Einige Zitate aus dem Buch:

„Wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin  - und hergetrieben werden.“ S. 26     „Eisen wird an Eisen geschliffen, so schleift einer den Charakter des anderen. Sprüche 27:17.“ S. 241      „Der Trick ist, nah dran zu bleiben. Distanz gibt dem anderen Raum, dich zu verletzen.“ S. 262     „Dinge passieren, wenn sie passieren sollen.“ S. 343       „Die Revolution ist kein Apfel, der vom Bum fällt, wenn er reif ist; man muss machen, dass er fällt.“ S. 360   

 

Brigid Kemmerer hat einen eindrucksvollen Jugendroman geschrieben, der mich sehr bewegt und emotional berührt hat. Dies ist der zweite Teil, den     

man ohne weiteres ohne Kenntnis des ersten Teils „Der Himmel in deinen Worten“ lesen kann. Allerdings werde ich diesen ersten Teil auch noch lesen. Auch hoffe ich auf einen dritten Teil, da es noch ungeklärte Dinge gibt.

 

 

 


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Die Spur der Stachelbeeren

Ulrike Ladnar
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Nikros Verlag, 31.07.2018
ISBN 9783943688085
Genre: Historische Romane

Rezension:

Ereignisse während des Kriegsendes des 1. Weltkrieges in Ludwigsburg

 

Ein fantastischer und spannender historischer Roman

 

 Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Nikros Verlag, 31.07.2018
ISBN 9783943688085
Genre: Historische Romane

Inhaltsangabe zu "Die Spur der Stachelbeeren"

Ludwigsburg, 1918, kurz vor Kriegsende. Die junge Lynn sorgt seit dem frühen Tod ihrer englischen Mutter aufopferungsvoll für ihren Vater und ihren jüngeren Bruder. Ihren ursprünglichen Lebensplan, zu studieren, musste sie deswegen erst einmal zurückstellen. Seit einiger Zeit arbeitet sie als Schwester im Lazarett. Eines Tages taucht Lynn nicht mehr zum Dienst auf – keiner weiß, wo sie sein könnte. Wurde sie entführt? Ist sie mit dem geheimnisvollen Offizier durchgebrannt? Welche Rolle spielt der Major? Und was hat es mit den Stachelbeeren auf sich, die plötzlich vor ihrer Tür liegen? Dann ist Lynn auf einmal wieder da und nichts ist mehr wie vorher.

 

Meine Meinung:

Der Roman spielt während des ersten Weltkrieges, hauptsächlich um 1918 in und um Ludwigsburg. Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt die jeweils eine Zeitungsmeldung als Überschrift haben, die aber in dem aktuellen Kapitel keine Rolle spielt, aber später aufgeklärt wird. Die Kapitel werden von kursiven Segmenten unterbrochen und nach einiger Zeit wurde mir klar, was dies zu bedeuten hat. Das Friedenstagebuch von Oberschwester Babette gab mir einen geschichtlichen Ablauf dieser Zeit, ohne belehrend zu sein. Auch die verschieden Gedichte wurden passend eingearbeitet.

Das Cover zeigt natürlich Stachelbeeren, die auch im Buch auftauchen. Auch das wird am Ende des Buches geklärt. Eine Karte rund um die alten Wälder bei Monrepos rundet das Buch ab.

 

Zitate aus dem Buch:

„Im Leben ist ein Feind jemand, der mein Widersacher ist, der mir schaden will.“ S. 50       „Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei. Und würd er in Ketten geboren……….“ S. 198     „Die schönsten Träume von Freiheit werden ja im Kerker geträumt.“ S. 209          „A Schelm gibd mehr, als er hedd.“ S. 296     „Eine allerletzte findet sich immer noch.“ S. 301

 

Ulrike Ladner hat einen historischen Roman geschrieben, auf dessen ungewöhnlichen Schreibstil sich man einlassen muss, dann ist man von diesem Buch fasziniert, das man allerdings in Ruhe lesen  und sich auch die nötige Zeit nehmen muss.. Die Charaktere sind authentisch ausgearbeitet, wobei mir Lynn und Oberschwester Babette am besten gefielen. Ich finde es großartig, wie Ulrike Ladner diesen zeitgeschichtlichen Roman geschrieben hat, der mich total in seinen Bann gezogen hat. 

Ganz besonders bedanke ich mich bei Frau Niethammer vom Nikros-Verlag, dass ich das Buch doch noch lesen konnte.

Eine kleine Begebenheit am Rande: „Wenn ich das Buch aufgeschlagen habe, habe ich Stachelbeeren gerochen!“ Das hat mich irgendwie fasziniert und amüsiert.

 


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Römer-Kochbuch

Edgar Comes
Medienkombination: 128 Seiten
Erschienen bei Zauberfeder Verlag, 20.07.2018
ISBN 9783938922866
Genre: Sachbücher

Rezension:

Römer Kochbuch – Edgar Comes

einfach nur sehr, sehr lecker

Inhaltsangabe zu "Römer-Kochbuch"

Die Küche der alten Römer hält auch für moderne Gaumen echte Geschmackserlebnisse bereit. Nicht umsonst gilt das älteste erhaltene Kochbuch des römischen Altertums, De re coquinaria (Über die Kochkunst), unter Gourmets schon lange als Geheimtipp.

Edgar Comes hat die besten der antiken Gerichte und Menüs, die er bei vielen Gelegenheiten getestet und perfektioniert hat, in seinem Römer-Kochbuch zusammengestellt: Vorspeisen, sehr vielfältige Hauptgerichte und Beilagen sowie Desserts. Der Autor beschreibt die römische Küche von ihrer Entstehung in archaischer Zeit bis hin zur Vielfalt eines Marcus Gavius Apicius und auch die damals vorhandenen Zutaten sowie die gesamte Bandbreite römischer Kräuter und Gewürze. Schließlich gibt er Tipps und Informationen, wo Zutaten und Repliken von Küchen- und Keramikausstattung bezogen werden können.

Das Buch wurde im Jahr 2009 mit dem World Cookbook Award in der Kategorie „Best Italian Cuisine Book in Germany“ ausgezeichnet.

Meine Meinung:

Ich habe mich riesig gefreut, als ich die Nachricht bekam, dass ich das Römer Kochbuch von Edgar Comes bei Loveleybooks aus dem Zauberfeder-Verlag gewonnen hatte.

Es ist ein wunderbares Buch mit einem stabilen Einband und auch die Seiten vertragen mal einen Spritzer. Die Rezepte sind übersichtlich geschrieben und natürlich gibt es auch das passende Foto dazu. Beides nimmt eine Doppelseite in Anspruch. Bei den Zutaten war ich erstaunt, welche Gewürze die Römer schon hatten und beim Lesen läuft einem schier das Wasser im Munde zusammen. Abgerundet wird das Buch dadurch, dass auf den Schlussseiten bekannte Persönlichkeiten vorgestellt werden und anschließend gibt Edgar Comes einige Tipps.

Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und bin begeistert. Es sind keine Rezepte für jeden Tag, aber Anregungen kann man sich ja holen.

Das Römische Kochbuch ist ein Buch, welches ich nur jedem empfehlen kann, der auch etwas außergewöhnliches auf den Teller bringen will.

 


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Wo mein Herz dich findet

Kathryn Taylor
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.06.2018
ISBN 9783404176694
Genre: Liebesromane

Rezension:

Wo mein Herz dich findet – Kathryn Taylor

 

ein leichter Sommerroman mit Geheimnissen

 

Inhaltsangabe zu "Wo mein Herz dich findet"

Ein plötzliches Unwetter zwingt die junge Cara, in einer einsamen Gegend Unterschlupf zu suchen. Ihr Gastgeber Liam scheint ihr jedoch nur widerwillig Obdach zu bieten. Caras Neugier ist geweckt: Warum lebt der attraktive Mann so zurückgezogen? Ihr wird schnell klar, dass seine raue Schale nur Fassade ist. Sie verliebt sich leidenschaftlich in den Außenseiter. Aber Liam kann ihr keine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft machen - denn sein dunkelstes Geheimnis droht ihre Familie zu zerstören.

Meine Meinung:

Ich hatte mir dieses Buch gekauft, da eigentlich das tolle Sommercover (lauter Sommerwiesenblumen) mich total in seinen Bann gezogen hat. Auch wurde mir das Buch von Bekannten empfohlen und nach einem Blick auf den Klappentext, naja. Hätte ich doch die Leseprobe gelesen, aber ob mich die davon abgehalten hätte, ich weiß es nicht.

Es sind zwei Liebesgeschichten miteinander verwoben, die von Clara und Liam und Amy und Patrick. Das Buch ist flüssig geschrieben, aber da schon nach wenigen Seiten das Geheimnis um Liam vorhersehbar war, war es mit der Spannung vorbei. Ich habe es trotzdem zu Ende gelesen und irgendwie hatte ich das Gefühl, das Ganze habe ich schon einmal gelesen.  Das Buch klingt wie eine schlechte Fortsetzung von Wildblumensommer.

 

 

 


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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Fischland-Angst

Corinna Kastner
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.07.2018
ISBN 9783740803926
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Angst greift um sich auf dem Fischland

 

Ein spannender Krimi, der mit viel Herzblut geschrieben wurde

 

Inhaltsangabe:

Kassandra Voß und Paul Freese ermitteln auf dem Fischland.
Die Frau eines wohlhabenden Galeristen wird entführt und trotz Lösegeldübergabe nicht wieder freigelassen. Stattdessen stellen die Kidnapper weitere Forderungen, und schon bald ist klar: Es geht nicht nur um Geld, sondern vor allem um etwas Persönliches. Wer hat Grund, Greta und ihren Mann zu hassen? Mit jedem Ermittlungsschritt stoßen Kassandra Voß und Paul Freese auf weitere Verdächtige. Sie müssen Gretas Leben retten – doch die Zeit läuft ihnen davon.

Meine Meinung:

Auf dem Fischland häufen sich die Einbrüche und jeder fragt sich, wer wohl der Nächste sein wird. Auch Jan ist betroffen, aber irgendwie verhält er sich komisch. Plötzlich wird Paul Freese von Matthias Röwer gebeten, die Lesung in der Mühle über die Biographie von Carl Röwer zu übernehmen, da Greta an Grippe erkrankt sei. Dann stellt sich heraus, dass Greta keine Grippe hat, sondern entführt wurde. Trotz einer hohen Lösegeldzahlung wurde aber Greta nicht freigelassen. Was steckt dahinter? Kassandra Voß und Paul Freese ermitteln unter großen Schwierigkeiten. Werden sie den oder die Täter finden und vor allen Dingen können sie Greta noch lebend befreien, denn dieser Fall ist anders.

Bei diesem Krimi hatte ich sofort den Eindruck, dass ich nach Hause komme. Alles war mir so vertraut und auch die Protagonisten sind mir, wie schon in den vorigen Bänden, sehr vertraut. Es hat einfach nur Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Ich hatte das Gefühl, dass ich einfach nicht aufhören konnte zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Nur muss ich jetzt leider wieder ein Jahr warten, bis der neue Fischland-Roman erscheint.

Corina Kastner hat diesen spannenden Krimi mit viel Herzblut geschrieben und auf jedes Detail geachtet. Das zeigt auch die hervorragende Auswahl des Covers, das von Frau Kastner selbst aufgenommen wurde. Ihre Liebe  Fischland spürt man in diesem Krimi und diese Liebe gibt sie an den Leser weiter. Es war für mich ein richtiger Wohlfülkrimi.

Zitate aus dem Buch:

„Manchmal ist es besser loszulassen. Was dahinter wartet, kann so viel lohnender sein als das, was man verzweifelt festhalten will.“ S. 162

„Aber Hass ist ein schreckliches Gefühl. Er zerstört einen Menschen, und er zerstört die Menschlichkeit.“ S. 310


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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Da haben wir den Salat!

Rolf-Bernhard Essig , Regina Kehn
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 23.07.2018
ISBN 9783446260597
Genre: Sachbücher

Rezension:

Eine Reise mit 80 Sprichwörtern um die Welt

 

amüsant, humorvoll, witzig und manchmal etwas traurig

 

Inhaltsangabe zu "Da haben wir den Salat!"

80 Geschichten über Sprichwörter aus aller Welt – unterhaltsam erzählt vom "Sprichwörter-Papst" Rolf-Bernhard Essig. In Irland heißt es: Die Napfschnecke ist der gefährlichste Fisch in der See. In Finnland sagt man: Ich warte hier mit dem Bart im Briefkasten!. Und in Palästina: Es ist eine Ziege, selbst wenn sie fliegt. Woher diese Redewendungen kommen? Was sie wohl bedeuten? Es stecken Geschichten dahinter, aus unterschiedlichsten Gegenden und Sprachen der Welt. Sie vermitteln eine andere Kultur, aber oft ähnliche Weisheiten wie unsere eigenen. Dieses Buch erzählt, was sich hinter Sprichwörtern aus rund 60 Ländern verbirgt. Nur wer die Geschichte hinter der Redensart kennt, versteht sie richtig.

Meine Meinung: Rolf-Bernhard Essig hat es verstanden den Leser an dieses Buch zu fesseln. Nein, es ist kein Roman, sondern liebevoll gesammelte Sprichwörter aus aller Welt. Ich hatte das Vergnügen, diese Sprichwörter verschiedenen Kindern vorzulesen, ältere Kindergartenkinder und auch Grundschülern. Klar, dass ich hierbei auch Erklärungen abgegeben habe und wir uns über die einzelnen Geschichten unterhalten haben. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und für mich war es eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Das Buch mit seinem festen Einband und auch stabilen Seiten ist wirklich kindgerecht. Abgerundet wird dieses Buch durch ein witziges Cover und auch sehr lustigen Zeichnungen im Buch, die alle aus der Feder von Regina Kehn stammen.

Die Sprichwörter sind witzig, humorvoll, lustig und manchmal ein bisschen traurig. Ein Buch nicht nur für Kinder, auch Erwachsene haben ihren Spaß daran. Ich kann nur sagen: „Kompliment Rolf-Bernhard Essig!“

 

 


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Verlieben verboten

Nadin Hardwiger
E-Buch Text: 90 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 26.07.2018
ISBN 9783960874584
Genre: Liebesromane

Rezension:

Fast ein Märchen – Verlieben verboten

 

eine ganz reizende Geschichte

 

Inhaltsangabe:

Die 27-jährige Modedesignerin Lucinda reist im Sommer für eine Geburtstagsfeier auf das Weingut ihrer Großeltern, wo sie nicht nur ihre Familie wiedertrifft, sondern auch den gutaussehenden Gutsjuristen David kennenlernt. Dabei machen ihr ihre eifersüchtigen Stiefschwestern und ihre Mutter das Leben schwer. Lucinda möchte am liebsten wieder zurück nach Berlin flüchten, doch David versucht das zu verhindern. Noch ahnt sie nicht, dass sie neben ihren silbernen Riemchensandaletten auch ihr Herz verlieren wird ...

Meine Meinung:

Nadin Hardwiger hat es hervorragend verstanden, dass ich an diesem schwül-heißem Abend von den Temperaturen abgelenkt wurde und mich ganz in diese ganz bezaubernde Kurzgeschichte (leider nur 90 Seiten) fallen ließ. Es liest sich wie ein modernes Märchen und ich habe mit Lucinda mitgelitten und gehofft, dass ihr mal endlich der Kragen platzt. Aber nein, sie hat sich nur (weil sie ihre Großeltern liebt) nur noch mehr gefallen lassen, denn sie will keinen Ärger!

Zwar war alles irgendwie vorhersehbar, aber es ist genau die Geschichte, die Frau braucht, wenn es ihr nicht so gut geht. Danke, Nadin Hardwiger


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Drei sind ein Dorf

Dina Nayeri , Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei mareverlag, 14.08.2018
ISBN 9783866482869
Genre: Romane

Rezension:

Nur wer die Sehnsucht kennt – weiß wie ich leide

 

Ein sehr berührender Roman, der einen sehr nachdenklich hinterlässt.

 

Inhaltsangabe:

Mit knapp dreißig hat Nilou alles erreicht. Wer hätte je geglaubt, dass sie eine Eliteuniversität besuchen, einen weltgewandten Juristen heiraten und ihre eigene Wissenschaftskarriere beginnen würde? Als Kind ist sie mit ihrer Mutter aus dem Iran geflohen – in die tiefste amerikanische Provinz, wo man sie nicht eben offenherzig empfangen hat. Doch sie hat ehrgeizig nach den Idealen der westlichen Welt gestrebt und sich komplett neu erfunden. Alles könnte also gut sein, wäre da nicht Nilous Vater, ein opiumsüchtiger Verehrer altpersischer Lyrik, der ihr vom Iran aus die Kluft vor Augen führt, die die Familie voneinander trennt. Als Nilou in Amsterdam auf eine Gruppe iranischer Exilanten trifft, mit ihnen kocht und ihren Erzählungen lauscht, erwacht eine alte Sehnsucht in ihr: nach einer Heimat, in der sie ganz einfach sie selbst sein darf.

Meine Meinung:

Nilou verlässt im Alter von 8 Jahren zusammen mit ihrer Mutter Pari und ihrem Bruder Kian den Iran. Nilou und Kian unter einer Decke versteckt. Pari, die Ärztin und bekennende Christin war musste fliehen, da sie immer mehr von der Polizei bedrängt wurde. Der Vater Bahmann bleibt zurück, da er eine gute gehende Zahnarztpraxis hatte und Opiumsüchtig war. Nilou wurde plötzlich ihrer Wurzeln und ihrer Heimat beraubt und ist auf der verzweifelten Suche nach ihrer Identität. Pari findet mit ihren Kindern nach zwei Jahren endlich in Amerika in der tiefsten Provinz Zuflucht. Nilou hat im Grunde genommen alles erreicht, sie ist Wissenschaftlerin und lebt mit ihrem französischen Mann in Amsterdam. Aber glücklich ist Nilou nicht, denn die Sehnsucht nach ihrer wahren Identität lässt sie nicht los. Sie hat im Kleiderschrank sich eine Parzelle gebaut, die auch ihr Mann nicht betreten darf. Auch schleppt sie ihre Erinnerungen mit sich und es sieht so aus wie ein Rucksack auf zwei Beinen. Mit ihrem Baba hat sie sich drei Mal getroffen, aber sie hat ihn nur als 30jährigen Mann fest in ihrer Erinnerung. Sie vergleicht ihren Baba mit dem Iran, wo sie sich als Kind wohl gefühlt hatte und glücklich war. Erst als sie sich mit anderen Iranern in einem leer stehenden Haus trifft, wo gemeinsam gekocht und auch Geschichten aus dem Iran erzählt werden kommt sie zu der Erkenntnis, dass sie sich immer als Ausländerin fühlen wird. Zitat: „ Im Laufe der Jahre hat sie gelernt, sich anzupassen, überall neu anzufangen und so zu leben, als sich eigen sie dorthin. Es fühlt sich an wie eine Lüge, jetzt mehr denn je.“ S. 257

Dina Nayeri hat einen eindrucksvollen Roman geschrieben, der mich emotional sehr berührt und aufgewühlt hat. Es ist ein sehr anspruchsvolles Buch, welches auch einen sehr nachdenklich hinterlässt, denn auch die politischen Situationen in Holland und dem Iran wurden angesprochen. Bei diesem Roman merkt der Leser die verzweifelte Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit.

Zitate aus dem Buch:

„Machten Europäer sich eigentlich klar, was für ein Glück sie hatten, durch den Zufall der Geburt so viel Ordnung und Fürsorge zu erfahren?“ S. 299  

„Alles geht zu Ende. Alles. Alle Liebe und Wahrheit. Familie ist alles. Sie erneuert sich wie die Haut eines Reptils. Sie bleibt bestehen.“ S. 353

„ Wenn du etwas verloren hast, kehrst du zu dem Ort zurück, wo du es zuletzt gesehen hast, suchst danach, stellst den Raum auf den Kopf.“ S. 362

 

 

 


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