Leserpreis 2018

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39 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

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Die Todeskönigin

Sarah Beth Durst , Michaela Link
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 26.11.2018
ISBN 9783764532000
Genre: Fantasy

Rezension:

Band 1 der Reihe um “Die Königinnen von Renthia “ hat mich unglaublich begeistert, so daß ich kaum den Folgeband abwarten konnte. Meine Freude war grenzenlos es endlich in den Händen zu halten und ich begann flugs mit dem lesen.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Obwohl der erste Band schon etwas her ist, bereitete es mir keine Schwierigkeiten in das Geschehen hineinzufinden. Im Laufe des Geschehen findet man kleinere Rückblicke, was mir sehr gut gefallen hat.
Der Schreibstil von Sarah Beth Durst ist fließend, einnehmend und absolut bildhaft. Man hat das Gefühl ihre Emotionen durchbrechen alles und lassen so die Handlung umso intensiver und verzweifelter erscheinen.
Die Atmosphäre ist so unglaublich verletzlich und düster. Aber zugleich auch sehr sanft mit einem Hauch von Dramatik überzogen.
Daleina mochte ich schon im ersten Band total gern. Hier hat sie aufs neue mein Herz erobert und mich vollends mitfiebern und mitbangen lassen.
Daleina ist stark und zugleich sehr sanft und verletzlich, was sie sehr vielschichtig erscheinen lässt.
Ihr Los das sie zu tragen hat, ist alles andere als einfach. Erfüllt sie mit Schmerz, Angst und Verzweiflung.
Daleina muss kämpfen.
Doch was , wenn dieser Kampf schon von vornherein verloren ist?
Entscheidungen müssen gefällt werden.
Prüfungen durchzogen werden.
Daleina beweist Stärke und Mut und kämpft.

Die Autorin hält sich nicht lange auf und geht sofort in die vollen.
Es hat mich schockiert, ergriffen und gleichermaßen wütend und sprachlos gemacht.
Eine Wandlung die man nicht kommen sehen hat , die jedoch den Grundstein für die weitere Entwicklung legt. Aufgrund einiger Geschehnisse, hat man das Gefühl klar zu sehen.
Doch im weiteren Verlauf hat mich die Autorin ziemlich überrascht. Denn mit diesen Wendungen hatte ich auf keinen Fall gerechnet. Es ließ das Ganze nochmal in einem völlig anderem Licht erscheinen.
Ich konnte es gut nachempfinden, spüren und begreifen. Es bringt so viele Emotionen mit sich. Dunkelheit und Licht machen sich gleichermaßen bemerkbar.
Was mich schon in Band 1 so unglaublich fasziniert hat, sind die unterschiedlichsten Arten der Geister und das Setting. Die Geister bringen so viele unterschiedliche Arten von Empfindungen mit sich, das ich wie im Rausch war. Ich fürchtete mich vor Ihnen und gleichzeitig ließen sie mich nicht los. Ich musste unbedingt mehr von Ihnen haben.
Es ist Magie. Reinste unverfälschte Magie die man hier erlebt. Es zieht sich durch den Körper und man spürt es sehr intensiv.
Doch nicht nur Daleina hat mir unglaublich gut gefallen.
Hier waren es vor allem Naelin, Alet und Ven.
Ganz besonders Naelin hat mich mit ihrer unerschrockenen und aufopferungsvollen Art beeindruckt. Sie trägt so viel Wärme, Stärke und Mut in sich. Das es einfach mitreißt.
Die Charaktere sind hierbei sehr vielschichtig und geheimnisvoll gestaltet. Lebendig, greifbar und man kann sich einfach gut in sie hineinversetzen.
Hierbei erfährt man unterschiedliche Perspektiven. Man begleitet meist Daleina, Ven oder auch Naelin.

In einer so nervenzehrender , hochemotionalen , aber auch sehr schmerzlichen Handlung kommt auch die Zwischenmenschlichkeit nicht zu kurz. Die neuen Entwicklungen diesbezüglich trafen jedoch nicht ganz mein Geschmack. Es wirkt sehr klischeehaft, was ich bei so einem grandiosen und gut durchdachten Fantasy Abenteuer enorm schade finde.
Nichtsdestotrotz konnte mich die Autorin unglaublich begeistern, mitreißen und überzeugen.
Ein Folgeband der so elektrisierend und emotional ist, das ich ihn nicht eine Minute zur Seite legen konnte.
Der Hoffnung und Ausweglosigkeit gekonnt gleichermaßen vereint. Der zeigt , was gewisse Ereignisse aus Menschen machen können.
Ebenso trifft man auf Gier und Rivalität. Was die Spannung um ein vielfaches erhöht.
Es geht um Menschlichkeit, um Macht und schlussendlich auch um das eigene Selbst.
Ein Roman der unglaublich viele Facetten in sich vereint und aufzeigt, was wir bereit sind zu tun, wenn wir an unsere Grenzen geraten.
Ich bin begeistert und so mega gespannt darauf, wie es weitergeht. Unbedingt mehr davon.

Fazit:
Ein Highlight kann ein Highlight schlecht toppen oder?
Aber er kann ihm auf gleicher Ebene das Wasser reichen.
Mit dem zweiten Band rund um “ Die Königinnen von Renthia “ hat mich Sarah Beth Durst unglaublich überrascht und vollkommen begeistert.
Ich liebe es. Es brennt sich in die Haut.
Es elektrisiert, es schockt und löst die unterschiedlichsten Emotionen dabei aus.
Das Setting, die Charaktere. Absolut faszinierend , bahnbrechend und einfach unglaublich.
Ein Folgeband der für mich einfach wieder genial und gut durchdacht ausgearbeitet wurde und der mich förmlich nach Band 3 lechzen lässt.
Bitte mehr davon.

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21 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

Der Himmel gehört uns

Luke Allnutt , Veronika Dünninger
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 12.11.2018
ISBN 9783764506285
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ehrlich gesagt bin ich auf dieses Buch nur durch Zufall aufmerksam geworden und war direkt neugierig, zumal es sich um eine äußerst schmerzhafte aber doch ernsthafte Thematik handelt.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Hierbei handelt es sich im das Debüt des Autors. Umso bewundernswerter , das er sich gerade für so eine Thematik entschieden hat.
Er teilt das Buch in drei Teile auf , was wirklich auch sehr gut zum Ausdruck kommt.
Besonders schön haben mir die kleinen Erinnerungen am Anfang der Kapitel gefallen. Es hat etwas sehr liebevolles und herzerwärmendes an sich.
Sein Schreibstil ist sehr klar, direkt und schonungslos.
Sobald ich angefangen hatte, konnte ich auch nicht mehr aufhören. Es hatte mich gepackt.
Robs Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen.
Nicht zu Atem kommen lassen.
Es lag ein Kloß in meinen Hals fest, den ich einfach nicht mehr loswurde.
Die Geschichte hat mich in einen Strudel aus unendlichen Emotionen gezogen.
Ich habe während des Lesens so unglaublich gelitten, gehofft und gebangt.
Ich erlebte auch Momente des Glücks, die ein Lächeln auf mein Gesicht zauberten und ein Gefühl der Wärme entstehen ließen.
Ich war so sehr bei Jack, Rob und Anna.
Es ist schwierig womit sie sich konfrontiert sehen und dabei wird klar, das gerade Rob und Anna es niemals einfach hatten.
Dadurch das man ausschließlich Robs Perspektive erfährt hat man das Gefühl, Anna wirke etwas kühl und unnahbar. Dem ist jedoch keineswegs so. Anna äußert sich nur anders. Ihr Denken ist klarer, realitätsnaher. Sie sieht die Dinge , wie sie wirklich sind. Für ihre Art mochte ich sie unglaublich gern. Auch wenn es manchmal schmerzhaft ist, holt sie Rob immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.
Rob und Anna kämpfen jeder auf seine eigene Art und Weise.
Trauer, Wut, bedingungslose Liebe.
Man spürt ihre Zerrissenheit, die Ausweglosigkeit ihres Schicksals und doch gibt es immer wieder Hoffnung. Man greift immer wieder danach. Es ist das, was am Leben hält.
Sie sind überaus authentisch in ihrem Handeln und ihren Gefühlen. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen und es auch nachvollziehen.
Nur jemand der Verluste erleben musste, kann verstehen , was es tatsächlich bedeutet.
Der allumfassende Schmerz der dich in Stücke reißt, die Trauer und Angst , die ein Stück von dir selbst mitnimmt.
Man fragt nach dem Sinn des Lebens und versteht es einfach nicht.
Doch manchmal gibt es vielleicht Hoffnung.
Robs Weg ist steinig und doch konnte ich ihn so gut verstehen.
Er macht wohl von allen die meiste Entwicklung durch. Weil man sie direkt miterlebt.
Er wird Opfer seiner eigenen Dämonen und Ängste.
Er kämpft , verliert sich und kämpft wieder. Ein Kreislauf der sich ständig wiederholt und ihm die Luft zum atmen nimmt.
Leere, Einsamkeit, Wut und Verzweiflung.
So viele Emotionen die ihn quasi in Stücke reißen.
Eine Geschichte die so wichtig ist und vielen helfen kann. Denn der Autor beschönigt nichts. Er geht klar und direkt vor und zeigt dabei, wie die Welt zu solchen Menschen ist.
Man empfindet Liebe, Hoffnung und Wut.
Es brannte mir unter den Nägeln. Ich war fassungslos, wütend.
Denn es wird klar wie verletzlich und angreifbar, man in solch einer Situation ist.
Ebenso fand ich den medizinischen Aspekt sehr schön. Man bekommt einen kleinen Einblick und kann sich damit auch gut auseinandersetzen.
Ein Geschichte die unglaublich zu Herzen geht und die man einfach fühlt. Sie brennt sich ein , als wäre da kein Platz mehr für anderes.
Schlussendlich hat mich Luke Allnutt mit dieser unglaublich berührenden Geschichte bewegt, mitgerissen und absolut überzeugt.
Eine Geschichte, die zwar nicht durch Wendungen hervorsticht, jedoch durch sein Einfühlungsvermögen und der Thematik völlig für sich einnimmt.
Eine Geschichte, die aufzeigt, wie wichtig jeder Augenblick ist.
Für mich ein ganz besonderes Werk.

Fazit:
“Der Himmel gehört uns” ist unglaublich berührend und emotional.
Befasst sich mit einer äußerst schwierigen Thematik, die der Autor jedoch gekonnt und sehr einfühlsam umgesetzt hat.
Ein Werk das ich jedem ans Herz legen möchte.
Denn es ist mehr als Trauer, Wut und Angst.
Hoffnung, Liebe und Glück.
Es ist das Leben und zeigt Dinge, die so wichtig sind.
Sehr besonders, authentisch und vielschichtig ausgearbeitet.

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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Nordseekiller. Küsten-Krimi

Nick Stein
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Klarant, 26.11.2018
ISBN 9783955738969
Genre: Romane

Rezension:

Nachdem mich schon der erste Band der Lukas Jansen Reihe begeistert hat, musste ich unbedingt dranbleiben.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Die Entwicklung von Lukas ist in diesem Band besonders gut zu spüren. Er ist reifer, was jedoch nicht heißt, daß er weniger hitzköpfig handelt. Aber das macht ja letztendlich auch seinen Charme aus.
Wie gewohnt erfährt man auch hier wieder alles aus seiner Perspektive. Was ihn sehr schön in den Fokus rückt und mit ordentlich Tiefe ausstattet.
Nick Stein hat mich mit seinem lockeren, leichten und bildhaften Schreibstil sehr begeistert.
Die Seiten flogen nur so an mir vorbei. Viel zu schnell war leider das Ende erreicht.

Sein neuer Fall führt Lukas in gefährliche Gewässer und das im wahrsten Sinne des Wortes.Denn diese Thematik ist nicht ohne und aufgrund der sehr gründlichen und gut ausgearbeiteten Ermittlungsarbeit, bekommt man diesbezüglich einen sehr guten Einblick.
Es wird verdammt brisant. Zunächst hatte ich das Gefühl, es liefe alles sehr spannend ab. Es war eine gemütliche Spannung, die auf bald folgende Dramatik vorbereitet.
Denn Nick Stein gelang es doch das Kalkül und die Machtverhältnisse sehr gut vor Augen zu führen. Wodurch unvorhergesehene Wendungen quasi schon vorprogrammiert waren.
Dadurch das Lukas oft sehr unbedacht handelt und seinem eigenen Instinkt folgt, war es für mich eine absolute Achterbahnfahrt an Emotionen.
Wut, Angst, Schock.
Ich hab mehr an den Zeilen gehangen, als das ich von Lukas’ Art amüsiert war.
Es gab Momente, die waren fast schon surreal. In diesen Momenten kann man sich besonders gut in Lukas Lage hineinversetzen. Doch egal wie dramatisch die Lage auch ist, er kann einfach nicht aus seiner Haut. Ein Aspekt in seiner Persönlichkeit, der mich tatsächlich zur Raserei gebracht hat. Besonders wenn man bedenkt, wie sein Hintergrund aussieht.
Aber auch die Nebencharaktere verstanden es, mich komplett zu begeistern. Egal wie unterschiedlich und facettenreich sie auch waren. Ich konnte sie fühlen, das was sie ausmacht. Wer sie eigentlich sind.
Authentisch, lebendig und mit spürbaren Stärken und Schwächen ausgestattet. Was sie für mich nur noch sympathischer machte.

Neben wirklich toller Ermittlungsarbeit, zeigt der Autor auch sehr schön die zwischenmenschlichen Aspekte auf. Lukas und Lisa zu erleben ist einfach nur Wärme pur. Eine richtige Wohlfühlatmosphäre, die einfach auch zur Ruhe kommen lässt. Ich hab so oft bei den Dialogen der beiden geschmunzelt.
Einfach sehr erfrischend, charmant und losgelöst. Besonders Lisas Art aufgrund ihres Hormonhaushalts hat mich immer wieder zum lachen gebracht.
Was den Kriminalfall betrifft, ist nichts wie es scheint und es tun sich dabei so einige Abgründe auf.
Lukas muss sich verdammt warm anziehen.
Besonders im letzten Drittel legt die Handlung ordentlich an Dramatik und Action zu. Die Nerven liegen quasi völlig blank und man zittert einfach nur noch mit.
Der Abschluss des Ganzen hat mir enorm gut gefallen und ich bin gespannt wie sich Lukas’ und Lisas Zukunft weiterentwickeln wird.

Schlussendlich ein Küsten-Krimi der mich mit seiner Ausarbeitung, den Charakteren und auch der Thematik sehr begeistern konnte.
Nick Stein zeigt auf, wie leicht man sich selbst verlieren kann und wie sich dies dann tatsächlich anfühlt.

Fazit:
Hierbei handelt es sich bereits um den dritten Band um Lukas Jansen.
Ein unkonventioneller Ermittler, der vor allem mit seiner Hitzköpfigkeit und seiner jugendlichen Frische begeistert.
Sein neuer Fall ist dramatisch, brisant und zeigt dabei einige Abgründe auf.
Abgründe, die man nicht sofort als solche erkennt.
Abgründe, die dich leichter verschlingen können, als du denkst.
Ein sehr gelungener Folgeband, der mich begeistern, mitreißen und vollkommen überzeugen konnte.

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91 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 69 Rezensionen

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Thug

Sarah Saxx
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 24.09.2018
ISBN 9783752810400
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Schon die Storys rund um Dirty und Rich konnten mich wirklich begeistern. Meine Erwartungen an Thug waren aus dem Grund besonders hoch, weil ich ihn schlicht und ergreifend von allen am wenigsten mochte. Er gab sich kühl, war kaum zu durchschauen. Er hatte etwas aggressives und gefährliches an sich, das ich einfach nicht einordnen konnte. Daher war mein erster Gedanke, das es ziemlich interessant werden könnte.

Wie gewohnt reißt Sarah Saxx mit ihrem leichten , bildhaften und fesselnden Schreibstil sofort mit. Ob man will oder nicht, man fühlt so unglaublich viel dabei. So sehr, daß der Boden wankt.
Jane und Thug zwei Charaktere die so unterschiedlich und dennoch so gleich sind, das es schon wieder beängstigend ist.
Hart, kompromisslos, selbstsicher.
Attribute , die beide in sich tragen. Die jedoch nicht immer von Vorteil sind. Jane, hab ich sofort in mein Herz geschlossen. Auch wenn ich sie oftmals gern geschüttelt hätte. Aber Jane hatte ich in gewissen Belangen eine Verträumtheit an sich, die ich nicht nachvollziehen konnte. Schon gar nicht , wenn man bedenkt, welche Tore sich ihr in ihrer jetzigen Welt geöffnet haben. Dennoch kann ich bis zu einem gewissen Grad verstehen, warum sie so denkt und fühlt.
Die beiden Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet und dabei hat mich vor allem Thug sehr überrascht mit seiner Art zu denken. Man begreift, das mehr in ihm steckt als Härte und Gefühllosigkeit. Denn man erfährt mehr über die Hintergründe, was dem Ganzen einen völlig neuen Blickwinkel verschafft.
Es ist nicht alles nur schwarz und weiß. Oft entscheiden die Nuancen dazwischen, was von zentraler Bedeutung ist.
Ich empfand die beiden als sehr authentisch, lebendig und sie verfügten für mich auch über einige Stärken und Schwächen.
Ebenso bekommt man auch ein sehr gutes Gespür für das Umfeld und die Nebencharaktere.
Man betritt hier ein sehr heißes Pflaster. Dunkelheit und Abgründigkeit, die in jeden Ritzen hängt.
Wie bewahrt man sich da seine Persönlichkeit?
Seine Menschlichkeit?
Sarah Saxx hat sich hier an verschiedene und sehr ernste Themen herangewagt. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl gelingt es ihr, diese auch gut zum Ausdruck zu bringen.
Man verurteilt, man hinterfragt nicht.
Woraus sich viel Schmerz und Verzweiflung herauskristallisiert.
Man ist wütend und geschockt von diesem Kalkül.
Ein Kalkül das schon an Perfektion grenzt.
Und doch. Man leidet und zittert so unglaublich mit.
Bevor es man nur anfängt zu begreifen, ist man schon rettungslos in der Story verloren.
Aber ach Gott, ich hab auch so unglaublich viel gelacht. Es gab Szenen, die haben mich zum schmunzeln gebracht. Ganz am Anfang dachte ich echt: “Thug, in welchen Mist hast du dich jetzt schon wieder reingeritten.” Es ist einfach so charmant und humorvoll aufgebaut, das es nicht nur die Story etwas leichter macht, sondern auch Sympathiepunkte verschafft.
Natürlich ist nicht alles einfach. Thug, Jane und seine Freunde haben so einiges zu meistern. Etwas das sie ungemein an ihre Grenzen bringt.
Der einzige Kritikpunkt den ich hier habe, das zu wenig auf dieses Metier eingegangen wurde. Ein wenig mehr Details und Ausarbeitung hätten mir geholfen , die Welt von Jane besser zu verstehen und stärker nachempfinden zu können.

Dadurch das man Thugs und Janes Perspektiven erfährt, ist die Story nicht nur sehr abwechslungsreich. Sondern sie legt auch ordentlich an Tiefe zu.
Die Handlung empfand ich als ziemlich temporeich, düster und gefährlich.
Und dennoch punktet sie auch mit sinnlichen und emotionalen Momenten. Man fühlt es, wie sich Seelen verbinden. In diesen Momenten, gibt es nichts anderes mehr.
Momente, die einfach still stehen.
Momente, die man einfach lebt.
Sarah Saxx berührt auch hier mit Worten, Gesten und Details.
Mit dem was sie uns zu sagen hat.
Was sie uns mit auf den Weg gibt.
Es geht nicht nur um Rache, Macht und Kontrolle.
Es geht um Freundschaft, Loyalität , die Dinge so zu sehen , wie sie wirklich sind.
Und letztendlich geht es auch darum , seine eigenen Dämonen zu bekämpfen.
Denn die Vergangenheit vergisst nicht. Sie erinnert dich jeden einzelnen Tag daran, was du so verzweifelt zu verdrängen versuchst.

Fazit:
Düster, Gefährlich und hart .
Das ist Thug. Seine Welt und sein ganzes Sein.
Doch was passiert , wenn eine Frau in sein Leben stolpert?
Tja, dann muss sich Thug wohl zum ersten Mal in seinem Leben eine Jacke überziehen.
Thugs Story hat mich wirklich begeistert, amüsiert und einfach vollkommen mitgerissen.
Oft ist Sein , mehr als Schein.
Eine Lovestory , die einem ständigen Schlagabtausch gleicht und dennoch auch mit sehr bewegenden Momenten punkten kann.
Ein gelungener Abschluss dieser Reihe.
Heiß, gefährlich und sehr emotional.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Ein Spiel für Gewinner

Nadine d'Arachart , Sarah Wedler
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei telescope, 20.11.2018
ISBN 9783959150446
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Diese beiden Ladys überraschen mich immer wieder. Ich kann gar nicht sagen , was ich bei diesem Werk empfunden habe.
Es ist nicht nur ein perfides Spiel , das merklich an die Substanz geht.
Es ist viel mehr. Es geht enorm tief unter die Haut. Es erreicht Stellen , von denen man nicht mal wusste , das sie überhaupt da sind.

Angefangen bei den Charakteren, die wirklich enorm gut ausgearbeitet sind. Sie sind authentisch, lebendig und man hat das Gefühl, sie stünden neben einem.
Kilian, der so viel mehr ist , als ein Ex Junkie. Der Schmerz um den Tod von Emilia frisst ihn auf. Er entwickelt eine Besessenheit, die alles andere als gesund ist.
Er will Rache.
Um jeden Preis.
Doch wer ist am Ende der eigentliche Gewinner?

Ich mochte ihn so unheimlich gern. Hab mit ihm mitgezittert, gelitten und mich am Rande des Abgrunds befunden.
Alex. Ein Ermittler mit Ecken und Kanten. Man kann sich wunderbar in ihn hineinversetzen und einfach spüren , was in ihm vorgeht. Welche Zerrissenheit und welche Ängste er durchlebt.
Alle Charaktere die ins Leben gerufen wurden, sind einfach sehr greifbar und ausdrucksstark. Man sieht hinter ihre Fassade und sieht dabei mehr als man manchmal sollte.
Hier erfahren wir die Perspektiven von Alex , dem Spielemacher und Kilian. Was Ihnen enorm viel Tiefe verschafft.

Die beiden Autorinnen haben mich mit ihrem fesselnden , fließenden und absolut bildgewaltigen Schreibstil sofort in den Bann gezogen. Ganz ehrlich , ich konnte einfach nicht mehr aufhören mit lesen.
Der Einstieg gelang mir gleich sehr gut und das Adrenalin rauschte durch meine Adern.
Man wird in ein Spiel gezogen , das keine Grenzen kennt.
Erbarmungslos und perfide.
Grausam und brutal.
Das Grauen äußert sich nicht in den brutalen Taten, sondern in der Macht dessen , wie sie zustande kommen.
Das man das Gefühl hat , vollkommen machtlos zu sein und keinen eigen Willen mehr zu haben.
Die Grundthematik hat mich sofort fasziniert und nicht mehr losgelassen.
Sobald ich drin war , musste ich einfach wissen , wer dahintersteckt.
Ich wollte es verstehen.
Doch kann man das bei so einem perfiden und kranken Spiel überhaupt?
Ein Spiel das dein ganzes Selbst auslöscht, bevor du auch nur die Gelegenheit hast , dich selbst zu retten.
Das deine Schwachstellen ausnutzt.
Je mehr ich darüber erfuhr , umso wütender und machtloser wurde ich.
Ein hilfloser Wutschrei, eine Angst , die dich auffrisst und dazwischen eine Verzweiflung, die dich völlig niederringt.
Kilian , Alex und der Spielemacher haben mich nicht losgelassen.
Ich wollte mehr.
Und bekam es.
Ich spürte was sie durchlebten und hatte fast das Gefühl, ich durchlebe es selbst.
Angst, Qual und spürbare Pein.
Eine Handlung, die mir enorm viel abverlangte. Die mich immer wieder umdenken ließ.
Und während ich mehr als alles andere mitfieberte und Qualen durchstand, kam sie und brachte mich zum schmunzeln. Genau dieser Punkt verschaffte mir Erleichterung und ließ mich weitermachen
Die Ermittlungsmethoden die hier eingewoben wurden , waren authentisch, greifbar und man fühlte sich als ein Teil des großen Ganzen.
Ja dieser Thriller , hat mich einiges gekostet.
Aber er hat mich auch berührt.
Es werden Dinge aufgezeigt , die unheimlich wichtig sind. Es ist nicht alles nur ein Spiel. Wir entscheiden , wer wir sind und wo es uns hinführt.
Es werden Themen behandelt, die mir wirklich Tränen in die Augen getrieben haben.
Und so sehr ich es auch wollte , nicht alles muss man verstehen. Manchmal ist das , was zwischen den Zeilen steht viel wichtiger.
Dieses Spiel nahm mit der Zeit ungeahnte Ausmaße an. Es wurde explosiver und grauenvoller.
Der psychologische Aspekt war perfekt durchdacht und punktet gerade auf dieser Ebene enorm.
Ebenso der Aufbau perfekt in Szene gesetzt. Während man einem Katz- und Mausspiel folgt , versinkt die Welt im Chaos und es zählt jede Sekunde.
Sekunden , in denen weitere Opfer gefordert werden.
Sekunden , in den die Ermittler an ihre Grenzen stoßen.
Die beiden Autorinnen haben hier Wendungen eingewoben, die ich nicht erwartet hätte.
Die mich buchstäblich taumeln ließen.
Die Blickwinkel verschoben sich dadurch unmerklich und man betrachtet es anders.
Das Ende hat mich einfach nochmal in Tränen ausbrechen lassen.

Schlussendlich ein Psychothriller um ein gnadenloses und perfides Spiel , das nicht nur Grauen und Gänsehaut Momente verschafft , sondern auch aufzeigt , wer wir sind und wie leicht wir uns selbst verlieren können.
Ein absolutes Jahreshighlight für mich.

Fazit:
Die beiden Ladys sind etwas ganz Besonderes. Wenn ich sage , daß sie sich locker mit Chris Carter oder Martin Krist messen können, dann möchte ich sie nicht in den Himmel loben.
Es ist einfach eine schlichte Tatsache.
Mit ihrem neuen Thriller haben sie mich vollkommen fertig gemacht.
Ich hab so gelitten , war wütend und den Tränen nah.
Es ist nicht nur ein Thriller , der merklich an die Substanz geht.
Er ist tiefer , lebendiger und perfider.
Er führt uns an Orte in unserem Selbst , von denen man nicht mal wusste, dass sie überhaupt da sind.
Ein Spiel für Gewinner , das böse , subtil und gerade auf der psychologischen Ebene perfekt durchdacht ist.
Es geht unter die Haut und bringt zum nachdenken.
Ein Spiel , das so viel mehr ist als das.
Ich liebe und vergöttere es.
Ein absolutes Jahreshighlight.

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104 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 26 Rezensionen

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ELFENKRONE

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 19.11.2018
ISBN 9783570165263
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Seit Monaten hab ich dem Auftakt dieser Reihe entgegengefiebert und muss gestehen, das meine Erwartungen doch ziemlich hoch waren.
Zu hoch?
Holly Black hat mich ziemlich überrascht mit ihrem Setting und den unterschiedlichen Charakteren.
Angefangen bei den Charakteren, die sehr vielschichtig aufgebaut sind. In der Tat empfand ich jeden einzelnen von Ihnen als sehr interessant und faszinierend. Angefangen bei Jude, was sie durchleben musste, ging mir manchmal wirklich sehr unter die Haut. Jude ist eine sehr starke, aber auch verletzliche Persönlichkeit, die ihren Weg geht.
Sie hat hier so manches zu meistern , was wahrlich nicht einfach ist. Denn als Sterbliche , hat man in der Elfenwelt nicht unbedingt einen leichten Stand.
Doch ist sie stark genug?

Im Gegensatz dazu sind die Elfen so ganz anders , als ich sie mir ausgemalt habe. An dieser Stelle mein Kompliment an die Autorin , für die unglaublich tollen Beschreibungen und liebevoll ausgearbeiteten Details, wodurch man sich alles viel besser vorstellen und sich hineinversetzen konnte.
Auch die Karte am Anfang des Buches gefällt mir unheimlich gut und verschafft dem ganzen mehr Ausdruckskraft.
Intrigen, Demütigungen und Machtspiele.
Bösartigkeit, in einer sehr klaren Form. Mein Entsetzen war schon enorm groß und manches Mal hat es mich richtiggehend erschüttert, was hier zum Vorschein kam.
Dunkelheit, Licht.
Welcher Weg ist der Richtige?
Und immer schwebt dazwischen die Krone.
Holly Black hat hier Wendungen eingebaut, die mich sehr überrascht haben.
Cardan und auch Jude haben mich wirklich beeindruckt mit ihrer Wandelbarkeit und ihrer Art.
Hierbei erfahren wir auch Judes Perspektive, was ihr enorm und Tiefe verschafft.
Aber auch die Nebencharaktere verstehen zu überzeugen, für sich einzunehmen und damit die unterschiedlichsten Emotionen freizulegen.
Sie sind sehr schwer zu durchschauen und gerade das, hat mich an Ihnen so sehr fasziniert.
Besonders ein Charakter hat mir dabei fast das Herz gebrochen.
Wut, Freude, Zutrauen und auch Angst.
Liebe, Loyalität und Rivalität.
Das Facettenreichtum kennt keine Grenzen.
Die Autorin hat einen sehr fesselnden, fließenden, lebendigen und bildhaften Schreibstil, der mich sofort begeistert hat.
Die Atmosphäre ist dabei sehr sanft, düster, aber auch sehr klangvoll und voller Energie.. Es ist ein Gefühl das man wahrnimmt und das wirklich schwer zu beschreiben ist.
Die Spannung ist von Anfang an da, aber temporeich würde ich die Handlung nicht unbedingt nennen. Ich empfand es größtenteils als ruhig und empfindsam. Es hat eine nachdenkliche Note, was vielleicht auch an Jude liegt. Die hier die ganze Form ihrer Persönlichkeit ausbreitet. Sie geht mit einer Leidenschaft und Verzweiflung zu Werke, das es förmlich mitreißt und nicht mehr loslässt.
Jude, die so viel meistern muss.
Jude, die mich immer wieder innehalten ließ.
Jude, die so viel Gefahren meistern muss.
Zum Ende hin wurde es auch explosiver und actionreicher. Etwas , das wirklich gut gepasst und mir sehr gut gefallen hat.

Schlussendlich konnte mich Holly Black mit dem Setting, den Charakteren und der Handlung wirklich begeistern, mitreißen und enorm fesseln.
Die Idee ist einfach großartig und die Umsetzung lässt dabei kaum Wünsche offen.
Die Geheimnisse schweben förmig in der Luft und flehen förmlich um Erlösung.
Ich bin sehr gespannt, ob man im Folgeband noch etwas in die Tiefe gehen wird. Da hier der Fokus sehr auf den Charakteren lag.

Meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Fazit:
Ich bin begeistert und fasziniert.
Von der Welt, den Charakteren und dem Facettenreichtum.
Ein Auftakt der enorm fordert und an die Grenzen bringt.
Ein Auftakt der überraschend und sehr vielseitig ist.
Elfenkrone ist magisch , wendungsreich und sehr faszinierend aufgebaut. Anders als ich es mir ausgemalt habe.
Ich bin beeindruckt und möchte unbedingt mehr davon.

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17 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Zeit des Mutes

Christiane Lind
Flexibler Einband: 392 Seiten
Erschienen bei Nova MD, 12.11.2018
ISBN 9783964434036
Genre: Romane

Rezension:

“Zeit des Mutes” ist ein sehr großartiger Roman, der mich absolut überrascht und mitgerissen hat.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen. Zum Glück. Sonst wäre mir etwas großartiges entgangen.
Die Autorin hat eine sehr leichte, fließende und fordernde Art zu schreiben, so daß ich nur so durch das Buch gerast bin.
Der Einstieg hat mir bereits so gut gefallen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.
In diesem Roman spielen Lucy und Emma die vordergründigen Rollen , wodurch man auch ihre Perspektiven erfährt.
Zwei junge Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nicht nur was den Klassenunterschied betrifft.
Lucy hat mein Herz im Sturm erobert. Ich mochte sie vom ersten Moment an. Sie ist sensibel und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie erkämpft sich alles auf harte Art und Weise. Ihre Menschlichkeit ist berührend und ging mir wirklich unter die Haut.
Emma ist so ganz anders. Aus gutem Hause, grau, fast unsichtbar. Emma tut nicht immer Dinge, die ich verstehe oder gar gutheiße. Aber ich kann es ein Stück weit nachvollziehen.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und vielschichtig. Es spielt im Jahre 1913 , der Zeit der Suffragetten Bewegung.
Etwas was eine sehr große Rolle spielt. Und das bringt die Autorin auch wirklich gut zum Ausdruck.
Die Charaktere beleben die Story. Sie sind authentisch , geradeheraus und vor allem lebendig. Man kann sie fühlen, sich in sie hineinversetzen. Sie verfügen über Ecken und Kanten, was sie sehr viel greifbarer und facettenreicher macht.
Ganz besonders Lady Ashworth, aber auch Lucy und Eleanor mochte ich sehr gern. Besonders letztere hat mich das ein oder andere mal mit ihrer erfrischenden und forschen Art zum schmunzeln gebracht.
Ganz besonders jedoch hat mich Emma überrascht.
Ihre Entwicklung ist beachtlich und sie zeigt, was Schmerz, Erniedrigung und Leid aus Menschen machen können.
Ich habe so sehr mit ihr gelitten, den Kopf geschüttelt und sie bewundert.
Die Emotionen waren so unterschiedlich, das es mich einfach weggetragen hat.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, was wir nicht sehen, was die Frauen aber zu durchstehen haben. Mit einer Leidenschaft und Intensität die förmlich mitreißt.
Aber es gibt auch Momente voller Qual, Traurigkeit und Einsamkeit, was dem ganzen eine nachdenkliche Note verschafft.
Auf diese Art und Weise verschieben sich die Blickwinkel und man sieht die andere Seite der Medaille.
Mut, stärker als die Angst.
Entscheidungen, die mehr nach sich ziehen, als einem bewusst ist.
Entwicklungen, die mehr aus dem eigenen Selbst herausholen und dabei viel über die eigene Seele offenbaren.

Auch die Zwischenmenschlichkeit wird hier nicht außer Acht gelassen.
Die Hintergründe haben mich erschüttert und förmlich zerrissen. Es gibt nichts, das dies entschuldigt. Ich kann es nicht verstehen, geschweige denn nachvollziehen.
Schicksale die so nahe gehen, das es einfach auch Wut und Fassungslosigkeit hervorruft.
Menschlichkeit und Abgründe, die man nicht erwarten würde und die deswegen auch so überraschen.
Christiane Lind hat einen großartigen Roman über die Suffragetten Bewegung geschrieben. Ein Roman der unglaublich viel über Menschlichkeit, Respekt, Mut und Stärke erzählt.
Ein Roman der die Augen öffnet und vielleicht auch etwas zum nachdenken bringt.
Der zeigt, das man selbst etwas ändern kann, wenn man Mut und Stärke aufbringt.
Empfehlenswert ist auch das Glossar und Nachwort, in dem man noch vieles erfährt.

Fazit:
“Zeit des Mutes” hat mich wirklich überrascht.
Ein Roman über die Suffragetten Bewegung, aber auch ein Roman über Menschlichkeit, Respekt, Stärke und Mut.
Voller Sehnsucht und dem Glauben , etwas zu ändern.
Ein Roman , der mich so begeistert hat, das ich ihn einfach verschlungen habe.
Schicksale, Prüfungen und Schmerz.
Absolut empfehlenswert.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Giants - Die letzte Schlacht

Sylvain Neuvel , Marcel Häußler
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2018
ISBN 9783453319660
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Als ich damals den ersten Band der Giants Trilogie las, hat er mein Herz im Sturm erobert.
Es begann mit Rose und einem Roboter.
Nun ist leider schon der Abschluss da, was mich doch unfassbar traurig macht.
Rose und Vincent verschwanden spurlos und nun sind sie endlich wieder auf der Erde und haben einiges zu berichten. Doch die Erde ist nicht mehr wie sie war. Alles hat sich verändert. Sehr zum Nachteil.
Es wartet eine weitere Schlacht auf Rose, Vincent, Eva und Themis.

Was mir vor allem wahnsinnig gut an diesem Science Fiction Debakel gefällt, ist wie es verfasst ist. In Form von Protokollen, Berichten und Gesprächen. Manchen mag das etwas kalt und nüchtern erscheinen. Ich nenne es ehrlich und tiefgründig.
Der Einstieg gelang mir wieder richtig gut. Es war fast, als wäre ich nie weg gewesen. Der Autor hat eine sehr tolle Art zu schreiben.
Fordernd, hart und ohne jegliche Schnörkel geht er direkt vor. Das mag ich sehr, da dadurch nichts beschönigt oder verschleiert wird.
Die Roboter faszinieren mich seit erster Stunde. Doch hier geht es in erster Linie um das dahinter und die Erfahrungen und Erlebnisse der Wissenschaftler.
Dadurch dass es doch etwas wissenschaftlich zugeht, hat man Angst , die Emotionen kommen nicht richtig zum Zuge. Doch weit gefehlt. Es wird emotional, auch wenn man es zunächst nicht als solches wahrnimmt.
Voller Interesse haben ich an den Charakteren gehangen, als sie von ihren Erlebnissen berichteten und gleichzeitig die neue Bedrohung auf der Erde meisterten. Es war eine völlig neue Erfahrung, was sie durchlebten und was sie fühlten.
Was sie im Inneren zu meistern hatten.
Besonders Eva war dabei für mich ein sehr starker und impulsiver Charakter.
Rebellisch, aufbegehrend und voller Energie.
Sie hat mich immer wieder mit ihren Taten und Handlungen überrascht. Oft hatte ich das Gefühl, sie wäre viel reifer, als es ihrem handeln entsprach.
Man spürt ihre Wut und Verletzlichkeit sehr gut und kann sich gleichzeitig auch gut in sie hineinversetzen.
Und dann gab es auch Momente, wo ich sie am liebsten in den Arm genommen hätte, um sie zu beschützen.
Rose und Vincent dagegen kämpfen erneut um das, was sie anstreben. Was sie tief im Herzen wollen.
Katherine war ein Charakter, an dem ich ordentlich zu knabbern hatte.
Kalkül, Härte und doch auch auf einer gewissen Ebene sympathisch, hat sie meine Emotionen ihr gegenüber immer wieder ins wanken gebracht.

Es ist erschütternd, was auf der Erde passiert ist, wie miteinander umgegangen wird. Da hätte ich mir jedoch noch mehr Details erhofft.
So jedoch lag mehr der Fokus auf den Wissenschaftlern und Robotern.
Die Handlung ist dabei recht abwechslungsreich, voller Entwicklungen und Erkenntnisse durchzogen.
Die Leidenschaft ist zwar nicht mehr ganz so prägend wie am Anfang. Aber sie ist da. Das liegt vielleicht auch an den Entwicklungen, die hier durchlaufen wurden.

Mit einigen Wendungen hat mich der Autor dennoch ziemlich überrascht und teilweise auch etwas schockiert. Doch im letzten Moment, sorgte er dafür, daß sich meine Blickwinkel noch mal verschoben und ich es anders betrachten konnte.
Letztendlich konnte er mich auch mit dem Finale absolut begeistern und mitreißen. Trotz der doch etwas eintönigen Erzählweise konnte ich die Emotionen dahinter sehr gut wahrnehmen und fühlen.
Eine Trilogie die mich von vorn bis hinten absolut begeistert hat.

Fazit:
Mit dem dritten Band erreicht die Giants Trilogie einen mehr als gelungenen Abschluss.
Ich liebe die Erzählweise, die ehrliche und schnörkellose Art.
Ein Science Fiction Debakel, wie ich es liebe.
Nichts ist wie es scheint, oft ist die Wirklichkeit viel schlimmer.
Ich bin schon gespannt, was der Autor als nächstes zu erzählen hat.

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121 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Die Mondschwester

Lucinda Riley , Sonja Hauser
Fester Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 12.11.2018
ISBN 9783442314461
Genre: Romane

Rezension:

Hierbei handelt es sich um den fünften Band, der Reihe um die sieben Schwestern.
Jeder Band ist unabhängig voneinander lesbar, da sie in sich abgeschlossen sind.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Wie sehr hab ich mich auf Tiggys Story gefreut. Der leichte , fließende und bildhafte Schreibstil der Autorin machte es mir leicht, mich vollends in der Story zu verlieren.
Ich mag Tiggy unheimlich gern. Sie trägt viel Einsamkeit, aber auch Energie in sich , die endlich an die Oberfläche wollen.
Viel mehr als Tiggy jedoch, hat mich die Geschichte ihrer Herkunft berührt.
Eine Geschichte, die so vielschichtig, facettenreich und bewegend ist.
Eine Geschichte die viel birgt und viel gibt.
Eine Geschichte, die zum greifen nah ist.
Angefangen bei Maria und Lucia , die mir komplett unter die Haut gingen.
Man spürt so viel Feuer, Traurigkeit und ein Stück weit Einsamkeit, das es einen förmlich nach unten drückt.
Aber auch Chilly und Menique haben mir wahnsinnig gut gefallen.
Insgesamt sind die Charaktere wunderbar ausgearbeitet. Sie sind erfrischend, leidenschaftlich, authentisch und von unheimlich vielen Facetten durchzogen. Man spürt sie einfach, weil sie so vor Energie und Emotionen sprühen. Ich konnte mich unheimlich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen.
Lucinda Riley entführt uns nach Spanien und macht uns mit dem sehr feurigen Flamenco Tanz vertraut. Die Leidenschaft und das Feuer dahinter sind spürbar und man lässt sich einfach komplett mitziehen.
Die Geschichte der Vergangenheit ist nicht einfach.
Sie ist schmerzvoll, traurig, aber auch sehr wunderschön.
Man erlebt womit die Menschen sich auseinandersetzen müssen. Wo Gleichheit und Unterschiede herrschen.
Man begreift, das nichts aus Zufall geschieht, das man sich alles hart erkämpfen muss.
Und natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Die jedoch im Vergleich zu dem feurigen Temperament sehr sanft und leise und auf einer sehr zerbrechlichen Ebene daherkommt.
Es gibt Momente, die mich wirklich innehalten ließen, um über alles nachzudenken.
An anderer Stelle habe ich so mitgelitten und mitgefiebert, das es mich förmlich in eine andere Zeit katapultiert und innerlich zerrissen hat.
Man erlebt so unglaublich tolle Momente, die intensiv und detailliert ausgebaut sind. Dadurch kann man sich in das Setting und auch in diese Zeit wunderbar zurechtfinden und es nachempfinden.
Es ist geprägt von einer Berufung, von Erfolg, Entwicklung und Gier nach mehr. Etwas das durchaus Tragik mit sich zieht. Man hat das Gefühl, es ist eine Sucht, die niemals ein Ende findet.
Man hat das Gefühl, man steigt immer höher und höher, aber verliert dabei den eigentlichen Sinn im Leben aus Augen.

Tiggys Story empfand ich als sehr emotional und auch wendungsreich. Man lernt sie unheimlich gut kennen und fühlt mit ihr.
Ihre Gabe, ihr Innerstes wird nach außen gekehrt, so daß die wahre Person dahinter zum Vorschein kommt.
Hierbei erfahren wir auch verschiedene Sichtweisen, was einen sehr guten Blick auf das Ganze wirft.
Lediglich das Ende war für mich etwas zu kurz gehalten, dadurch konnten sich meine Emotionen nicht ganz entfalten, was aber die Spannung in keinster Weise trübt.
Schlussendlich hat die Autorin auch hier einen wunderbar facettenreichen und vielschichtigen Roman geschrieben, der von dem eigenen Ich erzählt und darüber, welche Herausforderungen und Schicksalsschläge uns das Leben aufbürdet.

Fazit:
Der fünfte Band der sieben Schwestern ist sehr leidenschaftlich und temperamentvoll.
Eine Geschichte , die in eine andere Zeit katapultiert und mich so sehr mitfiebern und mitleiden ließ.
Eine Geschichte voller Tragik, Magie und Emotionalität.
Eine Geschichte, die zum grübeln bringt und zeigt, das jeder Moment im Leben kostbar ist.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

DARK SIDE OF FAITH: Trügerische Sicherheit (Dark Side of Hope 2)

Sara Marshall
E-Buch Text: 198 Seiten
Erschienen bei null, 13.11.2018
ISBN B07KJNS11L
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hierbei sollte man in erster Linie beachten, daß es sich um eine Reihe handelt. Es ist der zweite Band. Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können, sollte man zuvor Band 1 gelesen haben.

Bereits Lexis und Alex’ Story hat mir wahnsinnig gut gefallen, weshalb ich sehr gespannt auf die Fortsetzung war.
Die Hochzeit ist der schönste Moment im Leben einer Frau.
Doch was, wenn sich dieser zum Alptraum entwickelt?
Was wenn aus dem Himmel die Hölle wird?
Dann ändert sich alles unwiderruflich.

Ich liebe Alex und Lexi. Sie sind mir so nahe gegangen. In diesem Teil wird ihre Story weitergeführt, denn längst war noch nicht alles aus dem Wege geräumt.
Die Gefahr nicht gebannt, sie lauerte nur im Schatten und wartete auf ihren Einsatz.
Doch diese Story widmet sich auch Emily und Robert.
Darum erfährt man hier auch von beiden die Perspektive, was Ihnen gleich viel mehr Raum und Tiefe verschafft. Man nimmt sie sehr intensiv wahr und hat das Gefühl, so tiefer in ihr Innerstes vorzudringen.
Zwei wahnsinnig tolle Charaktere, die ich einfach unfassbar liebe. Ach was, ich vergöttere sie über alle Maßen.
Emily die mich immer wieder zum lachen brachte.
Robert, der immer wieder über sein Ego stolpert.
Und doch gibt es da diese Anziehung, die alles sprengt, was sie sich selbst weismachen wollen.
Sara schreibt wie gewohnt, sehr leicht und locker. Die Seiten rauschten nur so an mir vorbei.
Ich war nicht nur dabei, sondern gefühlsmäßig total verloren. Ich bekam keine Luft mehr, es schnürte sich mir der Hals zu.
Abscheu, Angst, Perfidität.
Wut, Obsession und Entsetzen.
Nachdem die Story langsam in Schwung kommt, baut sie ungeheuer an Spannung und Tempo auf.
Meine Gefühle machten Saltos und waren gar nicht mehr zu beruhigen.
Meine Sinne kreischten Gefahr und ich verfiel in atemlose Starre.
Die Charaktere haben mich so mitgenommen und an ihren Gefühlen teilhaben lassen, das ich alles um mich herum vergaß.
Sie sind absolut authentisch, lebendig und überzeugen einfach völlig mit ihrer Art.
Die Atmosphäre ist sehr rau und gefährlich, was sehr gut zum Gesamtpaket passt. Dadurch verstärken sich die Ängste nur noch.
Angst, die alles verzehrt und aufsaugt.
Angst, die Grenzen überwinden lässt.
Angst, die dich völlig kopflos macht.
Neben sinnlichen Momente spürte man die kalte Hand der Abgründe. Man ist wütend , verzweifelt und möchte nur noch fliehen.
Aufgrund der Seitenanzahl ist es nicht allzu tiefgründig. Man begreift jedoch worum es geht.
Wo das Grauen verborgen liegt.
Das man seiner Vergangenheit nicht entkommen kann und sie immer ihren Tribut fordert.
Ein Roman der als Romantic Thriller zuzuordnen ist und der vor allem aufzeigt, das man sich selbst nicht im Wege stehen sollte.
Jeder Moment ist kostbar, man muss ihn auskosten, bis nichts mehr davon bleibt.
Denn schon morgen kann die eigene Welt schon in Schutt und Asche liegen.

Schlussendlich ein adrenalingeladener Roman, der mich Nerven gekostet hat und so sehr mitfiebern und mitzittern ließ. Nebenbei erfährt man auch einiges über die Charaktere, wodurch man tiefer in sie eintauchen kann.

Fazit:

Band 1 war absolut mega.
Band 2 hat mich so viel Nerven und Emotionen gekostet.
Ich bin sprichwörtlich in ein perfides Spiel geraten, das mir die Sinne schwanden.
Emily und Robert
Alex und Lexi
Explosiv, emotional, actionreich.
Der Stoff aus dem (Alp)Träume gemacht sind.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Wunschzettel zu Weihnachten: 2 Zimmer, Küche, Brad: Kurzroman

Josie Charles
E-Buch Text: 192 Seiten
Erschienen bei null, 12.11.2018
ISBN B07K8RJL8V
Genre: Liebesromane

Rezension:

Zwei Menschen die sich begegnen und nie damit rechnen würden, was genau dieser eine Moment nach sich ziehen würde.
Es könnte überall auf der Welt passieren.
in Irland, Deutschland, Norwegen oder in Schweden.
Aber es passiert in New York. In der Stadt die niemals schläft und in der schlichtweg alles möglich ist.
Ganz klischeehaft beginnt es mit einem Betrug. Mit ganz viel Schmerz und Wut im Bauch. Und plötzlich hat man keine Ahnung wohin.
Bis man auf eine Anzeige trifft, die so originell ist, wie der Mensch dahinter.
Und plötzlich gerät alles aus den Fugen.

Ich liebe Hazel. Vom ersten Moment an. Sie ist erfrischend natürlich, manchmal etwas kopflos und trägt ihr Herz auf der Zunge.
Und dann ist da Brad. Mit seinem typischen Bad Boy Charme lässt er reihenweise die Herzen höher schlagen.
Geheimnisvoll, düster und anziehend.
Dem Stoff aus dem Träume gemacht sind.
Und ja, auch mein Herz hat er im Sturm erobert. Aber es gab auch diesen einen Moment, in dem ich ihm am liebsten an die Gurgel gesprungen wäre.
Und dann erfährt man auch noch ihre Perspektiven, was sie nur noch umso lebendiger und authentischer machte.
Ich liebe diese Story, die sich so wundervoll in meinem Herzen anfühlte. Die mich so berührte mit dem Dahinter.
Vergangenheit und Gegenwart.
Verluste und Neuanfänge.
Schmerz und Liebe.

Denn Sein ist hier mehr als Schein.
Wir sehen nur das, was wir sehen wollen.
Doch hier sehen wir die Menschen dahinter. Mit all ihren Stärken und Schwächen.
Es ist herzzereißend, hat mich mit seinen Emotionen völlig überwältigt und einfach auch wieder vor Augen geführt, worin Wunder im eigentlichen Sinne bestehen.
Josie Charles webt wie so oft, auch hier ernste Themen ein.
Themen, die das Herz zum rasen bringen.
Die ganz tief berühren und zeigen, das Menschen auch nur Menschen sind.
Das Perfekt nicht perfekt sein kann und das man einfach immer an sich arbeiten muss, um sich entwickeln, um nach vorn kommen zu können.
Sie sorgt für sehr viel kribbeln im Bauch, für Gänsehaut Momente und plötzlich steht die Zeit still.
Ich hab so gelacht, denn die Dialoge zwischen Hazel und Brad sind erfrischend und lebendig.
Konflikte bleiben nicht außen vor. Hazel hat einfach ein Talent dafür.
Eine Story die mich schon durch den leichten und lockeren Schreibstil schon absolut mitgerissen hat.
Es ist abwechslungsreich. Humorvoll, charmant und rau.
Eine Mischung, die mir wirklich gut gefallen hat und auch einige Wendungen beinhaltete, die ich nicht habe kommen sehen.

Schlussendlich eine wundervolle Liebesgeschichte, die perfekt zur Weihnachtszeit passt und mich vollkommen fasziniert und begeistert hat.

Fazit:
Der Titel sagt eigentlich schon alles.
Josie Charles ist hier eine erfrischend authentische Liebesgeschichte gelungen, die überall auf der Welt passieren könnte.
Hazel und Brad haben mich total begeistert, mein Herz zum flattern und rasen gebracht.
Eine Story voller Höhen und Tiefen, die auch vor ernsten Themen nicht haltmacht und dabei auch noch etwas sehr essentielles mit auf den Weg gibt.
Perfekt für zwischendurch und doch so besonders.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Awaking: Das Erwachen der Gabe

Lea Weiss
E-Buch Text
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 31.08.2018
ISBN 9783522654081
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei diesem Reihen-Auftakt ist das Cover ein echter Eyecatcher und hat sofort mein Interesse geweckt.
Die Grundidee ist im ersten Moment nichts neues und doch konnte mich die Geschichte von Anfang an komplett in den Bann ziehen.
Angefangen bei Rose, die ein sehr zerbrechliches Wesen besitzt. Sie ist sehr sanft, aber impulsiv in ihrer Art. Zwei Komponente die wirklich erstaunlich gut zusammenpassen und sich ergänzen.
Rose , ist mehr als es den Anschein hat. Ihr Hintergrund hat mich wirklich berührt. Besonders weil man sich wirklich gut in sie hineinversetzen konnte.
Rose hat mich mit ihrer Art an einen heftigen Sturm erinnert , der niemals zum erliegen kommt. Man hat das Gefühl, sie ist ständig auf der Suche, ohne zu wissen wonach.
Es liegt eine tiefe Sehnsucht und Einsamkeit in ihr verborgen , die förmlich zum greifen nah ist.
Rose Schicksal ging mir sehr zu Herzen. Gerade weil sie ihre ganze Vielseitigkeit offenbart und mich damit förmlich in einen Sog zog.
Chulo ist nicht minder aufregend. Das Herz stolpert förmlich, wenn es das Wort Engel hört. Doch hier wird sehr schnell klar, worum es wirklich geht und das hat mich richtig elektrisiert.
Alles in allem sind die Charaktere, denen man begegnet greifbar, facettenreich und lebendig gehalten. Besonders die Emotionen laufen dabei zur Höchstform auf.
Es gibt zwar einige Charaktere die noch etwas blass sind, was aber nur das Geheimnisvolle und die Dunkelheit schürt.

Lea Weiss hat einen sehr leichten und bildhaften Schreibstil, der mich sofort begeistert hat. Ebenfalls fand ich sehr schön, das man hier Chulos und Rose’ Perspektive erfährt. Man lernt sie dadurch sehr gut kennen und erlebt so ihren Gefühlssturm hautnah mit.
Ich hab so mit ihnen geliebt, gelitten und geschmunzelt.
Die Handlung selbst ist sehr vielschichtig gestaltet und wird von einer dunklen und fast verzweifelten Atmosphäre begleitet. Etwas , was die Story sehr gut unterstreicht.
Man lernt die Grundidee sehr gut kennen, dennoch möchte ich gern noch mehr über die Hintergründe und die verschiedenen Persönlichkeiten erfahren. Da für mich noch einiges unklar ist und somit noch Fragen offen bleiben.

Die Liebesgeschichte liegt hier meiner Meinung nach zu sehr im Fokus, dadurch rückt die eigentliche Idee zu sehr in den Hintergrund. Ich hoffe im Folgeband wird dieser Bereich noch intensiver und detailreicher ausgearbeitet. Denn es fasziniert mich ungemein, was man da alles herausholen kann.

Rose und Chulo reißen förmlich mit. Man erlebt so viel Liebe , die sanft zum Ausbruch kommt und so viele unterschiedliche Emotionen hervorrufen.
Man ist gefangen zwischen Wut und Mitgefühl.
Obwohl ich dachte , mich könnte nichts überraschen , hat die Autorin doch noch einen kleinen Knaller losgelassen, der buchstäblich alles aus den Angeln gehoben hat und auch die Blickwinkel erweiterte.
Denn hier geht es nicht nur um eine zarte Liebesgeschichte.
Die Dunkelheit ruht nicht eher, bis sie ihr Ziel erreicht hat.
Verzweiflung, Angst und Wut suchen ihren Weg.
Mächte und eine geheimnisvolle Gabe, die alles entfesselt.
Es geht um Vergangenheit und Gegenwart .
Um das eigene Ich. Wie weit man bereit ist zu gehen, wenn es darauf ankommt.
Ein Auftakt der mich wirklich mitgerissen und begeistert hat und neugierig auf die Fortsetzung macht.

Fazit:
Dieser Reihen-Auftakt hat nicht nur ein zauberhaftes Cover. Auch der Inhalt hat mich absolut begeistert und mitgerissen.
Romantasy vom feinsten.
Wer würde bei Engeln nicht schwach werden?
Sanft, magisch und voller Eindrücke.
Stürmisch, emotional und voller Geheimnisse.
Dunkelheit die ihren Weg sucht.
Die abwechslungsreiche Handlung hat mich mitgerissen und nicht zum Stillstand kommen lassen.
Ich bin schon sehr darauf gespannt, wie es weitergeht.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Adlerkiller. Küsten-Krimi

Nick Stein
Buch: 220 Seiten
Erschienen bei Klarant, 09.11.2018
ISBN 9783955738860
Genre: Romane

Rezension:

Mit “Adlerkiller – Küsten-Krimi” von Nick Stein erscheint hiermit ein neuer Auftakt rund um den Polizeischüler Lukas Jansen im Klarant Verlag.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Ich muss gestehen, das ich am Anfang doch ziemlich skeptisch war und Lukas in seiner Euphorie etwas belächelt habe.
Doch ich fand es richtig interessant, mal einen Polizeischüler auf seinem Weg zu begleiten.
Nick Stein hat eine sehr lockere und erfrischende Art zu schreiben. Es zog mich sofort mit und es gab kein auftauchen mehr.
Je mehr ich las, umso mehr begeisterte mich Lukas mit seiner Art. Er hat etwas träumerischeres an sich, aber zugleich schafft er es auch immer wieder, sich in Bredouille zu bringen. Was mich teilweise doch etwas amüsiert hat, was den Ernst der Lage jedoch etwas aufgelockert hat.
Auch die anderen Charaktere sind toll ausgearbeitet ubd gekonnt in Szene gesetzt. Sie sind authentisch, greifbar und schaffen es, für sich einzunehmen.
Ganz besonders Lisa und Jackie konnten mich komplett für sich einnehmen und mein Herz im Sturm erobern.
Charaktere die wirklich vielseitig gestaltet sind und sich gerade durch die Handlung auch weiterentwickeln.
Ich konnte mit Ihnen lachen, mitfiebern und mich einfach treiben lassen.

Das Setting hat mich richtiggehend verzaubert und ist zudem noch sehr gut gewählt.
Die Handlung selbst hat mich in mehr als einer Hinsicht vollkommen überrascht. Was zunächst wie ein gemütlicher Küsten-Krimi aussah, erreichte schnell ungeahnte Höhen.
Abgründe, so weit das Auge reicht.
Perfidität, Kalkül und Wut.
Eine brenzlige Situation nach der anderen, wodurch sehr schnell die eigenen Grenzen ausgelotet und überwunden werden.
Atemlos folgt man dem Geschehen und weiß gar nicht wohin man zuerst schauen soll.
Man leidet mit und hängt direkt an den Zeilen fest.
Aufgeben? Keine Option.
Lukas brilliert in seiner Rolle und hat mich wirklich vom Hocker gerissen.
Zudem hat man das Gefühl, er hat an Reife dazugewonnen. Isr praktisch durch seine Entwicklung erwachsen geworden und konnte sich mit jeder Situation sehr gut auseinandersetzen und auch für sich selbst etwas daraus mitnehmen. Seine zunehmende Kopflosigkeit und Impulsivität fand ich sehr erfrischend. Was auch dazu führt, das man sich gut in ihn hineinversetzen und seine Gedanken und Handlungen nachvollziehen kann.
Hierbei erfahren wir auch seine Perspektive, wodurch man sehr gut in seine Persönlichkeit eintauchen kann.
Auch die Zwischenmenschlichkeit wurde nicht außer Acht gelassen und man erlebt sehr emotionale Momente, die das Herz einfach zum klingen bringen.
Die Hintergründe der Charaktere sind noch etwas blass, in den nachfolgenden Bänden erhoffe ich mir daher etwas mehr Tiefe und Ausdruckskraft.

Jetzt am Schluss muss ich feststellen, das ich Lukas, Lisa und diesen Auftakt wirklich ins Herz geschlossen habe und unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.
Nick Stein schafft nicht nur einen tollen Auftakt. Er zeigt zudem auch, das man für seine Träume und Ziele einstehen sollte und kein Weg dafür zu weit ist.
Die Thematik die hier gewählt wurde ist sehr facettenreich und mal was anderes. Was ich sehr gelungen finde.
Ein Küsten-Krimi bei dem man wunderbar dem Alltag entfliehen und abschalten kann.
Bitte mehr davon.

Fazit:
“Adlerkiller – Küsten-Krimi” ist ein Autakt, der mich überrascht und absolut begeistert hat. Etwas was ich tatsächlich so nicht erwartet habe.
Authentische Charaktere und eine vielseitige Handlung, die durchweg die Spannung hält und auch vor Wendungen nicht halt macht.
Ein Küsten-Krimi bei dem man wunderbar dem Alltag entfliehen und abschalten kann.
Bitte mehr davon.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Die Grimm-Chroniken (Band 7): Das Aschemädchen

Maya Shepherd
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Sternensand Verlag, 02.11.2018
ISBN 9783038960072
Genre: Sonstiges

Rezension:


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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

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Mundus Perditus

Carmen Gerstenberger
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Eisermann Verlag, 07.09.2018
ISBN 9783961730087
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieser fantastische Roman könnte auch gut mit “Es war einmal…” beginnen. Denn Carmen Gerstenberger verbindet hier gekonnt verschiedene Märchenelemente zu einer absoluten fantastischen Geschichte, in der es im wahrsten Sinne des Wortes um Leben und Tod geht.
Ein Buch das mich gnadenlos begeistert und absolut fasziniert hat.
Wenn ich sage, ich habe mitgelitten. Sagt das nichts über meinen tatsächlichen Gefühlshaushalt aus.
Ganz ehrlich, ich war dem Nervenzusammenbruch nah. So unglaublich hat mich diese Geschichte infiziert und gnadenlos aufgesogen.
Der Schreibstil der Autorin machte es mir leicht durch die Seiten zu gleiten.
Leicht, fließend, aber auch sehr fordernd und bildhaft.
Sie beschreibt das Setting so lebhaft, dass man es sehr intensiv erlebt und fühlt.
Man spürt die Leidenschaft und dadurch erwacht es auch zum Leben.

Angefangen bei den Charakteren, die einfach nur perfekt ausgearbeitet sind. Da wir die meiste Zeit Vernita begleiten, lernt man sie natürlich am besten kennen. Ich liebe diese Frau einfach. Wandelbar und mit einem erstklassigen Humor ausgestattet.
Aber am meisten beeindruckt hat mich ihre Entwicklung. Sie kommt langsam, aber dennoch sehr gewaltig. Man kann ihr förmlich beim wachsen zusehen. Was angesichts ihres Lebens, keine Überraschung ist. Auch über die Hintergründe erfährt man einiges, was wiederum auch einige Fragen beantwortet.
Als Polizistin kämpft man gegen allerlei Abschaum. Für sie ändert sich nicht viel, wohl aber die Natur ihrer Gegner.
Die Welt wie wir sie kennen, hat sich verändert.
Sie wird überrannt und Vernita sieht sich allerhand Gefahren ausgesetzt und es beginnt ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit.
Für Sie, für das Leben. Für ihre Welt.
Jares, Alvarez, Ruiz und auch Marno haben mich absolut begeistert und so zum lachen gebracht. Besonders bei letzterem hatte Alvarez häufig seine Finger im Spiel. Was ich an diesen Charakteren jedoch besonders mag. Sie sind greifbar, lebendig und sie sind keine Helden. Sie arrangieren sich mit allem, sofern das überhaupt möglich ist.
Denn wenn hier eines ganz klar ist, dann das nichts normal ist.

Die Autorin hat hier eine wirklich geniale Welt erschaffen. Schon als ich von dem Wald las, liefen meine Gehirnwindungen auf Hochtouren.
Grauen, namenlose Angst und tierische Verzweiflung.
Ich liebe es, wie sie uns die Dämonen präsentiert.
Ich liebe es, wie sie sich langsam aus ihrem Kokon herausschälen.
Und ich liebe es, wie alles dem Erdboden gleichgemacht wird.
Es ist keine typische Fantasy Geschichte. Viel mehr hat sie auch viele Thriller Elemente eingebaut, die absolut zum mitfiebern und mitzittern bringen.

Die Spannung liegt durchweg oben und Carmen Gerstenberger gelingt es auf geniale Art und Weise, den Leser total in Starre verfallen zu lassen.
Es ist nichts wie es scheint.
Es ist viel schlimmer.
Abgründiger, Verzweifelter, Düsterer.
Es ist nichts irgendwie vorhersehbar. Man hat den Eindruck, jede Zeile erfindet sich selbst noch einmal neu.
Das Grauen und die Wut nehmen immer mehr zu.
Der Ruf nach Gerechtigkeit steigert sich zu einem schrillen Ton, der unbedingt Erlösung brauch.
Die vergessene Welt ist eine ungewöhnliche und abwechslungsreiche Story, die auch für Romantiker, die ein oder andere Stelle bereithält.
Es geht hier um Freundschaft, Loyalität und um Verbindungen.
Ein Buch das sehr gut durchdacht und von verschiedenen Wendungen durchzogen ist.
Mit einem wirklich emotionalen, als auch explosiven Showdown fordert das Ganze seinen Tribut.
Ich liebe es.
Das Ende, das auch ein Anfang sein könnte.
Und das in der Tat auch noch Luft nach oben bereithält.
Es wäre absolut fantastisch noch einmal in diese Welt zurückzukehren.

Fazit:
Es war einmal …
Mit “Mundus Perditus “ entführt uns Carmen Gerstenberger in eine absolut fantastische Welt, die mich absolut begeistert und innerlich ausgelaugt hat.
Charaktere, die in Haut und Haar übergehen.
Man feuert sie an, macht sich fast in die Hosen vor lachen und man fiebert und zittert so wahnsinnig mit.
Magisch, ungewöhnlich und absolut süchtig machend.
Ein absolutes Highlight für mich.

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14 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Irgendwann, vielleicht für immer

Michelle Schrenk
E-Buch Text: 153 Seiten
Erschienen bei Canim Verlag, 24.10.2018
ISBN B07JPD6C2Y
Genre: Liebesromane

Rezension:

Irgendwann im Leben kommt ein Punkt, in dem ein Ereignis dich völlig aus der Bahn wirft.
Dich dein Leben anders betrachten lässt und du dich sprichwörtlich an einem Wendepunkt in deinem Leben befindest.
Ein Wendepunkt der dein Leben positiv, aber auch negativ beeinflussen könnte.
Ein Punkt, an dem du vorwärts und nicht mehr rückwärts gehen möchtest.
Michelle Schrenk hat sich in ihrem neuem Roman mit genau dieser Thematik befasst

Elena fühlt sich ausgelaugt, von innerer Unruhe getrieben und seltsam verloren.
Glück, Loslassen, sich wieder schwerelos fühlen.
Dinge, die Elena wieder fühlen möchte. Mit all der Kraft der Verzweiflung.
Und dann kommt der Moment, in dem all das geschieht.
Doch kann es ein für immer sein?
Elena hab ich sofort in mein Herz geschlossen, was nicht nur daran liegt, dass sie Schriftstellerin ist.
Elena ist eine starke junge Frau , die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Sie hat alles und doch ist es nicht genug.
Es gibt einen Teil von ihr, der mehr möchte, mehr brauch.
Ich mochte es sehr wie sie sich allem stellte, wohlüberlegt, aber zugleich auch völlig verrückt handelte. Manchmal muss man einfach verrückt sein.
Um das Leben zu greifen, um vorwärts zu kommen.
In diesem Roman erleben wir Elenas Sichtweise. Und obwohl es wirklich ein kurzer Roman ist, lernt man sie unglaublich gut kennen. Fühlt mit ihr, lässt sie ins Herz und begreift , womit sie sich tagtäglich auseinandersetzen muss.
Daneben spielt auch Jannis eine sehr große Rolle.
Geheimnisvoll, eine Spur Weise und sehr warmherzig und gefühlvoll in seiner ganzen eigenen Art.
Fast zu schön um wahr zu sein, war mein erster Gedanke. Doch Jannis zeigt, das auch er seine Dämonen mit sich herumschleppt.
Alle Charaktere die man hier trifft sind authentisch, lebendig und absolut greifbar. Mitten aus dem Leben gegriffen und deswegen fühlt man auch so intensiv mit Ihnen.
Als Stütze in diesem Roman empfand ich besonders Sandra. Sie hat Elena geerdet und ihr einfach Halt gegeben.

Die Autorin hat eine sehr gefühlvolle und leichte Art den Leser zu verführen. Seite um Seite taucht man tiefer ein und vergisst Zeit und Raum.
Zeit, die keine Rolle mehr spielt.
Es zählen nur Elena und Jannis.
Emotionen, die Herzklopfen verursachen und Gänsehaut bescheren.
Man fühlt Glück , Leidenschaft und Intensität.
Ein Gefühl , daß das Leben leichter und sorgloser macht. Ein Gefühl , als würde man auf einer rosaroten Wattewolke laufen.
Man fühlt sich wieder jung und greift nach den Sternen.
Wenn man dieses Gefühl hat, genießt man es , saugt es auf bis nichts mehr übrig bleibt.
All das fühlt man hier und noch mehr.
Elenas und Jannis Geschichte hat mich sehr mitgerissen und begeistert.
Sie hat mich das Leben fühlen lassen, mit all seinen Nuancen der Vielfältigkeit.
Höhen und Tiefen durchleben lassen.
Mich überrascht und einfach weggetragen.
Man liebt, lacht und schwebt nur noch.
Doch es geht nicht nur um das unfassbar große Glück, das man ständig sucht.
Es geht darum einfach mal verrückt zu sein. In sich zu gehen und zu erfahren, was man wirklich vom Leben erwartet.
Elena erlebt nicht nur Sonnenschein. Es wohnt so viel Dunkelheit in ihr. Die Entwicklung, die sie durchläuft, hat mir unglaublich gut gefallen.
Sie ist gewachsen. Hat nach den Sternen gegriffen.

Ich mochte diese Story so, so gern. Die Fülle an Emotionen, an Veränderungen.
Ein Roman der vielleicht durchaus kurzweilig ist, aber auch auf ganzer Ebene berührt.
Ein Roman, der zeigt , wie wichtig es ist zu leben und man selbst zu sein.

Fazit:
Irgendwann, vielleicht für immer
Irgendwann, allumfassendes Glück und Schwerelosigkeit.
Irgendwann, einfach verrückt sein und leben.
Michelle Schrenk hat mich mit Elenas und Jannis Story rundum begeistert. Schweben lassen und ertrinken lassen, in der Fülle der Emotionen.
Ein Roman, der berührt und vielleicht auch mal über den Sinn des Lebens nachdenken lässt.
Ich bin wirklich begeistert und möchte mehr.

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Wir können alles sein

Johanna Kramer
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Independently published, 25.10.2018
ISBN B07J6S33QY
Genre: Romane

Rezension:

Als ich dieses Werk beim stöbern entdeckt habe , musste ich es einfach sofort lesen.
An dieser Stelle muss ich sagen, vergesst den Klappentext. Denn er sagt nichts darüber aus, was dieser Roman zu sagen hat.
Es ist kein Liebesroman, wie wir ihn kennen.
Er ist anders, geht tiefer.
Es ist eine Offenbarung. Ein Gefühl. Ein Sehnen.
Außergewöhnlich und einfach atemberaubend schön.
Wenn ich nicht wüsste, das es sich hierbei um ein Debüt handelt, würde ich es nicht glauben.

Vom Schreibstil der Autorin bin ich absolut begeistert. Voller Gefühl, bildgewaltig und doch auch leicht und fließend. Sie legt sehr viel Leidenschaft und Tiefe hinein, was man mit jeder Faser des Herzens spürt.
Die Atmosphäre empfand ich als traurig, melancholisch und sehnsuchtsvoll. Etwas das sehr gut zur Handlung passt und das ganze sehr schön unterstrichen hat.
Das Buch selbst ist in drei Teile gegliedert. Wunderschön sind die aussagekräftigen Zeichnungen , die man immer wieder auf den Seiten findet. Ich bin begeistert, wie sehr ich dadurch alles umso intensiver empfinden konnte.

In diesem Roman geht es um Brida und Carolina.
Zwei Frauen die sich begegnen und plötzlich ist nichts mehr wie es war.
Ein Wimpernschlag nur und doch trennt sie so viel voneinander.
Nicht nur die Lebensumstände verhindern dies.
Sie sind gefangen in ihren Emotionen und einsam in ihrer jeweiligen Hülle.
Es ist nicht wichtig , wen man liebt. Es ist wichtig, das man es tut. Die Liebe willkommen heißt und Platz macht für Leidenschaft, Entwicklung und dem eigenen Sinn.
Carolina und auch Brida hab ich sofort ins Herz geschlossen. Ich konnte mich unendlich gut in sie hineinversetzen und nachvollziehen wie einsam, getrieben und verloren sie sich fühlten.
Wir erfahren hierbei auch immer im Wechsel ihre Perspektiven, was Ihnen sehr viel Raum und Tiefe verschafft. Man lernt sie kennen, ergründet ihre Seelen und begreift einfach, was sie tief im Inneren ausmacht.
Oft hat man das Gefühl, nicht ganz zu sein. Obwohl man glücklich ist, hat man das Gefühl, es fehle etwas. Man hat das Gefühl, zu taumeln, zu fallen, sich zu verlieren.
Es ist ein Gefühl, eine Ohnmacht, eine Träne im unendlichen Ozean.
Dieses Buch hat im wahrsten Sinne des Wortes mein Leben komplett aus den Angeln gehoben. Es hat mich so unglaublich tief berührt. Es ist so unglaublich sanft, ruhig und doch auf eine besondere Art und Weise sehr gewaltig und explosiv.
Man hat nicht das Gefühl, ein Liebesroman zu lesen.
Man hat das Gefühl, Seelen zu erforschen und auf malerische Art und Weise Dinge zu erleben, die man nie für möglich halten würde.
Ein Roman in dem es um das eigene Sein, das Ausbrechen geht. In dem es darum geht sich selbst zu finden. Denn nur auf diese Art und Weise kann man auch das Glück finden.
Das uns vollkommener macht, uns schweben lässt.
Die malerische Umgebung mit seiner rauhen, ungestümen Art passt perfekt dazu. Die Autorin hat eine so gefühlvolle Art dies alles zu beschreiben, das man meint, man wäre mittendrin, statt nur dabei.
Die Charaktere die man hier trifft, sind authentisch, lebendig und brennen sich einfach tief in die Seele ein.
Mich hat dieser Roman so überrascht, emotional aufgewühlt und einfach Grenzen überschreiten lassen.
Man taucht ein , verliert sich. Jedes Mal ein Stückchen mehr.
Man spürt den tiefen Schmerz, die Verzweiflung und innere Zerrissenheit auf sehr intensive Art und Weise.
Schmerz, der so tief ist, das man danach lechzt.
Innere Dämonen, Prüfungen und so unglaublich viele Hürden.
Es gab Momente, die haben mich unglaublich erschüttert und entsetzt.
Man will es nicht glauben, nicht sehen.
Man betritt eine Ebene, die alles in den Schatten stellt und dabei so unendlich viel offenbart und aufzeigt.
Manchmal darf man nicht nachdenken. Manchmal muss man einfach auf das Herz hören.

Schlussendlich ein Roman der mich vollkommen mitgerissen, berührt und sehr aufgewühlt hat.
Ein Roman , der etwas besonderes ist und den man unbedingt lesen muss.

Fazit:
Johanna Kramer hat mich mit Carolinas und Bridas Geschichte vollkommen begeistert, überrascht und emotional aufgewühlt.
Zwei Frauen , die so gewaltig sind, das es einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
Herzzerreißend und einfach außergewöhnlich schön.
Es ist kein Liebesroman in dem Sinne.
Es ist so viel mehr. Es geht tiefer und berührt einfach auf einer ganz besonderen Ebene.
Ein Roman der so viel aufzeigt und mit auf den Weg gibt.
Ein absolutes Highlight für mich. Bitte mehr davon.

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Fire - Kriegerin der Asharni

Jessica Stephens
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 29.10.2018
ISBN 9783752810172
Genre: Fantasy

Rezension:

Bereits im Vorfeld habe ich mich sehr auf die Fire & Strike Dilogie von Jessica Stephens gefreut. Meine Erwartungen waren schon etwas hochgeschraubt. Vor allem deshalb weil mir ihre Wächter Trilogie so gut gefallen hat.
Doch Jessica Stephens gelang es auf sehr eindrucksvolle Art und Weise, mich doch komplett zu überraschen mit ihrer Vielfältigkeit. Denn ihr Auftakt dieser Dilogie ist so völlig anders, als ihr vorheriges Werk.
An dieser Stellen meinen herzlichen Dank für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Jessica Stephens hat einen sehr leichten und fließenden Schreibstil wodurch ich das Buch quasi inhaliert hab. Sie heizt die Spannung immer wieder mit kleinen gut posionierten Details an,wodurch man auch nicht aufhören möchte.
Der Einstieg verlief recht ruhig und hat mir doch ungemein gut gefallen. Was mit daran liegt, das man Felizia richtig kennenlernen konnte. Man spürt sogleich das sie mehr ist, als man vermuten würde und doch merkt man ihr an, wie die unterschiedlichsten Emotionen in ihr wüten.
Ruhelos, empfindsam und einsam. So empfand ich sie. Es lag eine Ernsthaftigkeit in ihrem Wesen, das förmlich zum greifen nah war. Doch ich hab sie sofort ins Herz geschlossen. Was nicht zuletzt ihrem sanften und verletzlichen Wesen zu verdanken war. Die Hintergründe habe ich voller Interesse verfolgt, wodurch für mich auch vieles nachvollziehbar war.
Doch wo eine mutige, junge Frau ist, ist ein starker Held nicht fern.
Wobei sich hier erst noch herauskristallisieren muss, wie man denn Heldentum interpretiert.
Strike.
Ein Name. Eine Schulter. Augen, die man nie mehr vergisst.
Ja, Strike. Am Anfang hat er mich so wütend gemacht. Ich hätte ihn zu gern zum Teufel gewünscht. Doch je mehr ich las, umso klarer wurde mir, wie facettenreich und wandelbar sein Charakter ist. Meine Faszination seinem Wesen gegenüber war geweckt. Ich war förmlich elektrisiert.
Oft brauchen wir nur die richtigen Menschen, die uns den Weg weisen.
Womit wir zu meinem dritten Lieblingscharakter kommen.
Melissa. Sie hat für mich alles aufgelockert und mich immer wieder zum grinsen gebracht. Ich mochte ihre erfrischende Art unglaublich gern, weshalb sie sogleich einen festen Platz in meinem Herzen bekommen hat.
Hierbei erfahren wir auch die Perspektiven von Felizia und Strike. Was Ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt und sie zugleich auch sehr greifbar macht.
Insgesamt sind die Charaktere sehr vielseitig, lebendig und authentisch gehalten.
Wodurch man sich gut mit Ihnen identifizieren und sich mit Ihnen auseinandersetzen kann.

Die Idee dieser Dilogie gefällt mir unglaublich gut. Eine Idee, die gänzlich ohne Magie auskommt. Wodurch es für mich etwas von einer Abenteuergeschichte hat.
In diesem Band kann man bereits kleinere Einblicke in die Welt und die Stämme erhalten, was mir doch recht gut gefallen hat. Für Band 2 wünsche ich mir in diesem Bereich, das man da noch etwas mehr in die Tiefe geht. Die Details rund um das Setting waren mir noch etwas zu wenig, auch wenn man sich einen guten Eindruck verschaffen kann.
Diese Welt ist rauh, düster und kompromisslos. Tragisch könnte man sagen und doch liegt auch so etwas wie Hoffnung in der Luft. Man riecht die Unterdrückung und Gewaltbereitschaft förmlich. Dinge, die unter die Haut und für einige Gedankenschübe sorgen.

In diesem Band geht es vordergründig um Felizia und Strike.
Geheimnisse liegen in der Luft.
Man kann sie fast schmecken.
Felizia wird zu Fire, was mehr als passend ist und sie zugleich stärker, mutiger und entschlossener macht.
Das Schicksal das sie hier ereilt, ist bei weitem nicht einfach und hat mich enorm an meine Grenzen gebracht. Nicht weil es so brutal war. Mir war es sogar noch zu wenig. Denn ich denke, gerade in diesem Bereich, hätte Jessica Stephens durchaus detailreicher und tiefer vorgehen können. Nein, was mich wirklich an die Grenzen gebracht hat, war der emotionale Aspekt. Denn gerade als Frau spürt man den Schmerz, die Angst und Verzweiflung unglaublich gut. Das waren Momente, die ich so gut nachvollziehen konnte. Man möchte einfach nur schreien und weinen, um sich schlagen und seiner Wut freien Lauf lassen.
Doch ich möchte hier nicht weiter vorgreifen. Fakt ist: Fire hat so einiges zu durchstehen, gerät an ihre schmerzlichsten Punkte und begreift, das sie nichts retten kann, wenn sie nicht selbst aktiv wird. Diese Entwicklung zu beobachten war für mich sehr überraschend.
Die Autorin hat hier Wendungen eingebaut, die mich im ersten Moment total schockiert und mitgenommen haben. Manchmal geschah dies leider auch etwas zu plötzlich, zu akkurat.
Im krassen Gegensatz dazu erlebt man wie Strike mit dem ganzen umgeht.
Seine Hilflosigkeit und seine Untriebsamkeit ziegen auf, was für ein gequältes Wesen er besitzt und wie er letztendlich damit umgeht.
Das Ende jedoch hat mich nochmal völlig vom Hocker gehauen und zudem einige Fragen an die Oberfläche kommen lassen, auf die ich unbedingt eine Antwort brauche.
Ein Ende mit Knall und was für einer.

Schlussendlich konnte mich die Autorin mit Fire und Strike komplett begeistern, mitreißen und in Atem halten.
Eine Handlung voller Action und Emotionen.
Eine Handlung die aufzeigt, das man immer für sich selbst einstehen muss.
Das man sich retten muss, wenn es sonst keiner tut.
Eine Handlung die vor allem von den Entwicklungen der Protagonisten lebt.

Fazit:
Fire und Strike.
Zwei Charaktere. Zwei Gegensätze.
Zwei Schicksale die auf eindrucksvolle Art und Weise miteinander verknüpft sind.
Jessica Stephens hat mich mit ihrem Auftakt richtiggehend begeistert und nicht mehr losgelassen. Ein Auftakt der ohne Magie und Liebesschwüre auskommt und schon deswegen ungemein punktet.
Ein Abenteuerroman der durchaus an die Grenzen bringt und für einige Schockwellen sorgt.
Ich bin gespannt, was es im finalen Band für uns bereit hält.
Bitte mehr davon.

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Goldfields

Izabelle Jardin
E-Buch Text
Erschienen bei Tinte & Feder, 30.10.2018
ISBN 9782919803682
Genre: Historische Romane

Rezension:


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All In - Tausend Augenblicke

Emma Scott , Inka Marter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2018
ISBN 9783736308190
Genre: Liebesromane

Rezension:

Manche Lovestorys gehen so unsagbar tief, das man sie nicht annähernd gerecht besprechen könnte.
Sie gehen so tief, das man glaubt daran zu zerbrechen und nicht mehr atmen zu können.
Und dann gibt es Bücher die sind nicht ganz perfekt und doch sind sie auf eindrucksvolle Art und Weise unperfekt perfekt.
“All in: Tausend Augenblicke” gehört zu diesen Büchern , die ich immer in meinem Herzen tragen werde.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Als ich das Cover sah, hab ich mich unsterblich darin verliebt. Es ist feurig, voller Leidenschaft und Intensität und so ist auch dieser Roman.
Ich wollte etwas für zwischendurch. Ich hab mich auf eine lockerleichte Story mit sehr vielen Emotionen eingestellt.
Das ich das nicht bekam, wurde mir sehr schnell klar.
Ich bekam etwas sehr viel größeres, etwas das ich nie mehr vergessen sollte.
Nein, der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht.
Ich fand es zunächst nett, mehr aber auch nicht.
Was nicht am Schreibstil der Autorin liegt. Denn sie schreibt sehr fesselnd und einnehmend. Dabei aber auch mit sehr viel Gefühl und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei.
Als ich Jonah und Kacey kennenlernte, platzte erst allmählich der Knoten.
Kacey ist toll. Sie ist ein Rockstar und erfüllt dabei wirklich alle Klischees, was mich wirklich sehr amüsiert hat. Sie ist von Dunkelheit und einer seltsamen Unruhe umgeben. Sie ist verloren in einer Welt, in der mehr Wert auf Schein, als auf Sein gelegt wird.
Und dann lernt sie auf bahnbrechende Art und Weise Jonah kennen und findet ihren Anker.
Aber was wenn der Anker, ihr wahres Schicksal bedeutet?
Was wenn ihre Geschichte schon längst geschrieben ist und die wahren Prüfungen erst noch kommen werden?
Stark sein oder zerbrechen?

Ich liebe Kacey für ihre Art, für ihr Wesen. Für ihr ganzes Sein. Sie hat mich unglaublich zum lachen gebracht und mir gezeigt, daß sie mehr ist als ein feiernder Rockstar.
Kacey ist nicht perfekt. Sie hat Ecken und Kanten. Ein Hintergrund der mich belastet und schmerzlich berührt hat. Ich hab so mit ihr gelitten und wäre gern noch tiefer in ihr häusliches Umfeld eingetaucht. Das ging für mich leider etwas unter. Auch wie leicht ihr manches viel was alte Gewohnheiten angeht, konnte ich nicht immer nachvollziehen. Dennoch ist sie sehr authentisch, lebendig und greifbar mit ihrer Art.
Man erfährt hierbei die Perspektiven von Kacey und Jonah. Was sie uns sehr viel näher bringt, als es sonst möglich wäre.
Jonah. Ein Herz das sich langsam aber stetig in meins brannte. Eine Persönlichkeit voller Wärme und Liebe. Eine Persönlichkeit, die so unglaublich unter die Haut geht. Zu gut. Zu perfekt.
Ist es Schein oder ist er tatsächlich so?
Ich habe Jonah so sehr in mein Herz geschlossen. Je mehr man voranschreitet, umso mehr begreift man, das nicht alles perfekt ist.
Oft ist die Fassade leichter zu meistern, als die Wirklichkeit dahinter.
Sie kann Schmerz und Verzweiflung mit sich bringen.
Wut und Traurigkeit.
Aber die Wirklichkeit erdet auch, schenkt Liebe, Hoffnung und Vertrauen.
Die Entwicklung der beiden hat mir enorm gut gefallen. Sie ergänzen sich und dadurch werden sie nicht nur stärker, sondern entwickeln sich auch weiter.
Neben diesen beiden Menschen, haben auch Jonahs Familie und seine Freunde mein Herz im Sturm erobert. Sie haben mich mit Wärme eingehüllt und gezeigt was Ankommen und Halten bedeutet.
Die Charaktere die uns hier im Laufe des Geschehen begegnen, sind authentisch und mit jeder Faser des Herzens zu spüren. Man lebt mit Ihnen und begreift was für ein schweres Los man sich ausgesucht hat.
Denn nicht immer gibt es Unendlichkeit.
Nicht immer ist prickeln alles, was einen Liebesroman ausmacht.

Irgendwann konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Es hat so geschmerzt, so weh getan und gleichzeitig hab ich es auch so geliebt , weil es so wunderschön war.
Man verliert sich in der Traurigkeit und findet keinen Ausgang mehr. Verzweifelt immer mehr und zerbricht daran.
Emma Scott hat hier eine sehr schmerzhafte Thematik eingebaut, die mich sehr berührt und nicht mehr losgelassen hat. Dabei stellt sie vor allem die Frage in den Raum, was wir letztendlich vom Leben erwarten.
Was wir ersehnen, was wir wirklich wollen.
Wir begleiten Jonah und Kacey auf ihrem Weg , der einerseits vor Lebensfreude und Ausgelassenheit nur so sprüht. Auf der anderen Seite wird die Ernsthaftigkeit der Thematik sehr schön aufgezeigt.
Ich hätte mir jedoch gerade da etwas mehr Tiefe und Details gewünscht.
Es geht tief , keine Frage. Es hat mich so unendlich berührt und mit Emotionen überflutet, das ich kaum atmen konnte.
Aber ich spürte auch ein zögern. Ich hätte gern mehr gehabt.
Mehr Dramatik, mehr Intensität und mehr Traurigkeit.
Daneben jedoch hat sie eine weitere Thematik eingebaut, die mich unglaublich fasziniert und begeistert hat. Ich konnte es fühlen und erleben. Ich konnte es sehen. Magisch und voller Leidenschaft und Intensität.
Es hat mich vollkommen in andere Sphären geführt und dabei all die Traurigkeit vergessen lassen.

Es gibt nichts , was meinen inneren Aufruhr beschreiben könnte. Es hat mich förmlich aufgesaugt.
Ich war in Tränen aufgelöst und gleichzeitig so voller Wut und Hilflosigkeit.
Und doch schafft es die Autorin, das ich immer wieder Hoffnung bekam. Obwohl die innere Stimme etwas ganz anderes sagt.
Diese ungewöhnliche Story hat sich für mich zu etwas unsagbar Großem entwickelt.
Es hat mich leiden und lieben lassen.
Ich hab es ganz tief drinnen gefühlt.
Es hat mich im wahrsten Sinne des Wortes ausgezehrt. Von Innen und von Außen.
Und doch schafft sie es, das man das Leben aus anderen Blickwinkeln betrachtet.
Sieht, was uns sonst verwehrt bleibt.
Begreift was es bedeutet wirklich zu leben.
Das Ende hat mich zurückgeworfen und gleichzeitig auch voller Liebe und Glück zurückgelassen.

Schlussendlich eine sehr berührende und eindrucksvolle Story , in der es um die wahren Werte im Leben geht.
Freundschaft, Liebe und Vertrauen.
Akzeptanz und Hoffnung.
Ein großartiger und tiefsinniger Roman, der mich völlig überwältigt und emotional unglaublich bewegt hat. Nun bin ich sehr gespannt auf Band 2 der Dilogie.

Fazit:
Kacey und Jonah.
Zwei Herzen , zwei Leidenschaften.
Emma Scott hat mich mit der Story um die beiden unglaublich berührt und emotional völlig zerbrechen lassen.
Ich hab es so geliebt, gelacht, gewütet und hab Tränen gelassen.
Vor Rührung, vor Trauer, Hilflosigkeit und Wut.
Manchmal hat man keine Wahl.
Manchmal gibt das Leben uns Prüfungen auf, die wir kaum bewältigen können.
Ich war völlig überrascht davon, wie intensiv und auslaugend diese Story für mich war.
Es hat mich getroffen. Ganz tief. Aber auch wahnsinnig glücklich gemacht.
Eine Lovestory die ich nie mehr vergessen werde.

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Der Klang brechender Rippen

Edward Lorn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 20.09.2018
ISBN 9783865526755
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Klappentext von diesem Thriller hat mir richtig gut gefallen. Mir gefiel die Idee, vor allem da es sich dabei um Frauen handelt. Etwas das viel zu selten zum Zuge kommt.
Doch meine erste Begeisterung ließ leider schnell nach,da die Umsetzung mir nicht ganz so gut gefallen hat.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Wenn der Schmerz zum Alptraum wird.
Das ist hier das tatsächliche Programm.
Zwei Frauen. Zwei Schicksale die sich kreuzen.
Zwei Charaktere die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Angefangen bei Belinda, die ich leider überhaupt nicht mochte.
Ängstlich und panisch.
Umso krasser empfand ich , wie grausam sie sein konnte. Sie hat keine Empathie , keine Seele.
Haus, Mann und Geld weg. Sicher möchte man alles zerstören in diesem Moment tiefster Verzweiflung.
Aber Belinda erlebt einen Fall geistiger Umnachtung.
Dennoch war ich auf die Entwicklung der Dame gespannt , die aber nicht ganz bei mir ankam. Viel mehr erlebt man, das sie seit diesem “Unfall” ihre Seele immer mehr verliert.
Lei war mir dagegen doch recht sympathisch. In gewissem Sinne konnte man ihre Zerrissenheit und ihre Verzweiflung nachvollziehen und nahm daher auch Anteil an ihrem Schicksal. Die Entwicklung bei ihr war spürbar und zeigte, was der Schmerz aus ihr machte.
Aus ihrem Leben. Aus ihrem ganzen Sein.
Sie ist verloren und doch legt sie auch an Entschlossenheit zu. Ich konnte mit ihr sehr gut mitfühlen. Ihre Qual und Hilflosigkeit spüren.
Ein Schicksal das ans Herz geht und gerade psychologisch gesehen sehr gut ausgebaut ist. Man begreift was ein einziger Moment alles anrichten und verändern kann.
Nicht nur für das Opfer. Sondern auch für den Täter und das ganze Umfeld.
Richtig gern mochte ich auch Harry und auch Jenna.
Hierbei erfahren wir von beiden Frauen die Perspektiven, Belinda blieb trotz allem unnahbar und blass. Zu Lei jedoch konnte ich eine Verbindung aufbauen.
Man trifft noch auf weitere Charaktere, die gut dargestellt wurden, jedoch nicht ganz greifbar waren.

Der Autor hat einen sehr fesselnden und rasanten Schreibstil, wodurch die Seiten nur so an mir vorbeigeflogen sind.
Was die Handlung anbetrifft , war ich doch etwas zwiegespalten. Ich mochte es sehr , wie das Tempo immer mehr angezogen wurde. Auch wenn ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, nur auf brachiale Gewalt zu treffen. Diese ist aber keineswegs so blutig und brutal , wie man denken würde.
Viel mehr hat man das Gefühl pure Raserei zu erleben.
Der Autor schneidet auch Themen wie Homosexualität und die Herkunft verschiedener Rassen an. Was aber nur unterschwellig zum Zuge kommt.
In der Handlung sah ich zunächst keinen roten Faden. Das änderte sich erst später.
Der Autor hat die Story in drei Teile gegliedert, was wirklich gut zum Ausdruck gebracht wird.
Der erste Teil war etwas schleppend, aber auch fesselnd und facettenreich.
Der zweite Teil jedoch konnte mich wirklich fesseln und in Atem halten.
Man erlebt was die Begegnung aus den Frauen gemacht hat und womit sie konfrontiert werden.
Stellenweise wusste ich wirklich nicht ob ich Mitleid haben sollte. Doch ehe ich dazu kam, wurde genau dieses Gefühl wieder zunichte gemacht.
Sprachlich gesehen ist es etwas vulgär. Es wird mit Kraftausdrücken nur so um sich geworfen. Woran man sich aber gewöhnt.
Als Thriller empfand ich diesen Roman wirklich nicht schlecht, auch wenn der Autor mich in dem Punkt nicht überraschen konnte.

Viel mehr machte mir der übersinnliche Aspekt Sorgen. Es wirkte, als könne sich der Autor nicht recht entscheiden. Die Atmosphäre wurde dadurch jedoch von spürbarem Grauen durchzogen, was ich als großen Pluspunkt werte.
Eine Angst die keinen Namen kennt.
Wäre es tatsächlich in dem Sinne nur ein Gefühl gewesen, wäre das für mich durchaus greifbar und nachvollziehbar gewesen. Doch der Autor legt hier noch eine Schippe drauf und gibt dem Ganzen mehr Präsenz. Dieser Teil war für mich leider überhaupt nicht nachvollziehbar.
Man hat das Gefühl die Hölle zu betreten.
Eine Hülle, Eine Erscheinung. Ein Nichts.
Das Ende in dem Sinne hat mir gut gefallen.
Doch leider wurde dann nochmal über die Stränge geschlagen und somit konnte mich auch die Umsetzung dieser doch recht interessanten Idee nur stellenweise mitreißen und überzeugen.
Der Schlussakt passte für mich nicht zum Gesamtkonzept und hat es damit auch negativ beeinflusst.

Schlussendlich ein interessanter Thriller , der in der Umsetzung einige Schwächen für mich hatte.
Thriller oder Horror , das ist hier die Frage. Für mein Befinden, hätte man sich für eine Seite entscheiden sollen. Dann wäre es richtig gut geworden.

Fazit:
Wenn Schmerz zum Alptraum wird.
Zwei Frauen.
Zwei Schicksale.
Wenn Wege sich auf perfide Art und Weise kreuzen und nichts als Schutt und Asche übrig bleibt.
Als Thriller sehr interessant, Doch leider gab es einige Schwächen in der Umsetzung.
Es konnte mich fesseln und mitreißen, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt.
Ein vielversprechender Plot , der mich leider nicht zufriedenstellen konnte.

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17 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

ENDGAME Buch 2

Skye Warren
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 25.10.2018
ISBN 9783865526830
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nachdem mich Band 1 so unglaublich begeistert und mit einem richtig fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Gabriel und Avery weitergeht. Ich muss dazu jedoch auch sagen, daß meine Erwartungen an diesen Band extrem hoch waren. Die Autorin hat es jedoch auf eindrucksvolle Art und Weise geschafft, mich völlig sprachlos und glückselig zurückzulassen.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Bereits in Band 1 habe ich Gabriel und Avery unglaublich ins Herz geschlossen.
Er, der oftmals ziemlich kalt, gefühllos und brutal rüberkommt und Sie, die mit ihrer sanften und verletzlichen Natur dem ganzen sehr viel Balance verschafft.
Es gab Szenen da wäre ich Gabriel unglaublich gern an die Gurgel gesprungen. Aber er versteht es gekonnt mit seinem Charme, alle um den Finger zu wickeln. Gabriel ist unglaublich facettenreich. Er zeigt uns mehr von sich, was seine Härte etwas abmildert.
Man weiß oft nicht, was er im Schilde führt, was das Ganze doch sehr geheimnisvoll und düster erscheinen lässt.
In diesem Teil erfahren wir wieder wie gewohnt Averys Perspektive. Wodurch man eine ganz besondere Bindung zu ihr aufbaut.
Avery ist in diesem Teil unglaublich über sich hinaus gewachsen und hat an Reife und Entschlossenheit dazugewonnen. Ganz am Anfang gab es eine Szene, die mich wirklich sprachlos gemacht hat und ich dachte nur, daß tut sie jetzt nicht wirklich. Die alte Avery hätte völlig anders reagiert und gerade dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen.
Betonen möchte ich auch den unglaublich tollen Schreibstil der Autorin. Sie schreibt sehr kraftvoll und leidenschaftlich, aber gleichzeitig auch sehr leicht und gefühlvoll. Man spürt die Emotionen mit jeder Zeile und sie verankern sich fest im Inneren, so daß man es mit jeder Zeile fühlen und es in sich aufnehmen kann.
Das Kopfkino läuft dabei auf Hochtouren und man ist einfach nur noch im Himmel.
Daneben erfährt man auch einiges mehr über die Hintergründe und ihre Ursachen. Ganz besonders was Averys Vergangenheit betrifft.
Es wirft sie völlig aus der Bahn und lässt alles in einem anderen Licht erscheinen.
Der Traum der heilen Welt gerät ins rudern und entwickelt sich zu einem perfiden Katz- und Mausspiel.
Schmerz, Verzweiflung, Angst
Wut, blankes Entsetzen und tiefe Traurigkeit.
Man erlebt Momente, die unglaublich zurückwerfen und den Blickwinkel gleichzeitig erweitern.
Man stößt dabei auf Geheimnisse und tiefe Abgründe.
Man findet hier nicht nur Prickeln und unglaubliche Leidenschaft und Tiefe. Daneben bekommt man eine Handlung mit einem Hauch Thrill, was die ganze Handlung sehr viel wandelbarer macht.
Zwischendrin hatte ich in der Tat das Gefühl, vor lauter Demütigung nicht mehr atmen zu können, aber gleichzeitig sind es berührende Momente, die eine ganz besondere Verbindung aufzeigen.
Das ganze Buch ist eine Achterbahnfahrt an Emotionen.
Das Adrenalin rauscht nur so durch die Adern und man weiß nicht ob man fluchen, schreien oder um sich schlagen soll.
Die Dinge entwickeln sich so rasant weiter, das man nicht einen Moment zu Atem kommt.
Man verfällt den Geschehnissen und die Wirklichkeit wird dabei komplett ausgeblendet.
Es ist Liebe. Es ist Macht.
Es ist Verzweiflung.Es ist Hingabe.
Es ist ein Spiel mit dem Feuer und gleichzeitig eine Reise in die Vergangenheit.
Skye Warren ist es großartig gelungen eine vielschichtige und explosive Story zu spinnen, die nicht nur mit tiefen Emotionen punkten kann.
Man befindet sich immer wieder am Rande des Abgrunds und versucht verzweifelt dem Ganzen zu entkommen.
Die Story hat mich unglaublich begeistert und sinnieren lassen. Ich kam jedoch keinen Schritt weiter. Sie schafft es Wendungen einzubauen, die ich so nicht erwartet habe und die mich doch ziemlich erschüttert haben.
Angespannt und aufgewühlt durch die ganzen Geschehnisse, waren Harper und Will meine ganz persönlichen Highlights. Sie haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht und die ganze Story dadurch aufgelockert.
Um ehrlich zu sein, ich liebe diese beiden Charaktere abgöttisch.
Durchweg sind die Charaktere sehr authentisch und greifbar. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen und gleichzeitig kann man ein Blick hinter die Fassade werfen.
Hinter jeder Person steckt eine Geschichte und das wird hier mehr als deutlich. Es hat mich sehr bewegt und ich musste unweigerlich über die einzelnen Positionen nachdenken.

Es gibt eine Menge Action, Dramatik und Gänsehaut Momente. Ich hab wirklich unglaublich mitgezittert und mitgefiebert und war gar nicht mehr Herr meiner Sinne.
Auch der Abschluss hat mich wieder völlig aus den Socken gehauen, mich aber auch ratlos und etwas desorientiert zurückgelassen.
Ich hab so unglaublich viele Fragen und kann gar nicht erwarten, bis endlich das Finale erscheint.
Schlussendlich ein Mittelband, der den Vorgänger sogar noch um Längen schlagen konnte.
Ein absolutes Highlight.

Fazit:
Bei Band 1 lag ich schon komplett am Boden.
Band 2 hat mich fluchen und wüten lassen. Zudem hat es mich emotional komplett aus der Bahn geworfen.
Es ist nicht einfach nur Dark Romance vom feinsten.
Es ist so viel mehr.
Es ist eine vielschichtige Story gespickt mit Action und Dramatik. Eine Handlung die man in einen Rutsch inhaliert und gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht.
Ein Mittelband der den Vorgänger sogar noch um Längen geschlagen hat.
Ich bin wieder vollkommen begeistert und kann es gar nicht erwarten, bis das Finale erscheint.
Ein absolutes Highlight.

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Die tausend Teile meines Herzens

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423740418
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Colleen Hoover schafft es jedes mal mich mit ihren Werken zu begeistern, weshalb ich mich auch so sehr auf ihr neuestes Werk gefreut habe.
Ich hab jedoch schnell gemerkt das dieses Buch anders ist, als alle anderen Bücher davor.
Was jedoch nichts daran ändert, dass ich mich schon ab Seite 1 darin verliebt habe.
Ich finde den Titel unglaublich schön und doch merkte ich , als ich das Buch am Ende zuklappte, dass der Originaltitel einfach perfekt dafür ist.
Zwei Worte, die es beschreiben und mehr als das ist auch nicht nötig.

Ihr Schreibstil ist einfach wieder absolut gefühlvoll und von unglaublich vielen Emotionen durchzogen.
Es ließ sich leicht und locker lesen, wodurch die Seiten nur so an mir vorbeigeflogen sind.
Ich würde es nicht unbedingt als Liebesroman bezeichnen, obwohl Liebe doch eine sehr zentrale Rolle spielt.
Doch nicht so, wie wir sie uns vorstellen.
Es ist das tiefe Gefühl, mit dem wir geboren werden und das uns ein Zuhause verschafft.
Es ist die Liebe, die uns im Grunde unseres Herzens ausmacht und uns reifen lässt.
Hier geht es um das Verlieren und Wiederfinden.
Colleen Hoover legt ein besonderes Augenmerk auf das, was wir nicht sehen.
Sie schafft Blickwinkel die unglaublich interessant und facettenreich sind und aus denen man auch etwas mitnehmen kann.
Sie schafft Momente, die Verzweiflung und Schmerz mit sich bringen.
Die mehr Schwächen, als Stärken hervorbringen.
Was es in meinen Augen unglaublich authentisch macht. Weil wir uns manchmal selbst schon so gefühlt haben und es darum so gut nachvollziehen können.
Die Charaktere in diesem Buch sind sehr liebevoll ausgearbeitet und alles andere als perfekt.
Ich habe jeden einzelnen von Ihnen ins Herz geschlossen. Sie haben mich zum lachen, lieben und weinen gebracht.
Den Himmel einstürzen lassen und wieder aufgebaut.
Charaktere, die so unglaublich lebendig sind, das man sie fühlt.
Aber einen ganz besonderen Platz hat Wolfgang bekommen. Ich hab so berührende Momente erlebt, das es mir Gänsehaut beschert und mich fast zum weinen gebracht hat.
Es sagt so viel über Güte und Menschlichkeit aus, das man nicht nicht darüber hinwegsehen kann.
Aber es zeigt auch auf, das wir nicht immer alles sehen, auch wenn unserer Blickwinkel etwas anderes sagt.

In diesem Buch geht es vor allem um Merit. Ich hab mich sofort in sie verliebt. In ihre Pokale, ihre Verletzlichkeit und ihre ganze Art. Nicht verwunderlich, das man dabei auch ihre Perspektive erfährt. Denn dadurch lernt man sie erst richtig kennen und begreift, was sie tief im Inneren ausmacht.
Und dann kam Sagan und mit ihm ein knistern, prickeln und sehnen, das es mir schier den Atem genommen hat.
Momente voller Glück und Intensität.
Momente, in denen die Zeit still stehen bleibt.
Emotionen, die mehr sagen, als tausend Worte es je könnten.
Ja, es hat mich mit jeder Zeile mehr mitgenommen und unglaublich fasziniert und begeistert.
Aber es hat mich auch unglaublich zum lachen gebracht , was nicht zuletzt an Luck lag.
Colleen Hoover hat hier eine Familie erschaffen, die einfach nur unperfekt perfekt ist.
Ich hab selten soviel gelacht, aber gleichzeitig spürt man auch die Traurigkeit und Zerrissenheit dahinter.

Merit befindet sich an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie sich am meisten verändert und der ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.
Ich konnte sie unglaublich gut verstehen und mit ihr fühlen.
Und während man in ihrem ganz persönlichen Chaos versinkt , schafft es die Autorin auf verschiedene ernste Themen aufmerksam zu machen.
Themen, die nicht man nicht einfach so wegwischen kann. Sie legt dabei dabei viel Worte zwischen die Zeilen.
Das Leben verändert sich und wir uns mit ihm.
Jeden Augenblick. Jede Sekunde.
Ich dachte nicht, das mich irgendetwas überraschen könnte. Doch die Autorin hat mich eines besseren belehrt. Mein Herz weinte und lachte. Es ging völlig über vor Emotionen, die so unterschiedlich sind, wie es das Leben ist.
Die Entwicklung hat mir unglaublich gut gefallen. Man konnte sich sehr gut hineinversetzen und es auch nachvollziehen.
Am Ende kann ich einfach nur sagen , ich bin glücklich. Denn dieser Roman ist nicht das Ende, es ist auch der Anfang.

Fazit:
Mit ihrem neuen Roman hat mich Colleen Hoover absolut überrascht und mitgerissen.
Anders als andere Werke von ihr und doch gleichzeitig wieder sehr tiefgründig und bewegend.
Sie brachte mich zum lachen und leiden.
Ein Roman der so unglaublich authentisch und lebendig ist, das man ihn einfach ganz tief drinnen spürt.
Es ist ein Chaos , eine Selbstfindung.
Es ist Verlorenheit.
Es ist das Leben.
Ein Roman der mehr Wert auf das Dahinter, als das Davor legt.
Ein Roman der mich absolut begeistern, faszinieren und überraschen konnte.
Perfekt für zwischendurch und doch brennt er sich gleichzeitig tief ins Herz ein.

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In der Nacht hör' ich die Sterne

Paola Peretti , Christiane Burkhardt
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 26.10.2018
ISBN 9783423289672
Genre: Romane

Rezension:

Es gibt Bücher und es gibt “In der Nacht hör’ ich die Sterne”.
Es ist nicht nur ein sehr aufwühlender und berührender Roman.
Es ist eine sehr einfühlsame Geschichte über Dunkelheit und Licht.
Über Träume und Hoffnungen und auch darum, was letztendlich für uns wesentlich ist.
Das wesentliche sieht man nicht mit den Augen. Man sieht und fühlt es mit dem Herzen und dieses Licht erlischt niemals.

Paola Perettis “In der Nacht hör’ ich die Sterne” , hat mich mehr als nur berührt. Es hat meinen Blickwinkel auf die Welt verändert und darüber nachdenken lassen.
Wie oft machen wir uns über Nichtigkeiten Sorgen oder werden zornig? Und dann lernt man Mafalda kennen und alles andere verschwimmt zur Bedeutungslosigkeit.
Mafalda ist ein sehr tapferes und kluges Mädchen. Mit jeder Zeile spürt man ihre kindliche Neugier. Staunt darüber, wie erwachsen und besonnen sie doch alles betrachtet. Das sie Angst hat , große Angst.
Diese Angst aber nicht zeigen und rauslassen möchte.
Mit jedem Schritt wird es dunkler um sie , jedes Mal ein bisschen mehr und ich konnte nicht anders. Ich hab so intensiv mit ihr gefühlt. Immer wieder hatte ich den Drang sie an mich zu drücken und ihr Trost zu spenden.
Mafalda möchte kein Mitleid und sie hat mich so ungeheuer beeindruckt , wie sie die Welt sieht und betrachtet, worüber sie sich Gedanken macht.
Mein Herz tat sich auf , bei so viel Herzensgüte und Mut.
Man spürt jedoch wie gern sie sich in ihrer Trauer verkriechen möchte.
Paola Peretti hat einen sehr einfühlsamen, leichten, aber auch sehr einnehmenden und bildhaften Schreibstil. Das man diese Geschichte nicht nur inhaliert, sondern sie auch mit allen Sinnen wahrnimmt.
Nicht nur Mafalda ist sehr authentisch und greifbar. Aber dadurch, daß man ihre Perspektive erfährt, taucht man auf ganz besonders intensive Art und Weise in ihre Seele ein und begreift und versteht, was in dieser kleinen Persönlichkeit steckt und was sie ausmacht.
Neben Mafalda haben mich ganz besonders auch Estella und Filippo beeindruckt. Vor allem Estella. Eine temperamentvolle und herzensgute Persönlichkeit. Wenn man sie kennenlernt, gibt es Traurigkeit nicht mehr. Sie spinnt einen Kokon, der sich stärkend und wärmend um die eigene Seele legt.
Alle Charaktere, die man hier im Laufe des Geschehen kennenlernt, sind nicht immer sehr detailreich ausgearbeitet. Man spürt sie vielmehr und manchmal, muss man auch nicht mehr wissen, um sie ergründen zu können.

Die Handlung hat mich vollkommen überwältigt und dabei Zeit und Raum vergessen lassen.
Man spürt Ängste, Verzweiflung und auch die Wut mehr als deutlich.
Man spürt, das es echt ist. Dass es das Leben ist, das uns hier begegnet. Mafaldas Geschichte setzt sich von allen anderen Geschichten hab. Sie bewegt mit jeder Zeile mehr.
Obwohl man die kindliche Neugier und ihren Alltag nur so aufsaugt, erkennt man auch das wesentliche dahinter.
Eine Thematik die ernsthaft und ohne Kitsch dem Leser nur allzu deutlich aufgezeigt wird.
Was es letztendlich bedeutet und wie dadurch das eigene Leben und das der Menschen im Umfeld beeinflusst wird. Nicht jeder kann damit umgehen, was sehr deutlich bewusst wird. Aber dadurch entstehen auch neue Verbindungen, die mir wirklich sehr gut gefallen haben.
Es gelang mir wirklich tapfer zu sein, obwohl mir das Geschehen so unheimlich nahe ging. Doch am Ende konnte ich nicht mehr an mich halten und es flossen Tränen.
Vor Rührung, vor Schmerz und Anteilnahme.
Denn diese Geschichte ist einfach anders, als alles, was ich bisher gelesen habe.
Man sagt immer durch die Augen einen Kindes nimmt man die Welt anders und intensiver wahr. Denn sie sehen Dinge, die für uns längst unsichtbar geworden sind. Sie reagieren anders auf Schicksalsschläge und wachsen daran.
Mafalda ist daran gewachsen. So sehr, daß ich nur staunen konnte.
Eine Geschichte die absolut jeder lesen sollte.

Fazit:
Licht und Dunkelheit.
Träume und Hoffnungen

140 Schritte bis zur Nacht
140 Schritte und jeden Mal werden es weniger.
Paola Peretti erzählt uns Mafaldas Geschichte.
Ohne Beschönigung und Kitsch erzählt sie uns eine Geschichte,die aufwühlender,beängstigender und berührender kaum sein könnte.
Mafalda hat mein Herz berührt,mich die Welt anders betrachten lassen und mit einem Mal hat man das Gefühl, man sehe die Welt nicht so, wie man es sollte.
Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte.
Sie ist wahr, authentisch und fesselt vor allem mit seinen Charakteren.
Mit Mafalda und Estella.
Eine Geschichte,die einfach auf jede Leseliste gehört.
Einfühlsam, bewegend und traurig.
Eine Geschichte, die aber auch die Sonnenseite des Lebens, das Glück und die Liebe mit jeder Zeile widerspiegelt.

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Unverhoffte Weihnachten

Emma S. Rose
E-Buch Text: 175 Seiten
Erschienen bei null, 26.10.2018
ISBN B07H9ZB8HG
Genre: Sonstiges

Rezension:

Eine Weihnachtsgeschichte ist einfach das I-Tüpfelchen zur kalten Jahreszeit und holt all die Romantiker aus ihren Ecken hervor.
Mit der Story um Ben und Lexi hat die Autorin etwas wahnsinnig schönes und berührendes zu Papier gebracht.

Angefangen bei den Charakteren die wirklich herzallerliebst sind.
Man erfährt hierbei Lexis Perspektive, weil es ihr ganz persönliches Chaos ist , das ihre Welt komplett auf den Kopf stellt.
Lexi ist quirlig, einfach süß in ihrer Art und ich hätte sie am liebsten geknuddelt. Wie sie die verschiedenen Situationen meistert und mit ihnen umgeht , ist nachvollziehbar und doch trägt es ihre eigene persönliche Note.
Ben ist so ganz anders. Er wirkt um ein vielfaches besonnener und reifer. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Schulter zum anlehnen.
Völlig unterschiedliche Gegensätze.
Vom Regen in die Traufe oder doch ein himmlisches Geschenk?

Die Wege des Schicksals sind unergründlich und manchmal passieren Wunder.
Wunder mit Chaos.
Ich habe diese Story so sehr genossen.
Geseufzt, mitgefiebert, geschmunzelt und gezittert in jeder Sekunde.
Es ist eine Geschichte aus dem Leben , weshalb sie auch so authentisch und greifbar ist.
Charaktere, die man sofort ins Herz schließt.
Manchmal muss es kein besonderes Drama sein. Manchmal reicht es , wenn das Herz mit Worten und Gesten berührt wird.
Diese wirklich kurze Story hat mir die wunderbarsten Momente geschenkt , die mich wahnsinnig berührt haben.
Sie haben gezeigt , daß nicht alles im Leben selbstverständlich ist.
Das man an Wunder und Menschlichkeit glauben darf.
Das die Liebe einen unverhofft treffen kann und damit alles im Leben verändert.

Lachen , Liebe , Harmonie
Angst , ein Rausch und Zusammengehörigkeit.
Das ist es , was diesen Roman auszeichnet.
Er schenkt Wärme und Geborgenheit.
Bringt aber auch nachdenkliche Momente mit sich.
Kurz: eine wirkliche tolle und einfühlsam Geschichte , die das Herz berührt.

Fazit:
Chaos, Schnee und das ganz persönliche Weihnachtswunder.
Eine einfühlsame, temperamentvolle und vor allem sehr berührende Geschichte über Begegnungen und Wunder.
Ausdrucksstarke Charaktere , Wohlfühlatmosphäre und die ein oder anderen Momente, die zum sinnieren bringen.
So wenig Seiten und doch so bewegend und quirlig , wie es das Leben ist.

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