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72 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

australien, thriller, jagd, entführung, busch

Die Hatz

J.M. Peace , Sina Hoffmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.04.2017
ISBN 9783492310475
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: australien, busch, drogen, entführung, hetzjagd, polizistin, thriller   (7)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

dystopie, thriller

NOW Du bestimmst, wer überlebt.: Thriller

Stephan R. Meier
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei Penguin Verlag, 09.01.2017
ISBN 9783641200459
Genre: Sonstiges

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27 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

armut, aussenseiter, roman, alkohlkranke, leben

Was ich sonst noch verpasst habe

Lucia Berlin , Antje Strubel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Arche, 19.02.2016
ISBN 9783716027424
Genre: Romane

Rezension:

So beginnt Lucia Berlin ihre erste Kurzgeschichte in dieser Sammlung von Erzählungen. Sie beschreibt Kindheit und Jugend, ihre Zeit in einer Schule, die von Nonnen geleitet wird. Große Themen werden in sehr persönliche Geschichten verpackt, Liebe, Hass und Tod, Religion, Krankheit und Leiden. Die Charakterisierungen der Mitglieder ihrer Familie sind skurril (so ist zum Beispiel ihr Großvater ein ziemlich unheimlicher Zahnarzt - besser wohl Zahnklempner). Ihre Beschreibungen von Situationen und Dingen ("...ein Auto,  dem die Haare zu Berge standen ....") sind ebenso treffend wie außergewöhnlich. Ihr Leben beginnt als höhere Tochter in Chile, der Vater ist Manager von Bergbauunternehmen, doch dann läuft alles irgendiwe aus dem Ruder. Sie war drei Mal verheiratet und hatte vier Söhne, die sie allein aufzog. Schließlich wurde ihr Leben etwas ruhiger, sie war Dozentin an der Universität von Boulder, Colorado. 2004 ist sie gestorben, sie wurde erst vor kurzem wiederentdeckt. Ich bin fasziniert von ihrem Schreibstil und ihrer Nonchalance, mit der sie Niederlagen wegsteckt. Ein grandioses Lese-Erlebnis.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

los angeles, morddrohungen, detektiv, musikszen, rappe

I.Q.: Thriller (suhrkamp taschenbuch)

Joe Ide
E-Buch Text: 388 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 14.11.2016
ISBN 9783518748442
Genre: Sonstiges

Rezension:

In den Hoods von L.A. hat es ein schwarzer Vollwaise nicht leicht. Aber eine ordentliche Portion Grips hilft. I.Q. heißt nicht umsonst so, denn seine Gehirnwindungen und schnellen Synaypsen helfen ihm, clever zu ermitteln. Doch wie kann man einen hysterischen, reichen, unsympathischen Bling-Bling-Rapper, der zudem noch unter einer manifesten Sinnkrise leidet, vor zickiger Gattin, Konkurrenten und dem ganzen Geschwerl seines sozialen Umfelds schützen? Das beschreibt Joe Ide, temporeich, amüsant und in der Tradition der Hardboiled-Cracks Chandler und Hammet. Klasse Unterhaltung.

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13 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Literatursalon

LovelyBooks ,
Flexibler Einband
Erschienen bei Anthea-Verlag, 10.08.2017
ISBN 9783943583854
Genre: Sonstiges

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

hamburg, financial domination, hamburg;, dominas, thriller

Money Pig

Andrea Hessler
Flexibler Einband: 342 Seiten
Erschienen bei Heidberg Elf Verlag, 06.12.2016
ISBN 9783981839227
Genre: Krimi und Thriller

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Tags: dominas, financial domination, hamburg, thriller   (4)
 

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8 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

biografie, schicksal, egreifend

Die verschenkte Tochter

Tinga Horny
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.05.2015
ISBN 9783404608508
Genre: Sonstiges

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Tags: biografie, egreifend, schicksal   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der agrarische Nihilismus

Martin Koch
Flexibler Einband: 194 Seiten
Erschienen bei Heidberg Elf Verlag, 23.09.2016
ISBN 9783981839203
Genre: Romane

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Frauen und die Insel

Martin Koch
Flexibler Einband: 46 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 10.08.2016
ISBN 9781537016139
Genre: Romane

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126 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

cyberpunk, science fiction, cyberspace, zukunft, matrix

Neuromancer

William Gibson
Flexibler Einband: 366 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.1994
ISBN 9783453056657
Genre: Science-Fiction

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104 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

japan, kindheit, philosophie, roman, familie

Metaphysik der Röhren

Amélie Nothomb ,
Flexibler Einband
Erschienen bei Diogenes, 30.04.2004
ISBN 9783257233995
Genre: Romane

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Tags: genuss, kindheit, philosophie, psychologie, roman   (5)
 

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45 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 5 Rezensionen

rache, krimi, lustig, umweltverschmutzung, roman

Der Reinfall

Carl Hiaasen , Marie-Luise Bezzenberger
Flexibler Einband: 474 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 10.12.2007
ISBN 9783442460373
Genre: Romane

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Tags: kreuzfahrt, krimi, mordversuch, rache ist süß, roman   (5)
 

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

serienmord, profiler, ted bundy, john douglas, mord

Die Seele des Mörders

John Douglas , Mark Olshaker
Fester Einband: 443 Seiten
Erschienen bei Spiegel-Verlag
ISBN 9783455150063
Genre: Sachbücher

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

cia, kalter krieg, oss, spionage, politischer einfluss

CIA

Tim Weiner , Elke Enderwitz , Ulrich Enderwitz , Monika Noll
Flexibler Einband: 864 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 22.02.2012
ISBN 9783596190591
Genre: Sachbücher

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

rassismus, armut, religion, tragikomik, ungerechtigkeit

Die himmlische Tafel

Donald Ray Pollock , Peter Torberg
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Liebeskind, 12.07.2016
ISBN 9783954380657
Genre: Romane

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

agenten, friedenserhandlungen, israel, thriller, palästina

Die Söhne Abrahams

Robert Littell , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.02.2010
ISBN 9783596177110
Genre: Krimi und Thriller

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378 Bibliotheken, 35 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

freundschaft, missbrauch, ein wenig leben, roman, hanya yanagihara

Ein wenig Leben

Hanya Yanagihara , Stephan Kleiner
Fester Einband: 958 Seiten
Erschienen bei Hanser Berlin, 30.01.2017
ISBN 9783446254718
Genre: Romane

Rezension:

Was zeichnet echte Literatur, einen Roman aus? Ich habe nach Jahrzehnten mal wieder einen Blick in das Sachwörterbuch der Literatur des Literaturwissenschaftlers Gero von Wilpert geworfen. Wilpert definiert den Roman als (ich zitiere in Auszügen/Stichworten) Prosawerk mit den Eigenschaften "umfassend angelegter und weitausgesponnener Zusammenhang", "einmalig geprägte Einzelpersönlichkeit oder Gruppe von Individuen", "differenzierte Welt, in der nach Verlust der alten Ordnung und Geborgenheiten die Problematik, Zwiespältigkeit, Gefahr und die ständigen Entscheidungsfragen des Daseins an sie herantreten und die ewige Diskrepanz von Ideal und Wirklichkeit, innerer und äußerer Welt, bewusst machen....."

Nach dieser Definition ist "Ein wenig Leben" sicherlich ein Roman, allerdings m.E. kein guter. Ich möchte auch den verstorbenen Groß-Kritiker Reich-Ranicki - sinngemäß – zitieren: „Literatur soll  Spaß machen, Glück bringen“.

Dies ist bei dem Roman „Ein wenig Leben“ nicht der Fall. Die vier portraitierten Freunde, die sich seit Collegezeiten kennen, bleiben eigenartig farblos. Ihr Leben erscheint wie ein Schattenkabinett, Erfolge und Dramen werden, bis auf die der Hauptfigur Jude, teilnahmslos und unempathisch geschildert. Die drei wirken wie eine Staffage zur Ausleuchtung von Jude, der wiederum als schmerzensreicher, selbstzerstörerischer Büßer dargestellt wird und keine Anstrengungen unternimmt, den über seine gesamte Kindheit und Jugend erlittenen körperlichen und seelischen Missbrauch mit professioneller Hilfe zu verarbeiten. Und das in den USA, wo wir spätestens seit Woody Allen wissen, dass die halbe Nation (zumindest genau das akademische Milieu der vier Protagonisten) auf der Couch liegt! Doch selbst wenn man – in Gedanken an die Wilpertschen Stichworte Zwiespältigkeit, Gefahr, Entscheidungsfragen, Zerrissenheit – den Plot noch einigermaßen gelungen findet, so ist doch die quälend lange, redundante Ausführung eine Zumutung. Zudem ist bis zum Schluss nicht klar, in welcher Zeit sich das alles abspielt, man erfährt weder etwas über das New Yorker Setting noch über politische, kulturelle oder sonstige Rahmenbedingungen.

Ein weiterer Punkt, der mich extrem stört, ist dieses literarische Feiern einer Freundschaft, die ich keinesfalls als solche bezeichnen würde. Ein Freund ruiniert sich durch selbstzerstörerische Verletzungen, alle wissen es  - keiner unternimmt ernsthaft etwas für ihn? Sogar ein Arzt lässt diesen Psycho-Krüppel nicht einweisen, sondern verarztet über Jahrzehnte immer nur seine Ritzwunden. Dahinter steckt keine echte Dramatik, sondern Effekthascherei. Und das Lesepublikum sitzt betroffen da und denkt und hofft, es sei mit einer der Wilpertschen Diskrepanz von Ideal und Wirklichkeit und echter Tragik konfrontiert.

Ich habe mich durch die rund 1000 Seiten gequält, weil mein Buchhändler, typischerweise unkritisch und verlagshörig (ja, ich habe kein so gutes Bild von Buchhändlern, ich gebe es zu), mir von dem Buch vorgeschwärmt hat. Aber mir fallen auch noch ein paar Zitate von Reich-Ranicki ein, unter anderem kann ich bei diesem Buch - wie RR von Literatur fordert -  keinen Spaß und kein Glück empfinden. Und mir fällt ein, was er über „Die Asche meiner Mutter“ von Frank McCourt so ähnlich gesagt hat: „Und dann saufen sie wieder und dann kotzen sie wieder und dann….“ - kurzum, der Großkritiker fand die Biografie Mc Courts unappetitlich.

Immerhin war das ein biografischer, tragischer und trotz allem humorvoller Roman. Stilistisch vielleicht kein Jahrhundertwerk, aber doch um Klassen besser als Ein wenig Leben. In letzterem, sorry, ist echt kaum Leben.

Daher sind ja am Ende auch fast alle tot. Was man mit einer gewissen Erleichterung zur Kenntnis nehmen kann.

 

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