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Zerbrochen

Michael Tsokos , Andreas Gößling
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.03.2017
ISBN 9783426519707
Genre: Krimi und Thriller

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531 Bibliotheken, 13 Leser, 3 Gruppen, 109 Rezensionen

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Zerschunden

Michael Tsokos , Andreas Gößling
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.10.2015
ISBN 9783426517895
Genre: Krimi und Thriller

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50 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

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Meerjungfrauen morden besser

Tatjana Kruse
Flexibler Einband: 314 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 09.07.2018
ISBN 9783458363552
Genre: Krimi und Thriller

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260 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

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Zersetzt

Michael Tsokos , Andreas Gößling
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2016
ISBN 9783426518779
Genre: Krimi und Thriller

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Tante Poldi und die Schwarze Madonna

Mario Giordano
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 29.03.2019
ISBN 9783431041156
Genre: Krimi und Thriller

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Tante Poldi und der schöne Antonio

Mario Giordano
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 28.02.2019
ISBN 9783404177868
Genre: Krimi und Thriller

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Jahre des Jägers

Don Winslow , Dietmar Wunder
Audio CD
Erschienen bei Lübbe Audio, 28.02.2019
ISBN 9783785759776
Genre: Krimi und Thriller

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4 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein Bullet-Planer für Ideen, Ziele und Träume

Jasmin Arensmeier
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 26.11.2018
ISBN 9783517097763
Genre: Sachbücher

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84 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Der Zorn der Einsiedlerin

Fred Vargas , Waltraud Schwarze
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Limes, 29.10.2018
ISBN 9783809026938
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wer keine Angst vor Spinnen und Insekten hat, dem möchte ich diesen Krimi wärmstens ans Herz legen.
In kürzester Zeit hatte ich das Buch fertig gelesen, denn der wunderbar atmosphärische und flüssige Schreibstil von Fred Vargas ist einfach toll. Man spürt die Wärme der südfranzösischen Sonne fast auf der Haut, eine echte Wohltat in dieser Jahreszeit.

Natürlich tragen auch die sympathischen Charaktere zum Lesegenuss bei. Allen voran Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, der zunächst wenig begeistert ist, seinen Island-Urlaub überraschend abbrechen zu müssen, weil seine Kollegen Unterstützung brauchen: eine Frau wurde ermordet, mit dem Auto des eigenen Ehemanns überfahren.
Dabei ist der Fall dann eigentlich schnell gelöst, aber Adamsberg stößt auf etwas anderes, das seine Aufmerksamkeit nicht mehr loslässt. Die Todesfälle durch Bisse der Einsiedlerspinne nehmen zu, was ungewöhnlich ist, da ihr Gift eigentlich nicht unbedingt lebensgefährlich ist. Was steckt dahinter? Zufälle oder doch mehr?

Von den Vorgängerbänden habe ich nur einige gelesen, aber das ist zum allgemeinen Verständnis auch nicht zwingend nötig. Die Figuren haben auch so genug Tiefe, ohne ihre kompletten Hintergrundgeschichten zu kennen.
Manche Personen wirken etwas verschroben, aber trotzdem merkt man immer, dass sie ihr Herz am rechten Fleck haben. So schöne Szenen, wie das gemeinsame Füttern einer Amselfamilie im Polizeihof findet man häufig in dieser Story.
Überhaupt kommt das Menschliche und Emotionale nie zu kurz in diesem Krimi.

Fred Vargas beweist wieder einmal sehr eindrucksvoll, dass man Spannung auch ohne große Action und Blutvergießen erzeugen kann.
Adamsberg schlägt seine gewohnt ungewöhnlichen Wege ein, um an ein Ziel zu kommen, das anfangs noch niemand erahnen konnte. Super durchdacht mit vielen Wendungen, Überraschungen und Bezügen zu seiner eigenen Vergangenheit.
Oft passiert nicht viel und wir sind einfach Zeugen einer soliden Ermittlungsarbeit, aber trotzdem ist man durchgehend gefesselt von dieser Geschichte, die spannend und irgendwie liebenswürdig zugleich ist.

Wer gerne Krimis mit emotionalem Tiefgang und ohne Blutvergießen liest, der ist bei Fred Vargas an der richtigen Adresse mit diesem Buch!
Nebenbei lernt man noch einiges über Spinnentiere, Insekten und wenn ihr wissen möchtet, was „Blapse“ sind, dann holt euch den Krimi.

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55 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

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Tödlicher Irrtum

Patrick Burow
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Edition M, 06.11.2018
ISBN 9782919804542
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Jurist und Sachbuchautor Patrick Burow befasst sich in diesem Thriller mit dem spannenden Thema „Justizirrtum“. Kein System ist ohne Fehler und so kommt es leider, dass viele Menschen zu Unrecht verurteilt in Gefängnissen sitzen und die wahren Täter nie gefasst werden. Vor allem bei geständigen Angeklagten wird oft nicht näher hinterfragt, ob das, was sie zu Protokoll geben, auch wirklich der Wahrheit entspricht. Denn welcher geistig normale Mensch würde schon freiwillig ein Verbrechen gestehen, welches er nicht begangen hat?
Doch tatsächlich gibt es diese Fälle und um ein solches Szenario geht es auch in diesem Buch.

Der Rechtsreferendar Jan Virchow hat die Entführung und den Mord an der neunjährigen Nele gestanden und sitzt seitdem in der geschlossenen Psychiatrie, schwer medikamentenabhängig. Seine Schwester kontaktiert das kürzlich ins Leben gerufene Institut für Justizirrtümer, das nur aus Professor Heckscher, seiner Sekretärin und den beiden Studenten Saskia und Florian besteht. Das kleine Team übernimmt den Fall und führt eigene Ermittlungen durch, die Unglaubliches zu Tage fördern.

Gleich zu Beginn wurde ich an eine meiner Lieblingsthrillerreihen von Jussi Adler-Olsen erinnert, denn auch die Truppe von Professor Heckscher muss sich mit einem Kellerbüro begnügen und das Institut wurde nur gegründet, um sich unliebsame Menschen vom Hals zu schaffen. Heckscher tritt dann auch nicht besonders sympathisch auf: er ist etwas distanzlos und bezeichnet seine Studenten gerne mit allerlei Spitznamen. Mich hat das allerdings nicht gestört, ich mochte ihn ganz gern und auch Saskia und Florian sind recht angenehme Protagonisten.
An Florian nervte nur zunehmend seine Angewohnheit, alles und jeden mit Filmfiguren zu vergleichen oder ständig irgendwelche entsprechenden Zitate zum Besten zu geben. Das hätte in dieser Masse wirklich nicht sein müssen und sogar Saskia hatte irgendwann die Nase voll davon.

Am eher sachlichen, verknappten Schreibstil erkennt man dann doch irgendwie den Juristen, finde ich. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und sorgen mit vielen Szenenwechseln für viel Tempo. Mit schmückendem Beiwerk hält sich der Autor nicht auf, alles ist sehr zielorientiert und klar. Da ich keinen Wert auf unendliche Umwege und viele Nebenhandlungen lege, fand ich das sehr angenehm. Das Buch liest sich dadurch noch fesselnder und wirklich schnell, denn es geht ja immer noch ein Kapitel und noch eins. Auch der schwarze Humor und das richtige Quäntchen Ironie sollte nicht unerwähnt bleiben, ich habe beim Lesen öfters schmunzeln müssen.

Was die Handlung betrifft: hier ist etwas thrillertypische Übertreibung an der Tagesordnung. Zwei Studenten ermitteln schneller und besser als die Polizei in Rekordzeit neue Tatverdächtige. Es geht actionreich zur Sache und Saskia und Florian schrecken leider auch vor waghalsigen Aktionen nicht zurück, die ich manchmal nicht ganz nachvollziehen konnte. Der Showdown war dann auch entsprechend spektakulär und blutig.
Gelungen fand ich auch, dass der Autor sehr viele Infos über seine Heimatstadt Hamburg hat einfließen lassen und dass man einen kleinen Einblick in das Studium erhält. Man könnte bei einigen Szenen auch vermuten, dass Patrick Burow ein Herz für Tiere hat, was ihm bei mir gleich einige Sympathiepunkte einbringt.

Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und die Story ist vielschichtig und ungewöhnlich. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Thrillerfans, die auf der Suche nach fesselnder Lektüre sind.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Weiberregiment

Terry Pratchett , Andreas Brandhorst , Volker Niederfahrenhorst
Sonstiges Audio-Format
Erschienen bei Random House Audio, 29.10.2018
ISBN 9783837142051
Genre: Fantasy

Rezension:

Leider ist Terry Pratchett ja bereits im Jahr 2015 im Alter von nur 66 Jahren von uns gegangen, was wirklich extrem schade ist. Er war ein so grandioser Autor und seine Scheibenwelt-Romane sind weltweit Kult.
Wer dieses wundervolle Fantasyszenario noch nicht kennt, der hat wirklich etwas verpasst. Mit extrem viel Wortwitz, lustigen Namen und einer Riesenportion schwarzen Humors nimmt Pratchett hier alle möglichen Begebenheiten des täglichen Lebens auf die Schippe.

So auch in „Weiberregiment“, welches ich mir von Volker Niederfahrenhorst vorlesen ließ. Er macht das wirklich ausgesprochen toll, verleiht den Charakteren individuelle Stimmen und bringt richtig Leben hinein in die Geschichte.

Das Buch erzählt die Geschichte der jungen Polly Perks, die sich als „Oliver“ verkleidet beim Militär verpflichtet. Sie und ihre Truppe sind das letzte Aufgebot in einem recht aussichtslosen Krieg zwischen dem total verarmten Borograwien und der berühmten Stadt Ankh-Morpork.
An der Seite von Vampiren, Trollen und anderen tapferen „Männern“ zieht sie los und muss allerhand Abenteuer bestehen. Doch die ständige Maskerade erweist sich auch als anstrengend und Polly kämpft mit Socken und anderen Tücken des Alltags. Als sie schließlich enttarnt wird, glaubt sie zunächst, dass alles vorbei ist, doch das Gegenteil tritt ein. Sie erhält Hilfe von unbekannter Stelle und langsam sieht sie sich auch ihre Mitstreiter genauer an. Was sie entdeckt, kann sie zunächst nicht glauben: es sind noch mehr Frauen beim Militär und irgendwann scheinen sie beinahe überhand zu nehmen.

„Weiberregiment“ ist nicht die abwechslungsreichste Geschichte von Terry Pratchett, da sich doch durchgehend eben alles um das Militär und die Erlebnisse im Krieg dreht, aber sie ist ungemein unterhaltsam. Schon allein die wundervoll gestalteten Charaktere sind ein Grund, um zu diesem Buch zu greifen. Polly und ihre Truppe wirken so liebenswürdig, dass man richtig mitfiebert, wenn sie wieder einmal in Bedrängnis geraten.
Es steckt wieder so viel Wahres in dieser Geschichte, wie immer bei Terry Pratchett. Er betrachtete unseren Alltag in allen Feinheiten und strickte daraus seine überspitzten und mit schwarzem Humor gespickten Stories, die man einfach mögen muss.
So wird auch hier unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religion, Kriegswahn und menschlicher Stolz zum Thema gemacht. Manche Charaktere sind so herrlich begriffsstutzig, dass man oft herzhaft lachen kann.
Wirklich schön ist ja auch, dass alle Romane irgendwie zusammengehören und man immer wieder mit bekannten Namen konfrontiert wird.

Dieses Hörbuch macht einfach Spaß und es ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf die große Scheibenwelt, die es noch vollends zu entdecken gilt für alle Leser, die sie noch nicht kennen. Schade, dass uns Terry Pratchett nicht mehr mit neuem Stoff versorgen kann.
Es gibt übrigens auch schon einige echt gelungene Verfilmungen seiner Bücher, die ich auch gerne empfehle.

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28 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Lange Beine, kurze Lügen

Michael Buchinger
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.11.2018
ISBN 9783548377780
Genre: Humor

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155 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 79 Rezensionen

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Die Melodie der Schatten

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.10.2018
ISBN 9783404177745
Genre: Historische Romane

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73 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

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Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 21.03.2018
ISBN 9783651025196
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich ist Jennerwein auf dem Weg nach Schweden, endlich ein wohlverdientes Sabbatical antreten. Doch es kommt mal wieder alles anders als gedacht, denn Ursel Grasegger braucht seine Hilfe ...

Damit beginnt ein Abenteuer, das ein bisschen aus der Rolle fällt, denn Jennerwein ist schließlich im Urlaub und dabei bleibt er auch. Keine offiziellen Ermittlungen, aber trotzdem die Hilfe einiger Kollegen.
Doch Unterstützung kommt auch von ganz anderer Seite: Ursels Kontakte werden aktiviert. Eine Gratwanderung zwischen Gesetz und Verbrechen ... spannend, ungewöhnlich und humorvoll wie immer!

Besonders schön ist der Epilog, der viel verrät, was wir sowieso schon längst erwartet hatten. Unbedingt lesen!

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14 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Zorn – Blut und Strafe

Stephan Ludwig
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER E-Books, 22.08.2018
ISBN 9783104905921
Genre: Krimi und Thriller

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64 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt

Jörg Maurer
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 24.10.2018
ISBN 9783651025738
Genre: Krimi und Thriller

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Tore ins unendliche Bewusstsein

Eben Alexander , Karen Newell , Juliane Molitor
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Ansata, 01.10.2018
ISBN 9783778775424
Genre: Sachbücher

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Widerstand zwecklos

Andreas Knuf
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Kösel, 01.10.2018
ISBN 9783466347124
Genre: Sachbücher

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Ich bin liebenswert


Fester Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Bibliographisches Institut, 01.10.2018
ISBN 9783411723324
Genre: Sonstiges

Rezension:

Entweder es fällt mir jetzt erst auf oder „Journaling“ entwickelt sich immer mehr zu einem neuen Trend. Wer sich hin und wieder mit Lebensratgebern befasst, der weiß, dass man viele Übungen und Gedankenspiele schriftlich festhalten soll. Es ist eine alte Weisheit, dass sich Geschriebenes besser ins Gedächtnis einprägt … wer schreibt, der bleibt.

Ergänzend zu einigen Sachbüchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe, hielt ich dieses Büchlein für eine echte Bereicherung. Schon der Untertitel sagt eigentlich alles aus, worum es geht:
„Ein Journal, das mich dabei begleitet, mich selbst zu lieben – auch wenn ich manchmal schlechte Laune habe, schmolle, wenn etwas nicht klappt, und dazu neige, meine guten Eigenschaften zu übersehen, vor allem, wenn mal wieder die ganze Welt gegen mich ist und meine innere Stimme mir sagt, was für eine Niete ich bin, aber wenn ich es schaffe, nett zu mir selbst zu sein in einer Welt, die manchmal ganz schön gemein ist, dann werde ich am Ende glücklicher sein.“

Nach einer kurzen Einführung bzw. Anleitung findet man in diesem sehr schön und durchgehend farbig gestalteten Journal viele leere Seiten, die man mit einem Datum und einigen Anmerkungen zum Thema „Was ich heute an mir liebe“ füllen kann.
Jeweils auf den linken Seiten sind verschiedene Zitate abgedruckt, hier ist alles vertreten vom Dalai Lama bis hin zu Angelina Jolie.
Man sollte sich dem Journaling am besten täglich widmen, eine Viertelstunde wäre optimal. Gelingt es uns, das Schreiben zu einem Ritual zu kultivieren, das ganz selbstverständlich wird, so soll uns das helfen, Dinge klarer zu sehen, zu reflektieren, es kann seelische Probleme verbessern, uns freier und entspannter werden lassen. Erstrebenswerte Ziele, die wir mit wenig Aufwand erreichen können.

Selbst habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass man Situationen mit etwas Abstand ganz anders bewertet. So kann es durchaus helfen, wenn man Probleme niederschreibt (oder natürlich auch Positives) und nach einiger Zeit wieder einmal liest und so mit manchem leichter zurechtkommt.

„Ich bin liebenswert“ ist ein wunderschön gestaltetes Büchlein mit festem Einband, der auch eine regelmäßige Nutzung bestimmt gut verkraftet, und ist außerdem mit einem Lesebändchen ausgestattet. Auch als Geschenk kann ich mir dieses Journal bestens vorstellen und empfehle es gerne weiter!

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38 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

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Wo der Teufel ruht

Craig Russell , Wolfgang Thon
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 14.09.2018
ISBN 9783352009174
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Geschichte beginnt Ende 1935, als der 29-jährige Psychiater Viktor seine neue Stelle antritt. Eine alte Burg in Böhmen mit einer langen dunklen Vergangenheit wird ab nun sein Arbeitsplatz sein, an dem er Experimente mit den sechs berüchtigtsten Serienmördern des Landes machen wird. Er möchte mittels einer von ihm entwickelten Hypnosetherapie die verborgenen bösen Anteile ihrer Persönlichkeiten ans Licht bringen und sie so vielleicht sogar heilen können.
Zur gleichen Zeit treibt in Prag ein extrem grausamer Killer sein Unwesen. Seine Taten erinnern stark an Jack the Ripper und die Polizei hat leider noch immer keine Spur. Kapitán Lukás Smolák ist der ermittelnde Beamte und seine Überlegungen gehen ebenfalls stark in die Richtung gespaltener Persönlichkeit. Immer öfter spielt der Teufel selbst in verschiedenen Gestalten eine Rolle … was steckt wirklich hinter den Morden?

Sehr reizvoll an dieser Geschichte fand ich schon die Zeit, in der das Geschehen angesiedelt ist. Eine sehr schwierige Phase, in der die kommenden Schrecken von einigen Menschen bereits vorausgeahnt wurden.
Außerdem die Schauplätze: einerseits eine schaurige Burg auf einem Felsen im dichten Wald, die dem Aberglauben der umliegenden Bevölkerung nach direkt auf dem Tor zur Hölle erbaut wurde und andererseits das etwas düstere Prag.
Der wundervoll atmosphärische Schreibstil des Autors sorgt dafür, dass alles vor den Augen des Lesers lebendig wird.
Außerdem konnte ich mich mit den Charakteren sehr schnell anfreunden: Viktor und Lukás wirken sympathisch und haben trotzdem ihre Ecken und Kanten.
Die Patienten in der Klinik sind sehr furchteinflößend und man kann sich bestens in die bedrohlichen Situationen hineinversetzen, die Viktor während seiner Arbeit mit ihnen bestehen muss.
Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, werden infrage gestellt und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Eine Thematik, die niemals an Aktualität verlieren wird: der Teufel als Sinnbild des Bösen in den unterschiedlichsten Formen.

Die Geschichte liest sich recht fesselnd, wenngleich ich sie nicht unbedingt in die Kategorie Thriller einordnen würde. Da es sich zunehmend um Mythologie dreht, empfand ich das Ganze eher als Mysterythriller. Es geht stellenweise sehr blutig zur Sache und manchmal fühlt man sich beim Lesen auch wie in einem spannenden Horrorfilm.
Für Fans historischer Thriller kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen.
Die Story ist nicht alltäglich und im Nachwort beschreibt der Autor noch seine Recherchen dazu, was ich auch sehr interessant fand.

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93 Bibliotheken, 9 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

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Tattoo

Ashley Dyer , Bettina Spangler
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.10.2018
ISBN 9783734106514
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Serienkiller hat fünf Frauen auf dem Gewissen, die er vor ihrem Tod gefangen hielt und sie in dieser Zeit mit aufwändigen Tätowierungen „schmückte“. DCI Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake sind die leitenden Beamten in diesem Fall und ermitteln mit großer Hingabe. Carver hat sich sogar unerlaubterweise die Akten mit nach Hause genommen und arbeitet praktisch Tag und Nacht daran.

An dieser Stelle steigen wir in die Geschichte ein und erleben gleich zu Beginn eine ungewöhnliche Szene: Ruth steht mit einer Waffe vor ihrem angeschossenen und vermeintlich toten Vorgesetzten, verwischt anschließend alle Spuren und gibt vor, ihn so gefunden zu haben.
Für mich ein seltsamer Anfang und Ruth war mir sofort irgendwie suspekt und unsympathisch. Ihr ganzes Verhalten fand ich komisch und sie lügt zudem noch ständig. Das hat mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht, zumal sich die ganze Story auch noch sehr hinzog.

Der Schreibstil ist sehr ausführlich und ausschmückend und ich hatte oft das Gefühl, man könnte auch viel schneller auf den Punkt kommen. Wenn man sich dabei ertappt, dass man einige Passagen nur noch überfliegt, dann ist das wohl ein Zeichen von aufkommender Langeweile.
Dazu kam noch, dass die Ermittlungen auch nicht sonderlich spannend waren. Sehr viele Informationen über die Tätowierungen, über Gifte, Farben, Dornen und ähnliches. Wenig Spannendes und die Morde sind ja auch allesamt schon passiert, so dass sich die Geschichte praktisch nur um die Aufklärung dreht und nichts Neues mehr geschieht, das fesselnd wäre.
Es kam mir alles etwas unsortiert vor, aber vielleicht macht das für andere Leser gerade den Reiz aus, weil hier mal nicht ganz nach dem 08/15-Schema vorgegangen wird.

Für mich war ein großer Minuspunkt, dass ich eigentlich keinen einzigen echten Sympathieträger in diesem Buch ausmachen konnte. Wenn man wenigstens eine Person mag, dann fiebert man als Leser eher mit und hat mehr Interesse am Geschehen. Auch Carver war für mich nicht gerade jemand, von dem ich noch mehr erfahren möchte. Er spielte in diesem Reihenauftakt sowieso eher eine Nebenrolle.

Hauptsächlich geht es um ein bestimmtes Opfer, das etwas aus der Reihe fällt. Die Spur, die Ruth dann verfolgt, führt sie in die Welt der Schauspielerei und des Parapsychologischen. So langsam tauchten einige Verdächtige auf, wobei sich des Rätsels Lösung für geübte Krimi-/Thrillerleser schnell abzeichnet. Wirklich überraschend fand ich in dieser Geschichte wenige Szenen und echte Spannung wollte auch nicht aufkommen, denn es zog sich alles sehr hin.
Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen, vielleicht gerade noch „Psychothriller“, da auch der Täter an einigen Stellen zu Wort kommt und seine Sichtweise schildern darf.

Für Fans ausführlicher Ermittlerkrimis würde ich das Buch vielleicht noch empfehlen. Wer es gerne richtig spannend und blutig mag, wird hier wohl kaum auf seine Kosten kommen.

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131 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 86 Rezensionen

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Winterkalt: Thriller

Catherine Shepherd
Buch: 344 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 20.10.2018
ISBN 9783944676210
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen und erschafft aus Eis riesige Skulpturen, in deren Inneren leider jeweils eine Leiche steckt. Eine echte Herausforderung für Rechtsmedizinerin Julia Schwarz und ihren Freund Florian Kessler, der als ermittelnder Kriminalkommissar für die Aufklärung dieser furchtbaren Verbrechen zuständig ist.

Julia ist eine sympathische Hauptperson, die sich nicht damit zufrieden gibt, ihre Tage im Sektionssaal zu verbringen. Sie ist engagiert und zielstrebig und lässt sich durch nichts davon abbringen, selbst kräftig mit zu ermitteln und immer am Ort des Geschehens zu sein. Eine Verbündete findet sie in ihrer neuen Arbeitskollegin Lenja, die Julias Vorliebe für zuweilen gefährliche Alleingänge teilt – sehr zum Verdruss von Florian.

Das Besondere an Catherine Shepherds Schreibstil ist die Lebendigkeit und das fast völlige Fehlen von Ausschmückungen und Nebenhandlungen. Sie kommt meist schnell auf den Punkt und nicht nur dadurch kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen. Fesselnd und spannend legt sie zahlreiche falsche Spuren und überzeugt mit vielen Wendungen und Überraschungen.
Manchmal spielten mir etwas viele Zufälle eine entscheidende Rolle, aber insgesamt fand ich die Story sehr stimmig und rund.
Die Schauplätze im tiefsten Winter konnte man sich prima vorstellen und den glitzernden Schnee förmlich riechen. Sehr atmosphärisch dargestellt und man ist immer mitten im Geschehen und fiebert mit den liebgewonnenen Charakteren.

Dieser Thriller ist nicht zu extrem blutig und kann auch gut von Lesern mit nicht so stabilem Magen gelesen werden. Eine Vorkenntnis der ersten beiden Bände ist nicht unbedingt nötig, man bekommt auch so alle Infos über die Protagonisten, allerdings sorgen die Andeutungen aus der Vergangenheit schon für gewisse Neugier, so dass ich – wie bei jeder Reihe – dazu raten würde, alle Bücher der Reihenfolge nach zu lesen.

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Night Stalker

Robert Bryndza , Norbert Möllemann , Charlotte Breuer , Marion Matheis
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penguin, 13.08.2018
ISBN 9783328101215
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schon der erste Fall von DCI Erika Foster mit dem Titel "Das Mädchen im Eis" hatte mir sehr gut gefallen. So musste ich natürlich auch die Fortsetzung unbedingt lesen.

Erika ist immer noch nicht wieder ganz auf der Höhe, denn vor etwa zwei Jahren starb ihr Mann bei einem missglückten Einsatz vor ihren Augen. Trotzdem will sie ihre Arbeit erledigen und stürzt sich manchmal fast verbissen hinein. Sie geht ungewöhnliche Wege und schreckt vor Verboten nicht zurück, was sie bei manchen Kollegen und Vorgesetzten nicht gerade beliebt macht.
Ich mag sie ganz gern, genau wie einige ihrer sympathischen Kollegen, die ich bereits im ersten Teil ins Leserherz geschlossen habe.

Leider wird ausgerechnet Isaac, einer ihrer guten Freunde und Forensiker, in dieser Geschichte persönlich sehr hart vom Schicksal getroffen, was natürlich auch Erika nicht kalt lässt.
Eine geheimnisvolle Mordserie hält die Polizei in Atem und die Opfer sind immer Männer, die anscheinend Verbindungen in die Schwulenszene haben. Während Erikas Chef dies als gewöhnliche Verbrechen abtut, erkennt sie die Zusammenhänge und spricht einen schlimmen Verdacht aus: sie haben es mit einer weiblichen Serienmörderin zu tun.

Diese These findet wenig Unterstützer und Erika ist wieder einmal auf sich gestellt, Als sie schließlich auch noch beurlaubt wird, begibt sie sich endgültig auf einen gefährlichen Weg, der sie einiges kostet.

Das Buch ist durchgehend spannend und fesselnd und der Schreibstil zieht den Leser schnell in seinen Bann.
Besonders gut gefiel mir auch, dass die Charaktere sehr vielschichtig sind und die Grenzen zwischen Gut und Böse meist eher fließend.
Die Thematik ist emotional, mitreißend und kontrovers.
Blutige Szenen halten sich in Grenzen, so dass die Reihe auch für Leser mit nicht so starkem Magen geeignet ist.  Ich empfehle die Bücher gerne weiter, wobei es durchaus von Vorteil ist, wenn man Band 1 bereits kennt, aber man kann die Geschichten auch getrennt voneinander sehr gut lesen.

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Die letzte Terroristin

André Georgi
Flexibler Einband: 361 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.08.2018
ISBN 9783518467800
Genre: Krimi und Thriller

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Tausend Teufel

Frank Goldammer
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 31.08.2018
ISBN 9783423217569
Genre: Romane

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